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Getreidemail

23.10.2018 08:03

Die weiterhin schwache Exportnachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt sowie ein stärkerer US-Dollar ließen die CBoT-Weizennotierungen gestern mit Verlusten schließen. Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen (nominal) Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Dezember ausgeschrieben.
Die e-CBoT handelt den Weizen heute Morgen fast unverändert.
An der Euronext in Paris fielen die Weizenkurse gestern auf ein Zwei-Wochen-Tief, weil auch hier die Exporte enttäuschen. Die psychologisch wichtige 200-Euro-Marke hielt aber stand. Die Verladungen aus französischen Hafenplätzen haben sich im Oktober verlangsamt. Agritel ist sich aber sicher, dass Frankreich am internationalen Markt ab Dezember wieder wettbewerbsfähig ist. In dieser Saison liegen die Ausfuhren noch 23% hinter denen des Vorjahres zurück. Heute hofft man auf den Zuschlag bei der Algerien-Ausschreibung, wo allerdings auch Argentinien gute Chancen eringeräumt werden. Das trockene Wetter verzögert in der EU die Aussaat von Wintergetreide und behindert die Flussschifffahrt.

CBoT-Sojabohnenkurse nahe 2-Wochen-Tief

23.10.2018 07:12

Heute Morgen streben die CBoT-Sojabohnenkurse weiter abwärts. Es ist bereits der dritte von vier Handelstagen mit Kursverlusten und damit erreichen sie ein Zwei-Wochen-Tief. Nach dem letzten USDA-Bericht ist die Ernte weiter fortgeschritten, als es der Markt erwartet hatte.
Gestern nach Handelsschluss hieß es aus dem US-Landwirtschaftsministerium, dass die US-Sojabohnenernte nun zu 53% eingebracht ist. In der zurückliegenden Woche kamen die US-Farmer mit ihrer Ernte zügig voran, weil das Wetter mitspielte. Ab der kommenden Woche könnte aber Regen die Ernte wieder verzögern. Ergiebige Regenfälle hatten bis vor 10 Tagen in einigen Regionen die Erträge und die Qualitäten negativ beeinflusst.
In der EU hatte das anhaltend trockene Wetter der Aussaat und Entwicklung der dortigen Rapsbestände geschadet, so der EU-Crop Monitoring Service MARS.


Positionsveränderungen institutioneller Anleger gestern am CBoT

23.10.2018 06:56

Trockenes Wetter gefährdet EU-Rapsernte 2019

22.10.2018 18:17

Das anhaltend trockene Wetter gefährdet die nächste EU-Rapsernte, nachdem einige Farmer erst gar nicht säen konnten und bei anderen, die gesät haben, die Saat wegen der Trockenheit gar nicht aufgelaufen ist. Das berichtet heute der EU-Crop-monitor MARS.
Geringe Niederschläge und warme Temperaturen im September und Anfang Oktober, während der Aussaatperiode für Rapssaat, verlängerten in vielen Teilen Europas einen trockenen Sommer.
Darunter litten die Pflanzen, die sich nicht ordentlich entwickeln konnten und die geplante Anbaufläche konnte nicht überall bestellt werden. Nur ein kleiner Teil der Rapssaaten sind in guter Kondition, was sich wohl auf die Ernte 2019 auswirken wird.
MARS erstellt aber keine eigenen Ernteprognosen, die Fachleute stellen aber fest, dass die nächste Ernte 5 bis 6% kleiner als normal ausfallen dürfte. Für Deutschland bedeutet das, dass die Anbaufläche für Winterraps stark zurückgeht und unter 1 Mio. Hektar liegen dürfte.
Das französische Analyseinstitut Strategie Grains schätzt die EU-Rapsernte 2019 um 8% kleiner als in diesem Jahr. Das ist auch damit zu begründen, dass die Getreidepreise attraktiver sind als in den Vorjahren.
Rapssaat in der EU wird in erster Linie zur Produktion von Speiseölen und Grundstoff zur Herstellung von Biodiesel erzeugt.

Offizielle Importzahlen der EU für Palmöl, Soja-Schrot und Soja-Bohnen

22.10.2018 15:11

In dieser Saison hat die EU bis zum 21. Oktober 1,8 Mio. Tonnen Palmöl importiert (Vj.: 2,1).
Die Sojaschrot-Importe der EU kommen auf 5,1 Mio. Tonnen (Vj.: 6,2).
Die Sojabohnenimporte kommen auf 3,9 Mio. Tonnen (Vj.: 3,6).

Russland: Stabile Exportpreise nach 5-Wochen-Rally

22.10.2018 13:24

Die Preise für russischen Exportweizen mit 12,5% Protein waren in der letzten Woche relativ stabil, nachdem sie fünf Wochen in Folge gestiegen waren.
Weizenexporte zur Lieferung Ende Oktober kosteten 231 USD/Tonne fob. Das ist 1 USD/Tonne weniger als in der Woche zuvor.
Die Marktteilnehmer hatten in den Wochen zuvor befürchtet, dass es zu Exportbeschränkungen kommt, die sich jetzt aber bisher nicht bestätigt haben. Die Qualitätskontrollen in den Verladesilos wurden aber verstärkt, was die Betroffenen Unternehmen als lästig empfinden. Bis die Pflanzengesundheitszeugnisse erstellt werden dauert es jetzt länger.
Bis zum 18. Oktober hatten russische Getreideexporteure nach der letzten Ernte 17,7 Mio. Tonnen Getreide ausgeführt. Das waren 21% mehr als zu diesem Termin vor einem Jahr und beinhalteten 15,2 Mio. Tonnen Weizen.
Die Erntearbeiten sind in Russland inzwischen komplett abgeschlossen genau wie die Aussaat für die Ernte 2019. Es wurden 99% der geplanten Flächen bestellt. Das sind 17 Mio. Hektar. In den kommenden Wochenwird im europäischen Teil Russlands Regen erwartet, was die Vegetationsbedingungen für die nächste Ernte begünstigt.

Ukraine überarbeitet Weizenstandards

22.10.2018 12:42

Die Ukraine überprüft ihre Weizenstandards und beabsichtigt, die Anzahl der Weizenklassen von derzeit 6 auf 4 zu reduzieren, das zeigt ein Entwurf, der heute veröffentlicht wurde.
Nach den Vorschlägen soll es drei Mahlweizenklassen und eine Futterweizenklasse geben.
Klasse-1-Weizen soll einen Proteingehalt von mindestens 14% aufweisen, während der Proteingehalt in der Klasse 2 nicht unterhalb 12,5% liegen soll. Bei Weizen der Klasse 3 soll der Proteingehalt bei mindestens 11% liegen.
Der gesamte andere Weizen wird als Futterweizen bestimmt.
Die Ukraine, die zu den führenden Getreideproduzenten und -exporteuren gehört, hat im Jahr 2017 26,1 Millionen Tonnen Weizen geerntet und 17,2 Millionen Tonnen Weizen im Wert von 2,83 Milliarden US-Dollar exportiert.

China erlaubt wieder Rapsschrot-Importe aus Indien

22.10.2018 12:25

China hat ein Verbot von Rapsschrot-Importen aus Indien aufgehoben. Die chinesische Regierung ist bestrebt, die Proteinquellen für Tierfutter zu diversifizieren, teilte die Zollverwaltung am Montag mit.
Rapsschrot-Lieferungen aus Indien können ab Montag wieder aufgenommen werden, wenn sie bestimmte Inspektions- und Quarantäneanforderungen erfüllen, so die Allgemeine Zollverwaltung auf ihrer Website. China war Top-Käufer von indischem Rapsschrot, bevor das Verbot 2011 wegen Qualitätsbedenken erlassen wurde.

Algerien sucht Weizen am Weltmarkt

22.10.2018 10:33

Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen (nominal) Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Dezember ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 23. Oktober.

Händler meinen, dass es keine Änderungen in den Qualitätsspezifikationen von Algerien gebe, was bedeuten würde, dass russischer Weizen die Forderung Algeriens nach geringen Schädlingsbefall erfüllen könne.

Syrien kauft 200.000 Tonnen Weizen

22.10.2018 10:23

Syriens staatlicher Getreideeinkäufer Hoboob hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 200.000 Tonnen Weizens russischer Herkunft zum Preis von $255/Tonne c&f gekauft, so eine staatliche Quelle.

Extreme Märkte bestimmen Kurse für Palmöl

22.10.2018 09:41

Die Kurse der Palmölfutures an der Bursa Malaysia können sich heute Morgen wieder behaupten. In den beiden zurückliegenden Sitzungen gaben sie nach, jetzt bekommen sie Unterstützung von US-Sojaöl und einem schwächerem Wechselkurs des Ringgit.
Das macht das Pflanzenöl für Käufer, die in anderen Währungen bezahlen, günstiger.
Der meistgehandelte Palmölkontrakt für den Januar-19-Termin steigt zur dortigen Mittagspause um 0,4% auf 2.232 Ringgit/Tonne. Heute wurden auf allen Fälligkeiten bisher erst 5.847 Lots gehandelt.
Palmkurse steigen also nur wegen externer Märkte, stellen Händler am physischen Markt in Singapur fest.
An der CBoT steigen die Sojaölkurse (c1) zur Stunde um 0,1% nachdem sie am Freitag 0,4% fester notierten. An der Derivatebörse im chinesischen Dalian notieren die Sojaölkurse unverändert zu Freitag und der Palmölfuture steigt um 0,4%.

Getreidemail

22.10.2018 08:53

Einige Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie technische Käufe, nach den Verlusten der letzten Tage, ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Institutionelle Anleger kauften am Freitag ca. 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt die CBoT-Weizenfutures zur Stunde mit Verlusten. Die Exportaktivitäten für Weizen aus den USA und Europa bleiben bescheiden, insbesondere aus Frankreich und Deutschland.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris verlebten einen sehr ruhigen Tag mit wenig Handelsumsätzen und geringen Handelsspannen. Die Kurse schlossen am Freitag dabei unverändert bis minimal fester. Es gibt kaum Nachrichten, die den Markt bewegen können. Aktuell profitieren die Russen noch vom relativ warmen Wetter für ihre Exporte. Vor Anfang 2019 werden wohl kaum mehr Exporte aus Europa oder den USA am Weltmarkt benötigt. Am Pariser Terminmarkt gerät deshalb der Dezember-18-Termin unter Druck, während die Fälligkeiten auf März-19 und Mai-19 davon profitieren könnten.

COT-Bericht (Commitments of Traders)

22.10.2018 07:56

Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 09.10. - 16.10. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 1.591 Kontrakte auf 85.458 Kontrakte, sie erhöhten jedoch gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 1.499 Kontrakte auf 102.251 Kontrakte.Der Anteil der Netto-Short-Positionen reduzierte sich damit marginal um 92 Kontrakte auf 16.793 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiter überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 3.332 Kotrakte erhöht, deutlich kräftiger ins Gewicht fiel aber die Reduzierung der Short-Positionen um 50.854 Kontrakte auf 233.415 Kontrakte. Insgesamt wurde der Netto-Short-Bestand der vergangenen Woche von 34.032 Kontrakten gedeht auf 20.154 Netto-Long-Positionen. Reduziert wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Nach 41.401 Kontrakten per 9. Oktober waren es per 16. Oktober 36.368 Kontrakte. Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!


Ideale Aussaatbedingungen für brasilianische Sojabohnen

22.10.2018 07:32

Die Kurse der Maisfutures am CBoT stehen heute Morgen bereits in ihrer fünften Handelssitzung in Folge unter Druck, weil die Arbeiten bei der Rekordernte voranschreiten. Zuvor hatte Regen die Arbeiten verzögert. Unterdessen konnten sich die Sojabohnenkurse etwas verbessern.
So gibt es am Maismarkt nun erneut einen Verkaufsdruck, während die Sojabohnenpreise steigen. Der Anstieg dürfte aber begrenzt bleiben, erwarten Händler in Fernostasien.
China kauft keine US-Bohnen, was für die Marktpreisentwicklung wesentlich ist. Die Lage könnte sich ändern, wenn sich in Südamerika, wo die Aussaat für derzeit die neue Ernte erfolgt, das Wetter ändert.
Das USDA teilte mit, dass ein privater Exporteur den Verkauf von 180.000 Tonnen US-Sojabohnen storniert hat, die für China vorgesehen waren. Der Handelsstreit lässt grüßen.
Die Korrektur der wöchentlichen Exportzahlen des USDA für Sojabohnen und Mais, die am letzten Donnerstag bekannt gegeben wurden, lagen deutlich tiefer, als vom Markt erwartet wurde.
Sojabohnenaussaat in Brasilien für die Ernte 2018/19 war letzte Woche bereits zu 34% fortgeschritten, viel weiter als zu diesem Termin im Vorjahr. Das Wetter dort ist für die Aussaat ideal.


Positionsveränderungen institutioneller Anleger am CBoT

22.10.2018 07:12

Frankreich: Körnermaisernte ist auf 81% der Flächen abgeschlossen

19.10.2018 12:32

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer meldet, dass per 15. Oktober 81% der Körnermais-Bestände geerntet sind. In der Vorwoche lag der Erntefortschritt bei 65% und vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt bei 47%.
Die Winterweizen-Aussaat ist in Frankreich auf 32% der geplanten Flächen abgeschlossen (Vorwoche: 15%). Bei der Wintergerste liegt der Aussaat-Fortschritt bei 44% (Vorwoche: 20%).

Marokko senkt Importzoll auf Weizen auf 30%

19.10.2018 11:52

Marokkos hat am Donnerstag angekündigt, die Zölle auf Weichweizen ab dem 1. November von 135% auf 30% zu senken und eine frühere Ankündigung, den Zoll komplett abzuschaffen, wieder rückgängig zu machen.
Die Senkung wird dazu beitragen, den Importpreis von Weichweizen bei 260 Dirham pro Quintal zu halten, sagte der Regierungsrat in einer Erklärung.
Das Landwirtschaftsministerium hatte am 1. Oktober angekündigt, dass Marokko den Zoll komplett stornieren würde, um eine regelmäßige Versorgung sicherzustellen, Preiserhöhungen auf dem Inlandsmarkt abzuwenden und den Landwirten dabei zu helfen, Reserven besser zu planen. Das Ministerium berichtet auch von dem langsamen Tempo bei Erfassung der lokalen Ernte bis Oktober.
Im Mai erhöhte Marokko den Zollsatz auf 135%, weil sich abzeichnete, dass die diesjährige Getreideernte mit 10,3 Millionen Tonnen außergewöhnlich hoch ausfallen würde. Darunter 4,91 Mio. Tonnen Weichweizen, 2,42 Mio. Tonnen Hartweizen und 2,92 Mio. Tonnen Gerste.
Die französischen Weizenexporteure schätzten Marokkos Weichweizen-Importbedarf für die Saison 2018/19 auf 3 Mio. Tonnen.
Am 1. Oktober deckten Marokkos Weizenreserven 4,3 Monate des Bedarfs der lokalen Mühlen, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.
Die Versorgung mit Weizen ist der Schlüssel zu Marokkos Stabilität, da Brot und Grieß für die Bevölkerung von etwa 35 Millionen eine wichtige Rolle spielen.
Marokko subventioniert die Preise für Weizen, Zucker und Kochgas.

Chinas muss bald mehr Schweinefleisch importieren

19.10.2018 11:47

Das chinesische Landwirtschaftsministerium erwartet, dass die Schweinepreise im Land noch vor den nächsten Lunar New Year (Chinesisches Neujahrsfest) im Februar steigen werden. Die vielen Ausbrüche von Afrikanischem Schweinefieber (ASF) begrenzen das Angebot.
Der größte Schweinefleischerzeuger weltweit hat diverse Maßnahmen ergriffen, um die für Schweine tödlich verlaufende Viruserkrankung einzugrenzen.
Der Bestandsaufbau der Schweineherde in großen Produktionsgegenden sei in den letzten beiden Monaten ins Stocken geraten, heißt es aus dem Ministerium. Der erwartete Preisanstieg werde aber überschaubar bleiben, da die Schweineproduktion im Land insgesamt ausreichend sei.
Chinas Hunger auf Schweinfleisch ist im Vorfeld des Neujahrsfests besonders groß, weil sich die Familien an dem für sie wichtigsten Feiertag des Jahres zusammen kommen.
Offiziell wurden seit Anfang August fast 40 Ausbrüche von ASF in zehn Provinzen des Landes gemeldet. 50.000 Tiere mussten gekeult werden. Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurde der Transport von lebenden Tieren aus weit entfernten Landstrichen im Nordosten Chinas verboten. Davon sind 20% aller Schweinetransporte betroffen.
Das führt dazu, dass in der östlichen Provinz Zhejiang die Schweinepreise aktuell auf bei 18,32 yuan (1,82 Euro) per kg liegen, im Vergleich dazu kosten die Schweine im nationalen Mittel aktuell 14 yuan.
Seit Tagen sinken die Preise nicht mehr, was darauf hin deutet, dass man das ASF-Problem noch nicht im Griff hat. Die Rabo-Bank erwartet, dass China bald mehr Schweinefleisch importieren muss.

ASF: Schon 200.000 Schweine in China gekeult

19.10.2018 11:28

China hat seit dem Ausbruch des hochansteckenden Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) bereits 200.000 Schweine gekeult. So lautet die neueste Schätzung des Zentrums für Tiergesundheit und Epidemiologie. 41 Fälle von ASF wurden bisher gemeldet.
Der Transport ist eines der Hauptrisiken für die Verbreitung der Krankheit in China, sagte Wang Zongli, stellvertretender Direktor der Behörde, auf einer Konferenz in Zhengzhou.
China hat den Transport von lebenden Schweinen und Produkten aus Regionen und benachbarten Provinzen, in denen Fälle von afrikanischer Schweinepest entdeckt wurden, verboten.

Argentiniens Transportgewerkschaft kündigt Streik an

19.10.2018 11:20

Gestern Nacht hat die Transportgewerkschaft in Buenos Aires angekündigt, dass ihre Mitglieder ab nächster Woche für höhere Transportkosten streiken werden. Das könnte auch Getreidelieferungen beschränken.
Mehr als 80% der Agrarprodukte des Südamerikanischen Landes werden per LKW zu den Hafenplätzen am Atlantik verbracht. Deshalb kann man erwarten, dass der Streik die Exportaktivitäten beeinträchtigt, auch wenn in diesen Wochen noch wenig Getreide ausgeführt wird.
Wie lange der Streik andauern soll, wurde bisher nicht bekannt.
Die Gewerksacht will erreichen, dass die Frachtsätze mit der Inflationsrate gekoppelt werden. Das Schwellenland leidet aktuell unter einer Hyperinflation.
Die letzte Anpassung der Frachtsätze wurde erst im Juli vorgenommen.
Argentinien ist Südamerikas drittgrößte Volkswirtschaft und durchleidet zurzeit wieder einmal eine Wirtschaftskrise. Die Landeswährung, der Peso, hat in den vergangenen zwölf Monaten die Hälfte seiner Kaufkraft verloren. Im August stieg die Inflation um 3,9% und im September um 6,5%, so die Statistikbehörde des Landes. In 2018 können es insgesamt 42% werden.
Argentinien ist ein bedeutender Anbieter von Weizen, der hauptsächlich nach Brasilien verkauft wird. Die Weizenernte 2018/19 beginnt in den kommenden Wochen und wird von der Rosario Grains Exchange auf 19 Mio. Tonnen geschätzt.

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