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Russland: Weizenexportpreise sanken vergangene Woche

15.03.2021 13:38

Der Preis für russischen Exportweizen sank in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Folge, nachdem dieser in der Ausschreibung Ägyptens nicht berücksichtigt wurde und die Kurse in Chicago ebenfalls sanken. Ägypten, nach der Türkei der zweitgrößte Abnehmer von russischem Weizen, kaufte letzte Woche 360.000 Tonnen rumänischen Weizen. Russland wurde aufgrund zu hoher Preise nicht berücksichtigt. Ab dem 1. März gilt in Russland eine Weizenexportsteuer von 50 Euro pro Tonne. Seitdem ist das Exporttempo ist stark gesunken.
Russischer Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5%, geladen an Schwarzmeerhäfen für die Verladung im März, lag Ende letzter Woche bei 280 USD pro Tonne FOB, was einem Rückgang von 5 USD gegenüber der Vorwoche entspricht, teilte das Beratungsunternehmen IKAR mit.
Sovecon meldet einen Rückgang der Weizenpreise um 2 USD auf 283 USD, während Gerste um 2 USD auf 254 USD gestiegen sei.
Das Tempo der Exporte von Gerste und Mais war seit Anfang März gestiegen, bevor für sie eine Exportsteuer erhoben wurde, die Moskau am Montag eingeführt hatte.
Sovecon glaubt, dass das jüngste kalte Wetter in einem Teil der russischen Wolga-Region und der Black Earth Region schädliche Auswirkungen auf das Wintergetreide hatte. Es sei geplant, die Schätzung für die Getreideernte 2021 in Russland kurzfristig zu aktualisieren.

Update COT-Bericht (Commitments of Traders)

15.03.2021 11:59

Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche bis zum 09.03.21 den SRW-Weizen Netto-Long-Bestand der Vorwoche (31.803 Kontrakte) auf 27.576 Netto-Long-Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen damit weiterhin mehrheitlich bullisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der am Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde.
Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen erhöht auf 356.514 Kontrakte (+ 7.968 Kontrakte).
Außerden erhöhten "Institutionelle Anleger" den Netto-Long-Bestand der Sojabohnen um 4.040 Kontrakte auf 159.601 Netto-Long-Positionen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 9. März in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger". Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!


Argentinien rechnet mit Einnahmeverlusten von 2,26 Mrd. US-Dollar

15.03.2021 11:58

Argentinien wird aufgrund einer Dürre auf die Sojabohnenernte 2020/21 voraussichtlich 2,26 Mrd. US-Dollar an Exporteinnahmen verlieren, teilte die Rosario-Getreidebörse in einer Erklärung am Freitag mit, nachdem sie ihre Prognose für die Ernte in dieser Woche stark gekürzt hatte.
Die Börse senkte am Mittwoch ihre Prognose für die Sojaernte von zuvor 49 Mio. Tonnen auf 45 Mio. Tonnen wegen den anhaltend hohen Temperaturen und geringen Niederschläge in Getreidegürtel des Landes.
"Die Verarbeitung von Sojabohnen wird voraussichtlich 1,5 Mio. Tonnen kleiner ausfallen“ heißt es in der Erklärung der Börse.
In ihrer überarbeiteten Prognose meldet die Börse, dass das Land 37,5 Mio. Tonnen verarbeitete Sojaprodukte exportieren sollte, einschließlich Sojaöl, das weltweit zur Herstellung von Biokraftstoffen verwendet wird.

Ukraine: Rückgang der Weizenexportpreise

15.03.2021 11:48

Die ukrainischen Weizenexportpreise haben in der vergangenen Woche nach einem leichten Rückgang der russischen Weizenpreise und einem erwarteten Anstieg der Ernte 2021 1-2 USD pro Tonne verloren, teilten Analysten des Beratungsunternehmens APK-Inform mit.
Die Preise für Weizen mit 12,5% Eiweiß ukrainischen Ursprungs lagen bei 279 bis 286 USD pro Tonne FOB Black Sea, teilte das Beratungsunternehmen in seinem Wochenbericht mit.
11,5% Weizen von geringerer Qualität wurden zwischen 277 und 285 USD pro Tonne angegeben, hieß es.
Die russischen Weizenexportpreise fielen nach zweiwöchigem Anstieg aufgrund niedrigerer Preise in Chicago.
Laut dem staatlichen Wetterzentrum der Ukraine waren an diesem Wochenende rund 98% der ukrainischen Winterweizenbestände und 100% der Wintergerstenbestände in gutem Zustand
Die Regierung sagte, günstiges Wetter könne den Landwirten helfen, ihre Getreideernte von 65,5 Mio. Tonnen im Jahr 2020 auf 75 Mio. Tonnen in diesem Jahr zu steigern.
Laut APK-Inform stiegen die Exportpreise für ukrainischen Mais um 2 bis 4 USD pro Tonne auf 262 bis 270 USD, während die Preise für Gerste bei 259 bis 265 USD FOB Black Sea stabil blieben.
Die Ukraine verkaufte in der Saison 2019/20 rund 57 Mio. Tonnen Getreide an ausländische Käufer, während die Regierung sagte, dass die Exporte 2020/21 aufgrund einer schwächeren Ernte auf 45,4 Millionen Tonnen sinken könnten.

Fonds dürfen mehr Agrarfutures halten – höhere Volatilität zu erwarten

15.03.2021 10:36

Der Terminbörsenbetreiber CME (Muttergesellschaft des CBoT) erweitert die Positionslimits für Weizen, Mais, Sojabohnen und andere Rohstoffe. Im Januar hatte die US-amerikanischen Futures-Regulierungsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) dazu ihr Einverständnis erteilt. Die Regelung tritt heute in Kraft.
Marktteilnehmer und Analysten rechnen deshalb mit einer höheren Volatilität bei den CBoT-Agrarfutures.
Die Änderung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Rohstofffonds große Netto-Long-Positionen in CBOT-Mais- und Sojabohnen-Futures halten, woraus man schließen kann, dass die Fonds mit steigenden Preisen rechnen. Beide Märkte haben in den letzten Monaten als Reaktion auf die enge weltweite Getreideversorgung ein Mehrjahreshoch erreicht.
Die neuen Regeln werden die Anzahl der Verträge, die Spekulanten in Front-Monats-Verträgen halten können, ungefähr verdoppeln. Gleichzeitig dürfen auch mehr Positionen in allen weiteren Vertragslaufzeiten gehalten werden.
Vor dem Hintergrund einer lockeren Geldpolitik erwarten einige Analysten einen Anstieg der Inflation. Anleger könnten ihre Finanzinvestitionen in Richtung Rohstoffe lenken.

Getreidemail

15.03.2021 08:04

Die Weizenfutures in Chicago schlossen am Freitag auf einem 1-Monats-Tief. Prognosen für vorteilhaftes Wetter in weiten Teilen der US-Plains sowie der gestiegene Wechselkurs des US-Dollar gegenüber dem Euro belasteten den Markt. Im Wochenvergleich verlor der Frontmonat März 14,5 US-Cent bzw. 2,2%. Es ist der zweite Wochenrückgang in Folge. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 4.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT moderat schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen ebenfalls mit Verlusten. Händler berichten von einer getrübten Stimmung am Exportmarkt nach der Ausschreibung Ägyptens, in der russischer Weizen trotz der Exportsteuer von 50 Euro/Tonne günstiger war, als französischer Weizen.
Im Rahmen der GASC-Ausschreibung wurden insgesamt 350.000 Tonnen Weizen aus Russland angeboten, was zeigt, dass immer noch erhebliche Mengen russischen Weizens für den Export verfügbar sind. Die Wachstumsbedingungen für französischen Weichweizen bleiben unverändert günstig. 88% der Bestände befanden sich in der Woche bis zum 8. März in gutem oder sehr gutem Zustand (unverändert zur Vorwoche).

Kurse der CBoT Agrarfutures sinken im asiatischen Handel

15.03.2021 07:06

Die Kurse der Weizen-Futures in Chicago verlieren heute Morgen weiter an Boden. Die Preise sinken auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Monat, da der Schneefall in den wichtigsten Anbaugebieten der USA die Erwartungen an eine Rekordernte aufkommen lässt.
Auch die Mais- und Sojabohnenkurse fallen im asiatischen Handel.
"Dieser Rückgang der Weizenpreise dürfte den Importeuren eine Kaufgelegenheit bieten", sagte ein in Singapur ansässiger Händler. "Wir sehen keinen großen Rückgang der Weizenpreise gegenüber dem aktuellen Niveau."
Ein starker Schneesturm traf die US-amerikanischen Rocky Mountains und High Plains und verbessert dort die Vegetationsbedingungen.
China kauft zwar die Vorräte von US-Weißweizen, um Viehfutter zu produzieren. In den USA sinken aber die Exportprognosen für die nächste Getreideernte. Vorräte von Getreide, das normalerweise zur Herstellung von Biskuitkuchen und Nudeln verwendet wird, werden auf 27-Jahres-Hoch geschätzt.


CBoT: Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 2.500 Kontrakte Mais

15.03.2021 06:26

Ukraine: Starke Gerstennachfrage aus China

12.03.2021 18:20

Die Preise für Gerste ukrainischen Ursprungs aus der diesjährigen Ernte haben aufgrund der starken Nachfrage aus China die Preise für hochwertigen Mahlweizen übertroffen, teilten Analysten von APK-Inform heute mit.
Die Terminkontraktpreise für Gerste in diesem Jahr belaufen sich auf 220 bis 230 US-Dollar pro Tonne CPT (Beförderung bezahlt) Black Sea (Juni bis Juli), während der Preis für hochwertigen Mahlweizen bei 218 bis 227 US-Dollar pro Tonne bei gleichem Liefertermin lag, teilte das Beratungsunternehmen mit .
"Ein solch atypischer Spread ist hauptsächlich auf die hohe Einkaufsaktivität Chinas im Gerstensegment zurückzuführen, sowohl bei der alten Ernte als auch bei neuen Ernte.
APK-Inform stellte fest, dass China von Juli 2020 bis Februar 2021 2,7 Millionen Tonnen ukrainische Gerste gekauft hatte, verglichen mit 800.000 Tonnen im gleichen Zeitraum eine Saison zuvor.
Die Preise für die 2020er Ernte Gerste liegen zwischen 247 und 255 US-Dollar pro Tonne CPT Black Sea, sagte das Beratungsunternehmen.
Ein APK-Inform sagte, die Händler hätten begonnen, Terminkontrakte für die diesjährige Maisernte zu unterzeichnen, und die Preise schwankten zwischen 195 und 200 USD pro Tonne CPT Black Sea mit Lieferung im Oktober und zwischen 205 und 210 USD CPT mit der Lieferung von November bis Dezember.
Die Ukraine ist ein traditioneller Gerstenproduzent und -exporteur, der die Ware hauptsächlich nach Nordafrika und in den Nahen Osten liefert. Das Land exportiert auch Weizen und Mais.
Die Ukraine hat im Jahr 2020 7,8 Mio. Tonnen Gerste geerntet und wird nach Schätzungen von APK-Inform in der Saison 2020/21 voraussichtlich 4,2 Mio. Tonnen exportieren. Die Regierung geht davon aus, dass die Exporte in der Saison 2020/21 (Juli bis Juni) bei 3,815 Mio. Tonnen liegen.
Das ukrainische Wirtschaftsministerium hat prognostiziert, dass die Gerstenernte 2021 dank einer höheren Aussaatfläche und besseren Wetterbedingungen auf 9,2 Mio. Tonnen steigen könnte.

Guter Start der Sommergetreideaussaat in Westeuropa

12.03.2021 17:59

Die Sommergetreideaussaat in Westeuropa macht gute Fortschritte, vor allem bei den Top-Produzenten Frankreich und Deutschland, bei denen ein Rückgang der Anbaufläche auf ungewöhnlich hohem Niveau erwartet wird. In Frankreich waren bis zum 8. März 90% der erwarteten Sommergerstenflächen bestellt, weit über dem Vorjahreswert von 33%, wie Daten von FranceAgriMer zeigen. Nachdem starker Regen im Januar, gefolgt von Frost Anfang Februar die Aussaat behinderte, konnte die Feldarbeit im vergangenen Monat durch milde, trockene Bedingungen an Tempo Fortschritte machen. Das günstige Wetter im Herbst ermöglichte eine Rückkehr zu den Wintergetreidekulturen, die traditionell in Westeuropa dominieren, nachdem schwierige Bedingungen viele Landwirte gezwungen hatten, in der Vorsaison Sommerkulturen anzupflanzen. Eine frühe Untersuchung der französischen Pflanzabsichten durch das Landwirtschaftsministerium im Dezember zeigte, dass die Gerstenfläche im Frühjahr um fast 40% und die Maisfläche um 18% sinken könnte. In Deutschland macht die Aussaat von Sommergetreide bei allgemein günstigem Wetter gute Fortschritte. "Die Arbeiten laufen in einem normalen Zeitrahmen. Der Kälteeinbruch im Februar bedeutet, dass der sehr frühe Beginn der Frühjahrssaat in den letzten sehr warmen Wintern in diesem Jahr nicht stattfinden wird", sagte ein deutscher Analyst. "Aber das ist aus meiner Sicht kein Problem." Der Analyst fügte hinzu, dass in einigen Gebieten ein Trend zum Anbau von mehr Mais oder anderen Kulturen auf Kosten von Sommergerste zu erwarten sei. Die Aussaat von Sommergetreide in Großbritannien wird voraussichtlich stark zurückgehen. Eine Umfrage des Agriculture and Horticulture Development Board ergab einen Rückgang der Gerstenfläche im Frühjahr um 30%, da die Landwirte mehr Winterweizen anbauen. In Polen könnte die Frühjahrsaussaat etwas später als in den Vorjahren erfolgen, da die Temperaturen im Land immer noch niedrig sind und nachts unter den Gefrierpunkt fallen, sagte Wojtek Sabaranski von Analysten Sparks Polska. Die Aussaat liegt jedoch immer noch innerhalb des normalen Zeitrahmens. "Es ist schwer zu sagen, welche Getreidebauern im Frühjahr am meisten pflanzen werden, da praktisch alle Getreidepreise weiterhin sehr hoch sind", sagte Sabaranski. "Ich denke, dass ein weiteres Wachstum der Maisanbaufläche wahrscheinlich ist. Aufgrund der jüngsten sehr attraktiven Preise könnten sie auch mehr Sommergerste anbauen, während Sommerweizen ebenfalls im Fokus stehen könnte."

HANSA Terminhandel – Ölsaatenmail

Hausse am deutschen Rapsmarkt

12.03.2021 13:32

Im Februar sind die Rapspreise in Deutschland weiter gestiegen, Neugeschäfte waren jedoch die große Ausnahme. Die alte Ernte ist, bis auf Restmengen, die in Erwartung steigender Preise gehalten werden, ausverkauft. Das bekommen auch die Ölmühlen zu spüren und sollen bereits ihre Verarbeitung reduziert haben. Ein Ende der Hausse ist bisher nicht in Sicht, dafür sorgt die knappe Versorgungslage sowie die Unterstützung vom Terminmarkt.
In Paris legten die Rapsfutures kräftig zu. Die feste Tendenz setzt sich bis auf die Erzeugerstufe durch. Im Schnitt für Deutschland kostete Raps in der 8. Kalenderwoche 445 EUR/t frei Lager des Erfassers und damit 11 EUR/t mehr als vor einer Woche, 34 EUR/t oder 8,3 % mehr als vor einem Monat und so viel wie zuletzt im Juni 2013!
Doch nicht nur alterntige Ware ist mittlerweile fast ausverkauft, auch neuerntig ist das Kontraktgeschäft regional bereits ausgereizt. Erzeuger wollen vorerst keinen weiteren Raps ex Ernte vertraglich binden, denn Wechselfröste und Frühjahrstrockenheit müssen einkalkuliert werden. Kein Landwirt möchte Gefahr laufen, kontrahierte Mengen am Ende nicht liefern zu können. Der Rapspreis ex Ernte 2021 kam in der 8. Kalenderwoche auf 399 EUR/t im Bundesdurchschnitt, womit er unverändert zur Vorwoche, aber 5 % höher als im Vormonat lag.
Bei frühlingshaften Temperaturen bereiten die Landwirte erste Feldarbeiten vor. Die Rapskulturen sind meist in gutem Zustand.

Frankreich: Gute Bedingungen für Getreidebestände

12.03.2021 13:17

Die Wachstumsbedingungen für französischen Weichweizen bleiben günstig. 88% der Bestände befanden sich in der Woche bis zum 8. März in gutem oder sehr gutem Zustand. Das ist unverändert zur Vorwoche, meldet heute das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer. Die Bewertung liegt weit über dem entsprechenden Wert von 63% vor einem Jahr, als die Pflanzenentwicklung durch Starkregen behindert wurde.
Durum, die Weizensorte, die zur Nudelherstellung verwendet wird, befindet sich ebenfalls in guter Verfassung und erhielt auch für 88% der Bestände das Toprating. Das ist ebenfalls stabil zur Vorwoche und liegt über dem Vorjahreswert von 67%.
Die Bedingungen für Wintergerste waren ähnlich günstig: 85% der Pflanzen wurden als gut oder ausgezeichnet bewertet, gegenüber 84% in der Vorwoche, so FranceAgriMer in seinem wöchentlichen Bericht (Vorjahreswert von 63%).
Die Aussaat von Sommergerste nähert sich dem Ende. Bis zum 8. März wurden 90% der erwarteten Fläche bestellt, hieß es. (Vorwoche: 51%; Vorjahr 33%).

Getreidemail

12.03.2021 08:05

Die Weizenfutures in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex und schlossen auf dem tiefsten Niveau seit einem Monat. Bis Anfang nächster Woche wird in den Central Plains feuchteres und schneereicheres Wetter erwartet, das die Trockenheit in Colorado, Nebraska, Kansas und Oklahoma erheblich lindern wird. Mit insgesamt 360.000 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen von 150.000 - 450.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit Aufschlägen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf alle Terminen nach. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 360.000 Tonnen Weizen rumänischer Herkunft für den Lieferzeitraum 15. bis 25. April. Der Getreidehandelsverband Coceral senkte gestern seine Prognose der Weichweizenproduktion in der EU-27 von 127,9 Mio. Tonnen (Dezember-Prognose) auf 126,6 Mio. Tonnen. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12 % Protein um einen Euro auf 6 Euro über Paris Mai 2021.

Sojabohnen: Erster Wochenverlust sei 4 Wochen mit Aufschägen

12.03.2021 07:53

Die Sojabohnenfutures in Chicago verlieren heute Morgen weiter an Boden und werden die Woche mit Verlusten beenden, nachdem sie in den letzten vier Wochen zulegten. Sojabohnen sind in dieser Woche um 1,3% gefallen, ihr erster wöchentlicher Verlust seit fünf Wochen und der größte Rückgang seit fast zwei Monaten. Die Verluste auf dem Sojabohnenmarkt werden durch südamerikanische Erntesorgen gebremst. Die Getreidebörse von Buenos Aires senkte ihre Schätzungen für die argentinische Sojabohnenernte auf 44 Mio. Tonnen und ihre Maisprognose auf 45 Mio. Tonnen und lag damit unter ihren früheren Prognosen von 46 Mio. Tonnen unter Berufung auf trockene Bedingungen. Rohstofffonds waren am Donnerstag Nettokäufer von CBOT-Futures-Kontrakten auf Mais, Sojaöl und Sojabohnen sowie Nettoverkäufer von Weizen- und Sojabohnen-Futures.


 

CBoT: Institutionelle Anleger kauften gestern 15.000 Kontrakte Mais

12.03.2021 06:48

Coceral senkt Prognose für EU-Weizenproduktion auf 126,6 Mio. Tonnen

11.03.2021 18:31

Der Getreidehandelsverband Coceral senkte heute seine Prognose der Weichweizenproduktion in der EU27 von 127,9 Mio. Tonnen (Dezember-Prognose) auf 126,6 Mio. Tonnen.
Für die Europäische Union + Großbritannien senkte der Verband die geschätzte Weizenproduktion von 143,0 Mio. Tonnen auf 141,5 Mio. Tonnen.
Gesenkt wurde auch die Prognose für die Gerstenernte in der EU-27 von 54,9 Mio. Tonnen auf 54,5 Mio. Tonnen. Die Prognose für die Gerstenproduktion in der EU + Großbritannien beließ Coceral bei 61,5 Mio. Tonnen.
Außerdem senkte Coceral die Prognose für die diesjährige Rapsernte von 16,7 Mio. Tonnen im Dezember auf 16,6 Mio. Tonnen.

Ukraine: Wetterdienst rechnet mit guten Bedingungen für Sommergetreideaussaat

11.03.2021 16:55

Die meisten Regionen der Ukraine werden ab dem Frühjahr über optimale Bodenfeuchtigkeitsreserven verfügen. Optimale Bedingungen für den Beginn der Frühjahrssaat werden in der zweiten Märzhälfte vorliegen, teilte der staatliche Wetterdienst am Donnerstag mit. Tetyana Adamenko, Leiterin der Landwirtschaftsabteilung, erklärte auf einer Getreidekonferenz, dass die Sommergerstenaussaat zwischen dem 17. und 25. März beginnen könne. Die nationale Agrarakademie der Ukraine teilte am Mittwoch mit, die meisten Wintergetreidekulturen seien in gutem oder zufriedenstellendem Zustand und nur begrenzte Gebiete in zentralen Teilen des Landes seien durch Frost beschädigt worden. Die Wissenschaftler sagten, dass nur Landwirte aus dem südlichen Teil des Landes mit der Feldarbeit begonnen hätten, um Winterkulturen zu düngen und den Boden für die zukünftige Aussaat vorzubereiten. Das Wirtschaftsministerium geht davon aus, dass die Fläche aller Getreidearten in diesem Jahr von 15,2 Mio. Hektar im Jahr 2020 auf 15,7 Mio. Hektar ansteigen könnte.

Ägypten kauft 360.000 Tonnen Weizen

11.03.2021 16:43

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 360.000 Tonnen Weizen rumänischer Herkunft für den Lieferzeitraum 15. April bis 25. April gekauft, melden europäische Händler.

US-Export-Sales: Maisexporte schwächer, als erwartet

11.03.2021 14:31

Ägypten: Günstigste Offerte für Weizentender kommt aus Rumänien

11.03.2021 14:06

Die günstigste Offerte in der Ausschreibung Ägyptens zum Kauf von Mahlweizen lag Händlern zufolge bei $281,49/Tonne FOB bzw. 297,60/Tonne c&f und bezieht sich auf 60.000 Tonnen Weizen rumänischer Herkunft. Berichtet wird von insgesamt 17 Offerten für Weizen aus Frankreich (2 Offerten), Rumänien ( 6 Offerten), Russland (7 Offerten) und der Ukraine (2 Offerten). Die besten Offerten:


Ergebnisse werden ab dem späten Nachmittag erwartet.

Philippinen: Offerten aufgrund zu hoher Preisforderungen zurückgewiesen

11.03.2021 13:03

Importeure der Philippinen haben im Rahmen ihrer Ausschreibung zum Kauf von 385.000 Tonnen Futterweizen alle Offerten aufgrund zu hoher Preisforderungen zurückgewiesen, berichten europäische Händler. Gesucht wurden sieben 55.000 Tonnen Lieferungen für den Zeitraum Juni bis Dezember.

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