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US-Ziel für Sojabohnenexporte schwer einzuhalten

18.04.2019 14:39

Wenn die USA ihr Exportziel für Sojabohnen erreichen will, müssen in den verbleibenden 20 Wochen bis zum Ende der Vermarktungsperiode Ende August jede Woche 920.000 Tonnen ins Ausland verkauft werden.
US-Exporteure rechnen aber damit, dass China in diesem Jahr 12% weniger US-Bohnen importiert und in den letzten Wochen sank auch das Interesse von Käufern anderer Länder. Als die US-Bohnen aufgrund des Handelsstreits mit China in den letzten Monaten relativ billig waren, steigerten diese Länder den Bezug aus den USA. So importierte Europa 132% mehr aus den USA. Inzwischen kommt in Südamerika eine große Ernte auf den Markt und die Preise dort sind wieder niedriger als in Nordamerika.
Neben den Verwerfungen beim China-Handel mit Agrarrohstoff während des Handelsstreits sinkt nun auch die Nachfrage Chinas nach Futtermitteln, da der Schweinebestand wegen der ASF-Seuche um 10% gesunken ist. Chinas Schweinefleischproduktion wird in diesem Jahr um 20-30% sinken, so die Prognose von Marktbeobachtern.
Ohne Chinas ASF-Problem würde sich die chinesische Nachfrage nach US-Bohnen wohl wieder einrenken, falls der Handelsstreit beigelegt wird. Einige Good-Will-Aktionen chinesischer Staatsbetriebe haben die Einfuhren von US-Bohnen bereits steigern können. Das hat zur Folge, dass Brasilien so wenig Sojabohnen ausführt, wie seit vier Jahren nicht mehr. Mit ASF wird China wohl mehr Fleisch importieren müssen und weniger Futtermittel.

US-Export-Sales: Sojabohnenexporte höher, als erwartet

18.04.2019 14:33

USA hoffen auf mehr Weizenabsatz nach Brasilien

18.04.2019 14:14

Der Verband der Weizenhändler in den USA (U.S. Wheat Associates) hofft darauf, in diesem Jahr 80% der zollfreien Weizenimportquote Brasiliens (750.000 to) bedienen zu können.
Derzeit müssen die Käufer 10% Importzoll abgeben, während Argentinien, der Hauptlieferant für Brasiliens Weizenimporte, mit Brasilien in der Mercosur-Freihandelszone verbunden ist und gar keine Importzölle abzuführen sind. Der Unterschied sind dann ca. 25 USD/to.
Bis in die 1970er Jahre waren die USA Brasiliens Weizenlieferant Nr.1, zuletzt lieferten sie nur 300.000 bis 400.000 Tonnen p.a., je nachdem wie gute die brasilianische oder argentinische Ernte ist. In 2013 konnten die USA sogar 4 Mio. Tonnen Weizen liefern.
Brasilien ist zwar einer der größten Exporteure für Agrarrohstoffe der Welt, Weizen wächst dort aber wegen den tropischen Temperaturen nicht gut. Brasilien will seinen Markt aber auch für Russland öffnen. Brasilien importiert pro Jahr durchschnittlich sechs Mio. Tonnen Weizen und deckt damit rund die Hälfte des Konsumbedarfs ab.

Stühlerücken bei InVivo

18.04.2019 12:28

Der Chefhändler der französischen Getreidehandelsgenossenschaft Stephane Bernhard verlässt das Unternehmen. Damit bestätigen sich die Gerüchte der letzten Tage.
Bernhard ist vor fünf Jahren zur InVivo-Gruppe gestoßen, nachdem er zuvor bei Louis Dreyfus als Investment Fundmanager gearbeitet hatte.
Er hat in seiner Zeit InVivo durch eine schwierige Zeit im Getreidehandel geführt in der Frankreichs Weizenexporte durch billigen Schwarzmeerweizen Konkurrenz bekamen.
Während der Umstrukturierung des Handelshauses musste er Personal entlassen und hat in Singapur und Brasilien Niederlassungen gegründet. Außerdem entwickelte er eine digitale Handelsplattform, um Offerten für Getreide aus den Mitgliedsunternehmen besser bündeln zu können und den Wettbewerb zu steigern.
InVivos CEO Thierry Blandinieres hatte im Januar angekündigt, an diese Handelsplattform auch externe Unternehmen anschließen zu wollen. Eine offizielle Begründung für den Fortgang Bernhards hat das Unternehmen nicht mitgeteilt, man sei aber auf der Suche nach einem anderen Chef-Getreidehändler.
InVivo hat 200 Genossenschaften als Mitglieder. Es ist Frankreichs größtes Getreideexportunternehmen und betreibt außerdem auch den Großhandel mit Wein.
Ein weiterer Händler im früheren Team von Bernhard verlässt ebenfalls das Unternehmen.

Getreidemail

18.04.2019 07:56

Die Weizefutures in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und legten moderat zu. Gelegeheitseinkäufe nach den kräftigen Verlusten vom Vortag sowie Shortabdeckungen (Short Covering) stützten den Markt. Heute um 14.30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Exporte in einer Spanne von 350.000 - 700.000 Tonnen Weizen. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde etwas schwächer. An der Euronext in Paris bewegten sich die Weizenfutures in einer engen Handelsspanne und schlossen uneinheitlich. Der Frontmonat Mai beendete den Tag mit Verlusten aufgrund technischer Verkäufe und Positionierungen vor dem Auslaufen der Optionen auf den Mai-Future, während die Termine der neuen Ernte von den positiven Vorgaben aus Übersee profitierten und moderat zulegten. Die Stimmung ist insgesamt gemischt. In Frankreich sind die Exportverladungen rege, es besteht aber Unsicherheit über die letzten Wochen bis zum Ende der Vermarktungsperiode 2018/19. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Exportweizen zur Lieferung im April auf 7 Euro über Paris Mai 19. In vielen Regionen in Deutschland und Europa ist es schon wieder sehr trocken.


 

US-Export-Sales: Analysten erwarten Weizenexporte von 350.000 - 700.000 Tonnen

18.04.2019 07:39

CBoT-Sojabohnenkurse heute Morgen auf vier-Monats-Tief stabil

18.04.2019 07:36

Zur Stunde können sich die Kurse der CBoT-Sojabohnenfutures von ihrem tiefsten Stand in diesem Jahr, den sie gestern handelten, abheben. Dies wird aber wohl nicht zu einer Trendwende führen, weil ein großes Angebot aus Südamerika zusammen kommt und weil man damit rechnen muss, dass das afrikanische Schweinefieber (ASF) in China die Nachfrage drücken wird.
So bleiben die Kurse wohl weiter unter Druck.
In Argentinien erwartet man jetzt eine Sojabohnenernte von 55,9 Mio. Tonnen. Im trockenen Vorjahr waren es nur 37,78 Mio. Tonnen. In Brasilien kommen 115,8 Mio. Tonnen zusammen. Die vorherige Schätzung wird damit um zwei Mio. Tonnen übertroffen.
Chinesische Regierungssprecher warnten gestern davor, dass die Schweinepreise dort im Q3 und Q4/2019 um 70% gegenüber dem Vorjahr steigen werden. Im Q1/2019 sank der Schweinebestand wegen der ASF-Seuche um 10%. China nutzt das Schrot von Importsojabohnen für die Herstellung von Futtermitteln.
Eine weitere Gesprächsrunde zur Beilegung des Handelsstreits zwischen Peking und Washington sowie ein mögliches Treffen der Regierungschefs beider Länder Ende Mai oder Anfang Juni kann die Stimmung am Sojabohnenmarkt etwas aufhellen.


Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

18.04.2019 07:33

Pigmeat_Dashboard

17.04.2019 16:35

Ölsaaten-Dashboard

17.04.2019 16:22

Alles über den Getreidemarkt

auf 16 Ppt.-Folien

17.04.2019 16:12

20% der landw. Nutzflächen in China mit Umweltgiften verseucht

17.04.2019 14:59

Chinas Bemühungen, gefährliche Bodenverunreinigungen zu bekämpfen, wird durch lokale Behörden vereitelt. Diese brauchen die Einnahmen aus der Vergabe von Landnutzungsrechten, wie von Grundstücken früherer Industriegebiete, die oft mit Schwermetallen oder anderen Umweltgiften verseucht sind.
Bodengifte sind in China die größten Umweltschutz-Herausforderungen. Eine in 2014 durchgeführte Erhebung ergab, dass fast 20% der Landwirtschaftlichen Nutzflächen Chinas mit diversen Chemiegiften, Pestiziden und Rückstände von Schwermetallen belastet ist.
In 2016 hat Peking darauf reagiert und für die kommende Legislaturperiode einen Plan zur Beseitigung der Belastungen erarbeitet. Die Regierung hat sich aber nicht dazu entschlossen, finanzielle Vorteile dafür auszuloben geschweige denn, für die Sanierung zu bezahlen. Die Aufräumarbeiten, insbesondere der Abriss tausender alter Industrieanlagen in ländlichen Regionen, sind sehr teuer und die Grundstückspreise dort besonders niedrig.
Nun hat Greenpeace beim Institut für Ökologie und Umweltschutz ein weiteres Gutachten von der Universität in Nanjing erstellen lassen, das zu Schluss kommt, das die fehlenden finanziellen Anreize dazu führen, dass die Lokalregierungen lieber die Grundstücke im gegenwärtigen Zustand langfristig verpachten, statt sich um die Aufräumarbeiten zu kümmern.
Chinas Gemeinden finanzieren sich über die Pachterträge und sind sogar darauf angewiesen. Auch wenn Städte einen Plan haben, wie man die Umweltsünden in den Griff bekommen kann, so brauchen sie doch Geld und verpachten lieber. In 2018 haben diese Verkäufe den lokalen Behörden 6,5 Billionen Yuan (=858 Mrd.€) in die Kassen gespült. Das waren 25% mehr als vor einem Jahr. In diesem Zeitraum wurden 25% der kontaminierten Grundstücke verpachtet. Lediglich 7,5 Mrd. Yuan wurden dafür aufgewandt, um die Flächen zu entgiften.
41% der Umweltgifte waren chemischen Ursprungs. Schwermetalle und Metalloide wie Chrom und Arsen wurden auf 54% der Flächen gefunden. Die Vielzahl verschiedener Bodenbelastungen macht es schwer, eine Lösung zur Sanierung der Flächen zu finden. 14 verschiedene Substanzen wurden auf einem Grundstück in Wuhan entdeckt. Wenn Grundstücke verpachtet sind, können die Pächter für den Zustand der Grundstücke nicht verantwortlich gemacht werden, sofern ihnen die Kontamination nicht nachgewiesen werden kann. Bei Eigentum wäre das anders.
Greenpeace fordert für die lokalen Umweltschutzbüros ein Mitspracherecht, wenn es um die Nutzungsverträge der Grundstücke in China geht.

Der Schlachtschweinepreis bleibt heute auf 1,73 stabil

17.04.2019 14:24

Nach einer vierwöchigen Preisrally bleiben die Schlachtschweinepreise in Deutschland in der kommenden Woche auf dem erreichten Niveau von 1,737€/kg SG stabil. Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen.
Das Fehlen der Schlachttage in dieser und der nächsten Woche hat die Nachfrage etwas beruhigt und auch das Angebot bleibt überschaubar. Der Handel mit Schweinefleisch ist hingegen lebhaft. Nach den florierenden Exporten nach China steuert nun Grillsaison in Deutschland auf ihren ersten Höhepunkt zu. Grillartikel wie Nacken sind besonders gut gefragt. Auch alle anderen Teilstücke gehen problemlos weg und das Angebot bleibt klein. So kann der Fleischhandel die jüngsten Preisanstiege gut kompensieren.
Auch wenn das Schlachtschweineangebot in unseren Nachbarländern größer ausfällt, spricht man hier ebenfalls von ausgeglichenen Marktverhältnissen.
Unterdessen warnt ein Sprecher des chinesischen Landwirtschaftsministeriums vor weiteren Engpässen bei der Versorgung mit Schweinefleisch in China vor weiter steigenden Preisen. Im Q3 und Q$/2019 könnten dort die Preise 70% höher ausfallen, als im Jahr zuvor.

GDT-Index: Preisanstieg verlangsamt sind

17.04.2019 10:18

Die Preise für Milch- und Milchprodukte stiegen gestern in der Versteigerung der Global-Dairy-Auktion bereits zum 10. Mal in Folge.
Der GDT Preis Index stieg gestern um 0,5% auf einen Durchschnittspreis von 3.447 USD/Tonne. Der Preisanstieg hat sich damit aber gegenüber den vorherigen Auktionen verlangsamt. Das meistgehandelte Produkt Vollmichpulver verlor sogar um 0,7%.
Im Kassamarkt können sich Prämien aufgrund von Trockenheit in Neuseeland und folglich einer kleineren Milchproduktion durchsetzen.
Insgesamt wurden gestern in Wellington 16.166 Tonnen Milchprodukte versteigert. Damit ist die Menge um 9,5% kleiner als in der vorherigen Auktion.
Die GDT Auktionen werden von der Neuseeländischen Fonterra-Gruppe durchgeführt, sie sind allerdings unabhängig von dem Milchkonzern, der 10.500 Bauern als Mitlieder zählt und rund ein Drittel des Welthandels mit Milchprodukten beherrscht. Die Auktionen werden zweimal im Monat abgehalten. Die nächste findet am 7.Mai statt.

Prognose: Schweinepreise in China steigen im Q3 und Q4 um 70%

17.04.2019 09:50

Die Schweinepreise in China könnten in der zweiten Jahreshälfte 2019 gegenüber dem Vorjahr um 70% zulegen. Das ist die Prognose eines Abteilungsleiters Tang Ke im Agrarministerium. Offizielle Zahlen belegen, dass der Ausbruch des Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) die chinesische Schweineherde bereits um 10% dezimiert hat.
Die Schweinefleischproduktion sank in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 5%. Analysten gehen davon aus, dass der Rückgang in den nächsten Quartalen noch viel deutlicher wird, weil das Land Probleme hat, die Seuche in den Griff zu bekommen.
Da China offensichtlich bereits jetzt ein riesiges Proteindefizit hat, ist man auf Fleischimporte dringend angewiesen. Das wird sich auch noch verschärfen, da im März der Sauenbestand um 21% sank. Die Rabo Bank hatte in dieser Woche hochgerechnet, dass China in diesem Jahr bis zu 200 Mio. Schweine keulen muss oder die Tiere an der Seuche verenden. In den Verhandlungen über die Beilegung des Handelsstreits mit den USA wird auch darüber gesprochen, wie mehr US-Schweinefleisch nach China geliefert werden kann. Problematisch dabei ist, dass die Hälfte der US-Schweine mit Wachstumshormonen (Rectopamine) gefüttert wird, die in China verboten sind.
China kauft bereits seit Wochen am Weltmarkt Schweine- oder anderes Fleisch und hat damit auch in Europa die Preise in die Höhe getrieben. Hierzulande stiegen die Preise für lebende Schweine in den letzten vier Wochen um mehr als 30 Cent/kg SG. Inzwischen verhandeln chinesische Behörden auch mit Brasiliens Schlachthöfen über die Zulassung zum China-Export.
Nach der Meldung in China über den Ausbruch des ASF im August letzten Jahres sanken dort die Schweinepreise deutlich, weil viele Bauern im Norden Landes ihre Schweine aufgrund von Transportverboten nicht zum Schlachter bringen konnten. Im März stiegen dann aber überall in China die Schweinepreise um 20% auf umgerechnet 2,70 €/kg/SG. Ein Anstieg um 70% würde die Großhandelspreise in Richtung 3,6 €/kg SG treiben.
Höhere Fleischpreise hatten bereits im März die Inflationsrate in China auf den höchsten Stand seit Oktober 2018 steigen lassen.

Getreidemail

17.04.2019 07:44

Der positive Saatenzustandsbericht und ein großes weltweites Angebot ließen die Weizenfutures gestern in Chicago auf ein Ein-Monats-Tief fallen. Am Montag veröffentlichte das US-Landwirtschaftsministerium den wöchentlichen Crop-Progress-Report. Per 14. April befinden sich rund 60% der Winterweizenbestände in Top-Verfassung. Zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr erhielten nur 31% das Rating "gut bis exzellent". Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und beendeten den Handelstag ebenfalls mit kräftigen Kursverlusten. Die guten Wachstumsbedingungen auf der Nordhalbkugel und technische Verkäufe sorgten für Abwärtsdynamik. Positionierungen für die in Kürze auslaufenden Optionen auf dem Mai-Future begrenzten das Abwärtspotenzial auf dem Frontmonat, der zwischenzeitlich um 3 Euro sank. Die deutsche Weizenernte 2019 wird nach Schätzungen des DRV um 20,6% zum Vorjahr ansteigen auf 24,44 Mio. Tonnen. Trockenheit in Spanien und Südosteuropa schürt die Gefahr von sinkenden Getreideerträgen. Auf EU-Ebene zeigt der Ertragsmonitor für 2019 einen durchschnittlichen Weizenertrag von 6,01 Tonnen/Hektar. Im März lag die Prognose noch bei 6,04 Tonnen/Hektar.

Wintergetreide: Gute Feldbestände auf der Nordhalbkugel

17.04.2019 07:34

Nachdem die Kurse der CBoT-Weizenfutures gestern auf ein Monats-Tief gesunken waren, handelt die Nachbörse dort zur Stunde fester. Das könnten Gewinnmitnahmen von Investoren sein, die damit einen günstigen Ausstieg aus ihren Short-Positionen nutzen. Der Druck kam durch diverse Meldungen über den guten Zustand von Feldbeständen auf der Nordhalbkugel.
Mit Ausnahmen in Teilen Europas herrscht auf der nördlichen Hemisphäre vegetationsfreundliches Wetter. Das USDA hatte bereits am Montag in seinem wöchentlichen Crop-Report 60% der US-Winterweizenbestände in die Top-Kategorie „good-to-excellent“ eingestuft. Im letzten Jahr waren es zu diesem Termin 31%.
Das Beratungsunternehmen SovEcon hob seine Schätzung zu Russlands Weizenernten von 80 auf 83,4 Mio. Tonnen an. Damit könnte Russland mehr Weizen exportieren als in dieser Vermarktungsperiode.
In Deutschland erwartet der Raiffeisenverband DRV eine, gegenüber dem trockenen Vorjahr, um 20,6% größere Weizenernte und damit 24,44 Mio. Tonnen.

Institutionelle Anleger verkauften gestern Agrar-Commodities

17.04.2019 07:17

Kartoffelanbau in Frankreich und Belgien steigt

16.04.2019 16:58

Dem französischen Amt für Agrarstatistik Agreste zufolge wächst der Kartoffelanbau dort in diesem Jahr um 12,8% auf 149.000 Hektar. Damit setzt sich der Trend der Vorjahre fort obwohl die Pflanzgutversorgung nicht gut war. Getrieben wird diese Entwicklung von der belgischen Verarbeitungsindustrie. Die Fabriken dort können für ihren steigenden Rohstoffbedarf kaum noch zusätzliche Flächen finden. In Flandern, wo fast ausschließlich Frühkartoffeln angebaut werden, wird es mit 8% aber auch einen deutlichen Anbauzuwachs geben. Damit wird der Anbaurückgang von Frühkartoffeln im Vorjahr aber nur zum Teil kompensiert. Am 1. April waren in Belgien erst 25% der Frühkartoffeln und 3% der Anschlusssorten gepflanzt. Das ist nicht sonderlich früh.

GDT-Index steigt zum 10.Mal in Folge

16.04.2019 16:49

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