Matif: Milling Wheat Nr. 2 November 2014

29.11.2014 Russland erwägt nach eigenen Angaben gegenwärtig keine Exportrestriktionen
Russland erwägt nach Angaben des stellvertretenden Premierminister Arkady Dvorkovich gegenwärtig keine Exportrestiktionen.  Darauf angesprochen, ob entsprechende Maßnahmen aktuell diskutiert werden, antwortete Dvorkovich mit "Nein". 
 
Mehr zu diesem Thema finden Sie in unserer Meldung vom 28.11.2014 20:17:58
"Russische Exportrestriktionen? -Weizen auf Vier-Monats-Hoch"
sowie in unserer Meldung vom 29.11.2014 10:20:29:
"Russland verschärft Exportbedingungen"
Quelle: Reuters
28.11.2014 Russische Exportrestriktionen? -Weizen auf Vier-Monats-Hoch

In den letzten Tagen stiegen die Kurse des Pariser Weizenfutures kontinuierlich an. Heute erreichten die Notierungen den höchsten Stand seit Mitte Juli. Nachrichten aus Moskau, nach denen Russland, einer der bedeutendsten Weizenexporteure der Welt, den Export beschränken will, versetzten die Marktteilnehmer in helle Aufregung.
Russlands Lebensmittelkontrolleure haben nach Angaben von Behördensprechern die Qualitätsanforderungen für Getreideexporte verschärft. Sie sagen, dass das zu erheblichen Einschränkungen im Export führen dürfte. Diese Meldungen führten zu vorsorglichen Käufen an den Terminbörsen, da die Maßnahmen de facto wie Exportbeschränkungen wirken würden. Das Szenario ruft Erinnerungen aus 2010/11 hervor, als Russland nach einer Trockenheit einen Exportbann verhängte.
Die russischen Meldungen bleiben vorerst aber widersprüchlich, denn der Landwirtschaftsminister hatte noch gestern mitgeteilt, dass eine Exportbeschränkung mittels variabler Zölle nur das letzte Mittel der Wahl wäre, um die heimischen Märkte zu schützen.
Der westeuropäische Getreidepreis hatte bereits am Mittwoch ein Vier-Monats-Hoch erklommen, da ein schwacher Euro sowie lebhafte Exporte aus Frankreich, Polen und Deutschland auf neue Exportrekorde hindeuten. Prämien für Standardweizen mit 12 % Protein für Hamburg liegen heute 14 bis 15 €/Tonne über dem Pariser Frontmonat. 12,5 %iger Weizen aus Polen für Januar-Lieferung notierte gestern 5,7 €/Tonne über Paris.
Polen hat in dieser Saison (Juli bis September) bereits 835.000 Tonnen Weizen exportiert. Die größten Käufernationen waren Saudi-Arabien mit 300.000 Tonnen sowie Algerien mit 166.000 Tonnen. Gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr sind das 291.000 Tonnen mehr.

28.11.2014 Weizennotierungen handeln fester

Die Weizennotierungen an der Euronext in Paris und am CBoT in Chicago handeln am späten Nachmittag mit deutlichen Kursaufschlägen. Marktbeteiligte begründen den Anstieg u.a. mit strengenen russischen Exportregeln. Quelle: Reuters

28.11.2014 Südkoreanische Mühlen kauften 30.850 Tonnen US-Weizen
Zwei südkoreanische Mühlen (CJ Cheiljedang Corp. und Dong A One) kauften im Rahmen eines gemeinsamen Geschäftes 30.850 Tonnen US-Weizen.
27.300 Tonnen Western Wheat und/oder Soft White Wheat mit einem Proteingehaltvon 10,5% wurden zum Preis von $282/Tonne fob gekauft.
Weitere 3.550 Tonnen Western Wheat  und/oder Soft White Wheat mit einem Proteingehalt von 8,5% wurden zum Preis von $327,54/Tonne fob gekauft.
Die Versendung der Ware soll zwischen dem 10. April und dem 30. April erfolgen. Quelle: Reuters
28.11.2014 Südostasiatische Mühlen kauften australischen Weizen

Südostasiatische Mühlen aus Indonesien und Malaysia kauften in dieser Woche mindestens 200.000 Tonnen Weizen australischer Herkunft zur Lieferung im Februar/März 15.
Australiens Weizenexporte 2014/15 entwickelten sich zu Beginn der Saison aufgrund trockener Wetterbedingungen und einer verhaltenen Abgabebereitschaft seitens der Landwirtschaft nur sehr langsam.
Ungünstige Wachstumsbedingungen in einigen Teilen der Vereinigten Staaten, Russlands und der Ukraine führten zuletzt aber zu einem Preisanstieg, der nun auch wieder australischen Weizen wettbewergsfähiger macht.
Australische Getreidehändler hoffen nun, dass eine Tenderausschreibung des Irak über 50.000 Tonnen Weizen in der kommenden Woche zugunsten australischer Ware ausfallen wird. Quelle: Reuters

28.11.2014 Ukraines Getreideernte 2014

Die ukrainische Getreideernte 2014 ist nahezu abgeschlossen. Per 27. November wurde Getreide auf 98% der Anbaufläche gedroschen. Die durchschnittlichen Erträge lagen mit 4,33 Tonnen/Hektar über dem Ergebnis des Vorjahres (4,03 Tonnen/Hektar).
Das Ergebnis der ukrainischen Weizenernte 2014 lag mit 23,7 Mio. Tonnen über dem Ergebnis des Vorjahres (22,3 Mio. Tonnen). Ukrainische Landwirte ernteten darüber hinaus 26,2 Mio. Tonnen Mais und 7,6 Mio. Tonnen Gerste. Prognosen des ukrainischen Landwirtschaftsministeriums im Vorfeld lagen bei der Maisernte 2014 bei 30 Mio. Tonnen (Vorjahr: 30,9 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters

27.11.2014 EU - Entwicklung der Winterweizenbestände

Das warme Herbstwetter hat Analysen zufolge die Entwicklung der Winterweizenbestände in der Europäischen Union außergewöhnlich schnell vorangetrieben. Das fortgeschrittene Entwicklungsstadium macht die Pflanzen jedoch empfindlich gegen starken Frost.
Die Winterweizenaussaat konnte in den meisten Regionen erfolgreich abgeschlossen werden. Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains beließ seine Prognose der Aussaatfläche für Winterweizen in der EU mit 24,2 Mio. Hektar auf Vorjahresniveau.
In Frankreich, dem größten europäischen Produzenten für Winterweizen befinden sich 93% der Bestände in einem guten bis sehr guten Zustand, so Strategie Grains. Vor einem Jahr lag der Anteil bei 83%. Französische Landwirte beließen die Anbaufläche für Winterweizen mit 5 Mio. Hektar auf Vorjahresniveau.
Für Deutschland, dem zweitgrößten europäischen Produzenten für Winterweizen liegt die Prognose der Anbaufläche etwas über dem Niveau des Vorjahres. 2014 wurde Winterweizen auf 3,1 Mio. Hektar angebaut.
Großbritanniens Anbaufläche für Winterweizen könnte zugunsten von Gerste und Hülsenfrüchten um 5% sinken. Quelle: Reuters

27.11.2014 Euronext bietet wieder Milchfutures an

Die Euronext Paris teilte heute gegenüber der Presse mit, dass man im Frühjahr 2015 Futures und Optionen für Butter und Milchpulver anbieten wird, damit sich die Branche gegen das steigende Risiko von Preisschwankungen absichern kann. Im April 2015 wird die EU, der größte Milchproduzent der Welt, sein System der Milchquoten abschaffen.
Das gesamte Paket von Butter über Milchpulver bis hin zum Molke Pulver wird sowohl als Future als auch als Optionen bereitgestellt, so die Börsengeschäftsführung.
Im Jahr 2010 hatte die Euronext einen ersten Anlauf unternommen und einen Future auf Magermilchpulver aufgelegt; mangels Interesse aus dem Markt wurden die Futures aber im Juli dieses Jahres eingestellt. Die Pariser Börse setzt auf ein zügiges Wachstum bei Finanzinstrumenten auf Agrarrohstoffe, nachdem man sich im Juni von dem US-Amerikanischen Börsenbetreiber Intercontinental Exchange (ICE) getrennt hatte. Zusammen mit der chinesischen Dalian Warenterminbörse will man Finanzprodukte entwickeln und hatte kürzlich auch die Spezifikation seines Top-Umsatzbringers Weizen überarbeitet, nachdem es kritische Stimmen über die Qualitätsparameter und das Liefersystem gab.
Darüber hinaus hat die Euronext zu Beginn dieses Monats Kontrakte auf Rapssaat-Schrot und Rapssaat-Öl aufgelegt. Damit will man Mischfutterherstellern und der Energiewirtschaft Instrumente zur Preissicherung anbieten.

27.11.2014 Ukraines Getreideernte- und Exporte 2014/15
Ukraines Getreideexporte im Zeitraum 1. Juli - 27. November 2014 erreichten ein Volumen von 14,855 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 13,272 Mio. Tonnen). Die Weizenexporte lagen bei 7,3 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 5,9 Mio. Tonnen). Beim Mais belaufen sich die Exporte gegenwärtig auf 4,0 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 5,3 Mio. Tonnen).
Die Ukraine plant in diesem Jahr ein Ernteergebnis von 64,4 Mio. Tonnen Getreide. Das Exportvolumen (Juli - Juni) wird auf insgesamt 33 Mio. Tonnen geschätzt. Quelle: Reuters
27.11.2014 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 518.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 636.000 Tonnen) und Importlizenzen für 49.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 46.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 12,025 Mio. Tonnen (Vorjahr: 11,196  Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 1,568 Mio. Tonnen (Vorjahr: 0,772 Mio. Tonnen).
 
  Quelle: Europäische Kommission
 
27.11.2014 IGC reduzierte Prognose der Welt-Weizenernte um 1 Mio. Tonnen
The International Grains Council (IGC) reduzierte seine monatliche Prognose der Welt-Weizenernte 2014/15 um 1 Mio. Tonnen auf 717 Mio. Tonnen. Für die Vermarktungsperiode 2015/16 prognostiziert das IGC eine Ausweitung der Aussaatfläche für Weizen um 1% zum Vorjahr.
Die monatliche Prognose der Welt-Maisernte 2014/15 wurde vom IGC um 2 Mio. Tonnen auf 982 Mio. Tonnen erhöht. Das Vorjahresergebnis lag bei 984 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
27.11.2014 SovEcon prognostiziert Russlands Getreideernte 2015 auf 86 Mio. Tonnen

Russlands Getreideernte 2015 könnte Analysten von SovEcon zufolge auf 86 Mio. Tonnen fallen (2014: 104 Mio. Tonnen). Als Gründe werden die ungünstigen Wachstumsbedingungen der russischen Wintergetreide-Bestände genannt. Zuletzt wurde von einem Ergebnis der russischen Getreideernte 2015 von weniger als 90 Mio. Tonnen gesprochen. Eine Prognose der Weizenernte wurde nicht abgegeben. Quelle: Reuters

26.11.2014 Pakistan weist Importweizen zurück

Pakistanische Importeure haben Weizenimporte von über 20.000 Tonnen aufgrund von Qualitätsbedenken sowie Auswirkungen im Zusammenhang mit neuen Zollbestimmungen zurückgewiesen. Die zurückgewiesene Ware stammt Händlern zufolge überwiegend aus der Schwarzmeer-Region. Quelle: Reuters

26.11.2014 Bangladesch sucht Weizen
Bangladesch´s staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Import von 50.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 14. Dezember. Die Lieferung soll 40 Tage nach Vertragsunterzeichnung erfolgen. 
Der Kauf dient der Bevorratung der staatlichen Reseverven. Bangladesch plant im aktuellen Geschäftsjahr (Juli - Juni) den Import von 900.000 Tonnen Weizen. Zuletzt wurden 250.000 Tonnen Weizen ukrainischer Herkunft zum Kauf von $297,50/Tonne c&f gekauft. Quelle: Reuters
25.11.2014 Schwarzmeer-Region / Entwicklung der Winterweizen-Bestände

Ungünstige Wachstumsbedingungen beim Winterweizen in einigen Regionen Russlands und der Ukraine könnten zu Einbußen bei der Winterweizenernte 2015 führen. Die aktuelle Entwicklung des Wintergetreides und die Bodenfeuchtigkeit liegen Händlern zufolge in einigen Regionen unter dem langfristigen Durchschnitt.
Auf 16,8 Mio. Hektar (+2,1% der geplanten Aussaatfläche) wurde in Russland Wintergetreide gesät. 85% der Flächen werden mit Winterweizen bestellt.
Russland hat 2014 mit 104 Mio. Tonnen Getreide die zweitgrößte Ernte in seiner postsowjetischen Geschichte eingefahren. Das Beratungsunternehmen SovEcon prognostiziert für 2015 ein Ernteergebnis von weniger als 90 Mio. Tonnen. Beim Weizen liegt die Prognose bei weniger als 50 Mio. Tonnen.
Etwa die Hälfte der ukrainischen Winterweizen-Bestände sind in ihrer Entwicklung verzögert. Bei starken Frösten drohen Auswinterungen. Ukrainische Landwirte haben Wintergetreide für die Ernte 2015 auf 7,7 Mio. Hektar ausgesät. Auf 850.000 Hektar ist die Saat noch nicht aufgelaufen. 18% der Bestände befinden sich in einem schlechten Zustand. Die Keimung beim Getreide erfolgte zu spät, was bei strengen Frösten zu einer Schädigung führen könnte. Eine erste Kältewelle in der Ukraine mit Temperaturen von minus 20° C erwarten Meteorologen Mitte Dezember.

24.11.2014 Matif-Weizen nahe Drei-Monats-Hoch

Der Frontmonat am Pariser Matif notierte den Weizen heute in der Spitze mit 179,5 €/Tonne nahezu auf einem Drei-Monats-Hoch. Der Export aus der EU bleibt sehr lebhaft und wird vom schwachen Euro-Wechselkurs gestützt. Außerdem halten russische Farmer ihren Weizen als Ersatzwährung zum Rubel fest, um sich vor einem weiteren Kollaps der dortigen Wirtschaft zu schützen und stützen damit den Getreidepreis am Schwarzen Meer.
Heute konnte der Euro gegenüber dem US-Dollar zwar leicht zulegen, die schwache Gemeinschaftswährung hatte aber seit Oktober für die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit des EU-Weizens gesorgt. So könnte auch der heutige Kauf von 345.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft der Saudis zu einem Teil aus Deutschland, Polen oder dem Baltikum bedient werden.

24.11.2014 Der Börsenbetreiber CME senkt Lagergelder

Die CME-Gruppe bereitet den Markt auf niedrige Lagergelder vor. Auf der Homepage der Chicagoer Terminbörse wird angekündigt, dass Lagerhalter für börsengelieferten Weizen ab Dezember nur noch maximal 5 statt vorher 8 Cent per Bushel verlangen dürfen.
Die Höhe des Lagergeldes berechnet sich aus den Spreads der nächsten beiden Fälligkeiten an der Terminbörse. Im Juli stieg das Lagergeld erstmals seit drei Jahren an. Der Spread zwischen dem Dezember-14- und dem März-15-Kontrakt war in den letzten zwei Monaten durchschnittlich bei 40,14 % der gesamten Haltekosten (carry) in einem Börsenlager. In dem System „variabler Haltekosten“ senkt die Börse die Lagergelder ab der kommenden Fälligkeit, wenn der Wert in dem Beobachtungszeitraum von zwei Monaten 50 % unterschreitet.
Ein niedrigeres Lagergeld verringert den Nutzen für die von der Börse autorisierten Lagerhäuser, über die Börsenlieferungen abgewickelt werden können. Ein geringeres Lagergeld drückt potentiell auch die Kurse entfernter Fälligkeiten am Terminmarkt.
Lagergelder werden angehoben, wenn mindestens 80 % der vollen Haltekosten überschritten werden. Zwischen 50 und 80 % bleiben die Lagerkosten stabil. Das System wurde im Jahre 2010 eingeführt, um den Kassamarkt und die Futureskurse konvergent zu halten.
Der Dezemberkontrakt für SRW-Weizen am CBoT hat am 28. November seinen “First –Notice-Day”- den ersten Andienungstag.

24.11.2014 Türkei kaufte 100.000 Tonnen Durum-Weizen

Die türkische Getreidebörse TMO kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Durum-Weizen optionaler Herkunft. Der niedrigste Preis lag eigenen Angaben zufolge bei $ 513,96/Tonne c&f. Quelle: Reuters

24.11.2014 Deutschland exportierte im September 231.000 Tonnen Weizen in den Iran

Zahlen des deutschen Statistikamtes belegen, dass im September 2014 231.000 Tonnen Weizen aus deutschen Häfen an den Iran ausgeführt wurden. In dieser Saison ist der Iran bislang der größte Käufer außerhalb der EU für deutschen Weizen. In der Zeit vom 1. Juli bis Ende September kaufte der Iran 441.000 Tonnen Weizen in der EU. In der gleichen Periode des Vorjahres waren es 194.000 Tonnen.
Quelle: Reuters

24.11.2014 Frankreich verlädt Weizen für Süd Korea

Ein Mitarbeiter im Verladeterminal von Rouen berichtet, dass heute ein Schiff in die Verladung genommen wird, das 58.000 Tonnen Futterweizen nach Süd-Korea bringen soll. Die erste Teilladung kommt aus Rouen, der Rest wird in Dünkirchen zugeladen. Süd-Korea hat zuletzt vor 26 Jahren eine derart große Weizenmenge in Frankreich gekauft.
In der letzten Woche meldete Frankreich einen Verkauf von Futterweizen an die USA, was vom Markt als außergewöhnlich eingestuft wurde.

24.11.2014 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)

Institutionelle Anleger erhöhten ihre Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 11.11. - 18.11. um 3.009 Kontrakte und reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 16.245 Kontrakte. Mit jetzt 11.881 Netto-Short-Positionen (- 19.254) ist die Mehrheit der institutionellen Anleger immer noch bearisch gestimmt. Um marginale 147 Kontrakte wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen beim Mais erhöht. Per 18.11. hielten institutionelle Anleger 186.954 Netto-Long-Positionen. Bei den Sojabohnen reduzierten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 10.620 Lots auf 30.733 Lots.

 Quelle: CFTC / Grafik: HANSA Terminhandel

 Quelle: Reuters

24.11.2014 Saudi Arabien kaufte 345.000 Tonnen Hartweizen
Saudi Arabiens GFSMO kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 345.000 Tonnen Hartweizen mit einem Proteingehalt von min. 12,5% zur Lieferung im Februar/März 15 an die Häfen Jeddah und Dammam.
Die Vereinbarung sieht die Sellers Option für die Herkünfte Europäische Union, Nordamerika, Südamerika oder Australien aufgeteilt in 6 Lieferungen vor:
Jeddah Port:
60.000 Tonnen Hartweizen von Glencore zu $276.68/Tonne c&f zur Lieferung Februar 10-20
60.000 Tonnen Hartweizen von  Louis Dreyfus zu $275.94/Tonne c&f zur Lieferung März 1-10
55.000 Tonnen Hartweien von Noble zu $283.45/Tonne c&f zur Lieferung März 20-30
Dammam Port:
55.000 Tonnen Hartweizen von Noble zu $292/Tonne c&f zur Lieferung Februar 10-20
55.000 Tonnen Hartweizen von Noble zu $290.95/Tonne c&f zur Lieferung März 1-10
60.000 Tonnen Hartweizen von  Louis Dreyfus zu $287.34/Tonne c&f zur Lieferung März 20-30 Quelle: Reuters
21.11.2014 Asiatische Mühlen beäugen kanadischen Sommerweizen

Asiatische Mühlen könnten die nächsten Weizenkäufe nicht wie üblich in Australien, sondern in Kanada vornehmen. Kanadischer Weizen wird zurzeit mit $345/Tonne gehandelt, australische Premiumqualität kostet dagegen$370/Tonne. Bisher hatten die Mühlen auch Schwarzmeer-Weizen bezogen. Nun benötigt man aber höhere Qualitätsstufen, um zu verschneiden. Dafür eignen sich sowohl kanadischer als auch australischer Weizen.
Wegen einer langen Trockenheit in Australiens Osten sind die Erträge bescheiden und die Farmer halten ihr Getreide zurück. Analysten berichten, dass bis jetzt erst ein Viertel der Getreideernte vermarktet wurde, bis zum Jahresende könnten es 50 % werden. Üblich sind zum Jahreswechsel aber 70 %. Während der Ernte war es ebenfalls heiß und trocken, was den Proteinwerten zugute kam.
Während der Kanadischen Ernte hat es dagegen geregnet. Außerdem gibt es immer noch Bedenken wegen begrenzter Transportkapazitäten in Nordamerika.
Die Taiwan Flour Millers haben in der zurückliegenden Woche 82.000 Tonnen US-Weizen bezogen. Die Lieferung soll von Januar bis Ende Februar stattfinden.
Quelle: Reuters

20.11.2014 EU-Weizen notiert heute fester

Eine starke internationale Nachfrage und die festen CBoT-Weizenkurse begründen heute den festen Kurs des Matif-Weizenfutures. Die EU vergab in der laufenden Woche mit 636.000 Tonnen erneut eine große Menge an Exportlizenzen. Es zeichnet sich ein neuer Exportrekord ab. Die Schwäche des Euro und die gute Nachfrage nach deutschem Weizen unterstützen diese Entwicklung.
In Hamburg wird Weizen mit einer Prämie von 16 €/Tonne über Matif offeriert. Die Gebote liegen bei 15 €/Tonne über Matif. Heute wurden außerdem 60.000 Tonnen französischen Weizens an Ägypten verkauft. Marktbeobachter zeigten sich aber enttäuscht darüber, dass Ägypten nur diese eine Menge kaufte. Frankreich ist in Sorge darüber, dass eine große Menge Weizen mit niedriger Fallzahl und niedrigen Proteinwerten unverkauft bleiben.

20.11.2014 Argentinien will 12 Mio. Tonnen Weizen ernten

In ihrer ersten Schätzung für die Weizenernte 2014/15 erwartet die argentinische Regierung 12 Mio. Tonnen.

20.11.2014 Die EU vergibt Exportlizenzen für 636.000 to Weizen und 280.000 to Gerste

In dieser Woche vergab die EU Exportlizenzen für 636.000 Tonnen Weizen und 280.000 Tonnen Gerste.
Seit Saisonbeginn am 1. Juli sind bereits 11,5 Mio. Tonnen Weizen und 3,6 Mio. Tonnen Gerste für den Export freigegeben. In der zurückliegenden Saison waren zum gleichen Zeitpunkt 10,6 Mio. Tonnen Weizen und 4,6 Mio. Tonnen Gerste zugeschlagen worden.
Quelle: Reuters

20.11.2014 Ägyptens GASC kauft 60.000 Tonnen Weizen in Frankreich

Ägyptens GASC gibt bekannt, dass sie heute 60.000 Tonnen französischen Weizen von Soufflet zu einem Preis von $259,87/Tonne c&f erworben hat.
Quelle: Reuters

20.11.2014 Ägypten sucht Weizen für Dezember-Lieferung

Ägyptens Versorgungsagentur GASC gab gestern nach Handelsschluss bekannt, dass man für den kurzfristigen Bedarf eine nicht genannte Gesamtmenge in mehreren Schiffsladungen Mahlweizen kaufen wird.
Lieferanten können die USA, Kanada, Australien, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, die Ukraine und Rumänien sein. Die Offerten sollen bis heute Mittag vorliegen, das Ergebnis wird bis 15:30 Uhr erwartet. Die Preise sollen fob + Fracht ausweisen.
Quelle: Reuters

20.11.2014 Israel kauft 147.000 Tonnen Mais – Weizen-Offerten zurückgewiesen

Eine Gruppe privater Käufer in Israel hat gestern 147.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft erworben. Beobachter sind sich sicher, dass die Ware aus dem Schwarzmeerraum kommen wird.
Es waren ebenfalls 25.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben worden, deren Offerten aber zurückgewiesen wurden.
Quelle: Reuters

20.11.2014 Japan kauft 123.192 Tonnen Weizen

Japans Agrarministerium kaufte gestern 123.192 Tonnen Weizen für den menschlichen Verzehr.
Lieferanten für 3 Teillieferungen über insgesamt 72.588 Tonnen sind verschiedene Hartweizenqualitäten aus den USA, die bis zum 28. Februar 2015 geliefert werden sollen.
Außerdem liefert Kanada 22.035 Tonnen Mahlweizen mit 12,5 % Protein sowie Australien von der Sorte Standard White 28.570 Tonnen. Diese beiden Lieferungen sollen zwischen dem 1. und dem 31. Januar 2015 geliefert werden.
Japan ist der sechst-größte Weizen-Importeur der Welt.
Quelle: Reuters

20.11.2014 Saudi Arabien schreibt den Kauf von 330.000 Tonnen Hartweizen aus

Heute Morgen meldet die saudische staatliche Getreideagentur GSFMO dass sie einen Tender zum Kauf von 330.000 Tonnen Hartweizen ausschreibt. Die Gebotsfrist endet am Freitag, den 21.11.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Katar kauft 20.000 Tonnen Weizen

Ein Importeuer aus dem Königreich Katar hat heute 20.000 Tonnen Weizen in einer Ausschreibung erworben. Die Lieferung soll im Januar 2015 erfolgen; wahrscheinlich wird australischer Weizen zur Auslieferung kommen.
Die Ausschreibungsmenge war ursprünglich mit 40.000 Tonnen angegeben worden, der Importeur erwartet aber einen weiteren Preisverfall und hat deshalb nur eine Teilmenge gekauft.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Tunesien kauft 100.000 Tonnen wahrscheinlich aus Frankreich

Tunesiens staatliche Getreideorganisation hat heute 100.000 Tonnen Mahlweizen und 50.000 Tonnen Futtergerste gekauft.
Der Weizen wird mit $252,46 bis $257,89/Tonne c&f bezahlt und wird in vier Teillieferungen – wahrscheinlich aus Frankreich - erfolgen.
Die Gerste wird mit $231,93 bis $233,93/Tonnen für zwei Teillieferungen bewertet.
Die Ausschreibung lautete über 92.000 Tonnen Mahlweizen und 75.000 Tonnen Gerste optionaler Herkunft.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Jordanien kauft 100.000 Tonnen Hartweizen

Jordaniens staatlicher Getreidehändler hat heute 100.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft mit Hilfe einer Ausschreibung erworben. Der preis wurde mit $287,50/Tonne c&f angegeben. Die Lieferung ist für die zweite Mai-Woche 2015 vorgesehen.
Händler vermuten, dass der Weizen aus der Schwarzmeerregion kommen wird, wahrscheinlich aus Russland.
Ein frühere Ausschreibung über die gleiche Menge mit Angebotsfrist 12. November ist fruchtlos verstrichen.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Großes Mais-Angebot in den USA drücken Kurse

Die CBoT-Maisfutures verlieren auch heute Morgen, dem fünften Tag in Folge, an Wert. Die Kurse folgen damit dem Preisrückgang der US-Weizenfutures und sind eine Reaktion auf das große Angebot im Kassamarkt. Damit wird die Kursrally der letzten Woche korrigiert.
Die US-Mais-Ernte ist zu 89 % abgeschlossen und drängt zuletzt massiv auf den Markt, gleichzeitig ist die internationale Nachfrage schwach. Durch den Kälteeinbruch in einigen Mais-Staaten wird nun die Ernte bis zu vier Wochen unterbrochen, da in den Staaten Michigan, Wisconsin und Teilen von Minnesota Schnee fällt.
Während Sojabohnen- und Sojaschrot aus den USA international sehr begehrt sind, wird US-Mais in erster Linie von den inländischen Ethanol Produzenten nachgefragt, die ein eingeschränktes Weizenangebot befürchten müssen, nachdem früher Frost die Aussaat geschädigt hat.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Philippinen schreiben Futterweizen- und Sojaschrot-Tender aus

Eine Gruppe Futtermittelproduzenten aus den Philippinen hat einen internationalen Tender zum Kauf von 116.400 Tonnen Futerweizen und 86.500 Tonnen Sojaschrot ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am Freitag, den 21. November. Quelle: Reuters

19.11.2014 Weizenpreise in der EU unter Druck

Die Weizenpreise in der EU stehen leicht unter Druck, gute Exportaufträge und insbesondere die Verladung von 45.000 Tonnen französischen Futterweizens in die USA begrenzen den Preisverfall. Etwas deutlicher stehen derzeit die CBoT-Weizennotierungen unter Druck. Der Euro konnte sich gegenüber dem US-Dollar zuletzt wieder etwas besser behaupten.
In Frankreich hat man immer noch Probleme genügend Platz für den qualitativ abgeschlagenen Futterweizen zu finden. Die unerwartete Verladung in die USA löst das Platzproblem noch nicht.
Deutscher Mahlweizen kann dagegen seine Prämie von 14-15 Euro/Tonne gegenüber der Matif-Januar-15-Notierung halten und wird von fortgesetzten Exportgeschäften unterstützt. Deutscher Weizen ist für Empfängerländer wie Süd-Afrika und dem Mittleren Osten derzeit auch günstiger als Weizen russischer Herkunft.

18.11.2014 Frankreich liefert 45.000 Tonnen Futterweizen in die USA

In Frankreich wird kommende Woche ein Massengutfrachter erwartet, der 45.000 Tonnen französischen Futterweizen an die Vereinigten Staaten liefert. Das wäre das bedeutenste Exportgeschäft von französichen Weizen in Richtung US-Ostküste seit 2002. Quelle: Reuters

18.11.2014 Emirat Katar sucht Weizen
Das Käufer aus dem Emirat Katar hat einen internationalen Tender zum Kauf von 40.000 Tonnen Mahlweizen ausgeschrieben. 20.000 Tonnen Weizen werden gesucht zur Lieferung zwischen dem 25. Januar und dem 10. Februar. Weitere 20.000 Tonnen sollen in der ersten Märzhälfte geliefert werden. Die Angebotsfrist endet am 19. November.
Am 25. September wurden im Rahmen eines Tenderverfahrens 40.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft gekauft. Quelle: Reuters
18.11.2014 Tunesien sucht Weizen und Gerste

Tunesiens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf von 92.000 Tonnen Mahlweizen und 75.000 Tonnen Gerste optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 19. November. Die Gerste wird in 3 Sendungen zu je 25.000 Tonnen gesucht, beim Weizen sind es 3 Sendungen zu je 25.000 Tonnen und 1 Sendung zu 17.000 Tonnen. Gesucht wird Ware zur Lieferung zwischen dem 20. Dezember und dem 30 Januar (bei europäischer Herkunft). Quelle: Reuters

18.11.2014 Jordanien sucht Weizen

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Hard Red Winter Wheat optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 19. November. Quelle: Reuters

18.11.2014 Schätzung für Getreideanbaufläche der Ukraine um 200.000 Hektar angehoben

Ukrainische Farmer haben für die Ernte 2015 6,4 Mio. Hektar Wintergetreide angebaut. Das sind 200.000 Hektar mehr, als in der letzten Schätzung des dortigen Agrarministeriums. Im letzten Jahr wurden 6,1 Mio. Hektar Wintergetreide bestellt. Der Roggenanbau wurde entgegen der ersten Erwartung von 188.000 Hektar auf 150.000 Hektar reduziert. Der Wintergerstenanbau wird weiter auf 993.000 Hektar geschätzt, so der Ukrainische Landwirtschaftsminister gestern gegenüber der Presse.
89 % der Saat ist aufgelaufen und 83 % sind in gutem Zustand, so der Minister.
Ende letzter Woche hatten Wetterdienste berichtet, dass mindestens 30 % in schlechtem Zustand seien. Es handelt sich dabei um Umbruch und Nachsaaat und diese Flächen seien von Frostschäden bedroht. Der Anteil der entwickelten Bestände ging auf 30 % zurück, gegenüber üblichen 50 % zu dieser Jahreszeit.
Die Ukraine erntete in diesem Jahr 23,7 Mio. Tonnen Weizen gegenüber 22,3 Mio. Tonnen in 2013.
Quelle: Reuters

17.11.2014 Russische Getreidepreise steigen moderat an

In der vergangenen Woche stiegen die Weizenpreise in Russland leicht an, da der Rubel weiter an Wert verlor und Landwirte nur zögerlich verkauften. Russland, einer der größten Weizenlieferanten nach Nordafrika und dem Mittleren Osten, muss als Folge der Ukraine-Krise und dem straken Rückgang des Ölpreises den Verfall seiner Währung gegenüber dem US-Dollar verkraften.
Wenn die Landwirte Liquidität benötigen, verkaufen sie zuerst Sonnenblumen-Saat, weil die Lagerung nur begrenzt möglich ist. Ansonsten behalten die Landwirte ihre Ernte als stabile „Reservewährung“.
Weizen mit 12,5 % Protein stieg gegenüber der Vorwoche um $2/Tonne auf $255/Tonne fob Schwarzmeerhafen. Es wurden bereits 39 % mehr Weizen verladen als zum gleichen Zeitpunkt in 2013. Seit dem 1. Juli (Beginn des Vermarktungsjahres) exportierte Russland 16,2 Mio. Tonnen Getreide inklusive 13,2 Mio. Tonnen Weizen, 2,2 Mio. Tonnen Gerste und 658.000 Tonnen Mais.


17.11.2014 Isrealische Händler suchen Mais und Futterweizen

Eine Gruppe israelischer Händler hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 170.000 Tonnen Mais und 25.000 Tonnen Futterweizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist für diesen Tender endet Händlern zufolge am 19. November. Quelle: Reuters

17.11.2014 Ukraine / Getreidernte 2014 und Exporte
Die Getreideexporte der Ukraine im Zeitraum vom 1. Juli bis 17. November erreichten ein Volumen von 13,98 Mio. Tonnen (Vorjahr: 11,06 Mio. Tonnen). Dabei fielen 7,2 Mio. Tonnen auf die Weizenexporte (Vorjahr: 5,7) sowie jeweils 3,4 Mio. Tonnen auf die Exporte von Gerste (Vorjahr: 1,85) und Mais (Vorjahr: 3,4).
Die Ukraine geht in diesem Jahr von einer Getreideernte in Höhe von 64,4 Mio. Tonnen aus. Das Exportvolumen der Ukraine in der aktuellen Vermarktungsperiode 2014/15 liegt nach Angaben des ukrainischen Agrarministeriums bei mindestens 33 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 32 Mio Tonnen).
17.11.2014 Taiwan schreibt Weizentender aus

Die Taiwan Flour Miller´s Association hat einen internationalen Tender zum Kauf von 82.050 Tonnen US-Weizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 20. November. Quelle: Reuters

17.11.2014 Bangladesch sucht Weizen

Bangladesch hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Gesucht wird Ware zur Lieferung 40 Nage nach Vertragsunterzeichnung. Die Angebotsfrist endet am 30. November. Quelle: Reuters

17.11.2014 CBoT-Weizen auf 3-Monats-Hoch

Obwohl die Weizenpreise in den USA mit den Preisen in Europa und am Schwarzen Meer nicht konkurrieren könne, steigen die Börsenkurse für den Soft-Red-Winter am CBoT auf ein 3-Monats-Hoch. Starke Fröste in den US-Weizenregionen und am Schwarzen Meer stresst die Aussaat.
In der zurückliegenden Woche stiegen die Kurse am CBoT-Frontmonat um 8,9 %, der stärkste Anstieg in einer Woche seit Juli 2012. Die Institutionellen Anleger reduzierten ihre Netto-Short-Positionen am Freitag um weiter 5000 Lots.

14.11.2014 Informa erhöhte seine Prognose der US-Weizen-Anbaufläche 2015

Das private Analystenhaus Informa Economics erhöhte seine Prognose der gesamten US-Weizen-Anbaufläche für die Weizenernte 2015 von 56,4 Mio. Acres auf 56,8 Mio. Acres. Die Prognose der US-Winterweizen-Anbaufläche erhöhte Informa von 41,8 Mio. Acres auf 42,2 Mio. Acres Quelle: Reuters

14.11.2014 Ukraine liefert 1,14 Mio. Tonnen Mais nach China

Seit Oktober hat China 1,14 Mio. Tonnen Mais aus der Ukraine bezogen. Das niedrige Preisniveau am Weltmarkt hat die Nachfrage aus China, dem zweit-größten Maisimporteuer der Welt, angefeuert. Zuletzt sind immer mehr nicht-traditionelle Lieferländer wie die Ukraine und Bulgarien zum Zuge gekommen, da chinesische Behörden im Frühjahr 1,25 Mio. Tonnen US-Weizen zurückgewiesen hatten. Sie wiesen Spuren von genetisch veränderten Sequenzen einer Monsanto-Maissorte aus, für die es noch keine Einfuhrgenehmigung gibt.
Ukrainischer Weizen frachtfrei chinesischer Hafenplätze ist mit $220/Tonnen um $50/Tonnen billiger als andere Herkünfte. Die staatlichen Interventionspreise für die heimische Produktion liegen mit 2.350 yuan noch höher, was umgerechnet $384/Tonnen im Hafen von Dalian entspricht. Das staatliche Lagerprogramm soll nun überarbeitet werden. Quelle: Reuters

14.11.2014 Stärkster Anstieg im CBoT-Weizenfuture seit acht Monaten

Bereits fünf Handelstage in Folge stiegen die Notierungen des CBoT-Weizenfuture, da eine erste Kältewelle im Getreidegürtel der USA die Angst vor Auswinterungen schürt. In Nebraska und im Nordosten Colorados wurden am Donnerstag -24°C gemessen, zwar nicht ganz so kalt aber ebenso schlimm traf es den Mittleren Westen, da die Getreidesaat dort noch nicht so weit entwickelt ist.
Kalt ist es auch am Schwarzen Meer. Beobachter fürchten, dass ein Drittel der Getreideflächen in der Ukraine von Auswinterung bedroht sind.
Kommerzielle Händler sind in großem Umfang short mit Weizenfutures. Derzeit finden sogenannte Short-Eindeckungen statt. Gestern wurden dazu 8000 Lots gekauft, was die Börsenkurse ins Plus drückt.
Quelle: Reuters

13.11.2014 Deutschland und Polen sorgen für gute Weizenexporte aus der EU

Das Beratungsunternehmen Strategie Grains erhöht seine Prognose für EU-Weizenexporte, da Polen und Deutschland eine gute internationale Nachfrage bedienen können. Durch eine große Ernte in der EU, einem schwachen Euro und weniger wettbewerbsfähige Offerten der Konkurrenz aus Russland und den USA wird die weltweite Nachfrage oft aus Europa bedient.
Die Marktanalysten aus Frankreich prognostizieren in diesem Monat die Exportmenge von Weichweizen aus der EU in der Saison 2014/15 auf 26,8 Mio. Tonnen, im Vormonat lag die Schätzung noch bei 24,2 Mio. Tonnen. Damit bleibt die Menge unter der Rekordmenge des Vorjahres von 29 Mio. Tonnen.
Der Anstieg gegenüber der letzten Schätzung beinhaltet 1,8 Mio. Tonnen mehr aus Deutschland und 900.000 Tonnen mehr aus Polen. Beide Länder haben die Qualitäten, die derzeit international nachgefragt werden. Überschüsse wird es deshalb weder in Deutschland, Polen noch in den Baltischen Staaten geben; im Gegensatz zu Frankreich. Exporte aus Frankreich werden in dieser Saison deutlich hinter der großen Menge des Vorjahres zurückbleiben, da die Getreideernte durch eine regenreiche Erntezeit starke Qualitätsverluste erlitt. Frankreich, Bulgarien und Großbritannien haben einen Überschuss an Futtergetreide, die zu einem Anstieg der EU-Endbestände führen dürften, den die Analysten von Strategie Grains in diesem Monat mit 17 Mio. Tonnen angeben. Das sind 7 Mio. Tonnen mehr als am Ende des letzten Jahres, aber 2 Mio. Tonnen weniger als in der letzten Schätzung. Die gesamte EU-Weizenernte wird nun auf 147,7 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 9 % mehr als im Vorjahr. Die diesjährige Maisernte wird auf 73,5 Mio. Tonnen geschätzt.
Quelle: Reuters

13.11.2014 EU Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 560.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 517.000 Tonnen) und Importlizenzen für 84.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 9.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 10,871 Mio. Tonnen (Vorjahr: 10,038 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 1,513 Mio. Tonnen (Vorjahr: 0,740 Mio. Tonnen).
 Quelle: Reuters
13.11.2014 Großbritannien /Weizen- und Rapsanbaufläche 2015

Großbritanniens Behörden erwarten eine Reduzierung der inländischen Weizenanbaufläche 2015 um 5% zur Ernte 2014. Beim Rapsanbau wird eine Reduzierung um 4% erwartet. Quelle: Reuters

13.11.2014 Südkorea/Weizentender
Südkoreas KFA hat alle erhaltenen Angebote im Rahmen der Ausschreibung zum Kauf von 50.000 Tonnen Futterweizen zurückgewiesen.
Das niedrigste Gebot lag bei $254,79/Tonne c&f zzgl. $1,50 zur Verladung an weitere Häfen. Gesucht wurde Ware der Herkunft Europa, USA, Kanada oder Australien zur Lieferung an die Häfen in Incheon, Ulsan und Busan zum 10. Februar 2015. Quelle: Reuters
13.11.2014 Hilfsorganisationen im Irak: Wettlauf mit der Zeit

Um dramatischen Versorgungsengpässen im Irak zu begegnen, müssen internationale Hilfsorganisationen nicht nur Lebensmittel spenden, sondern auch alles dafür tun, dass die nächste Ernte gesichert wird. Es geht zum einen um den unmittelbaren Hunger und zum anderen um eine drohende Versorgungskatastrophe im kommenden Sommer, sagte ein Sprecher der Vereinten Nationen heute gegenüber Reuters.
Wir befinden uns zurzeit in einem Wettlauf gegen die Zeit, da sich jetzt zwei kritische Phasen überlappen: der bevorstehende Winter und das Ende der Feldbestellung für Weizen, sagte der Koordinator des World Food Programme (WFP) und des Food and Agriculture Organisation (FAO).
Schon vor der Besetzung des Irak durch den Islamischen Staat, musste der Irak bereits 50 % seines Getreidebedarfs einführen. In der vergangenen Saison beliefen sich die Importe auf 2,7 Mio. Tonnen. Zudem kaufte die Regierung 3,4 Mio. Tonnen Getreide von inländischen Bauern. 17 % der staatlichen Silos werden zurzeit von IS-Rebellen kontrolliert.
Bis Ende April 2015 benötigen 2,8 Mio. Iraker Lebensmittelhilfen. Mehr als die Hälfte von ihnen sind aus ihrer Heimat vertrieben. Die WFP benötigt dafür $70 Mio., während die FAO $38,5 Mio. bis zum Ende der Feldbestellungen Ende Dezember benötigt, um Saatgut und Düngemittel zu besorgen. Rebellen des IS haben Hunderttausende von ihren fruchtbaren Feldern vertrieben, die jetzt in Flüchtlingsauffanglagern ausharren. Aber die, die jetzt noch da sind, benötigen internationale Hilfe. Entweder haben sie kein Geld, weil sie ihre letzte Ernte nicht verkaufen konnten oder dafür kein Geld erhalten haben.

13.11.2014 Feste Notierungen beim CBoT-Weizenfuture

Gestern handelten die CBoT-Weizenfutures bereits in der vierten aufeinanderfolgenden Sitzung fester und erreichte ein 2 ½ -Monats-Hoch.
Eine erste Kältewelle könnte die Entwicklung des Wintergetreides zum Stillstand bringen. Es gibt Befürchtungen über Auswinterungen, da es noch keine ausreichende Schneedecke gibt. Im Osten Australiens ist es kurz vor der Ernte zu trocken, weshalb die Ernteschätzung bereits zurückgenommen wurde. Am Schwarzen Meer eskalieren die Spannungen zwischen den beiden großen Getreideexporteuren Russland und der Ukraine.

12.11.2014 Großbritannien Weizenexporte stiegen im September

Großbritanniens Weizenexporte stiegen im September 2014 mit 150.334 Tonnen auf den höchsten Stand im aktuellen Vermarktungsjahr 2014/15. Die größten Käufer waren Spanien mit 59.375 Tonnen und Algerien mit 26.250 Tonnen. Quelle: Reuters

12.11.2014 Südkoreas Nofi kaufte 110.000 Tonnen Futterweizen
Südkoreas Nofi (Nonghyup Feed Inc.) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 110.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft. 
55.000 Tonnen wurden zum Preis von $248,48/Tonne c&f zzgl. $1,50/Tonne zur Entladung an einem weiteren Hafen gekauft. Die Lieferung soll Anfang Februar 2015 erfolgen.
Weitere 55.000 Tonnen wurden zum Preis von $250,48/Tonne c&f zzgl. $ 1,50/Tonne zur Entladung an einem weiteren Hafen gekauft. Lieferung: Anfang März 2015 Quelle: Reuters
12.11.2014 Strategie Grains prognostiziert die EU-Weizenernte 2015 auf 148,7 Mio. Tonnen
Die Weichweizen- und Durumproduktion zur Ernte 2015 in der Europäischen Union wird nach Prognosen des privaten Analystenhauses Strategie Grains etwa 148,7 Mio. Tonnen (2014: 155,0) betragen. 
Die Anbaufläche für Weichweizen entspricht etwa der Anbaufläche 2014, allerdings rechnet man damit, dass die Rekorderträge aus 2014 nicht erreicht werden. Beim Durum rechtet Strategie Granis mit einer etwas größeren Anbaufläche. Quelle: Reuters
12.11.2014 Russland verhandelt mit China über Getreidelieferungen

Russlands Landwirtschaftsminister Nikolai Fyodorov teilte heute gegenüber der Presse mit, dass man mit China über mögliche Getreidelieferungen in Verhandlungen sei. Russland ist einer der größten Weizenexporteure der Welt, während China die Nummer zwei unter den Importeuren von Mais ist. Allerdings will die chinesische Regierung den Import besser kontrollieren und gegebenenfalls die staatliche Lagerhaltung einschränken. Nach den starken Preisrückgängen in diesem Jahr haben chinesische Verarbeiter billige Importware bezogen, während die staatlichen Läger überlaufen.
Bereits in der letzten Saison wurden die Mais-Importe aus den USA beschränkt, nachdem man Sequenzen genetisch veränderten Organismen, für die noch keine Einfuhrgenehmigung vorliegt, entdeckt hatte. Dadurch kamen mit Bulgarien und die Ukraine zwei nicht traditionelle Lieferländer zum Zuge, um die Versorgungslücke zu schließen.
Russland hat aktuell 10,3 Mio. Tonnen Mais von 87 % seiner Anbaufläche geerntet. Die Vorjahresernte belief sich auf 8,1 Mio. Tonnen. Der Saatenzustand für Winterweizen wird vom Minister als befriedigend beschrieben. Die Anbaufläche sei um 2 Mio. Hektar auf 16,6 Mio. Hektar ausgeweitet worden.

12.11.2014 Australische Farmer weniger verkaufsbereit

Australische Farmer halten sich mit dem Verkauf ihrer neuen Weizenernte zurück, da Trockenheit im Osten des Kontinents die Erträge schmälert und die globalen Weizenpreise in diesem Jahr um 13 % gefallen sind.
Farmer der Nummer vier der Weizenexportierenden Nationen haben während der voranschreitenden Ernte bislang nur ein Viertel ihrer Ernte verkauft; nach Analystenschätzungen kann die Menge bis zum Jahresende noch auf 50 % ansteigen, gegenüber 70 % in früheren Jahren zu diesem Zeitpunkt. Einkäufer aus Indonesien, Süd-Korea und Japan könnten sich gezwungen sehen ihren Bedarf in den USA oder Kanada einzudecken.
Die Unsicherheit über Trockenheitsbedingte Ernteeinbußen ist in den Staaten Victoria und New South Wales besonders groß. Analysten haben ihre Schätzungen bereits auf 22-23 Mio. Tonnen um 5 bis 9 % reduziert. Die Ernteschätzung der australischen Regierung liegt derzeit noch bei 24,23 Mio. Tonnen. Das USDA ging zuletzt von 24 Mio. Tonnen aus, nach 25 Mio. Tonnen im Oktober-Bericht. Im Vorjahr lag die Erntemenge in Australien bei 27 Mio. Tonnen.
Die anhaltende Trockenheit in Queensland, New South Wales, Victoria und South Australia reduziert nicht nur die Erträge der laufenden Ernte sondern lässt auch Befürchtungen über die im April beginnende Aussaat aufkommen. Deshalb behalten die Farmer vorerst einen Teil ihrer jetzigen Ernte, zumal das Risiko eines El Nino noch nicht vollständig vom Tisch ist.

12.11.2014 FranceAgriMer reduziert Prognose der französischen Weizenendbestände 2014/15

Das französische Analystenhaus France AgriMer reduzierte seine monatliche Prognose der französischen Weizen-Endbestände 2014/15 um 100.000 Tonnen auf 4,3 Mio. Tonnen. Begründet wurde dies mit gestiegenen Export-Schätzungen.
Die Prognose der französischen Exporte in Nicht-EU-Länder wurde von 8 Mio. Tonnen auf 8,2 Mio. Tonnen erhöht. Prognosen der Verkäufe an Mitglieder der EU stiegen um 140.000 Tonnen auf 8,1 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

11.11.2014 Neue Zahlen zum Winterweizen-Anbau in der Ukraine

Der Anbau von Winterweizen in der Ukraine für die Ernte 2015 übersteigt die bisherige Schätzung um 100.000 Hektar. Bis gestern wurden 6,3 Mio. Hektar mit Winterweizen bestellt, teilte heute das ukrainische Agrarministerium mit. Im Vorjahr wurden 6,1 Mio. Hektar Weizen angebaut.
Weizen macht 95 % der gesamten Getreideproduktion der Ukraine aus. An zweiter Stelle folgt Gerste mit 964.000 Hektar gefolgt von Roggen auf 149.000 Hektar Anbaufläche. 87 % davon sind bisher aufgelaufen, 83 % werden in einem guten Zustand bewertet. Quelle: Reuters

11.11.2014 Ägypten will Knotenpunkt für Agrarhandel werden

Um auf lange Sicht die immensen Verluste in der ägyptischen Getreidelagerung zu begrenzen, formt die Regierung des größten Weizenimporteurs der Welt eine strategische Allianz mit internationalen Investoren. Experten schätzen den Verlust durch unsachgemäße Getreidelagerung auf 30 % im Jahr.
Bereits im letzten Jahr versprach Präsident Sisi den Bau von 25 Getreidesilos mit einer gesamten Lagerkapazität von 1,5 Mio. Tonnen Weizen. Das Multi-Milliarden-Projekt soll die Wirtschaft ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen. Zum Investorenkreis gehören Geldgeber aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein Personenkreis, der nicht genannt werden will.
Neben der Optimierung der Getreidelagerung gehören noch andere Projekte zum Gesamtkonzept. Ägypten will sich zum arabischen Knotenpunkt im Handel mit Agrar-Commodities bis hin zum Börsenstandort für Weizen, Sojabohnen und Zucker entwickeln.

11.11.2014 Ukraine erntet per 10. Nov. 59,5 Mio. Tonnen Getreide
Ukrainische Landwirte ernteten nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums per 10. November 59,5 Mio. Tonnen Getreide auf 95% der Aussaatfläche. Die durchschnittlichen Getreideerträge pro Hektar lagen bei 4,24 Tonnen (Vorjahr: 3,93 Tonnen). Prognosen des Landwirtschaftsministeriums liegen bei einem Ernteergebnis von 64,4 Mio. Tonnen (2013 = 63 Mio. Tonnen.
Die Winterweizenernte ist abgeschlossen und erreichte ein Netto-Gewicht von 23,7 Mio. Tonnen. 
23,1 Mio. Tonnen Mais ernteten ukrainische Landwirte per 10. November. Die Prognose des Landwirtschaftsministeriums liegt bei 30 Mio. Tonnen (Vorjahr: 30,9). Quelle: Reuters
11.11.2014 Fortschrittsbericht US-Winterweizenaussaat (Crop Progress)

 Quelle: Reuters

11.11.2014 Zustandsbericht US-Winterweizen 2014/15 (Crop Conditions)

 Quelle: Reuters

10.11.2014 Israel kaufte 120.000 Tonnen Mais

Eine private Gruppe israelischer Käufer kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Mais. Marktbeteiligte gehen davon aus, dass die Ware aus der Schwarzmeerregion (möglicherweise Ukraine) stammt. Den darüber hinaus ausgeschriebenen 25.000 Tonnen Futterweizen und  20.000 Tonnen Sorgum folgte kein Kauf. Quelle: Reuters

10.11.2014 Marokko kaufte 171.600 Tonnen lokalen Weizen

Marokkos staatlicher Getreideeinkauf hat insgesamt  171.600 Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt gekauft. Der Weizen ist bestimmt für die Mehlproduktion für das staatliche Subventionsprogramm. Gezahlt wurden Preise in einer Spanne von 2.500 - 2.798 Dirham/Tonne ($ 282 - $ 316). Quelle: Reuters 

10.11.2014 Indien bald wieder Weizenanbieter am Weltmarkt?

In Indiens staatlichen Lagerhäusern horteten zum Stichtag 01.11.14 doppelt soviel Weizen und Reis wie geplant. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der zweitgrößte Weizenerzeuger der Welt demnächst wieder als Anbieter auf dem Weltmarkt erscheint.
Seit 2007 werden Jahr für Jahr riesige Ernten eingefahren und in staatlichen Silos eingelagert, um damit Wohlfahrtsprogramme und Armenspeisungen durchzuführen. Die Vorräte verhindern zudem den Anstieg der Inflationsrate, die im September auf 3,52 % auf ein drei-Jahres-Tief fiel.
In 2011 wurde ein bis dahin vier Jahre andauerndes Exportverbot von Weizen und Mais aus den staatlichen Scheunen aufgehoben und seither wurden nahezu sieben Mio. Tonnen Weizen ausgeführt. Seit 2009 hatte die indische Regierung die strategische Reservemenge um 3 Mio. Tonnen Weizen und um 2 Mio. Tonnen Reis angehoben.
Quelle: Reuters

10.11.2014 Weizenpreise in Russland leicht schwächer

In Russland gerieten die Weizenpreise in der vergangenen Woche leicht unter Druck, da milde Temperaturen die Frühentwicklung der Bestände förderte. Die Aussaat für die kommende Ernte erfolgte bei trockenem und kaltem Wetter. Trotz inzwischen verbesserten Bedingungen werden die meisten Bestände noch als „fragil“ bewertet.
Weizenpreise am Schwarzen Meer für 12,5 %ige Ware lagen bei 250 USD/Tonne fob und damit 3 USD unter der Vorwoche; in Tiefseehäfen liegen die Preise leicht darüber. Russland, einer der größten Weizenexporteure der Welt, wird nach Einschätzung vom Beratungsunternehmen IKAR, im November zwischen 3,1 und 3,3 Mio. Tonnen Getreide ausführen. Im Oktober waren es 3,5 Mio. Tonnen. Der nationale Markt wurde durch die Nachfrage von Kasachstan beeinflusst, wo die Qualität durch ungünstiges Erntewetterbeeinträchtigt wurde.
Ein Verlust des Rubels gegenüber dem US-Dollar von 25 % seit Beginn des Jahres, veranlasste einige Landwirte ihren Weizen zu behalten, was bei Exporteuren und Müllern zu Beschaffungsproblemen führte.

10.11.2014 Jordanien sucht Weizen

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Hard Red Winter Wheat optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Anbebotsfrist endet am 12. November. Quelle: Reuters

07.11.2014 Frankreichs Weizenexporte sanken im ersten Quartal der Saison 2014/15
Frankreich exportierte in den ersten 3 Monaten des aktuellen Vermarktungsjahres 2014/15 insgesamt 3,9 Mio. Tonnen Weizen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 6%
Die Exporte außerhalb der EU sanken um 27% zum Vorjahr. Sie betrugen 1,74 Mio. Tonnen. Besonders stark ins Gewicht fielen die Ausfuhren Richtung Algerien. Sie lagen mit 658.000 Tonnen 51% hinter denen des Vorjahres. Quelle: Reuters
07.11.2014 Südkoreanische Mühlen kauften 28.800 Tonnen US-Mahlweizen
Zwei Mühlen aus Südkorea kauften insgesamt 28.800 Tonnen US-Mahlweizen. 
Daehan Flour Mill Co LTd. kaufte 12.900 Tonnen Weizen zur Lieferung im März/April 2015
Dong A One kaufte 15.900 Tonnen Weizen zur Lieferung im März 2015. Quelle: Reuters
07.11.2014 Südostasiatische Mühlen kauften 200.000 Tonnen Weizen australische Herkunft
Südostasiatische Mühlen aus Indonesien und Malaysia kauften in dieser Woche  mindestens 200.000 Tonnen Weizen australischer Herkunft zur Lieferung im Februar/März 15.
Australiens Weizenexporte 2014/15 entwickelten sich zu Beginn der Saison aufgrund trockener Wetterbedingungen und einer verhaltenen Abgabebereitschaft seitens der Landwirtschaft nur sehr langsam.
Ungünstige Wachstumsbedingungen in einigen Teilen der Vereinigten Staaten, Russlands und der Ukraine führten zuletzt aber zu einem Preisanstieg, der nun auch wieder australischen Weizen wettbewergsfähiger macht.
Australische Getreidehändler hoffen nun, dass eine Tenderausschreibung des Irak über 50.000 Tonnen Weizen in der kommenden Woche zugunsten australischer Ware ausfallen wird. Quelle: Reuters
06.11.2014 US-Wetterdienst reduziert El Niño Prognose auf 58 %

In seinem monatlichen Report reduziert der US-Wetterdienst CPC die Chance auf das Zustandekommen eines El Niño -Effekts während der Winterzeit auf der Nordhalbkugel nur noch auf 58 %. In den kommenden ein oder zwei Monaten beginnt die Erwärmung des Oberflächenwassers im äquatorial-Pazifik. Eine Wahrscheinlichkeit von knapp über 50 % deutet auf eine geringe Auswirkung auf das Wetter während der Wachstumsperiode der Südhalbkugel in den Wintermonaten hin. Mögliche Auswirkungen wären unterdurchschnittliche Regenfälle in Teilen von Asien, Südafrika und Australien sowie überdurchschnittliche Regenmengen in den großen Soja- und Weizen-Anbauregionen Südamerikas.

06.11.2014 EU-Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 517.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 729.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 10,311 Mio. Tonnen (Vorjahr: 9,426  Mio. Tonnen).

 Quelle: Reuters

06.11.2014 FAO World Food Price Index stabilisiert sich im Oktober

Die weltweiten Nahrungsmittelpreise stabilisierten sich nach Angaben der FAO (Food and Agriculture Organisation) im Oktober 2014. Der FAO-Preis-Index lag im Oktober bei 192,3 Punkte. Das ist ein Rückgang um 0,2% zum September 2014 und 14,3 Punkte bzw. 6,9% zum Oktober 2013.
Der Index ermittelt die monatlichen Preisveränderungen aus einem Warenkorb von Getreide, Ölsaaten, Milchprodukte, Fleisch und Zucker.
Die FAO erhöhte die Prognose der weltweiten Weizenproduktion auf 722,6 Mio. Tonnen (vorher 718,5 Mio. Tonnen). Die Prognose der weltweiten Getreideproduktion 2014 wurde von 2.523 auf 2,522 Mrd. Tonnen reduziert. Quelle: Reuters

06.11.2014 AMIS Market Monitor
Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.

*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 6. November finden Sie hier
nächster Erscheinungstermin: 4. Dezember 2014
06.11.2014 Russlands Weizenpreise steigen wegen schwachem Rubel

Die Preise für russischen Weizen am Tiefwasserhafen sind in der vergangenen Woche stark gestiegen. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise ist der Rubel gegenüber dem US-Dollar seit Jahresbeginn um ein Viertel abgewertet worden. Am Mittwoch fiel der Kurs erneut um 3 % gegenüber der Vorwoche auf einen neuen Tiefststand als die Zentralbank ankündigte, die russische Währung stabilisieren zu wollen. Diese Tatsache zusammen mit weltweit gestiegen Getreidepreisen verbesserte die Handelsmargen für Exporte maßgeblich.
12,5 %iger Weizen für den Export kostete am Ende der Woche am Tiefwasserhafen $253,5/Tonnen, das sind $10,5/Tonnen mehr als in der Vorwoche.
Russland exportierte in der Zeit vom 1. Juli bis 29. Oktober 2014 laut dem russischen Agrarministerium 14,6 Mio. Tonnen Getreide inklusive 12,1 Mio. Tonnen Weizen. Gegenüber dem Vorjahr mit einer Rekordernte, schritten die Exporte jetzt um 31 % zügiger voran. Auch in der näheren Zukunft werden von SovEcon, einem führenden russischen Beratungsunternehmen, weitere Abschlüsse erwartet.
Die Preise stiegen auch in anderen Regionen wie Sibirien und dem Ural. Dort behinderte ungünstiges Wetter das Ende der Ernte. Die Vorräte auf den großen Betrieben wurden von statistischen Amt mit 44 Mio. Tonnen, also 26,6 % über dem Vorjahr angegeben. Die Zahlen beinhalten aber eine 100 %ige Ernte, die wegen Tiefschnee und straken Frösten nicht abgeschlossen wurde. Bis zum 30. Oktober erntete Sibirien 14,1 Mio. Tonnen Getreide von 96 % der geplanten Fläche, das Sind 16,6 Mio. Tonnen weniger als im Vorjahr. Unterdessen ist die Aussaat für die kommende Ernte zu 99,4 % auf einer Fläche von 16,4 Mio. Hektar erledigt.

05.11.2014 CBoT-Weizenpreise unter Druck

Der CBoT-Weizenfuture steht heute aufgrund einer schwachen Exportnachfrage und dem festen Kurs des DU-Dollars unter Druck. Der heutige Ägyptentender ging ebenfalls an den US-Exporteuren vorbei, da französischer und ukrainischer Weizen billiger offeriert wurde. Der US-Dollar stieg auf ein mehrjahres-Hoch nachdem die Republikanische Partei nach den Midterm-Elections seit 2006 wieder beide Kammern des Kongresses kontrollieren.
Die Vorhersage für warmes und trockenes Wetter erlaubt einen zügigen Fortschritt der Mais- und Sojabohnenernte, was aktuell einen Angebotsdruck ausübt und den Markt belastet.

05.11.2014 Ägypten kaufte 235.000 Tonnen Weizen

Ägyptens GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderferfahrens 235.000 Tonnen Weizen französischer und ukrainischer Herkunft zum Durchschnittspreis von 258,34 $ pro Tonne c&f.
60.000 Tonnen französischen Weizen von Granit zum Preis von 242,99 $/Tonne zzgl. 15,80 $ Fracht/Tonne
60.000 Tonnen franzöischen Weizen von Soufflet zum Preis von 242,99 $/Tonne zzgl. 15,80 $ Fracht/Tonne
60.000 Tonnen französischen Weizen von Glencore zum Preis von 242,99 $/Tonne zzgl. 15,80 $ Fracht/Tonne
55.000 Tonnen ukrainischen Weizen von Venus zum Preis von 243,87 $/Tonne zzgl. 13,51 $ Fracht/Tonne Quelle: Reuters

05.11.2014 Jordanien / Weizentender

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen alle Angebote zurückgewiesen. Auch im vorherigen Tenderverfahren am 28. Oktober wurden alle Angebote zurückgeweisen und der Tender wurde neu ausgeschrieben. Quelle: Reuters

05.11.2014 Pakistan erhebt 20 % Importzölle für Weizen

Um den Bauern im Land einen größeren Anreiz für den Getreideanbau zu geben, hat die Regierung von Pakistan einen Importzoll in Höhe von 20 % für Weizen eingeführt. Nach einer enttäuschenden Ernte, die hohe Inlandspreise nach sich zogen, hatten pakistanische Importeure im letzten Jahr große Weizenimporte organisiert. Pakistan war in der letzten Saison selber als Exporteur gar nicht in Erscheinung getreten. Durch die Importe gerieten auch die lokalen Preise wieder unter Druck. Die fiskalischen Maßnahmen sollen den Landwirten Produktionsanreize bieten, sodass das Zentralasiatische Land wieder in die Lage versetzt wird, selber zu exportieren. Quelle: Reuters

05.11.2014 Ägypten sucht Weizen

Ägyptens staatlicher Getreideeinkauf GASC hat einenTender zum Kauf von 55.000 - 60.000 Tonnen Weizen einer nicht näher spezifizierten Gesamtmenge unterschiedlicher Herkunft (s.u.) und diverser Qualitäten ausgeschrieben. Mögliche Herkünfte: Vereinigte Staaten, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, Ukraine und Rumänien Lieferung: 11.- 20. Dezember, Angebotsfrist: heute 11:00. Das Ergebnis der Ausschreibung wird heute bis 16:30 Uhr bekanntgegeben.

04.11.2014 Informa erhöht Prognose der EU-Weizenernte u. reduziert australische Weizenernte

Das private Analystenhaus Informa Economics erhöhte seine Prognose der EU Weizenproduktion um 724.000 Tonnen auf 154,7 Mio. Tonnen. Die Prognose der australischen Weizenernte 2014/15 reduzierte Informa um 1,9 Mio. Tonnen auf 22 Mio. Tonnen

04.11.2014 Zustandsbericht US-Winterweizen 2014/15

 Quelle: Reuters

03.11.2014 Matif-Weizen fester – Schwacher Euro unterstützt den Export

Der Matif Weizenfuture beendete den heutigen Handel mit einem deutlichen Plus. Der gegenüber dem US-Dollar schwache Euro sorgt dafür, dass Produkte aus dem Bereich der Gemeinschaftswährung im internationalen Handel wettbewerbsfähig bleiben.
Der Weizen Terminkontrakt mit der Fälligkeit Januar-15 am Pariser Matif stieg im heutigen Handel bis zu 2,25 €/Tonne oder 1,3 % auf 174,75 €/Tonne. Das war aber noch unter dem 8-Wochen-Hoch, das am vergangenen Donnerstag gehandelt wurde. Der Schlusskurs lag auf 173,25 €/Tonne.
Der Wert des Euro verfiel heute gegenüber dem USD nahezu auf ein 2-Jahres-Tief, wohl ein Hinweis darauf, dass das Zentralbank-Meeting am Ende dieser Woche weitere Maßnahmen zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft in der EU beschließen könnte.
Frankreichs Marktbeteiligte begrüßten, dass Ägypten am Wochenende erneut 60.000 Tonnen französischer Herkunft zu einem Preis von 260 USD/Tonne c&f gekauft hat, stellten aber auch mit Bedauern fest, dass Kairo nur eine Schiffladung kaufte, obwohl die Offerten äußert niedrig waren.
Die Prämien für deutschen Weizen ab Hamburg stiegen heute, da der schwache Euro Exportphantasien beflügelte. Standard-Weizen mit 12 % Protein wurden für Januar-Lieferung mit einer Prämie von 16 Euro über Matif gehandelt. Das war ein Euro mehr als am Freitag. Gebote lagen bei 14 € über Matif.
Am deutschen Kassamarkt gibt es eine große Lücke zwischen den Geboten und den Offerten. Auf der einen Seite gibt es in weiten Teilen Deutschlands derzeit kaum Offerten. Andererseits hoffen die Käufer darauf, dass die derzeitige Preisbefestigung bald zu Ende ist, da die riesige US-Mais- und Sojabohnenernte bald eingebracht ist.

03.11.2014 Irak Weizen-Tender / Kanadischer Weizen wurde am Günstigsten offeriert

Im aktuellen Tenderverfahren des Irak zum Kauf von 50.000 Tonnen Hard Red Winter Wheat wurde Weizen aus Kanada mit einem Preis von 323,4 $ pro Tonne c&f free out (ciffo) am Günstigsten angeboten. Die Angebotsfrist endete gestern und die Angebote mussten eine Gültigkeit bis zum 6. November aufweisen. Gesucht wurde Weizen der Herkünfte: USA, Kanada, Australien, Ukraine oder Russland. Gekauft hat der Irak jedoch noch nicht. Quelle: Reuters

03.11.2014 Israel sucht Mais, Weizen und Sorgum

Eine private Gruppe israelischer Käufer hat eine Ausschreibung für den Kauf von 145.000 Mais, 25.000 Tonnen Futterweizen und 20.000 Tonnen Sorgum optionale Herkünfte aufgelegt. Die Offerten sollen bis Donnerstag, den 06.11. vorliegen. Quelle: Reuters

03.11.2014 Ägypten kaufte 60.000 Tonnen französischen Weizen

Ägyptens GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderferfahrens 60.000 Tonnen französischen Weizen von Soufflet zum Preis von 260,00 $ pro Tonne c&f.  Lieferung am 01. -10. Dezember. Die Ausschreibung wurde am 31. Oktober am späten Abend bekanntgegeben. Quelle: Reuters

31.10.2014 Frankreichs Maisernte zur Hälfte eingebracht

Französische Landwirte hatten bis Montag dieser Woche 57 % ihrer Maisernte eingebracht, in der Vorwoche war die Ernte erst bei 38 % und am 27. Oktober im Vorjahr waren es 30 %. Frankreich ist Europas größter Maiserzeuger. Es wird eine Rekordernte erwartet so FranceAgrimer.
Zu Beginn dieser Woche waren außerdem 77 % der geplanten Winterweizenflächen bestellt, gegenüber 55 % in der Vorwoche und 67 % zum gleichen Termin im letzten Jahr. 50 % der Saat ist bereits aufgelaufen, in der Vorwoche waren es 33 %. 7 % der Pflanzen haben sich bereits bestockt, gegenüber 3 % in der Vorwoche.
Die Aussaat von Durum Weizen wird mit 18 % der geplanten Fläche angegeben. Vorwoche: 2 %, Vorjahr 17 %.
Die Wintergerste ist mit 93 % fast komplett ausgesät. 73 % der Pflanzen waren zu Beginn der Woche aufgelaufen, 13 % hatte sich bereits bestockt.
Quelle: Reuters

31.10.2014 Tunesien kauft 150.000 Tonnen Durum – Weizen

Die staatliche tunesische Getreideagentur meldet heute, dass sie 150.000 Tonnen Durum-Weizen in einer Ausschreibung gekauft hat. Die Lieferung findet zwischen März und Mai 2015 statt und der Preis wurde von $540 bis $581,94 / Tonne c&f angegeben.
Quelle: Reuters

31.10.2014 Angebote für tunesischen Durum-Weizen Tender

Das niedrigste Angebot für den Tunesischen Tender über 142.000 tonnen Durum-Weizen lag bei 484 $ pro Tonne C & F. Gefolgt von 499,90 $. Die meisten Angebote lagen laut Händleraussagen aber zwischen 550 $- 610 $ pro Tonne. Bisher wurde noch kein Geschäft abgeschlossen. Erste Ergebnisse erwartet man im weiteren Tagesverlauf. Quelle: Reuters.

31.10.2014 Südkorea kauft US-Weizen

Südkoreas Korea Flour Mills Co Ltd (KFMC) hat 26.100 Tonnen Mahlweizen aus den Vereinigten Staaten bezogen. Die Lieferung soll zwischen dem 20. März und dem 20. April erfolgen.

31.10.2014 Indien kauft 12.000 Tonnen Weizen in Australien

Trotz überlaufender Silos hat Indien ca. 12.000 Tonnen Weizen aus Australien zu einem Preis von bei $ 310- $ 315 pro Tonne importiert. Einige Mühlen und Händler finden es einfacher und wirtschaftlicher Weizen mit hohen Proteinwerten in Übersee zu kaufen.
Der zentrale Bundesstaat Madhya produziert zwar Hoch-Protein-Weizen, der in der Regel zur Herstellung von Pasta und Nudeln verwendet wird, aber die hohen Inlandspreise und Transportkosten veranlassen einige Mühlen in Hafennähe ihre Wahre in Übersee zu kaufen. Quelle: Reuters

30.10.2014 Schwacher Rubel bringt Russland an den Weltmarkt zurück

Nach einigen Wochen der Abwesenheit, kehrt Russland in die Riege der Weizenexporteure zurück. Ein schwacher Rubel und höhere Weizenpreise am Weltmarkt sind für Russlands Wirtschaft ein kleiner Hoffnungsschimmer. Der Wert aller Getreideexporte Russlands belief sich in 2013 zwar nur auf 4,8 Mrd. USD verglichen mit 372 Mrd. USD Einnahmen aus dem Export von Öl, die russische Wirtschaft leidet derzeit aber unter dem starken Rückgang der Energiepreise, so dass russischen Banken, aufgrund westlicher Sanktionen, die Mittel knapp werden.
Landwirte, die ihre Betriebsmittel für die Erzeugung ihrer Produkte meist finanzieren müssen, sind derzeit nicht mehr so sehr auf die Kredite der russischen Sberbank oder der Landwirtschaftlichen Kreditbank angewiesen, nachdem sie bereits früh einen Großteil der letzten Ernte verkaufen konnten.
Im September verlor der Getreideexport allerdings seine Dynamik, da aufgrund einer verstärkten Inlandsnachfrage die Preise stiegen, obwohl man gerade die zweitgrößte Getreideernte in der Nach-Sowjet-Zeit eingefahren hatte. Für die Käufer in Nordafrika und im Mittleren Osten wurde russischer Weizen zu teuer.
Seit Oktober hat nun der Rubel gegenüber dem USD 12 % seines Wertes verloren; seit Jahresbeginn waren es sogar 20 %. Gleichzeitig stabilisierten sich nun die globalen Getreidepreise und die internationale Wettbewerbsfähigkeit wurde wieder hergestellt.
In der laufenden Vermarktungssaison wird Russland wohl der drittgrößte Exporteur für Weizen am Weltmarkt sein; nach der EU und den USA. Aufgrund seiner guten Qualität erzielt russischer Weizen Prämien gegenüber den Offerten aus Frankreich, Rumänien und der Ukraine. Da bereits in den ersten vier Monaten der 2014-15-Saison zwei-Drittel der russischen Getreideüberschüsse ins Ausland verladen wurden, dürfte sich Russland nicht mehr lange am Weltmarkt zeigen. Zumindest billiger russischer Weizen sei ausverkauft, sagte ein Sprecher von SovEcon. In der Zeit vom 1. Juli bis 30. Oktober 2014 wurden bereits 12 Mio. Tonnen Weizen exportiert, hinzukommen noch ca. 2 Mio. Tonnen im November. Bis zum 30 Juni 2015, dem Ende der Vermarktungssaison, verbleiben dann nur noch 9 Mio. Tonnen.

30.10.2014 EU-Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 729.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 646.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 9,794 Mio. Tonnen (Vorjahr: 8,965  Mio. Tonnen).

 Quelle: Reuters

30.10.2014 Tunesien sucht Durum-Weizen

Tunesiens staatlicher Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf von 142.000 Tonnen Durum-Weizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 31. Oktober. Quelle: Reuters

30.10.2014 IGC erhöht Prognose der weltweiten Weizen- und Maisernte 2014/15
Das IGC (International Grains Concil) erhöhte seine vorherige Prognose der globalen Weizenernte 2014/15 um 1 Mio. Tonnen auf einen Rekordwert von 718 Mio. Tonnen.
Die Prognose der globalen Maisernte erhöhte das IGC um 6 Mio. Tonnen 980 Mio. Tonnen (Vorjahr: 983 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
29.10.2014 Kanadische Regierung stellt Weichen für geordneten Getreidetransport

Für den Fall, dass in den kommenden fünf Wochen die Getreideläger im Westen Kanadas überlaufen, will Ottawa anordnen, dass die beiden staatlichen Eisenbahnbetriebe ein Minimum an Transportkapazität zur Verfügung stellen.
Eine Rekordernte im letzten Jahr zusammen mit einem harten Winter überforderte damals die Bahnbetriebe, sodass Landhändler und Landwirte des drittgrößten Getreideexporteuer der Welt über Monate gezwungen waren, ihr Getreide einzulagern. Daraus folgte eine Anordnung Ottawas an die beiden Eisenbahngesellschaften des Landes, 1 Mio. Tonnen Getreide pro Woche transportieren zu müssen. Düngerhersteller und Mühlen beschwerten sich über Benachteiligung.
Kanada exportierte in der Zeit vom 1. August bis 19. Oktober 3,9 Mio. Tonnen Weizen (+16%) und 1,9 Mio. Tonnen Canola (Rapssaat) (+41%), obwohl in diesem Jahr eine kleinere Ernte eingebracht wurde. Die Eisenbahn stellte durchschnittlich 5.267 Waggons pro Woche für den Getreidetransport zur Verfügung, das sind 26 % mehr als im Vorjahr. Es wurden aber 5.659 Waggons angefordert.
Quelle: Reuters

29.10.2014 Indien erhöht Interventionspreis für Weizen um 3,6 %

In der kommenden Saison bietet die indische Regierung seinen Landwirten 1.450 Rupien für 100 kg Weizen, das sind 3,6 % mehr als in der letzten Saison. Damit wird der Anreiz erhöht, mehr Weizen zu produzieren, obwohl die staatlichen Läger schon den acht-fachen Jahresbedarf vorhalten.
Indien ist der zweit-größte Weizenkonsument der Welt und versorgt die bedürftige Bevölkerung mit ultra-billigen Lebensmitteln und schützt gleichzeitig die Landwirte vor unwirtschaftlichen Notverkäufen.
Quelle: Reuters

28.10.2014 Algerien kaufte 300.000 Tonnen Durum per Tender

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte in der vergangenen Woche 300.000 Tonnen Durum per Tender. Die Herkunft war optional. Der Preis lag bei $ 545 pro Tonne c&f für die prompte Lieferung einer Menge von 50.000 Tonnen und zwischen $ 582 und $ 590 pro Tonne c&f für die restliche Menge, die im Februar und März geliefert werden soll. Die Ware für die prompte Lieferung kommt wahrscheinlich aus Mexiko. Die restliche Lieferung soll größten Teils aus Kanadischen Weizen von minderer Qualität bestehen. Ein Teil soll aus Spanien kommen. Quelle: Reuters

28.10.2014 Jordanien lehnt Angebote für Weizen-Tender ab.

Jordanien hat alle Angebote für den Tender über 100.000 Tonnen Weizen abgelehnt. Gesucht wurde Weizen in 50.000 Tonnen-Einheiten zur Lieferung im April und Mai 2015. Die Angebotsfrist endete heute. Quelle Reuters.

28.10.2014 Getreideaussaat: Schwierige Startbedingungen am Schwarzen Meer

Fehlende Niederschläge und ein früher Kälteeinbruch gefährden eine gute Frühentwicklung des Getreides in Russland und der Ukraine. Die beiden größten bedeutendsten Weizenexporteure am Schwarzen Meer hoffen nun auf wärmere Temperaturen mit Regen.
Für einen Alarm sei es zu früh, sagen Meteorologen. Marktexperten prognostizieren aber bereits einen Ertragsrückgang von 14 % gegenüber dem rekordverdächtigen Vorjahresergebnis.
Die Aussaat ist in beiden Ländern nahezu abgeschlossen. Russland hat 16,3 Mio. Hektar (Vj.14,2 Mio. Hektar) und die Ukraine 6,1 Mio. Hektar (Vj.6,1 Mio. Hektar) Getreideflächen bestellt.
Reuters

28.10.2014 Britischer Futterweizen in die USA verkauft

Rund 25.000 Tonnen Futterweizen aus dem Süden Englands werden am 4. November im Süd-Osten der USA entladen. Das ist die größte Menge Weizen, die Großbritannien seit der Saison 2011/12 nach Amerika verkauft hat. Zwei Jahre lang waren die Briten sogar Netto-Importeure, aufgrund von kleinen Ernten. Üblicherweise kaufen spanische, holländische und portugiesische Mischfutterhäuser britischen Futterweizen.
Im Süd-Osten der USA gab es zuletzt Probleme mit Vomitoxin, einem Nebenprodukt einer Pilzkrankheit des Getreides. Der meiste Weizen dort war aber von so guter Qualität, dass es für die Herstellung von Mehl für die menschliche Ernährung reicht. Zu der knappen lokalen Versorgung mit Futterweizen kommen noch knapp verfügbare Transportkapazitäten hinzu, weshalb nun britischer Weizen zum Zuge kommt.
Reuters

28.10.2014 84 % US-Winterweizen gedrillt

Der Saatenstandsbericht des USDA sieht nur noch 59 % der Weizenbestände in der Kategorie „good-to-excellent“. Die Analystenschätzung lag bei 68 %. Bis gestern waren 84 % des Winterweizens gedrillt. Quelle: USDA

28.10.2014 Experten schätzen Australiens Weizenernte 5 % kleiner als die Regierung

Frostschäden im Osten und Stürme im Westen mindern die Ertragsaussichten in Australien, dem viert-größten Weizen Exporteur der Welt. Marktexperten schätzen die kommende Ernte inzwischen auf 22 bis 23 Mio. Tonnen gegenüber der letzten offiziellen Regierungsschätzung von 24,32 Mio. Tonnen. Bleibt die Ernte unter 23 Mio. Tonnen, sind das 5 % weniger als bisher erwartet wurde.
Das stärkt auch den aktuell vorherrschenden Preistrend im CBoT-Weizenfuture, der bereits 15 % über das kürzlich erreichte vier-Jahres-Tief angestiegen ist.
Reuters

28.10.2014 Taiwan kauft 41.250 Tonnen US-Weizen

Die Taiwan Fluor Miller´s Association hat 41.250 Tonnen US-Weizen in einem Tenderverfahren, das heute abgeschlossen wurde, erworben.
Quelle: Reuters

27.10.2014 Ukrainische Getreideexporte steigen bisher um 31 %

In der Zeit vom 1. Juli bis zum 27. Oktober stiegen die Getreideexporte aus der Ukraine um 31 % auf 11,2 Mio. Tonnen im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2013/14. Darin sind 6,3 Mio. Tonnen (Vj.5,1) Weizen, 3,2 Mio. Tonnen (Vj.1,8) Gerste sowie 1,6 Mio. Tonnen (Vj.1,6) Mais, teilte das Ministerium heute mit.
Man erwartet eine Gesamtgetreideernte von 64,4 Mio. Tonnen, wovon mindestens 33 Mio. Tonnen exportiert werden sollen. Im Vorjahr exportierte die Ukraine insgesamt 32 Mio. Tonnen.
Quelle: Reuters

27.10.2014 Angebote für tunesischen Durum-Tender

Das niedrigste Angebot für den tunesischen Tender über 142.000 tonnen Durum-Weizen lag bei 484 $ pro Tonne C & F. Gefolgt von 499,90 $. Die meisten Angebote lagen laut Händleraussagen aber zwischen 550 $- 610 $ pro Tonne. Bisher wurde noch kein Geschäft abgeschlossen. Erste Ergebnisse erwartet man im weiteren Tagesverlauf. Quelle: Reuters.

27.10.2014 Unternehmer aus den Emiraten investieren in Ägyptens Landwirtschaft

Ein in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) beheimatete Unternehmen Darah Agricultural will in 2016 in Ägypten 300.000 Tonnen Weizen erzeugen. Das privat geführte Unternehmen besitzt Landwirtschaftliche Nutzfläche in Europa, Amerika und Afrika und produziert bereits jetzt rund 100.000 Tonnen Weizen in Ägypten.
Die Investitionen im Süden Ägyptens sind so weit vorangeschritten, dass im Oktober 2015 100.000 Acre mit Weizen bestellt werden können, um im Mai-Juni 2016 300.000 Tonnen für den Verbrauch im Inland zu ernten. Es ist beabsichtigt, das Reservoir des Aswan-Staudamm an der Grenze zum Sudan mit einem 50 km langen Kanal für die Bewässerung der Flächen anzuzapfen.
Die Regierung al-Sisi hatte den Weg zu diesem Vorhaben geebnet, denn der ägyptische Staat ist im Gegensatz zur Vorgängerregierung jetzt auf der Suche nach privaten Direktinvestoren. Ägypten ist mit 10. Mio. Tonnen der weltweit größte Weizenimporteur und versorgt damit Millionen von Einwohnern mit Broten, die weniger als einen USD-Cent kosten.
VAE-Agrar-Investoren vereinbaren üblicherweise eine Erntebeteiligung mit dem Gastland, da die Golf-Staaten mehr las 80 % ihres Lebensmittelbedarfs importieren müssen. Al Darah produziert aber auch 100.000 Tonnen Kartoffeln und anderes Gemüse, das in die westliche Welt exportiert wird. So lange aber Ägypten Weizen zukauft, will man mit der Getreideernte den Inlandsmarkt versorgen.
Investoren aus den VAE helfen Ägypten darüber hinaus, für 1,5 Mio. Tonnen Getreidesilos zu bauen. Ägypten will seine Lagerkapazitäten auf 4,5 Mio. Tonnen ausweiten. VAE, Kuwait und Saudi-Arabien haben nach der Vertreibung von Präsident Mursi und der Muslim-Brüder Ägypten mit Milliarden Dollars an Bürgschaften, Krediten und Erdölprodukten versorgt.
Quelle: Reuters

27.10.2014 Erntefortschritt in den USA und Chinas Regulierung der Importe drücken Preise

Trockenes Wetter im Mittleren Westen der USA ermöglicht raschen Erntefortschritt bei Sojabohnen und Mais. Die Erwartung von Rekordernten hatten die Kurse für Weizen, Mais und Sojabohnen bis Ende September stark unter Druck gesetzt. Nachdem die Ernte in den USA zur Hälfte eingebracht war, verzögerte Regen den Fortschritt. Gewinnmitnahmen an den Terminbörsen ließen die Kurse dann wieder steigen. Nichtkommerzielle Händler verringerten ihre Netto-Short-Positionen.
Seit Freitagnachmittag ist es mit dem Preisanstieg aber vorläufig zu Ende. Dazu trägt auch bei, dass Chinas Regierung die Agrar-Importe stärker reglementieren will, da die staatlichen Läger überlaufen.
Quelle: Reuters

24.10.2014 Irak / Weizen-Tender

Der Irak sucht per Tender mindestens 50.000 Tonnen Weizen. Die Ausschreibung endet am 2. November. Der Versand soll zwischen dem 1. Und 30 Dezember erfolgen.
Die Mengenangaben bei den Irak Tendern sind meist nominal. Oft liegt die gekaufte Menge über der ausgeschriebenen Menge. Quelle: Reuters

23.10.2014 Taiwan sucht 41.250 Tonnen US-Weizen

Taiwans Flour Millers Association schrieb einen internationalen Tender zum Kauf von 41.250 Tonnen US-Weizen aus. Die Angebotsfrist endet am 28. Oktober. Quelle: Reuters

23.10.2014 EU-Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 646.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 945.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 9,065 Mio. Tonnen (Vorjahr: 8,404 Mio. Tonnen).

 Quelle: Reuters

23.10.2014 Euronext: neue Spezifikation des Weizenfuture ab September 2017

Die Euronext Paris teilt heute mit, dass es mit der Einführung des September 2017-Kontrakts neue Qualitätsparameter im Weizenfuture geben wird.
Die neuen Spezifikationen beinhalten dann 11 % Protein und eine Fallzahl von mindestens 220 nach Hagberg, sowie einem Hektoliter Gewicht von 76.
Die Börse begrüßt außerdem die Entscheidung der beiden autorisierten Silobetreiber Socomac und Sénalia, dass sie ihre gemeinsam verabredeten Annahmebedingungen, die dem Bedarf internationaler Käufer entsprechen soll, in den kommenden beiden Vermarktungsperioden beibehalten.
Diese Maßnahmen sollen zu einer nachhaltigen Transparenz, Stabilität und Robustheit des Euronext Mahlweizenkontrakts für eine unbestreitbare Preisreferenz für die europäische Getreidewirtschaft beitragen.
Quelle: Euronext

23.10.2014 Argentinien vergibt weitere Exportlizenzen

Die Argentinische Regierung hat den Export von weiteren 400.000 Tonnen Weizen aus der Ernte 2013/14 frei gegeben. Bisher waren 1,5 Mio. Tonnen für den Export lizensiert.
Das südamerikanische Land ist eine der weltweit größten Exportnationen für Weizen. Die dortigen Farmer haben den Anbau in den zurückliegenden Jahren aber eingeschränkt, um gegen die Exportpolitik der Regierung zu protestieren. Restriktive Weizenexporte sollen umfangreiche und billige Lebensmittelversorgung des Landes gewährleisten.
Quelle: Reuters

21.10.2014 Ägypten kaufte 180.000 Tonnen Weizen
Ägyptens GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderferfahrens 180.000 Tonnen Weizen französischer, rumänischer und russischer Herkunft zum Durchschnittspreis von 255,16 $ pro Tonne c&f zur Lieferung am 21. -30. November. 
60.000 Tonnen französischen Weizen von Soufflet zum Preis von 234,44 $ pro Tonne FOB zzgl. 15,98 $ Fracht pro Tonne
60.000 Tonnen rumänischen Weizen von Nidera zum Preis von 246,75 $ FOB zzgl. 11,87 $ Fracht pro Tonne
60.000 Tonnen russischen Weizen von Olam zum Preis von 246,00 $ pro Tonne FOB zzgl. 10,43 $ Fracht pro Tonne. Quelle: Reuters
21.10.2014 Syrien plant den Import von 1 Mio. Tonnen Weizen

Da die syrische Regierung die Kontrolle über weite Landstriche seiner Landwirtschaftlichen Nutzfläche an IS-Milizen verloren hat, kommt nur noch die Hälfte der heimischen Getreideproduktion in den staatlichen Lägern an. Um die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung aufrechterhalten zu können, plant die Regierung nun den Kauf von zunächst 1 Mio. Tonnen Weizen am internationalen Markt.
Üblicherweise hält Syrien 3 Mio. Tonnen Getreide als strategische Reserve. Wie viel Getreide zurzeit vorrätig ist, ist ein Geheimnis. Im April dieses Jahres lag die Prognose der diesjährigen Getreideernte bei 1 bis 1,7 Mio. Tonnen. Bisher sind den staatlichen Einkäufern aber nur 523.000 Tonnen angeboten worden. Im Vorjahr waren es zum gleichen Termin mehr als 1 Mio. Tonnen.
Die Getreideprovinzen Raqqa und Deir al-Zour sind unter der Kontrolle der Rebellen des Islamischen Staates. Die Anzahl der staatlichen Sammelstationen, an denen Landwirte ihre Ernte abliefern können, ist von 140 vor dem Krieg auf zurzeit 31 gesunken. Um dem Beschaffungsproblem Herr zu werden, werden Landwirten Geleitschutz und ein Frachtkostenzuschüsse angeboten.
Vor dem Krieg produzierte Syrien 3,5 Mio. Tonnen Getreide, wovon die Regierung 2,5 Mio. Tonnen aufkaufte. Die U.N. Organisation FAO schätze den syrischen Getreidekonsum auf 2,7 bis 3 Mio. Tonnen. Der Beginn der Feldbestellung für die kommende Ernte wird durch die gefährliche Sicherheitslage sowie durch fehlende Betriebsmittel wie Saatgut, Treibstoff und Dünger beeinträchtigt. Es sind bereits 15 % der Ackerflächen im Vergleich zum Mittel der Jahre 2007 bis 2011 durch den Krieg verloren gegangen.
Die FAO und das Syrische Rote Kreuz bemühen sich zurzeit, vertrauenswürdige Landwirte mit Weizen- und Gersten-Saatgut und mit dem Eigenbedarf am Mahlgetreide zu versorgen. 1.800 Haushalte wurden bereits beliefert. Ziel ist es 4.400 Haushalte zu erreichen.
Im Nachbarstaat Irak hatten IS-Kämpfer im August staatliche Getreidevorräte dazu genutzt, um ihren Krieg zu finanzieren, in dem sie es auf lokalen Märken oder an die Regierung zurück verkauft haben.
Quelle: Reuters

21.10.2014 Ägypten sucht Weizen

Ägyptens staatlicher Getreideeinkauf GASC hat einenTender zum Kauf von 55.000 - 60.000 Tonnen Weizen einer nicht näher spezifizierten Gesamtmenge unterschiedlicher Herkunft (s.u.) und diverser Qualitäten ausgeschrieben. Lieferung: 21.- 30. November, Angebotsfrist: heute 11:00. Das Ergebnis der Ausschreibung wird heute bis 16:30 Uhr bekanntgegeben.
Gesucht werden folgende Weizensorten in 55.000 - 60.000 Tonnen Cargoes:

U.S. North Pacific soft white wheat
U.S. soft red winter wheat
Russian milling wheat
Ukrainian milling wheat
Australian standard white wheat
Canadian soft wheat
French milling wheat
German milling wheat
Argentine bread wheat
Polish milling wheat
Kazakh milling wheat
Romanian milling wheat
Quelle: Reuters

20.10.2014 Ägyptische Händler kauften 12.000 Tonnen Schwarzmeer-Weizen

Private Käufer aus Ägypten kauften in der vergangenen Woche über 12.000 Tonnen Weizen aus der Schwarzmeerregion. Mögliche Herkünfte sind Russland oder Moldavien. Der Weizen mit einem Proteingehalt von 11,5% wurde zum Preis von 241 $ pro Tonne c&f zur Lieferung an ägyptische Mittelmeerhäfen im November gekauft. Quelle: Reuters

20.10.2014 Jordanien sucht 100.000 Tonnen Weizen

Jordaniens Ministerium für Handel und Industrie schrieb am Sonntag einen internationalen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft aus. Gesucht wird Weizen in 50.000 Tonnen-Einheiten zur Lieferung im April und Mai 2015. Die Angebotsfrist endet am 28. Oktober. Quelle: Reuters 

17.10.2014 Informa reduzierte seine Prognose der US-Weizen-Anbaufläche 2015

Das private Analystenhaus Informa Economics reduzierte seine Prognose der US-Weizen-Anbaufläche für die Weizenernte 2015 von 57 Mio. Acres auf 56,4 Mio. Acres. Quelle: Reuters

17.10.2014 Tunesien kaufte 151.000 Tonnen Durum-Weizen

Tunesien kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 151.000 Tonnen Durum-Weizen optionaler Herkunft. Gekauft wurden 4 x 25.000 Tonnen und 3 x 17.000 Tonnen zu Preisen zwischen 524 bis 547 $ pro Tonne. Die Lieferung soll je nach Herkunft zwischen Dezember 14 und Mai 15 erfolgen. Quelle: Reuters

17.10.2014 Ukraines Getreideexporte
Ukraines Getreideexporte in der Saison 2014/15 könten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ein Rekordniveau von 34,3 Mio. Tonnen erreichen (Vorjahr: 32,8 Mio. Tonnen. Die Exportschätzungen im Einzelnen:
Weizen: 11,4 Mio Tonnen
Mais:  17,9 Mio. Tonnen
Gerste: 4,16 Mio. Tonnen
Quelle: Reuters
16.10.2014 EU-Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 945.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 630.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 8,419 Mio. Tonnen (Vorjahr: 8,02  Mio. Tonnen).

 

Quelle: Reuters

16.10.2014 Strategie Grains sieht Anbaufläche für Weizen stabil

Das französische Analystenhaus Strategie Grains sieht die EU- Anbaufläche von Weichweizen zur Ernte 2015 mit mehr als 24 Millonen Hektar auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Weichweizen profitiert von den guten Aussaatbedingungen und der starken Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Kulturen.
Bei Mais und Wintergerste erwartet man eine um 2 Prozent geringere Anbaufläche.
Aufgrund der stark gefallenen Preise erwartet Strategie Grains beim Raps eine Reduzierung der Anbaufläche um 3 Prozent.
In dieser ersten Schätzung sieht Strategie Grains aber noch eine große Unsicherheit und die Verhältnisse können sich aufgrund der Wetterverhältnisse noch ändern. Quelle Reuters

16.10.2014 Open Interest beim Euronext Weizen November 14 um mehr als 100% gestiegen

Das Open Interest beim Euronext Weizenfuture November 14 ist um mehr als 100% auf 204.916 Kontrakte gestiegen. Gestern lag das Open Interest noch bei 101.706 Kontrakte. Hintergrund ist, dass gestern die Optionen auf den Frontmonat November-14 geschlossen wurden. Die im Geld befindlichen Put- und Call-Optionen wurden nun in Futures umgewandelt. - Siehe unseren Ticker-Bericht von gestern.

16.10.2014 Argentinien /Sojabohnen-Anbaufläche und Weizenproduktion
Argentiniens Landwirte planen die Ausweitung der Sojabohnen-Anbaufläche von 20,2 Mio. Hektar in der vergangenen Saison auf 20,6 - 20,9 Mio. Hektar in diesem Jahr. 
Die Weizenproduktion für die Saison 2014/15 liegt nach Angaben der Rosario Grains Exchange bei 12 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
15.10.2014 Vereinigtes Königreich / Weizenimporte und Exporte im August

Das Vereinigte Königreich importierte im August 2014 insgesamt 228.720 Tonnen Weizen. 78.062 Tonnen stammten aus Frankreich. Die Weizenexporte stiegen im August ebenfalls. Mit 129.689 Tonnen lagen sie 12.111 Tonnen höher als im Vormonat Juli. Spanien war mit 55.446 Tonnen der größte Käufer von britischen Weizen. Quelle:Reuters

15.10.2014 Türkei kaufte 200.000 Tonnen Weizen

Die staatliche türkische Getreidebörse TMO kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 200.000 Tonnen Mahlweizen. Gekauft wurde Weizen unterschiedlicher Herkünfte incl. Russland, der Ukraine, der EU und den Vereinigten Staaten. Der Preis lag zwischen 262 $ und 268 $ pro Tonne, c&f. Quelle: Reuters

15.10.2014 Euronext Weizen-Optionen November 2014
Heute ist der letzte Handelstag für Optionen auf den Euronext Weizenkontrakt November 14. Der kontinuierliche Rückgang der Weizennotierungen hat dazu geführt, dass das Gros der sich „im Geld“ befindlichen Optionen Puts (Wetten auf fallende Preise) sind.
Das Open Interest für Put-Optionen mit einem Strike-Preis >= 160 Euro pro Tonne liegt per 14.10. bei insgesamt 120.643.
Bei den Call-Optionen (Wetten auf steigende Preise) liegt der Anteil der sich im Geld befindlichen Optionen bei etwa 5.500 Kontrakte. Alle Put-Optionen, die sich „im Geld“ befinden, bekommen morgen eine Short-Futures-Position mit einem Eröffnungskurs entsprechend des Strike-Preises zugeteilt.
Die Inhaber von Call-Optionen, die sich im Geld befinden, bekommen entsprechend Long-Futures zugeteilt.
Sollten die zugeteilten Futures umgehend glattgestellt werden, könnte das zu technisch bedingten Kursschwankungen führen.
15.10.2014 Südkorea kaufte 24.500 Tonnen US-Weizen

Südkoreas CJ (CHEILJEDANG Crop.) kaufte 24.500 Tonnen US-Weizen. Die Lieferung ist für den Februar 2015 geplant. Gekauft wurden eine Reihe unterschiedlicher Typen und Qualitäten. Quelle: Reuters

15.10.2014 Südkorea kaufte 24.600 Tonnen US-Weizen

Südkoreas Daehan Flour Mill kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 24.600 Tonnen US-Weizen zur Lieferung im Feburar 2015. Quelle: Reuters

14.10.2014 Handelsvolumen Optionen Paris

Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

Achtung Morgen 15.10.14 letzter Handelstag für Optionen auf Euronext Weizen November 2014

14.10.2014 Südkorea / Mais-, Futterweizen- und Sojaschrot-Tender

Südkorea´s FLC hat alle Angebote im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais, 55.000 Tonnen Futterweizen und 60.000 Tonnen aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. Quelle: Reuters

14.10.2014 Hohe Weizen-Endbestände in Großbritannien zu erwarten

Die größte Getreideernte seit sechs Jahren erfordert ein gutes Exportprogramm, sonst steigen die unverkauften Endbestände zum Jahresende auf 3,34 Mio. Tonnen. Das teilte gestern der britische Getreideverband HGCA der Presse mit. In den letzten beiden Vermarktungsperioden war Großbritannien ein Netto-Importeur von Getreide. In diesem Jahr kommt aber die Umkehr zur Normalität, so ein Verbandssprecher.
Aus der diesjährigen Ernte wurden bisher 300.000 Tonnen exportiert, dagegen gingen in den ersten drei Monaten der Saison 2011/12 circa 500.000 Tonnen über die Grenze.
Das britische Agrarministerium schätzte in der vergangenen Woche seine diesjährige Getreideernte auf 16,62 Mio. Tonnen ein; ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 39 % und ein sechs-Jahres-Hoch.
Aufgrund der großen Menge und guter Qualität kann der Großteil des inlandsbedarf aus der eigenen Ernte bedient werden, sodass die Importe um 41 % auf 1,3 Mio. Tonnen sinken. Der Bedarf an Futtergetreide sollte um 9 % auf 6,73 Mio. Tonnen steigen, da anderes Futtergetreide wie Gerste und Mais nicht so günstig seien. Auch der Bedarf für die menschliche Ernährung und der Industrie dürfte um 7 % auf 7,93 Mio. Tonnen steigen, schätzt die HGCA.
Die erste offizielle Getreidebilanz des Ministeriums wird am 26. November erwartet.
Quelle: Reuters

13.10.2014 Coceral hebt Ernteschätzung für Mais und Weizen an

Der europäische Getreideverband Coceral erhöhte heute seine Quartals-Schätzungen für Mais in der EU (28) von 63,2 Mio. Tonnen in 2013 auf 72,8 Mio. Tonnen. Die vorherige Schätzung im Juni belief sich noch auf 64,6 Mio. Tonnen.
Außerdem änderten Verbandsvertreter ihre vorherige Schätzung zu der EU-28-Weizenernte von 141,9 Mio. Tonnen auf jetzt 147,9 Mio. Tonnen. In 2013 wurden hier 136,5 Mio. Tonnen Weizen geerntet.
Quelle: Reuters

13.10.2014 Algerien: Frankreichs Weizen nur zweite Wahl

In den 600.000 Tonnen-Tender, der heute von Algerien bestätigt wurde, liefert Frankreich nur einen kleinen Teil. Obwohl der algerische Einkäufer OAIC keine Details mitteilen will, berichtet der Nachrichtendienst Reuters, dass der größte Teil der Ausschreibung aus anderen Nordeuropäischen Ländern wie Polen und Deutschland geliefert wird.
Algerien, einer der größten Weizenkäufer der Welt, hat in der Saison 2014/15 bisher 2,9 Mio. Tonnen Weizen oder 450.000 Tonnen pro Monat eingekauft. In der letztjährigen Saison kaufte man 5,7 Mio. Tonnen hauptsächlich in Frankreich.
Die algerische Getreideernte fiel in diesem Jahr durch Trockenheit besonders klein aus und die Importe sollten - auch wegen niedriger internationaler Preise - rasch fortschreiten. Wegen hoher Qualitätsansprüche algerischer Einkäufer und dem verregneten Sommer in Frankreich, der die dortigen Getreidequalitäten stark gemindert hat, kommen jetzt andere Lieferanten bevorzugt zum Zuge.
In dieser Saison lieferte Frankreich bisher 859.000 Tonnen Weizen nach Algerien, was einem Monatsdurchschnitte von 246.000 Tonnen entspricht. Im letzten Jahr kamen monatliche Durchschnittsmengen von 475.000 Tonnen zusammen.
Quelle: Reuters

13.10.2014 Algerien kaufte über 600.000 Tonnen Weizen
Algerien kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens in der vergangenen Woche über 600.000 Tonnen Weizen zum von 244,50 - 247,00 $ pro Tonne c&f. 
Das Gros der Menge soll im Februar geliefert werden.  Die Ware stammt Händlern zufolge aus Nordeuropa und dem Baltikum.
Quelle: Reuters
13.10.2014 Ägyptens strategische Getreidereserven reichen bis März

Ägypten, der größte Getreideimporteur der Welt, hat inzwischen genügend Getreidereserven bis Anfang März 2015. Am letzten Freitag wurde der 10. Einkauf in dieser Saison getätigt. Lieferanten waren zuletzt Frankreich und Russland.
In der letzten Saison kaufte Ägypten 5,46 Mio. Tonnen Weizen im Ausland und 3,7 Mio. Tonnen aus heimischer Produktion. Mit dem staatlichen Getreide wird Brot für die Armenspeisung subventioniert.
Letzte Woche sagte der Minister für Versorgungsgüter Khaled Hanafi, dass Ägypten das Ziel verfolge, im kommenden Jahr nur noch 4 bis 4,5 Mio. Tonnen einzuführen, da es eine Reform der Subventionen geben soll.
Quelle: Reuters

13.10.2014 Südkorea / Mais- Futterweizen- und Sojaschrot-Tender

Südkorea´s FLC hat alle Angebote im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais, 55.000 Tonnen Futterweizen und 60.000 Tonnen aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. Quelle: Reuters

10.10.2014 Ägypten kaufte 175.000 Tonnen Weizen französischer und russischer Herkunft
Ägyptens GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderferfahrens 175.000 Tonnen Weizen französischer und russischer Herkunft zum Durchschnittspreis von 245,25 $ pro Tonne c&f zur Lieferung Mitte November.
60.000 Tonnen französischen Weizen von Glencore
60.000 Tonnen französischen Weizen von Soufflet
55.000 Tonnen russischen Weizen von Glencore  Quelle: Reuters
10.10.2014 Winterweizen-Aussaat in der Ukraine zu 87% abgeschlossen

Ukrainische Landwirte haben per 10. Oktober 2014 insgesamt 5,4 Mio. Hektar Winterweizen ausgesät. Die gesamte Aussaatfläche für Winterweizen zur Ernte 2015 liegt bei 1,07 Mio. Hektar. Quelle Reuters

10.10.2014 Beide Euronext-Weizensilos voll

Den Haltern von Verkaufskontrakten auf den Pariser Weizenterminkontrakt stehen zurzeit keine weiteren Kapazitäten in den beiden einzigen Euronext-Silos von Soscomac und Senalia mehr zur Verfügung. Bereits im letzten Monat hatte Senalia bekannt gegeben, dass der Lagerraum für eine Abwicklung von Terminkontrakten erschöpft sei. Gestern traf auch Socomac die Entscheidung, vorerst keine weiteren Börsen-Weizen anzunehmen.
Nach einer regenreichen Erntephase gibt es in Frankreich viele schwachen Weizenqualitäten, die den Export von dort lähmen, sodass sich große Lagerbestände in den Häfen auftürmen. Die zur Verfügung stehen Lagerräume sind inzwischen generell knapp.
Mit der ersten Fälligkeit eines Weizenfutures aus der 2014er Ernte hat die Pariser Börse im Nordfranzösischen Rouen jetzt zwei Silos als Lieferpunkte für die physische Erfüllung von Weizenfutures autorisiert: Socomac und Senalia.
Branchenkenner stellen sich nun die Frage, wie die physische Kontrakterfüllung aus der problematischen Ernte 2014 mit dem begrenzten Lagerflächen funktionieren soll. Vertreter der Börse sagten gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters, dass bereits eingelagerter Weizen von der Aussetzung der Warenannahme nicht betroffen sei. Die Silos seien zurzeit zwar voll und eine Weizenanlieferung ist deshalb zurzeit nicht möglich, das kann sich aber während der verbleibenden 20 Handelstage noch ändern. Möglicherweise werden die Silos in den kommenden vier Wochen wieder Börsenlieferungen annehmen können.
Die Silobetreiber hatten sich im Sommer auf einheitliche Annahmebedingungen für Börsenlieferungen verständigt, die über die Euronext-Kontraktspezifikationen hinausgehen, um handelsübliche Exportqualitäten sicher zu stellen. Das verursachte am Markt einiges an Verwirrung darüber, welche Qualität der Matif-Weizen denn nun habe. Inzwischen hatte die Börse Marktteilnehmer dazu befragt, welche Kontrakt-Anpassung zu den marktüblichen Annahmebedingungen gewünscht sei.
Die November-14-Fälligkeit des Matif-Weizen wird nun mit Spannung beobachtet. Obwohl die Weizenpreise ein vier-Jahres-Tief erreicht haben, scheint eine physische Andienung über die Terminbörse für Marktteilnehmer gegenüber dem aktuellen Kassamarkt eine Option zu sein.
Quelle: Reuters

10.10.2014 Britische Weizenernte 2014 erreicht 16,62 Mio. Tonnen

Großbritaniens Weizenernte 2014 erreicht nach Angaben des britischen Landwirtschaftsministeriums ein Volumen von 16,62 Mio. Tonnen.  Quelle: Reuters

10.10.2014 Ägypten sucht Weizen

Ägyptens staatlicher Getreideeinkauf GASC hat einenTender zum Kauf von 55.000 - 60.000 Tonnen Weizen einer nicht näher spezifizierten Gesamtmenge unterschiedlicher Herkunft (s.u.) und diverser Qualitäten ausgeschrieben. Mögliche Herkünfte: Vereinigte Staaten, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, Ukraine und Rumänien Lieferung: 11.- 20. November, Angebotsfrist: heute 11:00. Das Ergebnis der Ausschreibung wird heute bis 16:30 Uhr bekanntgegeben.

09.10.2014 EU-Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 630.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 417.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 7,474 Mio. Tonnen (Vorjahr: 7,751  Mio. Tonnen).

09.10.2014 Russlands Landwirtschaftsminister sieht die Weizenernte bei 60 Millionen Tonnen

Laut Aussage des Russischen Landwirtschaftsministers Nikolai Fjodorow wird Russland in 2014 voraussichtlich 60 Millionen Tonnen Weizen ernten. "Das sind sieben Millionen Tonnen mehr als im vergangen Jahr", zitiert die Nachrichtenagentur RIA den Minister. Die vorige Schätzung des Landwirtschaftsministeriums lag bei 55 Millionen Tonnen. Quelle: Reuters. 

09.10.2014 Algerien sucht 50.000 Tonnen Weizen

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat einen Tender über 50.000 Tonnen Mahlweizen ausgeschrieben. Laut Aussage einiger europäischer Händler sind die Mengenangaben bei den Ausschreibungen Algeriens meistens nur Anhaltspunkte und das Land kauft dann häufig größere Mengen. Die Lieferung soll im Januar/Februar erfolgen. Die Angebotsfrist endet am heutigen Donnerstag. Quelle: Reuters

09.10.2014 FAO-Preisindex sank im September auf den niedrigsten Stand seit August 2010
Die weltweiten Nahrungsmittelpreise fielen nach Angaben der FAO (Food and Agriculture Organisation) im September 2014 auf den niedrigsten Stand seit August 2010. Der FAO-Preis-Index sank im September auf 191,5 Punkte. Das ist ein Rückgang um 5,2 Punkte bzw. 2,6% zum August 2014 und 12,2 Punkte bzw. 6% zum September 2013.
Der Index ermittelt die monatlichen Preisveränderungen aus einem Warenkorb von Getreide, Ölsaaten, Milchprodukte, Fleisch und Zucker.
Die FAO erhöhte die Prognose der weltweiten Weizenproduktion auf 718,5 Mio. Tonnen (vorher 716,5 Mio. Tonnen). Die Prognose der weltweiten Getreideproduktion 2014 wurde auf 2,523 Mrd. Tonnen erhöht. Quelle: Reuters
09.10.2014 Ikar reduzierte die Prognose der russischen Weizenernte 2014
Russlands Beratungsinstitut Ikar reduzierte seine Prognose der russischen Weizenernte 2014 von zuvor 60 Mio. Tonnen auf nun 58,5 Mio. Tonnen infolge ungünstiger Wetterbedingungen in Regionen, in denen die Ernte noch nicht abgeschlossen ist.
Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums zufolge wurden per 07. Oktober in Russland 101,5 Mio. Tonnen Getreide bzw. 90% der Flächen geerntet. Quelle: Reuters
08.10.2014 Südkoreanische Mühlen kauften 81.000 Tonnen Weizen australischer Herkunft
Zwei Südkoreanische Mühlen kauften insgesamt 81.000 Tonnen Weizen australischer Herkunft zur Lieferung in der ersten Märzhälfte 2015.
KFMC (Korea Flour Mills Co. Ltd. kaufte 24.000 Tonnen Australien Standard White Wheat zum Preis von 261 $ por Tonne fob und 7.000 Tonnen Australien Hard Wheat zum Preis von 278 $ pro Tonne fob.
Daehan Kauf umfasste 45.500 Tonnen Australian Standard White zum Preis von 260,50 $ pro Tonne fob und 4.500 Tonnen Australien Hard Wheat zum Preis von 278,50 $ pro Tonne fob. 
Im Rahmen eines weiteren Geschäftes kaufte Daehan 26.200 Tonnen Mahlweizen kanadischer Herkunft. Quelle: Reuters
08.10.2014 FranceAgriMer erhöht Prognose der französichen Weizenendbestände

Das französische Analystenhaus FranceAgriMer erhöhte seine Prognose der französichen Weizenbestände zum Ende des Vermarktungsjahres 2014/15 von 3,9 Mio. Tonnen (Prognose September) auf 4,4 Mio. Tonnen. Das wäre der höchste Stand seit 10 Jahren. Die Prognose der französischen Maisbestände zum Ende der Vermarktungsjahres 2014/15 reduzierte FranceAgriMer von 3,9 Mio. Tonnen auf 3,7 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

07.10.2014 CBoT-Weizen mit Kursgewinnen

Short-Abdeckungen im Vorfeld zum am Freitag erscheinenden USDA-Report führen beim CBoT-Weizen im Handelsverlauf zu deutlich festeren Notierungen. Auch der Kansas-City- und Minneapolisweizen handeln mit deutlichen Kursgewinnen. Quelle: Reuters

06.10.2014 Oman kaufte 60.000 Tonnen Weizen

Ein Mühlenunternehmen im Oman kaufte Händlern zufolge 60.000 Tonnen Weizen deutscher Herkunft mit einem Proteingehalt von 12,5%. Der Preis dafür lag bei 265$ pro Tonne c&f. Quelle: Reuters

06.10.2014 Thailand kaufte 120.000 Tonnen Schwarzmeerweizen

Eine Käufergruppe aus Thailand kaufte in der vergangenen Woche rund 120.000 Tonnen Schwarzmeerweizen. Gezahlt wurde ein Preis von rund 220 $ c&f liner out. Die Versendung soll im Dezember erfolgen. Quelle: Reuters

06.10.2014 Informa Ernteprognose

Informa Economics erhöhte seine Prognose der US-Mais- und Sojaernte 2014. In dem monatlich erscheinenden Bericht wurde die US-Maisernte 2014 auf 14,395 Mrd. Bushel (Sept. 14,024) geschätzt. Die Ertragsschätzung liegt bei 176,4 Bushel per Acre (Sept. 171,8).
Die US-Sojabohnenernte prognostizierte Informa auf 4,017 Mrd. Bushel (Sept.: 3,857). Dabei liegt die Ertragsschätzung nun bei 48,5 Bushel per Acre (Sept.: 46,5).
Australiens Weizenernte 2014/15 wurde von Infoma um 900.000 Tonnen höher auf 23,9 Mio. Tonnen geschätzt. Die Schätzung der Weizenernte in der EU wurde um 2 Mio. Tonnen auf 153 Mio. Tonnen erhöht. Quelle: Reuters

02.10.2014 EU-Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 417.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 613.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 6,844 Mio. Tonnen (Vorjahr: 6,912  Mio. Tonnen).

02.10.2014 Iran kauft 400.000 Tonnen Weizen in der EU

Der Iran hat ca. 400.000 Tonnen Weizen aus der Europäischen Union bezogen. Hauptherkunftsländer sind wahrscheinlich Deutschland, Polen und Litauen. Quelle: Reuters

02.10.2014 Taiwan kaufte 80.000 Tonnen US-Weizen

Taiwan Flour Mills kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 80.000 Tonnen US- Weizen. Der Weizen soll zu je 40.000 Tonnen im November und im Dezember geliefert werden. Quelle: Reuters

02.10.2014 Südkorea kaufte Weizen in Australien

Südkoreas Cheiljedang Corp (CJ) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 36.500 Tonnen Weizen australischer Herkunft. Verkäufer war Händlern zufolge Mitsui. Quelle: Reuters

01.10.2014 Ägypten kaufte 120.000 Tonnen französischen Weizen
Ägyptens GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderferfahrens 120.000 Tonnen französischen Weizen zum Durchschnittspreis von 241,20 $ pro Tonne c&f zur Lieferung Anfang November.
60.000 Tonnen von Louis Dreyfus
60.000 Tonnen von Soufflet
Der FOB-Preis lag Händlern zufolge bei 223,70 $ pro Tonne. Quelle: Reuters
01.10.2014 Ägypten sucht Weizen

Ägyptens staatlicher Getreideeinkauf GASC hat einenTender zum Kauf von 55.000 - 60.000 Tonnen Weizen einer nicht näher spezifizierten Gesamtmenge unterschiedlicher Herkunft (s.u.) und diverser Qualitäten ausgeschrieben. Mögliche Herkünfte: Vereinigte Staaten, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, Ukraine und Rumänien Lieferung: 01.- 10. November, Angebotsfrist: heute 11:00. Das Ergebnis der Ausschreibung wird heute bis 16:30 Uhr bekanntgegeben.

30.09.2014 Ukraine / Weizenernte 2014 und Exportvolumen

Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult erhöhte seine Prognose der ukrainischen Weizenernte 2014 von 21 Mio. Tonnen im Juli auf nun 21,62 Mio. Tonnen.
Das Exportvolumen für Weizen könnte UkrAgroConsult zufolge 10 Mio. Tonnen betragen (vorherige Prognose 9,5). In den ersten 3 Monaten der aktuellen Vermarktungsperiode (Juni - Juli) exportierte die Ukraine 4,4 Mio. Tonnen Weizen. Quelle: Reuters

29.09.2014 Taiwan sucht Weizen

Die Taiwan Flour Millers Assoociation schrieb einen Tender zum Kauf von 80.000 Tonnen US-Weizen aus. Die Angebotsfrist endet am 2. Oktober. Quelle: Reuters

29.09.2014 Oman sucht Weizen

Eine Mühle aus dem Sultanat Oman schrieb einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Weizen russischer oder deutscher Herkuft aus. Der Weizen muss einen Proteingehalt von 12,5% aufweisen. Er wird gesucht zur Lieferung im Januar 2015. Die Ausschreibunsfrist endet am 3. Oktober. Quelle: Reuters

29.09.2014 Gen-Weizen Funde in Montana

Der US-Amerikanische “Agriculture`s Animal and Plant Health Inspection Service” (APHIS) teilte am Freitag mit, dass in einer Forschungseinrichtung in Montana genetisch veränderte Weizenpflanzen gefunden wurden.
Nach der ersten Entdeckung der nicht zugelassenen Weizenpflanzen vor einem Jahr in Oregon ist das jetzt der zweite Fall dieser Art, teilte das USDA der Presse mit. Auf den jetzt betroffenen Flächen der Montana State Universität in Huntley hatte Monsanto in den Jahren 2000 und 2003 Weizenversuche angelegt. Um den aktuellen Fall aufzuklären arbeiten Monsanto und APHIS eng zusammen. Die Weizensorte ist zwar eine andere als vor einem Jahr, beide Sorten haben aber Monsantos Herbizid-toleranten Merkmale.
Es gibt bisher noch keine für den Handel zugelassene genetisch veränderte Weizensorte. Monsantos Zuchtziele sind die Widerstandsfähigkeit des Weizens gegen den Unkrautkiller Roundup, das sogenannte „Roundup Ready“. Der internationale Handel will aber US-Weizen boykottieren, wenn solche Züchtungen an den Markt kommen. Im Jahre 2004 hatte Monsanto erklärt, dass man die Bemühungen dafür einstellen und den bis dahin existierenden Gen-Weizen vernichten will. APHIS teilte am Freitag aber mit, dass Monsanto und auch andere Unternehmen derzeit erneut in diese Zuchtziele investieren. Die Versuche werden von der Behörde beaufsichtigt.
Nach den Funden vor einem Jahr in Oregon hatten Süd-Korea und Japan vorübergehend den Bezug von US-Weizen eingestellt, weil man eine Kontamination der Lebensmittel nicht akzeptieren würde. Trotz umfangreicher Untersuchungen wurde damals nicht aufgedeckt, wie der Gen-Weizen auf das Feld kam. Gegen Monsanto haben viele Farmer Unterlassungsklagen erhoben, die im Falle einer erneuten Verunreinigung Schadensersatz beanspruchen.(Quelle: Reuters)

26.09.2014 Vereinigte Arabische Emirate kauften Weizen, Mais und Futtergerste
Ein Importeur aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Soft Wheat, 15.000 Tonnen Hard Wheat, 40.000 Tonnen Körnermais und 30.000 Tonnen Futtergerste. Die Ware wurde gesucht zur Lieferung im Zeitraum Februar bis März 2015.
Händlern zufolge handelt es sich beim Weizen um eine Mixture der Herkünfte aus der Schwarzmeer-Region, der Europäischen Union, dem Baltikum, Südamerika und Australien. Quelle: Reuters
26.09.2014 Mauritius sucht Weizenmehl

Mauritius staatlicher Einkauf hat einen internationalen Tender zum Kauf von 53.600 Tonnen Weizenmehl optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 29. Oktober. Gesucht wird Ware in einer Reihe von Sendungen zu jeweils 2.000 Tonnen in Containern. Die Lieferungen verteilen sich auf das gesamte kommende Jahr. Quelle: Reuters

25.09.2014 CBoT Weizen handelt auf neuen Kontrakttiefstständen

Technische Verkäufe und der starke US-Dollar ließen die Weizennotierungen in Chicago auf neuen Kontrakttiefständen handeln. Quelle: Reuters

25.09.2014 EU-Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 613.000 Tonnen Weizen (Vorwoche: 505.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 6,427 Mio. Tonnen (Vorjahr: 6,166  Mio. Tonnen).

 Quelle: Reuters

25.09.2014 Nigeria kaufte 120.000 Tonnen US-Weizen

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 120.000 Tonnen US Hard Red Winter Wheat zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15 an Nigeria. Quelle: Reuters

25.09.2014 IGC Prognose zur globalen Weizenernte
Das IGC (International Grains Council) erhöhte seine Prognose der globalen Weizenernte für das Vermarktungsjahr 2014/15 um 4 Mio. Tonnen auf nun 717 Mio. Tonnen.
In seinem monatlichen Update wurde die Erwartung der EU-Weizenernte um 2,3 Mio. Tonnen auf 153,1 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenernte in der Ukraine erhöhte das Unternehmen um 1,5 Mio. Tonnen auf 23 Mio. Tonnen.
Um 1 Mio. Tonnen auf 974 Mio. Tonnen (+ 1 Mio. Tonnen zur vorherigen Prognose) erhöhte das IGC seine Prognose der weltweiten Maisproduktion. Quelle: Reuters
25.09.2014 Griechenland kaufte 3.000 Tonnen Weizen

Ein grichischer Importeur kaufte  Händlern zufolge über 3.000 Tonnen Weizen ukrainischer Herkunft mit einem Proteingehalt von 12,5%. Der Preis dafür lag bei 251 $ pro Tonne c&f zur Lieferung im Oktober. Quelle: Reuters

25.09.2014 Südkorea kaufte 23.600 Tonnen US-Weizen

Südkorea´s "Korea Flour Mills" kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 23.600 Tonnen US-Weizen. Der Weizen soll zwischen dem 20. Januar und dem 20. Februar an den Hafen  Pyeongtaek geliefert werden. Quelle: Reuters

24.09.2014 Katar sucht Weizen

Katar hat einen Tender zum Kauf von 40.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zum Versand im November (20.000 Tonnen) und im Dezember  (20.000 Tonnen) ausgeschrieben. Quelle: Reuters

24.09.2014 Äthiopien sucht 200.000 Tonnen Weizen

Äthiopien hat einen internationalen Tender zum Kauf von 200.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober. Gesucht wird Ware zur Lieferung im Januar. In den vergangenen Jahren schrieb Äthiopien eine Reihe von Tender aus, deren Finanzierung von internationalen Hilfsorganisationen übernommen wurde. Quelle: Reuters

23.09.2014 Vereinigte Arabische Emirate suchen Weizen, Mais und Futtergerste

Ein Käufer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat einen internationalen Tender zum Kauf von 107.000 Tonnen Weizen, 25.000 Tonnen Mais und 30.000 Tonnen Futtergerste ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 25. September. Quelle: Reuters

23.09.2014 Ukraine / Wintergetreide-Aussaat und Getreidernte

Regenfälle in weiten Teilen der Ukraine haben zu hervorragenden Wachstumsbedingungen für Wintergetreide geführt. Die vorangegangene Dürreperiode und die trockenen Bodenbedingungen zwangen die ukrainischen Landwirte zu einer schnellen Winterweizenaussaat, die mittlerweile auf 2 Mio. Hektar bzw. auf 27% der geplanten Flächen abgeschlossen ist.
Der Anbau von Wintergetreide zur Ernte 2015 beträgt insgesamt etwa 7,5 Mio. Hektar. 6,2 Mio. Hektar (Vorjahr 6,1) davon fallen auf Winterweizen, weitere 1,07 Mio. Hektar (Vorjahr: 1,1) fallen auf Wintergerste.
Der Anbau von Wintereizen an der gesamten Weizenproduktion der Ukraine entspricht 95%.
Ukrainische Landwirte haben per 22. September 39,6 Mio. Tonnen Getreide auf 10,7 Mio. Hektar
geerntet. Das ist verglichen mit dem Vorjahr ein Anstieg um 15%. Quelle: Reuters

23.09.2014 US-Sommerweizen-Ernte ist zu 86% abgeschlossen.

Die US-Sommerweizen-Ernte ist zu zu 86% abgeschlossen (Vorwoche: 74).  Im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 93%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 92%. Quelle: Reuters

23.09.2014 US-Winterweizen-Aussaat ist zu 25% abgeschlossen

Die US-Winterweizen-Aussaat ist zu 25% abgeschlossen (Vorwoche: 12%). Im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 21%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 22%. Quelle: Reuters

22.09.2014 Israel kaufte 70.000 Tonnen Mais und 35.000 Tonnen Futterweizen
Eine Gruppe israelischer Händler kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 70.000 Tonnen Mais und über 35.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft.
Der Futterweizen wurde zum Preis von 204,77 $ pro Tonne gekauft. Lieferung: 25. Dez. - 20 Januar
Für den Mais wurde eine Prämie von 121,5 Cent pro Bushel c&f auf den Chicago Dezember-Maiskontrakt und 108,5 Cent pro Bushel c&f auf den Chicago März Maiskontrakt gezahlt.
Lieferung: 30.000 Tonnen zwischen dem 25. November und dem 15. Dezember sowie 40.000 Tonnen zwischen dem 25. Dezember und dem 20. Januar. Quelle: Reuters
22.09.2014 Matif Weizen fällt weiter

Die November-Fälligkeit der Matif-Weizennotierung markierte am späten Nachmittag 149 Euro pro Tonnen ein neues 4-Jahres-Tief. Negative Vorgaben vom CBoT Weizen sowie Kursverluste beim CBoT Mais und Sojabohnen setzten die Kurse unter Druck. Quelle: Reuters

22.09.2014 Ukraine / Weizenernte 2014

Der Mahlweizenanteil an der ukrainischen Weizenernte 2014 liegt nach Angaben der Nachrichtenagentur APK-Inform 13% unter dem Vorjahresniveau. Er beträgt 8,2 Mio. Tonnen bzw. 56% der Weizenernte 2014. Im vergangenen Jahr lag der Weizenanteil, der für die Lebensmittelherstellung geeignet ist, bei 14,1 Mio. Tonnen bzw. 69% der Gesamtmenge 2014.
Die Ukraine erwartet in diesem Jahr eine Getreideernte von 63 Mio. Tonnen. 30 Mio. Tonnen könnten in den Export gehen. Im Zeitraum 1. Juli bis 19. September exportierte die Ukraine 7,4 Mio. Tonnen Getreide. Quelle: Reuters

22.09.2014 Ägypten kaufte Weizen
Ägyptens staatlicher Getreideeinkauf GASC schrieb am späten Freitagabend einenTender zum Kauf von 55.000 - 60.000 Tonnen Weizen einer nicht näher spezifizierten Gesamtmenge unterschiedlicher Herkunft (s.u.) und diverser Qualitäten aus. Mögliche Herkünfte: Vereinigte Staaten, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, Ukraine und Rumänien Lieferung: 21.- 31. Oktober, Angebotsfrist: 20.09.2014 11:00.
Am Sonnabend teilte Ägypten dann den Kauf von 55.000 Tonnen US-Soft-Red-Winter-Wheat von Ameropa zum Preis 244,22 $ pro Tonne auf c&f Basis mit. Der FOB-Preis lag Händlern zufolge bei 222.22 $. Quelle: Reuters
19.09.2014 Informa Economics prognostiziert US-Weizenproduktion auf 2,046 Mrd. Bushel
Das private Analystenhaus Informa Economics schätzt die US-Weizenproduktion auf 2,046 Mrd. Bushel. In seiner September-Schätzung lag das US-Landwirtschaftsministerium bei 2,03  Mrd. Bushel.
Winter Wheat total: 1,392 Mrd. Bushel (USDA: 1,397 Mrd. Bushel)
Hard Red Winter: 707 Mio. Bushel
Soft Red Winter: 472 Mio. Bushel
Winter White Wheat: 233 Mio. Bushel
Quelle: Reuters
19.09.2014 Matif Weizen fällt weiter.

Der Matif-Weizen Frontmonat November 14 handelt am späten Vormittag mit 155,50 € pro Tonne auf einem neuen Kontrakttiefststand. Quelle: Reuters

18.09.2014 Tunesien kaufte Weizen und Futtergerste.

Tunesiens staatliche Getreideagentur kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 75.000 Tonnen Weizen und 100.000 Tonnen Futtergerste, jeweils optionaler Herkunft. Für den Weizen wurde ein Preis von 241,97 $ - 244,47 $ pro Tonne c&f gezahlt. Für die Futtergerste lag der Preis zwischen 222,37 $ - 223,75 $. Ausgeschrieben wurden ursprünglich 92.000 Tonnen Weizen und 75.000 Tonnen Futtergerste. Quelle: Reuters

18.09.2014 EU-Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 505.000 Tonnen Weizen (Vorwoche 661.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 5,814 Mio. Tonnen (Vorjahr: 5,73 Mio. Tonnen).

 Quelle: Reuters

 

18.09.2014 Strategie Grains Ernteschätzung September 14

Das private Analystenhaus Strategie Grains erhöhte die Prognose der EU-28 Maisernte 2014 von 68 Mio. Tonnen auf 71,3 Mio. Tonnen (+3,3 Mio. Tonnen / 11%) aufgrund höherer Ernteerwartungen in Frankreich, Rumänien, Ungarn und Bulgarien. 

Die Prognose der EU-28 Weizenernte erhöhte das Unternehmen von 144,1 Mio. Tonnen auf 146,6 Mio. Tonnen (+2,5 Mio. Tonnen /+8%).

 Quelle: Reuters

18.09.2014 Lanworth Ernteschätzung
US-Maiserträge: 174,5 Bushel pro Acre (vorher: 173,7) / USDA Sept.: 171,7
US-Maisproduktion: 14,564 Mrd. Bushel (vorher: 14,694) / USDA Sept.: 14,395
US-Maisanbaufläche: 83,471 Mio. Acres (vorher: 84,328) / USDA Sept.: 83.839
US-Sojaerträge: 47,0 Bushel pro Acre (vorher: 46,7) / USDA Sept.: 46,6
US-Sojaproduktion: 3,873 Mrd. Bushel (vorher: 3,852) / USDA Sept.: 3,913
US-Sojaanbaufläche: 82,449 Mio. Acres (USDA Sept.: 84,058)
US-Weizenproduktion: 2,034 Mrd. Bushel USDA Sept.: 2,030 
US-Sommerweizen: 594 Mio. Bushel / USDA Sept.: 572
US-Winterweizenproduktion: 1,382 Mrd. Bushel / USDA Sept.: 1,397 Mrd. Bushel
US-Durumweizenproduktion: 58 Mio. Bushel / USDA Sept.: 61 Mio. Bushel
(vorher : Schätzung vom 3. September) Quelle: Reuters
17.09.2014 Tunesien sucht Weizen und Gerste

Tunesien hat einen Tender zum Kauf von 92.000 Tonnen Weizen und 75.000 Tonnen Gerste zur Liefeurng im November/Dezember ausgeschrieben. Quelle: Reuters

17.09.2014 Türkei kaufte 200.000 Tonnen Weizen
Die türkische Getreideagentur TMO kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 200.000 Tonnen Weizen.
75.000 Tonnen Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5% wurden zum Preis von 259,75 - 262,25 $ pro Tonne c&f gekauft. Weitere 175.000 Tonnen Weizen mit einem Proteingehalt von 13% wurden zum Preis von 265,90 - 272,75 $ pro Tonne c&f gekauft. Die Herkunft der Ware wurde nicht mitgeteilt. Quelle: Reuters
16.09.2014 Ägypten kaufte 180.000 Tonnen französischen Weizen

Ägyptens GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderferfahrens  180.000 Tonnen französischen Weizen zum Durchschnittspreis von 247,49 $ pro Tonne c&f.

60.000 Tonnen von Soufflet

60.000 Tonnen von Granit

60.000 Tonnen von Cargill

Quelle: Reuters

16.09.2014 Ukraine / Wintergetreide-Aussaat
Ukrainische Landwirte haben per 16. September auf 860.000 Hektar Winterweizen zur Ernte 2015 gesät. Darüber Hinaus wurden auf 34.000 Hektar Roggen und auf 10.000 Hektar Wintergerste gesät.
Die Gesamtfläche für Wintergetreide liegt bei 7,5 Mio. Hektar. Davon fallen 6,2 Mio. Hektar auf Winterweizen (Vorjahr: 6,1) und 1,07 Mio. Hektar Wintergerste (Vorjahr: 1,1). Winterweizen macht in der Ukraine 95% des gesamten Weizenanbaus aus. Bei der Wintergerste sind es lediglich 30%.
Ukrainische Landwirte haben das Aussaat-Tempo zuletzt trotz des Bodenfeuchtedefizits erhöht. Sollte die Trockenheit anhalten, könnte das zu einer Verzögerung der Aussaat führen. Quelle: Reuters 
16.09.2014 Algerien sucht Weizen

Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von mindestens 50.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Gesucht wird Ware zur Lieferung im Januar/Februar 2015. Die Angebotsfrist endet am heutigen Donnerstag. Quelle: Reuters

16.09.2014 Russlands Getreide-Exporte steigen

Russlands SovEcon erhöhte die Prognose der russischen Getreideexporte auf 30,5 Mio. Tonnen. In der letzten Schätzung ging  man noch von 28,5 Mio. Tonnen aus. Das Weizen-Exportvolumen erhöhte SovEcon auf 22,5 Mio. Tonnen (vorher 22 Mio. Tonnen). Im Vermarktungsjahr 2013/14 wurden 25,7 Mio. Tonnen russisches Getreide (davon 18,3 Mio. Tonnen Weizen) exportiert. Quelle: Reuters

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