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US-Export-Inspections: Mais-Verladungen größer, als erwartet

08.02.2021 18:29

EU-Weizenexporte weiter deutlich schwächer, als im vergangenen Jahr

08.02.2021 18:01

Die Weichweizenexporte der EU in der laufenden Vermarktungsperiode 2020/21 erreichten per 7. Februar ein Volumen von 15,81 Mio. Tonnen, meldet die EU-Kommission. Das ist ein Rückgang zu den Exporten im vergangenen Jahr zum selben Zeitpunkt von 18,86 Mio. Tonnen. Seit dem 1. Januar beziehen sich die Daten der Europäischen Kommission nur noch auf die 27 Länder der EU, während frühere Zahlen bis zum 31. Dezember sowohl die EU-27 als auch Großbritannien betrafen. Die Gerstenexporte der EU 2020/21 erreichten 4,43 Mio. Tonnen nach 4,74 Mio. im Vorjahr, während die Maisimporte der EU 2020/21 10,0 Mio. Tonnen nach 13,74 Mio. Tonnen betrugen.

Argentiniens Ölmüller verpflichten sich zur Preisdisziplin am Inlandsmarkt

08.02.2021 17:01

Die argentinischen Ölmüller haben sich dazu verpflichtet, die inländischen Speiseölpreise in einem erträglichen Korridor zu halten zu halten. Die Regierung in Buenos Ares hatte damit gedroht, die Exportsteuern für Agrarrohstoffe zu erhöhen, um die Inflation einzudämmen.
Der Verband der Ölmüller CIARA teilte heute mit, dass die Vereinbarung über den Preismix für Sonnenblumen- und -Sojaöl dazu beitragen werde, die Bedenken der Regierung hinsichtlich der Inflation zu zerstreuen. Die Inflationsrate wird von der dortigen Zentralbank in diesem Jahr auf 50% geschätzt.
Die Verpflichtung werde dazu beitragen, die Inflation bei Lebensmitteln einzuschränken, verspricht die Branche.
"Auf diese Weise werden die Verschärfung der Exportprotokolle und die Erhöhung der Exportzölle vermieden", sagte CIARA unter Berufung auf die Zusagen der Regierung, Verzerrungen auf dem Exportmarkt zu vermeiden.
Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Sojaöl und Sojaschrot, der Exporteur Nr. 3 bei Mais und einer der führenden Weizenlieferanten.
In den letzten Monaten haben die internationalen Rohstoffpreise ihren höchsten Stand seit Jahren erreicht. Während dies Argentiniens Finanzkassen und -reserven zugutekommt, fürchtet die Regierung, dass im Inland die Preise steigen.
Die regierende peronistische Koalition Argentiniens hat in den letzten Wochen den Agrarsektor aufgefordert, Lösungen vorzuschlagen, um die Inlandspreise trotz der globalen Preisentwicklung niedrig zu halten.
Am Wochenende drohte der argentinische Präsident Alberto Fernández, Steuern zu erheben oder dem Agrarsektor Quoten aufzuerlegen, wenn keine Lösung gefunden würde. Es bleibt unklar, ob das Abkommen über Speiseöle diese Bedrohung vollständig entschärfen kann.
In Argentinien werden Weizen- und Maisexporte derzeit mit 12% besteuert, während Sojabohnenexporte mit 33% und ihre Derivate mit 31% besteuert werden. Anders als in früheren peronistischen Regierungen gibt es keine Exportquoten für Getreide oder Fleisch.

Russlands formelbasierte Exportsteuer birgt hohe Risiken für Exporteure

08.02.2021 14:10

Russland, der weltweit größte Weizenexporteur, wird bekanntlich ab dem 15. Februar mit der Besteuerung von Exporten beginnen. Zunächst soll ein fester Zollsatz angewendet wird, bevor ab dem 2. Juni auf ein formelbasiertes System umgestellt wird. Das bereitet Händlern jedoch größte Schwierigkeiten, Termingeschäfte durchzuführen.
Russlands Plan, die Inflation von Lebensmittelpreisen einzudämmen, ist riskant. Auch Argentinien hatte bereits mehrfach solche Pläne und dadurch Großkunden wie Ägypten und internationale verprellt.
In der COVID-19 Pandemie haben bereits einige Regierungen Maßnahmen ergriffen, um auch ihren steigenden Inlandspreisen entgegenzutreten. Die weltweiten Lebensmittelpreise haben bereits ihren höchsten Stand seit mehr als 6 Jahren erreicht. Hamsterkäufe verringern das Angebot am Weltmarkt.
"Die Einführung einer neuen permanenten Getreideexportsteuer bedeutet, dass Russland den gleichen Weg einschlägt, wie Argentinien. Das Land, hat seit vielen Jahren seine Agrarexporte, mit der Absicht inländische Verbraucher zu schützen, eingeschränkt", stellt Andrey Sizov von der Landwirtschaftsberatung Sovecon fest.
Argentinien, einer der weltweit größten Maisexporteure und die Nr.1 bei Sojamehlexporten, hat wiederholt Exportbeschränkungen beschlossen, nachdem Soja- und Getreideexporte die lokalen Preise in die Höhe getrieben hatten. Das südamerikanische Land befindet sich seit 2018 in einer Rezession und hatte 2020 eine Inflation von 36,1%.
"Die russische Regierung nimmt es ernst mit der Reduzierung der Weizen- und anderen Getreideexporte, um die Inlandspreise zu senken", sagte ein Händler. Die potenziellen Vorteile niedriger Einzelhandelspreise sollten gegen die negativen Folgen für die Exporte abgewogen werden. "Argentinien hat diesen Kurs viele Male eingeschlagen, dann aber wirtschaftliche Schäden durch verlorene Exporte erlitten", fügte er hinzu.
Die Formel zur Berechnung der Steuer macht es Händlern unmöglich, ihren Einstand in Vorkontrakten zu kalkulieren. Für die Steuer gilt nämlich der Preis am Verladetag. „Das wird den Terminverkauf stoppen", sagte ein anderer Händler.

Russland: Schwacher Rubel drückt Weizenpreise

08.02.2021 13:41

Die Weizenexportpreise in Russland fielen vergangene Woche aufgrund des schwachen Rubels und der weiterhin begrenzten Nachfrage globaler Marktteilnehmer. Moskau beabsichtigt, die Weizenexporte zu begrenzen, um den steigenden Lebensmittelpreisen im Inland entgegenzuwirken. Dazu soll ab Sommer ein kompliziertes formel-basiertes System zur Erhebung von Exportzöllen eingeführt werden, dass die ab Mitte Februar gültige Regel ablöst.
Russischer Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5%, geladen an Schwarzmeerhäfen zur Lieferung im März, kostete Ende vergangener Woche $286/Tonne FOB, $7 weniger, als in der vorherigen Woche, berichtet das Agrarberatungsunternehmen IKAR. SovEcon berichtet von einem Rückgang der Weizenpreise von $10 auf $285, während der Preis für Gerste um $1 stieg auf $248/Tonne.
Das Wetter in den Weizenanbauregionen in Russland ist meist trocken mit Temperaturen über „normal“. In einigen Gebieten dürfte ein nahender Kälteeinbruch nur von kurzer Dauer sein, so Sovecon. Das Black Earth- und das Wolgavalley erhielten in der vergangenen Woche guten Schnee (15 bis 30 mm Niederschlag). Der Süden und die untere Wolgaregion waren größtenteils trocken. Die Temperaturen blieben über Normal (+ 1-3 ° C)", hieß es.

Update COT-Bericht (Commitments of Traders)

08.02.2021 11:52

Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche bis zum 02.02.21 den SRW-Weizen Netto-Long-Bestand der Vorwoche (21.275 Kontrakte) auf 19.884 Netto-Long-Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen aber weiterhin mehrheitlich bullisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der am Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde.
Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen reduziert auf 345.147 Kontrakte (- 19.082 Kontrakte).
Außerden reduzierten "Institutionelle Anleger" den Netto-Long-Bestand der Sojabohnen marginal um 325 Kontrakte auf 156.265 Netto-Long-Positionen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 2. Febraur in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!


Ukraine: Rückläufige Weizen-Exportpreise

08.02.2021 11:32

In der Ukraine sanken die Weizenexportpreise in der vergangenen Woche um $10 - $11. Der Sprung der Weizenexportreise in Russland aufgrund der bevorstehenden Exportrestriktionen wird dafür hauptsächlich verantwortlich gemacht. Offerten für Weizen ukrainischer Herkunft mit 12,5% Protein sanken auf $280 - $288/Tonne FOB Schwarzes Meer, berichtet das Agrarberatungsunternehmen APK-Inform. Qualitativ schwächerer Weizen mit 11,5% Proteingehalt lag zwischen $278 und $286/Tonne. Für Mais und Gerste aus der Ukraine blieben die Exportpreise überwiegend unverändert bei $264 - $270 bzw. $249 - $257 FOB Schwarzes Meer. Die Ukraine, bedeutender globaler Getreideexporteur, hat in der Saison 2020/21 (Juli bis Juni) bisher 29,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert, 20,5% weniger als im gleichen Zeitraum der Vorjahreszeit. Das Volumen umfasst 13,09 Mio. Tonnen Weizen, 11,8 Mio. Tonnen Mais und 3,95 Mio. Tonnen Gerste, wie Daten des Wirtschaftsministeriums zeigen. In der Saison 2019/20 verkaufte die Ukraine rund 57 Mio. Tonnen Getreide an ausländische Käufer, während die Regierung sagte, die Exporte könnten 2020/21 aufgrund der schwächeren Ernte auf 45,4 Mio. Tonnen sinken.


 

Getreidemail

08.02.2021 08:34

Die Weizenfutures in Chicago waren am Freitag das stärkste Glied im Agrarkomplex und legten zu. Befürchtungen über harten Frost, der schwächere Wechselkurs des US-Dollar sowie Spreadaktivitäten gegenüber Mais gaben dem Markt Unterstützung. In den südlichen Regionen des Mittleren Westens und im nördlichen Delta wird in den kommenden Tagen eine Kältewelle erwartet, die die Wintergetreidebestände belasten könnte, wenn diese nicht durch eine ausreichend dicke Schneedecke geschützt werden. Institutionelle Anleger kauften 3.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas fester. Bei vergleichsweise geringen Umsätzen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den positiven Vorgaben aus Übersee und legten mit Ausnahme des Frontmonats März 21 zu. Händler sondieren weiter die möglichen Auswirkungen der Exportrestriktionen des führenden Weizenexporteurs Russlands. Zudem positionieren sich die Marktteilnehmer für den am Dienstag erscheinenden WASDE-Report. Am Kassamarkt in Hamburg wird Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert mit 6 Euro über Paris März 21 angeboten. Käufer suchen Weizen für etwa 4 Euro über März 21.

Sojabohnen halten ihr hohes Kursniveau

08.02.2021 08:20

Die Kurse der Sojabohnen-Futures in Chicago stagnierten in drei der vier letzten Sitzungen. Das hohe Preisniveau wird durch die Hoffnung auf eine starke Nachfrage unter Führung des Top-Käufers China aufrechterhalten.
Mais erreichte fast ein Siebeneinhalb-Jahreshoch, während die Weizenkurse seit zwei Sitzungen wieder steigt.
"Die chinesische Nachfrage ist aktuell die „big story“ bei Getreide und Ölsaaten, die die Preise stützt", sagte Phin Ziebell, Agrarökonom bei der National Australia Bank in Melbourne. "Es gibt aber auch keine großen Sorgen um die Versorgung, daher ist der Aufwärtstrend gegenüber dem aktuellen Niveau begrenzt."
Der erwartete Rekord der chinesischen Mais- und Sojabohnenimporte in den kommenden Jahren wird die US-Angebote weiterhin absorbieren und die Preise im Aufwärtstrend halten, sagte das in Chicago ansässige Beratungsunternehmen AgResource Co.
Der Markt hat den morgigen USDA-Bericht über Angebot und Nachfrage im Auge, der wahrscheinlich die Verknappung der Bestände von Sojabohnen und Mais bestätigen wird.
Regenfälle haben die brasilianische Sojabohnenernte und den anschließenden Anbau der zweiten Maisernte verlangsamt, aber die Analysten erwarten immer noch Rekordernten.
In Argentinien hat die Getreidebörse von Buenos Aires am Donnerstag ihre Prognose für die Maisernte 2020/21 um 1 Mio. Tonnen auf 46 Mio. Tonnen gesenkt, da trockenes Wetter die Ertragserwartungen senkt.


Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 4.500 Kontrakte Sojabohnen

08.02.2021 06:38

Weizen: Warten auf den WASDE-Report

05.02.2021 18:21

Die Weizenfutures an der Euronext in Paris handeln heute auf den meisten Fälligkeiten mit Kursgewinnen. Händler sondieren weiter die möglichen Auswirkungen der Exportrestriktionen des führenden Weizenexporteurs Russland. Zudem blicken Marktteilnehmer bereits auf den am Dienstag erscheinenden WASDE-Report. Für die Vereinigten Staaten wird ein Endbestand beim Weizen zum Ende der Vermarktungsperiode 2020/21 von 834 Mio. Bushel erwartet. Die Januar-Prognose lag bei 836 Mio. Bushel. Bei den weltweiten Weizenbeständen liegt die durchschnittliche Erwartung der Endbestände bei 312,86 Mio. Tonnen (Januar-Prognose 313,19 Mio. Tonnen). Der Wechselkurs des Euro gab erneut nach und sorgte für Unterstützung der Kurse an der Euronext. Einigermaßen überrascht sind viele Marktteilnehmer, dass Saudi-Arabien seit Wochen keinen Weizen mehr gekauft hat. Der letzte Kauf fand im November letzten Jahres statt.

Ukraine: Getreideexporte 20,5% hinter Vorjahr

05.02.2021 16:04

Die Getreideexporte der Ukraine in der laufenden Saison 2020/21 (Juli bis Juni) erreichten bisher ein Volumen von 29,4 Mio. Tonnen, berichtet das Wirtschaftsministerium. Das ist ein Rückgang zum Vorjahr um 20,5%. Verkauft wurden bisher u.a. 13,09 Mio. Tonnen Weizen, 11,8 Mio. Tonnen Mais und 3,95 Mio. Tonnen Gerste. Die Ukraine gehört zu den weltweit führenden Getreideexporteuren und verkaufte in der Saison 2019/20 rund 57 Millionen Tonnen Getreide an ausländische Käufer. Die Regierung glaubt, die Exporte könnten 2020/21 aufgrund einer schwächeren Ernte auf 45,4 Mio. Tonnen sinken.

US-Export-Meldung

05.02.2021 15:39

US-Exporteure melden den Verkauf von 101.600 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2020/21 an "Unbekannt".

WASDE-Report: Analystenschätzungen für den Bericht am 9. Februar

05.02.2021 12:15

Buenos Aires Grains Exchange senkt Ernteprognose für Mais erneut

05.02.2021 09:13

Argentiniens Maisernte 2020/21 wird voraussichtlich 46 Mio. Tonnen betragen, teilte die Getreidebörse von Buenos Aires gestern mit. Als Grund für die Kürzung gegenüber der früheren Schätzung von 47 Mio. Tonnen wurden unerwartet niedrige Erträge aufgrund des trockenen Wetters angeführt.
"Das Wasserdefizit im Dezember wirkte sich auf den potenziellen Ertrag von früh gepflanztem Mais in den Provinzen Cordoba, Santa Fe und einem Teil von Buenos Aires aus", heißt es in dem wöchentlichen Erntebericht der Börse.
Letzte Woche hat die Börse ihre Schätzung für die Sojaernte 2020/21 von zuvor 46,5 Mio. Tonnen auf 46 Mio. Tonnen reduziert, auch unter Berufung auf Trockenheit. Argentinien ist der weltweit führende Maisexporteur und der größte Lieferant von Sojaschrot.

Getreidemail

05.02.2021 08:20

Die Weizenfutures in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex und schlossen mit Verlusten. Bedenken über zu hohe US-Weizenpreise auf dem Exportmarkt, der festere Wechselkurs des US-Dollar und Spreadaktivitäten gegenüber Mais belasteten den Markt. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 736.600 Tonnen US-Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 250.000 - 750.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT minimal schwächer. Bei vergleichsweise geringen Handelsumsätzen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen mit moderaten Verlusten. Gestützt werden die Getreidemärkte weiterhin durch die Verschärfung des weltweiten Angebots. Europäische Händler sondieren die Ankündigung Russlands, dass eine formelbasierte Steuer auf Weizenexporte im Juni (einen Monat früher, als bisher vorgesehen) in Kraft treten wird. Da Russland aus dem Exportsektor aussteigt, muss die EU bis zur neuen Ernte in diesem Sommer mehr Nachfrage befriedigen, bewertet ein deutscher Händler die Lage. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Prämien für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar auf 6,00 Euro über Paris März 21.

Große Maiskäufe Chinas sind an der Börse wohl schon eingepreist

05.02.2021 07:16

Die Kurse der US-Mais-Futures geben heute Morgen nach, obwohl das USDA gestern die großen Bestellungen der Chinesen bestätigt hat. Die Preise halten sich aber weiter auf einem siebenjährigen Hoch.
"Das Rätsel über Chinas Futtervorräte dominiert die Gespräche der Marktteilnehmer", sagte Tobin Gorey, Direktor für Agrarstrategie bei der Commonwealth Bank of Australia. Man fragt sich, wie viel mehr US-Mais importiert werden muss, um die Defizite in der lokalen Produktion auszugleichen.
Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) erreichte der Export von US-Mais in der Woche zum 28. Januar 7,520 Mio. Tonnen.
Dies war die stärkste Verkaufswoche seit Beginn der Erhebungen. 5,86 Mio. Tonnen wurden in der Berichtswoche insgesamt von China eingeführt. Die Börsen hatten diese Nachricht wohl schon vorab eingepreist. Die Maiskurse haben sich in dieser Woche nur wenig verändert. In der letzten Woche waren sie um mehr als 9% angestiegen.


CBoT: Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.500 Kontrakte Mais

05.02.2021 06:29

AMIS Market Monitor No.85 Februar 21

04.02.2021 17:42

Den aktuellsten Bericht finden Sie hier!

HANSA Terminhandel – Ölsaatenmail

04.02.2021 17:12

Die Erzeugerpreise für Rapssaat sind im Vergleich zur Vorwoche kräftig gestiegen. Mit 418 Euro pro Tonne liegen die Forderungen im Bundesdurchschnitt 7 Euro pro Tonne höher, als in der Vorwoche. Die knappe Versorgungslage und die Zurückhaltung der Abgeber werden als Hauptgründe genannt. Alterntige Rapsvorräte sind beinahe vollständig geräumt und die Vermarktung der neuen Ernte mit einem Anteil von bis zu 30% sehr weit fortgeschritten. Das, was an alter Ernte noch da ist, dient vielfach der Spekulation. Bezüglich der neuen Ernte warten viele Vermarkter erst einmal ab, wie sich die Feldbestände weiter entwickeln. Die Risiken von Schäden durch Frost und Trockenheit sollen minimiert werden, bevor weitere Mengen unter Vertrag genommen werden. Für Preisauftrieb sorgt zudem das mittlerweile knappe Angebot aus Drittstaaten wie der Ukraine und Kanada.

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