Matif: Milling Wheat Nr. 2 März 2016

30.03.2016 Weizennotierungen unter Druck
Technische Verkäufe und das Auslösen von Stops aufgrund von Wettervorhersagen über Regen in den US-Plains führen gegenwärtig zu dem starken Rückgang bei den Weizennotierungen in Chicago.
30.03.2016 Japan sucht Futterweizen und Futtergerste per Tender

Japan Landwirtschaftsministerium sucht per SBS-Auktion 120.000 Tonnen Futterweizen und 200.000 Tonnen Futtergerste zur Lieferung Ende September. Quelle: Reuters

30.03.2016 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften aufgrund der weiterhin zu trockenen Wetterbedingungen in einigen US- Winterweizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Aufschlägen schließen. Der Irak hat einen internationalen Tender zum Kauf von mindestens 50.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 10. April. Auch Marokkos staatliche Getreideagentur ONICL hat einen Tender zum Kauf von 360.000 Tonnen EU-Weichweizen und 45.000 Tonnen EU Durum ausgeschrieben. Am 7. April endet hier die Angebotsfrist. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 7.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte. Zur Stunde handelt die e-CBoT auf fast unverändertem Niveau. Durch die guten Vorgaben aus Übersee befinden sich auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris weiter im Aufwind und konnten auf allen Terminen zulegen.
Der europäische Börsenbetreiber Euronext mit Sitz in Paris, plant, die Anzahl der Andienungspunkte für Weizen in Frankreich auszuweiten und ein System mit Lieferzertifikaten einzuführen.

30.03.2016 Weizen handelt heute Morgen nahezu unverändert

Die Weizennotierungen in Chicago handeln heute Morgen auf nahezu unverändertem Niveau zum Vortag, nachdem sie gestern erneut mit Kursaufschlägen handelten.
Trockene Wetterbedingungen in einigen Winterweizenanbaugebieten haben die Kurse in den letzten Tagen deutlich fester handeln lassen, so Phin Ziebell, Agrarmarktspezialist von der National Australia Bank. Allerdings hat sich am Gesamtbild großer globaler Weizenbestände nichts geändert.
Wetterdienste sagen weiterhin trockenes Wetter in den südlichen US-Plains voraus, eine Hauptanbauregion für den Hard Red Winter-Weizen. In anderen Regionen haben frostige Temperaturen die Entwicklung der Bestände verlangsamt und möglicherweise auch zu Schäden geführt. Mit Spannung warten Händler auf die Veröffentlichung der US-Quartalsbestände und der Anbauflächen, die morgen um 18 Uhr vom US-Landwirtschaftsminsterium herausgegeben werden.

30.03.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 8.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte

29.03.2016 Euronext plant weitere Andienungspunkte für Weizen

Der europäische Börsenbetreiber Euronext mit Sitz in Paris plant, die Anzahl der Andienungspunkte für Weizen in Frankreich auszuweiten und ein System mit Lieferzertifikaten einzuführen.
In nordfranzösischen Hafen Rouen sollen ab September 2017 Silos des Handelsunternehmens Lecureur zur Lagerung von Mahlweizen von der Börse zugelassen werden.
Darüber hinaus finden Verhandlungen mit dem Handelshaus InVivo statt, wonach ein weiterer von der Börse zugelassener Andienungspunkt im Hafen von Montoir geschaffen werden soll.
Außerdem arbeitet die Euronext daran, ein System von handelbaren Lieferzertifikaten einzuführen.

29.03.2016 Marokko sucht Weizen auf dem europäischen Markt

Marokkos staatliche Getreideagentur ONICL hat einen Tender zum Kauf von 360.000 Tonnen EU-Weichweizen und 45.000 Tonnen EU Durum ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 7. April. Die Lieferungen (min. 5.000 Tonnen) sollen marokkanische Häfen Ende Mai erreichen. ONICL sucht auch 8.100 Tonnen Mais und verschiedene Mengen Reis, Erbsen und Bohnen. Quelle: Reuters

29.03.2016 Äthiopien: Günstigstes Angebot für 499.000 Tonnen Weizen bei $195,10

Athiopiens  Regierung erhielt im Tenderverfahren zum Kauf von 499.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft, das günstigste Angebot für Weizen optionaler Herkunft zum Preis von $195,10 pro Tonne c&f. Das melden europäische Händler. Ein Geschäftsabschluss wurde noch nicht gemeldet. Die Verhandlungen dauern an. Ausgeschrieben waren 499.000 Tonnen Weizen zur Lieferung im Zeitraum Mai bis Juli. Quelle: Reuters 

29.03.2016 Irak schreibt Weizentender aus

Iraks staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von mindestens 50.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 10 April, die Angebote müssen eine Gültigkeit bis zum 14. April vorweisen. Gewöhnlich kauft der Irak deutlich größere Mengen als ausgeschrieben. Quelle: Reuters

29.03.2016 Getreidemail

Aussichten auf trockenes Wetter in den südlichen US-Weizenanbaugebieten sowie Frost in Teilen von Kansas am Wochenende mit Temperaturen von bis zu Minus 11 Grad Celsius führten gestern an der CBoT zu Shortabdeckungen und ließen die Weizennotierungen mit guten Gewinnen schließen. Das US-Landwirtschaftsministerium meldete für die vergangene Woche Exportverladungen von 327.118 Tonnen Weizen. Mit 368.900 Tonnen Weizen lagen die US-Export-Sales in der vergangenen Woche oberhalb der Markterwartungen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 7.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte.
Die eCBoT handelt heute Morgen mit weiteren moderaten Aufschlägen.
In Paris konnten die Weizenfutures am Donnerstag von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und legten leicht zu. Gestern blieb die Börse aufgrund des Ostermontags geschlossen. Ägyptens GASC kaufte am Donnerstag im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens  60.000 Tonnen französischen Weizen zum Preis von $189,20/Tonne c&f.

29.03.2016 CBoT Weizen handelt heute morgen erneut mit Aufschlägen
Die Weizennotierungen in Chicago handeln heute Morgen mit leichten Aufschlägen, nachdem sie bereits gestern den Handel mit kräftigen Aufschlägen beendeten. US-Wetterdienste prognostizieren für die kommenden 16 bis 30 Tage trockenes Wetter für die südlichen US-Plains. Für die Entwicklung der dortigen Winterweizenbestände ist das ungünstig, insbesondere, weil auch der Winter in einigen Teilen zu trocken war. Fondsgesellschaften kauften gestern 7.000 CBoT Weizenkontrakte. In der vergangenen Woche erhöhten sie allerdings ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um insgesamt 14.331 Lots.
29.03.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 7.000 CBoT Weizenkontrakte

28.03.2016 Ukraine: Sommergetreideaussaat zu 42% komplett
Ukrainische Landwirte haben per 28. März auf 1,06 Mio. Hektar Sommergetreide ausgesät. Das sind 42% der ursprünglich geplanten Aussaatfläche. Darin enthalten sind 808.000 Hektar Sommergerste, 70.000 Hektar Weizen und 117.500 Hektar Erbsen.
Grobgetreide incl. Mais sollen auf ingesamt 7,5 Mio. Hektar angebaut werden, davon 2,6 Mio. Hektar Sommergetreide.
Das ukrainische Agrarberatungsunternehmen UkrAgroConsult reduzierte in der vergangenen Woche die Prognose der Getreideernte 2016 um 10% auf 52,2 Mio. Tonnen, weil ungünstige Wetterbedingungen während der Wintergetreideaussaat herrschten. Quelle: Reuters
28.03.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 15.03. - 22.03. um 5.076 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 9.255 Kontrakte. 81.837 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 22.03.16. Damit erhöhten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 14.331 Lots zur Vorwoche.

 

25.03.2016 FranceAgriMer bewertet 92% der Winterweizenbestände gut bis exzellent

Das französische Agrar-Beratungsunternehmen FranceAgriMer bewertet den Zustand von 92% der französischen Winterweizenbestände per 21. März mit „gut“ bis „exzellent“. Der Wert bleibt damit unverändert der Vorwoche, jedoch über dem Wert vor einem Jahr, als 90% der Bestände mit „gut“ bis „exzellent“ bewertet wurden.
Insgesamt ist die Entwicklung der Pflanzen 11 Tage fortgeschrittener, als im 5-jahrigem Durchschnitt.
Die Aussaat der Sommergerste ist in Frankreich zu 90% komplett (Vorwoche: 47%; Vorjahr: 96%). 11% der Aussaat ist bereits aufgelaufen. Vorjahr: 35%Quelle: Reuters

25.03.2016 Ägyptens strategische Weizenreserven reichen bis Anfang Juli

Ägyptens strategische Weizenreserven haben nach dem jüngsten Kauf von 60.000 Tonnen Weizen französischer Herkunft eine Reichweite bis zur ersten Juliwoche. Das teilte gestern der Handelsminister Khaled Hanafi mit. 

25.03.2016 ÄGYPTEN kaufte gestern 60.000 Tonnen Weizen

Ägyptens GASC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens  60.000 Tonnen französischen Weizen zum Preis von $189,20/Tonne c&f. Das teilte die GASC mit.  Verkäufer ist das Handelshaus Soufflet zum Preis von  $179,00/Tonne. Die Fracht  beläuft sich auf  $ 10,20 (National Navigation).

24.03.2016 SovEcon senkt Prognose für russische Getreideernte

Das führende russische Beratungsunternehmen SovEcon hat seine Prognose für die Getreideernte 2016 auf 95 bis 100 Millionen Tonnen gesenkt. Zuvor lag die Prognose bei 100-105 Millionen Tonnen.
SovEcon stufte auch die Erwartung für die russische Weizenernte auf 57 bis 58 Millionen Tonnen herunter (vorher 59-62 Millionen Tonnen). Quelle: Reuters

24.03.2016 Ägypten-Tender: Günstigste Angebot kommt von Soufflet

Ägyptens GASC hat heute im Rahmen der internationalen Ausschreibung zum Kauf einer unspezifizierten Menge Weizen sechs Angebote erhalten. Das günstigste Angebot  kam  Händlern zufolge von Soufflet. Angeboten wurden 60.000 Tonnen Weizen zum Preis von $179,44/Tonne fob. Ein Geschäftsabschluss wurde noch nicht gemeldet. Quelle: Reuters

24.03.2016 Jordanien schreibt erneut Weizentender aus

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat erneut einen internationalen Tender zum Kauf von insgesamt 100.000 Tonnen Hartweizen ausgeschrieben. Gesucht wird Weizen zur Lieferung Mitte September bis Ende Oktober. Die Angebotsfrist endet am 29. März. Quelle: Reutere

24.03.2016 Getreidemail (G)

Schwache US-Finanzmärkte sowie ein stärkerer US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Heute veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales. Beim Weizen rechnen Analysten mit Exporten in einer Spanne von 150.000 - 300.000 Tonnen für 2015/16 und mit 75.000 - 250.000 Tonnen für 2016/17. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte. Zur Stunde handelt die eCBoT leicht fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwächeren Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 1,055 Mio. Tonnen Weizen. Die zweitgrößte Menge im laufenden Vermarktungsjahr. Mit insgesamt 21,186 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen jedoch hinter dem Ergebnis des Vorjahres (24,423 Mio. Tonnen).

24.03.2016 Europäischer CME-Weizenfuture / Probleme mit Lagerhaltern gelöst?

Die CME scheint bei der Einführung des europäischen Weizenfutures letzte Probleme mit den Lagerhaltern gelöst zu haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf anonyme vertrauliche Quellen. Demnach soll der Handel im Juni starten. Die erste Fälligkeit wäre der September 16. Ein CME-Sprecher wollte diese konkreten Meldungen nicht bestätigen. Quelle: Reuters

24.03.2016 Ägypten sucht Weizen am Weltmarkt

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat gestern Abend eine weitere Ausschreibung zum Kauf von Weizen internationaler Herkunft aufgelegt. Die Lieferung soll in der Zeit vom 25. April – 5. Mai 2016 erfolgen. Gesucht wird Weichweizen und/oder Mahlweizen aus den bekannten Überschussregionen der Welt.
Das Ergebnis der Ausschreibung wird heute Nachmittag bekannt gegeben. Die Fracht soll separat ausgewiesen werden.
Beim letzten Tender kaufte die GASC 240.000 Tonnen Weizen aus Frankreich, Rumänien und der Ukraine zur Lieferung 15. -24. April.

23.03.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 1,055 Mio. Tonnen Weizen. Mit insgesamt 21,186 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (24,423 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 10.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 2,741 Mio. Tonnen.

23.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, Positionierungen vor dem Osterwochenende sowie wechselhafte Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit minimalen Aufschlägen schließen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte. Äthiopiens Regierung hat gestern einen internationalen Tender zum Kauf von rund 499.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Mai/Juli ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 25. März.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse auf fast unverändertem Niveau.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den verbesserten Vorgaben aus Übersee profitieren und die Kurse verzeichneten guten Gewinne. Der gesunkene Euro verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Weltmarkt.

23.03.2016 CBoT Weizen handelt heute Morgen auf Vortagesniveau
Die Weizennotierungen in Chicago handeln heute Morgen auf nahezu unverändertem Niveau, nachdem sie Gestern erneut leicht zulegen konnten. Weiterhin dominieren die Sorgen um potenzielle Frostschäden vom vergangenen Wochenende in Teilen der US-Plains.
Wetterdienste sagen für die kommenden 11 – 15 Tage kalte Temperaturen in den südlichen Plains vorher. Institutionelle Anleger kauften gestern 1.000 CBoT Weizenkontrakte.
22.03.2016 US-Regulierungsbehörde CFTC verhängt Strafzahlung an Credit Suisse

Die US-Regulierungsbehörde für Futures und Optionen CFTC (Commodity Futures Trading Commission) hat der Credit Suisse eine Strafzahlung in Höhe von $665.000 auferlegt. Grund dafür war das Überschreiten von spekulativen Positions-Limiten beim Weizen. Außerdem wird der Credit Suisse angelastet, falsche oder irreführende Informationen abgegeben zu haben. Quelle: Reuters

22.03.2016 Israel kauft 65.000 Tonnen Mais

Eine israelische Käufergruppe hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 65.000 Tonnen Mais  gekauft. Europäischen Händlern zufolge soll die Ware aus der Schwarzmeer-Region stammen. Der Preis lag bei rund $171,50/Tonne c&f. Für die ebenfalls ausgeschriebenen 35.000 Tonnen Futterweizen kam es zu keinem Geschäftsabschluss. Quelle: Reuters

22.03.2016 Libanon: Kontaminierte Weizenlieferung aus Russland

Das libanesische Gesundheitsministerium meldet einen Fall von kontaminierten importierten russischen Weizen. Gesundheitsminister Wael Abu Faour teilte mit, dass Tests
des Gesunheitsministeriums, die im Februar durchgeführt wurdem,  nicht akzeptable 
Spuren der als krebserregend geltenden Substanz Ochratoxin in russischen Weizenimporten festgestellt wurden. Quelle: Reuters

22.03.2016 Äthiopien sucht Weizen am Weltmarkt

Äthiopiens Regierung hat einen internationalen Tender zum Kauf von rund 499.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Mai/Juli ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 25. März.
Äthiopien hat in den vergangenen Monaten mehrere Weizentender ausgeschieben, darunter einer mit einer Menge von 1 Mio. Tonnen (Oktober 15). Zuletzt wurden im Februar 70.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben.
Die Finanzierung wird von der Weltbank unterstützt. Athiopien leidet gegenwärtig unter einer schweren Dürre und beabsichtigt, die staatlichen Reserven aufzufüllen.
Am 31. Januar hat Äthiopiens Regierung um internationale Hilfe zur dringenden Unterstützung von 10,2 Mio. Menschen gebeten, deren Versorgung nicht ausreichend sichergestellt ist. Quelle: Reuters

22.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften aufgrund möglicher Frostschäden in den südlichen US-Weizenanbaugebieten sowie charttechnische Käufe ließen die Weiznnotierungen gestern in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen.
Die wöchentlichen US-Export-Inspektions lagen mit 467.658 Tonnen Weizen über den Markterwartungen. Institutionelle Anleger kauften gestern 4.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit weiteren Gewinnen. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten den guten Vorgaben aus Übersee folgen und legten auf allen Terminen zu. MARS, der Erntebeobachter der EU, reduzierte gestern seine Schätzung der Weizen-Erträge für dieses Jahr auf durchschnittlich 5,96 Tonnen/Hektar (Vorjahr: 6,12 Tonnen/Hektar).
In Polen wird mit zum Teil starken Auswinterungsschäden beim Weizen gerechnet. Als Grund wird der häufige Anbau von Weizensorten mit mangelhafter Frosthärte genannt.
Indien wird die Steuer auf Weizenimporte wahrscheinlich bis Ende September ausweiten. Man beabsichtigt damit, die heimische Landwirtschaft vor billigen Weizenimporten zu schützen. 

22.03.2016 CBoT Weizen handelt erneut mit Gewinnen
Die Weizennotierungen in Chicago handeln heute Morgen den dritten Handelstag in Folge mit Gewinnen. Grund sind Befürchtungen über Frostschäden am Wochenende. In einigen Gebieten der US-Plains sanken die Temperaturen am Wochenende auf bis zu Minus 10,5 Grad Celsius. Im Südwesten von Kansas und im Westen von Oklahoma sollen etwa 20% der Winterweizenbestände signifikant geschädigt sein, so FC Stone in einer Mitteilung an seine Kunden. Mit einer Rallye am Weizenmarkt rechnen Marktteilnehmer aufgrund der guten weltweiten Versorgung derzeit aber nicht.
22.03.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 4.000 CBoT Weizenkontrakte

21.03.2016 Auswinterungsschäden in Polen
Das nationale Institut für Bodenkunde und Pflanzenbau (IUNG) rechnet in Polen mit zum Teil starken Auswinterungsschäden beim Weizen. Insbesondere in der Wojewodschaft Lebus (angrenzende Region zu Brandenburg) sowie in den zentralen und nördlichen Regionen Polens ist mit großen Verlusten zu rechnen. Als Grund wird der häufige Anbau von Weizensorten mit mangelhafter Frosthärte genannt. so Dr. Jerzy Grabinski vom IUNG.
Auch beim Raps wird mit zum Teil großen Schäden gerechnet. Dabei soll es sich häufig um Bestände handeln, die bereits im Herbst durch Insektenbefall geschwächt waren. Quelle: Agrarzeitung
21.03.2016 US-Export-Inspections: Weizen- und Maisverladungen über den Erwartungen

21.03.2016 EU: MARS reduziert Ertragsprognosen für Weizen, Gerste und Rapssaat

MARS, der Erntebeobachter der EU, reduzierte heute seine Schätzung der Weizen-, Raps- und Wintergerste-Produktion für dieses Jahr.
Die Prognose des Hektarertrages für Weichweizen wurde auf durchschnittlich 5,96 Tonnen geschätzt (Minus 4,8% zum Vorjahr = 6,12 Tonnen/Hektar).
Wintergerste: 5,82 Tonnen/Hektar (Minus 4,9% zum Vorjahr = 6,12 Tonnen/Hektar)
Mais: 7,12 Tonnen/Hektar (Plus 10,9% zum Vorjahr = 6,42 Tonnen Hektar)
Rapssaat. 3,31 Tonnen/Hektar (Plus 1,4% zum Vorjahr)

21.03.2016 Indien: Zeitraum für Weizenimportsteuer wird wahrscheinlich verlängert

Indien wird die Steuer auf Weizenimporte wahrscheinlich bis Ende September ausweiten. Man beabsichtigt damit, die heimische Landwirtschaft vor billigen Weizenimporten zu schützen.
Indien ist nach China der größte Weizenproduzent der Welt. Im vergangenen Jahr wurde, erstmals nach 8 Jahren ohne nennenswerte Weizenimporte, in Folge größerer Importaktivitäten, eine Steuer auf Weizenimporte von 10% eingeführt. Im Oktober wurde diese Steuer noch einmal auf 25% erhöht. Diese Importsteuer endet am 31. März.
Die Weizenernte in Indien beginnt Ende März, im Oktober und November begann die Aussaat.
Anhaltender Regen und Hagelstürme könnten die Weizenernte Indiens um mindestens 14% reduzieren und dazu führen, dass Indien das erste Mal seit einem Jahrzehnt wieder Weizen importieren muss. Landwirtschaftsminister Radha Mohan Singh schätzte die 2016er Weizenernte Indiens auf mindestens 92 Mio. Tonnen.
Im vergangenen Jahr wurden in Indien 86,53 Mio. Tonnen geerntet (2014: 95,85 Mio. Tonnen). Der Grund für die geringere Ernte waren Regen und Hagelstürme im Februar und März.
Am 1. März bezifferte man die Weizenbestände in den staatlichen Silos auf 16,9 Mio. Tonnen. Das benötigte Minimum liegt bei 13,8 Mio. Tonnen

21.03.2016 Weizennotierungen in Chicago handeln fester

Mögliche Frostschäden in den US-Plains lassen die Notierungen für SRW-Weizen (+10ct./Bushel) und HRW-Weizen (+11ct./Bushel) deutlich fester notierten. Auch der Minneapolis-Weizen handelt fester.

21.03.2016 Katar sucht 40.000 Tonnen Hartweizen

Ein Käufer aus dem Emirat Katar hat Händlern zufolge einen Tender zum Kauf von 40.000 Tonnen Hard Milling Wheat ausgeschrieben. Gesucht werden 20.000 Tonnen zur Lieferung in der ersten Julihälfte und weitere 20.000 Tonnen zur Lieferung in der zweiten Julihälfte. Die Angebotsfrist endet am 7. April. Quelle: Reuters

21.03.2016 Iraelische Händler suchen Mais und Futtergerste am Weltmarkt

Eine Gruppe israelischer privater Händler hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis  zu 65.000 Tonnen Mais und 35.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 22. März. Das melden europäische Hänler. Quelle: Reuters

21.03.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit minimalen Aufschlägen schließen. In der vergangenen Woche verlor der Frontmonat Mai aufgrund verbesserter Wetterbedingungen in den US-Plains 2,7% an Wert. Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen am Freitag auf nahezu unverändertem Niveau. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris ist die Stimmung weiterhin bärisch und die Kurse gaben auf allen Terminen weiter nach. Der zuletzt stark gestiegene Euro belastet die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen. Frankreichs Agrar-Beratungsunternehmen FranceAgriMer bewertet den Zustand von 92% der französischen Winterweizenbestände per 14. März mit „gut“ bis „exzellent“ (-1% zur Vorwoche).
Die Euronext gab die sofortige Einstellung des Premium Milling Wheat Kontraktes No. 3 incl. der Optionen bekannt. Anhaltender Regen und Hagelstürme könnten die Weizenernte Indiens um mindestens 14% reduzieren und dazu führen, dass Indien das erste Mal seit einem Jahrzehnt wieder Weizen importieren muss.

21.03.2016 Frost gefährdet Hard-Red-Winter Weizenbestände in Teilen Kansas
Die Weizennotierungen an der CBoT handeln heute morgen mit  Aufschlägen (HRW: +5 ct./Bushel, SRW: +2 ct./Bushel).
In West Kansas sanken die Temperaturen für 10 Stunden unter ein kritisches Level und befördern Ängste, dass die Bestände nachhaltig geschädigt werden könnten.
Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen in der vergangenen Woche deutlich um 24.944 Kontrakte auf nun 67.506 Netto-Short-Positionen.
20.03.2016 Algeriens OAIC kaufte am Freitag 150.000 Tonnen Durum

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte am Freitag rund 150.000 Tonnen Durum Weizen. Händler vermuten, dass die Ware aus Kanada stammt und dass Preise zwischen $270 und $280 c&f gezahlt wurden. Angebote aus Mexiko und Frankreich wurden aufgrund zu hoher Preisforderungen (rund $285 - $290) zurückgewiesen. Quelle: Reuters

20.03.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Weizen
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 08.03. - 15.03. um 2.500 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 22.444 Kontrakte. 67.506 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 15.03.16. Damit reduzierten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 24.944 Lots zur Vorwoche.
18.03.2016 Ukraine: Sommergetreideaussaat auf 583.200 Hektar erfolgt

Ukrainische Landwirte haben per 18. März auf 583.200 Hektar Sommergetreide ausgesät. Das sind 23% der geplanten Gesamtfläche für Sommergetreide
Davon entfallen 456.900 Hektar auf Sommergerste, 25.100 Hektar auf Sommerweizen und 82.400 Hektar auf Erbsen, so das Landwirtschaftsministerium. Weiter wird berichtet, dass Grobgetreide (incl. Mais und Gerste) auf über 7,5 Mio. Hektar angebaut werden könnte, davon 2,6 Mio. Hektar Sommergetreide.
Der Analyst UkrAgroConsult berichtete im vergangenen Monat von einem wahrscheinlich starken Rückgang beim Winterweizen auf 52,2 Mio. Tonnen (-10%). Grund dafür waren die schlechten Wetterbedingungen währen der Wintergetreideaussaat.
Die Weizenernte 2016 wird wahrscheinlich auf 17,3 Mio. Tonnen sinken versus 24,8 Mio. Tonnen im Jahr 2015, so UkrAgroConsult.

18.03.2016 Indien: Schlechtes Wetter könnte Weizenernte um 14% reduzieren
Anhaltender Regen und Hagelstürme könnten die Weizenernte Indiens um mindestens 14% reduzieren und dazu führen, dass Indien das erste Mal seit einem Jahrzehnt wieder Weizen importieren muss. Indien ist nach China der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt.
Der indische Verband ASSOCHAM schätzt die indische Weizenernte 2016 auf 93,8 Mio. Tonnen. Das wären 13 Mio. Tonnen weniger, als die letzte Schätzung des Landwirtschaftsministeriums.
Die Weizenbestände werden Schätzungen zufolge am 1. April 16 (Beginn des neuen Wirtschaftsjahres) auf 13,4 Mio. Tonnen sinken. Das wären 22% weniger als im Vorjahr. Im kommenden Jahr könnten sie dann auf unter 10 Mio. Tonnen sinken, das wäre nicht weit entfernt von den staatlich definierten Mindestbeständen, die bei 7,4 Mio. Tonnen liegen.
Der Verband fordert nun die Regierung um Premierminister Narendra Modi auf, ein Importkontingent für zollfreien Weizen zu bestimmen und darüber hinaus die Importsteuer von derzeit 25% auf 5 – 10% zu reduzieren. Niedrige Importsteuern könnten private Händler ermutigen, Weizen zu importieren und die Inflation unter Kontrolle zu halten.
Regierungquellen zufolge wird das Finanzministerium in Kürze entscheiden, ob die Importsteuer, die am 31. März automatisch endet, reduziert wird oder ob sie verlängert werden soll.
Landwirtschaftsminister Radha Mohan Singh teilte in dieser Woche mit, dass er innerhalb der nächsten zwei bis 3 Wochen einen Bericht über das Ausmaß der Ernteschäden erwarte. Quelle: Reuters
18.03.2016 Marokko sucht 134.000 Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt
Marokkos staatliche Getreideagentur hat am heutigen Freitag einen Tender zum Kauf von 134.000 Tonnen Weichweizen auf dem lokalen Markt ausgeschrieben.
Die Angebotsfrist endet am 5. April. Gesucht wird Weichweizen, der entweder importiert wird oder lokal geerntet wurde. Er ist bestimmt zur Herstellung von subventioniertem Weizenmehl. Quelle: Reuters
18.03.2016 FranceAgriMer bewertet 92% der Winterweizenbestände gut bis exzellent

Das französische Agrar-Beratungsunternehmen FranceAgriMer bewertet den Zustand von 92% der französischen Winterweizenbestände per 14. März mit „gut“ bis „exzellent“. Der Wert liegt damit 1% unter dem Ergebnis der Vorwoche, jedoch über dem Wert vor einem Jahr, als 91% der Bestände mit „gut“ bis „exzellent“ bewertet wurden.
Generell ist die Entwicklung der Pflanzen fortgeschrittener, als zur selben Zeit im vergangenen Jahr.
Die Aussaat der Sommergerste ist in Frankreich zu 47% komplett (Vorwoche: 32%; Vorjahr: 76%). Quelle: Reuters

18.03.2016 Getreidemail

Technische Verkäufe sowie Aussichten auf eine leichte Entspannung der zu trockenen Bedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die wöchentlichen Exportzahlen für das Vermarktungsjahr 2015/16 lagen mit 213.000 to US-Weizen unter den Markterwartungen, während die Exporte für das Jahr 2016/17 mit 159.400 to über den Erwartungen lagen.
Die e-CBoT handelt den Weizen zur Stunde leicht fester.
An der Euronext in Paris mussten sie gestern deutliche Abschläge hinnehmen. Ein gestiegener Eurokurs belastetet den Markt. Die EU Kommission erteilte weitere Exportlizenzen für 735.000 to Weizen. Mit insgesamt 20,131 Mio.to bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (23,702 Mio.to). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 31.000 to und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 2,893 Mio.to.

18.03.2016 Trockenheit in US-Weizenanbauregionen zu Ende – CBoT-Kurse eingebrochen

Die Wettervorhersage für die U.S. Weizenanbaugebiete verheißt ein Ende der großen Trockenheit, was gestern die Kurse des CBoT-Weizenfutures stark unter Druck brachte. In dieser Woche sanken die Kurse bisher um 3 %, dem größten Verlust seit drei Monaten. Und das obwohl noch am Montag wegen der Trockenheit ein Fünf-Wochen-Hoch erreicht wurde.
Die fundamentale Marktlage mit zu vielen unverkauften Weizenbeständen macht sich jetzt wieder bemerkbar.
Der Wechselkurs der US-Dollars hat sich gegenüber den großen anderen Währungen in dieser Woche auf ein 17-Monats-Tief etabliert, nachdem die FED durchblicken ließ, dass es vorerst keine Zinserhöhung geben werde. Zwar können dadurch die Exporte aus den USA am Weltmarkt günstiger angeboten werden, der U.S. Weizen hat im internationalen Wettbewerb aber dennoch keine Chance.
Das französische Analyseinstitut Strategie Grains hat gestern seine Schätzung der EU-Weizenexporte erhöht, weil jetzt Polen intensiv exportiert.

17.03.2016 Weizennotierungen unter Druck
Die Weizennotierungen an der Euronext in Paris geraten heute  Nachmittag aufgrund des festen Euros und der deutlich schwächeren Vorgaben aus Chicago kräftig under Druck.
17.03.2016 EU Weizenexporte weiter hinter dem Ergebnis des Vorjahres

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 735.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 20,131 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (23,702 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 31.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 2,893 Mio. Tonnen.

17.03.2016 Strategie Grains erhöht Prognose der EU Weizenexporte 2015/16

Das private Beratungsunternehmen Strategie Grains hat seine monatliche Prognose der EU-Weichweizenexporte erhöht – hauptsächlich aufgrund der guten Exporte Polens und des Baltikums
Für das laufende Vermarktungsjahr schätzt Strategie Grains die Weichweizenexporte auf 28,8 Mio. Tonnen. Das wären 0,5 Mio. Tonnen mehr, als in der letzten Prognose geschätzt wurde.
Die erhöhte Exportprognose und eine gestiegene Futtermittelnachfrage hat zu einer Reduzierung der Weizenbestände zum Ende des Vermarktungsjahres 2015/16 um 500.000 Tonnen auf 16,6 Mio. Tonnen geführt.
Diese Veränderungen bedeuten aber keine grundsätzliche Veränderung für den Gesamtausblick der Ernte 2015/16. Insgesamt erwartet man Preisdruck bis zum Ende des Erntejahres. Insbesondere dann, wenn sich die Wachstumsbedingungen weiter positiv entwickeln.
Strategie Grains erhöhte die Prognose der EU Weichweizenproduktion um ca. 1,0 Mio. Tonnen auf 143,6 Mio. Tonnen. (Vorjahr: 150,7 Mio. Tonnen). Die Prognose der Exporte wurde für das Jahr 2016/17 um 200.000 Tonnen reduziert auf 30,4 Mio. Tonnen.

17.03.2016 Japan kauft insgesamt 149.550 Tonnen Weizen
Japans Landwirtschaftsministerium meldet den Kauf von insgesamt 149.550 Tonnen Weizen unterschiedlicher Qualitäten in den Vereinigten Staaten, Canada und Australien im Rahmen einer Tenderausschreibung.
Vereinigte Staaten: 21. April - 20. Mai
15.100 Tonnen Western White 
18.150 Tonnen Hard Red Winter 
30.130 Tonnen Dark Northern Spring 
Kanada: 21. April - 20. Mai
24.800 Tonnen Western Red Spring 
Australien: 1. Juni - 30. Juni
31.160 Tonnen Standard White (West Australia)
30.210 Tonnen Standard White (West Australia) 
17.03.2016 Ägypten: Strategische Weizenbestände haben eine Reichweite bis Anfang Juli

Ägyptens strategischen Weizenreserven haben eine Reichweite bis Anfang Juli, das teilte der Handelsminister Khaled Hanafi am heutigen Donnerstag mit.
Der staatliche Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern 240.000 Tonnen Weizen zur Lieferung 15. - 24. April. 120.000 Tonnen wurden in Frankreich gekauft, weitere 60.000 Tonnen in Rumänien und 60.000 Tonnen in der Ukraine. Quelle: Reuters

17.03.2016 Getreidemail (G)

Technische Verkäufe ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die ägyptische GASC hat 240.000 Tonnen Weizen am internationalen Markt zu einem Durchschnittspreis von 188,86 USD/Tonne gekauft. Folgende Lieferländer erhielten Zuschläge: 120.000 to aus Frankreich, 60.000 to aus Rumänien sowie 60.000 to aus der Ukraine.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee behaupten. Händler warteten gestern auf die Sitzung der US amerikanischen Zentralbank FED und hofften auf eine Schwächung des Euro, weil damit unsere Exporte begünstigt würden. Heute Morgen ist jedoch der Eurokurs gegenüber dem USD gestiegen, da die FED eine Zinserhöhung auf die lange Bank geschoben hat. Gute Feldbestände und hohe Endbestände drücken zudem auf die Getreidepreise in Europa. Seit Jahresbeginn ist auch das britische Pfund sehr schwach, was dazu führt, dass britischer Weizen in großen Mengen nach Spanien kommt.

17.03.2016 Fonds verkauften 4.000 Lots Weizen

16.03.2016 Ägypten kauft Weizen für durchschnittlich 188,86 USD/Tonne

Die ägyptische GASC hat heute 240.000 Tonnen Weizen am internationalen Markt zu einem Durchschnittspreis von 188,86 USD/Tonne gekauft.
Folge Lieferländer erhielten Zuschläge:
120.000 Tonnen aus Frankreich, 60.000 Tonnen aus Rumänien sowie 60.000 Tonnen aus der Ukraine.

16.03.2016 Ägypten: Analyse der Mutterkornproblematik dauert noch Wochen

Eine mögliche Änderung der Spezifikationen für Weizenimporte nach Ägypten kann noch Wochen bis Monate dauern. Ein FAO-Experte ist nach mehrtägigen Beratungen aus Kairo wieder abgereist. Seine Empfehlung für die Entscheider in Kairo soll irgendwo zwischen 0,04 und 0,05 % Mutterkorntoleranz liegen. Was jetzt ins Gesetz geschrieben wird, ist noch völlig offen.
Einstweilen geht das Spiel weiter wie bisher. Das Landwirtschaftsministerium teilt offiziell mit, dass Weizenlieferungen aus dem Ausland mit bis zu 0,05 % Mutterkornpilzen akzeptiert werden, während die dem Ministerium unterstellt Quarantänebehörde keine Toleranz gelten lassen will.
Auffällig oft betonet die GASC, dass Ägypten noch genügend Weizen im Lager hat. An den letzten Weizenausschreibungen hatten sich außergewöhnlich wenige Anbieter beteiligt. Auch heute waren nur fünf Firmen bereit, ein Angebot anzugeben. Das Ergebnis wird in der nächsten Stunde erwartet.

16.03.2016 Ägyptens Weizenimporte fallen wegen leidiger Mutterkorndiskussion kleiner aus

Der Agrarattache´ der USA schätzt den Weizenimport Ägyptens jetzt nur noch auf 10,6 Mio. Tonnen, das USDA war in seiner letzten Analyse noch von 11,5 Mio. Tonnen ausgegangen. Grund für den Rückgang sind die anhaltenden Verunsicherungen der Lieferanten wegen der leidigen Mutterkorndiskussion.
Ägypten hat einen Gesamtverbrauch an Weizen von 19,2 Mio. Tonnen (19,6), der Restbestand wird derzeit auf 3,5 Mio. Tonnen (3,9) geschätzt. Im kommenden Jahr wird Ägypten, nach Einschätzung des Attachés im Wirtschaftsjahr 2016/17 dann 11 Mio. Tonnen Weizen importieren.
Die Maisimporte 2015/16 kommen auf 8,25 Mio. Tonnen, in 2016/17 8,5 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr importierte Ägypten 35 % des Mais aus der Ukraine, 25 % aus Brasilien, 20 % aus Argentinien, 12 % aus den USA und 4 % aus Rumänien. In 2014 hatten die USA noch einen Marktanteil von 35 %.

16.03.2016 Ägypten: Strategische Weizenbestände haben eine Reichweite bis Anfang Juli
Ägyptens strategischen Weizenreserven haben eine Reichweite bis Anfang Juli, das teilte der Handelsminister Khaled Hanafi am heutigen Donnerstag mit.
Der staatliche Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern 240.000 Tonnen Weizen zur Lieferung 15. - 24. April. 120.000 Tonnen wurden in Frenkreich gekauft, weitere 60.000 Tonnen in Rumänien und 60.000 Tonnen in der Ukraine. Quelle: Reuters
16.03.2016 Getreidemail (G)

Technische Verkäufe sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Verlusten schließen. Unterstützung erfährt der Markt weiterhin von zu trockenen Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten sowie angekündigten Frösten zum Wochenende. Algeriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Durum Weizen optionaler Herkunft zur Lieferung im April/Mai ausgeschrieben.
Die CBoT-Nachtbörse notiert den SRW-Weizen zur Stunde mit roten Vorzeichen, HRW notiert leicht fester.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures gegen den Trend aus Übersee stellen und die Kurse konnten zum Handelsschluss etwas zulegen. Der Deutsche Raiffeisenverband schätzt die deutsche Weizenernte 2016 mit 26,10 Millionen Tonnen 1,7 Prozent geringer als im Vorjahr. 

16.03.2016 CBoT-Weizenfutures verlassen ihr 5-Wochen-Hoch

Aufgrund verbesserter Vegetationsbedingungen für U.S. Wintergetreide steigt die Hoffnung auf ein weiteres Jahr mit einem reichhaltigen Angebot. Dadurch sinken die Weizenkurse am CBoT seit gestern und verlassen damit ihr 5-Wochen-Hoch von Anfang dieser Woche.
Analysten beobachten aber weiterhin das Wetter in den großen Anbauregionen der USA, da dort eine trockene Wetterperiode vorhergesagt wird. In den Hard-Red-Winterregionen in Kansas wird der Weizen aktuell mit 56 % als gut bis exzellent eingestuft, vor einem Jahr lag der Wert bei 41 %.

15.03.2016 Briten exportierten im Januar soviel Weizen wie in keinem Monat seit vier Jahren

Durch die Schwäche des britischen Pfund konnte Großbritannien bisher den größten Monatsexport von Weizen seit vier Jahren verbuchen. Das geht aus Zolldaten hervor, die heute veröffentlicht wurden.
Mit 309.640 Tonnen wurde im Januar soviel Weizen ins Ausland geliefert, wie seit Dezember 2011 nicht mehr. Die größte Menge (175.332 Tonnen) davon kaufte Spanien, 49.737 Tonnen gingen in die Niederlande.
Eigentlich sind Weizenexporte aus Großbritannien nicht so spannend, aber da die britische Währung seit Jahresbeginn gegenüber dem Euro an Wert verlor, wurde der Weizen von der Insel für Käufer aus der Eurozone relativ günstig. Der Wertverfall des Pfundes wurde durch Spekulationen über einen Austritt aus der EU ausgelöst.
In der Vermarktungssaison seit dem 1. Juli 2015 exportierte Großbritannien 1,3 Mio. Tonnen Weizen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 1,08 Mio. Tonnen. Trotzdem sind die Silos auf der britischen Insel noch relativ voll. Die Schwäche des Pfund Sterling hat auch die Importe schrumpfen lassen. Im Januar wurden mit 82.319 Tonnen so wenig Weizen eingeführt wie in keinem Monat dieser Saison.

15.03.2016 Weizenausschreibung: Algerien sucht wieder Durum Weizen

Algeriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Durum Weizen optionaler Herkunft zur Lieferung im April/Mai ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 16. März. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen ist das nordafrikanische Land am Markt um Durum Weizen zu kaufen. Quelle: Reuters

15.03.2016 Deutsche Weizenernte 1,7 Prozent unter Vorjahr erwartet

Der Deutsche Raiffeisenverband schätzt die deutsche Weizenernte 2016 mit 26,10 Millionen Tonnen 1,7 Prozent geringer als im Vorjahr.
Die Winterrapsernte wird dagegen mit 5,04 Millionen Tonnen 0,7 Prozent höher als 2015 erwartet. Quelle: Reuters

15.03.2016 Syrien reduziert Weizentender auf 150.000 Tonnen

Syriens staatliche Getreideagentur hat das Volumen für einen aktuellen Tender zum Kauf von Weichweizen von 200.000 Tonnen auf 150.000 Tonnen gesenkt. Finanziert wird der Kauf durch Nutzung einer Kreditlinie vom Iran. Die Angebotsfrist endet am 23. März. Quelle: Reuters

15.03.2016 Irak kauft 100.000 Tonnen Weizen in Kanada

Der Irak hat in Kanada 100.000 Tonnen Weizen gekauft. Der Kauf wurde bereits letzte Woche vereinbart, nachdem eine Ausschreibung über den Kauf von 50.000 Tonnen vom Irak abgebrochen wurde. Der Weizen soll angeblich 236,91 USD/Tonne c&f free out kosten.

15.03.2016 GASC plant Kauf von bis zu 4,5 Mio. Tonnen Weizen am lokalen Markt

Der staatliche Getreideeinkäufer Ägyptens GASC beabsichtigt 4 bis 4,5 Mio. Tonnen Weizen am lokalen Markt aufzukaufen. Der größte Weizenimporteur der Welt fixiert jährlich einen lokalen Beschaffungspreis, der über dem Weltmarktpreis liegt. Damit soll ein Anreiz zum Weizenanbau geschaffen werden.
Im letzten Jahr lag der lokale Weizenpreis 150 USD/Tonne über dem internationalen Marktpreis. Dafür wurden damals 5,3 Mio. Tonnen aufgekauft, im Jahr davor kaufte Ägypten 3,7 Mio. Tonnen am lokalen Markt.
Marktbeobachter glauben, dass in Ägypten rund 2 Mio. Tonnen Weizen von privaten Händlern importiert worden sind, um dafür auch die hohen staatlichen Garantiepreise abzugreifen, was illegal wäre. In Ägypten beginnt die Weizenernte Mitte April und Endet üblicherweise im Juli.

15.03.2016 Getreidemail (G)

Techniche Käufe, Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie zu trockene Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten, ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 406.577 to Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat eine Ausschreibung zum Kauf von 100.000 to Hartweizen optionaler Herkunft aufgelegt.
Die e-CBoT handelt zur Stunde leicht schwächer.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den Vorgaben aus Übersee profitieren. In einem eher ruhigen Handel stiegen die Kurse auf den höchsten Stand seit dem 23. Februar. In Frankreichs Exporthäfen wird Weizen lebhaft verladen. In dieser Woche gehen 60.000 to in den Yemen und weitere Schiffe nach Marokko. Aufgrund der schwächeren Nachfrage geben in Hamburg die Prämien auf 1,5 über Paris nach. Käufer leben von der Hand in den Mund.

14.03.2016 FAO-Experte in Ägypten eingetroffen

Ein Experte der U.N. Lebensmittel- und Agrarorganisation FAO ist gestern in Kairo eingetroffen, um Ägypten bei der Ausgestaltung ihrer neuen Importbedingungen für Weizen vom Weltmarkt zu beraten. Er soll an Arbeitsgruppen des neu zusammengestellten Komitees teilnehmen, das die Gefahren, die von Mutterkornpilzen ausgehen, in neuen Importbedingungen berücksichtigen sollen.
Die Arbeitsgruppe beinhaltet den Vorsitzenden des Gesundheits- und Pflanzengesundheits-Komitees Ali Suleiman, dem neuen Chef der Quarantäneaufsicht Ahmed Imbaby, dem Forschungschef des Pflanzenschutzamtes Ashraf Khalil sowie dem Vorstand des Technologischen Instituts Ihab Essawi.
Das Quarantäneinstitut unter dem ägyptischen Landwirtschaftsministerium hatte noch in der letzten Woche mitgeteilt, dass man so lange an der 0-Toleranzpolitik für Mutterkornpilzbesatz festhalte, bis eine neuen gesetzliche Regelung getroffen ist. International üblich ist eine Toleranzgrenze von 0,05 % Mutterkornpilzen im Weizen. Eine 0-Tolrenz kann kein Exporteur der Welt garantieren und er läuft Gefahr, dass der Weizen beanstandet werde. Da ist seit Dezember mehrfach passiert und die Zurückhaltung der Anbieter führte in Ägypten bereits zu Engpässen in der Versorgung mit Weizen.

14.03.2016 Weizenpreise in Russland durch Exporteure unter Druck

Russlands Weizenexporteure über Druck auf die Farmer im Land aus, um Weizenpreise, die mit dem festeren Rubelkurs gestiegen waren, den internationalen Marktbedingungen anzupassen. In den südlichen Regionen Russlands gaben die Preise bereits nach, das kompensiert aber noch nicht den 2%-tigen Anstieg des Rubelkurses gegenüber dem USD in der letzten Woche.
Russischer Schwarzmeerweizen mit 12,5 % kostete letzte Woche zuletzt 184 USD/Tonne fob. Das waren 4,5 USD/Tonne mehr als eine Woche zuvor. Die Farmer müssen in den kommenden Wochen ihre Vorräte der letzten Ernte räumen, um Platz für die nächste Erne zu schaffen.
Seit dem 1. Juli bis zum 9. März hat Russland bereits 26 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Das waren 3 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die lokalen Preise für Weizen der Klasse III sanken um 125 Rubel zur Vorwoche. Nun kostet der Weizen ab Hof umgerechnet rund 159 USD/Tonne.
Die Aussaat von Sommergetreide kommt rasch voran. 547.000 Hektar sind bereits gesät. Im Vorjahr waren es zum gleichen Termin 167.000 Hektar. Die Wetterbedingungen sind am Schwarzen Meer derzeit optimal. Dadurch haben sich die Bewertungen der Feldbestände seit November stetig verbessert. In einigen Teilen des Landes, wie in Belogorod und Voronezh im Zentralen Russland sind die Bedingungen allerdings immer noch schlecht.

14.03.2016 Bisher 320.000 Hektar Sommergetreide in der Ukraine

Farmer in der Ukraine haben bis zum 14. März 320.000 Hektar Sommergetreide gesät. Das sind 12 % der gelplanten Anbaufläche, so der Minister heute in Kiew. Die Flächenangabe setzt sich zusammen aus 252.000 Hektar für Sommergerste und 49.000 Hektar für Erbsen.
Die gesamten Sommerungen, inklusive Mais und Gerste werden in diesem Frühjahr auf 7,5 Mio. Hektar ausgesät. Das entspricht ungefähr der gleichen Fläche wie im Vorjahr.
Das Analyseinstitut UkrAgroConsult hatte im Februar geschätzt, dass die Ukrainische Getreideernte 2016 um 10 % kleiner ausfallen und nur noch 52,2 Mio. Tonnen kommen werde. Die Weizenernte wird danach nur noch 17,3 Mio. Tonnen einbringen, gegenüber 24,8 Mio. Tonnen im Vorjahr.

14.03.2016 Jordanien sucht 100.000 Tonnen Hartweizen

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat heute eine Ausschreibung zum Kauf von 100.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft aufgelegt. Deadline für Angebote ist der 22. März.

14.03.2016 Hagel- und Starkregen in Indien

Starkregen und Hagelschauer haben am Wochenende kurz vor der Ernte den Weizen, die Kichererbsen und Rapssaat in Indiens Kernanbauregion beeinträchtigt. Die Farmer dort müssen darum fürchten, dass sie erneut große Ertragsverluste erleiden, das wäre die vierte Ernte in Folge mit großen Einbußen.
In Punjab, Haryana und Teilen von Uttar Pradesh, wo der Großteil der indischen Getreideernte heranwächst gingen sintflutartige Regenfälle hernieder. Bein Weizen ist Indien nach China das Land mit der größten Ernte weltweit.
Beim Weizen wäre es das zweite Jahr in Folge, dass die Erträge kleiner als der Verbrauch ausfallen. Die Vorräte in den staatlichen Silos werden wohl am Ende des Wirtschaftsjahres erneut schrumpfen. Kleinere Ernten von Kichererbsen und Rapssaat werden Indien sogar zum Import von Hülsenfrüchten, Erbsen und Speiseöl zwingen.
Noch kann man die Schäden nicht abschätzen aber erste Nachrichten lassen darauf schließen, dass die Weizenproduktion um 5 bis 7 % kleiner ausfällt. Wenn die Wetterbedingungen jetzt gut bleiben, haben die Farmer noch die Hoffnung auf eine ordentliche Ernte. Die Verluste könnten aber auch bis zu 8 % groß werden. Ab Mittwoch soll es weitere Regenfälle geben.
Die Weizenernte in Indien beginnt im März und endet im April. Die Rapssaaternte war wiederholt so schlecht, dass einige Farmer Selbstmord begingen, weil sie ihre Familie nicht mehr ernähren konnten. Nach zwei Jahren der Trockenheit und kleineren Ernten, verschulden sich immer mehr Farmer. Nun befürchten sie eine weitere Verschlechterung ihrer Lage.
Im Februar schätzte der indische Landwirtschaftsminister die Weizenernte auf 93,82 Mio. Tonnen. Das war schon weniger als das ursprüngliche Ziel von 94,75 Mio. Tonnen aber mehr als die Ernte des Vorjahres, die 86,53 Mio. Tonnen einbrachte.

14.03.2016 Getreidemail (G)

Die Weizennotierungen in Chicago waren am Freitag das schwächste Glied im Agrarkomplex und gaben leicht nach. Nach sieben aufeinanderfolgenden Sitzungen mit Kursgewinnen, belasteten Gewinnmitnahmen zum Wochenende den Markt. Befürchtungen über eine sich ausbreitende Trockenheit im Westen der US-Plains gaben dem Markt Unterstützung. In der vergangenen Woche legte die Mai-Fälligkeit um 3% bzw. 15 US-Cent/Bushel zu. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen beim CBoT SRW-Weizen um 1.000 Kontrakte. Die eCBoT handelt heute Morgen leicht fester.
In einer vergleichsweise ruhigen Handelssitzung schlossen die Weizenfutures an der Euronext in Paris unverändert bis minimal fester. Der europäische Getreideverband Coceral veröffentlichte am Freitag seine erste Prognose der EU-Weichweizenproduktion 2016. Sie liegt mit 145,2 Mio. Tonnen um 5,1 Mio. Tonnen niedriger als das Rekordergebnis 2015 (150,3 Mio. Tonnen). FranceAgriMer bewertet den Zustand von 93% der franz. Winterweizenbestände per 7. März mit „gut“ bis „exzellent“ (Vorwoche: 94%).

13.03.2016 Fondsgesellschaften verkauften am Freitag 1.000 CBoT Weizenkontrakte

13.03.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger erhöhtenihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 01.03. - 08.03. um 2.446 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 12.581 Kontrakte. 92.450 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 08.03.16. Damit reduzierten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 15.027 Lots zur Vorwoche.
11.03.2016 Philippinen kaufen 90.000 Tonnen Sojaschrot
Eine Gruppe von Futtermittelherstellern von den Philippinnen hat im Rahmen einer Tenderausschreibung 90.000 Tonnen Sojaschrot gekauft. 
45.000 Tonnen mit einer Prämie von $38,50 c&f auf den CBoT Sojaschrotkontrakt Juli 16
45.000 Tonnen mit einer Prämie von $42,50 c&f auf den CBoT Sojaschrotkontrakt Juli 16
Gesucht wurde Weizen aus den Vereinigten Staaten oder aus Argentinien. Händler vermuten, dass Ware in den Vereinigten Staaten gekauft wurde. Quelle: Reuters
11.03.2016 Jordanien prüft Änderungen der Import-Spezifikationen für Weizen

Jordanien hat ein Expertengerimum eingesetzt, dass Änderungen der Importbedingungen für Weizen prüfen soll. Änderungen könnten innerhalb der nächsten zwei Wochen veröffentlicht werden, so eine ungenannte Quelle. Seit Ende 2015 leidet Jordanien darunter, dass sich internationale Handelshäuser bei der Beteiligung an Jordaniens Ausschreibungen zurückhalten. Viele Tenderausschreibungen endeten in den letzten Wochen und Monaten erfolglos. Quelle: Reuters

11.03.2016 Tunesiens Weizentender: Niedrigstes Angebot bei $175,16/Tonne c&f

Das niedrigste Angebot im Tenderverfahren Tunesiens zum Kauf von 67.000 Tonnen Weichweizen optionaler Herkunft lag europäischen Händlern zufolge bei $175,16/Tonne c&f. Es bezieht sich auf die Menge von 25.000 Tonnen. Bisher wurde aber noch kein Geschäftsabschluss gemeldet. Quelle: Reuters

11.03.2016 Coceral schätzt EU Weichweizenernte 2016 auf 145,2 Mio. Tonnen
Der europäische Getreideverband Coceral veröffentlichte heute seine erste Prognose der EU-Weichweizenproduktion 2016. Sie liegt mit 145,2 Mio. Tonnen um 5,1 Mio. Tonnen niedriger als das Rekordergebnis 2015, das 150,3 Mio. Tonnen betrug.
Weitere Prognosen:
EU-Gersteproduktion 2016: 58,9 Mio. Tonnen (2015: 61,1 Mio. Tonnen)
EU-Maisproduktion 2016: 63,2 Mio. Tonnen (2015: 58,5 Mio. Tonnen)
EU-Rapssaatproduktion 2016: 21,6 Mio. Tonnen (2015: 21,8 Mio. Tonnen)
Quelle: Reuters
11.03.2016 FranceAgriMer: 93% der französischen Winterweizenbestände gut bis exzellent

Das französische Agrar-Beratungsunternehmen FranceAgriMer bewertet den Zustand von 93% der französischen Weichweizenbestände per 7. März mit „gut“ bis „exzellent“. Der Wert liegt damit 1% unter dem Ergebnis der Vorwoche, jedoch über dem Wert vor einem Jahr, als 91% der Bestände mit „gut“ bis „exzellent“ bewertet wurden.
Generell ist die Entwicklung der Pflanzen fortgeschrittener, als zur selben Zeit im vergangenen Jahr.
Die Aussaat der Sommergerste ist in Frankreich zu 32% komplett (Vorwoche: 14%; Vorjahr: 40%). Quelle: Reuters

11.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften und der am Nachmittag stark gestiegene US-Dollar sorgten gestern bei den Weizennotierungen in Chicago für festere Kurse.
Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 433.500 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen gestern um 7.000 CBoT Weizenkontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse auf nahezu unverändertem Niveau.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizennotierungen nach einem volatilen Handelstag, der maßgeblich vom stark schwankenden Euro bestimmt wurde, mit Verlusten. Nur der ausgelaufene Märztermin konnte zulegen. Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 991.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 19,396 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (22,922 Mio. Tonnen).

11.03.2016 CBoT-Weizen mit größtem Wochenplus seit drei Monaten

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures erreichen ein Monats-Hoch nachdem sie mit Plus 3,7 % das größte Wochenplus seit Anfang Dezember schafften. Die Trockenheit in Teilen des südlichen U.S.-Plains treibt die institutionellen Anleger aus ihren Short-Positionen.
Die Bodenfeuchte in den trocken gefallenen Hard-Red-Winter-Anbauregionen hat sich auch durch gelegentlichen leichten Regen nicht verbessert. Und da die Wetterprobleme anhalten fühlen sich Short-Positionen im Portfolio nicht mehr gut an. Noch letzte Woche hielten die „Non-commercial Trader“ Netto-Short-Positionen auf Rekordniveau.
Zudem hatte das USDA die Welt-Endbestände am Mittwoch leicht nach unten revidiert.

11.03.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 7.000 CBoT Weizenkontrakte

10.03.2016 Große Exportlizenzen teils durch korrigierte Statistik begründet

Die Europäische Union hat heute Exportlizenzen für 991.000 Tonnen Weichweizen erteilt. Das außerordentlich hohe Volumen, das drittgrößte Wochenvolumen in dieser Saison, ist aber zum Teil auf Abgrenzungskorrekturen zurückzuführen.
Einige Länder hatten in ihren vorherigen Meldungen Durum-Exporte angemeldet, statt richtigerweise Weichweizen. Die EU-Exportzahlen werden von den Marktteilnehmern weltweit aufmerksam verfolgt. Weichweizen ist mengenmäßig das größte Exportgetreide der EU, während Durum ein Nischenprodukt unter den Getreidesorten ist.
Trotz der Korrekturen bleibt die bisherige Gesamtexportmenge von 19,4 Mio. Tonnen Weichweizen um 16 % unter der Exportmenge am selben Termin vor einem Jahr. Die Gesamtexporte von Durum wurden in dieser Woche um 266.000 Tonnen auf 706.000 Tonnen reduziert. Das sind 9 % weniger als vor einem Jahr.

10.03.2016 EU erteilt Exportlizenzen für 991.000 Tonnen Weizen

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 991.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 19,396 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (22,922 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 104.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 2,700 Mio. Tonnen.

10.03.2016 US-Export Sales: Weizen im Rahmen der Markterwartungen

10.03.2016 Tunesien sucht Mahlweizen und Futtergerste

Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 65.000 Tonnen Mahlweizen und 25.000 Tonnen Futtergerste ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 11. März. Quelle: Reuters

10.03.2016 US-Export-Sales: Analysten schätzen Weizenexporte zwischen 200.000 - 400.000 to.

10.03.2016 Weizen: Russische Exportpreise weitestgehend stabil

Russische Weizenexportpreise waren in der letzten Woche weitestgehend stabil, weil sich der Wechselkurs des Rubels verbessern konnte. Dadurch mussten die Einkäufer keinen weiteren Druck auf die Preise ausüben.
Die Exporteure Russlands werden auch am internationalen Markt wieder wettbewerbsfähig, obwohl dort die Weizenpreise weiter gesunken sind.
Ende der letzten Woche kostete der russische Weizen mit 12,5 % - Protein am Schwarzen Meer 179 USD/Tonne fob, genau wie in der Vorwoche. Russland exportierte seit dem 1. Juli 2015 bis zum 2. März 2016 25,5 Mio. Tonnen Getreide; davon waren 18,9 Mio. Tonnen Weizen – eine Steigerung von 3 % gegenüber dem Vorjahr.
Das Analyseinstitut IKAR erhöhte seine Schätzung für die letzte russische Weizenernte von 23,5 Mio. Tonnen auf jetzt 24 Mio. Tonnen, davon sollen laut der privaten Schätzung bereits 19,1 Mio. Tonnen exportiert sein.
Die Preise für Weizen am lokalen Markt im europäischen Teil Russlands sanken leicht um 75 Rubel /Tonnen auf umgerechnet 157 USD/Tonne ab Verladestation.

10.03.2016 Getreidemail (G)

Technische Käufe und Shortabdeckungen ließen die Weizennotierungen in Chicago gestern bereits den sechsten Tag in Folge mit moderaten Aufschlägen schließen. Mit 966 Mio. Bushel beließ das USDA die Schätzung der US-Weizenendbestände 2015/16 auf unverändertem Niveau zum Vormonat. Analysten rechneten mit einer Erhöhung auf durchschnittlich 975 Mio.Bushel. Die Schätzung der weltweiten Endbestände 2015/16 wurde um 1,28 Mio.Tonnen auf nunmehr 237,59 Mio.Tonnen reduziert. Institutionelle Anleger kauften gestern 4.000 CBoT Weizenkontrakte. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse auf nahezu unverändertem Niveau.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und legten auf allen Terminen leicht zu. Das französische Analystenhaus FranceAgriMer hat seine Prognose der französischen Weichweizenbestände zum Ende der Saison 2015/16 unverändert auf 6,0 Mio. Tonnen belassen (17-Jahres-Hoch). Die Prognose der Exporte 2015/16 außerhalb der EU liegt nun bei 11,0 Mio. Tonnen (Vermarktungsjahr 2014/15: 11,4 Mio. Tonnen).

10.03.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 4.000 CBoT Weizenkontrakte

09.03.2016 FranceAgriMer belässt Prognose der Weizenendbestände auf unverändertem Niveau

Das französische Analystenhaus FranceAgriMer hat seine Prognose der französischen Weichweizenendbestände zum Ende der Saison 2015/16 unverändert auf 6,0 Mio. Tonnen belassen (17-Jahres-Hoch). Die Prognose der Exporte außerhalb der EU wurde auf 11,0 Mio. Tonnen reduziert von 11,4 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2014/15.
Bei den Gerste-Endbeständen 2015/16 liegt die Prognose bei 1,6 Mio. Tonnen (Vormonatsprognose: 1,75 Mio. Tonnen). Grund ist der Anstieg der Exporte außerhalb der EU um 200.000 Tonnen. Aktuell liegt die Prognose der Exporte außerhalb der EU bei 4,1 Mio. Tonnen Gerste.
Außerdem reduzierte FranceAgriMer die Prognose der Mais-Endbestände 2015/16 auf 2,6 Mio. Tonnen (Vormonat: 2,7 Mio. Tonnen). Grund sind die höheren Exporte innerhalb und außerhalb der EU.

09.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen vor dem heutigen USDA-Report (18 Uhr MEZ), trockene Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten sowie Gewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den fünften Tag in Folge mit Aufschlägen schließen. Analysten erwarten eine Anhebung der US-Weizenendbestände zum Ende der Saison auf 975 Mio. Bushel (Feb.: 966 Mio. Bushel. Für die weltweiten Weizenendbestände liegen die durchschnittlichen Erwartungen bei 238,77 Mio. Tonnen (Feb.: 238,87 Mio. Tonnen). Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat im Rahmen einer internationalen Ausschreibung 100.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft zum Preis von $194,50/Tonne c&f gekauft. Die e-CBoT handelt heute Morgen leicht schwächer.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures wenig verändert. Nur der auslaufende Märztermin legte etwas stärker zu. Ägyptens landwirtschaftliche Quarantänebehörde wird an der Null-Toleranz-Politik für Mutterkornbesatz bei Weizenlieferungen festhalten, bis neue gesetzliche Richtlinien herausgegeben werden, so der neue Leiter der Behörde, Ibrahim Imbabi.

09.03.2016 CBoT-Weizenpreise halten sich auf Drei-Wochen-Hoch

In den trockenen HRW-Gebieten der USA sind leichte Regenfälle angekündigt, diese reichen aber wohl nicht aus, um die Bedenken über eine eingeschränkte Ernte zu zerstreuen. Die Weizenfutures am CBoT erreichten gestern ein 3-Wochen-Hoch. Heute Morgen beherrschen dort aber rote Zahlen den Handel.
Die EU Kommission schätzte gestern dass die Weichweizenbestände in der Gemeinschaft zum Ende der Vermarktungssaison 2016/17 weiter steigen, ungeachtet dessen, dass die kommende Ernte kleiner als die vorherige ausfallen soll. Die Anfangsbestände sind einfach zu hoch.

09.03.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 3.000 CBoT Weizenkontrakte

08.03.2016 Frankreich exportierte im Januar 1,1 Mio Tonnen Weizen an Ziele außerhalb der EU

Frankreich hat im Januar 16 1,1 Mio. Tonnen Weizen an Destinationen außerhalb der EU exportiert. Das ist das zweitgrößte Ergebnis im laufenden Vermarktungsjahr 2015/16. Im Dezember 15 wurde der vorläufige Höchstwert mit 1,3 Mio. Tonnen erreicht. Die Exporte seit Beginn der Vermarktungsperiode (Juli 15 – Juni 16) belaufen sich damit auf 5,7 Mio. Tonnen. Zur vorherigen Saison ist das ein Anstieg um 8%. Frankreich konnte insbesondere große Mengen an Marokko, Ägypten und Algerien exportieren. Der schwache Euro und Prognosen für schlechte lokale Ernten in den nordafrikanischen Ländern führten zu den hohen Exporten.
Im Januar exportierte Frankreich 235.000 Tonnen nach Marokko. Kumuliert belaufen sich die Exporte im Vermarktungsjahr 2015/16 per Januar auf 518.000 Tonnen, das ist ein Anstieg um 50% zur Vermarktungsperiode 2014/15.
An Ägypten wurden im Januar 189.000 Tonnen Weizen geliefert. Diese sollten ursprünglich im Dezember geliefert werden, Verzögerungen bei der Ausstellung des Akkreditivs sowie die immer noch nicht gelösten Probleme in Bezug auf Mutterkornbesatz führten jedoch zu einer Verzögerung der Auslieferung.
Algerien ist mit 329.000 Tonnen Weizen der größte Käufer in Frankreich. Im Vergleich zum Vormonat ist das allerdings ein Rückgang um 160.000 Tonnen. Quelle: Reuters

08.03.2016 Jordanien kaufte 100.000 Tonnen Hartweizen

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat im Rahmen einer internationalen Ausschreibung 100.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft zum Preis von $194,50/Tonne c&f gekauft. 50.000 Tonnen zur Lieferung in der zweiten Augusthälfte und 50.000 Tonnen zur Lieferung in der zweiten Septemberhälfte. Verkäufer war Händlern zufolge Dolge. Die vorherige Ausschreibung, die am 1. März schloss, endete ohne Geschäftsabschluss. Quelle: Reuters

08.03.2016 Ägyptens Quarantänebehörde bleibt vorerst bei 0-Toleranz-Grenze für Mutterkorn

Ägyptens landwirtschaftliche Quarantänebehörde wird die Null-Toleranz-Politik für Mutterkornbesatz bei Weizenlieferungen anwenden, bis neue gesetzliche Richtlinien herausgegeben werden. Das sagte der neue Leiter der Behörde, Ibrahim Imbabi gegenüber Reuters. Imbabi ist Nachfolger von Saad Moussa, der am vergangenen Sonntag als Leiter der Behörde abgesetzt wurde.
Imabi sagte, dass das Landwirtschaftsministerium derzeit mit einem Team von Experten der Vereinten Nationen an einer Überarbeitung der Gesetztgebung arbeitet. Quelle: Reuters

08.03.2016 Europäische Kommission: EU Weichweizenernte 2016/17 bei 142,4 Mio. Tonnen
Die Europäische Kommission prognostiziert die EU Weichweizenernte 2016/17 auf 142,4 Mio. Tonnen. Das wäre ein Rückgang um 8,4 Mio. Tonnen zur Ernte 2015/16 (150,8 Mio. Tonnen).
Trotz der niedrigeren Prognose werden die Überhänge zum Ende der Vermarktungsperiode 2016/17 auf 17,4 Mio. Tonnen steigen versus 17,2 Mio. Tonnen zum Ende 2015/16.
Für die Weizenexporte 2016/17 liegt die Prognose bei 27,0 Mio. Tonnen. Das wären 2,1 Mio. Tonnen weniger, als die Erwartung für die Saison 2015/16.
Weitere Prognosen der Europäischen Kommission:
EU Maisimporte 2016/17: 10,5 Mio. Tonnen (2015/16: 11,0 Mio. Tonnen)
EU Rapsernte 2016/17: 21,3 Mio. Tonnen (2015/16: 21,4 Mio. Tonnen) Quelle: Reuters
08.03.2016 CBoT-Weizenkurse nach fünf Tagen erstmals wieder unter Druck

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures sinken heute Morgen zum ersten Mal seit fünf Handelstagen und verlassen damit ihr Zwei-Wochen-Hoch von gestern. Die ungünstigen Wetterbedingungen in U.S. Weizen Anbauregionen führten zu Short-Abdeckungen, die vor einem stärkeren Kursverfall schützen.
Aufgrund der warmen Temperaturen in der Hard Red Winterregion ist dort die Winterruhe früher als üblich gebrochen. Sollten jetzt kalte Temperaturen zurückkommen, wäre die Saat gefährdet.

08.03.2016 Getreidemail (G)

Ungünstige Wetterbedingungen in einigen US- Soft Red Winter und Hard Red Winter Anbaugebieten und Short-Abdeckungen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago zunächst mit deutlichen Gewinnen handeln, die zum Ende der Sitzung aufgrund von Gewinnmitnahmen wieder abschmolzen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 443.190 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 300.000 - 425.000 Tonnen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 CBoT Weizenkontrakte. Syriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf und Import von 200.000 Tonnen Weichweizen ausgeschrieben. Zur Stunde handelt die eCBoT mit leichten Verlusten.
An der Euronext in Paris folgten die Weizennotierungen den positiven Vorgaben aus Übersee und schlossen mit guten Aufschlägen. Ägyptens Agrarminister hat den bisherigen Chef seiner Quarantänebehörde, Saad Moussa, abgesetzt. Er war verantwortlich für die Verwirrungen in den letzten Wochen über die Bewertung von Mutterkornbesatz in Weizenlieferungen aus dem Ausland.

08.03.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 2.000 CBoT Weizenkontrakte

07.03.2016 US-Export-Inspections: Weizen und Mais über den Erwartungen

07.03.2016 Irak´s Weizentender: Günstigstes Angebot kam aus Kanada

Bei der Ausschreibung zum Kauf von mindestens 50.000 Tonnen Hartweizen durch Iraks staatlicher Getreideagentur lag das günstigste Angebot bei $233,91/Tonne c&f free out. Der angebotene Weizen stammt aus Kanada. Die Angebotsfrist endete am gestrigen Sonntag. Bisher wurde noch kein Geschäftsabschluss gemeldet. Quelle: Reuters

07.03.2016 Syrien sucht 200.000 Tonnen Weichweizen

Syriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf und Import von 200.000 Tonnen Weizchweizen ausgeschrieben. Das Getreide soll genutzt werden zur Brotherstellung. Finanziert wird der Kauf durch die Nutzung einer Kreditlinie vom Iran. Die Angebotsfrist endet am 15. März. Im vergangenen Jahr hat Syrien ebenfalls einen Weizen-Tender ausgeschrieben, der über eine Kreditlinie vom Iran abgesichert wurde. Am 23. Dezember kaufte Syrien zuletzt 200.000 Tonnen Weizen, über die Herkunft wurde keine Angabe gemacht. Der Import von Weizen und anderen Lebensmitteln ist von den westlichen Sanktionen ausgeschlossen. Allerdings wird der Handel durch Bankensanktionen stark erschwert.  Quelle: Reuters

07.03.2016 Ägypten entlässt Chef der Quarantänebehörde

Ägyptens Agrarminister hat den bisherigen Chef seiner Quarantänebehörde Saad Moussa abgesetzt. Er war verantwortlich für die Verwirrungen in den letzten Wochen über die Bewertung von Mutterkornbesatz in Weizenlieferungen aus dem Ausland. Im Gegensatz zu dem Ministerium, das eine Toleranzgrenze von 0,05 % Mutterkornpilze akzeptiert, hat Moussa eine 0-Toleranzpolitik gefahren. Mehrere Lieferungen wurden zurückgewiesen, mit der Folge, dass immer weniger Anbieter bereit waren, an den Ausschreibungen teilzunehmen, weil niemand Weizen liefern kann, der völlig frei von Mutterkornbesatz ist.
Händler in Ägypten erwarten jetzt, dass jetzt die Maßgabe des Ministeriums gilt, die auch im internationalen Geschäft üblich ist. Ein Vorschlag Moussas, auch keine Prüfer mehr in die Verladehäfen zu entsenden und stattdessen den Weizen erst in Ägypten zu prüfen, ist jetzt wohl vom Tisch. Es wird erwartet, dass unter dem neuen Ressortchef Ibrahim Ahmed Imbabi, wieder mehr Anbieter an den Ausschreibungen teilnehmen.

07.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften wegen ungünstiger Wetterbedingungen in weiten Teilen der US-Weizenanbaugebiete sowie Gewinne beim Soja- und Maiskomplex, ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago den dritten Tag in Folge mit leichten Aufschlägen schließen. Einer der größten Weizenexporteure der Welt, Russland, erwartet in diesem Sommer erneut eine große Getreideernte. Damit wird sich der Wettbewerb an dem ohnehin schon überversorgten Weltmarkt weiter verschärfen. Die Anfangsbestände der Vermarktungssaison 2016/17 werden neue Rekorde erreichen.
Die e-CBoT handelt zur Stunde mit weiteren Gewinnen.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten der CME nur zu Beginn der Freitagssitzung, gaben dann aber wegen der großen Vorräte stark nach. Bis zur neuen Ernte bleiben den Exporteuren nur noch vier Monate um die großen Überschüsse abzubauen. Sie müssen also wettbewerbsfähig bleiben.

07.03.2016 CBoT-Weizen im Wettermarkt

Heute Morgen steigen die Kurse des CBoT-Weizenfutures auf ein 2 ½-Wochen-Hoch, weil das Wetter in einigen Kernanabauregionen der USA sich ungünstig für die Vegetation entwickelt. Fondsgesellschaften stellen ihre Shortpositionen glatt.
Dort, wo Weichweizen (SRW) angebaut wird, ist es zu nass und in den Hartweizenregionen soll es ungewöhnlich trocken bleiben.

06.03.2016 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 1.000 CBoT Weizenkontrakte

06.03.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 23.02. - 01.03. um 1.326 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 7.471 Kontrakte. 107.477 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 01.03.16. Das ist der höchste Stand seit Mai 2015. In der Vorwoche waren es 98.680 Netto-Short-Positionen.
04.03.2016 Große russische Getreideernten verschärfen internationalen Wettbewerb

Einer der größten Weizenexporteure der Welt, Russland, erwartet in diesem Sommer erneut eine große Getreideernte. Damit wird sich der Wettbewerb an dem ohnehin schon überversorgten Weltmarkt weiter verschärfen. Die Anfangsbestände der Vermarktungssaison 2016/17 werden neue Rekorde erreichen.
In Russland hat die Aussaat von Sommergetreide zwei Wochen früher als üblich begonnen; wenn das Wetter mitspielt, wird Russland wieder mehr als 100 Mio. Tonnen Getreide ernten. Darauf müssen sich insbesondere die europäische Konkurrenten und hier besonders Frankreich einstellen. Andere Wettbewerber um Kunden in Nordafrika und dem Mittleren Osten sind die Ukraine, Rumänien.
Die Getreidepreise am Weltmarkt sind aktuell auf einem 5 ½-Jahres-Tief angelangt; die hervorragenden Wachstumsbedingungen in vielen Überschussregionen sind hier wohl schon eingepreist.
In Russland werden die Farmer offiziellen Angaben zufolge 31,1 Mio. Hektar Getreide und Hülsenfrüchte anbauen. Das sind 1,5 % weniger als vor einem Jahr. Wintersaaten wurden im letzten, viel zu trockenen Herbst auf 16,4 Mio. Hektar angebaut. Der Marktanalyst SovEcon schätzt, dass 7 bis 9 % der Wintersaaten in schlechtem Zustand sind. Im November waren dies noch 11 %. Das Beratungsunternehmen geht für Russland derzeit von einer Gesamtgetreideernte von 100 bis 105 Mio. Tonnen aus. Davon werden 59 bis 62 Mio. Tonnen Weizen sein. Wenn sich das so bewahrheitet, werden in der Saison 2016/17 30 bis 33 Mio. Tonnen für den Export zur Verfügung stehen, 23 bis 25 Mio. Tonnen davon könnten Weizen sein. Im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 werden Exporte von rund 30 Mio. Tonnen erwartet.
Aktuell sind die Preise für russischen Weizen am Weltmarkt zu hoch; in den letzten beiden Ausschreibungen kaufte die ägyptischen GASC keinen Weizen aus Russland. Das liegt am Wechselkurs des russischen Rubel zum US-Dollar. Der Rubelkurs war seit Mitte 2014 um 54 % gefallen, was eine Kostensteigerung für importierte Betriebsmittel nach sich zog, nun wollen die Farmer zu den aktuellen Preisen nicht abgeben. Zuletzt hatte sich der Kurs des Rubels leicht steigern können. Demnach müssten die Farmer jetzt ihre Forderungen senken, um vor der Ernte Platz in den Silos zu schaffen.

04.03.2016 FranceAgriMer: 94% der französischen Winterweizenbestände gut bis exzellent

Das französische Agrar-Beratungsunternehmen FranceAgriMer bewertet den Zustand von 94% der französischen Weichweizenbestände per 29. Februar mit „gut“ bis „exzellent“, unverändert zur Vorwoche, jedoch über dem Wert vor einem Jahr, als 91% der Bestände mit „gut“ bis „exzellent“ bewertet wurden.
Generell ist die Entwicklung der Pflanzen fortgeschrittener, als zur selben Zeit im vergangenen Jahr.
Die Aussaat der Sommergerste ist in Frankreich zu 14% komplett (Vorwoche: 6%; Vorjahr: 24%).
Quelle: Reuters

04.03.2016 Ägypten will wohl keine Inspektoren mehr in die Verladehäfen schicken

Das ägyptische Quarantäne-Institut plant, zukünftig keine Inspektoren mehr in die Verladehäfen zu entsenden, aus denen Weizen für die Bestimmung Ägypten auf den Weg gebracht wird. Aus Händlerkreisen ist zu hören, dass das weitere Störungen im ehrgeizigen Getreide-Beschaffungsprogramm des Landes zur Folge haben dürfte.
Die Behörde hat eine Reihe von Weizenlieferungen wegen der Belastung von Mutterkornpilz-Spuren beanstandet, auch wenn die international übliche Toleranzgrenze von 0,05 % noch nicht überschritten war. Das bereitet den Anbietern große Probleme, weil es kaum Weizen ohne Mutterkornbesatz gibt. An den internationalen Ausschreibungen haben sich zuletzt deutlich weniger Anbieter beteiligt.
Ägypten, der größte Weizenkunde am Weltmarkt, sendet üblicherweise seine Inspektoren in die Verladehäfen, damit kein Schiff beladen wird, dessen Ware erst in Ägypten beanstandet werden müsste. Der Chef der ägyptischen Quarantänebehörde, Saad Moussa, will jetzt diese Praxis einstellen. Eine formale Bestätigung für dieses Vorhaben gibt es aber noch nicht. Darüber soll aber am Sonntag eine Entscheidung fallen.
Sollte der Beschluss entsprechend dem Antrag zustande kommen, hätten die Versender ein noch höheres Kostenrisiko im Falle einer Beanstandung.

04.03.2016 Getreidemail (G)

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und die Kurse schlossen mit guten Gewinnen. Zu trockene Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten verursachten Shorteindeckungen. Die wöchentlichen U.S. Exporte lagen im Rahmen der Markterwartungen. Taiwans Flour Millers Association hat in einer Ausschreibung 100.975 to Weizen in den Vereinigten Staaten gekauft.
Die e-CBoT handelt heute Morgen leicht fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren. Technische Faktoren und das Auslaufen der März-Fälligkeit stützten die Kurse; die Stimmung unter den Marktbeteiligten bleibt aber schlecht. Die EU erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 690.000 to Weizen. Mit insgesamt 18,405 Mio. to bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (21,328 Mio.to).

04.03.2016 CBoT-Weizenkurse seit drei Tagen im Aufwind

Heute könnte der Kurs der CBoT-Weizenfutures den größten Wochengewinn seit Anfang Dezember erringen. Bereits seit drei Tagen sind die Kurse im Aufwind weil es in Teilen des U.S. Hartweizenanbaus zu trocken geworden ist.
In den südlichen Plains ist es für die ungewöhnlich warmen Temperaturen zu trocken, die dort seit Tagen herrschen; daran soll sich nach der Wettervorhersage in den kommenden Tagen auch nichts ändern. Hauptsächlich betroffen ist der Bundesstaat Oklahoma, die Nr. 3 unter den U.S. Weizenanbauern. Einige Farmer werden die Flächen umbrechen, weil die Weizenpreise zu niedrig sind. Stattdessen werden dort wohl Sojabohnen angebaut.
In anderen Teilen der USA droht dagegen Starkregen, der im Mississippi-Delta die Weichweizenproduktion betreffen könnte.
In der Ukraine wird die Weizenernte in diesem Jahr um 20 % kleiner ausfallen, als im Vorjahr. Das wären 19 bis 20 Mio. Tonnen.

04.03.2016 Fonds kaufen 6.000 Lots Weizen

03.03.2016 EU erteilt Exportlizenzen für 690.000 Tonnen Weizen
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 690.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 18,405 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (21,328 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 39.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 2,596 Mio. Tonnen.
 
03.03.2016 US-Export-Sales: Weizenexporte im Rahmen der Erwartungen

03.03.2016 Kanadischer Weizen an europäischen Händler weiterverkauft

Die kanadische Lieferung über 8.000 Tonnen Weizen, die von der ägyptischen Quarantänebehörde aufgrund des Fundes von Mutterkorn zurückgewiesen wurde, wurde Händlern zufolge an einen europäischen Kunden weiterverkauft. Zuvor wurde ein Einspruch von den ägyptischen Behörden abgewiesen. Quelle: Reuters

03.03.2016 AMIS Market Monitor No. 36 / März 2016

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 3. März finden Sie auf unserer Homepage unter:
Fakten für Profis/AMIS Market Monitor

03.03.2016 Ukraine: Händler schätzen Weizenernte ca. 20% niedriger, als im Vorjahr

Die Weizenernte 2016/17 in der Ukraine wird von Händlern vor Ort auf 19 – 20 Mio. Tonnen geschätzt. Das wäre ein Rückgang um 20% zur Ernte 2015/16.
Eine schwere Trockenheit im letzten Sommer und Herbst hat die Wintergetreideaussaat behindert und letztendlich stark eingeschränkt und die Entwicklung der Pflanzen verzögert.
Das Landwirtschaftsministerium prognostizierte zuletzt eine Weizenernte 2016 von rund 25 Mio. Tonnen.

03.03.2016 Taiwan kauft 100.975 Tonnen Weizen

Taiwans Flour Millers Association hat per Tenderausschreibung 100.975 Tonnen Mahlweizen in den Vereinigten Staaten gekauft. Gesucht wurde Weizen zur Lieferung im April/Mai. Quelle: Reuters

03.03.2016 Ägyptens Weizenreserven reichen bis Ende Juni

Ägyptens Weizenreserven reichen jetzt bis Ende Juni. Das teilte der Versorgungsminister heute mit.
Darin eingeschlossen sind auch die Mengen, die zwar gekauft, aber noch nicht im Land sind. Die Zahl der Anbieter war zuletzt sehr überschaubar, nachdem immer noch Befürchtungen bestehen, wie mit Lieferungen umgegangen wird, die bis zu 0,05 % Mutterkornpilze beinhalten. Eine Lieferung mit französischem Weizen wurde Ende Dezember zurückgewiesen, obwohl die international übliche Toleranzgrenze mit Mutterkornbesatz eingehalten wurde. Dieses Schiff wurde jetzt vom Verkäufer Bunge nach Spanien geliefert. Über die Kosten der Beanstandung ist vor einem ägyptischen Verwaltungsgericht ein Rechtsstreit anhängig.
Der staatliche Einkäufer GASC kaufte gestern 180.000 Tonnen Weizen aus Rumänien und der Ukraine.

03.03.2016 Indien kauft 60.000 Tonnen Weizen in Australien

Müller in Indien haben ihren ersten Weizen in diesem Jahr am internationalen Markt geordert. Dabei kommen australische Anbieter zur Lieferung im April zum Zuge. Sie liefern in zwei Teilmengen zusammen 60.000 Tonnen Weizen zum Preis von 230 USD/Tonne c&f.
Im letzten Jahr kaufte Indien rund 500.000 Tonnen Premiumweizen in Australien, das was die größte Menge in letzten Jahrzehnt. In Indien hatten ungünstige Wetterbedingungen die lokale Ernte beeinträchtigt. Wie viel Weizen Indien in diesem Jahr am internationalen Markt kaufen wird, ist noch nicht sicher; das hängt davon ab, wie sich die Feldbestände in den kommenden Wochen entwickeln.
Nach China ist Indien der zweitgrößte Weizenproduzent der Welt und erwartet eine Weizenernte von 93,82 Mio. Tonnen. Das dortige Ministerium hatte noch im letzten Monat mit 94,75 Mio. Tonnen gerechnet. Im Vorjahr kamen insgesamt nur 86,53 Mio. Tonnen zusammen.

03.03.2016 Jordanien schreibt Weizentender erneut aus

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat eine Ausschreibung zum Kauf von 100.000 Tonnen Hartweizen von internationalen Anbietern aufgelegt. Bis zum 08. März sollen die Offerten vorliegen. In der letzten Ausschreibung über die gleiche Menge, die am Dienstag endete, wurde kein Weizen gekauft. Die Angebote entsprachen nicht den Vorstellungen des Käufers.

03.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen sowie zu trockene Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten sorgten gestern beim Weizen in Chicago für moderate Kursgewinne. Ägyptens GACS hat gestern 180.000 to Weizen zu einem Durchschnittspreis von $184,71/to c&f gekauft. 120.000 to rumänischer Herkunft und 60.000 to aus der Ukraine. Russland konnte zum zweiten Mal in Folge nichts verkaufen und Frankreich hatte erst gar nicht angeboten, denn nach wie vor bestehen Beanstandungsrisiken wegen der Tolenranzgrenze bei Mutterkornpilzen.
Die e-CBoT handelt den Weizen zur Stunde leicht fester.
Am Pariser Matif erreichte der Mai-Termin mit 151 €/to ein neues Kontrakttief. Außerdem notiert der Euro gegenüber dem USD schwächer, was die Exporte aus der Eurozone begünstigt. Trotz hoher Vorräte ist die Abgabebereitschaft aus der Landwirtschaft aber zu gering. In deutschen Häfen wird derzeit Weizen für den Oman (30.000to), Kenia (34.000to), Marokko (27.000to) und Kuba (27.000to) geladen.

03.03.2016 Weizen: Einige Short-Abdeckungen auf 5 ½ - Jahrestief

Auf dem 5 ½ -Jahrestief gibt es einige Händler, die die Short-Positionen ihrer CBoT-Weizenfutures glattstellen und damit gestern und auch heute Morgen für ein kleines Plus an der Terminbörse sorgen. Die fundamentale Lage bleibt aber sehr bärisch, denn die Silos in den Überschussregionen der Welt laufen fast über.
Die Weizenproduktion in den USA werden nach Einschätzung des USDA Rekordhöhen erreichen, was zu dem Allzeithoch der weltweiten Weizenbestände zum Ende der Vermarktungssaison 2015/16 beiträgt.

02.03.2016 Ägypten kauft 180.000 Tonnen Weizen
Ägyptens GACS hat heute Nachmittag 180.000 Tonnen Weizen zu einem Durchschnittspreis von $184,71/Tonne c&f gekauft.
120.000 Tonnen Weizen rumänischer Herkunft und 60.000 Tonnen Weizen ukrainischer Herkunft. Quelle: Reuters
02.03.2016 Weizenerträge am Schwarzmeer steigen

Die Weizenexporte aus dem Schwarzmeerraum, die sich in den letzten 20 Jahren verneunfacht haben, könnten weiter steigen, weil die Ertragspotentiale der guten Böden noch mindestens 2 ½-mal mehr bringen, so ein führender Getreidemakler vor Ort.
Für die bisher führenden Exporteure am Weltmarkt in den USA war das letzte Jahr schon eine der größten Herausforderungen. Der Kurs am Benchmark CBoT rutschte in der vergangenen Woche auf den tiefsten Stand seit 2010.
Nico de Deugd, Vorstand des Brokerunternehmens Vicorus meint, dass in den kommenden 10 bis 12 Jahren noch ein großes Steigerungspotential für die Erträge im Schwarzmeerraum vorhanden sei. Russland produziert mit den aktuellen Erträgen bereits rund 60 Mio. Tonnen Weizen, wenn aber die Erträge das Niveau der Europäischen Union erreichen, können es 150 Mio. Tonnen werden.
In Russland, dem drittgrößten Weizenexporteur der Welt, bringt der Weizen im Durchschnitt 2,4 Tonnen pro Hektar, in der EU sind es 6 Tonnen pro Hektar. Ziehen die Schwarzmeer-Anrainer gleich, würden die Weizenexporte von dort dramatisch steigen. Russland exportierte zuletzt 45 Mio. Tonnen Weizen, in der Saison 1995/96 waren es gerade mal 5 Mio. Tonnen.
U.S. Exporteure hatten in den zurückliegenden Monaten Probleme, am Weltmarkt mitzuhalten. Bereits seit fünf Jahren sinken die Exportmengen aus den USA. Die weltweiten Endbestände für Weizen werden 2015/16 auf ein Allzeit-Hoch steigen, während die U.S. Weizenexporte die schlechtesten seit 44 Jahren sind.
Der größte Weizenkäufer der Welt, Ägypten, hat sich im letzten Jahr bevorzugt bei Anrainern des Schwarzen Meeres eingedeckt. Und auch beim heutigen Tender zur Lieferung am 05. bis 14. April, werden den U.S. Anbietern keine Chancen eingeräumt. Exporteure am Schwarzen Meer liefern auch große Mengen an andere Asiatische Länder, wie Indonesien, wo bisher Australien der Hauslieferant war. Ukrainischer Mais wird in China und Südkorea gekauft und verdrängt auch dort U.S. Anbieter.
Die besseren Erträge am Schwarzen Meer sind auf Investitionen in Technik und Infrastruktur zurückzuführen. Auch besseres Saatgut spielt eine große Rolle.

02.03.2016 Ägypten: GASC erhält 6 Angebote für Weizentender
Ägyptens staatlicher Einkäufer, die GACS, hat im gestern abend ausgeschriebenen Weizentender insgesamt 6 Angebote erhalten.
Das niedrigste Angebot lag bei $176,84/Tonne FOB für 60.000 Tonnen Weizen aus der Ukraine. Weitere Angebote bezogen sich auf Weizen aus Russland und Rumänien. Quelle: Reuters
 
02.03.2016 Japan und Südkorea kaufen Weizen und Mais in Ausschreibungen

Japans Agrarministerium kaufte gestern 126.698 Tonnen Mahlweizen für die menschliche Ernährung. In einer turnusmäßigen Ausschreibung verkauften Exporteure aus den USA und Kanada das Getreide.
Japan ist der weltweit 6-größte Weizenimporteur und Weizen ist dort nach Reis das zweitwichtigste Grundnahrungsmittel. Dreimal im Monat werden Ausschreibungen zum Kauf durchgeführt.
Außerdem hat gestern das südkoreanische staatliche Unternehmen KFA den Kauf von 130.000 Tonnen Mais am internationalen Markt ausgeschrieben. Die Offerten dafür müssen bis heute vorliegen. Die Lieferung soll in zwei Einheiten a´ 65.000 Tonnen um den 20. Juli erfolgen.

02.03.2016 Getreidemail (G)

Technische Verkäufe, der starke US-Dollar sowie ein guter Saatenstandsbericht ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die russischen Exportpreise für Weizen sind in der vergangenen Woche im Schlepptau der internationalen Preise gesunken, damit wollen die Exporteure am Weltmarkt konkurrenzfähig bleiben. Im Vergleich zum französischen Weizenpreis ist Russland derzeit aber nicht wettbewerbsfähig, so SovEcon. Ägyptens Getreideeinkäufer GASC hat gestern Abend eine weitere Ausschreibung zum Kauf von Weizen am internationalen Markt aufgelegt.
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde leicht fester.
Die allgemein sehr gut stehenden Weizenbestände drücken auch die Weizenkurse am Pariser Matif. In Europa sind bisher auch kaum Auswinterungen beobachtet worden. Die Landwirte halten sich aber mit ihren Angeboten zurück, weil die Preise zu niedrig erscheinen. Deshalb sind die Prämien am Kassamarkt für kurzfristige Liefertermine zuletzt leicht gestiegen. In Hamburg wurden gestern -1€/to unter Matif/Mai gefordert.

02.03.2016 Ägypten sucht Weizen zur Lieferung im April

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat gestern Abend eine weitere Ausschreibung zum Kauf von Weizen internationaler Herkunft aufgelegt. Die Lieferung soll in der Zeit vom 5. bis 14. April 2016 erfolgen. Gesucht wird Weichweizen und/oder Mahlweizen aus den bekannten Überschussregionen der Welt.
Das Ergebnis der Ausschreibung wird heute Nachmittag bekannt gegeben. Die Fracht soll separat ausgewiesen werden.
Beim letzten Tender kaufte die GASC 300.000 Tonnen Weizen aus Frankreich, Rumänien, Argentinien und der Ukraine zur Lieferung in der Zeit vom 26. März bis 4. April. An der Ausschreibung beteiligten sich sieben Handelshäuser, in der vorherigen waren es nur vier, weil die ägyptischen Behörden die Anbieter mit unterschiedlichen Qualitätsanforderungen verunsichert hatten.

02.03.2016 CBoT-Weizenkurse auf niedrigstem Stand seit Juni 2010

Gestern sanken die Weizenkurse am CBoT um mehr als 1,5 % und erreichten damit den tiefsten Stand seit Juni 2010. Es ist einfach zu viel Weizen am Markt, so können sich die Preise nicht stabilisieren.
Das USD hat diese Behauptung mit seinen letzten „Crop-Conditions“ noch eindrücklich unterstrichen. In allen Top-Anbauregionen der USA steht der Winterweizen hervorragend. Daraus folgert die U.S.-Behörde, dass die Endbestände auf ein Allzeithoch ansteigen, bei gleichzeitig dem schlechtesten Exportergebnis seit 44 Jahren.

01.03.2016 Auch der russische Weizenpreis sinkt

Die russischen Exportpreise für Weizen sind in der vergangenen Woche im Schlepptau der internationalen Preise gesunken. Die Exporteure versuchen am Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Allerdings sind die Verkäufer zurückhaltend mit ihrem Angebot, denn der Preis in Rubel ist weitestgehend stabil geblieben.
Russischer Schwarzmeer-Weizen mit 12,5 % Protein kostete zum Ende der letzten Woche 177,5 €/Tonne fob; das sind 3,5 €/Tonnen weniger als noch eine Woche zuvor, so das Beratungsunternehmen IKAR in seiner wöchentlichen Marktmeldung. Im Vergleich zum französischen Weizenpreis ist Russland derzeit aber nicht wettbewerbsfähig, so SovEcon.
Beim letzten Ägyptentender hat Russland gar keinen Zuschlag erhalten. Von den 300.000 Tonnen, die der größte russische Weizenkunde kaufte, liefert Frankreich, Rumänien, die Ukraine und Argentinien zu Preisen von 172 bis 179,25 €/Tonne fob.
Russland exportierte in dieser Saison seit dem 1. Juli 24,65 Mio. Tonnen Getreide inklusive 18,4 Mio. Tonnen Weizen, so das russische Agrarministerium. Das waren 1,9 % mehr als im Vorjahr.
Lokaler Weizen der Klasse III sank im europäischen Teil Russlands um 75 Rubel auf 11.375 Rubel/Tonne, das sind umgerechnet 154 USD/Tonne ab Station. Die Transportkosten bis zum Seehafen sind hierin nicht enthalten.

01.03.2016 ABARES prognostiziert: Australische Agrarproduktion wird in 2016/17 steigen

Die Agrarproduktion in Australien wird sich nach Einschätzung des Australischen Büros für Landwirtschaft, Rohstoffwirtschaft und ländliche Wissenschaften (ABARES) wieder erholen, nachdem der stärkste El Nino seit 20 Jahren Ernten vertrocknete. Die Produktion von Haupterzeugnissen wie Weizen, Baumwolle und Milch wird sich in 2016/17 erhöhen, die Fleischverkäufe werden aber zurückgehen.
Die australischen Farmer werden in den kommenden Wochen auf einer Rekordanbaufläche Weizen aussäen, obwohl die Weltmarktversorgung auf einem hohen Niveau ist und die Preise auf ein 5 ½-Jahres-Tief angelangt sind. ABARES rechnet in 2016/17 mit einer Erntemenge von 24,5 Mio. Tonnen Weizen, was einem Drei-Jahres-Hoch entspricht. Durch den Wertverlust des Australdollars spürt man hier den Fall des Weizenpreises nicht so stark – ähnlich ergeht es den Produzenten in Südamerika, wo auch die lokale Währung an Wert verlor und der Weizenanbau ausgeweitet wird.
Sollte dem El Nino nun La Nina folgen, wird in Australien mehr Regen fallen und die Ernten sollten gute Erträge bringen. Das trifft dann auch auf die Canola-Produktion zu, die laut ABARES in 2016/17 um 11 % auf 3,27 Mio. Tonnen ansteigt. Damit könnte man den steigenden Bedarf in Europa bedienen. China verlangt allerdings von seinen Rapssaat-Lieferanten höhere Qualitätsstandards, was die Verladungen dorthin wohl begrenzen wird.
Auch die Milchproduktion soll laut ABARES steigen, von 9,6 Mio. Liter in 2015/16 auf 9,82 Mio. Liter im kommenden Wirtschaftsjahr. Die Fleischproduktion wird aber um 10 % auf ein drei-Jahres-Tief sinken, weil die Farmer ihre Viehbestände wieder aufbauen wollen, die in der Trockenzeit wegen Futtermangels auf ein 20-jähriges Tief abgeschmolzen waren.

01.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sorgten gestern bei den Weizennotierungen in Chicago für leichte Aufschläge. Druck üben weiterhin die weltweit hohen Weizenbestände und der festere US-Dollar aus. Die US-Export-Inspektions lagen mit 371.934 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 275.000 - 400.000 Tonnen.
Saudi Arabien kaufte gestern 870.000 Tonnen Hartweizen in Europa, Nord- und Südamerika und in Australien.
Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kaufte per Tender mindestens 280.000 Tonnen Durum Weizen. Mögliche Lieferanten sind Mexiko und Kanada.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen leicht fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizennotierungen von den aktuellen Exportmeldungen aus Saudi Arabien sowie dem schwächeren Euro profitieren und auf allen Terminen zulegen. Russlands Landwirtschaftsminister Alexander Tkachev sagte gestern gegenüber Reportern der Nachrichtenagentur Interfax, dass er gegenwärtig keinen Grund sieht für eine Änderung der Weizenexportsteuer. 

01.03.2016 Saudi Arabien kaufte gestern 870.000 Tonnen Hartweizen
Saidi Arabiens staatlicher Einkäufer SAGO kaufte gestern mach eigenen Angaben 870.000 Hartweizen in Europa, Nord-u. Südamarika und Australien. Der Hartweizen mit einem Proteingehalt von 12,5% soll im Zeitraum April bis Juni geliefert werden:
575.000 Tonnen an den Hafen von Jeddah
-65,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $186.28 cost and freight (C&F) (1-10 Apr. 2016)
-65,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $189.78 C&F (10-20 Apr. 2016)
-65,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $189.78 C&F (20-30 Apr. 2016)
-65,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $184.58 C&F (1-10 May 2016)
-65,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $186.58 C&F (10-20 May 2016)
-60,000 tonnes hard wheat from LOUIS DREYFUS at $187.44 C&F (20-30 May 2016)
-65,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $186.18 C&F (1-10 Jun. 2016)
-65,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $188.18 C&F (10-20 Jun. 2016)
-60,000 tonnes hard wheat from LOUIS DREYFUS $189.44 C&F (20-30 Jun. 2016)
240.000 Tonnen an den Hafen von Dammam
-60,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $187.53 C&F (10-20 Apr. 2016)
-60,000 tonnes hard wheat from GLENCORE GRAIN at $193.16 C&F (1–10 May 2016)
-60,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $188.33 C&F (20-30 May 2016)
-60,000 tonnes hard wheat from GLENCORE GRAIN at $191.38 C&F (10-20 Jun. 2016)
55.000 Tonnen an den Hafen von Jizan
-55,000 tonnes hard wheat from ADM HELLAS at $186.78 C&F (20-30 Apr. 2016)
Von dieser Ausschreibung konnten insgesamt 28 Verkäufer profitieren. Quelle: Reuters
29.02.2016 Algerien kauft mindestens 280.000 Tonnen Durum Weizen

Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC hat in einem Tenderverfahren mindestens 280.000 Tonnen Durum Weizen gekauft. Mögliche Lieferanten sind Mexiko und Kanada. Gesucht wurden ursprünglich nur 50.000 Tonnen. Einige Händler vermuten sogar, dass es sich um eine Menge von 400.000 Tonnen handeln könnte. Der Mexikanische Weizen zur Lieferung im Mai wurde laut Händlerangaben zu einem Preis von 250 $ bis 253 $ C & F gekauft. Der kanadische Weizen zur Lieferung Ende April soll zu einem höheren Preis verkauft worden sein. Da die Getreideagentur keine Details zu dem Kauf gemacht hat, sind alle Angaben der Händler nur Schätzungen. Quelle: Reuters

29.02.2016 Australiens landwirtschaftliche Produktion steigt nach El Nino-Abschwächung

Australiens landwirtschaftliche Produktion wird sich nach den stärksten El Nino Auswirkungen der letzten 20 Jahre in der Saison 2016/17 wieder deutlich erholen.
Größere Anbauflächen und verbesserte Bedingungen werden voraussichtlich zu einer Erntemenge von 24,5 Mio Tonnen Weizen führen. Das wäre die größte Menge der letzten drei Jahre. In der Saison 2015/16 lag die Produktion des viertgrößten Weizenexporteurs der Welt bei 24,2 Mio Tonnen.
Die Rapsproduktion wird in der nächsten Saison auf 3,27 Mio Tonnen geschätzt. Das wäre eine Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Auch die Milchproduktion soll im kommenden Jahr Ansteigen. Man erwartet eine Menge von 9,82 Mio Litern gegenüber 9,6 Mio im Vorjahr. Quelle: Reuters

29.02.2016 Russland: Derzeit kein Grund zur Änderung der Weizenexportsteuer

Russlands Landwirtschaftsminister Alexander Tkachev sagte heute gegenüber Reportern der Nachrichtenagentur Interfax, dass er gegenwärtig keinen Grund sieht, für eine Änderung der Weizenexportsteuer. Quelle: Reuters

29.02.2016 Thailändische Importeure suchen Futterweizen am Weltmarkt
Importeure aus Thailand haben einen internationalen Tender zum Kauf von 256.000 Tonnen Futterweizen ausgeschrieben, das berichten europäische Händler.
Gesucht wird Futterweizen optionaler Herkunft (ausgenommen Brasilien) zur Lieferung August - Dezember 16. Die Angebotsfrist  endet am 2. März.
Die vorherige Ausschreibung vom 24. Februar endete aufgrund zu hoher Preisvorderungen ohne Geschäftsabschluss. Quelle: Reuters
29.02.2016 Getreidemail (G)

Die weltweit gute Versorgungslage sowie die geringe Nachfrage nach US-Weizen am Exportmarkt ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit leichten Verlusten schließen. Zur Vorwoche verlor der Frontmonat März 4%. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen beim CBoT SRW-Weizen um 4.000 Kontrakte. Das USDA prognostiziert die US-Weizenernte 2016/17 auf 1,991 Mrd. Bushel (2015/16: 2,052 Mrd. Bushel). Die Bestände zum Ende des Vermarktungsjahres 2016/17 wurden allerdings höher, auf 989 Mio. Bushel, geschätzt (2015/16: 966 Mio. Bushel). Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse moderat fester.
Bei vergleichsweise geringem Handelsvolumen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den schwächeren Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen leicht nach. Das französische Agrar-Beratungsunternehmen FranceAgriMer bewertet den Zustand von 94% der französischen Weichweizenbestände per 22. Februar mit „gut“ bis „exzellent“, unverändert zur Vorwoche. Das ist der höchste Wert der letzten 6 Jahre. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 90%.

28.02.2016 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 4.000 CBoT Weizenkontrakte

28.02.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 16.02. - 23.02. um 3.572 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 10.741 Kontrakte. 98.680 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 23.02.16. Das ist der höchste Stand seit Mai 2015. In der Vorwoche waren es 84.367 Netto-Short-Positionen.
 
26.02.2016 Winterweizenbestände in der EU in guter Verfassung

Die Winterweizenbestände in der Europäischen Union profitieren in vielen Regionen von den milden Wetterbedingungen und befinden sich insgesamt in einem guten Zustand. Eine Ausnahme macht Polen. Dort hat starker Frost zu Beginn des Jahres etwa 7% – 10% der Winterweizenbestände geschädigt. Nach einer Ernte 2015 von über 11 Mio. Tonnen Weizen rechnet Polen gegenwärtig mit einem Rückgang auf etwa 10 Mio. Tonnen.
In Frankreich, dem größten Weizenproduzenten in der EU, befinden sich 90% der Winterweizenbestände aufgrund der außergewöhnlich milden Temperaturen und ausreichender Niederschläge in einem guten bis sehr guten Zustand. Die Entwicklung der Pflanzen ist 1 bis 2 Wochen fortgeschrittener, als normal. Das erhöht das Risiko der Pflanzen gegen starken Frost, der allerdings für die kommenden Wochen nicht erwartet wird.
Auch in Deutschland, dem zweitgrößten Weizenproduzenten der EU, haben die Bestände den Winter mit Ausnahme einiger Gebiete nahe Polen, schadlos überstanden. In einigen Regionen ist es zu nass, dies scheint aber insgesamt kein ernstes Problem zu sein.
Ebenfalls gute Bedingungen herrschten beim drittgrößten Weizenproduzenten der EU, Großbritannien. Dort konnten die Bestände auch von den milden Bedingungen profitieren. In einigen Gebieten werden Probleme mit Acker-Fuchsschanzgrass gemeldet.

26.02.2016 Prognosen US-Outlook-Forum zum Vermarktungsjahr 2016/17
US-Maisernte: 13,825 Mrd. Bushel (2015/16: 13,601)
US-Mais Endbestände: 1,977 Mrd. Bushel (2015/16: 1,837)
US-Maiserträge: 168 Bushel/Acres (2015/16: 168,4)
US-Maisverbrauch zur Ethanolherstellung: 5,225 Mrd. Bushel
US-Maisverbrauch zur Nahrungsmittelherstellung und Rest: 6,600 Mrd. Bushel
US-Maisexporte: 1,700 Mrd. Bushel
US-Sojabohnenernte: 3,810 Mrd. Bushel (2015/16: 3,930)
US-Endbestände: 440 Mio. Bushel (2015/16: 450)
US-Sojabohnenerträge: 46,7 Bushel/Acres (2015/16:48,0)
US-Sojabohnenverarbeitung: 1,900 Mrd. Bushel
US-Sojabohnenexporte: 1,825 Mrd. Bushel
US-Weizenernte: 1,991 Mrd. Bushel (2015/16: 2,052)
US-Weizenendbestände: 989 Mio. Bushel (2015/16: 966)
26.02.2016 FranceAgriMer: 90% der französischen Winterweizenbestände gut bis exzellent

Das französische Agrar-Beratungsunternehmen FranceAgriMer bewertet den Zustand von 94% der französischen Weichweizenbestände per 22. Februar mit „gut“ bis „exzellent“, unverändert zur Vorwoche. Das ist der höchste Wert der letzten 6 Jahre. Im vergangenen Jahr lag der Anteil bei 90%.
Die Aussaat der Sommergerste ist in Frankreich zu 6% komplett (Vorwoche: 5%; Vorjahr: 20%).
Quelle: Reuters

26.02.2016 Getreidemail (G)

Eine kleinere Weizenanbaufläche in den USA sowie gute wöchentliche Exportzahlen ließen die CBoT-Börsen-Notierungen gestern in Chicago mit moderaten Gewinnen schließen. Mit insgesamt 486.200 to US-Weizen lagen die Exportzahlen über den Markterwartungen. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat 300.000 to Weizen zum Durchschnittspreis von 185,46 $ c&f. in Frankreich (60.000 to), Rumänien (120.000 to), Argentinien (60.000 to) und in der Ukraine (60.000 to) gekauft. 
Die e-CBoT handelt zur Stunde leicht fester.
In Paris schlossen die Weizenkurse unverändert bis leicht fester. Die EU erteilte letzte Woche Exportlizenzen für 761.000 to Weizen. Mit insgesamt 17,715 Mio. to bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (20,823 Mio.to). Der bessere Exporterfolg der EU hat noch keinen Stimmungsumschwung herbeigeführt. Die Endbestände werden immer noch zu hoch eingeschätzt.

25.02.2016 Ägypten kauft 300.000 Tonnen Weizen (T)

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat in einer Ausschreibung 300.000 Tonnen Weizen gekauft. Der durchschnittliche Preis lag bei 185,46 $ C & F. Lieferländer sind:
Frankreich 60.000 Tonnen, Rumänien 120.000 Tonnen, Argentinien 60.000 Tonnen und die Ukraine 60.000 Tonnen. Quelle: Reuters

25.02.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen (C)

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 761.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 17,715 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (20,823 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 134.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 2,227 Mio. Tonnen.

25.02.2016 US Aussaatfläche für Weizen wird 2016 deutlich schrumpfen

In Erwartung niedrigerer Preise, werden US-Landwirte in diesem Jahr, ihre Aussaatfläche für die 8 wichtigsten Kulturpflanzen um 1 Prozent auf 249,1 Millionen Acres verringern. Dies vermeldete das US –Landwirtschaftsministerium am Donnerstag. Mit einem Rückgang von 3,6 Millionen Acres auf 51,0 Millionen, wird die Weizenanbaufläche am stärksten schrumpfen. Die Anbaufläche für Sojabohnen fällt auf 82,5 Milionen Acres (- 200.000). Dagegen erwartet man, dass die Maisanbaufläche um 2 Millionen Acres auf 90 Millionen steigen wird. Quelle Reuters

25.02.2016 Afrika erwartet kleinste Maisernte seit 2007

Südafrika wird 2016 wegen der enormen Dürreschäden voraussichtlich nur 7,255 Mio Tonnen Mais ernten. Das sind 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Wenn die Prognose des Komitees zur Ernteschätzung (CEC) eintrifft, wäre es die kleinste Ernte seit 2007. Allerdings liegt die Schätzung über den Erwartungen vieler Händler, die eine Menge von lediglich 6,87 Mio Tonnen erwarten.
Die Situation ist besorgniserregend, besonders für den weißen Mais, der die Nahrungsgrundlage für viele Haushalte ist und der nur in einem begrenzten Gebiet wächst. Der gelbe Mais, der als Tierfutter verwendet wird, kann dagegen leicht von anderen Quellen bezogen werden.
Das Komitee gab auch seine endgültige Schätzung für die Weizenernte 2015 bekannt. Die Menge liegt bei 1,457 Mio Tonnen und ist damit die kleinste Ernte seit 2010. Quelle: Reuters

25.02.2016 US-Export-Sales: Weizen über den Erwartungen (C)

25.02.2016 Ägyptens Weizentender findet wieder mehr Beachtung

Ägyptens staatlicher Einkäufer GASC hat für den jüngsten Weizentender wieder mehr Beachtung gefunden. Trotz der Unsicherheiten über die Qualitätsvorschriften haben sieben Handelsunternehmen an der Ausschreibung teilgenommen. Das niedrigste Angebot liegt bei 175,00 $ FOB für Weizen aus Argentinien. Allerdings kam es bisher noch zu keinem Abschluss. Das Ergebnis soll am Nachmittag bekannt gegeben werden. Quelle: Reuters

25.02.2016 Tendermeldungen von den Philippinen und aus Tunesien

Eine Gruppe von Futtermittelherstellern auf den Philippinen hat in einem Tenderverfahren 110.000 Tonnen Futterweizen erworben. Die Herkunft der Ware ist optional. Ausgeschlossen ist aber Weizen indischer und brasilianischer Herkunft. Die Hälfte der Ware soll im Mai versendet werden. Der Preis beträgt rund 180 $ pro Tonne C & F. Die Lieferung des restlichen Weizen soll im Juni zu einem Preis von 181,50 $ pro Tonne erfolgen.


In einem weiteren Tender sucht Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer 50.000 Durum Weizen optionaler Herkunft. Das niedrigste Angebot liegt bei 269 $ pro Tonne C & F. Es folgen Gebote mit 270 $ und 271,80 $. Das endgültige Ergebnis wird im Laufe des heutigen Tages erwartet. Quelle: Reuters

25.02.2016 Saudi Arabien schreibt Weizentender über 770.000 Tonnen aus

Heute hat Saudi Arabien eine Ausschreibung zum Kauf von 770.000 Tonnen Hartweizen aufgelegt. Das ist der erste internationale Weizentender des Königreichs in diesem Jahr. Die Lieferung soll zwischen April und Juni erfolgen und die Offerten sollen dafür bis Morgen vorliegen.
Seit 2008 ist Saudi Arabien ein bedeutender Importeur von Weizen geworden. Damals hat die Regierung in Abi Dhabi beschlossen, den Weizenanbau einzustellen, um Wasser zu sparen. In diesem Jahr wurde der Plan erstmals umgesetzt.
Der letzte Tender über 740.000 Tonnen wurde im Oktober letzten Jahres ausgeschrieben. Marktbeteiligte hatten sich schon gefragt, weshalb diese Ausschreibung so spät erfolgt, man hatte bereits im Dezember oder Januar damit gerechnet. Möglicherweise sind die nationalen Reserven so weit abgeschmolzen, dass jetzt wieder regelmäßig Ausschreibungen erfolgen. Der staatliche Einkäufer SAGO gibt die Weizenreserven des Landes mit 1,8 Mio. Tonnen an. Damit könnte Saudi Arabien sechs Monate auskommen.

25.02.2016 Ägypten sucht Weizen für Ende März / Anfang April

Ägyptens General Authority for Supply Commodities GASC hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht genauer benannten Menge Weizens aufgelegt. Die Lieferung soll in der Zeit vom 26. März bis 04. April erfolgen. Gesucht wird Weichweizen und/oder Mahlweizen aus den bekannten Überschussregionen der Welt.
Die Offerten sollen heute vorgelegt und bis zum Nachmittag ausgewertet werden, sodass noch heute ein Ergebnis erwartet wird.
Das umfangreiche Importprogramm wurde zuletzt unterbrochen, da es zwischen zwei Ministerien in Kairo unterschiedliche Auffassungen über die Qualität der Ware gab. Das verunsicherte die Anbieter so sehr, dass einige der letzten Ausschreibungen abgebrochen wurden und bei anderen nur wenige Anbieter überhaupt bereit waren, Offerten abzugeben.
Die letzte Ausschreibung zur Lieferung in der Zeit von 15. bis 25. März wird aus Frankreich und Russland bedient.

25.02.2016 Getreidemail (G)

Eine weltweit gute Vorsorgungslage mit Agrarrohstoffen, die schwache Nachfrage nach US-Weizen sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Durum Weizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. 
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde leicht fester.
An der Euronext in Paris gaben die Weizenkurse auf allen Fälligkeiten in einem panischen Handel kräftig nach. Die Spotmarktpreise fielen unter die wichtige 150er-Marke obwohl sich fundamental nichts geändert hat. Die guten Ernteaussichten für dieses Jahr haben die Furcht vor zu hohen Lagerbeständen erneut angefacht. Die Exporte aus Frankreich und Deutschland reichen nicht aus, um Bestände zu reduzieren. In Russland sind die Weizenpreise gestiegen. Grund ist die Unsicherheit über das weitere Vorgehen der Regierung hinsichtlich der Exportsteuer. 

 

25.02.2016 Weizen: Kaufinteresse aus Indien und Ägypten verhindert heute weitere Verluste

Heute Morgen können sich die Weizenkurse am CBoT zum ersten Mal seit sechs Handelstagen leicht befestigen. Wir handeln derzeit auf dem tiefsten Stand seit 2010, weil die Weltbestände auf einem Rekordniveau angelangt sind.
Heute Morgen diskutieren die Marktteilnehmer in Fernost das Wetter in Indien. Man erwartet einen höheren Weizenbedarf, der zum Teil am Weltmarkt eingedeckt werden müsste. Außerdem hat Ägypten wieder eine Ausschreibung zum Kauf von Weizen zur Lieferung in der Zeit vom 26.03. bis 4. April aufgelegt. Das könnte den Terminmarktkursen heute eine Stütze sein.

24.02.2016 Tunesien sucht 50.000 Tonnen Durum Weizen

Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Durum Weizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Gesucht wird Durum Weizen in 2 Tranchen zu je 25.000 Tonnen zur Lieferung zwischen dem 25. August und dem 25. September. Die Angebotsfrist endet am 25. Februar. Quelle: Reuters

24.02.2016 Russland: Anbaufläche für Weizen sinkt zugunsten der Maisanbaufläche

Russlands Landwirte schränken ihre Weizenanbaufläche zugunsten der Maisanbaufläche ein. Sie reagieren damit auf die im letzten Jahr eingeführte Weizenexportsteuer. Das sagte der Vorsitzende des russischen Getreideverbandes Arkady Zlochevsky gegenüber Reportern.
Informationen des Landwirtschaftsministeriums zufolge planen russische Landwirte den Anbau von Sommerweizen auf 13,18 Mio. Hektar. Das wären 357.500 Hektar weniger, als im Vorjahr. Die Anbaufläche für Mais steigt um 197.300 Hektar auf 2,99 Mio. Tonnen. Aufgrund der Trockenheit im Herbst letzten Jahres ging die Anbaufläche für Winterweizen um 1,25 Mio. Hektar zurück auf 14,18 Mio. Hektar.
Russland führte die Steuer auf Weizenexporte ein, um den starken inländischen Preisanstieg entgegenzuwirken, der insbesondere vom schwachen Rubel ausging. Im Herbst letzten Jahres wurde die Steuer dann aufgrund des weltweit schwachen Preisniveaus gesenkt. Sie berechnet sich gegenwärtig wie folgt: 50% des Verkaufspreises abzüglich 6.500 Rubel ($84) pro Tonne, jedoch nicht mehr als 10 Rubel/Tonne.
Die Frühjahrsaussaat beginnt in Russlands Süden normalerweise im März, so Zlochewsky. Dafür stehen ausreichend Saatgut, Dünger und Fremkapital bereit. Russland hat in den vergangenen Jahren die Lagermöglichkeiten für Getreide auf 120 Mio. Tonnen erweitert und verbessert. Quelle: Reuters

24.02.2016 Russische Weizenpreise steigen, wegen offener Entscheidung zu den Exportzöllen

In der vergangenen Woche sind die Weizenpreise in Russland gestiegen. Grund ist die Unsicherheit über das weitere Vorgehen der Regierung hinsichtlich der Exportsteuer.
Der stellvertretende russische Premierminister Arkadi Dworkowitsch, erklärte am 19. Februar, daß die Regierung noch keine Entscheidung darüber getroffen hat, ob die Ausfuhrzollbestimmungen geändert werden sollen.
Das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR meldete zum Ende der letzten Woche Schwarzmeerpreise für russischen Weizen mit 12,5 Prozent Protein von 181 § pro Tonne FOB. Das sind 2 $ mehr als in der Woche davor.
SovEcon, ein weiteres Beratungsunternehmen, meldete einen FOB-Preis für Schwarzmeerweizen von 181,5 $ pro Tonne. Der Preis liegt 0,5 $ über der Preismeldug der Vorwoche. Quelle: Reuters

 

24.02.2016 Prognosen US-Outlook-Forum
Im Rahmen des jährlich stattfindenden „Annual Outlook Forums“ des US-Landwirtschaftsministeriums, das am 25. und 26.02. stattfindet, werden die Prognosen der US-Anbauflächen 2016 für Mais, Sojabohnen und Weizen veröffentlicht. Analysten haben ihre Schätzungen dazu bereits abgegeben:
24.02.2016 Getreidemail (G)

Schwache Finanzmärkte, fallende Rohölnotierungen, charttechnische Verkäufe sowie willkommene Regenfälle in den südlichen US-Plains ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Südkoreas Mühlenunternehmen CJ (Cheiljedang Corp.) kaufte gestern 67.100 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an CBoT Weizenkontrakten um 7.000 Lots. Die eCBoT handelt heute Morgen leicht schwächer.
An der Euronext in Paris gaben die Weizenfutures im Zuge negativer Vorgaben aus Übersee erneut nach. Die größten Verluste verzeichneten dabei die Termine der alten Ernte.
Der Euro geriet nach der Veröffentlichung negativer deutscher und französischer Wirtschaftsdaten kräfig unter Druck, erholte sich jedoch im Handelsverlauf leicht. Ein schwächerer Euro verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Exportmarkt. Saudi Arabien hat die Ausschreibung eines Weizentenders angekündigt. Die derzeitige Weizenreserve beträgt 1,8 Mio. Tonnen. Damit ist der Bedarf für die nächsten 6 Monate gedeckt, so die Saudi General Grains Organization (SAGO).

24.02.2016 Weltweites Weizenangebot drückt CBoT-Börsenkurse auf 5-Jahres-Tief (V)

Die Kurse des CBoT-Weizenfutures fallen auf den tiefsten Stand seit mehr als fünf Jahren. Das weltweite Angebot ist zu groß und so geben die Börsennotierungen bereits in der fünften Handelssitzung in Folge nach, gestern waren es alleine 2,3 %.
Die abwartende Haltung zu den niedrigen Kursen, Weizen zu verkaufen, ist gestern aufgegeben worden, so die Beobachtung des Agrarstrategen der Commonwealth Bank in Australien. Auslöser waren wohl Regenfälle in den Kernanbauregionen der USA, in Oklahoma und Texas, wo sich der Hard Red Winterweizen jetzt hervorragend entwickelt.

24.02.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 7.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte

23.02.2016 Äthiopien sucht Weizen am Weltmarkt
Äthiopiens Regierung hat einen internationalen Tender zum Kauf von rund 499.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Mai/Juli ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 25. März.
Äthiopien hat in den vergangenen Monaten mehrere Weizentender ausgeschieben, darunter einer mit einer Menge von 1 Mio. Tonnen (Oktober 15). Zuletzt wurden im Februar 70.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben.
Die Finanzierung wird von der Weltbank unterstützt. Athiopien leidet gegenwärtig unter einer schweren Dürre und beabsichtigt, die staatlichen Reserven aufzufüllen. 
Am 31. Januar hat Äthiopiens Regierung um internationale Hilfe zur dringenden Unterstützung von 10,2 Mio. Menschen gebeten, deren Versorgung nicht ausreichend sichergestellt ist. Quelle: Reuters
23.02.2016 Algerien sucht Durum zur Lieferung im April/Mai

Algeriens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Durum Weizen optionaler Herkunft zur Lieferung im April/Mai ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 25. Februar. Algeriens Ausschreibungen lauten generell über 50.000 Tonnen. Die tatsächlich gekaufte Menge ist in der Regel deutlich höher. Quelle: Reuters

23.02.2016 Saudi Arabien schreibt demnächst Weizentender aus

Saudi Arabien hat die Ausschreibung eines Weizentenders angekündigt. Die derzeitige Weizenreserve beträgt 1,8 Mio. Tonnen, so die Saudi General Grains Organization (SAGO). Damit beträgt die Reichweite der Bestände mehr als 6 Monate. 2015 betrug die Weizenreserve zur selben Zeit 1,6 Mio. Tonnen Die Privatisierung der SAGO soll im ersten Quartal 2017 abgeschlossen sein, so Ahmed al-Fares. Quelle: Reuters

23.02.2016 Philippinnen suchen Futterweizen und Sojaschrot

Eine Gruppe von Futtermittelherstellern von den Philippinnen hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 110.000 Tonnen Futterweizen und bis zu 105.500 Tonnen Sojaschrot ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 24. Februar. Quelle: Reuters

23.02.2016 Thailand sucht Futterweizen und Rapssaat

Thailändische Importeure haben einen internationalen Tender zum Kauf von 256.600 Tonnen Futterweizen (jeglicher Herkunft mit Ausnahme Brasilien) und 5.000 Tonnen Rapssaat (indischer Herkunft) ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 24. Februar. Quelle: Reuters

23.02.2016 Südkoreas CJ kaufte 67.100 Tonnen US-Weizen

Südkoreas Mühlenunternehmen CJ (Cheiljedang Corp.) kaufte nach Meldung europäische Händler 67.100 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten. Gekaufte wurden eine Reihe unterschiedlicher Qualitäten in Kooperation mit anderen südkoreanischen Mühlenunternehmen. Quelle: Reuters

23.02.2016 Getreidemail (G)

Technische Verkäufe, die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen sowie Aussichten auf willkommene Regenfälle in den US-Weizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 245.464 Tonnen US-Weizen hinter den Markterwartungen von 300.000 - 425.000 Tonnen. Der Irak hat am Sonntag einen Tender zum Kauf von mindestens 50.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben. Gesucht wird Weizen aus den Vereinigten Staaten, Kanada oder Australien. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen beim SRW-Weizen um 4.000 Kontrakte. Zur Stunde handelt die eCBoT minimal fester.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures uneinheitlich. Der schwächere Euro, der die Chancen für Exporte aus der EU verbessert, sowie festere Rohölnotierungen stützten den Markt. Ein Drittel der Winterweizenbestände in der Ukraine ist weiterhin gefährdet, so der ukrainische Analyst UkrAgroConsult. Lediglich 30,1% der bisher aufgelaufenen Aussaat (92%) befindet sich in einem guten Zustand.

23.02.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 4.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte

22.02.2016 Grafik: Ägyptens Weizenimporte

Vergleich 2014/15 versus 2015/16 (bisher)

22.02.2016 US-Export-Inspections: Weizen-Exportverladungen hinter den Erwartungen

22.02.2016 Ukraine: 1/3 der Winterweizenbestände weiter gefährdet
Der Zustand des Wintergetreides in der Ukraine hat sich in den vergangenen 3 Wochen nicht verbessert. Weiterhin ist mehr als ein Drittel der Bestände gefährdet, so der ukrainische Analyst UkrAgroConsult.
Eine schwere Trockenheit im letzten Sommer und Herbst hat die Wintergetreideaussaat behindert und letztendlich stark eingeschränkt.
92% der Winterweizenbestände sind per Mitte Februar aufgelaufen. 30,1% davon befinden sich per 18. Februar in einem guten Zustand. Bei weiteren 36,5% wird der Zustand als „befriedigend“ bewertet, 33,4% sind in einem schlechten Zustand.
Am 28. Januar wurden folgende Bewertungen veröffentlicht:
guter Zustand: 30,7%
befriedigender Zustand: 35,9%
schlechter Zustand: 33,4%
2015 wurden in der Ukraine 60 Mio. Tonnen Getreide geerntet, davon 26,5 Mio. Tonnen Weizen. Für dieses Jahr rechnen Analysten mit einem Rückgang von 18 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
22.02.2016 Irak sucht Weizen

Irak hat gestern einen Tender zum Kauf von mindestens 50.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben. Das teilte das Handelsministerium mit. Die Angebotsfrist endet am 6 März, die Angebote müssen eine Gültikeit bis zum 10. März aufweisen. Gesucht wird Weizen aus den Vereinigten Staaten, Canada oder Australien.

22.02.2016 Ägyptens Hochrechnung zur strategischen Reserve ist mit Vorsicht zu genießen

Ägyptens strategische Weizenreserven sollen jetzt bis Anfang Juni reichen, nachdem die GASC am Freitag in seiner letzten Ausschreibung 240.000 Tonnen Weizen in Frankreich und Russland erworben hatte.
Das umfangreiche Getreide-Importprogramm Ägyptens wurde in diesem Jahr unterbrochen, weil bezüglich der Qualitätsanforderungen Meinungsunterscheide zwischen dem Handels- und Agrarministerium zu Tage getreten waren. Einige Anbieter waren zwischen die Fronten geraten und jetzt gibt es nur noch wenige Anbieter, die zudem eine Risikoprämie fordern.
Die Hochrechnung zur strategischen Reserve beinhaltet diverse Einkäufe, die bisher noch nicht durch die ägyptischen Qualitätskontrollen gegangen sind. Das Risiko einer weiteren Zurückweisung würde das Vertrauen der Anbieter erneut stressen und die Lieferungen verzögern oder gar aussetzen.

22.02.2016 Russlands Getreideexporte bisher noch auf Vorjahresniveau (P)

Russlands Getreideexporte werden auch im März hoch bleiben. Aufgrund der Schwäche des russischen Rubels waren die Getreideausfuhren bereits im Januar und Februar auf Rekordniveau. Das teilt heute das Beratungsunternehmen SovEcon gegenüber der Presse mit.
Im Februar werden wohl 2,2 Mio. Tonnen exportiert, davon sind 1,5 Mio. Tonnen Weizen, 200.000 Tonnen Gerste und 450.000 Tonnen Mais. Damit kommt SovEcon in einer Hochrechnung für die gesamte Saison von 25,2 Mio. Tonnen gegenüber 24,75 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Im Januar hatte Russland 1,77 Mio. Tonnen Getreide exportiert, im Dezember waren es gar 4,18 Mio. Tonnen. Die Zahlen für Dezember und die beiden Monate davor wurden in der endgültigen Fassung höher gesetzt, weil einige Ausfuhrerklärungen von damals erst jetzt berücksichtigt wurden.
In der Zeit von Juni 2015 bis Januar 2016 hat Russland 23 Mio. Tonnen Getreide exportiert; davon waren 16,85 Mio. Tonnen Weizen. Das sind 500.000 Tonnen weniger als im Vergleichszeitraum der Vorjahressaison.
Da die lokalen Getreidepreise in den letzten Wochen gestiegen sind und der Rubelkurs sich gegenüber dem USD stabilisiert hat, ist es nicht sicher, wie es bis zum Ende der Vermarktungssaison mit dem Exporten weitergeht. Unsicherheiten gibt es bezüglich möglicher Behinderungen durch die Bauarbeiten für eine Brücke zwischen der Halbinsel Krim und Festlandrussland, sowie dem Einkaufsverhalten Ägyptens wegen Mutterkornpilzen und der Bonität des Landes. Zudem sei die Nachfrage aus der Türkei schwächer aufgrund der politischen Spannungen der beiden Länder.

22.02.2016 Getreidemail (G)

Die Weizennotierungen in Chicago beendeten den letzten Handelstag der Woche mit leichten Verlusten. Insgesamt schloss die Handelswoche jedoch etwas fester. Short-Abdeckungen von Fondsgesellschaften unterstützten die moderat positive Entwicklung. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 307.900 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Ägyptens GASC teilte den Kauf von 240.000 Tonnen Weizen zu einem Durchschnittspreis von 193,91 USD/Tonne c&f mit. 60.000 Tonnen französischer Herkunft und 180.000 Tonnen russischer Herkunft. Außerdem wurden in der vergangenen Woche 30.000 Tonnen Weizen der Sorte Hard Red Spring in den Vereinigten Staaten gekauft, das erste Geschäft dieser Art seit 2010. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen leicht nach. FranceAgriMer teilte mit, dass in Frankreich 94% der Weizenbestände in gutem bis sehr gutem Zustand seien. Vor einem Jahr lag die Zahl am 15. Februar bei 91%. Die Pflanzen seien in ihrer Entwicklung weiter als zum gleichen Termin im Vorjahr.
Russland überlegt für einige qualitativ hochwertige Weizentypen die Exportzölle abzuschaffen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit leichten Aufschlägen.

20.02.2016 Fondsgesellschaften verkauften am Freitag 4.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte

20.02.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 09.02. - 16.02. um 973 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 4.295 Kontrakte. 84.367 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 16.02.16. In der Vorwoche waren es 81.045 Netto-Short-Positionen.
19.02.2016 Überraschung! Ägypten hat 30.000 Tonnen U.S. Sommerweizen gekauft (A)

Das USDA teilt heute in einer wöchentlichen Routinemeldung mit, dass in der vergangenen Woche 30.000 Tonnen U.S. Weizen der Sorte Hard Red Spring an Ägypten verkauft wurden. Das ist das erste Geschäft dieser Art seit 2010.
Ägypten hatte die Marktbeteiligten zuletzt mit einer undurchsichtigen Einkaufspolitik verunsichert und damit auch zu weiteren Kursverlusten an den Terminbörsen beigetragen. Die Weizenkurse am CBoT bewegen sich auf einem 5 ½-Jahrestief.
Ägypten hatte Weizenlieferungen aus Frankreich und Kanada zurückgewiesen, die Spuren von Mutterkornpilzen aufwiesen. Die Verkäufer behaupten, dass diese im Rahmen des Zulässigen und vertragsgemäß seien, während das Quarantäneinstitut in Kairo keine Toleranz zulassen will.
Nach Wochenlangem Hin- und Her hat Ägypten heute 240.000 Tonnen Weizen aus Frankreich und Russland in einer Ausschreibung gekauft.
Der Verkauf der 30.000 Tonnen Sommerweizen aus den USA ist der erste nennenswerte Verkauf von U.S. Weizen seit dem Start dieser Vermarktungssaison am 1.Juli 2015. Diese Weizensorte wird üblicherweise dazu verwendet, weniger proteinreiche Weizenpartien, aufzumischen. U.S. Weizen ist in dieser Saison am internationalen Markt und so auch in Ägypten nicht wirklich wettbewerbsfähig. Billigerer Weizen kommt aus Argentinien, Frankreich und den Schwarzmeeranrainern Ukraine, Rumänien und Russland.

19.02.2016 Ägypten kauft 240.000 Tonnen Weizen (T)

Ägyptens GASC teilt soeben mit, dass sie 240.000 Tonnen Weizen zu einem Durchschnittspreis von 193,91 USD/Tonne c&f gekauft hat.
60.000 Tonnen werden aus Frankreich geliefert, 180.000 Tonnen sind russischer Herkunft.

19.02.2016 Ägyptens Weizenausschreibung:4 Angebote-niedrigstes Angebot bei 183,50 FOB (T)

Ägpytens GASC hat nach eigenen Meldungen lediglich 4 Angebote für den ausgeschriebenen Tender einer unspezifizierten Menge Weizen zur Lieferung Mitte/Ende März erhalten. Normalerweise beteiligen sich 15 oder mehr Unternehmen. Das niedrigste Angebot lag bei $183,50/Tonne c&f und bezieht sich auf Weizen französischer Herkunft. Quelle: Reuters

Damit liegen die Risikoprämien noch 5 bis 7 USD/Tonne über dem aktuellen Markt. Prämien von zuletzt 10 USD/Tonne und mehr hatte die GASC abgelehnt und die Ausschreibung abgebrochen.

19.02.2016 Russland erwägt Exportzollbefreiung für einige Weizentypen (A)

Russland überlegt für einige qualitativ hochwertige Weizentypen die Exportzölle abzuschaffen. Laut Aussage des stellvertretenden Ministerpräsidenten Dworkowitsch plant Russland keine Ausfuhrzölle auf andere Getreidearten außer Weizen einzuführen. Quelle: Reuters

19.02.2016 Ägyptens: Verhandlungen zwischen GASC und Bunge gestoppt (T)
Der staatliche ägyptische Getreideeinkäufer GASC hat die Gespräche mit dem Handelshaus Bunge über eine Ersatzlieferung von 63.000 Tonnen Weizen erfolglos abgebrochen. Ende Dezember hatten ägyptische Behörden Spuren von Mutterkorn in der Schiffsladung entdeckt und diese daraufhin abgewiesen. Bunge hat in der vergangenen Woche am Donnerstag dann rechtliche Schritte gegen die Abweisung der Lieferung in Ägypten eingeleitet und am darauffolgenden Freitag eine Ersatzlieferung angeboten.
 
Ägypten sorgte in den vergangenen Wochen aufgrund eines Konfliktes zwischen dem Handelsministerium und dem Landwirtschaftsministerium für Konfusion.  Das Landwirtschaftsministerium bzw. die ihr unterstellte Quarantäne-Behörde bestand auf eine 0-Toleranz-Grenze beim Mutterkorn, das Handelsministerium plädierte für den internationalen Standart von 0,05%.
 
Am Mittwoch dieser Woche hat Ägyptens Landwirtschaftsministerium in einem offiziellen Schreiben bestätigt, dass es die 0,05% Toleranzgrenze für Mutterkornbesatz akzeptieren wird. Quelle: Reuters
19.02.2016 China hebt Einfuhrbeschränkungen für kasachischen Weizen schrittweise auf (A)

China hat die Einfuhrbeschränkungen für kasachischen Weizen teilweise aufgehoben. Das teilte der kasachische Landwirtschaftsministerminister heute Morgen mit. Im ersten Schritt sollen jetzt 500.000 Tonnen Weizen China geliefert werden und später soll die Importquote auf 1 Mio. Tonnen steigen.

19.02.2016 Frankreichs Weizen in sehr gutem Zustand–Sommergerstenaussaat hat begonnen (A)

FranceAgriMer teilte heute Morgen mit, dass in Frankreich 94 % der Weizenbestände in gutem bis sehr gutem Zustand seien. Vor einem Jahr lag die Zahl am 15. Februar bei 91 %.
In dem vorherigen Erntebericht des Agrarmarktanalysten vor dem Winter am 30. November lag die Zahl noch bei 96 %. Die Pflanzen seien in ihrer Entwicklung weiter als zum gleichen Termin im Vorjahr.
Auch die Gerstenbestände seien zu 94 % in bestem Zustand.
Die Aussaat von Sommergerste hat in Frankreich begonnen. 5% der geplanten Flächen sind bereits bestellt. Vor einem Jahr waren es zu gleichen Termin aber schon 9 %.

19.02.2016 Äthiopien sucht 70.000 Tonnen Weizen am Weltmarkt (T)

Die äthiopische Regierung hat heute einen Tender zum Kauf von 70.000 Tonnen Weizen internationaler Herkunft aufgelegt. Der Zuschlag dafür soll am 23. Februar erteilt werden.

19.02.2016 Getreidemail (G)

Die weltweit gute Versorgungslage mit Weizen sowie die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen.
Die e-CBoT handelt heute Morgen leicht schwächer.
Bei dünnem Handel am Pariser Matif gaben auch hier die Weizenkurse nach. Der französische Analyst FranceAgriMer hat seine Schätzung der französischen Weichweizen-Endbestände 2015/16 von 5,8 Mio. Tonnen auf ein 17-Jahres-Hoch von 6,0 Mio.to erhöht. Frankreichs Weizenexporte 2015/16 außerhalb der EU wurden um 300.000 to auf 11,0 Mio.to gesenkt. Die EU erteilte in der letzten Woche Exportlizenzen für 734.000 to Weizen. Mit insgesamt 16,954 Mio.to bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (19,911 Mio.to). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 130.000 to und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 2,423 Mio. to.

19.02.2016 Heute neue Weizenausschreibung von der ägyptischen GASC (T)

Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf von einer nicht näher benannten Menge Weichweizen vom Weltmarkt aufgelegt. Die Lieferung soll vom 15.-25. März erfolgen. Es werden Offerten aus den USA, Kanada, Australien, Frankreich, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, der Ukraine sowie aus Rumänien erwartet. Die Frachtpreise sollen separat genannt werden.
Der letzte Tender am vergangenen Sonntag wurde, wie auch schon eine frühere, abgebrochen, weil die geforderten Preise dem Einkäufer zu hoch erschienen. Trotz ihrer sehr guten Versorgungslage sind die Verkäufer mit ihren Offerten vorsichtig, denn die Qualitätsbewertung des Weizens, speziell die Tolerierung von international üblichen Mutterkornpilz-Toleranzen, war in den letzten Wochen sehr umstritten. Deshalb hatte der ägyptische Agrarminister an alle potentiellen Anbieter eine schriftliche Garantie versandt, in der er sich verpflichtet, 0,05 % Mutterkornpilze im Weizen zu tolerieren.

19.02.2016 Weizenkurse: Handelswoche könnte positiv enden (V)

Chicago-Weizen könnte heute nach drei Wochen seine erste Handelswoche mit einem Plus beenden, auch wenn gestern wie heute die Kurse wieder unter Druck stehen. Trotz der guten weltweiten Versorgungslage haben die Fondsgesellschaften in dieser Woche damit begonnen, Short-Positionen glattzustellen.
Die Wachstumsbedingungen auf der Nordhalbkugel für Weizen sind hervorragend und sowohl in den USA als auch in Europa werden sehr hohe Endbestände erwartet. Von den Kurssteigerungen zu Beginn der Woche bleibt heute gerade mal ein Wochenplus Plus von 1 % übrig.
Der französische Marktanalyst FranceAgriMer hob gestern seine Schätzung für die französischen Weizenendbestände 2015/16 von 5,8 auf 6 Mio. Tonnen an. Das ist der größte Bestand seit 17 Jahren. Für die Saison danach 2016/17 schätzt das Beratungsunternehmen Strategie Grains nun aber eine Steigerung des Weizenexports aus der EU au über 30 Mio. Tonnen, das sind 1,7 Mio. Tonnen mehr als in der Schätzung des Vormonats.

18.02.2016 EU importiert diese Woche 115.209 Tonnen zollfreien Weizen aus der Ukraine(A)

EU hat in dieser Woche den zollfreien Import von 115.209 Tonnen Weizen aus der Ukraine im Rahmen einer Importquote genehmigt. Von der Gesamtquote von 950.000 Tonnen können bis Jahresende noch 316.000 Tonnen importiert werden. Quelle: Reuters

18.02.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen (C)

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 734.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 16,954 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (19,911 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 130.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 2,423 Mio. Tonnen.

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