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Getreidemail

10.04.2020 08:28

Die Weizenfutures in Chicago schlossen gestern mit Gewinnen. Zu trockene Wetterbedingungen in Europa und dem Scharzmeerraum sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex gaben den Kursen Auftrieb. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 376.000 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 550.000 Tonnen. Das USDA erhöhte gestern Abend die Prognose der globalen Weizenbestände zum Ende der laufenden Saison 2019/20 von 287,14 Mio.Tonnen auf 292,78 Mio.Tonnen (Erwartung 287,37 Mio. Tonnen). Die Prognose der US-Weizenendbestände 2019/20 lag mit 970 Mio. Bushel ebenfalls über den Erwartungen von 940 Mio. Bushel. Institutionelle Anleger kauften gestern 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee und der guten Nachfrage am Exportmarkt profitieren und schlossen auf allen Terminen mit Aufschlägen. Allerdings konnten die Tageshöchstkurse nicht gehalten werden. Für Kursauftrieb sorgen die derzeit trockenen Wetterbedingungen in Mittel- und Osteuropa. Für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im April in Hamburg fordern Verkäufer eine Prämie von 6,00 €/to über dem Matif Mai-Future. 

Institutionelle Anleger kauften gestern 6.500 Kontrakte CBoT Sojabohnen

10.04.2020 08:09

USDA-Analyse

09.04.2020 18:06

Unsere erste Analyse des USDA-Reports ist ab sofort über diesen Link verfügbar!

USDA-Report - erste Ergebnisse

09.04.2020 18:01

US-Export-Sales: Maisexporte höher, als erwartet

09.04.2020 14:31

EU Milchmarkt-Dashboard

09.04.2020 14:16

HANSA Terminhandel – Ölsaatenmail

09.04.2020 14:09

Die Rapssaatpreise in Deutschland finden dieser Tage vor allem in den festeren Terminmarktkursen an der Euronext in Paris Unterstützung. Allerdings findet der physische Handel auf einem höheren Niveau im Grunde nicht statt. Die alte Ernte ist so gut wie ausverkauft und die Preise der neuen Ernte sind den Landwirten zu niedrig, um zu verkaufen, zumal das Niveau vor wenigen Wochen noch deutlich höher war. Zudem herrscht Unsicherheit darüber, wie sich die Feldbestände entwickeln werden. Aus einigen Regionen werden Frostschäden gemeldet. Höhere Preisvorstellungen und die Sorge, dass zu hohe Lieferverpflichtungen eingegangen werden könnten, bremsen das Geschäft für die Ernte 2020.
Am Rapsschrotmarkt in Deutschland hat sich die kräftige Nachfrage der letzten zwei Wochen wieder beruhigt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg der Preis jedoch noch einmal, weil vordere Ware knapp ist und es nur sehr vereinzelnd Offerten gibt.
Die Sojaschrotpreise entwickeln sich seit zwei Wochen rückläufig. Ebenso wie am Rapsmarkt hat sich die Nachfrage beruhigt. Auf der Angebotsseite hat sich die Stimmung wieder aufgehellt. Jüngste Meldungen aus Argentinien, wonach Transportregelungen gefunden wurden, lindern die Sorgen eines zu geringen Angebots am europäischen Markt.
Weiter gestiegen sind die Preise für Rapsöl. Unterstützt werden sie von den festen Rapskursen in Paris, die aufgrund der Sorge um die europäische Rapsernte 2020 Aufrieb erhalten.

Russland belässt Prognose für Getreideernte 2020 unverändert

09.04.2020 11:34

Das russische Landwirtschaftsministerium belässt die Prognose der Getreideernte 2020 unverändert bei 125,3 Mio. Tonnen, sagte der erste stellvertretende Landwirtschaftsminister Dzhambulat Khatuov am heutigen Donnerstag.
94% der russischen Wintergetreidebestände seien in einem zufriedenstellenden Zustand. Der Shutdown zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus werde keine Auswirkungen auf die Sommergetreideaussaat haben, so Khatuov.

Trockenheit bedroht Weizenernte in der EU

09.04.2020 10:45

Die aktuelle Trockenheit in weiten Teilen Europas treiben den Fachleuten Sorgenfalten auf die Stirn. Bereits der holprige Start durch zu viel Regen bei der Feldbestellung im letzten Herbst könnte die Erträge bei der der nächsten Ernte begrenzen.
In Mittel- und Ost-Deutschland sowie in Polen ist es derzeit viel zu trocken. Die Vorhersage von sommerlichen Temperaturen und nur wenigen Niederschlägen eskaliert den Stress für die Feldbestände weiter.
In Frankreich sieht es auf den Äckern aktuell noch etwas besser aus. Aber auch dort wird dringend auf Regen gewartet. Am 30. März bewertete das Beratungsunternehmen FranceAgriMer 62% der Weizenfelder mit der Top-Note „good-to-exzellent“. Vor einem Jahr waren es zu diesem Termin 84%. Die Weizenanbaufläche wurde allerding um 7,5% verkleinert und liegt damit auf einem 17-Jahre-Tief von 4,6 Mio. Hektar.
Auch in Großbritannien wurde die Anbaufläche drastisch verkleinert (-17% auf 1,5 Mio. ha), weil es auch dort im letzten Herbst bei der Aussaat zu nass war. Eine größere Anbaufläche von Sommerweizen kann den Verlust aber nicht ausgleichen. Teils standen die Felder im Winter lange Zeit unter Wasser und die Staunässe könnte Ertrag kosten.
In Deutschland konnte sich der Winterweizen im milden Winter gut entwickeln. Die Feldbestände vermitteln im Allgemeinen einen guten Eindruck. Jetzt muss aber dingend Regen kommen. Im Osten Deutschland ist es am trockensten. Aktuell wird in 2020 eine Erntemenge von 23 Mio. Tonnen erwartet, wie im Vorjahr. Bessere Erträge würden einen Anbaurückgang von 6% auffangen.
Ein ähnliches Bild in Polen: Regen ist dringend nötig, um die Weizen-Feldbestände in guter Kondition zu halten. Sollte im April kein Regen mehr fallen, wird man wohl die Ernteschätzungen senken müssen. Bisher liegt die Prognose noch bei 11,5 Mio. Tonnen Weizen, was 4% mehr wären als in 2019.

Saudi Arabien sucht 600.000 Tonnen Futtergerste

09.04.2020 10:31

Saudi Arabiens staatliche Getreideeinkaufsagentur SAGO hat einen internationalen Tender zum Kauf von 600.000 Tonnen Futtergerste ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 10. April. Gesucht wird Futterweizen optionaler Herkunft zur Ankunft im Juli und im August.
Offerten sollen für insgesamt zehn 60.000 Tonnen Schiffladungen lauten. Dabei sind insgesamt 420.000 Tonnen Futtergerste für Häfen am Roten Meer vorgesehen und 180.000 für Golf-Häfen.

Getreidemail

09.04.2020 08:21

Uneinheitlich schlossen gestern die Weizenfutures in Chicago. Positionierungen vor dem heutigen monatlichen USDA-Report (18 Uhr) sowie die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Europas bestimmten den Handel. Heute um 14.30 Uhr veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium zudem die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 50.000 - 200.000 Tonnen für die alte Ernte 2019/20 und 150.000 - 350.000 Tonnen für die neue Ernte 2020/21. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT etwas fester.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures gestern behaupten und schlossen fester. Im Handelsverlauf wurde ein 1 1/2 Jahres-Hoch erreicht. Die gute weltweite Nachfrage am Exportmarkt nach europäischem Weizen und die Trockenheit in weiten Teilen Europas gaben dem Markt Auftrieb. Begrenzt wurde der Anstieg aufgrund der Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung in Folge der Coronavirus-Krise. Die französischen Weizenexporte außerhalb der EU erreichten im vergangenen Monat das höchste Niveau seit mindestens 10 Jahren im Monat März.

USDA-Report wird mit Spannung erwartet

09.04.2020 07:39

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures können sich heute Morgen etwas stabilisieren, nachdem sie zuvor zwei Tage in Folge unter Druck standen. Eine Trendumkehr wird allerdings nicht erwartet, da die Weizenernte 2020 in den USA gut zu werden verspricht.
Händler in Singapur sehen eher einen Spielraum für sinkende Kurse. Bisher werden die Feldbestände überall auf der Nordhalbkugel gut bewertet. Ende April weiß man aber sicher mehr. In Australien startet zudem jetzt die Aussaat vom Wintergetreide.
Das USDA hatte am Montag die US-Feldbestände beim Winterweizen besser bewertet, als die Marktteilnehmer. Heute Abend um 18:00 Uhr deutscher Zeit wird die Behörde in Washington ihren April-WASDE-Report veröffentlichen, der bereits mit Spannung erwartet wird.
Analysten interessieren sich in erster Linie für die nächste Mais-Kampagne in den USA, die im letzten Jahr mit schwierigen Aussaatbedingungen startete und aktuell mit niedrigen Preisen umgehen muss. Sollte das USDA die Bedingungen auf den Feldern im US-Corn-Belt als ungünstig einschätzten, wäre das ein bullisches Signal für die CBoT-Getreidefutures.
Die Panik um das Corona-Virus sorgt für extreme Unruhe bei den Ethanol-Herstellern und ist für den US-Maismarkt von großer Bedeutung. Viele Fabriken haben ihre Produktion bereits eingestellt.


Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.500 Kontrakte CBoT Mais

09.04.2020 07:33

Schlachtschweinpreis fällt auf 1,84 €/kg SG (VW: 1,89)

08.04.2020 16:36

Vor den Osterfeiertagen ist die Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen in Deutschland begrenzt, so dass sich die Preismelder dem Preisdruck der großen Schlachtereien nicht entziehen konnten. Die Nachfrage nach Grillfleisch ist angesichts der bevorstehenden Osterfeiertage im LEH rege. Der Versand in Richtung China ist allerdings eingeschränkt. Nur das Allernötigste an Nebenerzeugnissen wird abgepackt. Nach Ostern rechnen Analysten mit einem geringeren Bedarf der Fleischverarbeitung und eine insgesamt geringere Nachfrage. Die Erlösmöglichkeiten für Lachse und Verarbeitungsware sind nach dem in der vergangenen Woche unveränderten Schweinepreis gesunken. Insbesondere das Italiengeschäft entwickelt sich für dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie und der daraus resultierenden Ausgangssperre sowie der fehlenden Nachfrage aus der Gastronomie und dem Tourismus spürbar negativ.

USDA-Report: Analystenschätzungen

08.04.2020 14:23

Der WASDE-Report wird morgen um 18:00 Uhr vom US-Landwirtschaftsministerium veröffentlicht.

Ukraine schränkt seit gestern Weizenexporte wirksam ein

08.04.2020 14:19

Seit dem Beginn dieser Vermarktungsperiode am 1. Juli 2019 hat die Ukraine bereits 47 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Das sind 21% mehr als im Jahr zuvor.
Darin enthalten sind 18,1 Mio. Tonnen Weizen und 24 Mio. Tonnen Mai, sowie 4,4 Mio. Tonnen Gerste.
Auch wenn die Ukraine viel mehr Getreide erzeugt, als im Inland konsumiert wird und deshalb zu den großen Getreideexporteuren der Welt gehört, gibt es Überlegungen, die Ausfuhren zu begrenzen. Letzte Woche hatten Bäcker und Müller im Land ihre Regierung aufgefordert, während der Corona-Krise mit den Ausfuhren vorsichtig zu sein, da sonst die Brotpreise steigen würden.
Die Regierung bestätigte daraufhin, dass man ab sofort die Weizenexporte kontrollieren werde, sodass bis Ende Juni maximal 20,2 Mio. Tonnen ausgeführt würden. Gestern ordnete Kiew an, nun pro Tag durchschnittlich nur noch 14.000 Tonnen Weizen ausgeführt werden dürfen. Im März war der Tagesdurchschnitt noch bei 44.000 Tonnen.
Das Land am Schwarzen Meer erntete in 2019 die Rekordmenge von 75,1 Mio. Tonnen Getreide, in 2018 waren es 70 Mio. Tonnen.

Kasachstan plant Erhöhung der Exportquoten für Weizen und Mehl

08.04.2020 12:24

Kasachstan plant die Erhöhung der monatlichen Exportquoten für Weizen und Mehl in den kommenden Monaten. Derzeit liegen die Quoten bei 200.000 Tonnen bzw. 70.000 Tonnen, so der stellvertretende Landwirtschaftsminister Aidarbek Saparov.
Er sagte nicht, wie viel größer die neuen Quoten sein könnten. Kasachstan entschied sich im vergangenen Monat für eine Begrenzung der Exporte, um eine stetige Inlandsversorgung angesichts der durch den Ausbruch des Coronavirus verursachten Grenzschließungen und Sperrungen sicherzustellen.

Handelszeiten zu Ostern

08.04.2020 10:17

Der Börsenhandel an der Euronext in Paris und an der EEX in Leipzig endet in dieser Woche bereits am Donnerstag. Karfreitag und Ostermontag findet kein Handel statt.
An der Chicago Board of Trade endet der Handel in dieser Woche ebenfalls am Donnerstag. In der kommenden Woche beginnt er allerdings bereits am Ostermontag um 2:00 Uhr.
Unser Büro ist am Karfreitag und am Ostermontag nicht besetzt!

al-Sisi sagt, Ägypten hat kein Versorgungsproblem mit Weizen

08.04.2020 10:10

Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisis erklärte gestern, dass sein Land „kein Problem“ mit den strategischen Weizenreserven habe und dass man, wenn nötig, noch mehr Geld aufwenden wird, um die Vorräte zu erhöhen.
Am Vortag hatte Sisi seine Behörden angewiesen, die strategischen Lebensmittelreserven aufzustocken. In der Corona-Krise steigt die Furcht vor Engpässen bei Nahrungsmitteln.
Ägypten hatte letzte Wochen mitgeteilt, dass die Weizenvorräte im Land vor der lokalen Ernte noch für vier Monate ausreichen. Ebenfalls in der letzten Woche hatte der staatliche Getreideeinkäufer Ägyptens, die GASC, eine Ausschreibung zum Kauf von Weizen aufgelegt aber sofort danach wieder storniert. Einen Grund dafür erfuhren wir nicht.
Händler erwarten, dass vor der nächsten Ausschreibung die Einkaufsbedingungen zu Gunsten der Anbieter geändert werden.

Chinas staatliche Sojabohnenvorräte helfen Versorgungsengpässe zu überwinden

08.04.2020 09:45

Das staatliche Getreidelagerhaus Chinas Sinograin hat dem ebenfalls staatlichen Getreidehändler COFCO jetzt 500.000 Tonnen Sojabohnen aus den Reserven zugeteilt.
Die Entscheidung fiel, nachdem sich Lieferungen aus Brasilien, Chinas größtem Sojabohnenlieferanten, verzögern. Einige Ölmühlen in China mussten bereits ihre Verarbeitung einschränken, weil nicht genügend Rohstoff zur Verfügung stand.
Die Auslagerungen aus den staatlichen Vorräten sollen in den kommenden Wochen erfolgen.
COFCO erhält damit bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr 500.000 Tonnen Sojabohnen aus den Reserven. Mit diesen Zuteilungen sollen Versorgungsengpässe überwunden werden. Eine Auswirkung auf den Markt wird nicht erwartet.
Aktuell schätzt man die Sojabohnenvorräte in den Regierungslägern Chinas auf 3,49 Mio. Tonnen. Das ist für Ende März ein extrem niedriger Wert. Die Sojaschrotvorräte werden mit 177.000 Tonnen angegeben. So wenig wie seit Juni 2011 nicht mehr.

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