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Institutionelle Anleger kauften gestern 10.000 Kontrakte CBoT Mais

03.03.2020 06:51

Türkei sucht 305.000 Tonnen Weizen

02.03.2020 18:10

Die Türkei sucht in einer Reihe von Weizenausschreibungen insgesamt 305.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft. Die Angebotsfrist endet am 11. März. Gesucht wird Weizen für den Lieferzeitraum 20. März bis 7. April. Der Weizen wird zum Entladen in acht türkischen Häfen in einer Reihe von Sendungen zwischen 60.000 und 25.000 Tonnen gesucht.
Das TMO behält sich das Recht vor, nach eigenem Ermessen bis zu 5% mehr oder weniger als die angebotene Menge zu kaufen. Angebote können in US-Dollar, russischen Rubel oder türkischer Lira gemacht werden. Die Annahme von Angeboten in Rubel zielt darauf ab, die Beteiligung russischer Exporteure zu erhöhen. In seiner letzten gemeldeten Weizenausschreibung am 18. Februar kaufte TMO rund 250.000 Tonnen.

US-Export-Inspections: Weizenverladungen größer, als erwartet

02.03.2020 17:55

Russland: Weizenexportpreis zum fünften Mal in Folge rückläufig

02.03.2020 12:30

Die Exportpreise für Weizen in Russland sanken vergangene Woche zum fünften Mal in Folge aufgrund der Kursrückgänge am Leitmarkt in Chicago und des schwachen Wechselkurses des Rubels.
Die Angst für den Folgen des Coronavirus auf die globale Wirtschaft brachte den Rubel gegenüber dem Dollar auf den schwächsten Stand seit Anfang 2019 und verursachte einen Rückgang der Weizenpreise in Chicago.
Russischer Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5%, der in Häfen am Schwarzen Meer geladen wurde, sank Ende letzter Woche um $4 auf $214 pro Tonne FOB, teilte das Agrarberatungsunternehmen SovEcon mit. Gerste fiel um $5 bis $185 Dollar pro Tonne.
Der russische Markt steht aufgrund des starken Wettbewerbs mit anderen Herkunftsländern weiterhin unter Druck. Eine starke Abschwächung der Rubelwährung hilft den Exporteuren, die Preise zu senken, so SovEcon.
IKAR, ein weiteres landwirtschaftliches Beratungsunternehmen mit Sitz in Moskau, bezifferte den Exportpreis für Weizen auf $213 pro Tonne.
Russland exportierte in der laufenden Saison 2019/20 im Zeitraum 1. Juli 19 bis 27. Februar 20 28,6 Mio. Tonnen Getreide, 18% weniger als ein Jahr zuvor, teilte das Landwirtschaftsministerium unter Berufung auf Zolldaten mit. Der russische Zolldienst hat letzte Woche seine Daten für die Vormonate überarbeitet und aktualisiert. Infolgedessen erhöhte SovEcon seine Exportschätzung für Februar gegenüber einer Woche zuvor um 500.000 Tonnen. Zudem informierte man darüber, dass man keine wöchentlichen Zolldaten mehr für die monatlichen Schätzungen verwenden würden, da es keine Daten über Lieferungen in den Iran gibt.
SovEcon gab bekannt, seine Prognose für die russischen Getreideexporte 2019/20 aufgrund des schwachen Exporttempos um 300.000 Tonnen auf 41,2 Mio. Tonnen gesenkt zu haben. Die Schätzung für Weizen wurde 100.000 Tonnen auf 32,1 Millionen Tonnen reduziert.
Die Bedingungen für die neue Weizenernte bleiben bei warmem Wetter und gesunden Niederschlägen gut, so SovEcon. In den kommenden Wochen wird trockneres Wetter als normal in den südlichen Regionen Russlands erwartet.
Eine starke Abschwächung des Rubels veranlasst traditionell einige Landwirte, den Verkauf an Exporteure zu unterbinden, aber diesmal sind sie wahrscheinlich immer noch bereit, ihre verbleibenden Lagerbestände zu verkaufen, da sie Mittel für die Sommergetreideaussaat benötigen, sagte SovEcon.

Ukraine: Verband der Getreidehändler senkt Ernteprognosen

02.03.2020 11:34

Der Verband der ukrainischen Getreidehändler schätzt die diesjährige Weizenernte in der Ukraine auf 25,8 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 2,4 Mio. Tonnen zum Vorjahr, als 28,2 Mio. Tonnen Weizen geerntet wurden.
Die Prognose der Gerstenernte schätzt der Verband auf 7,96 Mio. Tonnen (Vorjahr: 9,0 Mio. Tonnen.
Weitere Prognosen:
Rapssaaternte 2020: 3,15 Mio. Tonnen (Vorjahr: 3,31 Mio. Tonnen)
Maisernte 2020: 34,3 Mio. Tonnen (Vorjahr: 35,2 Mio. Tonnen)
Sonnenblumenernte 2020: 14,3 Mio. Tonnen (Vorjahr: 16,3 Mio. Tonnen)

COT-Bericht (Commitments of Traders)

02.03.2020 11:27

Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche bis zum 25.02.20 den SRW-Weizen Netto-Long-Bestand aus der Vorwoche (64.715 Kontrakte) auf 41.987 Netto-Long-Positionen. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen aber weiterhin bullisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der am Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde.
Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen um 34.049 Kontrakte auf 95.510 Netto-Short-Positionen erhöht.
Außerden reduzierten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 14.633 Kontrakte auf 75.130 Netto-Short-Positionen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 25. Februar in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!


Strategie Grains senkt EU-Rapssaat-Ernteprognose

02.03.2020 11:08

Das Agrarberatungsunternehmen Stategie Grains hat seine Prognose für die diesjährige Rapsernte in der Europäischen Union von 18,05 Mio. tonnen (Vormonatsschätzung) auf 17,85 Mio. Tonnen reduziert.
Die aktualisierte Prognose liegt damit 5,7% über dem Ergebnis der Vorjahresernte von 16,89 Mio. Tonnen, die ein 13-Jahres-Tief markierte.
Grund für die reduzierte Prognose ist die erwartete kleinere Anbaufläche in Europa, die nun auf 5,49 Mio. Hektar geschätzt wird. Im Vormonat lag die erwartete Anbaufläche noch 5,55 Mio. Hektar, was stabil zum Vorjahr wäre.
Die Prognose basiert solange auf die EU-28, bis nach dem Rückzug Großbritanniens aus dem Block eine neue Handelsbeziehung ausgehandelt ist.

Getreidemail

02.03.2020 08:02

Die US-Weizenfutures beendeten den Handelstag am Freitag in Folge der globalen Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft mit Verlusten. Kräftige Verluste verzeichneten auch die Rohölfutures und die weltweiten Aktienmärkte. Der liquideste Weizenfuture Mai 20 sank auf den niedrigsten Stand seit dem 18. November. Der Wochenverlust betrug 4,9%. Begrenzt wurde der Kursrückgang durch Short-Abdeckungen und Schnäppchenkäufe zum Ende der Woche und des Monats. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 2.500 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT minimal schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der Ausverkauf an den Finanzmärkten hat den Fokus von der lebhaften Exportnachfrage nach westeuropäischem Weizen genommen, die die Preise in den letzten Wochen stützte. Der Zustand der Winterweizenbestände in Frankreich verschlechterte sich moderat. 64% der Bestände erhielten per 24. Februar die höchste Bewertungsstufe „gut bis exzellent“. In der Vorwoche lag der Anteil noch bei 65% und vor einem Jahr bei 85%. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Prämien für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im April um 1,00 Euro auf 4,50 Euro über Paris Mai 20.

Kurse der CBoT-Sojabohnen steigen auf ein Wochen-Hoch

02.03.2020 07:07

Die Chicago—Sojabohnen steigen heute Morgen auf ihr Wochen-Hoch. Von den Aktienbörsen geht die Hoffnung aus, dass sich die wirtschaftliche Lage der Welt wieder entspannt. Allerdings fürchtet man wegen dem Virus-Ausbruch eine schwache China-Nachfrage nach Sojabohnen.
Dabei ist das weltweite Angebot der Ölpflanze groß.
Die Aktienmärkte in Asien konnten sich heute stabilisieren und die Verluste der Investoren begrenzen. Man hofft darauf, dass eine koordinierte globale Geldpolitik den negativen Einfluss der Corona-Epidemie eindämmt.
Politiker in Europa, dem Mittleren Osten und in Amerika ordneten strenge Regeln für Massenveranstaltungen und Reisen an, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Zentralbanken in allen Teilen der Welt senken ihre Zinsen, um die Wirtschaft in Gang zu halten.
Sojabohnenfarmer in Brasilien, wo in diesem Jahr eine Rekordernte herangewachsen ist, haben bereits 43,1% ihrer Sojabohnenflächen geräumt. Im Vorjahr waren es zu diesem Termin 55%, damals war die Ernte aber auch besonders früh.
Das Landwirtschaftsministerium in Argentinien nimmt vorerst keine weitere Anmeldung von Exportanträgen für Agrarrohstoffe an. Man erwartet, dass die Exportzölle in Kürze stark angehoben werden.


Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 6.000 Kontrakte CBoT Sojabohnen

02.03.2020 06:47

US-Export-Meldung

28.02.2020 16:15

US-Exporteure melden über das tägliche Reporting-System des US-Landwirtschaftsministeirums den Verkauf von 135.000 Tonnen Sojamehl- und Kuchen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2019/20 an die Philippinen.

Shell plant größtes Wasserstoff-Projekt Europas

28.02.2020 15:16

In den Niederlanden soll die bisher größte Wasserstoffproduktion Europas entstehen. Die Idee: Strom speicherbar machen. Von dem Plan könnte auch Deutschland profitieren.


Schon einmal haben die Niederländer die europäische Energielandschaft neu sortiert. Damals war es die Entdeckung der unterirdischen Erdgasreserven in dem nördlich gelegenen Groningen, die das kleine EU-Land auf einmal in die Liga der ganz Großen katapultierte. Jetzt könnte das Land die nächste Energierevolution anstoßen.
Gemeinsam mit dem niederländischen Gasnetzbetreiber Gasunie und dem Hafen Groningen Seaports plant der Ölkonzern Shell den Bau des bis dato größten Wasserstoff-Projekts Europas. Innerhalb von zehn Jahren soll vor der Küste Nordhollands für das NortH2 genannte Projekt ein Mega-Windpark von einer Größe zwischen drei und vier Gigawatt entstehen. „Wir glauben an die Bedeutung von Wasserstoff und sind überzeugt, dass sich die Investition rechnet“, sagte Marjan van Loon, Niederlande-Chefin von Shell im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Der Windstrom solle direkt von einem Elektrolyseur in Eemshaven zu grünem Wasserstoff verarbeitet, gespeichert und anschließend über die Gas-Infrastruktur von Gasunie verteilt werden. „Gemeinsam haben wir den Ehrgeiz, die Niederlande weltweit an die Spitze von Wasserstoff zu bringen“, betont van Loon, Niederlande-Chefin. Aber um die Kosten für die Technologie zu reduzieren, brauche es mehr von solchen Großprojekten.
Hauptkunde soll zunächst zwar die Industrie sein, aber auch Verbraucher könnten später mit dem grünen Wasserstoff beliefert werden, heißt es bei Shell. 2027 sollen die ersten Anlagen stehen, aber das niederländische Trio denkt jetzt schon weiter: Bis 2040 plane man, den Windpark auf zehn Gigawatt zu vergrößern.
Quelle: Handelsblatt

Ölsaaten: USA und Ukraine dominieren EU-Importe

28.02.2020 12:26

Die Ukraine wird für die Rapsversorgung der Gemeinschaft immer wichtiger. Aus den USA kamen in den vergangenen Monaten große Sojamengen. Im bisherigen Saisonverlauf 2019/20 erhielt die EU-28 rund 8,7 Mio. t Sojabohnen aus Übersee und damit fast 6 % weniger als im Vorjahreszeitraum.
Dabei zeichnet sich eine Verschiebung der Warenströme ab. So lieferten die USA seit Wirtschaftsjahresbeginn am 01.07.2019 mit 52 % der Gesamtimporte den größten Anteil. Das war zwar auch im Vorjahreszeitraum 2017/18 so, aber mit 79 % bzw. 7,1 Mio. t war der Anteil bzw. die absolute Menge seinerzeit noch deutlich größer.
Beim Raps ist die Ukraine Hauptlieferant der EU-28, in der laufenden Saison wurden rund 2,8 Mio. t importiert. Das entspricht gegenüber Vorjahreszeitraum eine Steigerung von knapp einem Drittel. Mehr Bedeutung hat in diesem Wirtschaftsjahr auch Kanada, das seine Liefermenge sogar auf über 1 Mio. t mehr als vervierfacht und damit Australien auf Rang drei abgedrängt hat.


Quelle: EU Komission

Frankreich: Schwächere Weizenratings

28.02.2020 12:25

Der Zustand der Winterweizenbestände in Frankreich hat sich in der vergangenen Woche moderat verschlechtert, berichtet das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer in seinem wöchentlichen Update. 64% der Bestände erhielten per 24. Febraur die höchste Bewertungsstufe „gut bis exzellent“. In der Vorwoche lag der Anteil noch bei 65%. Vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt waren 85% der Bestände in Top-Verfassung. Die Sommergerstenaussaat ist per 24. Februar auf 32% der geplanten Flächen abgeschlossen (Vorwoche: 20%, Vorjahr: 66%)

Ölpreise im Sinkflug - Druck auf Opec steigt

28.02.2020 11:24

Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fällt um 1,71 Dollar im Vergleich zum Vortag und liegt derzeit bei 50,47 US-Dollar. Auch der WTI-Preis fällt.


Die Ölpreise haben am Freitag ihren Sinkflug infolge der Corona-Krise fortgesetzt. Mit einem Wochenverlust von aktuell rund 14 Prozent zeichnen sich die schärfsten Preisabschläge seit mehreren Jahren ab. Der Druck auf die großen Ölfördernationen, ihre Produktion weiter zurückzufahren, nimmt damit rapide zu.
Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 50,47 US-Dollar. Das waren 1,73 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI fiel um 1,47 Dollar auf 45,62 Dollar. Zurzeit notieren die Rohölpreise auf ihren tiefsten Ständen seit der Jahreswende 2018/2019.


Philippinen kaufen 275.000 Tonnen Futterweizen

28.02.2020 10:49

Importeure von den Philippinen kauften rund 275.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft zur Lieferung zwischen Mai und Juli, melden europäische Händler. Insgesamt 5 Käufe mit jeweils rund 55.000 Tonnen wurden getätigt. Marktkenner glauben, dass der Weizen hauptsächlich aus der Schwarzmeer-Region geliefert wird.

Institutionelle Anleger erhöhten Weizen Netto-Long-Bestand zum 10. Mal in Folge

28.02.2020 10:19

Institutionelle Anleger (Non Commercial-Participants) erhöhten ihren Netto-Long-Bestand beim Matif Weizen zum zehnten Mal in Folge. Der Bestand von 83.653 Netto-Long-Positionen auf Futures und Optionen aus der Vorwoche wurde in der Woche bis zum 21. Februar auf 97.515 Netto-Long-Positionen erhöht. Das zeigt der von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihren Bestand der Netto-Short-Positionen per 21. Februar von 105.339 Kontrakten auf 104.073 Netto-Short-Kontrakte. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 71,3% während Non Commercial Participants 23,7% am Open Interest repräsentieren.
95,0% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt (Vorwoche: 93,9).

CBoT-Weizen verbucht größten Wochenverlust seit Juli 2019

28.02.2020 08:14

Die Weizenkurse am CBoT sinken nun schon drei Tage in Folge. Diese Woche wird wohl der größte Verlust verbucht seit Juli 2019. Die rasche Ausbreitung des Coronavirus außerhalb Chinas weitet sich zu einer Pandemie aus.
Investoren fliehen aus den Rohstoffen und damit auch aus ihren Weizen-Long-Positionen. Das drückt die Weizenkurse. In diesem Monat ist der Wert des meistgehandelten Weizenfutures bereits um 5,4% gesunken.
Auch die Aktienmärkte stehen unter massivem Druck. Das ist bereits vergleichbar mit der Finanzkrise in 2008. Die Weltwirtschaft könnte großen Schaden nehmen. Die Hoffnungen, dass sich alles wieder normalisiert, wenn erst China sein Corona-Problem im Griff hat, hat sich nicht bestätigt.
Zudem kamen gestern zwei bärische Meldungen zu der weltweiten Versorgungslage mit Weizen. Das IGC erwartet für 2020/21 eine um zwei Mio. Tonnen größere Produktion, weil die Anbaufläche ausgeweitet wird. Außerdem wurde die Schätzung zum aktuellen Vorrat ebenfalls um zwei Mio. Tonnen angehoben.


Getreidemail

28.02.2020 08:06

Die weitere Ausbreitung des Coronavirus außerhalb Chinas, schwache Finanzmärkte sowie fallende Rohölnotierungen ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Mit insgesamt 449.900 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales am unteren Rand der Markterwartungen von 400.000 - 700.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Auch heute Morgen handelt die eCBoT mit Verlusten. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten auf allen Terminen Verluste. Die weitere Erholung des Euro gegenüber dem Dollar bremste die Weizenkurse an der Euronext, da westeuropäisches Getreide dadurch für den Export weniger wettbewerbsfähig ist. Vor dem Hintergrund der anhaltenden internationalen Nachfrage blieben Exportaussichten für europäischen Weizen aber gut. Das International Grains Council schätzt die globale Weizenproduktion 2020/21 auf die Rekordmenge von 769 Mio. Tonnen. Die Schätzung der Anbaufläche wurde um 2% erhöht. Zudem hob die regierungsunabhängige Organisation die Ernteschätzung für 2019/20 um zwei Mio. Tonnen auf 763 Mio. Tonnen an.

Instituionelle Anleger verkauften gestern 24.000 Kontrakte CBoT Mais

28.02.2020 06:52

EU-Milchmarkt-Dashboard

27.02.2020 18:37

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