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Wenig Umsatz mit echten freien Kartoffeln

12.02.2019 17:22

Derzeit gibt es so wenig Umsatz mit „echten freien Kartoffeln“, dass die holländischen Melder zurzeit keine Notierung zustande bekommen. Für Mitlieferkartoffel, wo sich Fabriken bei ihren Vertragsladwirten eine Vorkaufsrecht eingeräumt haben, werden in den Niederlanden 30 bis zu 32 €/dt bezahlt. Das ist ähnlich wie in der Vorwoche, als die EEX einen Kartoffelindex von 31,60 €/dt feststellte. Heute gaben die Börsenkurse auf dem April-19-Termin deutlich nach und der Marktzeiger und die Börsenkurse sind deckungsgleich.
Die Einkäufer sind aktuell wieder auf der Suche nach Lieferverträgen aus der Ernte 2019. Die Gebote starten ab der Haupternte bei 9,8 und den späten Terminen in April 2020 von bis zu 14,95 €/dt. Besonders lange Lagerung im Kühlhaus wird zusätzlich vergütet. Der April-20-Terminkontrakt spiegelt das sehr gut wieder. Die Fabriken wollen ihre Abhängigkeit von Frühkartoffeln reduzieren.

US-Exporteure verkauften 122.376 Tonnen Mais an "Unbekannt"

12.02.2019 15:09

US-Exporteure melden den Verkauf von 122.376 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an eine unbekannte Destination.

Russland, Kasachstan und Iran beabsichtigen Schaffung einer Freihandelszone

12.02.2019 11:54

Russland, Kasachstan und der Iran unterzeichneten am Dienstag in Moskau eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit beim Weizenhandel, teilte die Eurasische Wirtschaftskommission mit.
Die Unterzeichnung des Memorandums sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Schaffung einer Freihandelszone zwischen dem Iran und der Eurasischen Wirtschaftsunion, einer Freihandelszone, die Russland mit seinen Nachbarn teilt.

Warum ein weiterer Getreideverband in Russland?

12.02.2019 11:30

Gestern berichteten wir davon, dass bis April in Russland ein neuer Getreidehandelsverband gegründet werden soll.
Händler aus dem russischen Ausland haben Bedenken, dass dieser Verband zu sehr von der Regierung in Moskau abhängig sein wird. Es sei schon schräg, dass ein neuer Verband gegründet werden soll, zumal die Exporteure bereits mit ihrer „National Association of Exporters of Agricultural Products“ gut organisiert sind. Darin sind auch fast alle großen ausländischen Getreidehändler Mitglieder.
Eine Hauptaufgabe des neuen Verbands soll die enge Abstimmung mit der russischen Regierung in Routine-Sitzungen sein. Solche Treffen fanden in den letzten Monaten immer wieder mit lokalen russischen Getreidehändlern statt. Marktteilnehmer äußerten seit Monaten die Erwartung, dass Russland am Ende der laufenden Vermarktungssaison die Getreideexporte beschränken will zumal die russische Getreideernte in 2018 10 Mio. Tonnen kleiner ausfiel als in 2017.
Das hat sich bisher nicht bestätigt; es stützte aber immer wieder die Kurse an internationalen Terminbörsen.

Algerien sucht Weizen

12.02.2019 11:12

Algeriens staatlicher Getreideinkäufer OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von nominal 50.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft ausgeschrieben, melden europäische Händler heute Vormittag. Die Angebotsfrist endet am 14. Februar. Gewöhnlich kauft das Unternehmen größere Mengen, als es initial ausschreibt.

Tunesien sucht Weizen und Gerste

12.02.2019 10:38

Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer sucht per Tender 92.000 Tonnen Durum-Weizen, 100.000 Tonnen Weichweizen und 75.000 Tonnen Futtergerste, melden europäische Händler. Die Angebotsfrist endet am 13. Februar.

Getreidemail

12.02.2019 08:33

Die Weizenfutures in Chicago konnten den gestrigen Handelstag mit moderaten Kursgewinnen beschließen. Technische Käufe, Short-Abdeckungen (Short-Covering) institutioneller Anleger und Anzeichen einer gestiegenen Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt gaben dem Markt Unterstützung. Private US-Exporteure meldeten den Verkauf von 120.000 Tonnen Weizen an Nigeria und 120.000 Tonnen Weizen an Ägypten zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19. Das zweitgenannte Geschäft bezieht sich wohl auf die jüngste Ausschreibung durch Ägyptens staatlichen Getreideeinkäufer GASC Ende letzter Woche. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 562.307 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger kauften gestern 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT kaum verändert zum Vortag. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris fielen gestern auf ein neues 2-Monats-Tief aufgrund der anhaltenden Bedenken hinsichtlich der schwachen Exportnachfrage. Die russischen Weizen-Exportpreise sanken vergangene Woche $2 zur Vorwoche. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €7,00 über Paris März 19.

Sojabohnen: Frucht vor Ertragseinbußen in Brasilien

12.02.2019 07:52

Heuten Morgen können sich die Kurse der CBoT-Sojabohnen von ihrem Drei-Wochen-Tief erholen, das sie gestern noch erreichten. Die Furcht vor Ertragseinbußen aufgrund der Trockenheit in einigen Bundesstaaten Brasiliens geht um. Das unterstützt den Markt.
Brasiliens Sojabohnen-Ernteschätzung für 2018/19 wurde gestern von dem brasilianischen Analysten AgRural um fast 4,5 Mio. Tonnen wegen unvorteilhaften Wetterbedingungen gekürzt. Nun gehen die Fachleute von 112,5 Mio. Tonnen in dieser Saison aus, zuvor lag die Prognose noch bei 116,9 Mio. Tonnen. Hitze und Trockenheit wirken sich negativ auf die Erträge aus.
Unterdessen versuchen Unterhändler aus den USA und China noch vor dem 1. März ein bilaterales Handelsabkommen auszuhandeln. Sollte das nicht gelingen will die USA China mit weiteren Strafzöllen für Importe aus China im Wert von 200 Mrd. USD belegen.


Institutionelle Anleger verkauften seit Donnerstag 46.000 Lots CBoT Mais

12.02.2019 07:05

US-Export-Inspections: Maisverladungen etwas schwächer, als erwartet

11.02.2019 17:09

Brasilien: AgRural senkt Prognose der Sojabohnenernte kräftig

11.02.2019 16:51

Das brasilianische Agrarberatungsunternehmen AgRural hat seine monatliche Prognose der Sojabohnenernte 2018/19 im Februar um über vier Mio. Tonnen auf 112,5 Mio. Tonnen reduziert. Die Januar-Prognose lag bei 116,9 Mio. Tonnen. Als Grund wurde die Trockenheit in bedeutenden Anbauregionen genannt. Die Ernte ist weit fortgeschritten. Bereits 26% der Bestände sind geerntet versus 10% im vergangenen Jahr zum selben Zeitpunkt und 12% im 5-Jahres-Durchschnitt.

Nigeria kauft 128.000 Tonnen US-Weizen

11.02.2019 16:37

US-Exporteure melden den Verkauf von 128.000 Tonnen Hard Red Winter Weizen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Nigeria.

Russlands Weizenpreise bei schwacher Nachfrage unter Druck

11.02.2019 16:01

In der letzten Woche gaben die Russischen Exportpreise für Weizen von ihrem stolzen Niveau der letzten Wochen nach, da die Nachfrage schwächelt. Bereits in der zweiten internationalen ägyptischen Ausschreibung in Folge, zum Kauf von Weizen, ging Russland leer aus.
Das ägyptische Staatsunternehmen GASC kaufte in der letzten Woche 300.000 Tonnen Weizen aus den USA, Frankreich und der Ukraine. Russischer Weizen war zum zweiten Mal in Folge zu teuer.
Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Februar kostete ab Russlands Exporthäfen am Schwarzen Meer 243 USD/Tonne fob. Das waren 2 USD/Tonnen weniger als in der Vorwoche.
Das Land exportierte seit dem 1. Juli 2018 und bis zum 7. Februar 2019 32,1 Mio. Tonnen Getreide. Ein Plus von 3% gegenüber demselben Termin im Vorjahr. Davon waren 27,3 Mio. Tonnen Weizen, was einem Plus von 11% entspricht.
Der rasante Anstieg von Weizenpreisen im Inland hat sich deutlich verlangsamt. Weizen der Klasse III stieg noch einmal um 150 Rubel/Tonnen auf 12.500 Rubel an Verladestation im europäischen Teil Russlands.
Das russische Landwirtschaftsministerium hatte letzte Woche aus den staatlichen Vorräten erneut Getreide freigegeben. Darunter waren 130.000 Tonnen Weizen. Seit dem Beginn der Vermarktungssaison wurden aus den Staatslägern schon 1,48 Mio. Tonnen Getreide verkauft, darunter 1,25 Mio. Tonnen Weizen.

Neuer Verband für den russischen Getreideexport in Gründung

11.02.2019 15:39

Nach einem Meeting mit Vertretern des Verbands russischer Getreideexporteure, meldet das russische Landwirtschaftsministerium, dass man im April einen neunen Export-Verband ins Leben rufen will.
Außerdem wurde heute mitgeteilt, dass man vorerst keine Exportrestriktionen für Getreide plane. Die Exportprognose in der Saison 2018/19 für Getreide bleibt bei 42 Mio. Tonnen. Davon werden 37 Mio. Tonnen Weizen sein.
Mit dem neuen Verband will man im April Pläne für die Exportsaison 2019/20 diskutieren.

Big Brother - Satelliten-Technik soll Palmölimage aufbessern

11.02.2019 13:09

Einige der größten Palmölverbraucher wie Nestle, Unilever oder Mondelez nutzen jetzt die Satelliten-Technologie, um die Abholzung von Urwäldern zu dokumentieren. Der öffentliche Druck auf die Unternehmen wächst, Produkte, die aus Palmöl hergestellt werden, zu zertifizieren.
Das Monitoring dokumentiert Baumfäll-Arbeiten in den Ländern Malaysia und Indonesien, wo die Urwälder schrumpfen, effizienter als die politisch angeordneten Berichtspflichten der Wertschöpfungskette am Boden.
Die Firmen sagen, dass „Big Brother“ alle Geheimnisse aufdeckt.
Die Reaktionen in der Branche sind vielfältig. Das Image von Markenartikeln, die mit Palmölprodukten hergestellt werden, dürfte von mehr Transparenz profitieren. Rohstoffhändler und Plantagenbesitzer behaupten, dass die Ergebnisse nur begrenzt aussagefähig seien. Viele Fragen bleiben unbeantwortet und die Abholzungen lassen sich dadurch nicht beschränken.
Die Käufer von Palmöl haben bereits seit Jahren mit der Satelliten-Technologie Erfahrung gesammelt. Jetzt soll eine flächendeckende Auswertung von Sattelitenbildern dafür sorgen, dann man bis zum Jahr 2020 keine Netto-Abholzungen mehr hat. Mit dieser Zusage stehen sie seit einigen Jahren im Wort.
Palmöl wird in fast jedem zweiten Fertigprodukt verwendet. Von Schokolade über Seife, Speiseöl und Biotreibstoffen. Nachhaltigkeit ist in der Branche zum Schlagwort geworden. Hersteller internationaler Markenartikel versuchen die Einkäufer davon abzuhalten, zu unabhängigen Start-ups zu wechseln, die mit nachhaltigen Inhaltsstoffen werben.


Zucker oder Ethanol – Switch kommt immer rascher

11.02.2019 12:27

Der Rohstoffhändler Louis Dreyfus erwartet, dass die Verarbeiter zukünftig schneller zwischen der Herstellung von Zucker und Ethanol wechseln. Die größere Flexibilität dürfte zu dramatischen Preissprüngen beitragen.
Üblicherweise hat die Zuckerproduktion Vorrang vor Ethanol, was sich in einer Prämie ausdrückt. Wenn die Prämie ins Negative dreht, wird die Ethanolproduktion bevorzugt und es kommt zu einem Switch.
Die gedrückten Zuckerpreise der letzten Zeit hätten in Brasilien die Ethanolproduktion befördert, es wurden wieder mehr Ethanolanlagen in Betrieb genommen. Der Switch von einem zum anderen Produkt erfolgt dort jetzt schneller. Diese Wendepunkte kommen jetzt immer öfter.
Anders in Indien. Der Subkontinent wird in diesem Wirtschaftsjahr bis zu fünf Mio. Tonnen Zucker exportieren. Dort sind längst nicht genügend Ethanolanlagen in Betrieb; der Strukturwandel geht dort nur langsam voran. Insofern wird Ethanol dort bei Zuckerüberschüssen nicht so schnell Abhilfe schaffen.

Indonesien kauft 60.000 Tonnen Weizen

11.02.2019 12:19

Indonesische Importeure haben in der vergangenen Woche 60.000 Tonnen Weizen gekauft. Europäische Händler glauben, dass es sich dabei um Weizen aus den Vereinigten Staaten handelt. Der Preis lag demnach bei rund $265/Tonne c&f indonesische Häfen. Der Versendetermin ist unklar.

Ukraines Getreideexporte in der letzten Woche erneut rückläufig

11.02.2019 11:00

Die Getreideexporte aus der Ukraine sanken in der Woche vom 2.-8. Februar von 932.000 Tonnen in der Vorwoche auf 886.000 Tonnen. Das teilte soeben die APK-Inform aus Kiew mit.
Die Maisexporte nahmen von 693.000 Tonnen auf 702.000 zu, während die Weizenausfuhren von 238.000 Tonnen auf 179.000 Tonnen sanken.
Die größten Abnehmerländer waren Spanien, die Niederlande und Ägypten.
APK-Inform teilte mit, dass die Ukraine in dieser Vermarktungsperiode bisher 24,8 Mio. Tonnen Weizen (9,8 Mio.to), Mais (12,2 Mio. to) und Gerste (2,7 Mio. to) ausführte. Zu diesem Termin im Vorjahr waren es 21,4 Mio. Tonnen.
Die Ukraine erntete in 2018 mit 70 Mio. Tonnen eine Rekordmenge Getreide und erwartet, dass in dieser Vermarktungsperiode davon 47,2 Mio. Tonnen exportiert werden können.

Goldene Zeiten für Zuckerproduzenten vorbei

11.02.2019 10:42

Ein Sprecher der Cristal Union, Frankreichs größtes Zuckerunternehmen, sagte heute Morgen auf einem Branchentreffen in Dubai, dass für die Zuckerproduzenten in der EU die „goldenen Zeiten“ vorbei sind, nachdem die Zuckermarktordnung verändert wurde.
Zwar werden sich die Preise irgendwann ändern, aber man erwartet nicht mehr das Niveau von vor dem Quotensystem.
Die Zuckerindustrie war in unruhiges Fahrwasser geraten nachdem die EU im Jahr 2017 die Produktions- und Exportquoten abschaffte. Das hatte zur Folge, dass viele Produzenten in Europa während einer Phase mit weltweiter Überproduktion auch noch ihre Produktion steigerten. Wegen zu hoher Vorräte kollabierten dann die Preise am Weltmarkt.


Getreidemail

11.02.2019 08:20

Die kleinste Winterweizen-Aussaatfläche in den USA seit 1909 und gestiegene Exportchancen für US-Weizen sorgten am Freitag in Chicago für Kursgewinne. Im Wochenvergleich verloren die Weizenfutures 1,3% an Wert. Das USDA veröffentlichte am Freitag den WASDE-Report und den US-Quartalsbericht "Quarterly Grain Stocks". Die meisten Schätzungen und Prognosen lagen im Rahmen der Erwartungen der zuvor befragten Analysten. Mit 31,29 Mio. Acres war die US-Winterweizen-Aussaatfläche so klein, wie zuletzt 1909. Die US-Lagerbestände per 1. Dezember waren mit 1,999 Mrd. Bushel höher, als im vergangenen Jahr (1,873) und ebenfalls höher, als Analysten das erwarteten (1,957). Institutionelle Anleger kauften am Freitag 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat schwächer. An der Euronext in Paris profitierten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee. Ägyptens GASC kaufte am Freitag 300.000 Tonnen Weichweizen zur Lieferung in der Zeit vom 21.-31. März. 120.000 Tonnen Soft-Red-Winterweizen kommen aus den USA, 120.000 Tonnen liefern Verkäufer aus Frankreich und 60.000 Tonnen kommen aus der Ukraine. US-Weizen profitierte dabei u.a. von den gesunkenen Frachtraten. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert bei €6,00 über Paris März 19.

Weizenkurse wegen großen Vorräten unter Druck

11.02.2019 08:10

Hohe Getreidevorräte auf der Welt verhindern einen Anstieg der CBoT-Weizenkurse obwohl eine kleinere Anbaufläche in den USA die Kurse stützt.
Das USDA hatte am Freitag die Aussaatfläche von Winterweizen in den USA mit 31.290 acres auf den niedrigsten Stand seit 1909 geschätzt. Das ist die Folge von einem weltweit hohen Angebot, das in den letzten Jahren den US-Weizen weniger wettbewerbsfähig macht. In den letzten fünf Jahren ging die US-Anbaufläche beim Weizen um mehr als 25% zurück.
Das lässt eine kleinere US-Weizenernte erwarten; allerdings lagern in den USA noch außerordentlich hohe Vorräte, die sich in den letzten Jahren angesammelt haben. Diese müssen erst einmal abgebaut werden, bevor der Markt höhere Preise zahlen kann, meinen Analysten in Fernostasien heute Morgen.
Auch in dieser Woche werden die Beteiligten am Agrarmarkt die Gespräche zwischen den USA und China zur Beilegung ihres Handelskonflikts verfolgen. Die Verhandler auf der US-Seite drängen China zu mehr Agrareinfuhren aus den USA, außerdem sollen chinesische Unternehmen den Schutz des geistigen Eigentums anerkennen und Produktpiraterie unterlassen.


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