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Moskau will Ausbau seiner Agrarlogistik fördern

17.07.2019 11:22

Das russische Landwirtschaftsministerium schätzte gestern in einem optimistischen Szenario, dass die russische Getreideernte im Jahr 2035 auf 150,3 Mio. Tonnen steigen könnte. Deshalb werden von privaten Investoren bei der Regierung jetzt zinsverbilligte Darlehen sowie Fördermittel in Höhe von mehr als 60 Mrd. Euro für den Ausbau der Infrastruktur und der Logistik beantragt.
Präsident Vladimir Putin hatte im letzten Jahr angekündigt, dass der Agrarexport seines Landes bis zum Jahr 2024 auf knapp 40 Mrd. Euro steigen soll. Russland ist aktuell der weltweit größte Weizenexporteur und könnte im Jahr 2035 bis zu 140 Mio. Tonnen Getreide produzieren, so die Prognose des Agrarministeriums in Moskau. Davon können dann 55,9 Mio. Tonnen in den Export gehen.
In einem optimistischen Szenario käme die Getreideernte sogar auf 150,3 Mio. Tonnen und der Export auf 63,6 Mio. Tonnen. Das wären deutlich mehr als in diesem Jahr. Für 2019 erwartet man in Russland eine Getreideernte von 118 Mio. Tonnen und in der Vermarktungssaison 2019/20 einen Getreideexport von 45 Mio. Tonnen.
Priorität für das Ministerium sei, die Getreideproduktion in Menge und Qualität zu steigern. Auch der Inlandsverbrauch werde in der Zwischenzeit steigen. Dafür wird eine effektivere Infrastruktur benötigt. Man will die Umschlagskapazitäten in den Häfen steigern und auch andere Infrastrukturmaßnahmen fördern. Die Lagerkapazität für Getreide soll von aktuell 156,9 Mio. Tonnen auf 167,4 Mio. Tonnen im Jahr 2035 steigen. Die Kosten für den Warenumschlag könnten nach den Investitionen um 10% sinken.
Die staatliche Bank VTB hält inzwischen Geschäftsanteile an Logistikunternehmen in den Umsatzstärksten Schwarzmeerhäfen Novorossiisk und Taman.

Ägypten sucht Weizen zur Lieferung für Ende August

17.07.2019 09:53

Ägyptens Rohstoffeinkäufer GASC hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht genau benannten Menge Weizen gestartet. Die Lieferungen sollen im Zeitraum 21.-31. August stattfinden.
Man sucht Weichweizen und/oder Mahlweizen mit einer Mindestmenge von ca. 60.000 Tonnen pro Offerte. Die Preise sollen unterteilt sein in der „Parität fob“ und Fracht. Das Ergebnis der Ausschreibung wird heute Nachmittag erwartet.
In der letzten Ausschreibung vom 9. Juli kaufte Ägypten 240.000 Tonnen Weizen aus der Ukraine und aus Rumänien zur Lieferung vom 10.-20. August.

Getreidemail

17.07.2019 08:04

Die Weizennotierungen in Chicago folgten gestern den negativen Vorgaben des Mais- und Sojakomplexes und beendeten den Handelstag mit modetaten Verlusten. Begrenzt wurde der Rückgang durch die Ergebnisse aus dem Crop-Progress-Report und besserer Wetterbedingungen für die US-Maisbestände. 57% der Winterweizenbestände in den Vereinigten Staaten sind geerntet (Vorwoche: 47%). Allerdings erwarteten Analysten im Vorfeld einen Erntefortschritt von 62%. 76% der Sommerweizenbestände erhielten das Top-Rating "gut bis exzellent", Analysten erwarteten einen Anteil von 78%. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT mit moderaten Abschlägen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures der Termine der Ernte 2019/20 den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben nach, während die Termine der Ernte 2020/21 den Handelstag auf unverändertem Niveau beendeten. Die deutsche Weizenernte 2019 wird den Erwartungen des DRV zufolge ein Volumen von 23,85 Mio. Tonnen erreichen und damit 17,7% höher ausfallen, als im Vorjahr. In der letzten Prognose im Juni erwartete der DRV allerdings noch eine größere Ernte von 24,7 Mio. Tonnen. Die Hitzewelle Ende Juni sorgte für die Korrektur.

Ägypten sucht Weizen am Weltmarkt

17.07.2019 07:47

Ägypten hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht näher bezifferten Menge Weichweizens aufgelegt. Die Lieferung soll im Zeitraum 21. bis 31. August erfolgen.
Das Auktionsergebnis wird ab heute Nachmittag 15:30 Uhr Kairo-Ortszeit veröffentlicht. Die Preise sollen auf Basis FOB und zusätzlich mit separater Fracht ausgewiesen werden. Zuletzt kaufte Ägypten am 9 Juli insgesamt 240.000Tonnen Weizen in Rumänien und der Ukraine zur Lieferung 10. August bis 20. August.

Mais- und Sojabohnenkurse am CBoT seit 3 Handelstagen unter Druck

17.07.2019 07:23

Seit drei Handelstagen geben die Kurse der CBoT- Mais- und Sojabohnenfutures nach weil sich die Wetterbedingungen im Mittleren Westen der USA verbessern und ordentliche Erträge erwarten lassen.
Die Maisfutures hatten noch am Montag ein Fünf-Jahres-Hoch gehandelt. Danach gingen die Kurse zurück. Gestern sanken dann auch die Sojabohnenkurse um 1,5%.
Händler in Fernost Asien meinen, dass die Wetterbesserung im US-Corn-Belt den Pflanzen jetzt zwar gut tut, wenn es aber heiß wird, könnte es wieder Probleme geben.
Am Montag hatte das USDA ihr Crop-Rating für Mais auf 58% g/e und für Sojabohnen auf 54% angehoben. Beide Schätzungen lagen oberhalb der Markterwartungen und oberhalb der Vorwoche.
In der Ukraine erwartet das dortige Landwirtschaftsministerium die Maisernte 2019 auf dem hohen Vorjahresniveau von rund 70 Mio. Tonnen. Bis gestern wurden bereits 17,4% von 52% der Wintergetreideflächen (5,1 Mio. Hektar) geerntet.


Institutionelle Anleger waren gestern Verkäufer von Agrar-Commodities

17.07.2019 07:09

Argentiniens Farmer schlachten ihre Rinder um an Geld zu kommen

16.07.2019 18:10

Der große Fleischbedarf der Chinesen, extrem hohe Zinsen und eine galoppierende Inflation verleitet die Rinderzüchter in Argentinien dazu ihre Viehbestände zu schlachten, um die laufenden Rechnungen bezahlen zu können. Viele von ihnen erhalten schon gar keine Kredite mehr. Der Handel in der zweitgrößten Volkswirtschaft Südamerikas kommt zum Erliegen.
Die enge Geldpolitik der Macri-Regierung treibt die Zinsen für Kredite auf bis zu 60%. Um an flüssige Mittel zu kommen verkaufen die Mäster ihre Tierbestände bereits Jahre vor der eigentlichen Schlachtreife.
In der ersten Jahreshälfte 2019 wurden 50,1% der weiblichen Tiere geschlachtet, der höchste Stand in den letzten drei Jahrzehnten. Bisher lag diese Rate maximal bei 43%. Experten haben berechnet, dass die Rinderherde Argentiniens Anfang 2020 bei rund 53 Mio. Tieren liegen dürfte. 400.000 Köpfe weniger als im Jahr zuvor.

GDT_Index steigt erstmals seit erstmals seit Ende Mai

16.07.2019 16:30

Kartoffeln: Durchschnittserträge kaum vorstellbar – es ist zu trocken

16.07.2019 16:26

Die Experten im Verband der Kartoffelbauern in West- und Mitteleuropa NEPG befürchten, dass es auch in diesem Jahr keine durchschnittlichen Kartoffelerträge geben wird. Zwar sei die Anbaufläche von Konsumkartoffeln in den fünf größten Kartoffelländern in der EU um 2,2% auf die Rekordfläche von 611.190 Hektar ausgeweitet worden, wegen der Trockenheit dürfe es aber schwer werden, Durchschnitterträge zu erreichen.
Bei Frühkartoffeln sind die Erträge bisher aber gut, insbesondere auf beregneten Flächen sogar sehr gut. In Belgien können aber nur 3-4% der Kartoffeläcker beregnet werden. Die Experten gehen davon aus, dass in dieser Saison ca. 8-10% mehr Rohstoff benötigt wird, da die Anfangsbestände von Rohware aus der letzten Ernte und auch die Produktvorräte außergewöhnlich klein sind. An der Terminbörse in Leipzig stiegen die Kurse der Kartoffelfutures auf Termin April-20 heute auf ein Kontrakthoch.


Raps: Oil World erwartet hohe Rapssaat-Importe in 2019/20

16.07.2019 16:02

Die Rapsimporte der Europäischen Union dürften in den kommenden Monaten stark ansteigen, da die Anzeichen dafür zunehmen, dass die europäische Rapsernte in diesem Sommer klein sein wird, teilten die Hamburger Ölsaaten-Analysten von Oil World am Dienstag mit.
Der drohende starke Rückgang der Rapserzeugung in der EU dürfte die Raps- und Canolaimporte im Vermarktungsjahr 2019/20 (Juli bis Juni) auf einen neuen Höchststand von fast 5,6 Mio. Tonnen bringen", so Oil World.
Die Importe für 2018/19 schätzt Oil World auf 4,3 Mio. Tonnen.
Oil World geht davon aus, dass die Rapsernte 2019 in der EU von 19,9 Mio. Tonnen im Jahr 2018 auf 17,5 Mio. Tonnen sinken wird. Starke Rückgänge werden in Frankreich, Deutschland und Rumänien erwartet.
Frühere Hoffnungen auf eine Verbesserung der Ernteaussichten in den wichtigsten Rapsanbauregionen der EU sind nach ungewöhnlich trockenen Bedingungen Ende Mai und Anfang Juni und weiteren Abwärtskorrekturen nicht eingetreten", teilte Oil World mit.
Die Rapsernte nimmt in Mitteleuropa Fahrt auf, aber es fehlen immer noch zuverlässige Ertragsberichte, sodass die Prognose noch geändert werden könnte, hieß es.
Auf dem Papier scheint die weltweite Versorgung mit Raps und Canola unter der Annahme normaler Wetterbedingungen in der Ukraine und in Kanada in den kommenden Wochen ausreichend zu sein, um die hohen EU-Importanforderungen für 2019/20 zu erfüllen, heißt es.
Die nichttarifären Handelshemmnisse für kanadischen Raps und das Risiko, dass EU-Importeure mit China um ukrainischen Raps konkurrieren, bleiben jedoch wichtige Variablen, die in den kommenden Wochen zu beobachten sind.

Russian Grain Union erwartet Weizenexporte bis zu 40 Mio. Tonnen

16.07.2019 14:29

Russlands Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2019/20 könnten nach Schätzungen des Branchenverbands Russian Grain Union ein Volumen zwischen 37 und 38 Mio. Tonnen erreichen. Auch ein potenzieller Anstieg auf 40 Mio. Tonnen wird erwägt. Die gesamten Getreideexporte schätzt der Verband auf ein Volumen zwischen 46 und 47 Mio. Tonnen.

DRV reduziert Prognose der Weizenernte 2019

16.07.2019 14:08

Die deutsche Weizenernte 2019 wird den Erwartungen des DRV zufolge ein Volumen von 23,85 Mio. Tonnen erreichen und damit 17,7% höher ausfallen, als im Vorjahr. In der letzten Prognose im Juni erwartete der DRV allerdings noch eine größere Ernte von 24,7 Mio. Tonnen. Die Hitzewelle Ende Juni sorgte für die Korrektur.
Die deutsche Winterrapsernte 2019 wird aufgrund der reduzierten Aussaatfläche demnach um 19,0% auf 2,97 Mio. Tonnen sinken. Im Juni rechnete der DRV noch mit 3,07 Mio. Tonnen.
Deutschland ist nach Frankreich der größte Weizenproduzent in der EU und oftmals der größte Rapssaatproduzent. Die Weizen- und Rapssaaternte ist in Deutschland in den frühen Regionen bis zu 10 Tage früher gestartet, als im Durchschnitt. Es ist allerdings noch zu früh, verlässliche Schätzungen über die Erntequalität, die von Region zu Region stark variiert, abzugeben.
Die Wintergerstenernte, die traditionell als erste beginnt, macht rasche Fortschritte und steht in frühen Regionen kurz vor dem Abschluss. Mit 9,85 Mio. Tonnen könnte sie 33,6% über dem Ergebnis des Vorjahres liegen, so der Verband.
Die Sommergersteernte, wichtig für die Malz- und Bierherstellung, wird voraussichtlich um 5,4% gegenüber dem Vorjahr auf 2,08 Mio. Tonnen sinken.
Der Körnermaisernte wird dem DRV zufolge um 23,8% zum Vorjahr auf 4,13 Mio. Tonnen steigen.
Mais brauche dieses Jahr noch mehr Regen, hieß es. Sollte es in diesem Sommer erneut zu einer langen Trockenheit kommen, muss die Prognose für die Maisernte möglicherweise reduziert werden, so der Verband.

Getreidemail

16.07.2019 07:45

Die Weizenfutures in Chicago erlitten gestern kräftige Verluste. Negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex und die voranschreitende Winterweizenernte belasteten den Markt. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 315.385 Tonnen Weizen unterhalb der Markterwartungen von 400.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse moderat schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und beendeten den Handelstag ebenfalls mit Verlusten. Die Exportpreise für russischen Weizen stiegen in der vergangenen Woche moderat aufgrund der unerwartet gesunkenen Ernteprognose des US-Landwirtschaftsministeriums und der Verkaufszurückhaltung der Landwirtschaft in Erwartung weiter steigender Preise. Schwarzmeer-Weizen der neuen Ernte mit einem Proteingehalt von 12,5% stieg in der vergangenen Woche um $1 auf $194/Tonne FOB. Das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR senkte seine Prognose der russischen Weizenernte 2019 von 78,5 Mio. Tonnen auf 77,5 Mio. Tonnen.

Institutionelle Anleger verkauften gestern 26.000 Lots CBoT Mais

16.07.2019 07:23

Rally beim CBoT-Weizenfuture war wohl überzogen

16.07.2019 07:04

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures sinken heute Morgen auf ihr Vier-Tages-Tief, nachdem sie gestern noch ein Zwei-Wochen-Hoch handelten. Die Rally zuvor ist damit wohl zu Ende.
Händler erkennen heute, dass die Rally wohl überzogen war. Ole Houe, Direktor des Brokerhauses IKON Commodities, erinnert daran, dass das USDA noch letzte Woche die weltweit zweit-größte Erntemenge erwartete. Deshalb gibt es jetzt eine Anpassung auf das Kursniveau vor dem USDA-Bericht.
Die US-Landwirtschaftsbehörde senkte in ihrem Bericht der letzten Woche ihre Schätzung zum globalen Endbestand für Weizen der Saison 2019/20 auf 286,46 Mio. Tonnen. Im Juni gingen die Experten noch von 294,34 Mio. Tonnen aus.
76% der US-Weizenernte ist derzeit in einem Top-Zustand. Das sind allerdings auch 2% weniger als in der Woche zuvor und als vom Markt erwartet wurde.


Analystenschätzungen zu den US-Crop-Ratings heute Abend

15.07.2019 18:02

US-Export-Inspections: Sojabohnenverladungen höher, als erwartet

15.07.2019 17:18

Russland: USDA-Report unterstützt Weizen-Export-Preise

15.07.2019 17:09

Die Exportpreise für russischen Weizen stiegen in der vergangenen Woche moderat aufgrund der unerwartet gesunkenen Ernteprognose des US-Landwirtschaftsministeriums und der Verkaufszurückhaltung der Landwirtschaft in Erwartung weiter steigender Preise. Schwarzmeer-Weizen der neuen Ernte mit einem Proteingehalt von 12,5% stieg in der vergangenen Woche um $1 auf $194/Tonne FOB, meldet das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR. Am vergangenen Donnerstag senkte das USDA die Prognose der russischen Weizenproduktion um 4 Mio. Tonnen auf 74,2 Mio. Tonnen. Ebenfalls gesenkt wurde die Prognose der Weizenexporte von 37 Mio. Tonnen auf 34,5 Mio. Tonnen. Das Agrarberatungsunternehmen SovEcon meldet einen geringfügigen Rückgang der Weizenexportpreise um $0,50 auf $192,50. Der FOB-Preis für Gerste stieg um $5 auf $171. Bei den letzten beiden Ausschreibungen Ägyptens wurde russischer Weizen nicht berücksichtig. Den Zuschlag erhielt Weizen aus der Ukraine und aus Rumänien. Offiziellen Zahlen zufolge exportierte Russland im Zeitraum 1. – 11. Juli 505.000 Tonnen Getreide. Das sind 53% weniger, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Darin enthalten sind 191.000 Tonnen Weizen, 205.000 Tonnen Gerste und 109.000 Tonnen Mais. Im Juli exportierte Russland 3,8 Mio. Tonnen Getreide inklusive 3,0 Mio. Tonnen Weizen. SovEcon ist allerdings der Meinung, dass die russische Statistikbehörde das Exportvolumen stark unterschätzt.

Russland: IKAR senkt Prognose der Weizenernte 2019

15.07.2019 14:39

Das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR hat seine Prognose der russischen Weizenernte 2019 von 78,5 Mio. Tonnen auf 77,5 Mio. Tonnen reduziert, wurde heute mitgeteilt. In der Erklärung hieß es zudem, dass die Prognose in Zukunft möglicherweise weiter gesenkt werden könnte.

Algerien suspendiert Leiter des staatlichen Getreideeinkäufers

15.07.2019 14:29

Die algerische Regierung hat den Leiter des staatlichen Getreideeinkäufers OAIC, Mohamed Belabdi, wegen Korruptionsvorwürfen suspendiert, meldet der Nachrichtendienst Reuters und beruft sich auf Quellen mit Verbindungen zum Premierminister
Die Entscheidung, Belabdi bis zum Abschluss der Untersuchungen zu beurlauben, wurde auf einer Regierungssitzung unter dem Vorsitz von Premierminister Noureddine Bedoui getroffen, hieß es aus den Quellen.
Die Regierung beschloss außerdem, im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Korruptionsfall insgesamt 45 Mühlen zu schließen.
Belabdi wird vorgeworfen, "Rechnungen künstlich erhöht und falsche Aussagen gemacht zu haben", hieß es aus einer der Quellen.
Die OAIC war bisher zu keiner Stellungnahme bereit.
Algerien hat mehrere ehemalige hochrangige Beamte in Gewahrsam genommen, seit es Anfang dieses Jahres zu Massenprotesten kam, bei denen die Beseitigung der herrschenden Elite und die Verfolgung von Personen gefordert wurden, die im Verdacht stehen, an Korruption beteiligt zu sein.

Ukraine: ProAgro erhöht Prognose der Getreideernte 2019

15.07.2019 13:54

Das ukrainische Agrarberatungsunternehmen ProAgro hat seine Prognose der ukrainischen Getreideernte 2019 von 71,3 Mio. Tonnen auf 72,55 Mio. Tonnen erhöht. Die Maisernte 2019 -Hauptgrund der gestiegenen Prognose -  schätzt das Unternehmen auf ein Volumen von 34,52 Mio. Tonnen (Vorjahr: 35,59 Mio. Tonnen). Der Durchschnittsertrag liegt demnach bei 7,25 Tonnen pro Hektar.
Beim Weizen liegt die Prognose von ProAgro bei einem Volumen von 27,43 Mio. Tonnen (Vorjahr: 24,59 Mio. Tonnen).

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