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Daniel Donghui Li ist neuer Vorstand der Saxo-Bank

14.09.2018 13:01

Die dänische Saxo-Bank, eines der führenden Fintech Spezialisten der Welt und Anbieter einer Handelsplattform für die Vermögensverwaltung, teilte heute mit, dass jetzt alle Genehmigungen der Aufsichtsbehörden vorliegen und dass die Chinas Zhejiang Geely Holding sowie das finnische Unternehmen Sampo als Mehrheitsgesellschafter eingetragen wurden.
Nach der neuen Aufteilung der Geschäftsanteile wurde jetzt in einer außerordentlichen Vorstandssitzung Daniel Donghui Li zum Präsidenten gewählt und neue Aufsichtsräte in ihr Amt eingeführt. Damit wurde der Übergabeprozess, der in 2017 in Gang gesetzt wurde, abgeschlossen.
Die komplette Presseerklärung der Bank lesen Sie hier

Russland verstärkt Qualitätskontrollen bei Weizenexporten

14.09.2018 12:03

Russlands Aufsichtsbehörde für Lebensmittelsicherheit Rosselkhoznadzor hat die Qualitätskontrollen für Getreideexporte aufgrund von Beschwerden von Großabnehmern wegen Qualitätsproblemen verschärft.
Händler achten genau auf Änderungen bei den Ausfuhrbestimmungen für Getreide, da sie in der Vergangenheit dazu verwendet wurden, die Exportbeschränkungen zu lockern.
In dieser Saison glauben einige Händler, dass Russland erwägen könnte, die Exporte zu beschränken, sobald sie 30 Millionen Tonnen erreicht haben.
Eine Abteilung der Überwachungsbehörde in Rostow am Don hat Exporteure, die Getreide nach Ecuador, Vietnam, Sudan, Ägypten, Venezuela und Israel exportieren, gebeten, sich bestimmten phytosanitären Kontrollen zu unterziehen, so eine Sprecherin gegenüber Reuters. Die Kontrollen seien nicht neu. Sie wurden schon immer durchgeführt. Es wurde lediglich beschlossen, den Markteilnehmern die Kontrollen wieder in Erinnerung zu rufen, so die Sprecherin Yulia Melano gegenüber Reuters.
Anfang September wies die Behörde die regionalen Büros an, die Kontrollen zu erhöhen, nachdem Indonesien und Vietnam erklärt hatten, sie hätten Stoffe in russischen Lieferungen identifiziert, die, obwohl sie in Russland erlaubt seien, bedeuteten, dass sie unter Quarantäne gestellt werden müssten.
Die Qualität des russischen Weizens ist in diesem Jahr aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen während der Ernte geringer, als im Vorjahr.
Die Stärkung der Kontrollen zielt nicht darauf ab, die Getreideexporte zu begrenzen, sagte Melano.
Bis zum 30. August hat Russland seit Beginn der Saison 2018/19 am 1. Juli 9,8 Millionen Tonnen Getreide exportiert.
Die Kontrollen, für die etwa 5 - 10 Tage benötigt werden, sollen zunächst bis Ende des Jahres andauern.
Die Hauptaufgabe der Behörde besteht darin, Zertifikate auszustellen, die für eine Fracht erforderlich sind, um das Land zu verlassen. Als Russland vor einigen Jahren informelle Beschränkungen für Getreideexporte durchsetzte, begann es mit Schwierigkeiten, Zertifikate zu erhalten.

Fester Ringgit stützt Palmölkurse

14.09.2018 08:54

Die Kurse der Palmölfutures an der Bursa Malaysia handeln zur dortigen Mittagspause auf unverändertem Niveau. Zuvor gaben die Kurse nach und erreichten ein Zwei-Wochen-Tief, weil der Wechselkurs des Ringgit stieg und andere Pflanzenölderivate schwächer notieren.
Ein festerer Ringgit verteuert das Palmöl für Käufer, die in anderen Währungen zahlen.
Der meistgehandelte Palmölfuture auf dem November-18-Termin ging mit 2.243 Ringgit/Tonnen in die Mittagspause. Das war auch gestern der Schlusskurs. Das Tagestief lag heute bei 2.230 Ringgit. Der Wochenverlust ist damit 1%, was dem schärfsten Rückgang seit Mitte Juli entspricht. Heute wurden bisher 25.194 Lots mit der Standardmenge von 25 Tonnen gehandelt.
Im CBoT-Nachthandel notierten die Sojaölfutures ebenfalls schwächer, genau wie der Sojaölfuture am chinesischen Terminmarkt in Dalian. Gewinnmitnahmen vor einen längeren Wochenende in Malaysia brachten die Kurse aber wieder auf das Vortagesniveau. Dort begeht man am Montag einen nationalen Feiertag und der Börsenhandel startet wieder am Dienstag, den 18. September.
An der CBoT sanken die Sojaölfutures nachdem US-Präsident Donald Trump erklärte, dass man im Handelsstreit mit China nicht unter Druck steht. China ist der größte Käufer für US-Sojabohnen. Auch an der Derivatebörse im chinesischen Dalian sinken die Sojaölkurse um 0,2%. Der Palmölfuture gibt dort 0,5% nach.

Getreidemail

14.09.2018 08:07

Die im USDA-Report prognostizierte um 3 Mio. Tonnen gestiegene Ernteerwartung in Russland, schlechte Exportaussichten für US-Weizen und Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Abschlägen schließen. Mit 387.600 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde mit Gewinnen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der Anstieg des Euro (2-Wochen-Hoch), der die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum verschlechtert, sorgte zudem für Druck. Algerien kaufte gestern 630.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft. Saudi Arabien sucht 595.000 Hartweizen und auch Tunesien ist mit einer Ausschreibung für Durum-Weizen und Weichweizen am Markt. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Hochproteinweizen nach der Ausschreibung Saudi Arabiens. Die Offerten für Weizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Oktober/März stiegen um 1 Euro auf 9 Euro über Paris Dezember 18.

CBoT-Weizenfutures erholen sich heute von starken Verlusten der Vortage

14.09.2018 07:43

Nach drei Handelstagen mit starken Verlusten steigen heute Morgen die CBoT-Weizenfutures um mehr als 1%. Trotzdem wird es heute wohl den zweiten Wochenverlust in Folge geben, der durch höhere Schätzung für die russische Weizenernte begründet wird.
Das USDA hatte am letzten Mittwoch in ihrem WASDE-Report ihre Ernteschätzung für Russland von 68 Mio. Tonnen auf 71 Mio. Tonnen angehoben. Viele Marktteilnehmer hatten die Erwartung, dass die Schätzung sinken würde und es zu Exportbeschränkungen kommen würde.
Asiatische Getreidemüller könnten in den kommenden Monaten Weizen in Argentinien kaufen, das ist ein eher seltener Vorgang. Üblicherweise kaufen sie in Australien wo eine sehr kleine Getreideernte erwartet wird.
Fondsgesellschaften, die mehrheitlich Long-Positionen in ihrem Portfolio haben, verkaufen Weizenfutures und drücken damit die Kurse. Damit tragen sie die Hauptlast des Kursrückgangs.


Grafik: Saxo-Trader


Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.500 Lots CBoT Mais

14.09.2018 07:08

EU-Getreidemarkt-Dashboard

Eine 16-seitige Präsentation zum EU-Getreidemarkt

13.09.2018 16:57

US-Export-Meldung: 120.000 Tonnen Sojabohnen an "Unbekannt"

13.09.2018 15:33

US-Exporteure melden über das täglich Reportingsystem des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von 120.000 Tonnen Sojabohnen an "Unbekannt". 40.000 Tonnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 und 80.000 Tonnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2019/20.

US-Export-Sales: Maisexporte schwächer, als erwartet

13.09.2018 15:00

HANSA Terminhandel – Ölsaatenmail

Trockenheit in der EU schränkt Rapsaussaat ein

13.09.2018 14:49

Die ausgetrockneten Böden nach dem heißen und trockenen Sommer hindern Landwirte derzeit daran, die für Rapssaat geplanten Flächen zu bestellen. In Teilen Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Polens (Top 4) sind die Böden zu trocken für die Aussaat.
Die Trockenheit hat die Rapsaussaat in Deutschland vor ernste Probleme gestellt. Nach Schätzungen von Analysten wurde Raps auf einer Fläche von 1 Million Hektar ausgesät, etwa 200.000 Hektar weniger, als geplant.
Das derzeit hohe Preisniveau beim Getreide könnte auch noch zu einer Umwidmung der Flächen zugunsten von Getreide führen.
Frankreich erlebte in diesem Jahr den zweitheißesten Sommer seit Aufzeichnung. Das warme und trockene Ende des Sommers verstärkte die Probleme. Die Bodenvorbereitung erfolgte meist unter zu trockenen Bedingungen. Nicht alle geplanten Flächen konnten bestellt werden, insbesondere im Norden. Aktuell verhindert der Regenmangel die Keimung.
In Großbritannien leiden die Bestände unter der Trockenheit und unter Flohkäfern. Erwartet wird ein Rückgang der Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr. Flohkäfer stellen eine erhebliche Bedrohung für den britischen Rapsbestand da, weil die EU die Verwendung von Insektiziden (Neonicotinoide) einschränkte.
Polen litt während der Rapsaussaat ebenfalls unter der Trockenheit, so Wojtek Sabaranski von Analysten Sparks Polska. Sabaranski schätzt, dass Polens Winterrapsaussaat für die Ernte 2019 nicht größer ist, als die im Jahr 2018 geernteten 710.000 Hektar.
Es gibt zudem Bedenken wegen ungleichmäßiger Aussprossung aufgrund unzureichender Feuchtigkeit, besonders im westlichen Teil des Landes, so Sabaranski.

Stategie Grains senkt Prognose für EU-Maisernte

13.09.2018 13:32

Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains hat seine Prognose der Körnermaisproduktion in der Europäischen Union um fast 5% gekürzt. Grund dafür ist der heiße und trockene Sommer in Frankreich und Mitteleuropa.
In dem heute veröffentlichten Bericht schätzt Strategie Grains die Maisernte in der EU-28 auf 58,4 Mio. Tonnen. Im vergangenen Monat rechnete man noch mit 61,3 Mio. Tonnen und im vergangenen Jahr wurden 59,3 Mio. Tonnen Mais in der EU-28 geerntet.
Die Erträge sind in Frankreich, Deutschland, Polen und Mitteleuropa aufgrund des heißen und trockenen Wetters dieses Sommers deutlich gesunken. Die ungünstigen Bedingungen werden die Getreideernte der EU letztendlich stark belasten", so Strategie Grains in dem Bericht.
Am Dienstag reduzierte Frankreich die Prognose der Sommergetreideernte aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen um 400.000 Tonnen.
Exzellent sind hingegen die Erträge in Rumänien, Bulgarien und Italien.
Dürre und Hitzewellen seit dem späten Frühjahr sorgten für schlechte Erträge und belasten die Versorgungsbilanz. Der Weizen-Future in Paris stieg auf den höchsten Stand seit über fünf Jahren
Strategie Grains senkte seine Schätzung für die diesjährige EU-Weichweizenernte im siebten Monat in Folge auf 126,8 Millionen Tonnen, 900.000 Tonnen weniger als im Vormonat, hauptsächlich aufgrund von Rückgängen in Deutschland, Benelux, Dänemark, Irland, Österreich, Finnland und Schweden.
Die EU-Weichweizenernte 2018 liegt demnach 11 Prozent unter dem Vorjahr und die Erträge auf dem niedrigsten Stand seit 2012.
Aufgrund der kleineren Ernte und der starken Konkurrenz aus der Schwarzmeer-Region senkte das Unternehmen die Exportprognose für Weizenweizen aus der EU in der laufenden Saison um 1 Mio. Tonnen auf 18,8 Mio. Tonnen (Vorjahr: 20,5 Mio. Tonnen).
In Bezug auf die Qualität wurde Frankreich eine ausgezeichnete Weizenernte attestiert. In den meisten anderen Ländern wurde sie als zufriedenstellend bezeichnet. Ausnahmen sind Rumänien und Bulgarien. Die Bestände litten und den Niederschlägen während der Ernte.

Tunesien sucht Durum-Weizen, Weichweizen und Futtergerste

13.09.2018 13:03

Tunesiens staatliche Getreideagentur sucht per Tender 50.000 Tonnen Durum-Weizen, 67.000 Tonnen Weichweizen und 75.000 Tonnen Futtergerste (jeweils optionaler Herkunft) zur Lieferung je nach Herkunft zwischen August und Oktober. Die Angebotsfrist endet am 14. September.

England: Anbauflächen für Weizen und Raps steigen

13.09.2018 12:56

Die britische Weizenanbaufläche steigt in diesem Jahr um 1% auf 1,67 Mio. Hektar. Das ist der erste Anstieg seit 2014, meldet das Landwirtschaftsministerium im Rahmen der Vorstellung der Ergebnisse einer jährlich stattfindenden Umfrage.
Die Anbaufläche für Rapssaat steigt demnach zum ersten Mal seit 2002 um 7,2% auf 563.000 Hektar.
Rückläufig um 2% ist die Anbaufläche für Gerste. Sie sinkt auf 825.000 Hektar. Dabei fällt die Anbaufläche für Wintergerste um 4,9% auf 343.000 Hektar während die Anbaufläche für Sommergerste marginal um 0,1% auf 482.000 Hektar steigt.

EU-Pigmeat-Dashboard

13.09.2018 12:08

China begrüßt Einladung der US-Administration

13.09.2018 12:01

China hat positiv auf die Einladung der US-Administration zur kurzfristigen Wiederaufnahme der Gespräche im Handelsstreit reagiert. Auch chinesischen Aktien und die Landeswährung Yuan reagierten positiv.
Ein Treffen könnte die Sorgen des Marktes über den eskalierenden Zollkrieg, der den gesamten Handel zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt belastet, und zu höheren Kosten für Unternehmen und Verbraucher führt, mindern.


Am Donnerstag veröffentlichten die US-amerikanischen Wirtschaftskanzleien AmCham China und AmCham Shanghai eine gemeinsame Umfrage, die zeigt, dass die negativen Auswirkungen für Washington und Peking klar und weitreichend sind.
Mehr als 60% der befragten US-Unternehmen gaben an, dass die US-Zölle bereits ihre Geschäftstätigkeit beeinflussten, während ein ähnlicher Prozentsatz sagte, dass chinesische Zölle auf US-Waren sich auf das Geschäft negativ auswirkten. AmCham China und AmCham Shanghai drängten die Trump-Regierung, ihr Vorgehen zu überdenken.

Palmöl fester nach vier Sitzungen mit Verlusten

13.09.2018 11:23

Die Palmöl-Futures an der Bursa Malaysia handeln heute Vormittag moderat fester nach zuvor vier Handelstagen mit Verlusten. Begründet wird der Anstieg durch technische Käufe und durch die gestiegene Nachfrage.
Der meistgehandelte Future an der Derivatebörse in Malaysia, der November-19-Termin, ging mit 2.242 Ringgit/Tonne in die Mittagspause und damit 0,2% fester, als in der gestrigen Sitzung, bei der der Kontrakt auf ein 2-Wochen-Tief fiel.
Heute wurden bisher über alle Fälligkeiten 8.448 Lots je 25 Tonnen gehandelt. „Der Palöl-Markt erfährt nach dem starken Rückgang gegenwärtig eine Korrektur“, so eine Händlerin aus Kuala Lumpur. „Die externen Märkte sind jedoch schwach, so dass das Aufwärtspotenzial begrenzt ist“.
„Die gestiegene Nachfrage könnte den Markt unterstützen“, so ein anderer Händler, der hinzufügt, dass die malaysischen Palmöl-Lieferungen im September einen zweistelligen Anstieg aufgrund der festen Nachfrage verzeichnen könnten.
Unterstützt werden die Exporte auch durch die Absenkung der Palmöl-Exportsteuer von 4,5% im vergangenen Monat auf 0%.
Die Exporte von malaysischem Palmöl stiegen in den ersten 10 Tagen im September, das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage.
Societe Generale de Surveillance, Intertek Testing Services und AmSpec Agri Malaysia melden einen Anstieg der Exporte um 44% bzw. 63% und 69,5% im Vergleich zur Vormonatsperiode.
Eine Chartanalyse des Reuters-Spezialisten Wang Tao sieht beim November-Termin bei 2.227 Ringgit eine Unterstützung des Futurekurses. An der CBoT werden die Sojaöl-Futures (Frontmonat) zur Stunde 0,2% schwächer gehandelt, während der Sojabohnenöl-Kontrakt (Januar-Fälligkeit) am Dalian in China um 1,1% nachgibt.

Algerien kauft 630.000 Tonnen Weizen

13.09.2018 10:50

Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kaufte Händlern zufolge im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 630.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft. Gezahlt werden demnach Preise zwischen $262 und $263/Tonne c&f. Der Löwenanteil wird wohl aus Frankreich geliefert, Algeriens Haupt-Weizen-Lieferant. Gesucht wurde Weizen zur Lieferung im November.
Algerien gehört zu den größten Weizenimporteuren weltweit. Das nordafrikanische Land veröffentlicht selbst keine Details seiner Käufe.

Saudi Arabien sucht 595.000 Tonnen Hartweizen

13.09.2018 10:45

Saudi Arabiens staatlicher Getreideeinkäufer SAGO hat einen internationalen Tender zum Kauf von 595.000 Tonnen Hartweizen (Proteingehalt von 12,5%) optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet morgem.
360.000 Tonnen sind bestimmt für den Hafen in Jeddah, 180.000 Tonnen für den Hafen in Dammam und 55.000 Tonnen für den Hafen in Jizan.
Zuletzt kaufte Sago am 16. Juli 625.000 Tonnen Weizen zur Lieferung im September und im Oktober. Am Montag wurde außerdem der Kauf von 1,5 Mio. Tonnen Futtergerste gemeldet.
Aufgrund eines diplomatischen Streits zwischen Saudi Arabien und Kanada kauft Sago derzeit keinen Weizen und keine Gerste aus Kanada.

Getreidemail

13.09.2018 08:04

Die Erwartung höherer globaler Weizen-Endbestände und kräftige Verluste beim Mais belasteten gestern die Weizenfutures in Chicago. Das USDA schätzte die Welt-Weizen-Endbestände 2018/19 gestern auf 261,29 Mio.Tonnen. Analsten erwarteten im Durchschnitt Endbestände von 257,58 Mio.Tonnen. Überraschend für viele Marktteilnehmer war die höhere Erwartung der russischen Weizenernte von 68 Mio. Tonnen (August-Schätzung) auf 71 Mio. Tonnen. Zudem wurde die Schätzung der US-Maisproduktion kräftig erhöht. Heute Nachmittag veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 300.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 11.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCoT fast unverändert. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwachen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. ImTagesverlauf handelten sie noch mit kräftigen Aufschlägen. Ägyptens staatlicher Einkäufer GASC kaufte gestern 235.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft zum Durchschnittspreis von $223,11/Tonne FOB. Mit Spannung warten Marktteilnehmer auf das Ergebnis der Weizenausschreibung Algeriens. Die Angebotsfrist endete gestern.

US-Export-Sales: Analystenschätzungen

13.09.2018 08:01

Maisfutures erholen sich nach größten Tagesverlust seit einem Jahr

13.09.2018 07:08

Heute Morgen handeln die Maisfutures in Chicago mit minimalen Aufschlägen, nachdem sie gestern mit 3,9% den größten Tagesverlust seit August 2017 hinnehmen mussten. Das US-Landwirtschaftsministerium schätzte die US-Mais-Bestände zum Ende der laufenden Vermarktungsperiode 2018/19 auf 1,774 Mrd. Bushel. Das ist deutlich höher, als die durchschnittliche Markterwartung der zuvor befragten Analysten von 1,639 Mrd. Bushel. Die US-Maisproduktion schätzte das USDA auf 14,827 Mrd. Bushel (August-Schätzung: 14,589 Mrd. Bushel). Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 47.000 Lots CBoT Mais.

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