Matif: Milling Wheat Nr. 2 Mai 2016

30.05.2016 Algeriens OAIC legt Ausschreibung zum Kauf von Mahlweizen auf

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat heute einen Tender zum Kauf von Mahlweizen zur Lieferung im August aufgelegt. Gesucht werden nominal 50.000 Tonnen, aber Algerien bezieht in der Regel mehr. Die Ausschreibung endet am 1. Juni.

30.05.2016 Russland: IKAR schätzt Weizenernte 2016 auf 63,5 Mio. Tonnen

Russlands Agrarberatungsunternehmen IKAR hat seine Prognose der russischen Weizenernte 2016 um über 1 Mio. Tonnen auf über 63,5 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der gesamten russischen Getreideernte wurde unverändert auf 107 Mio. Tonnen belassen. Quelle: Reuters 

30.05.2016 Ägypten hat bisher 4,537 Mio. Tonnen Weizen von lokalen Farmern gekauft

Ägyptens Regierung hat bisher 4,537 Mio. Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt gekauft. Das Ziel der Regierung von 4 Mio. Tonnen wurde damit bereits übertroffen. Ägyptens Agrarministerium bestätigte, dass man die gesamten Offerten von den örtlichen Farmern aufnehmen werde, bis die Ernte abgeschlossen sei. Das wird in diesem Jahr bereits Mitte Juni der Fall sein.
Die ägyptische Regierung hatte zusätzliche Lagerkapazitäten geschaffen und damit die Aufnahme der Ernte beschleunigt. Die Farmer erhalten für ihren Weizen einen Festpreis von 420 ägyptischen Pfund (42,6 €) pro ardeb (150 kg), nachdem die Regierung zuvor den Vorschlag von Fachleuten abgelehnt hatte, in diesem Jahr nur Weltmarktpreise zu zahlen.
Die Preise liegen also weit über dem Weltmarktniveau und die Farmer werden dadurch ermutigt, trotz der Wetterrisiken weiterhin Weizen anzubauen. Die Subvention hatte im Vorjahr dazu geführt, dass importierter Weizen zur eigenen Ernte umgewidmet wurde und dafür Subventionen erschlichen wurden.
Ägyptens Getreideernte beginnt im April und endet im Juli. In dieser Zeit werden die Interventionsläger des Landes mit lokalem Weizen aufgefüllt. Das waren 5,3 Mio. Tonnen im Vorjahr und 3,7 Mio. Tonnen im Jahr davor.

30.05.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago beendeten den letzten Tag der Handelswoche vor dem verlängerten Wochenende auf nahezu unverändertem Niveau zum Vortag. Im Vergleich zur Vorwoche legten sie um 2,9% bzw. 13,75 US-Cent zu. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte. Heute bleiben die US-Börsen aufgrund des Feiertages "Memorial Day" geschlossen. Der Börsenhandel mit Agrarrohstoffen beginnt mit dem Start der elektronischen Nachtbörse morgen früh um 02:00 Uhr. An der Euronext in Paris schlossen die Weizennotierungen mit leichten Verlusten. Die EU-Kommission hat ihre Ernteschätzung für Weizen kräftig angehoben, gleichzeitig aber die erwarteten Endbestände gesenkt, da in der nächsten Vermarktungsperiode das Extra-Angebot zu einem größeren Exportvolumen führen dürfte. Sie schätzt die Weizenernte 2016 auf 145,1 Mio. Tonnen, im Vormonat ging man noch von 142,8 Mio. Tonnen aus. Damit bleibt die Ernteschätzung aber immer noch deutlich unter der Produktion in 2015 zurück, die bei 151,6 Mio. Tonnen lag.

29.05.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 17.05. - 24.05. um 12.103 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 4.958 Kontrakte. 89.636 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 24.05.16. Damit erhöhten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 17.061 Lots zur Vorwoche.

 

27.05.2016 Algerien kauft Durum-Weizen

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer hat ca. 130.000 Tonnen Durum-Weizen zum Preis von Rund $290,00/Tonne c&f im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens gekauft. Das berichten europäische Händler. Zur Herkunft wurden keine Angaben gemacht. Es wird jedoch vermutet, dass das Gros der Ware aus Mexiko stammt. Die Lieferung soll im Zeitraum Juli - Mitte August erfolgen. Quelle: Reuters

27.05.2016 China verkauft 889.094 Tonnen Mais aus der staatlichen Reserve

China hat aus seiner staatlichen Getreide-Reserve heute 889.094 Tonnen Mais verkauft, so steht es auf der Regierungswebsite. Das Getreide stammt aus dem Jahr 2012 und 24.134 Tonnen kamen damals aus den USA.
Von der in einer Ausschreibung angebotenen Menge wurden 43 % verkauft.
Es ist die erste Ausschreibung dieser Art in diesem Jahr und so auch die erste, seit die Regierung im März die Entscheidung gefällt hat, das Interventionssystem für Mais aufzugeben.
Ab dem 31. Mai bis zum 2. Juni sollen zusätzlich auch Weizen- Reis- und Rapssaatölbestände aus staatlichem Besitz Chinas versteigert werden.

27.05.2016 Getreidevegetation in Frankreich hinkt im Wachstum ein wenig hinterher

In Frankreich, dem größten Getreideproduzenten in der EU, hinkt das Wachstum dem durchschnittlichen Vegetationsfortschritt hinterher. Das zeigen heute die Daten von FranceAgriMer. Begründet wird der Rückstand mit dem kalten und nassen Wetter im Frühjahr.
Bis zum 23. Mai hatten die dortigen Farmer 95 % der geplanten Maisflächen bestellt. Letzte Woche waren es 90 % und zum gleichen Termin im Vorjahr waren es 99 %.
81 % der Maispflanzen sind aufgelaufen, (Vorwoche 55%, Vorjahr 93 %). Das bedeutet, dass das Wachstum 11 Tage hinter dem durchschnittlichen Werten früherer Jahre zurück liegt. Häufige Regenfälle und kühle Temperaturen hatten die Maisaussaat verzögert; das Wachstum von Wintergetreide hatte sich zuletzt ebenfalls verzögert, nachdem es anfänglich den üblichen Entwicklungen weit voraus war.
57 % aller Weichweizenbestände sind jetzt in der Ährenbildung, was im Vergleich zum 5-Jahres-Mittel vier Tage später ist. (Vorwoche 31 %, Vorjahr 74 %). Dagegen sind alle Wintergerstenbestände in der Ährenbildungsphase, was sechs Tage hinter dem 5-Jahres-Mittel zurück liegt.
Bei der Sommergerste sind 7 % der Bestände beim Ährenschieben. Damit sind die Bestände im Durchschnitt um neun Tage zurück.
Die Winterweizenbestände sind in Frankreich meist in einem guten Zustand. 83 % wurden mit „gut bis exzellent“ eingestuft, in der Vorwoche waren es allerding 91 % und vor einem Jahr lag man bei 91 %. Bei der Wintergerste wurden 83 % als gut bis exzellent eingestuft (Vorwoche: 84 %, Vorjahr 93 %).
Das Mais-Rating liegt derzeit bei 84 % g/e.

27.05.2016 Argentiniens Farmer konzentrieren sich auf die Sojabohnenernte

Die Sojabohnenernte 2015/16 kommt in Argentinien jetzt gut voran, nachdem es in den letzten Wochen trocken war. Das meldete gestern die Buenos Aires Grains Exchange. Im April, zu Beginn der Haupternte, hatten drei Wochen lang Starkregenfälle in 50 % der Regionen die Feldarbeiten unmöglich gemacht und große Ernteschäden verursacht. Daraufhin waren die Sojabohnenpreise stark gestiegen und es gibt Befürchtungen, dass in der jetzt folgenden Vermarktungsperiode Lieferengpässe auftreten.
Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Sojaöl und Sojaschrot und der drittgrößte Exporteur von Sojabohnen.
Nach Aussagen der Börse haben Stürme und Starkregen in der Hälfte aller Anbauregionen den Verlust von 1,65 Mio. Hektar Sojabohnen-Anbauflächen verursacht. Trotzdem halten die Analysten der Börse eine Gesamternte von 56 Mio. Tonnen Sojabohnen, wie bereits in ihrer letzten Schätzung, für möglich. Regionen in denen der Regen keinen Schaden verursachte, wie Buenos Aires und La Pampa, brachten Rekorderträge.
Bis Donnerstag ernteten die dortigen Farmer 72,1% der 20,1 Mio. Hektar Sojabohnen. In der letzten Woche wurden also 11 % der Flächen geerntet, man ist aber noch 18,2 % hinter dem Vorjahresfortschritt zurück. Letzte Woche hieß es aus Analystenkreisen, das 25 % der Sojabohnen verloren seien.
Die aktuelle Maisernte in Argentinien kam zuletzt hingegen nur schleppend voran, da die Farmer sich auf die Sojabohnenernte konzentrieren und die nassen Böden die Arbeit beschwerlich machen.
Argentinien ist auch der viertgrößte Maisexporteur der Welt und sollte in diesem Jahr 25 Mio. Tonnen Mais ernten, so die Börse. Bisher seien 29,1 % der Maisflächen abgeerntet.
Die Aussaat von Weizen für die Saison 2016/17 hat auf 3,9 % der 4,5 Mio. Hektar geplanten Flächen gerade begonnen.

27.05.2016 Getreidemail

Technische Käufe, Spreadaktivitäten mit Mais sowie Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Kursgewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen für das Vermarktungsjahr 2016/17 mit 354.500 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 7.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und verzeichneten auf allen Termin Gewinne. Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 740.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 28.227 Mio. Tonnen liegt das aktuelle Ergebnis nur noch ca. 1 Mio. Tonnen hinter dem Ergebnis des Vorjahres (29,314 Mio. Tonnen). Die Europäische Kommission erhöhte darüber hinaus den Ausblick für die Weichweizenproduktion 2016 in der EU von 142,8 Mio. Tonnen auf 145,1 Mio. Tonnen. Prämien in Hamburg: 10 Euro unter Paris Dezember 16

26.05.2016 EU hebt Prognose für Weizenernte an

Die EU-Kommission hat heute ihre Ernteschätzung für Weizen kräftig angehoben, gleichzeitig aber die erwarteten Endbestände gesenkt, da in der nächsten Vermarktungsperiode das Extra-Angebot zu einem größeren Exportvolumen führen dürfte.
In ihrer monatlichen Angebots- und Nachfrage Schätzung auf der EU-Website schätzt die Kommission die Weizenernte 2016 heute auf 145,1 Mio. Tonnen, im Vormonat ging man noch von 142,8 Mio. Tonnen aus. Damit bleibt die Ernteschätzung aber immer noch deutlich unter der Produktion in 2015 zurück, die bei 151,6 Mio. Tonnen lag.
Die Ertragsschätzung bleibt bei einem überdurchschnittlichen Wert, da die Vegetationsbedingungen in der gesamten EU gut seien.
Die Bestände am Ende der nächsten Vermarktungsperiode werden jetzt auf 18,4 Mio. Tonnen geschätzt, nach 18,9 Mio. Tonnen im Vormonat. Daraus ist abzuleiten, dass die Exporte sowohl in der laufenden Saison als auch im kommenden Vermarktungszeitraum hoch sein werden. Für die aktuelle Saison wurde der Export jetzt auf 30 Mio. Tonnen angehoben, nach 29 Mio. Tonnen im letzten Monat. Für nächstes Vermarktungsjahr geht man von 29 Mio. Tonnen Weizenausfuhren aus.
Die höheren Exporte tragen dann auch dazu bei, dass die Endbestände jetzt auf 17,5 Mio. Tonnen geschätzt werden, nach geschätzten 18,3 Mio. Tonnen im April. Damit ist der Anfangsbestand für 2016/17 niedriger.

26.05.2016 Europäische Kommission erhöht Prognose der EU-Weichweizenproduktion 2016

Die Europäische Kommission hat den Ausblick für die Weichweizenproduktion 2016 in der EU von 142,8 Mio. Tonnen auf 145,1 Mio. Tonnen erhöht.
Weitere Prognosen:
EU-Maisproduktion 2016: 65,8 Mio. Tonnen (Vormonat: 65,3 Mio. Tonnen)
EU-Gerste-Produktion 2016: 62,2 Mio. Tonnen (Vormonat: 61,7 Mio. tonnen)
EU-Rapssaat-Produktion 2016: 22,0 Mio. Tonnen (Vormonat. 22,3 Mio. Tonnen)

26.05.2016 IGC rechnet für 2016/17 mit der zweitgrößten Getreideernte aller Zeiten

Das International Grains Council (IGC) hat die Prognosen für die globale Weizen- und Maisernte in der Saison 2016/17 erhöht, weil sich die Aussichten weiter verbessert haben. Erwartet wird die zweitgrößte Getreideernte, die jemals eingefahren wurde.
Für die globale Weizenernte 2016/17 wurde die Prognose von 717 Mio. Tonnen auf 722 Mio. Tonnen erhöht. Im Vorjahr wurde die bisherige Rekordmenge von 736 Mio. Tonnen geerntet.
Die Aufwärtskorrektur wurde maßgeblich beeinflusst durch höhere Ernteprognosen für Russland, den Vereinigten Staaten und Frankreich. Die Ernteeinbußen in Marokko aufgrund der schwersten Dürre seit 30 Jahren konnte dadurch überkompensiert werden.
Beim Mais rechnet das IGC mit einer Erntemenge von 1,003 Mrd. Tonnen im Vermarktungsjahr 2016/17. Die vorherige Prognose lag bei 998 Mio. Tonnen. Im Vorjahr wurden 971 Mio. Tonnen Mais geerntet. Grund für die Aufwärtskorrektur ist eine gestiegene Erwartung an die US-Maisernte. Sie wird gegenwärtig auf 355,3 Mio. Tonnen geschätzt (Vormonat: 350,2 Mio. Tonnen).
Die Prognose der Sojabohnenproduktion 2016/17 wurde von 319 Mio. Tonnen auf 320 Mio. Tonnen erhöht. Für die Saison 2015/16 wurde die Prognose aufgrund der reduzierten Erwartungen für Argentinien und Brasilien um 6 Mio. Tonnen auf 314 Mio. Tonnen Sojabohnen gesenkt. Im Vergleich zum 5-Jahres-Durchschnitt wäre das immer noch ein Anstieg um 14%.

26.05.2016 EU erteilte Exportlizenzen für 740.000 Tonnen Weizen
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 740.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 28.227 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (29,314 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 57.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 3,182 Mio. Tonnen.
26.05.2016 Russland: Sovecon erwartet Getreideernte 2016 von 107 Mio. Tonnen
Russlands Agrarberatungsunternehmen Sovecon hat seine Prognose für Russlands Getreidernte 2016 auf 107 Mio. Tonnen von vorher 105,4 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der russischen Weizenernte wurde von 61,1 Mio. Tonnen auf 64 Mio. Tonnen erhöht.
Für Russlands Getreideexporte 2016/17 liegt die Prognose von Sovecon gegenwärtig bei 35 Mio. Tonnen. Darin enthalten sind 25 Mio. Tonnen Weizen. Das Vermarktungsjahr 2016/17 beginnt am 1. Juli. Gestern veröffentlichten das russische Beratungsunternehmen IKAR und das russische Landwirtschaftsministerium ihre Prognosen für die Gereideernte 2016. Quelle: Reuters
26.05.2016 Chinas Maisüberschuss wird U.S. Weizen unter Druck setzen

Chinas Anstrengungen, seine Maisbestände abzubauen führen bereits dazu, dass die Importe von Mais, Sorghum und DDGs dramatisch einbrechen. Jetzt kommen wohl auch die Weizenpreise in den USA unter Druck, da eine große Ernte ansteht.
Bereits vor zwei Monaten hatte China angekündigt, dass man die Maisintervention beenden will. Diese hatte in den letzten Jahren dazu geführt, dass dort nun die größten Maisvorräte der Welt angesammelt wurden. Die Prämien auf lokalen Mais führten dazu, dass von den großen Verbrauchern Mais und alternative Produkte importiert wurden. Davon profitierten in erster Linie Exporteure in den USA.
In Kansas, dem Top-Sorghum Produzenten in den USA, türmen sich bereits jetzt unverkaufte Vorräte, da China keine neune Verträge mehr abschließt. Am 1. März 2016 waren es so viele Vorräte, wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Im März exportierte die USA noch 497.335 Tonnen Sorghum nach China, im März 2015 waren es noch 1,131 Mio. Tonnen.
Die Vorräte blockieren jetzt den teuren Silo Raum und die bevorstehende große Weizenernte muss ins Flächenlager. Die Prämien für Kassaware (Weizen und Sorghum) ist in Kansas auf einem 6-Jahres-Tief angelangt. Das USDA erwartet zum Ende der kommenden Vermarktungsperiode einen Weizenendbestand von 1,029 Mrd. Buschel (=280 Mio. Tonnen), das wäre der größte Weizenvorrat in den USA seit 1987/88.

Quelle: Reuters

26.05.2016 Spekulation in Sojaschrot treibt eine Rally in Sojabohnen an

Die Kurse der CBoT-Sojabohnen erreichten gestern ein Zwei-Wochen-Hoch, angetrieben von steigenden Kursen des Sojaschrots, das einen 18-Monats-Peak erreichte. Begründet wird das Ganze von wirtschaftlichen Problemen der Sojaindustrie in Argentinien, einem maßgeblichen Exporteur dieser beiden Produkte.
Spekulativ eingenommene Long-Positionen tragen zu der Rally bei, seit es im April in Argentinien so starke Regenfälle gab, dass vier bis acht Mio. Tonnen der Erne verloren scheinen. Die Exporte könnten um 25 % zurückgehen.
Nicht kommerzielle Anleger haben ihre Long-Positionen fortwährend aufgestockt und erreichten mit ihrem Engagement in Sojaschrot ein Neun-Monats-Hoch an Long-Kontrakten. Die Rabo-Bank warnt davor, dass es zu Kursrückschlägen kommt, sobald die Anleger damit beginnen, ihre Gewinne mitzunehmen.
Gestern waren auch die institutionellen Anleger Käufer von Long-Positionen in Sojabohnen, Mais und Weizen.

26.05.2016 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondgesellschaften aufgrund der guten Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Aufschlägen schließen. Regenfälle in den südlichen US-Weizenanbaugebieten, die zu einer Verzögerung beim Start der Winterweizenernte führen, gaben dem Markt zudem Unterstützung. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.000 CBoT Weizenkontrakte. Die eCBoT handelt heute Morgen leicht fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den verbesserten Vorgaben aus Übersee folgen und legten bei schwachen Umsätzen auf allen Terminen leicht zu. Das russische Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose der Getreideernte 2016 unter der Prämisse vorteilhaften Wetters von 104 Mio. Tonnen auf 106 Mio. Tonnen erhöht. Russlands IKAR liegt mit seiner ebenfalls gestern veröffentlichen Prognose bei einer Erntemenge von 107 Mio. Tonnen. 2015 wurden 104,8 Mio. Tonnen Getreide geerntet.
Prämien in Hamburg = 10 Euro/to unter Dezember 2016.

25.05.2016 Ägypten: Lokale Weizeneinkäufe haben Zielmenge bereits übertroffen

Ägyptens Handelsminister Khaled Hanafi sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass man in der laufenden Saison (Juli 15 - Juni 16) bisher 4,076 Mio. Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt gekauft habe. Damit wurde das ursprünglich gesetzte Ziel von 4 Mio. Tonnen bereits übertroffen. Bis Mitte Juni sollen weitere Einkäufe auf dem lokalen Markt folgen, so Hanafi weiter. Quelle: Reuters

25.05.2016 Indiens Müller haben 500.000 Tonnen Weizen in Australien und Frankreich gekauft

Händler aus Singapur teilten heute mit, dass indische Müllereibetriebe insgesamt 500.000 Tonnen Weizen in Australien und Frankreich gekauft haben. Die Lieferungen sollen im Juli bis September dieses Jahres stattfinden.
Indiens Weizenimporte könnten fünfmal so groß ausfallen, eine Umfrage unter Experten hatte letzte Woche ergeben, dass Indien einen Importbedarf von 2,75 Mio. Tonnen hat, nachdem Trockenheit durch das Wetterphänomen El Nino sowie Regen zur Unzeit zur kleinsten Weizenernte seit 2011 führte. Einige der Befragten gehen sogar von Importen bis zu 5 Mio. Tonnen aus, wenn die Importzölle von derzeit 25 % entfallen.
Für die kürzlich abgeschlossenen Geschäfte zahlen die indischen Müller zwischen 237 und 243 USD/Tonne c&f für australischen Weizen mit 12,5 % Protein sowie für französischen Weizen mit 11 % Protein rund 200 bis 205 USD/Tonne. Sie kauften 350.000 Tonnen in Australien und 150.000 Tonnen in Frankreich.
Die offizielle Ernteschätzung für Indien liegt bei 94 Mio. Tonnen Weizen, Händler gehen derzeit aber davon aus, dass 5 bis 6 Mio. Tonnen weniger realistischer wären. Im letzten Jahr produzierte Indien 86,53 Mio. Tonnen Weizen. Das hatte bereits zur Folge, dass die Interventionsbestände angegriffen werden mussten; sie sind jetzt bei 22,8 Mio. Tonnen und damit unter der Zielmarke von 30 Mio. Tonnen gefallen.
Ursprünglich hatte die Regierung vor, wieder 30 Mio. Tonnen Weizen bei lokalen Farmern aufzukaufen und zu intervenieren, aber das scheint nicht zu gelingen, genau wie bereits im Vorjahr. Händler erwarten, dass die Importe entsprechend höher ausfallen würden.

25.05.2016 Südkoreas FLC kauft 60.000 Tonnen Futterweizen

Südkoreas FLC (Feed Leaders Commitee) hat 60.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft (ausgenommen sind Südamerika und Dänemark) gekauft. Gezahlt wurde ein Preis von $189,90/Tonne c&f plus $ 1,25/Tonne für die Verladung an einem weiteren Hafen. Verkäufer ist das Handelshaus Concordia. Die Lieferung soll Ende September erfolgen. Quelle: Reuters

25.05.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und die Kurse konnten leicht zulegen. Spreadaktivitäten mit Mais sowie Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften gaben dem Markt Unterstützung, nachdem die Kurse vier aufeinander folgende Sitzungen mit Verlusten schlossen. Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat 100.000 Tonnen Hard Red Winter Weizen optionaler Herkunft gekauft. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures aufgrund der verbesserten Vorgaben aus Übersee von ihren anfänglichen Abschlägen erholen und die Kurse schlossen leicht fester. Der erneut gesunkene Euro erhöht die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Exportmarkt.
Prämien in Hamburg = 10,5 Euro/to unter Dezember 2016.

25.05.2016 CBoT-Weizenkurse auf Erholungskurs

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures steigen seit gestern wieder, weil in den U.S. Plains Regenangekündigt ist, der möglicherweise die reifenden Winterweizen schädigen könnte.
Regenschauer werden im südwestlichen Getreidegürtel der U.S. Plains die bislang guten Erntebedingungen nur verzögern aber im Südosten ist es für die Ernte zu nass.
Die institutionellen Anleger decken deshalb jetzt ihre Shortpositionen ab und so erholt sich der Weizenkurs ein wenig. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Erntemenge kleiner ausfällt und die Qualität sich verschlechtert, meinen heute Morgen Broker in Fernost.
Das USDA hatte zu Beginn dieser Woche 62 % der U.S. Hartweizenbestände noch als gut bis exzellent eingestuft. Im letzten Jahr waren es zu diesem Termin lediglich 45 %.
Aus der Ukraine werden in dieser Vermarktungsperiode 40 Mio. Tonnen Getreide exportiert, ein neuer Rekord, so die Einschätzung des dortigen Getreidehandelsverbands. Die Menge setzt sich zusammen aus rekordverdächtigen 15,6 Mio. Tonnen Weizenausfuhren und 19,5 % Maisexporten.

24.05.2016 Ukraine mit neuem Getreideexport-Rekord

Mit fortwährend starken Exporten wird die Ukraine die Vermarktungssaison für Getreide mit einem neuen Exportrekord beschließen. Das prognostiziert heute der ukrainische Getreidehandelsverband und schätzt, dass 40 Mio. Tonnen Getreide ins Ausland verfrachtet werden. Im Vorjahr waren es 35 Mio. Tonnen. Das Agrarministerium hatte zuletzt eine Exportmenge von 38 Mio. Tonnen geschätzt.
Die Maisexporte würden sich auf 19,5 Mio. Tonnen belaufen, der Weizenexport käme auf 15,6 Mio. Tonnen.

24.05.2016 Jordanien kauft 100.000 Tonnen Weizen
Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat 100.000 Tonnen Hard Red Winter Weizen optionaler Herkunft gekauft, das melden europäische Händler. Gekauft wurde demnach zum Preis von $202/Tonne c&f. Lieferung: erste Oktoberhälfte. Verkäufer war das Handelshaus Ameropa.
Seit Ende 2015 leidet Jordanien darunter, dass sich internationale Handelshäuser bei der Beteiligung an Jordaniens Ausschreibungen zurückhalten. Die letzten 7 Ausscheibungen endeten ohne Geschäftsabschluss. Quelle: Reuters
24.05.2016 Getreidemail

Eine weltweit gute Versorgungslage mit Weizen
sowie schwächere Finanzmärkte ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspektions lagen mit 301.271 Tonnen Weizen am unteren Rand der Markterwartungen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.000 CBoT Weizenkontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen leicht schwächer.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee nicht entziehen und gaben auf allen Terminen nach. Begrenzt wurde das Abwärtspotenzial durch den zuletzt schwächeren Euro und durch die kräftige Export-Nachfrage nach europäischem Weizen. Der Crop Monitoring Service der EU (MARS) hat seine Prognose der durchschnittlichen Weizenerträge 2016 in der Europäischen Union unverändert auf 6,11 Tonnen pro Hektar belassen. Die neue Prognose liegt damit 2,6% unter dem Vorjahresergebnis, jedoch 4,8% über dem 5-jährigen-Durchschnitt.
Prämien in Hamburg = 10,5 Euro/to unter Dezember 2016.

24.05.2016 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 22.05.16 95% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 89%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 95%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 77%.

24.05.2016 US-Sommerweizenbestände: 76% der Bestände erhalten Rating "gut" bis "exzellent"

24.05.2016 US-Winterweizenbestände: USDA belässt Rating unverändert

23.05.2016 MARS belässt Prognose der EU-Weizenerträge unverändert auf 6,11 t/ha
Der Crop Monitoring Service der EU (MARS) hat seine Prognose der durchschnittlichen Weizenerträge 2016in der Europäischen Union unverändert auf 6,11 Tonnen pro Hektar belassen. Die neue Prognose liegt damit 2,6% unter dem Vorjahresergebnis , jedoch 4,8% über dem 5-jährigen-Durchschnitt.
Bei der Gerste (Sommer- und Wintergerste) wurde die Prognose leicht erhöht von 4,94 Tonnen pro Hektar auf 4,99 Tonnen pro Hektar.
Ebenfalls erhöht wurde die Prognose der Maiserträge von 7,06 Tonnen pro Hektar auf 7,31 Tonnen pro Hektar. Quelle: Reuters
23.05.2016 Ukraine: Sommergetreideaussaat nahezu abgeschlossen

Ukraines Landwirte haben die Sommergetreideaussaat 2016 nahezu abgeschlossen. Mit 7,0 Mio. Hektar wurden 96% der geplanten Flächen bestelllt. Das teilte das Landwirtschaftsministerium am heutigen Montag mit. Zunächst lag die Prognose der Aussaatfläche für Sommergetreide bei 7,5 Mio. Hektar, später wurde sie dann auf 7,3 Mio. Hektar reduziert. Eine Begründung wurde nicht genannt.
Sommerweizen wurde ausgesät auf 166.000 Hektar, beim Mais sind es 4,3 Mio. Hektar.
Das Agrar-Beratungsunternehmen UrkAgroConsult teilte im vergangenen Monat mit, dass man eine Getreideernte 2016 in der Ukraine von 54,9 Mio. Tonnen erwartet. 2015 wurden 57,9 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Beim Weizen erwarten Analysten einen Rückgang der Ernte auf 21,5 Mio. Tonnen (Vorjahr: 24,8 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters

23.05.2016 Russlands Weizenexporte 13 % über Vorjahr

Die Preise für russischen Exportweizen sanken zum Ende der letzten Woche, da für die neue Ernte (im Juli) Platz benötigt wird. Damit folgen die Kurse dem allgemeinen Trend an den Weizenbörsen der Welt.
Schwarzmeerweizen der alten Ernte mit 12,5 % Protein kostet jetzt 191,5 USD/Tonne fob, so der Marktanalyst IKAR. Preise für die neue Ernte zur Lieferung im Juli und August kostete zum Ende der vergangenen Woche 176,5 USD/Tonne. Die Weizenkurse an der CBoT sanken in den letzten vier Sitzungen wegen dem großen weltweiten Angebot.
Russland exportierte seit dem 1. Juli 2015 bis zum 18. Mai diesen Jahres 31,9 Mio. Tonnen Getreide ist auf der russischen Regierungswebsite nachzulesen. Das sind 13 % mehr als vor einem Jahr. Bis zum Ende der aktuellen Vermarktungsperiode dürften 33 Mio. Tonnen ins Ausland gelangen, davon 23,3 Mio. Tonnen Weizen.
Preise für lokalen Weizen der Klasse III im europäischen Teil Russlands kosteten 200 Rubel mehr als in der Vorwoche. Umgerechnet waren das 168 USD/Tonne ab Verladestation.
Regnerisches Wetter hat den Fortschritt der Sommergetreideaussaat verzögert. Man ist aber noch weiter als vor Jahresfrist. 68 % der geplanten Fläche von 21,1 Mio. Hektar waren bis zum 20. Mai gesät, vor einem Jahr waren es 18,8 %. Der Sommerweizen war zu 59 % gesät auf einer geplanten Gesamtfläche von 7,8 Mio. Hektar. Das sind 6 Mio. Hektar mehr als vor einem Jahr.

23.05.2016 Ägypten kaufte bis heute bisher 3,83 Mio. Tonnen Weizen von lokalen Farmern

Seit Beginn der diesjährigen Getreideernte in Ägypten hat die dortige GASC bisher 3,83 Mio. Tonnen Weizen von den Farmern im Land zu Vorzugspreisen bezogen. Der weltweit größte Weizenimporteur plant bis zu 4 Mio. Tonnen Weizen am lokalen Markt aufzukaufen. Die Getreideernte in Ägypten wird üblicherweise Anfang Juli abgeschlossen.

23.05.2016 Israel: Käufergruppe sucht per Tender Mais, Futterweizen und Futtergerste

Eine israelische Käufergruppe hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 108.000 Tonnen Mais, 20.000 Tonnen Futterweizen und 15.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft ausgeschrieben, so europäische Händler. Die Angebotsfrist endet demnach am 25. Mai. Quelle: Reuters

23.05.2016 Algerien: OAIC sucht Durum Weizen für Juli/August

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von 50.000 Tonnen Durum Weizen ausgeschrieben, so europäische Händler. Gesucht wird die Ware demnach zur Lieferung im Juli/August. Die Angebotsfrist endet am 25. Mai. Die Mengenangaben in Algeriens Ausschreibungen lauten in der Regel auf 50.000 Tonnen. Gewöhnlich liegt die gekaufte Menge aber deutlich darüber. Quelle: Reuters

23.05.2016 Argentinien sät 5,3 Mio. Hektar Weizen

Die argentinische Regierung teilte am vergangenen Donnerstag mit, dass die Weizenanbaufläche in diesem Jahr auf 5,3 Mio. Hektar für die Ernte 2016/17 ausgeweitet wird. Das wäre die größte Anbaufläche seit neun Jahren. Zu Beginn der Feldbestellungen waren die Analysten noch von 4,5 Mio. Hektar ausgegangen, weil heftige Regefälle im April die Bestellung der Ackerflächen erschwerte.
Außerdem hat das dortige Agrarministerium seine Schätzung für die Maisernte 2015/16 von 37 Mio. Tonnen auf 37,9 Mio. Tonnen angehoben.
Die Agrarproduktion und die -Exporte aus dem südamerikanischen Land sind seit dem Amtsantritt des wirtschaftsliberalen Präsidenten Mauricio Macri deutlich gestiegen, wie die erwartete Flächenausweitung für Weizen zeigt.
Argentinien gehört zu den großen Weizenexporteuren und ist der viergrößte Maisexporteur der Welt.

23.05.2016 CBoT-Weizenkurse seit Tagen unter Druck

Unter dem Eindruck weltweit wachsender Getreidebestände standen die Kurse des CBoT-Weizenfutures in den letzten Tagen wieder unter Druck. Dazu trägt auch der wieder erstarkte US-Dollar bei, der wegen einer bevorstehenden Zinserhöhung letzte Woche gegenüber einem Korb von anderen großen Währungen anstieg.
Einzig die festen Kurse im Sojabohnenkomplex sind fundamental begründet, Mais und insbesondere Weizen gibt es aber in den kommenden Monaten im Überfluss, so die heutige Tagesbotschaft der Agrarmarktanalysten in Australiens National Bank. Die Weizenkurse gaben an den letzten drei Handelstagen um 3 % nach.

21.05.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 10.05. - 17.05. um 884 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 4.722 Kontrakte. 72.575 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 17.05.16. Damit reduzierten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 5.606 Lots zur Vorwoche.
20.05.2016 Die Bullen setzen sich heute wieder durch

Allen Widerständen zum Trotz setzen sich heute die Bullen bei den Agrarfutures wieder durch. CBoT-Maisfutures waren vor einer halben Stunde mit 1,41 % im Plus, die Sojabohnen notieren zur Stunde 1,14 % höher als gestern und der Weizenfuture in Chicago ist mit +4 Cent gegenüber dem gestrigen Schlusskurs knapp 1 % im Plus.
In Argentinien ist die Sojabohnenernte mit derzeit 65 % zwar gegenüber der Vorwoche (56%) fortgeschritten aber liegt immer noch weit hinter den 87 % am gleichen Termin im Vorjahr zurück. Die Maisernte startet in Argentinien ebenfalls sehr langsam – es sind jetzt 28 % geerntet gegenüber 46 % zum gleichen Termin im Vorjahr.
Der Weizenanbau in Argentinien wird um 21 % ausgeweitet und erreicht damit die größte Anbaufläche seit neun Jahren. Analysten waren aber von einer Flächenausweitung von 25 % ausgegangen, sodass die Plus 21 % jetzt bullisch wirken.

20.05.2016 FranceAgriMer: Maisaussaat in Frankreich zu 91% erfolgt
Frankreichs Landwirte haben per 16. Mai 91% der geplanten Flächen mit Mais bestellt. In der Vorwoche waren es 78%. Im 5-jährigem Durchschnitt liegt die Quote allerdings bei 96%. Grund dafür ist das kalte und nasse Wetter im Frühjahr. Das hat zu einer Verzögerung von 15 Tagen geführt, verglichen mit dem 5-jährigem-Durchschnitt.
Beim französichem Winterweizen werden 86% der Bestände mit "gut" bis "exzellent" bewertet. In der Vorwoche waren es noch 87%. Der Vorjahreswert betrug 91%. Quelle: Reuters
20.05.2016 Getreidemail

Der festere US-Dollar aufgrund einer möglichen Erhöhung des US-Leitzinses in Kürze ließ die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen für das Vermarktungsjahr 2015/16 mit 175.200 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen und für das Jahr 2016/17 mit 573.500 Tonnen US-Weizen darüber.
Zur Stunde handelt die e-CBoT leicht fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben ebenfalls nach. Die Europäische Kommission erteilte zuletzt Exportlizenzen für 928.000 Tonnen Weizen. Mit 27.487 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (29,086 Mio. Tonnen). Das Agrar-Beratungsunternehmen Strategie Grains erhöhte seine Prognose der EU Weichweizenproduktion 2016/17 um 2 Mio. Tonnen (zur April-Prognose). Aktuell rechnet das Unternehmen mit einer Produktionsmenge von 144,7 Mio. Tonnen (2015/16: 150,8 Mio. Tonnen).

19.05.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 928.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 27.487 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (29,086 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 19.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 3,125 Mio. Tonnen.

 

19.05.2016 Strategie Grains erhöht Prognose der EU-Weizenernte

Das Agrar-Beratungsunternehmen Strategie Grains hat seine Prognose der EU Weichweizenproduktion 2016/17 um 2 Mio. Tonnen (zur April-Prognose) erhöht. Aktuell rechnet das Unternehmen von einer Produktionsmenge von 144,7 Mio. Tonnen. Begründet wird die Anhebung mit verbesserten Ertragsaussichten in Zentral- und Südeuropa. Im Vergleich zum Rekordjahr 2015/16 wäre das ein Rückgang um 3%.
Die Prognose der EU Gerste-Produktion 2016/17 erhöhte Strategie Grains um 1 Mio. Tonnen auf 61,5 Mio. Tonnen. Hauptsächlich aufgrund einer ausgeweiteten Produktion in Spanien, Ungarn, Bulgarien und Rumänien sowie aufgrund gestiegener Ertragsprognosen. Damit wäre die EU Gersteernte jedoch weiterhin um 1% höher als die Ernte 2015/16.
Per 13. Mai ist das Wintergetreide in Zentral- und Südosteuropa in guter Verfassung und die Ertragserwartungen sind hoch. In Teilen Frankreichs und dem Vereinigten Königreich bestehen gewisse Unsicherheiten wegen der sehr hohen Inzidenz in Bezug auf Parasitenbefall. In Polen, Norddeutschland und Skandinavien waren die Bedingungen während der Aussaat im Herbst und im Winter nicht optimal.
Die Maisaussaat in der EU ist mittlerweile weit fortgeschritten nach dem langsamen Start aufgrund nasser und kalter Wetterbedingungen in Frankreich, Spanien und Italien. Auf 62,7 Mio. Tonnen wird die Maisernte geschätzt. Das wären 700.000 Tonnen weniger, als in der April Prognose. Grund dafür sind Anbauflächenreduzierungen hauptsächlich in Frankreich und in Ungarn. Zur Ernte 2015/16 (57,3 Mio. Tonnen), die unter einer Hitzewelle und unter Trockenheit litt, wäre das allerdings ein Anstieg um 9%. Im Jahr davor wurden 75,7 Mio. Tonnen Mais geerntet.

19.05.2016 Phillippinen kauften über 150.000 Tonnen Futterweizen

Futtermittelhersteller von den Phillippinen haben über 150.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens gekauft. Europäische Händler glauben, dass die Ware aus der Schwarzmeer-Region oder aus der Europäischen Union stammt. Quelle: Reuters

19.05.2016 Getreidemail

Uneinheitlich schlossen gestern die Weizennotierungen den Handel in Chicago, wobei die vorderen Fälligkeiten leicht nachgaben. Technische Verkäufe, ein festerer US-Dollar sowie die weltweit gute Versorgungslage mit Weizen belasteten hierbei den Markt. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte. Bangladesch´s staatlicher Getreideeinkäufer sucht per Tender 50.000 Tonnen Weizen. Heute um 14:30 Uhr veröffentlicht das USDA das Volumen der US-Export-Abschlüsse der vergangenen Woche. Beim Weizen rechnen Analysten mit einer Menge von bis zu 250.000 Tonnen für das Vermarktungsjahr 2015/16 und 200.000 - 400.000 Tonnen für das Vermarktungsjahr 2016/17. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse schwächer.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures bei geringem Handelsvolumen auf unverändertem bis leicht schwächerem Niveau. Das bisher kühle, trockene Wetter im Frühjahr in der EU hat das Wachstum der Winterweizenbestände etwas verlangsamt, der Zustand ist aber weiterhin gut.

19.05.2016 CBoT-Mais gibt nach Monatshoch heute Morgen Gewinne ab

Die CBoT-Maisfutures geben heute Morgen ein wenig vom Gewinn der letzten Tage ab. Der feste Kurs des US-Dollars verleitet einige Investoren dazu, ihre Ergebnisse aus spekulativen Long-positionen mitzunehmen. Gestern war der Kurs des Frontmonats auf ein Monats-Hoch gestiegen.
Der US-Dollar notiert aktuell mit 0,89 zum Euro auf einem Mehrwochen-Hoch, weil ein Protokoll der Federal Reserve (FED), das gestern bekannt wurde, die Erwartungen wiederbelebt, dass im Juni die Zinsen in den USA steigen. Das ist für die Mais-, Soja- und Weizenexporte aus den USA schlecht.
Allzu tief dürften die Maiskurse aber nicht sinken, da sich die Maisaussaat im Mittleren Westen der USA aufgrund von kaltem und nassem Wetter verzögert. Gestern wurden die Maiskurse noch durch die Erwartung gestützt, dass die USA für kommendes Jahr eine höhere Treibstoff-Beimischung von auf Mais basierendem Ethanol beschließen will. Die US-Umweltschutzbehörde schlug gestern vor, diese Ethanol Menge von 18,11 Mrd. Gallonen auf 18,8 M rd. Gallonen zu erhöhen.

18.05.2016 Südkorea: Nonghyup Feed Inc. kauft 70.000 Tonnen Futterweizen
Südkoreas Nonghyup Feed Inc. hat weitere 70.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens gekauft, das heute endete. Das melden europäische Händler. Gestern wurde bereits der Kauf von 65.000 Tonnen gemeldet.
Der heutige Kauf erfolgt zum Preis von $197,75 pro Tonne c&f zzgl. einer Gebühr von $1,50 pro Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen. Die Lieferung soll um den 20. August erfolgen. Quelle: Reuters
18.05.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago auf einem Zwei-Wochen-Hoch schließen.
In Teilen des Mittleren Westens und den US-Plains befürchtet man aufgrund hoher Niederschläge Qualitätsprobleme. Der Zustand der US-Winterweizenbestände hat sich im Vergleich zur Vorwoche aber kaum verändert. 62% der Bestände befinden sich in einem guten bis exzellenten Zustand (unverändert zur Vorwoche). Mit 367.881 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspectionen am unteren Rand der Markterwartungen.
Zur Stunde handelt die eCBoT leicht fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen weiter zulegen. Der Deutsche Raiffeisenverband prognostiziert für die deutsche Weizenernte 2016 einen Rückgang um 3,7% auf 25,57 Mio. Tonnen. Mitte April rechnete man mit einer Weizenernte von 26,1 Mio. Tonnen.

18.05.2016 Bangladesch sucht Weizen

Bangladesch staatlicher Getreideeinkäufer sucht per Tender 50.000 Tonnen Weizen. Die Angebotsfrist endet am 5. Juni. Die Angebote müssen eine Gültigkeit bis zum 16. Juni aufweisen. Geliefert werden soll 40 Tage nach der Unterzeichnung des Vertrages.
Das ist die bereits die zweite Ausschreibung in dieser Woche. Sie erfolgt, weil zuletzt 3 Importe mit einem Volumen von insgesamt 150.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft aufgrund von Qualitätsproblemen rückabgewickelt wurden. Quelle: Reuters

17.05.2016 DRV reduziert Prognose für deutsche Weizenernte 2016
Der Deutsche Raiffeisenverband prognostiziert für die deutsche Weizenernte 2016 einen Rückgang um 3,7% auf 25,57 Mio. Tonnen. Mitte April rechnete man mit einer Weizenernte von 26,1 Mio. Tonnen.
Die Prognose der deutschen Rapsernte 2016 wurde um 1,8% auf 5,1 Mio. Tonnen erhöht. Mitte April lag die Prognose noch bei 5,04 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
17.05.2016 Argentinien könnte 30 % mehr Weizen anbauen

Schon Wochen vor dem Aussaattermin diskutieren verschiedene Verbände und Fachleute in Argentinien die dortige Flächennutzung in diesem Jahr. Der allgemeine Tenor ist, dass der Weizenanbau in dem südamerikanischen Land um rund 30 % zunimmt.
Argentinien ist der 10. größte Weizenexporteur der Welt und hat in den ersten drei Monates dieses Jahres 3,13 Mio. Tonnen Weizen exportiert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es nur 1,53 Mio. Tonnen. Als im Dezember 2015 der wirtschaftsliberale Mauricio Macri das Amt des Staatpräsidenten übernommen hat, hat er alle Exportrestriktionen für Weizen und Mais abgeschafft und so flossen die in den Lagerhäusern schlummernden Vorräte der Vorjahre in großen Mengen an den ohnehin schon überversorgten Weltmarkt. Die Preise gaben daraufhin stark nach.
Nun sollen die Weizenflächen in Argentinien auf 4,7 Mio. Hektar ausgeweitet werden, dort können dann 14 Mio. Tonnen produziert werden, so die Schätzung von Wirtschaftsfachleuten. 8,5 Mio. Tonnen davon dürften in den Export gehen, schätzt das USDA.

17.05.2016 In Indien geht man derzeit von guten Ernten in 2016 aus

Die aktuellen Wettermuster zeigen, dass in diesem Jahr Indien genug Regen bekommt, sodass man derzeit von guten Ernten ausgehen kann. Zwei Jahre lang gab es zu wenig Regen und die Getreideernte war so klein ausgefallen, dass sogar Weizen importiert werden musste.
El Nino, ein Wetterphänomen, dass in Indien Trockenheit bringt, klingt ab und die Wahrscheinlichkeit steigt dass das Gegenstück, La Nina, genügend Regen bringen wird, sagt ein Sprecher von Meteorologischen Institut in New Delhi kurz vor dem Beginn der Monsunzeit.
Der Monsun beginnt in der Regel am 1. Juni und endet Mitte Juli; er wird sich in diesem wahrscheinlich um eine Woche verspäten. Er bringt dem Subkontinent 70 % der Regenfälle des Jahres. Davon hängen die 263 Mio. der Farmer ab. Die wenigsten von ihnen haben die Möglichkeit der Beregnung.

17.05.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago schlossen gestern den Tag mit fast unveränderten Kursen. Der generelle Unterton war jedoch leicht bärisch. Technische Verkäufe, eine weiterhin gute weltweite Versorgungslage mit Weizen sowie gute Wetterbedingungen in den US-Weizenanbaugebieten wirkten sich leicht negativ aus. Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult schätzt die Weizenernte 2016 in der Ukraine jetzt auf 21,5 Mio. Tonnen, nach zuvor 19,8 Mio. Tonnen. Die elektronische Nachtbörse handelt die Getreidefutures heute Morgen etwas schwächer.
An der Euronext in Paris blieb das Handelsvolumen gestern eher gering, die Kurse folgten den Vorgaben aus Chicago. Auch wenn die Exporte aus der EU extrem gut laufen, bleibt das Risiko eines Bestandsaufbaus. Um das zu verhindern, müssten Frankreich, Deutschland, Polen und Rumänien noch mehr exportieren. Frankreichs Häfen melden bereits hohe Exportmengen, hierzulande zögern die Lagerhalter mit der Abgabe. Sie fordern mehr Geld, aber die Kurse geben nach.

17.05.2016 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 15.05.16 89% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 77%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 92%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 64%.

17.05.2016 USDA-Bestandsbericht US-Winterweizen

16.05.2016 Exporteure treiben Weizenpreise in Russland in die Höhe

Ende letzter Woche stieg der Preis für russischen Exportweizen weiter. Exporteure müssen ihren Lieferverpflichtungen aus früheren Abschlüssen nachkommen.
Russischer Schwarzmeer-Weizen mit 12,5 % Protein kostet jetzt 193,5 USD/Tonnen fob. Das sind drei USD mehr als in der Vorwoche.
In der Zeit vom 1. Juli 2015 bis zum 11. Mai exportierte Russland 31,2 Mio. Tonnen Getreide; davon waren 22,5 Mio. Tonnen Weizen. Ein Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahr. Das Wirtschaftsjahr läuft noch bis zum 30. Juni und weil die Exporte so gut laufen hat das Beratungsunternehmen IKAR seine Exportschätzung für 2015/16 um 200.000 Tonnen auf 24 Mio. Tonnen angehoben.
Preise für lokalen Weizen der Klasse III stiegen im europäischen Teil Russlands um 125 Rubel/Tonne auf jetzt 10.975 Rubel/Tonne (169 USD/Tonne).

16.05.2016 Ukraine rechnet in 2016 mit einer Weizenernte von 21,6 Mio. Tonnen

Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult schätzt die Weizenernte 2016 in der Ukraine jetzt auf 21,5 Mio. Tonnen, nach zuvor 19,8 Mio. Tonnen.
Vorteilhaftes Wetter und ideal Bodenfeuchte lassen auf eine bessere Erntemenge hoffen.
Die Ukraine ist die Nr. 3 unter den Getreideexporteuren der Welt. In 2015 hatte das Land eine Weizenernte von 26,5 Mio. Tonnen eingefahren.

16.05.2016 Ägypten hat bisher 2,67 Mio. Tonnen lokalen Weizen aufgekauft

Ägyptens Agrarministerium teilt mit, dass seit Beginn der aktuellen Getreideernte bis gestern 2,67 Mio. Tonnen Weizen vom Staat aus der lokalen Ernte aufgekauft wurden.
Ägypten ist weltweit der größte Weizenimporteur und plant in diesem Jahr 4 Mio. Tonnen Weizen von den Farmern vor Ort zu Vorzugspreisen aufzukaufen. Die Beschaffung gehe nach der Fertigstellung weiterer Interventionsläger zügig vorangekommen.

15.05.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 03.05. - 10.05. um 4.872 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 11.068 Kontrakte. 78.181 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 10.05.16. Damit erhöhten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 15.940 Lots zur Vorwoche.
13.05.2016 Maisaussaat in Frankreich kurz vor dem Abschluss

Französische Farmer hatten bis zum 9. Mai 78 % der geplanten Maisaussaat für dieses Jahr abgeschlossen. In der Vorwoche waren es 44 %; vor einem Jahr war man mit 89 % aber sogar noch weiter. Quelle: FranceAgriMer.
Das Beratungsunternehmen teilte außerdem mit, dass am Montag 87 % der französischen Weizenbestände in gutem bis sehr gutem Zustand seien. Vorwoche: u.v. Vorjahr: 91 %.

13.05.2016 SovEcon rechnet mit der größten russischen Getreideernte seit 2008

Das Moskauer Beratungsunternehmen SovEcon rechnet damit, dass die russische Getreideernte 2016 mit 105,4 Mio. Tonnen die größte seit 2008 sein wird.
Russland ist Weizenlieferant in die Länder Nordafrikas und dem Mittleren Osten. In den vergangenen drei Jahren waren die Wetter- und Vegetationsbedingungen so gut, dass in Russland immer mehr als 100 Mio. Tonnen Getreide geerntet wurde.
Auch das Agrarministerium in Moskau geht davon aus, dass die diesjährige Ernte nicht kleiner als im Vorjahr ausfällt. Man rechnet mit 61,1 Mio. Tonnen Weizen, gegenüber 59 Mio. Tonnen im Vorjahr. Die Feldbestände in schlechtem Zustand wurden zuletzt von 1,4 Mio. Hektar auf jetzt 800.000 Hektar gesehen.
Das USDA ging am vergangenen Dienstag von einer russischen Weizenernte von 63 Mio. Tonnen aus, SovEcon glaubt, dass diese Einschätzung zu optimistisch ist.

SovEcon ist die älteste russische Firma, die auf Agrarmarkt-Recherche spezialisiert ist.

13.05.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, nachdem gute Exportzahlen den Markt überraschten, sorgten gestern bei den Weizennotierungen in Chicago für gute Gewinne. Die wöchentlichen Exportzahlen für das Vermarktungsjahr 2015/16 lagen mit 294.900 to für US-Weizen und 2016/17 mit 387.900 to beide über den Markterwartungen.
Die e-CBoT handelt heute Morgen fast unverändert.
Auch an der Euronext in Paris stiegen die Weizenkurse wegen guter Exporte sowie der geringen Abgabebereitschaft der Landwirte. Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 628.000 to Weizen. Mit insgesamt 26.559 Mio.to bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr nur noch 7 % hinter dem stolzen Ergebnis des Vorjahres (28,439 Mio.to). Aus Frankreich wurden in den ersten 11 Tagen dieses Monats 778.000 Tonnen Weizen exportiert. Neben den traditionellen Kunden Algerien und Marokko wurden auch Kuba, Mexiko, Indien(!) und der Jemen beliefert. Demnächst gehen auch noch 60.000 to nach Thailand.

12.05.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 628.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 26.559 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (28,439 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 22 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 3,106 Mio. Tonnen.

 

12.05.2016 Indonesien kauft 90.000 Tonnen Futterweizen

Indonesien kaufte heute rund 90.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft. Man geht davon aus, dass das Getreide aus der Ukraine kommt. Die Lieferung soll in zwei Teillieferungen im Juni stattfinden. Der Preis wurde mit 208 USD/Tonne c&f zur Entladung in kleinen Häfen vereinbart.
Ein Händler sagte gegenüber Reuters, dass in der vergangenen Woche große Mengen Futterweizen aus dem Schwarzmeerraum für Südost Asien verladen wurden. Indonesien wird wohl in diesem Jahr deutlich mehr Futterweizen importieren, weil es Importbeschränkungen für Mais gibt.

12.05.2016 Jordanien unternimmt neuen Versuch Getreide am internationalen Markt zu kaufen

Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat heute eine internationale Ausschreibung zum Kauf von 100.000 Tonnen Hartweizen und 100.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft zur Lieferung im Oktober ausgeschrieben.
In den letzte sechs Wochen hatte Jordanien kein Getreide per Ausschreibung mehr gekauft. Das lag an den neuen Einkaufsbedingungen über Qualitäten und Bezahlung, die die Anbieter so nicht akzeptieren und sich fernhalten. Inzwischen überlegen die Käufer, die Bedingungen Lieferantenfreundlicher zu gestalten.
Die letzte Ausschreibung vom 08. März über den Kauf von 100.000 Tonnen Weizen wurde von beiden Seiten als unwirksam erklärt.

12.05.2016 Kasachische Weizenernte wird auf 13 Mio. Tonnen geschätzt

In seinem Mai-Report hatte das USDA am Dienstag die Kasachische Weizenernte 2016 auf 13 Mio. Tonnen geschätzt. Davon werden 7 Mio. Tonnen exportiert.
In dem zu Ende gehenden Vermarktungsjahr werden rund 8 Mio. Tonnen Weizenexporte geschätzt und in den Jahren davor stets mehr als 6,6 Mio. Tonnen.
In 2015 wurde die Erntemenge von kasachischem Getreide und Leguminosen mit 18,7 Mio. Tonnen angegeben. Das waren 8,8 % mehr als 2014. Dabei handelt es sich aber um Erntegut, das noch gereinigt werden muss.

12.05.2016 Ägyptens GASC hat bisher 2,1 Mio. Tonne Weizen am lokalen Markt gekauft

Während der laufenden Erntesaison in Ägypten wurden von nationalen Einkäufer GASC bisher 2,1 Mio. Tonnen Weizen von den dortigen Farmern für die staatliche Reserve bezogen. Geplant ist in 2016, 4 Mio. Tonnen Weizen aus dem lokalen Markt zu kaufen. Ägypten ist weltweit der größte Weizenimporteur.

12.05.2016 Getreidemail

Eine weltweit gute Versorgungslage mit Weizen sowie rote Vorzeichen im Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Abschlägen schließen. Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte 500.000 to Mahlweizen optionaler Herkunft zu einem Preis von 187 und 188 USD/to inklusive Kosten und Fracht. Die Lieferung soll im Juli erfolgen und kommt wahrscheinlich aus Frankreich.
Der e-CBoT-Weizen handelt heute Morgen leicht fester.
In einem eher lustlosen Handel konnten sich die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee entziehen. Das französische Beratungsunternehmen FranceAgriMer erhöht seine Schätzung für 2015/16er Weizenexporte an Länder außerhalb der EU von 11,5 auf jetzt 12 Mio.to. Die Endbestände von Weichweizen in Frankreich sollen dem Unternehmen zufolge am 30.06.2016 auf 3,9 Mio.to sinken, im Vormonat schätzte man noch 1 Mio.to mehr.

12.05.2016 Sojabohnenkurse jetzt auf 21-Monats-Hoch

CBoT Sojabohnen nahmen gestern ihren Aufwärtstrend wieder auf, sie handeln zurzeit auf einem 21-Monats-Hoch in der Erwartung, dass die weltweiten Bestände wegen Chinas starkem Bedarf enger werden. So hatte es zumindest das USDA am Dienstag gesehen und der Markt folgt der für viele überraschenden Analyse. Allerdings bleibt die Welt weiterhin mit Weizen und Mais gut versorgt.
Die Endbestände der Saison 2015/16 wurden vom USDA für Sojabohnen auf 74,25 Mio. Tonnen geschätzt, am Ende der folgenden Saison 2016/17 sollen es dann nur noch 68,21 Mio. Tonnen sein. Alle Analystenschätzungen lagen zuvor höher.

11.05.2016 Algerien kauft 500.000 Tonnen Mahlweizen

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte gestern 500.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zu einem Preis von 187 und 188 USD/Tonne inklusive Kosten und Fracht. Die Lieferung soll im Juli erfolgen.
Algerien, einer der größten Weizenkäufer der Welt, gibt keine weiteren Details zu Preisen und Lieferanten. Die genannten Infos wurden aus Händlerkreisen bekannt.

11.05.2016 Russland exportierte in Q1 5,4 Mio. Tonnen Weizen

In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat Russland 5,4 Mio. Tonnen Weizen exportiert. Im 1. Quartal 2015 exportierte man von dort „nur“ 3,1 Mio. Tonnen. Das zeigen die Zahlen des russischen Zolls.

11.05.2016 Japan importiert 49.140 Tonnen Futtergetreide

Das japanische Agrarministerium teilt heute mit, dass man 35.030 Tonnen Futterweizen und 14.110 Tonnen Futtergerste mittels einer simultanen Kauf- und Verkauf-Auktion gehandelt hat.
Eine obligatorische wöchentlich stattfinde Ausschreibung dazu lautete über 120.000 Tonnen Futterweizen und 200.000 Tonnen Futtergeste, die am 31. Oktober eintreffen sollen. Die nächste Ausschreibung mit der gleichen Mengenangabe wird am 18. Mai aufgelegt.
Kleinere Mengen werden in so genannten SBS-Auktionen (simultaneous buy and sell) gehandelt, in denen die Spezifikationen und Preise gleich mit den inländischen Käufern abgestimmt werden.

11.05.2016 Taiwan kauft erneut US-Weizen

Taiwans Flour Millers´ Association hat heute mitgeteilt, dass sie 109.965 Tonnen Mahlweizen mit unterschiedlichen Eiweißgehalten zu Preisen in der Spanne von 204,59 USD/Tonne bis 240.10 USD/Tonne zuzüglich Frachtkosten aus den USA erworben haben.
Die Lieferung soll im Juni/Juli 2016 in zwei Teillieferungen erfolgen.
Die letzte Ausschreibung am 08. April über 109.792 Tonnen wurde ebenfalls aus den USA geliefert.

11.05.2016 FranceAgriMer erwartet mehr französische Weizenexporte an Drittländer

Das französische Beratungsunternehmen FranceAgriMer erhöht seine Schätzung zur 2015/16er Weizenexporte an Länder außerhalb der EU von 11,5 auf jetzt 12 Mio. Tonnen.
Die Endbestände von Weichweizen in Frankreich sollen dem Unternehmen zufolge am 30.06.2016 auf 3,9 Mio. Tonnen sinken, im Vormonat schätzte man noch 1 Mio. Tonnen mehr.
Die Endbestände von Gerste der Saison 2015/16 werden jetzt auf 937.000 Tonnen geschätzt, nach vorherigen 1,1 Mio. Tonnen.
Die Mais-Endbestände in Frankreich sollen bei 2,4 Mio. Tonnen und damit unverändert zur vorherigen Schätzung bleiben.

11.05.2016 Argentiniens Farmer leiden unter gestiegenen Transportkosten

Argentiniens Farmer leiden unter den hohen Energiekosten, die in den letzten Monaten auch die Transportkosten in die Höhe trieben. Die Farmer-Lobby steht den Reformplänen der Macri-Regierung jetzt nicht mehr so positiv gegenüber.
Mauricio Macri hatte gleich nach seinem Amtsantritt Ende letzten Jahres Handelsbarrieren für Mais, Weizen und Sojabohnen abgebaut und die Währung floaten lassen, was zur Abwertung des Peso führte. Dadurch stiegen aber dort die Energiekosten seit Jahresbeginn um 31 %.
Höhere Transportkosten neutralisieren bereits den Vorteil der gesenkten Zollsätze für Exporte von Agrargütern, so Verbandsvertreter der Farmer. Trotz der wohlwollenden Unterstützung von der Wall Street haben die radikalen Reformen vielen Argentiniern einiges abverlangt. Macris Gunst in seiner Wählerschaft sinkt.
Die hohen Transportkosten betreffen insbesondere Farmer in den nördlichen Provinzen. Das Getreide von dort muss teilweise 1.200 Kilometer per Truck transportiert werden, um den Hafen von Rosario zu erreichen, wo rund 80 % der argentinischen Agrarexporte verschifft werden. 11 % des Argentinischen Sojaanbaus und 19 % des Maisanbaus konzentrieren sich im Norden des Landes. Transportkosten von dort fressen rund die Hälfte der Erlöse rechnen Ökonomen vor.
Argentinien ist der größte Exporteur von Sojaschrot und der drittgrößte Sojabohnenexporteur der Welt.

11.05.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago konnten gestern von der Rally im Soja- und Maiskomplex profitieren. Ein ansonsten bärischer USDA-Report begrenzte die Gewinne beim Mais und beim Weizen. Die US-Bestände 2016/2017 wurden auf 1.029 Mio.bu beziffert. Sie lagen damit über den durchnittlichen Erwartungen der Analysten von 997 Mio.bu. Auch die weltweiten Weizenendbestände für 2016/2017 lagen mit 257,3 Mio.Tonnen über den Erwartungen.
Die e-CBoT handelt Weizen heute Morgen leicht fester.
Am Matif schlossen die Weizenkurse trotz positiver Vorzeichen am CBoT auf unverändertem Niveau zum Vortag.
Zum Ende der vergangenen Woche stiegen die Weizenpreise für Exporte aus dem südlichen Russland. Die Nachfrage am dortigen Markt ist gut, weil früher abgeschlossene Kontrakte jetzt zur Abwicklung kommen. Schwarzmeer-Weizen mit 12,5 % Protein kostet 192,50 USD/to fob; das waren 1,5 % USD mehr als in der Woche zuvor, so die Info vom Marktanalysten IKAR.

10.05.2016 Russischer Weizen erneut teurer – Angebot schwach

Zum Ende der vergangenen Woche stiegen die Weizenpreise für Exporte aus dem südlichen Russland. Die Nachfrage am dortigen Markt ist gut, weil früher abgeschlossenen Kontrakte jetzt zur Abwicklung kommen.
Schwarzmeer-Weizen mit 12,5 % Protein kostet 192,50 USD/Tonne fob; das waren 1,5 % USD mehr als in der Woche zuvor, so die Info vom Marktanalysten IKAR.
Russland exportierte seit dem 1. Juli 2015 bis 4. Mai insgesamt 30,7 Mio. Tonnen Getreide, wovon 22,3 Mio. Tonnen Weizen waren. Damit liegen die Exporte 10 % über denen des Vorjahres. Russlands Weizen-, Mais- und Hülsenfrüchte-Exporte laufen auf Volltouren nachdem die Ernte in 2015 riesig ausfiel und der russische Rubel an Wert einbüßte.
Preise für lokalen Weizen der Klasse III kostete 100 Rubel/Tonne mehr als in der Vorwoche und kommt jetzt auf umgerechnet 163 USD/Tonne ab Hof. Aufgrund der Feiertage am 2. und 3. Mai und dem 9. Mai fehlte das Angebot aus der Landwirtschaft.

10.05.2016 Conab senkt brasilianische Mais- und Sojabohnenschätzungen

Die staatliche Ernteagentur in Brasilien Conab schätzt die Maisernte 2015/16 jetzt auf 79,96 Mio. Tonnen gegenüber 84,66 Mio. Tonnen im April.
Die Sojabohnenernte im dortigen Winter wird jetzt auf 52,91 Mio. Tonnen geschätzt, nach 57,13 Mio. Tonnen im April. Die Gesamternte von Sojabohnen der Ernteperiode 2015/16 wird jetzt auf 96,91 Mio. Tonnen veranschlagt, gegenüber der vorherigen Schätzung im April von 98,98 Mio. Tonnen.
Die Weizenernte 2016 in Brasilien wird mit 5,83 Mio. Tonnen veranschlagt, gegenüber 5,53 Mio. Tonnen im April.

10.05.2016 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 08.05.16 77% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 54%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 84%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 51%.

10.05.2016 Zustand der US-Winterweizenbestände kaum verändert

10.05.2016 Private Käufer aus dem Iran erwerben mind. 60.000 Tonnen deutschen Weizen

Käufer im Iran haben in den letzten Wochen mindestens 60.000 Tonnen Weizen aus Deutschland zur Lieferung im Mai erworben. Vermutlich wird mit den hochwertigen Qualitäten des deutschen Weizens die heimische Produktion geblendet. Die Menge könnte durchaus auch größer gewesen sein, als hier angegeben. Von bis zu drei Lieferungen a´60.000 Tonne war zuletzt die Rede.
Nach dem Ende der Einkaufssaison der staatlichen Getreideeinkäufer, können jetzt private Einkäufer sich selber am internationalen Getreidemarkt versorgen. Nachdem es im Winter eine Einigung zum Nuklearprogramm des Iran gegeben hat, sind die Möglichkeiten der Bezahlung wesentlich besser geworden. Zuvor gab es wenige Anfragen aus den Iran.
In früheren Jahren war Deutschland traditionell Lieferant für Weizen in den Iran.

10.05.2016 Indonesien benötigt 1 Mio. Importweizen

Indonesien Futtermittelverband schätzt den Bedarf für Weizenimporte auf 1 Mio. Tonnen. In 2015 wurden rund 300.000 Tonnen importiert.

10.05.2016 Marokko: Schlechteste Getreideernte seit 30 Jahren

Marokkos Weizenernte kommt in diesem Jahr auf 1,86 Mio. Tonnen Weichweizen und 870.000 Tonnen Durum Weizen, sowie 620.000 Tonnen Gerste.
Die Gesamternte von 3,35 Mio. Tonnen liegt damit extrem deutlich unter der des Vorjahres, als mit 11 Mio. Tonnen eine sehr gute Getreideernte eingebracht wurde.

10.05.2016 Euronext legt noch in diesem Jahr AHL-Future auf

Die Euronext in Paris teilte heute mit, dass sie im Hebst 2016 ihren ersten physisch erfüllbaren Terminkontrakt für einen Stickstoffdünger auflegen wird. Damit sollen Börsenteilnehmer die Möglichkeit erhalten, ihre Preisrisiken effizienter abzusichern, sowohl für die Ernte und jetzt auch für das Betriebsmittel Stickstoffdünger.
Geplant sind Futures auf UAN-30 – Urea Ammoniumnitrat (zu Deutsch: AHL-30 – oder Ammonium-Nitrat-Harnstofflösung)
Die physische Lieferung soll in Rouen (Frankreich) stattfinden, wo es auch schon Lieferorte für Weizenfutures gibt.
Es werden die Termine März, Juni, September und November für zwei Jahre im Voraus angeboten.
Der Handel wird über die bekannte Börsenplattform mit dem General-Clearer LCH SA angeboten.

10.05.2016 Getreidemail

Positionierungen vor dem heutigen monatlichen USDA-Report (18 Uhr MEZ) sowie technische Verkäufe ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago schwächer schließen. Die wöchentlichen US-Exporte lagen mit 497.119 to Weizen am oberen Rand der Markterwartungen. Am e-CBoT handeln die Weizenfutures heute Morgen leicht fester.
Vor dem Hintergrund der negativen Vorgaben aus Übersee verzeichneten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris auf allen Terminen Verluste. Der am heutigen Dienstag auslaufende Maitermin gab am kräftigsten nach.
Der Weichweizenanbau 2016 wird in Frankreich auf 5,25 Mio. Hektar geschätzt, im März lag die Prognose bei 5,24 Mio. Tonnen. Jetzt sind es 1,4 % mehr als in 2015. EU-Weizen bleibt derzeit die günstigste Offerte der Welt, auch wenn der volatile Wechselkurs des Euro die Kalkulation erschwert. Gute Exporte über die norddeutschen Häfen verlangen immer längere Transporte aus weiter entfernten südlicheren Regionen Deutschlands. Das Sommerwetter in Deutschland verbessert die Ernteaussichten.

09.05.2016 Zügiger Fortschritt bei der Feldbestellung in den USA

Bis heute Vormittag werden aus den USA 55-65 % der Maisflächen als bestellt gemeldet. In der letzten Woche lag der Wert noch bei 45 %, der Durchschnitt der letzten Jahre lag zu diesem Termin bei 48 %.
Die Sojabohnenfelder in den USA sind aktuell zu 30-40 % bestellt, in der Vorwoche waren es erst 8 %, und vor einem Jahr am gleichen Termin waren es 14 %. Bei feuchten Wetterbedingungen in den kommenden Tagen wird es wohl nicht mehr ganz so zügig vorangehen.
80 % der geplanten Sommerweizenfelder sind fertig, in der Vorwoche waren es erst 54 %.

09.05.2016 Algeriens OAIC legt Ausschreibung zum Kauf von Mahlweizen auf

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat heute einen weiteren Tender zum Kauf von Mahlweizen zur Lieferung im Juli aufgelegt. Gesucht werden nominal 50.000 Tonnen, aber Algerien bezieht dann in der Regel mehr. Die Ausschreibung endet morgen.
Mit der letzten Ausschreibung am 8. April kaufte Algerien 400.000 Tonnen Weizen, die wahrscheinlich aus Frankreich geliefert werden.

09.05.2016 U.S.-Weizen ist günstigste Offerte im Irak-Tender

Weizenangebote aus den USA, die zum Preis von 234,5 USD/Tonne c&f free out angeboten wurden, waren die günstigsten Offerten in einem Irak-Tender zum Kauf von mindestens 50.000 Tonnen Hartweizen. Nach sind uns keine Zuschläge bekannt geworden.
Der U.S.-Weizen wird von dem französischen Händler In Vivo angeboten. Insgesamt wurden 490.000 Tonnen U.S.-Weizen mit verschiedenen Preisen bis 238,44 USD/Tonne offeriert. Die niedrigste Offerte aus Australien kostet 252,50 USD/Tonne c&f free out und Kanadischer Weizen kostete 278,60 USD/Tonne c&f free out.
Im letzten Irak-Tender am 15. April wurden 50.000 Tonnen Hartweizen aus Australien zugeschlagen. Irak kauft in der Regel mehr Weizen als als Minimum ausgeschrieben werden.

09.05.2016 Ministerium: Weniger Mais- und mehr Weizenanbau in Frankreich

Das französische Landwirtschaftsministerium schätzt die dortige Maisanbaufläche 2016 auf 1,49 Mio. Hektar, das sind 4,7 % weniger als im Vorjahr. Die Rapsanbaufläche bleibt demnach bei 1,5 Mio. Hektar fast unverändert (+1,3 %), während die Zuckerrübenfläche mit 397.000 Hektar ein Plus von 3,8 % ausweist.
Der Weichweizenanbau 2016 wird jetzt in Frankreich auf 5,25 Mio. Hektar geschätzt, im März lag die Prognose bei 5,24 Mio. Tonnen. Jetzt sind es 1,4 % mehr als in 2015.

09.05.2016 Kanadas Weizenangebot auf 3-Jahres-Tief

Die kanadischen Getreidebestände sind auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gesunken. Das teilte bereits am Freitag Statistics Canada mit. Das sind die Folgen aus einer kleinen Ernte 2015 und gute Exporte in den Wintermonaten aufgrund des schwachen Kurses des Kanada-Dollars.
Die Angebote von Weizen, Canola (Rapssaat) und Felderbsen und –linsen waren am 31. März niedriger als am gleichen Termin im Vorjahr. Da das auch den Erwartungen der Analysten entsprach, gab es nur wenige Einflüsse auf die Kurse am Terminmarkt.
Das Weizenangebot wurde auf 13,792 Mio. Tonnen geschätzt, im Vorjahr war es 18,1 Mio. Tonnen. Die Rapsbestände lagen zum Stichtag auf 7,491 Mio. Tonnen, gegenüber dem Vorjahr von 8,328 Mio. Tonnen.
11.500 Farmer wurden von den Statistikern befragt. Kanada ist der zweit-größte Weizenexporteur der Welt und der Top-Produzent und –Exporteur für Rapssaat. Die Kurse für Canola an der Terminbörse in Winnipeg folgten den Sojabohnenkursen am CBoT.

09.05.2016 Update: Ägypten kaufte bisher 1,3 Mio. Tonnen Weizen vom lokalen Markt

Seit Beginn der dortigen Getreideernte hat Ägypten 1,3 Mio. Tonnen Weizen vom lokalen Markt aufgekauft; das teilt das Agrarministerium in Kairo heute Morgen mit.
Ägypten ist der weltweit größte Weizenimporteur und will in diesem Jahr vier Mio. Tonnen Weizen von lokalen Farmern für die staatliche Intervention aufkaufen. Die Preise liegen weit über dem Weltmarktniveau. Es seien alle möglichen Maßnahmen ergriffen worden, um Subventionsbetrug durch Falschdeklaration vorzubeugen, so ein Ministeriumssprecher.

09.05.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, steigende Rohölnotierungen sowie Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Eine weltweit gute Versorgungslage und eine schlechte Nachfrage nach US-Weizen begrenzten die Gewinne. Die Lagerbestände der großen Feldfrüchte in Kanada sind 23,8 % kleiner als vor einem Jahr. Das Statistikamt in Kanada legte am Freitag ihre Bestandsschätzungen vor. Die elektronische Nachtbörse handelt den CBoT-Weizen heute Morgen leicht fester.
Am Pariser Matif erholten sich die Weizenkurse nach einem charttechnischen Widerstand von ihren Tiefstständen. In der EU laufen die Weizenexporte derzeit auf Hochtouren und auch wenn die Überhänge in diesem Jahr groß sein sollten, bleiben viele Landwirte mit dem Verkauf ihrer letzten Getreidebestände zurückhaltend. Schließlich ist es bis zur Ernte noch weit und es kann noch einiges passieren. Prämien in Hamburg = 8,5 Euro/to unter dem EBMZ6.

08.05.2016 AMIS Market Monitor No. 38 / Mai 2016

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 5. Mai finden Sie auf unserer Homepage unter:
Fakten für Profis/AMIS Market Monitor

08.05.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 26.04. - 03.05. um 3.122 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 1.686 Kontrakte. 62.241 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 03.05.16. Damit erhöhten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 1.436 Lots zur Vorwoche.
06.05.2016 Russland will bald Weizen nach China exportieren

Russland hat das Potential, um hunderttausende Tonnen Getreide an asiatische Länder zu verkaufen, das sagte der russische Agrarminister Alexander Tkachev heute gegenüber der Presse. Er hat dabei Länder wie China, Japan und Südkorea im Blick. Diese Länder haben noch Wachstumspotential für den Getreidekonsum. Möglicherweise gehen die Lieferungen nach China schon in diesem Jahr los. Exporteure aus Sibirien hätten bereits Exportgenehmigungen beantragt.
Russland werde in der aktuellen Vermarktungssaison seit dem 1. Juli 2015, die noch bis 30. Juni 2016 geht, mit einer Ausfuhr von rund 25 Mio. Tonnen zum weltweit größten Weizenexporteur.

06.05.2016 Enge Finanzen dürften Russlands Getreideintervention begrenzen

Eine enge Finanzlage und knappe Lagermöglichkeiten könnten den Appetit der russischen Regierung für eine höhere Weizenintervention 2016/17 begrenzen. Das ist die Einschätzung von russischen Analysten und Getreidehändlern.
Russland ist einer der bedeutendsten Getreideexporteure der Welt und bedient bevorzugt Abnehmer im Norden Afrikas und dem Mittleren Osten. Mit seiner Getreideintervention konkurrieren die staatlichen Aufkäufer mit den Exporteuren des Landes. Da die Intervention viel Geld kostet, glauben Analysten von IKAR, dass die Pläne zur Einlagerung nicht eingehalten werden können. Im Vorjahr hieß es noch aus Regierungskreisen, dass man strategische Getreidevorräte von 5 bis 10 Mio. Tonnen anstrebe. Derzeit lagern 3,2 Mio. Tonnen in den staatlichen Silos. In der zu Ende gehenden Vermarktungssaison wurden 1,2 Mio. Tonnen hinzugefügt.
Die Menge, die im kommenden Wirtschaftsjahr aufgenommen werden könne, hänge von der Marktlage ab, außerdem gebe es derzeit nicht überall im Land genügend Silokapazitäten; das gelte speziell für Sibirien, so ein Ministeriumssprecher gegenüber Reuters.
In den südlichen Landesteilen, von wo die Exporte stattfinden, werde es kaum nennenswerte Aufkäufe geben, so die Einschätzung von SovEcon. Das könnten maximal eine Mio. Tonnen sein. Wenn Russland in 2016 wieder über 100 Mio. Tonnen Getreide erntet, wären aber 2,5 bis 3 Mio. Tonnen für die Intervention verfügbar.
Die Finanzierung dafür dürfte aber ein Problem werden, denn die staatseigene Rosselkhozbank ist von den westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Kriese betroffen und sie hat in 2015 einen Verlust von umgerechnet 1,4 Mrd. USD erlitten.
Der Interventionspreis für Weizen der Klasse III wird in der kommenden Saison auf 10.900 Rubel/Tonnen oder umgerechnet 165 USD/Tonnen festgesetzt, zumindest war das die Aussage im März. Das könnte für die Verkäufer in den südlichen Landesteilen sehr attraktiv sein, denn der Weizen in vergleichbarer Qualität aus dem europäischen Teil Russlands kostet im Export derzeit nur 10.750 Rubel/Tonne.

06.05.2016 Kanadas Getreidebestände kleiner als vor einem Jahr

Die Lagerbestände der großen Feldfrüchte in Kanada sind deutlich kleiner als vor einem Jahr. Das Statistikamt in Kanada legte heute ihre Bestandsschätzungen vor.
Danach sind die Weizenbestände im Kanada um 23,8 % auf 13,79 Mio. Tonnen von 18,09 Mio. Tonnen vor einem Jahr gesunken. Es lagerten am 31. März zudem nur noch 2,57 Mio. Tonnen Durum Weizen in kanadischen Silos. (Vj. 2,66 Mio. Tonnen).
Die Canolavorräte wurden zum Stichtag auf 7,49 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 10,1 % weniger als vor Jahresfrist.
Auch die Bestände von Hafer, Gerste und Erbsen waren kleiner.
Es wurden 11.500 Farmer nach ihren Vorräten per 31.04.2016 befragt.

06.05.2016 FranceAgriMer gibt up-date für Frankreichs Feldbestände

Bis zum 2. Mai hatten französische Farmer 44 % der gelplanten Maisflächen gedrillt, in der Vorwoche waren es erst 27 %; das meldet das Beratungsunternehmen FranceAgriMer soeben.
97 % der Weichweizenbestände sind jetzt im Wachstumsstadium 7, in der Vorwoche waren es 86 %.
87 % der Weizenbestände erhieten am 2. Mai die Note „gut bis exzellent“ gegenüber 88 % in der Vorwoche.

06.05.2016 FOA-Lebensmittel-Index steigt im April um 0,7 %

Die Lebensmittelpreise der Welt sind im April – jetzt schon zum dritten Mal in Folge – leicht gestiegen. Aber sie bleiben rund 10 % unter dem Niveau von vor einem Jahr. Das ist das Ergebnis der Food and Agricultural Organisation (FAO) in Rom. Der FAO-Index stieg auf 151,8 Punkte, das sind 0,7 % mehr als im Vormonat.
Der Index wird berechnet aus einem Korb mit den Lebensmitteln Getreide, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker.
Der Index war jetzt vier Jahre in Folge auf ein Sieben-Jahres-Tief gesunken, weil die Weltwirtschaft nur langsam wächst. Im April stiegen die Preise für Pflanzenöle und Getreide so stark, dass die Preisrückgänge bei Milch und Zucker überkompensiert wurden.
Palmöl notiert auf einem 17-Monate-Hoch und treibt damit den Anstieg des FAO-Index an. Eine kleinere Produktion gepaart mit einer steigenden weltweiten Nachfrage begründet den Preisanstieg. Der Getreidepreisanstieg trägt nur wenig zum steigenden Index bei. Seit einem Monat sind die Preise um 1,5 % gestiegen. Einflussfaktoren waren hier das Wetter, ein schwächer Kurs des US-Dollars, feste Maispreise und Unterstützung aus dem Ölsaatensegment.
Der Rindfleischpreis in Australien stieg aufgrund einer guten Nachfrage aus den USA und steigerte im FAO-Index den Fleischpreisanteil um 0,8 %.
Die weltweite Weizenproduktion 2016/17 wird von der FAO auf 716,9 Mio. Tonnen geschätzt. Die vorherige Prognose wurde damit leicht angehoben.

06.05.2016 Weizenreklamationen: Russland kritisiert Bangladeschs Kontrollpraktiken

Russlands Qualitätskontrolleur für Getreide hat gestern kritisiert, dass Bangladesch die internationalen Handelsstandards für Getreide missachtet, in dem es die Importe nicht nach internationalen anerkannten Kontrollregeln begutachtet.
In den letzten Wochen hatte Bangladesch insgesamt drei Weizenlieferungen aus Russland von zusammen 150.000 Tonnen zurückgewiesen. Die Kontrollen erfolgten nach den Regeln, die in Bangladeschs lokalem Markt üblich seien, diese sollen aber nicht im internationalen Handel üblich und anwendbar sein.
In der letzten Weizenlieferung wurde ein Hektoliter Gewicht von 74,8 Kilogramm festgestellt, handelsüblich und auch in den Regeln der Ausschreibung sind 76 kg vereinbart. Der Proteingehalt wurde mit 12,03 % gemessen, während 12,5 in der Ausschreibung verlangt waren, sagten die Sprecher der Käufer in Bangladesch.
Russlands Behördensprecher sagte, beide Tests seien nicht korrekt durchgeführt worden. Sobald die offiziellen Dokumente aus Bangladesch vorlägen werde man Beschwerde einlegen.
Russland hat seit Juli 2015 eine Weizenmenge von 943.000 Tonnen nach Bangladesch geliefert. Damit ist das Land der viert-größte Käufer für russischen Weizen, nach Ägypten, der Türkei und dem Iran.
Im letzten Jahr hatte Bangladesch drei Schiffslieferungen aus Frankreich aus ähnlichen Gründen beanstandet. Das passierte nachdem der staatliche Einkäufer für Importe von mehr als 200.000 Tonnen, die aus Brasilien geliefert wurden, kritisiert wurde.

06.05.2016 Getreidemail

Gute Ernteaussichten beim US-Weizen, ein stärkerer US-Dollar sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago schwächer schließen. Die wöchentlichen Exportzahlen lagen für 2015/2016 mit 178.900 to US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen aber nur halb so hoch, wie in der Vorwoche. Für das Jahr 2016/2017 wurden die Erwartungen mit Verkäufen von 140.000 to US-Weizen jedoch nicht erfüllt.
Die e-CBoT handelt den Weizen zur Stunde fast unverändert.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee. Der Septembertermin fiel auf ein 2-Wochen-Tief. Die sehr guten Ernteerwartungen in Kansas, dem Top-Weizenproduzenten in den USA, treiben die Preise in den Keller. Der Handel am Pariser Matif war gestern wegen Christi Himmelfahrt, der in Deutschland und Frankreich ein gesetzlicher Feiertag ist, sehr überschaubar. Der Getreidemarkt in Europa wird durch sehr gute Exporte gestützt.

06.05.2016 Weizen: CBoT verbucht heute wohl den größten Wochenverlust seit sechs Monaten

Die Kurse des CBoT-Weizenfutures werden heute wohl den größten wöchentlichen Verlust seit November verbuchen. Die Erkenntnisse von der Crop-Tour in den U.S.-Plains fallen für Weizenerträge höher als erwartet aus, was die Kurse auf die ohnehin schon unter Druck stehenden Marktpreise erhöhen dürfte.
Die Ernteaussichten in Kansas, dem Top-Weizenproduzenten in den USA, liegen jetzt weit über den früheren Schätzungen, die wegen einer Trockenheit im Winter keine großen Erwartungen beinhalteten. Ob der Markt diese Mengen verdauen kann, wird in Zweifel gezogen. Die Erträge in Kansas werden jetzt 30 % höher eingeschätzt, als die tatsächlichen Erträge im Vorjahr.
Zu allem Übel wurde letzte Woche auch noch mit 178.900 Tonnen deutlich weniger U.S.-Weizen ausgeführt als erwartet; in der Woche zuvor lagen die Weizenexporte noch doppelt so hoch.
Der Frontmonat für Weizen am CBoT notiert derzeit 5 % niedriger als in der letzten Woche, was den größten Wochenverlust seit sechs Monaten entspricht.

05.05.2016 Getreidemail
Die Weizennotierungen in Chicago schlossen gestern ihren Handel unverändert. Guten Exportaufträgen standen bärische Fundamentaldaten gegenüber. Käufer aus Indien haben mindestens 140.000 to Weizen aus Australien gekauft. Indien muss auch in der Siason 2016/17 Weizen importieren, da El Nino-Wetterchaos, die dortige Ernte reduziert hat.
Die e-CBoT handelt den Weizen heute Morgen unverändert.
In Paris verharren die Weizenfutures auf ihren Kontrakttiefs. Die EU-Kommission erteilte in dieser Woche überdurchschnittlich viele Exportlizenzen für 848.000 to Weizen. Mit insgesamt 25.931 Mio.to bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr 7 % hinter dem Ergebnis des Vorjahres (27,962 Mio.to). Die Kassamarktprämien werden jetzt für den Standardweizen ab Hamburg auf den Detzember-Kontrakt am Matif berechnet, da der Mai-Termin in der kommenden Woche ausläuft. Die Prämie war gestern bei Minus 8 €/to.
05.05.2016 CBoT-Weizen auf 3-Wochen-Tief

Die Kurse der Chicago-Weizenfutures haben sich heute Morgen auf einem Drei-Wochen-Tief eingerichtet. Die Marktbeteiligten verfolgen aufmerksam die Einschätzungen einer Expertenrunde, die in den U.S. Plains auf einer Feldrundfahrt unterwegs sind und die Weizenbestände dort begutachten.
Am zweiten Tag der jährlich stattfindenden dreitägigen Crop-Tour liegen im Süden von Kansas die Ertragsschätzungen für den Hard-Red-Winterweizen bei 49,3 Buschel pro Acre, vor einem Jahr erntete man dort nur 34,5 Buschel vom Acre. Die Wetter- und Vegetationsbedingungen sind nach einer früheren Trockenphase jetzt ideal.
US-Buschel für Weizen = 27,2155 kg
1 Acre = 4.047 qm

04.05.2016 Indien kauft Australischen Weizen

Käufer aus Indien haben in den letzten Wochen mindestens 140.000 Tonnen Weizen aus Australien gekauft. Indien muss auch in der Siason 2016/17 Weizen importieren, da ernste Trockenheit sowie Regen zur Unzeit, die durch den letzten El Nino verursacht wurden, die eigene Ernte reduziert hat.

Indien hat inzwischen auch von anderen Liefranten Weizen bezogen.

04.05.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 848.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 25.931 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (27,962 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 48 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 3,084 Mio. Tonnen.
 
04.05.2016 EU-Exportlizenzen bleiben auf hohem Niveau

Die EU vergab in dieser Woche Exportlizenzen für 848.000 Tonnen Weichweizen. Damit wurden seit Beginn der Saison am 1. Juli 2015 25,9 Mio. Tonnen Weizen für den Drittlandexporte aus Brüssel freigegeben.
Außerdem wurden für 286.000 Tonnen Importlizenzen für Mais erteilt. Die Maisimporte kommen in dieser Saison somit auf 11,7 Mio. Tonnen.

04.05.2016 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 01.05.16 54% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 42%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 39%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 39%.

04.05.2016 Zustand der US-Winterweizenbestände kaum verändert

04.05.2016 Frankreich exportierte im März 1,4 Mio. Tonnen Weichweizen an Drittländer

Frankreich exportierte im März 1,4 Mio. Tonnen Weichweizen an Länder außerhalb der EU. Algerien und Marokko waren die größten Abnehmerländer. Das geht heute aus der Liste des französischen Zolls hervor.
Zusammen mit den Märzausfuhren hat Frankreich seit Beginn dieser Vermarktungsperiode am 1. Juli 2015 insgesamt 8,2 Mio. Tonnen in Drittländer Weichweizen ausgeführt. Das war 1 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
580.000 Tonnen gingen im März alleine an Käufer in Algerien und 314.000 Tonnen an Marokko, wo die lokale Getreideernte in 2016 durch Hitze und Trockenheit mehr als halbiert wurde.
Frankreich ist der größte Weizenexporteur der EU. Eine außergewöhnliche Exportdestination war Mexiko. Frankreich profitierte von für die EU beste Wettbewerbsbedingungen am Weltmarkt.
Zählt man Frankreichs Exporte in EU-Länder noch hinzu, so verließen im März 2,3 Mio. Tonnen Weizen das Land; seit Saisonstart summiert sich der Weizenexport somit auf 13,7 Mio. Tonnen. Das sind 3 % weniger, als in der gleichen Vorjahresperiode.
Marokko kaufte im März außerordentlich viel Getreide in Frankreich, es wurden auch 178.000 Tonnen Geste verkauft. Auch Saudi Arabien bezog 132.000 Tonnen Gerste aus Frankreich.

04.05.2016 Up-Date für Ägyptens Weizenintervention

Ägypten meldet heute den subventionierten Kauf von insgesamt 602.152 Tonnen Weizen aus der lokalen Landwirtschaft in dem Interventionszeitraum seit dem 15. April.
In dieser Saison sollen insgesamt vier Mio. Tonnen Weizen lokal beschafft werden.

04.05.2016 Argentiniens Agrarexporte im Q1 stiegen um 68 %

Die argentinischen Agrarexporte lagen im ersten Quartal 2016 um 68 % höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Reform der Exportpolitik durch die Macri-Regierung ermöglichte den Farmern, sich von ihren aufgestauten Weizen- und Maisvorräten zu trennen.
Das führte am Weltmarkt zu einem zusätzlichen Preisdruck, sodass die Preise daraufhin auf ein sieben-Jahres-Tief sanken. Diese anhaltende Preisschwäche wird durch das schwächere Wirtschaftswachstum vieler Schwellenländer begünstigt.
Argentinien exportierte in den ersten drei Monaten des Jahres 19,97 Mio. Tonnen Agrarprodukte; im Vergleichszeitraum 2015 waren es 11,91 Mio. Tonnen, so die Regierung in Buenos Aires. Die Weizenexporte erhöhten sich zum Vorjahr um 105 %, Maisexporte steigerten sich um 84 %.
Argentinien eroberte sich Märkte in Ägypten, Marokko, Indonesien und Vietnam zurück; in diese Länder gingen in den ersten drei Monaten in 2016 alleine mehr als drei Mio. Tonnen und damit die doppelte Menge, wie in 2015. Der Export von Sojaschrot stieg im ersten Quartal 2016 um 73 %. In diesem Jahr wird aber die Sojabohnenernte aufgrund von Starkregenfällen im April kleiner ausfallen.
Seit Macris Regierungsantritt sind Agrargüter im Wert von 9,9 Mrd. USD aus Argentinien exportiert worden, schätzen Bauernverbände vor Ort. Das sind 60 % mehr als unter der Vorgängerregierung.
Argentiniens Handelskammer teilt mit, dass es sich in diesem Jahr um untypische Einmal-Effekte handelt. Derart große Exportsteigerungen werde es so bald nicht wieder geben.

04.05.2016 Kanadas Weizen- und Canola-Bestände vor dem Ausverkauf

Die kanadischen Vorräte an Weizen und Canola (Rapssaat) schrumpfen auf ein Mehrjahres-Tief, nachdem die Exportsaison im Winter außerordentlich gut verlief. Das war das Ergebnis einer Reuters-Umfrage unter elf Händlern und Analysten.
Heute wird Statistics Kanada seine Verkaufsstatistik per 31. März veröffentlichen. Diese Zahlen basieren auf einer Umfrage unter Landwirten.
Die Reuters-Umfrage kommt zum Ergebnis, dass die Gesamten Weizenbestände jetzt mit 13,8 Mio. Tonnen 24 % niedriger sind, als vor einem Jahr. Das Weizenangebot wäre das kleinste seit acht Jahren.
Die Schwäche des kanadischen Dollars in diesem Jahr sowie eine kleinere Ernte im letzten Herbst hatten das Angebot verkleinert. Bis zum Saisonende sind wir ausverkauft, sagte ein Analyst von Cargill.
Die Canola-Vorräte werden derzeit auf 7,3 Mio. Tonnen geschätzt, was 12 % weniger als vor einem Jahr sind. Die Exporte und auch der nationale Verbrauch in den Ölmühlen waren außerordentlich gut. Die kanadischen Farmer hatten im letzten Jahr 5 % mehr Canola und 6 % weniger Weizen geerntet.
Kanada ist der zweitgrößte Weizenexporteur der Welt und der größte Produzent und Exporteur von Canola, aus dem Speiseöl und das Schrot als Futtermittel hergestellt werden.
Die Reuters-Umfrage fand vom 16 bis 31. März statt.

04.05.2016 Informa korrigiert Ernteschätzung für Südamerika nach unten

Das private Analyseunternehmen Informa Economics hat gestern ihre Prognose für Ernte 2015/16 in Argentinien und Brasilien gesenkt. In ihrem Monatsreport kommt das Unternehmen jetzt für Argentinien auf eine Sojabohnenernte von 55 Mio. Tonnen, zuvor wurden noch 59,5 Mio. Tonnen erwartet. Brasiliens Sojabohnenernte wird jetzt auf 100,1 Mio. Tonnen geschätzt gegenüber vorher 100,5 Mio. Tonnen.
Die Schätzung von Argentiniens Maisernte blieb mit 27,5 Mio. Tonnen gleich, während Brasiliens Gesamternte für beide Maisernten des Jahres nur noch 81 Mio. Tonnen beträgt, nach vorheriger Schätzung von 83,7 Mio. Tonnen. Die zweite Ernte leidet unter regionaler Trockenheit.
Außerdem aktualisierte Informa seine Schätzung für die 2016/17er Winterweizenernte der USA auf jetzt 1,405 Mrd. Buschel (vorher: 1,377 Mrd. Buschel). Am 10. Mai wird das USDA in dem monatlichen Report von Angebot- und Nachfrage auch seine erste offizielle Ernteschätzung für die USA liefern.

04.05.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago schlossen gestern mit kräftigen Verlusten. Sie folgten damit den deutlichen Abschlägen beim Soja- und Maiskomplex. Technische Verkäufe der Fondsgesellschaften sowie gute Wetterbedingungen in den US-Weizenanbaugebieten belasteten den Markt.
Die e-CBoT handelt den Weizen heute Morgen leicht fester.
Die Kursverluste des Pariser Matifweizens blieben dagegen überschaubar, da der Euro gegenüber dem USD nachgab. Hervorragende Vegetationsbedingungen in der EU lassen eine gute Getreideernte erwarten. Die Nachfrage nach Weizen aus der EU bleibt derzeit sehr gut. Fachleute rechnen sich gute Chancen für den Saudi-Tender vom Monatg aus, sowie bei anderen Anfragen, die demnächst noch bedient werden wollen. Die Prämien für Standardweizen ab Hamburg haben sich deshalb nochmals erhöht. Weizen mit 12 % Protein für Mai-Lieferungen wird mit 7,5 bis 8,5 Euro/Tonne gehandelt. Offerten aus der Landwirtschaft sind wegen der Arbeitsspitzen knapp.

04.05.2016 Fonds gehen wieder short

Gestern sanken die Kurse der CBoT-Agrarfutures aufgrund von massiven Verkäufen der Fondsgesellschaften. Sojabohnen verlassen ihr hohes Kursniveau gestern und heute Morgen, die Maiskurse fallen auf ein Wochentief und Weizenkurse sinken auf ein Zwei-Wochen-Tief.
Die Weizenbestände in den USA werden auf den Crop-Touren als überdurchschnittlich gut vorgefunden. Befürchtungen über den Ernteverlust bei Sojabohnen in Argentinien haben aber immer noch Bestand, immerhin sollen rund neun Mio. Tonnen weniger Bohnen geerntet werden. Aber für Mais und Weizen gibt es am Weltmarkt ein viel zu großes Angebot und die Ernteaussichten sind ebenfalls sehr gut.
Gestern waren die Rohstofffonds die großen Verkäufer an der Chicagoer Terminbörse. Händlerschätzungen für Sojabohnenverkäufe sind in der Spanne von 12.000 bis 18.000 Lots, die alleine gestern verkauft wurden. Außerdem wurden 9.000 bis 12.000 Weizenkontrakte verkauft, sowie netto 20.000 bis 26.000 Lots Mais.

03.05.2016 Leichter Preisanstieg für russischen Exportweizen

Die Preise für russischen Exportweizen stiegen letzte Woche leicht an, obwohl der Kurs des Rubels stieg. Die Lagerbestände im südlichen Russland sind deutlich abgeschmolzen.
Am Schwarzen Meer kostete der russischen Weizen mit 12,5 % Protein Ende der vergangenen Woche 191 USD/Tonne fob. Das war ein USD/Tonne mehr als in der Vorwoche. Russland hat seit dem 1. Juli 2015 und bis zum 27. April 30,5 Mio. Tonnen Getreide exportiert, davon waren 22,1 Mio. Tonnen Weizen. Insgesamt wurde neun Prozent mehr Getreide exportiert als im Vorjahr.
Weizen der Klasse III am lokalen Markt kostete 50 Rubel/Tonne mehr als zuvor. Das sind umgerechnet 161 USD/Tonne ab Hof/Verladestation.
Gestern und heute sowie am 9. Mai sind in Russland Feiertage.

03.05.2016 Update zum Weizenaufkauf in Ägypten

Aus der laufenden Getreideernte hat Ägypten inzwischen 502.000 Tonnen Weizen von lokalen Farmern erworben. Die Erfassung startete dafür am 15. April.
In diesem Jahr will der weltweit größte Weizenimporteur 4 Mio. Tonnen Weizen von den Farmern vor Ort zu subventionierten Preisen erwerben. Um einen Betrug vorzubeugen seien alle nötigen Maßnahmen ergriffen. In früheren Jahren wurde oftmals Importweizen als eigene Produktion ausgegeben und mit Gewinn an den Staat veräußert.

03.05.2016 Brasilien: April brachte neuen Exportrekord für Sojabohnen

Brasilien hat im April mit 10,1 Mio. Tonnen unerwartet viele Sojabohnen exportiert und damit einen neuen Monatsrekord aufgestellt, der bisher bei 9,8 Mio. Tonnen lag und seit Juni 2015 gilt. Im März lagen die Monatsexporte der Nr. 2 unter den größten Soja-Exportnationen der Welt noch bei 8,4 Mio. Tonnen; im April vor einem Jahr waren es 6,6 Mio. Tonnen.
Damit verdrängten die Sojabohnen jetzt die Maisverladungen aus den Umschlagplätzen. Im Dezember dominierten noch die Maisverladungen mit 6,3 Mio. Tonnen, während damals nur 731.440 Tonnen Sojabohnen verladen wurden. Im April lagen die Maisverladungen aus Brasiliens Häfen nur noch bei 367.600 Tonnen.
Diese beiden Rohstoffe teilen sich dieselbe Terminal-Infrastruktur; dort werden in Spitzenzeiten auch Zucker- und Weizenverladungen vorgenommen. In Brasilien ist die diesjährige Rekordernte von 101 Mio. Tonnen Sojabohnen vor dem Abschluss. Spitzenzeiten für die Exporte sind im April und Oktober, danach geht es mit den Maisverladungen weiter.
Die Exportkapazitäten Brasiliens wurden in den letzten fünf Jahren um fast 30 Mio. Tonnen Getreideumschlag vergrößert, teilt das Handelsministerium mit. In den Häfen im Norden Brasiliens wurden neue Terminals gebaut.
Das Agrarministerium schätzt den Sojabohnenexport dieser Saison auf 55,4 Mio. Tonnen und den Maisexport auf 30,4 Mio. Tonnen. In den ersten vier Monates in 2016 hat Brasilien 20,9 Mio. Tonnen Sojabohnen ausgeführt und 12,2 Mio. Tonnen Mais.

03.05.2016 Israels Händler schreiben Tender für Mais und Futterweizen aus

Eine Gruppe privater israelischer Käufer hat heute eine internationale Ausschreibung zum Kauf von bis zu 120.000 Tonnen Mais und 40.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft aufgelegt.
Der Tender schließt am Mittwoch, den 4. Mai.

03.05.2016 Getreidemail

Gute Aufwuchsbedingungen sowie Terminmarkt-Andienungen ließen den Frontmonat am CBoT gestern minimal schwächer schließen. Kräftige Kurssteigerungen beim Soja gaben den späteren Terminen Auftrieb. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 355.757 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Saudi Arabien kaufte gestern 620.000 Tonnen Hartweizen.
Die e-CBoT handelt heute Morgen minimal schwächer.
Bei vergleichsweise geringem Handelsvolumen schlossen auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris uneinheitlich. Deutschland und Polen haben gute Chancen auf Lieferungen in den gestern zugeschlagenen Saudi-Tender. Allerdings könnte der feste Eurokurs die Kalkulation erschweren. Die Gemeinschaftswährung steht mit über 1,15 € zum USD auf ihrem 8-Monats-Hoch. Weizenverladungen aus europäischen Häfen laufen aktuell auf Hochtouren. Standard-Weizenlieferungen werden in Hamburg mit einer 6,5-€-Prämie belohnt, was besagt, dass die Nachfrage gut ist.

02.05.2016 Ägypten kaufte seit dem 15. April 400.000 Tonnen Weizen am lokalen Markt

Ägypten hat seit Beginn der diesjährigen lokalen Getreideernte 400.000 Tonnen Weizen von den Farmern bezogen, das teilte heute das dortige Landwirtschaftsministerium mit.
Ägypten ist der größte Weizenimporteur der Welt und plant in 2016 bis zu vier Mio. Tonnen Weizen von den Landwirten im Land zu Vorzugspreisen zu kaufen.
Der Minister teilte außerdem mit, dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, damit kein falsch deklarierter Importweizen in die staatliche Intervention gelangt.

02.05.2016 Saudi Arabien kauft 620.000 Tonnen Hartweizen

Saudi Arabien kaufte heute 620.000 Tonnen Hartweizen. Lieferanten sind Länder in Europa, Nord- und Südamerika und Australien in Verkäufers Wahl.
Die Ausschreibung lautete auf 12,5 % Protein und Verladungen im Juli und August.
Die Menge wird in 10 Teillieferungen aufgeteilt und soll in den Häfen Jeddah, Dammam und Jizan angelandet werden. Die Preise liegen in der Spanne von 209,47 – 219,72 USD/Tonne c&f, je nachdem in welchem Hafen und zu welchem Termin entladen wird.

02.05.2016 Dritte Beanstandung von russischem Weizen in wenigen Wochen

Bangladesch hat jetzt seine dritte russische Weizenlieferung in wenigen Wochen beanstandet, da die versprochenen Lieferkriterien nicht eingehalten wurden. Zuletzt wurden das Spezifische Gewicht und der Proteingehalt bemängelt, die unter 76 kg und 12,5 % Protein lagen. Die vorherigen beiden Lieferungen konnten an Käufer in anderen Ländern weiterverkauft werden. Mit der dritten Beanstandung sind bereits 150.000 Tonnen von den Käufern zurückgewiesen worden. Bangladesch hat in der Zeit vom 1. Juli bis Ende Februar 943.000 Tonnen russischen Weizen bezogen.

02.05.2016 Höhere EU-Ernteschätzungen für Weizen, Mais und Gerste

Die EU Kommission hat heute ihre Schätzung für die Weizenendbestände per 30.06.2017 um 1 Mio. Tonnen angehoben. Die Weichweizenbestände in der EU werden heute auf 18,9 Mio. Tonnen geschätzt, gegenüber 18,3 Mio. Tonnen am Ende der Saison 2015/16. Die Ernte in diesem Jahr wird zudem um 400.000 Tonnen höher geschätzt, als im letzten Monat. Die Ernteschätzung liegt jetzt bei 142,8 Mio. Tonnen. In 2015 wurden 151,3 Mio. tonnen geerntet.
Die Weizenexporte sollen 27 Mio. Tonnen betragen, gegenüber 29 Mio. Tonnen im Vorjahr. Die vielfältigen weltweiten Getreideangebote lasteten in den vergangenen Monaten auf den Marktpreisen und die Terminmarktkurse fielen nahezu auf ihre Tiefststände.
Die monatliche Betrachtung der EU-Kommission zur Angebots- und Nachfragesituation am Getreidemarkt, die heute auf der Website veröffentlicht wurde, zeigt außerdem einen deutlichen Anstieg der Maisbestände in der EU am Ende der Vermarktungssaison 2016/17. Im Vorjahr waren es 13,2 Mio. Tonnen und jetzt kommt man auf 13,9 Mio. Tonnen. Sowohl der Endbestand 2017 mit 16,7 Mio. Tonnen als auch die Ernte mit 65,3 Mio. Tonnen werden höher eingeschätzt. In 2015 wurden aufgrund einer Trockenheit nur 58,2 Mio. Tonnen Mais geerntet. So werden auch die Schätzungen für Maisexporte für 2016/17 aus der EU von 2 Mio. Tonnen auf 2,9 Mio. Tonnen deutlich nach oben korrigiert.
Die Gerstenendbestände per 30.06.2017 wurden von der EU-Kommission um 600.000 Tonnen auf jetzt 7,8 Mio. Tonnen höher geschätzt. Auch hier wird mit 61,7 Mio. Tonnen eine höhere Ernte erwartet, als noch vor einem Monat (60,6 Mio. Tonnen). Die Anfangsbestände wurden aber um 400.000 Tonnen reduziert.
Die Rapsproduktion 2016/17 in der EU wird jetzt auf 22,3 Mio. Tonnen geschätzt, nach 21,5 Mio. Tonnen im Vorjahr. Die Endbestände werden aber gegenüber diesem Jahr auf 1,03 Mio. gesenkt, da weniger importiert wird.

02.05.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie ein schwächerer US-Dollar ließen die CBoT-Weizennotierungen am Freitag moderat fester schließen. Die e-CBoT handelt den Weizen heute Morgen fast unverändert.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den verbesserten Vorgaben aus Übersee nicht folgen und die Kurse gaben auf allen Terminen nach. Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende und ein fester Eurokurs belasteten die Kurse am Terminmarkt. Dennoch gab es beim Frontmonat ein kleines Wochenplus von 0,8 %. Europas Weizenexporte bleiben mit geschätzten 29 Mio. Tonnen noch 10 % hinter dem guten Vorjahresergebnis (31,3 Mio.to) zurück. Derzeit bringt der feste Kurs des russischen Rubel den Exporteuren aus der Eurozone Vorteile. Russland wird seine Weizenexportsteuer wahrscheinlich auch im Wirtschaftsjahr 2016/17 (1. Juli bis 30. Juni) fortführen. Dort erwartet man im dritten Jahr in Folge eine große Weizenernte und ein niedriges Preisniveau.

02.05.2016 CBoT-Maiskurse sinken heute Morgen aufgrund besserer Wetteraussichten

Heute Morgen geben die Kurse des CBoT-Maisfutures nach, weil es in dieser Woche in den großen Anbauregionen der USA durch trockenes Wetter bessere Aussaatbedingungen geben soll.
Für den Mittleren Westen der USA waren Ende der letzten Woche noch weitere Regenfälle angekündigt. Jetzt sagen die Wetterdienste für die nächsten Tage trockenes Wetter voraus.
Während sich die Bedingungen in den USA verbessern, wird aus Argentinien berichtet, dass sich die Maisexporte von dort im ersten Quartal 2016 verdoppelt haben und weitere Exportsteigerungen erwartet werden. Das liegt an der geänderten Exportpolitik des Landes nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Mauricio Macri Ende letzten Jahres, die dem Weltagrarmarkt große zusätzliche Massen an Mais, Weizen und Sojabohnen beschert haben. Das hat insbesondere die USA getroffen, deren Exporte auch noch durch einen festeren US-Dollar-Kurs benachteiligt wurden.
Wegen ungünstiger Wetterbedingungen in den USA hatten institutionelle Anleger zuletzt große Mengen ihrer Shortpositionen glattgestellt. Trockene Wetterbedingungen erlaubt den Farmern im Mittleren Weste jetzt die Feldarbeiten rasch voranzutreiben.
In der letzten Woche hatte es in Südamerika Regenfälle gegeben, die dort die Erntearbeiten massiv verzögerten und in einigen teilen Argentiniens sogar für große Ernteausfälle sorgt.

01.05.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 19.04. - 26.04. um 5.311 Kontrakte. Sie reduzieren gleichzeitig ihre Short-Positionen um 22.125 Kontrakte. 60.805 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 26.04.16. Damit reduzierten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 27.436 Lots zur Vorwoche.
29.04.2016 Russland: Weizenexportsteuer könnte auf 2016/17 ausgeweitet werden
Russland wird seine Weizenexportsteuer wahrscheinlich auch im Wirtschaftsjahr 2016/17 (1. Juli bis 30. Juni) fortführen. Das ist die Einschätzung von russischen Händlern und Analysen. Eine Veränderung der Berechnungsmethode sei bei den derzeitigen Marktbedingungen unwahrscheinlich. Russland erwartet im dritten Jahr in Folge eine große Weizenernte und ein niedriges Preisniveau. Die derzeitige Formel zur Berechnung der Weizenexportsteuer lautet wie folgt:
50 % des Exportpreises abzüglich 6.500 Rubel, mindestens jedoch 10 Rubel pro Tonne.
29.04.2016 FranceAgriMer: 88% der Winterweizenbestände „gut“ bis „exzellent“

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer bewertet 88% der französischen Winterweizenbestände per 25. April mit „gut“ bis „exzellent“. In der Vorwoche erhielten noch 91% diese Bewertung. Die Entwicklung der Winterweizenbestände ist weiter fortgeschritten, als im Vorjahr.
Frankreichs Landwirte haben die Maisaussaat per 25. April zu 27% erledigt. In der vergangenen Woche waren es 11%. Der 5-jährige Durchschnitt liegt bei 69%. Regenfälle haben die Maisaussaat in Frankreich stark verzögert.

29.04.2016 Getreidemail

Gute wöchentliche US-Exporte ließen die Weizennotierungen gestern Nachmittag in Chicago mit kräftigen Aufschlägen handeln, die zum Ende der Sitzung in Folge von Gewinnmitnahmen größtenteils wieder abgegeben wurden. Mit insgesamt 806.600 Tonnen US-Weizen lagen die Exporte deutlich über den Markterwartungen. Das International Grains Council (IGC) hat seine Prognose der weltweiten Weizenernte für das Vermarktungsjahr 2016/17 um 4 Mio. Tonnen auf 717 Mio. Tonnen erhöht. Die Anhebung wurde mit guten Wetterbedingungen in der Europäischen Union und in Russland begründet. Zur Stunde handelt die e-CBoT leicht schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den verbesserten Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen gute Zugewinne verzeichnen. Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 599.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 25.083 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (27,689 Mio. Tonnen).

28.04.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 599.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 25.083 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (27,689 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 0 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 3,036 Mio. Tonnen.
28.04.2016 IGC erhöht Prognosen für das Vermarktungsjahr 2016/17
Das International Grains Council (IGC) hat seine Prognosen der weltweiten Weizen – und Maisernte erhöht.
Die Prognose der weltweiten Weizenproduktion 2016/17 stieg um 4 Mio. Tonnen auf 717 Mio. Tonnen. Sie wurde mit guten Wetterbedingungen in der Europäischen Union und in Russland begründet. Allerdings liegt sie hinter dem Rekordergebnis der vergangenen Saison von 734 Mio. Tonnen. Russlands Weizenernte 2016/17 wurde um 1 Mio. Tonnen höher geschätzt auf 59 Mio. Tonnen. Damit läge die russische Weizenernte aber weiterhin hinter dem Ergebnis des Vorjahres von 61 Mio. Tonnen. Die Prognose der EU-Weizenproduktion wurde um 1,1 Mio. Tonnen auf 152,1 Mio. Tonnen angehoben (Vorjahr: 159,3 Mio. Tonnen).
Die Prognose der globalen Maisproduktion im Vermarktungsjahr 2016/17 stieg um 5 Mio. Tonnen und liegt aktuell bei 998 Mio. Tonnen. Im vergangenen Vermarktungsjahr wurden 973 Mio. Tonnen Mais auf der Welt geerntet.

Bei den Sojabohnen wurde die Prognose 2016/17 um 1 Mio. Tonnen zum Vorjahr angehoben auf 319 Mio. Tonnen. Bei einer nahezu gleichbleibenden Produktionsmenge und einem stetigen Anstieg des Verbrauchs rechnet das IGS mit einem um 16 Mio. Tonnen gesunkenen Überschuss zum Ende des Vermarktungsjahres auf 32 Mio. Tonnen. Das wäre der kleinste Überschuss in 3 Jahren. Für das Vermarktungsjahr 2015/16 wurde die Prognose der weltweiten Sojabohnenernte aufgrund der drohenden Verluste in Argentinien um 5 Mio. Tonnen gesenkt.
28.04.2016 US-Exort-Sales: Weizen- und Maisexporte über den Erwartungen

28.04.2016 Ägypten kaufte bisher 129.114 Tonnen lokalen Weizen

Ägyptens Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass seit dem Start der Vermarktungssaison am 15. April 129.114 Tonnen lokalen Weizen von der GASC gekauft wurden. Insgesamt sollen 4,0 – 4,5 Mio. Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt gekauft werden. Quelle: Reuters

28.04.2016 Saudi Arabien sucht 550.000 Tonnen Hartweien

Saudi Arabiens staatlicher Getreideeinkäufer Saudi Grains Organization (SAGO) hat einen Tender zum Kauf ovn 550.000 Tonnen Hartweizen zur Lieferung im Juli/August ausgeschrieben. Weitere Angaben wurden nicht bekannt gegeben. Quelle: Reuters

28.04.2016 Regen in Australien erhöht Ernteprognosen für Weizen

Australien erwartet in den Monaten Mai bis Juli überdurchschnittliche hohe Niederschläge; das wäre für Feldfrüchte und Rinderzüchter von großem Vorteil.
Während die Einflüsse des Wetterphänomens El Nino abklingen, das im letzten Jahr starken Einfluss auf das Wetter in Australien hatte und viele Regionen vertrocknen ließ, sollen jetzt 70 % des Kontinents in den kommenden drei Monaten mehr Regen, als sonst üblich erhalten, so das Australische Meteorologische Institut BOM.
Eine größere Weizenproduktion in Australien, würde die ohnehin schon stark unter Druck stehenden Weizenkurse weiter belasten, denn die Versorgungslage der Welt ist mehr als ausreichend. Australien wird in 2016/17 wohl 24,5 Mio. Tonnen Weizen produzieren, das wäre die beste Ernte seit drei Jahren.

28.04.2016 Getreide: Russlands April-Exporte mit 2,5 Mio. Tonnen auf neuem Rekordhoch

Russlands Weizenexporte erreichen im April ein neues Rekordvolumen von 2,5 Mio. Tonnen. Das teilte gestern das Beratungsunternehmen SovEcon gegenüber der Presse mit. Die große Ernte in 2015 und die Schwäche des Rubelkurses machen es möglich, dass die russischen Weizenexporte auf historisch hohe Mengen kommen.
Seit dem 1. Juli 2015 und bis Ende April 2016 wird Russland 31,4 Mio. Tonnen Getreide an ausländische Empfänger geliefert haben. Diese Zahl übersteigt bereits jetzt das bisherige Rekordergebnis des gesamten Vermarkungsjahres 2014/15, als insgesamt 30,8 Mio. Tonnen verladen wurden.
So wie es jetzt aussieht, kann Russland in dieser Vermarktungssaison der weltweit größte Weizenexporteur werden, das geht einzig zu Lasten der Marktanteile von Kanada und den USA.
Am Ende der laufenden Saison wird Russland wohl 34,5 Mio. Tonnen Getreide ausgeführt haben, davon sind dann 23,5 bis 23,8 Mio. Tonnen Weizen. In den Schätzungen der SovEcon sind auch Mehlexporte berücksichtigt.

28.04.2016 Getreidemail

Gewinnmitnahmen nach zwei Tagen mit Kursaufschlägen sowie Regenfällen in weiten Teilen der US-Weizenanbaugebiete ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Fondsgesellschaften verkauften 3.500 CBoT Weizenkontrakte. Heute um 14:30 Uhr werden die Export-Sales vom US-Landwirtschaftsministerium veröffentlicht. Analysten schätzen die Weizenexporte der alten Ernte in einer Spanne von 75.000 - 175.000 Tonnen (Vorwoche: 295.075 Tonnen). Die eCBoT handelt heute Morgen leicht schwächer. Bei vergleichsweise geringen Handelsumsätzen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen leicht nach.
Marokko wird den Importzoll auf Weichweizen in Höhe von 30% bis zum Ende des Jahres beibehalten.
Ägyptens Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass seit dem Start der Vermarktungssaison am 15. April 99.646 Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt von der GASC gekauft wurden. Insgesamt sollen dort 4,0 – 4,5 Mio. Tonnen Weizen gekauft werden.

27.04.2016 Marokko: Importzoll auf Weichweizen bleibt bei 30%

Marokko wird den Importzoll auf Weichweizen in Höhe von 30% bis zum Ende des Jahres beibehalten. Das teilte Marokkos Landwirtschaftsminister am heutigen Mittwoch mit. Die marokkanische Getreideproduktion wird in der Saison 2016/17 auf 3 bis 4 Mio. Tonnen sinken. Als Grund dafür wird die extreme Trockenheit im Nordafrikanischen Land genannt, die die dortige Getreideernte dramatisch verringert. Im Vorjahr wurde eine Rekordernte von 11 Mio. Tonnen eingefahren, so die offiziellen Schätzungen. Die Importkampagne Marokkos läuft üblicherweise von Oktober bis April.

27.04.2016 Russlands Getreideexporte 2015/16 um 9,5 % höher als im Vorjahr

In der vergangenen Woche stiegen die Preise für russischen Exportweizen am Schwarzen Meer, da auch die Preise am Weltmarkt stiegen und die Bestände in den auf Exporte fixierten Regionen im Süden des Landes schrumpfen.
Weizen mit 12,5 % Protein kostete dort 190 USD/Tonnen fob. Das waren 5 USD/Tonne mehr als in der Woche zuvor. An der Terminbörse in Chicago stiegen die Kurse währenddessen um 3 USD/Tonne an.
Russland exportierte seit dem 1. Juli 2015 bis zum 20. April 2016 29,95 Mio. Tonnen Getreide, davon waren 21,8 Mio. Tonnen Weizen. Damit sind diese Exporte um 9,5 % gegenüber der Vorjahressaison gestiegen.
Preise für lokalen Weizen im europäischen Teil Russlands wurden durch die rege Nachfrage der Exporteure gestützt. Die Abgabebereitschaft ist hoch, da für die nächste Ernte im Juni oder Juli Platz benötigt wird. Die Aussaat von Sommergetreide konnte bei vorteilhaftem Wetter schnell vorankommen. Am 25. April waren 16,5 % der geplanten Anbaufläche von 5,1 Mio. Hektar bereits bestellt. Im Vorjahr wurden nur 3,1 Mio. Hektar Sommergetreide gesät.
Die Feldbestände wurden in der vergangenen Woche allgemein besser bewertet. Jetzt sind nur noch 800.000 Hektar in schlechtem Zustand, statt wie eine Woche zuvor 1,4 Mio. Hektar. Für die Ernte in 2016 wurden in Russland insgesamt 16,4 Mio. Hektar Wintergetreide ausgesät.
Preise für Weizen der Klasse III stiegen in der letzten Woche um 25 Rubel/Tonne auf 10.700 Rubel/Tonnen ab Verladestation.

27.04.2016 Ägypten kaufte bisher 99.646 Tonnen lokalen Weizen

Ägyptens Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass seit dem Start der Vermarktungssaison am 15. April 99.646 Tonnen lokalen Weizen von der GASC gekauft wurden. Insgesamt sollen 4,0 – 4,5 Mio. Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt gekauft werden. Bisher wurde knapp ¼ (826.491 Feddans) der gesamten Weizenproduktion (3,439 Mio. Feddans) geerntet. Feddan ist ein arabisches Flächenmaß. 1 Feddan entspricht 0,42 Hektar.

27.04.2016 Getreidemail

Shortabdeckungen ließen die Weizennotierungen in Chicago gestern trotz verbesserter Winterweizenratings erneut mit Kursaufschlägen handeln. 59% der Bestände befinden sich in einem guten bis exzellenten Zustand. In der Vorwoche waren es 57%.
Die US-Sommerweizenaussaat ist zu 42% abgeschlossen. Im vergangenen Jahr lag der Fortschritt zur selben Zeit bei 50%. Der 5-Jahres Durchschnitt liegt bei 28%. Institutionelle Anleger kauften gestern 5.000 CBoT Weizenkontrakte.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse uneinheitlich. An der Euronext in Paris konnten die Weizennotierungen nicht von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen mit leichten Verlusten. Der EU-Crop-Monitoring Service MARS hat in seinem gestrigen Bericht die Prognose der EU Weichweizenerträge 2016 von 5,96 Tonnen pro Hektar auf 6,11 Tonnen pro Hektar erhöht. Die neue Prognose liegt damit 4,9% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Jordanien stornierte gestern erneut einen Weizentender.

27.04.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen

26.04.2016 EU-Crop Monitor erhöht Prognosen für Weizen, Gerste und Raps

Der EU-Crop-Monitoring Service MARS hat in seinem heutigen Bericht die Prognose der EU Weichweizenerträge 2016 von 5,96 Tonnen pro Hektar auf 6,11 Tonnen/Hektar erhöht. Die neue Prognose liegt damit 4,9% über dem 5-Jahres-Durchschnitt.
Die Prognose der EU Wintergerste-Erträge wurde ebenfalls erhöht von 5,82 Tonnen/Hektar auf 5,97 Tonnen/Hektar. Das wäre 7% höher, als der 5-jährige-Durchschnitt. Unverändert beließ MARS die Prognose der Sommergerte-Erträge. Sie liegt bei 4,17 Tonnen/Hektar. Das wäre 1,2% über dem 5-jährigen Durchschnitt.
Die Prognose der EU-Mais-Erträge für die Ernte 2016 wurde auf 7,06 Tonnen/Hektar reduziert (Vormonat: 7,12 Tonnen/Hektar). Zum 5-jährigen Durchschnitt wäre das aber immer noch ein Anstieg um 2,7%. Beim Raps wurde die Prognose erhöht von 3,31 Tonnen/Hektar auf 3,35 Tonnen/Hektar. Das wäre ein Anstieg um 4,5% zum 5-jährigen Durchschnitt.

26.04.2016 Ukraine: UkrAgroConsult glaubt, dass Getreideexporte um 9,5 % sinken

Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult schätzt, dass das Land am Schwarzen Meer im kommenden Vermarktungszeitraum (Juli/Juni) 9,5 % weniger Getreide exportieren wird. Zum einen fällt die Erntemenge kleiner aus aber auch der Futtermittelbedarf im Land wird sinken.
Die Erntemenge 2016 wird auf 54,9 Mio. Getreide geschätzt; davon könnten 32,4 Mio. Tonnen in den Export gehen. Im Vorjahr wurden noch 57,9 Mio. Tonnen geerntet, wovon 35,8 Mio. exportiert wurden. In 2014 exportierte die Ukraine 34,9 Mio. Tonnen.
In den letzten Monaten waren die Experten noch skeptisch über eine so große Erntemenge, dass weniger Wintersaaten wegen einer ausgeprägten Trockenheit im Herbst gesät wurden. Warmes und feuchtes Wetter in den letzten sechs Wochen haben aber die Vegetationsbedingungen wesentlich verbessert.
In der Ukraine wurde auf 7,1 Mio. Hektar Wintergetreide zur Ernte in 2016 angebaut, davon rund 6 Mio. Tonnen Winterweizen. Winterweizen bringt 95 % der gesamten Weizenproduktion.

26.04.2016 Syriens Lebensmittelkrise verschärft sich

Die agrarische Infrastruktur in Syrien wurde im Bürgerkrieg weitestgehend zerstört. Der Staat kann die Farmer dort auch nur unzulänglich mit Saatgut versorgen und es stehen kaum noch staatliche Lagerhäuser zur Verfügung. In der Folge dieses Mangels wird die humanitäre Krise in dem Land immer größer.
Das wichtigste Grundnahrungsmittel, der Weizen, ist extrem knapp. Die Anbaufläche auf der Getreide für die menschliche Ernährung angebaut wird, ist in diesem Jahr weiter geschrumpft, so die Feststellung der FAO, der U.N. Food and Agriculture Organisation.
Im Krieg wurden Beregnungssysteme und Getreidedepots im ganzen Land zerstört. Von dort wurde auch das Saatgut an die Landwirte geliefert; jetzt stehen nur noch 10 % des Saatgutbedarfs von 450.000 Tonnen zur Verfügung. Den nationalen Bedarf an Getreide können die Farmer so nicht mehr produzieren.
Von den ursprünglich 140 staatlichen Sammelstationen für Getreide vor dem Krieg waren in 2015 nur noch 22 in Betrieb. Syrien hätte über Jahre, auch wenn der Krieg jetzt enden würde, große Probleme sich selber zu versorgen und ist auf internationale Hilfen angewiesen.
Im letzten Jahr wurden noch auf 2,16 Mio. Hektar Weizen und Gerste angebaut, das sind noch nicht einmal 2/3 der von der Regierung als nötig erachteten und geplanten Anbaufläche.
Die syrische Bevölkerung war vor fünf Jahren, als der Krieg begann, noch 22 Mio. Menschen stark. Im Krieg kamen 250.000 Menschen um und Millionen sind geflohen. Im letzten Jahr verkauften syrische Landwirte 450.000 Tonnen Weizen, das ist nur ein Bruchteil der 1 bis 1,5 Mio. Tonnen, die für eine Eigenversorgung nötig wären. Vor dem Krieg produzierte Syrien in guten Jahren noch 4 Mio. Tonnen Weizen und konnte davon 2,5 Mio. exportieren. In 2015 mussten bereits 800.000 Tonnen Weizen importiert werden.

26.04.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen nach den kräftigen Verlusten in den letzten beiden Sitzungen sowie Gewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen in Chicago gestern mit Aufschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 406.164 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger kauften gestern 4.000 CBoT SRW Weizenkontrakte. Die eCBoT handelt zur Stunde moderat schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures durch die guten Vorgaben aus Übersee auf allen Terminen zulegen. Ukraines Winterweizenbestände haben sich in den vergangenen 6 Wochen aufgrund der vorteilhaften warmen und feuchten Wetterbedingungen gut entwickelt. 99% der Aussaat ist per Ende April aufgekommen, teilte UkrAgroConsult mit. Davon befinden sich per 21. April 42,5% der Bestände in einem guten Zustand. 19,5% der Bestände wurden mit „schwach“ bewertet. Der starke Rückgang der Temperaturen am Wochenende in Deutschland und im Osten Frankreichs und die Prognosen für die kommenden Tage haben wohl nicht das Potenzial, signifikante Schäden zu verursachen.

26.04.2016 US-Somerweizen-Aussaat: 42% der geplanten Flächen sind bestellt

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 24.04.16 42% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 27%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 50%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 28%.

26.04.2016 Zustand der US-Winterweizenbestände hat sich verbessert

25.04.2016 Mais-, Weizen- und Sojabohnen steigen

Die Maisnotierungen in Chicago steigen heute Nachmittag. Wetterdienste sagen teils starke Regenfälle im Mittleren Westen der USA vorher, die zu einer Verzögerung der Maisaussaat führen könnten. Auch die Sojabohnen- und Weizennotierungen steigen aufgrund von Shotabdeckungen nach dem starken Rückgang vom vergangenen Freitag. 

25.04.2016 Ukraine Winterweizenbestände erholen sich
Ukraines Winterweizenbestände haben sich in den vergangenen 6 Wochen aufgrund der vorteilhaften warmen und feuchten Wetterbedingungen gut entwickelt. 99% der Aussaat ist per Ende April aufgekommen, teilte das Analystenhaus UkrAgroConsult mit.
Davon befinden sich per 21. April 42,5% (10. März: 35%) der Bestände in einem guten Zustand.
37,1% (10. März: 35,1%) der Bestände sind in einem befriedigenden Zustand, während
19,5% (10. März: 29,9%) der Bestände mit „schwach“ bewertet wurden.
Insgesamt wurde auf 7,1 Mio. Hektar Wintergetreide ausgesät. Davon entfielen 6,0 Mio. Hektar auf Weizen. Das Verhältnis Winterweizen/ Sommerweizen beträgt in der Ukraine 95%/5%.
2015 erntete die Ukraine 60 Mio. Tonnen Getreide incl. 26,5 Mio. Tonnen Weizen. Analysten erwarten einen Rückgang für 2016 auf 18 Mio. Tonnen.
Eine schwere Trockenheit im Sommer und Herbst letzten Jahres hat zu einer eingeschränkten Wintergetreideaussaat geführt. Quelle: Reuters
25.04.2016 Irak sucht Weizen am Weltmarkt

Iraks staatliche Getreidebörse hat einen internationalen Tender zum Kauf von mindesten 50.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 8 Mai, Angebote müssen eine Gültikeit bis zum 12. Mai vorweisen. Normalerweise kauft der Irak deutlich größere Mengen, als ausgeschrieben. Quelle: Reuters

25.04.2016 Weizenbeanstandungen in Dhaka:

Die russische Aufsichtsbehörde über die Weizenqualitäten teilt heute Morgen mit, dass man sich mit Bangladeschs staatlichem Getreideeinkäufer auf gemeinsame Qualitätsprüfungen verständigt habe, nachdem inzwischen eine zweite Weizenlieferung wegen zu hohem Besatz von fremden Bestanteilen beanstandet werden musste.
Bangladesch ist für russische Weizenexporte der viertgrößte Käufer; sie haben in den vergangenen Tagen zwei Lieferungen mit insgesamt 100.000 Tonnen Weizen zurückgewiesen. Um die Beanstandungen gütlich zu regeln, waren am Freitag russische Experten nach Bangladesch aufgebrochen.
Bangladesch habe beide Lieferungen an Käufer in andere Länder weiter veräußert, die nicht benannt werden wollten. Nachdem es im letzten Jahr Probleme mit Weizenlieferungen über 200.000 Tonnen aus Brasilien gegeben habe, hätte man die Importregeln verschärft, so der Direktor für Lebensmittelimporte in der Hauptstadt Dhaka.
Als Ergebnis der Verhandlungen mit den Russen, habe man sich für eine dritte Lieferung, die auf dem Weg ist, auf gemeinsame Qualitätsprüfungen verständigt; bei weiteren Lieferungen muss Russland jetzt vorab Qualitätsgutachten an die Behörden in Bangladesch schicken.
Russlands Getreideexporteure haben in der Zeit von Juli 2015 bis Februar 2016 gut 940.000 Tonnen Weizen an Bangladesch geliefert. Damit ist das asiatische Land der viert-größte Käufer für russischen Weizen, nach Ägypten, der Türkei und dem Iran.

25.04.2016 Getreidemail

Technische Verkäufe, Gewinnmitnahmen zum Wochenende sowie bärische Fundamentaldaten ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit kräftigen Verlusten schließen. Im Vergleich zur Vorwoche stieg der CBoT SRW Mai-Kontrakt jedoch um 7,25 US-Cent bzw. 1,6%. Institutionelle Anleger verkauften ca. 18.000 CBoT Weizenkontrakte. Die Schätzungen lagen in einer Spanne von 15.000 - 22.000 Lots. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse leicht fester.
An der Euronext in Paris gaben die Weizenfutures im Zuge der negativen Vorgaben aus Übersee ebenfalls kräftig nach. Der Euro fiel um knapp 1 Cent. Die Wachstumgsbedingungen in der EU sind weiter sehr gut. FranceAgriMer bewertet 91% der französischen Winterweizenbestände mit "gut" bis "exzellent".
Die chinesische Regierung schätzt die Weizenernte in ihrem Land auf 130,1 Mio. Tonnen, grob gesagt, die gleiche Menge wie im Vorjahr. Dazu ist anzumerken, dass die chinesische Weizenernte seit 12 Jahren Jahr um Jahr gestiegen ist. Die Anbaufläche ist in diesem Jahr aber um 20.000 Hektar geschrumpft, sodass gute Erträge erwartet werden.

25.04.2016 CBoT Weizen handelt zur Stunde mit leichten Gewinnen
Die Weizennotierungen in Chicago handeln zur Stunde mit leichten Gewinnen, nachdem Sie am vergangenen Freitag den größten Tagesverlust seit 2013 verzeichneten. Für die Winterweizengebiete in den südlichen US-Plains wurden Niederschläge von Wetterdiensten vorhergesagt. Investoren nahmen Gewinne zum Wochenende und verkauften massiv Weizen. Ägyptens Handelsministerium teilte am Sonntag mit, dass es seit Beginn der Saison am 15. April insgesamt 57.000 Tonnen Weizen auf dem lokalen Markt gekauft habe. Insgesamt plant man den Kauf von 4 Mio. Tonnen ägyptischen lokalen Weizen. Fondsgesellschaften verkauften am Freitag ca. 18.000 Lots CBoT Weizen. Schätzungen lagen in einer Spanne von 15.000-22.000 Lots.
23.04.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 22.000 Lots Sojabohnen
Schätzungen lagen in einer Spanne von:
Mais: 9.000 - 22.000 Lots (Durchschnitt: 18.000 Lots)
Sojabohnen: 18.000 - 25.000 Lots (Durchschnitt: 22.000 Lots)
Weizen: 15.000 - 22.000 Lots (Durchschnitt: 18.000 Lots)
23.04.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 12.04. - 19.04. um 5.104 Kontrakte. Sie reduzieren gleichzeitig ihre Short-Positionen um 12.818 Kontrakte. 88.241 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 19.04.16. Damit reduzierten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 17.922 Lots zur Vorwoche.
22.04.2016 Weizen und Sojabohnen handeln mit kräftigen Verlusten

Die Weizen und Sojabohnennotierungen in Chicago handeln heute Nachmittag aufgrund von Gewinnmitnahmen und technichen Verkäufen mit teils starken Verlusten. Im Tagestief erreichte die vorderste Fälligkeit beim CBoT SRW-Weizen einen Kurs von 476 (-19 ¾), die Sojabohnennotierungen erreichten in der vordersten Fälligkeit einen Kurs von 979 ¼ (-39 ½).

22.04.2016 Weizen und Sojabohnen handeln mit kräftigen Verlusten

Die Weizen und Sojabohnennotierungen in Chicago handeln heute Nachmittag mit teils starken Verlusten. Im Tagestief erreichte die vorderste Fälligkeit beim CBoT SRW-Weizen einen Kurs von 476 (-19 ¾), die Sojabohnennotierungen erreichten in der vordersten Fälligkeit einen Kurs von 979 ¼ (-39 ½).

22.04.2016 Äthiopien kauft 70.000 Tonnen Weizen

Äthiopien hat 70.000 Tonnen Mahlweizen im Rahmen einer internationalen Ausschreibung gekauft. Die Finanzierung der Ware erfolgt über Hilfsorganisationen. In den vergangenen Monaten hat Äthiopien als Reaktion auf eine schwere Dürre eine Reihe von Ausschreibungen durchgeführt, um einen drohenden Enpass vorzubeugen. Nun haben die Behörden zwei mal 35.000 Tonnen Weizen zum Preis von $285,67/Tonne und $286,19/Tonne zur Lieferung an inländische Silos gekauft. Eine weitere Ausschreibung über den Kauf von 60.000 Tonnen Weizen endet am 28. April. Danach werde wahrscheinlich erst einmal eine Pause folgen, in der die Regierung sich ein aktuelles Bild von der inländischen Weizenernte macht, so ein Marktbeteiligter. Quelle: Reuters

22.04.2016 Chinas Weizenernte stabil trotz Flächeneinschränkung

Die chinesische Regierung schätzt die Weizenernte in ihrem Land auf 130,1 Mio. Tonnen, das grob gesagt, die gleiche Menge wie im Vorjahr. Dazu ist anzumerken, dass die chinesische Weizenernte seit 12 Jahren Jahr um Jahr gestiegen ist. Die Anbaufläche ist in diesem Jahr aber um 20.000 Hektar geschrumpft, sodass gute Erträge erwartet werden.

22.04.2016 FranceAgriMer: Maisaussaat in Frankreich zu 11% erledigt
Frankreichs Landwirte haben per 18. April gut 11% der Maisaussaat erledigt. In der Vorwoche waren es 4%. Im Vorjahr lag der Aussaat-Fortschritt allerdings weit darüber bei 47%. Das meldet das französische Beratungsunternehmen FranceAgriMer. Regenfälle behinderten die Aussaat.
Beim Winterweizen schätzt FranceAgriMer den Anteil der Bestände, die sich in einem "guten" bis "excellenten" Zustand befinden, auf 91% und damit auf dem Niveau des Vorjahres.  In der Vorwoche lag die Schätzung bei 92%. Quelle: Reuters
22.04.2016 Getreidemail (G)

Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Kursgewinnen der letzten Tage ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen für das Vermarktungsjahr 2015/16 mit 295.000 Tonnen Weizen am oberen Rand der Markterwartungen, für das Jahr 2016/17 lagen sie mit 325.600 Tonnen über den Erwartungen. Die gesamte Weizenanbaufläche 2016 in Kanada wird nach Erhebungen von Statistics Canada um 1,1% von 24,1 Mio. Acres auf 23,8 Mio. Acres sinken. Fondsgesellschaften verkauften gestern 8.000 Lots Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT nochmals schwächer. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizennotierungen trotz der negativen Vorgaben aus Übersee behaupten. Nur der Maitermin 2016 gab nach. Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 712.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 24,484 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr ca. 10% hinter dem Ergebnis des Vorjahres (27,102 Mio. Tonnen). Mit über 112.000 Lots Weizen wurde an der Euronext gestern ein neues Rekordvolumen gehandelt.

21.04.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 712.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 24,484 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (27,102 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 22.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 3,036 Mio. Tonnen.
21.04.2016 Weizen handelt mit kräftigen Verlusten
Zu Handelsbeginn um 15:30 handelt der Weizen in Chicago mit kräftigen Verlusten. Grund dafür sind laut Reuters technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen.
21.04.2016 Statistics Canada: gesamte Weizenanbaufläche sinkt um 1,1%
Die gesamte Weizenanbaufläche 2016 in Kanada wird nach Erhebungen von Statistics Canada um 1,1% von 24,1 Mio. Acres auf 23,8 Mio. Acres (2015) sinken. Beim Durum Weizen steigt sie von 5,2 Mio. Acres (2015) auf 6,1 Mio. Acres.
Weitere Prognosen:
Canola-Anbaufläche: 19,3 Mio. Acres (2015: 20,1 Mio. Acres; -3,7%)
Quelle: Reuters
21.04.2016 Getreidemail (G)

Umfangreiche Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften in allen AgrarTerminkontrakten ließen gestern die Weizenkurse am CBoT über die magische 5-Dollar-Marke steigen.
Wetterrisiken in Amerika verunsichern Händler und Anleger. Zur Stunde notiert der CBoT-Weizen auf $5,04 stabil.
Die Weizenfutures am Pariser Matif konnten sich den Vorgaben aus Übersee nicht entziehen. Der Kurs des Frontmonats stieg gestern um 2,5 €/to; seit Anfang April ist das schon ein Plus von 5,5 €/to. In Europa ist man eher skeptisch über die Auswirkungen des Starkregens in Argentinien sowie über mögliche Einflüsse des Wetterphänomens La Nina. Hier bleiben die Weizenangebote nämlich weiterhin kompfortabel. So verwundert es kaum, dass die Prämien am Hamburger Markt auf 4 €/to leicht nachgeben. Die Getreidebestände in der EU entwickeln sich nach dem milden Winter sehr gut, sodass man erneut eine gute Ernte erwarten darf. Lediglich in Polen gibt es einige Probleme aber sonst sieht der Weizen überall sehr gut aus.

21.04.2016 Sojabohnenkurse auf 9-Monats-Hoch

Die Kurse der CBoT-Sojabohnen stiegen gestern auf ein Neun-Monats-Hoch. Fonds trennten sich in einem wahren „Kaufgelage“ massenweise von ihren Shortpositionen, weil die Ernteprobleme in Argentinien inzwischen so groß sind, dass sich die Käufer von Sojabohnen bereits in anderen Teilen der Welt nach Ware umsehen müssen.
Gestern stiegen die Kurse des Frontmonats um 7,5 % und damit ohne großen Widerstand über die 10-Dollar-Marke.
Ungewöhnlich starke und seit 21 Tagen anhaltende Regenfälle haben die Sojabohnenernte seither unterbrochen und vor Anfang Mai kann es dort wohl kaum mit der Ernte weitergehen. Das führt dazu, dass U.S. Anbieter unerwartet in die Angebots-Lücke springen können. Die Bullen am Markt malen sich nun schon aus, was mit der nächsten Sojabohnenernte in Südamerika passiert, wenn das Wetterphänomen La Nina im weiteren Verlauf des Jahres eine Trockenheit beschert.
Meteorologen sagen, dass La Nina in Teilen Nord- und Südamerikas ungewöhnliche Trockenheit verursachen kann.
Fonds kauften nach Einschätzung von Reuters gestern 17.000 bis 45.000 Lots Mais, 18.000 bis 30.000 Lots Sojabohnen und 9.000 bis 18.000 Lots Weizen. Analysten werfen ihre früheren Ernteschätzungen für Argentinien über den Haufen.

20.04.2016 Qualitätsprobleme mit russischem Weizen

Getreideexperten aus Russland sind auf dem Weg nach Bangladesch, um einen Streit über eine Weizenlieferung beizulegen. Das teilte heute die russische Aufsichtsbehörde für Lebensmittelsicherheit mit.
Bangladesch ist für Russland der viertgrößte Weizenabnehmer, nach Ägypten, der Türkei und dem Iran. Medienberichte zufolge wurde eine Weizenlieferung über 50.000 Tonnen bereits im März abgewiesen, mit der Begründung, dass mit 1,08 % mehr fremde Bestandteile enthalten sind als erlaubt. (0,7 % wäre noch gerade so ok).
Russland hat seit Juli 2015 rund 943.000 Tonnen Weizen an Käufer in Bangladesch geliefert. Im März wurde über eine weitere Beanstandung für russischen Weizen berichtet. Später stellte sich heraus, dass es kein russischer Weizen war.

20.04.2016 Aussichten für EU-Getreideernte nach mildem Winter meist gut

Die Getreidebestände in der EU entwickeln sich nach dem milden Winter sehr gut, sodass man erneut eine gute Ernte erwarten darf. Lediglich in Polen gibt es einige Probleme aber sonst sieht es überall sehr gut aus, so das Ergebnis einer Expertenbefragung durch Reuters.
In Frankreich, dem bedeutendsten Weizenerzeuger in der EU, steht das Wintergetreide allgemein sehr gut. Der Regen der letzten Tage verursacht, dass die Düngemittelgaben gut absorbiert werden. Relativ kalte Temperaturen im März haben das Wachstum verlangsamt, sodass die Vegetation jetzt eine Woche hinterher ist, während sie im Februar noch drei Wochen voraus war. Die Anbaufläche wurde auf 5,2 Mio. Hektar ausgeweitet und erreicht damit ein 80-Jahres-Hoch. Strategie Grains erwartet für Frankreich eine Erntemenge von 39 Mio. Tonnen Weizen; relativ deutlich unter der Menge vom Vorjahr als 41 Mio. Tonnen geerntet wurden.
Deutschland, das EU-Land mit der zweitgrößten Weizenanbaufläche, wird wohl 1,7 % weniger ernten als im Vorjahr, damals wurde mit 26,1 Mio. Tonnen überdurchschnittlich viel Weizen eingefahren, so die Schätzung durch den Deutschen Genossenschaftsverband.
Großbritanniens Weizenbestände entwickeln sich ebenfalls hervorragend. Vereinzelt gibt es aber Probleme mit Staunässe; das wird aber wohl keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Die Weizenanbaufläche wird mit 1,66 Mio. Hektar angegeben (Vj.: 1,69 Mio. Hektar).
In Polen gab es auf 7-8% der Flächen verbreitet Auswinterungen, die jetzt mit Sommerungen neu bestellt werden. Meist wird man dafür Sommerweizen säen. Das Wetter war zuletzt warm und regnerisch, also gut für die Bestandentwicklung. Die Erntemenge wird auf 11,2 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 4 % weniger als in 2015.

20.04.2016 Maisanbau in der EU in vollem Gang–Flächeneinschränkungen wegen niedriger Preise

Überall in Europa wird jetzt Mais gelegt. Eine Kombination aus niedrigen Preisen und einer höheren Anbaufläche für Winterssaaten führt zu einer geringeren Anbaufläche für Mais. Die Europäische Kommission und private Analysten haben in den zurückliegenden Monaten ihre Prognose für den Maisanbau 2016 immer wieder gesenkt.
In Frankreich, dem größten Maisproduzenten in der EU, startete die Feldbestellung für Mais erst zögerlich, nachdem es immer wieder geregnet hat. Bis zum 11. April wurden lediglich 4 % der geplanten Flächen bestellt, im Vorjahr waren es zum gleichen Termin schon 17 %, so die Beobachtung von FranceAgriMer. In der kommenden Woche soll es schon wieder regnen. Die Anbaufläche in Frankreich wird um 7 % kleiner eingeschätzt, im Vorjahr wurden knapp 1,6 Mio. Hektar Mais in Frankreich angebaut.
In Italien steigt der Weizenanbau zu Lasten von Mais. Dort sind die Bedingungen auf dem Feld aber viel vorteilhafter als in Frankreich. Aktuelle Schätzungen über den Rückgang des Maisanbaus in Italien liegen uns derzeit nicht vor.
In Deutschland sind die Feldbestellungen für Mais im normalen Zeitrahmen, obwohl es auch überall mal geregnet hat. Hierzulande wird der Anbau um 1,3 % ausgeweitet und die Ernteschätzung liegt sogar bei einem Plus von 12,4 % im Vorjahresvergleich, weil es in 2015 nur schwache Erträge gegeben hat, so der deutsche Genossenschaftsverband.
Da in Polen einiges an Wintergetreide ausgewintert ist, bleibt mehr Fläche für Sommerungen. Davon werden aber in erster Linie Gerste und Hafer profitieren, so die dortigen Spezialisten. Beim Mais rechnet man aber dennoch mit einem Anbauplus von 4 % und kommt auf eine Anbaufläche von 580.000 Hektar.
Rumänien ist das Land mit der größten Maisanbaufläche in der EU – 2,5 Mio. Hektar werden es in diesem Jahr. Dort sind die Feldbestellungen schon weit fortgeschritten. Gute Vegetationsbedingungen lassen darauf hoffen, dass auch die Erträge gut werden.
In Ungarn waren bis zum 11. April lediglich 7 % der geplanten Maisflächen bestellt. Geplant sind 1,07 Mio. Hektar; das sind etwas weniger, als die 1,15 Mio. Hektar im Vorjahr. Sonniges Wetter hat zuletzt dafür gesorgt, dass die mit zu viel Wasser gesättigten Böden gut abtrocknen konnten.

20.04.2016 Getreideernte in Ägypten hat begonnen – Maßnahmen gegen Subventionsmissbrauch

In Ägypten wurden aud der neuen Ernte die ersten 10.000 Tonnen Weizen von lokalen Farmern vom staatlichen Aufkäufer bezogen.
Ägypten, der weltweit größte Weizenimporteur, plant den Aufkauf von vier Mio. Tonnen Weizen am lokalen Markt. Dafür erhalten die Farmer einen Garantiepreis, der weit über dem Weltmarktpreis liegt. Damit soll der Weizenanbau im Land gefördert werden; allerdings wird diese Subventionierung immer wieder missbraucht.
Die Getreideernte beginnt in Ägypten im April und dauert bis Juli. Im letzten Jahr wurde eine Rekordmenge von 5,3 Mio. Tonnen Weizen von den dortigen Farmern in die staatliche Intervention geliefert, im Jahr zuvor waren es nur 3,7 Mio. Tonnen.
Die hohe Steigerungsrate ist das Resultat von falsch deklarierten Importweizen, wodurch die Regierung einen großen finanziellen Schaden erlitt, so die Kritiker des Subventionssystems. Deshalb haben die Behörden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den Missbrauch zu unterbinden. So darf während der Ernte kein Getreide ohne staatliche Genehmigung im Land transportiert werden. Außerdem sollen alle Schiffsankünfte kontrolliert werden.

20.04.2016 Getreidemail (G)

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften sowie die festen Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit kräftigen Gewinnen handeln. Feste Aktien- und Rohölnotierungen gaben dem Markt weitere Unterstützung. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 9.000 CBoT Weizenkontrakte.
Das US-Landwirtschaftsministerium bewertet 57% der US-Winterweizenbestände mit "gut" bis "exzellent" (+1% zur Vorwoche). Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit leichten Gewinnen.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizennotierungen ebenfalls mit Gewinnen, konnten aber nicht in vollem Maße von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren. Große Bestände und gute Aussichten für die diesjährige Ernte limitieren das Aufwärtspotential. In Hamburg werden Prämien von 4,50€/Tonne über Matif geboten.

19.04.2016 Weizennotierungen in Chicago handeln mit Kursgewinnen

Die Weizennotierungen in Chicago handeln heute Nachmittag erneut mit Kursaufschlägen. Im Tageshoch wurden ein Kurs von $4,78 ¾ pro Bushel auf der Mai-Fälligkeit gehandelt. Das ist der höchste Stand seit 2 Monaten. Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften und die festen Sojabohnen- und Maisnotierungen gaben den Kursen Auftrieb.

19.04.2016 Rally in Chicagos Agrarfutures: Fonds treiben die Börsenkurse

In diesen Tagen sind es die Fondsgesellschaften, die Kasse machen, indem sie ihre Shortpositionen glattstellen. Gestern kauften sie 12.000 Lots Mais und 10.000 Lots CBoT-Weizen, sowie 2.000 Lots Sojabohnen. In den vergangenen fünf Sitzungen schätzen die Analysten die Maiskäufe der Fonds auf 82.000 Lots, 22.000 Lots Weizen und 39.000 Lots Sojabohnen.
Gestern meldete die Terminbörse in Chicago 15.000 Lots mehr Maiskontrakte in den Büchern der Investoren, sowie ein Plus von 16.000 Lots Sojabohnenfutures, während die Weizenbestände im Portfolio der professionellen Anleger um 10.000 Lots abgebaut wurden.
Als Begründung für das hohe Kaufinteresse der Fondsmanager wird zu allererst das Wetter in Südamerika angegeben. Derzeit gibt es aber noch keine ernstzunehmenden Bedenken über die Feldbestände dort, so zumindest die Aussage der Ernteberichterstatter, die gestern ihr letztes Update veröffentlichten.

19.04.2016 Russische Weizenpreise steigen bei guter Exportnachfrage

Die Preise für russischen Exportweizen stiegen letzte Woche aufgrund einer guten Nachfrage von Händlern, die damit Vorverträge eindeckten und weil der Kurs des Rubels gestiegen ist.
Weizen mit 12,5 % Protein kostete am Ende der letzten Woche am Schwarzen Meer 185 USD/Tonne fob. Russland exportierte seit dem 1. Juli bis zum 13. April 29,4 Mio. Tonnen Getreide, darin enthalten sind 21,4 Mio. Tonnen Weizen. Das waren 9 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Außerdem hat Russland bereits 820.000 Tonnen Hülsenfrüchte exportiert, das sind mehr als im bisherigen Rekordjahr 2011/12, als in der gesamten Vermarktungssaison 798.000 Tonnen exportiert wurden.
Die Lagerbestände auf den Farmen und der folgenden Wertschöpfungskette wurden 1,6 % höher eingeschätzt als vor einem Jahr, so das Statistikamt. Die Wetterbedingungen sind für die Getreideentwicklung auf dem Feld hervorragend. Auch die Frühjahrsbestellung ist weiter vorangeschritten, als im Vorjahr. Deshalb schätzt SovEcon Russlands Getreideernte 2016 auf 103 Mio. Tonnen, von zuvor 98 Mio. Tonnen. Auch die Weizenproduktion wird um 2 Mio. Tonnen auf 59 Mio. Tonnen höher geschätzt.
Die Preise für lokalen Weizen im europäischen Teil Russlands blieben auf umgerechnet 158 USD/Tonnen ab Verladestation stabil zur Vorwoche.

19.04.2016 Phillippinen suchen Futterweizen am Weltmarkt

Eine Gruppe Futtermittelhersteller von den Phillippinen hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 150.000 Tonnen Futterweizen ausgeschrieben, so europäische Händler. Die Angebotsfrist endet am 20. April.

19.04.2016 Getreidemail (G)

Shortabdeckungen institutioneller Anleger sorgten gesten in Chicago für einen starken Anstieg der Weizennotierungen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 456.924 Tonnen Weizen über den Erwartungen der Analysten, die mit Export-Verladungen in einer Spanne von 250.000 – 380.000 Tonnen rechneten. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 10.000 CBoT Weizenkontrakte.
Die eCBoT handelt heute Morgen minimal schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und legten zu. Nur der Maitermin 2016 schloss minimal schwächer. Das Agrarberatungsunternehmen Agritel erhöhte seine Prognose der ukrainischen Weizenproduktion 2016 aufgrund vorteilhafter Wetterbedingungen von 17,2 Mio. Tonnen auf 19,3 Mio. Tonnen. Das russische Agrarberatungsunternehmen Sovecon hat seine Prognose der russischen Weizenernte 2016 von zuletzt 57 Mio. Tonnen, ebenfalls aufgrund vorteilhafter Wetterbedingungen, auf nun 59 Mio. Tonnen erhöht. In Hamburg werden Prämien von 4€/Tonne über Matif geboten.

19.04.2016 CBoT Weizen handelt heute Morgen nahezu unverändert
Die Weizennotierungen in Chicago legen heute Morgen eine Verschnaufpause ein und handeln auf nahezu unverändertem Niveau zum Vortag, nachdem Sie gestern den Handel mit kräftigen Kursgewinnen beendeten. Short-Abdeckungen von Fondsgesellschaften sorgten für den starken Kursanstieg. Die US-Export-Inspections lagen mit 456.924 Tonnen Weizen über den Erwartungen von Analysten, die mit Export-Verladungen in einer Spanne von 250.000 – 380.000 Tonnen rechneten. Fondsgesellschaften kauften gestern 10.000 CBoT Weizenkontrakte.
19.04.2016 USDA-Fortschrittsbericht US-Sommerweizen-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 17.04.16 27% der Flächen, die für die Sommerweizenaussaat geplant sind, bestellt wurden. In der Vorwoche waren es 13%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 31%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 19%.

19.04.2016 US Crop-Conditions: 57% (+1%) der Winterweizenbestände gut bis exzellent

19.04.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 10.000 CBoT Weizenkontrakte

18.04.2016 CBoT Weizen handelt mit kräftigen Aufschlägen

Technische Käufe und Short-Abdeckungen seitens der Fondsgesellschaften lassen die Weizenfutures in Chicago heute Nachmittag mit kräftigen Aufschlägen handeln.

18.04.2016 US-Exort-Inspections: Weizen Export-Verladungen höher, als erwartet

18.04.2016 Russland: Sovecon erhöht Prognose der russischen Getreideernte 2016

Das russische Agrarberatungsunternehmen Sovecon hat seine Prognose der russischen Getreideernte 2016 von zuletzt 98 Mio. Tonnen aufgrund der vorteilhaften Wetterbedingungen auf nun 103 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenernte wurde von 57 Mio. Tonnen auf 59 Mio. Tonnen erhöht. Quelle: Reuters

18.04.2016 Ukraine: Sommergetreide auf 92% der geplanten Flächen erledigt

Ukrainische Landwirte haben per 18. April die Aussaat auf 92% der für den Sommergetreideanbau geplanten Flächen erledigt. Das meldet das Landwirtschaftsministerium. Darin enthalten sind 156.000 Hektar Sommerweizen, 1,7 Mio. Hektar Sommergerste, 204.000 Hektar Hafer und 217.000 Hektar Erbsen.
Das Landwirtschaftsministerium rechnet mit einer Anbaufläche beim Sommergetreide incl. Mais von 7,5 Mio. Hektar.
Der Analyst UkrAgroConsult rechnet aufgrund der reduzierten Winterweizenanbaufläche mit einer Getreideproduktion 2016 von insgesamt 53,3 Mio. Tonnen. Die Weizenernte könnte demnach auf 18,5 Mio. Tonnen sinken. 2015 wurden in der Ukraine 24,8 Mio. Tonnen Weizen geerntet.

18.04.2016 Algerien kauft 200.000 Tonnen Durum

Algeriens staatliche Getreideagetur OAIC hat rund 200.000 Tonnen Durum Weizen im Rahmen einer internationalen Tenderausschreibung zur Lieferung im Juni gekauft, so europäische Händler. Die Herkuft der Ware ist optional und stammt wahrscheinlich aus Mexiko. Der Preis liegt bei $272 - 273/Tonne c&f. Quelle: Reuters

18.04.2016 Agritel erhöht Prognose der ukrainischen Weizenproduktion
Das französische Beratungsunternehmen Agritel erhöhte seine Prognose der ukrainischen Weizenproduktion 2016. Gute Wetterbedingungen könnten einen Teil der Winterweizenbestände retten, außerdem stieg die Aussaatfläche für Sommerweizen. Agritel erhöhte die Schätzung der Weizenanbaufläche von 4,65 Mio. Hektar (Dezember 15) auf 5,75 Mio. Hektar. Die neue Prognose, die auf Erkenntnisse einer Bereisung der Bestände Anfang April basiert, geht von einer Weizenproduktionsmenge von 19,3 Mio. Tonnen aus. Die erste Prognose aus Dezember 2015 lag bei einer Menge von 17,2 Mio. Tonnen (maximal 18,1 Mio. Tonnen).
Damit würde die Weizenproduktion weiterhin weit hinter dem Ergebnis der Rekordernte 2015 liegen, als 26,5 Mio. Tonnen Weizen geerntet wurden. Agritel gab die Ertragsprognose mit 3,68 Tonnen pro Hektar an.
Die Prognose für Russlands Weizenernte 2016 wurde auf 62,3 Mio. Tonnen angegeben. Quelle: Reuters
18.04.2016 Äthiopien schreibt weiteren Weizentender aus

Äthiopiens Regierung hat einen weiteren Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mahlweizen ausgeschrieben, das berichten europäische Händler.

Die Angebotsfrist endet am 28. April.

Zuletzt wurde ein Tender über 70.000 Tonnen Weizen von der äthiopischen Regierung ausgeschrieben, bei dem die Angebotsrfrist am Donnerstag (21. April) endet. Quelle: Reuters

18.04.2016 Thailand sucht Weizen am Weltmarkt

Imporeure aus Thailand haben einen internationalen Tender zum Kauf von mind. 162.600 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft ausgeschrieben, so europäische Händler. Die Angbotsfrist endet am 21. April. Gesucht wird Weizen zur Lieferung im Oktober, im November und im Dezember. Quelle: Reuters

18.04.2016 Kurse unter Druck: Optionen auf Matif-Weizen – Freitag war letzter Handelstag

Am vergangenen Freitag sanken die Kurse des Matif-Mai-16 Weizenfutures auf den tiefsten Stand der gesamten Laufzeit. Begründet wird der starke Kursrückgang mit dem letzten Handelstag der Optionen auf Mai-Futures in einem Kassamarkt, der mit großen Lagerbeständen zu kämpfen hat.
Die Widerstandslinie von 150 € in dem letzten Terminkontrakt auf die Ernte 2015 hielt aber.
Da die Lagerverträge für Getreidelagerung der Ernte 2015 vieler Händler und Genossenschaften demnächst auslaufen, war das Angebot aus der Landwirtschaft zuletzt größer. Außerdem belastet der feste Eurokurs die Preise. Darüber hinaus sind die Vegetationsbedingungen im gesamten Getreidegürtel der EU und der gesamten nördlichen Halbkugel gut bis sehr gut. In Frankreich, dem größten Weizenproduzenten der EU, wird der Feldbestand von Winterweizen zu 92 % mit gut bis exzellent bezeichnet.
Eine zuletzt sehr gute Exportnachfrage für EU-Weizen unterstützt den Markt. Deshalb werden in Hamburg zurzeit Prämien von vier Euro über Matif geboten.

18.04.2016 Getreidemail (G)

Unverändert bis leicht fester schlossen am Freitag die Weizennotierungen in Chicago. Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex gaben dem Markt Unterstützung. Aussichten auf dringend benötigte Regenfälle in den US-Weizenanbaugebieten limitierten jedoch die Zugewinne. Im Vergleich zur Vorwoche sank der Frontmonat Mai um 0,6 US-Cent. Fondsgesellschaften kauften am Freitag 1.000 CBoT Weizenkontrakte. Die Weizenexporte der Ukraine stiegen im laufenden Vermarktungsjahr 2015/16 (Juni - Juli) um 34% auf 12,9 Mio. Tonnen. Als Grund wird die starke Nachfrage aus Südostasien genannt. Allein im März wurden 1,06 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verkauft. 
Die e-CBoT handelt heute Morgen mit guten Gewinnen.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures nicht von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und die Kurse gaben nach. FranceAgriMer schätzt, dass sich 92% der französischen Winterweizenbestände in einem guten Zustand befinden. Das ist unverändert zur Vorwoche und auf demselben Niveau des Vorjahres. 

16.04.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Weizen
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 05.04. - 12.04. um 10.861 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 27.564 Kontrakte. 106.163 Netto-Short-Positionen SRW-Weizen hält damit die Gruppe der institutionellen Anleger per 12.04.16. Damit erhöhten sich die Netto-Short-Positionen insgesamt um 38.425 Lots zur Vorwoche.
15.04.2016 Ukraine: Weizenexporte steigen im laufenden Vermarktungsjahr bisher um 34%
Die Weizenexporte der Ukraine stiegen im laufenden Vermarktungsjahr 2015/16 (Juni - Juli) bisher um 34% auf 12,9 Mio. Tonnen. Das teilte der ukrainnische Analyst UkrAgroConsult heute mit und gab als Grund die starke Nachfrage aus Südostasien an. Allein im März wurden 1,06 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verkauft. 
UkrAgroConsult teilte mit, dass Thailand mit einem Anteil von 16% am Gesamtvolumen der größte Käufer im laufenden Vermarktungsjahr ist. Mit einem Anteil von 14% ist die Europäische Union der zweitgrößte Käufer gefolgt von Ägypten mit einem Anteil von 12%.
2015 wurden in der Ukraine 26,5 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Die ukrainische Regierung rechnet mit einem Exportvolumen von 16 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
15.04.2016 Getreidemail (G)

Technische Verkäufe sowie Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Gewinnen der letzten zwei Tage ließen die Weizennotierungen auf den forderen Fälligkeiten mit minimalen Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 124.700 Tonnen Weizen für 2015/16 und 211.500 Tonnen Weizen für 2016/17 im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 CBoT Weizenkontrakte. Zur Stunde handelt die e-CBoT auf fast unverändertem Niveau. An der Euronext in Paris gaben die Weizenfutures im Zuge der negativen Vorgaben aus Übersee wieder nach. Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 1,15 Mio. Tonnen Weizen. Mit insgesamt 23,77 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (26,42 Mio. Tonnen). Strategie Grains reduzierte die Prognose der EU-Weichweizen-Endbestände 2015/16 und 2016/17 aufgrund höherer Exporterwartungen und einer gestiegenen Nachfrage für den Futterbereich. Aktuell schätzt man die EU-Endbestände 2015/16 auf 15,6 Mio. Tonnen.

15.04.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 4.000 CBoT Weizenkontrakte

14.04.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Weizen
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 1,150 Mio. Tonnen Weizen. Mit insgesamt 23,772 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres (26,423 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Weizenimporte lagen bei 95.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 3,014 Mio. Tonnen.
14.04.2016 US-Export Sales: Weizen im Rahmen der Erwartungen

14.04.2016 Strategie Grains reduziert Prognosen der EU Weizenendbedände
Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains reduzierte seine Prognose der Weichweizen-Endbestände 2015/16 und 2016/17 aufgrund höherer Exporterwartungen und einer gestiegenen Nachfrage für den Futterbereich.
Aktuell schätzt man die EU-Endbestände 2015/16 auf 15,6 Mio. Tonnen. Das sind eine Mio. Tonnen weniger als bei der vorherigen Prognose. Die Exportprognose wurde aufgrund der besseren Wettbewerbsfähigkeit von französischem Weichweizen und britischem Futterweizen um 700.000 Tonnen auf 29,5 Mio. Tonnen erhöht.
Für die Saison 2016/17 reduzierte Strategie Grains seine Prognose der Weichweizenendbestände um 1,2 Mio. Tonnen auf 13,2 Mio. Tonnen. Erwartet wird ein Anstieg der Weizennachfrage für den Futterbereich um 1,4 Mio. Tonnen.
Der reduzierte Überschuss dieser Saison und die gestiegene Prognose des Verbrauchs für den Futterbereich kompensieren den erwarteten Anstieg der Produktion von 1,1 Mio. Tonnen für die kommende Saison.
Die revidierten Bestandsschätzungen deuten auf eine Rückkehr zu einem annähernden Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage hin.
Das internationale Preisniveau könnte in der zweiten Hälfte der Saison 2016/17 wieder spürbar steigen, wenn die Überbestände abgebaut sind. Alles hängt jedoch von den Ergebnissen der Ernte in den wichtigsten Anbaugebieten ab. Quelle: Reuters

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