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Ukraine: Sommergetreideaussaat hat begonnen

18.02.2019 11:58

Landwirte in der Ukraine haben aufrund vorteilhafter Wetterbedingungen mit der Sommergetreideaussaat begonnen. 2018 starteten die Feldarbeiten Mitte März.

Ukraines Getreideexporte sanken letzte Woche erneut

18.02.2019 11:22

Die Getreideexporte aus der Ukraine sanken in der Woche vom 9.-15. Februar auf 877.000 Tonnen. In der Woche zuvor waren es noch 1,31 Mio. Tonnen.
Der Maisexport sank von 1,04 Mio. Tonnen auf 715.000 Tonnen und die Weizenausfuhren von 260.000 Tonnen auf 162.000 Tonnen. Der Großteil der Lieferungen ging nach Spanien, die Niederlande und Ägypten.
APK-Inform teilte heute mit, dass die Ukraine in dieser Saison bisher 26,07 Mio. Tonnen Mais, Gerste und Weizen ausgeführt hat. Im Referenzzeitraum der vorherigen Saison waren die Exporte noch bei 22 Mio. Tonnen.
Die Exporte in dieser Saison setzen sich zusammen aus 13,3 Mio. Tonnen Mais, 10 Mio. Tonnen Weizen und 2,7 Mio. Tonnen Gerste.


Die Ukraine erntete in 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide; davon sollen ca. 47 Mio. Tonnen exportiert werden.

Frankreich: Stabile Winterweizen-Ratings

18.02.2019 10:44

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat in seinem ersten Bericht nach der Winterpause 85% der Winterweizenbestände in Frankreich per 11. Februar eine gute bis exzellente Verfassung attestiert. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr erhielten 84% der Winterweizenbestände das höchste Rating. Bei der Wintergerste befinden sich demnach 79% der Bestände in Top-Verfassung versus 83% vor einem Jahr. Das Unternehmen schätzt zudem, dass auf 12% der Flächen, auf denen Sommergerste in Frankreich ausgesät werden soll, die Aussaat abgeschlossen ist. Im vergangenen Jahr waren es zur selben Zeit 5%.

Preise für russischen Exportweizen sinken analog zu den Börsenkursen

18.02.2019 10:23

Die Preise des russischen Exportweizens sanken letzte Woche analog zu den Kursen am CBoT und der Pariser Matif.
Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein für den Export im Februar kostete am vergangenen Freitag 240 USD/Tonne fob. Das waren 3 USD/Tonnen weniger als in der Woche zuvor. Letzte Woche hob das Beratungsunternehmen seine Schätzung zur russischen Getreideernte auf 126,1 Mio. Tonnen an, da die Vegetationsbedingungen für Wintersaaten bisher hervorragend waren. Das russische Landwirtschaftsministerium ging zuletzt noch von 118 Mio. Tonnen aus. Nun werden im europäischen Teil Russlands Niederschläge erwartet, die die Bedingungen noch weiter verbessern könnten.
Das Land exportierte in dieser Saison (1.07.2018-30.06.2019) bisher 32,8 Mio. Tonnen Getreide. Das entspricht der Menge, die im Vorjahr ausgeführt wurde. Das beinhaltete 27,8 Mio. Tonnen Weizen (+9% y/y).

Getreidemail

18.02.2019 08:04

Nachgebende Kassamarktpreise am Weltmarkt, technische Verkäufe vor dem verlängerten Wochenende sowie Kursverluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit Abschlägen schließen. Über die ganze Woche verlor der Frontmonat März 2,7% an Wert. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Am heutigen Montag wird in den Vereinigten Staaten der Presidents-Day gefeiert. Der Handel mit Agrar-Commodities beginnt in Chicago erst wieder am Diestag um 2:00 Uhr deutscher Zeit. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten am Freitag den schwächeren Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen erneut deutlich nach. Der Frontmonat März rutschte auf den tiefsten Stand seit Juli 2018. Die Fälligkeit der Optionen auf den März-Weizenfuture und der Kursrückgang unter die psychologisch wichtige 200 Euro-Marke sorgten für technische Verkäufe. Händler waren überrascht von dem schnellen Kursrückgang der letzten Sitzungen. Die sinkenden russischen Weizenverkaufspreise lassen Zweifel aufkommen, ob Russlands Weizenvorräte tatsächlich so niedrig sind, wie Marktteilnehmer das zuletzt erwarteten. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €2,00 auf €9,00 über Paris März 19.

Weizenkurse auf Mehrmonatstief – globaler Weizenpreis unter Druck

18.02.2019 07:58

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures sanken am Freitag auf ein Mehrmonatstief, obwohl andere Rohstoffwerte sowie Aktienmärkte fester notieren. Händler reagieren auf technische Signale, da die Kassapreise für Weizen am Weltmarkt sinken.
Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer kaufte 600.000 Tonnen Mahlweizen zu Preisen zwischen 246 und 247,5 USD/Tonne c&f. Das waren 15 USD/Tonne weniger als für die vorherige Ausschreibung Anfang Januar gezahlt wurde. Da der Weltmarktpreis für Weizen unter Druck steht, mussten französische Exporteure mitziehen, um den Auftrag zu bekommen.
In den USA beklagen die Händler nur ein lauwarmes Interesse an Weizen. Die Exportzahlen im Januar, die das USDA wegen der Haushaltssperre erst verzögert veröffentlichten, lagen weit unter den Erwartungen des Marktes.
Am Pariser Matif ging es beim Weizenfuture ebenfalls bergab. Der Mai-19-Termin handelte am Freitag den niedrigsten Kurs seit Juli 2018. Technische Verkäufe und die Auslaufenden Optionen auf den März-19-Termin waren die Auslöser für die Schwäche.


NOPA:US-Sojabohnenverarbeitung übertrifft Erwartungen

15.02.2019 18:15

Die Sojabohnenverarbeitung in den Vereinigten Staaten erreichte im Januar ein Ergebnis von 171,63 Mio. Bushel. Analysten erwarteten ein Ergebnis zwischen 166,6 Mio. Bushel und 171,1 Mio. Bushel. Im Dezember 18 lag die Verarbeitungsmenge bei 171,759 Mio. Bushel und im Januar 18 bei 163,111 Mio. Bushel.

Indien: Maisimporte werden wahrscheinlicher

15.02.2019 15:18

Unterdurchschnittliche Monsun-Regenfälle und der Schädlingsbefall mit der Spodoptera exempta (Schmetterlingsart aus der Familie der Eulenfalter), der schon 2017 die afrikanische Maisernte verwüstete, sorgen in Indien für große Schäden an den Maispflanzen. Indiens Regierung musste die Prognose der Maisproduktion stark zurücknehmen mit der Folge, dass die Maispreise kräftig stiegen. Indien ist mittlerweile auf Maisimporte angewiesen. Gewöhnlich exportiert Indien Mais nach Asien. Das zeigt, wie dramatisch sich die Ernteausfälle durch Dürre und Schädlingsbefall auswirken.
Deutlich wird aber auch, welch weitreichende Auswirkungen der potenzielle Schaden der indischen Agrarwirtschaft zufügt, von der nahezu die Hälfte der indischen Bevölkerung abhängig ist. In Indien leben mittlerweile etwa 1,3 Mrd. Menschen. Indien erntet Mais zwei Mal pro Jahr. Die Winterernte erfolgt im März und die Sommerernte im September.
Die Sommerernte im Wirtschaftsjahr 2017/18 ergab nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ein Volumen von 20,24 Mio. Tonnen. Aufgrund der beschriebenen Widrigkeiten wird für die Sommerernte 2018/19 ein Ergebnis von weniger als 16 Mio. Tonnen erwartet (-21%), berichtet ein Analystenhaus aus Neu Delhi. Importe sollen dazu beitragen, die Preise zu senken.
2018 wurden in Indien 8,47 Mio. Tonnen Wintermais geerntet. Die Anbaufläche für die Winterernte schrumpfte in diesem Jahr nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums um 11%. Infolgedessen sind die Maispreise im Bundesstaat Maharashtra (Benchmark-Region für Indien) in den letzten zwei Monaten um mehr als 30 % auf einen Rekordpreis von rund 20.000 Rupien (280 USD) pro Tonne gestiegen. Das sind mehr als 13.000 Rupien vor einem Jahr.
Geflügelproduzenten und Maisstärkehersteller hoffen, dass die Importe die Preiserhöhungen unterdrücken, da sie diese nur schwer an die Verbraucher weitergeben können.
Für Importe müssen zwei Hürden genommen werden. Erstens muss sich die Regierung bereiterklären, die 60%-ige Imortsteuer zu senken und zweitens kommt nur GMO-freie Ware in Frage. Allerdings exportieren nur wenige Länder große Mengen GMO-freie Ware.
2016 ließ Indien zollfreie Einfuhren auf Mais in einem Volumen von 181.000 Tonnen zu.
Die indische Regierung hat anscheinend noch keine Entscheidung darüber getroffen, dass sie zollfreie Importe zulässt.

EU-Milchmarkt-Dashboard

15-seitige Power-Point-Präsentation mit interessanten Grafiken und Tabellen

15.02.2019 13:20

US-Feiertag Presidents-Day

15.02.2019 12:11

Am Montag wird in den Vereinigten Staaten der Presidents-Day gefeiert. In Chicago beginnt der Handel mit Agrar-Commodities erst wieder am Diestag  2:00 Uhr deutscher Zeit.

Getreidemail

15.02.2019 08:31

Enttäuschende US-Weizenexporte und technische Verkäufe sorgten gestern für kräftige Verluste bei den Weizenfuturs in Chicago und drückten die Notierungen auf ein 6-Wochen-Tief. Die US-Weizenexporte, die das US-Landwirtschaftsministerium für die Woche bis zum 3. Januar veröffentlichte, lagen bei nur 161.400 Tonnen. Erwartet wurden Exporte in einer Spanne von 200.000 - 500.000 Tonnen. Das private Analystenhaus IEG Vantage (vormals Informa Economics) reduzierte die Prognose der US-Weizenanbaufläche zur Ernte 2019 von 47,163 Mio. Acres (Januar-Prognose) auf jetzt 46,782 Mio. Acres. Algeriens Getreideeinkäufer OAIC kaufte gestern 600.000 Tonnen Weizen zu Preisen zwischen $247,00 und $247,50/Tonne c&f. Den Preis bewerten Händler als sehr agressiv. In der Ausschreibung Anfang Januar zahlte Algerien noch Preise zwischen $261,50 und $262,00/Tonne c&f. Prognosen für Schneefall in den Great Plains belasten die Weizenkurse zudem, weil die Gefahr von Frostschäden am Wintergetreide sinkt. Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris gerieten aufgrund der negativen Vorgaben aus Übersee kräftig unter Druck. Der Frontmonat März rutschte dabei unter die 200 Euro-Marke. Heute ist der letzte Handelstag der Optionen auf März-Weizenfutures. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €7,00 über Paris März 19.

China storniert US-Sojabohnen und setzt den Future unter Druck

15.02.2019 07:46

Nach dem kräftigen Kursverlust gestern wird der CBoT-Sojabohnenfuture wohl einen weiteren Wochenverlust einfahren, auch wenn der Kurs zur Stunde wieder etwas steigt. Grund für die gestrigen Verluste ist die Meldung eines Stornos durch China von US-Sojabohnen.
Trotzdem sollen die Gespräche über die Beilegung des Handelskonflikts zwischen Peking und Washington gut vorankommen.
Der tägliche USDA-Report über maßgebliche Bestellungen bzw. Stornos von US-Getreideexporten offenbarte gestern, dass China insgesamt 610.900 Tonnen storniert hat, die am 3. Januar gekauft wurden. Die Meldung kommt allerdings verspätet, da die Daten nach dem temporären Haushaltsstopp in Washington verzögert aufgearbeitet werden. Analysten waren davon ausgegangen, dass statt der Abbestellung 600.000 – 1 Mio. Tonnen Neuverkäufe gemeldet werden würden.
Heute treffen sich die Unterhändler von Trump und Xi wieder um ihre Gespräche fortzuführen. Ob die Deadline 1. März noch zu halten ist, wird bezweifelt.
Insgesamt importierte China im Januar 7,38 Mio. Tonnen Sojabohnen und damit 13% weniger als im Januar 2017 aber 29% mehr als im Dezember.
Höhere Schätzungen zur argentinischen Sojabohnenernte belasteten den Terminmarkt außerdem. Die Rosario Grains Exchange erwartet jetzt eine Sojabohnenernte von 52 Mio. Tonnen. Zwei Mio. Tonnen mehr als in der vorherigen Prognose.


Institutionelle Anleger verkauften gestern Agrar-Commodities

15.02.2019 07:15

Moskau sucht Kontrolle über den russischen Getreideexport

14.02.2019 18:26

Russlands zweitgrößte Bank VTB kauft 100% Anteile eines der größten Getreideexport-Terminals des Landes im Schwarzmeerhafen von Novorossiisk. Der unerwartete Deal gibt dem staatlich kontrollierten Geldinstitut mehr Kontrolle über den bedeutendsten Tiefsee-Getreideexportplatz Russlands.
VTB besitzt bereits Anteile in einem anderen Getreide-Terminal in diesem Hafen. Der Verkäufer der Anteile ist die ebenfalls wirtschaftlich starke NSCP-Gruppe, die ein Pipeline-Monopol in der Transneft besitzt.
Einige Rohstoffhändler interpretieren den VTB-Deal als weitere Maßnahme, um mehr Einfluss der Regierung auf diesen Wachstumssektor zu erlangen. Russland ist seit zwei Jahren der weltweit größte Weizenexporteur und der Löwenanteil seiner Ausfuhren geht über die beiden Terminals im Hafen von Novorossiisk. Die Vertragsparteien vereinbarten, dass die NSCP kein Getreide mehr handeln wird.
Russlands Regierung beobachtet den Fortschritt der Getreideausfuhren in dieser Saison genau, da die Ernte 2018 kleiner ausfiel. Im Markt wird seit Monaten darüber spekuliert, dass Moskau die Getreideausfuhren zum Ende der Saison beschränkt.
Händler sind auch verwundert über die Entscheidung Moskaus, dass im April ein neuer Getreideverband gegründet werden soll. Angeblich, damit dass die Regierung den Markt besser versteht. Erst die Gründung eines neuen Verbands und nun die Kontrolle über den wichtigsten Exporthafen. Dahinter könnte ein Muster stecken, um über den Sektor die staatliche Kontrolle zu erlangen.

Algerien kauft 600.000 Tonnen Mahlweizen

14.02.2019 18:20

Aus Händlerkreisen wird soeben gemeldet, dass Algerien 600.000 Tonnen Mahlweizen zum Preis von ca. $247 - $247,50/Tonne gekauft hat.

Gerstenpreise unter Druck

14.02.2019 17:36

Eine sinkende Nachfrage aus China und Saudi Arabien hat in den letzten Wochen die Gerstenpreise in den Keller geschickt. Und das obwohl das weltweite Angebot dafür klein ist. Der Preisdruck könnte noch anhalten, da die Aussicht auf eine gute Ernte in 2019 immer besser wird. Das analysiert heute Strategie Grains.
Zu Beginn der Vermarktungssaison 2018/19 stiegen die Gestenpreise aufgrund des trockenen und heißen Sommers in Europa sowie einer Missernte in Australien. Die Vorräte auf der Welt werden vom USDA auf ein 35-Jahres-Tief geschätzt.
Nun aber wirkt sich die Konkurrenz von billigerem Mais aus, der statt Gerste in die Futtermischungen gelangt. Die Importe aus China und Saudi Arabien gingen zurück, auch weil China Australien mit einem Anti-Dumpingverfahren vor der WTO verklagt.
Die sehr hohen Gerstenpreise in der ersten Hälfte des laufenden Vermarktungsjahres führten zu einer schwächeren Nachfrage am Weltmarkt. Inzwischen konkurrieren die Gerstenexporteure so sehr, dass die Preise unter Druck stehen.
Chinas Anti-Dumping-Verfahren gegen Australien, dem Hautversorger Chinas mit Gerste, war der Auslöser. Hinzu kam, dass Regenfälle in Saudi Arabien dort die Rauhfutter-Versorgung verbesserten.
Im Monat Januar gaben die Gerstenpreise um 15 bis 20 USD/Tonnen nach.
Strategie Grains senkte seine Schätzung zu den EU-Gerstenexporten in 2018/19 von 5,8 auf 5 Mio. Tonnen. Der Preisdruck könnte anhalten, wenn China Australiens Agrarrohstoffe weiter meidet. Hervorragende Witterungsbedingungen in der EU sowie am Schwarzen Meer könnten ebenfalls zu einem Angebotsdruck in der kommenden Saison führen.
Strategie Grains hebt gleichzeitig die Exportprognose für Weizen aus der EU an, da der Angebotsdruck aus dem Schwarzmeerraum und aus Argentinien nachgelassen hat. Die Exportschätzung lautet für 2018/19 jetzt 18,5 Mio. Tonnen statt vorher 18,7 Mio. Tonnen.
Die Weizennachfrage hat sich ähnlich wie die Gerstennachfrage durch billigen Mais eingeengt und dieser Trend könnte sich in der nächsten Saison noch fortsetzen. Auch wenn die Weizenernte wieder größer ausfallen sollte.
Die 2019er Weizenernte in der EU wird von Strategie Grains auf 146,4 Mio. Tonnen geschätzt. Das wären 15% mehr als im letzten Jahr. Die Gerstenernte könnte auf 62 Mio. Tonnen kommen, das wären 11% mehr als in 2018.

EEX-Kartoffelindex sinkt heute um 40 Cent

14.02.2019 16:17

Das sonnige Frühlingswetter lässt darauf hoffen, dass die ersten Pflanzkartoffeln in West- und Mitteleuropa früher als üblich in den Boden kommen.
Das hatte bereits am Dienstag zu Kursrückgängen an der Terminbörse in Leipzig geführt. Vom bisherigen Hoch bei 33 €/dt waren die Terminmarktkurse auf der April-19-Fälligkeit um bis zu 3 €/dt gesunken.
Inzwischen macht sich dies auch am holländischen Kassamarkt bemerkbar. Dort wurden heute Kassapreise von 31,54 €/dt festgestellt. In der letzten Woche waren es noch 32,48 €/dt.
Alle anderen Ländernotierungen blieben heute aber gegenüber der Vorwoche unverändert. Der EEX-Index für Veredelungskartoffeln wurde heute mit 31,2 €/dt errechnet. Somit ist der Anstieg des Marktzeigers in der letzten Woche wieder aufgehoben.

Getreidemarkt - Übersichtstafel

14.02.2019 16:03

El Nino im Frühjahr 2019 auf der Nordhalbkugel

14.02.2019 16:01

Ein schwach ausgeprägter El Nino wird mit einer 55%-Chance auf der Nordhalbkugel auch noch im gesamten Frühjahr überwiegen. Das ist die Vorhersage des Wetterdienstes der US-Regierung.
El Nino erwärmt alle paar Jahre im äquatorialen Pazifik das Oberflächenwasser. In den Jahren 2015 und 2016 verursachten in der Folge Wetterextreme Ernteschäden durch Feuer und Starkregenfälle.
Da der El Nino in diesem Jahr nur schwach ausgeprägt ist, werden allgemein kaum globale Schäden erwartet. Aber es könnte in den kommenden Monaten zu lokalen Wetterextremen kommen, so der National Weather Service´s Climate Prdictor der US-Regierung in seinem Monatsbericht.
Ein El Nino-Wetter kann Starkregenfälle und Temperatursprünge sowie Trockenheit in vielen Regionen zu Folge haben. Mit der Konsequenz von Ernteschäden in den großen Anbauregionen in Süd- und Nordamerika.

US-Export-Sales für die Woche bis zum 3. Januar

14.02.2019 15:43

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