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Gute Nachfrage nach US-Sojabohnen stützt CBoT-Kurse

05.03.2020 07:22

Seit vier Handelstagen in Folge steigen die Kurse der CBoT-Sojabohnen. Händler erwarten eine höhere Nachfrage nach US-Sojabohnen, weil die Regierung in Argentinien die Exportsteuer angehoben hat.
Während das Coronavirus den Welthandel lähmt und auch den Handel mit Agrarrohstoffen verlangsamt, nehmen die Preisschwankungen dafür zu. US-Exporteure vermelden aber eine recht gute Nachfrage nach der Ölsaat, da sich Argentinien mit der Anhebung der Exportsteuer ins Abseits manövriert.
Dort gilt ab sofort eine Ausfuhrabgabe von 33%, also 3% mehr als zuvor. Mit den Mehreinnahmen will man die Staatsfinanzierung verbessern. Farmer in dem Südamerikanischen Land werden aber wohl ihre Investitionen senken, was unmittelbar zu einer kleineren Erntemenge führen dürfte.
Alle Agrarrohstoffe profitieren zudem von einer Erholung der Kapitalmärkte. In Asien stiegen die Aktienkurse seit Beginn dieser Woche. Viele Regierungen und Zentralbanken wollen das Wirtschaftswachstum mit finanziellen Anreizen stimulieren. So hat auch die Federal Reserve in den USA am Dienstag unter anderem ihre Leitzinsen gesenkt. Das alles soll negative Auswirkungen der Coronavirus-Krise abmildern.
Zu dieser Zeit im Jahr kauft China üblicherweise Sojabohnen in Brasilien. Später im Frühjahr und im Sommer will man aber wieder mehr US-Sojabohnen einführen. Das versprach der US-Landwirtschaftsminister Sonny Perdue gestern dem Congress in Washington.


Positionsveränderungen der Fonds am CBoT

05.03.2020 07:01

China beginnt mit US-Agrarimporten im größeren Umfang

04.03.2020 16:50

Händler aus China kauften 110.000 Tonnen Hirse aus den USA zur Lieferung im aktuellen Vermarktungsjahr. Das teilte soeben das USDA mit.
Agrarmarktanalysten und Händler warten bereits seit Wochen darauf, dass China seine Importverpflichtungen für US-Agrarrohstoffe einhält. Ein entsprechendes Abkommen wurde Mitte Januar unterzeichnet.
Der Kauf von mindestens 100.000 Tonnen Sorghum (Hirse) ist dafür ein erstes Signal. Exportabschlüsse von mehr als 100.000 Tonnen müssen der Behörde taggenau gemeldet werden. Kleinere Mengen werden in einer Wochenmaldung zusammengefasst. Zuletzt zeichnete es sich bereits ab, dass China mehr Sorghum kaufen will.
In diesem Vermarktungsjahr registrierte das US-Landwirtschaftsministerium Hirse-Exporte nach China von 473.439 Tonnen. Das beinhaltet aber noch nicht die Mengen, die für die Woche bis zum 21. Februar gemeldet wurden. Ebenfalls nicht die Mengen, die an „Unbekannte Destinationen“ geliefert werden, die wohl auch für China bestimmt sind.
Im Vorjahr exportierten die USA lediglich 65.000 Tonnen Sorghum nach China. Im Jahr 2017/18 waren es insgesamt 446.731 Tonnen.

Canadian Railway war über Wochen von Aktivisten blockiert

04.03.2020 16:22

Im Februar fehlten der Canadian Railway Co. (CN) Transportkapazitäten von umgerechnet 10.000 Waggons oder 1 Mio. Tonnen Getreide. Die Eisenbahngesellschaft wurde von Gegnern eines Pipeline-Projekts in Teilen lahmgelegt.
Die Aktivisten sind Mitglieder von Umweltverbänden, die sich mit Indianerstämmen solidarisch zeigen, durch deren Land eine Pipeline gebaut werden soll.
Im Februar konnte die Getreidemenge von knapp 1% der der Gesamternte nicht zu den Exporthäfen befördert werden. Kanadas Getreidebranche hängt in großem Umfang von Eisenbahntransporten ab. CN ist die größte Transportgesellschaft Kanadas, die neben Getreide auch Kali-Dünger, Kohle und verarbeitete Güter zu den Exporthäfen und in die USA transportiert.
Einige Produktionsstätten konnten über Wochen nicht weiter produzieren und der Rückstau muss jetzt erst einmal abgearbeitet werden. Weil die Rohölpreise aufgrund der Corona-Krise nachgaben, ist die Gefahr einer Unterversorgung mit Energie nicht mehr so groß.
Jetzt holt CN 450 Mitarbeiter aus ihrer Zwangspause zurück zur Arbeit.

Ukraines Getreideernte 2020 könnte 10 Mio. Tonnen kleiner ausfallen

04.03.2020 15:51

Die Getreideernte 2020 in der Ukraine könnte rund 10 Mio. Tonnen kleiner ausfallen als im Vorjahr, weil die Weizen-Anbaufläche eingeschränkt wurde. Das schätzte heute der stellvertretenden Landwirtschaftsminister in Kiew.
Wegen dem milden Winterwetter seien die meisten Feldfrüchte derzeit in gutem bis sehr guten Zustand. Trotzdem müssen wohl 800.000 Hektar neu angesät werden, davon 700.000 Tonnen Weizen.
Die Weizenernte 2020 könnte so auf 23 Mio. Tonnen kommen. Im Vorjahr waren es 28 Mio. Tonnen. Aus der letzten Ernte seien bisher 40 Mio. Tonnen Getreide exportiert worden, bis zum Ende des Wirtschaftsjahres könnte es die Rekordmenge von 52-55 Mio. Tonnen werden. Darin enthalten wären dann 19-20 Mio. Tonnen Weizen.
In der nächsten Vermarktungsperiode würden die Getreideexporte aber auf 40-45 Mio. Tonnen sinken, weil die Ernte kleiner ausfällt.
Die Maisausfuhren werden auch in 2020 die Exporte der Ukraine dominieren. Die Anbaufläche dieses Getreides werde um 200.000 Hektar auf 5,2 Mio. Hektar ausgeweitet. Die Anbaufläche von Gerste wird auf 2,8 Mio. Hektar geschätzt nach 2,6 mio. Hektar in 2019.

Vereinigungspreis für Schlachtschweine: 2,02 €/kg SG (+/-0 ct)

04.03.2020 14:45

Das Aufkommen an schlachtreifen Schweinen ist in Deutschland weiterhin begrenzt bei gleichzeitig stabiler Nachfrage trotz der seit Wochen schwierigen Fleischgeschäfte. Daher einigten sich die Preismelder heute auf eine unveränderte Preisempfehlung. Die Schweineschlachtungen seit Beginn des Jahres gingen im Vergleich zum Vorjahr um 4,6% zurück. Nach wie vor klagt die Schlacht- und Zerlegebranche über die schwache Nachfrage. Lachse lassen sich zur schwer verkaufen und der Schinkenversand nach Italien kann die Erwartungen gegenwärtig nicht erfüllen. Nachfrageimpulse aus Asien, insbesondere aus China, sind derzeit nicht zu erwarten. Geschlachtet wurden in der vergangenen Woche in Deutschland 894.976 Schweine der Handelsklasse S-V (Vorwoche: 894.908; Vorjahr: 957.884). Die durchschnittlichen Schlachtgewichte blieben unverändert zur Vorwoche bei 97,0 kg.

Tunesien sucht Weizen und Futtergerste

04.03.2020 13:36

Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer sucht im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 117.000 Tonnen Weichweizen und 50.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft. Die Angebotsfrist endet am 5. März.  Der Weizen wird zur Lieferung im Zeitraum März bis Mai gesucht, die Gerste im Zeitaum Mai/Juni. Zuletzt kaufte Tunesien am 25. Februar 125.000 Tonnen Weizen. Der niedrigdste Preis dafür lag bei $232,92/c&f. Gerste wurde zuletzt am 27. Februar (75.000 Tonnen) zum Preis von $204,29/Tonne c&f gekauft.

Spotmarktpreise für Milch

04.03.2020 11:23

Indien erwartet eine gute Rapsernte

04.03.2020 10:35

Die Rapsernte in Indien wird in diesem Jahr wohl um 4% größer ausfallen als im letzten Jahr. Die Erträge der Wintersaat haben sich gut entwickelt, so der Vertreter eines führenden Handelshauses.
Indien ist der weltweit bedeutendste Importeur von Pflanzenölen. Die Rapsernte 2020 wird jetzt von dem indischen Verband Solvent Extractors auf 7,8 Mio. Tonnen geschätzt.

Mehr Sojabohnen und mehr Mais in Brasilien

04.03.2020 09:35

Der Agrarmarktanalyst INTL FCStone hob gestern seine Prognose zur brasilianischen 2019/20er Sojabohnenernte um 200.000 Tonnen auf die Rekordmenge von 124,2 Mio. Tonnen an obwohl das Wetter in den südlichen Bundesstaten nass ist und zu Ertragsausfällen führt.
Außerdem erwarten die Experten, dass relativ gute Maispreise die Farmer in Südamerika dazu ermutigen, mehr Mais anzubauen. Im Bundesstaat Mato Grosso, dem bedeutendsten Maisanbaugebiet des Landes, beginnt jetzt die Aussaat des so genannten „zweiten Mais“. INTL FCStone schätzt die beiden Ernten (erster und zweiter Mais) jetzt auf die Rekordmenge von 101,1 Mio. Tonnen. Die zweite Ernte hat davon einen Anteil von 74,28 Mio. Tonnen. 33 Mio. Tonnen davon kommen aus Mato Grosso (Vj.:30,8).

Getreidemail

04.03.2020 07:59

Technische Käufe, Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex sowie der schwächere Wechselkurs des US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Aufschlägen schließen. Der US-Dollar fiel, nachdem die US-Notenbank ankündigte, den Leitzins zu senken um die Wirtschaft so vor den Auswirkungen des Coronavirus zu schützen. Institutionelle Anleger kauften gestern 3.500 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT moderat schwächer. Im Zuge der verbesserten Vorgaben aus Übersee konnten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris auf allen Terminen Gewinne verzeichnen. Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar stieg gestern erneut und verschlechtert so die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt. Händler wiesen auf die starken Weizenexporte aus Frankreich im letzten Monat hin. Einige erwarten, dass sich das hohe Volumen in diesem Monat fortsetzt oder sogar beschleunigt, aber es gab Zweifel an der Nachfrage in den letzten Monaten der laufenden Saison 2019/20 (Juli-Juni). Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Prämien für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im April um 0,50 Euro auf 5,00 Euro über Paris Mai 20. Das warme Wetter in Westeuropa und in der Schwarzmeerregion begünstigt eine bärische Preisentwicklung.

Technische Käufe stützen CBoT-Sojabohnenkurse

04.03.2020 07:21

Die Kurse des CBoT-Sojabohnenfutures erklimmen heute Morgen ihr Sechs-Wochen-Hoch. Die Kurssteigerungen der letzten Tage führen jetzt zu technischen Käufen. Außerdem sinkt die Furcht vor größeren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.
Dass die US- und die australische Bundesbanken ihre Leitzinsen senkten, um der Wirtschaft Schutz vor einer Wirtschaftskrise zu geben, gab gestern weitere Impulse. Süd-Korea und Indonesien wollen ihre Wirtschaft mit Hilfspaketen vor einer Krise schützen.
Analysten der Rohstoffmärkte sehen, dass die Terminmarktkurse nun durch technische Kauforder gestützt werden.
Der Agrarmarktanalyst INTL FCStone hob gestern seine Prognose zur brasilianischen 2019/20er Sojabohnenernte um 200.000 Tonnen auf die Rekordmenge von 124,2 Mio. Tonnen an obwohl das Wetter in den südlichen Bundesstaten nass ist und die Erntearbeiten behindert.
Argentiniens neue Regierung plant die Anhebung der Exportzölle auf Sojabohnen von 30 auf 33% und will mit den höheren Einnahmen ihre riesige Schuldenlast lindern.


Institutionelle Anleger kauften gestern Agrar-Commodities

04.03.2020 07:00

Corona-Krise erreicht nun auch den Kartoffelmarkt

03.03.2020 16:20

Auswirkungen der Corona-Krise haben nun auch den Kartoffelmarkt erreicht. Die Verfügbarkeit von Frachtcontainern ist gestört. Zwar ist die Weltmarkt-Nachfrage nach Pommes frites aus Europa weiterhin sehr gut, die Bestellungen können zurzeit aber wohl nicht alle unmittelbar abgearbeitet werden.
Frittenfabriken arbeiten aber trotzdem auf Hochtouren weiter. Vielleicht auch deshalb, weil die ersten Pflanzungen für die nächste Ernte nicht so frühzeitig wie gewünscht in den Boden kommen. In West- und Mitteleuropa ist es für Feldarbeiten viel zu nass.
Unterdessen geht es an der Terminbörse sehr volatil zu. Seit Tagen unterschreitet der April-20-Kurs den Preis des aktuellen Kassamarkts. Die Händler haben wohl das Vertrauen in stabile Preise verloren. So schlecht ist die ist die tatsächliche Lage am Kassamarkt aber nicht. Falls die Exporte nach Osteuropa demnächst wieder in Gang kommen, könnte sich auch die Stimmung an der Börse wieder verbessern.

Global Dairy Trade Index sinkt erneut

03.03.2020 15:43

Frankreich: Weizenexporte im Februar auf Rekordniveau

03.03.2020 12:06

Frankreichs Weichweizenexporte an Ziele außerhalb der EU erreichten im vergangenen Monat das höchste Level, das in den vergangenen 10 Jahren im Februar erreicht wurde.
Die Lockerung der Streiks gegen die Rentenreform halfen den Exporteuren, die Exportaufträge abzuwickeln.
Die Weichweizenexporte an Ziele außerhalb der Europäischen Union beliefen sich auf 1,46 Mio. Tonnen. Exporte in dieser Höhe wurden seit mindestens der Saison 2009/10 nicht mehr erreicht. Dies ergab eine erste Schätzung auf der Grundlage der Refinitiv-Verladedaten.
Die Lieferungen im Februar an Nicht-EU-Ziele erreichten ebenfalls das bislang größte monatliche Volumen seit der Saison 2019/20 (Juli bis Juni). Sowohl im Januar als auch im Dezember überstiegen die Exporte ein Volumen 1,2 Mio. Tonnen.
Durch die Exporte des letzten Monats wurden seit Anfang 2019/20 insgesamt 7,82 Mio. Tonnen an Nicht-EU-Ziele verschifft.
Damit müssten in den vier verbleibenden Monaten der Saison 4,78 Mio. Tonnen oder etwa 1,2 Mio. Tonnen pro Monat verschifft werden, um die Prognose von FranceAgriMer von 12,6 Mio. Tonnen zu erfüllen.
Wettbewerbsfähige Preise und große Lieferungen aus einer großen Ernte 2019 führten in den letzten Monaten zu einer starken Nachfrage nach französischem Weizen in Übersee.
Während der Bahn- und Hafenstreiks wegen einer geplanten Rentenreform gelang es den Exporteuren, im Dezember und Januar ein hohes Ladetempo aufrechtzuerhalten, obwohl die Händler sagen, dass die Kosten in die Höhe geschossen sind und bestimmte Exportladungen in andere europäische Länder verlagert wurden.
Die Arbeitskampfmaßnahmen ließen Ende Januar nach, und Getreidehändler meldeten eine Wiederaufnahme des Schienengüterverkehrs, nachdem sie in den vergangenen Wochen auf teurere LKW-Transporte zurückgegriffen hatten.
Die Weizenexporte aus Frankreich im Februar umfassten rund 122.000 Tonnen, die nach China verschifft wurden, was darauf hinweist, dass die Exporte in dieser Saison fortgesetzt wurden, nachdem im Januar keine Schiffe verladen worden waren.
Weitere 65.000 Tonnen Weizen sowie 65.700 Tonnen Braugerste sollen Anfang März nach China verschifft werden. Die Schiffe warten derzeit auf ihre Verladung.
China war nach Algerien mit 578.000 Tonnen und Marokko mit 322.000 Tonnen das drittgrößte Exportziel für französischen Weizen.
Einschließlich einer kleinen Menge, die auf dem Seeweg in andere EU-Länder verschifft wurde, wurden im vergangenen Monat 1,55 Mio. Tonnen Weichweizen aus französischen Häfen verschifft, ebenfalls der höchste Wert im Februar seit mindestens 10 Jahren.
Das meiste in die EU exportierte französische Getreide wird auf nicht-maritimen Wegen wie Straße, Schiene oder Wasserstraßen transportiert.
Die gesamten Getreidetransporte aus französischen Häfen im Februar - darunter Gerste, Malzgerste, Mais und Hartweizen - erreichten mit 2,05 Mio. Tonnen ebenfalls den höchsten Stand seit mindestens einem Jahrzehnt.

Warum die Sojaschrot-Kurse in China steigen

03.03.2020 10:48

Die Kurse der Sojaschrot-Futures an der Derivatebörse im chinesischen Dalian stiegen gestern, weil das Angebot an Sojabohnen in China abnimmt. Lieferungen aus Brasilien verzögern sich, da in Südamerika Regen die Ernte und Exporte behinderte.
Händler bestätigen, dass die Verladungen in der ersten März-Hälfte beeinträchtig sein werden. In den Monaten Januar und Februar hatte man aus Brasilien auch nur jeweils 1,5 Mio. Tonnen exportiert.
Sojaschrotpreise in China wurden zudem durch eine eingeschränkte Arbeitsleistung in den Ölmühlen gestützt. Wegen der Corona-Krise waren nicht alle Mitarbeiter zur Arbeit erschienen. Als zu Beginn des Jahres die Sojaschrotpreise in den Keller gingen, fürchteten die Einkäufer der Ölmühlen schlechte Crush-Margins (Schlaglöhne).
Die Corona-Krise unterbrach dann aber die Produktion und den Transport des Futtermittels, sodass es jetzt zu Lieferengpässen kommt. Inzwischen nehmen in China die Zahlen der mit dem Virus neu infizierten Personen ab und man hoffte auf eine Normalisierung der Umstände.
Von der Erholung der Sojaschrotkurse profitieren auch die Kurse der Rapsschrot-Futures am Dalian.

Gute Startbedingungen für Australiens Getreideernte 2010/21

03.03.2020 10:29

Agrarmarktanalysten in Australien erwarten eine um 40% größere Weizenernte im kommenden Jahr. Die Regenfälle der letzten Wochen würden viele Farmer dazu animieren, mehr Getreide anzubauen.
Das Analysebüro ABARES schätzt, dass die Weizenernte 2020/21 auf 21,3 Mio. Tonnen kommt. Die letzte Ernte war nur 15,17 Mio. Tonnen groß, weil mehrere Jahre mit Dürre und Trockenheit die Ostküste des Kontinents heimsuchten.
Farmer werden wohl 12 Mio. Hektar Getreide anbauen, nach 10,1 Mio. Hektar im Vorjahr. Allerdings sei es noch zu früh, konkrete Zahlen zu präsentieren auch weil man nicht weiß wie das Wetter mitspielt.
Sollte sich die Prognose von ABARES bestätigen, würde das sicher die Getreidepreise auf der Welt drücken. Diese waren im Februar auf ein Zwei-Monats-Hoch gestiegen, nachdem ABARES seine Ernteschätzung erneut reduzierte. Australien gehört zu den zehn größten Getreideexporteuren der Welt.

Getreidemail

03.03.2020 08:57

Die Weizennotierungen in Chicgao waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex und mussten leichte Verluste hinnehmen. Spreadaktivitäten gegenüber Soja und Mais belasteten den Markt. Unterstützung kam hingegen von steigenden Finanzmärkten und dem deutlich schwächeren Euro/Dollar Wechselkurs. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 654.097 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 350.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.500 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT minimal schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit moderaten Abschlägen. Der stark gestiegene Euro belastete zudem den Markt, weil er die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum verschlechtert. Die Exportpreise für Weizen in Russland sanken vergangene Woche zum fünften Mal in Folge aufgrund der Kursrückgänge in Chicago und des schwachen Wechselkurses des Rubels. Russischer Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5%, der in Häfen am Schwarzen Meer geladen wurde, sank Ende letzter Woche um $4 auf $214 pro Tonne FOB, teilte SovEcon mit. Die EU-Weichweizenexporte erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2019/20 ein Volumen von 19,11 Mio. Tonnen (+60% zum Vorjahr).

CBoT-Sojabohnenkurse auf 6-Wochen-Hoch

03.03.2020 07:29

Die Kurse des CBoT-Sojabohnenfutures erklimmen heute Morgen ein 6-Wochen-Hoch. Es steigt die Hoffnung, dass die koordinierten weltweiten Anstrengungen gegen das Coronavirus negative Einflüsse auf die Wirtschaft beseitigen können.
Die Märkte haben jetzt wieder eine positive Grundstimmung. Das könnte sich aber als naiv herausstellen, denn die Unsicherheit, wie die COVID 19-Epidemie Einfluss auf die Wirtschaft nimmt ist heute genauso präsent, wie gestern.
Weltweit steigen die Aktien- und die Rohölkurse, weil Politiker versuchen, eine Corona-bedingte Wirtschaftskrise abzuwenden. China, der weltweit größte Importeur von Sojabohnen, müsste aber bald damit beginnen, mehr von der Ölsaat in den USA zu kaufen, um die Preise zu stützen und daraus ein Rally werden zu lassen.
Gestern zeigten die wöchentlichen Exportzahlen des USDA nur Sojabohnen-Ausfuhren von 670.608 Tonnen. Das lag im Rahmen der Erwartungen.


Institutionelle Anleger kauften gestern 10.000 Kontrakte CBoT Mais

03.03.2020 06:51

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