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Vereinigungspreis für Schlachtschweine: 1,85 €/kg SG (+/-0 ct)

11.09.2019 14:40

Unverändert bleibt der Vereinigungspreis für Schlachtschweine für die Woche bis zum 18.09.19. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen hat etwas zugenommen, es liegt aber nach wie vor hinter den Werten des Vorjahres. Regional sind durchaus Unterschiede deutlich und mancherorts berichten Marktteilnehmer von knappen Mengen. Die Schlachtunternehmen ordern aktuell recht flott, klagen aber weiterhin über den schwierigen deutschen Fleischmarkt. Der Handel mit Schweinefleisch läuft zwar wieder etwas flotter, insbesondere der Exportmarkt China bietet Impulse. Problematisch sind aber immer noch die schlechten Margen. Insbesondere der Absatz von Lachsen und Schinken ist derzeit schwierig. Europaweit nimmt der Bedarf an Schlachtschweinen zu bei gleichzeitig steigendem Angebot. Geschlachtet wurden in der vergangenen Woche in Deutschland 939.296 Schweine der Handelsklasse S-V (Vorwoche: 941.145; Vorjahr: 964.103). Die durchschnittlichen Schlachtgewichte stiegen um 100 Gramm zur Vorwoche auf 96,2 kg.

Frankreich: Rapssaatanbaufläche 2020 steigt auf 1,2 - 1,3 Mio. Hektar

11.09.2019 14:18

Das Institut für Ölsaatenanbau Terres Inovia schätzt die französische Rapssaat-Anbaufläche für das kommende Jahr auf 1,2 – 1,3 Mio. Hektar. In diesem Jahr lag die Anbaufläche bei 1,1 Mio. Hektar.
Fabien Lagarde, Manager bei Terres Inovia, teilte mit, dass im Vergleich zum Vorjahr höhere Niederschläge in einigen Regionen dazu beigetragen hätten, dass die Anbaufläche höher ausfällt. Die erneute Trockenheit in Teilen Mittel- und Ostfrankreichs habe die Aussaat jedoch bereits verringert, und es werde bald Regen nötig sein, um weitere Verluste zu verhindern. Es sei zudem nicht zu erwarten, dass sich die nationale Rapsanbaufläche auf ein durchschnittliches Niveau von etwa 1,4 Millionen Hektar erholen würde.

Importeur aus Thailand kauft 70.000 Tonnen Weizen

11.09.2019 13:09

Ein Import-Unternehmen aus Thailand hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 70.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft gekauft, melden heute Mittag europäische Händler.
Die Thai Feed Mill Association (TFMA) kaufte den Weizen für rund $220,50/Tonne c&f zur Lieferung im Dezember. Verkäufer ist demnach Agrocorp.

Brasilien: Verzögerte Aussaat von Sojabohnen mit weitreichenden Folgen

11.09.2019 13:05

In den für den Sojabohnenanbau großen Brasilianischen Bundesstaaten Paraná und Mato Grosso verzögert sich die Aussaat der Bohne wegen Trockenheit. Im letzten Jahr kam die Saat frühzeitig in die Erde.
Bis zum 17. September 2018 waren bereits 9% der geplanten Sojabohnenflächen bestellt. In diesem Jahr sagen die Meteorologen aber mindestens bis zum 20. September keinen Regen voraus, der für die Aussaat benötigt wird.
Ein früher Start der Vegetation erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass nach der Sojabohne auch noch Mais gesät werden kann. Zwischen der Ernte und einer neuen Aussaat der gleichen Frucht müssen wegen der Pflanzenhygiene mindestens 60 Tage vergehen, da man sonst die Pflanzenkrankheit Soja-Rost in die nächste Ernte übertragen würde. Deshalb werden die Farmer in Paraná auch nicht vor dem 15. September mit der Aussaat von Sojabohnen beginnen.
Das alles lief im Vorjahr optimal und es wurde nach einer guten Sojabohnenernte (115 Mio. Tonnen - -3,4% zum Vorjahr) auch noch eine Mais-Rekordernte von 100 Mio. Tonnen eingefahren. Im Bundesstaat Center-West wird erst in der zweiten September-Hälfte Regen erwartet. Bis Anfang Oktober soll es dort in einigen Regionen aber für die Aussaat zu trocken sein.
Neben der Trockenheit, die die Feldbestellung verzögert, sorgen auch hohe Temperaturen dafür, dass der Aufgang der Saat behindert wird, was die Sojapflanzen schwächt.
Erst im November sind in Brasilien nennenswerte Niederschläge zu erwarten, die dann die Sojabohnenerträge bestimmen und wie groß die Maisanbaufläche wird.

China erlaubt Sojaschrot Importe aus Argentinien

11.09.2019 11:01

Heute wollen Regierungsvertreter aus China und Argentinien einen Vertrag unterzeichnen, der erstmals den Handel mit Sojaschrot zwischen den beiden Ländern erlaubt.
Im Monat August haben chinesische Inspekteure diverse Ölmühlen in Argentinien besucht und nun den Weg für das Abkommen frei gemacht.
Seit Jahren versucht Argentinien schon sein Sojaschrot in China abzusetzen, wo es als Futter in der Schweinemast eingesetzt wird. China hatte bisher nur Sojabohnen importiert. Um die Wertschöpfung im eigenen Land zu behalten, wurden sie in chinesischen Ölmühlen zu Öl und Schrot verarbeitet.
Der seit inzwischen 15 Monate andauernde Handelskonflikt zwischen Peking und Washington hat nun die Verhandlungsposition Argentiniens verbessert. Für Argentiniens Sojaindustrie ist das ein historischer Vertrag. Da nach der Unterzeichnung aber noch zwei bürokratische Schritte erledigt werden müssen, könnte es noch einige Monate dauern, bis es zu konkreten Lieferungen kommt.
Argentinien liefert von seinen Ölmühlen, die dicht an dicht am Flussbett des Paraná-River liegen, Länder in Südostasien, Europa und in Nordafrika. China kaufte bisher so gut wie nichts. Das Südamerikanische Land ist mit einer Menge von 26 Mio. Tonnen der weltweit größte Sojaschrotexporteur. Außerdem werden jährlich 8,5 Mio. Tonnen Sojabohnen ausgeführt.
Für die argentinische Wirtschaft ist dieser Vertrag ein Lichtblick in Zeiten der Rezession. Die Inflationsrate liegt in diesem Jahr bei 55%. Ende Oktober sind Präsidentschaftswahlen in denen der amtierende Mauricio Macri fürchten muss, nicht wieder gewählt zu werden.

Getreidemail

11.09.2019 08:03

Positionierungen vor dem morgigen monatlichen USDA-Report sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago zum zweiten Mal in Folge mit guten Gewinnen schließen. Die trockenen Bedingungen in Australien und Argentinien unterstützen die Kurse in Chicago. Institutionelle Anleger kauften gestern 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen handelt die elektronische Nachtbörse schwächer.
An der Euronext in Paris folgten auch die Weizenfutures auf allen Terminen den verbesserten Vorgaben aus Übersee und kletterten auf den höchsten Stand seit fast zwei Wochen. Das französische Landwirtschaftsministerium hat gestern seine monatliche Schätzung der diesjährigen Weichweizenernte 2019 von 38,2 Mio. Tonnen auf 39,45 Mio. Tonnen erhöht. Die aktualisierte Schätzung liegt knapp 16% über dem Ergebnis des Vorjahres und wäre die zweitgrößte Ernte seit 2015. In Rouen sind die Weizensilos Händlern zufolge gut gefüllt. In Kürze werden Ausschreibungen aus Algerien und Marokko erwartet. Die Preise in Polen gingen vergangene Woche aufgrund der starken Konkurrenz aus der Schwarzmeer-Region und dem Baltikum zurück.

Maispreise profitieren von schwachem Crop-Rating

11.09.2019 07:27

Heute steigen die Kurse des CBoT-Maisfutures am zweiten Tag in Folge auf ein Wochenhoch. Ursache dafür ist die unerwartet schwache Bewertung der „Crop-Conditions“ vom Montag.
Weil die Kurse so niedrig sind, braucht es nicht viel, um ein wenig Bewegung nach oben zu drücken.
Am morgigen Donnerstag wird das USDA ihren WASDE-Monatsbericht abgeben. Darin wird die Behörde ihre Einschätzung zu Mais- und Sojabohnenernte in den USA senken, so die Meinung vieler Marktteilnehmer. Im August-Bericht überraschte man mit einer höheren Prognose als allgemein erwartet.
Am Montag wurden die US-Mais Feldbestände nur zu 55% in die Top-Kategorie good-to-exzellent eingestuft. 3% weniger als in der Woche zuvor.


Institutionelle Anleger kauften gestern Agrar-Commodities

11.09.2019 06:58

NEPG erwartet schon im Herbst steigende Kartoffelpreise

10.09.2019 14:56

Der Verband der Kartoffelerzeuger in den großen fünf (Big-five) größten Anbaunationen der EU (NEPG) erwartet, dass die Preise für Konsumkartoffeln bereits im Herbst wieder steigen. Die Länder Frankreich, Belgien, Holland Großbritannien und Deutschland werden nach ersten Schätzungen 27-27,3 Mio. Tonnen Konsumkartoffeln ernten. Das sind 3% mehr als im Schnitt der letzten fünf Jahre und 12% mehr als in 2018. Dabei ist es nicht der Ertrag, der die Mehrmenge ausmacht, sondern eine größere Anbaufläche. So haben französische Bauern 14% mehr Kartoffeln angebaut, als im 5-Jahres-Mittel. Der Mittlere Ertrag in den Big-five wird auf 44,7 to/ha geschätzt, im 5-Jahres-Mittel waren es 47,1 to/ha und in 2018 waren es 40,9 to/ha.
Da die Anfangsbestände von Rohstoff und Produkten in dieser Vermarktungssaison niedrig waren, war der Hunger der Verarbeiter schon von Beginn an sehr hoch. Kurz vor dem Beginn der Haupternte haben nur noch ganz wenige Feldbestände die Chance auf einen Zuwachs.

WASDE-Report: Analystenschätzungen

10.09.2019 11:59


Der WASDE-Report wird am Donnerstag, den 12.09.19 um 18:00 Uhr veröffentlicht!

Frankreich erhöht Prognose der Weizenernte 2019

10.09.2019 11:13

Das französische Landwirtschaftsministerium hat heute seine monatliche Schätzung der diesjährigen Weichweizenernte 2019 von 38,2 Mio. Tonnen auf 39,45 Mio. Tonnen erhöht. Damit bestätigt sich, dass Frankreich, der größte Getreideproduzent der EU, in diesem Jahr eine seiner größten Weizenernten jemals eingefahren hat. Die aktualisierte Schätzung der Weichweizenproduktion liegt knapp 16% über dem Ergebnis des Vorjahres und wäre die zweitgrößte Ernte seit 2015. Erhöht wurde auch die Schätzung der Sommergersteernte von 13,4 Mio. Tonnen im vergangenen Monat auf 13,6 Mio. Tonnen. Für Körnermais wurde die Prognose des Ministeriums von 13,1 Mio. Tonnen auf 12,8 Mio. Tonnen gesenkt. Das wären 2% mehr als im Vorjahr, wobei eine Ausweitung der Anbaufläche einen erwarteten Rückgang der Erträge nach Hitzewellen und Dürre in diesem Sommer ausgleichen würde, so das Ministerium.

US-Crop-Progress-Report: Sommerweizen zu 71% geerntet

10.09.2019 10:30

Das US-Landwirtschaftsministerium veröffentlichte gestern Abend sein wöchentliches Update des Crop-Progress-Report. Danach wurden per 8.9.19 71% der Flächen geerntet (Vorwoche: 55%; Vorjahr: 92%; 5-Jahres-Durchschnitt: 87%). Erwartet wurde ein Erntefortschritt von 69%.

Crop-Progress-Report: Rückläufige Mais-Ratings

10.09.2019 10:23

Das US-Landwirtschaftsministerium veröffentlichte gestern Abend sein wöchentliches Update des Crop-Progress-Report. Daraus ist zu entnehmen, dass sich der Zustand der Maisbestände in der vergangenen Woche verschlechtert hat. 55% der Bestände erhielten das Top-Rating g/e (gut bis exzellent). Die Erwartung der im Vorfeld befragten Analysten lag bei 58%. In der Vorwoche lag der Anteil bei 58%, vor einem Jahr allerdings bei 68%. Erneut stabil zur Vorwoche mit 55% in Top-Verfassung blieben die Ratings der Sojabohnenbestände in den Vereinigten Staaten. Analysten erwarteten ebenfalls 55%.

China erteilt weitere 25 Exportlizenzen an Brasiliens Fleisch Verarbeiter

10.09.2019 09:32

25 weitere brasilianische Fleisch Verarbeiter erhalten von China Exportlizenzen. Das teilte gestern Abend der Landwirtschaftsminister in Brasilia mit. Damit kann Brasilien den rasch wachsenden Proteinbedarf in Asien noch besser bedienen. In Asien sinkt die Fleischproduktion seit einem Jahr drastisch, weil dort das Afrikanische Schweinefieber (ASF) ausgebrochen ist.
Brasilien ist Chinas größter Fleischlieferant. Es werden Rind-, Geflügel- und Schweinefleisch geliefert. In den letzten acht Monaten stieg die Schweinefleisch Exportmenge um 48%, Rindfleisch um 17% und Geflügel um 37%.
Die zusätzlich lizenzierten Fleischfabriken würden das Tempo und die Exportmenge noch deutlich steigern, so die Hoffnung eines Regierungssprechers.
Damit hat China jetzt die Möglichkeit, sich von anderen Anbietern am Weltmarkt, wie z.B. Europa ein Stück weit unabhängig zu machen. Hierzulande kritisiert man, dass Brasiliens Fleischerzeuger einen großen Beitrag zur Abholzung von Urwäldern leisten. Deshalb wollen die Fleisch Verarbeiter in Brasilien dafür Sorge tragen, dass ihre Rinder nur auf Weiden gehalten werden, die schon länger Grünland waren.

Getreidemail

10.09.2019 08:28

Technische Käufe, Positionierungen vor dem WASDE-Report sowie zu trockene Wetterbedingungen in Australien und Argentinien ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 402.486 Tonnen Weizen am unteren Rand der Markterwartungen. Australiens Statistikbehörde ABARES senkte die Prognose der Weizenproduktion in Australien in der Vermarktungsperiode 2019/20 um fast 10% auf 19,2 Mio. Tonnen, weil die anhaltende Trockenheit die Produktion an der Ostküste beeinträchtigt. Sollte die Prognose eintreten, würde sie mehr als 22% unter dem 10-Jahres-Durchschnitt von 24,7 Mio. Tonnen liegen und im dritten Jahr in Folge eine unterdurchschnittliche Produktion bedeuten. Auch in Argentinien belastet trockenes Wetter im westlichen Teil des Landes die Weizenbestände und damit die Ertragsaussichten. Institutionelle Anleger kauften gestern 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und legten auf allen Terminen zu. Nur der auslaufende Septembertermin 2019 gab deutlich nach. Saudi Arabiens SAGO kaufte gestern 780.000 Tonnen Weizen. Händler glauben, dass 60% davon aus der Schwarzmeer-Region bedient werden und 40% aus der nördlichen EU.

US-Mais Feldbestände 3% schlechter als in der letzten Woche

10.09.2019 07:01

Heute Morgen unternehmen die Kurse des CBoT-Maisfutures einen neuen Versuch, sich aus ihrem Vier-Monats-Tief zu lösen. Die Kurse steigen um 1%. Diesmal ist es eine Meldung des USDA nachdem der Zustand der Mais Feldbestände in den zentralen Anbauregionen im Mittleren Westen der USA sich verschlechtert hat.
Die Experten haben festgestellt, dass nur noch 55% der Feldbestände beim Mais in der Top-Kategorie good-to-exzellent befinden. (Vorwoche: 58%) Das ist schlechter als vom Markt erwartet worden war.
Zwar hatten die Marktbeteiligten während der gesamten Vegetationsperiode schlechte Werte erwartet, weil spät gepflanzt wurde und über lange Zeit niedriger Temperaturen vorherrschten. Zum Ende der Wachstumsperiode wird nun aber wüchsiges Wetter benötigt, damit der Mais reifen kann. Die Wetterdienste sagen genau dies jetzt voraus.
Deshalb dürfte der Markt in den kommenden Wochen sehr Wetterfühlig sein, schreiben Händler in Singapur heute Morgen in ihren Tagesberichten.


Institutionelle kauften gestern 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen

10.09.2019 06:55

US-Export-Inspections im Rahmen der Markterwartungen

10.09.2019 06:52

Australien: ABARES senkt Weizenprognose um fast 10%

09.09.2019 16:38

Die australische Statistikbehörde ABARES senkt ihre Prognose der Weizenproduktion in Australien in der Vermarktungsperiode 2019/20 um fast 10%, weil die anhaltende Trockenheit die Produktion an der Ostküste beeinträchtigt.
Das australische Amt für Agrar- und Ressourcenökonomie und -wissenschaften (ABARES) bezifferte die Produktionsmenge auf 19,2 Mio. Tonnen, verglichen mit seiner vorherigen Schätzung im Juni (21,9 Mio. Tonnen). Sollte die Prognose eintreten, würde sie mehr als 22% unter dem 10-Jahres-Durchschnitt von 24,7 Mio. Tonnen liegen und im dritten Jahr in Folge eine unterdurchschnittliche Produktion bedeuten.
Die Aussichten für die australische Wintergetreideproduktion in der Saison 2019/20 verschlechterten sich im Winter in einigen Regionen aufgrund ungünstiger Wachstumsbedingungen, insbesondere in New South Wales und Queensland, so ABARES in seinem Quartalsbericht.
In Australien wird Weizen im April/Mai ausgesät und im Dezember geerntet. Das Frühjahr auf der Südhalbkugel (ab September), ist die wichtigste Phase in der Entwicklung der Weizenpflanzen.
Bei geringerer Produktion wird Australien - normalerweise einer der größten Exporteure der Welt - in Zeiten fallender Preise wahrscheinlich auch größere Marktanteile auf lukrativen Märkten wie Indonesien und Korea verlieren.
Die kleinere Ernte in Australien ist derzeit einer der größten Faktoren, der die Preise an der CBoT stützt. In diesem Jahr sind die Preise an der CBoT allerdings bereits um 8% gesunken aufgrund der insgesamt weltweit guten Versorgungslage.
Niedrigere Weizenexporte wirken sich auch auf Australiens stotternde Wirtschaft negativ aus. Weizen ist das lukrativste Exportgut auf dem Agrarsektor mit einem Wert von etwa 50 Mrd. AUD.
Im Jahr bis Juni 2019 fiel Australiens Rang unter den Top-Exporteuren von Weizen auf Platz 7 - nachdem es 2016/17 der drittgrößte Exporteur war und die Produktion einen Rekordwert von 35,1 Mio. Tonnen erreichte. Eine geringere Produktion kann einige Müller zu selten vorkommenden Importen zwingen. Australien genehmigte im Mai die erste Importsendung von Weizen in das Land seit mehr als zehn Jahren.

Mexiko kauft 651.670 Tonnen US-Mais

09.09.2019 15:16

US-Exporteure melden den Verkauf von 651.670 Tonnen Mais an Mexiko. 590.820 Tonnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2019/20 und 60.850 Tonnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2020/21.

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