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US-Export-Inspections: Mais- und Sojabohnenverladungen niedriger, als erwartet

18.09.2017 17:35

EU reduziert Prognose der Rapssaat-Erträge 2017

18.09.2017 15:17

Der Crop-Monitoring-Service der Europäischen Union hat seine Prognose der EU-Weichweizenerträge2017 leicht erhöht zum Vormonat von 5,85 t/ha auf 5,86 t/ha. Ebenfalls erhöht wurde die Prognose der EU Maiserträge 2017. Sie werden auf 6,99 t/ha geschätzt versus 6,93 t/ha im Vormonat. Reduziert wurde hingegen die Prognose der EU Rapssaaternte von 3,27 t/ha auf 3,25 t/ha. Quelle: Reuters

China und "Unbekannt" kaufen insgesamt 387.000 Tonnen US-Sojabohnen

18.09.2017 15:04

US-Exporteure melden über tägliche Reporting-System des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von:

126.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 an "Unbekannt"

261.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 an China

Quelle: Reuters

Ägypten: Verdächtige Weizenlieferungen können nicht in Safaga gesiebt werden

18.09.2017 14:54

Die zwei von Ägypten abgewiesenen Weizenladungen aus Frankreich und Rumänien, die in Verdacht stehen, mit Mohnsamen kontaminiert zu sein, können nicht im Hafen von Safanga gesiebt werden. Die ägyptische Staatsanwaltschaft hatte entschieden, dass die Lieferungen zunächst gesiebt werden müssen. Anschließend kann eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob es sich um eine harmlose Sorte handelt, wie es der Lieferant der französischen Lieferung behauptet, oder ob dem nicht so ist und die Lieferung abgewiesen werden muss.
Die Anlagen in Safanga sind nicht mit geeigneten Anlagen zum Sieben dieser Lieferungen ausgestattet, das sagte eine nicht genannte Quelle der Nachrichtenagentur Reuters. Der Siebe-Prozess könne in den Silos von Sohag oder Qena stattfinden, so die Quelle weiter.
Am vergangenen Mittwoch sagte der ägyptische Landwirtschaftsminister, dass es sich bei dem Mohn um eine harmlose Sorte handele, eine finale Entscheidung von der Staatsanwaltschaft stehe aber noch aus.

Russland: Weizenpreise steigen

18.09.2017 13:57

Die russischen Weizen-Export-Preise stiegen in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Folge aufgrund höherer globaler Preise und des gestiegenen Rubels zum US-Dollar.
Schwarzmeerweizen mit 12,5% Proteingehalt und zur Lieferung im September lag laut IKAR per Ende letzter Woche bei $185/Tonne FOB. Das ist ein Anstieg um $2,00 zur Vorwoche.
SovEcon meldet einen Anstieg um $1,00 auf ebenfalls $185/Tonne. Gerste stieg demnach um $3,00 auf $180,00/Tonne. Ikar nannte einen unveränderten Gerstepreis von $179/Tonne.
An der CBoT in Chicago stiegen die Weizenpreise in der vergangenen Woche um 2,5%. Grund war eine Welle von Short-Abdeckungen aufgrund der Risiken auf der Südhalbkugel. In Australien ist es zu trocken, außerdem könnte Frost die Pflanzen bedrohen. Sorgen bereitet auch die Weizenernte in Argentinien. Dort sind 70.000 Hektar Weizenanbaufläche von Überschwemmungen gefährdet. Weitere 80.000 Hektar wurden bereits im vergangenen Monat aufgrund heftiger Niederschläge abgeschrieben und auf zusätzlichen 150.000 Hektar wurde mit der geplanten Weizenaussaatgar nicht erst begonnen.
Die russische Währung profitiert gegenwärtig vom festeren Rohölpreis, Rohöl ist Russlands wichtigster Export-Artikel.
Im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 (Juli bis Juni) per 13. September exportierte Russland bisher 8,9 Mio. Tonnen Getreide und somit 19% mehr, als im Vorjahr zum selben Zeitpunkt. Die Weizenexporte stiegen um 6% auf 6,7 Mio. Tonnen.
Russlands Landwirte haben per 14.September 109 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Das sind 71,5% der Gesamtfläche. Zur selben Zeit im Vorjahr wurden 102,8 Mio. Tonnen Getreide geerntet.
Die Inlandspreise für Weizen in Russland sind aufgrund der voranschreitenden großen Ernte und der großen einzulagernden Mengen unter Druck. Weizen der Klasse 3 fiel laut SovEcon vergangene Woche im europäischen Teil Russlands um 200 Rubel auf 8.125 Rubel/Tonne. Weizen der Klasse 4 fiel stärker um 275 Rubel auf 7.075 Rubel/Tonne ex Works (ohne Fracht).

Getreideexporte aus GUS-Staaten gewinnen an Bedeutung (3)

Wechselkurse und Qualität spielen eine große Rolle

18.09.2017 13:46

Der Wechselkurs des russischen Rubels spielt ebenso eine große Rolle für den Getreideexport. Im letzten Jahr war die Währung relativ schwach und hat sich in diesem Jahr aber wieder gefestigt. Für einen US-Dollar konnte man letztes Jahr 80 Rubel bekommen, jetzt sind es rund 55 bis 60 Rubel. Da Getreide am Weltmarkt in US-Dollar bezahlt wird, war der schwache Rubelkurs eine große Hilfe bei dem außergewöhnlich großen russischen Export im Vorjahr.
Aus Sicht der Käufer stellte russischer Mahlweizen das beste Preis-Leistungsverhältnis. Der Standardweizen mit 12,5 % Protein hat zudem mit über 25 hohe Gluten-Werte und das Spezifische Gewicht hatte mindestens 78 während die Fallzahlen zwischen 280 und 300 lagen.
Der einzige Problempunkt sind die Bruchkörner, hier ist Russland aber auf gutem Weg das zu verbessern. Russland strebt jetzt maximal 2 % Bruchkörner an, um später auch den internationalen Mindeststandard von 1 % zu erreichen.
Zum Vergleich: Frankreichs Exportweizen hat in der Regel 0,1 % Bruchkörner, meist aber sogar 0%. Deshalb ist französischer Weizen in Algerien auch so gefragt. Russischer Weizen ist aber in Nigeria, Mexiko und Venezuela und sogar in Peru gefragt.

COT-Bericht (Commitments of Traders)/ Tabelle und Gesamtgrafik

18.09.2017 10:00

 

COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Sojabohnen

18.09.2017 09:58

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen bei den CBoT Sojabohnen in der Woche vom 05.09.- 12.09.17 um 3.580 Lots. Sie reduzierten gleichzeitig den Bestand an Short-Positionen um 3.956 Lots. Damit sind die institutionellen Anleger mehrheitlich Netto-Short mit 4.408 Lots.


COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais

18.09.2017 09:57

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 05.09.-12.09.17 um 3.699 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 13.388 Kontrakte. Damit hat die Anlegergruppe Ihren Bestand um 9.689 Lots auf 119.412 Lots Netto-Short-Position erhöht.


COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Weizen

18.09.2017 09:56

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 05.09.-12.09.17 um 2.940 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 3.175 Kontrakte. Damit reduzierte die Gruppe der institutionellen Anleger per 12.09.17 die Netto-Short-Positionen um 2.825 Lots auf 83.745 Netto-Short Positionen.


Starke Nachfrage nach US-Sojabohnen

18.09.2017 09:14

In den letzten vier Handelssitzungen stiegen die Kurse der CBoT-Sojabohnenfutures dreimal. Die Marktbeteiligten in den USA erwarten eine weiterhin gute Nachfrage aus China. Die umfangreiche Ernte in den USA begrenzt allerdings den Kursanstieg.
Private Exporteure hatten am Freitag 132.000 Tonnen Sojabohnen an chinesische Kunden verkauft. In der vergangenen Woche wurden schon mehrere derartige Exportaufträge gemeldet. Am US-Golf werden hohe Prämien bezahlt, weil noch für Septemberverladungen weitere Sojabohnen für den Export gesucht werden.
Hinzu kommt, dass Argentiniens Sojabohnenernte 2017/18 mit Sicherheit kleiner ausfallen wird. Man spricht derzeit im Vergleich zum Vorjahr von einem Minus von 7 % = 52 Mio. Tonnen. Schlechte Gewinne und zu viel Regen sind die Ursache. Deshalb werde die Nachfrage gut bleiben, glauben Agrarmarktanalysten in Indien. Es gibt wieder Unsicherheit über das Wetter, denn in Brasilien und Argentinien sind La Nina-Einflüsse spürbar.
Die fortschreitende Ernte in den USA begrenzen aber die Marktphantasien. Trockenes Erntewetter im östlichen Teil des US-Midwest und der Mississippi-Delta-Region sollte für einen frühzeitigen Erntestart bei Mais und Sojabohnen sorgen.


Getreidemail

18.09.2017 08:46

Die Weizennotierungen in Chicago waren am Freitag das stärkste Glied im Agrarkomplex und schlossen mit Aufschlägen. Technische Käufe, Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften sowie zu trockenes Wetter und Frostgefahr in Australien gaben dem Markt Unterstützung. Das private Analystenhaus Informa Economics schätzt die gesamte US-Weizenproduktion 2017 auf 1,66 Mrd. Bushel und damit deutlich niedriger, als das US-Landwirtschaftsministerium mit 1,739 Mrd. Bushel. Fondsgesellschaften waren am Freitag Netto-Käufer von 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT leicht fester. Bei schwachen Umsätzen schlossen die Weizenfutures an der Euronext in Paris unverändert bis minimal fester. In Deutschland werden im Landesinneren derzeit höhere Weizenpreise erzielt, als an den Exporthäfen. Am Kassamarkt in Hamburg liegen die Gebote für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September bei 1,00 Euro über Matif Dezember 17. Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung September/Dezember wird deutlich höher zu ca. 171 Euro/Tonne gehandelt. Der festere Wechselkurs des Euro zum US-Dollar verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt.

Fonds verkauften am Freitag 5.000 Lots CBoT Sojabohnen

18.09.2017 07:16

Argentinien: Sojabohnenernte zur Vermarktung 2017/18 geringer, als im Vorjahr

15.09.2017 17:53

Argentiniens Sojabohnenernte für die Vermarktung 2017/18 fällt nach Schätzungen lokaler Analysten aufgrund heftiger Niederschläge und Überflutungen vor der Aussaat und niedriger Gewinnspannen um mehr als 7% im Vergleich zur Ernte 2016/17 auf rund 52 Mio. Tonnen. Die Aussaat beginnt gewöhnlich im kommenden Monat. Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Sojaöl und Sojaschrot. In den vergangenen 2 Monaten haben ungewöhnlich starke Stürme und Niederschläge im Getreidegürtel von Argentiniens Pampa große Flächen überflutet.
Ende 2015 erleichterte der damals neu in sein Amt eingeführte Präsident Mauricio Macri die Export-Steuer und weitere Ausfuhrhemmnisse für argentinischen Weizen und Mais. Das führte zu einem starken Anstieg bei der Aussaat dieser Sorten. Auf Flächen die ursprünglich für Sojabohnen geplant waren, wurden Mais und Weizen angebaut.
Die argentinische Börse schätzt die Anbaufläche für Sojabohnen auf 18,8 Mio. Hektar und die Sojabohnenproduktion auf 54,5 Mio. Tonnen. Das wären 4,8% weniger als die 57,3 Mio. Tonnen, die in diesem Jahr geerntet wurden. Eine weitere Herabstufung könnte aufgrund der schwierigen Witterung erfolgen.
Der Chef des in Buenos Aires ansässigen Beratungsunternehmens Agritrend, Gustave Lopez, glaubt, dass der Anbau und die Vermarktung von Mais in dieser Saison profitabler sind, als der Anbau von Sojabohnen. Lopez glaubt, dass die Sojabohnenernte um 3,5% auf 55 Mio. Tonnen fällt, während Ricardo Baccarin, Analyst von Panagricola Consultancy von einem Rückgang um 7% auf 52 Mio. Tonnen ausgeht.
Die aktuellen Überschwemmungen behindern auch die Maisernte. Trotzdem belässt die Buenos Aires Grains Exchange die Prognose der Maisproduktion für die Vermarktung 2016/17 stabil auf 39 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

Getreideexporte aus GUS-Staaten gewinnen an Bedeutung (2)

Wettbewerbsvorteil: Niedrige Produktionskosten

15.09.2017 15:19

Neben Russland sind aber auch die Ukraine und Kasachstan bedeutende Getreideexporteure. Russland exportiert in dieser Vermarktungsperiode 39 Mio.to Getreide, davon 29,5 Mio.to Weizen sagt der IGC, Die Ukraine 36,2 Mio.to (13,5 Mio.to Weizen) und Kasachstan 7,8 Mio.to (7 Mio.to Weizen).


Der Erfolg dieser Länder im Getreideexport begründet sich mit den niedrigen Produktionskosten. Neben extrem günstigen Preisen für Ackerlandland und Pachten sind die Lohnkosten viel niedriger als in Europa oder in anderen Getreideanbauregionen der Welt. Selbst in Südamerika sind die Lohnkosten nicht so tief wie in den GUS-Staaten. Lediglich in Rumänien sind sie noch niedriger.
Das macht den Getreideanbau und die Landwirtschaft dort sehr profitabel. Aus diesem Grunde haben Investoren in den letzten 10 Jahren in großem Stil in den russischen Agrarsektor investiert. Sie kauften oder pachteten sich große Flächen zusammen und von diesen Agrarholdings mit Anbauflächen über 100.000 Hektar gibt es in russland bereits mehrere hundert.
Diese Größe steigert zudem die Effizienz noch weiter: Der Kauf von Betriebsmitteln, wie Saatgut oder Maschinen ist günstiger, weil man größere Einheiten kauft.
Das hat dazu geführt, dass der Weltgetreidemarkt zuletzt überversorgt ist.

Ukraine: Weizenpreise fester

15.09.2017 14:33

Die ukrainischen Weizenexportpreise sind in dieser Woche gestiegen. Das meldet UkrAgroConsult heute. Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5% zur Lieferung September-Dezember FOB Schwarzes Meer stieg um$ 1,00 auf $181/185. Weizen mit einem Proteingehalt von 11,5% stieg um $2-3 auf $174/176 und Futterweizen stieg um $5-6 auf $168/171.
Die Ukraine hat nach Aussage von Landwirtschaftsminister Maksim Martyniuk in diesem Jahr 26,6 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Exportieren könnte man rund 17 Mio. Tonnen in der Saison 2017/18.

Getreideexporte aus GUS-Staaten gewinnen an Bedeutung (1)

Bedeutung der GUS für den Weltmarkt

15.09.2017 14:05

Die Bedeutung der früheren Staaten der Sowjetunion (GUS) als Getreideexporteure ist in den letzten Jahren spektakulär gestiegen. Früher war Russland der bedeutendste Importeur von Getreide und heute sind die Staaten Russland, Ukraine und Kasachstan die wichtigsten Getreideproduzenten der Welt. Russland wird in dieser Saison bereits zum zweiten Mal in Folge mit 39 Mio.to Weizen-Exportweltmeister. Die Produktionskosten sind dort sehr niedrig und bei der Getreidequalität hat man auch schon aufgeholt und arbeitet mit Hochdruck an Verbesserungen. In Sachen Logistik müssen die Anbieter noch aufholen um das Vertrauen der internationalen Getreideeinkäufer nachhaltig zu gewinnen.
Der internationale Getreiderat (IGC) schätzt die Getreideproduktion 2017/18 in der Region auf 214,6 Mio. Tonnen (Vj.: 226,9 Mio.to). Russland 108,4 Mio.to, Ukraine 62,3 Mio. to sowie Kasachstan 17,5 Mio.to. Darin enthalten sind insgesamt 120,5 Mio.to Weizen, aufgeteilt in Russland 67 Mio.to, Ukraine 24,5 Mio.to sowie Kasachstan 13,3 Mio.to.

Argentinien: Überschwemmungen gefährden 70.000 Hektar Weizenanbaufläche

15.09.2017 11:58

Überschemmungen seit dem vergangenen Wochenende in Argentinien gefährden die Weizenbestände zur Ernte in der Saison 2017/18 auf einer Fläche von 70.000 Hektar. Das meldete die Buenos Aires Grains Exchange gestern. Die Fläche kommt „on Top“ auf die bereits im vergangenen Monat gemeldete Fläche von 80.000 Hektar aufgrund exzessiver Regenfälle. Insgesamt könnten sich die Verlust in der Kampagne 2017/18 also auf 150.000 Hektar summieren.
Auf einer Fläche von 150.000 Hektar konnte die geplante Weizenaussaat wegen der Überschwemmungen gar nicht erst stattfinden. Somit wird derzeit von einer Fläche von 300.000 Hektar ausgegangen, auf der weniger Weizen geerntet wird.
Am heftigsten betroffen sind die Regionen im Süden sowie die zentralen und westlichen Regionen im „Brotkorb“ der Provinz Buenos Aires.
Auch die Maisernte ist von den Niederschlägen betroffen und führt zu Verzögerungen. Die Börse beließ die Ernteschätzung 2016/17 aber unverändert au 39 Mio. Tonnen.

Frankreich: Maisernte hat begonnen / Bestände stabil

15.09.2017 11:13

Der Zustand der französischen Maisbestände war in der vergangenen Woche stabil. Wie schon in der Vorwoche erhielten 79% der Bestände per 11. September die höchste Bewertung „gut bis exzellent“. Das meldet das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr erhielten nur 54% der Bestände Bestnoten.
Die Maisernte hat in den südlichen Regionen begonnen. 1% der Bestände wurde in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes bis zum 11. September geerntet. 2% sind es in den Regionen Occitanie-Midi-Pyrénées, so FranceAgriMer weiter. Regnerisches Wetter in dieser Woche hat den Fortschritt der Ernte des größten Getreide-Produzenten der Europäischen Union jedoch verlangsamt.

Grafiken: Vereinigungspreis und Schweineschlachtungen Deutschland

15.09.2017 10:41

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