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EEX-Kartoffelindex steigt um 5,5% auf 30,6 €/dt

16.05.2019 16:32

Die Derivatebörse in Leipzig veröffentlichte heute, wie während der Vermarktungsperiode jeden Donnerstag, erneut ihren Index für Veredelungskartoffeln.
Der Marktzeiger stieg um 1,60 €/dt auf 30,50 €/dt an, ein Anstieg um 5,5%.
Die Kassamarktmeldungen in Belgien stiegen dabei mit 10,6% oder 2,84 €/dt gegenüber der Vorwoche am stärksten an. Mit 29,67 €/dt liegen die Kartoffelnotierungen in Belgien damit gleichauf mit Frankreich.
Die höchsten Kartoffelpreise zahlt man derzeit aber in Holland mit 32,41 €/dt das sind 0,93 €/dt mehr als in der Vorwoche.
Die deutschen Kartoffelpreise für Frittenrohstoff wurden heute mit 30,18 €/dt ermittelt.
An der Terminbörse ist der letzte Handelstag für Kartoffeln aus der Ernte 2018 der 06.Juni. Es gibt also noch drei weitere Index-Berechnungen, bevor diese spektakuläre Kartoffelsaison auch an der Terminbörse zu Ende geht. Inzwischen ist der Kontraktbestand der Kartoffelfutures auf die neue Ernte auch schon fast doppelt so hoch wie die alte Ernte.


US-Export-Sales

16.05.2019 14:32

Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhten Short-Positionen

16.05.2019 12:59

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Der Bestand von 30.949 Netto-Short-Positionen auf Futures und Optionen in der Vorwoche wurde in der Woche bis zum 10. Mai auf 39.150 Netto-Short-Positionen erhöht. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihren Bestand der Netto-Long-Kontrakten per 10. Mai auf 42.266 Netto-Long-Positionen (Vorwoche: 33.108). Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand stieg auf 68,9% während Non Commercials 21,3% am Open Interest repräsentieren. 90,2% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 91%).
Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

Ukraine: Getreideexporte könnten auf über 49 Mio. Tonnen ansteigen

16.05.2019 12:44

Die ukrainischen Getreideexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 haben aktuell ein Volumen von 44,4 Mio. Tonnen erreicht. Zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr waren es 35,3 Mio. Tonnen, teilte heute das Landwirtschaftsministerium mit.
Im vergangenen Jahr wurden in der Ukraine 70 Mio. Tonnen Getreide geerntet. 2017 waren es über 61 Mio. Tonnen. Bis zum Ende der Saison am 30. Juni könnten die Exporte noch auf über 49 Mio. Tonnen ansteigen. Zum Ende des letzten Vermarktungsjahres waren es 39,4 Mio. Tonnen.
Per 15. Mai wurden u.a. 25,6 Mio. Tonnen Mais und 14,6 Mio. Tonnen Weizen exportiert.
Getreide, Speiseöl und Ölsaaten dominieren die ukrainischen Agrarexporte.

HANSA Terminhandel - Ölsaatenmail

16.05.2019 10:06

HANSA Terminhandel - Ölsaatenmail
Auch wenn sich die Rapskurse am Pariser Matif seit Vorgestern wieder befestigen, bleibt eine Umsatzbelebung am Kassamarkt aus. Vereinzelt müssen Landwirte ihre Läger räumen, um für die nächste Ernte Platz zu schaffen. Diese Mengen werden von den Käufern nur mit Preiszugeständnissen aufgenommen. Rapspreise ex Ernte liegen rund vier Euro/Tonnen höher.
Deutsche Landwirte sind aber um den Zustand ihrer Feldbestände in Sorge. Die Rapsblüte geht hierzulande schon zu Ende und in vielen Regionen ist die Wasserversorgung ähnlich knapp wie im Vorjahr. Der DRV schätzt die Ernte deshalb auch 200.000 Tonnen kleiner als im letzten Monat und geht nun auf von Erträgen von 34,3 dt/Hektar aus. Das wären zwar mehr als die 30 dt/Hektar im Vorjahr aber unter Berücksichtigung einer reduzierten Anbaufläche von nur noch 890.000 Hektar kann die deutsche Rapsernte nur auf 3 Mio. Tonnen hoch gerechnet werden. Die deutsche Rapsernte im Vorjahr war 3,7 Mio. Tonnen groß. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 5,1 Mio. Tonnen.
Die Preise für Rapsschrot sind in dieser Woche auf das niedrigste Niveau seit Juli 2018 gerutscht. Bei sinkenden Preisen leben die Mischfutterbetriebe von der Hand in den Mund in der Hoffnung auf weiter sinkende Preise. Die Preise für Sojaschrot sind zu Beginn dieser Woche auf ein 32-Monats-Tief gefallen, nachdem die Kurse an der CBoT dafür seit Dienstag aber wieder steigen, steigen auch die Forderungen für physische Ware wieder. Die Preise sind so niedrig, wie in den letzten 7 Jahren nur viermal.
Rapsölpreise sind in dieser Woche stabil.


Getreidemail

16.05.2019 08:20

Die Weizenfutures in Chicago beendeten den gestrigen Handelstag auf nahezu unverändertem Niveau. Im Tagesverlauf legten sie kräftig zu. Die Tagesgewinne konnten aufgrund später Verkäufe beim Mais nicht gehalten werden. Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen gestern unverändert. Heute um 14.30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Exporte in einer Spanne von 150.000 - 600.000 Tonnen Weizen. Zur Stunde handelt die e-CBoT mit moderaten Aufschlägen. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den Tagesgewinnen in Übersee profitieren und schlossen auf allen Terminen fester. Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 500.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Juli. Der Preis dafür lag Händlern zufolge zwischen $208 - $211/Tonne c&f. Frankreich kommt demzufolge als Lieferant am ehesten in Frage.  Tunesien kaufte gestern 75.000 Tonnen Weizen - hauptsächlich in der Schwarzmeer-Region. Weizen aus Frankreich kam dem Vernehmen nach auch zum Zug. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September bei €0,50 unter Paris Dezember19.

Short-Abdeckungen am CBoT: Maiskurse steigen heute Morgen erneut

16.05.2019 07:20

Heute Morgen steigen die Kurse der CBoT-Maisfutures um 1,5%. Es ist bereits der vierte Handelstag in Folge mit festeren Kursen. Im Mittleren Westen der USA, wo sich die Maisaussaat seit Wochen verzögert, ist jetzt Regen angekündigt, der zu weiteren Verzögerungen führen dürfte.
Wenn die Farmer jetzt nicht bald ihre Maisflächen bestellen, werden viele von ihnen wohl auf Sojabohnen ausweichen, die man auch noch später pflanzen kann.
Von beiden Agrarrohstoffen gibt es am Weltmarkt ein sehr großes Angebot. Der Kursanstieg wird deshalb wohl in erster Linie von Short-Abdeckungen institutionellen Anleger unterstützt.
Analysten schätzen, dass alleine gestern 18.000 Lots Maisfutures von dieser Gruppe gekauft wurden, um ihre Shortpositionen im Bestand abzubauen.


US-Export-Sales: Analystenschätzungen

16.05.2019 07:03

Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 18.000 Lots CBoT Mais

16.05.2019 06:55

Tunesien kauft Weizen und Futtergerste

15.05.2019 18:25

Tunesiens staatlicher Getreideagentur kaufte heute 75.000 Tonnen Mahlweizen und etwa 50.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens.
Die niedrigste Offerte für den Weizen lag bei $195,02 pro Tonne c&f. Der niedrigster Preis für die Gerste lag bei $192.68 pro Tonne c&f.
Die Bestätigung der endgültig gekauften Mengen steht noch aus.

Algerien kauft 500.000 Tonnen Weizen

15.05.2019 18:19

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte heute im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 500.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft. Der Preis dafür lag Händlern zufolge zwischen $208 - $211/Tonne c&f. Die Lieferung, soll demnach im Juli erfolgen. Frankreich kommt demzufolge als Lieferant am ehesten in Frage. 

FranceAgriMer erhöht Weizenexportprognose

15.05.2019 17:38

Das Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat am heutigen Mittwoch die Prognose für die französischen Weichweizenexporte außerhalb der Europäischen Union für das Vermarktungsjahr 2018/19 den vierten Monat in Folge angehoben und damit eine lebhafte zweite Saisonhälfte beim größten Weizenexporteur der EU bestätigt.
Dennoch bleiben die Exporte unter dem Niveau von 10 Mio. Tonnen, was einige Marktteilnehmer aufgrund der lebhaften Exporte im März und April erwartet hatten.
Die französischen Weichweizenexporte in der Saison 2018/19 erreichten bisher ein Volumen von 9,75 Mio. Tonnen (Vormonat: 9,7 Mio. Tonnen). Das sind eine Mio. Tonnen mehr, als FranceAgriMer es noch im Januar prognostiziert hatte.
"Die Marktteilnehmer erwarten am Ende der Saison keine nennenswertes Exporte mehr ", sagte Marc Zribi, Leiter der Getreide- und Zuckereinheit von FranceAgriMer, gegenüber Reportern. "Wir gehen davon aus, dass wir die 10-Mio.-Tonnen-Marke nicht erreichen werden. Aber es ist eher ein psychologisches Niveau, die Saison bleibt stark.", so Zribi.
Die letzte Schätzung für die Weichweizenexporte 2018/19 an Nicht-EU-Länder lag 20% über dem Volumen der letzten Saison von 8,1 Mio. Tonnen.
Die Exporte in dieser Saison spiegeln höhere Verkäufe an den Hauptkunden Algerien wider - unterstützt durch eine geringere Konkurrenz aus anderen EU-Ländern wie Deutschland, höhere Verkäufe nach Ägypten und eine Erholung der Lieferungen nach Westafrika, so FranceAgriMer.
Nach Angaben von Refinitiv beliefen sich die französischen Nicht-EU-Weizenexporte am 13. Mai auf 8,9 Mio. Tonnen.
Die Aussichten für die nächste Saison könnten durch die aktuellen Erwartungen für die Weizenernte in Russland und der Ukraine sowie durch die Bemühungen Russlands um Zugang zum algerischen Weizenmarkt gedämpft werden, teilte das Unternehmenmit.
In seiner monatlichen Angebots- und Nachfrageprognose hat FranceAgriMer die Schätzung der französischen Weichweizenendbestände für 2018/19 von 2,4 Mio. Tonnen auf 2,3 Mio. Tonnen gesenkt und liegt damit 23% unter dem Niveau der letzten Saison.
Für Mais wurden die Endbestände für 2018/19 von 2,6 Mio. Tonnen im Vormonat auf 2,7 Mio. Tonnen erhöht, 6% mehr als im Vorjahr.
Dies ist hauptsächlich auf eine Aufwärtskorrektur der französischen Maisimporte zurückzuführen, die nun bei 950.000 Tonnen gegenüber 800.000 Tonnen im Vormonat und 605.000 Tonnen in der letzten Saison liegen.
Der starke Anstieg der erwarteten Importe war im Einklang mit den massiven Maislieferungen zu wettbewerbsfähigen Preisen in dieser Saison in die EU, insbesondere aus der Ukraine, sagte Zribi.
Für Gerste wurden die prognostizierten Endbestände für 2018/19 von 1,7 Mio. Tonnen im Vormonat auf 1,6 Mio. Tonnen gesenkt, obwohl sie 7,5% über den Beständen für 2017/18 lagen.
Die Gerstenexporte innerhalb der EU wurden um 145.000 Tonnen erhöht. Im Gegensatz dazu wurde die Prognose der Exporte außerhalb der EU um 100.000 Tonnen gekürzt, was die geringere Nachfrage von großen Importeuren wie Saudi-Arabien widerspiegelt, so FranceAgriMer.

Trotz vorteilhaftem Wetter erntet die Ukraine in 2019 wohl weniger Getreide

15.05.2019 15:58

Vorteilhafte Wetterbedingungen im Winter und im Frühjahr dürften dafür sorgen, dass die Weizenernte in der Ukraine auf 26,2 Mio. Tonnen und die Gerstenernte auf 7,9 Mio. Tonnen kommt.
Die Maisernte wird vom Beratungsunternehmen APK-Consult geschätzt allerdings von 35,6 Mio. Tonnen im letzten Jahr auf 33,1 Mio. Tonnen sinken.
Insgesamt erwarten die Fachleute, dass die Getreideernte des Schwarzmeeranrainers mit 69,3 Mio. Tonnen leicht hinter der Vorjahresernte von 69,8 Mio. Tonnen zurück bleibt.

Schweinepreis steigt heute um 4 Cent auf 1,8 €/kg/SG

15.05.2019 14:23

Die Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen kann derzeit nicht immer voll befriedigt werden. Das Angebot ist selbst für die gesunkene Nachfrage der Schlachtbetriebe zu klein. In der kommenden Woche geht das Angebot offensichtlich weiter zurück.
Im deutlichen Kontrast dazu, gestaltet sich der Absatz von Schweinefleisch aufgrund des bisher recht kühlen Wetters schwierig. Die Grillfleischnachfrage mit Artikeln wie Nacken war zuletzt eher ruhig. Auch der Export nach China lässt keine höheren Preise zu. Teilstücke kosteten zuletzt weniger als in der Vorwoche. Diese sich widersprechende Marktlage findet man in ganz Europa vor.
Insbesondere Spanien notiert niedrige Preise für Teilstücke, weil chinesische Handelspartner nicht bereit sind, höhere Preise zu akzeptieren. Gleichzeit sinkt auch dort das Angebot an Schlachtschweinen.

Chinas TK-Schweinefleisch muss dringend ausgelagert werden

15.05.2019 12:04

Seit dem Ausbruch des Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) im August letzten Jahres in China haben dort viele Fleisch-Verarbeiter die niedrigen Preise genutzt, um ihre Kühlhäuser aufzufüllen. Allerdings sollen die gefrorenen Produkte maximal ein Jahr gelagert werden. Deshalb starten sie jetzt mit dem Verkauf ihrer Vorräte.
Einige Verarbeiter haben in den letzten Wochen bereits mehr Fleisch importiert, was dazu führte, dass die Nachfrage nach lokalen Erzeugnissen sinkt. China hat für ca. 2 Mio. Tonnen Schweinefleisch Tiefkühlkapazitäten.
Nachdem immer wieder Fleisch, das mit dem ASF-Virus befallen ist, auftaucht, sinkt die Nachfrage der Schlachter nach schlachtreifen Schweinen. Chinas Top-Schlachthof der WH-Gruppe schlachtete im Q1/19 4,7 Mio. Schweine. Das sind nur 20% der Menge, die im Q1/18 geschlachtet wurden, als die Preise auf einen Tiefstand angelangt waren.
Da ab dem 1. Juli verschärfte Fleischkontrollen durch die staatlichen Behörden stattfinden, sollen die TK-Vorräte nun zügig verkauft werden.
Chinas Sauenbestand sank im März um 21% und die Ferkelpreise sind auf das höchste Niveau seit zwei Jahren gestiegen. Offizielle Stellen erwarten in der zweiten Jahreshälfte weiter steigende Preise für schlachtreife Schweine.

Australien: Erster Weizenimport seit mehr als einem Jahrzehnt

15.05.2019 11:48

Australien wird die erste Lieferung Weizen seit mehr als 12 Jahren importieren. Das meldete die Behörde für Landwirtschaft und Wasserressourcen gestern auf ihrer Website. Eine schwere Trockenheit entlang der Ostküste versetzt den viertgrößten Weizenimporteur weltweit in die Lage, Weizen importieren zu müssen. Die Behörde erteilte eine Einfuhrgenehmigung für Weizen kanadischen Ursprungs. Die Lieferung wird voraussichtlich in den nächsten 6 – 8 Wochen in Australien eintreffen.
Australien importierte zuletzt Weizen im Jahr 2007, als das Wetterphänomen in El Nino zu einer schweren Dürre führte und die Produktion auf etwa die Hälfte der typischen Jahresproduktion sank.
Obwohl das letzte El Nino-Ereignis im Jahr 2016 stattfand, war Australien in den letzten Jahren von einer anhaltenden Dürre an der Ostküste betroffen, die in den letzten beiden Jahren kleinere Ernten zur Folge hatte. Die Dürre bedroht auch die Produktion in diesem Jahr.
Mittlerweile hat die Aussaat begonnen. Geringe Niederschläge führen jedoch schon jetzt zu Verzögerungen oder zur Aussaat auf zu trockene Böden
Im März teilte der staatliche Rohstoff-Analyst mit, die Weizenproduktion könnte um nahezu 40% steigen. Die geringen Niederschläge führen allerdings nach und nach zu Prognose-Kürzungen bei privaten Analysten.
Australiens traditionelle Kundschaft hat sich bereits an die Schwarzmeerregion gewandt, um die Versorgung zu sichern.
Indonesien, der zweitgrößte Importeur der Welt, der einen Großteil seines Weizenbedarfs in Australien deckt, hat Rekordmengen aus Russland und der Ukraine bezogen.

Global Platts erwartet Zuckerdefizit von 2,1 Mio. Tonnen

15.05.2019 10:41

S&P Global Platts, der Preis-Informationsdienst für den Handel mit Energie, Rohstoffen und Agrarprodukten, insbesondere Erdöl, Erdgas, Strom, Metalle und Zucker, erwartet für die Saison 2019/20 ein Zuckerdefizit von 2,1 Mio. Tonnen.
Das Defizit ist Folge einer weltweit kleineren Produktion, insbesondere in Asien.
Der zeitgrößte Zuckerproduzent der Welt, Indien, wird in diesem Jahr 28,4 Mio. Tonnen Zucker produzieren; im Vorjahr waren es 32,86 Mio. Tonnen. In Thailand sinkt die Zuckerproduktion von 14,6 in 2018/19 auf jetzt 12,9 Mio. Tonnen.
Die kleinere Produktionsmenge und auch eine günstige Parität vom 13-14 Cent zum Ethanol Preis stützen die Preise. Allerdings stagniert der weltweite Zuckerkonsum, insbesondere in den höher entwickelten Ländern.
Global Platts erwartet nur noch einen um 0,9% wachsenden Konsum, im Vorjahr waren es 1,2%.
Der steigende Verbrauch von Ethanol wirkt sich dagegen kräftiger aus. Ethanol aus Zuckerrohr ist für die Mühlen finanziell günstiger. Das wird durch die aktuell festen Rohölpreise noch begünstigt.
In Brasilien werden aus 37,5% Zuckerrohr Zucker hergestellt, während 62,5% des Rohstoffs zu Ethanol umgewandelt wird. Die lokalen Benzinraffinerien sind bereits an ihren Kapazitätsgrenzen angelangt. Brasilien braucht mehr Ethanol aus Zuckerrohr als der Weltmarkt brasilianischen Zucker.
Hohe Zuckervorräte in Indien haben in dieser Saison wohl kaum noch einen negativen Einfluss auf die Warenverfügbarkeit der Welt.

Getreidemail

15.05.2019 07:37

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften und kräftige Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Aufschlägen schließen. Institutionelle Anleger kauften gestern 10.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT erneut fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Gewinnen. Die deutsche Weizenernte 2019 wird nach Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbands ein Volumen von 24,28 Mio. Tonnen erreichen (vorherige Schätzung: 24,44 Mio Tonnen). Das wäre ein Anstieg zum Vorjahr um 19,8%. Die Preise für russischen Exportweizen sind in der vergangenen Woche erneut gefallen. Schwarzmeer-Weizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Mai kostete Ende letzter Woche $181/Tonne auf Basis FOB. Ende April lag der Preis bei $211/Tonne, meldet IKAR. Trockenes Wetter in Russland lenkt die Aufmerksamkeit nun jedoch wieder auf mögliche Wetterrisiken und begrenzt die hohen Erwartungen einer großen Ernte auf der Nordhalbkugel. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei €0,25 unter Paris Dezember19.

Wetterrisiko lässt Kurse der Maisfutures seit drei Tagen steigen

15.05.2019 07:11

Seit drei Handelssitzungen steigen die Kurse der CBoT-Maisfutures, weil sich die Aussaat im Mittleren Westen der USA immer noch verzögert. Es ist der größte Drei-Tage-Anstieg seit letztem November.
Die US-Farmer hatten bis letzten Sonntag erst 30% ihrer geplanten Maisflächen bestellt. Im Fünf-Jahres-Mittel waren es zu diesem Termin 66% und die Marktteilnehmer gingen vorher davon aus, dass es 35% wären.
Ähnlich sieht es bei der Feldbestellung für die nächste Sojabohnenernte aus. Fondsgesellschaften halten außerordentlich viele Short-Positionen am Terminmarkt der CBoT. Sie erinnern sich jetzt daran, dass das Wetterrisiko nicht unerheblich ist.
Rohstofffonds waren in den letzten Tagen deshalb auch die Netto-Käufer für Mais, Sojabohnen und Weizen und trieben damit die Agrarfutures an der Leitbörse in Chicago in die Höhe. Alleine gestern sollen institutionelle Anleger 45.000 Lots Mais gekauft haben.


Institutionelle Anleger kauften gestern 45.000 Lots CBoT Mais

15.05.2019 07:04

DRV erwartet Anstieg der Weizenernte 2019 um 19,8%

14.05.2019 17:54

Die deutsche Weizenernte 2019 wird nach Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbands ein Volumen von 24,28 Mio. Tonnen erreichen. Das wäre ein Anstieg zum Vorjahr um 19,8%. In der vorherigen Schätzung erwartete der DRV noch eine Weizenernte von 24,44 Mio. Tonnen.
Im vergangenen Jahr litten die Weizenbestände in Deutschland und weiten Teilen Westeuropas unter einer massiven Trockenheit.
Beim Winterraps erwartet der DRV aufgrund der reduzierten Anbaufläche einen Rückgang  um 17,1% auf 3,04 Mio. Tonnen. Zuvor lag die Prognose bei 3,24 Mio. Tonnen.
Insgesamt profitierten die Getreidebestände vom regnerischen Wetter der vergangenen Wochen und vom kühleren Wetter, das die Verdunstung der Niederschläge eingeschränkt hat. Dadurch hat sich die Belastung der Bestände durch Trockenheit signifikant verringert. Der Regen kam gerade noch rechtzeitig, um ernsthafte Schäden an den Beständen zu verhindern, so der DRV.
Die Bestände in Süd- und Westdeutschland erhielten zwar ausreichend Feuchtigkeit, im Nordosten werden aber immer noch erhebliche Niederschlagsmengen benötigt.
Die Wintergerste-Ernte in Deutschland schätzt der DRV auf 9,78 Mio. Tonnen (+32,8% zum Vorjahr). Um 4,1% wird nach Schätzungen die Sommergerste-Ernte in Deutschland sinken auf 2,11 Mio. Tonnen. Ein Anstieg um 30,2% auf 4,35 Mio. Tonnen wird beim Mais erwartet.

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