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Ägypten kaufte am Freitag 165.000 Tonnen Weizen

26.10.2020 06:36

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte am vergangenen Freitag 165.000 Tonnen Weizen aus Russland. 55.000 Tonnen sind bestimmt für den Lieferzeitraum 1. - 10. Dezember und weitere 110.000 Tonnen für den Lieferzeitraum 11. - 20. Dezember.

Louis Dreyfus verkaufte 55.000 Tonnen zum Preis von $262,97/Tonne FOB zzgl. $14,90 Fracht = $277,87 für den Lieferzeitraum 1. – 10. Dezember und
55.000 Tonnen zum Preis von $263,97/Tonne FOB zzgl. $14,90 Fracht = $278,87 für den Lieferzeitraum 11. – 20. Dezember
ADM verkaufte 55.000 Tonnen zum Preis von $263,97/Tonne FOB zzgl. $14,90 Fracht = $278,87 für den Lieferzeitraum 11. – 20. Dezember

CBoT: Institutionelle Anleger kauften am Freitag 9.00 Kontrakte Mais

26.10.2020 06:30

Ukraine wird voraussichtlich im Frühjahr seine Exportquote erreichen

23.10.2020 18:25

Die Ukraine wird wegen der Dürre und der Pandonavirus-Pandemie (COVID-19) voraussichtlich im nächsten März oder April ihre Weizenexportquote für das Wirtschaftsjahr 2020-21 erreichen, teilten Händler Reuters gestern mit.


Händler und die ukrainische Regierung haben vereinbart, dass das für den Export in dieser Saison von Juli bis Juni verfügbare Weizenvolumen 17,5 Millionen Tonnen nicht überschritten werden darf.
Die COVID-19-Pandemie hat einige Länder dazu veranlasst, Quoten für Getreideexporte für das laufende Wirtschaftsjahr festzulegen, um eine angemessene Inlandsversorgung sicherzustellen.
In der Zwischenzeit könnte die Getreideproduktion in der Ukraine im Zeitraum 2020-21 auf 68 Millionen Tonnen sinken, verglichen mit einem Rekordwert von 75 Millionen Tonnen aufgrund der schweren Dürre in den meisten Teilen des Landes.
Die Aussaat im Winter umfasst 4,6 Millionen Hektar Winterweizen oder 76% der erwarteten Fläche und 628.300 Hektar Wintergerste oder 66% der erwarteten Fläche.
Bis zum 23. Oktober hatte die Ukraine nach Angaben des ukrainischen Wirtschaftsministeriums 10 Millionen Tonnen Weizen (etwa 57% der Quote) exportiert. Es zeigte sich auch, dass die gesamten Getreideexporte des Landes in dieser Saison bisher um fast 13% gesunken sind.
Händler teilten Reuters mit, dass in den kommenden Wochen weitere 1 Million Tonnen Weizen exportiert werden sollen und bereits mindestens 3 Millionen Tonnen Weizen für zukünftige Exporte vergeben wurden.

Chinas September-Importe extrem angestiegen

23.10.2020 17:23

Chinesische Zollbehörden haben heute die Importe von Agrarrohstoffen im Monat September veröffentlicht.
Daraus wird deutlich, dass die Versorgungslage in China extrem eng sein muss. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Importmengen in allen aufgeführten Rohstoffen deutlich.


GASC erhält günstigste Offerte für Weizen aus Russland

23.10.2020 17:11

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC erhielt heute mehrere Offerten auf eine Ausschreibung zum Kauf von Weichweizen zur Lieferung im Dezember.
Die niedrigste Offerte kam aus Russland für 55.000 Tonnen zu einem Preis von 262,97 USD/Tonne fob. Auch die nächst günstige Offerte über 55.000 Tonnen kommt aus Russland zum Preis von 263,97 USD/Tonne fob.
Nach einer wochenlangen Unterbrechung ist Ägypten nun wieder am Kauf von nicht näher genannten Mengen Weizen interessiert.
Die letzte Ausschreibung zum Kauf von Weizen war am 22. September. Damals verkaufte Russland 405.000 Tonnen. Die ägyptischen Behörden meldeten anschließend, dass man über eine Reservemenge für sechs Monate verfüge.
Seither sind die Preise am Weltmarkt stark angestiegen. Insbesondere in Russland herrscht die Furcht vor Ertragseinbußen aufgrund einer Trockenheit in den Weizenanbauregionen. Dort steigen die Getreidepreise fast jeden Tag. Deshalb wird es nicht ausgeschlossen, dass jetzt auch Weizen aus Frankreich zum Zuge kommen kann.

Peking will höhere Importquoten für Mais vergeben

23.10.2020 16:54

Es wird erwartet, dass die chinesische Regierung im neuen Jahr mehr Importquoten für Mais erteilt, da im Land die Nachfrage nach Futtermitteln wegen einer knappen Versorgungslage steigt.
Im Rahmen der bereits genehmigten Quoten hat Peking für das Wirtschaftsjahr 2020/21 rund 12 Millionen Tonnen Mais aus den USA und rund 5 Millionen Tonnen aus anderen Ländern, einschließlich der Ukraine, gekauft, so eine in Singapur ansässige internationale Handelsquelle. China, das etwa 280 Millionen Tonnen Mais pro Jahr benötigt, verfügte in früheren Jahren über riesige Maisreserven. Diese sind jetzt aber fast verkauft, was dazu führt, dass Getreidekäufer Alternativen wie Reis und Weizen am Weltmarkt kaufen und die Maisimporte ankurbeln. Die inländischen Maispreise erreichten in diesem Monat aufgrund von Versorgungsengpässen ein Rekordhoch: Da China mehr Getreide aufnimmt, werden die Weltmarktpreise wohl weiter steigen.
"China könnte in den nächsten zehn Jahren die Landschaft der Weltmaisbilanz verändern, indem es zu einem wichtigen Importeur wird", so Fachbroker in den USA.
Bisher hat Peking ein jährliches Niedrigtarifquotensystem von 7,2 Millionen Tonnen für Maisimporte eingeführt. Importe von außerhalb des Kontingents sind möglich, können jedoch mit Zöllen von bis zu 65% des Kaufpreises verbunden sein.
Zwei in China ansässige Quellen und ein in Singapur ansässiger Händler sagten, Peking erwäge, angesichts engerer Lagerbestände mehr Zollkontingente für Käufer zu vergeben.
"(Die Regierung) wird die Angebots-Nachfrage-Situation überprüfen und möglicherweise später weitere Quoten herausgeben, die in die staatlichen Reserven fließen könnten", sagte eine der mit dem Regierungsplan vertrauten Quellen.
Noch bevor zusätzliche Quoten vergeben werden, liegt China nach Schätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums bereits mit Japan als zweitgrößter Maisimporteur der Welt nach Mexiko (18,3 Mio. t) in Bezug auf die Maisimporte 2020-21 auf Augenhöhe.
China hat in diesem Kalenderjahr bislang Lieferungen gebucht, die weit über dem offiziellen Jahreskontingent für Mais lagen. Demnach erhält COFCO spezielle Niedrigtarifquoten für mindestens 5 Millionen Tonnen, um hauptsächlich US-Maislieferungen für die Lieferung bis April 2021 zu buchen.
Unter den Bedingungen dieser zusätzlichen Mengen wird COFCO den Mais zum niedrigeren Zollsatz importieren. Dafür gibt es zwei Gründe:
"Der Eine ist, dass China Mais braucht. Zweitens hat China einen Deal mit den Vereinigten Staaten, den man erfüllen muss".

US-Export-Meldung

23.10.2020 15:05

US-Exporteure melden den Verkauf von 100.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2020/21 an "Unbekannt".

Ägypten sucht Weizen

23.10.2020 14:56

Der ägyptische Getreideeinkäufer GASC hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht näher genannten Menge Weich- bzw. Mahlweizen aufgelegt. Die Verladungen müssen in der Zeit vom 1. bis 10. Dezember erfolgen. Die günstigste Offerte mit einem Preis von $263,97/Tonne FOB für 55.000 Tonnen Weizen kam aus Russland. Bisher wurde noch kein Kaufabschluss gemeldet.

Ukraine: 57% der Weizenexportquote ausgeschöpft

23.10.2020 12:12

Die Ukraine hat voraussichtlich den größten Teil ihrer Weizenexportquote für 2020/21 im März oder April 2021 ausgeschöpft, teilten Händler am Freitag mit. Händler und Regierung haben vereinbart, dass das für den Export in dieser Saison (Juli 20 bis Juni 21) verfügbare Weizenvolumen 17,5 Mio. Tonnen nicht überschreiten darf. Daten des Wirtschaftsministeriums zeigen, dass die Ukraine in dieser Saison bisher 10 Mio. Tonnen Weizen oder rund 57% der Quote exportiert hat. Händler meinen, dass in den kommenden Wochen weitere 1 Mio. Tonnen Weizen exportiert werden und mindestens 3 Mio. Tonnen Weizen bereits für zukünftige Exporte verkauft wurden.
"Wir können ab März monatlich 100.000 Tonnen Weizen exportieren", sagte ein Händler. "Unser Weizen ist schon zu teuer."
Die landwirtschaftliche Beratungsunternehmen APK-Inform teilte in dieser Woche mit, dass die hohe Nachfrage der Importeure und das langsame Tempo der Winterweizenaussaat die Preise für ukrainischen Mahlweizen auf ein 21-Monats-Hoch von 255 USD pro Tonne FOB Black Sea steigen ließ.
Die landwirtschaftlichen Betriebe haben per 19. Oktober Winterkulturen auf einer Fläche von 6,2 Mio. Hektar ausgesät, was 76% der Prognose entspricht. Die Fläche umfasst 4,6 Mio. Hektar Winterweizen bzw. 76% der erwarteten Fläche.
Die gesamten Getreideexporte der Ukraine sind in der laufenden Saison Juli-Juni um fast 13% auf 14,8 Mio. Tonnen gesunken, wie Daten des Wirtschaftsministeriums am Freitag zeigen.
Die Ukraine macht etwa 16% der weltweiten Getreideexporte aus und verkaufte in der Saison 2019/20 etwa 57 Mio. Tonnen Getreide an ausländische Käufer.
Das Wirtschaftsministerium geht davon aus, dass die Getreideernte 2020 aufgrund des schlechten Wetters von rund 75 Mio. Tonnen im Jahr 2019 auf rund 68 Mio. Tonnen sinken wird. Die Nationalbank gab am Donnerstag bekannt, dass die Ernte in diesem Jahr bei 67 Mio. Tonnen lag.
Die Regierung sagte, die Exporte könnten 2020/21 aufgrund einer schwächeren Ernte auf 47,4 Mio. Tonnen sinken.

Frankreich: 45% der Weichweizenaussaat per 19. Oktober erledigt

23.10.2020 11:11

Frankreichs Landwirte haben die Winterweizenaussaat zur Ernte 2021 per 19. Oktober auf 45% der geplanten Flächen abgeschlossen, meldet das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer in seinem Wochenreport am heutigen Freitag. In der vergangenen Woche lag der Aussaatfortschritt noch bei 12%. Die Wintergerstenaussaat ist mit einem Anteil von 60% der geplanten Flächen bereits weiter fortgeschritten (Vorwoche: 17%). Winter-Durum ist auf 5% der geplanten Flächen ausgesät, im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 2%.
Bei der Maisernte in Frankreich geht es weiter voran. 77% der Flächen sind mittlerweile geräumt, in der Vorwoche waren es 64%.

Getreidemail

23.10.2020 08:28

Technische Verkäufe ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago schwächer schließen. Die wöchentlichen Exportzahlen lagen mit 367.500 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 800.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 5.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen moderat fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures auf allen Terminen den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten ebenfalls Verluste. Am Dienstag notierte der Dezember-20-Terminkontrakt mit 214 €/Tonne einen historischen Höchststand. Händler konzentrieren sich derzeit auf Wettermeldungen für die Weizenanbauregionen in den USA und im Schwarzmeerraum. Dort ist es für die Pflanzenentwicklung viel zu trocken. Bis Ende Oktober ist keine Wetteränderung in Sicht, was dazu führen könnte, dass sich das Wintergetreide vor der kalten Jahreszeit nicht gut genug entwickelt. Algerien kaufte gestern 720.000 Tonnen Weizen. Die Lieferanten werden wohl wieder Frankreich und Nordeuropäische Länder sein. Russischer Weizen ist derzeit zu teuer. Einkäufer in Algerien hatten gehofft, dass niedrigere Qualitätsansprüche dazu führen könnte, dass mehr Wettbewerb unter den Anbietern entsteht.

Positionsveränderungen in Agrarfutures der Fonds am Donnerstag

23.10.2020 07:25

CBoT-Weizenkurse bleiben auf 6-Jahres-Hoch

23.10.2020 07:12

Weil die erwarteten Regenfälle in der argentinischen Weizenanbauregionen wohl nicht ergiebig genug sein werden, steigen die Kurse der CBoT-Weizenfutures heute Morgen wieder an.
Auch die Regenfälle in der Schwarzmeerregion und in den US-Plains waren den Analysten offenbar nicht genug, um aus dem Alarmmodus herauszukommen.
So dürften die Weizenkurse in Chicago zwar keinen Wochengewinn ausweisen, weil Händler durch Gewinnmitnahmen einen weiteren Anstieg vermieden, aber das Kursniveau bleibt auf seinem Sechs-Jahres-Hoch.
Eine starke Nachfrage nach Agrarrohstoffen treibt die Preise seit Wochen in die Höhe.


US-Export-Meldungen

22.10.2020 16:50

US-Exporteure melden den Verkauf von:

132.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2020/21"Unbekannt"

152.404 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2020/21 an Mexiko

130.000 Tonnen White Wheat zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2020/21 Südkorea

Deutsches Schweinefleisch verdrängt Konkurrenzangebot aus der EU

22.10.2020 16:20

Deutsche Fleischverarbeiter senden ihre Produkte, die ursprünglich für Käufer in Asien vorgesehen waren, jetzt an Supermärkte in Europa. China, Süd-Korea und Japan lehnen den Bezug deutscher Fleischlieferungen ab, nachdem am 10. September in Wildschweinbeständen in Brandenburg das Afrikanische Schweinefieber (ASF) gefunden wurde.
Danach sanken die Preise für Schlachtschweine um 14% unmittelbar, konnten sich seither aber auf dem Niveau von1,27 €/kg SG halten. Die Tierseuche ASF hat die Schweinebestände auf der ganzen Welt dezimiert.
Deutsches Schweinefleisch ist nun auf den Absatz in Europa angewiesen und ersetzt nun Lieferungen aus Spanien, Dänemark und den Niederlanden in den Supermärkten. Diese Länder können seither aber viel mehr Fleisch nach China absetzen.
Die Handelsspannen deutscher Fleischverarbeiter haben sich seither verschlechtert, da man hierzulande nicht alle Produkte wie Ohren, Pfoten und Schwänze absetzen kann, die Käufer in China bevorzugen.

OAIC enttäuscht über zu teure Weizenofferten aus Russland

22.10.2020 15:32

Algerien hat noch nicht von der Entscheidung profitiert, die Spezifikationen für Weizenimporte abzuschwächen. Der heute zugeschlagene Weizentender über Schätzungsweise 550.000 – 600.000 Tonnen Weichweizen zur Lieferung im November wird nach Einschätzungen der Händler wiederum nicht aus Russland bedient.
Die algerische OAIC (staatlicher Getreideeinkäufer) teilte heute in einer Pressekonferenz mit, dass man von Russland erwarte, seinen Weizen aggressiver anzubieten. Schließlich hätte man extra für Anbieter aus dem Schwarzmeerraum die Spezifikationen für Importweizen abgemildert.

US-Export-Sales: Mais-Exporte übertreffen Erwartungen

22.10.2020 14:31

EU-Milchmarkt-Dashboard

22.10.2020 14:26

HANSA Terminhandel - Ölsaatenmail

22.10.2020 14:15

Am deutschen Rapsmarkt ist in Folge der dünnen Nachrichtenlage und der schwachen Nachfrage von Seiten der Verarbeiter wenig los. Im Bundesdurchschnitt liegt der Preis weiterhin aufgerundet bei 373€/Tonne. Der stabile Terminmarkt mit Preisen um 390€/Tonne verhinderte einen Preisrückgang am Kassamarkt. Verkäufer sind zu diesen Preisen allerdings kaum bereit, Ware abzugeben. Ölmühlen steht zudem derzeit noch ausreichend Importware aus der Ukraine und dem Baltikum zur Verfügung. In den kommenden Monaten wird Ware aus Kanada auf den Markt drängen. Die dortige Ernte ist nahezu abgeschlossen. Aufgrund der derzeit noch milden Außentemperaturen kommen vom Biodieselmarkt noch keine preistreibenden Impulse. Ab Anfang November dürfte allerdings die Umstellung auf Rapsmethylester (RME) erfolgen, was bullische Impulse auslösen könnte.

Euronext: Institutionelle Anleger reduzierten Weizen- Netto-Long-Bestand

22.10.2020 11:53

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand von 105.716 Netto-Long-Positionen auf Futures und Optionen (Stand: 9. Oktober) in der Woche bis zum 16. Oktober auf 105.185 Netto-Long-Positionen. Damit ist eine große Mehrheit der Anleger dieser Gruppe weiterhin bullisch gestimmt. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhte ihren Bestand an Netto-Short-Positionen von 112.098 auf 113.912 Kontrakte.
Commercial-Participants halten 67,8% der gesamten Short-Positionen und 48,3% der gesamten Long-Positionen.
Non-Commercial-Participants halten 22,4% der gesamten Short-Positionen und 40,9% der gesamten 4Long-Positionen.
Der Bericht berücksichtigt 90,2% der offenen Short-Positionen und 89,2% der offenen Long-Positionen der Weizen-Futures.
Beim Raps erhöhten die Non Commercial-Participants den Bestand der Rapssaat Futures- und Optionen von 10.234 auf 10.520 Netto-Long-Kontrakte.
Commercial-Participants reduzierten ihren Anteil an Netto-Short-Positionen von 21.516 auf 16.844 Kontrakte.

Algerien kauft 550.000 - 600.000 Tonnen Weizen

22.10.2020 10:41

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat gestern Abend im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens geschätzte 550.000 - 600.000 Tonnen Weizen gekauft, melden europäische Handler heute Vormittag. Der Preis lag demnach größtenteils bei rund $275,50 bis $276 pro Tonne c&f. Weitere Details  über Mengen und Preise werden heute im Laufe des Tages erwartet. 

Update: 11:05

Marktbeteiligte meinen, dass rund die Häflte der Lieferung aus dem Norden der EU (Baltikum, Polen undd Deutschland kommen könnte. Die andere Hälfte könnte aus Frankreich kommen.

Algerien hat erst letzte Woche seinen letzten Einkauf getätigt. In einer Ausschreibung am 14. Oktober wurden rund 600.000 Tonnen gekauft, der niedrigste Preis lag bei 263,50 USD pro Tonne c & f. Die OAIC veröffentlicht keine Details ihrer Getreideausschreibungen und die von den Händlern gemeldeten Ergebnisse sind Schätzungen.

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