Matif: Milling Wheat Nr. 2 Mai 2015

29.05.2015 Russische Regierung genehmigt neue Weizen-Export-Steuer ab Juli

Die russische Regierung hat die Einführung der neuen Weizenexportsteuer ab dem 1. Juli genehmigt. Sie soll helfen, die Weizenexporte im Falle einer starken Rubel-Abwertung zu begrenzen. Die Steuer wird festgesetzt auf 50% des Preises pro Tonne abzüglich 5.500 Rubel. Der Mindestsatz liegt bei 50 Rubel pro Tonne ($1 = 52,5650 Rubel). Quelle: Reuters

29.05.2015 Keine Verzögerungen bei russischen Weizenexporten durch Export-Zoll

Russlands stellvertretender Premierminister Arkady Dvorkovich erklärte am heutigen Freitag gegenüber Journalisten, dass er es für unwahrscheinlich halte, dass der ab 1. Juli in Kraft tretende Zoll auf Weizenexporte zu Verzögerungen bei der Exportabwicklung führt.
Russland wird wahrscheinlich zwischen 25 und 27 Mio. Tonnen Getreide im Vermarktungsjahr 2015/16 exportieren, so Dvorkovich. Quelle: Reuters

29.05.2015 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie ein etwas schwächerer US-Dollar zum Euro ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Gewinnen schließen. Belastet wird der Markt jedoch weiterhin von einer schwachen weltweiten Exportnachfrage nach US-Weizen und den weltweit guten Weizenbeständen. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat 240.000 Tonnen Weizen russischer und rumänischer Herkunft zum Durchschnittspreis von $199,28/Tonne c&f gekauft. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde leicht schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris verlebten gestern einen vergleichsweise ruhigen Tag mit geringen Handelsumsätzen, an dem sich die Kurse nur minimal erhöhten. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 228.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 29,314 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 26,444 Mio. Tonnen). Das IGC hat seine Schätzung der globalen Weizenproduktion 2015/16 von 705 Mio. Tonnen auf 715 Mio. Tonnen erhöht (Vorjahr: 721 Mio. Tonnen).

29.05.2015 Weizenfutures: Hohe Volatilität im Mai

Die Vorhersage für wärmeres Wetter in den USA schwächt die Befürchtungen für einen möglichen Krankheitsdruck im Getreide ab. Nach den oftmals starken Regenfällen in den maßgeblichen Weizenanbauregionen der USA können die Getreidebestände jetzt von höheren Temperaturen profitieren und noch zu höheren Erträgen führen. Trotz der Kursverluste in dieser Woche (-5%), können die CBoT-Weizenfutures diesen Monat noch mit dem höchsten Monatsplus (+4%) seit November 2014 beenden.
Die Aussicht auf ein großes Weizenangebot aus den USA fällt zusammen mit einem reichlichen Angebot in allen anderen Überschussregionen der Welt, obgleich es derzeit einige Ertragsbefürchtungen über die Ernten in den russischen Exportregionen gibt.

28.05.2015 Ägypten GASC kauft 240.000 Tonnen Weizen

Ägypten staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat 240.000 Tonnen Weizen russischer und rumänischer Herkunft zum Durchschnittspreis von $199,28/Tonne c&f gekauft. Die Versendung der Ware soll zwischen dem 01. Juli und dem 10. Juli erfolgen.
60.000 Tonnen Weizen rumänischer Herkunft von Nidera
120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft von Union Co
60.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft von Vitol
Quelle: Reuters

28.05.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 228.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 33.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 29,314 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 26,444 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 2,442 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,519 Mio. Tonnen).
28.05.2015 IGC erhöht Prognosen der globalen Mais- und Weizenproduktion 2015/16
Das International Grains Council (IGC) hat seine Prognose der globalen Mais- und Weizenernte trotz der jüngsten Marktunsicherheiten erhöht, blieb mit den Prognosen jedoch unter dem Vorjahresniveau.
Die Schätzung der globalen Weizenproduktion 2015/16 wurde von 705 Mio. Tonnen auf 715 Mio. Tonnen erhöht (Vorjahr: 721 Mio. Tonnen). Die globalen Endbestände zum Ende der Saison 2015/6 wurden auf 200 Mio. Tonnen geschätzt (unverändert zum Vorjahr).
Bedeutende Veränderungen:
China: + 9 Mio. Tonnen von 118 Mio. Tonnen auf 127 Mio. Tonnen
Russland: + 3 Mio. Tonnen von 52 Mio. Tonnen auf 55 Mio. Tonnen
Ukraine: + 1 Mio. Tonnen von 20 Mio. Tonnen auf 21 Mio. Tonnen
Indien: - 3 Mio. Tonnen von 94 Mio. Tonnen auf 91 Mio. Tonnen
Vereinigte Staaten: -0,8 Mio. Tonnen von 59 Mio. Tonnen auf 58,2 Mio. Tonnen
Bei der globalen Maisproduktion liegt die Prognose mit 961 Mio. Tonnen um 10 Mio. Tonnen über der vorherigen Prognose. In der vorherigen Periode wurden insgesamt 997 Mio. Tonnen Mais geerntet. Die globalen Mais-Endbestände wurden auf 187 Mio. Tonnen geschätzt (Vorjahr: 201 Mio. Tonnen.
Bedeutende Veränderungen:
Brasilien: + 3 Mio. Tonnen von 75 Mio. Tonnen auf 78 Mio. Tonnen
Vereinigte Staaten: + 1 Mio. Tonnen von 331 Mio. Tonnen auf 332 Mio. Tonnen
China: + 1 Mio. Tonnen von 219 Mio. Tonnen auf 220 Mio. Tonnen
Quelle: Reuters
28.05.2015 Russlands Weizenanbaufläche 2015 rückläufig

Russlands Weizenanbaufläche könnte in diesem Jahr niedriger ausfallen, als im Vorjahr, das sagte Arkady Zlochevski, der Präsident von Russias Grain Union, dem russischen Getreidehandelsverband. Derzeit wurden auf 9,3 Mio. Hektar Weizen ausgesät versus 10,4 Mio. Hektar zur selben Zeit im Vorjahr. Zlochevsky sagte, es sei unwahrscheinlich, dass die Lücke geschlossen werde. Russische Landwirte reduzierten die Aussaat aufgrund gestiegener Kosten, die durch den schwächeren Rubel ausgelöst wurden.
Am Dienstag gab Zlochevski bekannt dass man derzeit von einer Erntemenge beim Weizen von höchstens 55 Mio. Tonnen ausgeht. Im vergangenen Jahr wurden etwa 60 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Quelle: Reuters

28.05.2015 In Kanada wächst die Sorge vor einem trockenen Sommer

In der kommenden Woche sind leichte Regenfälle in Kanadas Westen vorhergesagt, das reicht aber nicht aus, um Sorgen, wegen der trockenen Böden auf denen Raps wächst, zu zerstreuen. Ende dieser Woche sollen die letzten Rapsflächen bestellt sein. Trockenheit ist zurzeit das größte Problem. In den südlichen Regionen und in Zentral Alberta sowie im Westen von Saskatchewan sind in den v ergangenen Monaten 40 % weniger Niederschläge gefallen als sonst üblich.
Trockene Böden in Kombination mit der aktuellen Hitze belasten insbesondere die Rapssaat, die in den oberen Bodenschichten abgelegt wurde, im Gegensatz zu den anderen Sommerungen wie Weizen und Gerste. Der ICE Canada Terminkontrakt auf November, der schon die neue Ernte abdeckt, hat seit April um 6 % zugelegt, während die CBoT-Sojabohne auf den November-15-Termin in der gleichen Zeit um 5 % verloren hat. Öl aus Rapssaat wird zur Herstellung von Speiseölen und Margarine verwendet und Kanada ist weltweit der größte Produzent und Exporteur.
Nach Einschätzungen der dortigen Farmer sind aufgrund der Trockenheit bisher noch keine Schäden entstanden. Ein wenig Niederschlag reicht vorerst aus, es müssen aber noch weitere folgen, sobald sich die Pflanzen entwickeln. Das erwartete El Nino-Wetterphänomen bringt in der Regel trockene Sommer in den Prärien.

28.05.2015 Algerien kaufte vergangene Woche mehr Weizen als zunächst vermutet

Algeriens staatliche Getreideagentur kaufte in der vergangenen Woche 540.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft. Zunächst wurde gemeldet, dass die Menge bei 450.000 Tonnen lag. Händler gehen davon aus, dass es sich dabei um Weizen französischer Herkunft handelt. Quelle: Reuters

28.05.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe aufgrund der nachlassenden Befürchtungen über deutliche Ernteeinbußen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten, der weiterhin starke US-Dollar zum Euro, schlechte Exportaussichten für US-Weizen sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den dritten Tag in Folge mit Verlusten schließen.
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen minimal schwächer.
An der Euronext in Paris gerieten die Weizennotierungen gestern aufgrund der schwächeren Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und den guten Wachstumsbedingungen in Europa unter Druck und gaben ebenfalls auf allen Terminen deutlich nach. Ägyptens GASC hat einen Weizentender einer unspezifizierten Menge Weizen zur Lieferung im Juli ausgeschrieben.

28.05.2015 U.S. Weizenpreise unter Druck – Regen gut weggesteckt

Nachdem die U.S. Winterweizenbestände die Starkregenereignisse der letzten Tage einigermaßen weggesteckt haben, notieren die CBoT-Weizenfutures inzwischen wieder unter der fünf-Dollar-Marke auf einem zwei-Wochen-Tief. Jetzt hoffen die Farmer wieder auf eine große Ernte. Gestern verlor der Frontmonat noch einmal 1,2 % an Wert; auf $4,87/Bushel können sich die Kurse heute Morgen aber halten. Broker in Tokio erwarten allerdings weitere Kursverluste bis unter $4,80/Bushel.
Heute Morgen erfahren wir, dass Ägypten erneut eine Ausschreibung für eine nicht näher genannte Menge Weizens zur Lieferung vom 1. bis 10. Juli vornimmt. In den zurückliegenden Ausschreibungen hatten meist Schwarzmeer Anrainer oder Lieferanten aus der EU die Nase vorn.
Währenddessen ist aus der russischen Weizen Exportregion Rostov zu hören, dass dort keine hohen Erträge erwartet werden. Bereits im letzten Herbst war es zu trocken und auch für die kommenden Wochen meldet man heißes und trockenes Wetter. Auch in Krasnodar, der größten Exportregion für russischen Weizen, ist es zu trocken.

28.05.2015 Ägypten sucht Weizen

Ägyptens Top Einkäufer für Getreide GASC hat gestern eine internationale Ausschreibung für den Kauf einer nicht genau spezifizierten Menge Weizen zur Lieferung vom 1. bis 10 Juli auf den Weg gebracht.
Ausgeschrieben sind diverse Cargoes von jeweils 55.000 Tonnen bis 60.000 Tonnen für Weichweizen und/oder Mahlweizen aus den USA, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, der Ukraine und Rumänien. Das Ergebnis wird heute um 15:30 Uhr Kairo Ortszeit bekannt gegeben. Die Preise sollen free-on-board mit separat ausgewiesener Frachtrate ausgewiesen werden.
In der letzten internationalen Weizenausschreibung am 5. Mai hatte Ägypten 120.000 Tonnen Weizen aus Russland gekauft, die vom 16. bis 25. Juni ausgeliefert werden. Quelle: Reuters

27.05.2015 Flexibler Exportzoll: Russlands Exporte schrumpfen „um einige Millionen Tonnen“

Nach Einschätzung des Präsidenten des russischen Getreidehandelsverbands Arkady Zlochevsky wird Russland in diesem Jahr maximal 55 Mio. Tonnen Weizen ernten; 5 Mio. Tonnen weniger als im Vorjahr. Diese Prognose stimmt weitestgehend mit der des Moskauer Beratungsunternehmens SovEcon überein, welches bereits gestern die 2015er Weizenernte mit 54 Mio. Tonnen einschätzte.
Zlochevsky erwartet, dass die ab dem 1.Juli geplanten flexiblen Zollsätze für Weizen, den Export beschränken werden. In diesem Vermarktungsjahr werden die russischen Weizenexporte nach Einschätzung des Verbands auf 21 Mio. Tonnen kommen, in der kommenden Saison werden es dann wohl nur noch 15-17 Mio. Tonnen sein. Auch SocEcon schätzt, dass der Exportzoll „einige Millionen Tonnen“ Exporte kosten werde.

27.05.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, der starke US-Dollar zum Euro, die schwache weltweite Exportnachfrage nach US-Weizen sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Mineapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit kräftigen Verlusten schließen. Der gestern veröffentlichte Saatenstandbericht der U.S. Regierung fiel besser aus, als vom Markt erwartet. 45 % des U.S. Winterweizens wurden, genau wie in der Vorwoche, mit „gut" bis "exzellent“ bewertet. Im Vorjahr waren es zum gleichen Termin 30%.  Der Sommerweizen wurde mit 69 % "gut" bis "exzellent" sogar um 4 % besser als in der Vorwoche beurteilt. Die wöchentlichen US-Export-Inspektionen lagen mit 418.376 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 200.000-400.000 Tonnen. Iraks staatliche Getreidebörse hat einen internationalen Tender zum Kauf von mind. 50.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben. Am 7. Juni endet die Angebotsfrist.
Zur Stunde handelt die e-CBoT leicht schwächer.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der Verluste aus Übersee noch recht gut halten und die Kurse verloren auf allen Terminen nur moderat.

27.05.2015 Bestandsbericht US-Sommerweizen

27.05.2015 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 24.05.15 96% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 94%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 70%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 79%. Quelle: Reuters

27.05.2015 Bestandsbericht US-Winterweizen 2014/15

27.05.2015 U.S. Saatenstandbericht besser als erwartet

Die Kurse des CBoT-Weizenfutures bewegen sich gestern und heute Morgen auf einem 2-Wochen-Tief. Die Kurse waren gestern um 4,2 % gefallen, da der Saatenstandbericht der U.S. Regierung besser ausfiel, als vom Markt erwartet.
Heute Morgen wird aus Australien kommentiert, dass die Regenfälle in den USA insgesamt einen positiven Einfluss auf die Bestandsentwicklung des Hard Red Winterweizens habe, auch wenn sie an einigen Orten auch Schäden verursacht hätten. Der wöchentliche Bericht des USDA zum Anbau, der Entwicklung sowie einer Bestandsbewertung der maßgeblichen U.S. Getreide- und Ölsaatenbestände fielen insgesamt besser aus, da inzwischen überall schönes Frühlingswetter die Saatenentwicklung fördert. 45 % des U.S. Winterweizens wurden, genau wie in der Vorwoche, mit „gut bis exzellent“ bewertet. Im Vorjahr waren es zum gleichen Termin 30%. Der Sommerweizen wurde mit 69 % gut bis exzellent sogar um 4 % besser als in der Vorwoche beurteilt. Die Marktteilnehmer hatten nach den heftigen Regenfällen in den Südstaaten eine Verschlechterung erwartet. In den nördlichen Bundesstaaten der USA hatten die Niederschläge aber durchweg positiven Einfluss.
Der starke U.S. Dollar hat zudem einen bärischen Einfluss auf die Weizenkurse. U.S. Rohstoffe verteuern sich für Importeure aus Ländern mit anderen Währungen. Gegenüber dem japanischen Yen stieg der Kurs des Greenback auf ein acht-Jahres-Hoch.

26.05.2015 EU-Crop-Monitor reduziert EU-Weizen-Ertragsprognose 2015

Der Crop Monitoring Service der Europäischen Union (MARS) hat seine monatliche Prognose der EU-Weichweizenerträge 2015 von 5,93 Tonnen/Hektar auf 5,85 Tonnen/Hektar aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen reduziert. Zur Ernte 2014 wäre das ein Rückgang um 4,7%. Damit liegen die Erträge allerdings weiterhin 3,3% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Ebenfalls reduziert wurde die Prognose der Rapserträge. Sie sank von 3,42 Tonnen/Hektar im vergangenen Monat auf 3,28 Tonnen/Hektar. Für Gerste (Sommer- und Wintergerste) sank die Prognsoe von 4,75 Tonnen/Hektar auf 4,65 Tonnen/ Hektar. Quelle: Reuters

26.05.2015 Russland kalkuliert Zoll auf Weizenausfuhren neu

Russlands Agrarminister schlägt eine neue Berechnungsmethode für eine Weizen Exportsteuer vor. Dieser Vorschlag muss aber erst noch vom Parlament genehmigt werden.
Der Vorschlag sieht vor, dass die Exporteure einen Rubel per Tonne Weizen bezahlen, sobald ein Preis von 11.000 Rubel/Tonne fob ($218,2/to) übersteigt. Die Berechnung erfolgt folgendermaßen: Erreicht der Weizen einen Preis von 11.000 Rubel/Tonne, würden Exporteure auf den Differenzbetrag Zoll zahlen, wenn der halbe Preis Minus 5.500 Rubel eine positiven Wert ergibt.
Falls das Parlament dem zustimmen sollte, ersetzt diese Regelung einen Zollsatz von mindestens 35 €/Tonne, der seit Februar bis zum 15.05.2015 galt, um die Lebensmittelpreise in Russland zu stabilisieren, die aufgrund eines massiven Wertverlusts des Rubels die Inflation im Land angetrieben hatten.

26.05.2015 Russlands SovEcon prognostiziert Getreideernte auf 95 Mio. Tonnen

Russland könnte Prognosen des russischen Beratungsunternehmens SovEcon in diesem Jahr 95 Mio. Tonnen Getreide ernten. In der vorherigen Prognose ging man von einem Ergebnis in Höhe von 90,5 Mio. Tonnen aus. Die offizielle Prognose des russischen Landwirtschaftsministeriums liegt weiter bei 100 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr wurden 105 Mio. Tonnen Getreide geerntet.
Das russische Exportpotenzial 2015/16 für Getreide schätzt SovEcon auf 25,5 Mio. Tonnen (2014/15: 31 Mio. Tonnen. Die Prognose der russischen Weizenernte liegt bei 54 Mio. Tonnen (Vorjahr: 60 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

26.05.2015 Irak schreibt Weizentender aus

Iraks staatliche Getreidebörse hat einen internationalen Tender zum Kauf von mind. 50.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist für Gebote mit einer Gültigkeit bis zum 11. Juni endet am 7. Juni. Gesucht wird Weizen der Herkünfte Vereinigte Staaten, Canada, Australien oder Russland mit einem Proteingehalt von 11% und einem Feuchtigkeitsgehalt von 12%. Die Versendung der Ware soll zwischen Mitte August und Mitte September zur Ankunft zwischen dem 14. September und dem 28. Oktober erfolgen. Quelle: Reuters

26.05.2015 Russische Weizenpreise orientieren sich wieder an internationalen Bewertungen

Die Preise für russischen Exportweizen stiegen letzte Woche und orientieren sich an den Kurssteigerungen internationaler Börsen. Trockenes und heißes Wetter im europäischen Teil Russlands unterstützt diese Entwicklung. Russlands Weizen konkurriert am internationalen Markt mit Weizen französischer Herkunft, der in der zurückliegenden Woche den höchsten Börsenkurs notierte.
Schwarzmeer-Forward Preise für neuerntigen russischen Weizen mit 12,5 % Protein notierte am Ende der letzten Woche $194/Tonne fob. Das sind $5/Tonne mehr als eine Woche zuvor. Weizen der alten Ernte kostete $192 bis $195/Tonne (+2). Das Beratungsunternehmen SovEcon glaubt an weitere Kurssteigerungen.
Russland, einer der bedeutendsten Weizenexporteure für Nordafrika und dem Mittleren Osten, exportierte in den ersten 20 Tagen im Mai weniger als 500.000 Tonnen Getreide, wovon 200.000 Tonnen Weizen waren.
Lokale Preise für Weizen der Klasse III kostete ab Verladestation mit 9.250 Rubel/Tonne ($186/to) 75 Rubel mehr als in der Vorwoche.

26.05.2015 Getreidemail

Die Börsen in den Vereinigten Staaten blieben gestern aufgrund des Feiertages "Memorial Day" geschlossen.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit moderaten Kursgewinnen.
In den südlichen US-Weizenanbaugebieten wird weiterhin von möglichen Ernteschäden aufgrund starker, lang anhaltender Regenfälle berichtet. Auch Indiens Norden und Westen leidet unter anhaltenden Niederschlägen, die bei den dortigen Beständen zu Qualitätseinbußen führen.
Bei sehr schwachen Handelsumsätzen schlossen die Weizenfutures an der Euronext in Paris gestern auf unverändertem Niveau zum Handelsschluss am Freitag.
Der Euro verzeichnete einen deutlichen Kursrückgang und schloss auf einem 1-Monats-Tief. Die starken Verluste von Spaniens regierender Partei bei den dortigen Kommunalwahlen sowie die Sorgen um Griechenland setzten die Gemeinschaftswährung unter Druck.

26.05.2015 Weizen: Ernteschäden in den USA und Indien

Die Weizenpreise bleiben auch in dieser Woche im Fokus der Marktbeobachter. Man stellt sich die Frage, ob der Anstieg um 10 % seit dem Start der Rally gehalten werden kann. Starkregenfälle in den südlichen Weizenanbauregionen der USA führten zu Glattstellungen von Shortpositionen großer Spekulanten als auch von institutionellen Anlegern.
Im Norden und Westen Indiens führten Regenfälle dazu, dass die Weizenernte Qualitätseinschränkungen erfuhr. Die Müller im Süden des Subkontinents sind gezwungen, Weizen höher Qualität aus Australien zu importieren.
Allerdings begrenzt der starke U.S. Dollar einen Anstieg der Getreidepreise. Gegenüber einem Korb von bedeutenden Fremdwährungen notiert der Greenback aktuell auf einem ein-Monats-Hoch. Das fördert eher den Absatz von Getreide aus Südamerika, Europa und der Schwarzmeer-Region.

25.05.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 19.05.2015 (CFTC)
Weizen: Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 12.05. - 19.05. um 10.229 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 21.461 Kontrakte. 72.999 Netto-Short-Positionen hält die Gruppe der institutionellen Anleger per 19.05.15. Zur Vorwoche ist das eine Reduzierung um 31.690 Kontrakte.
Mais: Beim Mais wurden die Long-Positionen um 8.672 Kontrakte erhöht. Gleichzeitig wurden aber auch die Short-Positionen um 26.832 Kontrakte erhöht. In Summe erhöhten sich damit die Netto-Short-Positionen um 18.160 Kontrakte auf 134.740 Kontrakte .
Sojabohnen: Bei den Sojabohnen reduzierten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Long-Positionen um 15.277 Lots und erhöhten gleichzeitig den Bestand an Short-Positionen um 24.543 Lots. In Summe kam es so zu einer Erhöhung der Netto-Short-Positionen um 39.820 Kontrakte auf 90.271 Kontrakte.
25.05.2015 Getreidemail

Gewinnmitnahmen vor dem verlängerten Wochenende, der starke US-Dollar zum Euro sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit Abschlägen schließen. Sorgen aufgrund übermäßig starker Niederschläge in wichtigen US-Weizenanbaugebieten begrenzten das Abwärtspotenzial. Private Exporteure aus den Vereinigten Staaten verkauften am Freitag 101.950 Tonnen Weizen für den Lieferzeitraum 2015/16 an Taiwan. Algerien kauft Händlern zufolge über 450.000 Tonnen Mahlweizen zum Preis von $213-214/Tonne c&f zur Versendung im August. Die Ware könnte demnach aus Frankreich stammen. OAIC veröffentlicht weder Menge noch Herkunft der gekauften Ware. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 6.000 Kontrakte. Die Börsen in den USA bleiben heute aufgrund des US-Feiertages Memorial Day geschlossen.Nach den kräftigen Kursgewinnen der letzten Tage folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris am Freitag den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse mussten auf allen Terminen Abschläge hinnehmen.

22.05.2015 US-Exporteure verkaufen Weizen und Sojaschrot
Private US-Exporteure melden den Verkauf von 101.950 Tonnen Weizen an Taiwan und 109.400 Tonnen Sojaschrot an Thailand zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16.
Die 101.950 Tonnen setzen sich zusammen aus 31.500 Tonnen Hard Red Winter, 59.600 Tonnen Hard Red Spring und 10.850 Tonnen Soft White Wheat. Quelle: Reuters
22.05.2015 Algerien kauft 450.000 Tonnen Weizen

Algerien kauft Händlern zufolge über 450.000 Tonnen Mahlweizen zum Preis von $213-214/Tonne c&f zur Versendung im August. Die Ware könnte demnach aus Frankreich stammen. OAIC veröffentlicht weder Menge noch Herkunft der gekauften Ware. Quelle: Reuters

22.05.2015 Großes Getreideangebot überschattet EU-Weizenexporterfolge

Die Erwartung auf ein weiteres Jahr mit einem großen Getreideangebot und erneuter Konkurrenz aus Russland trübt die Stimmung am europäischen Weizenmarkt ein, obwohl die EU wohl zum zweiten Mal in Folge Rekordexporte verzeichnet. Die EU-28 wird wohl aus der Ernte 2014 mehr als 30 Mio. Tonnen Weizen exportieren und hat damit die USA von der Spitzenposition am Weltmarkt für Getreideexporte verdrängt.
Flotte Exporte, ein schwacher Euro sowie Frankreichs Lieferungen nach Asien haben mehr Getreide aus der Rekordernte des letzten Jahres abfließen lassen, als zunächst vermutet. Die Aufhebung von hohen russischen Zollsätzen für Weizenexporte erhöht jetzt aber den Konkurrenzdruck, zumal das globale Angebot angesichts meist idealer Wetterbedingungen vorerst groß bleiben wird. Auch in Nordafrika gab es gute Getreideernten.
Die Weizenendbestände Frankreichs werden, einer Schätzung von FranceAgriMer zufolge 53 % höher als im Vorjahr ausfallen und am Ende 3,6 Mio. Tonnen betragen. Das sind zwar deutlich weniger als die 4,55 Mio. Tonnen, von denen man noch zu Beginn der Vermarktungsperiode ausgegangen war, gleichzeitig werden aber auch die Maisendbestände höher ausfallen. Dagegen verkauft sich Gerste der neuen Ernte besser als Weizen. Weizen konkurriert als Futtermittel auch mit Mais. Die hohen Maisbestände könnten sich für den Weizenpreis als problematisch erweisen. Vieles hängt auch an den Wechselkursen.

22.05.2015 Getreidemail

Weitere technische Käufe, Aussichten auf kräftige Regenfälle in den südlichen US-Weizenanbaugebieten sowie zu trockene Wetterbedingungen in weiten Teilen Russlands und Kanada ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen für das Vermarktungsjahr 2014/15 mit 74.400 Tonnen Weizen leicht über den Erwartungen und für das Jahr 2015/16 mit 128.200 Tonnen Weizen unter den Erwartungen von 200.000-350.000 Tonnen der zuvor befragten Analysten. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 6.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen mit weiteren Aufschlägen.
Bei gutem Umsatzvolumen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den positiven Vorgaben aus Übersee und die Kurse konnten erneut deutlich zulegen. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 647.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 29,086 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,914 Mio. Tonnen).

22.05.2015 CBoT-Weizen auf 6-Wochen-Hoch

In den letzten drei aufeinander folgenden Wochen stiegen die Kurse der CBoT-Weizenfutures um 11%. Die Unterstützung kommt von möglichen Ernteverlusten in den südlichen U.S. Plains durch Starkregen und den damit begründeten Short-Abdeckungen durch Fondsgesellschaften. Zur Stunde notiert der Frontmonat auf einem 6-Wochen-Hoch.
Broker in Fernost prognostizieren weitere Kurssteigerungen über $5,3/bu hinaus, da in der kommenden Woche weitere Regenfälle vorhergesagt sind, so Kaname Gokon vom Brokerhaus Okato Shoji heute Morgen in Tokio. Die exzessiven Regenfälle in den HR-Winterweizen Anbauregionen der USA folgen einer mehrjährigen Trockenheit. Verschlämmte Böden und ein Krankheitsdruck würde die Erntequalität negativ beeinflussen.
Zudem kam gestern die Meldung, dass es in Kanadas Weizenanbauregionen zu trocken sei.

21.05.2015 Marokko sucht Weizen auf dem inländischen Markt

Marokko´s staatlicher Getreideeinkäufer ONICL hat einen Tender zum Kauf von 171.000 Tonnen inländischen lokalen Weichweizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 8. Juni. Die Ware ist bestimmt für die Mehlproduktion für das staatliche Subventionsprogramm.

21.05.2015 Ägyptens Weizenkäufe von lokalen Anbietern übersteigen Zielmarke

Der ägyptische Versorgungsminister teilte heute der Presse gegenüber mit, dass man vom lokalen Markt seit Beginn der diesjährigen Ernte Anfang April bereits 4 Mio. tonnen Weizen gekauft habe. Damit sei die Zielmarke von 3,7 Mio. Tonnen bereits jetzt überschritten. Die Käufe aus der heimischen Landwirtschaft für die staatlichen Läger Ägyptens sollen noch bis Mitte Juli fortgeführt werden.
Ägypten hatte im Fiskaljahr 2013/14 5,46 Mio. Tonnen Weizen importiert und war damit der größte Weizenkäufer weltweit. Hinzu kamen 3,7 Mio. Tonnen vom lokalen Markt. Quelle: Reuters

21.05.2015 Weizen handelt fester

Trockene Wetterbedingungen in Russland und in Kanada führen bei den Weizennotierungen in Chicago zu dem jüngsten Preisanstieg. Quelle: Reuters

21.05.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 647.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 36.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 29,086 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,914 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 2,409 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,484 Mio. Tonnen).
 
21.05.2015 Weizenbestände in Europa entwickeln sich gut
Die Weizenbestände in Europa konnten von den Niederschlägen in den vergangenen Wochen profitieren und lassen bei weiterhin „normalen“ Wetterbedingungen eine gute Ernte erwarten, die allerdings das Rekordniveau des vergangenen Jahres nicht erreichen wird.
Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains hat die Prognose der EU-Weizenproduktion 2015 um 1,2 Mio. Tonnen auf 142,6 Mio. Tonnen erhöht. Das wäre ein Rückgang um 4% zum Vorjahr, als 149,3 Mio. Tonnen Weichweizen geerntet wurden.
In Frankreich befinden sich die Weizenbestände in einem guten Zustand und man erwartet man eine Rekordernte. Die dortige Weizenanbaufläche erreicht das größte Niveau seit nahezu 80 Jahren. ODA prognostiziert die französische Weizenernte auf 38,1 Mio. Tonnen. Im April lag die Prognose bei 37,5 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr wurden 37,5 Mio. Tonnen Weichweizen in Frankreich geerntet. In Teilen Frankreichs wurde Gelbrost entdeckt, der zu Ernteschäden führen könnte.
Auch in Deutschland, dem zweitgrößten Produzenten von Winterweizen, haben die Bestände von den Niederschlägen der vergangenen Wochen profitieren können. Die Prognose der Erntemenge liegt 26,57 Mio. Tonnen Weichweizen, so der Deutsche Raiffeisenverband. Quelle: Reuters
21.05.2015 Die Ukraine hat in 2014/15 bisher 30,8 Mio. Tonnen Getreide exportiert

Die Ukraine hat in der laufenden Vermarktungssaison 2014/15 30,8 Mio. Tonnen Getreide exportiert, vergleichbar mit 31,1 Mio. Tonnen im gleichen Zeitraum der Vorjährigen Saison. Das teilte heute das ukrainische Ministerium mit. Die Menge beinhaltet 10,3 Mio. Tonnen Weizen, 19,5 Mio. Tonnen Mais sowie 4,4 Mio. Tonnen Gerste.
Nach Angaben des Ministeriums werden in der gesamten Saison insgesamt 32 Mio. Tonnen Getreide exportiert, im Vorjahr waren es 32,8 Mio. Tonnen. Analysten gehen bisher von einer Menge von 33-34 Mio. Tonnen aus. In 2014 hat die Ukraine 63,8 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Quelle: Reuters

21.05.2015 Getreidemail

Uneinheitlich zeigten sich gestern die Weizennotierungen in Chicago. Technische Käufe, Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften und Spreadaktivitäten führten gestern zu erhöhten Preisschwankungen.
Taiwans Flour Millers Association kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 101.950 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose der ukrainischen Weizenernte 2015 aufgrund günstiger Wetterbedingungen von 20 Mio. Tonnen auf 21 Mio. Tonnen erhöht. Instituitionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse leicht fester.
An der Euronext in Paris hielten die Weizenfutures an ihrem Aufwärtstrend weiter fester und die Kurse konnten auf allen Terminen zulegen. Wetterdienste melden für den Süden Russlands Ende Mai trockenes und heißes Wetter.

20.05.2015 Nach Wegfall des Zolls steigen die Weizenpreise in Russland nicht

Die Weizenpreise in Russland werden wohl kaum steigen, nachdem der Exportzoll aufgehoben wurde, denn Händler müssen vor der nahenden Ernte ihre Lagerbestände räumen. Am vergangenen Freitag hatte Moskau den Zoll auf Weizenexporte auf Null gesetzt, es gibt aber Pläne, dass ab dem 01. Juli eine andere Methode zur Berechnung eines Zollsatzes zum Tragen kommt. Der Kurs des Rubels hatte sich zudem gefestigt, sodass eine Inflationsgefahr, weshalb man den Zoll auf Weizen eingeführt hatte, offensichtlich vorerst gebannt ist.
Ein Vorschlag für die Zoll-Berechnung sieht vor, dass man einen USD pro Tonnen Weizen abschöpfen will, sobald der Inlandspreis 12.000 Rubel oder $242/Tonnen übersteigt. Forward preise für Weizen mit 12,5 % Protein ab Schwarzmeerhäfen werden in dieser Woche mit $189/Tonnen fob benannt. Das sind $2-3/Tonne weniger als in der Vorwoche. Alterntiger Weizen kostet derzeit $190 bis $193/Tonne. Im europäischen Teil Russlands kostet Weizen der Klasse III 9.175 Rubel/Tonne, 50 Rubel mehr als in der Vorwoche.
Die russische Getreideernte 2015 wird vom Ministerium auf bis zu 100 Mio. Tonnen geschätzt, 5 Mio. Tonnen unter der Rekorderntemenge in 2014. Die Regierung hat im laufenden Interventionsprogramm seit dem Start im Herbst 2014 850.000 Tonnen in staatliche Läger aufgenommen. Diese Zahl beinhaltet 66.100 Tonnen, die in der letzten Woche hinzukamen.

20.05.2015 Ukraines Prognose der Getreidernte 2015 steigt auf 60 Mio. Tonnen

Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose der ukrainischen Getreideernte 2015 aufgrund günstiger Wetterbedingungen von 58 Mio. Tonnen auf 60 Mio. Tonnen erhöht.
Die Prognose der Weizenernte stieg von 20 Mio. Tonnen auf 21 Mio. Tonnen.
„Die Wetterbedingungen sind günstig und die apokalyptischen Vorhersagen über einen starken Rückgang der Aussaatfläche haben sich nicht bewahrheitet“, so der Landwirtschaftsminister.

20.05.2015 Taiwan kauft 101.950 Tonnen US-Weizen

Taiwans Flour Millers Association hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 101.950 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten gekauft. Der Kauf besteht aus 2 Geschäften. Eine  Versendung soll im Zeitraum 5. Juli - 19. Juli erfolgen, die zweite Versendung im Zeitraum 22. Juli - 5. August. Quelle: Reuters

20.05.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, Gewinnmitnahmen nach dem starken Anstieg des Vortages, die schwache weltweite Nachfrage nach US-Weizen sowie der stärkere US-Dollar zum Euro ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Begrenzt wurde das Abwärtspotenzial durch die anhaltend starken Niederschläge in den südlichen US-Plains und im Missisipi-Delta, die die Qualität der dortigen Bestände gefährden.
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 7.000 Kontrakte. Die e-CBoT handelt heute Morgen moderat schwächer. Infolge der negativen Vorgaben aus Übersee mussten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris Abschläge hinnehmen. Nach Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes wird die Deutsche Winterweizenernte 2015 um 3,1% zum Vorjahr auf 26,57 Mio. Tonnen sinken. Die Prognose des Statisischen Bundesamtes zur Winterweizen-Anbaufläche in Deutschland liegt bei 3,25 Mio. Hektar (-3% zum Vorjahr).

20.05.2015 Algerien schreibt Weizentender aus

Algeriens OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft zur Versendung im August ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 21. Mai. Gewöhnlich liegt die gekaufte Menge über der ausgeschriebenen Menge. Quelle: Reuters

20.05.2015 U.S. Weizen: Befürchtungen über ungünstige Wetterereignisse schwächen sich ab

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures sinken wieder, da die Befürchtungen über ungünstige Wetterereignisse sich abschwächen. Der Rückgang bleibt aber überschaubar, da die Fonds noch immer eine große Anzahl an Short-Positionen halten. Zwischen Minus 30 Cent und Plus 200 Cent werden die Kurse sich einpendeln, so die Einschätzung heute Morgen in Fernost.
Nach dem kräftigen Kursanstieg in der letzten Woche, nachdem ungewöhnlich starke Regenschauer in den südlichen Plains angekündigt wurden, nahmen die besser als erwarteten Bestandsberichte des USDA etwas Druck aus dem Kessel. 45 % der Winterweizenbestände in den USA wurden noch mit gut bis exzellent bewertet.

19.05.2015 DRV erwartet leichten Rückgang der Winterweizenernte 2015

Die Deutsche Winterweizenernte 2015 wird nach Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes um 3,1% zum Vorjahr auf 26,57 Mio. Tonnen sinken. Das geht aus der heutigen Veröffentlichung der Dritten DRV-Ernteschätzung 2015 hervor, in der der Verband weiterhin von einer überdurchschnittlich großen Getreideernte ausgeht. Beim Raps wird ein Rückgang um 16,2% zum Vorjahr auf 5,23 Mio. Tonnen erwartet.

19.05.2015 Winterweizen-Anbaufläche steigt in Deutschland um 3,0% zum Vorjahr

Deutschlands Winterweizen-Anbaufläche für die Ernte 2015 übersteigt die Anbaufläche des Vorjahres um 3,0% und wird vom Statistischen Bundesamt auf 3,25 Mio. Hektar geschätzt (Dezember-Prognose: + 2,8%). Die Anbaufläche für Wintergerste zur Viehverfütterung wurde um 3,2% auf 1,26 Mio. Hektar ausgeweitet, so das Statistische Bundesamt.
Beim Sommergetreide (incl. Sommerweizen, Sommergerste, Hafer) stieg die Anbaufläche um 3,9% auf 547.000 Hektar, beim Mais um 0,2% auf 482.000 Hektar.
Um 6,4% auf 1,30 Mio. Hektar wurde in Deutschland die Anbaufläche für Raps reduziert.
Deutschland ist in der Europäischen Union der zweitgrößte Produzent und Exporteur von Weizen und der größte Produzent von Rapssaat.

19.05.2015 Getreidemail

Technische Käufe sowie Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften aufgrund heftiger Regenfälle in den südlichen US-Weizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Gewinnen schließen. Unterstützung kam zudem von ebenfalls guten Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen, zu trockenen Wetterbedingungen in den südlichen Anbaugebieten Russlands und Frost in den nördlichen US-Weizenanbaugebieten. Eine Mühle im Sultanat Oman hat einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mahlweizen aufgeschrieben. Die Ware soll russischer oder deutscher Herkunft sein und einen min. Proteingehalt von 12,5% vorweisen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 6.000 Kontrakte.
Zur Stunde handelt die e-CBOT unverändert bis minimal fester.
Infolge der guten Vorgaben aus Übersee hält auch der Aufwärtstrend bei den Weizenfutures an der Euronext in Paris weiter an und die Kurse konnten auf allen Terminen kräftige Kursgewinne verzeichnen.

19.05.2015 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 17.05.15 94% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 87%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 47%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 65%. Quelle: Reuters

19.05.2015 Bestandsbericht US-Winterweizen 2014/15

19.05.2015 CBoT-Weizen steigt auf 6-Wochen-Hoch

Der CBoT-Weizen handelt nahe einem 6-Wochen-Hoch. Für die zweite Wochenhälfte sind in den U.S. Anbaugebieten weitere heftige Regenfälle angekündigt, wodurch die jungen Hard-Red-Winterweizenbestände unter Krankheitsdruck geraten könnten. Treiber der Kurse sind weiterhin die Fondsgesellschaften.

18.05.2015 Oman schreibt Weizentender aus

Eine Mühle im Sultanat Oman hat einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mahlweizen aufgeschrieben. Die Ware soll russischer oder deutscher Herkunft sein und einen min. Proteingehalt von 12,5% vorweisen. Gesucht wird Ware zur Versendung zwischen dem 20.  Juni und dem 30. Juni. Die Angebotsfrist endet am 18. Mai. Quelle: Reuers

18.05.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe nach den kräftigen Zugewinnen vom Vortag ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit moderaten Verlusten schließen. Die Sorge um übermäßige Regenfälle in den südlichen US-Plains sowie Wettervorhersagen über Temperaturen nahe am Gefrierpunkt in den nördlichen US-Plains begrenzten das Abwärtspotenzial. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die e-CBoT etwas fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben auf allen Terminen moderat nach. Das Beratungsunternehmen Strategie Grains senkt die Exporterwartungen der EU aus der Ernte 2015/16 deutlich. Die Wettbewerber aus der Schwarzmeer Region bilden insbesondere für den Top-Exporteuer der EU, Frankreich, eine starke Konkurrenz. In ihrem monatlichen Bericht schätzt Strategie Grains das Exportpotential der EU auf 28,6 Mio. Tonnen. Das sind 2,6 Mio. Tonnen weniger als in der vorherigen Schätzung. Die russische Regierung informierte am Freitag die Öffentlichkeit über den Beschluss, den Ausfuhrzoll auf Weizenlieferungen ab sofort aufzuheben.

18.05.2015 CBoT-Weizenkurse zeigen Bodenbildung

In drei der letzten vier Sitzungen handelte der CBoT-Weizen fester. Heftige Regenfälle sollen auch in dieser Woche anhalten und Fondsgesellschaften liquidieren ihre großen Short-Positionen. Broker in Fernost glauben, dass die Kurse der Terminkontrakte jetzt einen Boden gefunden haben.
Russland hat am letzten Freitag den Zoll vorerst auf Weizenexporte auf „Null“ gesenkt und die Regierung in Moskau glaubt, dass die Exportmenge nun um 1 Mio. Tonnen anwachsen kann. Heute Nachmittag erwarten die Marktteilnehmer in Übersee einen neuen Report über den Fortschritt der Feldarbeiten sowie einer Einschätzung der Feldbestände. Dieser Bericht vom USDA könnte die weitere Richtung der Terminmarktkurse bestimmen.

18.05.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 12.05.2015 (CFTC)
Weizen:
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 05.05. - 12.05. um 1.077 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 5.643 Kontrakte. 104.689 Netto-Short-Positionen (- 6.720) hält die Gruppe der institutionellen Anleger per 12.05. und ist weiterhin sehr bearisch gestimmt.
Mais: Beim Mais wurden die Long-Positionen um 17.175 Kontrakte erhöht. Gleichzeitig wurden aber auch die Short-Positionen um 16.770 Kontrakte erhöht. In Summe reduzierten sich damit die Netto-Short-Positionen um 405 Kontrakte auf 116.580 Kontrakte
Sojabohnen: Bei den Sojabohnen reduzierten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Long-Positionen um 988 Lots und erhöhten gleichzeitig den Bestand an Short-Positionen um 20.283 Lots. In Summe kam es so zu einer Erhöhung der Netto-Short-Positionen um 21.271 Kontrakte auf 50.451 Kontrakte.
15.05.2015 Israelische Händler kaufen Mais, Futterweizen und Futtergerste

Eine Gruppe israelischer Händler hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens eine unbekannte Menge an Mais, Futterweizen und Futtergerste gekauft. Ausgeschrieben wurden 85.000 Tonnen Mais, 65.000 Tonnen Futterweizen und 65.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft. Quelle: Reuters

15.05.2015 Informa prognostiziert US-Sojabohnenanbaufläche auf Rekordniveau
Das private Analystenhaus Informa Economics beziffert in seiner Prognose die US-Sojabohnen-Anbaufläche 2015 auf 87,185 Mio. Acres. Damit liegt Infoma mit seiner Prognose mehr als 2,5 Mio. Acres über der Prognose des USDA, die zuletzt im März veröffentlicht wurde.
Die Prognose der US-Maisanbaufläche liegt mit 88,737 Mio. Acres leicht unter der März-Prognose des USDA (89,199 Mio. Acres)
Beim Weizen wurden folgende Prognosen abgegeben:
US-Weizenanbaufläche gesamt: 55,947 Mio. Acres (USDA-März: 55,367 Mio. Acres)
US-Sommerweizen-Anbaufläche: 13,219 Mio. Acres (USDA-März: 12,969 Mio. Acres)
US-Durum-Weizen-Anbaufläche: 1,977 Mio. Acres (USDA-März: 1,647 Mio. Acres)
Die nächste Anbauflächen-Prognose des USDA wird am 30. Juni veröffentlicht.
15.05.2015 Russland hebt Exportzoll auf Weizenlieferungen auf
Die russische Regierung informierte am heutigen Freitag die Öffentlichkeit über den Beschluss, den Ausfuhrzoll auf Weizenlieferungen ab sofort aufzuheben.
Russland ist einer der größten Weizenexporteure. Infolge steigender Inlandspreise und der Entwertung des Rubels führte die russische Regierung einen Exportzoll ursprünglich für den Zeitraum 1. Februar bis 30. Juni 2015 ein.
Weiter in der Diskussion ist ein Dokument, nachdem Exporteure ab dem 1. Juli einen Zoll in Höhe von $1,00/Tonne zahlen sollen, sollte der Weizenpreis ein Niveau von 12.000 Rubel ($240,00)/Tonne übersteigen. Quelle: Reuters
15.05.2015 In den US-Südstaaten wütet El Nino wohl über den ganzen Sommer

Das U.S. Klimazentrum hat gestern vorhergesagt, dass das Klimaphänomen El Nino mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in diesem Sommer das Wetter in den Südstaaten der USA beeinflussen wird. Man rechnet mit Starkregenereignissen und Hurrikanen. Die Wahrscheinlichkeit wurde mit 90 % angegeben, im April wurde die Rate noch mit 70 % benannt.
Das letzte Mal als El Nino im Jahr 2009-2010 auftrat, gab es große Ausschläge bei den Preisen von Zucker, Kakao und Weizen. Sprecher des Klimazentrums sagten, dass es noch eine erhebliche Unsicherheit über die Stärke der Ereignisse gibt.

15.05.2015 Strategie Grains senkt seine Prognose für den Weizenexport aus der EU deutlich

Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains senkt die Export Erwartungen der EU aus der Ernte 2015/16 deutlich. Die Wettbewerber aus der Schwarzmeer Region bilden insbesondere für den Top-Exporteuer der EU Frankreich eine starke Konkurrenz. In ihrem monatlichen Bericht schätzt Strategie Grains das Exportpotential der EU auf 28,6 Mio. Tonnen. Das sind 2,6 Mio. Tonnen weniger als in der vorherigen Schätzung.
Wie auch andere Analysten rechnet Strategie Grains damit, dass Russland seine Exportsteuer auf Weizenausfuhren ab Mitte Mai auf Null senken wird. Für Frankreich bedeutet das einen mengenmäßigen Umsatzverlust von 1,2 Mio. Tonnen p.a. Maßgeblich dafür seien veränderte Warenflüsse nach Ägypten. Außerdem dürfte Frankreich in Asien nicht mehr so wettbewerbsfähig sein, wie in diesem Jahr. Auch dort kommen die Schwarzmeeranrainer eher zum Zuge.
Die EU wird in diesem Wirtschaftsjahr, nach einer Rekordernte in 2014, auf die Rekordmenge von 32,2 Mio. Tonnen Weizenexporte kommen. Am Ende der kommenden Saison werden die Weizenbestände in der EU auf 17,5 Mio. Tonnen, also um 1,6 Mio. Tonnen größer sein, als in diesem Jahr. Ursächlich dafür sind der geringere Export und die höher geschätzte Ernte, die den um 1,8 Mio. Tonnen höheren Verbrauch an Futterweizen nicht kompensieren kann.

15.05.2015 Getreidemail

Einen kräftigen Kursanstieg verzeichneten gestern die Weizennotierungen in Chicago. Prognosen über heftige Regenfälle in den südlichen US-Weizenanbaugebieten, Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften, gute Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie der schwächere US-Dollar zum Euro gaben dem Markt Auftrieb. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen für das Vermarktungsjahr 2014/15 mit 115.400 Tonnen Weizen leicht über den Erwartungen und für das Jahr 2015/16 mit 142.000 Tonnen Weizen unter den Erwartungen der zuvor befragten Analysten. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 15.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen minimal fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und die Kurse schlossen auf allen Terminen mit deutlichen Aufschlägen. Strategie Grains erhöhte in seiner monatlichen Vorhersage seine Schätzung für die diesjährige Weichweizenernte der EU-28 um 1,2 Mio. Tonnen auf jetzt 142,6 Mio. Tonnen, da die Vegetationsbedingungen in Europa zuletzt hervorragend waren.

15.05.2015 Starkregen in den U.S. Südstaaten – Fonds decken Weizen Short Positionen ab

Die Kurse des CBoT-Weizens stiegen in der zurückliegenden Woche um 7 %. Das war der größte Kursanstieg seit Mitte November. Alleine gestern stiegen die Notierungen für den Frontmonat um 33 ct/Bushel.
In den U.S. Plains sind heftige Regenfälle vorhergesagt, die möglicherweise Ernteverluste bringen werden. In dem Anbauzentrum des Hard Red Winter entwickelt sich ein Wettermuster, das Sturm und Starkregen ankündigt. Während der Aussaat im letzten Herbst waren die Weizenbestände bereits wegen Trockenheit in Gefahr. Im April kam der Regen zwar fristgerecht um ein größeres Desaster zu verhindern, aber wenn jetzt die Flächen unter Wasser gesetzt werden, sind die Marktbeteiligten über die Ernte sehr verunsichert.
Das alles wird dem El Nino Wetterphänomen zugeordnet, das in der nördlichen Hemisphäre beispielsweise den Südstaaten der USA im Sommer viele Starkregenereignisse auslöst. In Asien wird es hingegen brütend heiß, sodass Grundnahrungsmittel wie Reis leiden können.
Fondsgesellschaften kauften gestern 15.000 Lots Weizen, um ihre Short-Positionen abzudecken.

14.05.2015 Strategie Grains erhöht seine Ernteschätzung für Weizen und Gerste

Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains erhöhe heute in seiner monatlichen Vorhersage seine Schätzung für die diesjährige Weichweizenernte der EU-28 um 1,2 Mio. Tonnen auf jetzt 142,6 Mio. Tonnen, da die Vegetationsbedingungen in Europa zuletzt hervorragend waren.
Damit bleibt die diesjährige Ernte aber immer noch 4 % unter der Rekordernte des letzten Jahres zurück, die mit 149,3 Mio. Tonnen geschätzt wurde. Der Regen Ende April kam gerade noch rechtzeitig, um Schäden nach der Frühjahrstrockenheit zu verhindern. In Spanien, Ungarn und Kroatien sei die Trockenheit aber noch sehr verbreitet. In den Ländern Deutschland, Dänemark, Frankreich, Polen, Schweden und der Tschechischen Republik wurden die Erträge höher geschätzt.
Der Ausblick für die EU-Gerstenernte wurde ebenfalls nach oben korrigiert. Mit 58,6 Mio. Tonnen soll nun 0,5 Mio. Tonnen mehr Gerste als im Vormonat geschätzt zusammen kommen. Das wären 3 % weniger als im Jahr 2014.
Die EU- Maisernte wurde von den Analysten dagegen um 0,6 Mio. Tonnen nach unten revidiert. In vielen Ländern wurde der Anbau reduziert. Die Gesamte Maisernte der EU wird jetzt auf 75,5 Mio. Tonnen geschätzt, 11 % weniger als im Vorjahr.

14.05.2015 Taiwan schreibt Weizentender aus

Taiwans Flour Mills Association hat einen internationalen Tender zum Kauf von 101.950 Tonnen Mahlweizen aus den Vereinigten Staaten ausgeschrieben. Der Weizen (2 Verträge) soll im Zeitraum 5.- 19. Juli und 22. Juli-5. August versendet werden. Die Angebotsfrist endet am 20. Mai. Quelle: Reuters

14.05.2015 Getreidemail

Späte technische Käufe, ein schwächerer US-Dollar zum Euro sowie Kursgewinne beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit minimalen Aufschlägen schließen. Die elektronische Nachtbörse zeigt heute Morgen leicht festere Kurse.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den späten Zugewinnen in Chicago nicht mehr profitieren und die Kurse verzeichneten auf allen Terminen Verluste. Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf unverändertem Niveau. Das französische Analystenhaus FranceAgriMer hat seine Prognose der französischen Weichweizenendbestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2014/15 auf 3,6 Mio. Tonnen unverändert belassen. Im Vergleich zur Vermarktungsperiode 2013/14 wäre das ein Anstieg der Endbestände um 53%. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 477.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 28,439 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,665 Mio. Tonnen).

13.05.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 477.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 32.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 28,439 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,665 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 2,373 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,457 Mio. Tonnen).

  

13.05.2015 Tunesien kauft Weizen

Tunisiens staatliche Getreideagentur kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Weichweizen und 142.000 Tonnen Durumweizen. Die Herkunft der Ware ist optional. Quelle: Reuters

13.05.2015 20.000 Tonnen zollfreien Weizen aus der Ukraine für die EU

Die EU hat in dieser Woche den zollfreien Import von 20.004 Tonnen Weizen aus der Ukraine im Rahmen einer Importquote genehmigt.
Aus dem Gesamtvolumen von 950.000 Tonnen ukrainischen Weizen wurden damit inzwischen 434.595 Tonnen zur zollfreien Einfuhr in die EU freigegeben. Die Quote wurde im letzten Jahr zusammen mit ähnlichen Einfuhrquoten für Mais und Gerste zwischen Brüssel und Kiew vereinbart. Quelle: Reuters

13.05.2015 FranceAgriMer beläßt Prognose der Weizenendbestände 2014/15 unverändert
Das französische Analystenhaus FranceAgriMer hat die Prognose der französischen Weichweizenendbestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2014/15 auf 3,6 Mio. Tonnen unverändert belassen. Im Vergleich zur Vermarktungsperiode 2013/14 wäre das ein Anstieg der Endbestände um 53%.
Mit 10,6 Mio. Tonnen beließ man die Prognose der französischen Weichweizenexporte außerhalb der Europäischen Union ebenfalls unverändert zum Vormonat, nachdem man in den vorherigen 6 Monaten die Prognose jedes Mal erhöhte. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wäre das ein Rückgang der Exporte um 13,3%.
Bei den Gerste-Endbeständen zum Ende der Vermarktungsperiode 2014/15 prognostiziert FranceAgriMer einen Rückgang von 1,4 Mio. Tonnen im vergangenen Monat auf 1,3 Mio. Tonnen. Die Exporte von französischer Gerste außerhalb der EU schätzen die Analysten von 3,1 Mio. Tonnen im Vormonat auf 3,3 Mio. Tonnen. Damit würden sich die Exporte in der laufenden Vermarktungsperiode im Vergleich zur vorherigen Periode mehr als verdoppeln. Die Endbestände wären jedoch um 24,1% höher. Quelle: Reuters
13.05.2015 Indiens Weizenproduktion könnte um 4% zum Vorjahr sinken

Indiens Weizenproduktion 2015 könnte nach Aussage des indischen Junior Farm Ministers Sanjeev Kumar Balyan um 4% niedriger ausfallen, als die Vorjahresernte. Grund für die Annahme sind starke Regenfälle und Hagelstürme, die den Kulturen im Februar und März zugesetzt haben. Für den Zeitraum Juni - September bereitet man sich mit Notfallplänen auf unterdurchschnittliche Regenfälle vor, die nach Berechnungen von Meteorologen als Folge des Wetterphänomens El Nino eintreten könnten. Indien hat 2014 knapp 96 Mio. Tonnen Weizen produziert. Quelle: Reuters

13.05.2015 Getreidemail

Mit leichten Abschlägen schlossen gestern die Weizennotierungen ihren Handel in Chicago. Trotz des bärischen USDA-Reports mit steigenden Endbeständen konnten sich die Kurse jedoch recht gut halten. Der schwache US-Dollar zum Euro sowie die Tatsache, dass Fondsgesellschaften bereits eine massive Anzahl an Shortposition halten, stützen den Markt. Die US-Weizenendbestände 2015/2016 wurden auf 793 Mio.Bushel beziffert. Im Vorfeld erwarteten Analysten eine Anhebung auf durchschnittlich 750 Mio.Bushel. Die Schätzung der weltweiten Weizenendbestände 2015/2016 lag bei 203,3 Mio.Tonnen (duchschnittliche Erwartung: 193,53 Mio.to). Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf nahezu unverändertem Niveau. Tunesiens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 168.000 Tonnen Weichweizen und 168.000 Tonnen Durum optionaler Herkunft ausgeschrieben. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse leicht fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich den negativen Voraben aus Übersee entziehen und die Kurse schlossen unverändert bis minimal fester.

12.05.2015 Tunesien schreibt Weizentender aus

Tunesiens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 168.000 Tonnen Weichweizen und 168.000 Tonnen Durum-Weizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 13. Mai. Quelle: Reuters

12.05.2015 Brasilien prognostiziert Weizenernte 2015 auf 7,05 Mio. Tonnen
Brasiliens CONAB schätzt die brasilianische Weizenernte 2015 auf 7,05 Tonnen (2014: 5,97 Mio. Tonnen).
Außerdem erhöhte CONAB die Schätzung der Sojabohnenernte 2014/15 auf 95,07 Mio. Tonnen (April-Schätzung: 94,28 Mio. Tonnen).
Die Prognose für die gesamte Maisernte wurde von 78,99 Mio. Tonnen (April-Schätzung) auf 78,59 Mio. Tonnen leicht reduziert. Davon fallen 30,70 Mio. Tonnen auf die erste Ernte und 47,89 Mio. Tonnen auf die zweite Ernte. Quelle: Reuters
12.05.2015 Keine Wetterprämien in den Getreidekursen – El Nino trifft Indien besonders hart

Wettermodelle von japanischen Meteorologen geben erneut einen Hinweis darauf, dass sich im Juli ein starker El Nino-Effekt einstellen wird. Derzeit gibt es aber keine Wetterprämien in den Getreidepreisen, im Gegenteil: Weizenkurse haben sich um 20 % verringert und auch andere Getreidesorten sowie Reis notieren inzwischen auf einem mehrmonatigen Tiefstkurs.
Ein starker El Nino betrifft insbesondere die asiatischen Volkswirtschaften wie Indien, die eine hohe Abhängigkeit von der Landwirtschaft haben. In Indien litten die Bauern bereits unter einer drei Monate andauernden Trockenheit, während es im Januar zur Pflanzzeit zu nass war.
Die neuen Wettermodelle werden inzwischen von vielen Beobachtern sehr Ernst genommen. Während der Monsun-Zeit ist in Indien bisher viel weniger Regen gefallen. Die Baumwoll- sowie die Sojabohnenernte steht inzwischen unter besonderer Beobachtung. Weniger Sojabohnen bedeuten höher Importe von Speiseölen. Indiens Reisproduktion ist ebenfalls betroffen, die indischen Vorräte sind aber noch sehr groß, sodass sich die Preise dafür nicht so schnell verändern müssten.

12.05.2015 Getreidemail

Gewinnmitnahmen nach den Aufschlägen der letzten Tage, Verluste beim Soja- und Maiskomplex sowie Positionierungen vor dem heutigen USDA-Report (18 Uhr MEZ) ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Abschlägen schließen. Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 200.000 Tonnen Durum-Weizen aus Kanada und Mexiko. 
Die wöchentlichen US-Export-Inspektionen lagen mit 378.407 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 400.000 Tonnen. Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf nahezu unverändertem Niveau. Im Vorfeld befragte Analysten erwarten für den USDA-Report eine Reduzierung der Welt-Weizen-Endbestände 2015/16 auf durchschnittlich 193,53 Mio. Tonnen (April: 197,21 Mio. Tonnen). Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse moderat schwächer. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee entziehen und die Kurse schlossen bei geringem Umsatzvolumen unverändert bis minimal fester.

12.05.2015 Weizenangebot bleibt groß

Das Angebot an Weizen bleibt weltweit sehr groß. Die Marktaussichten bleiben düster, wenn auch nur 44 % der Winterweizen-Bestände in den USA als gut bis exzellent eingestuft sind. Der Sommerweizen in den maßgeblichen Anbauregionen der USA ist laut dem USDA zu 54 % aufgelaufen. In normalen Jahren sind es zu diesem Zeitpunkt 25 %.

 

12.05.2015 Südkoreas NOFI schreibt Weizentender aus
Sükoreas Nonghyup Feed Inc (NOFI) hat 2 Tender zum Kauf von bis zu 44.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft ausgeschrieben:
20.000 - 22.000 Tonnen zur Ankunft 25.07.2015
20.000 - 22.000 Tonnen zur Ankunft 05.08.2015
Quelle: Reuters
12.05.2015 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 10.05.15 87% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 75%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 33%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 51%. Quelle: Reuters

12.05.2015 Bestandsbericht US-Winterweizen 2014/15

11.05.2015 Marokko: Anhebung der Importsteuer bringt Logistikunternehmen in Bedrängnis

Der größte Weizenimporteur Marokkos die Copagri beschleunigt den Umschlag von Importweizen im April im Vorfeld der angekündigten Anhebung der Importsteuer. Das verursacht allerdings eine angespannte Lage der liquiden Mittel des Unternehmens. Der Importzoll für Weizen soll im Mai auf 75 % steigen, seit Oktober waren es 17,5 %. Die lokale Ernte soll damit geschützt werden.
Das nordafrikanische Land erwartet in dieser Saison eine Rekordernte von 11 Mio. Tonnen Getreide, davon 5,5 Mio. Tonnen Weichweizen. Importe sind nötig, um die gewünschten Qualitäten aufzumischen.
Zurzeit gibt es einen Rückstau bei der Entladung von 23 Schiffen, die vor Marokkos Häfen auf Reede liegen. Davon sollen sieben Schiffe von Copagri gelöscht werden. Das Unternehmen hat Beobachtern zufolge Finanzierungsprobleme, da die marokkanischen Banken schon genügend schlechte Kredite vergeben haben und vorsichtig geworden sind. Copagri importiert ca. 30 % von Marokkos Weichweizen- und Durum-Bedarf von ca. 1,4 Mio. Tonnen Getreide im Jahr. Die Hälfte davon bezieht die eine Tochtergesellschaft der Mühlengruppe Fandy. Quelle: Reuters

11.05.2015 Israel schreibt Tender aus.

Eine Gruppe israelischer Händler haben einen Tender zum Kauf von bis zu 85.000 Tonnen Mais, 65.000 Tonnen Futterweizen und 15.000 Tonnen Futtergerste (jeweils optionaler Herkunft). Die Angebotsfrist endet am 13. Mai. Quelle: Reuters

11.05.2015 Algerien kauft Durum Weizen in Mexiko und Kanada

Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 200.000 Tonnen Durum-Weizen. Händlern zufolge stammt die Ware aus Kanada und Mexiko. Der Preis dafür liegt zwischen $310 und $312/Tonne c&f für die Ware aus Mexiko und zwischen $320 und $322 c&f für die Ware aus Kanada. Gesucht wurde Durum Weizen zur Lieferung im Mai und im Juni. Quelle: Reuters

11.05.2015 Getreidemail

Geringere Ertragsaussichten im Bundestaat Kansas, Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie Aussichten auf kühlere Temperaturen in den US-Weizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit guten Aufschlägen schließen. Nach Abschluss der jährlichen Kansas-Crop-Tour schätzen Crop Scouts die Ertragsaussichten im Bundesstaat Kansas auf 35,9 Bushel pro Acre. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 40,3 Bushel pro Acres. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Kontrakte.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen etwas schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures der neuen Ernte den guten Vorgaben aus Übersee und die Kurse legten moderat zu. Kursunterstützend wirkte zudem der schwächere Euro zum US-Dollar. Der heute auslaufende Maitermin musste jedoch abermals deutliche Abschläge hinnehmen.

11.05.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 05.05.2015 (CFTC)
Weizen:Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 28.04. - 05.05. um 578 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 3.918 Kontrakte. 111.409 Netto-Short-Positionen (+ 4.496) hält die Gruppe der institutionellen Anleger per 05.05.. und ist weiterhin sehr bearisch gestimmt.
Mais: Beim Mais wurden die Long-Positionen um 14.799 Kontrakte erhöht. Gleichzeitig wurden aber auch die Short-Positionen um 39.401 Kontrakte krätig erhöht. Damit stiegen die Netto-Short-Positionen um 24.602 Kontrakte auf 116.985 Netto-Short-Positionen.
Sojabohnen: Erneut etwas positiver war die Entwicklung bei den Sojabohnen. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen um 4.079 Lots, bauten aber gleichzeitig den Bestand an Short-Positionen um 1.226 Lots auf. In Summe kam es so zu einer Reduzierung der Netto-Short-Positionen um 2.853 Kontrakte auf 29.180 Netto-Short-Positionen.
08.05.2015 Argentiniens große Sojabohnen Ernte drückt Lebensmittelpreise auf 5-Jahres-Tief

Die Argentinische Sojabohnenernte kommt mit großen Schritten voran. In dieser Woche wurden 12 % der dortigen Anbaufläche abgeerntet, sodass inzwischen 74 % der Bohnen eingefahren sind. Der weltweit größte Exporteur von Sojaschrot erwartet eine Bohnenernte von 59 Mio. Tonnen, das sind 5,6 Mio. Tonnen mehr als die letztjährige Rekordernte. Diese Ernteschätzung trieb die weltweiten Lebensmittelpreise im April auf ein fünf-Jahres-Tief. Der Sojabohnenanbau in Argentinien hat sich in den letzten 20 Jahren zu Lasten vom Mais- und Weizenanbau extrem gut entwickelt, sodass die Bevölkerung schon befürchtet, dass die Monokultur langfristig die fruchtbaren Böden der Pampa zerstört. Sojabohnen unterliegen in Argentinien keinem Quotensystem der Regierung.

08.05.2015 Mai Bodenfeuchte in den Weizenanbauregionen der EU (28)

Von links nach rechts: Jedes Land oder Region steht für ca. 26 %, 10 %, 4%, 32% und 9 % der gesamten Weizen Anbaufläche der EU-28 in 2014/15. Die Region „East EU-28“ repräsentiert Deutschland, Polen, die Tschechische Republik, Ungarn und die Slowakei. Die Region „Southeast EU-28“ steht für Rumänien, Bulgarien und Griechenland. Quelle: Lanworth, NOAA – erstellt am 06. Mai 2015

08.05.2015 Getreidemail

Gewinnmitnahmen nach den Zugewinnen vom Vortag und eine schwache Exportnachfrage nach US-Weizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago schwächer schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales der alten Ernte lagen mit einem Minus von 148.200 Tonnen Weizen unter den Markterwartungen. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde leicht fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures dem negativen Trend aus Übersee und die Kurse gaben leicht nach. Der auslaufende Maitermin 2015 büßte jedoch kräftig ein. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 273.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 35.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 27,962 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,241 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 2,341 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,393 Mio. Tonnen).

07.05.2015 Die EU erteilt Importlizenzen für 12.012 Tonnen ukrainischen Weizen

Die Europäische Union erteilt in dieser Woche Importlizenzen für 12.012 Tonnen ukrainischen Weizen. Dabei handelt es sich um ein Importkontingent über insgesamt 950.000 Tonnen für das Kalenderjahr 2015. Davon wurden bisher 414.591 Tonnen freigegeben. Das Kontingent wurde im letzten Jahr im Rahmen eines Handelsabkommens zwischen der Ukraine und der EU eingerichtet. Quelle: Reuters

07.05.2015 Frankreich exportierte im März 1,5 Mio. Tonnen Weichweizen außerhalb der EU

Frankreich hat im März 1,5 Mio. Tonnen Weichweizen außerhalb der EU exportiert. Das ist die größte monatliche Menge in der Vermarktungsperiode 2015/16. Im Februar wurden 1,4 Mio. Tonnen Weizen exportiert. Insgesamt exportierte Frankreich in der laufenden Vermarktungsperiode 8,2 Mio. Tonnen Weichweizen außerhalb der EU. Das Ergebnis liegt damit aber immer noch 13% hinter dem Ergebnis im Vergleichszeitraum der Vermarktungsperiode 2013/14. Frankreich ist der größte Weizenexporteur in der EU. Die Exportnachfrage stieg aufgrund der Euro-Schwäche und einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Exportgeschäften von Futterweizen mit Asien. Die jüngste Erholung des Euro führte allerdings zu einer Abschwächung der Nachfrage. Quelle: Reuters

07.05.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
 
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 273.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 35.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 27,962 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,241 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 2,341 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,393 Mio. Tonnen).
07.05.2015 Südafrikas Weizen-Produktion 2014 fällt auf 3-Jahres-Tief

Südafrikas Weizenproduktion 2014 fällt mit geschätzten 1,75 Mio. Tonnen 6,4% niedriger aus, als das Ergebnis des Jahres 2013 (1,87 Mio. Tonnen). Das teilte das Crop Estimates Committee (CEC) am heutigen Donnerstag mit. Die Anbaufläche war mit 476.570 Hektar ebenfalls rückläuig  zur Anbaufläche 2013, die bei 505.500 Hektar lag. Quelle: Reuters

07.05.2015 Bulgarien rechnet mit einer 18 % kleineren Weizenenernte

Schlechtes Wetter beschränkt die bulgarische Weizenernte 2015 auf 4 Mio. Tonnen. Das ist die Meinung eines Mitglieds des bulgarischen Verbands der Getreideerzeuger. Damit wäre die Ernte um 18 % kleiner als im Vorjahr. Als Gründe werden die späte Aussaat und eine kleinere Anbaufläche angeführt.
Die Landwirte kamen im Herbst nicht auf die nassen Felder, sodass 20 % der Flächen gar nicht bestellt werden konnten. Einige wenige Flächen wurden erst im Dezember bestellt. Mit 4 Mio. Tonnen Weizen ist die Eigenversorgung (2 Mio. Tonnen) sichergestellt und die gleiche Menge stünde für den Export zur Verfügung. Traditionell sind Spanien, Italien und Portugal Käufer des Schwarzmeer Anrainers.
Das Landwirtschaftsministerium in Sofia führt derzeit ein umfangreiches Monitoring durch und will das Ergebnis am Ende des Monats mit einer ersten Ernteschätzung veröffentlichen. Quelle: Reuters

07.05.2015 AMIS Market Monitor No. 28 / Mai 2015

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 5. März finden Sie auf unserer Homepage unter:
Fakten für Profis/AMIS Market Monitor
nächster Erscheinungstermin: 4. Juni 2015

07.05.2015 Kansas Crop Tour / Ertragsaussichten schlechter als erwartet

Auch am zweiten Tag der insgesamt 3-tägigen Feldbegehungen im US-Bundesstaat Kansas (Kansas Crop Tour) sind die Ertragsaussichten für die Weizenernte schlechter als erwartet. Sie liegen abhängig von den untersuchten Regionen durchschnittlich bei:
21,3 Bushel/Acre im Westen des Bundesstaates (Vorjahr: 30,2)
21,0 Bushel/Acre in West-Central Kansas (Vorjahr: 29,8)
38,3 Bushel/Acres in North-Central Oklahoma (Vorjahr: 28,4)
Über 90 „Scouts“ sind an den Feldbegehungen beteiligt. Am Dienstag wurden die Ertragsaussichten für den nördlichen Bereich des Bundesstaates Kansas mit 34,3 Bushel/Acre bewertet. Das ist der niedrigste Stand seit 2001.
Quelle: Reuters

07.05.2015 Chinas Getreideexporte 2015/16 steigen auf 2 Mio. Tonnen

Chinas Getreideimporte werden im Vermarktungsjahr 2015/16 ein Volumen von 2,0 Mio. Tonnen erreichen, so die Prognose eines offiziellen chinesischen Forschungsinstituts. Das wäre ein Anstieg um etwa ein Drittel zum vorherigen Vermarktungsjahr. Die Weizenproduktion 2015 wird auf 127 Mio. Tonnen geschätzt (+0,9% zum Vorjahr). Quelle: Reuters

07.05.2015 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, der schwächere US-Dollar zum Euro sowie enttäuschende Ergebnisse bei den Feldbesichtigungen in Kansas ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Gewinnen schließen. Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Durum Weizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 7.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen minimal fester. Nach den kräftigen Kursverlusten der letzten Tage folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den guten Vorgaben aus Übersee und die Kurse konnten zulegen. Die Europäische Kommission hat ihre Prognose der EU-Weichweizenernte 2015 von 141,1 Mio. Tonnen im vergangenen Monat auf 141,6 Mio. Tonnen erhöht. 2014 wurden in der EU-28 148,2 Mio. Tonnen Weichweizen geerntet. Die Bestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2015/16 wurden von 16,2 Mio. Tonnen auf 15,0 Mio. Tonnen reduziert. Hauptsächlich aufgrund des Anstiegs des Verbrauchs beim Futterweizen um 1,5 Mio. Tonnen.

07.05.2015 CBoT-Weizen: Größter Tagesanstieg seit mehr als einem Monat

Die Kurse des CBoT-Weizen Futures verzeichneten gestern den größten Tagesanstieg in mehr als einem Monat. Mit einem Plus von 2,7 % stieg der Juli-Termin auf den höchsten Stand seit einer Woche. Enttäuschende Ergebnisse auch am zweiten Tag der dreitätigen Feldbesichtigungen in den U.S. Weizenanbauregionen unterstützen den Markt.
Tobin Gorey, der Direktor der Agrarabteilung in der Commonwealth Bank von Australien, schreibt heute Morgen an seine Klienten, dass die USA am Weltmarkt zwar wenig exportieren, Weizen werde aber weiter umfangreich gehandelt, sodass die Preise nicht mehr viel fallen werden.
Die Teilnehmer der dreitägigen Erntetour in den USA fanden im Westen von Kansas Bestände vor, die schlechter aussahen, als nach der Trockenheit im Vorjahr. Im Norden von Kansas werden die Erträge auf nur 34,3 Bushel pro Hektar geschätzt, so wenig wie zuletzt vor 14 Jahren.
Fondsgesellschaften kauften gestern 7.000 Lots Weizen-und 7.000 Lots Mais-Futures.

06.05.2015 Europäische Kommission erhöht Prognose der EU-Weichweizenernte
Die Euroäische Kommision hat ihre Prognose der EU-Weichweizenernte 2015 von 141,1 Mio. Tonnen im vergangenen Monat auf 141,6 Mio. Tonnen erhöht. 2014 wurden in der EU-28 148,2 Mio. Tonnen Weichweizen geerntet.
Die Bestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2015/16 wurde von 16,2 Mio. Tonnen auf 15,0 Mio. Tonnen reduziert. Hauptsächlich aufgrund des Anstiegs des Verbrauchs beim Futterweizen um 1,5 Mio. Tonnen.
Beim Mais reduzierte die Kommission die Prognose der Endbestände um 3 Mio. Tonnen auf 16,3 Mio. Tonnen. Gründe dafür sind die gesunkenen Ernteerwartungen sowie die gestiegene Nachfrage für Futtermais. Quelle: Reuters
06.05.2015 Getreidemail

Die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen, verbesserte Wachstumsbedingungen in den US-Plains sowie Kursverluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago im roten Bereich schließen. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kauft 120.000 Tonnen Weizen russischer und rumänischer Herkunft zum Durchschnittspreis von $205,76 c&f zur Versendung zwischen dem 16. Juni und dem 25. Juni. Die staatliche irakische Getreidebörse hat 50.000 Tonnen Hartweizen in den Vereinigten Staaten zum Preis von $257,35/Tonne c&f free out zur Versendung im Juni gekauft. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizennotierungen den schwachen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben erneut nach. Deutlich kräftige Verluste verzeichnete dabei der auslaufende Fronttermin Mai 2015. Russlands Landwirtschaftsminister hat der russischen Regierung vorgeschlagen, den Exportzoll auf Weizenlieferungen zum 15. Mai aufzuheben.

06.05.2015 Algerien schreibt Weizentender aus

Algeriens OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft zur Versendung im August ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 21. Mai. Gewöhnlich liegt die gekaufte Menge über der ausgeschriebenen Menge. Quelle: Reuters

06.05.2015 Matif-Weizen: Auslistung der März-18-Fälligkeit und Einführung von ICSs

Die Pariser Terminbörse Euronext teilt in einem Rundschreiben an seine Mitglieder mit, dass sie die bereits eingeführte März-18-Fälligkeit im Milling-Wheat-Nr. 2 Terminkontrakt mit sofortiger Wirkung auslisten wird. Es werden auch keine weiteren Fälligkeiten oder entsprechende Optionen für den Milling-Wheat Nr. 2 aufgelegt. In der März-18-Fälligkeit gab es bisher keinen Handel und keinen Kontraktbestand.
Die Börse weist außerdem auf die Einführung eines Inter-Commodity Spreads (ICSs) zwischen den Kontrakten auf Milling-Wheat Nr. 2 und Milling-Wheat Nr. 3 hin, der ab heute zur Verfügung gestellt werden soll. Damit erhoffen sich die Börsenexperten eine Belebung der Umsätze auf den neu eingeführten Milling-Wheat Nr. 3, wo es bisher ein Kontraktbestand von weniger als 300 Lots existiert.

06.05.2015 Experten einer Feldrundfahrt in den USA erwarten schlechte Weizenerträge

Heute Morgen befestigen sich die Kurse des CBoT-Weizenfutures nachdem sie in den Tagen zuvor ein fünf-Jahres-Tief notiert haben. Eine viel beachtete Feldbesichtigungs-Tour in den Top U.S. Weizenanbauregionen kam zum Ergebnis, dass die Ertragserwartungen die schlechtesten seit 2001 sind. Außerdem kaufte der Irak gestern 50.000 Tonnen U.S. Hartweizen, was auf eine besser als erwartete Exportnachfrage hindeutet.

05.05.2015 Informa reduziert Prognose der US-Winterweizenernte 2015
Das private Analystenhaus Informa Economics hat seine Schätzung der US-Winterweizen-Produktion 2015 von 1,497 Mrd. Bushel auf 1,486 Mrd. Bushel reduziert. 
Prognostiziert wurde ein Hartweizenernte (Hard Red Winter Wheat) von 871 Mio. Bushel und eine Weichweizenernte (Soft Red Winter Wheat) von 410 Mio. Bushel. Quelle: Reuters
05.05.2015 Ägypten kauft 120.000 Tonnen Weizen
Ägypten staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat 120.000 Tonnen Weizen russischer und rumänischer Herkunft zum Durchschnittspreis von $205,76 c&f gekauft. Die Versendung der Ware soll zwischen dem 16. Juni und dem 25. Juni erfolgen.
60.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft von Vitol zum Preis von $194,22/Tonne FOB +$9,40/Tonne Fracht
60.000 Tonnen Weizen rumänische Herkunft von Cargill zum Preis von $199,50/Tonne FOB + $8,40/Tonn Fracht
Quelle: Reuters
 
05.05.2015 Irak kauft 50.000 Tonnen Hartweizen in den Vereinigten Staaten

Die staatliche irakische Getreidebörse hat 50.000 Tonnen Hartweizen in den Vereinigten Staaten zum Preis von $257,35/Tonne c&f free out (Port Umm Qasr) zur Versendung im Juni und zur Ankunft zwischen dem 7. Juli und dem 14. August gekauft. Quelle: Reuters

05.05.2015 Ägypten hat seit Mitte April 1,6 Mio. Tonnen lokalen Weizen gekauft

Ägyptens Versorgungsminister Hanafi teilte mit, dass man seit Mitte April 1,6 Mio. Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt gekauft habe. Am vergangenen Freitag lag die Menge noch bei 750.000 Tonnen. Ägypten beabsichtigt bis Ende Juni 3,7 Mio. Tonnen auf dem lokalen Markt zu kaufen, um damit die strategischen Reserven aufzufüllen.
Minister Hanafi erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Rückgang der Weizenimporte um 20%. Für das Vermarktungsjahr 2015/16 erwartet er einen großen Rückgang der Weizenimporte, ohne dies näher zu präzisieren.
Im Vermarktungsjahr 2013/14 importierte Ägypten insgesamt 5,46 Mio. Tonnen Weizen und kaufte darüber hinaus 3,7 Mio. Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt. Quelle: Reuters

05.05.2015 Iranische Händler kaufen Weizen ukrainischer Herkunft

Private Händler aus dem Iran haben über 25.000 Tonnen Mahlweizen ukrainischer Herkunft gekauft. Die Versendung soll in der zweiten Maihälfte an die Häfen in Odessa oder Nikolaev erfolgen. Quelle: Reuters

05.05.2015 Getreidemail

Verbesserte Wachstumsbedingungen, Vorhersagen für weitere Niederschläge in weiten Teilen der US-Plains sowie die weltweit schwache Nachfrage nach US-Weizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 325.930 Tonnen Weizen unter den Markterwartungen von 400.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf nahezu unverändertem Niveau. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde minimal schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse mussten auf allen Terminen deutliche Verluste hinnehmen. Die Kontrakte der neuen Ernte fielen im Handelsverlauf auf ein 7-Monats-Tief. Gute Wachstumsbedingungen in Europa, die weltweit gute Versorgungslage, eine Abschwächung der Exportnachfrage sowie die Perspektive, dass Russland seinen Exportzoll auf Weizenlieferungen vorzeitig aufheben könnte, setzten die Notierungen unter Druck.

05.05.2015 Heutiger Ägypten-Tender richtungsweisend

Ägyptens Top Einkäufer für Getreide GASC hat gestern eine internationale Ausschreibung für den Kauf einer nicht genau spezifizierten Menge Weizen zur Lieferung vom 16. Bis 25 Juni auf den Weg gebracht.
Ausgeschrieben sind diverse Cargoes von jeweils 55.000 Tonnen bis 60.000 Tonnen für Weichweizen und/oder Mahlweizen aus den USA, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, der Ukraine und Rumänien. Das Ergebnis wird heute um 15:30 Uhr Kairo Ortszeit bekannt gegeben. Die Preise sollen free-on-board mit separat ausgewiesener Frachtrate ausgewiesen werden.
In der letzten internationalen Weizenausschreibung am 18. April hatte Ägypten 300.000 Tonnen Weizen aus Frankreich, Rumänien und Russland gekauft, die vom 5. bis 15. Juni ausgeliefert werden.
Marktbeteiligte erwarten von dieser Ausschreibung einen Impuls für die weitere Ausrichtung der Preise. In dieser Saison sind die U.S. Anbieter nur selten zum Zuge gekommen. Meist haben europäische oder Schwarzmeer Anbieter das Rennen gemacht.

05.05.2015 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 03.05.15 75% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 55%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 25%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 40% Quelle: Reuters

05.05.2015 Bestandsbericht US-Winterweizen 2014/15

04.05.2015 Russlands Weizenpreise könnten steigen, wenn der Exportzoll entfällt

Das Beratungsunternehmen SovEcon schätzt, dass in Russland die Weizenpreise steigen, sobald die Exportzölle herabgesetzt werden. Eine solche Entscheidung wird Mitte Mai erwartet. Möglicherweise wird der Zollsatz zunächst auf „Null“ gesenkt, wovon insbesondere die südlichen Exportregionen profitieren würden. Die Regierung in Moskau überlegt einen neune Mechanismus mit floatenden Zollsätzen einzuführen. Das würde für russische Exporteure ein höheres Risiko und für Farmer niedrigere Einkommen bedeuten.
Zuletzt standen die Weizenpreise in Russland noch unter Druck, denn das Angebot nahm zu, da man auf den Betrieben Platz für die neue Ernte schaffen muss. Für Klasse III-Weizen im europäischen Teil Russlands sank der Preis um 125 Rubel auf 9.125 Rubel/Tonne. Forward-Preise am Schwarzen Meer für Weizen der neuen Ernte wurden mit $195/Tonne angegeben.
Nach Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums hat Russland in der zu Ende gehenden Vermarktungssaison 27,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert, darin enthalten sind 20 Mio. Tonnen Weizen. SovEcon behielt seine Schätzung für das Erntejahr 2015 auf 93 Mio. Tonnen bei, obwohl die Aussaat des Sommergetreides verspätet war. Die Vegetationsbedingungen waren dank des warmen April-Wetters gut. Die inländischen Handelsvolumen werden in den kommenden.

04.05.2015 Getreidemail

Uneinheitlich schlossen die Weizennotierungen am Freitag ihren Handel in Chicago. Technische Käufe konnten die zwei Frontmonate unterstützen. Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex belasteten jedoch die späteren Termine. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen am Donnerstag um 5.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen minimal schwächer. Aufgrund des Maifeiertags blieb die Euronext in Paris am Freitag geschlossen.
Die Europäische Union erteilte in der vergangenen Woche Exportlizenzen für 587.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 27,689 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,111 Mio. Tonnen). ADM Germany prognostiziert die deutsche Weizenernte 2015 auf 25,6 Mio. Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Rückgang um 2,1 Mio. Tonnen. Für die EU-Weizenernte liegt die Prognose bei 139,1 Mio. Tonnen (2014: 148,5 Mio. Tonnen).

04.05.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 28.04.2015 (CFTC)
Weizen: Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 21.04. - 28.04. um 1.468 Kontrakte. Sie erhöhten jedoch gleichzeitig ihre Short-Positionen um 11.757 Kontrakte. 106.913 Netto-Short-Positionen (+ 10.289) hält die Gruppe der institutionellen Anleger per 28.04. und bekräftigt damit die bearische Grundstimmung.
Mais: Beim Mais wurden die Long-Positionen um 16.537 Kontrakte erhöht. Gleichzeitig wurden aber auch die Short-Positionen um 43.622 Kontrakte deutlich erhöht. Damit stiegen die Netto-Short-Positionen um 27.085 Kontrakte auf 92.383 Netto-Short-Positionen.
Sojabohnen: Etwas positiver war die Entwicklung bei den Sojabohnen. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen um 8.344 Lots und bauten gleichzeitig den Bestand an Short-Positionen um 7.128 Lots ab. In Summe kam es so zu einer Reduzierung der Netto-Short-Positionen um 15.472 Kontrakte auf 32.033 Netto-Short-Positionen.
01.05.2015 Matif: Börsenandienungen über Senalia-Silo vorübergehend nicht möglich

Das von der französischen Terminbörse Matif autorisierte Liefersilo Senalia teilte gestern Abend in einer Presseerklärung mit, dass man vorerst keine weiteren Weizenandienungen zur Erfüllung von Terminkontrakten mehr annehmen kann. Die internationale Nachfrage nach französischem Mahlweizen sei derzeit rückläufig, es gibt aber ein großes Angebot für Börsenweizen. Sobald die Nachfrage nach Weizen in der von der Börse spezifizierten Qualitäten steigt, wird das Silo wieder Umschlagskapazitäten für die Abwicklung von Terminkontrakten freigeben. Senalia benötigt in den kommenden Tagen verstärkt Umschlagskapazitäten, um beispielsweise Futtergerste zu verladen.
Am Matif steht der Mai-15-Termin kurz vor seinem letzten Handelstag. Das ist zugleich die letzte Fälligkeit eines Terminkontraktes aus der Ernte 2014. Gestern waren noch 24.317 Lots zur Erfüllung offen. Neben dem Silo von Senalia können auch über das Lager von Socomac Weizenandienungen zur Erfüllung von Terminkontrakten abgewickelt werden. Mit Spannung wird jetzt beobachtet, ob die Umschlagskapazitäten der Börse dazu ausreichen, um das in Frankreich vorherrschende Preisniveau für Weizen fair widerzuspiegeln oder ob die Verkäufer es am Ende noch gezwungen werden und ihre Futures zu unfairen Preisen glattstellen müssen.

30.04.2015 ADM Prognosen zur Weizen- und Rapsernte 2015
Deutschland Weizenernte 2015: 25,6 Mio. Tonnen (2014: 27,7 Mio. Tonnen)
EU Weizenernte 2015: 139,1 Mio. Tonnen (2014: 148,5 Mio. Tonnen)
Deutschland Rapsernte 2015: 5,4 Mio. Tonnen (2014: 6,2 Mio. Tonnen)
EU Rapsernte 2015: 21,7 Mio. Tonnen (2014: 24,3 Mio. Tonnen)
Quelle: Reuters
30.04.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 587.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 16.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 27,689 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 25,111 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 2,306 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,393 Mio. Tonnen).

 

30.04.2015 EU importiert in dieser Woche 24.825 Tonnen zollfreien Weizen aus der Ukraine

Die Europäische Union hat in dieser Woche 24.825 Tonnen zollfreien Weizen aus der Ukraine importiert. Damit beläuft sich die Gesamtmenge in 2015 auf 402.580 Tonnen. Der Handel erfolgt im Rahmen eines Abkommens zwischen der EU und Kiew. Dies erlaubt eine jährliche zollfreie Weizeneinfuhr in Höhe von 950.000 Tonnen. Quelle: Reuters

30.04.2015 Ägypten hat seit Mitte April 700.000 Tonnen lokalen Weizen gekauft

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC teilte mit, dass man seit Mitte April 700.000 Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt gekauft habe. GASC beabsichtigt bis Ende Juni 3,7 Mio. Tonnen auf dem lokalen Markt zu kaufen. Das wäre ein Anstieg um 100.000 Tonnen zum Vorjahr. Quelle: Reuters

30.04.2015 Irak weist Angebote für Weizentender zurück

Der Irak hat im Tenderverfahren zum Kauf von 50.000 Tonnen Hartweizen alle Offerten zurückgewiesen. Mit $242,60/Tonne c&f free out wurde Weizen russischer Herkunft am günstigsten angeboten. Ursprünglich endete das Tenderverfahren am 20. April. Es wurde aber bis zum 27. April verlängert. Quelle: Reuters

30.04.2015 Südkoreas CJ weist Angebote für Weizentender zurück

Südkoreas CJ Cheiljedang Corp. hat alle Offerten zum Tender über den Kauf von 50.000 Tonnen US-Weizen aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. Die Offerten waren aufgrund des Kursanstiegs am Mittwoch höher als vermutet. Gesucht wurde Weizen zur Versendung im September. Quelle: Reuters

30.04.2015 Getreidemail

Technische Käufe, ein schwächerer US-Dollar gegenüber dem Euro, gute Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Masikomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Gewinnen schließen. Südkoreas NOFI hat rund 69.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft zur Ankunft Ende Oktober gekauft. Verkäufer ist das japanische Handelshaus Marubeni. Gezahlt werden $200,93/Tonne c&f. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 5.000 Kontrakte. Der stellvertretende Premierminister Russlands, Dvorkovich, hat seinen Landwirtschaftsminister um einen Terminvorschlag zur Aufhebung der Exportzölle für Weizen gebeten. Die Exportzölle für Weizen sollen in nächster Zukunft aufgehoben werden, mit Sicherheit aber vor dem 1. Juli. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse etwas fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures nicht von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und der Markt schloss uneinheitlich. Der festere Euro zum US-Dollar mindert die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Weltmarkt.

30.04.2015 Kurse der CBoT-Weizenfutures sinken im zweiten Monat in Folge

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures können sich auch heute Morgen – am dritten Tag in Folge – befestigen. Die Monatsbilanz fällt allerdings wie schon im März, negativ aus – siehe Chart, weil die Welt gut mit Weizen versorgt und das Wetter in allen Weizenanbauregionen der Welt gut für die Vegetation ist. Bis heute Morgen sind die Weizenkurse im April um 6,3 % gefallen.
Die Weizenpreise könnten weiter unter Druck geraten, da Russland erwägt, seinen Exportzoll, früher als bisher geplant, aufzuheben. Mitte Mai will Moskau über einen neuen Mechanismus zur Berechnung der Ausfuhrabgaben entscheiden.
Der U.S. Dollar sank in den letzten Tagen auf ein 9-Wochen-Tief aufgrund eines schwächer als erwarteten Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2015. Die Wettbewerbsfähigkeit des U.S. Weizen am Weltmarkt hat sich damit verbessert.

29.04.2015 Jordanien kauft 100.000 Tonnen Weizen

Jordanien kauft 100.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft. Quelle: Reuters

29.04.2015 Zölle auf russischen Weizen sollen baldmöglichst aufgehoben werden

Der stellvertretende Premierminister Russlands Dvorkovich hat seinen Landwirtschaftsminister um einen Terminvorschlag zur Aufhebung der Exportzölle für Weizen gebeten. Allerdings sei die Aufhebung des Importbanns derzeit kein Thema. Die Exportzölle für Weizen sollen aber in nächster Zukunft aufgehoben werden, mit Sicherheit aber vor dem 1. Juli. Quelle: Reuters

29.04.2015 Südkoras NOFI kauft 69.000 Tonnen Futterweizen
Südkoreas NOFI hat rund 69.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft zur Ankunft Ende Oktober gekauft. Verkäufer ist das japanische Handelshaus Marubeni. Gezahlt werden $200,93/Tonne c&f zzgl. $1,50 für die Verladung an einem weiteren Hafen.
Ausgeschrieben wurden folgende optionale Herkünfte: Vereinigte Staaten, Australien, Canada, Indien oder Schwarzmeer-Region. Quelle: Reuters
29.04.2015 Russlands Getreideexporte im April rückäufig

Russlands Getreideexporte im April werden infolge gesunkener Gersteexporte und der Stabilisierung des Rubels von 1,7 Mio. Tonnen im März auf etwa 1,3 Mio. Tonnen sinken, so das Analystenhaus SovEcon. Russland ist einer der Top Weizenexporteure für Destinationen in Nordafrika und dem Mittleren Osten. Zur Abkühlung der Inlandspreise hat die russische Regierung Im Februar Exportzölle auf Weizen eingeführt.
Im März konnte Russland die Weizenexporte auf 467.000 Tonnen steigern (Februar: 447.000 Tonnen). Grund dafür sind Lieferungen in den Iran und an die Türkei. Für den Monat April liegt die Prognose von SovEcon bei etwa 450.000 Tonnen.
Das Beratungsunternehmen geht davon aus, dass die Zölle auf Weizenlieferungen mit dem Ende der Vermarktungsperiode 2014/15 eingestellt werden. Vom Landwirtschaftsministerium liegt ein entsprechender Antrag bei der russischen Regierung. Eine Entscheidung wird jedoch erst getroffen, wenn mehr Klarheit über die Größe der russischen Getreideernte herrscht. Quelle: Reuters

29.04.2015 Südkoreas Samyang schreibt Weizentender aus
Südkoreas Samyang Corporation sucht im Auftrag mehrerer Mühlen insgesamt 30.000 Tonnen Weizen folgender Qualitäten zur Versendung zwischen dem 5.  September und dem 5. Oktober. Gebote sollen auf FOB-Basis erfolgen. Die Angebotsfrist endet heute:
13.200 Tonnen Western/Soft White, Proteingehalt max. 10,5%
1.500 Tonnen Western/Soft White, Proteingehalt  max. 8,5%
4.100 Tonnen Hard Red Winter, Proteingehalt min. 11,5%
11.200 Tonnen Dark Northern Spring, Proteingehalt min. 14%
Quelle: Reuters
29.04.2015 Südkoreas KFMC weist Angebote für Weizentender zurück

Südkoreas KFMC (Korea Flour Mills Co Ltd) hat alle erhaltenen Angebote im Rahmen des Tenderverfahrens zum Kauf von bis zu 32.200 Tonnen Weizen australischer Herkunft zurückgewiesen. Gesucht wurde Weizen zur Versendung im November. Quelle: Reuters

29.04.2015 EU-Weizen: Regen kam noch rechtzeitig

Nach einer trockenen Wetterperiode kam der Regen in Westeuropa gerade noch rechtzeitig sodass nun die Getreiderente der EU groß ausfallen wird, so die Ernteschätzer. Die Gesamternte wird aber wohl kleiner als im letzten Jahr werden. Wegen dem trockenen und warmen Wetter zu Beginn dieses Monats hatten Beobachter bereits Sorge, dass die Pflanzen unter Stress kommen. Nachdem es jetzt aber überall geregnet hat, stellt das Europäische Ernte-Monitoring gute Bodenfeuchte fest.
In Frankreich, dem Top-Weizenerzeuger und –Exporteur der EU, fiel der Regen in der Kernregion im nördlichen Getreidegürtel noch rechtzeitig. Zuvor war die Feuchte in den oberen Bodenschichten bereits bedenklich gering. Nun schätzen Analysten und Händler, dass Frankreich fast die Rekordmenge von 38 Mio. Tonnen ernten kann, da die Erträge überdurchschnittlich ausfallen werden und die Anbaufläche mit 5,2 Mio. Hektar die höchste seit 80 Jahren ist. Im letzten Jahr erzeugte Frankreich 37,5 Mio. Tonnen Weichweizen, die größte Ernte hatte Frankreich im Jahr 1998 mit 38,2 Mio. Tonnen.
Auch in Deutschland erwartet man eine ungewöhnlich große Erntemenge nahe der des letzten Jahres. Die Regenfälle sollen noch bis zum Wochenende anhalten und die Debatte um Trockenheit ist erst einmal vom Tisch. Der deutsche Genossenschaftsverband schätzt zur Monatsmitte die Weizenernte um 3,8 % kleiner als im Vorjahr und erhöhte damit ihre frühe Schätzung leicht.

29.04.2015 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago konnten sich nach den anfänglichen Verlusten gegen Ende der Sitzung erholen und die Kurse schlossen moderat fester. Technische Käufe, Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, ein schwächerer US-Dollar zum Euro sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen gaben dem Markt gegen Ende der Handelssitzung Unterstützung.
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 5.000 Kontrakte.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit leichten Aufschlägen.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten nur noch bedingt von der Kurserholung in Übersee profitieren. Sie schlossen zwar mit Verlusten, konnten sich jedoch von den Tagestiefstständen erholen. Die Niederschläge der letzten Tage, die in Westeuropa für gute Aufwuchsbedingungen sorgten, sowie der festere Euro setzten die Notierungen unter Druck.

29.04.2015 Südkoreas KFMS schreibt Weizentender aus
Südkoreas KFMC hat einen internationalen Tender zum Kauf von insgesamt 32.200 Tonnen Weizen australischer Herkunft ausgeschrieben. 
26.000 Tonnen Weichweizen (Proteingehalt 10,3% - 11%)
6.200 Tonnen Hartweizen (Proteingehalt min. 11,5%)
Die Frist für Anbebote (auf FOB-Basis) endete bereits heute morgen. Quelle: Reuters
28.04.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, die große Exportkonkurrenz auf dem Weltmarkt, gute Aufwuchsbedingungen in weiten Teilen der US-Weizenanbaugebiete sowie Kursverluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago auf einem 6 1/2-Monats-Tief schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspektionen lagen mit 543.929 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 375.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen beim CBoT Weizen um 8.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse etwas fester. Infolge der schwachen Vorgaben aus Übersee mussten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris auf allen Terminen deutliche Verluste hinnehmen. Der Frontmonat Mai erreichte dabei seinen niedrigsten Stand seit November 2014. Der „Crop Monitoring Service“ der EU hat in seinem gestern veröffentlichten Bericht die Prognose der EU Weichweizenerträge von 5,79 Tonnen/Hektar (März-Prognose) auf 5,89 Tonnen/Hektar erhöht. Damit liegt die aktuelle Schätzung 3,0% hinter dem Ergebnis des letzten Jahres, jedoch 3,7% über dem 5-Jahres-Durchschnitt.

28.04.2015 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 26.04.15  55% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 36%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 17%. Quelle: Reuters

28.04.2015 Bestandsbericht US-Winterweizen 2014/15

27.04.2015 Weizen-Chart

September-Notierungen im Vergleich (Kurse in Euro/Tonne)

 

27.04.2015 Farmer-freundliche Agrarpolitik in Argentinien muss sich erst noch bestätigen

Argentiniens Farmer werden den Weizenanbau wohl nicht ausweiten, obwohl alle Präsidentschaftskandidaten, die im Oktober zur Wahl stehen, ein Ende des Export-Quotensystems versprechen, das in den Vorjahren eine Anbauausweitung verhinderte. Die noch amtierende Präsidentin Cristina Fernandez kann aufgrund der Verfassung für eine weitere Amtsperiode nicht mehr antreten. Während ihrer gesamten Amtszeit lag sie sich mit der Farmer Lobby in den Haaren. Alle neuen Kandidaten wollen die umstrittenen Export-Regulierungen lockern.
Die Winter-Weizenaussaat in Argentinien beginnt im Mai, die daraus erwachsene Ernte wird also unter einer anderen – möglicherweise agrarfreundlicheren - Administration vermarktet. Trotzdem schätzen Analysten und Bauernverbände, dass die Anbaufläche über die bisherigen 4,4 Mio. Hektar nicht hinauskommt. Man glaubt nicht an die Versprechen der Politiker, sondern will abwarten, wie eine agrarfreundlichere Politik tatsächlich umgesetzt wird.
Das bisherige Regime für Agrarexporte schätzt die Ernte und zieht davon den Inlandsbedarf ab. Die Inlandspreise werden so gedeckelt und die Farmer können von steigenden Preisen am Weltmarkt nicht profitieren. Exportmengen sind nicht vorhersehbar und die Farmer wissen nicht, welche Menge sie anbauen dürfen, um einen Wettbewerb unter den Käufern zu erzeugen.
Das System findet auch beim Mais, aber nicht bei der Sojabohne Anwendung. Das Land ist so zum weltweit größten Sojamehl Exporteur und zum drittgrößten Sojabohnen Exporteur geworden. Die beiden Präsidentschaftskandidaten mit den größten Erfolgsaussichten, eine Regierung zu bilden, wollen sowohl das Quotensystem abbauen, als auch die 23 % Exportsteuern auf Weizen abschaffen. Ein weiterer Kandidat verspricht eine Senkung der Exportzölle, will aber das Quotensystem erhalten. Die nächste Weizenernte wird eingefahren, kurz nachdem die Wahlen stattgefunden haben. Dann bekommen die Farmer mehr Sicherheit über die neue Agrarpolitik in Argentinien.

27.04.2015 Weizennotierungen in Paris weiter unter Druck

Gute Wachstumsbedingungen in Westeuropa  sowie negative Vorgaben von den US-Weizennotierungen üben weiter Durck auf die Weizennotierungenin an der Euronext in Paris aus. Die Dezember 15-Fälligkeit erreichte mit einem Kurs von 181,00 Euro/Tonne den niedrigsten Stand seit 5 Monaten. Quelle: Reuters

27.04.2015 EU Crop Monitor erhöht Prognosen der Weizen, Rapssaat und Gersteerträge 2015
Der „Crop Monitoring Service“ der EU hat in seinem heute veröffentlichten Bericht die Prognose der EU Weichweizenerträge von 5,79 Tonnen/Hektar (März-Prognose) auf 5,89 Tonnen/Hektar erhöht. Damit liegt die aktuelle Schätzung 3,0% hinter dem Ergebnis des letzten Jahres, jedoch 3,7% über dem 5-Jahres-Durchschnitt.
Ebenfalls erhöht wurde die Prognose der EU-Rapssaat-Erträge von 3,24 Tonnen/Hektar auf 3,35 Tonnen/Hektar. Das wäre ein Rückgang um 6,4% zum letzten Jahr, jedoch 6,9% über dem 5-Jahres-Durchschnitt.
Bei der Braugerste (Wintergerste und Sommergerste) wurde die Prognose von 4,63 Tonnen/Hektar auf 4,71 Tonnen/Hektar erhöht (-3,6% zum Vorjahr, +2,5% über dem 5-Jahres-Durchschnitt). Quelle: Reuters
27.04.2015 Marokko erwartet Rekordergebnis für Getreideernte 2015

Marokkos Getreideernte könnte nach Angaben des Landwirtschaftsministers Aziz Akhannouch infolge guter Wachstumsbedingungen ein Rekordergebnis von 11 Mio. Tonnen erreichen. wurden 6,7 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Zum Schutz des lokalen Marktes wird Marokko wird den Zollsatz für Weichweizenimporte vom 1. Mai bis zum 31. Oktober von 17,5% auf 75% erhöhen. Das kündigte die Regierung im April mit. Quelle: Reuters

27.04.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, Niederschlagsvorhersagen für die südlichen US-Plains, die weltweit gute Versorgungslage mit Weizen, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie Kursverluste beim Soja- und Maiskompex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit deutlichen Abschlägen schließen. Der internationale Getreiderat (IGC) hat seine Prognose der globalen Weizenernte 2015/16 in seinem monatlich erscheinenden Update um 4 Mio. Tonnen (zum Vormonat) auf 705 Mio. Tonnen gesenkt. Das Vorjahresergebnis lag bei 721 Mio. Tonnen. Ausschlaggebend für die Senkung waren geringere Aussichten der Ernten in Argentinien, China und Indien. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.500 Kontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse minimal fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizennotierungen den schwachen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben auf allen Terminen nach. Gute Wachstumsbedingungen in Westeuropa sowie die leichte Erholung des Euro zum US-Dollar erhöhten den Druck.

26.04.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 21.04.2015 (CFTC)
Weizen: Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 14.04. - 21.04. um 4.044 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 10.458 Kontrakte. 93.624 Netto-Short-Positionen (+ 14.502) hält die Gruppe der institutionellen Anleger per 21.04. und bestätigt damit ein weiteres Mal die bearische Grundstimmung.
Mais: Beim Mais wurden die Long-Positionen um 8.749 Kontrakte reduziert. Gleichzeitig wurden die Short-Positionen um 8.237 Kontrakte erhöht. Damit stiegen die Netto-Short-Positionen um16.986 Kontrakte auf 65.298 Netto-Short-Positionen.
Sojabohnen: Etwas positiver war die Entwicklung bei den Sojabohnen. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen um 7.327 Lots und bauten gleichzeitig den Bestand an Short-Positionen um 29.884 Lots ab. In Summe kam es so zu einer Reduzierung der Netto-Short-Positionen um 37.211Kontrakte auf 47.505 Netto-Short-Positionen.
24.04.2015 IGC senkt Prognose der globalen Maisproduktion 2015/16
Der internationale Getreiderat (IGC) hat seine Prognose der globalen Maisernte 2015/16 in dem monatlich erscheinenden Update um 10 Mio. Tonnen (zum Vormonat) auf 951 Mio. Tonnen erhöht. Damit liegt die Prognose 43 Mio. Tonnen hinter dem Ergebnis des Vorjahres von 994 Mio. Tonnen.
Der Maisverbrauch für die Vermarktungsperiode 2015/16 wurde vom IGC auf 969 Mio. Tonnen geschätzt. Die Prognose der Endbestände zum Ende 2015/16 liegt bei 181 Mio. Tonnen gegenüber 198 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Die neueste Prognose beinhaltet Aufwärtskorrekturen für China (von 216 Mio. Tonnen auf 219 Mio. Tonnen) sowie für Serbien (von 5,2 Mio. Tonnen auf 7,2 Mio. Tonnen) und für Mexiko (von 21,4 Mio. Tonnen auf 23,0 Mio. Tonnen.
Einen Rückgang prognostiziert das IGC bei der globalen Weizenproduktion. Sie wurde für die Vermarktungsperiode 2015/16 um 4 Mio. Tonnen (zum Vormonat)auf 705 Mio. Tonnen gesenkt. Das Vorjahresergebnis lag bei 721 Mio. Tonnen. Ausschlaggebend für die Senkung waren geringere Aussichten der Ernten in Argentinien, China und Indien. Quelle: Reuters
24.04.2015 EU-Weizen profitiert von starken Exporten
Die Weizennotierungen schlossen gestern in Paris aufgrund guter EU-Exporte mit Aufschlägen. Eine leichte Erholung der Weizennotierungen in Chicago sowie eine natürliche Unsicherheit bei den derzeit in einer entscheidenden Wachstumsphase befindenden Winterweizenbeständen gaben dem Markt Unterstützung.
Der Frontmonat Mai beendete den Handelstag mit einem Aufschlag von 1,50 Euro zum Vortag auf 185 Euro/Tonne. Auf die Termine der neuen Ernte schlossen ebenfalls mit Aufschlägen.
Die EU vergab in dieser Woche Exportlizenzen für insgesamt 679.000 Tonnen. Für die laufende Vermarktungsperiode 2014/15 wurden bisher Exportlizenzen für 27,102 Mio. Tonnen Weizen erteilt.
„Wir erleben derzeit sehr belebte Exportaktivitäten“, so ein deutscher Händler. „Frankreich bleibt bei den Standartqualitäten sehr wettbewerbsfähig, Deutschland bedient höhere Qualitäten.“ In Hamburg finden derzeit Verladungen für 120.000 Tonnen Weizen Richtung Saudi Arabien, 55.000 Tonnen Richtung Algerien, 31.000 Tonnen Marokko und 25.000 Tonnen für Israel statt.
Die Weizennnotierungen gerieten in der vergangenen Woche aufgrund der Niederschläge in einigen US-Weizenanbaugebieten und besseren Wachstumsbedingungen in den Vereinigten Staaten, Europa und der Schwarzmeerregion unter Druck. Andererseits führten Meldungen über trockene Wetterbedingungen im Norden Frankreichs zu einer leichten Verunsicherung.
24.04.2015 Update für Ukraines Getreideexporte

Seit Juli 2014 hat die Ukraine 28,5 Mio. Tonnen Getreide exportiert, im Vorjahr waren es zum gleichen Termin 29,1 Mio. Tonnen teilte das dortige Agrarministerium gestern mit. In der Gesamtmenge waren 9,9 Mio. Tonnen Weizen, 14,1 Mio. Tonnen Mais sowie 4,3 Mio. Tonnen Gerste enthalten. Bis zum Ende der diesjährigen Vermarktungssaison sollen insgesamt 37 Mio. Tonnen Getreide exportiert werden. Im Vorjahr waren es 32,8 Mio. Tonnen. Unabhängige Analysten schätzen die Exporte in dieser Saison allerdings nur auf 33-34 Mio. Tonnen. Ukraine hat in 2014 eine Rekordernte von 63,8 Mio. Tonnen eingefahren.

24.04.2015 Getreidemail

Uneinheitlich schlossen gestern die Weizennotierungen ihren Handel in Chicago. Technische Verkäufe sowie Spreadaktivitäten gegenüber dem Kansas-City-Weizen belasteten den Markt. Unterstützung kam vom schwächeren US-Dollar zum Euro sowie besser als erwarteter US-Export-Zahlen. Sie lagen in dieser Woche für das Vermarktungsjahr 2014/2015 mit 397.500 Tonnen über den Markterwartungen von 0 -100.000 Tonnen. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde auf nahezu unverändertem Niveau. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an CBoT Netto-Short-Positionen beim Weizen um 2.000 Kontrakte.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris profitieren weiter von der guten Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Exportmarkt und konnten auf allen Terminen zulegen. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 679.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 27,102 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 24,663 Mio. Tonnen).

23.04.2015 Ukraines Getreideexporte auf 28,5 Mio. Tonnen gestiegen

Seit Beginn der Vermarktungsperiode 2014/15 hat die Ukraine insgesamt 28,5 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Die Gesamtmenge beinhaltet 9,9 Mio. Tonnen Weizen, 14,1 Mio. Tonnen Mais und 4,3 Mio. Tonnen Gerste. Das Landwirtschaftsministerium schätzt das Exportpotenzial für die laufende Vermarktungsperiode auf bis zu 37 Mio. Tonnen (Vorjahr: 32,8 Mio. Tonnen). Analysten sind mit ihrer Prognose von rund 33 - 34 Mio. Tonnen etwas zurückhaltender. Quelle: Reuters

23.04.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 679.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 9.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 27,102 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 24,663 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 2,290 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,372 Mio. Tonnen).

 

23.04.2015 Irak vertagt Entscheidung zu Weizentender

Iraks staatliche Getreidebörse hat die Entscheidung zum Kauf von 50.000 Tonnen Hartweizen, die per Tender ausgeschrieben wurden, vertagt. Die Angebosfrist endete am Montag und die Angebote sollten eine Gültigkeit bis zum 24. April aufweisen. Das günstigste Angebot lag bei $242,60/Tonne c&f free out. Händlern zufolge wurde Weizen russischer Herkunft angeboten. Quelle: Reuters 

23.04.2015 Japan kauft 107.743 Tonnen Weizen via Tender
Japans Landwirtschaftsministerium hat im Rahmen eines regulären Tenderverfahrens insgesamt 107.743 Tonnen Qualitätsweizen gekauft.
In den Vereinigten Staaten wurden 21.330 Tonnen „Western White“, 24.990 Tonnen „Hard Red Winter“ sowie 25.543 Tonnen „Dark Northern Spring“ (Proteingehalt min.: 14%) gekauft.
In Kanada kaufte man 35.880 Tonnen „Western Red Spring“ (Proteingehalt min. 12,5%).
Die Verladung soll zwischen dem 21. Mai und dem 20. Juni erfolgen.
Japan ist der weltweit sechsgrößte Weizenimporteur. Ausschreibungen finden in der Regel drei Mal im Monat statt. Quelle: Reuters
23.04.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie ein Mangel an neuen fundamentalen Informationen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Abschlägen schließen. US-Weizen gilt am Weltmarkt im Vergleich mit Qualitäten aus dem Schwarzmeerraum weiterhin als nicht wettbewerbsfähig . Südkoreas KFMC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 35.300 Tonnen Weizen australischer Herkunft zur Versendung im September. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen beim CBoT Weizen um 3.000 Kontrakte. Heute um 14:30 Uhr veröffentlicht das USDA das Ergebnis der wöchentlichen US-Export-Sales. Analystenschätzungen im Vorfeld liegen für das VM 2014/15 bei 0 - 100.000 Tonnen und für das VM 2015/16 bei 50.000 - 250.000 Tonnen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen etwas fester.
Bei vergleichsweise geringem Handelsvolumen konnten sich die Weizenfutures an der Euronext in Paris behaupten und die Kurse legten leicht zu. In Frankreich wird in einigen Regionen über zu trockene Wetterbedingungen berichtet.

22.04.2015 Ägypten: Neues Lagersystem soll Getreideverluste eingrenzen

In der kommenden Woche will Ägypten ein neues Getreidelagersystem aus der Taufe heben. Das teilte heute der Versorgungsmister der ägyptischen Regierung gegenüber der Presse mit. Für $28 Mio. hat das U.S. Unternehmen Blumberg Grains im Auftrag der ägyptischen Regierung 93 Läger mit einem Qualitätssicherungssystem ausgestattet. Der Minister hofft, dass damit nun ein Viertel der jährlichen Verluste bei der Getreidelagerung verhindert werden können und so $140 Mio. eingespart werden können. Die Bauarbeiten sollen rechtzeitig zur Ernte, die jetzt im April stattfindet, abgeschlossen werden.
Aus der Ernte heraus kauft die ägyptische Regierung von den lokalen Bauern geschätzte 3,5 Mio. Tonnen Getreide, die in den kommenden Monaten dann für die Armenspeisung für die Herstellung von subventioniertem Brot als Grundnahrungsmittel zur Verfügung stehen. Darüber hinaus importiert Ägypten rund 4,3 Mio. Tonnen Weizen pro Wirtschaftsjahr vom Weltmarkt für das Hilfsprogramm.

22.04.2015 Südkoreas KFMC kauft 35.300 Tonnen Weizen
Südkoreas KFMC hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 35.300 Tonnen Weizen australischer Herkunft zur Versendung im September gekauft.
27.500 Tonnen Standard White Wheat mit einem Proteingehalt von 10,3 - 11,0% wurden zum Preis von rund $242 bis $243/Tonne fob gekauft. 
Weitere 7.800 Tonnen Hard Wheat mit einem Proteingehalt von min. 11,5% wurden zum Preis von $246 bis $247/Tonne fob gekauft. Quelle: Reuters
22.04.2015 Putin ernennt neuen Landwirtschaftsminister

Russlands Präsident Wladimir Putin hat einen neuen Landwirtschaftsminister ernannt. Es ist Alexander Tkachev, zuvor Gouverneur von Krasnodar, einer der wichtigsten Weizenanbauregionen Russlands. Tkachev übernimmt das Amt des bis dahin amtierenden Landwirtschaftsministers Nikolai Fyodorov, der nun zum Berater für Präsident Putin ernannt wurde. Die Kernaufgabe des neuen Landwirtschaftsministers soll darin bestehen, die einheimische Nahrungsmittelproduktion zu steigern und damit Russland unabhängiger von Importen zu machen.
Ein wirklicher Entscheidungsträger ist das Landwirtschaftsministerium nicht, so ein Händler, der nicht namentlich genannt werden wollte. Die wichtigen Entscheidungen werden vom Kreml oder der Regierung getroffen, in der der stellvertretende Ministerpräsident Arkady Dvorkovich zuständig für den Bereich Landwirtschaft ist.
Russland ist einer der weltweit größten Weizenexporteure und wichtiger Lieferant für Nordafrika und dem Nahen Osten. Die Region Krasnodar produziert etwa 12 Mio. Tonnen Getreide pro Jahr, das ist mehr als 10% der gesamten Getreideernte Russlands. Quelle: Reuters

22.04.2015 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und die Kurse konnten leicht zulegen. Technische Käufe sowie Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften gaben dem Markt Unterstützung. Die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen verhinderte jedoch höhere Aufschläge. Das US-Landwirtschaftsministerium meldet in seinem wöchentlichen Bericht (US-Crop-Conditions) eine unveränderte Situation in der Bewertung der US-Winterweizenbestände. Danach befinden sich 42% der Bestände in einem "guten bis exzellenten" Zustand. 19% der Bestände erhalten die Bewertung "schwach bis sehr schwach". Südkoreas KFMC sucht im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens insgesamt 35.300 Tonnen Weizen australischer Herkunft zur Versendung im September. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 CBoT-Weizen-Kontrakte.
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde etwas schwächer.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures in einem eher lustlosen Handel auf fast unverändertem Niveau zum Vortag. Hierzulande sind die Wachstumsbedingungen weiterhin sehr gut und nähren die Erwartungen einer überdurchschnittlich großen Ernte.

22.04.2015 Südkoreas KFMC sucht Weizen
Südkoreas KFMC sucht im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens insgesamt 35.300 Tonnen Weizen australischer Herkunft zur Versendung im September. 
27.500 Tonnen Standard White (Proteingehalt: 10,3 - 11,0%)
7.800 Tonnen Hard (Proteingehalt: min. 11,5%)
Quelle: Reuters
21.04.2015 Ägyptens Weizenbestände
Ägyptens Weizenbestände für die Armenspeisung reichen nach Angaben des zuständigen Ministers Khaled Hanafi bis Ende Mai. Die Ausgaben Ägyptens für subventionierte Lebensmittel sanken in diesem Jahr um 0,2% auf 4% des Gesamthaushaltes.
Zuletzt kaufte Ägypten 300.000 Tonnen Weizen französischer, rumänischer und  russischer Herkunft zum Durchschnittspreis von $221,39/Tonne. Lieferung: 5. - 15. Juni. Quelle: Reuters
21.04.2015 Ukraine / Getreideexporte per 20. April

Die Ukraine hat seit Beginn der laufenden Vermarktungsperiode 2014/15 per 20. April insgesamt 27,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Die Exporte beinhalteten 9,83 Mio. Tonnen Weizen, 12,42 Mio. Tonnen Mais und 4,26 Mio. Tonnen Gerste.
2014 erreichte die ukrainische Getreideernte (inkl. Krim)ein Rekordergebnis von 63,8 Mio. Tonnen. Quelle: Interfax

21.04.2015 US-Sommerweizenpflanzungen kommen zügig voran
Der aktuelle Fortschrittsbericht (U.S. weekly crop progess) des US-Landwirtschaftsministeriums besagt, dass per 19.04.15 36% der geplanten Flächen mit Sommerweizen bestellt wurden. In der Vorwoche lag dieser Wert bei 17%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 19%.
Beim Mais wurden 9% der geplanten Flächen per 19.04. bestellt (Vorwoche: 2%). Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt 13% Quelle: Reuters
21.04.2015 Getreidemail

Technische Käufe, Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie festere Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Gewinnen schließen.
Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 564.502 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 325.000 - 450.000 Tonnen. Russlands "Institute for Agricultural Market Studies" (IKAR) hat die Prognose der russischen Weizenernte 2015 auf 54 - 59 Mio. Tonnen erhöht. Die vorherige Prognose lag bei 52 - 57 Mio. Tonnen. Bangladeschs staatlicher Getreideeinkäufer kaufte vergangene Woche 50.000 Tonnen Weizen französischer Herkunft zum Preis von $243,69/Tonne cif liner out. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.500 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen leicht schwächer.
An der Euronext in Paris handelten die Weizenfutures in einer engen Preisspanne und beendeten den ersten Handelstag der neuen Woche auf allen Fälligkeiten auf nahezu unverändertem Niveau.

21.04.2015 Bestandsbericht US-Winterweizen 2014/15

20.04.2015 IKAR erhöht Prognose der russischen Weizenernte 2015

Russlands "Institute for Agricultural Market Studies" (IKAR) hat die Prognose der russischen Weizenernte 2015 auf 54-59 Mio. Tonnen erhöht. Die vorherige Prognose lag bei 52-57 Mio. Tonnen. Begründet wird die Anhebung mit dem guten Zustand der Wintergetreidebestände und guten Bodenbedingungen in Sibirien. Quelle: Reuters

20.04.2015 Bangladesch kauft 50.000 Tonnen Weizen

Bangladeschs staatlicher Getreideeinkäufer hat 50.000 Tonnen Weizen französischer Herkunft zum Preis von $243,69/Tonne cif liner out gekauft. Verkäufer ist Phoenix Commodities. Der Vertrag wurde vergangene Woche unterzeichnet. Das teilte ein Beamter der Behörde mit. In diesem Jahr hat sich Frankreich zu einem bedeutenden Weizenlieferanten für Bangladesch entwickelt. Der Fall des Euros und die niedrigen Frachtraten halfen Frankreich, größere Mengen Futtergetreide an Destinationen in Asien zu verkaufen. Bangladeschs staatlicher Getreideeinkäufer plant im aktuellen Vermarktungsjahr, das im Juni endet, insgesamt 900.000 Tonnen Weizen zu importieren. Zusätzlich importieren private Händler 2,5 – 3,0 Mio. Tonnen Weizen jährlich, um den inländischen Bedarf decken zu können. Die eigene Weizenproduktion liegt bei rund 1 Mio. Tonnen. Während der Weizenverbrauch in Bangladesch steigt, ist der Reisverbrauch des südasiatischen Landes mit seinen 160 Mio. Einwohnern stabil. Quelle: Reuters

20.04.2015 Weizentender Irak / Russischer Weizen am günstigsten

Russischer Weizen wurde im Rahmen des vom Irak ausgeschriebenen Tenderverfahrens zum Kauf von 50.000 Tonnen Hartweizen mit einem Preis von $242,60/Tonne c&f free out am günstigsten angeboten. Die Angebotsfrist endet am heutigen Montag. Ein Geschäftsabschluss wurde noch nicht gemeldet. Quelle: Reuters

20.04.2015 Getreidebestände in der Ukraine

In der Ukraine waren die Getreidebestände laut dem dortigen Statistikamt am 1. April bei 16,2 Mio. Tonnen. Die Menge setzt sich zusammen aus 5,3 Mio. Tonnen Weizen, 1,2 Mio. Tonnen Gerste und 8,9 Mio. Tonnen Mais. Die Bestände in hunderten von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben wurden nicht erfasst.
Die Ukraine erntete in 2014 63,8 Mio. Getreide und der Inlandsbedarf wird mit 26 Mio. Tonnen angegeben. Es sollen 32 bis 37 Mio. Tonnen Getreide exportiert werden.

20.04.2015 Getreidemail

Auf unverändertem bis leicht schwächerem Niveau schlossen am Freitag die Weizennotierungen den Handel in Chicago. Shorteindeckungen und ein etwas schwächerer US-Dollar zum Euro gaben dem Markt Unterstützung, während auf der negativen Seite die schwache weltweite Nachfrage nach US-Weizen sowie Regenfälle in weiten Teilen der US-Weizenanbaugebiete standen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen mit überschaubaren Gewinnen. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures am Freitag Nachmittag von ihren Tagestiefstständen erholen und die Kurse schlossen nur minimal schwächer.  
Der staatliche ägyptische Getreideeinkäufer GASC teilte am Samstag den Kauf von 300.000 Tonnen Weizen zum Durschschnittspreis von $221,39/Tonne c&f . Gekauft wurden 180.000 Tonnen Weizen französischer Herkunft sowie weitere 60.000 Tonnen russischer Herkunft und 60.000 Tonnen rumänischer Herkunft zur Lieferung: 5. - 15. Juni.

20.04.2015 Importeure aus Vereinigten Arabischen Emiraten schreiben Weizentender aus
Importeure aus den Vereinigten Arabischen Emiraten haben zweit internationale Tender ausgeschrieben:
Im ersten Tender werden 45.000 Tonnen Hartweizen, 110.000 Tonnen Mahlweizen und 20.000 Tonnen Futtergerste gesucht.
In einem weiteren Tenderverfahren werden 130.000 Tonnen Mais (Yellow Corn), 15.000 Tonnen Futtergerste australischer Herkunft, 6.000 Tonnen Weizen (White Wheat) australischer Herkunft, sowie 42.000 Tonnen Sojaschrot gesucht. Die Angebotsfrist endet am 23. April. Quelle: Reuters
20.04.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 14.04.2015 (CFTC)

Weizen: Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 07.04. - 14.04. um 158 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 11.077 Kontrakte. Mit 82.122 Netto-Short-Positionen (+ 11.235) ist die Mehrheit der institutionellen Anleger per 14.04. weiterhin sehr bearisch gestimmt. 
Mais: Beim Mais wurden die Long-Positionen um 10.188 Kontrakte reduziert. Gleichzeitig wurden die Short-Positionen um 47.215 Kontrakte erhöht. Damit drehten institutionelle Anleger ihren Bestand von 9.091 Netto-Long-Positionen in 48.312 Netto-Short-Positionen.
Sojabohnen: Weiter bearisch war auch die Entwicklung bei den Sojabohnen. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen um 9.016 Lots und bauten gleichzeitig den Bestand an Short-Positionen um 27.108 Lots aus. In Summe kam es so zu einem Anstieg der Netto-Short-Positionen um 36.124 Kontrakte auf 84.716 Netto-Short-Positionen.
19.04.2015 Ägypten kauft 300.000 Tonnen Weizen in Frankreich, Rumänien und Russland

Der staatliche ägyptische Getreideeinkäufer GASC teilte am Samstag den Kauf von 300.000 Tonnen Weizen zur Lieferung 5. - 15. Juni mit. 180.000 Tonnen Weizen französischer Herkunft (jeweils 60.000 Tonnen von Cargill, Glencore und Soufflet) sowie weitere 60.000 Tonnen russischer Herkunft von Cargill und 60.000 Tonnen rumänischer Herkunft von Nidera. Der Durchschnittspreis lag bei $221,39/Tonne auf c&f Basis. Quelle: Reuters

17.04.2015 Deutscher Weizen für den Iran

Ein Massengutfrachter wird in der kommenden Woche 60.000 Tonnen Weizen in Deutschland für die Auslieferung an den Iran laden. Ende März wurde im Iran bekannt, dass man 80.000 Tonnen Weizen aus Deutschland und/oder der Schwarzmeerregion gekauft habe. Auch damals hatte der Iran bereits größere Weizenmengen in Deutschland bezogen. Quelle: Reuters

17.04.2015 Frankreich: 27% der geplanten Flächen für die Maisernte sind bestellt

Französische Landwirte haben per 13. April 27% der geplanten Flächen für die Maisaussaat bestellt. Das ist ein Fortschritt von 2% zur Vorwoche. Die trockenen und warmen Wetterbedingungen verhalfen zu dem Fortschritt der Feldarbeiten, jedoch liegt das Tempo der Maisaussaat deutlich hinter dem des Vorjahres, als zum selben Zeitpunkt bereits 35% der geplanten Flächen bestellt waren. Analysten erwarten einen leichten Rückgang der Aussaatfläche beim Mais zugunsten von Weizen.
Beim Weizen wird der Zustand der Pflanzen zu 92% mit „gut“ bis „sehr gut“ bewertet. Das ist ein Anstieg um 1% zur Vorwoche. Analysten wiesen allerdings darauf hin, dass sich die vorhergesagten trockenen Wetterbedingungen für die nächsten Tage negativ auf den Zustand der Pflanzen auswirken könnten. Einer Schätzung zufolge befinden sich 25% der Weichweizenbestände im 2-Knoten-Stadium. Im Vorjahr waren es zur selben Zeit 59%.

17.04.2015 Weizenexportzoll/ Russisches Landwirtschaftsministerium macht Vorschlag

Das russische Landwirtschaftsministerium hat der Regierung vorgeschlagen, die Steuer auf Weizenexporte, die seit dem 1. Februar erhoben wird, zum 30.06.2015 aufzuheben. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Quellen des russischen Landwirtschaftsministeriums.
Die russische Regierung wird eine Entscheidung jedoch erst im Mai oder Juni treffen, wenn mehr Klarheit über das Volumen der Getreideernte herrscht. Quelle: Reuters

17.04.2015 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und die Kurse konnten leicht zulegen. Technische Käufe und ein schwächerer US-Dollar zum Euro unterstützten den Markt. Mit nur 47.900 Tonnen Weizen fielen die wöchentlichen US-Export-Sales für das Vermarktungsjahr 2014/15 enttäuschend aus. Im Vorfeld lagen die Erwartungen der Analysten bei 100.000 - 300.000 Tonnen. Äthiopiens Regierung hat einen internationalen Tender zum Kauf von 400.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben. Gesucht wird Weizen optionaler Herkunft aus dem Erntejahr 2014/15 mit einem Proteingehalt von 12% zur Versendung im Juli/August. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die e-CBoT mit Abschlägen. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee nicht folgen und die Kurse gaben weiter nach. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 741.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 26,423 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 24,285 Mio. Tonnen).

17.04.2015 Größter Wochenverlust seit Juli beim CBoT-Weizen

Der Chicago-Weizenfuture ist auf dem Weg, den größten Wochenverlust seit Juli 2014 zu verbuchen. Auch heute Morgen sind die Kurszahlen rot und es ist bereits die vierte von fünf Sitzungen, in der die Kurse nachgeben. Für den Hard Red Winter-Weizen ist der Regen in den USA noch rechtzeitig gekommen. Die Erwartung einer guten Ernte stoßen zusammen mit einem geringen Bedarf für U.S. Weizen auf dem Weltmarkt. Die U.S. Exporte dieser Woche markieren einen jährlichen Vermarktungstiefststand. Nun hoffen die Exporteure auf die Ausschreibung von 400.000 Tonnen die Äthiopien gestern ausgeschrieben hat. Fondsgesellschaften haben gestern 2.000 Lots Weizenfutures gekauft.

16.04.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 741.000 Tonnen Weizen und Importlizenzen für 62.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 26,423 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 24,285 Mio. Tonnen) und die Importe für Weizen auf insgesamt 2,281 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,356 Mio. Tonnen).
16.04.2015 Strategie Grains erhöht Prognose der EU Weichweizenexporte 2014/15
Das private Analystenhaus Strategie Grains hat seine Prognose der EU Weichweizenexporte 2014/15 um 2,1 Mio. Tonnen auf 32 Mio. Tonnen erhöht. Grund ist die starke Nachfrage nach europäischen Mahl- und Futterweizen, insbesondere aus Asien und Nordafrika, sowie die geschwundene Konkurrenz aus Russland, wo ab dem 1. Februar Exportzölle aus russische Weizenlieferungen erhoben werden.
Für die Saison 2015/16 verbessern sich die EU-Weichweizen-Exportaussichten um 2,2 Mio. Tonnen auf 31,2 Mio. Tonnen. Die Prognose der Weizen-Endbestände 2014/15 wurde von Strategie Grains um 2 Mio. Tonnen auf 16,2 Mio. Tonnen reduziert.
Die Prognose der EU-Gerste-Exporte 2014/15 wurde um 300.000 Tonnen auf 8,7 Mio. Tonnen erhöht. Frankreichs Beitrag liegt bei etwa 2,4 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
16.04.2015 Äthiopien schreibt Weizentender aus
Äthiopiens Regierung hat einen internationalen Tender zum Kauf von 400.000 Tonnen Mahlweizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am heutigen Donnerstag.
Gesucht wird Weizen optionaler Herkunft auf dem Erntejahr 2014/15 mit einem Proteingehalt von 12%. Die Versendung soll im Juli/August erfolgen. Angebote sollen auf c&f Basis erfolgen und eine Gültigkeit von 15 Tagen aufweisen.
"Das ist die größte Ausschreibung Äthiopiens seit Jahren", so ein europäischer Händler. "Gewöhnlich lauten die Ausschreibungen über rund 70.000 Tonnen. Das aktuell niedrige Preisniveau scheint für Äthiopien attraktiv zu sein", so der Händler. Quelle: Reuters
16.04.2015 Matif-Weizen: Euronext führt Inter-Commodity-Spread-Kontrakte ein
Die Euronext teilte gestern mit, dass sie ab dem 6. Mai Spread-Kontrakte zwischen den beiden Matif-Weizenkontrakten anbieten wird. Damit will man die Liquidität des neuen Mahlweizens Nr. 3 erhöhen. Dieser Kontrakt wurde auf Wunsch vieler Marktteilnehmer angeboten, um die Verunsicherung bezüglich der im alten Kontrakt spezifizierten Qualitätskriterien abzubauen. Im letzten Sommer war die französische Getreideernte verregnet, sodass eine große Menge Weizen nur Futterqualität hatte. Käufer von Terminkontrakten hatten die Befürchtung, dass die physische Börsenandienung mit einer Futterweizenqualität erfolgt. Bisher hat sich auf den neuen Matif-Weizenfutures noch kein großer Kontraktbestand aufgebaut.
Die ZMP wird am kommenden Dienstag in Hamburg eine Veranstaltung zu dem Thema „Unsicherheit auf dem Weizenterminmarkt“ durchführen. Die Einladung und eine Presserklärung dazu finden Sie hier.
16.04.2015 Getreidemail

Weitere Aussichten auf Niederschläge für weite Teile der US-Plains, technische Verkäufe sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago auf einem 1-Monats-Tief schließen. Argentiniens Weizenanbaufläche 2015/16 liegt nach Prognosen der "Buenos Aires Grains Exchange" bei 4,1 Mio. Hektar (Vorjahr: 4,4 Mio. Hektar). Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 5.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die e-CBoT mit leichten Aufschlägen. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwachen Vorgaben aus Übersee und die Kurse mussten erneut auf allen Terminen Abschläge hinnehmen. Russlands Landwirtschaftsminister Nikolai Fyodorov erklärte, dass die Entscheidung über eine mögliche Beibehaltung der Exportzölle auf Weizenlieferungen über den 30.06.15 hinaus erst im Juni 2015 getroffen wird, wenn mehr Klarheit über die Größe der russischen Getreideernte 2015 herrscht.

16.04.2015 CBoT-Weizen auf Monats-Tief

Die Chicago-Weizenkurse können sich heute Morgen, zum ersten Mal seit vier Sitzungen, erholen. Gestern erreichten sie ein Monats-Tief. Fundamental bleiben die Kurse aber unter Druck, weil es in den U.S. Anbaugebieten weitere Regefälle geben soll, die die Bodenfeuchte verbessern und gute Voraussetzungen für hohe Erträge bringen.

15.04.2015 Argentinien Weizenanbaufläche 2015/16 leicht Rückläufig

Argentiniens Weizenanbaufläche 2015/16 liegt nach Prognosen der "Buenos Aires Grains Exchange" bei 4,1 Mio. Hektar (Vorjahr: 4,4 Mio. Hektar). Quelle:Reuters

15.04.2015 Euronext Weizen-Optionen Mai 2015

Heute ist der letzte Handelstag für Optionen auf den Euronext Weizenkontrakt Januar 15.

15.04.2015 Russland / noch keine Entscheidung über Ausweitung der Exportzölle auf Weizen

Russlands Landwirtschaftsminister Nikolai Fyodorov erklärte gegenüber Journalisten, dass die Entscheidung über eine mögliche Beibehaltung der Exportzölle auf Weizenlieferungen über den 30.06.15 hinaus noch nicht getroffen werden kann. Sie kann erst im Juni 2015 getroffen, wenn mehr Klarheit über die größe der russischen Getreideernte 2015 herrscht. Quelle: Reuters

15.04.2015 DRV schätzt deutsche Weizenernte 2015 auf 26,72 Mio. Tonnen
Der Deutsche Raiffeisenverband schätzt die deutsche Weizenernte 2015 in seiner aktuellen Prognose auf ein Volumen von 26,72 Mio. Tonnen. Das wäre ein Rückgang um 3,8% zum Vorjahr. Die März-Prognose lag bei 26,65 Mio. Tonnen.
Für die Rapsernte 2015 liegt die Prognose des Verbandes bei 5,25 Mio. Tonnen (-15,8% zum Vorjahr). Quelle: Reuters
15.04.2015 UN Hilfsorganisation kauft 18.000 Tonnen Weizen für Dschibuti

Die UN Hilforganistation hat in den vergangenen Tagen 18.000 Tonnen Weizen aus der Europäischen Union gekauft. Der Weizen ist bestimmt für das ostafrikanische Land Dschibuti und soll zwischen dem 25. April und dem 15. Mai vom Schwarzmeerhafen Constanta versendet werden. Die UN unterhält eine Reihe Hilfsprogramme in Ostafrika. Quelle: Reuters

15.04.2015 Jordanien schreibt Weizentender aus

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 29. April. Quelle: Reuters

15.04.2015 Taiwan kauft 85.710 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten

Die Taiwan Flour Millers Association hat per Tender 85.710 Tonnen Mahlweizen in den Vereinigten Staaten gekauft. Gesucht wurde Ware (2 Lieferungen) zur Versendung im Juni/Juli. Quelle: Reuters 

15.04.2015 Getreidemail

Weitere Regenfälle in weiten Teilen der US-Weizenanbaugebiete, die schwache weltweite Nachfrage nach US-Weizen sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago abermals schwächer schließen und drückten den Frontmonat Mai wieder unter die 5-$-Marke. Das USDA hat seine Bestandseinschätzung für den US-Winterweizen nach unten korrigiert. 42% der Bestände befinden sich danach in einem guten bis sehr guten Zustand (Vorwoche: 44%). Zügig voran geht die US-Sommerweizenaussaat. 17% der Flächen sind bereits bestellt. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 11%. Südkoreas Daehan Flour Mill hat in den vergangenen Tagen insgesamt 45.400 Tonnen US-Weizen zur Versendung im August gekauft. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 5.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde etwas fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben auf allen Terminen moderat nach.

15.04.2015 China baut mehr Getreide an und produziert weniger Fleisch

Chinesische Bauern werden in diesem Jahr 1,9 % mehr Mais anbauen und den Anbau von Baumwolle um 11,2 % einschränken. Außerdem wird der Reis-Anbau um 1,2 % ausgeweitet und der Weizenanbau um 0,7 %. Das geht aus einer Umfrage unter 110.000 Landwirten hervor, die vom chinesischen Statistikamt befragt wurden. Das Ergebnis wurde heute auf der Regierungswebsite veröffentlicht.
Im Jahr 2014 hatte China zum elften Mal in Folge seine Getreideernte steigern können, weil die Lokalen Preise hoch waren und zusätzlich durch ein Interventionsprogramm gestützt wurden.
China produzierte zudem gegenüber dem Vorjahr mit 23,15 Mio. Tonnen 1,4 % weniger Fleisch. Die Zahl beinhaltet die Produktion von 15,57 Mio. Tonnen Schweinefleisch (-3,1%). Quelle: Reuters

15.04.2015 Kurse der CBoT Weizenfutures fallen seit drei Tagen

Niederschläge in den HRW-Regionen der USA sowie gute Vegetationsbedingungen in der Ukraine üben Druck auf die Kurse der CBoT-Weizenfutures aus. Die Terminmarktnotierungen reagieren mit hoher Volatilität auf jede Wetter- bzw. Marktmeldung. Trotz der Regenfälle in den U.S. Weizenregionen hat das USDA am Montag seine Bestandseinschätzungen von 44 auf 42 % gut bis exzellent leicht negativ verändert, da stürmisches Wetter den Beständen zusetzt.
In der Ukraine fielen ebenfalls dringend benötigte Niederschläge und haben die Bodenfeuchte verbessert. Dadurch sind die Bedingungen für das Sommergetreide zurzeit hervorragend.

15.04.2015 Irak schreibt Weizentender aus

Iraks staatliche Getreidebörse hat einen internationalen Tender zum Kauf von mindestens 50.000 Weizen ausgeschrieben. Gesucht wird Weizen aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Russland oder Australien zur Versendung im Juni. Die Angebotsfrist endet am 20. April. Quelle: Reuters

14.04.2015 Südkoreas Daehan kauft 45.400 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten

Südkoreas Daehan Flour Mill hat in den vergangenen Tagen insgesamt 45.400 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten zur Versendung im August gekauft. Quelle: Reuters

14.04.2015 Südkorea kauft 24.800 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten

Südkoreas "Korea Flour Mills" hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 24.800 Tonnen US-Weizen gekauft. Die Versendung soll zwischen dem 5. August und dem 5. September erfolgen. Quelle: Reuters

14.04.2015 El Niño – Wahrscheinlichkeit jetzt auf 70 %

Australische Wettermodelle zeigen, dass sich in diesem Jahr, ab Juni, mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % das Wetterphänomen El Niño einstellen wird. Das teilte heute Morgen das Australische Büro für Meteorologie mit. Im äquatorialen Pazifik erwärmt sich die Wasseroberfläche und kann in Südost Asien und Australien Trockenheit, sowie heftige Regenfälle in Süd Amerika auslösen. Davon sind dann die Produktionsgebiete von Reis, Weizen und Zucker betroffen.
Die Passatwinde sind weniger ausgeprägt, sodass sich die Wasseroberfläche schneller als üblich erwärmt hat, so die Meteorologen. Sollte sich die Prognose bestätigen, werden im Osten Australiens unterdurchschnittliche Regenmenge im dortigen Winter und Frühling erwartet, sowie überdurchschnittliche Tagestemperaturen im gesamt südlichen Australien.
Das wird die Weizenernte Australiens betreffen, der der viert-größte Getreideexporteur der Welt ist. Die Weizenproduktion 2015/16 wird auf 24,39 Mio. Tonnen geschätzt, das wären 3 % mehr als die diesjährige ernte von 23,61 Mio. Tonnen.

14.04.2015 Argentiniens Sojabohnenernte zu 20 % abgeschlossen

Die Sojabohnenernte in Argentinien ist inzwischen zu 20 % abgeschlossen. In der laufenden Woche wird Regen erwartet, der die Erntearbeiten teilweise unterbrechen wird. Durch die Niederschläge werden sich aber die Aussaatbedingungen für Wintergetreide verbessern. Die Aussaat von Weizen beginnt im Mai.

Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Sojaschrot als Futtermittel. Die Ernte 2014/15 wird offiziellen Schätzungen zufolge eine Rekordmenge von 58 Mio. Tonnen Sojabohnen ausmachen.

14.04.2015 Russlands Getreidebestände in Schwarzerde Regionen stark ausgewintert

Ein festerer Rubelkurs hat die Weizenexporte aus Russland verlangsamt. Deshalb hat Dmitry Rylko, Geschäftsführer des russischen Beratungsunternehmens IKAR seine Schätzung für die April-Exporte von 1,4 Mio. Tonnen auf 1,2 Mio. tonnen Getreide zurückgenommen.
Forward-Preise für Schwarzmeer-Weizen der neuen Ernte mit 12,5 % Protein liegen derzeit bei $207/Tonne fob. Inlandspreise für Weizen der Klasse III im europäischen Teil Russlands kosten ex Verladestation derzeit $9.650 Rubel entsprechend $183/Tonne und damit 75 Rubel weniger als in der Vorwoche. Gegenüber dem U.S. Dollar wurde der Kurs des Rubel zuletzt fester bewertet, ist aber noch weit entfernt von dem Wert vor den Sanktionen des Westens und dem Verfall des Rohölpreises Mitte 2014.
Russland hat aus der letzten Ernte insgesamt 26,6 Mio. Tonnen Getreide exportiert, davon waren 19,6 Mio. Tonnen Weizen. Für die 2015er Wintergetreideernte gibt es in den Schwarzerde-Regionen trotz jüngster Regenfälle Befürchtungen, da einige Flächen in den Regionen Volgograd und Saratov ausgewintert waren und nun nachgesät werden müssen. In den Regionen Ural und West-Sibirien, wo später als in anderen Regionen gesät wird, sieht es derzeit besser aus.

14.04.2015 Getreidemail

Mit kräftigen Verlusten schlossen gestern die Weizennotierungen in Chicago den ersten Handelstag der neuen Woche. Niederschläge in den von Trockenheit betroffenen US-Weizenanbaugebieten und weitere Aussichten auf Regenfälle in den kommenden Tagen übten Druck auf den gesamten Weizenkomplex an der CBoT aus. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 445.674 Tonnen Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 325.000 - 450.000 Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 12.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse etwas fester. Durch die negativen Vorgaben aus Übersee mussten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris auf allen Terminen deutliche Kursverluste hinnehmen. Der schwächere Euro zum US-Dollar sorgte jedoch für einen etwas moderateren Rückgang. Ägypten wird am heutigen Dienstag mit dem Kauf von bis zu 3,7 Mio. Tonnen Weizen auf dem lokalen ägyptischen Markt beginnen. Damit soll die Reichweite der strategischen Reserven bis Ende September sichergestellt werden.

14.04.2015 CBoT Weizen mit größtem Tagesverlust seit mehr als zwei Jahren

Der Kurs des CBoT-Weizens fiel gestern um 4,6 %, das war der größte Tagesverlust seit mehr als zwei Jahren. In Kansas und Oklahoma, den U.S. Staaten mit der bedeutendsten Hard Red Winterweizen Anbaufläche der USA, hat es heftig geregnet. Dort war es über Wochen viel zu trocken; die Befürchtungen über Ertragsverluste sind nun aber erst einmal vom Tisch. Die Wettervorhersage für diese Staaten kündigen weitere Regenfälle an, sodass die Prämie aus den Börsenkursen mehr und mehr verliert.
Insgesamt hatte das USDA die Weizenbestände in den USA gestern mit 42 % in der Kategorie gut bis exzellent aber geringfügig schlechter geratet, als in der Vorwoche, als es noch 44 % waren. In dem Bericht verweist die Behörde auch noch auf die trockenen Bodenverhältnisse von Kansas hin.

14.04.2015 Bestandsbericht US-Winterweizen 2014/15

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