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Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots CBoT Mais

17.01.2019 06:49

Brexit: Schotten fordern neue Volksabstimmung

16.01.2019 17:48

Die Abstimmung über den Brexit-Deal endete im britischen Unterhaus mit einem „No“. Es war eine Niederlage für Theresa May, die nun unter Druck ist und sich am Abend dem Misstrauensvotum stellen muss.

Rupien für Rohöl – so umgeht der Iran die US-Sanktionen

16.01.2019 16:48

Indiens Sojaschrotexporte in den Iran haben sich deutlich erhöht, da die Ölexporte aus dem Iran ein Handelbilanzdefizit verursachen. Damit kann der Iran Futtermittel aus Indien kaufen, statt dieses aus den USA oder Südamerika zu beziehen, wo man einerseits billiger kaufen könnte aber in US-Dollar bezahlen müsste. Das funktioniert derzeit nicht, da die USA den Iran sanktionieren und alle Geldtransfers in US-Dollar unterbinden.
So hat der Iran sich dazu bereit erklärt, Rohöl an Indien, dem weltweit drittgrößten Rohölkonsumenten, zu liefern und sich dieses in Sojaschrot bezahlen zu lassen.
Indiens Sojaschrotexporte in den Iran könnten im Wirtschaftsjahr 2018/19, das im März endet, von 22.910 Tonnen in der vorherigen Saison auf 450.000 Tonnen steigen. Im nächsten Wirtschaftsjahr sollen es sogar mehr als eine halbe Mio. Tonnen werden.
Der Iran bezahlt eine Prämie von 10% für das Sojaschrot aus Indien, weil man aus anderen Ländern gar keine Lieferungen von proteinreichen Futtermitteln erhalten würde und man die Rupien aus den Öl-Einkäufen Indiens dafür verwenden kann.

Russland plant keine Begrenzung der Getreideexporte

16.01.2019 16:16

Der russische Landwirtschaftsminister stellte heute klar, dass die Regierung in Moskau nicht erwägt, die Getreideexporte zu begrenzen.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass die Getreideernte 2019 auf 114,3 Mio. Tonnen geschätzt wird.

Ukraine exportierte in dieser Saison bereits 25,7 Mio. Tonnen Getreide

16.01.2019 14:56

Die Ukraine hat seit dem 1. Juli 2018 bis zum 16.01.2019 bereits 25,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Zeitraum der vorherigen Saison 22,1 Mio. Tonnen ausgeführt.
Der Schwarzmeeranrainer Ukraine hat in 2018 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Das Landwirtschaftsministerium schätzt, dass man im gesamten Wirtschaftsjahr 47,2 Mio. Tonnen davon exportieren kann. In 2017/18 waren es 39,4 Mio. Tonnen.
Das Ministerium teilte mit, dass bereits 10,8 Mio. Tonnen Mais an Käufer im Ausland gingen (zum Vergleich im Vj.: 6,6). Die Weizenausfuhren waren mit 11,1 Mio. Tonnen bisher allerdings kleiner als im Vergleichszeitraum als zu diesem Termin 11,6 Mio. Tonnen Weizen das Land verlassen hatten.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die bedeutendsten Agrarexporte der Ukraine.

Brasilien profitiert vom Handelsstreit der Weltmächte China und USA

16.01.2019 14:36

Seit dem Beginn des Handelsstreits zwischen China und den USA haben die brasilianischen Sojabauern davon profitiert. Heute wird davon berichtet, dass Brasilien in den letzten drei Monaten in 2018 14,7 Mio. Tonnen Sojabohnen an China verladen hat. In dieser Zeit liefert üblicherweise die USA die größte Menge ihrer Exporte aus. Für Brasilien war es die doppelte Menge Sojabohnen im Vergleich zu den Lieferungen an China der vergangenen Jahre.
Im Oktober waren die Sojabohnenvorräte in den chinesischen Häfen mit neun Mio. Tonnen außerordentlich groß. Derzeit lagern dort noch 6,7 Mio. Tonnen, was für diese Jahreszeit auch noch immer sehr viel ist. Diese Menge reicht für einen normalen chinesischen Verbrauch auch nur für rund drei Wochen.
Allerdings bisher 100 entdeckte Falle des Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) in China dafür, dass der Verbrauch an proteinreichem Futtermittel, das aus Importsojabohnen erzeugt wird, abnimmt. Seit August wurden in China bereits rund 1 Mio. Mastschweine gekeult.

Vereinigungspreis für Schlachtschweine: 1,36 €/kg SG (+/-0 ct)

16.01.2019 14:34

V-Preis: 1,36 €/kg SG (+/-0 ct). Am deutschen Schlachtschweinemarkt ist das Aufkommen an schlachtreifen Schweinen bei hohen Schlachtgewichten zum Teil recht umfangreich und die Nachfrage der Schlachtereien ist verhalten. Insgesamt lassen sich für die angebotenen Partien jedoch Käufer finden und die Marktlage kann als knapp ausgeglichen bezeichnet werden. Erwartungsgemäß blieb der Vereinigungspreis somit erneut unverändert. Die Schlacht- und Zerlegebranche klagt weiterhin über enttäuschende Erlösmöglichkeiten. Geschäfte kommen oft nur aufgrund von Preisnachlässen zustande. Europaweit wird von impulslosen Geschäften berichtet. In der vergangenen Woche wurden 1.024.964 Schweine der Handelsklasse S-V (Vorwoche: 788.418 /Vorjahr: 1.010.571) geschlachtet.

China will selbstfahrende Traktoren einsetzen

16.01.2019 14:18

Beim Umbau der chinesischen Landwirtschaft, der im letzten 5-Jahresplan beschlossen wurde, setzen die Entscheider in der Planungsgruppe nun auch auf selbstfahrende Traktoren.
Während diese Technik bereits in Australien und in den USA eingesetzt wird und durchaus auch Sinn macht, sind doch für China Zweifel erlaubt, ob schnell diese Pläne wirtschaftlich sinnvoll sind. In den USA ist nämlich die durchschnittliche Farmgröße 180 Hektar, in China liegt dieser Wert bei nur 2,4 Hektar pro Betrieb.

Russland erwartet Getreideernte 2019 von 114,3 Mio. Tonnen

16.01.2019 13:41

Russlands Landwirtschaftsministerium erklärte heute gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax, dass man in diesem Jahr eine Getreideernte in einem Volumen von 114,3 Mio. Tonnen erwartet. Die Getreideernte 2018 ergab ein Volumen von 112,8 Mio. Tonnen (nach Reinigung und Trocknung). Das war ein Rückgang von 16,7% im Vergleich zur Getreideernte 2017, so die russische Statistikbehörde Rosstat) im Dezember.

Revolutionäre Entwicklung beim Getreidehandel

16.01.2019 12:40

Als bemerkenswerteste Entwicklung am internationalen Getreidemarkt in 2018 wird die geplante Zusammenarbeit der großen internationalen Getreidehändler Archer Daniels Midland, Bunge, Cargill und Louis Dreyfus, auch als ABCDs bekannt, beim Thema Blockchain genannt.
Bereits die Ankündigung dazu vom 25. Oktober 2018 bezeichnet der Herausgeber des Magazins World Grain Arvin Donley bereits als revolutionär. Diese großen Vier haben in den Jahren zuvor einen erbitterten Konkurrenzkampf ausgetragen.
Was kann die Blockchain-Technologie also für die Getreidewirtschaft leisten?
Dazu finden Sie unter diesem Link ein Erklär-Video von der Tagesschau.


Die Agrarwirtschaft bemerkt dazu, dass die Partnerschaft der größten Getreidehändler der Welt durch die Notwendigkeit von mehr Markttransparenz für die Kunden erzwungen wird. Digitale Technologien, wie Blockchain und künstliche Intelligenz sollen zeitaufwendige Prozesse in der Wertschöpfungskette fördern.
Dazu ist eine Standardisierung aller Datenflüsse und Dokumente nötig. Das Wissen des Getreidehandels aus zig-Jahren soll dazu beitragen, dass die Prozesse vereinfacht und Fehler eliminiert werden, damit die gesamte Industrie einen Nutzen davon hat.

Türkei ist weltweit der größte Mehlexporteur

16.01.2019 12:05

Zahlen des türkischen Statistikamts belegen, dass die Mehlexporte des Landes am Bosporus in 2017 schon 3,5 Mio. Tonnen betrugen. Die Menge hat einen Gegenwert von 1,053 Mrd. US-Dollar. Das IGC schätzt dazu, dass in 2017/18 die türkischen Mehlexporte ein Getreideäquivalent von 5,45 Mio. Tonnen benötigte.
Damit ist die Türkei nach Kasachstan und Argentinien weltweit der größte Mehlexporteur. Zuletzt hatte das Land viele Probleme mit dem Verfall der Landeswährung Lira gegenüber dem US-Dollar. Gleiches gilt auch für Argentinien.
Die Währungsschwäche erhöht die Bezugskosten für Weizenimporte, die meist aus Russland kommen. Um das besser zu regulieren, gab das türkische Getreideboard seine Vorräte frei und erhielt auch von der Regierung die Erlaubnis von zollfreien Importen.
Die größten Importeure von türkischem Mehl waren der Irak, Syrien, Sudan und Somalia.

Palmölkurse folgen an deren Energiederivaten

16.01.2019 10:33

Weil die Kurse von Sojaöl und Rohöl gestern gesunken sind, geben heute in der Vormittagssitzung nun auch die Palmölfutures an der Bursa Malaysia nach.
Der meistgehandelte April-19-Terminkontrakt ging mit 2.179 Ringgit/Tonnen oder einem Minus von 0,2% in die Mittagspause. Bisher wurden über alle Fälligkeiten 14.963 Lots mit der Standardmenge von 25 Tonnen umgeschlagen.
Die US-Sojabohnenfutures gaben gestern am dritten Handelstag in Folge nach, weil es bei den Gesprächen zu Beilegung des Handelskonflikts zwischen den USA und China keine messbaren Fortschrotte gibt. Der März-19-Sojaölfuture gab gestern 0,5% nach und kann sich heute in der CBoT-Nachtbörse wieder um 0,3%-Punkte verbessern.
Da die Pflanzenöle bedingt untereinander austauschbar sind und wie auch das Rohöl zur Herstellung von Kraftstoffen verwendet werden, interagieren die Börsenkurse miteinander.
An der chinesischen Derivatebörse in Dalian steigen letzte Nacht die Sojaölkurse um 0,1%, der Palmölkontrakt sinkt dort um 0,5%.

Getreidemail

16.01.2019 08:15

Technische Verkäufe und Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie der gestiegene Wechselkurs des US-Dollar ließen die Weizenfutures gestern in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Verlusten schließen. Händler sind besorgt, weil es offenbar keine strukturellen Fortschritte in den Gesprächen mit China zur Beilegung des Handelsstreits gibt. Begrenzt werden die Verluste aufgrund der schwachen Schneefälle in den US-Plains, die die Winterweizenbestände wohl nicht ausreichend gegen harten Frost schützen würden. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen handelt die eCBoT moderat fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben leicht nach. Nur der September-Termin 2019 schloss unverändert. Die Weizenexporte der EU litten in den vergangenen Monaten unter der starken Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion. Die Hoffnung, dass die Weizenexporte aus Russland signifikant sinken, haben sich bisher nicht bestätigt. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

Sojabohnenkurse lösen sich vom 2-Wochen-Tief

16.01.2019 07:51

Die Kurse der Sojabohnenfutures am CBoT steigen heute Morgen um 0,6% und heben sich damit von ihrem Zwei-Wochen-Tief in der gestrigen Handelssitzung ab. Der andauernde Handelsstreit der USA mit China verhindert aber eine größere Phantasie.
Die Kurse bleiben auf diesem Niveau solange kein eindeutiges Ergebnis in den Handelsgesprächen erzielt und eine weitere Eskalation des Streits der beiden größten Volkswirtschaften der Welt definitiv verhinderte wird.
Bisher hat China nach dem letzten Spitzengespräch zwischen Trump und Xi Anfang Dezember noch nicht viele US-Bohnen bestellt, sollten die weiteren Gespräche nicht vorankommen, kann alles nur noch schlimmer werden. Bei den maßgeblichen Streitpunkten ist keine Annäherung in Sicht.
Analysten berichten zudem fortwährend von den Wetterrisiken in Südamerika, die die dortige Sojabohnenernte bedroht.


Institutionelle Anleger verkauften gestern offenbar massiv CBoT Mais-Futures

16.01.2019 07:25

Mit den Kartoffelpreisen in der EU geht es weiter aufwärts

15.01.2019 17:30

Überall fehlt es an Kartoffeln. Die deutschen Zuschussgebiete haben seit der letzten Ernte teils 30% mehr verkauft als in anderen Jahren. Entsprechend geringer sind dort jetzt die Vorräte. Stärkefabriken und Kunden im Ausland kriegen wohl am wenigsten von der letzten Kartoffelernte ab. Abpacker suchen längst nach Angeboten aus dem Ausland und dort sind die Preise noch viel höher als hierzulande. Das ermöglicht den hiesigen Anbietern ihre höheren Forderungen rasch durchzusetzen; nur so bleibt die Lieferbereitschaft erhalten. Das macht aber auch Sinn, denn viele Lagerkartoffeln sind physiologisch älter als sonst um diese Jahreszeit. Kräftige Preiserhöhungen gibt es auch in Belgien, wo die Fabriken händeringend nach freiem Frittenrohstoff suchen. Für unter 30 €/dt gibt es wohl auch dort keine Kartoffeln mehr.

Global-Dairy-Trade Index steigt heute um 4,2%

15.01.2019 15:18

Deutschland schrammt an Rezession vorbei

15.01.2019 11:42

Das schwächste Wachstum der deutschen Wirtschaft seit fünf Jahren drückt heute Vormittag auf die Laune der Anleger. Der Euro verliert kräftig und der DAX gibt einen Großteil seiner Gewinne wieder ab, notiert zur Stunde aber noch im Plus.
Nach zwei Boomjahren in Folge hat die deutsche Wirtschaft einen Gang zurückgeschaltet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent zu, nach jeweils 2,2 Prozent in den beiden Vorjahren, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Berlin anhand vorläufiger Daten mit. Vor allem die Exportwirtschaft hat geschwächelt. Deutsche Exporteure leiden unter der schwächeren weltweiten Nachfrage und dem von US-Präsident Trump entfachten Handelsstreit.
Gespannt blicken Investoren auf die Entwicklung in Großbritannien. Dort soll heute gegen 21 Uhr das Ergebnis der Parlamentsabstimmung über den Brexit-Vertrag veröffentlicht werden.

Palmölkurse steigen – gestützt von festerem Rohölkurs

15.01.2019 10:15

Die Kurse der Malaysia Palmölfutures erholen sich heute Morgen von ihrem Zwei-Wochen-Tief und folgen damit den festeren Vorgaben anderer Pflanzenöle sowie den Rohölkursen.
Der meistgehandelte Palmöl Terminkontrakt auf dem Termin März-19 an der Bursa Malaysia ging mit 2.149 Ringgit/Tonne oder einem Plus von 0,6% in die heutige Mittagspause. Gestern noch wurde mit 2.134 Ringgit der niedrigste Kurs seit Jahresbeginn gehandelt. Heute wurden über alle Fälligkeiten bisher 10.339 Lots umgeschlagen.
Der heutige Kursauftrieb kommt in erster Linie durch festere Rohölkurse sowie höheren Sojaölkursen an der CBoT; das zumindest meinen Händler in Kuala Lumpur. Kritische Wetterverhältnisse in Südamerika werden wohl bei der Sojabohne Ertragseinbußen verursachen. Rohölkurse waren heute schon bis zu einen Prozentpunkt gestiegen da Russland und OPEC Mitglieder die Fördermenge drosseln wollen.
An der CBoT werden die Sojaölkurse zur Stunde 0,25% fester gehandelt, an der chinesischen Derivatebörse in Dalian sinken sie um 0,4%. Die Palmölkurse in China sinken sogar um 2,7%.

Getreidemail

15.01.2019 08:38

Technische Verkäufe und die unverändert hohe Exporterwartung Russlands belasteten gestern die Weizenfutures in Chicago. Russlands Landwirtschaftsministerium beließ die Prognose der Getreideexporte 2018/19 unverändert auf 42 Mio. Tonnen. Mit den Exporteuren und Getreidehändlern will man im Februar noch einmal die Lage am Markt erörtern. In den US-Plains sorgen Schneefälle seit dem Wochenende für eine schützende Schneedecke auf dem Wintergetreide. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 545.804 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 250.000 - 400.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures bei schwachen Umsätzen den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. In der ersten Januar-Hälfte stiegen in Russland die Exportpreise für Weizen leicht an, weil es von den großen Importländern eine starke Nachfrage gibt. Die jüngsten Daten der EU zeigen, dass die Exporte von Weichweizen deutlich unter den Werten der letzten Saison lagen. Im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten sie bislang ein Volumen von 8,6 Mio. Tonnen. Das sind 26% weniger als im Vorjahr. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

Sojakurse steigen wegen Wetterrisiken in Südamerika

15.01.2019 07:50

Die Sojabohnenfutures am CBoT erholen sich heute Morgen ein wenig von den Verlusten der Vortage, da das Wetter in Südamerika die Erträge begrenzt. Die schwache Nachfrage aus China verhindert allerdings höhere Aufschläge.
In Australien versuchen die Händler die Ertragsverluste bei den Sojabohnen in Südamerika zu quantifizieren. Die meisten Schätzungen gehen von 5 bis 10 Mio. Tonnen weniger aus. Dadurch erhält der Markt einen Boden aber das politische Schlachtfeld mit den Akteuren USA und China hat immer noch den größeren Einfluss. Gibt es nicht bald größere Bestellungen für US-Sojabohnen, dürften die Kurse schon bald wieder unter die 9-Dollar-Marke sinken, meint Ole Houe Broker in Sydney.
Wegen der Trockenheit in einigen Regionen in Brasilien senkt das Beratungsunternehmen Agroconsult seine Ernteerwartungen um 5,2 Mio. Tonnen. Argentinien hat dagegen Probleme mit Starkregen.
Insgesamt leidet der gesamte Getreidemarkt aber unter dem schwachen Wirtschaftswachstum in China, was sich auch an den Aktienmärkten niederschlägt. Chinas Dezember-Importe von Sojabohnen waren im letzten Dezember 40% kleiner als im Dezember 2017. Im gesamten Jahr 2018 importierte China zum ersten Mal seit 2011 weniger Sojabohnen als im Vorjahr.
Unterdessen verarbeiten die US-Ölmühlen soviel Sojabohnen wie noch nie.


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