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HANSA Terminhandel – Ölsaatenmail

31.07.2020 15:01

Auf deutschen Äckern steht die Getreide- und Rapsernte im Vordergrund. Deshalb wird aktuell nicht viel gehandelt. Die Erträge und Ölgehalte sind beim Raps sehr unterschiedlich. Zudem herrscht Unsicherheit über die Versorgung mit Rapssaat in Deutschland und der EU. Womöglich verzögert sich die Rapsernte in der Ukraine auch noch; das Angebot von dort ist ebenfalls knapp. Die Forderungen der Landwirte für ihre Ernte passen derzeit nicht wirklich mit den Geboten der Ölmühlen zusammen. Zuletzt standen die Rapspreise in Deutschland etwas unter Druck, Landwirte hoffen auf mehr Geld.
Mischfutterhersteller haben sich scheinbar ganz gut mit Rapsschrot eingedeckt. Wenn die Ölmühlen in den nächsten Wochen nun aber mit der Verarbeitung der Ernte beginnen, könnte von hier ein Verkaufsdruck für Rapsschrot ausgehen. Das könnte dann zu Preiszugeständnissen führen. Erst in den Monaten ab November dürfte sich das wieder ändern. Bärische Impulse kommen auch vom Sojaschrotmarkt.
Dagegen sind die Preise für Rapsöl seit einer Woche kräftig gestiegen. Der übliche Preiseinbruch zu Beginn der Ernte auf der Nordhalbkugel scheint auszubleiben. Dazu trägt auch die kleine Rapsernte in Europa und in der Ukraine bei. Dort am Schwarzen Meer ist die Rapsernte wohl 400.000 Tonnen kleiner als im Vorjahr. Die Exporte aus der Ukraine könnten sogar 600.000 Tonnen kleiner sein, als im Vorjahr. Da nun auch noch die Nachfrage nach Rapsmethylester ansteigt, werden die Preise ebenfalls gestützt.


Sojabohnen: Neuer Ernterekord in Brasilien?

31.07.2020 11:08

In Brasilien erwarten Marktanalysten einen neuen Rekord bei der Sojabohnenernte. Einer Umfrage unter acht Analysten zufolge kommt die Ernte 2020/21 auf mehr als 130 Mio. Tonnen.
Attraktive Preise und beste Vegetationsbedingungen lassen hohe Erträge erwarten.
Brasilien ist bereits jetzt der weltweit größte Produzent und Exporteur von Sojabohnen. Gegenüber der großen Ernte im Vorjahr könnte die nächste nun um 8% größer ausfallen. Das wären 10 Mio. Tonnen mehr als im Vorjahr.
Die Aussaat für die nächste Ernte startet in Brasilien Mitte September. Farmer haben eine um 3% größere Anbaufläche eingeplant, sodass nun 38 Mio. Hektar mit der Ölsaat bestellt werden. Die Nachfrage aus China ist sehr stark.
Der Flächenzuwachs geht zu Lasten von Grünland. Attraktive Terminmarktnotierungen sowie die Abwertung der Landeswährung Real machten den Anbau lukrativ. Bereits 50% der zu erwartenden Ernte haben die Bauern schon verkauft.

Frankreichs Winterweizenernte 2020 kurz vor Abschluss

31.07.2020 10:56

Französische Bauern hatten bis zum 27.07. 90% ihrer Weizenernte gedroschen. Die Ernte könnte bereits nächste Woche abgeschlossen sein, teil das Beratungsunternehmen FranceAgriMer heute mit.
Die verblieben Feldbestände wurden nur noch zu 56% in die Top-Kategorie „good-to-exzellent“ eingestuft. Deutlich niedriger als im letzten Jahr als es 75% waren.
Auch die Bewertung der Mais-Feldbestände sinken ein wenig, von 80% in der Vorwoche auf 77% am 27. Juli.

Getreidemail

31.07.2020 08:00

Technische Verkäufe drückten gestern die Weizenkurse am CBoT in den roten Bereich. Es gab nur wenige marktbewegende Meldungen. Das USDA berichtete gestern von einem Exportvolumen über 676.600 Tonnen in der Berichtswoche, die am 23. Juli endete. Das war mehr als vom Markt erwartet worden war. Der Markt kümmert sich auch wenig um den niedrigen Wechselkurs des US-Dollars, der die Exporte aus den USA am Weltmarkt attraktiver macht. Der Dollarkurs sinkt bereits seit Monaten weil die US-Regierung die Ausbreitung des Coronavirus nicht in den Griff bekommt.
Zur Stunde steigt der Weizenkurs in Chicago wieder.
Die Weizenkurse an der Pariser Terminbörse Matif konnten sich gestern im Laufe des Handelstages deutlich von ihrem anfänglichen Tagestief abheben. Eine geringe Abgabebereitschaft für Getreide aus der Landwirtschaft stützt insbesondere die vorderen Terminkontrakte. Der feste Euro-Wechselkurs drückt dagegen die Kurse der späteren Fälligkeiten, weil Weizen aus der Eurozone am Weltmarkt an Wettbewerbsfähigkeit einbüßt. Für kurzfristige Lieferungen zahlen Händler am Kassamarkt Prämien. Die EU-Kommission prognostizierte gestern die Weizenernte in der EU auf 116,6 Mio. Tonnen, was 11% weniger wären als im letzten Jahr.

CBoT-Maisfutures vor einem drastischen Monatsverlust

31.07.2020 07:05

Auch wenn die Kurse der CBoT-Maisfutures zur Stunde etwas anziehen, so wird heute trotzdem der erste Monatsverlust seit Mai zu verbuchen sein. Wachstumsfreudiges Wetter im Mittleren Westen der USA lässt eine Rekordernte erwarten. Das überschattet die starke Nachfrage aus China.
Die großen Exportaufträge aus China für US-Mais und US-Sojabohnen können keinen nachhaltigen Preisanstieg auslösen. Seit Monatsbeginn gaben die CBoT-Maiskurse um 4% nach. Bereits vier Wochen lang geben die Kurse Woche für Woche nach.
Das USDA, das am 12. August seine nächste Ertragsschätzung abgeben wird, hatte zuletzt einen durchschnittlichen acres-Ertrag von 178,5 Bushel prognostiziert. Wenn das so eintrifft, würden die USA einen neuer Ernterekord beim Mais erreichen.
Auf der Nachfrageseite sehen wir, dass China gestern seinen größten Tagesauftrag für US-Mais abgeschlossen hat obwohl es eine enorm große Verunsicherung in den diplomatischen Beziehungen der beiden Supermächte gibt. In einem einzigen Auftrag konnten gestern US-Exporteure 1,937 Mio. Tonnen US-Mais an China verkaufen. Der letzte Großauftrag mit Rekordpotential war gerade mal zwei Wochen her. Damals waren es 1,762 Mio. Tonnen in einem Deal.


Fonds veränderten gestern ihre Nett-Positionen in Agrarinvestments kaum

31.07.2020 06:38

USDA meldet größten täglichen Maisabschluss mit China

30.07.2020 17:10

Weil die politischen Spannungen zwischen den Regierungen in Washington und in Peking steigen, beeilen sich die Händler, soviel wie möglich an US-Agrarrohstoffen nach China zu verkaufen. Wer weiß, wie lange das noch geht.
Heute meldete das USDA, dass private Exporteure 1,937 Mio. Tonnen US-Mais an Käufer in China verkauft haben. Die Lieferung soll im Geschäftsjahr 2020/21 erfolgen. Eine derart große Menge wurde bisher noch in keinem Einzelgeschäft bestätigt. Vor zwei Wochen wurde der bisherige Rekord mit 1,762 Mio. Tonnen aufgestellt.
Außerdem meldete das USDA für die Woche bis zum 23. Juli, dass 1,925 Mio. Tonnen US-Sojabohnen nach China verkauft wurden. Die größte Wochenmenge seit dem 17. November 2016.
Analysten rechneten heute aber auch vor, dass China trotz der gewaltig großen Einkäufe seine Versprechen aus dem Phase-1-Deal im Januar wohl kaum einhalten könne.
Alleine der heutige Abschluss beim Mais hat einen Wert von 325 Mio. USD. Von Januar bis Mai 2020 kaufte China US-Agrarrohstoffe im Wert von 6 Mrd. USD. Das waren gerade mal 9,1% mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Und 31% weniger als im Jahr 2017.
China wirft den USA vor, vor den Präsidentschaftswahlen im November einen neuen kalten Krieg zu schüren. Der US-Außenminister Mike Pompeo nannte heute die chinesische Kommunistische Partei „die größte Gefahr in unserer Zeit“.
Der große Maisabschluss von heute stützt zur Stunde die Kurse des CBoT-Maisfutures, alle anderen Agrarfutures an der CBoT stehen derweil unter Druck.

Die Ergebnisse der Tunesien-Ausschreibung sind da

30.07.2020 16:50

Für 2 x 12.500 Tonnen Weichweizen muss der Käufer 225,95 – 226,87 USD/Tonne c&f bezahlen. Die Lieferung erfolgt im Oktober.
Eine Lieferung Durum über 25.000 Tonnen wechselt für 321,2 USD/Tonnen c&f such im Oktober den Besitzer.
Für die Gerste (3x25.000 Tonnen) sind 204,99 – 207,14 USD/Tonne zu bezahlen.

Historischer Konjunktureinbruch in den USA

30.07.2020 15:44

In den USA ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal infolge der Coronavirus-Pandemie so stark eingebrochen wie noch nie. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte laut dem Handelsministerium - aufs Jahr gerechnet - um 32,9 Prozent.


Die Corona-Krise hat in den USA einen beispiellosen Konjunktursturz ausgelöst. Das Bruttoinlandsprodukt ging von April bis Juni um 32,9 Prozent zurück, wie das Handelsministerium in Washington in einer ersten Schätzung mitteilte.


Quelle: Tagesschau.de


Der Wechselkurs des Euro steigt gegenüber dem US-Dollar jetzt auf über 1,18



 

EU-Kommission senkt 2020er Ernteprognose für Weizen und Gerste

30.07.2020 15:27

Die EU-Kommission senkte heute ihre Prognose für die 2020/21-Weizenernte in der Staatengemeinschaft (EU-27) von 117,2 auf jetzt 116,6 Mio. Tonnen.
In ihrer Projektion über Angebot und Nachfrage auf der Website der Kommission erwarten die Experten aber, dass die Weizenexporte in Drittländer bei 25 Mio. Tonnen bleiben, so wie bereits im Juni geschätzt.
Die Ernteschätzung für Gerste wurde ebenfalls gesenkt, nämlich von 56,1 Mio. Tonnen auf jetzt 54,1 Mio. Tonnen.
Dagegen erwarten die Brüsseler Experten eine Maisproduktion von jetzt 72,55 Mio. Tonnen gegenüber der vorherigen Schätzung von 71,9 Mio. Tonnen.

Tunesien sucht Getreide ab August

30.07.2020 14:12

Tunesien hat gestern Abend einen internationalen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Futtergerste, 50.000 Tonnen Weichweizen und 25.000 Tonnen Durum-Weizen ausgeschrieben.
Seit heute Mittag liegen die Offerten bereits vor.
Demnach soll die Gerste mit 204,99 USD/Tonne c&f angeboten worden sein.
Der günstigste Weizen wurde mit 225,95 USD/Tonne c&f offeriert.
Durum mit 321,20 USD/Tonnen c&f.
Bisher wurde noch kein Zuschlag erteilt.
Der Käufer entscheidet sich allerdings nicht nur nach der niedrigsten Offerte, sondern bewertet auch die anderen Bedingungen.

Gute Quartalszahlen bei ADM

30.07.2020 13:42

Das Agrarhandelshaus ADM hat heute sehr gute Quartalszahlen veröffentlicht. Das Unternehmen profitiert von guten Margen im Getreide- und Ölsaatengeschäft.
Die großen Getreidehändler der Welt, zu denen neben ADM auch Bunge gehört, spüren die Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie, beispielsweise im Ethanol-Markt.
Allerdings profitierte ADM von rekordverdächtig hohen Exporten aus Südamerika an den Weltmarkt insbesondere nach Asien. Im ersten Quartal 2020 boten die Farmer besonders viele Rohstoffe aus ihrer letzten Ernte an.
In der Coronakrise haben sich zudem viele Länder mit Agrarrohstoffen eingedeckt, die in großem Umfang in den Überschussregionen der Welt verfügbar waren.
Das Unternehmen mit seinem Hauptsitz in Chicago USA, konnte einen Quartalsgewinn Q2/20 im Bereich Agrarservice und Ölsaatenverarbeitung von 413 Mio. USD einnehmen.
Da in der Coronakrise viele Restaurants vorübergehend geschlossen waren und die Menschen mehr Mahlzeiten zu Hause zubereiten, sinkt die Nachfrage nach Speiseölen in Nordamerika, Europa, dem Mittleren Osten und einigen Regionen in Afrika. Reisebeschränkungen führen zu einer geringeren Marge für Biotreibstoffe.
Die Margen für Industrie-Ethanol sanken, allerdings stieg die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln, die ADM aus Ethanol herstellt und vertreibt.

China: Mais aus staatlichen Vorräten sollen Markt beruhigen

30.07.2020 13:00

Staatliche Maisvorräte, die China in diesem Jahr zur Beruhigung der Märkte angeboten hatte, sind bisher in allen Auktionen restlos vom Markt aufgenommen worden. Das meldet soeben das National Grain Center in Peking.
Seit dem 28. Mai laufen wieder Maisauktionen. In diesem Jahr ist Mais in China besonders knapp und die Marktteilnehmer hatten auf das zusätzliche Angebot aus staatlichen Vorräten dringend gewartet. Die Maispreise sind dort seit Wochen gestiegen.
Bis Ende Oktober sollen die wöchentlich stattfinden Auktionen noch laufen, dann kommt die nächste Ernte an den Markt.

Tereos: Zuckerabsatz trotzt der Coronakrise

30.07.2020 11:50

Der Zuckerkonsum in Europa kommt allmählich zu dem Umfang von vor der Coronakrise zurück. Das meldet heute Morgen der französische Zuckerkonzern Tereos. Ein höheres Preisniveau beeinflusste die Aktivitäten des Konzerns während des Lockdowns im Q1 positiv.
Tereos, weltweit der zeitgrößte Zuckerkonzern, gleich nach der deutschen Südzucker, hatte aber auch seine Probleme mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie, die den Weltmarkt immer noch in Atem hält und die besonders stark die Nachfrage nach Ethanol einschränkte.
Die Gewinne des Konzerns vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stiegen im Q1 auf 94 Mio. Euro gegenüber 33 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz sank um 4% von 1 Mrd. auf 967 Mio. Euro unter Berücksichtigung des aktuell hohen Euro-Wechselkurs.
Ambitionierten Restrukturierungspläne, die der Vorstand bereits im letzten Jahr etablierte, halfen die Kosten zu senken und die Gewinne zu erhöhen. Bis 2022 will der Konzern mehr Umsatz mit seinem Brasilien-Engagement machen und im europäischen Alkoholsegment die Preise stabilisieren.
Trotz eines erwarteten Konsumrückgangs von Zucker in der EU wegen der Coronakrise, erwartet Tereos dass die Europäische Gemeinschaft im kommenden Jahr sein Zuckerdefizit behalten wird. Die Anbaufläche von Zuckerrüben sei zurückgegangen und die Erträge waren zuletzt schwach. Das hat sich stützend auf die Zuckerpreise ausgewirkt.
In Brasilien will Tereos von einer größeren Zuckerrohrernte profitieren. 85% seiner Ethanol-Geschäfte hatte der Konzern vor der Krise über Preissicherungsgeschäfte an der Terminbörse abgesichert.
Die Tereos-Gruppe wies am 30. Juni einen Netto-Verlust von 2,63 Mrd. Euro aus. Das waren 249 Mio. Euro weniger als vor einem Jahr.

Getreidemail

30.07.2020 08:07

Spekulanten nutzten gestern das schwache Kursniveau beimCBoT- Weizenfuture zum Kauf. Unsicherheiten über den tatsächlichen Umfang der russischen Weizenernte sowie ein stark gesunkener Wechselkurs des US-Dollar stützen die Weizenpreise in den USA. Die CBoT-Nachtbörse handelt den Weizenfuture zur Stunde stabil.
Der Wechselkurs des US-Dollar steht aktuell auf einem Zwei-Jahres-Tief und die US-Bundesbank will die Zinsen nahe der Null-Linie halten. Der russische Agrarberater SovEcon senkte gestern seine Prognose für die dortige Weizenernte um 400.000 to auf 79,3 Mio.to weil sich die Vegetationsbedingungen beim Sommerweizen verschlechtern.
Der Kurs des Matif-Weizens profitierte gestern von der Entwicklung in Chicago und das obwohl der sehr feste Euro die Kalulation für Weizenexporte aus Ländern mit der Gemeinschaftswährung erschweren. Nach anfänglichen Ernteschätzungen, die den französischen Weizen in 2020 bei 31-32 Mio.to sahen, gibt es inzwischen Prognosen von zwei Beratungsunternhemen, die jetzt von unter 30 Mio.to Weizen ausgehen. Das hat die Verkaufsbereitschaft der Bauern hierzulande nicht gerade befördert. Die Preise am Kassamrkt sind stabil. Das gleiche gilt für den Schwarzmeerraum. Händler glauben aber, dass das Angebot bald steigt.

CBoT-Maiskurse seit 5 Handelstagen erstmals wieder im Aufwind

30.07.2020 06:37

Zum ersten Mal seit fünf Handelssitzungen können sich heute Morgen die Kurse des CBoT-Maisfutures wieder befestigen. Spekulanten nutzen die niedrigen Kurse zum Kauf, obwohl sich eine sehr große Maisernte in den USA abzeichnet.
Das Wetter im Mittleren Westen der USA ist für das Wachstum von Mais und Sojabohnen nahezu perfekt. Experten rechnen damit, dass in den USA eine Rekordernte von mehr als 400 Mio. Tonnen zusammen kommt. Regenfälle in den Hauptanbauregionen der USA hatten in den letzten Tagen im Maisfuture für Verkaufsruck an der Terminbörse gesorgt.
Sieben Monate nach dem ersten Teil eines Handelsabkommens zwischen den USA und China reichen die chinesischen Importe von US-Agrargütern noch nicht aus, um die ambitionierten Abnahmeverpflichtungen zu erfüllen. Und das obwohl in den letzten Wochen große Kaufaufträge abgeschlossen wurden. Da müsse noch mehr passieren, sagen Marktbeobachter.
Der stetig eskalierende Handelsstreit zwischen den beiden Supermächten lässt daran Zweifel aufkommen.


Funds waren gestern netto-Käufer für CBoT-Weizenfutures

weiter negativ für Mais und Sojabohnen

30.07.2020 06:23

Bunge: Chinas Schweineherde baut schneller auf als erwartet

29.07.2020 15:14

Der international tätige Agrarhandelskonzern Bunge teilte heute in seiner Bilanzpressekonferenz mit, dass in China die Nachfrage nach Proteinhaltigen Futtermitteln vom Weltmarkt steigt, weil neue und sehr große Schweinemastbetriebe schneller ihre Herden aufbauen könne, als bisher erwartet.
So werden aktuell mehr Sojabohnen eingeführt aber auch mehr Sojaschrot. Die Schlaglöhne für Ölsaaten sind derzeit besonders hoch.
Bunge erwartet in 2020 100 Mio. USD mehr Gewinn als im Vorjahr.

Der Schlachtschweinepreis bleibt heute unverändert bei 1,47 €/kg SG

29.07.2020 14:30

Der Handel mit schlachtreifen Schweinen entspannt sich so langsam wieder. Überhänge, die im Nordwesten Deutschlands noch da waren, konnten zuletzt weitestgehend abgebaut werden.
Die Schlachtungen sind in Deutschland derzeit aber auf einem niedrigeren Niveau, sodass weniger Schweinefleisch angeboten wird. Gleichzeitig ist aber die Nachfrage aus den Urlaubsregionen und aus dem LEH in Deutschland größer, weil viele Menschen ihre freien Tage zuhause verbringen oder Urlaub im Inland machen. An der Ladentheke lässt sich vereinzelt sogar schon etwas mehr Geld erzielen. Grillartikel sind wieder besonders beliebt.
Auch das benachbarte Ausland meldet stabile Preise für Schlachtschweine. In Frankreich sind die Schlachtgewichte sogar gesunken und das Fleischangebot ist kleiner als die Nachfrage. Belgische Schlachter können Schweinefleisch zurzeit gut nach Osteuropa exportieren.

SovEcon senkt russische Ernteprognose für Weizen

29.07.2020 14:13

Weil sich in Russland die Vegetationsbedingungen beim Sommergetreide verschlechtert haben, senkt das Beratungsunternehmen SovEcon heute seine Prognose für die Weizenernte 2020 von 79,7 Mio. Tonnen auf jetzt 79,3 Mio. Tonnen.

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