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Ölsaaten_Dashboard

20.06.2019 16:05

Cereal_Dashboard

20.06.2019 15:52

Starkregen verzögert die Aussaat von Winterweizen in Argentinien

20.06.2019 15:15

An der Argentinischen Ostküste hat es in den letzten Tagen heftig geregnet und gestürmt, was dort zu Verzögerungen bei der Aussaat von Winterweizen führt. Zunächst einmal ist man aber froh darüber, dass die Böden sich mit Wasser sättigen und auch in den Reservoirs Wasser aufgefüllt wird. Dadurch werden die Farmer dort wohl mehr Winterweizen anbauen.
Argentinien ist einer der größten Getreideexporteure der Welt und profitierte zuletzt auch davon, dass sich die Aussaat von Mais und Sojabohnen in den USA verzögerte. Die Getreidebörse in Rosario erwartet für sein Land in der Saison 2019/20 eine Rekordernte beim Weizen.
In den größten Weizenanbauregionen des Landes in der Provinz Buenos Aires und Entre Rios fielen am letzten Wochenende bis zu 150 mm Regen auf den Quadratmeter. Die Feldarbeiten für Winterweizen waren gerade gestartet. In diesen beiden Provinzen werden wohl 45% der 6,48 Mio. Hektar Weizen des Landes für die Saison 2019/20 gesät. Insgesamt sind im Land bisher 31% der geplanten Flächen mit Winterweizen bestellt worden. Wegen der Regenfälle wird die Anbaufläche wohl größer ausfallen als ursprünglich geplant.
Da man dort mit der Aussaat noch früh dran ist, kann der Regen noch keine negativen Auswirkungen für den Rest der Saison haben. In einer Woche könnten die Verzögerungen bereits wieder aufgeholt sein.
Mais der Saison 2018/19 wurde inzwischen zu 59% geerntet. Die Erntemenge wird auf 56 Mio. Tonnen geschätzt.

IKAR und SovEcon senken russische Exportprognosen für Weizen

20.06.2019 13:32

Die beiden größten Agrarberatungsunternehmen IKAR und SovEcon haben heute ihre Prognose für Russlands Weizenexport in der am 1. Juli startenden neuen Vermarktungsperiode gesenkt.
Aus Russland werden Länder in Afrika, dem Mittleren Osten und Asien mit Getreide versorgt. Die Ernte 2019 startete letzte Woche in vielen Regionen des Landes bei heißem Wetter. Die Ernte wird wohl größer ausfallen als im letzten Jahr.
IKAR geht derzeit von einer Weizenernte in Höhe von 36,5 Mio. Tonnen aus, das wären 500.000 Tonnen weniger als im Vormonat erwartet. Der Getreideexport aus Russland könnte jetzt 46 Mio. Tonnen umfassen, 1,4 Mio. Tonnen weniger als zuletzt geschätzt.
Die Kollegen von SovEcon senkten ihre Prognose um 600.000 Tonnen auf nun 37,6 Mio. Tonnen Weizen, die Getreideexporte könnten auf insgesamt 48,9 Mio. Tonnen kommen (500.000 Tonnen weniger als zuletzt).
Die Russische Getreideernte 2019 kommt demnach auf 80 respektive 82,2 Mio. Tonnen. In 2018 waren es 72,1 Mio. Tonnen. Die Export- und Ernteprognosen für dieses Jahr sinken, weil es in Teilen der Schwarzerde-Region und in der Wolga-Region zu trocken ist.
In der am 30.06. zu Ende gehenden Vermarktungssaison exportierte Russland bis einschließlich Mai 41,2 Mio. Tonnen Getreide, wovon 34,2 Mio. Tonnen Weizen waren. Seither nahmen die Ausfuhren ab.

SAGO sucht 900.000 Tonnen Futtergerste

20.06.2019 11:43

Saudi Arabiens größter Getreideeinkäufer SAGO hat heute eine internationale Ausschreibung zum Kauf von 900.000 Tonnen Futtergerste aufgelegt.
Die Lieferung soll in der Zeit von August bis Oktober erfolgen. Offerten müssen bis Freitag eingereicht werden. Es sollen 15 Einzellieferungen je mit ca. 60.000 Tonnen erfolgen. Der letzte Gerstenkauf der SAGO fand am 6. Mai statt. Damals wurden 840.000 Tonnen erworben. Der Durchschnittspreis dafür war 193,03 USD/Tonnen c&f.

Pigmeat-Dashboard

20.06.2019 11:11

HANSA Terminhandel – Ölsaatenmail

20.06.2019 11:08

Die Käufer von Rapssaat sollen in dieser Woche erst 20% der nächsten Rapsernte gekauft haben. Die Landwirte bieten wenig an, weil sie auf weitere Preissteigerungen warten. Schließlich liegen die Schätzungen für die diesjährige EU-Ernte aufgrund einer kleineren Anbaufläche deutlich unter der schon damals knappen Ernte des letzten Jahres. Für die Käufer liegen die Preise aber noch zu hoch. Der Kursanstieg an der Pariser Terminbörse von sechs Euro/Tonne in den ersten drei Tagen dieser Woche konnte gerade mal in einen Euro/Tonne am Kassamarkt umgesetzt werden. Gestern und heute gingen die Matif-Rapskurse schon wieder zurück.
Stärkere Kursbewegungen sind am CBoT beim Sojaschrot zu beobachten. Die Tonne wurde zu Beginn dieser Woche um 10 Euro/Tonnen teurer. Währenddessen haben sich die Rapsschrotpreise kaum verändert. So verringert sich der Preisabstand der beiden Schrote zugunsten von Rapsschrot. Die Mischfutterhersteller haben derzeit aber keinen drängenden Bedarf, es wird nur das nötigste gekauft.
Auch Rapsöl wurde diese Woche teurer, die Preise stiegen in Hamburg auf ein Vier-Wochen-Hoch. Das lag an den Kurssteigerungen für Rapssaat zu Beginn der Woche. Der EU-Prognosedienst MARS erwartet Erträge in der EU, die deutlich unter dem 5-Jahres-Mittel liegen. Obwohl der Sojaölkurs in Chicago mit den Sojabohnenkursen deutlich anstieg, gaben die Preise dafür am Hamburger Markt nach. Scheinbar schlagen die Aussaatverzögerungen in den USA nicht bis zu uns durch.


Getreidemail

20.06.2019 08:44

Technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für Kursverluste. In den südlichen US-Plains wird nach dem Wochenende wieder trockenes Erntewetter erwartet. Heute um 14:30 veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales. Anaylsten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 200.000 bis 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Kontrakte CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten ebenfalls auf allen Fälligkeiten Kursverluste. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 290.000 Tonnen Weizen für den Lieferzeitraum 22. - 31. Juli. Gekauft wurden 110.000 Tonnen Weizen aus Russland und 180.000 Tonnen aus Rumänien. Französischer Weizen wurde gar nicht angeboten. Die günstigen Wetterbedingungen in Deutschland unterstreichen die Hoffnung einer größeren Weizenernte. Allerdings sind für eine gute Qualitätsentwicklung noch mehr Sonnenstunden nötig. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September auf €4,00 unter Paris Dezember 19.

US-Export-Sales: Analystenschätzungen

20.06.2019 07:45

Institutionelle Anleger verkauften gestern 26.000 Lots CBoT Mais

20.06.2019 07:18

Ägypten kaufte gestern 290.000 Tonnen Weizen

20.06.2019 07:14

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 290.000 Tonnen Weizen für den Lieferzeitraum 22. - 31. Juli. Gekauft wurden 110.000 Tonnen Weizen aus Russland und 180.000 Tonnen aus Rumänien. Die FOB-Preise lagen zwischen $196,16 und $198,00. Auf Basis c&f lagen die Preise zwischen $210,09 und $211,21.

Preisspitze beim CBoT-Mais vorerst überschritten

20.06.2019 06:30

Die Kurse des Chicago-Maisfutures sinken heute Morgen am dritten Handelstag in Folge auf ein Ein-Wochen-Tief. Fondsgesellschaften stoßen wieder mehrheitlich ihre Long-Positionen ab und drücken damit die Kurse. Die verspäteten Feldarbeiten im Mittleren Westen der USA verhindern aber größere Kursverluste.
Für Händler in Australien sieht es heute Morgen so aus, als ob der Höhepunkt bei den Maisfutures vorerst erreicht ist. Es ist wohl sicher, dass die US-Ernte kleiner ausfällt, das heißt aber nicht, dass die Versorgung auf der Welt eng wird.


Vereinigungspreis für Schlachtschweine: 1,83 €/kg SG (+/-0 ct)

19.06.2019 16:15

Auf einen zur Vorwoche unverändert hohen Vereinigungspreis einigten sich heute die Preismelder. Schlachtreife Schweine lassen sich bei rückläufigem Angebot und sinkenden Schlachtgewichten problemlos vermarkten, die Nachfrage bewerten Analysten als verhalten.
Am deutschen Fleischmarkt beklagen die Vermarktungsunternehmen die derzeit schwache Nachfrage nach Schweinefleisch.
Europaweit präsentiert sich der Handel mit Schweinen in Bezug auf Angebot und Nachfrage ausgeglichen. Die durchschnittlichen Schlachtgewichte sanken in Deutschland zur Vorwoche moderat um 100g auf 96,4 kg. Geschlachtet wurden in der vergangenen Woche in Deutschland 807.603 Schweine der Handelsklasse S-V (Vorwoche: 948.079; Vorjahr: 920.302).

Ägypten: Günstigste Offerte für Weizentender kommt aus Russland

19.06.2019 14:14

Die günstigste Offerte in der Ausschreibung Ägyptens zum Kauf einer unspezifizierten Menge Weizens zur Lieferung im Zeitraum 22. - 31. Juli lag bei $196,86/Tonne und kam vom Handelshaus Glencore.

China will Anti-Dumping-Zölle auf DDGs aus den USA beibehalten

19.06.2019 12:09

China will seine Anti-Dumping-Zölle auf DDGs (Distillers dried Grains) aus den USA, ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Ethanol, beibehalten. Das ist das Ergebnis einer Überprüfung im April.
Das teilte heute das Wirtschaftsministerium in Peking mit. Die Anti-Dumping-Zölle für US-DDGs-Produkte liegen bei 42,2%-53,7% und die Zölle wegen unerlaubter Beihilfe zusätzlich bei 11,2 – 12%.
US-DDGs-Produkte könnten bald wieder in großem Umfang den chinesischen Markt zurück erobern und damit den örtlichen Anbietern ordentlich Konkurrenz machen. Peking hatte die Überprüfung der Zölle während der Gespräche zur Beilegung ihres Handelsstreits mit den USA angeordnet.
Im Mai eskalierte dann aber der Streit erneut und beide Seiten erhoben weitere Importzölle für Produkte aus dem jeweils anderen Land. In den letzten Tagen hatte Donald Trump nun die Aufnahme der Gespräche mit Xi Jinping in Aussicht gestellt, was Analysten und Investoren optimistisch stimmte.
Die Marktbeteiligten sind dadurch aber eher verwirrt, denn der Zeitpunkt ist für DDGs-Händler eine Überraschung, hatte das Handelsministerium doch gerade verkündet, dass die Strafzölle beibehalten werden sollen. Sollte nun ein bilaterales Handelsabkommen zwischen den beiden Supermächten zustande kommen, dürfte China wieder große Mengen Agrarprodukte aus den USA importieren.
China hatte aber zuletzt signalisiert, dass man bereit wäre, weiter zu kämpfen.
Die Zölle auf US-DDGs wurden 2016 mit einem Zollsatz von 33,8% eingeführt. Im Januar 2017 wurden dann die Abgaben auf 42,2 – 53,7% erhöht und zusätzlich der Vorwurf unerlaubter Beihilfen erhoben, was noch einmal 11,2 – 12% Zölle nach sich zog. China kaufte in 2016 drei Mio. Tonnen DDGs, fast alles kam aus den USA. In 2015 waren es sogar noch 55% mehr.

Getreidemail

19.06.2019 08:19

Die Weizenfutures in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex und gaben deutlich nach. Gewinnmitnahmen sowie die starke Konkurrenz am Exportmarkt übten Druck auf die Notierungen aus. Am Montagabend veröffentlichte das USDA den wöchentlichen Crop-Progress-Report. Darin erhielten 64% der US-Winterweizenbestände das Toprating "gut bis exzellent" (unverändert zur Vorwoche). Analysten erwarteten einen Rückgang auf 63%. Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen erneut schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. In Westeuropa sind die Ernteaussichten insgesamt gut. Die Niederschläge im vergangenen Monat konnten die Bedingungen insgesamt verbessern. Eine Ausnahme bildet Spanien. Der schwächere Wechelkurs des Euro stützte den Markt zwar etwas, die Exportaussichten für westeuropäischen Weizen sind allerdings aufgrund des großen zu erwartenden Angebots aus der Schwarzmeer-Region gebremst. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September auf €3,00 unter Paris Dezember 19.

CBoT-Mais weitet heute Morgen Verluste aus

19.06.2019 07:01

Heute Morgen sinken die CBoT-Maiskurse am zweiten Tag in Folge, da die US-Farmer sich nun sputen, die verbliebenen Maisflächen zu bestellen. Seit Wochen wurden die Feldarbeiten im Mittleren Westen der USA wegen massiven Regenfällen verzögert, was die Börsenkurse zwischenzeitlich auf ein vier-Jahre-Hoch getrieben hatten.
Händler in Fernostasien sehen die US-Maiskurse gegenüber dem internationalen Markt als überbewertet. Das sieht man auch daran, dass es sich schon fast lohnte, südamerikanischen Mais in die USA zu importieren.
Bis zum letzten Wochenende waren in den USA 92% der geplanten Maisflächen in den USA bestellt. 59% der Feldbestände wurden mit „good-to-excellent“ bewertet – soviel wie in der Vorwoche.
Gestern waren nun auch die institutionellen Anleger Nettzo-Verkäufer von CBoT-Maisfutures.


Ägypten sucht Weizen

19.06.2019 06:58

Ägypten hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht näher bezifferten Menge Weichweizens aufgelegt. Die Lieferung soll im Zeitraum 22. bis 31. Juli erfolgen.
Das Auktionsergebnis wird ab heute Nachmittag 15:30 Uhr Kairo-Ortszeit veröffentlicht. Die Preise sollen auf Basis FOB und zusätzlich mit separater Fracht ausgewiesen werden. Zuletzt kaufte Ägypten am 11. Juni 120.000 Tonnen Weizen in Rumänien und Russland zur Lieferung 11. Juli bis 21. Juli.

Institutionelle Anleger verkauften gestern 18.000 Lots CBoT Mais

19.06.2019 06:55

Trotz Missernte mehr Frittenexporte

18.06.2019 16:33

Trotz einer Kartoffel-Missernte in 2018 haben die Pommes frites-Hersteller in den ersten acht Monaten dieses Wirtschaftsjahres, das am 1. Juli 2018 begann, mehr Kartoffelprodukte verkaufen können. Das galt soviel für den EU-Binnenmarkt als auch für Drittlandexporte. Aus den drei größten Exportländern: Holland, Belgien und Deutschland wurden (Juli bis Februar) in die EU 1,857 Mio. Tonnen Fritten ausgeführt und in Drittländer 1,02 Mio. Tonnen. Zusammen wurden damit 2,927 Mio. Tonnen ca. 110.000 Tonnen mehr als im Vorjahr ausgeführt. Und das obwohl der Verarbeitungsrohstoff knapp und teuer war. Die AMI glaubt, dass die Produktläger inzwischen fast komplett geräumt sein dürften. Weil aus der Vorjahresernte kein Rohstoff mehr verfügbar ist, fahren die Fabriken jetzt ihre Produktion runter und müssen warten bis die neue Ernte da ist. Ab der zweiten Juli-Woche dürfte dann ein reger Wettbewerb um Vertragskartoffeln und vertragsfreie Mengen entstehen.

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