Vielen Dank für Ihren Besuch bei HANSA Terminhandel, dem Fachbroker für Agrarrohstoffe.
Neben der Abschlussvermittlung von börsengehandelten Terminkontrakten und Optionen, bieten wir unseren Kunden ein umfangreiches Paket an Marktinformationen.

Abonnenten, die unser Paket "Börsenkurse online" gebucht haben, finden in unserem Nachrichtenticker neben den Kurstabellen der Terminbörsen Euronext, EEX und CBoT agarmarktrelevante Nachrichten in deutscher Sprache.

Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, was Sie dort vorfinden, haben wir unser Archiv geöffnet.
Sind Sie an einem Abonnement interssiert? Dann rufen Sie einfach an: +49 (0)4762 363 97-0 oder nutzen Sie das Bestellformular.
 

vorherige Seite  nächste Seite

Brasilien und die USA sind Nutznießer der ASF-Krise in China

18.12.2018 15:33

Die vielen Ausbrüche von Afrikanischem Schweinefieber (ASF) in China könnten sich für Brasilien und den USA zu einem Glücksfall entwickeln. Das meint der CEO des brasilianischen Fleischproduzenten JBS heute in einer Videobotschaft.
Der massive Auftritt von ASF in China werde die Warenströme von Proteinhaltigen Produkten auf der ganzen Welt verändern. Davon seien nicht nur Schweinefleisch, sondern gleich alle anderen Fleischarten wie Geflügel und Rindfleisch betroffen.
China habe bereits damit begonnen, den Import von Schweinefleisch aus Brasilien signifikant zu steigern. China sei um die Kontrolle der, wie es heißt, der „hygienischen Krise“, bemüht. Brasilien liefert bereits die Hälfte seiner Schweinefleischexporte nach China. Das Land der Mitte produziert jährlich fast 55 Mio. Tonnen Schweinefleisch, Brasilien im Vergleich dazu fast 4 Mio. Tonnen.
Anfang August wurde der erste ASF in China gemeldet, was die Regierung dazu veranlasste, illegale Schlachtbetriebe zu verbieten und mehr Großschlachtanlagen zu bauen. Bis diese in Betrieb gehen, dauert es noch bis Mai nächsten Jahres.

Ernte- und Exportprognosen aus der Ukraine

18.12.2018 15:14

Der ukrainische Verband der Getreidehändler UZA erwartet, dass das Land am Schwarzen Meer im Wirtschaftsjahr 2018/19 27 Mio. Tonnen Mais und 16 Mio. Tonnen Weizen exportiert. Der Verbandspräsident sagte, dass die Ukraine in der nächsten Saison, also in 2019/20, 27,3 Mio. Tonnen Mais und 25,4 Mio. Tonnen Weizen ernten wird. Davon werden dann 22 Mio. Tonnen Mais und 18 Mio. Tonnen Weizen ausgeführt.

Sinkender Rohölpreis verhindert festere Palmölkurse

18.12.2018 09:41

Zur Mittagspause an der Terminbörse in Kuala Lumpur konnten die Kurse der Palmölfutures ihr Vortagesniveau halten. Unterstützung liefert die sinkende Produktion, bärisch wirken die wieder sinkenden Rohölpreise und ein festerer Wechselkurs des Ringgit.
Die Kurse gingen mit 2.122 Ringgit/Tonne oder 0,05% fester in die Pause. Bis dahin wurden heute auf allen Fälligkeiten 21.360 Terminkontrakte gehandelt.
Händler in Singapur bemerken, dass die typischerweise zum Ende des Jahres sinkende Produktionsmenge die Stimmung am Markt hebt. Sinkende Rohölpreise verhindern einen höheren Kursanstieg.
Die Rohölpreise sinken zur Stunde um mehr als 1,8%. Es ist bereits der dritte Tag in Folge mit nachgebenden Kursen. In den USA werden die Energie-Vorräte weiter aufgebaut und die US-Förderung von Öl aus Schiefer kommt inzwischen auf einen Rekordwert. Der Markt ist mit Rohöl überversorgt und Palmöl bekommt das ebenfalls zu spüren, da aus beiden Rohstoffen Diesel hergestellt wird.
An der CBoT handelt der Sojaölfuture zur Stunde 0,75% fester, an der Derivatebörse im chinesischen Dalian steigen sie um 0,2%, während die Palmölfutures dort um 0,4% sinken.

Getreidemail

18.12.2018 08:36

Die Hoffnung einer aufkeimenden Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt sorgte gestern bei den Weizenfutures in Chicago für Kursgewinne. Mit 682.162 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections über den Markterwartungen von 350.000 - 550.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit moderaten Verlusten. An der Euronext in Paris profitierten die Weizenfutures vom Preisanstieg in Russland, den Vereinigten Staaten und Argentinien und schlossen auf allen Fälligkeiten mit Gewinnen. Das 2-Monats-Hoch vom vergangenen Freitag wurde allerdings verfehlt. Das Tempo der russischen Weizenausfuhren nahm in den vergangenen Wochen stark ab. Die Exportmengen liegen nur noch 4% höher, als zum selben Termin im vergangenen Jahr. Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Januar kostete am Freitagnachmittag 238 USD/Tonne fob (+10 USD/Tonne zur Vorwoche). Der Crop-Monitoring-Service der EU meldet, dass das Wintergetreide in weiten Teilen Europas wegen der verspäteten Aussaat aufgrund der zu geringen Bodenfeuchtigkeit unterentwickelt ist. Die Bestände sind dadurch weniger Tolerant gegen Frost. Einer aktuellen Prognose zufolge wird bis zum 20. Dezember aber kein starker Frost erwartet.

CBoT Sojabohnen in ruhigem Handel ohne neue Impulse

18.12.2018 08:07

Die Kurse der CBoT Sojabohnen ziehen sich von den gestrigen höheren Kursen zurück. In der Frühen Nachtbörse, wenn Asien den Handel an der CBoT weitestgehend alleine bestimmt, sind die Händler darüber besorgt, dass China keine weiteren US-Sojabohnen geordert hat.
Das USDA hatte letzte Woche davon berichtet, dass China mehr als 1,5 Mio. Tonnen US-Sojabohnen gekauft hätte – zu ersten Mal seit sechs Monaten – aber weitere Käufe blieben gestern aus. Die Hoffnungen auf eine stetige Kaufwelle zerstreuen sich.


Institutionelle Anleger kauften gestern 4.000 Lots CBoT Sojabohnen

18.12.2018 06:59

EU erstmals seit einem Jahrzehnt Netto-Importeur von Getreide

17.12.2018 17:31

In der laufenden Vermarktungssaison hat die Europäische Union mehr Getreide eingeführt, als exportiert. Seit dem 1. Juli und bis zum 16. Dezember importierten Händler 13,15 Mio. Tonnen Getreide, dagegen wurden in diesem Zeitraum 12,64 Mio. Tonnen ausgeführt. Das meldete die EU-Kommission heute.
Das ist das erste Mal seit der Saison 2007/08, dass die EU ein Netto-Importeur von Getreide ist.
7,5 Mio. Tonnen Weichweizen wurden exportiert. Das sind 25% weniger als die 9,9 Mio. Tonnen zu diesem Termin im Vorjahr.
Die Gerstenexporte betrugen 2,5 Mio. Tonnen und somit 1% weniger als im Referenzzeitraum in 2017.
Es wurden zudem 9,9 Mio. Tonnen Mai importiert. Ein Plus von 41% zum Vorjahr.

COT-Bericht (Commitments of Traders)

17.12.2018 15:04

Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 04.12. - 11.12. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 2.101 Kontrakte auf 87.468 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 3.904 Kontrakte auf 109.870 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen sank damit um 6.005 Kontrakte auf 22.402 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiterhin überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der gestern nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 1.754 Lots erhöht auf 277.727 Kontrakte, außerdem wurden die Short-Positionen um 43.118 Lots auf 179.110 Kontrakte reduziert. Damit ist die Mehrheit dieser Anlegergruppe mit 98.617 Netto-Long-Positionen weiter überwiegend bullisch gestimmt.
Reduziert um 6.525 Lots auf 11.068 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 11. Dezember in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!


Russlands Preise für Exportweizen steigen deutlich

17.12.2018 13:04

Die Preise für russischen Exportweizen stiegen letzte Woche deutlich, nachdem die Börsennotierungen auf den höchsten Stand seit fast zwei Monaten gestiegen waren und Angebote aus der Region saisonbedingt abnehmen.
Das Tempo der russischen Weizenausfuhren hat sich in den vergangenen Wochen schon verringert. Die Exportmengen sind jetzt nur noch 4% höher als zum selben Termin im Vorjahr. Im Juli war der Vorsprung bei 40%.
Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Januar 2019 kostete am Freitagnachmittag 238 USD/Tonne fob. Das sind 10 USD/Tonne mehr als in der Woche zuvor.
Der Markt wird auch durch ein Treffen der Weizenexporteure im russischen Landwirtschaftsministerium beflügelt, das am Freitag, den 21. Dezember staatfinden soll. Die Regierungen in Moskau, wie auch in Kiew, beobachten die Exportaktivitäten genau, weil zumindest in Russland die Ernte knapp 10 Mio. Tonnen kleiner ausfiel, als im Vorjahr.
Händler erwarten schon seit Oktober, dass Moskau die Ausfuhren zum Ende der Vermarktungssaison beschränken könnte. SovEcon rechnet aber in dieser Woche noch nicht mit einer derartigen Entscheidung.
Seit dem 1. Juli und bis zum 13. Dezember führte Russland 25,4 Mio. Tonnen Getreide aus (+4%). Darin enthalten sind 21,6 Mio. Tonnen Weizen. Das Landwirtschaftsministerium in Moskau erwartet, dass bis zum Ende der Saison am 30.06.2019 ca. 38-39 Mio. Tonnen ausgeführt werden, 35 Mio. Tonnen davon sollen Weizen sein.

Regen kommt rechtzeitig: Gefahr von Ertragsverlusten in Brasilien gebannt

17.12.2018 12:49

Regenfälle in der zweiten Dezemberhälfte in den von Trockenheit betroffenen Regionen im brasilianischen Bundesstaat Parana, lindert die Gefahr von Ertragsverlusten.
Die Wetterdienste prognostizieren jetzt überdurchschnittlich viel Regen nach mehreren Monaten die zu trocken waren. Beobachter vor Ort meinen aber, dass es trotzdem zu Ertragsverlusten kommt. Wie groß diese ausfallen, ist noch nicht zu quantifizieren. Sojabohnen benötigen dringend Niederschläge, da jetzt die Schoten gefüllt werden.
Verluste werden bei den sehr früh gesäten Bohnen wohl am größten sein. Die Ernteschätzungen für Brasilien liegen trotzdem noch 120,066 Mio. Tonnen, obwohl der zweitgrößte Sojabohnen-Bundesstaat Parana diese Probleme hat. Im größten Bundesstaat Center-West werden nämlich hohe Erträge erwartet.

Ukraine-Agrarexport mit neuem Rekord

17.12.2018 12:36

Die Ukraine wird in der laufenden Vermarktungssaison 2018/19 wohl 45,1 Mio. Tonnen Getreide exportieren – ein neuer Rekord für das Land am Schwarzen Meer. Davon sind 25 Mio. Tonnen Mais, so das Agrarinformationsdienst APK heute.
Im November wurden insgesamt 5,3 Mio. Tonnen Getreide exportiert, im Oktober waren es 4,4 Mio. Tonnen.

In China könnten die Schweinepreise 2019 stark steigen

17.12.2018 10:04

In China werden die Schweinepreise in 2019 wohl steigen, weil die Schweinemast durch weitere Fälle von dem hochansteckenden Afrikanischen Schweinefieber (ASF) eingeschränkt wird. Das schätzte die National Development and Reform Commission gestern in einer Veröffentlichung in Peking.
Falls die Lage beim ASF nicht grundlegend beherrscht wird und sich auch nach dem chinesischen Neujahrsfest weiter ausbreitet, wird das Angebot an Schweinefleisch in China begrenzt und die Bauern werden ihre Bestände nicht wieder aufbauen.
Daraus folgert für die Analysten, dass die Schweinepreise im Sommer bis Herbst 2019 stark steigen werden.
China hat bisher aus allen Landesteilen mehr als 80 ASF-Fälle gemeldet. Die Regierung wird demnächst aus den am schlimmsten betroffen Regionen, Schweinefleisch in die staatlichen Reserven einlagern, um die Bauern zu vor wirtschaftlichen Schäden zu schützen.

Palmölkurse sinken heute Vormittag um mehr als 1%

17.12.2018 09:33

An der Bursa Malaysia sinken die Palmölkurse im heutigen Vormittagshandel und folgen damit den schwachen Vorgaben der Sojaölfutures an der CBoT. Außerdem sind die Exporte des Pflanzenöls weiter unbefriedigend.
Beim meistgehandelten Terminkontrakt auf Febraur-19 geben die Kurse zur Mittagspause in Kuala Lumpur um 1,3% nach und stehen damit auf 2.111 Ringgit/Tonne. Heute wurden bisher 20.717 Lots umgeschlagen.
Die Palmölexporte aus Malaysia sanken in der ersten Dezemberhälfte im Vergleich zum selben Zeitraum im November um 4,7%. Man hofft aber noch auf mehr Nachfrage aus China vor dem dortigen Neujahrsfest. Das hängt aber vom Wetter ab. Ist es dort zu kalt, geht die Rechnung nicht auf. Zum chinesischen Neujahrsfest, das Anfang Februar gefeiert wird, steigt typischerweise die Nachfrage nach Speiseölen.
An der CBoT sanken die Sojaölkurse in der Nachbörse um bis zu 1,2%, weil die Kaufaufträge aus China bisher enttäuschten. Zur Stunde notieren sie aber auf unverändertem Niveau. An der chinesischen Derivatebörse in Dalian sinken die Kurse um 0,2% und Palmölfutures konnten sich um 0,6% befestigen.

Getreidemail

17.12.2018 08:22

Gewinnmitnahmen und technische Verkäufe nach dem 2-Monats-Hoch vom Vortag sorgten am Freitag für Kursverluste bei den Weizenfutures in Chicago. Für Unterstützung sorgten Anzeichen steigender globaler Weizenpreise und anziehende US-Weizenexporte. Institutionelle Anleger verkauften ca. 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Das USDA meldete am Donnerstag die größte Weizen-Exportmenge seit vier Monaten. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat fester. An der Euronext in Paris beendeten die Weizenfutures den letzten Handelstag der Woche uneinheitlich. Im Vergleich zur Vorwoche legten die Futures um 1,5% zu. Sie profitierten von den steigenden Preisen in Russland, die die Wettbewerbsfähigkeit von russischem Weizen am Weltmarkt verschlechtern. Ein geplantes Treffen zwischen Russlands Landwirtschaftsministerium und Getreideexporteuren am 21. Dezember befeuert die Spekulationen darüber, dass die Regierung möglicherweise versucht die Exporte zu drosseln, um die inländische Inflation der Lebensmittelpreise zu begrenzen. Der gesunkene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar unterstützt den Exportoptimismus in Frankreich. Strategie Grains schätzt die Weizenernte 2019 in der Europäischen Union (incl. Großbritannien) auf 147 Mio. Tonnen. Das wäre die größte Ernte seit vier Jahren.

Entspannung im Handelskrieg setzt sich fort

17.12.2018 07:56

Die Kurse der CBoT-Sojabohnen stiegen heute in der Nachtbörse um fast 1% und heben sich damit wieder von ihrem Wochen-Tief der letzten Woche ab. Händler nehmen befriedigt zur Kenntnis, dass sich die Entspannung im US-Chinesischen Handelsstreit fortsetzt.
Das spiegelt sich auch bei den Sojabohnenfutures an der CBoT wieder, wo die Notierungen heute Nacht bereits bis 0,9% gestiegen waren, am vergangenen Freitag hatten die Kurse mit einem Minus um 0,7% nachgegeben und die 9-Dollar-Marke erreicht.
Am Donnerstag letzter Woche hatte das USDA bestätigt, dass China 1,13 Mio. Tonnen US-Sojabohnen gekauft hatte, am Freitag kamen noch weitere 300.000 Tonnen hinzu sowie 130.000 Tonnen an einen unbekannten Käufer.
Das USDA blieb bei seiner Prognose zum Endbestand von US-Bohnen im Wirtschaftsjahr 2018/19 auf dem Rekord von 955 Mio. Bushel. Das ist doppelt soviel wie im Wirtschaftsjahr zuvor.
Der US-Dollar ist für viele Anleger der sicherste Hafen und so stieg sein Wechselkurs heute Morgen auf ein 19-Monate-Hoch. Die Weltwirtschaft wächst langsamer und die Risiken an den Aktienbörsen sowie in asiatischen Währungen steigen. Der Rohölpreis kann sich heute Morgen leicht befestigen, weil die USA ihre Förderquote auf ein 2-Monats-Tief gedrosselt haben.


Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 6.000 Lots CBoT Sojabohnen

17.12.2018 07:08

US-Export-Meldung: China kauft 300.000 Tonnen Sojabohnen

14.12.2018 15:07

US-Exporteure melden den Verkauf von 300.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an China und 125.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarkungsjahr 2018/19 an Japan.

Russland: Weizenernte 2018 bei 70 Mio. Tonnen

14.12.2018 13:27

Russlands Landwirtschaftsministerium schätzt die Weizenernte 2018 (gereinigt und getrocknet) jetzt auf 70 Mio. Tonnen. Das meldet die Nachrichtenagentur Interfax und nennt als Quelle den stellvertretenden Landwirtschaftsminister. Gerste wurde demnach in einem Volumen von 16,6 Mio. Tonnen geerntet und Mais in einem Volumen von 10 Mio. Tonnen.

Palmölpreise bleiben noch lange unter Druck

14.12.2018 10:23

Palmölanbieter haben schwer mit der Rekordproduktion zu kämpfen. Auf den Plantagen verzögert sich die Ernte und Ölmühlen haben die Arbeit eingestellt, weil ihre Tanks überlaufen.
Die Vorräte von dem Pflanzenöl, aus dem Konsumgüter wie Shampoo, Eiscreme und Kosmetik hergestellt wird, steigen üblicherweise im 3. und 4. Quartal eines jeden Jahres auf ein Saisonhoch. Die schwache Nachfrage in diesem Jahr führte aber zu besonders hohen Beständen und zu Preisen, die seit Jahren nicht mehr so niedrig waren.
In Malaysia sind die Vorräte im November über 3 Mio. Tonnen gestiegen; das ist der höchste Wert seit 18 Jahren. In Indonesien lagerten im Oktober 4,4 Mio. Tonnen, im Juli waren es schon fast 5 Mio. Tonnen.
Wegen vollen Tanks können einige Plantagenbetreiber in Malaysia ihre Ernte nicht fortsetzen. Auch in Indonesien wird so etwas beobachtet, weil die Mühlen in ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Unter diesen Umständen erwartet man, dass im gesamten Jahr 2019 die Preise unter Druck bleiben, es sei denn die Exporte kommen wieder in Gang.
Die Ernteverzögerungen führen zu einem Qualitätsverlust der Früchte. Die Verarbeiter von Palmöl produzieren schon mehr Produkte mit einer längeren Haltbarkeit, um den Rohstoffanbietern zu helfen. Ölmühlen mieten zudem externe Tanks an, damit das Öl untergebracht werden kann. Wer keinen Lagerraum mehr findet, verkauft zu niedrigeren Preisen.
Seit Indonesien, der größte Palmölproduzent der Welt, billiger anbietet, hat dort der Angebotsdruck nachgelassen. In der vergangenen Woche hatte außerdem die indonesische Regierung die Exportzölle gesenkt. Die Probleme mit einem Palmöl-Überangebot werden aber wohl noch den Januar über anhalten.

Milchmarkt - Übersichtstafel

mit 15 Ppt.-Folien voller Marktinfos

14.12.2018 09:44

Palmöl weitet Kurssteigerungen aus – Produktion in Malaysia sinkt

14.12.2018 09:42

Heute Vormittag steigen die Kurse der Malaysia-Palmölfutures, es ist bereits der dritte Handelstag in Folge mit festeren Kursen. In Malaysia geht die Produktion zurück und in Indonesien werden die Vorräte abgebaut.
Der meistgehandelte Terminkontrakt auf Februar-19 ging mit 2.054 Ringgit/Tonnen oder 0,4% fester in die Mittagspause. In dieser Woche stiegen die Kurse somit bisher um 2,8%. Das Handelsvolumen kommt heute bisher auf 9.780 Lots mit der Standardmenge von 25 Tonnen.
Für Dezember wird eine kleinere Produktion gegenüber dem Vormonat erwartet und Indonesien konnte große Mengen Palmöl nach Malaysia exportieren, sodass dort die Vorräte bereits im November schrumpfen. Schon seit Oktober kaufen Malaysische Händler Palmöl aus Indonesien, weil das Speiseöl dort, trotz der Frachtkosten, billiger ist als im eigenen Land.
Im November wurde in Malaysia mit 1,85 Mio. Tonnen 6,09% weniger Palmöl als im Oktober erzeugt. Die Produktion nimmt im Dezember noch weiter ab, so die Prognose der Industrieaufsicht. Diese Entwicklung ist typisch für das vierte Quartal.
An der CBoT wird der Sojaölfuture zur stunde 0,76% schwächer gehandelt, an der chinesischen Derivatebörse in Dalian sinkt der Kurs um 0,8%, während die Palmölkurse dort um 0,8% steigen.

vorherige Seite  nächste Seite