Matif: Rapssaat November 2015

27.11.2015 Europäische Kommission reduziert Prognose der EU Weizenernte leicht
Die Europäische Kommission hat ihre Schätzung der diesjährigen Weizenernte leicht nach unten korrigiert. Von 149,2 Mio. Tonnen im Vormonat wurde die Prognose um 100.000 Tonnen auf 149,1 Mio. Tonnen reduziert. Damit liegt sie aber weiterhin über dem Rekordergebnis des Vorjahres von 148,7 Mio. Tonnen.
Die Prognose der diesjährigen Maisernte wurde um 100.000 Tonnen auf 57,5 Mio. Tonnen erhöht. Sie liegt damit  26% hinter dem Ergebnis aus dem Vorjahr, als 77,9 Mio. Tonnen Mais geerntet wurden.
Für die Rapsernte hat die Kommission die Prognose ebenfalls um 100.000 Tonnen auf 21,3 Mio. Tonnen erhöht (2014: 24,3 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
25.11.2015 Indiens Rapsanbau sinkt um 10 – 15 %

Indiens Rapssaatproduktion wird in diesem Jahr wohl erneut sinken, da niedrige Bodenfeuchte und hohe Temperaturen die Anbaufläche beschränkte. Der ohnehin schon größte Importeur von Speiseölen der Welt wird noch mehr importieren müssen als bislang, so die Meinung von Händlern und Industrievertretern.
Die Aussaat von Raps, der bedeutendsten Ölsaat mit einem hohen Ölgehalt, wurde wegen hoher Temperaturen in einigen Kernregionen des indischen Rapsanabaus eingeschränkt. Bauern glauben nun, dass die Produktionskosten nicht mehr erwirtschaftet werden können, sodass sie aktuell die Aussaat nicht weiter verfolgen. Industrievertreter schätzen, dass die indische Rapsanbaufläche um 10 bis 15 % kleiner ausfällt, als im letzten Jahr. Zurzeit sind erst 4,25 Mio. Hektar bestellt, das sind 21,4 % weniger als geplant. Bereits im letzten Jahr fiel die indische Rapssaatproduktion um 23 % auf 5 Mio. Tonnen.
Mit Beginn der neuen Vermarktungsperiode im November wird eine höhere Importmenge von Pflanzenölen erwartet. Dabei stieg schon die Importmenge in der zurückliegenden Saison um 23,1 % auf 14,61 Mio. Tonnen Speiseöl. Jetzt wird noch eine Mio. Tonnen mehr nötig sein, allein um den Bedarf der stetig steigenden indischen Bevölkerung bedienen zu können.
Für die Speiseölimporte gibt Indien 10 Mrd. USD im Jahr aus, das ist der drittgrößte Importartikel nach Rohöl und Gold. In der Hauptsache importiert man Palmöle aus Malaysia und Indonesien, um den nationalen Bedarf von 18-19 Mio. Tonnen zu decken. Kleine Mengen Sojaöl werden auch aus Brasilien und Argentinien importiert.
Einige Bauern bestellen die freien Flächen nun mit Hülsenfrüchten und Linsen.

17.11.2015 Großbritanniens Rapsanbaufläche im kommenden Jahr deutlich kleiner

Großbritanniens Landwirte werden die Rapsanbaufläche im kommenden Jahr voraussichtlich um 14 Prozent einschränken. Laut Aussage des „Agriculture and Horticulture Development Board (AHDB)“ kommt diese Entwicklung nicht überraschend, da die Probleme mit dieser Kultur in den letzten Jahren immer größer wurden. Ein Punkt ist die Beschränkung der Verwendung der Neonicotinoide.
Dagegen wird die Weizenanbaufläche nahezu unverändert erwartet. Quelle: Reuters

05.11.2015 Matif Raps Chartanalyse

Der Matif Rapskontrakt Februar 16 ist im Oktober zweimal an der Widerstandslinie bei 382 Euro gescheitert und unternimmt nun einen dritten Versuch. Unterstützung erhält der Kurs in diesem aufsteigenden Dreieck durch die wichtige 18-Tage- Durchschnittslinie. Ein Ausbruch nach oben würde dem Kurs einen weiteren Anstieg bis 390 Euro ermöglichen. Hält die 382er Marke, dürfte sich die Pendelbewegung der letzten Wochen zwischen 375 und 382 Euro fortsetzen.

04.11.2015 Pakistanische Importeure kauften 70.000 Tonnen Canola
Pakistanische Importeure haben zuletzt über 70.000 Tonnen Canola kanadadischer oder australischer gekauft.  Eine volle Schiffsladung mit über 50.000 Tonnen wurden zur Versendung im Januar gekauft. Die Herkunft der Ware ist optional (Kanada oder Australien). Weitere 20.000 Tonnen kanadischer Herkunft wurden ebenfalls zur Versendung im Januar gekauft.
Pakistan hat seine Importe von Rapssaat und Canola in diesem Jahr zugunsten von Sojabohnen reduziert und gerade damit begonnen, Sojaschrot zu exportieren. Quelle: Reuters
30.10.2015 Aussaat von Ölfrüchten in Indien verzögert sich

Indiens Aussaat von Ölsaaten war bis heute erst bei 940.000 Hektar, gegenüber 2,08 Mio. Hektar zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Heißes und trockenes Wetter hält die Bauern derzeit davon ab, Sojabohnen und Raps zu säen. Man wartet auf Regen und niedrigere Temperaturen. Die Anbaufläche für wird mit 2,7 Mio. Hektar angegeben, im Vorjahr waren es 1,43 Mio. Hektar.

28.10.2015 Rapsaussaat in Indien durch Hitze behindert

Außergewöhnlich hohe Temperaturen verhindern den Fortschritt bei der Rapssaat in Indiens Top-Anbauregion um mehr als 14 Tage. Die Anbaufläche wird jetzt wohl kleiner ausfallen, obwohl die Preise für Raps nahezu Rekordpreise handeln, so Vertreter der Raps verarbeitenden Industrie. Die Verzögerungen führen zu weitern Preiserhöhungen und zwingen den weltweit größten Importeur von Speiseölen zu noch größeren Importen von Rapsöl, Sojabohnenöl und Sonnenblumenöl.
In Rajasthan herrschen derzeit Tagestemperaturen von 37°C. Für die Fortführung der Aussaat warten die Bauern auf Temperaturen von unter 30 °C. Im Vorjahr wurde auf 6,5 Mio. Hektar Raps gesät. Da auch die Preise für Hülsenfrüchte stark angezogen sind, konkurrieren diese Früchte mit Raps.

20.10.2015 Rapssaat

Technische Käufe, Shorteindeckungen von Fondgesellschaften  sowie ein schwächerer US-Dollar gegenüber dem Euro lassen die Sojabohnennotierungen heute in Chicago mit Gewinnen handeln. Zusätzliche Unterstützung erhalten die Kurse durch den Verkauf von 132.000 Tonnen US-Sojabohnen an China zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16. Die gestrigen wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 2.364.664 Tonnen Sojabohnen über den Markterwartungen von 1.200.000-1.800.000 Tonnen. Im Zuge der guten Vorgaben aus Übersee können sich auch die Rapssaatfutures an der Euronext in Paris auf allen Terminen behaupten.

20.10.2015 Britische Weizenernte 2,6 Prozent kleiner als im Vorjahr

Das britische Landwirtschaftsministerium hat am Dienstag die diesjährige Weizenernte auf 16,17 Millionen Tonnen geschätzt. Die Zahl liegt knapp über einer vorigen Schätzung von 16,13 Millionen Tonnen. Damit liegt die Erntemenge 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1,661 Millionen Tonnen.
Das Ministerium veröffentlichte auch eine Schätzung zur Rapsernte. Danach liegt die Erntemenge mit 2,32 Millionen Tonnen um 5,6 Prozent unter der Vorjahresmenge. Quelle: Reuters

16.10.2015 Matif Raps Chartanalyse

Der Matif Rapskontrakt November 15 gibt momentan aus charttechnischer Sicht wenig her. Der Kurs bewegt sich seit Anfang September in einem relativ engen Trendkanal nach oben. Dabei wird die Unterstützungslinie durch die 18-Tage- Durchschnittslinie verstärkt. Sollte sich der Trend weiter fortsetzen, wäre das nächste Ziel die Widerstandslinie bei 384 Euro. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke ist fraglich, da sich der RSI dann in den überkauften Bereich bewegen würde und Gewinnmitnahmen den Kursanstieg zunächst bremsen könnten.

14.10.2015 Rapsanbau wird in Europa eingeschränkt

Die Aussaat von Wintergetreide kommt in Westeuropa gut voran; in Deutschland ist sie sogar schon abgeschlossen. Das Wetter ist so gut, dass alle verplanten Flächen auch bestellt werden können. Die aktuelle Abkühlung mit leichten Bodenfrösten wird sich nicht negativ auf die Saat auswirken. Dazu müssten mindestens Minus 5°C herrschen, das wird aber nicht erwartet.
Die Winterweizen-Anbaufläche in Frankreich, der Nummer 1 unter den Weizenbauern Europas, reicht fast an die große Vorjahresfläche heran. 23 % der dortigen Weizenflächen waren Anfang letzter Woche bestellt; im Vorjahr waren es zum gleichen Termin 20 %, so FranceAgriMer.
Die Aussaat von Wintergetreide und Raps sind in Deutschland bereits abgeschlossen. Die Niederschläge der letzten Tage waren gut für die junge Saat. Die Saatgutverkäufe deuten daraufhin, dass die Anbaufläche gleich groß ist, wie im Vorjahr. Vielleicht etwas mehr Weizen und geringfügig weniger Raps und Gerste.
In Großbritannien waren Ende letzter Woche 60 bis 70 % der Flächen bestellt, was für diese Tage normal ist. Dort, wo Ackerfuchsschwanz ein ernst zu nehmendes Problem ist, wird man wohl etwas mehr Sommergetreide anbauen. Die Rapsanbaufläche wird auf der britischen Insel wohl um 10 % kleiner ausfallen, zugunsten von Winter- und Sommergerste. Die Rapspreise waren nicht allzu gut und die Probleme mit dem Rapserdfloh werden immer größer.

14.10.2015 Trockenheit in der Ukraine:

Die Farmer in der Ukraine befinden sich derzeit in einer ähnlichen Situation, wie im Vorjahr. Die Böden sind zu trocken. Das ist noch kein allzu großes Problem für die Erträge, in einigen Regionen werden aber weniger Flächen mit Wintergetreide bestellt, sodass die ukrainische Getreideernte 2016 kleiner ausfallen dürfte. Die Trockenheit ist im Vergleich zum ebenfalls trockenen Herbst 2014 jetzt schlimmer.
Bis zum April 2015 waren die Böden wieder mit durchschnittlichen Niederschlägen versorgt, sodass dann das Sommergetreide unter optimalen Bedingungen gesät werden konnte. Jetzt im Oktober registriert man in der Ukraine die trockensten Böden seit 30 Jahren. Die Bodenfeuchte in der Ukraine soll 20 % unter dem 20-Jahres-Mittel liegen, nachdem der August Knochentrocken war.
Die derzeitigen Bedingungen erinnern an die Jahre 2010 bis 2012. In 2012 war die ukrainische Weizenernte 10 % schwächer als im Durchschnitt der Jahre. Vorteilhaft war das Wetter im September. Die Temperaturen waren hoch und die Böden befahrbar, sodass die Feldbestellung zügig vorankam. Die Saat entwickelt sich vor der Winterruhe gut.
Die Rapssaat wurde aber zum ersten Opfer der Trockenheit. Es wurde 40 % weniger Winterraps bestellt. Mit 500.000 Hektar wäre das die kleinste Anbaufläche seit zehn Jahren. Weizen- und Gerstenaussaat liegt ebenfalls hinter den der vorherigen Jahre zurück. Rund 1 Mio. Hektar weniger Weizen wurden bestellt.
Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass die Ukraine die Ernteergebnisse dieses Jahres auch in 2016 erreichen, denn die Zeit spielt gegen die Anbaupläne. Der staatliche ukrainische Wetterdienst warnte bereits vor einem Flächenrückgang für den Getreideanbau von 30 %. Je nachdem wie das Wetter im Frühjahr mitspielt werden die Flächen dann mit Mais bestellt. Sommergerste und Sommerweizen haben in der Regel ein zu geringes Ertragspotential in der Ukraine.

07.10.2015 Südkoreas NOFI kauft bis zu 55.000 Tonnen Sojaschrot

Südkoreas größter Futtermittelhersteller Nonghyup Feed Ing. (NOFI) hat im Rahmen einer internationalen Tenderausschreibung 55.000 Tonnen Sojaschrot optionaler Herkunft (Brasilien oder Argentinien) gekauft. Angebote, die NOFI im Rahmen dieser Ausschreibung zum Kauf von 12.000 Tonnen Rapsschrot erhielt, wurden nicht berücksichtigt und zurückgewiesen. Quelle: Reuters

06.10.2015 Südkoreas NOFI sucht Sojaschrot und Rapsschrot

Südkoreas Nonghyup Feed Inc. (NOFI) hat einen internationalen Tender zum Kauf von 55.000 Tonnen Sojaschrot und 12.000 Tonnen Rapsschrot ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 7. Oktober. Quelle: Reuters

05.10.2015 Strategie Grains erhöht Prognose der Rapssaat-Anbaufläche 2016/17

Das in Frankreich ansässige Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains geht von einer leicht gestiegenen Anbaufläche für Rapssaat in der Europäischen Union aus. In seiner ersten Prognose für das Vermarktungsjahr 2016/17 erhöhte Strategie Grains die Rapssaat-Anbaufläche um 100.000 Hektar von 6,4 Mio. Hektar auf 6,5 Mio. Hektar.
Die Aussaatbedingungen für Rapssaat in der EU waren trotz einiger Regenfälle Ende August/Anfang September gut, so dass die Aussaat Mitte September abgeschlossen war. In Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Ungarn herrschten gute Bedingungen. Zu trocken war es in Polen, Tschechien, der Slowakai, Rumänien und Bulgarien was zu einer Verringerung der Aussaatfläche führte.
Die Anbauflächen für Sojabohnen könnten im Vermarktungsjahr 2015/16 um ein Fünftel auf 900.000 Hektar steigen (2015/16 = 800.000 Hektar, 2014/15= 600.000 Hektar). Quelle: Reuters

30.09.2015 Europäische Kommission erhöht Prognose der EU-Weizenernte

Die Europäische Kommission hat ihre Prognose der diesjährigen Weizenernte in der Europäischen Union von 140,6 Mio. Tonnen (Vormonat) auf 144,6 Mio. Tonnen erhöht. Damit nähert sie sich der Rekordernte 2014 an, die bei 148,7 Mio. Tonnen lag. Reduziert wurde die Prognose der EU Maisernte von 58,7 Mio. Tonnen auf 58,4 Tonnen Mio. Tonnen sowie die Prognose der EU-Gersten-Ernte von 57,2 Mio. Tonnen auf 59 Mio. Tonnen. Bei den Ölsaaten wurde die Prognose der Rapssaat-Ernte von 20,8 Mio. Tonnen auf 21,1 Mio. Tonnen erhöht. Sie läge damit weiter hinter Ergebnis 2014 von 24,3 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

23.09.2015 Matif Raps Chartanalyse

Der Matif Rapskontrakt November 15 bewegt sich in einer engen Spanne seitwärts. Seit ein paar Tagen werden die Ausschläge nach unten durch die kurzfristige Aufwärtstrendlinie begrenzt. Im Prinzip hat sich nun ein aufsteigendes Dreieck gebildet, das dafür sorgen könnte, dass der Kurs in den nächsten Tagen die Widerstandslinie bei 370 Euro testet. Sollte der Ausbruch gelingen, wäre der Weg frei für einen weiteren Kursanstieg bis 377 Euro. Bleibt der Kurs dagegen unterhalb der 370er Marke, wird er unweigerlich den Aufwärtstrend verlassen. Da das Abwärtspotential momentan auf 360 Euro begrenzt ist, würde sich dann der Seitwärtstrend wohl weiter fortsetzen.

21.09.2015 EU-Crop Monitor erhöht Prognose der EU-Maiserträge 2015 leicht

Der EU-Crop-Monitoring Service EU MARS hat in seinem Bericht vom 21.9. die Prognose der EU Weichweizenernte 2015 unverändert auf 5,81 Tonnen pro Hektar belassen. Im Vergleich zur Ernte 2014 wäre das ein Rückgang um 5,4%. Die Prognose der EU-Mais-Erträge für die Ernte 2015 wurde auf 6,43 Tonnen pro Hektar erhöht (Vormonat: 6,40 Tonnen/Hektar). Zur EU-Maisernte 2014 wäre das ein Rückgang um 20,4%.  Beim Raps wurde die Prognose unverändert auf 3,25 Tonnen/Hektar belassen (-10,2% zum Vorjahr).

15.09.2015 Ukraines Rapsernte 2016 stark rückläufig

Trockenes Wetter während der Aussaat führt nach Schätzungen des ukrainischen Analysten UkrAgroConsult zu einem Rückgang der ukrainischen Rapsernte 2016 auf 1,0 bis 1,5 Mio. Tonnen versus 1,7 Mio. Tonnen im laufenden Jahr 2015.
Das Tempo der Aussaat ist das langsamste seit 2007, so das Beratungsunternehmen in seinem Bericht.
Meteorologen zufolge beträgt die Niederschlagsmenge nur 40% der Norm. Per 4. September wurde Winterraps auf 409.000 Hektar gesät. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 688.000 Hektar. Die gesamte planmäßige Winterraps-Aussaatfläche 2016 liegt bei 823.000 Hektar.
2015 ging die geerntete Fläche aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen auf 685.000 Hektar zurück verglichen mit 865.000 Hektar im vergangenen Jahr.

09.09.2015 Matif Raps Chartanalyse

Nach dem deutlichen Kursverfall des Matif Rapskontrakt November 15 bis 340 Euro, nutzten die Marktteilnehmer die Gunst der Stunde zum Kauf. Dadurch entwickelte sich ein kurzfristiger Aufwärtstrend bis zum nächst größeren Widerstand bei 367 Euro, gebildet durch die mittelfristige Abwärtstrendlinie und der 18-Tage-Durchschnittslinie. Hier prallte der Kurs im ersten Versuch ab, konnte nun aber dieses Hindernis überwinden. Sollte es sich dabei wieder nur um eine sogenannte Bullenfalle handeln wie bereits Anfang August und der Kurs fällt kurzfristig wieder unter die Abwärtstrendlinie, könnte es wieder zu massiven Verkäufen bis 347 Euro kommen. Hält der Kurs das Preisniveau oberhalb des Widerstandes, besteht Aufwärtspotential bis 370 Euro.

09.09.2015 Späte Ernten in Saskatchewan Kanada

Marktteilnehmer in Kanada berichten davon, dass in West-Kanada die Canola (Rapssaat)-Ernte erst zu 40 % abgeschlossen werden konnte. Spätfröste in Frühjahr führten zu Auswinterungen, sodass in manchen Regionen nachgesät werden musste. Die Ernte dieser Flächen verzögert sich entsprechend. Beim Sommerweizen wurden dort erst 50 % geerntet. In den südlichen Regionen kommt die Ernte zügiger voran.
Kanada ist weltweit der größte Anbauer von Canola und der sechst-größte Weizenproduzent. Die diesjährige Ernte ist die kleinste seit fünf Jahren, weil es meist viel zu trocken war. Weltweit ist die Versorgung mit Getreide und Ölsaaten aber auf Rekordkurs.

07.09.2015 ABARES erhöht Ernteschätzung für Australien

Australiens Weizen- und Rapssaat-Ernten werden vom Beratungsunternehmen ABARES größer als bisher erwartet. Jüngste Regenfälle haben frühere Befürchtungen über die Auswirkungen von El Nino relativiert. Eine größere Weizenernte in Australien, dem viert-größten Weizenanbieter auf dem Weltmarkt, wird die Weltmarktpreise weiterhin belasten. ABARES schätzt die Australische Winterweizen-Ernte auf 25,284 Mio. Tonnen, das sind 7 % mehr als im Juni geschätzt. Die Rapssaatproduktion kommt auf 3,15 Mio. Tonnen, in der Juni-Schätzung kamen die Beobachter noch auf 2,96 Mio. Tonnen.
Das Australian Bureau of Meteorology war noch im August davon ausgegangen, dass das Wetterphänomen El Nino die Ernten in Australien schädigen werde. Die Aussaat von Sommergetreide beginnt typischerweise im Dezember, wenn der diesjährige El Nino, der der stärkste seit den Wetteraufzeichnungen sein soll, seinen Höhepunkt erreicht. Da Sommergetreide üblicherweise beregnet wird und die Wasserstände in den Staudämmen weit verbraucht sind, , könnte dies Einfluss auf die Ernte haben.

07.09.2015 Indiens Bauern und Ölmüller fordern Importzölle für billiges Palmöl

Die Versorgung Indiens mit Speiseölen ist zu 70 % von Importen abhängig. Das könnte sich noch steigern, wenn nicht die Inlandsproduktion für den Landwirt lukrativer wird. Deshalb fordern Marktteilnehmer einen Importzoll von 25 % für rohes Palmöl und 45 % für raffiniertes Palmöl.
Im kommenden Jahr werden Indiens Palmöl-Importe aufgrund von steigendem Konsum auf bis zu 10 Mio. Tonnen steigen, von 9,3 Mio. Tonnen im Wert von 10 Mrd. USD in diesem Jahr. Die Inlandsproduktion von Speiseölen hat sich in den letzten 20 Jahren nur um ein Drittel steigern können, die Importe hingegen sind mit steigendem Konsum um das 12-fache gestiegen. Inzwischen sei Indien die Müllhalde für Palmöl sagt der Präsident des Verbandes der Sojabohnen Verarbeiter. Die eigene Produktion werde nicht steigen, wenn die billig-Importe nicht begrenzt werden. In Indien gebe es genügend Verarbeitungskapazitäten, die Mühlen seien zurzeit aber wegen einem Mangel an Ölsaaten nur zu 30 % ausgelastet. Zu Beginn des Jahres waren es noch 45 bis 50 %.
Indien plant in den nächsten drei Jahren, seine Farmer mit 1,5 Mrd. USD zu subventionieren, um mehr Palmöl zu erzeugen. Außerdem will der Staat Rapssaat, Sojabohnen und Erdnüsse direkt von den Landwirten aufkaufen. Zurzeit stecken Farmer und Mühlen aber in einem Dilemma, man könne aufgrund der billigen Importe keine höheren Ölpreise erzielen und die Farmer akzeptieren keinen niedrigeren Erzeugerpreise.

04.09.2015 Frankreich erhöht Weizen und Maisschätzungen

Der französische Landwirtschaftsminister erhöht seine Prognose für die Maisernte von 13,2 Mio. Tonnen auf 13,5 Mio. Tonnen. Zum Vorjahr ist das 26,4 % weniger.
Die Weizenernte in Frankreich wird von dem Minister nun auf 40,8 Mio. Tonnen geschätzt, nach 39,3 Mio. Tonnen und Die Rapssaaternte soll jetzt auf 5,3 Mio. Tonnen kommen, nach 5,0 Mio. Tonnen zuvor geschätzt.
Die erste Schätzung für die Zuckerrübenernte 2015 in Frankreich ist 31,9 Mio. Tonnen, 15,8 Mio. Tonnen 15,8 % weniger als im Vorjahr.

03.09.2015 Kanadas Weizenbestände um 32 % kleiner als vor Jahresfrist

Die kanadischen Weizenbestände waren Ende Juli mit 7,108 Mio. Tonnen um 32 % geringer als am gleichen Stichtag im Vorjahr (10,446 Mio. Tonnen). Das besagt ein heute vom Statistics Canada vorgelegtes Umfrageergebnis. Auch alle anderen Vorräte der großen Feldfrüchte waren geringer als im Vorjahr. Damals waren die Bestände durch eine sehr große Ernte in 2013 außerordentlich hoch.
Analysten und Händler, die von Reuters zu ihren Erntevorräten befragt wurden, gaben im Durchschnitt Bestände von 6,5 Mio. Tonnen Weizen, 1,1 Mio. Tonnen Durum, 1,4 Mio. Tonnen Canola (Rapssaat), 700.000 Tonnen Hafer und 900.000 Tonnen Gerste an.

02.09.2015 Indien: Ein zweites trockenes Jahr in Folge

Der diesjährige Monsunregen in Indien wird voraussichtlich sogar noch weniger als die 88 % betragen, die bisher von den Meteorologen vorhergesagt wurden. Damit steuert der Subkontinent auf das trockenste Jahr seit 2009 zu, was zu Elend und Leid in der ländlichen Bevölkerung führte, weil Lebensmittel knapp wurden. Der Regen im Juli bis September hat bisher die Hälfte der Ackerflächen mit genügend Niederschlägen versorgt, wo Landwirte ihre kleinen Ländereien bestellen, um ihre Familien durchzubringen.
Das wäre bereits das zweite trockene Jahr in Folge, das gab es in den letzten 115 Jahren nur zweimal. Für den Premierminister Narendra Modi kommt das sehr ungelegen, denn er würde gerne einige Reformen in der drittgrößten asiatischen Volkswirtschaft durchdrücken, was aber nur funktioniert, wenn die Menschen satt werden.
Der Meteorologe Laxman Singh Rathore, Direktor der World Meteorological Organsation, macht den starken El Nino für die Trockenheit in Indien verantwortlich. In anderen Teilen der Welt wird es dagegen zu viel regnen und Überflutungen geben. In den westlichen Teilen Indiens zieht sich der Monsun bereits an diesem Wochenende zurück und dort sind die Böden zu trocken, um Wintersaaten zu säen. Im letzten Jahr folgte 14 Tage nach dem Ende der Monsunzeit aber noch eine Front mit Niederschlägen, sodass Landwirte ihren Weizen und Raps säen konnten.
Der Monsun liefert in Indien rund 75 % der jährlichen Niederschläge. In 2014 fehlen rund 12 % an der durchschnittlichen Niederschlagsmenge und die Ernte war um 4,7 % kleiner als üblich. In 2009 erlebte Indien die schlimmste Trockenheit seit 30 Jahren. Damals fehlten 22 % Regen an der 50-Jahre-Durchsnittsmenge. Indien musste damals große Mengen Zucker importieren. Aktuell verfügt Indien über genügend heimische landwirtschaftliche Grundnahrungsmittel wie Reis und Zucker. Zu wenig Regen würde aber die Vorräte an Speiseölen schnell erschöpfen und große Importe nach sich ziehen. Quelle: Reuters

31.08.2015 Rohölkurse drehen spontan ins Plus

Preissprung beim Rohöl treibt Raps- und Sojapreise zurück in den grünen Bereich. Im Laufe des Tages haben sich die Rohölpreise an der New Yorker Terminbörse (WTI) um mehr als vier Dollar verbessert. Der Grund könnte die Meldung sein, dass die OPEC bereit ist, mit anderen Anbietern über faire Preise zu reden. Analog zu der Kursentwicklung beim Rohöl stiegen auch die Kurse für CBoT-Sojabohnen und Matif Raps.

31.08.2015 In Kanada sinken Getreide- und Canolabestände nach gutem Exportjahr

Zum Ende der letzten Vermarktungsperiode lagerten in Kanada im Vergleich zum Vorjahr 43 % weniger Rapssaat und rund ein Drittel weniger Weizen und Hafer. Nach einer Reuters-Umfrage ein flottes Exportgeschäft wurden die Angebote aus dem Markt stets zügig aufgenommen.
Eine Bestandsumfrage bei 13 Händlern und Analysten im Vorfeld eines Reports von Statistic Canada, der am 3. September veröffentlicht werden soll, soll die Endbestände per 31. Juli 2015 vor der Ernte ermitteln. Kanada ist weltweit der sechst-größte Weizen und der größte Rapssaatproduzent.
Die Weizenbestände beim Handel und in der Landwirtschaft fielen auf 6,5 Mio. Tonnen, das waren 37 % weniger als zum gleichen Stichtag im Vorjahr, als die Vorräte ein 20-Jahres-Höchststand erreichten. Die Rapssaat-Vorräte werden Ende Juli im Durchschnitt der Befragten auf 1,4 Mio. Tonnen geschätzt, im Vorjahr waren die Bestände auf einem 4-Jahres-Hoch.
Die Exporte der Rekordernte von Sommerweizen und Rapssaat (Canola) waren in 2014/15 im Jahresvergleich größer als nach der kleineren Ernte zuvor, so die Canadian Grain Commission. Die Vorräte werden mit der neuen Ernte schnell wieder aufgefüllt. Trotz einer kleineren Ernte gibt es keinen Grund zur Sorge über die Versorgungslage im Frühjahr 2016. Die Exportnachfrage, insbesondere aus China ist schwer einzuschätzen. China war im Vorjahr der größte Importeur von kanadischem Canola und der neunt-größte Käufer für kanadischen Weizen. Ein geringeres Wirtschaftswachstum und die Abwertung des chinesischen Yuan üben derzeit Druck auf die Agrar-Rohstoffpreise aus. Man befürchtet nun eine geringere Nachfrage aus China.
Nach einem heißen und trockenen Sommer schätzte letzte Woche Statistics Canada, eine Agentur der kanadischen Regierung, die kleinste Weizen- und Canola Ernte seit fünf Jahren. Außerdem wird die Haferernte auf nur 700.000 Tonnen (-32% zum Vj.) geschätzt. Auch hier ist Kanada weltweit der größte Exporteur. Die Ernte von Gerste und Durum soll 54 % bzw. 38 % kleiner ausfallen. Trotzdem gibt es kaum jemanden, den die geringen Bestände in Kanada besorgen. Schließlich gibt es weltweit ein großes Angebot mit Rekordendbeständen, so der IGC in der letzten Woche.

25.08.2015 Rapssaat

Eine technische Gegenreaktion nach den starken Kursverlusten der letzten Tage, eine leichte Stabilisierung der Finanzmärkte, ein schwächerer US-Dollar gegenüber dem Euro sowie festere Rohölnotierungen lassen die Sojabohnennotierungen heute in Chicago mit Gewinnen handeln. Exporteure meldeten zudem ein Verkauf von 210.000 Tonnen US-Sojabohnen an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16. Die Rapssaatfutures an der Euronext in Paris folgen heute den guten Vorgaben aus Übersee und die Kurse können auf allen Terminen gute Zugewinne verzeichnen.

21.08.2015 Matif Raps Chartanalyse

Nach einem kurzzeitigen Ausbruch des Matif Rapskontrakt November 15 aus dem seit Anfang Juli anhaltenden Abwärtstrend, setzte sich die Talfahrt unvermindert fort. Dabei wurden die beiden nächsten Unterstützungen bei 375 Euro und 368 Euro ohne Gegenwehr durchbrochen. Der Kurs testet nun die nächste Marke bei 360 Euro. Sollte der Kurs auch diesen Wert unterschreiten, klafft bis zur nächsten Unterstützung eine große Lücke. Dies könnte massive technische Verkäufe zur Folge haben. Wenn die 360er Linie hält, besteht Aufwärtspotential bis 368 Euro.

17.08.2015 Kanada: Große Bedenken für ausgeglichene Canola-Versorgung

Trockenheit, Hitze und Hagel haben Kanadas Canola- und Weizenernte gemindert. Das zumindest meinen 14 Händler und Analysten, die von Reuters im Vorfeld einer ersten offiziellen Schätzung befragt wurden. Die Experten schätzen, dass die Gesamtweizenernte auf 25,6 Mio. Tonnen kommt, 13 % weniger als im Vorjahr. Die Canola-Produktion wird ebenfalls um 13 % kleiner ausfallen und kommt auf 13,6 Mio. Tonnen. Das wäre die kleinste Ernte seit fünf Jahren.
Am 21. August wird die kanadische Statistikbehörde Statistic Canada ihre erste Ernteschätzung veröffentlichen, die aufgrund einer Umfrage in der Zeit vom 22. Juli bis 3. August 15 bei den Farmern erhoben wurde. Kanada ist sowohl für Canola (Rapssaat), als auch für Durum-Weizen weltweit führend im Export.
Im Mai mussten viele Farmer in Manitoba die ausgewinterten Winterrapsflächen erneut mit Sommerraps bestellen. In Saskatchewan und Alberta hemmten Trockenheit und Hitze das Wachstum von Raps, Durum und Sommerweizen. Die Produktion wird wohl um 2 Mio. Tonnen und damit unter dem aktuellen Eigenbedarf sinken, glaubt Ken Ball, Anlageberater des Brokerhauses PI Financial Corp in Winnipeg. Dabei gibt es für Canola die größten Bedenken, dass Angebot und Nachfrage ausgeglichen sind.
Die Aussaat von Canola für die kommende Ernte wird in Alberta Ende nächster Woche bereits von den ersten Frösten bedroht. Frosttemperaturen stoppen das Wachstum der jungen Pflanzen. Üblicherweise beginnen die ersten Fröste Anfang September aber einige später gesäten Flächen benötigen mehr Zeit, damit sich die Pflanzen entwickeln können.
Kanada ist zudem ein großer Anbieter von Sommerweizen, die Ertragseinschränkungen in Kanada werden aber von einer größeren Ernte in den USA aufgehoben. Dort wurden Rekorderträge gemessen.

13.08.2015 DRV reduziert Prognose der deutschen Maisernte 2015 auf 3,91 Mio. Tonnen
Der Deutsche Raiffeisenverband  hat seine Prognose der deutschen Winterweizenernte 2015 von 25,43 Mio. Tonnen (Juli-Prognose) auf 25,70 Mio. Tonnen erhöht. Im Vorjahresvergleich wäre das ein Rückgang um 7,5%.
Die deutsche Maisernte prognostiziert der Verband auf 3,91 Mio. Tonnen. Die Vormonatsprognose lag bei 4,64 Mio. Tonnen. Im Vorjahresvergleich wäre das ein Rückgang um 23,9%.
Deutschlands Rapsernte wurde auf 4,91 Mio. Tonnen geschätzt (+100.000 Tonnen zum Juli). Das wäre ein Rückgang um 21,3% zum Vorjahr.
13.08.2015 EU muss mehr Palmöl und Sojaschrot einführen

In Aussicht auf eine deutlich kleinere Rapssaat-Ernte in der EU kommen Analysten zur Überzeugung, dass die Importe für Palmöl, Sojabohnen und Sojaschrot zunehmen, da man bereits jetzt nach alterativen Rohstoffen Ausschau hält. Die EU Kommission schätzt, dass die Ernte von Rapssaat, Europas bedeutendste Ölsaat zur Herstellung von Speiseöl und Biodiesel, auf 20,73 Mio. Tonnen um 14,7 % kleiner ausfällt, als im Vorjahr. Damals wurde eine Rekordernte eingefahren. Die Landwirte haben die Anbaufläche reduziert und im Frühsommer hat eine Hitzewelle die Erträge reduziert. Außerdem erwartet die EU auch eine kleinere Sonnenblumen-Ernte, sodass nun auf Palmöl, Sojabohnen und Sojaschrot aus Drittländern zurückgegriffen werden muss, analysiert der Geschäftsführer von Oil World Thomas Mielke.
Die Importe von Palmöl könnten im Vergleich zum Vorjahr in der Vermarktungsperiode Oktober 2015 bis September 2016 um 0,5 Mio. Tonnen auf 7,4 Mio. steigen. Auch der Drittlands-Bezug von Sojaschrot in die EU wird steigen, weil weniger Rapsschrot und Sonnenblumenschrot zur Verfügung steht. Deshalb wird die EU wohl mehr Sojabohnen einführen, die in der EU gemahlen und zu Öl und Schrot verarbeitet werden. Trotzdem werden auch noch 0,9 Mio. Tonnen mehr Sojaschrot eingeführt, schätzt Mielke. In der Vorjahressaison waren es 21,7 Mio. Tonnen.
In Deutschland, eigentlich der größte Rapssaat-Produzent der EU, ist die Rapssaaternte fast abschlossen. Hier wird eine Erntemenge von 4,9 Mio. tonnen erwartet. Das sind 21,3 % weniger als im Vorjahr. In diesem Jahr wird aber Frankreich die größte Erntemenge mit 5 Mio. Tonnen einfahren (Vj. 5,5 Mio. Tonnen). Polen erwartet 2,85 Mio. Tonnen (-15%) und Großbritannien kommt auf 2,2 Mio. Tonnen (-10,5 %). Auch in der Tschechischen Republik, in Rumänien und in Bulgarien wird die Rapsernte kleiner ausfallen. Quelle: Reuters

10.08.2015 Frankreich reduziert Prognose der Maisernte 2015 auf 13,2 Mio. Tonnen
Das französiche Landwirtschaftsministerium erhöht seine Prognose der französischen Weichweizenernte von 37,9 Mio. Tonnen auf 39,3 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr ernteten französische Landwirte 37,5 Mio. Tonnen Weizen.
Die Prognsoe der französichen Maisernte wurde aufgrund der trockenen und heißen Wetterbedingungen stark reduziert auf 13,2 Mio. Tonnen (-28%). Das Ministerium legte bei einer Anbaufläche von 1,59 Mio. Hektar  durchschnittliche Erträge von 8,3 Tonnen pro Hektar zugrunde. Im Vorjahr wurden durchschnittlich 10,4 Tonnen pro Hektar bei einer Anbaufläche von 1,76 Mio. Hektar geerntet.
Weitere Prognosen:
Frankreichs Rapsernte 2015: 5,0 Mio. Tonnen (Vormonat: 5,1 Mio. Tonnen)
Frankreichs Gersteernte 2015: 12,2 Mio. Tonnen (Vormonat: 11,7 Mio. Tonnen)
Quelle: Reuters
07.08.2015 Matif Raps Chartanalyse

Nachdem der Matif Rapskontrakt November 15 an der 375er Marke abgeprallt ist, kam es zu der erwarteten Gegenreaktion bis in den Bereich von 383 Euro. Hier befindet sich nun ein starker Widerstand, gebildet aus dem kurzfristigen Abwärtstrend und den beiden Durchschnittslinien (18 und 50 Tage). Sollte der Kurs diese Hürde nehmen, besteht weiteres Aufwärtspotential bis 392 Euro. Wenn der Kurs am Widerstand abprallt, besteht die Gefahr, dass diesmal auch die 375er Marke nicht gehalten werden kann.

04.08.2015 Rapsexporte aus der Ukraine fallen um 17,6 %

Die Rapsernte in der Ukraine wird jetzt von UkrAgroConsult auf 1,86 Mio. Tonnen geschätzt, zuvor war man noch von 1,93 Mio. Tonnen ausgegangen, im Vorjahr wurden 2,2 Mio. Tonnen geerntet. Das Beratungsunternehmen geht nun in 2015/16 auch von einer deutlich kleineren Exportmenge aus und schätzt diese auf 1,58 Mio. Das sind 17,6 % weniger als in der letzten Saison.
Die Anbaufläche wurde gegenüber dem Vorjahr um 155.000 Hektar auf 710.000 Hektar verkleinert. Hohe Erträge konnten den Flächenrückgang nicht kompensieren. Die kleinere Ernte und eine weltweit gute Nachfrage nach Rapssaat werden dazu führen, dass die Bestände in der Ukraine bereits Ende Dezember erschöpft sind. Die Ernte ist bereits zu 85 % abgeschlossen. Die Ukraine exportiert rund 85 bis 90 % seiner Rapssaat-Produktion. Quelle: Reuters

03.08.2015 Europäische Kommission senkt Prognosen der EU- Mais-, Weizen- und Rapsernte 2015
Die Europäische Kommission hat ihre Prognose der EU-28 Maisernte um knapp 3 Mio. Tonnen auf 65,5 Mio. Tonnen reduziert. Im vergangenen Jahr wurden 77,8 Mio. Tonnen Mais geerntet. Trockenes und heißes Wetter während der entscheidenden Sommerwachstumsperiode hat den Pflanzen geschadet.
Die Prognose der EU-Weizenernte wurde ebenfalls reduziert von 139,95 Mio. Tonnen auf 139,45 Mio. Tonnen. Beim Raps sank die Prognose um 1 Mio. Tonnen auf 20,7 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
03.08.2015 Strategie Grains schätzt EU-Rapsproduktion auf 21,4 Mio. Tonnen

Strategie Grains schätzt die europäische Rapsproduktion 2015/16 mit 21.4 Mio. Tonnen um 11,6 % geringer ein, als vor einem Jahr. Die Anbaufläche wurde demnach um 4,2 % eingeschränkt und die Erträge fallen 7,2 % kleiner aus, als im letzten Jahr. Quelle: Reuters

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