Matif: Rapssaat November 2014

27.11.2014 Euronext bietet wieder Milchfutures an

Die Euronext Paris teilte heute gegenüber der Presse mit, dass man im Frühjahr 2015 Futures und Optionen für Butter und Milchpulver anbieten wird, damit sich die Branche gegen das steigende Risiko von Preisschwankungen absichern kann. Im April 2015 wird die EU, der größte Milchproduzent der Welt, sein System der Milchquoten abschaffen.
Das gesamte Paket von Butter über Milchpulver bis hin zum Molke Pulver wird sowohl als Future als auch als Optionen bereitgestellt, so die Börsengeschäftsführung.
Im Jahr 2010 hatte die Euronext einen ersten Anlauf unternommen und einen Future auf Magermilchpulver aufgelegt; mangels Interesse aus dem Markt wurden die Futures aber im Juli dieses Jahres eingestellt. Die Pariser Börse setzt auf ein zügiges Wachstum bei Finanzinstrumenten auf Agrarrohstoffe, nachdem man sich im Juni von dem US-Amerikanischen Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) getrennt hatte. Zusammen mit der chinesischen Dalian Warenterminbörse will man Finanzprodukte entwickeln und hatte kürzlich auch die Spezifikation seines Top-Umsatzbringers Weizen überarbeitet, nachdem es kritische Stimmen über die Qualitätsparameter und das Liefersystem gab.
Darüber hinaus hat die Euronext zu Beginn dieses Monats Kontrakte auf Rapssaat-Schrot und Rapssaat-Öl aufgelegt. Damit will man Mischfutterherstellern und der Energiewirtschaft Instrumente zur Preissicherung anbieten.

17.11.2014 US-Importeur kauft 25.000 Tonnen deutsches Rapsschrot
Ein Importeur aus den Vereinigten Staaten hat mit dem Kauf von 25.000 Tonnen Rapsschrot aus Deutschland für Verwunderung gesorgt. Die Lieferung an die US-Westküste ist noch in diesen Monat geplant. 
Handelsbeteiligte bringen das Geschäft mit Lieferproblemen kanadischer Rapsmühlen in Zusammenhang. Quelle: Reuters
14.11.2014 Erster Umsatz im Rapsschrot-Future am Pariser Matif
Heute ist der erste Handelstag für die neu eingeführten Rapsschrot- und Rapsöl-Futures am Pariser Matif. Gleich nach dem Handelsstart wurden 20 Lots Rapsschrot in der Laufzeit September-15 zu einem Kurs von 199 €/Tonne gehandelt. Die Kontraktgröße ist 30 Tonnen.

In unseren Realtime-Kursen unter dem Reiter Maitf finden Sie bereits die neune Futures mit allen Laufzeiten.

13.11.2014 Milder Herbst erhöht Prognose für EU-Rapserträge

Mildes Herbstwetter verbessert die Wachstumsbedingungen im europäischen Rapsanbau, das ist aber nicht genug, um Flächeneinschränkungen zu kompensieren, die durch niedrige Preise und befürchteten Ungezieferbefall von den Landwirten vorgenommen wurden. Die Rapsanbaufläche der EU wird vom französischen Beratungsunternehmen Strategie Grains auf 6,5 Mio. Hektar veranschlagt, gegenüber 6,7 Mio. Hektar im Vorjahr.
Die deutsche Rapsanbaufläche ist die größte in Europa und wurde um 5,2 % auf 1,3 Mio. Hektar reduziert. Die UFOP stellt fest, dass der deutsche Rapsanbau ungewöhnlich stark von Ungeziefer befallen ist, da der Einsatz von Insektiziden mit dem Bienenschädlichen Wirkstoff Neonikotinoid, in der EU verboten wurde.
In Frankreich hatte man zunächst Befürchtungen, dass Trockenheit zu Schäden führen könnte aber milde und feuchte Bedingungen verhalfen den Pflanzen zu einer guten Entwicklung. Auf einigen Flächen ist der Raps aber schon so groß gewachsen, dass er empfindlicher auf Frost reagieren dürfte. Die französische Anbaufläche sei stabil, sagt der Marktanalyst.
Auch in Großbritannien seien die Rapsflächen in gutem Zustand. Der Anbau wurde dort leicht eingeschränkt. Auf der britischen Insel nimmt stattdessen der Anbau von Eiweißpflanzen wie Bohnen und Erbsen zu.
Quelle: Reuters

13.11.2014 Großbritannien /Weizen- und Rapsanbaufläche 2015

Großbritanniens Behörden erwarten eine Reduzierung der inländischen Weizenanbaufläche 2015 um 5% zur Ernte 2014. Beim Rapsanbau wird eine Reduzierung um 4% erwartet. Quelle: Reuters

11.11.2014 Deutsche Raps-Fläche schrumpft um 5,2 %

Der deutsche Anbau von Winterraps für die Ernte 2015 schrumpft auf 1.323.000 ha; das sind 5,2 % weniger als im Vorjahr, meldet heute der deutsche Ölsaatenverband UFOP.
Deutschland ist der größte Rapssaat-Produzent in der EU. Raps dient der Produktion von Speiseöl und von Biodiesel sowie von Futtermitteln. Im 2014 wurden 6,2 Mio. Tonnen Rapssaat geerntet, gegenüber 5,7 Mio. Tonnen in 2013.
In diesem Jahr leiden die Rapspflanzen in Europa unter einem höheren Insektenbefall, da die Zulassung von umstrittenen Insektiziden entzogen wurde. Einen Flächenausfall hat es deshalb aber bisher nicht gegeben. Es wurden Mittel, die Neonikotinoide enthalten und somit für Bienen gefährlich sind, in der gesamten EU verboten. Über mögliche Auswirkungen auf die Erntemenge ist derzeit noch nichts bekannt.

06.11.2014 Euronext führt Kontrakte auf Raps-Schrot und Raps-Öl ein

Am Freitag, den 14.11. wird die Pariser Börse Matif, ein Mitglied im Börsenverbund der Euronext, zwei zusätzliche Raps-Kontrakte einführen und damit den gesamten Rapskomplex abbilden.
Der neue Rapssaatkomplex der Pariser Börse umfasst dann folgende Derivate:
• Terminkontrakte und Optionen auf Rapssaat
• Terminkontrakte und Optionen auf Rapsschrot
• Terminkontrakte und Optionen auf Rapsöl
Diese drei Kontraktkombinationen decken dann Finanzinstrumente für die gesamte Wertschöpfungskette der für Europa bedeutendsten Ölfrucht ab. Die Preise in diesem Bereich sind extrem volatil. Den Teilnehmern im Kassamarkt stehen somit Instrumente zur Verfügung, um sich die Handelsspannen und Schlaglöhne zu sichern.
Alle drei Kontrakte basieren auf GMO-freie Produkte, wie sie auch von der Industrie verwendet werden. Diese Kontraktgruppe bedient zudem die Biodiesel-Branche und den Energiesektor.
Lieferpunkte für den Oil-Kontrakt sind die Häfen von Antwerpen, Amsterdam, Gent und Rotterdam.
Der Rapsschrotkontrakt kann in Antwerpen, Gent, im deutschen Rheintal sowie in Rotterdam angedient werden.
Die Kontraktspezifikationen finden Sie hier

04.11.2014 Canola Importe sollen Chinas Versorgungslücke schließen

Mit dem Import von 5 Mio. Tonnen Canola (Kanadisch für Rapssaat) will China seine diesjährige schwache Rapsernte kompensieren. Knappe staatliche Reserven sorgten mit 945,5 Yuans = umgerechnet 945,5 Kanadischen Dollar für Preise, die 40 % über den Preisen für Importe aus Kanada liegen (inklusive Fracht und Steuern).
Kanada hatte in 2013 eine Rekordernte eingefahren, die in diesem Jahr allerdings um 21,6 % verfehlt wird. Der Canola-Future November-15 an der ICE wird heute mit 448,1 Kanadische Dollar/Tonne gehandelt.
China wird in der Zeit von Oktober 2013 bis Dezember 2014 1 bis 1,2 Mio. Tonnen Canola aus Kanada einführen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat China insgesamt 3,91 Mio. Tonnen Rapssaat eingeführt, das sind 55 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das statistische Amt Chinas gibt die diesjährige Rapsernte in China mit 13,76 Mio. Tonnen an. Das sind gerade mal 2,5 % mehr als im Vorjahr.

03.11.2014 Strategie Grains erhöht seine Ernteschätzung für Raps

Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains hat seine Ernteschätzung für die europäische Rapsernte 2014 auf 24 Mio. Tonnen nach 23,8 Mio. Tonnen im Vormonat erhöht. Maßgeblich dafür waren bessere Erträge in Deutschland, Großbritannien sowie die Tschechische Republik. Durch sehr gute Vegetationsbedingungen in diesem Jahr wurde das Vorjahresergebnis von 21,1 Mio. Tonnen in der EU-28 deutlich überschritten und führte zu einem neuen Rekordergebnis.

29.10.2014 Kanadische Regierung stellt Weichen für geordneten Getreidetransport

Für den Fall, dass in den kommenden fünf Wochen die Getreideläger im Westen Kanadas überlaufen, will Ottawa anordnen, dass die beiden staatlichen Eisenbahnbetriebe ein Minimum an Transportkapazität zur Verfügung stellen.
Eine Rekordernte im letzten Jahr zusammen mit einem harten Winter überforderte damals die Bahnbetriebe, sodass Landhändler und Landwirte des drittgrößten Getreideexporteuer der Welt über Monate gezwungen waren, ihr Getreide einzulagern. Daraus folgte eine Anordnung Ottawas an die beiden Eisenbahngesellschaften des Landes, 1 Mio. Tonnen Getreide pro Woche transportieren zu müssen. Düngerhersteller und Mühlen beschwerten sich über Benachteiligung.
Kanada exportierte in der Zeit vom 1. August bis 19. Oktober 3,9 Mio. Tonnen Weizen (+16%) und 1,9 Mio. Tonnen Canola (Rapssaat) (+41%), obwohl in diesem Jahr eine kleinere Ernte eingebracht wurde. Die Eisenbahn stellte durchschnittlich 5.267 Waggons pro Woche für den Getreidetransport zur Verfügung, das sind 26 % mehr als im Vorjahr. Es wurden aber 5.659 Waggons angefordert.
Quelle: Reuters

29.10.2014 Euronext legt Rapsschrot- und Rapsöl-Futures am 14. November auf

Die Pariser Terminbörse Matif, Mitglied in der Mehrländerbörse Euronext, startet am 14. November den Handel mit Rapsschrot- und Rapsöl-Futures und -Optionen. Zusammen mit dem bereits seit 20 Jahren erfolgreich eingeführten Rapssaat-Future wird nun der gesamte Rapskomplex mit Finanzinstrumenten abgedeckt.
Quelle: Euronext

24.10.2014 Explosion in Ölmühle der Firma Louis Dreyfus

In einer Ölmühle der Firma Louis Dreyfus in Kanada kam es heute zu einer Explosion. Laut Aussage eines Mitarbeiters gab es keine Verletzten. Die Explosion passierte in einem Lager für Rapssschrot. Das Ausmaß der Schäden ist zurzeit noch nicht klar. Quelle:  Reuters

16.10.2014 Strategie Grains sieht Anbaufläche für Weizen stabil

Das französische Analystenhaus Strategie Grains sieht die EU- Anbaufläche von Weichweizen zur Ernte 2015 mit mehr als 24 Millonen Hektar auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Weichweizen profitiert von den guten Aussaatbedingungen und der starken Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Kulturen.
Bei Mais und Wintergerste erwartet man eine um 2 Prozent geringere Anbaufläche.
Aufgrund der stark gefallenen Preise erwartet Strategie Grains beim Raps eine Reduzierung der Anbaufläche um 3 Prozent.
In dieser ersten Schätzung sieht Strategie Grains aber noch eine große Unsicherheit und die Verhältnisse können sich aufgrund der Wetterverhältnisse noch ändern. Quelle Reuters

16.10.2014 Großbritanniens Rapsernte 17 Prozent höher als im Vorjahr

Großbritanniens Rapsernte fällt in diesem Jahr aufgrund günstiger Wetterbedingungen um 17 Prozent höher aus als im Vorjahr. Laut Aussage des Landwirtschaftsministeriums betrug die Erntemenge 2,50 Millionen Tonnen. Der Ertrag pro Hektar stieg um 25 Prozent auf 3,7 Tonnen. Quelle : Reuters

09.10.2014 Pakistanische Importeure kauften australischen Raps

Pakistanische Importeure haben 20.000 bis 25.000 Tonnen Rapssaat in Australien gekauft. Der Preis soll unter $ 470 c&f liegen. Die Lieferung erfolgt im Januar bzw. Februar 2015. Quelle: Reuters

06.10.2014 Strategie Grains prognostiziert kleinere EU-Rapsanbaufläche 2015
Das franzöische Analystenhaus Strategie Grains schätzt die Aussaatfläche für Raps zur Ernte 2015 in der EU auf 6,5 Mio. Hektar (2013/14: 6,7 Mio. Hektar). Leicht ansteigen könnte die Aussaatfläche für Sonnenblumen - und zwar auf 4,3 Mio. Hektar (2014/15: 4,2 Mio. Hektar, 2013/14: 4,5 Mio. Hektar).
Die Aussaatfläche für Sojabohnen in der EU bleibt dem Analystenhaus zufolge stabil bei 600.000 Hektar. Quelle: Reuters
06.10.2014 Strategie Grains / Prognose EU-Rapsernte 2014

Das franzöische Analystenhaus Strategie Grains erhöhte seine Prognose der EU-Rapssaaternte 2014 von 23,2 Mio. Tonnen im vergangenen Monat auf 23,8 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

01.10.2014 Matif mit zwei neuen Agrarfutures auf Rapsschrot und Rapsöl

Am Pariser Matif sollen noch in diesem Jahr zwei neue Agrarfutures eingeführt werden.

1.) Rapssaatschrot, mit einer Kontraktgröße von 30 Tonnen und Fälligkeiten in den Monaten September, Dezember, März und Juni. Lieferpunkte sind vorgesehen in Mannheim, Mainz, Neuss, Spyck, Antwerpen und Ghent sowie Rotterdam.

2.) Rapssaat Öl, mit einer Kontraktgröße von 20 Tonnen und Fälligkeiten in den Monaten September, Dezember, März und Juni. Lieferpunkte sind vorgesehen in den Häfen von Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Ghent.

Die Kontraktspezifikationen können Sie von uns auf Abruf erhalten: 04762 36397-0

 

24.09.2014 Raps-Anbaufläche könnte im kommenden Jahr sinken

Die Anbaufläche für Raps könnte nach Meinung von Analysten im kommenden Jahr in Westeuropa um etwa 5% sinken. Grund dafür sei das gegenwärtig niedrige Preisniveau sowie Anreize zum Anbau alternativer Kulturen. In diesem Jahr wurde Raps in Westeuropa auf 6,31 Mio. Hektar angebaut. Der Frontmonat des an der Euronext gehandelten Rapssaat-Future erreichte im Juli aufgrund der erwarteten Rekordernte (Strategie Grains Prognose vom  8. Sept. = 23,2 Mio. Tonnen / + 10% zum Vorjahr) den niedrigsten Stand seit 4 Jahren. Quelle: Reuters

09.09.2014 Frankreichs Agrarministerium erhöhte die Prognose der Weizen, Mais und Rapsernte
Das französische Landwirtschaftsministerium hob am heutigen Dienstag seine Prognose der französischen Weichweizenernte 2014 auf 37,5 Mio. Tonnen an (Vormonat: 37,3 Mio. Tonnen). Verglichen mit der Ernte 2013 wäre das ein Anstieg der Produktion um 1,8%.
Im Bezug auf die Qualität erklärte das Landwirtschaftsministerium, dass aufgrund der starken Regenfälle im Sommer lokal Qualitätsprobleme bestünden, einige Regionen jedoch gänzlich vom Regen verschont wurden.
Die Prognose der französischen Maisernte 2014 hob das Ministerium von 15,1 Mio. Tonnen (August-Schätzung) auf 16 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 9% zur Ernte 2013 und läge darüber hinaus 7% über dem Durchschnitt der Jahre 2009 - 2013.
Die Prognose der Rapsernte wurde um 100.000 Tonnen auf 5,6 Mio. Tonnen erhöht. Sie läge damit 27,4% über dem Ergebnis 2013 und 8,8% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Quelle: Reuters 
 
08.09.2014 Strategie Grains erhöhte seine Prognose der EU-Rapsernte

Das private Analystenhaus Strategie Grains erhöhte seine Prognose der Rapsernte 2014 in der Europäischen Union aufgrund sehr guter Erträge um 300.000 Tonnen auf 23,2 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 10% zur 2013er Ernte. Quelle: Reuters

01.09.2014 Historische Charts für Matif Weizen, Matif Raps und Matif Mais
Matif Weizen November-Fälligkeit - Zeitraum 2010-2014 + Durchschnittspreis 2010-2014
Matif Raps November-Fälligkeit - Zeitraum 2010-2014 + Durchschnittspreis 2010-2014
 
Matif Mais November-Fälligkeit - Zeitraum 2010-2014 + Durchschnittspreis 2010-2014
Gerne erstellen wir Ihnen auch Charts mit abweichenden Zeiträumen. Rufen Sie uns einfach an unter: 04762-3639714.
29.08.2014 Deutschland erntet 27,9 Mio. Tonnen 2014

Die deutsche Weizenernte 2014 erreicht nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ein Volumen von 27,9 Mio. Tonnen (+12%). Beim Raps liegt die Prognose der Erntemenge bei 6,21 Mio. Tonnen (+ 7,7%). Quelle: Reuters

25.08.2014 EU-Mais- und Weizenerträge
Die Mais-Erträge in der Europäischen Union könnten aufgrund guter Erntebedingungen ca. 12 % über den Erträgen in 2013 liegen.

MARS-Prognosen (Monitoring of Agriculture with Remote Sensing) für die EU-28 liegen mit Erträgen von 7,53 Tonnen pro Hektar 11,8% über den Erträgen 2013 und 11,1% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Im vergangenen Monat lag die Prognose bei 7,23 Tonnen pro Hektar.

Die Prognose für die EU-28 Weizenernte erhöhte MARS auf 5,85 Tonnen pro Hektar, verglichen mit der Vormonatsschätzung von 5,8 Tonnen pro Hektar und 0,7% über dem 5-Jahres-Durchschnitt.

Starke Regenfälle führten allerdings in weiten Teilen Europas von Frankreich bis Süd-West Rumänien zu Behinderungen bei den Erntetätigkeiten und zu Qualitätsproblemen.
Die jüngsten Prognosen für die EU-Weizenernte liegen mit 143 - 144 Mio. Tonnen über dem Ergebnis aus 2013 (136 Mio. Tonnen).

Die EU-Rapsernte beliess MARS nahezu unverändert zum Vormontag bei 3,33 Tonnen pro Hektar und 7% über dem Vorjahresergebnis.

Hohe Temperaturen in der Ukraine haben zu großen Einbußen beim Mais geführt. Die Ertragsschätzungen von MARS liegen mit 5,67 Tonnen pro Hektar (Vormonat: 5,81) 11% niedriger als im Vorjahr jedoch 2% über dem 5-jahres-Durchschnitt.

Bei der Weizenernte in der Ukraine haben optimale Erntebedingungen zu Rekorderträgen geführt. Mit 3,74 Tonnen pro Hektar (Juli-Schätzung 3,47) liegen die Erträge mehr als 10% über dem Ergebnis 2013 (3,39 Tonnen pro Hektar) und 22% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Quelle: Reuters
25.08.2014 Rumänien erntet 2014 7,37 Mio. Tonnen Weizen
Rumäniens erntet 2014 nach Angaben des Agrarministriums 7,37 Mio. Tonnen Weizen. Im vorherigen Jahr lag die Erntemenge bei 7,3 Mio. Tonnen.
Die Rapsernte wird den Angaben zufolge eine Rekordernte von 1,1 Mio. Tonnen erreichen nach 650.000 Tonnen im Jahr 2013. Quelle: Reuters
20.08.2014 ADM Germany / Prognose der deutschen Winterweizen- und Rapsernte 2014

ADM Germany prognostiziert die deutsche Winterweizenernte in seiner jüngsten Schätzung auf 26,04 Mio. Tonnen (2013 = 24,6 Mio. Tonnen).

Die deutsche Rapsernte schätzt ADM auf 6,08 Mio. Tonnen (2013 = 5,76 Mio. Tonnen) Quelle: Reuters

19.08.2014 DBV-Ernteschätzung für Winterweizen und Raps

Der Deutsche Bauernverband prognostiziert die deutsche Winterweizenernte auf 26,2 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 1,6 Mio. Tonnen zur Winterweizenernte 2013. Die Prognose der deutschen Raps-Ernte wurde auf  5,8 Mio. Tonnen geschätzt. Das wäre ein Anstieg um 100.000 Tonnen zur Raps-Ernte 2013. Quelle: Reuters

12.08.2014 Update: Französische Getreideernte - Schätzung des Landwirtschaftsministeriums

Das Landwirtschaftministerium in Paris gab heute eine weitere Einschätzung über die französische Getreideernte bekannt. Danach werden 37,3 Mio. Tonnen Weizen geerntet (Vj.36,5 Mio. Tonnen = +1,2%). Die Maisernte 2014 wird jetzt auf 15,1 Mio. Tonnen geschätzt (+2,5 % zum Vj.). Die Rapssaat-Produktion wird mit 5,5 Mio. Tonnen (26,6% zum Vj.) angegeben. Außerdem wurden 11,65 Mio. Tonnen Gerste geerntet (Vj.11,3 Mio. to =+12,9%). Reuters

04.08.2014 Strategie Grains sieht EU-Rapssaat-Ernte bei 22,9 Mio. Tonnen

Das französische Analystenhaus Strategy Grains erhöht seine Prognose für die 2014 Rapssaat-Ernte der EU auf einen neuen Rekord von 22,9 Mio. Tonnen, nachdem sich die hohen Ertragserwartungen während der Ernte bestätigen. Das sind 400.000 Tonnen mehr als in dem Juli-Report, mit dem bereits eine Rekordernte angezeigt wurde.
Die 2014er Ernteschätzung liegt jetzt 1,8 Mio. Tonnen oder 8,5 % über der 2013-Rapssaat-Produktion, die bei 21,1 Mio. Tonnen lag.

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