Matif: Milling Wheat Nr. 2 Dezember 2015

30.12.2015 Ägypten möchte Weizenproduktion bis 2018 deutlich steigern

Ägypten möchte in den nächsten Jahren die Weizenproduktion steigern. Das Ziel ist, 2018 den inländischen Weizenbedarf zu 80 Prozent aus der eigenen Produktion zu decken, zitiert die Nachrichtenagentur MENA den ägyptischen Landwirtschaftsminister.
Das ist ein Teil des Plans, in den nächsten Jahren die Produktion von Nutzpflanzen zu steigern, um eine Nahrungsmittelsicherheit zu erreichen und die Abhängigkeit von Importen zu verringern. Quelle: Reuters

30.12.2015 Argentinien schafft Exportquoten für Weizen und Mais ab

Die argentinische Regierung hat gestern Exportbeschränkungen für Mais und Weizen abgeschafft. Damit will die Regierung Macri den Agrarsektor des Landes revitalisieren. Die neue Mitte-Rechts-Regierung hatte bereits Anfang Dezember die Exportzölle auf Weizen und Mais abgeschafft und den Zollsatz für Sojabohnen reduziert. Damit werden Wahlversprechen eingelöst.
Exportbeschränkungen hatten in den acht Regierungsjahren von Cristina Fernandez dazu geführt, dass der Weizen- und Maisanbau zugunsten von Sojabohnen eingeschränkt wurde. Das hatte eine gesunde Fruchtfolge verhindert. Die Linksregierung von Fernandez wollte damit eine bessere Versorgung mit Nahrung im Land sicherstellen. Macri ist der Meinung, dass das die Leistungsfähigkeit der dortigen Landwirtschaft beschränkt hat.
Macri sagte, es sei nötig, alle bisherigen Beschränkungen aufzuheben und einen einfachen und transparenten Markt zuzulassen. So könne die Getreideproduktion in den kommenden vier Jahren von derzeit 100 Mio. Tonnen auf 130 Mio. Tonnen wachsen.

30.12.2015 Getreidemail

Technische Käufe und Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Aufschlägen schließen.Stürme und Starkregen in den südlichen Weichweizen-Anbauregionen der USA stressen die jungen Feldbestände. In Teilen von Texas, Missouri und Arkansas, sowie dem südlichen Illinois fielen 18 mm Regen, lokal sogar bis 25 mm. Weitere Regenfälle sind vorhergesagt und das Risiko von Staunässe steigt. Zur Stunde handelt die eCBoT erneut fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den verbesserten Vorgaben aus Übersee profitieren und legten auf allen Terminen leicht zu. Der russische Exportpreis für Weizen am Schwarzen Meer war in der vergangenen Woche auf niedrigem Niveau stabil. Der volatile Kurs des Rubels und ein schwacher Weltmarktpreis begründen die schwachen Notierungen. Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult hat seine Ernteschätzung für die ukrainische Winterweizenernte 2016 auf 17,8 Mio. Tonnen angehoben, zuvor war man noch von 17,5 Mio. Tonnen ausgegangen.

30.12.2015 CBoT-Weizenkurse mit kräftigsten Anstieg seit einem Monat

Mit einem beeindruckenden Plus von 2 % erreichte gestern der CBoT-Weizenfuture den kräftigsten Kursanstieg in einem Monat. Die Wetterlage in den Weizenanbauregionen der USA löste eine Welle von Short-Abdeckungen bei den Fondsgesellschaften aus.
Stürme haben in Teilen der USA Überflutungen verursacht, die auch die Getreidelogistik betrifft. Betroffen sind die Soft-Red-Winter und Hard-Red-Winter Anbauregionen. Größere Verluste sind aber unwahrscheinlich. Einen Schneedecke im Hard-Red-Winter Gebiet im Westen den Plains kann sogar die Saat vor Auswinterungen schützen, wenn sie in den kommenden Wochen liegen bleibt.

29.12.2015 Russland erhebt wieder Exportzölle für Weizen

Der russische Exportpreis für Weizen am Schwarzen Meer war in der vergangenen Woche auf niedrigem Niveau stabil. Der volatile Kurs des Rubels und ein schwacher Weltmarktpreis begründen die schwachen Notierungen.
Gegenüber dem U.S. Dollar notiert der Kurs des Rubels mit -8 % in diesem Monat auf einem Jahres-Tief, da die Rohölpreise gesunken sind. Das hat zur Folge, dass Moskau für Weizen wieder Exportzölle erhebt.
Schwarzmeer-Weizen mit 12,5 % Protein kostete laut dem Beratungsunternehmen IKAR 189 USD/Tonne fob, genau wie in der Woche zuvor. Am Asowschen Meer, von wo türkische Kunden beliefert werden, lag der Preis bei 157 USD/Tonne.
Am lokalen Markt im europäischen Teil Russlands wurden die Preise durch das Aufkaufprogramm der Regierung gestützt. Moskau kaufte letzte Woche 100.600 Tonnen Getreide, um noch vor den langen Ferien zum Neujahr die staatlichen Bestände aufzustocken. Dadurch stieg der Weizenpreis um 50 Rubel/Tonne auf umgerechnet 152 USD/Tonne ab Verladestation.

29.12.2015 Bangladesch: Phoenix Commodities erhält Zuschlag bei Weizentender

Phoenix Commodities hat den Zuschlag in der Tenderausschreibung Bangladeschs zum Kauf von 50.000 Tonnen Mahlweizen erhalten. Der Preis dafür lag bei $233,96/Tonne.
Das war der erste internationale Kauf des staatlichen Einkäufers seit Beginn des laufenden Vermarktungsjahres 2015/16, das am 30.06.16 endet. Insgesamt ist der Import von 950.000 Tonnen Weizen bis zum Ende des Vermarktungsjahres geplant. Im vorherigen Vermarktungsjahr wurden 300.000 Tonnen Weizen importiert. Quelle: Reuters

29.12.2015 UkrAgroConsult hebt Schätzung des ukrainischen Weizenanbaus leicht an

Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult hat seine Ernteschätzung für die ukrainische Winterweizenernte 2016 auf 17,8 Mio. Tonnen angehoben, zuvor war man noch von 17,5 Mio. Tonnen ausgegangen. Man geht nun von einer größeren Anbaufläche aus. Die Ernte 2016 wird aber dennoch deutlich kleiner ausfallen als in 2015, als 23,4 Mio. Tonnen geerntet wurden.
UkrAgroConsult geht nun von einer Weizenanbaufläche von 5, 9 Mio. Hektar aus, das sind 394.000 Hektar mehr als zuvor geschätzt aber deutlich weniger als in 2014 als 6,8 Mio. Hektar gesät wurden. Das ist die kleinste Anbaufläche im zurückliegenden Jahrzehnt. Eine große Trockenheit im Sommer und Herbst 2015 zwang die Farmer, die Aussaat des Wintergetreides zu begrenzen.
95 % der gesamten Weizenproduktion der Ukraine wird aus Winterweizen erzeugt.

29.12.2015 Extreme Wetterverhältnisse in den Weizenregionen der USA

Stürme und Starkregen in den südlichen Weichweizen-Anbauregionen der USA stressen die jungen Feldbestände. In Teilen von Texas, Missouri und Arkansas, sowie dem südlichen Illinois fielen 18 mm Regen, lokal sogar bis 25 mm, meldet der nationale Wetterservice der USA. Weitere Regenfälle sind für heute vorhergesagt und das Risiko von Staunässe steigt.
Am Wochenende starben in den USA 13 Menschen an den Folgen der extremen Wetterverhältnisse.
In Illinois, Missouri und Arkansas wird Weichweizen (Soft-Red-Winter) angebaut, der ¼ der gesamten U.S. Weizenproduktion ausmacht. Staunässe könnte dazu führen, dass die junge Saat erstickt, diese Flächen bleiben dann kahl und bringen keinen Ertrag mehr. Weiter im Westen, wo der Hard-Red-Winterweizen für die Brotherstellung angebaut wird, brachten Eis und Schnee eine Schneedecke, die vor möglichen Auswinterungen schützt.

29.12.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 305.472 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 275.000 - 400.000 Tonnen. Bangladeschs staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf und Import von 50.000 Tonnen Mahlweizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 10. Januar. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester.
Bei geringem Umsatzvolumen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen leicht nach.  Für den Süden des europäischen Russlands und der Ukraine ist ab Freitag bis in die kommende Woche hinein Frostwetter angesagt, das die dortigen Wintergetreidebestände gefährden kann, da es noch keinen Schnee gibt, der die jungen Pflanzen schützt.

29.12.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger reduziertenihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 15.12. - 22.12. um 5.631 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 13.359 Kontrakte. 67.167 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 22.12.15. In der Vorwoche waren es 48.177 Netto-Short-Positionen.
28.12.2015 Ukraine: Zustand der Wintergetreidebestände nahezu unverändert

Der Zustand der ukrainischen Wintergetreidebestände blieb im Vergleich zur Vorwoche nahezu unverändert. Das meldet das ukrainische Analystenhaus UkrAgroConsult.
Über 87,4% des ausgesäten Wintergetreides zur Ernte 2016 ist aufgelaufen. Am 17. Dezember lag die Quote bei 86%. Die vergangene Woche war von ungewöhnlich warmem Wetter geprägt und hat zu leicht verbesserten Bedingungen geführt. 30,7% (Vw: 29,8%) der aufgelaufenen Aussaat befand sich per 24. Dezember in einem guten Zustand, 36,3% (VW: 37,4%) wurden als „befriedigend“ bezeichnet, 33% (Vw: 32,8%) waren in einem schlechten Zustand.
Wetterdienste erwarten für Ende Dezember/Anfang Januar Frost mit durchschnittlichen Temperaturen von bis zu -14°C. Ohne schützende Schneedecke könnte sich das bei länger anhaltendem Frost negativ auf die schwachen Pflanzen auswirken.
Etwa 50% der Getreideanbaugebiete der Ukraine waren von einer länger anhaltenden Dürreperiode im Sommer und im Herbst betroffen.
Die Anbaufläche für Winterweizen sank um etwa 1/3 und ist die kleinste seit 10 Jahren.

28.12.2015 Bangladesch sucht Weizen am Weltmarkt

Bangladeschs staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf und Import von 50.000 Tonnen Mahlweizen ausgeschrieben. Das teilte ein hochrangiger Beamter am heutigen Montag mit. Die Angebotsfrist endet am 10. Januar. Angebote müssen eine Gültigkeit bis zum 20. Jaunuar aufweisen und die Ware soll 40 Tage nach Unterzeichnung des Kontraktes geliefert werden. Gesucht wird Mahlweizen mit einem Proteingehalt von 12,5% und einem Hektolitergewicht von 76 kg. Quelle: Reuters

28.12.2015 Russlands Händler nehmen Weizenexporte in die Türkei wieder auf

Nach einer kurzen Pause haben russische Getreideexporteure ihre Exporte in die Türkei wieder aufgenommen. Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch das türkische Militär kam es Ende November zu politischen Spannungen zwischen beiden Ländern und Russland hatte daraufhin Handelssanktionen gegen die Türkei angekündigt. Russland ist einer der größten Weizenexporteure der Welt und die Türkei ist einer der bedeutendsten Käufer für russischen Weizen.
Internationale Getreidehändler hatten sich mit neuen Geschäftsabschlüssen zurückgehalten, da sie befürchteten, Moskau würde einen Handelsstopp mit der Türkei verhängen. Aber derartige Maßnahmen wurden von Ankara bisher nicht ergriffen und die Geschäfte laufen jetzt wieder in geordneten Bahnen, so das russische Beratungsunternehmen SovEcon.
Russland ist für türkische Müller eine wichtige Bezugsquelle für Mahlweizen und der schwache Rubelkurs macht das Getreide aus dem Nachbarland noch günstiger, als aus Dollar-dominierten Herkunftsländern, wie Frankreich oder der Ukraine. Außerdem sei ukrainischer Weizen nicht in der gleichen Qualität verfügbar.
Ankara importierte in der laufenden Vermarktungssaison seit dem 1. Juli 1,7 Mio. Tonnen russischen Weizen und ist damit nach Ägypten der zweit-bedeutendste Absatzmarkt. Im gesamten letzten Vermarktungsjahr importierte die Türkei 4,1 Mio. Tonnen russischen Weizen. Derart groß werden die Importe in dieser Saison wohl nicht ausfallen, da der türkische Importbedarf kleiner ist. Das liegt aber nicht an den politischen Spannungen.

Nach Aussagen von dem stellvertretetenden Ministerpräsidenten Arcady Dvorkovich in einem Interview gegenüber der NAchrichtenagentur RIA von heute hat Russland nicht vor, seine Weizenexporte an die Türkei zu beschränken.

28.12.2015 Euronext wird wohl den Weizen-Nr. 2 beibehalten

Die Euronext plant mittelfristig, nur einen Weizenkontrakt anzubieten. Man werde aber wohl den älteren Kontrakt, die Nr.2, behalten, nachdem der weiter entwickelte Kontrakt, die Nr. 3, nicht die Akzeptanz des Marktes gefunden hat. Das teilte am vergangenen Donnerstag die Gemeinschaftsbörse in Paris mit.
In einer Pressemitteilung hieß es, dass man, entgegen früheren Absichten, nun die Kontrakte für die Weizenernte 2018 mit der Spezifikation des Nr. 2 auflegen werde. Vorher hatte man beabsichtigt, dann nur noch den Kontrakt Nr. 3 mit höheren Qualitätsanforderungen anzubieten. Der Kontrakt Nr. 2 ist in Europa der Leitmarkt für den Weizenmarkt und zugleich der Umsatzstärkste Agrar-Terminkontrakt. Die Fortführung des Nr. 2-Kontraktes wurde von Optionshändlern gefordert, die für die weit entfernten Optionen Liquidität in den zugrunde liegenden Terminkontrakten benötigen, so die Euronext.
Die Euronext wollte den Markt entscheiden lassen, und der Markt hat sich jetzt für den Kontrakt Nr. 2 entschieden, hieß es von der Börse. Der Kontrakt Nr. 3 wurde im März dieses Jahres aufgelegt. Er wurde mit höheren Qualitätsanforderungen und zusätzlichen Lieferorten ausgestattet, nachdem die Weizenernte 2014 in Frankreich massive Qualitätsprobleme hatte. In diesem Jahr hatte die französische Weizenernte sehr viel bessere Qualitäten, sodass der Kontrakt Nr. 3 kaum gehandelt wurde. Wegen zusätzlicher Lieferorte des Nr.2-Kontrakts hat die Euronext noch keine Vereinbarungen mit den Silobetreibern getroffen.
Die Einführung des Nr. 3-Kontraktes wurde vom Markt auch als Antwort auf die Pläne der CME verstanden, die auch einen europäischen Weizen-Terminkontrakt auflegen wollte. Die CME ist weltweit die größte Terminbörse für Agrarprodukte mit Sitz in den USA. Diese Pläne sind bis heute nicht umgesetzt worden, da bisher nicht genügend Getreidehändler Andienungsorte bereitstellten, weil die rechtlichen und die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen ungeklärt sind.

28.12.2015 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago schlossen am Donnerstag den vierten Tag hintereinander mit roten Vorzeichen. Eine weltweit gute Versorgungslage mit Weizen sowie die schwache Nachfrage nach US-Weizen am Exportmarkt ließen die Kurse weiter fallen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 370.335 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 250.000 - 450.000 Tonnen.
Institutitonelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf nahezu unverändertem Niveau. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit moderaten Gewinnen.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich trotz der negativen Vorgaben aus Übersee mit leichten Aufschlägen in das lange Weihnachtswochenende verabschieden. Die Handelsumsätze waren jedoch sehr gering.
Entgegen früheren Plänen wird die Euronext weitere Fälligkeiten für den Weizenfuture No.2 einführen. Am 29. Dezember sollen die Laufzeiten von März 2018 bis Dezember 2018 einschließlich der entsprechenden Optionen eingeführt werden.

24.12.2015 Euronext plant weiterhin, mittelfristig nur einen Weizenkontrakt anzubieten

Die Euronext plant weiterhin, auf mittlere Sicht nur einen Weizenkontrakt anzubieten. Allerdings könnte das aufgrund der fehlenden Liquidität im No. 3 Kontrakt die ältere No. 2 Version sein. Oliver Raevel von der Euronext teilte mit, dass die Börse von Marktteilnehmern gebeten wurde, die Laufzeiten für den No. 2 Weizen zu verlängern. Quelle Reuters

24.12.2015 Euronext verlängert Laufzeit des No. 2 Weizenfutures bis Ende 2018

Entgegen früheren Plänen, wird die Euronext weitere Fälligkeiten für den Weizenfuture No.2 einführen. Am 29. Dezember sollen die Laufzeiten von März 2018 bis Dezember 2018 einschließlich der entsprechenden Optionen eingeführt werden. Der No. 2 Weizenkontrkat ist zurzeit der Maßstab zur Preisfindung für den europäischen Markt.
Bisher hieß es, dass man den No. 2 Weizenkontrakt zugunsten des zu Jahresbeginn neu aufgelegten No.3 Weizen, Ende 2017 auslaufen lassen wollte.
Allerdings hat der neu eingeführte, Kontrakt mit seinen höheren Qualitätsanforderungen, bisher keine Akzeptanz im Markt gefunden. Quelle: Reuters

24.12.2015 Ägyptens strategischen Weizenreserven reichen bis Mai

Mamdouh Abdel Fattah, stellvertretender Vorsitzender des ägyptischen staatlichen Versorgungsunternehmen GASC, vermeldete nach dem Kauf von 120.000 Tonnen Weizen aus Argentinien, dass die strategischen Weizenreserven des Landes bis zur ersten Mai-Woche reichen. Quelle: Reuters

24.12.2015 Getreidemail

Die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen, Verluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago auf einem Drei-Wochen-Tief schließen. Ägyptens GASC kaufte im Rahmen einer Ausschreibung 120.000 Tonnen Weizen aus Argentinien zum Preis von $190,94/Tonne. Die Lieferung soll in der Zeit vom 21.-31.01.2016 erfolgen. Intituitonelle Anleger erhöhten ihren Bestand Netto-Short-Positionen beim SRW-Weizen um 3.000 Kontrakte.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse auf unverändertem Niveau.
An der Euronext in Paris verlebten die Weizenfutures einen vergleichsweise ruhigen Handelstag und die Kurse schlossen uneinheitlich. Heute wird in Paris bis 14:00 Uhr gehandelt.
Die Europäische Kommission erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 648.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 12,052 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr weiter hinter dem Ergebnis des Vorjahres.

24.12.2015 CBoT-Weizenkurse verweilen bei ihrem 3-Wochen-Tief

Der Weizenkurs am CBoT legt heute Morgen eine Verschnaufpause ein. Seit dem 18. Dezember ging es mit den Kursen kontinuierlich bergab. Das war der größte Wochenverlust seit sechs Wochen.
Ein sehr großes weltweites Angebot lastet auf den Kursen.
Der gestern verhandelte Ägyptentender über 120.000 Tonnen Mahlweizen ging an Argentinien. U.S. Anbieter hielten sich aus dem Verfahren raus, weil sie ohnehin keine Chance im internationalen Wettbewerb hatten.
Die Ankündigung von Schnee in einigen U.S. Weizenanbauregionen inklusive Texas und Kansas führten zu weiter nachgebenden Preisen, da damit die Gefahr von Auswinterungen schwindet.

23.12.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Kommission erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 648 Mio. Tonnen Weizen. Mit insgesamt 12,052 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres. Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 62.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,671 Mio. Tonnen.
23.12.2015 Weizen: 648.000 Tonnen Exportlizenzen in dieser Woche

Die EU-Kommission genehmigte heute Weizen-Exportlizenzen für 648.000 Tonnen. Damit erreichen die Exporte seit Beginn der Vermarktungssaison 2015/16 am 1. Juli 12,1 Mio. Tonnen.
Im Vorjahr waren zu diesem Termin bereits Exportlizenzen für 14,4 Mio. Tonnen beantragt.

23.12.2015 Ägypten-Tender: Argentinien darf 120.000 Tonnen Weizen liefern

Ägyptens GASC kaufte heute im Rahmen einer Ausschreibung 120.000 Tonnen Weizen aus Argentinien. Die Lieferung soll in der Zeit vom 21.-31.01.2016 erfolgen.
Lieferant ist Louis Dreyfus und erhält dafür 190,94 USD/Tonne c&f.

60.000 Tonnen werden für 176,90 USD/Tonnen + 15,4 USD/Tonne Fracht geliefert und weitere 60.000 Tonnen für 174,88 USD/Tonne + 15,4 USD/Tonnen Fracht.

23.12.2015 Weizen-Tender: GASC genehmigt sich längeres Zahlungsziel

Das ägyptische staatliche Versorgungsunternehmen GASC teilte heute mit, dass es die Zahlungsbedingungen beim Erwerb von Weizen in seinen Ausschreibungen geändert habe. Das gibt den Einkäufern mehr Zeit bis zur Bezahlung. Ägyptens Zentralbank verfügt seit den Unruhen im Jahre 2011, nach denen Touristen und Investoren weniger Geld ins Land brachten, über schwindende Fremdwährungen.
Das Akkreditiv kann von den Verkäufern jetzt erst nach 180 Tagen geöffnet werden. Diese neue Regelung gilt bereits für den heutigen Tender und dürfte zu höheren Preisen führen. Einige Händler berichteten schon früher von Verzögerungen bei der Zustellung von Akkreditiven.
Ägypten ist einer der größten Weizenimporteure der Welt und kauft rund 10 Mio. Tonnen Getreide pro Jahr, um für seine Bevölkerung eine Armenspeisung zu sichern.
Gestern hatte die ägyptische Zentralbank ihre Regeln im Handel mit Fremdwährungen verschärft.

23.12.2015 Russland könnte in 2016 bis zu 1 Mio. Tonnen Weizen nach China exportieren

Russland könnte im kommenden Jahr bis zu 1 Mio. Tonnen Getreide nach China exportieren. Das teilte heute der oberste Wächter über Russlands Behörde für Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) Sergei Dankvert gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.
In der letzten Woche hätten sich Moskau und Peking über die Qualitätskontrolle für Getreide geeinigt, die eine technische Voraussetzung dafür ist, dass der chinesische Markt für Agrarexporte aus Russland bereit ist.
Rosselkhoznadzor und chinesische Regierungsvertreter, die für die Lebensmittelsicherheit zuständig sind, unterzeichneten Dokumente für die Einfuhr von russischem Weizen, Mais, Rapssaat, Sojabohnen und Reis.

23.12.2015 Ägyptens Weizen Tender: niedrigstes Angebot aus Argentinien

Das niedrigste Angebot in Ägyptens Weizenausschreibung, deren Angebotsfrist heute endet, lag bei $174,88/Tonne FOB und bezieht sich auf 60.000 Tonnen Weizen aus Argentinien. Anbieter ist Louis Dreyfus. Das Ergebnis wird ab dem späten Nachmittag erwartet. Quelle: Reuters

23.12.2015 Jordanien cancelt Weizentender und schreibt neu aus

Jordanien hat den zuletzt ausgeschriebenen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen gecancelt und einen neuen Tender zu denselben Bedingungen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist für das neue Tenderverfahren endet am 30. Dezember. Gesucht wird Weizen zur Lieferung in der zweiten Aprilhälfte und in der ersten Maihälfte. Quelle: Reuters

23.12.2015 Ägypten: Problem mit Mutterkorn in einer Lieferung festgestellt

Ägyptens GASC teilt mit, dass man ein Problem mit Mutterkorn in einer Weizen-Lieferung festgestellt habe. Die Toleranzgrenze bei Weizenlieferungen liegt bei 0,05%. Quelle: Reuters

23.12.2015 Neuer Ägyptentender – Zuschlag erfolgt heute Nachmittag

Ägyptens staatliches Versorgungsunternehmen GASC hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer unbestimmten Menge Weizens vom Weltmarkt auf den Weg gebracht. Die Lieferung soll in der Zeit vom 21.-31. Januar 2016 erfolgen.
Offerten für Mahlweizen können von den USA, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, der Ukraine und Rumänien bis heute Nachmittag abgegeben werden.
Die letzte Ausschreibung zur Lieferung vom 21.-31. Dezember ging an Frankreich, Russland und Rumänien. Damals kaufte Ägypten 240.000 Tonnen.

23.12.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe am Terminmarkt, hohe weltweite Weizenvorräte sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago schwächer schließen. Russland und Argentinien, zwei bedeutende Weizenexporteure, tragen maßgeblich zu dieser Stimmung am Weltmarkt bei. Die russische Regierung überlegt, ob sie den Exportzoll für Weizen senken soll. In Argentinien wurde die Währung abgewertet sodass große Lagerbestände auf den Weltmarkt drängen. Während es hierzulande viel zu warm ist, werden für die Westplains in den USA heftige Schneefälle erwartet, was die dortigen Weizenbestände schützen würde.
Die e-CBoT Nachtbörse handelt zur Stunde fester.
Bei vergleichsweise geringen Handelsumsätzen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee, die Kurse fielen auf ein 3-Monats-Tief. Ägypten hat letzte Nacht eine Ausschreibung zum Kauf von Weizen (21.-31.Jan.´16) auf den Weg gebracht.

22.12.2015 Marokkos ONICL kauft 150.000 Tonnen lokalen Weizen
Marokkos ONICL  teilte mit, dass man 150.000 Tonnen Weichweizen auf dem lokalen marokkanischen Markt gekauft habe. Der Weizen ist bestimmt für die Herstellung von Brot für die Armenspeisung.
Bereits in der vergangenen Woche wurde ein Tender zum Kauf von 360.000 Tonnen Weichweizen und 315.000 Tonnen Durum (Herkunft: Vereinigten Staaten) ausgeschrieben. Quelle: Reuters
22.12.2015 USA: Rückgang der Wildbienenbestände besorgniserregend
Der Bestand an Wildbienen, einem wichtigen Bestäuber für viele Nutzpflanzen, hat sich in den Vereinigten Staaten in einigen Hauptanbaugebieten für Agrarrohstoffe spürbar verringert. Das geht aus einer von Wissenschaftlern erstellten nationalen Studie hervor, die vom Präsidenten Barak Obama in Auftrag gegeben wurde. 139 Gebiete wurden als besonders besorgniserregend bezeichnet. Sie beinhalten Regionen in Kalifornien, Central Valley, dem Nordwesten, den Great Plains, West-Texas und das südliche Mississippi River Tal. Betroffen sind u.a. Nutzpflanzen wie Mandeln, Kürbisse, Heidelbeeren, Wassermelonen, Pfirsiche und Äpfel. Diese Pflanzen sind stark abhängig von Bestäubern. Die genannten Gebiete repräsentieren 39% der bestäubungsabhängigen Ernte in den Vereinigten Staaten, so Taylor Ricketts, Direktor vom Institut für Ökologische Ökonomie der Universität Vermont. Weniger bestäubungsabhängige Kulturpflanzen sind Soja, Raps und Baumwolle. Mais und Weizen benötigen keine Bestäuber.
Wildbienenrückgänge können die Kosten der Landwirte erhöhen und die Pflanzenproduktion sogar destabilisieren. In der Zeit von 2008 – 2013 verringerte sich die Zahl der Wildbienen in den Vereinigten Staaten um 23%, das geht aus der Studie hervor. Faktoren für den Rückgang der Wildbienen sind die Umwandlung von natürlichen Lebensräumen in Ackerland u.a. Mais für die Produktion von Biokraftstoffen, sowie der Einsatz von Pestiziden und Krankheiten.
Den volkswirtschaftlichen Wert der Leistungen, die die Wildbienen in den Vereinigten Staaten erbringen, wird auf mehr als 3 Milliarden US-Dollar pro Jahr beziffert.
Der Rückgang der Wildbienen führt zu einer größeren Abhängigkeit der kommerziellen Bienenvölker, deren Population ebenfalls rückläufig ist.
22.12.2015 Weizen und Pflanzenöle: Risiken der Anbieter steigen

Nachdem die Agrarmärkte in diesem Jahr kräftig unter Druck gerieten, könnte 2016 eine Erholung der Kurse eintreten. Wenn der Konsum steigt und die Verpflichtung zu höheren Quoten der Biodieselbeimischungen wirksam wird sowie unpassendes Wetter die Weizenpreise eintritt, kommen die Preise für Weizen und Speiseöle aus ihren mehrjährigen Tiefs heraus.
Die Erträge für beide Rohstoffe nehmen bereits ab, weil durch das El Nino-Wetterphänomen in den bedeutenden Weizenanbauregionen am Schwarzen Meer, in Südostasien, Indien und Australien Trockenheit vorherrscht.
Dadurch war der Weizenfuture am CBoT bereits Anfang dieses Monats um 7 % von seinem tiefsten Kurs seit Juni 2010 angestiegen, während Palmölfutures in Malaysia bereits seit August um 30 % von ihren 6-Jahres-Tiefs anzogen.
In Indien, das für mehr als 10 % der Weltweizenproduktion steht, wird im zweiten Jahr in Folge die Jahresproduktionsmenge sinken. Händler sprechen bereits von noch höheren Importen als im Vorjahr. Zur Überraschung des Marktes importierte Indien im Vorjahr die größten Weizenmengen seit mehr als 10 Jahren. Die Steigerungen dürften aber nicht so groß ausfallen, dass es den Weltmarkt bewegen würde. Schließlich verfügt Indien noch über Bestände aus den vorherigen vier großen Ernten. Nur ein großes Wetterereignis könnte den Markt wirklich bewegen. Aktuell unterstützt ein starker El Nino die Weizenpreise, denn in Australien, die Nr. 4 unter den großen Exporteuren der Welt, erntet 15 % weniger als im Vorjahr.
Die Palmölproduktion in Indonesien und Malaysia wird erst Zeitversetzt wegen dem El Nino-Ereignis sinken, denn die Palmen reagieren zirka neun Monate später auf Trockenheit. Es wird also erst in der zweiten Hälfte 2016 mit einem geringeren Palmöl-Angebot gerechnet. Das würde Indien besonders hart treffen, denn dann sind die Importe von Speiseölen besonders hoch, auch weil die Rapsanbaufläche dort wegen Trockenheit um 15 % eingeschränkt wurde. Außerdem benötigt Indonesien mehr Palmöl für die Produktion von Biodiesel. Die Regierung will sich aus der Abhängigkeit von Rohölimporten lösen.
Ein größeres Angebot aus Argentinien von Sojabohnen und Sojaöl könnte den Preisauftrieb aber deckeln.

22.12.2015 Agritel: Weizenernte 2016 in der Ukraine nur noch 17,2 Mio. Tonnen

Die Weizenproduktion in der Ukraine, einem der bedeutendsten Getreideexporteure der Welt, könnte im kommenden Jahr um ein Drittel auf 17,2 Mio. Tonnen sinken, nachdem Trockenheit dazu führte, dass viele Flächen nicht mit Wintergetreide bestellt werden konnten. Das teilte das französische Beratungsunternehmen Agritel am Montag mit. Auch andere Marktanalysten prognostizieren einen scharfen Rückgang der ukrainischen Weizenproduktion.
Die Weizenproduktion der Ukraine in 2016 wird durch die kleinste Anbaufläche seit 10 Jahren geprägt sein. Die Erträge werden von Agritel auf 3,7 Tonnen geschätzt; im Vorjahr waren es 3,85 Tonnen/Hektar. Zuletzt profitierte die Weizensaat noch von warmen und feuchten Wetterbedingungen. Wenn es allerdings bald Frost ohne Schnee geben sollte, besteht das Risiko von Auswinterungen.

22.12.2015 Getreidemail

Eine weltweit gute Versorgungslage sowie die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen ließen die CBoT-Weizennotierungen gestern mit Verlusten schließen. Chicago gibt einiges von seinen Gewinnen der Vorwoche wieder ab, die mit Short-Abdeckungen begründet wurden. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 475.375 to Weizen über den Markterwartungen von 200.000-350.000 to.
Die e-CBoT handelt zur Stunde leicht fester.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwachen Vorgaben aus Übersee. Ungewöhnlich hohe Temperaturen auf der gesamten Nordhalbkugel werfen einige Fragen für den Getreideanbau auf. In der Ukraine könnte die nächste Weizenernte deutlich geringer ausfallen. Der Preis des russischen Exportweizens fiel letzte Woche weiter, da der Kurs des Rubels und auch der Weltmarktpreis nachgaben. Der Rubelkurs wurde seit Anfang Dezember gegenüber dem USD um 6 % abgewertet, da die Rohölpreise nachgaben. Jetzt sind für Weizenexporte auch wieder Exportzölle fällig.

21.12.2015 Russische Weizenpreise leiden unter schwachem Rubelkurs

Der Preis des russischen Exportweizens fiel letzte Woche weiter, da der Kurs des Rubels und auch der Weltmarktpreis nachgaben. Der Rubelkurs wurde seit Anfang Dezember gegenüber dem USD um 6 % abgewertet, da die Rohölpreise nachgaben. Jetzt sind für Weizenexporte auch wieder Exportzölle fällig.
Schwarzmeer-Weizen mit 12,5 % Protein kostete zum Ende der letzten Woche 189 USD/Tonne fob. Das waren 4 USD weniger als in der Vorwoche, rechnet das russische Beratungsunternehmen IKAR vor. Am Asowschen Meer, von wo hauptsächlich die Türkei mit Weizen bedient wird, fiel der Kurs sogar um 5 USD auf jetzt 157 USD/Tonne.
Weizenpreise im lokalen russischen Markt wurden durch das Auskaufprogramm der Regierung gestützt. Moskau kaufte 74.000 Tonnen Getreide für die staatliche Intervention und will insgesamt 2 Mio. Tonnen bis zum Ende der Vermarktungssaison am lokalen Markt aufkaufen. Bisher wurden 1,2 Mio. Tonnen gekauft. Am lokalen Markt im europäischen Teil Russlands stiegen die Weizenkurse der Klasse III auf 10.950 Rubel (154 USD/Tonne), so SovEcon.
Russlands Getreidebestände bei Farmern, Versorgungs- und Verarbeitungsunternehmen waren 2,9 % größer als vor einem Jahr, so das Statistikamt Rosstat.

21.12.2015 Russland: Landwirtschaftsministerium für Reduzierung der Weizenexportsteuer
Das russische Landwirtschaftsministerium hat der Regierung die Reduzierung oder Streichung der Weizen-Export-Steuer vorgeschlagen, das berichtet die Nachrichtenagentur Interfax am heutigen Montag und zitiert dabei den ersten Stellvertreter des Landwirtschaftsminister Evgenii Gromyko.
Der Zollsatz errechnet sich aus 50 % des Exportpreises abzüglich 6.500 Rubel, ($91) mindestens aber 10 Rubel/Tonne.
Die jüngste Abschwächung des Rubels zum US-Dollar hat faktisch zu einem Anstieg der Steuer geführt.
21.12.2015 Argentinische Farmer holen Devisen ins Land

In den zurückliegenden Jahren hat sich in Argentinien ein Rekordbestand an Weizen, Mais und Sojabohnen aufgebaut. Nachdem die Linksregierung von Cristina Fernandez-Kirchner letzte Woche die Regierungsgeschäfte an die rechte und wirtschaftsliberale Regierung von Mauricio Macri übergeben hat, sind dort für den Agrarmarkt zwei grundlegende Änderungen eingetreten.
Zum einen hat Macri die Exportzölle für Weizen und Mais von über 20 % auf „0“ gesenkt, für Sojabohnen wurde der Zollsatz von 35 % auf 30 % gesenkt. Außerdem wurden alle Exportquoten für diese Produkte abgeschafft.
Zum anderen wurden in der letzten Woche die Beschränkungen für den Währungshandel aufgehoben, mit der Folge, dass der argentinische Peso um 26,55 % abgewertet wurde.
Kenner des argentinischen Agrarmarktes schätzen den Bestand an Sojabohnen auf 13 Mio. Tonnen, die noch bis zum Ende der laufenden Vermarktungsperiode und vor der nächsten Ernte im April und Mai auf den Weltmarkt drängen. 8 bis 10 Mio. Tonnen könnten es bereits in den kommenden drei Monaten sein.
Außerdem stehen rund 10 Mio. Tonnen Mais in den Silos der Farmer zum unmittelbaren Verkauf an. Diese großen Bestände konnten in den letzten Jahren nicht abfließen, da die Linksregierung Kircher die Ausfuhrmengen beschränkt hatte.
Die neue Regierung hat mit den Exporteuren vereinbart, dass in den kommenden Wochen Produkte im Wert von täglich 400 Mio. USD ausgeführt werden sollen, um die erschöpften Reserven der Zentralbank in Buenos Aires aufzufüllen.

21.12.2015 Getreidemail

Obwohl es am internationalen Weizenmarkt fundamental nichts Neues gibt, ließen Shorteindeckungen der Fonds sowie Gewinne beim Soja- und Maiskomplex die Börsennotierungen am Freitag in Paris und Chicago fester schließen. Der bärische Trend seit November könnte sich durch ein größeres Angebot aus Argentinien, wo der Peso abgewertet wurde, weiter fortsetzen. Die Farmer dort hatten sich vor dem Regierungswechsel mit Verkäufen zurückgehalten und treten jetzt aggressiv am Weltmarkt auf.  
An der e-CBoT handelt der Weizen heute Morgen schwächer.
Aktuell gibt es wegen der Saatenbestände keine großen Bedenken. In den Überschussregionen auf der Nordhalbkugel stehen alle Wintersaaten gut. In der Schwarzmeerregion hatten milde Temperaturen und Regenfälle dafür gesorgt, dass sich der anfänglich in trockene Böden gesäte Weizen nun besser entwickelt. Allerdings wurden in der Ukraine 1 Mio. Hektar weniger Wintersaaten bestellt, was in 2016 die Exporte von dort stark einschränken dürfte.

20.12.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / SRW-Weizen
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 08.12. - 15.12. um 7.884 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 14.919 Kontrakte. 48.177 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 15.12.15. In der Vorwoche waren es 70.980 Netto-Short-Positionen.
18.12.2015 Schwacher Rubelkurs begünstigt russische Getreideexporte

Ein Kursverlust des russischen Rubel von bisher 6,6 % im Dezember begünstigte die Getreideexporte über die Schwarzmeerhäfen. SovEcon schätzt den russischen Weizenexport im Dezember auf 2,4 bis 2,5 Mio. Tonnen, gegenüber 2 Mio. Tonnen im November. Die gesamten Getreideausfuhren sieht das Beratungsunternehmen bei 3,2 bis 3,3 Mio. Tonnen. Im Vorjahr kamen nur 2 Mio. Tonnen Weizenexporte zustande.

18.12.2015 Wintersaatenbestände in der Ukraine besser als im Vormonat

Nachdem es im November und Dezember in der Ukraine bei milden Temperaturen immer wieder geregnet hat, haben sich die Wintersaatenbestände gut entwickelt. Trotzdem wird die Ernte in 2016 nicht so groß ausfallen wie in diesem Jahr, denn die Anbaufläche fällt kleiner aus, als im Vorjahr.
Der Landwirtschaftsminister teilte heute mit, dass 12 % des gesäten Getreides noch nicht aufgelaufen ist. Im Vormonat waren es noch 42 %. Die Anbaufläche ist aber 1 Mio. Hektar kleiner als zuvor. Private Schätzer gehen derzeit von 19 Mio. Tonnen Weizenernte aus, nach 16 bis 17 Mio. Tonnen im Vormonat. In diesem Jahr waren es 27 Mio. Tonnen. Exporte sollen nach den Schätzungen in der Vermarktungssaison 2016/17 nur noch 5 bis 6 Mio. Tonnen erreichen, gegenüber 15,5 – 16,5 Mio. Tonnen in diesem Jahr.

18.12.2015 Europäische Kommission reduziert Prognose der Maisernte 2015
Die Europäische Kommission hat ihre Prognose der diesjährigen Maisernte in der Europäischen Union von 57,5 Mio. Tonnen auf 56,6 Mio. Tonnen reduziert. Im Vorjahr wurden 77,9 Mio. Tonnen Mais geerntet.
Die Prognose der  EU Weichweizenernte 2015 wurde von der Kommission mit 149,15 Mio. Tonnen unverändert belassen. Damit wird die Annahme einer neuen Rekordernte, die leicht über dem Vorjahresergebnis von 148,7 Mio. Tonnen liegt, bestätigt.
Reduziert wurde die Schätzung der Rapssaaternte 2015 auf 21,3 Mio. Tonnen. 2014 wurde mit 24,3 Mio. Tonnen Rapssaat ein Rekordergebnis erzielt. Quelle: Reuters
18.12.2015 Marokko sucht Weizen und Durum

Marokkos staatliche Getreideagentur ONICL hat einen Tender zum Kauf ovn 360.000 Tonnen US-Weichweizen und 315.000 Tonnen US Durum ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 5. Januar. Lieferungen (min. 5.000 Tonnen) sollen marokkanische Häfen Ende Mai erreichen. Quelle: Reuters

18.12.2015 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie gute Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 320.00 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Jordaniens staatliche Getreideagentur hat im Rahmen eines Tenderverfahrens 50.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft gekauft. Für einen weiteren Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen endet die Angebotsfrist am 23. Dezember. Zur Stunde handelt die e-CBoT leicht schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris verlebten einen vergleichsweise ruhigen Tag und schlossen auf fast unverändertem Niveau. Die Europäische Kommission erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 1,077 Mio. Tonnen Weizen. Mit insgesamt 11,404 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres, das zur selben Zeit bei 13,612 Mio. Tonnen lag. Großbritanniens Landwirtschaftsministerium hat die Prognose der dortigen Weizenernte 2015 von 16,17 Mio. Tonnen auf 16,44 Mio. Tonnen erhöht. 

17.12.2015 Jordanien kauft 50.000 Tonnen Weizen und schreibt weiteren Tender aus
Jordaniens staatliche Getreideagentur hat im Rahmen eines Tenderverfahrens 50.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft gekauft. Verkäufer ist Nibulon zum Preis von $229/Tonne c&f zur Versendung in der ersten Aprilhälfte.
Für einen weiteren Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen endet die Angebotsfrist am 23. Dezember. Gesucht wird Weizen zur Lieferung Mitte April bis Mitte Mai. Quelle: Reuters
17.12.2015 EU Weizen Im- und Exportlizenzen
Die Europäische Kommission erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 1,077 Mio. Tonnen Weizen. Mit insgesamt 11,404 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres, das zur selben Zeit bei 13,612 Mio. Tonnen lag. Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 55.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,609 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,639 Mio.Tonnen).
 
17.12.2015 Peso-Abwertung

Argentinien hat die seit etwa 4 Jahren geltenden Devisenkontrollen weitgehend aufgehoben. Ab heute wird der Peso zum US-Dollar frei gehandelt. Der Referenzpreis wurde heute in einer Spanne zwischen 13,90 – 14,00 Peso pro US-Dollar festgestellt. Das entspricht einer Abwertung zwischen 27,2% und 32,2%. Mit der Aufhebung der Kapitalkontrollen sollen der Peso geschwächt und der Export (u.a. von Agrarprodukten) angetrieben werden. Auf dem ohnehin schon gut versorgten Weltmarkt wird das den Preisdruck für Sojabohnen, Mais und Weizen erhöhen.
Der neue argentinische Präsident hat in dieser Woche ein Dekret unterzeichnet, wonach die Exportsteuer für Mais und Weizen auf 0 gesenkt wurde und die Exportsteuer von Sojabohnen um 5% auf 30% gesenkt wurde.
Sojabohnen sind bisher die bedeutendsten Feldfrüchte, die Argentinien viele Devisen einbrachten. Maisexporte wurden zuletzt mit 20 % Zöllen belastet, während Weizenzölle bei 23 % lagen. Macri ist Befürworter eines freien Marktes und hatte im November die Stichwahlen gegen die Links-Regierung gewonnen. Am vergangenen Donnerstag hat er sein neues Amt angetreten.

17.12.2015 Großbritannien erhöht Prognose der Weizenernte 2015
Großbritanniens Landwirtschaftsministerium hat die Prognose der dortigen Weizenernte von 16,17 Mio. Tonnen auf 16,44 Mio. Tonnen erhöht. Damit läge das Ergebnis 1% unter dem Ergebnis des Vorjahres von 16,61 Mio. Tonnen. Die Ernte wäre aber die Zweitgrößte seit 2008, mit Rekorderträgen von 9,0 Tonnen/Hektar. Die Anbaufläche sank dabei um 5,3%.
Beim Raps wurde die Prognose der Produktion von 2,32 Mio. Tonnen auf 2,54 Mio. Tonnen (+3,4%) erhöht (Vorjahr: 2,46 Mio. Tonnen). Der Anstieg der Produktion ist das Resultat des 6,9%-tigen Anstiegs der Erträge von 3,6 Tonnen pro Hektar (2014) auf 3,9 Tonnen pro Hektar. Quelle: Reuters
17.12.2015 Strategie Grains erhöht Prognose der EU-Weichweizenexporte 2015/16

Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains hat seine monatliche Prognose der Weichweizenexporte der EU-Mitgliedsstaaten um 800.000 Tonnen auf 27,6 Mio. Tonnen erhöht. Grund ist die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen sowie die lebhaften Export, vor allem aus Frankreich. Im vorherigen Vermarktungsjahr wurden 32,5 Mio. Tonnen Weichweizen exportiert. Quelle: Reuters

17.12.2015 Getreidemail

Technische Käufe, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Tunesien kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft. Russlands Getreideernte 2016 wird vom Agrarministerium in Moskau auf 100,8 Mio. Tonnen geschätzt, darin enthalten sind 58,6 Mio.Tonnen Weizen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 SRW-Weizenkontrakte. Heute um 14:30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen Export-Sales. Analysten rechnen mit Weizenexporten in einer Spanne von 250.000 - 450.000 Tonnen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben auf allen Terminen deutlich nach. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve erhöhte gestern erwartungsgemäß den Leitzins um 0,25% auf 0,5% und leitete damit die Zinswende in den USA ein. Der Euro handelt heute morgen mit Verlusten.

17.12.2015 Argentinien: Peso vor Abwertung

Die beabsichtigte Entscheidung der neuen argentinischen Regierung, die Landeswährung, den Peso, ohne Beschränkungen frei handeln lassen, wird zu einer Abwertung des Peso führen und so die Exporte aus dem südamerikanischen Land sprunghaft ansteigen lassen. Auf dem ohnehin schon gut versorgten Weltmarkt wird das den Preisdruck für Sojabohnen, Mais und Weizen erhöhen.
Aktuell handelt man am CBoT die Sojabohnen auf einem 3,5-Wochen-Tief. Der Politikwechsel in Argentinien ist derzeit der große Treiber an den weltweiten Agrar-Terminbörsen.
Wenn heute in Argentinien die Börsen öffnen, sollen alle Währungskontrollen aufgehoben sein und eine deutliche Abwertung des Pesos wird die Folge sein. Der neue Regierungschef Mauricio Macri, Verfechter des freien Marktes, hat letzte Woche sein Amt angetreten.

16.12.2015 Mangel an Schnee bedroht Getreideernten auf der Nordhalbkugel

Das Ausmaß von Schnee auf der Nordhalbkugel ist besorgniserregen niedrig; insbesondere weil es ab Januar wahrscheinlich kälter wird. In Nordamerika, Europa und im westlichen Teil Asiens lagen die Temperaturen in den zurückliegenden Monaten knapp 3°C über dem Durchschnitt. Dadurch ist in den Anbaugebieten für Getreide- und Ölsaaten weniger Schnee gefallen und so wie es aussieht, kommt hier bis zum Jahresende auch kein Schnee mehr.
Das macht die Wintersaaten extrem anfällig auf Witterungseinflüsse und der atmosphärische Index zeigt eine größere Chance auf Frosttemperaturen in den Monaten Januar und Februar. Die meisten Wintersaaten auf der Nordhalbkugel sind derzeit in einem guten Zustand, aber die Bestandsbewertungen werden schlechter wenn kein Schnee fällt, bevor die Quecksilbersäule sinkt.
In vielen Regionen werden die im Herbst gesäten Früchte nur mit einer Schneedecke vor der Auswinterung geschützt. Eine Schneedecke isoliert den Boden und das Wurzelsystem. Außerdem ist man vielerorts auf die Feuchtigkeit aus dem Schmelzwasser angewiesen, bevor der erste Regen im Frühling fällt. Die Bodenfeuchte in vielen Teilen der nördlichen Hemisphäre ist in der Regel ausreichend, aber in diesen Monaten wurden in der Ukraine, in Russland und Teilen Osteuropas extrem große Wasserdefizite in den Ackerböden festgestellt.
Zuviel Schnee wäre allerdings auch von Nachteil, da im Frühling plötzliche Wärme große Mengen Schmelzwasser zu Auswaschungen führen können. Oder die Schneedecke wird zu schwer und die empfindlichen Pflanzen ersticken. Deshalb wünschen sich die Farmer stetigen Schneefall in durchschnittlicher Menge. Im letzten Jahr um diese Zeit war der eurasische Kontinent östlich von Deutschland bereits komplett mit Schnee bedeckt. Aktuell gibt es in Europa, in der Ukraine und im südlichen Russland kaum Schnee; das soll auch bis zum Jahresende so bleiben, berichten die Wetterdienste.
In 2011/12, als es in Eurasien zum letzten Mal so wenig Schnee gab, hatten Russland und die Ukraine nach einem harten Winter gefolgt von einem trockenen Frühjahr desaströse Weizenernten.

16.12.2015 Tunesien kauft Weizen und Gerste am Weltmarkt
Tunesien kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Mahlweizen und 50.000 Tonnen Gerste (jeweils optionaler Herkunft).
Gesucht wurde das Getreide zu unterschielichen Terminen im Zeitraum Januar - März 2016.
Preise:
Weizen: $196,50 - 198,85/Tonne c&f
Gerste: $188,00/Tonne c&f
Quelle: Reuters
16.12.2015 Getreidemail

Technische Käufe sowie Gewinne beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen.
Syriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf und Import von 200.000 Tonnen Weichweizen zur Brotherstellung ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 21. Dezember. Auch Tunesien ist am Markt und sucht bis zu 100.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an SRW-Weizen Netto-Short-Positionen um 2.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde auf nahezu unverändertem Niveau.
Auch an der Euronext in Paris schlossen die Weizennotierungen infolge technischer Käufe mit kräftigen Aufschlägen. Russland, einer der größten Weizenexporteure der Welt, erwartet in 2016 eine Getreideernte von 104 Mio. Tonnen.
Händler warten heute mit Spannung auf die Zinsentscheidung der US-Fed, die mit einer Erhöhung des Leitzinses das Ende der Nullzins-Politik einläuten könnte. Erwartet wird eine Erhöhung des Leitzinses um 0,25%.

16.12.2015 Fondsgesellschaften reduzieren CBoT SRW-Weizen Netto-Short-Positionen

15.12.2015 Matif Weizen Chartanalyse

Nachdem die 18-Tage-Durchschnittslinie die längere 50-Tage-Linie von oben nach unten gekreuzt hat, kennt der Matif-Weizenkontrakt März 16 nur noch eine Richtung. Mittlerweile ist der Kurs bei 175 Euro angelangt. Es besteht nun zwar noch Abwärtspotential bis 172 Euro, aber der RSI zeigt an, dass sich der Kurs an der Schwelle zum überverkauften Bereich bewegt. Diese Tatsache könnte Spekulanten dazu bewegen, ihre Short-Positionen zu schließen. Ein Kursanstieg bis 180 Euro wäre die Folge.

15.12.2015 Tunesien sucht Weizen und Futtergerste am Weltmarkt

Tunesiens staatliche Getreideagentur hat einen Tender zum Kauf von bis zu 100.000 Tonnen Weizen und 50.000 Tonnen Futtergerste (jeweils optionaler Herkunft) ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 16. Dezember. Quelle: Reuters

15.12.2015 Matif-Weizen auf 3-Monats-Tief

Zuletzt standen die Preise für Getreide und Ölsaaten unter Druck. Matif-Weizenfutures notieren derzeit auf dem niedrigsten Stand seit drei Monaten. Die Aufhebung der Exportzölle in Argentinien für diverse Agrarprodukte inklusive Weizen macht argentinischen Weizen am internationalen Markt wettbewerbsfähig und konkurriert mit Frankreich. Es muss befürchtet werden, dass Weizenexporte aus der EU zurückgehen und die Endbestände höher ausfallen als bisher erwartet.

15.12.2015 Syrien schreibt Weizentender aus

Syriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf und Import von 200.000 Tonnen Weichweizen zur Brotherstellung ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 21. Dezember. Quelle: Reuters

15.12.2015 Russland: Minister-Ernteschätzung 4 Mio. Tonnen höher als SovEcon

Russland, einer der größten Weizenexporteure der Welt, erwartet in 2016 eine Getreideernte von 104 Mio. Tonnen, so der russische Nachrichtendienst Interfax. Der Bericht zitiert dabei den Pressesprecher des Agrarministeriums in Moskau Pyotr Chekmaryov.
Die Schätzung des Agrarministeriums liegt damit 4 Mio. Tonnen höher als die letzte Prognose von SovEcon, dem führenden russischen Agrar-Beratungsunternehmen.
Russland hatte in diesem Jahr 103 Mio. Tonnen gereinigtes und getrocknetes Getreide geerntet.

15.12.2015 Getreidemail

Technische Käufe, Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, festere Rohölnotierungen sowie ein schwächerer US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 434.767 Tonnen Weizen über den Markterwartungen. Taiwans Flour Millers Association kaufte 87.150 Tonnen Mahlweizen in den Vereinigten Staaten. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 SRW-Weizenkontrakte. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures nicht von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und gaben auf allen Terminen leicht nach. Das Versprechen des argentinischen Präsidenten Mauricio Macri, den Exportzoll auf Weizen aufzuheben, belastet die Weizennotierungen und erhöht den Wettbewerb um den nordafrikanischen Markt, der von Anbietern aus der Europäischen Union dominiert wird. Der europäische Getreideverband Coceral erhöhte am Freitag seine Quartalsprognose der diesjährigen EU Weichweizenernte auf 150,3 Mio. Tonnen (September: 148,2 Mio Tonnen).

15.12.2015 Argentinische Agrarpolitik erhöht Angebot für Weizen, Mais und Sojabohnen

Broker in Australien sind sich sicher, dass die Preise für Weizen, Mais und Sojabohnen unter Druck bleiben, denn die argentinische Agrarpolitik wird einen Einfluss haben. Der neue argentinische Präsident Mauricio Macri hat gestern ein Dekret unterschrieben, das die Zölle für Weizen und Mais auf „0“ senkt und die Ausfuhrabgaben für Sojabohnen von 35 % auf 30 % senkt. Es wird erwartet, dass das Angebot aus Südamerika steigt und eine schwächere Nachfrage aus den USA zur Folge haben wird.
Investoren erwarten zudem, dass die Währungskontrollen für den argentinischen Peso erleichtert werden, was eine Abwertung zur Folge hätte. Exporte aus Argentinien wären dann noch günstiger am Weltmarkt.

15.12.2015 Fondsgesellschaften reduzieren SRW-Weizen Netto-Short-Positionen

14.12.2015 Großbritanniens Weizenexporte stiegen im Oktober

Großbritanniens Weizenexporte stiegen im Oktober auf 195.324 Tonnen. Im September exportierte man 142.503 Tonnen Weizen. Größter Abnehmer von britischen Weizen war Spanien mit 80.378 Tonnen, gefolgt von den Niederlanden mit 66.746 Tonnen. Insgesamt stiegen die Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr auf 517.994 Tonnen.
Importiert wurden im Oktober 137.425 Tonnen (Vormonat: 193.886 Tonnen). Insgesamt wurden damit 573.571 Tonnen Weizen im laufenden Vermarktungsjahr importiert.

14.12.2015 Russischer Weizenpreis sinkt mit Rohölnotierungen

Der Preis für russischen Exportweizen sank letzte Woche aufgrund der Rubelschwäche gegenüber dem U.S. Dollar. Schwarzmeerweizen mit 12,5 % Protein kostete am Ende der letzten Woche 193 USD/Tonne fob, das ist 1 USD weniger als eine Woche zuvor, berichtet das russische Beratungsunternehmen IKAR. Preise am Asowschen Meer, von wo üblicherweise Lieferungen an die Türkei verladen werden, sanken sogar um 3 USD/Tonne auf 162 USD/Tonne.
Der Kurs des Rubels sank aufgrund der Preisschwäche beim Rohöl, das inzwischen auf ein 7-Jahres-Tief gesunken ist. Die Exportaktivitäten aus dem Süden Russlands schwächen sich vor den Weihnachtagen und den Feiertagen zum Jahreswechsel bis Ende Januar ab.
Das Agrarministerium hatte in der vergangenen Woche 141.900 Tonnen Getreide am lokalen Markt gekauft, um die staatliche Reserve aufzustocken. Dadurch stiegen die Preise dort um 25 Rubel/Tonne auf 10.925 Rubel oder umgerechnet 155 USD/Tonne ab Verladestation.

14.12.2015 Macri unterzeichnet Dekret zur Zollsenkung noch heute

Damit die Landwirtschaft in Argentinien wieder in Schwung kommt, will der neue Präsident Mauricio Macri noch heute mit einem Dekret veranlassen, dass die Zölle auf Mais- und Weizenexporte unmittelbar aufgehoben werden. Der dortige Agrarsektor war darüber zwei Legislaturperioden lang im erbitterten Streit mit der vorherigen Links-Regierung Kirchner.
Das Dekret soll auch die Zölle für Sojabohnenausfuhren von 35 % auf 30 % absenken. Sojabohnen sind bisher die bedeutendsten Feldfrüchte, die Argentinien viele Devisen einbrachten. Maisexporte wurden zuletzt mit 20 % Zöllen belastet, während Weizenzölle bei 23 % lagen. Macri ist Befürworter eines freien Marktes und hatte im November die Stichwahlen gegen die Links-Regierung gewonnen. Am vergangenen Donnerstag hat er sein neues Amt angetreten.
Mit den Maßnahmen für den wirtschaftlich bedeutenden Agrarsektor will Macri die Möglichkeit schaffen, dass die argentinische Agrarproduktion steigt. Der Agrarbereich soll nicht länger gegen die Industrie ausgespielt werden, oder die Farmer gegen das Land, so Macri heute.
Argentiniens Farmer wollen jetzt die Maisanbaufläche um 10 % ausweiten und dann mehr Mais exportieren. Die Maisaussaat ist noch bis Mitte Januar möglich, während Weizen noch bis Mitte des Jahres gesät werden kann. Mehr als 90 % des argentinischen Mais ist genetisch verändert; seit der Präsidentschaftswahl am 22. November hat dieses Saatgut, das gegen die Unkrautbehandlung mit dem umstrittenen Glyphosat von Monsanto resistent ist, noch weitere Marktanteile erobert.

14.12.2015 Jordanien kaufte 25.000 Tonnen Hartweizen

Jordaniens Silos an Supply General Company (JSSGC) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 25.000 Tonnen Hartweizen zum Preis von $229/Tonne c&f. Marktbeteiligte vermuten, dass der Weizen aus der Schwarzmeerregion stammt. Gesucht wurde Weizen zur Lieferung im Januar (1-25). Quelle: Reuters

14.12.2015 Weizen: Australien erobert asiatischen Markt zurück

Australiens Weizen ist im asiatischen Markt zurück. Die Käufer schließen wieder umfangreiche Verträge für das Frühjahr 2016, da die Preise inzwischen wieder unter denen der USA und Kanada liegen. Asiatische Käufer inklusive Indonesien, dem weltweit - nach Ägypten - zweit-größten Weizenkäufer, verhandelt bereits Lieferungen für Februar und März 2016.
Die Offerten liegen jetzt wieder unter denen der Schwarzmeer-Anbieter, man hatte zwischenzeitlich einige Geschäfte an die Konkurrenten Russland und der Ukraine verloren.
Australiens Premium Weizen mit 10,5 % Proteinkostet aktuell rund 240 USD/Tonne c&f in Asien, eine entsprechende Qualität aus den USA (soft-red-winter) wird mit 280 USD offeriert. Die Weizenkurse der Terminbörse in Chicago stiegen letzte Woche auf ihren höchsten Stand seit drei Wochen.
Australien ist der vier-größte Weizenanbieter am Weltmarkt und verkauft aus der nahezu abgeschlossen Ernte bis Juni 2016 rund 17 bis 18 Mio. Tonnen Weizen. Die Ernte wird auf 23,98 Mio. Tonnen geschätzt. Der bisherige Exportrekord lag in 2011/12 bei 24,66 Mio. Tonnen.

14.12.2015 Taiwan kauft 87.150 Tonnen Weizen

Taiwans Flour Millers Association hat 87.150 Tonnen Mahlweizen in den Vereinigten Staaten zur Versendung  im Januar und im Februar gekauft. Quelle: Reuters

14.12.2015 Mais: Verunsicherung über Anbauausweitung in Argentinien

Argentinien wird nach Einschätzung der dortigen Getreidebörse Rosario eine Weizenernte von 9,6 Mio. Tonnen einfahren. Im Vormonat war man noch von 9,4 Mio. Tonnen ausgegangen. Begründet wird der Anstieg mit einer geringfügig höheren Anbaufläche von 3,45 Mio. Hektar gegenüber 3,4 Mio. davor.
Marktbeobachter erwarten eine signifikante Ausweitung des Getreideanbaus wenn die neue Regierung unter Mauricio Macri tatsächlich Zölle und Exportquoten senkt. Für den Maisanbau käme eine rasche Entscheidung noch gerade rechtzeitig, denn bis Mitte Januar kann die neue Maisernte noch gelegt werden. Die Fachleute der Getreidebörse beließen allerdings ihre Ernteschätzung für Mais noch bei 20,2 Mio. Tonnen, fügten aber hinzu, dass die Zahlen auch höher ausfallen können. Da eine späte Maisaussaat geringere Erträge bringen würde, gibt es allerdings eine große Verunsicherung über die tatsächliche Anbaufläche.

14.12.2015 US-Landwirte erhöhten Mais-Anbauflächen
Das US-Landwirtschaftsministerium hat am vergangenen Freitag die Anbauflächenschätzungen für das Vermarktungsjahr 2016/17 veröffentlicht. Sie lauten wie folgt:
Mais:
Maisanbaufläche: 90,5 Mio. Acres (+ 2,1 Mio. Acres zum Vermarktungsjahr 2015/16).
Maisproduktion: 13,900 Mrd. Bushel
Sojabohnen:
Sojabohnenanbaufläche: 82,0 Mio. Acres (-1,2 Mio. Acres zum Vermarktungsjahr 2015/16).
Sojabohnenproduktion: 3,785 Mrd. Bushel
Weizen:
Weizenanbaufläche: 53,0 Mio. Acres
Weizenproduktion: 2,060 Mrd. Bushel
Die Prognosen sind Teil eines langfristigen Reports für das kommende Jahrzehnt. Der vollständige Bericht für die kommenden 10 Jahre wird im Februar veröffentlicht.
14.12.2015 Coceral erhöht Quartalsprognose für EU Weichweizenernte 2015

Der europäische Getreideverband Coceral erhöhte am Freitag seine Quartalsprognose der diesjährigen EU Weichweizenernte von 148,2 Mio. Tonnen (September) auf 150,3 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr wurden 148,5 Mio. Tonnen Weichweizen in der EU geerntet. Damit wäre das Ergebnis des Vorjahres von 148,5 Mio. Tonnen übertroffen.
Die Prognose der EU Maisernte wurde erneut reduziert von 59,5 Mio. Tonnen (September) auf 58,5 Mio. Tonnen. Im Vorjahr wurde das Rekordergebnis von 75 Mio. Tonnen erzielt.
Analysten erhöhten in diesem Jahr stetig ihre Prognosen für die Weizenernte aufgrund hoher Erträge. Die Trockenheit im Sommer hat dem Weizen im Gegensatz um Mais nicht geschadet.
Für die Rapsernte erhöhte Coceral seine Prognose leicht von 21,4 Mio. Tonnen auf 21,5 Mio. Tonnen. Damit läge das Ergebnis weiter hinter dem Rekordergebnis des Vorjahres von 24,4 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

14.12.2015 Getreidemail

Gewinnmitnahmen zum Wochenende, Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie schwache Rohölnotierungen ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit Abschlägen schließen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen beim SRW-Weizen um 3.000 Kontrakte. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas fester. An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures ebenfalls mit Verlusten. Negative Vorgaben aus Übersee sowie der festere Euro belasteten den Markt. Die Ukraine hat in der laufenden Periode 2015/16 bereits 9,34 Mio. Tonnen Weizen exportiert. Insgesamt können 16,6 Mio. Tonnen exportiert werden. Somit stehen noch 7,26 Mio. Tonnen Weizen für den Export zur Verfügung. Der europäische Getreideverband Coceral hat seine Quartalsprognose der EU Weizenernte 2015 auf nun 150,3 Mio. Tonnen erhöht. Damit wäre das Ergebnis des Vorjahres von 148,5 Mio. Tonnen übertrofffen. Im September lag die Prognose bei 148,2 Mio. Tonnen. Argentinien wird wahrscheinlich in dieser Woche die Steuer auf Weizenexporte streichen. Mit Spannung erwartet der Markt die Zinsentscheidung der US-Notenbank FED am kommenden Mittwoch.

13.12.2015 Fondsgesellschaften erhöhen Netto-Short-Positionen beim SRW-Weizen

13.12.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) Weizen
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 01.12. - 08.12. um 3.080 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 3.264 Kontrakte. 70.980 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 08.12.15. In der Vorwoche waren es 77.324 Netto-Short-Positionen.
11.12.2015 Ukraine: Getreideexporte bereits bei über 18 Mio. Tonnen

Die Ukraine hat in der laufenden Vermarktungsperiode 2015/16 bereits über 18,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert, das meldet das Landwirtschaftsministerium am heutigen Freitag. Exportiert wurden 9,34 Mio. Tonnen Weizen, 3,85 Mio. Tonnen Gerste und 5,41 Mio. Tonnen Mais.
Im vergangenen Monat wurde eine Vereinbarung zwischen dem Landwirtschaftsministerium und den großen Getreidehändlern getroffen, wonach die Weizenexporte in der laufenden Saison die Menge von 16,6 Mio. Tonnen nicht überschreiten dürfen. Die Maisexporte dürfen 16,0 Mio. Tonnen nicht überschreiten. Demnach würden noch 7,26 Mio. Tonnen Weizen und 10,59 Mio. Tonnen Mais für den Export zur Verfügung stehen.
Insgesamt sollen über 61 Mio. Tonnen Getreide in der laufenden Saison produziert werden, so die derzeitige Erwartung des Ministeriums. 36 Mio. Tonnen Getreide können exportiert werden (2014/15: 35,0 Mio. Tonnen).

11.12.2015 Getreidemail

Technische Käufe und Shorteindeckungen der Fonds ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Gewinnen schließen. Die wöchentlichen Weizen-Exportzahlen lagen unter den Markterwartungen. Algerien hat in einer Ausschreibung mindestens 500.000 Tonnen Mahlweizen zu $195 bis $197/Tonne c&f gekauft. Man vermutet aber, dass neben dem Hauptlieferanten Frankreich, Argentinien den Zuschlag für einen Teil der Lieferungen erhalten hat.
Die e-CBoT handelt zur Stunde mit moderaten Verlusten.
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 563.000 Tonnen Weizen. Sie bleiben hinter dem Ergebnis des Vorjahres zurück. Händler warten mit Spannung auf die Zinsentscheidung der U.S. Federal Reserve (Fed) am Dienstag nächster Woche. Eine Zinsanhebung in den USA könnte den Kurs des Euro unter Druck setzen und die Exportchancen aus Europa stärken. In den letzten Tagen stieg der Eurokurs zum Dollar, was die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs prompt verschlechterte.

11.12.2015 CBoT-Sojakurse vor größtem Wochenverlust seit vier Monaten

In Erwartung eines Angebotsdrucks aus Argentinien stehen die Kurse der CBoT-Sojabohnen unter Druck, sie könnten heute den größten Wochenverlust seit vier Monaten (-3,3%) erleiden, denn der Weltmarkt ist ohnehin schon übermäßig gut versorgt. In allen Überschussregionen wollen sich die Farmer von ihren Vorräten trennen. Nun kommen noch die drängenden Offerten aus Argentinien hinzu, weil die neune Regierung plant, die Exportzölle zu senken. Das ermuntert die Farmer dort, den Anbau von Mais, Weizen und Sojabohnen auszuweiten.

10.12.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 563.000Tonnen Weizen. Mit insgesamt 10,327 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres, das zur selben Zeit bei 13,098 Mio. Tonnen lag. Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 22.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,554 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,627 Mio.Tonnen).

10.12.2015 Amtsantritt von Mauricio Macri bewegt Agrarmärkte

Der neue Präsident von Argentinien Mauricio Macri tritt heute sein Amt an. Die Beteiligten am Agrarmarkt werden in den kommenden Tagen und Wochen genauestens beobachten, ob er seine Wahlversprechen bezüglich der Agrarmarkt-Exporte einhält. Er hatte zugesagt, dass zum einen die Exportquoten und die -Zölle für Mais und Weizen sofort aufgehoben werden sollen und dass die Zölle für Sojabohnen und Sojaprodukte: Öl und Schrot schrittweise gesenkt werden sollen.

10.12.2015 US-Export Sales

Weizenexporte niedriger als erwartet; Mais- und Sojabohnenexporte deutlich über den Erwartungen.

10.12.2015 Algerien kauft mindestens 500.000 Tonnen Weizen

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat in einer Ausschreibung mindestens 500.000 Tonnen Mahlweizen in einer Spanne von $ 195 und $ 197 pro Tonne c&f gekauft. Da OAIC keine genauen Details der Ausschreibung bekanntgegeben hat, ist die Menge nur eine Schätzung und könnte laut Aussage einiger Händler sogar 600.000 Tonnen betragen. Mit diesem Kauf deckt das Land einen Teil seines Bedarfs für die Monate Februar und März. Die Herkunft der Ware war laut Ausschreibung optional. Man vermutet aber dass neben dem Hauptlieferanten Frankreich, Argentinien den Zuschlag für einen Teil der Lieferungen erhalten hat.
Argentinischer Weizen wird momentan mit sehr aggressiven Preisen am Markt angeboten, nachdem die neue Regierung versprochen hat, die Exportsteuer für Weizen und Mais abzuschaffen. Quelle: Reuters

10.12.2015 Japan kauft 119.165 Tonnen Mahlweizen

Japan kauft 119.165 Tonnen Mahlweizenas japanische Agrarministerium kaufte heute Morgen insgesamt 119.165 Tonnen Mahlweizen aus den USA, aus Kanada und Australien.
Der weltweit 6.-größte Weizenimporteur behält einen festen Zugriff auf das für Japan nach Reis zweitwichtigste Grundnahrungsmittel und kauft in regelmäßigen Ausschreibungen dreimal im Monat Weizen für die Vermahlung im eigenen Land.

10.12.2015 Getreidemail

Technische Käufe, Shorteindeckungen der Fonds sowie ein schwächerer US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Gewinnen schließen. Das USDA beließ in seiner gestrigen Schätzung die US-Weizenendbestände 2015/2016 auf unverändertem Niveau zum Vormonat bei 911 Mio.Bushel. Die Weltweizenendbestände wurden jedoch auf 229,86 Mio.to erhöht und lagen damit über den Markterwartungen von 226,430 Mio.to (Vm.: 227,30 Mio.to). Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose für die Getreideernte 2016 auf mehr als 61 Mio.to erhöht. Frühere Prognosen waren von 60,5 Mio.to ausgegangen. Günstige Wetterbedingungen haben für eine deutliche Verbesserung der Bestände gesorgt.
Die e-CBoT handelt zur Stunde leicht schwächer.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris zeigten sich uneinheitlich. Der auslaufende Dezembertermin musste deutliche Verluste hinnehmen, während die Folgetermine sich leicht befestigen konnten.

10.12.2015 Fonds kaufen 4000 Lots Weizen

09.12.2015 Äthiopien schreibt den Kauf von 70.000 Tonnen Mahlweizen aus

Die äthiopische Regierung beabsichtigt den Kauf von 70.000 Tonnen Mahlweizen. Es soll in zwei Teilmengen geliefert und die Gebote sollen bereits heute ausgewertet werden.
30 Tage nach Eröffnung des Letter of Credit kann die Lieferung erfolgen.

09.12.2015 Indiens Weizenanbau könnte um 9 % sinken

Der U.S. Agrar-Attaché in Indien teilt mit, dass dort eine Weizenaussaat bis Ende November nur auf 11,7 Mio. Hektar stattfand, im Vorjahr waren es zum gleichen Termin 16,2 Mio. Hektar. Die Feldbestellung kann zwar noch bis Ende Dezember erfolgen und hat sich in den letzten Tagen auch noch gut entwickelt, der Attaché geht aber davon aus, dass die Anbaufläche um 8 – 9 % den Weizenanbau im Vorjahr verfehlt.

09.12.2015 FranceAgriMer erhöht Prognose der französischen Gerstenbestände

Das französische Beratungsunternehmen FranceAgriMer schätzt in seinem monatlich erscheinenden Report die französischen Weichweizenbestände auf 5,2 Mio Tonnen. Damit hat sich der Wert gegenüber dem Vormonat nicht verändert.
Frankreichs Exporte außerhalb der EU beließ FranceAgriMer unverändert zum Vormonat auf 11,5 Mio. Tonnen. Das Ergebnis liegt damit 100.000 Tonnen über dem Ergebnis des Vorjahres.
FranceAgriMer erhöhte die Prognose der französischen Gerstenbestände nochmals um 200.000 Tonnen auf nun 2,2 Mio Tonnen. Quelle: Reuters

09.12.2015 Frankreich exportierte bis Oktober 13 % weniger Weizen

Frankreichs Weichweizen-Exporte in Länder außerhalb der Union gingen im Oktober um 100.000 Tonnen gegenüber dem Vormonat zurück. Mit 581.621 Tonnen im Oktober bleiben die Gesamtexporte dieser Vermarktungsperiode unter denen des Vorjahres.
Im Oktober war wieder einmal Algerien mit 311.530 Tonnen der größte Abnehmer. Seit Begin der Saison 2015/16 im Juli wurden 2,7 Mio. Tonnen in Drittländer verschifft (-1% zum Vj.). Frankreichs Exporte innerhalb der EU gingen im Vergleich zu den ersten vier Monaten in 2014/15 um 24 % zurück, sodass der Rückstand zum Vorjahr auf 13 % zurückging und so per Ende Oktober bei 4,9 Mio. Tonnen stehen.

09.12.2015 Getreidemail

Gewinnmitnahmen sowie Positionierungen vor dem heutigen USDA-Report (18 Uhr MEZ) ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Verlusten schließen. Algeriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf einer nicht näher spezifizierten Menge Mahlweizens optionaler Herkunft zur Versendung im Februar/März ausgeschrieben.  
Die e-CBoT handelt den Weizen heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris fielen die Weizenkurse gestern auf den tiefsten Stand seit Ende September weil der Euro sich von einem 7-Monatstief befestigen konnte und weitere Exportaufträge auf sich warten lassen. Dabei sind die Vorräte in der EU so groß, dass dringend weiter exportiert werden muss. Allerdings wird auch Weizen aus Russland sehr aggressiv offeriert und die Preise stehen ebenfalls unter Druck. Nun hoffen die Exporteure in Frankreich auf den Algerien-Tender aber das reicht bei Weitem nicht aus, um die große Ernte abzusetzen.

09.12.2015 Volatilität am Agarmarkt sicher

Der CBoT-Frontmonat konnte sich gestern stabilisieren und notiert auch zur Stunde wieder etwas fester, nachdem die Kurse an den letzten beiden Handelstagen unter Druck standen. Die Vegetationsbedingungen am Schwarzen Meer haben sich verbessert. Auch das Wetter in den U.S. Weizenproduktionsgebieten wurde als vorteilhaft beschrieben. Da die Fondsgesellschaften aber immer noch viele Shortpositionen in ihrem Portfolio halten, besteht in den kommenden Tagen kein großes Risiko für fallende Kurse, analysiert die AZ-Bank in Melbourne.
Rund 83 % des in der Ukraine gesäten Weizens für die Ernte in 2016 hat jetzt gekeimt, nachdem sich die Wetterbedingungen verbessert hatten. 1/3 der Bestände befinden sich aber in einem schlechten Zustand.
Der heute um 18:00 Uhr MEZ erscheinende USDA Report wird den Erwartungen der Analysten zufolge die Weizen- und Maisbestände in den USA höher schätzen, während die Weltweizenbestände kleiner als vor einem Monat erwartet werden.
Neben dem USDA-Report wird mit Spannung beobachtet, ob nach der Amtseinführung des neuen argentinischen Präsidenten Mauricio Macri die dortigen Farmer den Markt mit Weizen, Mais und Sojabohnen fluten werden. Als drittes marktbeeinflussendes Ereignis der kommenden Tage schaut man auf die Zinsentscheidung der Federal Reserve (Fed) in den USA, die den US-Dollar noch weiter stützen und die Exportchancen für US-Weizen weiter verschlechtern kann.

08.12.2015 Jordanien cancelt Weizentender und schreibt neu aus

Jordanien hat erneut einen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen storniert. Gesucht wurde Ware zur Lieferung im April. Das Landwirtschaftsministerium wird eine neue Ausschreibung auflegen, die Angebotsfrist dafür endet am 15. Dezember. Gründe für die Stornierung wurden nicht genannt. Quelle: Reuters

08.12.2015 Algerien sucht Weizen am Weltmarkt

Algeriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf einer nicht näher spezifizierten Menge Mahlweizen optionaler Herkunft zur Versendung im Februar/März ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 9. Dezember. Quelle: Reuters

08.12.2015 Ukraine: 17% der Wintergetreide-Aussaat ist nicht aufgelaufen
Per 3. Dezember war rund 17% (1,1 Mio. Hektar) der Wintergetreide-Aussaat nicht aufgelaufen. Besonders betroffen waren die Regionen: Dnipropetrpvsk, Poltava, Zaporizhia und Kharkiv.
Aufgelaufen ist die Aussaat auf 5,6 Mio. Hektar, das ist eine Quote von 83%. Auf 3,7 Mio. Hektar (66%) wird der Zustand der Bestände als „gut“ bis „befriedigend“ bewertet. 1,9 Mio. Hektar (34%) befinden sich in einem schwachen Zustand. Verloren sind die Bestände auf 80 Hektar.
Bei der Rapssaat ist die Aussaat auf 564.600 Hektar der ausgesäten Flächen aufgelaufen, eine Quote von 87%. 376.500 Hektar = 67% befinden sich in einem guten bis befriedigendem Zustand. Auf 185.900 Hektar (33%) wird der Zustand der Pflanzen als schwach bezeichnet, 2.200 Hektar (0,4%) sind verloren. Die hauptsächlich betroffenen Regionen sind: Dnipropetrovsk, Donetsk, Mykolaiv und Poltava.
Per 4. Dezember wurde Wintergetreide auf 6,7 Mio. Hektar ausgesät.
5,6 Mio. Hektar (91% der Prognose) Winterweizen und Triticale
145.000 Hektar (92% der Prognose) Roggen
881.000 Hektar (84% der Prognose) Gerste
649.000 Hektar Winterraps (Prognose: 649.000 Hektar)
Insgesamt prognostiziert das Ministerium eine Aussaatfläche von insgesamt 7,4 Mio. Hektar.
08.12.2015 Getreidemail

Gewinnmitnahmen, schwache Rohölnotierungen, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 225.034 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 400.000 Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Kontrakte. Jordaniens JSSGC (Jordan´s Silo and Supply General Company) hat einen Tender zum Kauf von 25.000 Tonnen Hartweizen zur Versendung im Januar (1-25) ausgeschrieben. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse auf nahezu unverändertem Niveau. An der Euronext in Paris zeigten sich die Weizenfutures uneinheitlich. Der auslaufende Fronttermin Dezember gab nach, während die Folgetermine leicht fester schlossen. Die von der Terminbörse Matif autorisierten französischen Lagerhäuser Senalia und Nord Cereales  nehmen ab dem 08.12. wieder Weizenlieferungen für die physische Erfüllung von Terminkontrakten in Rouen und Dünkirchen an.

08.12.2015 Lockerung der Argentinischen Währungskontrollen: Sojabohnenfutures unter Druck

In Erwartung großer Mengen Sojabohnen aus Argentinien gaben gestern die Kurse der CBoT-Futures dieser Ölsaat um 2,2 % stark nach. Damit wird ein 2-Wochen-Tief erreicht. Zur Stunde stehen die Kurse weiter leicht unter Druck.
Farmer in Argentinien, einer der bedeutendsten Sojabohnenexporteuren der Welt, wollen in naher Zukunft ihre hohen Sojabohnenbestände verkaufen, denn die neue Regierung von Mauricio Macri will gleich nach Amtsantritt am 10. Dezember damit beginnen, die Währungskontrollen abzubauen, was den argentinischen Peso abwerten und damit die argentinischen Exporte am Weltmarkt günstiger machen würde.
Dann wird erwartet, dass China einiges von dem erhöhten Angebot aufnimmt; zum Leidwesen der U.S. Exporteure. China importierte im November 7,39 Mio. Tonnen Sojabohnen. Das ist rund ein Drittel mehr als im Oktober. Am Mittwoch um 18:00 Uhr MEZ wird das USDA seinen monatlichen Angebots- und Nachfragebericht veröffentlichen. Es wird erwartet, dass die Sojaangebote kleiner als im Vormonat eingeschätzt werden, während die Angebote von Weizen und Mais größer ausfallen dürften, so das Ergebnis einer Reuters-Umfrage.

07.12.2015 Senalia hat wieder Platz für Weizenlieferungen

Das französische Lagerhaus Senalia, ein von der Terminbörse Matif autorisierter Umschlagplatz, teilte heute mit, dass es ab Dienstag, dem 08.12. wieder Weizenlieferungen für die physische Erfüllung von Terminkontrakten in Rouen annimmt. Mitte November wurde die Annahme von Weizenlieferungen aufgrund des Mangels an Lagerkapazitäten, ausgelöst durch die schwache Exportnachfrage gestoppt. Quelle: Reuters

07.12.2015 Saudi Arabien verbietet den Anbau von Grünfutter

Saudi Arabien will den Anbau von Grünfutter in den kommenden drei Jahren untersagen, um Wasser zu sparen. Das beschloss heute das Kabinett in Abu Dhabi. Der Agrarminister wird damit beauftragt, einen detaillierten Plan für die Rückführung der Produktion sowie die Beschaffung von Tierfutter zu passenden Preisen am internationalen Markt vorzulegen.
Saudi Arabien hat schon die eigene Weizenproduktion konstant zurückgefahren, um Wasser zu sparen und ist ab 2016 komplett von Importen Abhängig.

07.12.2015 Gute Vegetationsbedingungen: Russische Exportpreise für Weizen sinken

Die Preise für russischen Exportweizen am Asowschen Meer fielen letzte Woche, da das Angebot aus der letzten Ernte steigt und das Risiko für die kommende Ernte sinkt. Außerdem steigen die Frachtraten in der Schwarzmeerregion nachdem die politischen Spannungen zwischen Russland und der Türkei zugenommen haben.
Russischer Weizenmit 12,5 % Protein kostete 194 USD/Tonne fob, das waren 3 USD/Tonne weniger als in der Woche zuvor. In den Häfen des Asowschen Meers gingen die Preise wegen gestiegener Frachtraten sogar um 5 USD zurück. Außerdem herrscht in einigen Häfen dort auch noch Niedrigwasser.
Das warme Dezember-Wetter sollte eine russische Weizenernte von erneut über 100 Mio. Tonnen ermöglichen – das dritte Jahr in Folge. Das Agrarministerium in Moskau hatte in der zurückliegenden Woche die Schätzung der Getreideernte 2015 um 500.000 Tonnen auf 102 Mio. Tonnen erhöht. Das Beratungsunternehmen SovEcon geht sogar von 103,7 Mio. Tonnen aus, davon seien 61,1 Mio. Tonnen Weizen.
Das Ministerium kaufte letzte Woche 122.600 Tonnen Getreide am lokalen Markt für die Aufstockung staatlicher Vorräte. Die Preise für Weizen der Klasse III stiegen im europäischen Teil Russlands am lokalen Markt ab Verladestation um 25 Rubel (159 USD).

07.12.2015 Jordanien schreibt Weizentender aus

Jordaniens JSSGC (Jordan´s Silo and Supply General Company) hat einen Tender zum Kauf von 25.000 Tonnen Hartweizen zur Versendung im Januar (1-25) ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 14. Dezember. Quelle: Reuters

07.12.2015 Jordanien schließt Vertrag mit Al Dahra UAE

Das Handelsunternehmen Al Dahra aus den Vereinigten Arabischen Emirate teilt mit, dass man einen Vertrag mit der Regierung Jordaniens geschlossen habe, 400.000 Tonnen Weizen und 400.000 Tonnen Gerste innerhalb der nächsten 2 Jahre zu liefern. Der Vertrag kann um weitere 2 Jahre verlängert werden, so Khadim al-Darei am Rande einer Tagung in Abu Dhabi.

07.12.2015 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, technische Käufe und ein schwächerer US-Dollar ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Gewinnen schließen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.000 SRW-Weizenkontrakte. Zur Stunde handelt die eCBoT mit weiteren Gewinnen.  
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures trotz der guten Vorgaben aus Übersee auf allen Terminen mit Verlusten. Der stärkere Euro gegenüber dem US-Dollar belastete den Markt. Die erste Schätzung der Flächennutzung in Frankreich zeigt, dass auf 5,222 Mio. Hektar Winterweizen angebaut wurde (Vj. 5,143 Mio. Hektar). Das ist die größte Anbaufläche seit 1935. 98% der französischen Winterweizenbestände wurden von FranceAgriMer mit "gut" bis exzellent geratet. Regenfälle in den letzten Tagen haben den gestressten Weizenbeständen in der Ukraine gut getan. 83 % der Bestände sind inzwischen aufgelaufen (Vorwoche: 80 %). Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass immerhin 17 % vor dem Wintereinbruch nicht aufgelaufen sind. 66 % der Bestände werden als gut bis befriedigend bezeichnet (Vw.: 64 %), 34 % sind in einem schlechten Zustand (Vw.: 36 %).

07.12.2015 Technische Käufe beim CBoT-Weizen

Innerhalb der letzten drei Handelssitzungen stiegen die Kurse des CBoT-Weizenfutures um mehr als 5 %. Short-Abdeckungen und bullische technische Signale sind die Gründe dafür.
In den Büchern von Fondsgesellschaften werden Rekordbestände an Short-Positionen (Futures und Optionen) gehalten, so letzten Zahlen der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). In den physischen Getreide- und Ölsaatenmärkten hat sich allerdings nicht viel getan; sie sind nach wie vor überversorgt. Nach den tiefen Kursständen der letzten beiden Monate ist es nicht ungewöhnlich, jetzt mal einige Gewinnmitnahmen zu sehen.
Eine technische Analyse von Reuters sieht beim März-Weizen am CBoT eine Widerstandslinie bei 4,93 USD/bu. Sollte dieser Kurs durchstoßen werden, wäre der nächste Widerstand bei 5,01 USD/bu.

06.12.2015 CBoT Soft Red Winter Wheat
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 24.11. - 01.12. um 5.033 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 24.938 Kontrakte. 77.324 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 01.12.15. In der Vorwoche waren es 47.353 Netto-Short-Positionen.
05.12.2015 World-Grain: Zitat der Woche

In dem wöchentlichen Newsletter von World-Grain wird die Rabobank heute mit folgendem „Quote of the Week“ zitiert:
„Die globalen (Weizen-) Preise werden wohl im Frühjahr 2016 steigen, nachdem sich das Exportprogramm der Schwarzmeerhäfen abschwächt und EU-Exporte die erste Wahl werden. Auch die Weizen-Angebote aus den USA werden möglicherweise wettbewerbsfähig.“

05.12.2015 Socomac hat wieder Platz für Weizenlieferungen am Matif

Das französische Lagerhaus Socomac, ein von der Terminbörse Matif autorisierter Umschlagplatz, teilte gestern mit, dass es ab Montag, den 07.12. wieder Weizenlieferungen für die physische Erfüllung von Terminkontrakten annimmt.

04.12.2015 Regen in der Ukraine tut gestressten Beständen gut

Regenfälle in den letzten Tagen haben den gestressten Weizenbeständen in der Ukraine gut getan. 83 % der Bestände sind inzwischen aufgelaufen (Vorwoche: 80 %). Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass immerhin 17 % vor dem Wintereinbruch nicht aufgelaufen sind.
66 % der Bestände werden als gut bis befriedigend bezeichnet (Vw.: 64 %), 34 % sind in einen schlechten Zustand (Vw.: 36 %).

04.12.2015 Frankreich: Größter Winterweizenanbau seit 80 Jahren

Die erste Schätzung der Flächennutzung in Frankreich zeigt, dass auf 5,222 Mio. Hektar Winterweizen angebaut wurde (Vj. 5,143Mio. Hektar). Das ist die größte Winterweizenanbaufläche seit 1935.
Die Winterraps-Fläche wird auf 1,455 Mio. Hektar geschätzt (Vj. 1,480 Mio. Hektar).

04.12.2015 Kanadas Weizenproduktion unter Vorjahr, aber über den Markterwartungen

Laut einer Erhebung der Statistikbehörde Statistics Canada, haben kanadische Landwirte in 2015 etwa 27,59 Millionen Tonnen Weizen geerntet. Die Menge liegt zwar um 6,2 Prozent unter der Vorjahresmenge, übertrifft aber die diesjährigen Markterwartungen.
Aus der Erhebung geht außerdem hervor, dass die Erntemengen der meisten wichtigen Feldfrüchte über dem Ergebnis des Vorjahres liegen. U.a. lag die Sojabohnenproduktion in diesem Jahr bei 6,235 Millionen Tonnen und erreichte damit zum siebten Mal in Folge einen Rekordwert. Quelle: Reuters

04.12.2015 Asiatische Länder dominieren auf der Kundenliste für ukrainischen Weizen

Thailand, die EU, Ägypten und Süd Korea haben sich zu den bedeutendsten Empfängerländern für ukrainischen Weizen entwickelt. In dieser Vermarktungssaison vereinen sie schon mehr als 50 % der gesamten Weizenexporte der Ukraine auf sich, so eine Analyse des Beratungsunternehmens UkrAgroConsult von gestern.
Traditionell bedient die Ukraine den Mittleren Osten und Nordafrika mit Weizen. In den vergangen Jahren konnte man aber auch Käufer im Südosten Asiens gewinnen. In den ersten vier Monaten der laufenden Saison hat Thailand mehr als 1,1 Mio. Tonnen oder 15 % aller ukrainischen Weizenexporte erhalten. Thailand hat in dem Berichtszeitraum mehr Weizen als Ägypten und die EU zusammen aus der Ukraine abgenommen. Auch Indonesien, Vietnam und Malaysia haben ihre Importe aus der Ukraine erhöht.
Die Ukraine plant mit einer Weizenernte (2015) von 28 Mio. Tonnen und könnte davon 16,6 Mio. Tonnen in der Vermarktungsperiode 01.07. 2015 bis 30.06.2016 exportieren. Seit Juli bis Ende November wurden bisher 9 Mio. Tonnen Weizen ausgeführt.

04.12.2015 Argentiniens Farmer fordern auch für Sojaschrot und –Öl Zollsenkungen

Die angekündigten Zollsenkungen für argentinische Sojabohnenexporte sollen auch für Sojaschrot und Sojaöl gelten, so der Vorsitzende des führenden Getreidehandelsverbands in Argentinien in einem Interview. Der am 22. November gewählte neue argentinische Präsident Mauricio Macri versprach im Wahlkampf eine jährliche Absenkung der Zölle für Sojabohnen um 5 % p.a., die zurzeit noch bei 35 % liegen. Er hatte sich aber nicht dazu geäußert, ob das auch für Exporte von auch Sojaprodukten gilt.
In einem Treffen der betroffenen Spitzenverbände wurde gestern nun diese Frage diskutiert. Man wird jetzt bei der neuen Regierung einen Antrag auf Senkung der Zollsätze für –Mehl und –Öl stellen. Dort gilt aktuell noch ein Zollsatz von 32 %. Internationale Größen wie Cargill, Bunge und Luis Dreyfus haben Ölmühlen und Anlagen in argentinischen Hafenplätzen. Der designierte Agrarminister Ricardo Buryaile wollte sich zu diesen Anträgen noch nicht öffentlich äußern.
Argentinien ist bereits jetzt der weltweit größte Exporteur für Sojaöl und Sojaschrot aber die Anlagen sind nur zu 70 % ausgelastet. Außerhalb der Erntezeiten stehen die Anlagen zeitweise komplett still. Die Verbandsvertreter äußerten deshalb die Hoffnung, dass die Macri-Regierung auch die Importbeschränkungen aus den Nachbarländern Brasilien, Uruguay und Paraguay aufgehoben werden.
Die Mühlenbetreiber würden gerne in den Ernte-fernen Monaten Sojabohnen importieren, waren sie doch von der bisherigen Regierung unter Cristina Fernandez daran gehindert. Diese marktverzerrende Politik sollte so schnell wie möglich abgeschafft werden. Die Regierung Macri sollte auch schnellstens dafür sorgen, dass die Mehrwertsteuerrückerstattung schneller abgewickelt wird, damit die nötigen Investitionen der Betriebe nicht weiter verzögert werden.
Neben den Herausforderungen im Sojabohnenmarkt hatte die Regierung versprochen, dass die Zölle für Weizen- und Maisexporte und die Exportrestriktionen für diese Früchte unmittelbar nach Regierungsantritt am 10. Dezember aufgehoben werden. In Erwartung dessen waren die Exporte aus Argentinien in den letzten Monaten stark zurückgegangen. Ohnehin hatten die Farmer ihre Getreideernten immer so lange gehortet, bis sie Geld für den Kauf von Betriebsmittel benötigten, die meist auf U.S. Dollarbasis eingekauft werden müssen. Die Inflation in Argentinien ist außerordentlich hoch.
Nach offiziellen Angaben halten argentinische Farmer 16,75 Mio. Tonnen Sojabohnen und 20 Mio. Tonnen Mais, sowie 9,5 Mio. Tonnen Weizen im Wert von 1,35 Mrd. USD zurück. Eine Abschaffung der Ausfuhrbeschränkungen sollten die Exporte aus Argentinien beflügeln. Man hofft auf transparentere Märkte und lokale Preise, die sich von den internationalen Preisen nicht stark unterscheiden. Aktuell sind die Unterschiede sehr groß.

04.12.2015 Westaustralien: Größter Weizenexporteur reduziert Prognose der Weizenernte

Australiens größter Weizenexporteur, die CBH Group, hat ihre Prognose der Getreideernte für den Bundesstaat Westaustralien aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen (Wind und Frost) sowie Waldbrände um ca. 4% von 13 Mio. Tonnen auf 12,5 Mio. Tonnen reduziert.
Waldbrände in Westaustralien zerstörten im November mehr als 300.000 Hektar.
Die CBH Group schätzt den Anteil der Weizenproduktion in Westaustralien an der gesamten Getreideernte auf 60% und rechnet mit einer Gesamtmenge von 7,5 Mio. Tonnen (vorherige Prognose: 7,8 Mio. Tonnen). Damit liegt die Prognose niedriger, als die offizielle Prognose der australischen Regierung, die mit einer Produktionsmenge von 8,7 Mio. Tonnen rechnet.
The Australian Bureau of Agricultural an Resource Economics an Sciences (ABARES) reduzierte in dieser Woche ebenfalls die Prognose für die nationale Weizenernte auf 23,98 Mio. Tonnen (-5,2% zur September-Prognose von 25,25 Mio. Tonnen).
Der Bundesstaat Westaustralien ist der größte Weizenexporteur innerhalb Australiens. Die größten Kunden sind Länder wie Indonesien und Korea. Quelle: Reuters

04.12.2015 Französische Winterweizenbestände in sehr gutem Zustand

Das französische Beratungsunternehmen FranceAgriMer meldet in seinem wöchentlichen Report, dass sich 98% der französischen Winterweizenbestände in einem guten bis exzellenten Zustand befinden. Der Wert hat sich gegenüber der Vorwoche nicht verändert. Im vergangenen Jahr lag der Anteil zum gleichen Zeitpunkt nur bei 93%. Quelle: Reuters

04.12.2015 Getreidemail

Technische Käufe, ein deutlich schwächerer US-Dollar zum Euro, positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie gestiegene Rohölnotierungen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Gewinnen schließen.
Mit 392.200 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen, die zuvor von Analysten in einer Spanne von 250.000 - 500.000 Tonnen geschätzt wurden. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen beim SRW-Weizen um 7.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse moderat fester. An der Euronext in Paris belastete der stark gestiegene Euro gegenüber dem US-Dollar den Markt und ließ die Weizennotierungen zu Verlusten schließen. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 1,041 Mio. Tonnen Weizen. Mit insgesamt 9,764 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr weiterhin hinter dem Ergebnis des Vorjahres, das zur selben Zeit bei 12,754 Mio. Tonnen lag.

04.12.2015 Schwacher Dollar-Kurs stützt U.S. Weizenpreise

Eine Kurskorrektur beim Wechselkurs des USD zum Euro ließ gestern den Weizenkurs am CBoT deutlich fester enden, obwohl die weltweite Versorgungslage immer noch sehr gut ist.
Die Exporte des U.S. Hard Red Winter – Weizen waren zuletzt sehr gut, trotzdem bleibet die bisherige Verkaufsmenge weit hinter den üblichen Mengen zurück. Möglicherweise sind diese Zeiten aber vorbei.
U.S. Weizenexporte von 392.000 Tonnen waren 29 % höher als in der Vorwoche und 17 % höher als der Verkaufsdurchschnitt der letzten vier Wochen.
Der sprunghafte Anstieg des Euro hat den Kurs des U.S. Dollar auf ein 2-Monats-Tief geschickt. Einen derartigen Kursrutsch gab es zuletzt im März 2009.

03.12.2015 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 1,041 Mio. Tonnen Weizen. Mit insgesamt 9,764 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres, das zur selben Zeit bei 12,754 Mio. Tonnen lag. Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 38.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,532 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,618 Mio.Tonnen).

03.12.2015 Plan B - Türkei sucht „Nicht-russischen Weizen“

Der Abschuss eines SU-24 Fighters nahe der syrischen Grenze durch türkische Boden-Luft-Raketen führte zu diversen Handelsbeschränkungen zwischen Russland und der Türkei. Als größter Abnehmer von russischen Weizen ist die Türkei nun auf der Suche nach alternativen Herkünften.
Derzeit werden noch alle Schiffsladungen mit Weizen in Russlands Häfen abgewickelt aber da sich die Spannungen zwischen den beiden Kontrahenten nicht legen, ist damit zu rechnen, dass der Handelsstreit weiter eskaliert.
Beratungsunternehmen beider Länder nehmen zur Kenntnis, dass seit dem Flugzeugabschuss keine neuen Geschäfte mehr vereinbart wurden und inzwischen würden türkische Einkäufer am Plan B arbeiten. Viele Händler vermuten, dass die Ukraine, der größte Konkurrent für Russland-Weizen, die beste Alternative biete aber die Preise für eine gleichwertige Qualität sind höher. Deshalb schaut man sich nun auch nach europäischem Weizen um.
Ukrainische Regierungsvertreter versichern, dass die Lieferungen aus ihrem Land für türkische Käufer sicher seien. Russische Häfen im Asowschen Meer würden im Winter oft zufrieren, weshalb die größten Mengen von dort in der Zeit von Juli bis Dezember verladen würden.
Seit dem Beginn der diesjährigen Getreidevermarktung haben die Türken bisher 2,5 Mio. Tonnen russischen Weizen gekauft, wovon noch 500.000 Tonnen nicht ausgeliefert sind.

03.12.2015 FAO: Lebensmittelpreise sanken im November um 1,6%

Die weltweiten Lebensmittelpreise sanken im November aufgrund des starken US-Dollars und der reichlichen Versorgung um 1,6%, nachdem er in den zwei vorherigen Monaten stieg. Im Vergleich zum November des Vorjahres sankt der Index um 18%.. Das teilte die FAO (Food and Agriculture Organisation) am heutigen Donnerstag mit.
Der FAO-Index, der monatlich einen Korb von Lebensmitteln bepreist (Getreide, Ölsaaten, Milch, Fleisch und Zucker), kam im November auf einen Durchschnittswert von 156,7 Punkten gegenüber 159,3 Punkten im Oktober.
Auf 2,527 Mrd. Tonnen wird die weltweite Getreideernte 2015/16 von der FAO geschätzt. Im Vormonat lag die Schätzung bei 2,530 Mrd. Tonnen. Für die Weizenproduktion 2015/16 fällt die Prognose mit 734,5 Mio. Tonnen ebenfalls niedriger aus, als die Vormonatsprognose von 736,2 Mio. Tonnen.

03.12.2015 AMIS Market Monitor No. 34 / Dezember 2015

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 3. Dezember finden Sie auf unserer Homepage unter:
Fakten für Profis/AMIS Market Monitor

03.12.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, eine schwache Exportnachfrage nach US-Weizen sowie ein starker US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die Kurse des CBoT-Weizenfutures nähern sich ihrem 5 1/2-Jahres-Tief.
Die e.CBoT Nachtbörse handelt zur Stunde fast unverändert.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben leicht nach. Nur der auslaufende Dezembertermin zeigte ein kleines Kursplus. Die Kurse des Matif-Futures profitieren von der Euro-Schwäche, die sich heute noch durch die Geldmarktpolitik der Europäischen Zentalbank ausweiten kann wenn der Geldmarkt mit weiteren Mitteln überschwemmt wird. In Rouen lädt inzwischen der dritte Frachter Weizen für Indonesien, einem Kunden, der höchst selten in Europa kauft. Die flüssigen Exporte, gekoppelt mit einer geringen Abgabebereitschaft aus der Landwirtschaft, unterstützen die Weizenpreise in der Nähe der französischen Hafenplätze.

03.12.2015 CBoT-Weizen nahe seinem 5 ½ - Jahres-Tief

Bereits seit sieben Handelstagen sinken die CBoT-Weizennotierungen kontinuierlich. Wenn das so weitergeht sehen wir in dieser Woche noch ein 5 ½ - Jahres-Tief. Sowohl der feste Kurs des U.S. Dollar als auch eine gute Versorgungslage am Weltmarkt drücken die Preise.
Im gesamten Rohstoffbereich gibt der Weizen das schlechteste Bild ab, sagen Broker aus Singapur heute Morgen. Fondsgesellschaften, die mit Hebelprodukten arbeiten, waren während der letzten Monate stets die treibende Kraft und testen nun neue Kontrakttiefststände.
In diesem Jahr verloren die Weizenkurse am CBoT bereits mehr als 20 %. Auch gestern verkauften Fondsgesellschaften weitere 6.000 Lots Maisfutures.
Der Eurokurs bewegt sich gegenüber dem USD zurzeit auf seinem 7 ½ - Monatstief und heute stellen sich die Investoren darauf ein, dass die Europäische Zentralbank mit der Freigabe von weiteren Mitteln dem USD einen extra-Schub verleiht. Der U.S.Dollar-Index stieg gegenüber dem Korb von sechs großen Währungen in der letzten Nacht auf den höchsten Stand seit 2003.

02.12.2015 Ukraine hofft auf Weizenexporte in die Türkei

Russische Handelssanktionen gegen die Türkei geben der Ukraine die Chance, ihre frühere Marktposition zurückzuerobern. Das berichtet der ukrainische Agrarberater UkrAgroConsult heute.
Der russische Premierminister Dmitry Medvedev bestätigte heute erneut die gegen die Türkei verhängten Sanktionen wegen des Abschusses eines russischen Kampfjets. Als Gegenreaktion lehnt die Türkei Lebensmittelimporte aus Russland ab.
In der Zeit vom 1. Juli bis 31. Oktober hat Russland 1,4 Mio. Tonnen Weizen an die Türkei geliefert, die geplante Jahresmenge beläuft sich auf 10,1 Mio. Tonnen.
Der ukrainische Agrarminister Oleksiy Pavlenko hat bereits davon gesprochen, dass türkische Weizenimporte zukünftig aus seinem Land kämen. In den letzten fünf Jahren war der ukrainische Anteil an den Weizenimporten der Türkei um 50 % gesunken und machte zuletzt nur noch 2,7 % aus.
Eine ähnliche Situation finden wir im Maismarkt vor. Seit der Saison 2010/11 sanken die türkischen Importe aus der Ukraine um 75 %, so UkrAgroConsult.
Wegen der schlechten Getreidequalitäten in der Türkei importieren die dortigen Müller große Mengen, um daraus Mehl zu produzieren, das dann meist wieder exportiert wird.

02.12.2015 Argentiniens Maisanbau 2016 steigt um 10 %

Argentiniens Farmer werden ihren Maisanbau um mehr als 10 % ausweiten, nachdem die agrarmarktfreundliche neue Regierung am 10. Dezember ihre Arbeit aufnimmt. Als Folge daraus wird der ohnehin schon 4.-größte Maiexporteur der Welt seinen Anteil am Weltmarkt weiter erhöhen.
Der neue Regierungschef Mauricio Macri hatte im Wahlkampf versprochen, die Exportzölle von zuletzt 20 % beim Mais und 23 % beim Weizen sofort nach seinem Amtsantritt abzuschaffen.
Die Farmer haben bis zur Maisbestellung noch sechs Wochen Zeit. Mitte Januar beginnt die Aussaat im Norden des Landes und die Bestellungen von Saatgut und Düngemitteln hatten schon zugenommen, als Macris Wahlsieg sich abzeichnete. Die Anbaufläche dürfte um 300.000 bis 400.000 Hektar wachsen und wird jetzt auf 2,9 bis 3 Mio. Hektar geschätzt. Für den Fall des Wahlsieges hatten sich einige Farmer schon Geld für die zusätzlichen Kosten der Betriebsmittel zurückgelegt.
Damit man die größere Ernte am Weltmarkt gewinnbringend platzieren kann, wäre hilfreich, dass der künstlich hoch gehaltene Wechselkurs sinkt. Macri hatte auch hier Abhilfe versprochen. Am Schwarzmarkt notiert die Währung rund 55 % schwächer als der offizielle Wechselkurs.

02.12.2015 Getreidemail

Die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen sowie gute Wetterbedingungen in den US-Weizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago abermals mit Verlusten schließen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 SRW-Weizen-Kontrakte.
Jordaniens Ministerium für Handel und Industrie hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft gekauft. Eine weitere Ausschreibung zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen zur Lieferung im April endet am 8. Dezember. Die e-CBoT handelt heute Morgen uneinheitlich.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures ebenfalls mit Verlusten. Gesunkene Exportpreise in den Vereinigten Staaten und Russland erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit solcher Herkünfte auf dem Exportmarkt und drücken auf die hiesigen Notierungen. Australien reduziert aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen die Prognose der Weizenernte für die Saison 2015/16. Nachdem man im September noch mit einer Weizenproduktion von 25,28 Mio. Tonnen für die Saison 2015/16 rechnete, sankt die Prognose zuletzt auf 23,98 Mio. Tonnen.

01.12.2015 Jordanien kauft Weizen und schreibt weiteren Tender aus
Jordaniens Ministerium für Handel und Industrie hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft gekauft. Der Preis für den Weizen zur Lieferung in der zweiten Februarhälte/ersten Märzhälfte lag bei $235/Tonne c&f.
Zuletzt wurden 2 Tenderausschreibungen mit denselben Bedingungen zurückgezogen, da Verkäufer die strengen Liefer- und Zahlungsbedingungen scheuten und keine Gebote abgegeben haben.
Eine weitere Ausschreibung zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen zur Lieferung im April endet am 8. Dezember. Quelle: Reuters
01.12.2015 Ukraine: Getreideeernte ist nahezu abgeschlossen

Ukraines Landwirte haben die Getreideernte 2015 nahezu abgeschlossen. 99% der Flächen sind geräumt. Geerntet wurden etwa 60 Mio. Tonnen Getreide. Davon entfallen 27 – 28 Mio. Tonnen auf Weizen, 22-23 Mio. Tonnen auf Mais und 8 – 9 Mio. Tonnen auf Gerste. Im vergangenen Jahr 2014 wurden 63,8 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Quelle: Reuters

01.12.2015 Ukraine: Rückäufige Getreideexporte im November

Die Ukraine exportierte im November über 3,3 Mio. Tonnen Getreide. Exportiert wurden 1,27 Mio. Tonnen Weizen, 224.200 Tonnen Gerste und 1,76 Mio. Tonnen Mais. Im Oktober lagen die Exporte bei 3,9 Mio. Tonnen Getreide. Hauptabnehmer von ukrainischem Weizen waren Ägypten, Thailand und Bangladesch. Für die kommenden Tage erwartet UkrAgroConsult weitere Getreideexporte in einem Volumen von 1,3 Mio. Tonnen. Davon 770.000 Tonnen Mais.
Die diesjährige ukrainische Getreideernte wird auf 60 Mio. Tonnen geschätzt. 36 Mio. Tonnen Getreide können im laufenden Vermarktungsjahr 2015/16 (Juli – Juni) exportiert werden. Im Vermarktungsjahr 2014/15 wurden 35 Mio. Tonnen Getreide exportiert.
Das ukrainische Landwirtschaftsministerium und Getreidehändler haben im vergangenen Monat eine Vereinbarung getroffen, nach der Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2015/16 die Menge von 16,6 Mio. Tonnen nicht überschreiten dürfen. In den ersten 5 Monaten des laufenden Vermarktungsjahres 2015/16 wurden nach Berechnungen von UkrAgroConsult bereits über 14 Mio. Tonnen Weizen exportiert. Demnach würden lediglich 2,5 Mio. Tonnen Weizen für die restlichen 7 Monate zum Export zur Verfügung stehen. Quelle: Reuters

01.12.2015 Matif Weizen Chartanalyse

Der Matif-Weizenkontrakt März 16 bewegt sich derzeit im Bereich der Unterstützungslinie bei 180 Euro. Mitte Oktober ist der Kurs an dieser Marke abgeprallt und bis 190 Euro angestiegen. Mit dem darauffolgenden Preisrückgang hat sich dann eine Doppelspitze gebildet, die spekulative Käufer zur Vorsicht mahnt. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die 18-Tage-Durchschnittslinie anschickt, die längere 50-Tage-Linie von oben nach unten zu kreuzen. Das könnte ein zusätzliches Verkaufssignal sein. Abwärtspotential besteht bis 172 Euro. Bleibt der Kurs über der 180er Marke, ist das nächste Kursziel 185 Euro.

01.12.2015 Ukraine: Weizenexporte 2016/17 sinken drastisch

Nachdem die Weizenanbaufläche in der Ukraine deutlich kleiner als geplant ausfällt und die Feldbestände in einem miserablen Zustand sind, ist die Größe Ernte 2016 des 6.-größten Weizenexporteurs der Welt mehr als ungewiss.
Eine lang anhaltende Trockenheit seit dem letzten Sommer hatte dazu geführt, dass längst nicht alle geplanten Anbauflächen genutzt werden konnten. Erst im November ging vielerorts die Aussaat zügig voran, wobei die Wetterbedingungen in diesem Monat sehr hilfreich waren. Letzte Woche waren erst 80 % der Saaten aufgelaufen. Trotz vordergründig gutem Wetter haben sich die Saatenbestände nur schlecht entwickelt. 36 % aller Weizenbestände waren letzte Woche in einem schlechten Zustand – ein Negativrekord.
Inzwischen ist auch das Zeitfenster für die Aussaat geschlossen und 10 % der geplanten Flächen belieben mit Winterweizen unbestellt. Die finale Anbaufläche wird aktuell auf 5,6 Mio. Hektar veranschlagt. Es wird erwartet, dass im Frühjahr 240.000 Hektar Sommerweizen gesät werden, der Einfluss auf die Gesamternte wäre aber marginal, weil die Erträge stets deutlich kleiner waren als beim Winterweizen.
Das dürfte in 2016 die kleinste Weizenernte seit drei Jahren nach sich ziehen und damit auch einen empfindlichen Rückgang der möglichen Exporte. Das Agrarministerium in Kiew schätzte die Weizenexporte 2016/17 auf nur noch 3,5 Mio. Tonnen, gegenüber 13 Mio. Tonnen in diesem Vermarktungsjahr.
Die tatsächliche Entwicklung der ukrainischen Weizenernte wird schlicht und einfach vom Ertrag abhängen. Wenn alles gut geht kommen 21 Mio. Tonnen zusammen. Schlechte Wetterbedingungen könnten aber auch dazu führen, dass es weniger als 20 Mio. Tonnen werden.

01.12.2015 Australien senkt Prognose der Weizenproduktion 2015/16

Australien reduziert aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen die Prognose der Weizenernte für die Saison 2015/16. Nachdem man im September noch mit einer Weizenproduktion von 25,28 Mio. Tonnen für die Saison 2015/16 rechnete, sankt die Prognose zuletzt auf 23,98 Mio. Tonnen.
Rückläufig ist auch die Prognose für Australiens Canola-Produktion. Sie sank von 3,15 Mio. Tonnen auf 2,99 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

01.12.2015 Getreidemail

Uneinheitlich schlossen gestern die Weizennotierungen ihren Handel in Chicago. Ungewöhnlich hohe Andienungen von physischer Ware auf den auslaufenden Dezemberkontrakt sowie der feste US-Dollar belasteten erneut die vorderen Termine. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 275.736 Tonnen im Rahmen der Markterwartungen von 200.000-400.000 Tonnen.
Die e-CBoT Nachtbörse handelt heute Morgen leicht fester.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris profitierten von dem schwachen Euro-Wechselkurs und konnten sich deshalb von ihren Anfangsverlusten erholen. Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult teilte mit, dass nur 28 % des ukrainischen Winterweizens in guter Kondition ist, im Vorjahr waren es zum gleichen Termin 41 %. 36 % sollen in schlechter Verfassung sein, gegenüber 18 % im Vorjahr. Dagegen sollen die Wintergetreidebestände im Süden Russlands mit 89 % in einem guten bis befriedigenden Zustand sein, so russische Meteorologen.

01.12.2015 USDA-Bestandsbericht US-Winterweizen
55% der US-Winterweizenbestände befinden sich per 29.11.15 in einem guten bis exzellenten Zustand. In der Vorwoche waren es 53%. Im vergangenen Jahr wurden 58% der Bestände er Ende November mit "Gut" bis "Exzellent" bewertet.
93% der Aussaat ist bereits aufgelaufen (Vorwoche: 90%; 5-Jahres-Durchschnitt: 93%).
Die nächste Bewertung der Bestände wird vom USDA am 4. April 2016 veröffentlicht. 
01.12.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 17.11. - 24.11. um 1.559 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 4.385 Kontrakte. 47.353 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 24.11.15. In der Vorwoche waren es 41.409 Netto-Short-Positionen.
01.12.2015 Fondsgesellschaften bauen CBoT Weizen Netto-Positionen weiter aus

30.11.2015 Ukraine-Weizen nur zu 28 % in guter Verfassung

Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult teilte mit, dass nur 28 % des ukrainischen Winterweizens in guter Kondition ist, im Vorjahr waren es zum gleichen Termin 41 %. 36 % sollen in schlechter Verfassung sein, gegenüber 18 % im Vorjahr.

30.11.2015 Nach Änderung der Subventionsregeln:

Die Bauern in Ägypten werden nach Angaben des dortigen Agrarministeriums auf 3,3 Mio. Feddans (1,386 Mio. Hektar) anbauen. Das ist nahezu die gleiche Fläche, wie im Vorjahr.
Anfang November hatte Ägyptens Regierung die festen und hochgradig subventionierten Weizenpreise abzuschaffen und stattdessen den Bauern eine direkte flächenbezogene Unterstützung auszuzahlen. Man will so die Inflation begrenzen.
Dieses Vorgehen hat die Bauern sehr verärgert, denn sie können mit dem Weizenanbau so kein Geld mehr verdienen. Händler und Agrarexperten befürworten die Veränderungen aber, denn nur so könne man sich der Korruption und dem Betrug mit Importweizen entziehen. Zukünftig sollen sich auch Ägypten die Getreidepreise am Weltmarkt orientieren.
Ein Regierungssprecher glaubt, dass Ägyptens Importmengen in den kommenden Jahren stabil bleiben. Das USDA schätzt Ägyptens Weizenimporte im Wirtschaftsjahr 2015/16 auf 11,5 Mio. Tonnen. Das staatliche ägyptische Versorgungsunternehmen GASC hat bereits damit begonnen, Weizen für den lokalen Markt zu importieren, was prompt zu niedrigeren Inlandspreisen führte. Der Preis sank von 2.450 ägyptische Pfund/Tonne auf 1.950 innerhalb von zwei Wochen.

30.11.2015 Preise für lokalen russischen Weizen sinken

Die Getreidepreise am Asowschen Meer fielen letzte Woche, weil die politischen Spannungen zwischen der Türkei und Russland befürchten lassen, dass der Weizenexport aus Russland zum Erliegen kommt. Russland hat der Türkei mit Wirtschaftssanktionen gedroht, nachdem eine türkische Boden-Luftrakete einen russischen Kampfjet nahe der syrischen Grenze abgeschossen hat.
Russland ist einer der bedeutendsten Weizenexporteure der Welt und die Türkei der größte Abnehmer für russischen Weizen.
Zwar wird Weizen nicht in der Sanktionsliste aufgeführt aber Händler schließen derzeit keine neuen Geschäfte ab, so das Beratungsunternehmen IKAR. Beobachter befürchten, dass russische Behörden mit formalen Hürden den Handel ausbremsen.
Russischer Weizen am Schwarzen Meer mit 12,5 % Protein kostete Ende letzten Woche $197 USD/Tonnen fob; zwei USD mehr als in der Vorwoche. Lokaler Klasse-III-Weizen wurde im europäischen Teil Russlands um 25 Rubel billiger notiert und kommt jetzt auf 10.875 Rubel/Tonne.
Sowohl am Asowschen Meer als auch am Schwarzen Meer wurden die Handelsaktivitäten durch schlechtes Wetter beeinträchtigt. Das russische Agrarministerium teilte mit, dass seit dem 1. Juli bis 25. November 12 Mio. Tonnen Weizen, 1,2 Mio. Tonnen Mais und 2,6 Mio. Tonnen Gerste exportiert wurden.

30.11.2015 Marokko: Lokaler Weizen für subventioniertes Mehl

Marokkos staatliche Getreideagentur ONICL hat heute am lokalen Markt eine Ausschreibung für 150.000 Tonnen Weichweizen aufgelegt. Die Offerten werden am 14. Dezember gesichtet. Der Weizen soll für die Produktion von subventioniertem Mehl für den Inlandsmarkt verwendet werden.

30.11.2015 Argentiniens Pampa kann zum bedeutendsten Getreideerzeuger der Welt aufsteigen

Argentiniens Macri-Regierung will die Exportzölle auf Mais und Weizen sofort nach ihrem Amtsantritt aus „0“ senken. Exportzölle auf Sojabohnen und –Produkte sollen um 5 % auf 30 % gesenkt werden, das teilte der designierte Landwirtschaftsminister Ricardo Buryaile am Samstag gegenüber der Presse mit.
In einer Stichwahl gewann Mauricio Macri vor acht Tagen gegen die seit acht Jahren amtierende Cristina Fernandez und löst damit die Linksregierung ab. Sein wirtschaftsliberaler Kurs soll die drittgrößte Volkswirtschaft Südamerikas von den Fesseln der Intervention befreien.
Die Zölle für Weizen und Mais fallen vom ersten Tag, wie es im Wahlkampf versprochen wurde, erklärte der Minister. Die Zölle auf Sojaexporte sollen jährlich um 5 % abgesenkt werden. Seit Jahren gilt ein Zollsatz von 35 %. Zuletzt wurden 23 % Zoll auf Weizen- und 20 % auf Maisexporte erhoben.
Internationale Beobachter schätzen, dass am Ende der vierjährigen Amtszeit von Macri, sich die Weizenexporte verdoppeln werden. Die Maisexporte könnten sogar die von Russland und Brasilien übersteigen. Wenn die geplanten Maßnahmen vier Jahre lang durchgehalten werden, könnte die riesige Pampa, ein Farmgürtel um Buenos Aires, zum bedeutendsten Getreideerzeuger der Welt aufsteigen.

30.11.2015 Getreidemail

Ein starker US-Dollar sowie die ersten Andienungen für den auslaufenden Dezemberkontrakt ließen die CBoT-Weizennotierungen am Freitag mit teils deutlichen Verlusten schließen. Die wöchentlichen Exportzahlen lagen mit nur 303.700 Tonnen US-Weizen unter den Markterwartungen von 400.000-600.000 Tonnen.
Die e-CBoT Nachtbörse handelt heute Morgen uneinheitlich.
An der Euronext in Paris mussten die Weizenfutures aufgrund der negativen Vorgaben aus Übersee auf allen Terminen Abschläge hinnehmen. Damit bleibt Franzosenweizen am Weltmarkt wettbewerbsfähig, was angesichts der großen Ernte auch dringend geboten ist. In der letzten Wochen wurden mit Ägypten, Indonesien und Mexiko Weizenlieferungen vereinbart. Die Europäische Kommission hat ihre Schätzung der diesjährigen Weizenernte von 149,2 Mio. Tonnen im Vormonat um 100.000 Tonnen auf 149,1 Mio. Tonnen reduziert. Damit liegt sie aber weiterhin über dem Rekordergebnis des Vorjahres von 148,7 Mio. Tonnen.

30.11.2015 Erster Andienungstag setzt CBoT-Dezemberweizen unter Druck

In Chicago stehen die Weizenfutures auch heute Morgen wieder unter Druck. Sie sinken auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten, weil es am Weltmarkt nur wenig Nachfrage nach teurem U.S. Weizenlieferungen gibt. In den USA und Europa gibt es eine sehr gute Versorgung mit Weizen. In anderen Teilen der Welt gibt es immer wieder Wetter-Sorgen um die Feldbestände, was aber die Angebotssituation bisher nicht beeinträchtigt hat.
Die U.S.-Weizenverkäufe der letzten Woche wurden am Freitag vom USDA mit 303.700 Tonnen angegeben. Das lag unter den Markterwartungen. Heute ist zudem der erste Andienungstag am CBoT für den Dezember-Weizenkontrakt, was die Kurse am Terminmarkt schon am Freitag stark unter Druck setzte.
Die Rabobank schätzte am Freitag, dass U.S. Weizen auch in 2016 auf dem aktuellen Preisniveau handelt, wobei die Währungsschwäche in anderen Überschussregionen durch Wetterrisiken ausgeglichen wird. Die globalen Weizenbestände waren zu Beginn der Vermarktungsperiode 2015/16 auf einem 4-Jahres-Hoch und die Bestands-Verbrauchsrelation (Stock-to-use-Ratio) liegt bei komfortablen 31 %.

27.11.2015 US Export Sales: Mais weit über den Erwartungen, Weizen enttäuschend

27.11.2015 Spannungen zwischen Russland und der Türkei stören Weizenhandel

Die aktuellen politischen Spannungen zwischen Russland und der Türkei haben dazu geführt, dass neue Abschlüsse für Weizenlieferungen auf Eis liegen, außerdem sind die Marktbeteiligten darüber unsicher, wie es mit bestehenden Vereinbarungen weitergeht. Der Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs durch türkische Boden-Luft-Raketen wegen einer angeblichen Grenzverletzung des türkischen Luftraums hat dazu geführt, dass alle Lieferungen von Russland an die Türkei vorerst eingestellt wurden. Russland ist einer der bedeutendsten Weizenexporteure der Welt und die Türkei der größte Kunde dafür. Auch die Importe von Obst und Gemüse aus der Türkei nach Russland unterliegen jetzt strengeren Kontrollen.
In der Zeit vom 1. Juli bis 31. Oktober hat Russland bereits 1,4 Mio. Tonnen an die Türkei geliefert, die geplante Jahresmenge beläuft sich auf 10,1 Mio. Tonnen. Russische Exporteure geben derzeit keine festen Lieferzusagen mehr, obwohl sie wissen, dass ein möglicher Lieferstopp die russische Getreidewirtschaft hart treffen würde. Es gibt auch noch keinen offiziellen Exportbann von der russischen Regierung, die Exporteure haben aber schon damit begonnen, sich nach alternativen Absatzwegen umzusehen.
Russischer Weizen ist für die Türkei der billigste am Weltmarkt, gefolgt von der Ukraine und der EU. Einige Händler erwarten, dass russische Behörden mit formellen Hürden die Lieferungen beschränken werden, ähnlich wie sie es im letzten Dezember getan haben, als der Kurs des Rubels stark an Wert verlor. So könnte es länger dauern, bis Exportzertifikate erstellt werden und es werden Lieferungen an die Türke für die Akteure unattraktiv.
Der russische Agrarminister Alexander Tkachev sagte gestern gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass man neue Abnehmer im Mittleren Osten und Afrika finden würde, wenn es nötig wäre. Der Premierminister Dmitry Medvedev ordnete an, dass einige Gemeinschaftsprojekte mit der Türkei eingefroren werden.

27.11.2015 Französische Winterweizenbestände weiter in gutem Zustand
Die französischen Winterweizenbestände befinden sich weiterhin in einem ordentlichen Zustand. 98% der Pflanzen erhielten per 23. November das Rating "gut" bis "exzellent" (unverändert zur Vorwoche). Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Pflanzen, die mit "gut" bis "exzellent" bewertet wurden, bei 93%. Das teilte das französische Beratungsunternehmen FranceAgriMer in seinem wöchentlichen Erntereport mit. 
Das Wintergetreide hat im Herbst von den guten Wetterbedingungen während der Aussaat und in der frühen Entwicklungsphase profitiert. Allerdings hat der Kälteeinbruch in der vergangenen Woche zu ersten Befürchtungen über Frostschäden geführt. 
Französische Landwirte haben die Winterweizenaussaat zu 99% erledigt. Auch die Maisernte ist per 23. November nahezu abgeschlossen. Quelle: Reuters
27.11.2015 Europäische Kommission reduziert Prognose der EU Weizenernte leicht
Die Europäische Kommission hat ihre Schätzung der diesjährigen Weizenernte leicht nach unten korrigiert. Von 149,2 Mio. Tonnen im Vormonat wurde die Prognose um 100.000 Tonnen auf 149,1 Mio. Tonnen reduziert. Damit liegt sie aber weiterhin über dem Rekordergebnis des Vorjahres von 148,7 Mio. Tonnen.
Die Prognose der diesjährigen Maisernte wurde um 100.000 Tonnen auf 57,5 Mio. Tonnen erhöht. Sie liegt damit  26% hinter dem Ergebnis aus dem Vorjahr, als 77,9 Mio. Tonnen Mais geerntet wurden.
Für die Rapsernte hat die Kommission die Prognose ebenfalls um 100.000 Tonnen auf 21,3 Mio. Tonnen erhöht (2014: 24,3 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
27.11.2015 Getreidemail

Die Börsen in den USA blieben gestern aufgrund des Feiertages "Thanksgiving Day" geschlossen. Der Handel in Chicago startet wieder heute um 15.30 Uhr MEZ. Bangladeschs staatlicher Getreideeinkäufer hat einen Tender zum Import von 50.000 to Mahlweizen ausgeschrieben. Bei sehr geringen Handeslvolumen schlossen die Weizenfutures gestern an der Euronext in Paris auf allen Terminen mit moderaten Verlusten. Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 553.000 to Weizen. Mit insgesamt 8,723 Mio. to bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres, das zur selben Zeit bei 12,025 Mio. to lag. Im Vergleichsmonat des Vorjahres wurden Lizenzen für 518.000 to Weizen erteilt. Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 31.000 to und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,494 Mio. to (Vergleichswert Vorjahr: 1,568 Mio.to).

27.11.2015 Matif-Weizen ohne Chicago-Vorgaben schwächer

Der Kurs des Matif-Weizenfutures verlor gestern ohne die Vorgaben des CBoT-Marktes. In den USA feierte man das Erntedankfest „Thanks Giving“. In Chicago beginnt der Handel erst heute Nachmittag um 15:30 Uhr wieder.
Die beiden vorderen Fälligkeiten am Matif verloren 75 Cent oder 0,4 %. In den Tagen vorher gaben die Verkäufe an Ägypten Unterstützung. Der schwache Euro-Wechselkurs macht den französischen Weizen derzeit zum günstigsten Angebot der Welt. Die EU vergab gestern Exportlizenzen für 553.000 Tonnen Weizen. Zwar sind die Exportmengen der laufenden Saison immer noch weit hinter denen des Vorjahres zurück, die Verkäufe haben sich seit letzter Woche aber sehr stark weiter entwickelt.

26.11.2015 EU Weizen-Exportlizenzen höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 553.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 8,723 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres, das zur selben Zeit bei 12,025 Mio. Tonnen lag. Im Vergleichsmonat des Vorjahres wurden Lizenzen für 518.000 Tonnen Weizen erteilt.
Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 31.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,494 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,568 Mio.Tonnen).
26.11.2015 Bangladesch sucht 50.000 Tonnen Weizen am Weltmarkt

Bangladeschs staatlicher Getreideeinkäufer hat einen Tender zum Import von 50.000 Tonnen Mahlweizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 8. Dezember. Offerten müssen eine Gültigkeit bis zum 20. Dezember aufweisen und die Lieferung soll innerhalb von 40 Tagen nach Vertragsabschluss erfolgen. Gesucht wird Weizen mit einem Proteingehalt von mindestens 12,5% und einem Testgewicht von 76 kg pro Hektoliter. Quelle: Reuters

26.11.2015 Ägyptens strategische Weizenreserven reichen bis Mitte/Ende April

Ägyptens strategische Weizenreserven haben nach dem gestrigen Kauf von 240.000 Tonnen Weizen französischer, russischer und rumänischer Herkunft zur Lieferung Ende Dezember eine Reichweite bis zum 23. April 16. Das sagte der ägyptische Handelsminister Khaled Hanafi gegenüber Reuters. Quelle: Reuters

26.11.2015 Getreidemail

Uneinheitlich schlossen gestern die Weizennotierungen in Chicago den Handel. Technische Verkäufe, ein stärkerer US-Dollar sowie weltweit gute Weizenbestände setzten die vorderen Positionen unter Druck. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern 240.000 Tonnen Weizen zur Lieferung im Zeitraum 21.12.15 - 31.12.15. Der größte Weizenimporteur der Welt kaufte 120.000 Tonnen Weizen in Frankreich, 60.000 Tonnen Weizen in Russland sowie 60.000 Tonnen Weizen in Rumänien. Der Durchschnittspreis lag bei 205,94 USD/Tonne c&f. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Weizenkontrakte (SRW). Heute bleiben die Börsen in den USA aufgrund des Feiertages "Thanksgiving Day" geschlossen.
Bei vergleichsweise hohem Umsatzvolumen konnten sich die Weizenfutures an der Euronext in Paris behaupten und schlossen auf allen Terminen fester.
Der Euro handelte zum US-Dollar erneut schwächer. Das erhöht noch einmal die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Weltmarkt.

26.11.2015 Fondsgesellschaften verkaufen weiter Weizenkontrakte

25.11.2015 Ägypten kauft in Frankreich, Russland und Rumänien

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte heute 240.000 Tonnen Weizen aus Frankreich, Russland und Rumänien. Die Lieferung soll in der Zeit vom 21.-31.12.2015 erfolgen.
Der größte Weizenkäufer der Welt kaufte 120.000 Tonnen französischen Weizen, 60.000 Tonnen Weizen aus Russland sowie 60.000 Tonnen Weizen aus Rumänien.
Der Durchschnittspreis wird mit 205,94 USD/Tonne c&f angegeben.

-60,000 tonnes of French wheat from Soufflet at $195.54 a tonne free-on-board (FOB) and $10.20 a tonne freight equating to $205.74 a tonne C&F

-60,000 tonnes of French wheat from Invivo at $195.54 a tonne FOB and $10.20 a tonne freight equating to $205.74 a tonne C&F

-60,000 tonnes of Romanian wheat from Ameropa at $200.15 a tonne FOB and $6 a tonne freight equating to $206.15 a tonne C&F

-60,000 tonnes of Russian wheat from Alegrow at $198.85 a tonne FOB and $7.30 a tonne freight equating to $206.15 a tonne C&F

25.11.2015 Südafrika reduziert Prognose der Weizenernte 2016

Südafrikas Crop Estimates Committee (CEC) reduziert die Prognose für die südafrikanische Weizenernte 2016 um 2% von 1,54 Mio. Tonnen auf 1,51 Mio. Tonnen. Aufgrund der anhaltend trockenen Wetterbedingungen wurden die Ertragserwartungen gesenkt. Quelle: Reuters

25.11.2015 Ägypten: Niedrigstes Angebot für 60.000 Tonnen Weizen aus Frankreich

Das niedrigste Angebot in Ägyptens Tenderverfahren zum Kauf einer unspezifizierten Menge Weizen  kam aus Frankreich. Geboten wurden 60.000 Tonnen Weizen zum Preis von $195,54/Tonne FOB. Quelle: Reuters

25.11.2015 U.S. Weizen hat bei Ägypten-Tender keine Chance

Gestern fiel der CBoT-Weizenkurs um 2,3 %. Bessere Konditionen der U.S. Feldbestände und eine weltweite gute Versorgungslage war der Grund dafür. Heute Morgen gibt es eine technische Reaktion und die Kurse haben ein positives Vorzeichen.
Heute steht eine weitere Ausschreibung Ägyptens im Fokus der Marktbeteiligten. Der größte Weizenimporteur sucht eine unbestimmte Menge Weizen optionaler Herkunft für den Zeitraum 21. bis 31.12. U.S. Weizen ist derzeit am Weltmarkt aber nicht wettbewerbsfähig.

25.11.2015 Fondsgesellschaften erhöhen Weizen-Kontraktbestand um 7.000 Short-Positionen

25.11.2015 Ägypten sucht Weizen am Weltmarkt zur Lieferung Ende Dezember

Ägyptens Versorgungsbehörde GASC hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht näher genannten Weizenmenge aufgelegt. Offerten (auf FOB-Basis mit separat ausgewiesener Fracht) diverser Herkünfte sind willkommen, die Lieferungen sollen vom 21.-31. Dezember erfolgen. Die Frist zur Abgabe der Preise soll bereits heute Nachmittag enden. Zuletzt wurden 115.000 Tonnen aus der Ukraine und Russland zum Preis von 210,41 USD/Tonnen c&f zur Lieferung Mitte Dezember gekauft. Quelle: Reuters

24.11.2015 Zweite indische Missernte könnte globale Weizenkurse stützen

Die Weizenaussaat in Indien hat sich wegen der großen Hitze um mindestens eine Woche verzögert. Das gefährdet die Erträge bereits zum zweiten Mal in Folge, nachdem Hagelschlag während der Ernte im Frühjahr die Produktion beschränkte und erstmals seit 2007 diese insgesamt kleiner ausfiel.
Der weltweit zweitgrößte Weizenproduzent der Welt hat bisher 26 % der geplanten Flächen noch nicht mit Weizen bestellt. Das könnte den aktuellen Kursdruck an der Leitbörse in Chicago begrenzen, wo in diesem Monat bereits ein Kursverlust von 5 % entstand. Verbesserte Wachstumsbedingungen in den USA waren dafür verantwortlich.
Indiens Bauern litten im Frühjahr bereits sehr unter den niedrigen Weizenerträgen und es gab dutzende Selbstmorde als ungünstiges Wetter deren einzige Einkommensquelle versiegen ließ.
Nach Regierungsangaben haben die Bauern bisher auf 24,22 Mio. Hektar Wintergetreide angebaut; das entspricht 12,6 % von den 27,69 Mio. Hektar, die im letzten Jahr bestellt wurden. Bei Weizen ist es ein Minus von 26 %. Indien baut üblicherweise auf 30 Mio. Hektar Weizen an. Die Aussaat erfolgt im Oktober und geerntet wird im März-April. Im Gegensatz zu anderen Früchten gibt es auch nur eine Ernte im Jahr.
Im Jahr 2006 hatten hohe Temperaturen die Erträge derart beschränkt, dass Indien Weizen importieren musste. Im Frühjahr dieses Jahres hatten Hagelschauer während der Ernte nur eine Ernte von 88,94 Mio. Tonnen ermöglicht, 2,56 Mio. Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Während das Land große Vorräte durch mehrere gute Ernten aufgebaut hatte, könnte nun eine zweite schwache Ernte in Folge einen bullischen Einfluss auf die globalen Weizenpreise haben, so Händler in Singapur. Das sei bislang noch nicht in den Börsenkursen eingepreist.
Neben den Hagelschlägen im Frühjahr litt Indien unter einem El Nino-Effekt, der in den drei Monaten der Monsunzeit unterdurchschnittlich wenig Regen brachte. Jetzt fehlen nur noch Frosttemperaturen im Winter und die nächste Ernte scheitert auch, so der Direktor des indischen Getreideforschungsinstituts.

24.11.2015 Jordanien storniert Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen

Jordanien hat erneut einen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen storniert. Gesucht wurde Weizen zur Lieferung im Februar/März. Die Stornierung erfolgte, da keine Gebot erteilt wurden. Das Interesse von Handelshäusern an Jordaniens Tenderausschreibungen ist aufgrund der strengen Liefer- und Zahlungsbedingungen gering. Quelle: Retuers

24.11.2015 USDA-Fortschrittsbericht US-Winterweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 22.11.15 96% der Flächen, die für die Winterweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 94%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 99%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 100%.
90% der Aussaat ist aufgelaufen. In der Vorwoche lag der Anteil bei 87%. Vorjahreszeitpunkt: 91% / 5-Jahres-Durchschnitt: 90%. Quelle: Reuters

24.11.2015 Bestandsbericht US Winterweizen (2015/16)

24.11.2015 Nach der Wahl in Argentinien – radikaler Schwenk in der Agrarpolitik

Argentiniens nächster Präsident Mauricio Macri will sofort nach seiner Amtseinführung am 10. Dezember das Quotensystem für Getreideexporte abschaffen.
Unter der ausscheidenden Präsidentin Cristina Kirchner wurden vor acht Jahren Handelsrestriktionen in Form von Exportquoten und –Zöllen eingeführt. So müssen für Weizen 23 % Ausfuhrabgaben und 20 % für Mais geleistet werden. Für beide Grundnahrungsmittel galten zudem Exportquoten. Für Sojabohnen mussten sogar 35 % Zölle an den Fiskus entrichtet werden. Da hierfür keine Exportbeschränkungen galten, haben die Farmer 62 % der Ackerflächen mit Sojabohnen bestellt. Zum Vergleich in den USA sind es derzeit 25 %.
Macri will im Sommer 2016 damit starten, die Zollsätze jährlich in 5-Prozent-Schritten abzubauen. Experten gehen davon aus, dass mit der kommenden Anbauplanung eine bessere Fruchtfolge möglich wird. Davon dürfte in erster Linie der Anbau von Mais profitieren. Im Jahre 2019, wenn die erste Legislaturperiode Macris endet, könnte Argentinien nach den USA dann der zweitgrößte Maisexporteur der Welt sein.

24.11.2015 Getreidemail

Technische Käufe, Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Aufschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 271.335 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 200.000-400.000 Tonnen.
Die e-CBoT Nachtbörse handelt zur Stunde schwächer.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und die Kurse legten auf allen Terminen leicht zu. Frankreich liefert erstmalig seit dem Vermarktungsjahr 2008/09 wieder Weizen nach Indonesien. Private indonesische Importeure nutzen die gegenwärtig außergewöhnlich günstigen französischen Weizenpreise. Eine erste Lieferung über 50.000 Tonnen Weizen wird in dieser Woche in Rouen verladen. Im weiteren Verlauf der Vermarktungsperiode könnten weitere 400.000 bis 500.000 Tonnen folgen. Die Prämien am Kassamarkt haben sich von -5 in der letzten Woche auf -1 €/Tonne verbessert.

24.11.2015 U.S. Weizen heute mit bärischen Unterton

Seit es in den U.S. Weizenregionen regnet, hat der dortige Markt einen bärischen Unterton. Heute Morgen geben die Kurse des CBoT-Weizens einen Teil ihrer Gewinne der letzten Sitzungen wieder ab. Wegen des Thanksgiving-Feiertages in den USA am Donnerstag wird der Kurs in dieser Woche in der Bandbreite zwischen 4,8 und 5 USD/Buschel von Händlern in Singapur gesehen.
Die Einschätzung der Crop-Konditionen kam gestern auf 53 % für die beste Klassifizierung „gut bis exzellent“ (Vorwoche: 52%).
Der US-Dollar bewegt sich gegenüber einem Korb von Währungen nahe seinem 8-Monatshoch, da erwartet wird, dass die Bundesbank noch in diesem Jahr ein Zinssignal geben wird.

23.11.2015 In dieser Woche kommen 600.000 Tonnen Weizen in Äthiopien an

El Nino hat in Äthiopien zwei Gesichter: Im Norden, dem Zentrum und im Osten des Landes am Horn von Afrika herrscht Trockenheit, während es im Süden und im Südosten Überflutungen gibt. Mindestens 210.000 Menschen sind von den Wetterextremen betroffen und 105.000 Menschen droht die Vertreibung. Hilfsorganisationen befürchten, dass die Anzahl von betroffenen Menschen im Frühjahr 2016 auf 15 Mio. steigt. 350.000 Kinder sind Ende 2015 unterernährt.
In dieser Woche treffen im Nachbarland Dschibuti mehr als 600.000 Tonnen Weizen für Äthiopien ein. Äthiopien bereitet sich auf die Herausforderungen besser vor, als bei früheren El Ninos. Die Wirtschaft des Landes wächst um 10 % und die Landwirtschaft hat an der Wirtschaftsleistung nur noch einen Anteil von 38 %. Vor fünf Jahren waren das noch 60 %. Sollte es aber so trocken bleiben, sinkt die Chance auf das Wirtschaftswachstum.

23.11.2015 Russische Weizenpreise vom Leitmarkt unter Druck

Im Zuge sinkender Weizenkurse an der Weltmarkt-Leitbörse CBoT sanken in der letzten Woche auch die Preise für russischen Exportweizen. Schwarzmeer-Weizen mit 12,5 % Protein kostete $195/Tonne fob. Das sind $3/Tonne weniger als in der Woche zuvor, so das Beratungsunternehmen IKAR.
Der Preis für lokale Weizen der Klasse III stieg im europäischen Teil Russlands um 150 Rubel auf 10.9000 Rubel/Tonne ($165/Tonne) ab Verladestation, da Exporteure Ware suchten.
Russlands Getreideernte wird auf 108 Mio. Tonnen (vor der Reinigung und Trocknung) geschätzt. Davon sind 64 Mio. Tonnen Weizen, so das Agrarministerium in Moskau. Die Nettomenge sind 102 Mio. Tonnen oder 3 Mio. Tonnen weniger als im Vorjahr. Die Vorräte auf großen Farmen und in Versorgungsunternehmen sind 1,9 % größer als vor Jahresfrist. Und werden auf 43,7 Mio. Tonnen geschätzt.
Um den nationalen Bedarf zu sichern, hat das Agrarressort Russlands seine Bestände auf 190.600 Tonnen aufgestockt. Inzwischen lagern in staatlichen russischen Lägern 1,96 Mio. Tonnen Getreide.

23.11.2015 Indonesien kauft wieder Weizen in Frankreich

Frankreich liefert erstmalig seit dem Vermarktungsjahr 2008/09 wieder Weizen an Indonesien. Private indonesische Importeure nutzen die gegenwärtig außergewöhnlich günstigen französischen Weizenpreise. Eine erste Lieferung über 50.000 Tonnen Weizen wird in dieser Woche in Rouen verladen. In den kommenden Wochen könnten weitere Versendungen folgen. Quelle: Reuters

23.11.2015 Getreidemail

Gute Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten, ein stärkerer US-Dollar sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago leicht schwächer schließen. Fondsgesellschaften weiteten ihre Shortpositionen im Weizen um 14.000 Lots auf insgesamt 79.000 Lots aus. Ausreichende Bodenfeuchte in den Anbaugebieten der Ukraine und Russlands übten ebenfalls Druck aus. Jordanien hat erneut einen Tender zum Kauf von 100.000 to Weizen ausgeschrieben.
Die e-CBoT handelt zur Stunde minimal fester.
Aufgrund der negativen Vorgaben aus Übersee konnten die Weizenfutures an der Euronext in Paris ihre Anfangsgewinne nicht halten. Frankreich und die Schwarzmeerlieferanten dominieren zurzeit das Weltmarktgeschehen. Vorteilhaft für Frankreich ist der schwache Wechselkurs des Euro. Die Käufer verhalten sich eher abwartend weil die Seefrachten auf neue Tiefststände sinken.

22.11.2015 Fondsgesellschaften bauen Weizen-Netto-Short-Positionen weiter aus

22.11.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 10.11. - 17.11. um 7.926 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 12.538 Kontrakte. 41.409 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 17.11.15. In der Vorwoche waren es 20.945 Netto-Short-Positionen.
20.11.2015 Frankreichs Körnermaisernte und Winterweizenaussaat fast abgeschlossen

FranceAgriMer meldet, dass die französsichen Landwirte die diesjährige Körnermaisernte und die Winterweizenaussaat fast abgeschlossen haben. 97 Prozent der Körnermaisfläche waren am 16. November abgeerntet. Eine Woche zuvor waren es 92 Prozent.
Die Winterweizenaussaat ist zum gleichen Zeitpunkt zu 98 Prozent abgeschlossen. 89 Prozent der Aussaat ist bereits aufgelaufen. Quelle: Reuters

20.11.2015 Jordanien schreibt erneut Weizen- und Gerstetender aus
Jordanien hat erneut einen Tender zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen und 100.000 Tonnen Gerste ausgeschrieben, nachdem die vorherige Ausschreibung in dieser Woche aufgrund ausbleibender Angebote zurückgezogen wurde.
Die Angebotsfrist für 100.000 Tonnen Weizen endet am 24. November, für die 100.000 Tonnen Gerste endet sie am 25. November.
Jordaniens Tenderausschreibungen endeten in den vergangenen Monaten aufgrund mangelnder Angebote mehrfach erfolglos. Grund dafür sind die strengen Qualitäts- und Zahlungsbedingungen. Quelle: Reuters
20.11.2015 Kasachstan liefert bis Ende Juni mehr als 600.000 Tonnen Weizen an Afghanistan
Kasachstan wird bis zum Ende des laufenden Vermarktungsjahres (bis 30. Juni) noch mehr als 600.000 Tonnen Weizen an Afghanistan liefern. Das teilte der kasachische Präsident Nursultan Nazarbayev am heutigen Freitag nach einem Treffen mit dem afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani mit. Es handelt sich dabei sowohl um Lieferungen von Getreide als auch von Weizenmehl. Quelle: Reuters
20.11.2015 Getreidemail

Kaufaktivitäten nach 5 Sitzungen mit Verlusten sowie gute wöchentliche US-Exporte ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 721.900 Tonnen deutlich über den Analystenschätzungen von 200.000 - 400.000 Tonnen. Begrenzt wurde das Aufwärtsspotenzial aufgrund vorhergesagter und dringend benötigter Niederschläge in den US-Plains, Russland und der Ukraine. Zur Stunde handelt die eCBoT unverändert bis leicht fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizennotierungen leicht zulegen. Lediglich der Frontmonat Dezember schloss auf unverändertem Niveau. Die EU erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 635.000 Tonnen Weizen. Strategie Grains erhöhte die Prognose der EU-Weizenexporte 2015/16 um 300.000 Tonnen auf 26,8 Mio. Tonnen. Die EU-Weizenproduktion wurde auf 149,8 Mio. Tonnen geschätzt. Das IGC reduzierte seine Prognose der Welt-Weizenanbaufläche 2016/17 um 1% auf 221,8 Mio. Hektar. Insbesondere aufgrund der Trockenheit in der Ukraine. Buschbrände an der Westküste Australiens gefährden bis zu 4% der dortigen Getreideernte.

20.11.2015 U.S. Weizenexporte letzte Woche besser als erwartet

Gestern stiegen die Kurse des CBoT-Weizenfutures zum ersten Mal seit vier Tagen; es war der stärkste Tagesgewinn seit zwei Wochen. Trotzdem wird diese Woche wohl mit einem Kursverlust enden.
Die Exportzahlen gestern überraschten viel Marktteilnehmer positiv. Australische Broker kommentieren heute Morgen, dass die Börse zwar reagiere, die fundamentalen Daten hätten sich aber nicht geändert.
Das USDA gaben gestern die Weizenexporte der USA der letzten Woche mit 721.900 Tonnen an, das war die größte Menge seit 3 ½ Monaten. Die Markterwartungen wurden um 200.000 bis 400.000 Tonnen übertroffen.

19.11.2015 Tunesien kauft Weichweizen, Durum und Futtergerste

Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer hat in einer internationalen Ausschreibung 125.000 Tonnen Weichweizen, 92.000 Tonnen Durum und 50.000 Tonnen Futtergerste gekauft.
Die Preise liegen in einer Spanne von $ 203,64 und $ 204,95 pro Tonne c&f für Weichweizen, $ 296,97 und $ 299,50 pro Tonne c&f für Durum und $ 189,37 und $ 192,24 pro Tonne c&f für die Futtergerste. Die Herkunft der Ware ist optional. Quelle: Reuters

19.11.2015 EU erteilte Exportlizenzen für 635.000 Tonnen Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 635.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 8,170 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres, das zur selben Zeit bei 11,507 Mio. Tonnen lag. Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 26.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,463 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 1,540 Mio.Tonnen).

19.11.2015 Ukraine verständigt sich auf mehr Getreideexporte als erwartet

Das ukrainische Landwirtschaftsministerium und der Getreidehandelsverband haben sich darauf verständigt, dass die Weizenexporte in der Saison Juli 2015 bis Juni 2016 auf 16,6 Mio. Tonnen begrenzt werden sollen. Das sind deutlich mehr, als das USDA zuletzt auf 15 Mio. Tonnen geschätzt hatte. Bis Ende Oktober hatte die Ukraine 7,5 Mio. Tonnen exportiert, was bedeutet, dass noch 9 Mio. Tonnen für den Export zur Verfügung stünden.
Die Exporte im Vorjahr beliefen sich auf 11,3 Mio. Tonnen.

19.11.2015 Strategie Grains: Moderate Erhöhung der Prognose der EU-Weichweizenproduktion
Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains hat seine Prognose der Weizenexporte 2015/16 der Europäischen Union leicht erhöht. Grund dafür ist die größere Nachfrage der Hauptimporteure aus Nordafrika. Strategie Grains schätzt das Exportvolumen aktuell auf 26,8 Mio. Tonnen (+300.000 Tonnen zum Vormonat).  Das Ergebnis läge jedoch weiterhin hinter dem Ergebnis der Saison 2014/15, als 32,5 Mio. Tonnen Weichweizen exportiert wurden.
Die Schätzung der Weichweizenproduktion 2015/16 liegt aktuell bei 149,8 Mio. Tonnen. Sie stieg damit um 300.000 Tonnen zum Vormonat und läge über dem Ergebnis des Vorjahres, als 149,1 Mio. Tonnen Weichweizen in der Europäischen Union produziert wurden.
Gesunken ist die Nachfrage nach Weizen als Futtermittel. Mit 54,5 Mio. Tonnen wird sie um 500.000 Tonnen niedriger eingeschätzt, als im Vormonat.
Die Prognose für die Körnermais-Produktion sank um 200.000 Tonnen auf 57,3 Mio. Tonnen. 2014 wurden 75,9 Mio. Tonnen Körnermais produziert.
Für Futtergerste wurde die Prognose unverändert auf 60,5 Mio. Tonnen belassen (Vorjahr: 60,4 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
19.11.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, Spreadaktivitäten gegenüber Mais sowie bessere Wachstumsbedingungen im Mittleren Westen und den US-Plains ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago auf ein Zwei-Monat-Tief schließen. Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 134.000 Tonnen Weichweizen, 92.000 Tonnen Durum und 25.000 Tonnen Futtergerste optionaler ausgeschrieben. Jordanien stornierte einen Tender über 100.000 Tonnen Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT leicht schwächer.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee behaupten und schlossen unverändert bis leicht fester.
Die Kombination aus dem schwachen Euro und günstigen Frachtraten führt dazu, dass Weizen europäischer Herkunft derzeit sehr wettbewerbsfähig am Weltmarkt ist. Frankreichs Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose der französischen Weichweizenernte unverändert bei 41 Mio. Tonnen belassen und liegt damit 9,3% über dem Ergebnis 2014 und 14,2% über dem 5-Jahres-Durchschnitt.

19.11.2015 Israelische Importeure kaufen Mais und Futterweizen
Eine Gruppe israelischer Händler hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 80.000 Tonnen Mais, und 30.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft gekauft.
Mais (Lieferung im Zeitraum Februar - April):
30.000 Tonnen zum Preis von $179,00 c&f
50.000 Tonnen zum Preis von $178,50 c&f
Futterweizen (Lieferung im Zeitraum Ende Februar - Anfang März)
30.000 Tonnen zum Preis von $193,50 c&f
Quelle: Reuters

 

19.11.2015 Ägypten: Neues Subventionssystem führt zu noch mehr Weizenimporten

Das kürzlich geänderte Subventionssystem für ägyptischen Weizen wird in der dortigen Landwirtschaft kontrovers diskutiert. Landwirte werden zukünftig wohl kaum noch Weizen anbauen, wenn sie zu Weltmarktpreisen produzieren müssen. Dann müsste das bevölkerungsreichste Land Afrikas noch mehr Dollars für die Versorgung mit Lebensmittel ausgeben.
Anfang November teilte die Regierung in Kairo mit, dass sie nicht länger bereit sei, den Anbau von Weizen zu fördern. Das bisherige System hatte dazu geführt, dass Landwirte in großem Umfang Importweizen als eigene Ernte angegeben und dafür Subventionen kassiert haben.
Die ägyptischen Farmer wollen aber nicht etwas produzieren, woran sie nichts verdienen können, so Verbandsvertreter. Da die Saat für die nächste Ernte schon gelegt ist, wird sich ein Anbaurückgang erst im kommenden Jahr auswirken.
Ägypten ist bereits jetzt der größte Weizenimporteur der Welt, der Importbedarf könnte jetzt aber noch deutlich zunehmen und die staatlichen Geldreserven in Fremdwährungen werden zügig abnehmen. In 2015/16 wird Ägypten rund 11,5 Mio. Tonnen Weizen importieren, so die Schätzung des USDA.
Die Versorgung mit Weizen war und ist in Ägypten ein politisch sensibles Thema. In 1977 als der damalige Präsident Anwar Sadat die Subventionen für Brot kürzte, brachen Unruhen aus. Vor 5 Jahren gingen die Menschen in Kairo und anderen ägyptischen Metropolen auf die Straße und protestierten gegen Hosni Mubarak für „Brot, Freiheit und soziale Gerechtigkeit“.
Die jetzige Regierung unter Abd al-Fattah as-Sisi will nun den Farmern die Subventionen für Weizen teilweise in bar auszahlen und am Weltmarkt zu günstigeren Preisen kaufen. Damit will man dem chronischen Schmuggel und Subventionsbetrug begegnen. Vor der offiziellen letztjährigen ägyptischen Weizenernte von 5,3 Mio. Tonnen waren wohl rund 1 Mio. Tonnen aus dem Ausland importiert, so private Schätzungen.

19.11.2015 Sojabohnen: USA fürchtet um sein Exportgeschäft

Die Kurse der U.S. Sojabohnen-Futures gaben gestern kräftig nach, da Exporte aus den USA schon bald von der Konkurrenz aus Südamerika verdrängt werden. Nach der Präsidentschaftswahl in Argentinien am kommenden Wochenende dürften die Exportzölle auf Weizen, Mais und Sojabohnen zur Disposition gestellt werden. Händler sehen, dass dann die großen Vorräte Argentiniens zusätzlich auf den ohnehin schon gut versorgten Weltmarkt drängen.
Die U.S. Exporte (Sojabohnen) dieser Woche enttäuschen bisher ebenfalls.

18.11.2015 Äthiopien will noch mehr Weizen kaufen

Äthiopien wird wohl eine weitere Ausschreibung zum Kauf von Weizen auflegen, nachdem Ende Oktober schon 1 Mio. Tonnen gekauft wurden. Die Regierung bereitet sich damit auf die Folgen einer extremen Trockenheit vor. Ausbleibender Regen im Frühling und Sommer führten am Horn von Afrika bereits zu Engpässen bei Grundnahrungsmitteln und der Wasserversorgung. Dort boomt die Wirtschaft und es werden die höchsten Wachstumsraten des Afrikanischen Kontinents verzeichnet; aber die dortige Landwirtschaft ist von regelmäßigen Regenfällen abhängig.
8 Mio. von 96 Mio. Menschen sind in Äthiopien auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen, die Anzahl der Hilfsbedürftigen kann in 2016 sogar auf 15 Mio. Menschen steigen, weil das Wetterphänomen El Nino die Engpässe noch verschlimmert.
Fast 1 Mio. Tonnen Weizen wurden bisher schon gekauft, so ein Regierungsvertreter. Man habe dafür 280 Mio. USD bereitgestellt, um die Lebensmittelkrise zu meistern. Aber auch, um den Inflationsdruck abzumildern, der zu Verwerfungen führen würde.
El Nino hat in diesem Jahr die Oberflächentemperatur im äquatorialen Pazifik um2 °C erhöht und führt in einigen Regionen der Welt zu heftigen Regenfällen und woanders zu extremer Trockenheit. Den Höhepunkt erwarten Meteorologen zwischen Oktober und Januar.
Die vereinten Nationen schätzen, dass 350.000 Kinder Ende 2015 akut unterernährt sind und Hilfsorganisationen sagen, dass Äthiopien 600 Mio. USD benötigt, um der Krise Herr zu werden. Mit den Reserven, die das Land hat, können die kommenden drei bis vier Monate bestritten werden, so der Regierungsvertreter und ergänzt, dass bisher noch keine Toten wegen dieser Nahrungsmittelkrise zu beklagen seien. Man bereite sich aber auf eventuelle Engpässe vor, was bedeutet, dass man weitere Mengen Weizen am Weltmarkt erwerben will.

18.11.2015 Tunesien sucht Weichweizen, Durum und Futtergerste

Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 134.000 Tonnen Weichweizen, 92.000 Tonnen Durum und 25.000 Tonnen Futtergerste optionaler ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 19. November.
Versendungen:
Durum: Ende Februar bis April 16
Gerste: Januar 16
Weichweizen: Februar 16
Quelle: Reuters

18.11.2015 Frankreichs monatliche Ernteschätzung nahezu unverändert

Frankreichs Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose der französischen Maisernte auf 13,15 Mio. Tonnen (Vormonat 13,1 Mio Tonnen) angehoben. Damit liegt sie 27,2% hinter dem Rekordergebnis von 2014 (18,1 Mio. Tonnen) und 15,3% hinter dem 5-Jahres-Durchschnitt.
Die Prognose der französischen Weichweizenernte blieb unverändert bei 41 Mio. Tonnen und liegt damit 9,3% über dem Ergebnis 2014 und 14,2% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Quelle: Reuters

18.11.2015 Mehr Sommerweizen in der Ukraine erwartet

Nachdem die Farmer der Ukraine die Aussaat von Wintergetreide aufgrund von Trockenheit frühzeitig beendet haben, geht das Kiewer Beratungsunternehmen UkrAgroConsult davon aus, dass nun im Frühjahr 2016 mehr Sommergetreide gesät wird.
Am vergangenen Montag wurde vom UkrAgroConsult die Schätzung 2016er Weizenernte der Ukraine um 8 % auf 17,5 Mio. Tonnen gekürzt. 95 % der dortigen Weizenproduktion ist Wintergetreide. In diesem Jahr reduzierte sich die Winterweizenanbaufläche auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren und die Saat ist so schlecht aufgelaufen wie bisher noch nie. Es sollen weniger als 60 % der Flächen sein. Außerdem seien 30 % der aufgelaufenen Bestände in sehr schlechtem Zustand.
Händler in der Ukraine schätzen die Weizenernte 2016 zwischen 14 und 18 Mio. Tonnen, was 7 bis 11 Mio. Tonnen weniger sind als in diesem Jahr. Daraus könne man in der Vermarktungssaison 2016/17 nur noch 3,5 Mio. Tonnen exportieren. In dieser Saison geht man von 16 Mio. Tonnen Weizenexporten aus.

18.11.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen, ein stärkerer US-Dollar sowie die weltweit gute Versorgungslage mit Weizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den dritten Tag in Folge mit Verlusten schließen. Niederschläge in den US-Plains, in Teilen des Mittleren Westens und dem Missisippi-Delta führen dort zu verbesserten Wachstumsbedingungen. 52% der US-Winterweizenbestände befinden sich in einem guten bis sehr guten Zustand (Vorwoche: 51%). Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 SRW-Weizenkontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde leicht schwächer.
Durch die schwachen Vorgaben aus Übersee konnten die Weizenfutures an der Euronext in Paris ihre Anfangsgewinne nicht halten und die Kurse der alten Ernte schlossen mit leichten Verlusten. In Russland und der Ukraine melden Wetterdienste dringend benötigte Niederschläge. Die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Exportmarkt wird gegenwärtig vom schwachen Euro zum US-Dollar gestärkt.

18.11.2015 Fondsgesellschaften bauen Weizen Netto-Short-Positionen weiter aus

18.11.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) Weizen

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 03.11. - 10.11. um 3.811 Kontrakte. Sie reduzierten jedoch gleichzeitig ihre Short-Positionen um 1.107 Kontrakte. 20.945 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 10.11.15. In der Vorwoche waren es 18.241 Netto-Short-Positionen.

18.11.2015 CBoT-Weizen fällt fast auf ein Monats-Tief

Der Kurs des CBoT-Weizenfutures fällt heute Morgen bereits in seiner vierten Sitzung in Folge und erreicht damit nahezu ein Monatstief. Der Druck rührt von der drängenden weltweiten Angebotssituation. Außerdem sind in den U.S. Weizenanbauregionen weitere Regenschauer vorhergesagt, die für eine gute Entwicklung der Feldbestände sprechen.
Eine schwache Nachfrage nach U.S. Weizen bei gleichzeitig hohem weltweiten Weizenangebot bringt keine Unterstützung für die Preise, so der Kommentar eines in Australien beheimateten Brokers heute Morgen. Gestern hatte das USDA in seinem wöchentlichen Erntefortschrittsbericht U.S. Weizenbestände zu 52 % als gut bis exzellent eingeschätzt, 1 %-Punkt mehr als in der Vorwoche. Die Wettervorhersage am Schwarzen Meer verspricht strichweise Regen in den dortigen trockenen Getreideanbauregionen, was für die Bestandsentwicklung vor dem Winter förderlich ist und die Bedenken über den Ausgang der nächsten Ernte mindert.

17.11.2015 Großbritanniens Rapsanbaufläche im kommenden Jahr deutlich kleiner

Großbritanniens Landwirte werden die Rapsanbaufläche im kommenden Jahr voraussichtlich um 14 Prozent einschränken. Laut Aussage des „Agriculture and Horticulture Development Board (AHDB)“ kommt diese Entwicklung nicht überraschend, da die Probleme mit dieser Kultur in den letzten Jahren immer größer wurden. Ein Punkt ist die Beschränkung der Verwendung der Neonicotinoide.
Dagegen wird die Weizenanbaufläche nahezu unverändert erwartet. Quelle: Reuters

17.11.2015 US-Winterweizenaussaat zu 94% abgeschlossen

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 15.11.15 94% der Flächen, die für die Winterweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 92%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 93%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 98%.
87% der Aussaat ist aufgelaufen. In der Vorwoche lag der Anteil bei 80%. 5-Jahres-Durchschnitt: 86%                                    

17.11.2015 USDA-Fortschrittsbericht US-Winterweizen-Aussaat

17.11.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, Spreadaktivitäten gegenüber dem Kansas-City-Weizen sowie ein schwache Exportnachfrage nach US-Weizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 279.013 Tonnen Weizen unter den Markterwartungen von 300.000-450.000 Tonnen. Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult hat seine Prognose der Weizenernte 2016 um 1,5 Mio. Tonnen von 19 Mio. Tonnen auf 17,5 Mio. Tonnen reduziert. Lediglich 62% der Winterweizenaussaat ist aufgelaufen und 30% davon befinden sich in einem schwachen Zustand. 
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde schwächer.
An der Euronext in Paris zeigten sich die Weizenfutures uneinheitlich. Der auslaufende Dezembertermin schloss etwas schwächer während die Folgeterminen unverändert bis leicht festern den Handel beschlossen.

16.11.2015 Alle vom Matif autorisierten Lieferläger mit Weizen voll

Nun teilt auch der französische Silobetreiber Socomac mit, dass man in Rouen derzeit keinen Weizen zur Erfüllung von Terminkontrakten der Terminbörse Matif mehr annehmen könne. Die Verladungen für den Export laufen zu schleppend. Sobald die Exporte an Fahrt gewinnen werde man wieder Weizen für die physische Erfüllung von Terminkontrakten annehmen.
Damit haben nun alle drei von der Terminbörse Matif autorisierten Lieferläger erklärt, dass sie derzeit keinen weiteren Weizen für die Börse umschlagen können.

16.11.2015 Ukraine rechnet mit starken Rückgang der Weizenexporte 2016/17

Die Weizenexporte der Ukraine in der Saison 2016/17 könnten aufgrund der sehr trockenen Wetterbedingungen auf etwa 3,5 Mio. Tonnen fallen, so eine Quelle aus dem ukrainischen Landwirtschaftsministerium. Für die laufende Saison 2015/16 liegt die Prognose der Exporte bei 16,5 Mio. Tonnen.
Die extrem trockenen Wetterbedingungen im Osten, der Mitte und dem Süden der Ukraine haben dazu geführt, dass die Winterweizenaussaat eingestellt wurde und etwa 11% der geplanten Flächen nicht bestellt wurden. UkrAgroConsult reduzierte zuvor die Prognose der Weizenernte in der Ukraine um 8% von 19,0 Mio. Tonnen auf 17,5 Mio. Tonnen und begründete dies mit dem schlechten Zustand der aufgelaufenen Saat.

16.11.2015 UkrAgroConsult reduziert Prognose der ukrainischen Weizenernte 2016

Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult hat seine Prognose der Weizenernte 2016 um 1,5 Mio. Tonnen von 19 Mio. Tonnen auf 17,5 Mio. Tonnen reduziert. Lediglich 62% der Winterweizenaussaat ist aufgelaufen und 30% davon befinden sich in einem schwachen Zustand. Quelle: Reuters

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