Matif: Milling Wheat Nr. 2 März 2018

29.03.2018 EU-Weizenexporte weiter 23% hinter Vorjahr

In der Woche bis zum 27. März erreichten die Weizenexporte der EU im Vermarktungsjahr 2017/18 ein Volumen von 14,3 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 23% verglichen mit den Exporten zur selben Zeit im vergangenen Jahr. Zusammen mit Weizenmehl, Durum-Weizen und Durum-Schrot summierten sich die Exporte auf 15,6 Mio. Tonnen versus 20,5 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2016/17. Gerste wurde per 20. März in einem Volumen von 4,3 Mio. Tonnen exportiert (Vorjahr: 4,0 Mio. Tonnen), ein Plus von 8%. Die Maisimporte liegen aktuell bei 12,8 Mio. Tonnen und damit 50% höher, als im vergangenen Jahr, als zur selben Zeit 8,5 Mio. Tonnen Mais importiert wurden.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

29.03.2018 Ägypten: Günstigste Offerte kommt wieder aus Russland
Die günstigste Offerte auf die Ausschreibung Ägyptens zum Kauf einer ungenannten Menge Mahlweizen optionaler Herkunft für den Lieferzeitraum 28. April - 08. Mai kam vom Handelshaus GTCS und lag bei $217,00/Tonne FOB für 55.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft.
Ergebnisse der Ausschreibung sollen ab dem frühen Abend veröffentlicht werden.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
29.03.2018 Getreidemail

Positionierungen vor dem USDA-Report und Meldungen über bessere Bedingungen in den US-Plains, führten bei den Weizennotierungen gestern in Chicago zu Verlusten. In den südlichen Regionen der US-Plains sorgen Niederschläge für bessere Ertragsaussichten. Einige Regionen litten schon seit Oktober unter zu trockenen Bedingungen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute um 18 Uhr veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium seinen Quartalsreport mit Schätzungen über Quartalsbestände und Anbauflächen. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen bei schwachen Umsätzen in einer engen Spanne mit leichten Abschlägen. Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar gab nach und verbessert damit die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im April bei 4,50 Euro über Paris Mai 18. Die Nachfrage ist sporadisch. Die Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im April liegen weiterhin höher, bei 175 Euro.

29.03.2018 Ägypten sucht Weizen am Weltmarkt
Ägyptens GASC hat gestern Abend einen Tender zum Kauf einer unbestimmten Menge Weizen für den Lieferzeitraum 28. April - 8. Mai ausgeschrieben. Gesucht wird Weizen aus den bekannten Überschussregionen. Die Angebotsfrist endet heute Mittag und Ergebnisse sollen ab dem frühen Abend veröffentlicht werden. Zuletzt kaufte Ägypten am 6. März jeweils 120.000 Tonnen Weizen russischer und rumänischer Herkunft für den Lieferzeitraum 15. April - 25. April zu Preisen zwischen $216,97 - $218,79/Tonne FOB bzw. $233,36 - $234,04/Tonne c&f.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
29.03.2018 CBoT SRW-Weizen: Vierter Wochenverlust in Folge
Die CBoT Weizenfutures handeln heute Morgen zwar mit leichten Aufschlägen, stehen aber vor dem vierten Wochenverlust in Folge. Auch gestern ging es bergab, weil Niederschläge in den US-Plains die Bedingungen für die Winterweizenbestände verbessern. In den letzten 4 Wochen verloren die SRW-Weizenfutures 11% an Wert. Institutionelle Anleger verkauften gestern 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Mit Spannung warten Marktteilnehmer auf die Veröffentlichung des USDA-Reports heute um 18:00 Uhr.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo Trader (2 Stunden-Chart)
28.03.2018 Ukraine: Getreideexporte 8,5% hinter Vorjahr

Die ukrainischen Getreideexporte im laufenden Wirtschaftsjahr 2017/18 erreichen aktuell ein Volumen von 30 Mio. Tonnen und liegen damit 8,5% hinter den Exporten im Wirtschaftsjahr 2016/17 zum selben Zeitpunkt, als 32,8 Mio. Tonnen Getreide exportiert wurden. Bisher wurden u.a. 13,9 Mio. Tonnen Weizen, 11,8 Mio. Tonnen Mais und mehr als 4 Mio. Tonnen Gerste exportiert, meldet das Landwirtschaftsministerium. Im vergangenen Jahr wurden 61,3 Mio. Tonnen Getreide in der Ukraine geerntet, 2016 wurde das bisherige Rekordergebnis von 66 Mio. Tonnen erreicht. In dieser Saison könnten 41 Mio. Tonnen Getreide exportiert werden.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

28.03.2018 Getreidemail

Verbesserte Wetterbedingungen in den US-Plains, technische Verkäufe und Positionierungen vor dem USDA-Quartalsbericht am Donnerstag, ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas schwächer.
An der Euronext in Paris verlebten die Weizenfutures einen eher ruhigen Tag und schlossen bei schwachen Umsätzen unverändert bis minimal schwächer. Händler berichten von einem starken Wettbewerb am Weltmarkt, insbesondere mit Russland. Deutschland, so glauben Marktteilnehmer, könnte bei Verkäufen an Destinationen in Westafrika gegenüber der alten Ernte Russlands leichte preisliche Vorteile haben. Insgesamt hat die Schwarzmeer-Region aber die Oberhand. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im April bei 4,50 Euro über Paris Mai 18. Die neue Ernte zur Lieferung im September lag bei 1,00 Euro über Paris September 18. In Frankreich stellen sich die Marktteilnehmer weiter auf logistische Engpässe durch die Bahnstreiks ein, große Störungen werden aber nicht erwartet.

28.03.2018 Weizen: Bedingungen für Winterweizen in den US-Plains verbessern sich
Nach zwei Sitzungen mit Verlusten handeln die Weizenfutures in Chicago heute Morgen kaum verändert. Niederschläge in einigen Regionen in den US-Plains haben die Bedingungen für die Winterweizenbestände verbessert. „Im Februar waren die Bedingungen für die Bestände sehr schwierig, das Frühlingswetter ist aber günstig“, so Phin Ziebell, Ökonom bei der National Australia Bank. Niederschläge, die gestern Teile der US-Plains erreichten, helfen, die Feuchtigkeit der Böden zu erhöhen. Das US-Landwirtschaftsministerium veröffentlichte am Montag die Ratings der Winterweizenbestände in den einzelnen Bundesstaaten. In Kansas, der bedeutendsten Anbauregion erhielten 13% der Bestände das Top-Rating „gut bis exzellent“. In der Vorwoche waren es noch 11%. Vor einem Jahr allerdings lag der Anteil der Bestände in Top-Verfassung bei 38%. Morgen veröffentlicht das USDA die Schätzungen der Quartalsbestände und der Anbauflächen. Analysten erwarten im Durchschnitt Weizenbestände von 1,498 Mrd. Bushel (März 17: 1,659) und eine Winterweizenanbaufläche von durchschnittlich 46,297 Mio. Acre (März 17: 46,059 Mio. Acres). Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters / Grafik (2-Stunden-Chart): Saxo Trader
27.03.2018 Jordanien kauft 50.000 Tonnen Weizen
Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 50.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft gekauft. Ausgeschrieben wurde die Menge von bis zu 100.000 Tonnen. Die 50.000 Tonnen wurden zum Preis von $222,50/Tonne c&f und zur Versendung in der ersten Augusthälfte gekauft. Verkäufer war das Handelshaus CHS. CHS und Ameropa waren die einigen Handelshäuser, die sich an der Ausschreibung beteiligten. Ameropa hat zum Preis von $230,80/Tonne c&f angeboten.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
27.03.2018 USDA Crop Report für Winterweizen in den US-Plains
Die wöchentlichen Ratings der US-Winterweizenbestände im Bundesstaat Kansas konnten in der vergangenen Woche zulegen. 13% der Bestände erhielten das Top-Rating „gut bis exzellent“, in der Vorwoche waren es 11%. Außerdem wurden nur noch 49% der Bestände mit „schwach bis sehr schwach“ geratet, Vorwoche: 55%.
In Texas stieg zwar der Anteil der Bestände mit Top-Rating auf 12% (Vorwoche: 10%), allerdings stieg auch der Anteil der Bestände in schlechter Verfassung von 60% auf 63%.
Die Ratings der Bestände in North Dakota stiegen von 30% (Ende Februar) auf 35%.
Wesentlich schlechter, wenngleich besser als in der Vorwoche ist die Lage in Oklahoma. 9% der Bestände sind in guter bis sehr guter Verfassung (Vorwoche: 5%. Allerdings sind 54% in schlechter bis sehr schlechter Verfassung (Vorwoche 66%). In Nebraska erhielten 51% der Bestände das Top-Rating (Ende Februar: 43%) und in South Dakota 21% (Ende Februar: 19%) 
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters; USDA
27.03.2018 Getreidemail

Technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen sowie Aussichten auf Regen in den US-Plains, sorgten bei den Weizennotierungen gestern in Chicago für Verluste. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 278.815 to. Weizen am unteren Rand der Markterwartungen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas schwächer. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee behaupten und schlossen mit moderaten Aufschlägen. Die mangelnde Abgabebereitschaft und Sorgen über Engpässe in der Logistik aufgrund geplanter Eisenbahnstreiks in Frankreich, sorgen für Unterstützung. Der gestiegene Wechselkurs des Euro verhinderte einen stärkeren Anstieg. Die russischen Weizenexportpreise sanken in der vergangenen Woche im Zuge der Kursschwäche in Chicago und in Paris sowie des gestiegenen Wechselkurses des Rubel zum US-Dollar. Russischer Exportweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im April kostete laut IKAR vergangene Woche $208 auf Basis FOB (- $1 zur Vorwoche). Die EU-Kommission hat ihre mtl. Prognose der EU-Weizen-Exporte 2017/18 um 1,0 Mio. to. auf 23 Mio. to. reduziert. Der Irak kaufte 100.000 to Weizen. 50.000 to. in den Vereinigten Staaten und 50.000 to. in Australien.

26.03.2018 Russland: Weizen-Export-Preise sanken in der vergangenen Woche

Die russischen Weizenexportpreise sanken in der vergangenen Woche im Zuge der Kursschwäche in Chicago und in Paris sowie des gestiegenen Wechselkurses des Rubel zum US-Dollar und der aktiven Exporte.
Russischer Exportweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im April kostete vergangene Woche $208 auf Basis FOB, das ist ein Rückgang um $1 zur Vorwoche, berichtet das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR.
SovEcon meldet einen Preis von $207,50/Tonne FOB (-$0,50), während Gerste unverändert bei $216/Tonne blieb. Mais stieg um $11 auf $201/Tonne aufgrund der derzeit starken globalen Nachfrage von Mais ukrainischer Herkunft. Einige Marktteilnehmer glauben, dass der Konflikt um Schutzzölle zwischen den Vereinigten Staaten und China die Maisnachfrage Chinas in der Ukraine verstärken könnte. Russlands Lieferungen an China sind lediglich aus Russlands Regionen weit im Osten wettbewerbsfähig.
Per 14. März hat Russland im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 37,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert, davon 29,4 Mio. Tonnen Weizen. Die Exporte liegen damit nun schon 40% höher, als zur selben Zeit in der Vermarktungsperiode 2016/17.
SovEcon erwartet in dieser Saison Getreideexporte von insgesamt 49,4 Mio. Tonnen, davon 38 Mio. Tonnen Weizen.
In den drei stärksten Exportregionen in Russlands Süden sanken die Getreidebestände der Farmen unter denen im vergangenen Jahr.Die gesamten Getreidevorräte auf Farmen, bei Handels- und Verarbeitungsunternehmen (ausgenommen kleine Landwirtschaftsbetriebe) lagen per 1. März mit 38,3 Mio. Tonnen um 19% über den Beständen im vergangenen Jahr am 1. März. Das meldet die staatliche Statistikbehörde Rosstat.
SovEcon hat seine Prognose der Getreideexporte Russlands in 2017/18 um 800.000 Tonnen auf 50,2 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenexporte wurde um 300.000 Tonnen auf 38,3 Mio. Tonnen erhöht. Die Inlandspreise für Weizen der Klasse 3 im europäischen Teil Russlands blieben unverändert bei 8.575 Rubel (€150,71) ex works.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

26.03.2018 CFTC-Report für Weizen, Mais und Sojabohnen
   
   
26.03.2018 EU-Kommission reduziert erneut Prognose der EU-Weizenexporte

Die EU-Kommission hat ihre monatliche Prognose der EU Weizen-Exporte im Wirtschaftsjahr 2017/18 um 1,0 Mio. Tonnen auf 23 Mio. Tonnen reduziert. Das geht aus der Angebots – und Nachfrageschätzung hervor, die auf der Homepage veröffentlicht wurde. Bereits im vergangenen Monat wurde die Prognose der Exporte um eine Mio. Tonnen reduziert.
Die Prognose der Bestände zum Ende des Wirtschaftsjahres 2017/18 stieg von 14,3 Mio. Tonnen auf 15,3 Mio. Tonnen. Für 2018/19 rechnet die Kommission mit einer Weizenproduktion in der EU von 141 Mio. Tonnen (Vormonat: 140 Mio. Tonnen). Unverändert blieb die Schätzung der Weizenexporte 2018/19 bei 25,3 Mio. Tonnen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

26.03.2018 Irak kauft 100.000 Tonnen Weizen

Die irakische Getreidebörse hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Weizen gekauft. 50.000 Tonnen davon stammen aus den Vereinigten Staaten und weitere 50.000 Tonnen aus Australien. Verkäufer der gesamten 100.000 Tonnen war das Handelshaus Ameropa. Der US-Weizen wurde zum Preis von $332,17/Tonne c&f free out gekauft, für den Weizen aus Australien zahlte man $309,95/Tonne c&f free out. In der Ausschreibung wurden Qualitäten aus den Vereinigten Staaten, Australien und Kanada gesucht, für kanadischen Weizen wurden jedoch keine Offerten gemacht. Lediglich vier Unternehmen erteilten Offerten, eine eher bescheidene Anzahl, betrachtet man die früheren Jahre. Seit dem vergangenen Jahr hat der Irak mit Problemen bei internationalen Ausschreibungen zu kämpfen. Neu eingeführte Zahlungs- und Qualitätsbedingungen, die für die Verkäuferseite unattraktiver wurden, begründen die Zurückhaltung. In den kommenden Monaten ist mit weiteren Ausschreibungen des Irak zu rechnen, trotz einer erwarteten Steigerung der Weizenproduktion. Das Handelsministerium teilte mit, dass man an der bisherigen Strategie aus internationalen Ausschreibungen und direkten Geschäften weiterhin festhalten wolle.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

26.03.2018 Umfrage: Geplante US-Sojabohnenanbaufläche 2018 auf Rekordniveau
US-Landwirte planen in diesem Jahr eine Rekordanbaufläche bei den Sojabohnen von 91,5 Mio. Acres (+ 1,5% zum Vorjahr), das ergab die Auswertung einer Umfrage unter ca. 1.400 Landwirten, die im Zeitraum 1. – 22. März durchgeführt wurde. Die Anbaufläche für Mais sinkt demnach um 0,2% auf 90 Mio. Acres. Steigen hingegen wird die gesamte Weizenanbaufläche in den Vereinigten Staaten um 0,5% auf 46,2 Mio. Ares. Die zusammen gefassten Ergebnisse der Umfrage finden Sie in der Anlage.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

26.03.2018 Getreidemail

Technische Käufe und Aussichten auf trockenere Wetterbedingungen für die kommenden Tage in den US-Plains ließen die Weizenfutures am Freitag in Chicago mit Aufschlägen schließen. Im Wochenvergleich sanken sie jedoch um 1,6%. Die wöchentlichen Export-Sales lagen mit insgesamt 428.600 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Eine Umfrage unter 1.400 US-Landwirten im März ergab, dass die gesamte Anbaufläche für Weizen für 2018 um 0,5% zum Vorjahr auf 46,2 Mio. Acres steigen wird. Institutionelle Anleger kauften am Freitag 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den Kurssteigerungen in Übersee nicht profitieren und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der Anstieg des Euro zum US-Dollar belastete den Markt, weil er die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt verschlechtert. FranceAgriMer vergibt per 19. März nur noch für 79% der französischen Winterweizenbestände das Top-Rating „gut bis exzellent“. In der Vorwoche erhielten noch 80% der Bestände die Top-Bonitierung. Der französische Kassamarkt erholte sich in der vergangenen Woche und profitierte davon, dass er bei der jüngsten Ralley weniger stark stieg als die Konkurrenz aus Russland und den Vereinigten Staaten.

26.03.2018 CBoT Weizen steigt seit 5 Sitzungen
Die Weizennotierungen in Chicago steigen heute Morgen in der fünften aufeinander folgenden Sitzung mit moderaten Aufschlägen. In den US-Plains ist es weiterhin zu trocken. Die Niederschläge der vergangenen Tage reichten nicht aus, um die Lage signifikant zu verändern. Einer Umfrage unter US-Landwirten ergab, dass die gesamte Anbaufläche für Weizen für 2018 um 0,5% zum Vorjahr auf 46,2 Mio. Acres steigen wird. Die gesamte Winterweizenanbaufläche hingegen wird um 1,3% auf 32,3 Mio. Acres sinken. Institutionelle Anleger kauften am Freitag 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
 Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo Trader
23.03.2018 Algerien kauft Durum-Weizen

Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC hat rund 150.000 bis 175.000 Tonnen Durum-Weizen optionaler Herkunft gekauft. Das melden europäische Händler heute Nachmittag. Die Ware, die wohl zumindest zum Teil aus Mexiko stammt, wurde demnach zum Preis von rund $295 bis $296/Tonne c&f gekauft. Händler berichten von technischen Änderungen bei den Spezifikationen, die eine Barriere für Durum Weizen aus Frankeich zur Folge hatten.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

23.03.2018 Tunesien kauft Weizen und Futtergerste

Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 50.000 Tonnen Weichweizen, 50.000 Tonnen Durum-Weizen und 25.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft gekauft. Das melden heute Nachmittag Händler. Der Weichweizen wurde demnach zum Preis von $226,99/Tonne c&f gekauft.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

23.03.2018 Frankreich: Ratings für Weizen sinken auch in dieser Woche
Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer vergibt per 19. März nur noch für 79% der französischen Winterweizenbestände das Top-Rating „gut bis exzellent“. In der Vorwoche erhielten noch 80% der Bestände die Top-Bonitierung. Die Ratings der Wintergerste sanken noch deutlicher. 76% der Bestände waren in Top-Verfassung, in der Vorwoche waren es 78%.
Beim Durum-Weizen entwickelten sich die Bestände hingegen erneut positiv. 81% erhielten die beste Bewertung, nach 80% in der Vorwoche.
Die Sommergersteaussaat ist weit hinter dem Stand im vergangenen Jahr. Sie ist auf 38% der geplanten Flächen erfolgt (Vorwoche: 35%). Im vergangenen Jahr waren zur selben Zeit bereits 77% der geplanten Flächen bestellt. Offenbar führt das nasskalte Winterwetter in Frankreich zu Verzögerungen.
Text und Grafik: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
23.03.2018 Getreidemail

Kaufaktivitäten, nach den jüngsten Verlusten, ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Das IGC erwartet sinkende Getreidebestände in 2018/19. Die Schätzung der Weizenproduktion 2018/19 liegt bei 741 Mio. Tonnen (-17 Mio. Tonnen). Die Veröffentlichung der US-Export-Sales wurde wetterbedingt auf Heute verschoben. Zur Stunde handelt die eCBoT nochmals fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen unverändert bis leicht fester. Die EU-Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr sind mit 14,1 Mio. Tonnen nun schon 23% hinter dem Vorjahr. In der Woche bis zum 20. März wurden Exportgeschäfte für nur 205.000 Tonnen Weizen gemeldet. In Frankreich gibt es Bedenken wegen logistischer Engpässe aufgrund geplanter Streiks der Bahnarbeiter. Die Aussicht auf Störungen hat die Weizenprämien in schienen-relevanten Regionen wie der Bretagne in die Höhe getrieben. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein unverändert bei 4 Euro über Paris Mai 18. Saudi Arabien hat gestern einen Gersten-Tender von 1,05 Mio. Tonnen ausgeschrieben. Die Prämien für Gerste in Hamburg stiegen infolge dessen um 4 Euro.

23.03.2018 Weizen: Dritter Wochenverlust in Folge steht bevor

Die Weizennotierungen in Chicago handeln am letzten Tag dieser Handelswoche derzeit mit moderaten Aufschlägen. Sie verloren allerdings in dieser Woche 2% und in den letzten drei Wochen sogar 8,5% an Wert. Niederschläge in den US-Plains, gute Bedingungen in der Schwarzmeerregion und die insgesamt komfortable weltweite Versorgungslage drückten die Kurse in den vergangenen Tagen. Das IGC erwartet sinkende Getreidebestände in 2018/19. Erwartet werden ein Rückgang der globalen Getreideproduktion auf 2,087 Mrd. Tonnen (-0,2%) und ein Anstieg des globalen Verbrauchs auf 2,13 Mrd. Tonnen (+1,1%). Die Schätzung der Weizenproduktion 2018/19 liegt bei 741 Mio. Tonnen. Das wäre ein Rückgang um 17 Mio. Tonnen. Den größten Anteil daran hat demnach Russland. Dort erwartet man eine Produktionsmenge von 74,5 Mio. Tonnen versus 84,9 Mio. Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen.

Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

22.03.2018 Informa erhöht Prognose der US-Sojabohnenanbaufläche 2018

Das private Analystenhaus Informa Economics hat seine Prognose der US-Sojabohnenanbaufläche 2018 unbestätigten Berichten zufolge auf 91,5 Mio. Acres erhöht (vorherige Prognose: 91,197 Mio. Acres). Im Falle der Erreichung wäre das eine Rekordeanbaufläche. Die Prognose der gesamten US-Weizenanbaufläche erhöhte Informa um 300.000 Acres auf 46,1 Mio. Acres. Reduziert wurde die Prognose der US-Maisanbaufläche von 89,179 Mio. Acres auf 88,9 Mio. Acres.
Informa selbst bestätigte die Angaben nicht.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

22.03.2018 EU-Weizenexporte jetzt schon 23% hinter Vorjahr
In der Woche bis zum 20. März erreichten die Weizenexporte der EU im Vermarktungsjahr 2017/18 ein Volumen von 14,1 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 23% verglichen mit den Exporten zur selben Zeit im vergangenen Jahr. Zusammen mit Weizenmehl, Durum-Weizen und Durum-Schrot summierten sich die Exporte auf 15,4 Mio. Tonnen versus 20,1 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2016/17. Gerste wurde per 20. März in einem Volumen von 4,0 Mio. Tonnen exportiert (Vorjahr: 3,8 Mio. Tonnen), ein Plus von 6%. Die Maisimporte liegen aktuell bei 12,3 Mio. Tonnen und damit 52% höher, als im vergangenen Jahr, als zur selben Zeit 8,1 Mio. Tonnen Mais importiert wurde.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
22.03.2018 Tunesien sucht Durum-Weizen, Weichweizen und Futtergerste
Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer sucht per Tender 50.000 Tonnen Durum-Weizen, 67.000 Tonnen Weichweizen und 25.000 Tonnen Futtergerste (jeweils optionaler Herkunft). Die Angebotsfrist endet am 23. März.
Gesucht wird:
Durum-Weizen (2 x 25.000 Tonnen) zur Versendung 15. September bis 5. November
Weichweizen ( 2 x 25.000 Tonnen; 1 x 17.000 Tonnen) zur Versendung 25. April bis 25. Mai
Futtergerste (1 x 25.000 Tonnen) zur Versendung 25. April bis 15. Mai.
Zuletzt kaufte Tunesien am 2. März rund 67.000 Tonnen Weichweizen und 50.000 Tonnen Gerste Optionaler Herkunft.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

 

22.03.2018 IGS erwartet sinkende Getreidebestände in 2018/19
Das International Grains Council (IGC) erwartet, dass die globalen Getreidebestände zum Ende der Saison 2018/19 sinken werden. Erwartet werden ein Rückgang der globalen Getreideproduktion auf 2,087 Mrd. Tonnen (-0,2%) und ein Anstieg des globalen Verbrauchs auf 2,13 Mrd. Tonnen (+1,1%). Die Maisproduktion wird demnach zwar um 7 Mio. Tonnen auf 1,052 Mrd. Tonnen ansteigen, gleichzeitig wird die Weizenproduktion aber um 17 Mio. Tonnen auf 741 Mio. Tonnen sinken.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
22.03.2018 Getreidemail

Mit moderaten Aufschlägen beendeten die SRW-Weizenfutures den gestrigen Handelstag in Chicago. Der Frontmonat Mai schloss auf dem niedrigsten Stand seit Ende Januar. Wetterdienste erwarten für die kommende Woche weitere Niederschläge in den von Trockenheit geplagten US-Plains. Bereits am vergangenen Wochenende sorgten Niederschläge und ein Schneesturm für eine leichte Entspannung. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute um 13:30 Uhr werden die wöchentlichen US-Export-Sales veröffentlicht. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 150.000 bis 500.000 Tonnen. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat schwächer. Bei vergleichsweise schwachen Umsätzen verlebten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris einen ruhigen Tag und schlossen uneinheitlich. Indien hat den Plan zur Verdopplung der Importsteuer auf Weizen auf 40 Prozent aufgegeben. Es wird erwartet, dass Weizenimporte das dritte Jahr in Folge einen Rückgang der inländischen Produktion ausgleichen müssen. In Hamburg blieben die Offerten für Standardweizen mit 12% Protein unverändert bei 4 Euro über Paris März 18.

21.03.2018 Indien begräbt Plan zur Verdoppelung der Weizenimportsteuer

Indien hat den Plan zur Verdopplung der Importsteuer auf Weizen auf 40 Prozent aufgegeben. Das teilten zwei Regierungsquellen mit. Es wird erwartet, dass Weizenimporte das dritte Jahr in Folge einen Rückgang der inländischen Produktion ausgleichen müssen. Ursprünglich rechnete Indien mit einer Rekordweizenernte von 100 Mio. Tonnen. Nun liegt die aktuelle Prognose bei 91-92 Mio. Tonnen. Der Importbedarf läge damit bei 2-4 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,5 Mio. Tonnen).
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

21.03.2018 UN Hilfsorganisation kauft 60.000 Tonnen Weizen für Ostafrika
Das Hilfswerk der Vereinten Nationen hat über 60.000 Tonnen Weizen rumänischer Herkunft für Ostafrika gekauft. Der Weizen soll in Constanca im April und Mai verladen werden. Ziel der Lieferungen sind Djibuti, Berbera und/oder die jemenitischen Häfen Saleef und Hodeida.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
21.03.2018 Getreidemail

Technische Käufe nach den Verlusten der vergangenen Tage ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Die Ratings der Winterweizenbestände in den US-Plains haben sich weiter verschlechtert. Im Bundesstaat Kansas erhielten nur noch 11% der Bestände die höchste Bonitierung (Vorwoche: 12%). Auch in Texas und in Oklahoma sank der %-tuale Anteil der Pflanzen, die Top-Ratings erhielten auf 10% (Texas) bzw. 5% (Oklahoma). Institutionelle Anleger kauften gestern 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen jedoch wieder schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen ebenfalls mit moderaten Gewinnen. Der gesunkene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar gab dem Markt zudem Auftrieb. In Frankreich könnte ein geplanter Bahnstreik in einigen Regionen zu logistischen Verzögerungen führen. Am Kassamarkt in Hamburg sind die Prämien für Weizen mit 12% Protein um 50 Cent gestiegen. Offerten zur Lieferung im März liegen bei 4,0 Euro über Paris Mai 18. Sorgen bereitet einigen Marktteilnehmern in Deutschland das mittlerweile kurze Fenster für die Sommerweizenaussaat.

20.03.2018 Algerien: OAIC sucht Durum-Weizen am Weltmarkt
Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat einen internationalen Tender zum Kauf von Durum-Weizen optionaler Herkunft  zur Lieferung im Mais ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 22. März. OAIC gehört zu den weltgrößten Getreideimporteuen. Das Unternehmen veröffentlicht Details sein Aussschreibungen nicht.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
20.03.2018 USDA-Ratings für Winterweizen erneut rückläufig
Die Ratings der Winterweizenbestände in den Bundesstaaten Kansas und Texas haben sich weiter verschlechtert. Die gestern von dem US-Landwirtschaftsministerium veröffentlichten Daten zeigen, dass im Bundesstaat Kansas nur noch 11% der Bestände die höchste Bonitierung erhielten (Vorwoche: 12%). Auch Texas und in Oklahoma sank der %-tuale Anteil der Pflanzen, die Top-Ratings erhielten auf 10% (Texas) bzw. 5% (Oklahoma). Von 72% auf 66% gesunken ist hingegen der Anteil der Bestände in Oklahoma in der Bewertungsgruppe "schwach bis sehr schwach" (Vorwoche: 72%).
Text: HANSA Terminhandel / "Quelle: Reuters
20.03.2018 Getreidemail

Kräftige Kursverluste beim Kansas-City-Weizen aufgrund der jüngsten Niederschläge in den US-Plains und negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex , sorgten gestern für kräftige Verluste beim Weizen in Chicago.
Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 443.269 Tonnen Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 275.000 - 450.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 13.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handeln die Weizenfurtures in Chicago mit moderaten Aufschlägen.
Bei guten Umsätzen folgten die Weizenfutures in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben kräftig nach. Der feste Wechselkurs des Euro zum US-Dollar erschwert die Exporte aus dem Euroraum. Die EU-Kommission schätzt die Weizenerträge in der Europäischen Union für die Ernte 2018 in ihrer ersten Schätzung der Saison auf 6,2 Tonnen/Hekt ar. Zum Vorjahr wäre das ein Anstieg um 1,4%.
Am Kassamarkt in Hamburg sind die Prämien für Weizen mit 12% Protein um 50 Cent gesunken. Offerten zur Lieferung im März liegen bei 3,50 Euro über Paris Mai 18. Marktbeteiligte erwarten in Kürze Ausschreibungen aus Ägypten, Saudi Arabien und Algerien.

20.03.2018 Weizen erholt sich nach den starken Verlusten
Die Weizennotierungen in Chicago handeln heute Morgen mit moderaten Kursgewinnen, blicken jedoch auf den größten 3-Tages-Verlust seit April 2013 zurück. 7,8% verloren die Weizenfutures in den vergangenen 3 Tagen. Am Wochenende sorgten Niederschläge in den US-Plains für Erleichterung und auch für die kommenden Tage prognostizieren Wetterdienste weitere Niederschläge. Ein Wintersturm am Montag sorgte in den südlichen US-Plains für Schnee und Regen in Kansas, Nebraska und Colorado. Die Winterweizenbestände erwachen in diesen Tagen aus der Winterruhe. In dieser Phase sind ausreichend feuchte Böden wichtig für eine gute Entwicklung. Institutionelle Anleger verkauften gestern 13.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo Trader
19.03.2018 EU-Kommission erwartet höhere Weizen-, Raps- und Gersteerträge

Die Weizenerträge in der Europäischen Union für die Ernte 2018 schätzt die EU-Kommission aktuell auf 6,2 Tonnen/Hektar. Das geht aus der aktuellen Prognose des Mars EU-Crop-Monitor hervor. Zum Vorjahr wäre das ein Anstieg um 1,4%.
Weitere Prognosen:
Wintergerste-Erträge 2018: 6,05 Tonnen/Hektar (+1,0% im Vergleich zu 2017)
Winterraps-Erträge 2018: 3,28 Tonnen/Hektar (+0,8% im Vergleich zu 2017)
Sommergerste-Erträge 2018: 4,27 Tonnen/Hektar (+5,2% im Vergleich zu 2017)
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

19.03.2018 Russland: Weizenpreise stiegen vergangene Woche erneut

Die russischen Weizenpreise stiegen in der vergangenen Woche weiter. Höhere Preise an der Euronext in Paris und die starke Nachfrage Ägyptens sorgten für Unterstützung.
Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte vergangene Woche im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft und 120.000 Tonnen rumänischer Herkunft.
Die Preise am Schwarzen Meer für russischen Weizen mit 12,5% Protein zur Lieferung Ende März – Anfang April stiegen um $1 zur Vorwoche auf $209/Tonne FOB. Das meldet das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR.
SovEcon meldet unveränderte Preise für Weizen und Mais von $208/Tonne FOB bzw. 190/Tonne FOB. Die Preise für Gerste sanken nach dem starken Anstieg in der Vorwoche um $1 auf $216/Tonne.
Betrachtet man den schwachen Rubel zum US-Dollar und den geringen Anstieg am Inlandsmarkt bleibt die aktuelle Situation für Exporteure sehr gut. Russische Exporteure haben aufgrund des schwachen Rubels derzeit eine Bruttomarge von etwa $10/Tonne. Dieser Faktor unterstützt die russischen Getreideexporte auch in den kommenden Wochen und Monaten.
Per 14. März hat Russland im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 36,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Davon 28,4 Mio. Tonnen Weizen. Die Exporte liegen damit 39% höher, als zur selben Zeit in der Vermarktungsperiode 2016/17.
SovEcon erwartet in dieser Saison Getreideexporte von insgesamt 49,4 Mio. Tonnen, davon 38 Mio. Tonnen Weizen.
Die Sommergetreideaussaat in Russland und der Ukraine startet etwas später. Grund dafür ist der jüngste Kälteeinbruch und die vorhandene Schneedecke. Die Bodenfeuchtigkeit ist aber optimal und die Aussichten für eine erneut große Ernte sind gut.
Insgesamt erwartet SovEcon eine russische Getreideernte von 128,7 Mio. Tonnen. Davon 77,6 Mio. Tonnen Weizen. 2017 wurden 135,4 Mio. Tonnen Getreide geerntet (85,9 Mio. Tonnen Weizen).
Die Inlandspreise für Weizen der Klasse 3 im europäischen Teil Russlands sanken um 50 Rubel auf 8.575 Rubel ex works.

Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

19.03.2018 Wintergetreide in der Ukraine ist in guter Verfassung
In der Ukraine sind die Wintergertreidebestände laut UkrAgroConsult insgesamt in guter Verfassung. Der aktuelle Bericht des Agrarberatungsunternehmens zeigt, dass 87,1% der Bestände in guter bis befriedigender Verfassung sind, während sich 12,9% der Bestände sich in schlechter Verfassung befinden.
7,24 Mio. Hektar der Flächen in der Ukraine wurden mit Wintergetreide bestellt, davon 6,3 Mio. Hektar Weizen, 813.000 Hektar Gerste und 150.000 Hektar Roggen.
UkraAgroConsult erhöhte die monatliche Prognose der Weizenernte 2018 um 4,8% auf 26,3 Mio. Tonnen, hauptsächlich aufgrund einer größeren Aussaatfläche. Winterweizen steht in der Ukraine für 95% des gesamten Weizenanbaus. 2017 erntete die Ukraine 61,3 Mio. Tonnen Getreide.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
19.03.2018 Getreidemail

Aussichten auf Niederschläge am Wochenende und zu Beginn dieser Woche in einigen Regionen der US-Plains ,sorgten bei den Weizenfutures in Chicago am Freitag für kräftige Verluste. Im Wochenvergleich verlor der Frontmonat Mai 6,4%, der größte Wochenverlust seit August. Institutionelle Anleger verkauften 9.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit weiteren Verlusten. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer vergibt per 12. März nur noch für 80% der französischen Winterweizenbestände das Top-Rating „gut bis exzellent“ (Vorwoche: 81%). Die Wintergetreidebestände in Deutschland haben das Winterhalbjahr mit den strengen Frösten im Februar insgesamt ohne gravierende Schäden überstanden, meldet der DRV. Die gegenwärtige Ernteprognose des DRV liegt spürbar unter dem langjährigen Mittel von 47,9 Mio. t (- 4,8 %). In Hamburg blieben die Offerten für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im März unverändert bei 4 Euro über Paris März 18. Für Futterweizen in Südoldenburg liegen die Offerten zur Lieferung im März bei 173 Euro.

19.03.2018 CFTC-Report für Weizen, Mais und Sojabohnen

   

   

19.03.2018 Gute Wetterbedingungen setzten Weizenfutures in Chicago unter Druck
Heute Morgen stehen die Weizenfutures in Chicago kräftig unter Druck und handeln auf dem niedrigsten Stand seit drei Wochen. Die weltweite Versorgungslage ist sehr gut und die Aussichten auf Regen in Teilen der von Trockenheit geplagten US-Plains verbessern sich. Außerdem wird in der Schwarzmeer-Region von hervorragenden Boden-Bedingungen für die Sommergetreideaussaat berichtet. Damit steigen in Russland und der Ukraine die Chancen einer weiteren großen Weizenernte. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 9.000 Lots CBoT SRW-Weizen und erhöhten damit ihren Bestand an Netto-Short-Positionen.
Text: HANSA Terminhandel / Grafik: Saxo Trader/ Quelle: Reuters
16.03.2018 Frankreich: Ratings für Weizen sinken erneut

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer vergibt per 12. März nur noch für 80% der französischen Winterweizenbestände das Top-Rating „gut bis exzellent“. In der Vorwoche erhielten noch 81% der Bestände die Top-Bonitierung. Auch die Ratings der Wintergerste sind rückläufig. 78% der Bestände waren in Top-Verfassung, in der Vorwoche waren es 79%.
Die Ratings für Durum-Weizen entwickelten sich hingegen positiv. 77% der Bestände erhielten die beste Bewertung, nach 75% in der Vorwoche. Die Sommergersteaussaat ist auf 35% der geplanten Flächen erfolgt (Vorwoche: 30%; Vorjahr: 39%).
Text und Grafik: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

16.03.2018 Getreidemail

Aussichten auf Niederschläge in einigen Regionen in den von Trockenheit geplagten US-Plains, technische Verkäufe sowie enttäuschende US-Exporte, sorgten gestern für kräftige Verluste bei den Weizenfutures in Chicago. Mit nur 219.500 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen Export-Sales weit hinter den Markterwartungen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde moderat fester. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee entziehen und schlossen unverändert bis moderat fester. Der gesunkene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar sorgte für Unterstützung. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens jeweils 120.000 Tonnen Weizen russischer und rumänischer Herkunft für den Lieferzeitraum 15. - 25. April zum Durchschnittspreis von $217,89/Tonne FOB. Die Weichweizenexporte der EU im Vermarktungsjahr 2017/18 liegen mit 13,9 Mio. Tonnen derzeit 22% hinter den Exporten im letzten Vermarktungsjahr zur selben Zeit (17,7Mio. Tonnen). Optimale Wetterbedingungen in der Schwarzmeerregion lassen eine weitere große Weizenernte vermuten.

16.03.2018 CBoT-Weizen: Zweiter Wochenverlust in Folge zu erwarten

Auch wenn die Weizenkurse am CBoT zur Stunde ein kleines Plus ausweisen, so werden sie diese Handelswoche wohl mit dem zweiten Wochenverlust in Folge beenden. Die großen Vorräte auf der Welt und bessere Wetterbedingungen in einigen Kernexportregionen auf der Nordhalbkugel stellen weiterhin die Grundlage für ein großes Angebot.
Günstige Wetterbedingungen und ausreichend Bodenfeuchte während der Aussaat von Sommergetreide in den Schwarzmeeranrainern Ukraine und Russland unterstützen die Erwartung einer weiteren Rekordernte am Schwarzen Meer.
Solange die Getreidebestände in Europa und Russland gut aussehen, muss man sich nicht um die Trockenheit in den US-Anbauregionen sorgen, meinen heute Morgen Broker in Fernostasien. Die Müller werden deshalb jedenfalls keine Rally auslösen.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

16.03.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen

15.03.2018 EU-Weizenexporte 22% hinter Vorjahr
Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 liegen 22% hinter den Exporten im letzten Vermarktungsjahr. Sie erreichten per 13. März ein Volumen von 13,9 Mio. Tonnen versus 17,7 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Höhere Exporte sind bei der Gerste zu beobachten. Sie summierten sich per 13. März auf 3,9 Mio. Tonnen. Das ist ein Anstieg um 6% zum Vorjahr. Kräftig angestiegen sind die Mais-Importe mit 12,0 Mio. Tonnen versus 7,8 Mio. Tonnen 2017/18.
15.03.2018 Ägyptens kauft 240.000 Tonnen Weizen
Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC meldet den Kauf von 240.000 Tonnen Weizen. Gekauft wurde im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft und 120.000 Tonnen rumänischer Herkunft zur Lieferung für den Lieferzeitraum 15. April - 25. April. Weitere Details wurden nicht veröffentlicht. 
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
15.03.2018 Ägypten: Günstigste Offerte kommt wie erwartet aus Russland
Die günstigste Offerte auf die Ausschreibung Ägyptens zum Kauf einer ungenannten Menge Mahlweizen optionaler Herkunft für den Lieferzeitraum 15. April - 25. April lag bei $216,97/Tonne FOB für 60.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft. Offerten kamen von 6 Handelshäusern. Angeboten wurde Weizen russischer- und rumänischer Herkunft
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
15.03.2018 DRV erwartet kleine Weizenernte in Deutschland

Der Deutsche Raiffeisenverband erwartet in seiner ersten Prognose für die Ernte 2018 einen Rückgang der deutschen Weizenernte um 1,1% zum Vorjahr auf 24,21 Mio. Tonnen. Die Winterraps-Ernte 2018 wird der Schätzung zufolge um 9,5% zum Vorjahr auf 4,67 Mio. Tonnen steigen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

15.03.2018 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und schlossen mit moderaten Gewinnen. Technische Käufe sowie Kursgewinne beim Kansas-City-Weizen gaben dem Markt Unterstützung. Institutionelle Anleger kauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde mit Gewinnen. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures aufgrund der positiven Vorgaben aus Übersee und der schwächeren Gemeinschaftswährung moderat zulegen. Das Handelsvolumen war allerdings sehr gering. FranceAgriMer hat seine monatliche Schätzung der französischen Weichweizenexporte außerhalb der EU zum fünften Mal in Folge reduziert. Die Schätzung des Eigenverbrauchs auf den Höfen wurde hingegen kräftig erhöht. FranceAgriMer schätzt die französischen Weichweizenexporte außerhalb der EU in der Vermarktungsperiode 2017/18 (bis 30. Juni) nur noch auf 8,5 Mio. Tonnen (Februar-Schätzung: 9,0 Mio. Tonnen). Die Schätzung des Eigenverbrauchs auf den Höfen wurde um 500.000 Tonnen auf 2,8 Mio. Tonnen erhöht.
Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im März unverändert bei €4,00 über Paris Mai 18. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg liegen weiter deutlich darüber, bei 174 Euro.

15.03.2018 Ägypten sucht Weizen am Weltmarkt
Ägyptens GASC hat gestern Abend einen Tender zum Kauf einer unbestimmten Menge Weizen für den Lieferzeitraum 15. April - 25. April ausgeschrieben. Gesucht wird Weizen aus den bekannten Überschussregionen. Die Angebotsfrist endet heute Mittag und Ergebnisse sollen ab dem frühen Abend veröffentlicht werden. Zuletzt kaufte Ägypten am 6. März 175.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft für den Lieferzeitraum 05. April - 15. April zu Preisen zwischen $213 - $215/Tonne FOB bzw. $229,75 - $231,10/c&f.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
14.03.2018 Ukraine: Getreideexporte nun 9% hinter Vorjahr
Die Ukraine hat im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 Getreide in einem Volumen von 27,99 Mio. Tonnen exportiert. Zum vorherigen Vermarktungsjahr 2016/17 ist das ein Rückgang um 9%. Die Menge beinhaltet 13,4 Mio. Tonnen Weizen, mehr als 4,0 Mio. Tonnen Gerste und über 10,3 Mio. Tonnen Mais.
Die Ukraine hat im vergangenen Jahr 61,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet. 2016 wurde die Rekordmenge von 66 Mio. Tonnen Getreide geerntet.
Der amtierende Landwirtschaftsminister Maksim Martyniuk teilte kürzlich mit, dass die Exporte ein Volumen von 40 – 41 Mio. Tonnen erreichen könnten. In der Saison 2016/17 wurden rund 44 Mio. Tonnen Getreide exportiert, davon 17,4 Mio. Tonnen Weizen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
14.03.2018 Äthiopiens Ausschreibung zum Kauf von 400.000 Tonnen Weizen

Die niedrigste Offerte für eine Ausschreibung der äthiopischen Regierung zum Kauf von 400.000 Tonnen Weizen liegt bei 250,15 USD/Tonne c&f in Äthiopischen Häfen. Aber das Getreide muss ins Landesinnere, sodass noch weitere Angebote in Betracht kommen.
Die Ausschreibung sieht vor, dass eine weitere Offerte für die Transportkosten im Inland abgegeben wird. Die niedrigste Offerte, die die gesamten Ausschreibungsbedingungen erfüllt, liegt bei 269 USD/Tonne c&f Äthiopischer Häfen.
Die Ausschreibung wurde gestern geschlossen, einen Zuschlag erteilte die Behörde noch nicht.
Äthiopien leidet unter den Folgen einer Trockenheit, die weite Teile der Agrarregionen verwüstete. Die Regierung hat deshalb ein großes Importprogramm für Getreide beschlossen, scheiterte aber bisher an der kontraktgemäßen Durchführung.
Auf die neue Ausschreibung zum Kauf von Weizen soll zwei Monate nach Vertragsunterzeichnung geliefert werden.
Bisher liegen Offerten für vier x 100.000 Tonnen vor, wobei die niedrigste Offerte (250,15 USD/to) wohl verworfen werden muss, weil keine Inlandsfrachten mit angeboten werden. Die anderen Offerten liegen bei 258,15, 260,75 und 261,95 USD/to c&f.
Darüber hinaus haben zwei internationale Handelshäuser Offerten für die gesamten 400.000 Tonnen zu den Kontraktbedingungen abgegeben. Diese liegen bei 269 USD/to c&f äthiopischer Häfen. Eine zweite Offerte inklusive der Inlandsfracht liegt bei 275,26 respektive 275,58 USD/to inklusive Inlandsfracht.
Beobachter gehen davon aus, dass die Offerten alle aus der Schwarzmeerregion oder aus Pakistan kommen.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

14.03.2018 Frankreich: FranceAgriMer senkt Schätzung der Weizenexporte außerhalb der EU

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat seine monatliche Schätzung der Weichweizenexporte außerhalb der EU zum fünften Mal in Folge reduziert. Die Schätzung des Eigenverbrauchs auf den Höfen wurde hingegen kräftig erhöht.
FranceAgriMer schätzt die französischen Weichweizenexporte außerhalb der EU in der Vermarktungsperiode 2017/18 (bis 30. Juni) nur noch auf 8,5 Mio. Tonnen. Im Vormonat lag die Schätzung noch bei 9,0 Mio. Tonnen.
Die Schätzung des Eigenverbrauchs auf den Höfen wurde um500.000 Tonnen auf 2,8 Mio. Tonnen erhöht und die erwartete Weizenernte auf 33,3 Mio. Tonnen.
Mit 3,2 Mio. Tonnen etwas niedriger als noch im Vormonat geschätzt (3,25 Mio. Tonnen) dürften die Weichweizenbestände zum Ende der Saison 2017/18 ausfallen.
Um 100.000 Tonnen höher könnten darüber hinaus die Weizenexporte innerhalb der EU steigen.
Beim Mais erwartet die EU einen Rückgang der Endbestände für 2017/18 um 100.000 Tonnen auf 2,7 Mio. Tonnen. Anders bei der Gerste, dessen Endbestände um 100.000 Tonnen auf 1,1 Mio. Tonnen steigen könnten.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

14.03.2018 Algerien: Überraschend kleine Weizen-Ausschreibung

Algerien, einer der größten Weizenimporteure der Welt, überraschte gestern mit einer außergewöhnlich kleinen Ausschreibung über 150.000 Tonnen zur Lieferung im Juni. Das erhöht die Unsicherheit unter den Exporteuren in Frankreich und über die Schätzung zum Endbestand in der EU.
Der übliche monatliche Importbedarf Algeriens wird mit 450.000 bis 500.000 Tonnen angegeben.
Es stellt sich jetzt die Frage, ob Algerien in dieser Saison noch einmal ausschreibt oder genügend Vorräte hat, um bis zum nächsten Vermarktungssaison abzuwarten. In Frankreich, dem bedeutendsten Lieferanten für Weizen nach Algerien, startet die Getreideernte und der Export bereits im Juli.
Algerien kaufte gestern auch weniger als in der vorherigen Ausschreibung, als 340.000 Tonnen zur Mai-Lieferung gekauft wurden. Betrachtet man die bisherigen Importe Algeriens in der gesamten Saison, liegen die Importe aber schon deutlich über denen des Vorjahres.
Die letzte Ausschreibung wurde wieder aus Frankreich bedient, obwohl Argentinien ein ernst zu nehmender Konkurrenz geworden ist. Algerien importierte bisher drei Mio. Tonnen aus Frankreich, das in Länder außerhalb der EU insgesamt fünf Mio. Tonnen Weizen ausführte.
Möglicherweise müssen die Analysten ihre Schätzungen zu den Weizenendbeständen in der EU noch einmal erhöhen, wenn keinen weiteren Bestellungen aus Algerien kommen. Es kann sein, dass Frankreichs Exporteure jetzt noch aggressiver anbieten und damit die Getreidepreise in der EU unter Druck setzen.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

14.03.2018 Getreidemail

Technische Verkäufe und Aussichten auf Niederschläge in den südlichen US-Plains ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Schlechtere Ratings der Winterweizenbestände im Bundesstaat Kansas begrenzten jedoch das Abwärtspotenzial. Das US-Landwirtschaftsministerium bewertet 53% der Winterweizenbestände mit "schwach bis sehr schwach". In der vergangenen Woche lag der Anteil bei 50%. Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures ihre Tageshöchstkurse aufgrund der negativen Vorgaben nicht halten, schlossen jedoch mit moderaten Aufschlägen. Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar legte im Tagesverlauf kräftig zu und verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt. Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 150.000 Tonnen Weizen zum Preis von $225 bis $226/Tonne c&f. Der monatliche Bedarf Algeriens liegt deutlich höher, bei 450.000 bis 500.000 Tonnen. Russlands Weizenexporte laufen in beeindruckender Weise weiter. Im Februar exportierte Russland 3,1 Mio. Tonnen Weizen, im Januar waren es 2,7 Mio. Tonnen.

14.03.2018 Algerien kaufte weniger Weizen als erwartet
Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens rund 150.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zum Preis von $225 bis $226/Tonne c&f. Händler rechneten im Vorfeld mit einer deutlich größeren Menge. Weizen aus Frankreich hat die besten Chancen, nachdem Argentiniens Wettbewerbsfähigkeit zuletzt sank. Der monatliche Importbedarf Algeriens liegt bei 450.0000 bis 500.000 Tonnen. Auch in der Mai-Ausschreibung wurde mit 340.000 Tonnen weniger Weizen gekauft, als erwartet. Kumuliert liegen die Weizenimporte in der laufenden Saison jedoch über denen des Vorjahres. Es stellt sich aber die Frage, ob im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 (Juli bis Juni) noch eine Ausschreibung erfolgt oder ob der Bestand bis in die neue Saison 2018/19 reicht. Die neue Ernte seht je nach Erntegeschwindigkeit ab Juli zur Verfügung.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

 

13.03.2018 Internationaler Getreidehandel

Ein Südkoreanischer Futtermittelhersteller kaufte gestern Nacht 204.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zu einem Preis von 227,39 USD/Tonne c&f. Ein weiterer Futtermittelproduzent kaufte dann noch weitere 120.000 Tonnen Mais. Darüber gibt es keine weiteren Angaben.
Dagegen lehnte die Türkei alle Offerten für eine Ausschreibung über den Kauf von 149.000 Tonnen ab.
Indonesien kaufte 80.000 Tonnen Weizen aus dem Schwarzmeerraum zur Lieferung im April zum Preis von 235 USD/Tonne c&f.
Außerdem wird berichtet, dass Algerien 150.000 Tonnen Mahlweizen zur Lieferung im Juni gekauft hat. Der Preis soll bei 225-226 USD/Tonnen c&f liegen.
Das USDA teilte in seinen täglichen Mitteilungen mit, dass 210.000 Tonnen US-Mais an einen Käufer für Südkorea gingen.
Quelle: Reuters

13.03.2018 Russlands Weizenexporte beeindrucken

Russlands Weizenexporte laufen in beeindruckender Weise weiter. Im Februar exportierte Russland 3,1 Mio. Tonnen Weizen, im Januar waren es 2,7 Mio. Tonnen. Zum Vergleich: im Februar 2017 waren es 1,2 Mio. Tonnen.
Im Vermarktungsjahr 2017/18 wurden bis Februar 27,1 Mio. Tonnen Weizen aus Russland ausgeführt. Im gleichen Zeitraum der vorjährigen Saison waren es 18,9 Mio. Tonnen.
Quelle: SovEcon

13.03.2018 Hoffnung für Argentiniens Mais- und Sojaernte schwindet

Die Hoffnung darauf, dass sich in Argentinien die Sojabohnenerträge noch von der vier Monate anhaltenden Trockenheit erholen, schwindet. Am Montag wurde zudem berichtet, dass sich Sojaschrotkäufer in Asien bereits nach anderen Lieferanten umsehen. China wird die Lücke mit ein bis zwei Mio. Tonnen füllen.
Meteorologen in Argentinien sagen, dass sich bei den Erträgen von Sojabohnen und Mais nichts mehr rührt. Wenn es jetzt zu einem Wetterwechsel mit viel Regenkommen sollte, wird es die Ernte nur noch behindern und weitere Ausfälle wären die Folge. Wenn ab Mai die Aussaat von Weizen erfolgt, sind feuchte Böden nötig.
China könnte in 2017/18 seine Sojamehlexporte fast verdoppeln, weil Argentinien, der weltweit größte Sojamehlexporteur der Welt, weniger ausführen kann. Länder wie Japan, Südkorea und Vietnam könnten sich dann aus China bedienen.
Argentinien ist zudem weltweit der drittgrößte Exporteur von Sojabohnen und Mais und bedient damit Kunden in Europa und Asien. Die Exporte werden in dieser Saison wohl nur 28,5 % der üblichen Menge betragen. Das reißt tiefe Löcher in den argentinischen Staatshauhalt.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

13.03.2018 Indien muss wohl wieder Weizen importieren

Getreidemakler in Singapur erwarten, dass Indien im Wirtschaftsjahr 2018/19 (Juli/Juni) 1,5 bis 2 Mio. Tonnen Weizen importieren muss.
Die eigene Produktion und der Konsum sind in Indien weitestgehend ausgeglichen, man baut aber keine Bestände auf. Importe werden nach Oktober stattfinden, wenn das nationale Angebot enger wird.
Im Falle von Ertragseinbußen aufgrund von Wettereinflüssen werden aber wesentlich größere Importe nötig werden. Bisher liegen die Importschätzungen aber von 1,5 Mio. Tonnen aus. Das Land importierte im Wirtschaftsjahr 2016/17 aber auch schon 5,9 Mio. Tonnen.
Indien kauft in der Regel Weizen aus dem Schwarzmeerraum oder aus Australien.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

13.03.2018 Indonesien kauft Schwarzmeerweizen

Indonesische Müller kauften letzte Woche 80.000 Tonnen Weizen aus dem Schwarzmeerraum zur Lieferung im April zum Preis von 235 USD/Tonnen c&f.
Quelle: Reuters

13.03.2018 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago schlossen gestern mit moderaten Gewinnen. Gelegenheitskäufe nach den Verlusten der letzten Tage gaben dem Markt Unterstützung. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 389.358 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 250.000 - 450.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde fester. An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures bei geringem Handelsvolumen auf nahezu unverändertem Niveau. Algeriens OAIC hat gestern einen Tender zum Kauf von Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Juni ausgeschrieben. Französischer Weizen hat Händlern zufolge die größten Chancen. Algerien ist Frankreichs wichtigster Exportmarkt und gegenwärtig auch der einzige. Der Getreideverband Coceral senkte am Freitag seine Schätzung zur EU-Weizenernte 2018 um eine Mio. Tonnen. Im Herbst hatte es zu viel geregnet und die Anbaufläche wurde deshalb eingeschränkt. In der ersten Schätzung in 2018 für die Ernte 2018 schätzen die Experten von Coceral die Weichweizenproduktion der EU auf 140,4 Mio. Tonnen. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im März um €0,50 auf €3,50 über Paris Mai 18.

13.03.2018 Weizen: US-Feldbestände noch schlechter

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures sind heute Morgen fester, nachdem das USDA erklärte, dass sich die Feldbestände in den USA in der letzten Woche durch die Wetterbedingungen verschlechtert haben.
Analysten gehen davon aus, dass die Kurse am Terminmarkt durch die inzwischen bestätigten Ertragsverluste weiter gestützt werden. Auswinterungen wegen der fehlenden Schneedecke sind jetzt sichtbar. Das stützt die Preise.
Das USDA hat gestern festgestellt, dass nur 12 % der Weizenbestände in Kansas in guten bis sehr gutem Zustand sind. Letzte Woche waren es 13 %. 53 % sind dagegen in schlechtem Zustand 3 % mehr als in der letzten Woche.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

12.03.2018 US-Weizen für Irak zu teuer

Das irakische Handelsministerium hat heute außerhalb einer Ausschreibung keinen US-Weizen gekauft, da die Offerten dafür den Käufern zu hoch waren.
Das irakische Kabinett hatte das Ministerium im letzten Mai autorisiert, Weizen und Reis auch ohne Ausschreibung einzukaufen, um die Versorgung mit Lebensmitteln zu sichern. Heute Morgen hieß es, dass der Irak 30.000 US-Reis und 50.000 Tonnen Weizen in einer Ausschreibung sucht. Es gab Offerten von ADM für 50.000 Tonnen Weizen zum Preis von 348,59 USD/Tonne. Das Ministerium lehnte aber ab.
Im letzten November kaufte der Irak in solch einer Aktion 500.000 Tonnen Weizen, nachdem eine Absichtserklärung mit den USA für Weizenlieferungen unterzeichnet wurde. Damals lieferten Cargill, ADM und ein dritter Anbieter. Inzwischen ist der Weizen aus den USA aber wohl zu teuer.
Die Käufer aus dem Mittleren Osten haben Probleme, Getreide für ihr staatliches Subventionsprogramm zu kaufen, nachdem man neue Zahlungs- und Qualitätsbedingungen festgesetzt hat, die die Anbieter verschrecken.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

12.03.2018 Russland: Preisanstieg beim Weizen verlangsamt sich
Der Anstieg der Weizenexportpreise in Russland hat sich in der vergangenen Woche verlangsamt. Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein kostete laut IKAR, einem der zwei führenden russischen Agrarberatungsunternehmen, $208/Tonne. In der Woche zuvor waren es $207/Tonne. SovEcon liegt mit seiner Preisnennung ebenfalls bei $208/Tonne, das wäre allerdings ein Rückgang zur Vorwoche um $1,50/Tonne.
In der vergangenen Woche stiegen die Preise an den Börsen in Chicago und Paris aufgrund der Trockenheit in den US-Plains kräftig.
Die Inlandspreise für Weizen der Klasse 3 im europäischen Teil Russlands blieben unverändert bei 8.625 Rubel, so SovEcon.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
12.03.2018 CBoT-Report für Weizen, Mais und Sojabohnen
   
   
12.03.2018 Irak sucht Weizen
Das irakische Handelsministerium sucht im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 50.000 Tonnen Weizen. Gesucht wird Weizen aus den Vereinigten Staaten, Kanada oder Australien. Die Angebotsfrist endet am kommenden Montag. Weitere Informationen wurden bisher nicht veröffentlicht.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
12.03.2018 Algerien sucht Weizen am Weltmarkt
Algeriens staatliche Getreideagetur hat einen internationalen Tender zum Kauf von Mahlweizen optionaler Herkunft in ungenanntem Volumen ausgeschrieben. Die Angebotzsfrist endet heute. Gesucht wird Weizen zur Versendung im Juni.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
12.03.2018 Coceral senkt Schätzung für EU-Weizenernte 2018

Der europäische Getreideverband Coceral senkte am Freitag seine Schätzung zur EU-WEizenernte 2018 um eine Mio. Tonnen. Im Herbst hatte es zu viel geregnet und die Anbaufläche wurde deshalb eingeschränkt.
In der ersten Schätzung in 2018 für die Ernte 2018 schätzen die Experten von Coceral die Weichweizenproduktion der EU auf 140,4 Mio. Tonnen. Ende 2017 ging man noch von 141,5 Mio. Tonnen aus.
Jetzt wird eine Anbaufläche von 23,16 Mio. Hektar erwartet. Das sind 500.000 Hektar weniger als zuletzt geschätzt. In Deutschland, Dänemark, Polen und Skandinavien wurde weniger Wintergetreide ausgesät. Dort wird die Ernte deshalb kleiner erwartet als im Vorjahr. Im Gegensatz dazu erholt sich der Getreideanbau in Spanien, nachdem es dort in 2017 extrem trocken war.
Coceral geht derzeit von einem durchschnittlichen Hektarertrag von 6,07 Tonnen pro Hektar aus, das ist etwas mehr als die 5,99 Tonnen/Hektar, die zuletzt geschätzt wurden.
Die Europäische Union ist weltweit der größte Weizenproduzent und einer der bedeutendsten Getreideexporteure der Welt.
Die Gerstenproduktion wird in diesem Jahr steigen, weil die Anbaufläche hierfür ausgeweitet wurde. Coceral geht für 2018 von 60,3 Mio. Tonnen aus nach 58 Mio. Tonnen in der vorherigen Schätzung.
Die Maisernte der EU wurde am Freitag auf 61,8 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 900.000 Tonnen mehr als in der Dezember-Schätzung. Im Süden der EU wird im Vorjahresvergleich mehr, im Norden weniger Mais angebaut.
Die Schätzung der Rapssaatproduktion liegt jetzt bei 22 Mio. Tonnen, nach 21,9 Mio. Tonnen in 2017. Leichte Steigerungen in Deutschland, Frankreich und Rumänien werden durch eine kleinere Ernte in Dänemark, Schweden und den Beltischen Staaten kompensiert.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

12.03.2018 Getreidemail

Nachwirkungen vom bärischen USDA-Report, technische Verkäufe, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennnotierungen am Freitag in Chicago mit deutlichen Abschlägen schließen. Der US-Wetterdienst "Commodity Weather Group" erwartet auch für die kommenden zwei Wochen trockene Wetterbedingungen für zwei Drittel der US-Plains. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit moderaten Verlusten.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures am Freitag den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten auf allen Terminen bei schwachen Umsätzen Verluste. Im Wochenvergleich verlor die Mai-Fällikgkeit €1,50/Tonne. Der europäische Verband Coceral erwartet für 2018 einen Rückgang der europäischen Weizenproduktion um eine Mio. Tonnen auf 140,5 Mio. Tonnen. Die starken Niederschläge im Herbst haben demnach insbesondere im Nordern der Gemeinschaft eine kleinere Aussaatfläche zur Folge. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im März um €0,50 auf €3,00 über Paris Mai 18.

09.03.2018 FranceAgriMer: Rückläufige Ratings bei Weizen und Gerste
Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer vergibt per 5. März nur noch für 81% der französischen Winterweizenbestände das Top-Rating „gut bis exzellent“. In der Vorwoche erhielten noch 83% der Bestände die Top-Bonitierung. Auch die Ratings der Wintergerste sind rückläufig. 79% der Bestände waren in Top-Verfassung, in der Vorwoche waren es 80%. Außerdem sanken die Top-Ratings für Durum-Weizen. 75% der Bestände erhielten die beste Bewertung, nach 77% in der Vorwoche. Die Sommergersteaussaat ist auf 30% der geplanten Flächen erfolgt (Vorwoche: 17%; Vorjahr: 35%).
Text und Grafik: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters 
09.03.2018 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago schlossen gestern trotz des bärischen USDA-Reports mit Aufschlägen. Kräftige Kursgewinne beim Mais sowie die zu trockenen Wetterbedingungen in den US-Plains gaben dem Markt Unterstützung. Die US-Endbestände 2017/18 wurden auf 1,034 Mrd. Bushel geschätzt. Analysten erwarteten durchschnittlich jedoch nur 1,015 Mrd. Bushel. Die Schätzung der Welt-Weizen-Endbestände wurde auf 268,89 Mio.Tonnen erhöht (Februar-Schätzung: 266,1 Mio. Tonnen). Institutionelle Anleger kauften gestern 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die CBoT mit Verlusten. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Aufschlägen. Der Kurs des Euro zum USD sank nach der Pressekonferenz der EZB und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt. Leitzins und Einlagezinssatz bleiben zwar unverändert, das Kaufprogramm von Staatsanleihen soll aber halbiert werden. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Prämien für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im März auf 2,50 Euro über Paris Mai 18. Offerten für Weizen der neuen Ernte mit 12,5% Protein in Litauen liegen bei 1,75 über Paris Sept. 18. Deutscher Exportweizen der neuen Ernte liegt bei 3,00 Euro über Paris Sept. 18.

 

09.03.2018 Erster Wochenverlust seit 8 Wochen für den CBoT-Weizen

Die Chicago-Weizenfutures haben heute Morgen schon bis zu einem Prozentpunkt verloren. Es könnte das erste Wochenminus seit acht Wochen werden. Der Druck kommt von besseren Bedingungen bei den US-Feldbeständen.
Betrachtet man die Angebotsseite und unterstellt eine um 10 bis 15 % kleinere US-Ernte, so gibt es immer noch hohe Weizenvorräte auf der Welt.
Das USDA sieht jetzt aber auch bessere Bedingungen für US-Weizenfeldbestände. In anderen maßgeblichen Überschussregionen der Welt steht das Wintergetreide ohnehin gut.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

08.03.2018 Getreidemail

Unsicherheit über die Größe der US-Weizenernte, die schwache Nachfrage am Weltmarkt, technische Verkäufe und Positionierungen vor dem heutigen USDA-Report (18 Uhr), ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute um 14:30 Uhr werden die wöchentlichen US-Export-Sales veröffentlicht. Analysten erwarten Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2017/18 in einer Spanne von 200.000 bis 500.000 Tonnen. Zur Stunde handelt die eCBoT kaum verändert. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und schlossen ebenfalls mit Verlusten. Aufgrund des bevorstehenden USDA-Reports waren die Handelsaktivitäten vergleichsweise gering. Der Wechselkurs des Euro legte gestern zu und erschwert damit den Export von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt. Frankreich exportierte im Januar 747.000 Tonnen Weichweizen in Länder außerhalb der EU. Weichweizenausfuhren in andere EU-Länder erreichten Ende Januar 4,66 Mio. Tonnen. Das sind 65 % mehr als im Jahr zuvor. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im März unverändert bei 2 Euro über Paris Mai 18. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg lagen deutlich höher, bei 174 Euro.

07.03.2018 Frankreichs Weizenexporte bleiben im Januar unter Vormonatswerten

Frankreich exportierte im Januar 747.000 Tonnen Weichweizen in Länder außerhalb der EU. Das ist geringfügig weniger als im Dezember.
Frankreich, der größte Getreideproduzent der EU, hatte im Dezember 792.000 Tonnen in Drittländer exportiert. Algerien bleibt erwartungsgemäß auch im Januar der wichtigste Käufer mit fast 315.000 Tonnen. Mit den Januar-Ausfuhren führte Frankreich in dieser Saison zusammen 4,3 Mio. Tonnen Weiichweizen aus. Das sind 54 % mehr als im Jahr zuvor, als die französische Ernte miserabel war.
Trotzdem bleiben die Ausfuhren aus der EU deutlich hinter denen im Vorjahr zurück, da es weltweit eine große Konkurrenz gibt. Beispielsweise ist Russland zu einem ernsthaften Konkurrenten geworden.
Frankreichs Weichweizenausfuhren in andere EU-Länder erreichte Ende Januar 4,66 Mio. Tonnen. Das sind 65 % mehr als im Jahr zuvor.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

07.03.2018 Argentinien: Schlechte Aussichten für Sojabohnen und Mais

Niederschläge ab Ende März könnten in Argentinien für „normale“ Weizen-Aussaat-Bedingungen sorgen. Für die von Trockenheit betroffenen Soja- und Maisbestände kommt der Regen nach Meinung von Analysten allerdings zu spät.
Diese erwarten für die Saison 2018/19 eine Weizenanbaufläche in Argentinien, die die Anbaufläche des Vorjahres (5,45 Mio. Hektar) sogar noch übertreffen könnte.
Eduardo Sierra, Wetterexperte und Berater der Buenos Aires Grains Exchange meint, dass die Böden so trocken sind, dass die Niederschläge, die Ende März erwartet werden, erst ab April zu „besseren“ Bedingungen führen werden.
Argentinien zählt zu den Top 10 Weizenimporteuren weltweit und ein wichtiger Lieferant für das Nachbarland Brasilien. Unter den Sojabohnen- und Maisexporteuren steht Argentinien an dritter Stelle weltweit.
Die erwarteten Niederschläge Ende März fokussieren sich auf Zentral-Argentinien, dem Osten von Argentiniens Getreidegürtel und dem Südosten der Provinz Buenos Aires. Die Weizenproduktion Argentiniens konzentriert sich auf den Süden und dem Südosten der Provinz Buenos Aires.
Sollte sich der April als regnerischer Monat erweisen, so könnte die Weizenanbaufläche im Vermarktungsjahr 2018/19 sogar um 5% auf 5,7 Mio. Hektar steigen, so Ricardo Baccarin, Vizepräsident des Beratungsunternehmens Panagricola.
Die größte Trockenheit seit Jahrzehnten hat die Erwartungen an Argentiniens Sojabohnenernte um über ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr sinken lassen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

07.03.2018 Getreidemail

Gewinnmitnahmen und technische Käufe nach dem Anstieg der Ratings der Winterweizenbestände in den US-Plains sorgten gestern für die Verluste bei den Weizenfutures in Chicago. Das USDA bewertet aktuell 6% der Winterweizenbestände in Oklahoma mit „gut bis exzellent“. In der Vorwoche erhielten nur 4% der Bestände das Top-Rating. Im Nachbarstaat Kansas sind es 13%, die die Top-Bonitierung erhielten (Vorwoche: 12%). Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures gestern ebenfalls mit Verlusten. Die negativen Vorgaben aus Chicago, der feste Euro, der die Exporte aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt erschwert und das enttäuschende Ergebnis der Ausschreibung Ägyptens sorgten für den Kursrückgang. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte 175.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft. Trotz des jüngsten Anstiegs der russischen Weizenpreise konnte sich Weizen aus Russland bei der Ausschreibung erneut durchsetzen. Neben Russland wurde lediglich Weizen rumänischer Herkunft angeboten. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im März um 1 Euro auf 2 Euro über Paris Mai 18.

07.03.2018 Weizen Feldbestände in den USA verbessern sich leicht

Heute Morgen geben die Kurse der Weizenfutures am CBoT um 1 % nach, nachdem das USDA gestern bekannt gab, dass sich die Feldbestände in einigen Anbauregionen in den US-Plains verbessern, trotz des unvorteilhaften Wetters der letzten Zeit.
Außerdem verbessert sich das Wetter in den US-Weizenregionen und damit wohl auch die weitere Feldbestandsentwicklung. Zuvor hatten Vorhersagen, dass es in den Hard-Red-Winterregionen trocken bleibt den Markt kopfscheu gemacht.
Gestern bewertete das USDA 13 % der im US-Bundesstaat Kansas wachsenden Weizenbestände mit der Top-Note „good-to-excellent“. Ende Februar waren es 12 %. In Oklahoma sind jetzt 6 % in der Top-Kategorie statt zuvor 4 %.
Morgen, am Donnerstag den 08.03. um 18:00 Uhr deutscher Zeit wird das USDA ihren monatlichen WASDE-Bericht veröffentlichen. Einige Analysten gehen davon aus, dass die Behörde ihre Schätzung zu den Endbeständen erhöhen wird, weil die Exporte den Erwartungen nicht entsprechen und obwohl es wohl Ertragseinbußen geben wird.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

06.03.2018 CBoT Weizen kräftig unter Druck

Gewinnmitnahmen und ein leichter Anstieg der Ratings der Winterweizenbestände in Oklahoma und in Kansas sind Gründe für den Kursrückgang der Weizenfutures in Chicago.
Das US-Landwirtschaftsministerium bewertet aktuell 6% der Winterweizenbestände in Oklahoma als „gut bis exzellent“. In der Vorwoche erhielten nur 4% der Bestände das Top-Rating. Im Nachbarstaat Kansas sind es 13% der Bestände, die die Top-Bonitierung erhielten (Vorwoche: 12%).
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

06.03.2018 Ägypten kauft 175.000 Tonnen Weizen
Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens nach eigenen Angaben 175.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft gekauft. Weitere Details wurden nicht veröffentlicht.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
06.03.2018 Ägypten: Günstigste Offerte lag bei $213/Tonne FOB
Die günstigste Offerte, die Ägyptens GASC auf die Ausschreibung zum Kauf einer ungenannten Menge Weizen erhielt, lag bei $213/Tonne FOB und bezieht sich auf die Menge von 55.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft. Die Offerte stammt vom Handelshaus GTCS. Das melden Händler heute Mittag.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
06.03.2018 Ukraine: Analyst erwartet höhere Weizen- und Gersteexporte
Der Analyst UkrAgroConsult hat seine Prognose der ukrainischen Weizenernte 2018 um 4,8% auf 26,3 Mio. Tonnen angehoben. Als Hauptgrund wird die größere Anbaufläche genannt.
Das Unternehmen teilte mit, dass die Weizenexporte in der Saison 2018/19 auf 17 Mio. Tonnen steigen könnten (2017/18: 16,5 Mio. Tonnen). Weizen wird in diesem Jahr auf einer Fläche von 6,4 Mio. Hektar geerntet mit Durchschnittserträgen von 4,11 Tonnen/Hektar, so UkrAgroConsult. Die Produktion steigt demnach um 200.000 Tonnen und die Exporte um 500.000 Tonnen. 2017 wurden Durchschnittserträge von 4,17 Tonnen Weizen pro Hektar erzielt.
Die Wintergetreidebestände in der Ukraine sind in der besten Verfassung seit 4 Jahren. Der Winter 2017/18 war sehr mild und Verluste beim Wintergetreide werden wahrscheinlich sehr gering sein. Auf etwa 1% werden die Verluste beim Winterweizen geschätzt.
Die Gerste-Aussaat-Fläche in der Ukraine könnte auf 2,67 Mio. Hektar steigen (Vorjahr: 2,5 Mio. Hektar) bei Durchschnittserträgen von 3,26 Tonnen pro Hektar (Vorjahr: 3,32 Tonnen pro Hektar). Das könnte zu einem Anstieg der ukrainischen Gersteproduktion auf 8,6-8,8 Mio. Tonnen führen. Das Exportpotenzial für Gerste steigt damit auf 5 Mio. Tonnen (2017/18: 4,5 Mio. Tonnen).
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
06.03.2018 Taiwan sucht Weizen
Taiwan (Taiwan Flour Mills) hat einen Tender zum Kauf von 92.465 Tonnen Weizen aus den Vereinigten Staaten ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 13. März. 
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
06.03.2018 Getreidemail

Die anhaltende Trockenheit in den US-Plains und Kurssteigerungen beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die SRW-Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Aufschlägen schließen. Mit 400.937 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections über den Markterwartungen von 200.000 - 400.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCboT mit Verlusten. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee folgen und verzeichneten auf allen Terminen Kursgewinne. Das milde Wetter zu Beginn der Woche mindert die Sorgen um Frostschäden am Getreide. Allerdings könnten die prognostizierten Niederschläge für die kommenden 2 Wochen die Feldarbeiten verzögern. Australiens Weizenernte 2018/19 wird nach Schätzungen von ABARES um 11,8% zum Vorjahr steigen. Trotz einer etwas kleineren Anbaufläche erwartet ABARES augrund günstiger Wetterprognosen (La Nina) eine Ernte in einem Volumen von 23,7 Mio. Tonnen Weizen versus 21,2 Mio. Tonnen im vergangenen Jahr. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im März um 0,50 Euro auf 3,00 Euro über Paris Mai 18. Ägypten sucht per Ausschreibung Weizen für den Lieferzeitraum 05. April - 15. April.

06.03.2018 Verschnaufpause beim Weizen?
Heute Morgen handeln die Weizennotierungen in Chicago mit Verlusten, nachdem sie gestern um 1,9% zulegten. Sie befinden sich aber immer noch auf dem höchsten Stand seit fast acht Monaten und es gibt weiterhin Anzeichen einer anhaltenden Trockenheit in den US-Plains. Sollten sich die Vorhersagen bewahrheiten, ist mit kräftigen Produktionskürzungen zu rechnen, so Phin Ziebell, Agrarökonom bei der National Australia Bank. Gestern wurden erste Schätzungen für den USDA-Report am 8. März veröffentlicht. Analysten erwarten US-Weizen-Endbestände in einer Spanne von 0,995 Mrd. Bushel bis 1,099 Mrd. Bushel. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 400.937 Tonnen Weizen im Rahmen der Erwartungen von 200.000 bis 400.000 Tonnen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo Trader
06.03.2018 Ägypten sucht Weizen am Weltmarkt
Ägyptens GASC hat gestern Abend einen Tender zum Kauf einer unbestimmten Menge Weizen für den Lieferzeitraum 05. April - 15. April ausgeschrieben. Gesucht wird Weizen aus den bekannten Überschussregionen. Die Angebotsfrist endet heute Mittag und Ergebnisse sollen ab dem frühen Abend veröffentlicht werden.
Zuletzt kaufte Ägypten am 21. Februar 120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft zum Preis von $223,50/Tonne c&f.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
05.03.2018 US-Export-Inspections: Weizen drüber, Mais drunter, Sojabohnen mitten drin

05.03.2018 Australien: Weizenproduktion 2018/19 könnte um 11,8% steigen

Die australische Weizenernte 2018/19 wird nach Schätzungen des Agrarberatungsunternehmens ABARES um 11,8% zum Vorjahr steigen, weil Niederschläge aufgrund des Wetterphänomens La Nina für gute Bedingungen sorgen könnten.
Die Weizenaussaat wird Ende kommenden Monats beginnen. Trotz einer etwas kleineren Anbaufläche erwartet ABARES eine Ernte in einem Volumen von 23,7 Mio. Tonnen Weizen versus 21,2 Mio. Tonnen im vergangenen Jahr.
ABARES erwartet, dass das Wetterphänomen La Nina zu einem Anstieg der Niederschläge an Australiens Ostküste führen wird. Die Region litt im vergangenen Jahr, weil sie nur etwa die Hälfte der sonst üblichen Niederschlagsmenge erhielt.
Australiens Canola-Produktion steigt laut ABARES von 3,7 Mio. Tonnen auf 4,0 Mio. Tonnen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

05.03.2018 Russland: Exportpreise für Weizen stiegen in der vergangenen Woche
Der Kursanstieg in Chicago sorgte auch in Russland in der vergangenen Woche für einen Anstieg der Weizen-Export-Preise. Unterstützung kam zudem von den saisonbedingt gesunkenen Lieferungen des Mitbewerbers Ukraine und der festen Nachfrage durch Russlands traditionellen Weizenkunden.
Exportweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im März lag nach Meldung des russischen Agrarberatungsunternehmens IKAR bei $207/Tonne FOB und damit $4 höher, als in der vorherigen Woche.
SovEcon meldet sogar einen Anstieg um $6 auf $209,50/Tonne. Die Exportpreise für Mais schätzt SovEcon auf $190/Tonne (+$7). Gerste steigt demnach um $11,50 auf $217/Tonne. Dem Anstieg der Preise sind aber Grenzen in Form hoher Lagerbestände gesetzt. 2017 wurde eine Rekordernte in Russland eingefahren. Auf 42,2 Mio. Tonnen per 1. Februar schätzt die Statistikbehörde Rosstat die Lagerbestände. Sie liegen damit 19% höher, als im Vorjahr.
Seit dem Start der Vermarktungsperiode hat Russland per 28. Februar 34,6 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Darin enthalten sind 27,1 Mio. Tonnen Weizen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Exporte um 41%.
Unverändert bei 8.625 Rubel ($151)/Tonne auf Basis ex works blieben die Preise für Weizen der Klasse 3 im europäischen Teil Russlands.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
05.03.2018 Grafiken: COT-Report für Weizen, Mais und Raps
   
   
05.03.2018 Rally an den Agrar-Terminmärkten: Wer sind Gewinner und Verlierer

Die argentinischen Farmer bieten weniger Sojabohnen an, nachdem die Erträge der nächsten Ernte durch eine lang anhaltende Trockenheit um 1/3 kleiner ausfallen dürfte. Große Händler und Ölmühlen wie Bunge haben bereits ihre Verarbeitung eingeschränkt.
Argentinien, das im letzten Jahr 48 % aller Sojaschrotexporte am Weltmarkt bedient, wird in der nächsten Saison wohl mehr Sojabohnen aus dem Nachbarland Paraguay importieren, um die Ertragsverlust zu kompensieren.
In anderen Regionen der Welt, beispielsweise in Südafrika, herrscht ebenfalls eine Trockenheit und es wurde der nationale Notstand erklärt. Auch in den USA herrscht in den zentralen Weizenanbauregionen eine Trockenheit, die die Erträge der nächsten Ernte bedroht.
Die Verluste verursachen an den Märkten einiges an Unruhe, weil die Wetterrisiken auf den Nordhalbkugel noch bevorstehen.
Ein guter Teil der hohen Reserven könnte wieder verbraucht werden. Derzeit schätzt das USDA die Sojabohnenendbestände der Welt noch auf 98 Mio. Tonnen. Das sind 87 % mehr als vor zehn Jahren. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Preisrally der letzten Wochen von kurzer Dauer ist. In den USA dürften die Farmer mehr Sojabohnen anbauen, wenn die Börsenkurse hoch bleiben.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

05.03.2018 Getreidemail

Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Kursanstieg in den vergangenen Tagen ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Im Wochenvergleich legte der Frontmonat allerdings um 7,5% zu. Das war der siebte wöchentliche Kursanstieg in Folge und der höchste Wochengewinn seit Juni. Institutionelle Anleger verkauften 12.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen minimal schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit kräftigen Verlusten. Der Zustand der Winterweizenbestände in Frankreich verschlechterte sich in der vergangenen Woche auf ein Vier-Jahres-Tief. In der abgelaufenen Woche litt das Getreide zudem noch an extremer Kälte. Der Marktanalyst FranceAgriMer teilte mit, dass noch 83 % der Weichweizenbestände in der Top-Kategorie „good-to-excellent“ eingestuft waren. In der Woche zuvor waren es noch 85% und vor einem Jahr zu diesem Termin waren es 93%. Das ist der niedrigste Wert seit 2014. Die bittere Kälte in Westeuropa lässt zudem befürchten, dass sich die Getreidebestände weiter verschlechtern. Getreideexperten in Frankreich sehen das aber nicht so, im Gegenteil, die Kälte senkt sogar den Krankheitsdruck.

05.03.2018 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 12.500 Lots CBoT SRW-Weizen

02.03.2018 Zustand des französischen Wintergetreides verschlechtert sich um 2 Punkte

Der Zustand der Winterweizenbestände in Frankreich verschlechterte sich in der vergangenen Woche auf ein Vier-Jahres-Tief. In dieser Woche litt das Getreide zudem noch an extremer Kälte.
Der Marktanalyst FranceAgriMer teilte heute mit, dass noch 83 % der Weichweizenbestände in der Top-Kategorie „good-to-excellent“ eingestuft waren. In der Woche zuvor waren es noch 85 % und vor einem Jahr zu diesem Termin waren es 93 %.
Das ist jetzt der niedrigste Wert seit 2014.
Die bittere Kälte in Westeuropa lässt zudem befürchten, dass sich die Getreidebestände weiter verschlechtern. Getreideexperten in Frankreich sehen das aber nicht so, im Gegenteil, die Kälte senkt sogar den Krankheitsdruck.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

02.03.2018 Tunesien kauft Weizen und Futtergerste
Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 67.000 Tonnen Weizen und 50.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft gekauft. Die niedrigste Offerte für den Weizen lag bei $225,38/Tonne c&f und für die Futtergerste bei $239,14/Tonne c&f.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
02.03.2018 Tunisien: Günstigste Offerte für Weizen lag bei $225,68/Tonne c&f

Die niedrigste Offerte, die Tunesiens staatliche Getreideagentur auf die Ausschreibung zum Kauf von 67.000 Tonnen Weichweizen optionaler Herkunft erhielt, lag bei $225,38/Tonne c&f. Bisher wurde noch kein Kaufabschluss gemeldet. Ergebnisse werden ab dem späten Nachmittag erwartet.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

02.03.2018 Frankreich: Rückläufige Ratings beim Wintergetreide
Der Zustand der Winterweizenbestände in Frankreich hat sich in der vergangenen Woche verschlechtert. FranceAgriMer meldet, dass per 26. Februar 83% der Winterweizenbestände in Top-Verfassung waren. In der vorangegangenen Woche lag der Anteil der Bestände bei 85%. Auch die Wintergerste und die Durum-Weizenbestände haben in der vergangenen Woche gelitten. 80% der Wintergerste erhielt in Frankreich die höchste Bonitierung nach 82% in der Vorwoche. Beim Durum-Weizen waren es 77% versus 79% in der Vorwoche.
Auf 17% der geplanten Flächen ist die Sommergerstebestellung bereits abgeschlossen. Im vergangenen Jahr lag der Fortschritt zur selben Zeit schon bei 28%.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
02.03.2018 Getreidemail

Die anhaltende Trockenheit in den US-Plains und wenig Aussichten auf eine kurzfristige Besserung ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den sechsten Tag in Folge mit kräftigen Aufschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 236.300 Tonnen US-Weizen am unteren Rand der Markterwartungen von 200.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 15.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT etwas schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten den guten Vorgaben aus Übersee folgen, schlossen jedoch nur moderat fester. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Prämien laut Reuters, nachdem die Käufer den Anstieg der Pariser Benchmark-Preise über Nacht nicht akzeptierten. Offerten für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im März sanken um €2,50 auf €0,50 über Paris März 18. Verkäufer hoffen, dass die frostigen Temperaturen keine größeren Schäden am Wintergetreide hinterlassen. Die Weichweizenexporte der EU im laufenden Marketingjahr 2017/18 summierten sich in dieser Woche per 27. Februar auf 13,2 Mio. Tonnen. Sie liegen damit um 3,4 Mio. Tonnen bzw. 20% niedriger, als im Vergleichszeitraum der Vermarktungsperiode 2016/17 (16,6 Mio. Tonnen).

02.03.2018 Rally bei den Weizenkursen – Anbieter halten sich zurück

Die CBoT-Weizenfutures haben in dieser Woche ihren größten Wochengewinn seit Juni 2015 hingelegt. Grund dafür sind die Vorhersagen für weiteres trockenes Wetter in den US-Plains.
Agrarmeteorologen kündigen für die Weizenanbauregionen an, dass in den nächsten Wochen unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen kommen sollen. Das hat zur Folge, dass weitere Ertragsverluste zu erwarten sind.
Allein in dieser Woche stiegen die Kurse des Frontmonats bisher um 11,3 %. Das ist die größte Rally seit Juni 2015. Die Sojabohnen am CBoT stiegen in der Woche um 2,8 %, und die Maiskurse um 5,7 %.
Auf der ganzen Welt passen Marktteilnehmer ihre Getreidepreise und ihre Angebotsverhalten an.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

01.03.2018 EU-Weichweizenexporte 2017/18 nun 20% hinter Vorjahr
Die Weichweizenexporte der EU im laufenden Marketingjahr 2017/18 summierten sich in dieser Woche per 27. Februar auf 13,2 Mio. Tonnen. Sie liegen damit um 3,4 Mio. Tonnen niedriger, als im Vergleichszeitraum des Vermarktungsperiode 2016/17 (16,6 Mio. Tonnen). Das zeigen offizielle Daten der EU-Kommission, die heute veröffentlicht wurden.
Die Gersteexporte 2017/18 erreichten per 27. Februar ein Volumen von 3,8 Mio. Tonnen. Sie sind 16% mehr, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (3,25 Mio. Tonnen). Maisimporte stiegen um 49% auf 11 Mio. Tonnen versus 7,35 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
01.03.2018 COT-Daten der Euronext kommen in der ersten Jahreshälfte 2018

Die Euronext will mit den gesetzlich geforderten Informationen über die Handelspositionen von Investoren seiner Rohstoffderivate in der ersten Jahreshälfte beginnen. Das ist viel später, als es die Börse ursprünglich wollte.
Die in Paris ansässige Euronext ist dabei, ihre wöchentliche Veröffentlichung der Handelsumsätze von Spekulanten – commitments-of-traders COT – vorzubereiten. Dieser regelmäßige Bericht wird von den Aufsichtsbehörden gefordert und ist in den Anfang Januar 2018 in Kraft getretenen MiFidII-Regeln gesetzlich geregelt worden.
Die COT – Daten, bereits fester Bestandteil des Berichtswesens der US-Rohstoffbörsen, liefern den Marktbeteiligten einen Überblick über die Handelsaktivitäten von Fondsmanagern in wichtigen Rohstoffderivaten. Die wöchentlichen Berichte zeigen Veränderungen der Bestandspositionen in den Konten der institutionellen Anleger in den Agrarderivaten. Das betrifft in erster Linie den Pariser Weizenfuture, der als Benchmark für den europäischen Kassamarkt gilt.
Die Euronext wollte ihre COT-Daten bereits ab Januar veröffentlichen, zögerte dann aber, da nicht alle Marktteilnehmer (Clearinghäuser) die richtigen Daten lieferten.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters und Euronext

01.03.2018 Russland erntete 2017 135,4 Mio. Tonnen Getreide

Die russische Getreideernte 2017 hat nach Meldung der Statistikbehörde Rosstat ein Rekordergebnis von 135,4 Mio. Tonnen ergeben. Zuletzt wurde noch mit einem Ergebnis von 134,1 Mio. Tonnen gerechnet. Weizen wurde demnach in einem Volumen von 85,9 Mio. Tonnen geerntet (vorherige Schätzung: 85,8 Mio. Tonnen).
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

01.03.2018 Tunesien sucht Weizen und Gerste am Weltmarkt

Tunesiens staatliche Getreideagentur hat einen internationalen Tender zum Kauf von 67.000 Tonnen Weichweizen (2 x 25.000 Tonnen und 1 x 17.000 Tonnen) und 50.000 Tonnen Gerste (2 x 25.000 Tonnen) optionaler Herkunft zur Versendung im April ausgeschrieben. Das melden europäische Händler und ergänzen, dass die Angebotsfrist am 2 März endet.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

01.03.2018 Große wirtschaftliche Verluste in Südafrika durch Trockenheit

In Südafrikas westlicher Kap-Provinz wird der Agrarsektor um 20 % schrumpfen, da eine schlimme Trockenheit herrscht und die Wasserreserven der Städte fast ausgetrocknet sind.
Südafrika erklärte deshalb den nationalen Notstand über die südlichen und westlichen Regionen des Landes. Davon betroffen ist auch Kapstadt. Die wirtschaftlich starke Metropole sollte auch selber mehr Geld für Notfallpläne ausgeben, so die Forderung der Regierung.
Der Provinzminister für wirtschaftliche Herausforderungen will jetzt seinen Etat jetzt von 4,9 auf 5,9 Mrd. Rand (495 Mio. USD) aufstocken, weil es große Ertragsverluste bei der Weizenernte gebe und die Landeswährung sehr fest notiert. Im Vergleich des letzten Quartals mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr, sieht man, dass die Trockenheit inzwischen 30.000 Jobs gekostet hat und auf die Lebenshaltung Einfluss nimmt. Der Wasserverbrauch musste um 60 % zurückgefahren werden, worunter auch die Agrarproduktion leidet.
Am meisten leidet die Weizenproduktion. Im Vorjahr erntete man noch 1,1 Mio. Tonnen und in 2018 werden es nur 586.000 Tonnen sein. Der Weizen-Importbedarf für 2018 wird Schätzungen zufolge auf 2,1 Mio. Tonnen steigen. 2017 waren es 935.000 Tonnen.
In der wunderschönen Metropole Kapstadt mit vier Mio. Einwohnern – ein Touristenmagnet – reichen die Wasserreserven maximal noch bis zum 9. Juli.
Text: HANSA Terminhandel GmbH – Quelle: Reuters

01.03.2018 Getreidemail

Die Trockenheit in den US-Plains und technische Käufe sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für einen Kursanstieg von 3,3%. Dabei wurde auch der 200 Tage gleitende Durchschnitt überwunden. Seit Februar stieg der Frontmonat März um 9,9%. Institutionelle Anleger kauften gestern 20.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte 2017/18 von 200.000 - 500.000 Tonnen. Die eCBoT handelt zur Stunde etwas schwächer. An der Euronext in Paris profitieren die Weizenfutures von dem kräftigen Anstieg in Chicago und erreichten den höchsten Stand seit 3,5 Monaten. Das Handelsvolumen lag bei über 86.000 Lots. Am Kassamarkt in Russland stiegen die Weizenpreise ebenfalls. Der gesunkene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar unterstützte die positive Tendenz, weil sich dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt verbessert. Die EU-Kommission hat ihre Prognose der Weizenexporte aus der EU von 25,5 auf 24 Mio. Tonnen gesenkt. Der Endbestand beim Mahlweizen wird jetzt bei 14,3 Mio. Tonnen gesehen, nach 12,7 Mio. Tonnen in der Januar-Prognose. Erwartet wird eine Ernte in einem Volumen von 140 Mio. Tonnen Weizen, nach 141,6 Mio. Tonnen im Wirtschaftsjahr 2017/18.

01.03.2018 CBoT-Weizenkurse auf 7-Monats-Hoch

Nach einem Kursanstieg von 3,8 % in der gestrigen Handelssitzung steigen die Weizenkurse heute Morgen zur Stunde um weitere 0,5 %. Die ungünstigen Wetterbedingungen in den US-Anbauregionen treiben die Kurse auf ein Sieben-Monats-Hoch.
Im Südwesten der Hard-Red-Winterweizenregionen der USA war es seit zu langer Zeit trocken und jetzt sagen die Wetterdienste zu warme Temperaturen vorher, die das Pflanzenwachstum anregen werden. Dafür ist es aber zu trocken.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

28.02.2018 Euronext Weizen profitiert von Kursanstieg in Chicago und vom schwachen Euro
An der Euronext in Paris profitieren die Weizennotierungen von dem kräftigen Anstieg in Chicago. Der erneut gesunkene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar unterstützt die positive Tendenz, weil sich dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt verbessert. Im Tagestief kostete ein Euro $1,2186.
   
28.02.2018 Weizen: Kräftiger Anstieg in Chicago
Die Weizenfutures in Chicago steigen heute Nachmittag aufgrund der Trockenheit in den US-Plains.
Text: HANSA Terminhandel  Quelle: Reuters  Grafik: Saxo Trader
28.02.2018 EU-Getreide: Keine größeren Schäden durch Frost?

Der Kälteeinbruch in Europa mit dem Spitznamen „The Beast from the East“ scheint nur leichte Schäden an den Wintergetreidebeständen zu hinterlassen. Er könnte sich sogar positiv auswirken, denn durch den starken Frost könnten Schädlingen und Pflanzenkrankheiten der Garaus gemacht werden.
In Frankreich, dem größten Weizenproduzenten der EU, wird erwartet, dass die Temperaturen in den Hauptanbauregionen des Landes keine zweistelligen Minusgrade erreicht haben. Außerdem wird am Donnerstag mit wärmeren Temperaturen gerechnet. Auch in Großbritannien (Nr. 3) und in Deutschland (Nr. 2) werden keine nennenswerten Schäden erwartet.
In Polen (Nr. 4) sind die Sorgen jedoch größer. Die Schneedecke ist nicht ausreichend dick, um die Bestände vor Auswinterungsschäden zu schützen, so Wojtek Sabaranski, Analyst bei Sparks Polska. Betroffen sind demnach die zentralen und westlichen Regionen Polens. Im Osten hingegen scheint die Schneedecke ausreichend dick zu sein und Schäden werden dort nicht erwartet.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

28.02.2018 Ukraine: Getreideexporte 8% hinter Vorjahr

Die Ukraine hat im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 Getreide in einem Volumen von 27,5 Mio. Tonnen exportiert. Zum vorherigen Vermarktungsjahr 2016/17 ist das ein Rückgang um 8%. Die Menge beinhaltet 13,2 Mio. Tonnen Weizen, 4,0 Mio. Tonnen Gerste du über 9,7 Mio. Tonnen Mais. Zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr wurden 13,6 Mio. Tonnen Weizen, 4,7 Mio. Tonnen Gerste und 11,1 Mio. Tonnen Mais exportiert.
Die Ukraine hat im vergangenen Jahr 61,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet. 2016 wurde die Rekordmenge von 66 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Der amtierende Landwirtschaftsminister Maksim Martyniuk gab im Februar bekannt, dass die Exporte ein Volumen von 40 – 41 Mio. Tonnen erreichen könnten. In der Saison 2016/17 wurden rund 44 Mio. Tonnen Getreide exportiert, davon 17,4 Mio. Tonnen Weizen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

28.02.2018 China öffnet sich für weitere Weizenlieferungen aus Russland

China hat sein Importverbot für Weizen aus zwei weiteren russischen Regionen aufgehoben. Das meldet die chinesische Aufsichtsbehörde.
Jetzt dürfen auch Weizenlieferungen aus der Amur- Region und aus Chelyabinsk erfolgen.
Bereits im Jahr 2016 öffnete China seinen Markt für Getreideeinfuhren aus den russischen Regionen Novosibirsk und Omsk sowie aus Krasnojarsk und der Altai-Region.
In 2017 kaufte China 17.966 Tonnen Weizen aus Russland. Das waren 0,4 % aller chinesischen Weizenimporte.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

28.02.2018 EU-Kommission erwartet in 2018 kleinere Weizenernte

Die EU-Kommission hat gestern ihre monatliche Vorhersage für Weizenexporte aus der EU von 25,5 auf 24 Mio. Tonnen gesenkt. Der Endbestand beim Mahlweizen wird jetzt auf 14,3 Mio. Tonnen gesehen, nach 12,7 Mio. Tonnen in ihrer Januarprognose.
In ihrer ersten Schätzung zur Ernte 2018 gehen die Experten jetzt von einer Erntemenge in Höhe von 140 Mio. Tonnen Weizen aus, nach 141,6 Mio. Tonnen im Wirtschaftsjahr 2017/18.
In der kommenden Vermarktungssaison geht man von einer Exportmenge von 25,3 Mio. Tonnen aus, nach 24 Mio. Tonnen in der laufenden Saison.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

28.02.2018 Getreidemail

Die schwachen Ratings der Winterweizenbestände in den US-Plains aufgrund der trockenen Wetterbedingungen sorgten auch gestern für Kurssteigerungen bei den Weizennotierungen in Chicago. Gegenwärtig sind auch in den kommenden 14 Tagen keine nachhaltigen Niederschläge in Sicht. Institutionelle Anleger kauften gestern 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen erneut fester. An der Euronext in Paris erreichten die Weizenfutures im Handelsverlauf das höchste Niveau seit etwa 3 Monaten. Die Höchststände konnten aber nicht gehalten werden und der Markt schloss uneinheitlich. Für Unterstützung sorgten die guten Vorgaben aus Übersee und die frostigen Temperaturen in Europa im zum Teil zweistelligen Bereich. Für die kommende Woche werden allerdings deutlich wärmere Temperaturen erwartet. Der Kurs des Euro fiel gestern deutlich unter die Marke von 1,23 US-Dollar. Die Aussicht auf weiter steigende Zinsen in den USA und unerwartet starke US-Konjunkturdaten sorgten für Auftrieb beim Dollar. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Exportweizen mit 12% Protein unverändert bei €3,50 über Paris Mai 18. Die Exportaktiviäten sind allerdings schwach.

28.02.2018 Weizen im Wettermarkt

Die Kurse der Weizenfutures am CBoT steigen heute Morgen bereits in der fünften Handelssitzung in Folge und beenden heute den zweiten Monat in folge mit festeren Kursen.
In den US-Hard-Red-Winter Anbauregionen sind wiete Gebiete zu lange zu trocken. Inzwischen sind sich die Wetterdienste sicher, dass es dort auch in den nächsten 14 Tagen keinen Regen geben wird. Die Uhr tickt immer lauter und die Marktbeteiligten hören und sehen es. Die Ratings der Feldbestände waren am Montag in allen maßgeblichen US-Bundesstaaten schlecht.
Außerdem ist es in Europa in dieser Woche sehr kalt, was die inzwischen auch die Aufmerksamkeit der Getreidehändler auf der ganzen Welt auf sich zieht. Ob die Schneedecke überall genügend Schutz vor Auswinterungen bietet, werden wir erst später sehen. Auch in Russlands Weizenanbauregionen, dem weltweit bedeutendsten Weizenexporteur ist es sehr kalt geworden.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

27.02.2018 Trockenheit: Argentiniens Wirtschaftswachstum in Gefahr

Eine lang anhaltende Trockenheit, die die Mais- und Sojabohnenernte in Argentinien verwüstet, gefährdet in 2018 das wirtschaftliche Ergebnis des südamerikanischen Landes. Die Macri-Regierung ringt darum, wieder wirtschaftlich auf die Füße zu kommen, nachdem in 2016 noch eine schmerzliche Rezession herrschte.
Aufgrund der bereits seit vier Monaten anhaltenden Trockenperiode haben Analysten ihre Schätzungen zur Mais- und Sojabohnenernte mehrfach gesenkt. Regen in den kommenden Tagen könnte zwar etwas Linderung bringen, aber die Ertragsverluste werden wohl bleiben. Die Exporte der Feldfrüchte sind das Rückgrat der dortigen Volkswirtschaft.
Der Finanzminister äußerte sich bereits skeptisch, ob das angestrebte Wirtschaftswachstum von 3,5 % überhaupt noch erreicht werden kann. Seit seiner Regierungsübernahme im Jahr 2015 hatte der neue Präsident Mauricio Macri die Exportzölle auf Mais und Weizen komplett gestrichen und auch die Abgaben für die Ausfuhren von Sojabohnen, Sojabohnenschrot sowie Sojabohnenöl gesenkt. Unter der Vorgängerregierung von Christina Fernandez wurde die Agrarbranche stark reguliert.
Im Jahr 2017 produzierte Argentinien Rekordernten in Weizen und Mais und die Wirtschaft wuchs um 2,8 % nach 2,2 % in 2016. Banker erwarten für 2018 ein Wirtschaftswachstum von 3 %. Aber seit zwei Wochen sinken die Hoffnungen auf große Ernten und es könnten Einnahmen in Höhe von 3,1 Mrd. USD fehlen. Das entspricht dann einem Bruttoinlandsprodukt von 0,5 %.
Die Trockenheit hat die Future-Kurse für Sojabohnen am CBoT auf ein Ein-Jahres-Hoch getrieben. Höhere Preise könnten die ökonomischen Schäden aus einer kleineren Produktion teilweise aufheben. Die Agrarproduktion in Argentinien trägt mit 7 % zum Bruttoinlandsprodukt bei. Das beinhaltet aber noch nicht die Wertschöpfung in den Folgebranchen wie den Ölmühlen.
Das Wirtschaftswachstum Argentiniens hat einen maßgeblichen Einfluss auf die kurzfristigen Finanziellen Verpflichtungen des Landes.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

27.02.2018 Getreidemail

Zu trockene Wetterbedingungen in den US-Plains sorgten bei den Weizennotierungen in Chicago gestern für einen kräftigen Kursanstieg. Das USDA veröffentlichte gestern nach Handelsschluss die wöchentlichen Ratings für Winterweizen. In Kansas erhielten nur noch 12% der Bestände das Top-Rating. 49% der Bestände wurden mit "schwach bis sehr schwach" geratet. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 280.243 Tonnen Weizen unter den Markterwartungen von 325.000 -525.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die eCBoT handelt zur Stunde moderat fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures gestern ebenfalls auf allen Terminen zulegen und erreichten das höchste Niveau seit 3 Monaten. Für Unterstützung sorgte die Trockenheit in den US-Plains sowie die aktuelle Kältewelle in Europa. Die Bestände in Polen und in der Ukraine sind augrund der nicht ausreichenden Schneedecke am stärksten gefährdet. Russlands Weizenexportpreise stiegen in der vergangenen Woche im Zuge des globalen Preisanstiegs und des saisonal bedingten Rückgangs der russischen Getreideexporte. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Exortweizen mit 12% Protein zur Lieferung im März bei €3,50 über Paris Mai 18.

27.02.2018 Weizenkurse steigen: US-Feldbestände in schlechtem Zustand – Kälte in Europa

Nach vier Handelstagen in Folge mit Kurssteigerungen handelt der CBoT-Weizenfuture wieder auf seinem Sieben-Monats-Hoch. Die Begründung heute: Das Wintergetreide in den USA befindet sich in keinem guten Zustand, man befürchtet Ertragseinbußen.
Das wird mit trockenem Wetter in den US-Plains begründet. Die Crop-Ratings sanken gestern gegenüber der Vorwoche deutlich und die Wettervorhersage für die betroffenen Regionen verspricht in den kommenden 14 Tagen keine Änderung.
Das USDA bewertete gestern 12 % des Wintergetreides im US-Bundesstaat Kansas in gutem bis exzellentem Zustand. Ende Januar waren es noch 14 % und vor einem Jahr 43 %. In Oklahoma sieht es noch schlechter aus. Dort sind nur 4 % in der Top-Kategorie gegenüber 43 % im Vorjahr.
Hinzu kommt, dass es in Teilen Europas sehr kalt geworden ist, sodass auch von hier keine üppige Ernte mehr garantiert ist.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

26.02.2018 Gedanken von Optionshändlern

Wenn Sie Optionshändler fragen, ist das Risiko für Mais, Weizen, Sojabohnen und Sojaschrot stark nach oben verzerrt. Für jede dieser Waren benötigen die Optionshändler eine deutlich höhere Prämie für OTM-Calls (mit Strikes über dem aktuellen Kurs) als OTM-Put (mit Strikes unterhalb des aktuellen Kurses). Dies deutet auf eine größere Angst hin, dass die Preise steigen könnten.
In gewisser Hinsicht ist das Befürchten von Aufwärtsrisiken nicht allzu überraschend. Ernteausfälle sind immer möglich und haben das Potenzial, die Preise stark zu erhöhen. Vor kurzem wurde der Sojaschrotmarkt in Argentinien durch trockenere und heißere als normale Bedingungen aufgeschreckt. Zur Angst vor potenziell höheren Preisen trägt auch die Tatsache bei, dass die Agrargüterpreise aktuell vergleichbar niedrig sind und möglicherweise bei den Produktionskosten vieler Landwirte in der Nähe oder unter den Produktionskosten gehandelt werden. Um in der Historie Preise zu finden, die weit unter dem derzeitigen Niveau lagen, muss man vor 2007 zurückgehen (siehe Charts).
Schließlich ist das reichlich vorhandene Angebot nicht das einzige Abwärtsrisiko. Während sich die Weltwirtschaft in einer synchronisierten Erholung befindet, die das starke Nachfragewachstum stützen sollte, verschärfen sich die Kreditbedingungen in China, was das Wachstum des bevölkerungsreichsten Landes der Welt bremsen und möglicherweise die Rohstoffpreise und Schwellenländerwährungen erneut nach unten drücken könnte Druck.
Text: Eric Norland – CME

26.02.2018 Russland: Weizenpreise sind weiter im Aufwind

Die russischen Weizenexportpreise stiegen in der vergangenen Woche erneut. Unterstützung kam vom globalen Preisanstieg und dem saisonal bedingten Rückgang der russischen Getreideexporte. Außerdem stützt die Nachfrage Ägyptens nach russischem Weizen die Preise. Zuletzt kaufte Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC am 21. Februar 120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft.
Die Preise für russischen Exportweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im März stiegen laut IKAR um $1,00 auf $203/Tonne FOB. SovEcon meldete einen Anstieg um $3,00 auf ebenfalls $203/Tonne.
Per 21. Februar hat Russland im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 bereits 33,5 Mio. Tonnen Getreide exportiert, davon 26,3 Mio. Tonnen Weizen. Das meldet das russische Landwirtschaftsministerium. Damit stiegen die Exporte um 40% im Vergleich zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr.
Die Wetterbedingungen bleiben in Russland zufriedenstellend, trotz der jüngsten Kältewelle in einigen Regionen. In Zentralrussland und in der Wolga-Region sollen die Temperaturen in den kommenden Tagen weiter fallen. Eine ausreichend dicke Schneedecke dürfte die Wintergetreidebestände aber vor Frostschäden schützen.
Die inländischen Preise für Klasse-3-Weizen stiegen in der vergangenen Woche im europäischen Teil Russlands um 25 Rubel auf 8.625 Rubel/Tonne. ($154) auf Basis ex works.

26.02.2018 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Weizen

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 13.02.-20.02.18 um 707 Kontrakte. Sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 9.501 Kontrakte. Damit erhöhte die Gruppe der institutionellen Anleger per 20.02.18 die Netto-Short-Positionen um 10.208 Lots auf 67.039 Netto-Short-Positionen.

26.02.2018 Fonds kaufen die Agrarkurse hoch

Spekulanten am CBoT haben ihre netto Long-Positionen in CBoT-Agrarfutures und –Optionen stetig weiter ausgebaut, nachdem die Trockenheit in Argentinien anhält. Seit dem 20. Februar sind die Investoren sogar in allen drei Produkten (Mais, Sojabohnen und Weizen) netto-long. Das ist der optimistischste Standpunkt seit mehr als einem Jahr.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle und Grafik: Reuters

26.02.2018 Getreidemail

Technische Käufe sorgten am Freitag an der Börse in Chicago für nahezu unverändert bis moderat festere Kurse. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 328.900 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markerwartungen von 250.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Das US-Landwirtschaftsministerium schätzt die gesamte US-Weizenproduktion 2018 auf 1,839 Mrd. Bushel, ein Anstieg um 6%. Die gesamte US-Weizenanbaufläche steigt demnach trotz der kleinsten Winterweizenanbaufläche seit 109 Jahren um 0,5 Mio. Acres auf 46,5 Mio. Acres, während die US-Weizen-Endbestände 2018/19 auf 931 Mio. Bushel sinken vs. 1,009 Mrd. Bushel 2017/18. An der Euronext in Paris beendeten die Weizenfutures die Handelswoche mit Gewinnen. Der Kälteeinbruch in Europa und der zur Vorwoche gesunkene Wechselkurs des Euro auf unter $1,23 gaben dem Markt Unterstützung. Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat die Ratings der Winterweizenbestände in Frankreich etwas angehoben. 85% der Bestände befanden sich demnach per 19. Februar in guter bis exzellenter Verfassung. In der Vorwoche waren es 84%. In Deutschland werden bis Mitte der Woche Temperaturen bis minus 10 Grad Celsius erwartet.

23.02.2018 Tunesien: Günstigste Offerte für Durum-Weizen lag bei $284,79/Tonne c&f.
Die niedrigste Offerte, die Tunesiens staatliche Getreideagentur OAIC am heutigen Freitag auf die Ausschreibung zum Kauf von 50.000 Tonnen Durum-Weizen optionaler Herkunft erhielt, lag bei $284,79/Tonne c&f. Weitere Offerten lagen bei $286,29, $287,79 und $288,25/Tonne c&f. Bisher wurde noch kein Geschäftsabschluss gemeldet.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
23.02.2018 6 % der französischen Sommergerste gesät

Französische Landwirte haben mit der Aussaat von Sommergerste für die diesjährige Ernte begonnen, wobei am Freitag, dem 19. Februar, 6 % der geplanten Anbaufläche gesät wurden, teilte das Landwirtschaftsamt FranceAgriMer heute mit.

Das Aussaat-Tempo war langsamer als letztes Jahr, als 14 % der Fläche bis zum selben Datum ausgesät worden waren, sagte FranceAgriMer. Die Feldarbeit wurde in diesem Jahr durch starken Regen gefolgt von einer Kälteperiode behindert.
In seinem wöchentlichen Getreidebericht schätzte FranceAgriMer, dass 85 % der Weichweizenpflanzen bis zum 19. Februar in einem guten oder ausgezeichneten Zustand waren, von 84 % in der Woche zuvor (Vj.: 93 %). Etwa 94 % der Weichweizenbestände hatten die Bestockungs-Phase erreicht, verglichen mit 90 % im Vorjahr, sagte FranceAgriMer.
Die Marktteilnehmer erwarten eine Kältewelle, die sich nächste Woche noch verstärken wird, wobei weiter entwickelte Feldbestände und solche ohne Schneedecke für Frostschäden anfällig sind.
Frankreich ist der größte Getreideproduzent der Europäischen Union.
Für andere Wintergetreide, bewertet FranceAgriMer 82 % der Wintergerste als gut / ausgezeichnet, ähnlich gut wie am 19. Februar (83 %) und 90 % vor einem Jahr.
Für Hartweizen wurden 79 % der Feldbestände in gutem oder sehr gutem Zustand bewertet, nach 81 % in der Vorwoche und 85 % vor einem Jahr.
Durum, eine Weizensorte, die für Pasta verwendet wird, erlebte aufgrund der Trockenheit in Südfrankreich, wo ein Teil der Ernte angebaut wird, einen gemischten Start in die Wachstumsperiode.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

23.02.2018 Frankreich:Sommergersteaussaat hat begonnen
Die Sommergersteaussaat in Frankreich ist gestartet und per 19. Februar sind 6% der geplanten Flächen bestellt. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt bereits 14%. Das meldet das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer in seinem wöchentlich erscheinenden Report heute Vormittag. Beim Wintergetreide erhielt der Winterweizen ein etwas besseres Rating als in der Vorwoche. 85% der Bestände befanden sich demnach per 19. Februar in guter bis exzellenter Verfassung. In der Vorwoche waren es 84%. Etwas schlechter fielen die Ratings beim Durum-Weizen aus. 79% der Bestände erhielten das Top-Rating versus 81% in der Vorwoche. Auch die Wintergerste hat in der vergangenen Woche etwas einbüßen müssen. 82% der Bestände erhielten die höchste Bewertung versus 83% in der Vorwoche.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
 
23.02.2018 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und konnten sich gut behaupten. Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften gaben dem Markt Unterstützung. Für eine Begrenzung des Aufwärtspotenzials sorgten Niederschläge in den von Trockenheit geplagten US-Plains in dieser Woche sowie die insgesamt komfortable globale Versorgungslage. Das USDA veröffentlichte gestern Schätzungen zu den US-Anbauflächen 2018. Für Weizen liegt die Schätzung bei 46,5 Mio. Acres versus 46 Mio. Acres 2017. Institutionelle Anleger kauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte 2017/18 in einer Spanne von 250.000 - 500.000 Tonnen. Die eCBoT handelt zur Stunde fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee und legten auf allen Terminen zu. Die Weichweizenexporte der EU im laufenden Marketingjahr 2017/18 summierten sich in dieser Woche per 20. Februar auf 13,0 Mio. Tonnen. Sie liegen damit um 3,1 Mio. Tonnen bzw. 19% niedriger, als im Vergleichszeitraum des Vermarktungsperiode 2016/17 (16,1 Mio. Tonnen).

22.02.2018 Jordanien sucht erneut Weizen und Gerste am Weltmarkt
Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat internationale Auschreibungen zum Kauf von 100.000 Tonnen Weizen und 100.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft aufgelegt. Die Angebotsfrist für den Weizentender endet am 27. Februar, die Angebotsfrist für den Gerstetender am 28. Februar. Beide Ausschreibungen wurden vom Markt erwartet, weil die vorherigen Ausschreibungen ohne Geschäftsabschluss blieben. Jordanien hat seit geraumer Zeit Probleme, Offerten von internationalen Handelshäusern zu bekommen, da Unsicherheiten über neue Qualitätskontrollen bestehen und die Zahlungsbedingungen verkäufer-unfreundlich sind.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
22.02.2018 EU-Weichweizenexporte 2017/18 weiter 19% hinter Vorjahr

Die Weichweizenexporte der EU im laufenden Marketingjahr 2017/18 summierten sich in dieser Woche per 20. Februar auf 13,0 Mio. Tonnen. Sie liegen damit um 3,1 Mio. Tonnen niedriger, als im Vergleichszeitraum des Vermarktungsperiode 2016/17 (16,1 Mio. Tonnen). Das zeigen offizielle Daten der EU-Kommission, die heute veröffentlicht wurden.
Die Gersteexporte 2017/18 erreichten per 20. Februar ein Volumen von 3,6 Mio. Tonnen. Das sind 500.000 Tonnen mehr, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maisimporte stiegen um 49% auf 10,7 Mio. Tonnen versus 7,2 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

22.02.2018 USDA-Schätzungen: Anbauflächen und Durchschnittspreise

Anbauflächen 2018:
Weizen: 46,5 Mio. Acres versus 46,0 Mio. Acres in 2017
Mais. 90 Mio. Acres versus 90,2 Mio. Acres in 2017 – Analystenschätzung: 89,9 Mio. Acres
Sojabohnen: 90 Mio. Acres versus 90,1 Mio. Acres in 2017 – Analystenschätzung: 90,6 Mio. Acres
Durchschnittspreise 2018/19:
Weizen: $4,70
Sojabohnen: $9,25

22.02.2018 IGC senkt Prognose der globalen Maisernte 2017/18
Das IGC (International Grains Council) senkte heute seine Monatsprognose der weltweiten Maisproduktion 2017/18 um 6,0 Mio. Tonnen auf 1,048 Mrd. Tonnen und begründet den Schritt u.a. mit den gesunkenen Ernteaussichten in Argentinien und Brasilien. Die Prognose der globalen Weizenernte 2017/18 beließ das IGC unverändert bei 757 Mio. Tonnen. Für 2018/19 erwartet das IGC eine engere Versorgung mit Mais und Weizen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
22.02.2018 Tunesien kauft 75.000 Tonnen Weizen am Weltmarkt
Tunesien kauft nach Meldung europäischer Händler 75.000 Tonnen Weichweizen und 25.000 Tonnen Gerste optionaler Herkunft. Der Weizen wurde in jeweils 25.000 Tonnen Einheiten gekauft. 50.000 Tonnen zum Preis von $204,99/Tonne c&f und 25.000 Tonnen zum Preis von $214,94/Tonne c&f. Der niedrige Preis von $204,99/Tonne wurde versehentlich als c&f Preis angegeben, war aber als FOB-Preis gedacht. Tunesien beharrt jedoch darauf, dass das Angebot bindend ist. Gerste wurde zum Preis von $234,44/Tonne c&f gekauft. Der relativ hohe Preis wird mit der relativ kleinen Abnahmemenge begründet.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
22.02.2018 IKAR erhöht Prognose der russischen Getreideexporte 2017/18
IKAR, eines der führenden Agrarberatungsunternehmen Russlands mit Sitz in Moskau hat seine Prognose der russischen Getreideexporte im Vermarktungsjahr 2017/18 von 47,7 Mio. Tonnen auf 48,6 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenexporte stieg von 36,6 Mio. Tonnen auf 37,5 Mio. Tonnen. Russlands Exporte erreichen in diesem Jahr wohl ein Rekordergebnis aufgrund der hohen Lagerbestände in Folge der Rekordernte 2017.
Am Weltmarkt ist russisches Getreide weiterhin wettbewerbsfähig trotz des hohen Wechselkurses des Rubels zum US-Dollar.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
22.02.2018 Getreidemail

Regen in einigen Regionen der US-Plains belastete gestern die Weizennotierungen in Chicago. In weiten Teilen der Bundesstaaten Texas und Oklahoma haben Niederschläge die Situation in den von Trockenheit geplagten Regionen etwas entspannt. Im Bundesstaat Kansas blieben die Niederschläge aber weitestgehend aus. Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas fester.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee auf allen Terminen mit Aufschlägen. Der schwächere Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar ünterstützte den Markt. Ägyptens GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft zum Preis von $223,50/Tonne c&f. Gesucht wurde Weizen optionaler Herkunft für den Lieferzeitraum 22. März - 1. April. Weizen aus Russland und Rumänien dominierte die Ausschreibung. Tunesien schrieb einen Tender zum Kauf von 67.000 Tonnen Weichweizen und 50.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft aus. Algerien kaufte etwa 340.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft. Zunächst ging man von 460.000 Tonnen bis 520.000 Tonnen aus, später wurde die Schätzung reduziert.

 

21.02.2018 La Niña: Ruhe vor dem Sturm?

Wetterexperten erwarten in den kommenden Wochen die Auswirkungen des Wetterphänomens La Niña. Welche Auswirkungen könnte das auf die Agrarmärkte haben?
• Vergangene La Niñas waren tendenziell bärisch für die Getreidepreise, aber es gab eine große Vielfalt an Antworten von einer Episode zur nächsten.
• Die Erntepreise sind bereits ziemlich gedrückt, und wenn sich ein La Niña entwickelt, gibt es keine Garantie dafür, dass die Preise weiter fallen werden.
• Der Boom in der südamerikanischen Mais- und Sojaproduktion könnte den Einfluss von La Niña auf die nordamerikanische Produktion ausgleichen oder gar aufheben.
• Der Boom der russischen und ukrainischen Weizenproduktion könnte die Volatilität der Börsenkurse begrenzen und sie teilweise von potenziellen La-Niña-Auswirkungen schützen.
• La Niña korreliert tendenziell mit außergewöhnlich hohen Volatilitäten auf den Agrarmärkten, die die realisierte Volatilität während El Niños und während neutraler Zeiträume, in denen der ozeanische Niño Index (ONI) zwischen -1 ° C und + 1 ° C liegt, weit über normal.
• Im Allgemeinen gilt, je stärker La Niña ist, desto höher ist die Volatilität auf den Agrarmärkten.
• Die Optionsmärkte scheinen mit sich selbst zufrieden zu sein und preisen keine Rückkehr zu einer normalen, noch viel weniger außergewöhnlichen Volatilität ein.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: CME

21.02.2018 Südostasien größter Markt für Weizen aus der Ukraine

Die Ukraine verzeichnet in den ersten 7 Monaten des laufenden Wirtschaftsjahres 2017/18 die größte Weizennachfrage aus der Region Südostasien. 29% der Exporte bzw. 3,53 Mio. Tonnen wurden in diese Region exportiert. Die größten Kunden sind Indonesien, die Philippinen, Singapur und Malaysia. Das meldet das Analystenhaus UkrAgroConsult.
Destinationen aus Afrika, hauptsächlich Ägypten, Tunesien, Mauretanien, Südafrika, Nigeria und der Senegal stehen für 26% der Exporte bzw. 3,15 Mio. Tonnen.
Als weitere Region werden Südasien genannt mit 16% bzw. 1,89 Mio. Tonnen und die Europäische Union mit 10% bzw. 1,17 Mio. Tonnen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

21.02.2018 Algerien kaufte offenbar weniger Weizen, als zunächst vermutet
Europäische Händler rechnen jetzt nur noch mit 340.000 Tonnen Mahlweizen, die Algerien heute im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens kaufte. Zunächst ging man von 460.000 Tonnen bis 520.000 Tonnen aus.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
21.02.2018 Ägypten: GASC kauft 120.000 Tonnen Weizen
Ägyptens GASC kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft zum Preis von $223,50/Tonne c&f. Das meldet soeben der Nachrichtendienst Reuters. Gesucht wurde Weizen optionaler Herkunft für den Lieferzeitraum 22. März - 1. April. 
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
21.02.2018 Ägypten: Niedrigstes Angebot kommt erneut aus Russland
Das niedrigste Angebot, das Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC auf die Ausschreibung zum Kauf von Weizen optionaler Herkunft für den Lieferzeitraum 22. März - 1. April erhielt, lag bei $208,08/Tonne FOB. Es handelt sich um Weizen russischer Herkunft vom Handelshaus GTCS und vom Handelshaus El Wehda.
Bisher wurde noch kein Kaufabschluss gemeldet, Ergebnisse werden ab dem späten Nachmittag erwartet.

Zuletzt kaufte Ägyptens GASC 360.000 Tonnen Weizen. Davon 240.000 Tonnen russischer Herkunft und 120.000 Tonnen rumänischer Herkunft zu Preisen zwischen 206,60 und $208,43.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

 

21.02.2018 Algerien kauft mindestens 460.000 Tonnen Weizen
Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens mindestens 460.000 Tonnen Weizen gekauft. Das melden europäische Händler. 
Der Preis dafür lag demnach in einer Range zwischen $220 und $226/Tonne c&f. Das Gros der Ware wurde wohl zu einem Preis zwischen $225 und $226/Tonne gekauft.
Einige Händler schätzen die Menge sogar auf bis zu 520.000 Tonnen. Algeriens staatlicher Einkäufer OAIC veröffentlicht selbst keine Details seiner Geschäfte. Gesucht wurde Weizen für den Lieferzeitraum April und Mai (in Abhängigkeit der Herkunft)
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
21.02.2018 Ukraine: Getreideexporte weiter 9% hinter Vorjahr

Die Getreideexporte der Ukraine erreichen aktuell ein Volumen von 25,9 Mio. Tonnen und liegen damit weiter hinter denen im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als zur selben Zeit bereits 28,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert wurden. In den 25,9 Mio. Tonnen enthalten sind 12,7 Mio. Tonnen Weizen, 9,0 Mio. Tonnen Mais und 3,9 Mio. Tonnen Gerste. Geerntet wurden im vergangenen Jahr 61,3 Mio. Tonnen Getreide. 2016 waren es 66 Mio. Tonnen. Insgesamt erwartet der amtierende Landwirtschaftsminister Maksim Martyniuk Getreideexporte bis zu 41 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2017/18, ggf. aber auch nur 40 Mio. Tonnen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

21.02.2018 Tunesien sucht Weizen und Futtergerste
Tunesien hat einen Tender zum Kauf von 67.000 Tonnen Weichweizen und 50.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft ausgeschrieben. Das meldet soeben der Nachrichtendienst Reuters und nennt Händler als Quelle der Information. Gesucht wird Weizen (2 x 25.000 Tonnen und 1 x 17.000 Tonnen) sowie Futtergerste (2 x 25.000 Tonnen) für den Lieferzeitraum 20. März bis 10. April (auf Basis westeuropäischer Herkunft). Die Angebotsfrist endet am 22.Februar.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
21.02.2018 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex und schlossen aufgrund technischer Verkäufe und des gestiegenen Wechselkurses des US-Dollar zum Euro mit deutlichen Verlusten. Im Handelsverlauf wurde im Frontmonat März zuvor der höchste Kurs seit fast 7 Monaten gehandelt . Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 422.298 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 325.000 - 575.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT erneut schwächer. An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures nur moderat schwächer. Unterstützung fanden sie im gesunkenen Wechselkurs des Euro, der die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum am Weltmarkt verbessert. Ägyptens GASC hat gestern Abend einen Tender zum Kauf einer unbestimmten Menge Weizen für den Lieferzeitraum 22. März - 1. April ausgeschrieben. Ergebnisse werden ab dem frühen Abend erwartet. Mit Spannung warten Marktteilnehmer ebenfalls auf das Ergebnis der Ausschreibung Algeriens zum Kauf einer ungenannten Menge Weizen für den Lieferzeitraum April bis Ende Mai. Die Angebotsfrist dafür endete gestern.

21.02.2018 Weizen: Kursrückgang am CBoT nach 7-Monats-Hoch

Die Weizenkurse am CBoT sind heute Morgen auf ein Zwei-Wochen-Tief gesunken, der Kursverfall wird mit dem großen weltweiten Angebot sowie guten Wetterbedingungen in einigen Exportnationen begründet.
Bis gestern waren die Kurse auf den höchsten Stand seit fast sieben Monaten gestiegen. Broker in Fernost schreiben heute Morgen, dass diese Preise nicht länger am Markt durzusetzen seinen, da in der Schwarzmeerregion im Gegensatz zu den US-Anbauregionen die Wintergetreide-Feldbestände in sehr guten Zustand seien.
Heute warten die Marktteilnehmer auf das Ergebnis einer Ausschreibung Ägyptens für den Kauf von einer nicht genau benannten Menge Weizen am Weltmarkt zur Lieferung ab dem 22. März. Anbieter von Weizen aus verschiedenen Schwarzmeeranrainern und aus Europa bewerben sich intensiv für die Lieferungen an den größten Weizenkäufer der Welt. US-Anbieter hatten zuletzt gar keine Chance für einen Auftrag.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

21.02.2018 Ägypten sucht wieder Weizen am Weltmarkt

Ägyptens GASC hat gestern Abend einen Tender zum Kauf einer unbestimmten Menge Weizen für den Lieferzeitraum 22. März - 1. April ausgeschrieben. Gesucht wird Weizen aus den bekannten Überschussregionen. Die Angebotsfrist endet heute Mittag und Ergebnisse sollen ab dem frühen Abend veröffentlicht werden.
Zuletzt kaufte Ägypten am 9. Februar 360.000 Tonnen Weizen zur Lieferung 12.-22. März. 240.000 Tonnen russischer Herkunft und 120.000 Tonnen rumänischer Herkunft. Gezahlt werden Preise zwischen $206,60 und $208,43/Tonne FOB bzw. $221,26 und $222,95/Tonne c&f.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

20.02.2018 Warum der US-Maisgürtel dem Klimawandel trotzt

Große Teile der Erde erwärmen sich rapide. Doch der Mittlere Westen der USA macht davon eine Ausnahme. Das liegt an der Landwirtschaft.
Die Erderwärmung schreitet voran; manche Regionen wie die Arktis oder die Antarktische Halbinsel heizen sich schneller auf als der Planet im Ganzen. Andere Regionen wie Teile der Tropen erwärmen sich dagegen langsamer. Aber nur ganz wenige Gebiete der Erde haben sich in den letzten Jahrzehnten gegen den Trend sogar abgekühlt – wie der Mittlere Westen und Nordwesten der USA, wo die Durchschnittstemperaturen während der letzten Jahrzehnte sogar um ein Grad Celsius zurückgegangen sind, während die Niederschläge um 35 Prozent zugenommen haben. Den wahrscheinlichen Grund dafür erläutern Ross Alter vom Massachusetts Institute of Technology und sein Team in den "Geophysical Research Letters": die veränderte Landnutzung, die seit den 1980er Jahren verstärkt eingesetzt hat.
Die Region ist traditionell von Landwirtschaft und Viehzucht geprägt, doch hat sich ihr Charakter grundlegend gewandelt. Auf Kosten von Weizen und Viehweiden hat der Maisanbau einen beträchtlichen Aufschwung erfahren. Der "Brotkorb Nordamerikas" erzeugt heute 400 Prozent mehr Mais als vor einem halben Jahrhundert – jährlich fast 400 Millionen Tonnen. Und dieser Mais macht sich laut den Modellierungen von Alter und Co mittlerweile einen Teil des Klimas selbst: Die großen Blätter der Maispflanzen verdunsten sehr viel Wasser, das letztlich kondensiert und abregnet. Gleichzeitig hat dieser Prozess eine kühlende Wirkung. Ohne diesen Einfluss hätte sich die Region ebenfalls erwärmen müssen, schließen die Geowissenschaftler aus ihren Berechnungen. Ebenfalls zu beobachten sei das Phänomen im Osten Chinas, das gleichermaßen von sehr intensiver Landwirtschaft geprägt ist, so die Autoren.
Der Effekt könnte allerdings mit großen Problemen erkauft sein: Mais ist eine bewässerungsintensive Kultur und wird in Teilen des Mittleren Westens mit Grundwasser versorgt. Der Regen stammt dann aus jahrtausendealtem Wasser, das nach oben gepumpt wird – während gleichzeitig die Vorräte im Untergrund schrumpfen.
Text: Daniel Lingenhöhl / Quelle: Spektrum der Wissenschaft

20.02.2018 Getreidemail

Die Börsen in den USA blieben gestern aufgrund des Presidents Day geschlossen. Heute morgen handelt die eCBoT mit moderaten Aufschlägen. Das private Analystenhaus Informa Economics hat einer unbestätigten Meldung zufolge seine Prognose der US-Winterweizen-Produktion 2018 reduziert. Sie wurde demnach von 1,292 Mrd. Bushel auf 1,231 Mrd. Bushel gesenkt bei Durchschnittserträgen von 47,7 Bushel per Acre (vorher: 49,3 Bushel per Acre). Die anhaltende Trockenheit in den Southern Plains belastet die Bestände. Russlands Weizen-Export-Preise stiegen in der vergangenen Woche deutlich. Unterstützung fanden sie in dem Anstieg der Weizenfutures in Chicago in der vergangenen Woche und aufgrund der starken Nachfrage aus dem asiatischen Raum. Schwarzmeer-Weizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im März lag laut IKAR Ende letzter Woche bei $202/Tonne auf Basis FOB. Zur Vorwoche ist das ein Anstieg um $5,00.  An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben vom Freitag in Chicago auf allen Terminen behaupten. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Preise für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert bei 5,50 Euro über Paris März 18. Algerien hat gestern einen Weizentender ausgeschrieben.

19.02.2018 Ukraines Wintergetreide meist in gutem Zustand

Der größte Teil des ukrainischen Getreidebestands ist bis heute in gutem bis zufriedenstellendem Zustand, da die Wetterverhältnisse im Land am Schwarzen Meer vorteilhaft für die Entwicklung des Wintergetreides waren. Das sagte heute der Landwirtschaftsminister Maksim Martyniuk in Kiew.
Der Prozentsatz der Feldbestände in gutem und zufriedenstellendem Zustand ist mit 87 % oder 6,3 Mio. Hektar erfreulich hoch. Nur 13 % der Bestände erhielten die Note unbefriedigend.
Der Minister gab keine Vergleichszahlen aus dem Vorjahr.
Die Ukraine hat 7,3 Mio. Hektar Wintergetreide ausgesät. Davon sind 6,3 Mio. Hektar Weizen und 813.000 Hektar Gerste und 150.000 Hektar Roggen.
Das Beratungsunternehmen UkrAgroConsult schätzt die Getreideernte 2018 der Ukraine auf 61,1 Mio. Tonnen, das sind 2 % weniger als in 2017. Die Weizenernte werde kleiner ausfallen, so die Experten.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

19.02.2018 Russland: Weizenpreise steigen krätig
Die russischen Weizen-Export-Preise stiegen in der vergangenen Woche deutlich. Unterstützung fanden sie in dem Anstieg der Weizenfutures in Chicago, die auf dem Frontmonat März 18 ein 6-Monats-Hoch erreichten und in der kräftigen Nachfrage aus dem asiatischen Raum
Schwarzmeer-Weizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im März lag laut IKAR bei $202/Tonne auf Basis FOB. Zur Vorwoche ist das ein Anstieg um $5,00.
SovEcon meldet einen Anstieg beim Weizen um $2,00 auf $200/Tonne FOB. Das ist das höchste Niveau seit Mitte 2017. Die Preise für Gerste stiegen um $2,50 auf $201,50, für Mais stiegen sie um $3,00 auf$ 182/Tonne.
Per 14. Februar exportierte Russland 32,5 Mio. Tonnen Getreide im laufenden Wirtschaftsjahr 2017/18, davon 25,4 Mio. Tonnen Weizen. Die Getreideexporte liegen damit 39% über denen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Inlandspreise für Weizen der Klasse 3 im europäischen Teil Russlands stiegen um 25 Rubel auf 8.600 Rubel ($152)/Tonne auf Basis ex works.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
19.02.2018 Iran will Mehl an den Irak exportieren – Russischer Weizen als Rohstoffbasis

Der Iran verhandelt derzeit mit Russland einen Vertrag zum Import von Weizen. Das Land will seine Mehlexporte ins Nachbarland Irak steigern. Das teilte heute ein Sprecher des Iranischen Lebensmittelverbandes gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters mit.
Ein solcher Vertrag würde privaten Müllern den Import von 100.000 Tonnen Weizen aus Russland erlauben, die daraus Mehl herstellen, um es zu exportieren. Der Verbandssprecher geht davon aus, dass dieser Vertrag in den kommenden Monaten abgeschlossen wird. Im Grundsatz ist man sich bereits einig, es müssen aber noch ein paar finanzielle Fragen geklärt werden.
Die Kommission der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft, die mit Russland in einer Freihandelszone operiert, leitet die Verhandlungen.
Russland könnte nach Angaben des Präsidenten der russischen Getreideunion Arkady Zlockevsky mit den Lieferungen sofort beginnen. Die Frage ist aber eher, wann die iranischen Müller die Verarbeitung aufnehmen können. Iranische Müller dürfen keine Weizen aus der inländischen Erzeugung für den Mehlexport verwenden.
Die Irakischen Mehlimporte werden derzeit von Lieferungen aus der Türkei dominiert. Für die iranischen Mühlen dürfte es aber schwer werden, mit der guten Qualität des türkischen Mehls konkurrieren zu können. Deshalb muss man aus Russland Weizen mit hohen Proteinwerten kaufen.
Aus der großen lokalen Durum-Ernte konnte der Iran die Länder Oman, Italien und den Irak beliefern. Daraus kann man aber keinen Trend ableiten. Die Politik des Iran ist es eigentlich nicht mehr zu exportieren, man will hauptsächlich die Eigenversorgung sicherstellen.
Text: HANSA Terminhandel GmbH – Quelle: Reuters

19.02.2018 Pakistan verkaufte bereits 750.000 Tonnen Weizen für den Export

Pakistan hat bereits 750.000 Tonnen Weizen für den Export innerhalb der Bandbreite von 188 bis 200 USD/Tonne fob verkauft. Einiges geht als Futterweizen und andere Partien als Mahlweizen außer Landes. Lieferungen nach Afghanistan gehen über die Straße.
Bisher ist Pakistan äußerst selten als Exporteur von Weizen in Erscheinung getreten. Es wurden lediglich einige Partien nach Afghanistan verladen. Eine große Ernte im vergangenen Jahr und große Vorräte veranlasste die Regierung im Januar, Exportsubventionen zu vergeben. Seither kommt es zu großen Ausfuhren.
Insgesamt sollen bis zu zwei Mio. Tonnen Weizen für den Export subventioniert werden.
Neben Afghanistan wurde auch Weizen nach Taiwan und Myanmar verkauft.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

19.02.2018 Informa reduziert Prognose der US-Winterweizen-Produktion 2018
Das private Analystenhaus Informa Economics hat seine Prognose der US-Winterweizen-Produktion 2018 reduziert. Das geht aus einer unbestätigten Notiz hervor, die dem Nachrichtendienst Reuters vorliegt.
Die Prognose der Winterweizen-Produktion wurde demnach von 1,292 Mrd. Bushel (Schätzung vom 23. Januar) auf 1,231 Mrd. Bushel reduziert bei geschätzten Erträgen von 47,7 Bushel per Acre (vorher: 49,3 Bushel per Acre).
Eine monatelang anhaltende Trockenheit in den Southern Plains, der Hauptanbauregion für HRW-Weizen, belastet die Bestände.
Bei den Sojabohnen rechnet das Unternehmen mit einer Anbaufläche von 91,197 Mio. Acres, beim Mais mit 89,179 Mio. Acres. Die Prognose der gesamten Weizenanbaufläche in den Vereinigten Staaten liegt bei 46,117 Mio. Acres. Davon 32,608 Mio. Acres Winterweizen, 11,255 Mio. Acres Sommerweizen und 2,254 Mio. Acres Durum-Weizen.
Quelle: Reuters 

 

19.02.2018 USA verlieren bald Weltmarktführerschaft beim Maisexport

Mit 33,8 % des globalen Maishandels bleiben die USA im Wirtschaftsjahr 2017/18 Weltmarktführer. Der Abstand zu Brasilien schrumpft allerdings rasant. Vor 10 Jahren führte die USA das weltweite Maisangebot noch unumstritten mit 62,6 % an.
Vor 20 Jahren exportierte Brasilien gerade mal 6 Mio. Tonnen Mais und damit weniger als 1 % der Menge, die damals am Weltmarkt verkauft wurde. In diesem Wirtschaftsjahr sind es bereits 35 Mio. Tonnen, die aus Brasilien kommen. Das entspricht 22,7 %.
Das USDA geht davon aus, dass der Abstand zwischen den beiden rivalisierenden Exportnationen innerhalb der nächsten fünf Jahre weiter schrumpft und dass Brasilien dann endgültig die Marktführerschaft auch beim Mais übernehmen wird.
Bereits im Jahr 2012/13 hat Brasilien den USA die Marktführerschaft beim Sojabohnenexport abgenommen. Drei Jahre später exportierte Russland erstmals mehr Weizen als die USA am Weltmarkt.
Brasilien hat unendlich viel mehr Land, das noch in die Produktion gehen kann. Außerdem haben sie ideales Wetter und können zum Teil zwei Ernten im Jahr einfahren. Sie haben auch das Knowhow, um das alles zu organisieren.
In Brasiliens Häfen wurden in den Bau viele Milliarden US-Dollar investiert. Nachdem die Häfen im Norden des Landes ebenfalls erschlossen sind, gibt es auch kaum noch so extrem lange Ladezeiten, wie vor wenigen Jahren.
Inzwischen ist Brasilien nicht nur Weltmarktführer von Sojabohnen, sondern auch von Rindfleisch und Zucker. Zwar gibt es immer noch Probleme mit der Straßenanbindung zu den Exporthäfen, aber auch daran wird auch mit Hochdruck gearbeitet.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

19.02.2018 EU-Weizenexporte hängen an der Futtermittelnachfrage

Während die Weizenexporte aus der EU wegen der unbeugsamen billigen russischen Konkurrenz dahinsiechen und die Bauern hierzulande nicht bereit sind, ihre Ernte abzugeben, ist die Nachfrage nach Futtergetreide hoch. Erst am Ende der Saison entscheidet sich, wie groß die Überhänge sein werden.
Analysten haben in den letzten Wochen immer wieder ihre Exporterwartungen für die EU gesenkt, weil das weltweite Weizenangebot riesig ist und der hohe Wechselkurs des Euro die Kalkulation für Exporte in viele Empfangsregionen erschwert hat.
Am vergangenen Donnerstag senkte der private Marktanalyst Strategie Grains seine monatliche Exportschätzung zu vierte Mal in Folge. Jetzt gehen die Experten nur noch von 21,4 Mio. Tonnen Ausfuhren aus. Im Vorjahr waren es 24,1, obwohl die letzte Ernte größer ausfiel. Die Konkurrenz aus Russland und Argentinien drängen Frankreich, wo es eine große Ernte in guter Qualität gab, aus vielen Aufträgen. FranceAgriMer glaubt, dass Frankreichs Exporte von Standardweizen in Länder außerhalb der EU nur noch 9 Mio. Tonnen kommen, im Vergleich mit 10,2 Mio. Tonnen im Jahr zuvor.
Dabei hat Frankreich einen Durchbruch bei den Ausfuhren nach Saudi Arabien erzielt. Der Kunde kauft in der Regel nur Qualitätsweizen und schließt deshalb den Anbieter Russland aus. Das könnte später in der Saison auch noch Deutschland und Polen zugute kommen.
Außerdem hat die Nachfrage aus anderen EU-Staaten etwas von der Flaute genommen. So hat Frankreich in Deutschland Käufer für seinen Weizen in bester Qualität gefunden. Hierzulande litt die Qualität der Ernte, weil es im Sommer viel zu oft regnete. Diese schwächere Qualität findet andererseits guten Absatz im Mischfutter. Futterweizen notiert seit Wochen höher als Mahlweizen. Auch Spanien, wo es im letzten Sommer eine große Trockenheit gab, kauft mehr Futtergetreide. Außerdem stützt auch die Nachfrage nach Futtergetreide aus Großbritannien die Getreidepreise.
Am Ende der Vermarktungsperiode könnte es beim Export aber noch eine Belebung geben, ähnlich wie im letzten Jahr. Dazu müssten die Preise aber wettbewerbsfähiger werden. Das hängt auch davon ab, ob die Bauern in Frankreich, Deutschland und Polen ihre Ernte auch zu unattraktiven Preisen hergeben. Es hängst also nicht alleine an der Größe der Ernte, sondern wann die Bauern zu verkaufen beginnen.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

19.02.2018 Algerien sucht Mahlweizen am Weltmarkt
Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC sucht im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens Mahlweizen optionaler Herkunft in nicht bekannter Menge. Das melden europäische Händler heute Vormittag. Die Angebotsfrist endet morgen, am 20. Februar. Gesucht wird Weizen für die Versndung zwichen April und Ende Mai. Zuletzt kaufte Algeiren am 25. Januar mindestens 500.000 Tonnen Weizen. Außerdem über 150.000 Tonnen Durum im Februar.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
19.02.2018 Getreidemail

Gewinnmitnahmen von Investoren vor dem verlängerten Wochenende und nachdem die Weizennotierungen im Laufe der Woche ein 6-Monats-Hoch erreichten, belasteten die Weizennotierungen am Freitag in Chicago. Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex und der Anstieg des US-Dollar zum Euro im Tagesverlauf sorgten zudem für Verluste. Im Wochenvergleich stieg der Frontmonat März jedoch um 2%. In den US-Plains ist es weiterhin zu trocken. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute bleiben die Börsen in den USA aufgrund eines Feiertages (Presidents Day) geschlossen.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. FranceAgriMer hat sein erstes Rating in diesem Jahr für die Winterweizenbestände in Frankreich veröffentlicht. 84% der Weizenbestände erhielten das Top-Rating "gut bis exzellent". Zur selben Zeit im vergangenen Jahr erhielten 92% der Bestände das Top-Rating. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Preise für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert bei rund 5,50 Euro über Paris März 17.

 

19.02.2018 CFTC: Einzelgrafiken für Weizen, Mais und Sojabohnen (Commitments of Traders)
16.02.2018 Frankreich: Toprating für nur 84% der Winterweizenbestände

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer meldet, dass sich 84% der französischen Winterweizenbestände per 12. Februar in guter bis exzellenter Verfassung befinden. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 92% der Bestände. Das ist die erste Runde der wöchentlichen Ratings seit der Pause im Dezember aufgrund der Winterruhe.
Bei der Wintergerste wurden 83% der Bestände mit „gut bis exzellent“ bewertet (Vorjahr: 91%). Die Bewertung der Durum-Bestände ist ebenfalls schlechter, im Vergleich zum Vorjahr. 81% der Bestände erhielten das Top-Rating „gut bis exzellent“ versus 85% im Vorjahr.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

16.02.2018 Pakistan exportiert Weizen

Es wird berichtet, dass Pakistan in dieser Woche weitere 200.000 Tonnen Weizen exportiert hat. Seit Jahresbeginn wurden bis zu 700.000 Tonnen mit Zuschüssen exportiert.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: R.J. O´Brien

16.02.2018 US-Mais- und Sojabohnenexporte steigen – Weltmarktanteil sinkt

Das USDA sieht die Mais- und Sojabohnenexporte aus den USA in den kommenden zehn Jahren weiter steigen; allerdings wird der Marktanteil der USA am Weltmarkt sinken, weil die Produzenten aus Südamerika stärker auf den Weltmarkt drängen.
In seiner jährlichen Langzeitprognose, die das USDA gestern veröffentlichte, schätzt die Behörde, dass die USA aber vorerst größter Maisexporteur der Welt blieben. Der Marktanteil wird im Jahr 2027 unter 30 % sinken. Die Konkurrenz aus Brasilien, Argentinien und der Ukraine holen auf.
Brasilien hat die USA bereits beim Export von Sojabohnen überholt. Ein steigender Bedarf von Sojabohnen, insbesondere aus China, sollte aber für höhere US-Exporte sorgen, als heute. Brasilien dürfte seine Spitzenposition verteidigen.
In Brasilien ist der Anbau von Sojabohnen profitabler als der von Mais oder anderen Feldfrüchten. Die Anbaufläche dort wird in den nächsten zehn Jahren jährlich um 2,5 % ausgeweitet.
Beim Weizenexport wird die USA bis 2027 weiter an Bedeutung verlieren. Allerdings sollen die Ausfuhren ab dem Vermarktungsjahr 2019/20 wieder steigen. Hier sind die Konkurrenten Russland, die Ukraine, die Europäische Union sowie Kanada.
Der Ab-Hof-Preis für Mais und Sojabohnen soll sich nach Meinung der USDA-Fachleute stetig erhöhen, nachdem er 2017/18 seinen Tiefpunkt erreicht hatte. Wenn man die Preise aber um die Inflationsrate bereinigt, dann sinken sie sogar leicht.
Ab dem Jahr 2019 werden US-Farmer mehr Sojabohnen und Mais anbauen; dieser Trend dürfte dann mindestens zehn Jahre andauern, da der nationale und weltweite Konsum ebenfalls steigt. Im Jahr 2019 werden die Farmer der USA 91 Mio. acres (36,4 Mio. Hektar) Mais und genauso viel Mais anbauen. Bis 2026 werde aber die Maisanbaufläche auf 87,5 Mio. acres (35 Mio. Hektar) sinken.
Der US-Weizenanbau wird für 2018 auf 45 Mio. acres (18 Mio. Hektar) geschätzt, das ist die kleinste Anbaufläche seit 1919. Bis zum Jahr 2024/25 soll die Anbaufläche dann aber wieder auf 48 Mio. acres (19,2 Mio. Hektar) ausgeweitet werden. Im Jahr 2017 wurden in den USA 46 Mio. acres (18,4 Mio. Hektar) mit Weizen bestellt.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

16.02.2018 Getreidemail

Trockenheit in den US-Plains und die damit verbundene Sorge um den Zustand der Winterweizenbestände ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Aufschlägen schließen. Mit 421.900 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales am oberen Rand der Markterwartungen von 200.000 - 450.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures aufgrund der verbesserten Vorgaben aus Übersee gegen Ende der Handelssitzung von ihren Tagesverlusten erholen und schlossen unverändert bis moderat fester. Der feste Wechselkurs des Euro zum US-Dollar verhinderte einen stärkeren Anstieg. Iraks Getreidebörse kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 150.000 Tonnen Hartweizen. Jeweils 50.000 Tonnen stammen Händlern zufolge aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien. Die EU-Weichweizenexporte in der Vermarktungsperiode 2017/18 erreichten am 13. Februar ein Gesamtvolumen von 12,8 Mio. Tonnen (-19% zum Vorjahr). SAGO (Saudi Grains Organization) teilte mit, dass man auf der Suche nach 960.000 Tonnen Futtergerste für den Lieferzeitraum 1. April bis 15. Mai ist.

15.02.2018 Irak kauft 150.000 Tonnen Weizen

Die staatliche irakische Getreidebörse hat in dieser Woche im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 150.000 Tonnen Hartweizen gekauft. Das melden europäische Händler heute Abend. Jeweils 50.000 Tonnen stammen demnach aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien. Finale Details stehen noch aus. Die Angebotsfrist endete am Sonntag und die Angebote hatten eine Gültigkeit bis heute. Gesucht wurde ausschließlich Weizen aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

15.02.2018 EU-Weizenexporte 19% hinter Vorjahr
Die Weichweizenexporte der EU in der Vermarktungsperiode 2017/18 erreichten am 13. Februar ein Gesamtvolumen von 12,8 Mio. Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt, als bereits 15,9 Mio. Tonnen Weizen exportiert wurden, ist das ein Rückgang um 19%. In der vergangenen Woche wurden 240.000 Tonnen Weichweizen exportiert. Die Gersteexporte stiegen auf 3,5 Mio. Tonnen versus 3,0 Mio. Tonnen im Vorjahr. Gestiegen sind auch die Maisimporte per 13. Februar. Sie erreichten ein Volumen von 10,9 Mio. Tonnen (+52%).
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
15.02.2018 Strategie Grains senkt EU-Export-Erwartung
Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains hat seine Prognose der EU-Weichweizenexporte reduziert und gibt die schlechte Wettbewerbsfähigkeit von französischen und polnischen Weizen am Weltmarkt als Grund dafür an.
Auf 21,4 Mio. Tonnen wurde die EU-Weizenexporte in der Saison 2017/18 (Juli bis Juni) geschätzt. Sie lägen damit 300.000 Tonnen niedriger, als im vergangenen Monat und 3,7 Mio. Tonnen hinter der Schätzung aus Juli 17.
In der Vermarktungsperiode 2016/17 wurden 24,1 Mio. Tonnen Weizen aus der EU exportiert.
Frankreichs Weizenexporte außerhalb der EU werden aktuell auf ein Volumen von 8,5 Mio. Tonnen geschätzt (Vormonat: 8,8 Mio. Tonnen), während die Prognose der polnischen Exporte von 1,4 Mio. Tonnen auf 1,1 Mio. Tonnen sank.
Weizen aus Frankreich ist zu teuer im Vergleich mit der Schwarzmeerregion (bezogen auf Destinationen in Afrika), während Produzenten aus Polen zum aktuellen Preisniveau maximal widerwillig verkaufen.
Aufgrund der geringeren Exporterwartung würde der Überschuss Frankreichs zum Ende der Saison auf 3,8 Mio. steigen (vorher: 3,5 Mio. Tonnen).
Strategie Grains senkte die Schätzung der Exporte an Destinationen außerhalb der EU um 300.000 Tonnen auf 9 Mio. Tonnen und erhöhte gleichzeitig die Schätzung der Endbestände im gleichen Maße auf 3,25 Mio. Tonnen.
Die französischen Weizenexporte in der laufenden Saison liegen weiter weit über denen der vergangenen Saison, als die Ernte unter widrigen Bedingungen litt und die Qualitäten schlecht ausfielen.
Strategie Grains betonte, dass die Schwarzmeerländer (insbesondere Russland) weiterhin den globalen Weizenexport dominieren und die Exporte der EU erheblich belasten. Eine zusätzliche Belastung sind die Exporte Argentiniens.
Für die Saison 2018/19 reduzierte Strategie Grins die Schätzung der EU-Weizenexporte von 24,4 Mio. Tonnen (Vormonat) auf 24,1 Mio. Tonnen. Das wäre weitaus mehr, als in der laufenden Saison. Dabei können Deutschland, Polen und Frankreich am stärksten von dem Anstieg profitieren.
Der weltweit steigende Importbedarf wird sich nach Ansicht von Strategie Grains positiv auf die Exporte der EU auswirken.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
15.02.2018 Australiens Getreideernte vertrocknet

Der größte australische Getreidehändler GrainCorp Ltd. erwartet in diesem Wirtschaftsjahr nur noch die Hälfte seines Gewinnes im Vergleich zum Vorjahr. Die Exporte werden dramatisch zurückgehen, weil die Getreideernte im Osten des Kontinents erneut unter einer gnadenlosen Trockenheit leidet.
Die dramatisch kleinen Getreidevorräte sowie der Gewinneinbruch im Wirtschaftsjahr, das im September 2018 endet, gehen einher mit der anstehenden Sorghum-Sommerernte von ausgetrockneten Feldern, viele Monate nach der Winterweizenernte, die ebenfalls Trockenheitsbedingt katastrophal schlecht war.
GrainCorp berichtete heute Morgen in seiner Bilanzpressekonferenz, dass der größte Teil der diesjährigen Ernte im Land verbraucht wird, sodass die Exporte gegenüber dem Vorjahr um 75 % eingebrochen sind. Extrem niedrige Getreidebestände im Osten des Kontinents bedeuten, dass der größte Anteil davon im Land verbleibt. Entweder auf den Framen oder die lokalen Verbraucher haben sie die Mengen bereits gesichert.
Die bereits schwierige Lage der Farmer in New South Wales und Queensland, werden sich zu einer Katastrophe ausweiten, falls die Felder bis Mitte des Jahres trocken bleiben, wenn die Aussaat für die nächste Ernte ansteht. Es sei denn, es gibt ordentliche Niederschläge. Bodenfeuchte ist kaum noch vorhanden ist.
Die Bedingungen in West Australia, der größten Weizenexportregion Australiens, sind besser.
An den Terminbörsen haben sich die Weizenpreise in den letzten Wochen bereits erhöht, da es auch in den US-Anbauregionen sehr trocken ist. Allerdings sind die Weizenvorräte auf der Welt hoch.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

15.02.2018 Getreidemail

Gewinnmitnahmen und die schwache Nachfrage nach US-Weizen am Exportmarkt ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Verlusten schließen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 200.000 - 450.000 Tonnen. Die eCBoT handelt zur Stunde fast unverändert. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten auf allen Terminen Abschläge. Der gestiegene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar sorgte zudem für Druck, weil er die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus der EU auf dem Weltmarkt verschlechtert. Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat die Schätzung der französischen Weichweizenexporte 2018 reduziert. Die Verkäufe an Ziele außerhalb der Europäischen Union werden nun zum Ende der Saison 2017/18 (30. Juni 18) auf 9 Mio. Tonnen geschätzt versus 9,3 Mio. Tonnen in der vorherigen Schätzung. Reduziert wurde auch die Schätzung der Exporte innerhalb der EU von 8,6 Mio. Tonnen auf 8,45 Mio. Tonnen. Die Weichweizenbestände würden demnach auf 3,25 Mio. Tonnen steigen (vorherige Erwartung 2,9 Mio. Tonnen).

15.02.2018 US-Export-Sales: Analysten erwarten Weizenexporte von 200.000 - 450.000 Tonnen

14.02.2018 Irak plant in 2018 Import von Weizen und Reis
Der Irak erwartet, dass der Import von Weizen und Reis im laufenden Jahr 2018 notwendig sein wird. Das meldet der Planungsminister und fügt hinzu, dass das Importvolumen abhängig sein wird von der lokalen Ernte.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
14.02.2018 Ukraine: Getreideexporte 9% hinter Vorjahr

Die Getreideexporte der Ukraine erreichten aktuell ein Volumen von 25,1 Mio. Tonnen und liegen damit niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, als zur selben Zeit bereits 27,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert wurden. In den 25,1 Mio. Tonnen enthalten sind 12,6 Mio. Tonnen Weizen, 8,5 Mio. Tonnen Mais und 3,9 Mio. Tonnen Gerste. Geerntet wurden im vergangenen Jahr 61,3 Mio. Tonnen Getreide. 2016 waren es 66 Mio. Tonnen. Insgesamt erwartet der amtierende Landwirtschaftsminister Maksim Martyniuk Getreideexporte von 40-41 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2017/18.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

14.02.2018 Frankreich: FranceAgriMer reduziert Weizen-Export-Schätzung
Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat in seinem heute veröffentlichten monatlichen Bericht die Schätzung der französischen Weichweizenexporte 2018 reduziert. Die Verkäufe an Ziele außerhalb der Europäischen Union werden nun zum Ende der Saison 2017/18 (30. Juni 18) auf 9 Mio. Tonnen geschätzt versus 9,3 Mio. Tonnen in der vorherigen Schätzung. Das ist die vierte Herabstufung in Folge. Reduziert wurde auch die Schätzung der Exporte innerhalb der EU von 8,6 Mio. Tonnen auf 8,45 Mio. Tonnen. Die Weichweizenbestände würden demnach auf 3,25 Mio. Tonnen steigen (vorher 2,9 Mio. Tonnen).
Die Schätzung der Gerste-Endbestände 2017/18 erhöhte das Unternehmen auf 1,05 Mio. Tonnen (vorher 925.000 Tonnen). FranceAgriMer erwartet geringere Intra-EU-Exporte (3,3 Mio. statt 3,4 Mio. Tonnen).
Beim Mais rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg der Endbestände von 2,5 Mio. Tonnen auf 2,8 Mio. Tonnen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
14.02.2018 Getreidemail

Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Kursanstieg am Dienstag ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Abschlägen schließen. Begrenzt wurden die Verluste durch die Trockenheit in den US-Plains, die die dortigen Winterweizenbestände bedroht. Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen erneut deutlich schwächer. An der Euronext in Paris zeigten sich die Weizenfutures gestern wenig verändert. Während die Termine der alten Ernte minimal zulegten, gaben die Termine der neuen Ernte etwas nach. Im Tagesverlauf wurde mit 161 Euro auf der März-Fälligkeit der höchste Kurs seit Ende Januar gehandelt. Der Kursrückgang in Chicago und der Anstieg des Euro hielten den Markt in Paris jedoch in Schach. Das französische Landwirtschaftsministerium reduzierte die Schätzung der Winterweizenaussaatfläche zur Ernte 2018 von 5,03 Mio. Hektar (Dezember-Schätzung) auf 4,96 Mio. Hektar. Reduziert wurde auch die Schätzung der Weichweizenernte 2017 von 37 Mio. Tonnen auf 36,6 Mio. Tonnen. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Brotweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar bei schwacher Nachfrage und geringer Verkaufsbereitschaft bei 5,25 Euro bis 5,50 Euro über Paris März 18.

14.02.2018 Weizen in Chicago fällt im frühen Handel um mehr als 1%
Die Weizennotierungen in Chicago stehen heute Morgen trotz der trockenen Wetterbedingungen in den US-Plains unter Druck. Die dortigen Winterweizenbestände nähern sich einer wichtigen Entwicklungsphase und trockenes Wetter könnte die Entwicklung dort beeinträchtigen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Frankreichs Landwirtschaftsministerium reduzierte die Schätzung der Winterweizenaussaatfläche 2018 von 5,03 Mio. Hektar (Dezember-Schätzung) auf 4,96 Hektar.
13.02.2018 Syrien sucht 300.000 Tonnen Weizen

Syrien bittet im Rahmen einer internationalen Ausschreibung um Offerten für 300.000 Weizen aus Russland, Rumänien oder Bulgarien für den Lieferzeitraum April bis Juni. Die Angebotsfrist endet am 21. Februar. Quelle: RJO´Brien

13.02.2018 Irak: Getreideernte könnte bis zu 20% niedriger ausfallen

Der irakische stellvertretende Landwirtschaftsminister Mhadi al-Qaisi erwartet eine im Vergleich zu 2017 um bis zu 20% geringere Weizen- und Gersteernte in 2018. Als Gründe werden die trockenen Wetterbedingungen und die niedrigen Wasserstände in den Flüssen genannt. 
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

13.02.2018 Frankreich: Landwirtschaftsministerium senkt Prognose für Weizenanbaufläche

Das französische Landwirtschaftsministerium hat seine Schätzung der Winterweizenaussaatfläche 2018 von 5,03 Mio. Hektar (Dezember-Schätzung) auf 4,96 Hektar reduziert. Die Aussaatfläche läge damit 0,1% über der Fläche, die 2017 geerntet wurde.
Für Wintergerste wurde die Schätzung der Anbaufläche von 1,36 Mio. Hektar (Dezember) auf 1,37 Mio. Hektar erhöht, ein Rückgang um 2,3% verglichen mit 2017.
Ein Anstieg der Anbaufläche wird bei der Rapssaat erwartet. Von 1,50 Mio. Hektar auf 1,54 Mio. Hektar wurde die Prognose erhöht und läge damit 6,7% über dem Ergebnis aus 2017.
Weizen und Raps werden fast ausschließlich als Winterkulturen in Frankreich angebaut, während Gerste auch eine signifikant große Menge als Sommer-Getreide anbaut.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

13.02.2018 Getreidemail

Zu trockene Wetterbedingungen in den US-Plains, Kurssteigerungen beim Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie deutliche Aufschläge beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit kräftigen Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 487.902 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 325.000 - 575.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen unverändert. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen auf allen Terminen mit Aufschlägen. Die Preise für russischen Exportweizen stiegen in der vergangenen Woche im Zuge des Kursanstiegs in Chicago. Außerdem kam es zu Verzögerungen und Unterbrechungen der Verladetätigkeiten aufgrund stürmischen Wetters. Schwarzmeerweizen aus Russland mit 12,5% Protein zur Lieferung im März stieg laut IKAR um $2 auf $197/Tonne FOB. In Polen stiegen die Preise am Kassamarkt in den vergangenen Wochen aufgrund der zurückhaltenden Verkäufe aus der Landwirtschaft. Teile Ostpolens sahen zudem zuletzt Temperaturen von bis zu -10° Celsius bei zum Teil fehlender schützender bzw. dünner Schneedecke.

13.02.2018 CBoT-Weizen auf 6-Monats-Hoch

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures stiegen heute Morgen auf ein Halb-Jahres-Hoch. Die Furcht vor Ertragseinbußen in den US-Anbauregionen hält an.
In den zurückliegenden Monaten gaben die Preise am Weizenmarkt nach, weil es weltweit ein großes Angebot gibt. Da es in den USA jetzt aber nachhaltig trocken ist, fürchten die Marktbeteiligten dort kleinere Ernten.
Die Fonds und auch die Hedger fühlen sich mit ihren Short-Positionen nicht mehr wohl und insbesondere die Investoren am Terminmarkt haben genug Kaufkraft um die Preise anzuheben.
Das führt allerdings dazu, dass US-Weizen am Weltmarkt nicht mehr wettbewerbsfähig ist. So sieht es auch das USDA, denn im letzten WASDE-Bericht hatten die Experten bereits die Exportaussichten für 2017/18 gesenkt.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

12.02.2018 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Weizen

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 30.01.-06.02.18 um 3.231 Kontrakte. Sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 10.138 Kontrakte. Damit reduzierte die Gruppe der institutionellen Anleger per 06.02.18 die Netto-Short-Positionen um 13.369 Lots auf 83.394 Netto-Short-Positionen.

12.02.2018 Russland: Weizenpreise sind gestiegen

Die Preise für russischen Exportweizen stiegen in der vergangenen Woche im Zuge des Kursanstiegs in Chicago. Außerdem kam es zu Verzögerungen und Unterbrechungen der Verladetätigkeiten aufgrund stürmischen Wetters.
Schwarzmeerweizen aus Russland mit 12,5% Protein zur Lieferung im März stieg laut IKAR, einem führenden russischen Agrarberatungsunternehmen, um $2 auf $197/Tonne FOB.
SovEcon meldete einen Anstieg um $1 auf $198/Tonne. Für Mais meldet SovEcon einen Anstieg um $4 auf $179. Gerste verlor $1 und liegt bei $198/Tonne.
Seit dem Beginn der Vermarktungsperiode 2017/18 (1. Juli bis 30. Juni) exportierte Russland per 7. Februar 31,4 Mio. Tonnen Getreide, davon 24,5 Mio. Tonnen Weizen, meldet das Landwirtschaftsministerium. Die Getreideexporte liegen damit im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt um 36% höher.
Weizen der Klasse-3 kostete im europäischen Teil Russlands auf Basis ex Works 8.575 Rubel (+ 25 Rubel) bzw. € 147,80.
Zum Ende des ersten Quartals werden höhere Lieferungen aus der Landwirtschaft erwartet, weil die Läger noch hohe Bestände vorweisen und Russlands Landwirte finanzielle Mittel benötigen für den Start der Frühjahrsbestellung.
Die Bedingungen für die Winterweizenbestände Russlands sind generell gut und es ist kein schwere Frost in den südlichen Regionen und in Zentral-Russland zu erwarten. Jedoch ist die Schneedecke dünner und die Feuchtigkeits-Levels der Böden in den kommenden Monaten geringer.

12.02.2018 Irak muss in 2018 viel Weizen importieren

Der Irak wird in 2018 eine große Menge Weizen importieren, so die Aussage eines Regierungsmitarbeiters gestern gegenüber der Presse. Grund dafür ist eine lang anhaltende Trockenheit im Land.
Am Wochenende hatte der staatliche Getreidehändler Iraks eine Ausschreibung für den Kauf von mindestens 50.000 Tonnen Weizen aufgelegt.
Heute Morgen wurde nun bekannt, dass die billigste Offerte aus Australien kommt. Es wird Australischer Weizen zum Preis von 293,53 USD/Tonnen c&f free out angeboten. Drei weitere Offerten aus Australien liegen mit 308,5, 307,77 und 327,35 USD/Tonnen c&f free out vor. Eine Offerte aus Kanada wurde mit 303,52 USD/Tonnen c&f abgegeben. Bisher haben sich fünf Handelshäuser an der Ausschreibung beteiligt.
Die Offerten müssen bis zum 15. Februar vorliegen, es wird Weizen nur aus den USA, Australien und/oder Kanada gesucht.
Viele Anbieter beteiligen sich an der Ausschreibung aber gar nicht, da das irakische Handelsministerium besondere Zahlungsbedingungen fordert. Man will 10 % des Wertes einbehalten bis die gesamte Lieferung erfolgreich abgewickelt ist. Der Anbieter muss dann das Getreide aber zunächst voll verzollen. Das Risiko ist einigen Anbietern aber wohl zu groß.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

12.02.2018 Getreidemail

Gewinnmitnahmen nach dem jünsten Kursanstieg und Aussichten auf günstigere Wetterbedingungen sorgten am Freitag bei den Weizennotierungen in Chicago für Kursverluste. Im Wochenvergleich legten die SRW-Weizenfutures aber um 2 1/4 Cent zu. Das war der vierte Wochenanstieg in Folge. Wetterdienste erwarten gegen Ende dieser Woche in den von Trockenheit geplagten Regionen der Southern Plains Niederschläge, die die Wachstumsbedingungen verbessern könnten. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 5.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit kräftigen Aufschlägen und kann damit gegenwärtig die Verluste vom Freitag kompensieren. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee weitestgehend widersetzen und schlossen lediglich unverändert bis moderat schwächer. Der schwächere Euro und die gestiegenen Schwarzmeer-Preise sorgten für Unterstützung. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Preise für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert bei 5,50-6,00 Euro über Paris März 17. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg liegen weiterhin höher bei 168 Euro. Ägpyten kaufte 360.000 Tonnen Weizen russischer und rumänischer Herkunft zu Preisen zwischen $221,26 und $222,95/Tonne c&f.

12.02.2018 Ägypten kaufte Freitagabend 360.000 Tonnen Weizen
Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte am Freitagabend insgesamt 360.000 Tonnen Weizen. 240.000 Tonnen russischer Herkunft und 120.000 Tonnen rumänischer Herkunft.  Die Lieferung soll in der Zeit vom 12. bis 22. März erfolgen. Gezahlt werden Preise zwischen $206,60 und $208,43/Tonne FOB bzw. $221,26 und $222,95/Tonne c&f.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
09.02.2018 Süd Korea kauft heute Mais und Futterweizen

Süd Koreas Futtermittgruppe NOFI hat heute 202.000 Tonnen Mais und 65.000 Tonnen Futterweizen gekauft.
Die Maislieferung kostet 198,88 USD/Tonnen c&f.
Der Futterweizen kostet 224 USD/Tonne c&f.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

09.02.2018 Süd Korea kaufte russischen Weizen

Südkorea Futtermittelgruppe (MFG) kaufte letzte Woche 65.000 Tonnen russischen Weizen zu einem Preis von 218,25 USD/Tonne c&f.
Die Lieferung erfolgt zirka 30. April.
Getreidelieferungen aus der Schwarzmeerregion erobern in den letzten Monaten immer mehr asiatische Märkte.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

09.02.2018 Ägypten auf der Suche nach Weizen für Mitte/Ende März

Der ägyptische staatliche Getreideeinkäufer GASC hat gestern eine internationale Ausschreibung zum Kauf einer nicht genauer benannten Menge Weizens aufgelegt. Die Lieferung soll in der Zeit vom 12. bis 22. März erfolgen.
Anbieten können internationale Handelshäuser Weizen aus den USA, Kanada, Australien, Deutschland, Polen, Argentinien, Russland, Kasachstan, der Ukraine, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Paraguay.
Das Ausschreibungsergebnis wird heute nach Handelsschluss in Chicago bekannt gegeben. Die Frachtsätze sollen separat ausgewiesen werden.
Im letzten Tender kaufte die GASC 180.000 Tonnen russischen Weizen.
Der Käufer senkte kürzlich die Anforderungen an den Proteingehalt. So kann Russland jetzt 11,5 % statt 12 %igem Weizen liefern. Die Gebühren für längere Liegezeiten werden gedeckelt. Die Kosten für das Sieben von Getreide wurden von zwei auf drei USD/Tonnen angehoben.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

09.02.2018 Getreidemail

Gewinnmitnahmen, höher als erwartete US-Weizenbestände, eine weltweit gute Versorgungslage sowie eine starke Konkurrenz am Exportmarkt ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die US-Weizenendbestände 2017/2018 wurden im gestrigen USDA-Report auf 1 Mrd. Bushel geschätzt. Analysten erwarteten im Vorfeld nur 989 Mio. Bushel. Die wöchentlichen Exportzahlen lagen mit 415.500 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 500.000 Tonnen.
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde im roten Bereich.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen leicht schwächer. Europäische Händler meldeten für die Woche bis zum 06.02.18 Exportgeschäfte in einem Volumen von 416.000 Tonnen Weichweizen. Die Weichweizenexporte steigen damit im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 auf 12,598 Mio. Tonnen. Zusammen mit Weizenmehl, Durum und Durum-Schrot summierten sich die Exporte auf 13,75 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2017/18 versus 16,84 Mio. Tonnen zum selben Zeitpunkt in der Vermarktungsperiode 2016/17.

09.02.2018 Fonds kauften Mais und Sojabohnen und verkauften Weizen

09.02.2018 CBoT-Weizen sucht sein Gleichgewicht

Der CBoT-Weizenfuture sucht sein Gleichgewicht nach vier Wochen mit Kurssteigerungen nach Bedenken, dass das Wetter in den US-Plains Ertragseinbußen verursacht sowie daraus folgende Short-Abdeckungen der Fondsgesellschaften.
Halter von Short-Positionen lauern wohl auch noch weiter auf günstige Kaufgelegenheiten aber das Potential, die Kurse damit weiter anzuheben ist inzwischen begrenzt. Das meinen zumindest Händler in Fernostasien heute Morgen.
Gestern hob das USDA seine Schätzung zu den US-Weizenendbeständen auf 1,009 Mrd. Bushel von 989 Mio. Bushel an, da die Exporte schlechter liefen als erwartet.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

08.02.2018 EU-Weizen-Exporte erreichen 12,5985 Mio. Tonnen

Europäische Händler meldeten heute für die Woche bis zum 06.02.18 Exportgeschäfte in einem Volumen von 416.000 Tonnen Weichweizen. Die Weichweizenexporte steigen damit im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 auf 12,598 Mio. Tonnen. Das ist Zusammen mit Weizenmehl, Durum und Durum-Schrot summierten sich die Exporte auf 13,75 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2017/18 versus 16,84 Mio. Tonnen zum selben Zeitpunkt in der Vermarktungsperiode 2016/17.
Weizenimporte wurden in Höhe von 191.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,394 Mio Tonnen versus 2,164 Mio Tonnen im Vergleichszeitraum 2016/17.

08.02.2018 Weizen: Pakistans Exportförderung zeigt Wirkung

Europäische Händler berichten, dass Pakistan weitere 200.000 Tonnen Weizen nach Länder in Asien, dem Mittleren Osten und Afrika exportiert hat, nachdem eine Exportförderung ihre Wirkung zeigt.
Diese Menge kommt zu den 300.000 Tonnen, die bereits am 1. Februar als exportiert gemeldet wurden. Insgesamt sind es jetzt also 500.000 Tonnen, die nach dem Exportprogramm, das am 1. Januar startete, ausgeführt wurden.
Weitere Verkäufe werden in den kommenden Wochen erwartet, es könnten insgesamt 1,5 Mio. Tonnen werden.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

08.02.2018 Japan kauft 100.517 Tonnen Mahlweizen

Japans Agrarministerium kaufte heute in einer internationalen Ausschreibung 100.517 Tonnen Mahlweizen aus den USA, aus Kanada und Australien.
Japan ist weltweit der sechst-größte Weizenimporteur und kauft am Weltmarkt das für Japan nach Reis zweitwichtigste Grundnahrungsmittel. Ausschreibungen dafür finden in der Regel dreimal im Monat statt.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

08.02.2018 Getreidemail

Trockene Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten, technische Käufe sowie Kursgewinne beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Aufschlägen schließen. Fonds stoßen ihre Shortpositionen ab. Heute veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales und seinen monatlichen WASDE-Report. Institutionelle Anleger kauften gestern 10.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde etwas schwächer.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen auf allen Terminen fester. Im Frontmonat wurde die psychologisch wichtige 160er-Marke wieder übertroffen. Ein schwächerer Euro gegenüber dem US-Dollar gab zudem Auftrieb. Frankreichs Weizenexporte in Länder außerhalb der EU waren im Dezember mit 792.000 Tonnen die größte Menge seit dem Start der Vermarktungssaison 2017/18. Händler beobachten die Kältewelle in Westeuropa mit Interesse. In Deutschland sind die Feldbestände meist nicht durch eine Schneedecke geschützt. Es könnte zu Auswinterungen kommen. Die Felder sind meist zu nass.

08.02.2018 CBoT-Weizenkurse auf 6-Monats-Hoch

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures stiegen gestern auf ein Sechs-Monats-Hoch, da die Trockenheit in den US-Anbauregionen die Angst vor Ertragseinbußen schürt.
Die Feldbestände sind in den US-Anbauregionen noch in der winterlichen Keimruhe aber die Böden sind zu trocken. Crop-Ratings sanken im Januar dramatisch. Heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit wird der USDA-WASDE-Report aktualisiert.
Der Kurs des US-Dollars konnte sich in den letzten Tagen befestigen. Er profitiert von der Euro-Schwäche und guten US-Wirtschaftsdaten. Angst bereitet die hohe Volatilität an den Aktienmärkten.
Die Rohölpreise notieren nahe ihren Tiefstständen in diesem Jahr, weil die USA wieder mehr Rohöl fördert und damit die OPEC-Vorgaben, den Markt knapp zu versorgen, unterläuft.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters / Grafik: Saxo-Trader

07.02.2018 Ukraine: Getreideexporte 2017/18 weiter rückläufig

Die Getreideexporte der Ukraine erreichten per 7. Februar im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 (Juli-Juni) ein Volumen von 24,7 Mio. Tonnen. Im Vergleichszeitraum der Vermarktungsperiode 2016/17 waren es 26,9 Mio. Tonnen. Das meldet das Landwirtschaftsministerium.
Bis zum 7. Februar exportierte die Ukraine 12,5 Mio. Tonnen Weizen, 8,1 Mio. Tonnen Mais und 3,9 Mio. Tonnen Gerste.
2017 wurde Getreide in einem Volumen von 61,3 Mio. Tonnen geerntet. Im Vergleich dazu wurde 2016 ein Rekordergebnis von 66 Mio. Tonnen erzielt.
Das Landwirtschaftsministerium senkte die Prognose der Getreideexporte für die laufende Vermarktungsperiode 2017/18 zuletzt auf 41 Mio. Tonnen. Begründet wurde der Schritt seinerzeit mit Transportproblemen.
In der Vermarktungsperiode 2016/17 exportierte die Ukraine über 44 Mio. Tonnen Getreide, davon 17,4 Mio. Tonnen Weizen.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

07.02.2018 Frankreich: Weizenexporte außerhalb der EU im Dezember auf Saisonhoch
Frankreich hat im Dezember 792.000 Tonnen Weichweizen an Destinationen außerhalb der Europäischen Union exportiert. Im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 war das die bisher größte Menge. Unter anderem wurden 179.000 Tonnen an Marokko geliefert und 52.000 Tonnen an Saudi Arabien. Algerien kaufte mit 382.000 Tonnen zwar die größte Menge und bleibt damit auch der größte Kunde. Das Volumen war allerdings rückläufig zum Vormonat November, als man 480.000 Tonnen Weizen kaufte.
Im ersten Halbjahr der Periode 2017/18 stiegen die Exporte kumuliert auf 3,55 Mio. Tonnen Weizen. Das ist ein Anstieg um 47% zum Vorjahr.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
07.02.2018 Getreidemail

Nach vier Sitzungen in Folge mit Verlusten schlossen die Weizennotierungen in Chicago gestern mit Aufschlägen. Technische Käufe, positive Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex und die Sorge um die anhaltend trockenen Wetterbedingungen im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten sorgten für den Kursanstieg. Institutionelle Anleger kauften gestern 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit weiteren Kursgewinnen.
An der Euronext in Paris profitierten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee und dem gesunkenen Wechselkurs des Euro und beendeten den Handelstag bei erneut schwachen Umsätzen ebenfalls mit Kursgewinnen. Die Regierung in Äthiopien hat gestern eine Ausschreibung zum Kauf von 400.000 Tonnen Mahlweizen aufgelegt, weil die Ausschreibung im Dezember scheiterte. Tunesien kaufte gestern über 125.000 Tonnen Durum-Weizen optionaler Herkunft. In Hamburg blieben die Offerten für Standardweizen mit 12% Proteingehalt unverändert bei 5,00 Euro über Paris März 18. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im Februar liegen weiterhin deutlich darüber bei 168 Euro.

06.02.2018 Äthiopien sucht 400.000 Tonnen Weizen – Dezember-Ausschreibung gescheitert

Die Regierung in Äthiopien hat heute eine internationale Ausschreibung zum Kauf von 400.000 Tonnen Mahlweizen aufgelegt. Die Lieferungen dafür sollen zwei Monate nachdem das Ausschreibungsergebnis feststeht erfolgen.
Im Dezember wurde diese Menge bereits ausgeschrieben und einem Handelshaus aus Äthiopien zugeschlagen. Das Handelshaus war mit der Abwicklung offensichtlich überfordert und der Kontrakt scheiterte bereits an formalen Bedingungen.
Das afrikanische Land kämpft mit den Einflüssen einer Trockenheit, die die Ernten vieler Farmen vernichtet hat und Millionen Menschen die Nahrungsgrundlage nimmt. Sie benötigen dringend Hilfslieferungen.
Text: HANSA Terminhandel GmbH / Quelle: Reuters

06.02.2018 Tunesien kauft über 125.000 Tonnen Durum-Weizen
Tunesien hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 125.000 Tonnen Durum-Weizen optionaler Herkunft gekauft. Der niedrigste Preis lag bei $298,88/Tonne c&f.
Gekauft wurde Händlern zufolge:
25.000 Tonnen von Casillo zu $298,88/Tonne 
25.000 Tonnen von Glencore zu $301,29/Tonne
25.000 Tonnen von Casillo zu $302,48/Tonne
25.000 Tonnen von Casillo zu $303,48/Tonne
25.000 Tonnen con Casillo zu $303,48/Tonne 
Gesucht wurde Durum-Weizen für den Lieferzeitraum 5. April bis 25. Mai.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters
06.02.2018 Algerien sucht Durum-Weizen
Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat einen Tender zum Kauf von Durum-Weizen ausgeschrieben. Die Angeotsfrist endet am 8. Februar. Gesucht wird Durum-Weizen für den Lieferzeitraum 1. - 15. April und 15. - 30. April.
Text: HANSA Terminhandel / Quelle: Reuters

 

06.02.2018 Getreidemail

Technische Verkäufe und Aussichten auf dringend benötigte Niederschläge in den SRW-Weizen-Anbauregionen im Mittleren Westen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 428.557 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 325.000-625.000 Tonnen. Kanadas Weizenbestände sanken nach Meldung von Statistics Canada per 31. Dezember 17 um 2,2% zum Vorjahr auf 23,6 Mio. Tonnen. Analysten erwarteten im Durchschnitt 23,9 Mio. Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT erneut mit Abschlägen. An der Euronext in Paris verloren die Weizenfutures gestern bei schwachen Umätzen nur moderat . Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar verbilligte sich. Saudi Arabien kaufte 739.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft per Sellers Option zur Lieferung April bis Juni 18. Händler glauben, dass die gesamte Menge aus Europa bedient wird. Hauptsächlich wird der Weizen demnach aus Deutschland, Frankreich, Polen und dem Baltikum geliefert . Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Brotweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert bei 5 Euro über Paris März 18.

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