Matif: Mais November 2014

28.11.2014 Costa Rica kaufte 109.736 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 109.736 Tonnen US-Mais an Costa Rica zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle. Reuters

28.11.2014 Ukraines Getreideernte 2014

Die ukrainische Getreideernte 2014 ist nahezu abgeschlossen. Per 27. November wurde Getreide auf 98% der Anbaufläche gedroschen. Die durchschnittlichen Erträge lagen mit 4,33 Tonnen/Hektar über dem Ergebnis des Vorjahres (4,03 Tonnen/Hektar).
Das Ergebnis der ukrainischen Weizenernte 2014 lag mit 23,7 Mio. Tonnen über dem Ergebnis des Vorjahres (22,3 Mio. Tonnen). Ukrainische Landwirte ernteten darüber hinaus 26,2 Mio. Tonnen Mais und 7,6 Mio. Tonnen Gerste. Prognosen des ukrainischen Landwirtschaftsministeriums im Vorfeld lagen bei der Maisernte 2014 bei 30 Mio. Tonnen (Vorjahr: 30,9 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters

27.11.2014 Ukraines Getreideernte- und Exporte 2014/15
Ukraines Getreideexporte im Zeitraum 1. Juli - 27. November 2014 erreichten ein Volumen von 14,855 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 13,272 Mio. Tonnen). Die Weizenexporte lagen bei 7,3 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 5,9 Mio. Tonnen). Beim Mais belaufen sich die Exporte gegenwärtig auf 4,0 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 5,3 Mio. Tonnen).
Die Ukraine plant in diesem Jahr ein Ernteergebnis von 64,4 Mio. Tonnen Getreide. Das Exportvolumen (Juli - Juni) wird auf insgesamt 33 Mio. Tonnen geschätzt. Quelle: Reuters
27.11.2014 China erlaubt Sorghum-Importe aus Argentinien

Chinas Amt für Einfuhr- und Qualitätskontrolle hat Sorghum-Importe aus Argentinien zugelassen. Argentinien ist der zweit-größte Sorghum-Exporteur der Welt und der drittgrößte Verlader für Getreide nach China. Nur die USA und Australien liefern mehr Getreide in das Land der Mitte.
Mit der Einfuhrgenehmigung für argentinisches Sorghum erhalten die Vereinigten Staaten Konkurrenz, denn die chinesischen Futtermittelhersteller nutzen dieses preiswerte Getreide statt Mais, der bisher in großen Mengen aus den USA bezogen wurde.
Die chinesische Einfuhrbehörde unterzeichnete am 26. November ein Regelwerk über die Pflanzengesundheit von Sorghum, das dem südamerikanischen Land Sorghum-Lieferungen erlaubt. Sorghum wird in China traditionell zur Herstellung von Alkohol verwendet. Die Industrie hat in den letzten Jahren nach Alternativen für Mais gesucht. Mais ist in China teurer geworden, da Peking die ländliche Bevölkerung mit einem Interventionsprogramm für Mais unterstützt.
Das USDA schätzt die chinesischen Sorghum-Importe im Wirtschaftsjahr 2014/15 (Okt-Sept) auf 4,6 Mio. Tonnen gegenüber 4,16 Mio. Tonnen im vorherigen Wirtschaftsjahr. Davon werden die USA 5,8 Mio. Tonnen liefern, gefolgt von Argentinien mit 1,3 Mio. Tonnen und Australien mit 800.000 Tonnen.
Quelle: Reuters

27.11.2014 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 154.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 83.000 Tonnen) und Exportlizenzen für 49.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 46.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,917 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,768 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1.123 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,808 Mio. Tonnen)

 Quelle: Europäische Kommission

27.11.2014 IGC reduzierte Prognose der Welt-Weizenernte um 1 Mio. Tonnen
The International Grains Council (IGC) reduzierte seine monatliche Prognose der Welt-Weizenernte 2014/15 um 1 Mio. Tonnen auf 717 Mio. Tonnen. Für die Vermarktungsperiode 2015/16 prognostiziert das IGC eine Ausweitung der Aussaatfläche für Weizen um 1% zum Vorjahr.
Die monatliche Prognose der Welt-Maisernte 2014/15 wurde vom IGC um 2 Mio. Tonnen auf 982 Mio. Tonnen erhöht. Das Vorjahresergebnis lag bei 984 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
26.11.2014 Südkoreas Major Feedmill Group (MFG) kaufte 140.000 Tonnen Mais

Südkoreas Major Feedmill Group (MFG) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 126.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Ausgeschrieben wurden 140.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung im März 2015. Quelle: Reuters

26.11.2014 China startet 2014/15 Lagerhaltungsprogramm

China wird in dieser Woche damit beginnen, im Inland Mais von den Bauern zu kaufen. Dabei wird der gleiche Preis wie im Vorjahr bezahlt, der circa 20 % über dem internationalen Preisniveau liegt. Der nationale Preis und das Einkommen im ländlichen Raum sollen damit gestützt werden.
Die Neuauflage des Programms war zwar erwartet worden, Analysten gehen aber davon aus, dass diesmal nur 40 Mio. Tonnen aufgekauft werden, statt der 60 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Seitdem die Interventionspolitik unter Beobachtung der chinesischen Regierung steht, wurden große Mengen billiger US-Mais mit der Begründung zurückgewiesen, er sei mit nicht zugelassen, genetisch veränderten Organismen versetzt.

25.11.2014 Südkorea´s NOFI kaufte 93.000 Tonnen US-Mais
Südkorea's Nonghyup Feed Inc. (NOFI) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 93.000 Tonnen US-Mais. 
63.000 Tonnen wurden zum Preis von $212,75/Tonne c&f gekauft. Weitere 30.000 Tonnen wurden mit einer Prämie von $ 1,75/Tonne auf den CBoT März 2015 Kontrakt gekauft. 
Für beide Verträge wurde eine zusätzliche Prämie von $1,50/Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen vereinbart.  Die Versendung von der US-Pazifik Nord-West-Küste soll in der Zeit vom 5. - 24. Februar erfolgen. Erwartet wird die Lieferung in Südkorea Ende März. Quelle: Reuters
25.11.2014 Crop Progress US-Mais

 Quelle: Reuters

24.11.2014 Südafrikas Maisvorräte sinken auf 6,523 Mio. Tonnen

Das South African Grain Information Center (SAGIS) meldet heute Morgen, dass die Maisbestände Ende Oktober auf 6,523 Mio. Tonnen gesunken sind. Ende September wurden die Bestände noch mit 7,418 Mio. Tonnen angegeben.
Der Bestand setzt sich zusammen aus 3,997 Mio. tonnen weißen MaIs und 2,526 Mio. Tonnen gelben Mais. Bisher wurden 1,707 Mio. Tonnen Mais aus der letzten Ernte exportiert.
Quelle: Reuters

24.11.2014 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)

Institutionelle Anleger erhöhten ihre Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 11.11. - 18.11. um 3.009 Kontrakte und reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 16.245 Kontrakte. Mit jetzt 11.881 Netto-Short-Positionen (- 19.254) ist die Mehrheit der institutionellen Anleger immer noch bearisch gestimmt. Um marginale 147 Kontrakte wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen beim Mais erhöht. Per 18.11. hielten institutionelle Anleger 186.954 Netto-Long-Positionen. Bei den Sojabohnen reduzierten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 10.620 Lots auf 30.733 Lots.

 Quelle: CFTC / Grafik: HANSA Terminhandel

 Quelle: Reuters

21.11.2014 Unbekannte Destination kaufte 132.000 Tonnnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von 132.000 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Sept. - 31. August) an eine unbekannte Destination. Quelle: Reuters

20.11.2014 US-Mais und -Sojabohnen an unbekannte Destination

Ein unbekannter Käufer erwirbt 101.600 Tonnen US-Mais und 140.000 Tonnen US-Sojabohnen für Lieferung in der laufenden Saison . Das meldet soeben das USDA.

20.11.2014 Israel kauft 147.000 Tonnen Mais – Weizen-Offerten zurückgewiesen

Eine Gruppe privater Käufer in Israel hat gestern 147.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft erworben. Beobachter sind sich sicher, dass die Ware aus dem Schwarzmeerraum kommen wird.
Es waren ebenfalls 25.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben worden, deren Offerten aber zurückgewiesen wurden.
Quelle: Reuters

20.11.2014 ADM verklagt Syngenta wegen Verlusten im China-Export

Gestern teilte Archer Daniels Midland (ADM) mit, dass das Schweizer Saatgutunternehmen Syngenta auf Schadensersatz verklagt wird. Der Klage schließen sich mehr als 100 Landwirte und Exporteure an. China hatte im vergangenen Jahr mehr als 1 Mio. Tonnen Mais aus den USA zurückgewiesen, die mit der genetisch modifizierten Syngenta-Sorte MIR162 versetzt waren, die von den chinesischen Behörden noch nicht für die Einfuhr freigegeben ist.
Syngenta hätte dafür sorgen müssen, dass die Sorte erst in den Handel kommt, wenn alle maßgeblichen Käufer von US-Mais ihre Einfuhrerlaubnis für MIR162 erteilt hätten. Stattdessen waren in den letzten zwei Jahren 3 % des US-Maisflächen in allen Regionen damit angebaut worden und so eine flächendeckende Vermischung mit anderen Partien möglich geworden.
Das Saatgutunternehmen sei seiner Produktverantwortung nicht gerecht geworden. ADM sei ein Schaden entstanden, der in die zig Millionen Dollar geht.
Syngenta hält dagegen, dass die Klage keine Aussicht auf Erfolg hat.
Quelle: Reuters

19.11.2014 EU-Körnermaisernte über 70 Mio. Tonnen – ein neuer Rekord

Landwirte in der Europäischen Union werden in diesem Jahr eine Körnermaisernte von 70 Mio. Tonnen einbringen – ein neuer Rekord.
Frankreich, der größte Maisproduzent der Gemeinschaft, kommt auf 18 Mio. Tonnen und die Hektarerträge liegen ebenfalls auf einem Rekordwert von 10,7 Tonnen. Damit dürfte der bisherige Spitzenwert aus 1997 überschritten werden.
Einige Regionen im Osten des Landes melden hohe Mykotoxin-Werte, die den Industriestandard übersteigen. Dort liegen die Preise bis zu 10 €/Tonne unter den besseren Geboten im Westen des Landes. Die größte Menge ist aber von ausgesprochen guter Qualität.
Mykotoxin-Probleme werden auch aus Deutschland und Italien gemeldet.
In Italien sind 70 % der Maisbestände gedroschen, auch dort drücken Qualitätsprobleme die Preise. In Deutschland ist die Ernte mit 5,2 Mio. Tonnen um 30 % größer als im Vorjahr (4 Mio. Tonnen), schätzt ADM-Germany.
Ungarn hatte am 4. November 60 % Mais geerntet und die durchschnittlichen Hektarerträge lagen bei 7,56 Tonnen. Das ist der höchste Ertragswert seit 2005. Die Gesamternte wird dort in diesem Jahr über 9 Mio. Tonnen liegen. Im Vorjahr waren es 6,8 Mio. Tonnen.
Quelle: Reuters

Grafik: EU-Maisernte und -Verbrauch

19.11.2014 Ukraine will mehr Mais exportieren

Der ukrainische Wirtschaftsminister hebt seine Prognose für Getreideexporte aus der Ernte 2014 um 7 % auf 36,7 Mio. Tonnen an, da die Verladungen von Mais größer als bisher veranschlagt werden.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Maisernte in Frankreich mit Mykotoxin-Problemen

Die französische Erzeugervereinigung AGPM korrigiert heute ihre frühere Einschätzung zur Maisernte von 17,25 Mio. Tonnen auf den Rekordwert von 18 Mio. Tonnen. Der durchschnittliche Hektarertrag auf einer Anbaufläche von 1,68 Mio. Hektar wird auf 10,7 Tonnen angehoben. In einigen Regionen wird von hohen Mykotoxin-Werten (Schimmelpilz-Gifte) berichtet.

19.11.2014 Großes Mais-Angebot in den USA drücken Kurse

Die CBoT-Maisfutures verlieren auch heute Morgen, dem fünften Tag in Folge, an Wert. Die Kurse folgen damit dem Preisrückgang der US-Weizenfutures und sind eine Reaktion auf das große Angebot im Kassamarkt. Damit wird die Kursrally der letzten Woche korrigiert.
Die US-Mais-Ernte ist zu 89 % abgeschlossen und drängt zuletzt massiv auf den Markt, gleichzeitig ist die internationale Nachfrage schwach. Durch den Kälteeinbruch in einigen Mais-Staaten wird nun die Ernte bis zu vier Wochen unterbrochen, da in den Staaten Michigan, Wisconsin und Teilen von Minnesota Schnee fällt.
Während Sojabohnen- und Sojaschrot aus den USA international sehr begehrt sind, wird US-Mais in erster Linie von den inländischen Ethanol Produzenten nachgefragt, die ein eingeschränktes Weizenangebot befürchten müssen, nachdem früher Frost die Aussaat geschädigt hat.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Südkoreas MFG kaufte 50.000 Tonnen Mais
Südkorea´s MGF (Major Feedmill Group) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 50.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft. Gekauft wurde zum Preis von $211,79/Tonne c&f zzgl. einer Pauschale von $1,50/Tonne zur Entladung an einem weiteren Hafen.
Ausgeschrieben wurden bis zu 140.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft zur Lieferung im Februar/März 15. Quelle: Reuters
19.11.2014 SÜDKOREA’S KOCOPIA kaufte 55.000 Tonnen Mais

SÜDKOREA’S KOCOPIA kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 55.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft. Gezahlt wurden $224,35 pro Tonne c&f. Gesucht wurde Ware zur Lieferung an die Häfen in Incheon oder Kunsan zum 25. März 2015. Quelle: Reuters

19.11.2014 Südkoreas MFG sucht Mais
South Korea's Major Feedmill Group (MFG) hat 2 Tender zum Kauf von bis zu 140.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung im Februar und März 15 ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am heutigen Mittwoch.
55.000 - 70.000 Tonnen zur Lieferung zum 28. Februar
55.000 - 70.000 Tonnen zur Lieferung zum 14. März
Die Lieferung sol an die Häfen in Pyeongtaek and Kunsan erfolgen. Quelle: Reuters
19.11.2014 Südkorea´s KFA sucht Mais

Südkorea´s KFA (Korea Feed Association) hat einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Ware zum 20. März an die Häfen in Ulsan oder Busan geliefert werden. Die Angebotsfrist endet am heutigen Mittwoch. Quelle: Reuters

19.11.2014 Südkorea´s KOCOPIA sucht Mais

Südkorea´s Corn Processing Industry Association (KOCOPIA) hat einen internationalen Tender zum Kauf von 55.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung im März 15 an die Häfen in Incheon oder Kunsan ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am heutigen Mittwoch. Quelle: Reuters

 

18.11.2014 Crop Progress US-Sojabohnen

 Quelle: Reuters

18.11.2014 Crop Progress US-Mais

 Quelle: Reuters

17.11.2014 Russische Getreidepreise steigen moderat an

In der vergangenen Woche stiegen die Weizenpreise in Russland leicht an, da der Rubel weiter an Wert verlor und Landwirte nur zögerlich verkauften. Russland, einer der größten Weizenlieferanten nach Nordafrika und dem Mittleren Osten, muss als Folge der Ukraine-Krise und dem straken Rückgang des Ölpreises den Verfall seiner Währung gegenüber dem US-Dollar verkraften.
Wenn die Landwirte Liquidität benötigen, verkaufen sie zuerst Sonnenblumen-Saat, weil die Lagerung nur begrenzt möglich ist. Ansonsten behalten die Landwirte ihre Ernte als stabile „Reservewährung“.
Weizen mit 12,5 % Protein stieg gegenüber der Vorwoche um $2/Tonne auf $255/Tonne fob Schwarzmeerhafen. Es wurden bereits 39 % mehr Weizen verladen als zum gleichen Zeitpunkt in 2013. Seit dem 1. Juli (Beginn des Vermarktungsjahres) exportierte Russland 16,2 Mio. Tonnen Getreide inklusive 13,2 Mio. Tonnen Weizen, 2,2 Mio. Tonnen Gerste und 658.000 Tonnen Mais.


17.11.2014 Isrealische Händler suchen Mais und Futterweizen

Eine Gruppe israelischer Händler hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 170.000 Tonnen Mais und 25.000 Tonnen Futterweizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist für diesen Tender endet Händlern zufolge am 19. November. Quelle: Reuters

17.11.2014 Ukraine / Getreidernte 2014 und Exporte
Die Getreideexporte der Ukraine im Zeitraum vom 1. Juli bis 17. November erreichten ein Volumen von 13,98 Mio. Tonnen (Vorjahr: 11,06 Mio. Tonnen). Dabei fielen 7,2 Mio. Tonnen auf die Weizenexporte (Vorjahr: 5,7) sowie jeweils 3,4 Mio. Tonnen auf die Exporte von Gerste (Vorjahr: 1,85) und Mais (Vorjahr: 3,4).
Die Ukraine geht in diesem Jahr von einer Getreideernte in Höhe von 64,4 Mio. Tonnen aus. Das Exportvolumen der Ukraine in der aktuellen Vermarktungsperiode 2014/15 liegt nach Angaben des ukrainischen Agrarministeriums bei mindestens 33 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 32 Mio Tonnen).
14.11.2014 Informa erhöhte Prognose der US-Mais-Anbaufläche 2015

Das private Analystenhaus Informa Economics erhöhte seine Prognose der US-Mais-Anbaufläche für die Maisernte 2015 von 87,8 Acres auf 88,3 Mio. Acres. Quelle: Reuters

14.11.2014 Argentinien: Soja-Pflanzungen kommen zügig voran

In den letzten sieben Tagen kamen die Sojabohnen - Pflanzungen in Argentinien gut voran. Inzwischen sind 16,8 % der geplanten Flächen bestellt, nach 7,2 % in der Vorwoche, meldet heute die Buenos Aires Getreidebörse.
Die Börse schätzt eine Anbaufläche der Ölsaat für die Ernte 2015 auf 20,6 Mio. Hektar. Nach der Wettervorhersage bleiben die Bedingungen für Feldarbeiten in den kommenden Tagen ideal. Eine Prognose für die Erntemenge hat die Börse bisher nicht herausgegeben. Das USDA ging in seinem letzten Monatsbericht von 55 Mio. Tonnen Sojabohnen und 23 Mio. Tonnen Mais aus.
Quelle: Reuters

14.11.2014 Ukraine liefert 1,14 Mio. Tonnen Mais nach China

Seit Oktober hat China 1,14 Mio. Tonnen Mais aus der Ukraine bezogen. Das niedrige Preisniveau am Weltmarkt hat die Nachfrage aus China, dem zweit-größten Maisimporteuer der Welt, angefeuert. Zuletzt sind immer mehr nicht-traditionelle Lieferländer wie die Ukraine und Bulgarien zum Zuge gekommen, da chinesische Behörden im Frühjahr 1,25 Mio. Tonnen US-Weizen zurückgewiesen hatten. Sie wiesen Spuren von genetisch veränderten Sequenzen einer Monsanto-Maissorte aus, für die es noch keine Einfuhrgenehmigung gibt.
Ukrainischer Weizen frachtfrei chinesischer Hafenplätze ist mit $220/Tonnen um $50/Tonnen billiger als andere Herkünfte. Die staatlichen Interventionspreise für die heimische Produktion liegen mit 2.350 yuan noch höher, was umgerechnet $384/Tonnen im Hafen von Dalian entspricht. Das staatliche Lagerprogramm soll nun überarbeitet werden. Quelle: Reuters

13.11.2014 Deutschland und Polen sorgen für gute Weizenexporte aus der EU

Das Beratungsunternehmen Strategie Grains erhöht seine Prognose für EU-Weizenexporte, da Polen und Deutschland eine gute internationale Nachfrage bedienen können. Durch eine große Ernte in der EU, einem schwachen Euro und weniger wettbewerbsfähige Offerten der Konkurrenz aus Russland und den USA wird die weltweite Nachfrage oft aus Europa bedient.
Die Marktanalysten aus Frankreich prognostizieren in diesem Monat die Exportmenge von Weichweizen aus der EU in der Saison 2014/15 auf 26,8 Mio. Tonnen, im Vormonat lag die Schätzung noch bei 24,2 Mio. Tonnen. Damit bleibt die Menge unter der Rekordmenge des Vorjahres von 29 Mio. Tonnen.
Der Anstieg gegenüber der letzten Schätzung beinhaltet 1,8 Mio. Tonnen mehr aus Deutschland und 900.000 Tonnen mehr aus Polen. Beide Länder haben die Qualitäten, die derzeit international nachgefragt werden. Überschüsse wird es deshalb weder in Deutschland, Polen noch in den Baltischen Staaten geben; im Gegensatz zu Frankreich. Exporte aus Frankreich werden in dieser Saison deutlich hinter der großen Menge des Vorjahres zurückbleiben, da die Getreideernte durch eine regenreiche Erntezeit starke Qualitätsverluste erlitt. Frankreich, Bulgarien und Großbritannien haben einen Überschuss an Futtergetreide, die zu einem Anstieg der EU-Endbestände führen dürften, den die Analysten von Strategie Grains in diesem Monat mit 17 Mio. Tonnen angeben. Das sind 7 Mio. Tonnen mehr als am Ende des letzten Jahres, aber 2 Mio. Tonnen weniger als in der letzten Schätzung. Die gesamte EU-Weizenernte wird nun auf 147,7 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 9 % mehr als im Vorjahr. Die diesjährige Maisernte wird auf 73,5 Mio. Tonnen geschätzt.
Quelle: Reuters

13.11.2014 EU Im- und Exportlizenzen für Mais
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 79.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 34.000 Tonnen) und Exportlizenzen für 70.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 38.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,68 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,114  Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,028 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,701 Mio. Tonnen)
 Quelle: Reuters
12.11.2014 Russland verhandelt mit China über Getreidelieferungen

Russlands Landwirtschaftsminister Nikolai Fyodorov teilte heute gegenüber der Presse mit, dass man mit China über mögliche Getreidelieferungen in Verhandlungen sei. Russland ist einer der größten Weizenexporteure der Welt, während China die Nummer zwei unter den Importeuren von Mais ist. Allerdings will die chinesische Regierung den Import besser kontrollieren und gegebenenfalls die staatliche Lagerhaltung einschränken. Nach den starken Preisrückgängen in diesem Jahr haben chinesische Verarbeiter billige Importware bezogen, während die staatlichen Läger überlaufen.
Bereits in der letzten Saison wurden die Mais-Importe aus den USA beschränkt, nachdem man Sequenzen genetisch veränderten Organismen, für die noch keine Einfuhrgenehmigung vorliegt, entdeckt hatte. Dadurch kamen mit Bulgarien und die Ukraine zwei nicht traditionelle Lieferländer zum Zuge, um die Versorgungslücke zu schließen.
Russland hat aktuell 10,3 Mio. Tonnen Mais von 87 % seiner Anbaufläche geerntet. Die Vorjahresernte belief sich auf 8,1 Mio. Tonnen. Der Saatenzustand für Winterweizen wird vom Minister als befriedigend beschrieben. Die Anbaufläche sei um 2 Mio. Hektar auf 16,6 Mio. Hektar ausgeweitet worden.

11.11.2014 Ukraine erntet per 10. Nov. 59,5 Mio. Tonnen Getreide
Ukrainische Landwirte ernteten nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums per 10. November 59,5 Mio. Tonnen Getreide auf 95% der Aussaatfläche. Die durchschnittlichen Getreideerträge pro Hektar lagen bei 4,24 Tonnen (Vorjahr: 3,93 Tonnen). Prognosen des Landwirtschaftsministeriums liegen bei einem Ernteergebnis von 64,4 Mio. Tonnen (2013 = 63 Mio. Tonnen.
Die Winterweizenernte ist abgeschlossen und erreichte ein Netto-Gewicht von 23,7 Mio. Tonnen. 
23,1 Mio. Tonnen Mais ernteten ukrainische Landwirte per 10. November. Die Prognose des Landwirtschaftsministeriums liegt bei 30 Mio. Tonnen (Vorjahr: 30,9). Quelle: Reuters
11.11.2014 Fortschrittsbericht US-Maisernte (Crop Progress)

 Quelle: Reuters

10.11.2014 Israel kaufte 120.000 Tonnen Mais

Eine private Gruppe israelischer Käufer kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Mais. Marktbeteiligte gehen davon aus, dass die Ware aus der Schwarzmeerregion (möglicherweise Ukraine) stammt. Den darüber hinaus ausgeschriebenen 25.000 Tonnen Futterweizen und  20.000 Tonnen Sorgum folgte kein Kauf. Quelle: Reuters

10.11.2014 Mexiko kauft 130.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 130.000 Tonnen US-Mais an Mexico zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

10.11.2014 Indien bald wieder Weizenanbieter am Weltmarkt?

In Indiens staatlichen Lagerhäusern horteten zum Stichtag 01.11.14 doppelt soviel Weizen und Reis wie geplant. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der zweitgrößte Weizenerzeuger der Welt demnächst wieder als Anbieter auf dem Weltmarkt erscheint.
Seit 2007 werden Jahr für Jahr riesige Ernten eingefahren und in staatlichen Silos eingelagert, um damit Wohlfahrtsprogramme und Armenspeisungen durchzuführen. Die Vorräte verhindern zudem den Anstieg der Inflationsrate, die im September auf 3,52 % auf ein drei-Jahres-Tief fiel.
In 2011 wurde ein bis dahin vier Jahre andauerndes Exportverbot von Weizen und Mais aus den staatlichen Scheunen aufgehoben und seither wurden nahezu sieben Mio. Tonnen Weizen ausgeführt. Seit 2009 hatte die indische Regierung die strategische Reservemenge um 3 Mio. Tonnen Weizen und um 2 Mio. Tonnen Reis angehoben.
Quelle: Reuters

10.11.2014 Frankreich erhöht Prognose der Maisernte 2014

Das französische Agrarministerium erhöhte am heutigen Montag seine monatliche Prognose der französichen Maisernte 2014 von 16,3 Mio. Tonnen auf 16,9 Mio. Tonnen. Die neue Schätzung liegt 15,1 % über dem Ernteergebnis des letzten Jahres und 13% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Quelle. Reuters

10.11.2014 China sucht Alternativen zur staatlichen Lagerhaltung

Zurzeit sind einige Agrarerzeugnisse am Weltmarkt billiger, als die staatlichen chinesischen Reserven. Als Folge importieren die meisten Verarbeiter beispielsweise Mais oder Baumwolle, während Landwirte ihre Produkte zu Garantiepreisen dem Staat andienen. Dies System steht nun zur Disposition. Als Alternative sind direkte Subventionen angedacht. Die Regierung überlegt, wie man die massiven staatlichen Getreidereserven reduzieren kann.
China ist weltweit der größte Importier von Sojabohnen, Baumwolle und Gummi und einer der bedeutendsten Importeure für Mais. In China lagern 60 % der weltweiten Baumwolle Vorräte, sowie eine 100 Mio. Tonnen Mais. Die chinesischen Zuckervorräte reichen für 60 % des jährlichen Bedarfs aus. Quelle: Reuters

06.11.2014 AMIS Market Monitor
Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.

*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 6. November finden Sie hier
nächster Erscheinungstermin: 4. Dezember 2014
05.11.2014 CBoT-Weizenpreise unter Druck

Der CBoT-Weizenfuture steht heute aufgrund einer schwachen Exportnachfrage und dem festen Kurs des DU-Dollars unter Druck. Der heutige Ägyptentender ging ebenfalls an den US-Exporteuren vorbei, da französischer und ukrainischer Weizen billiger offeriert wurde. Der US-Dollar stieg auf ein mehrjahres-Hoch nachdem die Republikanische Partei nach den Midterm-Elections seit 2006 wieder beide Kammern des Kongresses kontrollieren.
Die Vorhersage für warmes und trockenes Wetter erlaubt einen zügigen Fortschritt der Mais- und Sojabohnenernte, was aktuell einen Angebotsdruck ausübt und den Markt belastet.

05.11.2014 USA ringt mit China um GMO-Lösung

China ist der größte Kunde von US-Mais und Sojabohnen. Der Widerstand gegen genetisch veränderte Agrarprodukte im Land der Mitte wächst aber zusehends. Im letzten Jahr hatte China Mais-Lieferungen zurückgewiesen, die Spuren einer genveränderten Syngenta Sorte beinhaltete. Inzwischen hat auch der US-Konzern DOW ein Paket aus Chemie und Saatgut mittels Gentechnik entwickelt, das von China noch nicht genehmigt wurde. Die Saatgutkonzerne müssen jetzt den Zorn der amerikanischen Landwirte fürchten, wenn es deswegen erneut Beanstandungen geben sollte.
US-Mais- und Sojabohnen sind durch genetische Veränderungen tolerant gegen bestimmte Herbizide und Schädlingsbekämpfungsmittel, die eine preiswerte und umweltschonende Produktion von Lebensmitteln, Futtermitteln und Energierohstoffen ermöglichen. Während die GMO-Entwickler und viele Studien behaupten, das Verfahren sei sicher und auch das USDA diese Züchtung für die Sicherstellung der Welternährung unerlässlich hält, sind viele andere Staaten, Umweltverbände und Verbraucherschützer der Meinung, dass die so erzeugten Pflanzen Gesundheits- und Umweltprobleme heraufbeschwören.
Auch Chinas Verbraucher haben ihre Zweifel an der Methode, während die chinesische Regierung keine Bedenken hat. Die letzte Genehmigung für GMO-Getreide erteilte China im Juni 2013. Das zögerliche Verhalten der chinesischen Regierung wird von Beobachtern als Marktschutzmechanismus gebrandmarkt. Insofern ist keine Lösung in Sicht.
Nun will eine Gruppe von Industrieunternehmen direkten Einfluss auf die Meinungsbildung der chinesischen Bürger nehmen und deren Zweifel bekämpfen. Der Handel ist zurzeit blockiert und fast alle diplomatischen Möglichkeiten seien ausgeschöpft. Nun soll Präsident Obama bei seinem nächsten Treffen mit den chinesischen Präsidenten XI Jingping am 11. November das Problem ansprechen.
Die US Administration um Obama möchte China dazu drängen, Maßnahmen zu ergreifen, die den bilateralen Handel wieder erleichtern. Bisher befasst sich China erst dann mit einer Importerlaubnis, wenn es bereits in einem anderen Exportland zugelassen wurde. Zwar hatte Kanada die US-produkte bereits seit 2012 auf seiner Importliste, die chinesischen Behörden haben ihre Stellungnahme aber noch nicht abgegeben. Bisher hatten die Zulassungsbörden auch mehrfach im Jahr getagt, nun soll die Kommission aber nur noch einmal pro Jahr zusammenkommen.
China selber produziert genetisch veränderte Baumwolle und man importiert Millionen Tonnen GMO-Sojabohnen für die Herstellung von Schweinefutter im Jahr. Trotzdem warnen Verbraucherschützer immer wieder vor Gesundheitsrisiken durch den menschlichen Verzehr. Ein privat finanziertes Unternehmen, die CropLife International, will nun die Akzeptanz für Biotechnologie durch die Einbeziehung chinesischer Journalisten, Lehrer und anderen Meinungsbildnern erhöhen. Zu den Finanziers des Unternehmens, das seine Kampagne im kommenden Jahr starten will, gehören auch DOW, Syngenta und Monsanto.

05.11.2014 Verzögerungen bei der brasilianischen Sojabohnen-Aussaat haben Folgen

Bis zum Ende der vergangenen Woche hatten brasilianische Bauern nach einer Trockenphase erst 29 % ihrer geplanten Sojabohnen gepflanzt. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 48 %. Die Ernte kann also nicht früher als Januar erfolgen. Als Folgefrucht kommen dann Mais oder Baumwolle in Frage. Durch die derzeitige Verzögerung in der Feldbestellung wird die Feldbestellung der Folgefrüchte limitiert. Selbst in diesem Jahr war der Zeitkorridor für Mais sehr eng, so Verbandsvertreter.
Bei normalen Wetterbedingungen ist die Sojabohnenernste also nicht gefährdet; nur die Maisernte wird im Frühjahr 2015 kleiner ausfallen. Durch den Regen der letzten Tage kommt die Feldbestellung nun rascher voran, was zur Folge hat, dass sich auch die Sojabohnenernte auf wenige Wochen konzentrieren wird. Außerdem sind spät bestellte Sojabohnenflächen für Pilzkrankheiten wie den „Asian-Rust“ anfälliger. In der Vergangenheit gab es im Verladehafen Santos große logistische Probleme, denn die Verladekapazitäten reichten nicht aus. Inzwischen gibt es aber ein strikteres Entlademanagement. Außerdem wurden weiter nördlich in Brasilien weitere Terminals in Betrieb genommen.

05.11.2014 Crop-Progress US-Mais 2014

 Quelle: Reuters

04.11.2014 Informa Prognose zur US-, EU- und brasilianischen Maisernte
Das private Analystenhaus Informa Economics reduzierte seine Prognose der US-Mais-Erträge 2014 von 176,4 Bushel pro Acre auf 174,4 Bushel pro Acre. Die US-Maisproduktion wurde von 14,395 Mrd. Bushel auf 14,493 Mrd. Bushel erhöht.
Die Prognose der EU-Maisernte 2014/15 erhöhte Informa um 1,5 Mio. Tonnen auf 72,5 Mio. Tonnen. 
Für Brasilien wurde die Prognose der Maisernte 2014/15 um 900.000 Tonnen auf 69,7 Mio. Tonnen reduziert. Quelle: Reuters
04.11.2014 Israel stornierte Tender zum Kauf von 90.000 Tonnen Mais

Eine Gruppe privater israelischer Käufer stornierte einen internationalen Tender zum Kauf von 90.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Die Angebotsfrist sollte ursprünglich am 5. November enden. Gesucht wurde Mais zur Lieferung zwischen dem 20. Januar und dem 10. März. Quelle: Reuters

04.11.2014 Indonesische Importeure kauften 110,000 Tonnen Mais in Brasilien

Indonesische Importeure kauften über 110.000 Tonnen Mais brasilianischer Herkunft zur Lieferung im Januar/Februar 2015. Gekauft wurde mit einer Prämie von 173 - 182 Cent pro Bushel c&f auf den CBoT März 15 Kontrakt. Quelle: Reuters

04.11.2014 EU senkt Importzölle für Mais, Sorghum und Roggen

Die Europäische Union hat die Importzölle für Mais, Sorghum und Roggen von 11,44 Euro auf 4,49 Euro gesenkt. Die Senkung erfolgte aufgrund der Erholung der Maispreise von einem 5-Jahres-Tief. Im Juli 2014 wurden die Importzölle für Mais, Sorgum und Roggen als Reaktion auf den starken Rückgang der Weltmarktpreise wieder eingeführt. Die EU kalkuliert die die Importzölle in Relation zu den Kosten für den Import von US-Getreide.Quelle: Reuters

04.11.2014 INTL FCStone / Prognose US-Mais- und Sojabohnenernte
Das Brokerhaus INTL FCStone reduzierte seine Prognose der US-Mais-Produktion 2014 auf 14,783 Mrd. Bushel. Im Oktober lag die Prognose noch bei 14,958 Mrd. Bushel. Die Ertragsschätzung pro Acre wurde von 178,4 auf 178,0 Bushel reduziert.
Für die US-Sojabohnenernte 2014 wurde die Ernteprognose auf 4,033 Mrd. Bushel reduziert. Im Oktober lag sie bei 4,066 Mrd. Bushel. Die Ertragsschätzung wurde unverändert zum Oktoberbericht  bei 48,4 Bushel pro Acre belassen. Quelle: Reuters
03.11.2014 Matif-Weizen fester – Schwacher Euro unterstützt den Export

Der Matif Weizenfuture beendete den heutigen Handel mit einem deutlichen Plus. Der gegenüber dem US-Dollar schwache Euro sorgt dafür, dass Produkte aus dem Bereich der Gemeinschaftswährung im internationalen Handel wettbewerbsfähig bleiben.
Der Weizen Terminkontrakt mit der Fälligkeit Januar-15 am Pariser Matif stieg im heutigen Handel bis zu 2,25 €/Tonne oder 1,3 % auf 174,75 €/Tonne. Das war aber noch unter dem 8-Wochen-Hoch, das am vergangenen Donnerstag gehandelt wurde. Der Schlusskurs lag auf 173,25 €/Tonne.
Der Wert des Euro verfiel heute gegenüber dem USD nahezu auf ein 2-Jahres-Tief, wohl ein Hinweis darauf, dass das Zentralbank-Meeting am Ende dieser Woche weitere Maßnahmen zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft in der EU beschließen könnte.
Frankreichs Marktbeteiligte begrüßten, dass Ägypten am Wochenende erneut 60.000 Tonnen französischer Herkunft zu einem Preis von 260 USD/Tonne c&f gekauft hat, stellten aber auch mit Bedauern fest, dass Kairo nur eine Schiffladung kaufte, obwohl die Offerten äußert niedrig waren.
Die Prämien für deutschen Weizen ab Hamburg stiegen heute, da der schwache Euro Exportphantasien beflügelte. Standard-Weizen mit 12 % Protein wurden für Januar-Lieferung mit einer Prämie von 16 Euro über Matif gehandelt. Das war ein Euro mehr als am Freitag. Gebote lagen bei 14 € über Matif.
Am deutschen Kassamarkt gibt es eine große Lücke zwischen den Geboten und den Offerten. Auf der einen Seite gibt es in weiten Teilen Deutschlands derzeit kaum Offerten. Andererseits hoffen die Käufer darauf, dass die derzeitige Preisbefestigung bald zu Ende ist, da die riesige US-Mais- und Sojabohnenernte bald eingebracht ist.

03.11.2014 Israel sucht Mais, Weizen und Sorgum

Eine private Gruppe israelischer Käufer hat eine Ausschreibung für den Kauf von 145.000 Mais, 25.000 Tonnen Futterweizen und 20.000 Tonnen Sorgum optionale Herkünfte aufgelegt. Die Offerten sollen bis Donnerstag, den 06.11. vorliegen. Quelle: Reuters

31.10.2014 Frankreichs Maisernte zur Hälfte eingebracht

Französische Landwirte hatten bis Montag dieser Woche 57 % ihrer Maisernte eingebracht, in der Vorwoche war die Ernte erst bei 38 % und am 27. Oktober im Vorjahr waren es 30 %. Frankreich ist Europas größter Maiserzeuger. Es wird eine Rekordernte erwartet so FranceAgrimer.
Zu Beginn dieser Woche waren außerdem 77 % der geplanten Winterweizenflächen bestellt, gegenüber 55 % in der Vorwoche und 67 % zum gleichen Termin im letzten Jahr. 50 % der Saat ist bereits aufgelaufen, in der Vorwoche waren es 33 %. 7 % der Pflanzen haben sich bereits bestockt, gegenüber 3 % in der Vorwoche.
Die Aussaat von Durum Weizen wird mit 18 % der geplanten Fläche angegeben. Vorwoche: 2 %, Vorjahr 17 %.
Die Wintergerste ist mit 93 % fast komplett ausgesät. 73 % der Pflanzen waren zu Beginn der Woche aufgelaufen, 13 % hatte sich bereits bestockt.
Quelle: Reuters

31.10.2014 IGC erhöht Ernte- und Verbrauchsprognose

Der Internationale Getreiderat (IGC) hat gestern seine Schätzung zur 2014/15 Weltgetreideernte um 1 Mio. Tonnen auf 718 Mio. Tonnen angehoben. Gleichzeitig wird auch ein höherer Verbrauch erwartet. Die Aussaat für die Ernte 2015/16 ist bereits gut vorangeschritten und die Anbaufläche wird, wie erwartet, um 1 % ausgeweitet.
Für den weltweiten Verbrauch prognostizieren die Experten des IGC einen starken Anstieg, da ein überdurchschnittlicher Bedarf für Lebensmittel, Futtermittel und die Industrie erwartet wird. Mit 710 Mio. Tonnen liegt die Oktober-Schätzung 1 % über der September-Schätzung und 2 % über dem Verbrauch des Vorjahres.
Durch die hohen Getreideernten in den acht führenden Exportnationen, wird der Jahresendbestand auf den höchsten Stand seit vier Jahren geschätzt. In der EU wird sich der Endbestand sogar verdoppeln.
Die Welt-Mais-Ernte wird auf 980 Mio. Tonnen, also um 6 Mio. Tonnen höher als in der September-Schätzung, gesehen. Sie bleibt aber unter der Rekordernte des Vorjahres von 983 Mio. Tonnen. Trotz der erwarteten Zuwächse in den USA und der EU, wird die Weltproduktion unter der des Vorjahres liegen, da China und Süd-Amerika weniger produzieren.
Das weltweite Angebot wird als komfortabel bezeichnet, insbesondere in den maßgeblichen Exportnationen, wo die Endbestände die höchsten seit 1987/88 sein werden. Der Verbrauch wird einen neuen Rekordstand erreichen. Die weltweite Fleischproduktion steigt kontinuierlich an, so dass kostengünstiger Mais den zusätzlichen Bedarf erfüllt.

30.10.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 111.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 43.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für ais auf insgesamt 2,567 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,73  Mio. Tonnen).

 Quelle: Reuters

30.10.2014 IGC erhöht Prognose der weltweiten Weizen- und Maisernte 2014/15
Das IGC (International Grains Concil) erhöhte seine vorherige Prognose der globalen Weizenernte 2014/15 um 1 Mio. Tonnen auf einen Rekordwert von 718 Mio. Tonnen.
Die Prognose der globalen Maisernte erhöhte das IGC um 6 Mio. Tonnen 980 Mio. Tonnen (Vorjahr: 983 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
28.10.2014 Crop Progress - US-Mais KW 43

 Quelle: Reuters

27.10.2014 Ukrainische Getreideexporte steigen bisher um 31 %

In der Zeit vom 1. Juli bis zum 27. Oktober stiegen die Getreideexporte aus der Ukraine um 31 % auf 11,2 Mio. Tonnen im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2013/14. Darin sind 6,3 Mio. Tonnen (Vj.5,1) Weizen, 3,2 Mio. Tonnen (Vj.1,8) Gerste sowie 1,6 Mio. Tonnen (Vj.1,6) Mais, teilte das Ministerium heute mit.
Man erwartet eine Gesamtgetreideernte von 64,4 Mio. Tonnen, wovon mindestens 33 Mio. Tonnen exportiert werden sollen. Im Vorjahr exportierte die Ukraine insgesamt 32 Mio. Tonnen.
Quelle: Reuters

27.10.2014 Erntefortschritt in den USA und Chinas Regulierung der Importe drücken Preise

Trockenes Wetter im Mittleren Westen der USA ermöglicht raschen Erntefortschritt bei Sojabohnen und Mais. Die Erwartung von Rekordernten hatten die Kurse für Weizen, Mais und Sojabohnen bis Ende September stark unter Druck gesetzt. Nachdem die Ernte in den USA zur Hälfte eingebracht war, verzögerte Regen den Fortschritt. Gewinnmitnahmen an den Terminbörsen ließen die Kurse dann wieder steigen. Nichtkommerzielle Händler verringerten ihre Netto-Short-Positionen.
Seit Freitagnachmittag ist es mit dem Preisanstieg aber vorläufig zu Ende. Dazu trägt auch bei, dass Chinas Regierung die Agrar-Importe stärker reglementieren will, da die staatlichen Läger überlaufen.
Quelle: Reuters

24.10.2014 Unbekannte Destination kauft 101.600 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von 101.600 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination. Die Lieferung soll im aktuellen Wirtschaftsjahr erfolgen. Quelle: Reuters

24.10.2014 Lizenzstreit könnte Brasiliens Soja-Exporte behindern

Einige brasilianische Exportunternehmen verweigern es, Lizenzgebühren für Monsanto – Saatgut einzusammeln. Das könnte dazu führen, dass Landwirte einen Teil ihrer Ernte nicht exportieren können.
Monsanto sagt, dass rund 500 Erfassungshändler für Sojabohnen der Lizenzgebührenregelung von Monsanto an mehr als 3.000 Orten in Brasilien einsammeln. Diese Beziehung unterstreicht das zunehmend komplexe Beziehungsnetz zwischen global agierenden Getreidehändlern und Biotechnologie-Unternehmen.
Exporteure berichten davon, dass sie in diesem Monat Gebühren für das neue Monsanto-Saatgut Intacta RR2 gegen Erstattung einer Provision einsammeln. Ähnliche Aussagen machte ein Sojabohnen-Anbauverband bereits im September.
Abiove, ein Zusammenschluss von namhaften internationalen Handelshäusern, zu denen auch Bunge, ADM, Louis Dreyfus und Cargill gehören, müssen nun den Stopp von Sojabohnen-Exporten befürchten, an denen Lizenzverweigerer beteiligt sind.
In den USA, nach Brasilien den zweitgrößten Sojabohnenexporteuren der Welt, haben Handelshäuser nichts mit der Lizenzregelung für Zuchtunternehmen zu tun, da Landwirte dort ihre Ernte nicht mehr für die Wiederaussaat verwenden dürfen. In Brasilien hingegen, wo erst seit 2005 genetisch verändertes Saatgut Einzug gehalten hat, ist es einfacher, die Zahlung einer Lizenzgebühr zu umgehen. Für Monsanto ist Brasilien der zweitgrößte Markt.
Für einige Händler, die bereits 10 Jahre lang Lizenzgebühren für die erste Generation des Monsanto RoundupReady – Soja-Saatgut eingesammelt haben, ist es frustrierend, dass die immer aufwendigere Arbeit ohne finanzielle Kompensation eingefordert wird. Das gleiche befürchtet man nun auch bei dem Vertrieb von Intacta, einer Schädlingsresistenten Pflanze, die nun erstmals auch in Südamerika angebaut wird. Landwirte-Verbände in Brasilien schätzen, dass bereits 15 bis 25 % der kommenden Ernte mit Intacta ausgepflanzt wurde. Einige dieser Firmen stehen auch mit Abiove-Mitgliedern in Geschäftsbeziehung.
Brasiliens Intacta-Geschichte muss im Zusammenhang mit der ungelösten internationalen Debatte über Welthandel, Schutz von geistigem Eigentum, Umwelt- und Lebensmittelsicherheit sowie dem Anbau von Gen-Veränderten Landwirtschaftlichen Produkten gesehen werden.
Im Frühjahr 2014 hatte China 1,25 Mio. Tonnen US-Mais und Mais-Nebenprodukte, die dort nicht zugelassene Gen-Veränderte Organismen der Schweizer Firma Syngenta enthielten zurückgewiesen. Dadurch entstand den USA ein Schaden von mehr als 90 Mio. USD.
Quelle: Reuters

24.10.2014 Mais Exporte aus Süd Afrika

Süd Afrikas Mais – Exporte aus der letzten Ernte belaufen sich per Ende September auf 1,553 Mio. Tonnen.
Die Mais – Bestände wurden jetzt für Ende September auf 7,427 Mio. Tonnen errechnet. Die August-Schätzung lag bei 8,363 Mio. Tonnen.
Die Menge teilt sich auf in 4,504 Mio. Tonnen weißen Mais und 2,923 Mio. Tonnen gelben Mais.
Quelle: Reuters

24.10.2014 Vietnamesische Käufer stornieren Mais und Sojaschrot-Abschlüsse

Nach dem starken Preisrückgang für Mais und Sojabohnen in den letzten drei Monaten kommen vietnamesische Händler in Bedrängnis. Sie können für ihre Einkäufe weder die Frachten zahlen, noch die Ware am örtlichen Markt weiter verkaufen. Konkurrierende Offerten liegen 25 bis 35 % unter ihren Einkäufen.
In den vergangenen Wochen verweigern Mischfutterhersteller die Erfüllung ihrer vor drei Monaten abgeschlossenen Kontrakte über 200.000 Tonnen Mais und 150.000 Tonnen Sojamehl. Aktuell wird brasilianischer Mais mit $200/to in Containern offeriert. Das sind $75/to weniger als bei den Abschlüssen der Importeure vor drei Monaten. Der Sojaschrot-Preis für in Panamax-Frachten wurde in dieser Woche mit $475/to angegeben, $100/to weniger als in den Verträgen vor einem Vierteljahr.
Inzwischen wurde bekannt, dass die Mais-Ernte in den USA ein Allzeit-Hoch von 367,68 Mio. Tonnen erreicht. Und auch die Sojabohnenernte wird ein Rekord von 106,87 Mio. Tonnen erreichen.
Vietnamesische Käufer, die damals kein Akkreditiv eröffnet haben, sind nicht einmal mehr für die Frachten kreditwürdig. Am meisten sind Brasilianische und Argentinische Anbieter betroffen. Käufer sind Mischfutterhersteller, deren Geschäft in den letzten fünf Jahren sich verdoppelt hat, nachdem die Einkommen in Vietnam steigen und vermehrt Fleisch konsumiert wird. Vietnam importiert in diesem Wirtschaftsjahr 2,2 Mio. Mais und 3,1 Mio. Tonnen Sojaschrot. (Quelle: USDA)
Die großen Handelshäuser der Welt haben ihre Präsenz in Vietnam ausgebaut. Käufer im Lande sind oftmals kleinere Mischfutter-Analgenbetreiber, die es offenbar mit der Vertragstreue nicht so genau nehmen.
(Quelle: Reuters)

23.10.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 43.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 26.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,456 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,633  Mio. Tonnen).

Quelle: Reuters

22.10.2014 Taiwans MFIG kaufte 60.000 Tonnen Mais
Taiwans MFIG kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 60.000 Tonnen Mais brasilianischer Herkunft.
Gesucht wurden bis zu 60.000 Tonnen Mais der Herkünfte Vereinigte Staaten, Brasilien oder Argentinien zur Lieferung zwischen dem 09. - 28. Dezember oder alternativ bis zu 50.000 Tonnen Mais der Herkunft Südafrika zur Lieferung zwischen dem 23. Dezember und dem 11. Januar. Quelle: Reuters
21.10.2014 Taiwans MFIG sucht Mais

Taiwans MFIG hat einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais der Herkünfte Vereinigte Staaten, Brasilien, Argentinien oder Südafrika ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober. Quelle: Reuters

21.10.2014 Crop Progress - US-Mais KW 42

 Quelle: Reuters

20.10.2014 Sojabohnen-Notierungen unter Druck

Informa Economics schätzt, dass die US-Amerikanische Sojabohnen-Anbaufläche in 2015 auf ein Rekord-Hoch von 88,5 Mio. Acre steigen kann. Wenn das so käme, wäre der Sojaanbau in den USA erstmals seit 1983 größer als die Maisfläche, die auf 87,771 Mio. Acres geschätzt wird (Vj.:87,275 Mio. Acres).

Quelle: Reuters

17.10.2014 Informa erhöhte Prognose der US-Mais-Anbaufläche 2015

Das private Analystenhaus Informa Economics erhöhte seine Prognose der US-Mais-Anbaufläche für die Maisernte 2015 von 87,275 Acres auf 87,8 Mio. Acres. Quelle: Reuters

17.10.2014 Ukraines Getreideexporte
Ukraines Getreideexporte in der Saison 2014/15 könten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ein Rekordniveau von 34,3 Mio. Tonnen erreichen (Vorjahr: 32,8 Mio. Tonnen. Die Exportschätzungen im Einzelnen:
Weizen: 11,4 Mio Tonnen
Mais:  17,9 Mio. Tonnen
Gerste: 4,16 Mio. Tonnen
Quelle: Reuters
17.10.2014 Unbekannte Destination kaufte 126.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 126.000 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Sept. - 31. August). Quelle: Reuters

17.10.2014 Iranische Importeure kauften bis zu 120.000 Tonnen Mais
Iranische Importeure kauften in den vergangenen Wochen 95.000 - 120.000 Tonnen Mais in der Schwarzmeer-Region, insbesondere in der Ukraine.
Die Lieferung erfolgt im Zeitraum Oktober bis Dezember. Der Preis lag bei 169 $ pro Tonne fob für November-Lieferung. Quelle: Reuters
16.10.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 26.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 25.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für ais auf insgesamt 2,413 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,495  Mio. Tonnen).

 

Quelle: Reuters

16.10.2014 Unbekannte Destination kaufte 120.000 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von insgesamt 120.000 Tonnen US-Mais an einen unbekannten Abnehmer. Die Lieferung soll im Wirtschaftsjahr 2014/15 erfolgen. Quelle: Reuters

16.10.2014 Strategie Grains sieht Anbaufläche für Weizen stabil

Das französische Analystenhaus Strategie Grains sieht die EU- Anbaufläche von Weichweizen zur Ernte 2015 mit mehr als 24 Millonen Hektar auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Weichweizen profitiert von den guten Aussaatbedingungen und der starken Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Kulturen.
Bei Mais und Wintergerste erwartet man eine um 2 Prozent geringere Anbaufläche.
Aufgrund der stark gefallenen Preise erwartet Strategie Grains beim Raps eine Reduzierung der Anbaufläche um 3 Prozent.
In dieser ersten Schätzung sieht Strategie Grains aber noch eine große Unsicherheit und die Verhältnisse können sich aufgrund der Wetterverhältnisse noch ändern. Quelle Reuters

14.10.2014 Südkorea / Mais-Tender
Südkorea´s KOCOPIA hat alle Angebote im Rahmen des internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von 55.000 Tonnen Mais aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. 
Das niedrigste Gebot lag bei 219,05 $ pro Tonne c&f incl. einer Gebühr für die Entladung an einem weiteren Hafen. Gesucht wurde Ware zur Lieferung an die Häfen Incheon und Kunsan am 5. Mai. Quelle: Reuters
14.10.2014 Südkorea / Mais-, Futterweizen- und Sojaschrot-Tender

Südkorea´s FLC hat alle Angebote im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais, 55.000 Tonnen Futterweizen und 60.000 Tonnen aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. Quelle: Reuters

14.10.2014 Ukraine erwartet Rückgang der Maisexporte um 7%

Die Mais-Exporte der Ukraine im Vermarktungsjahr 2014/15 könnten nach Angaben des Analystenhauses UkrAgroConsult infolge einer kleineren heimischen Maisernte und großen globalen Maisbeständen um 7% auf 18,5 Mio. Tonnen sinken.

Die Ukraine gehört zu den führenden Mais-Produzenten und Exporteuren und erwartet in diesem Jahr eine Maisernte von 25,9 Mio. Tonnen (2013: 27.0 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters

14.10.2014 Hohe Weizen-Endbestände in Großbritannien zu erwarten

Die größte Getreideernte seit sechs Jahren erfordert ein gutes Exportprogramm, sonst steigen die unverkauften Endbestände zum Jahresende auf 3,34 Mio. Tonnen. Das teilte gestern der britische Getreideverband HGCA der Presse mit. In den letzten beiden Vermarktungsperioden war Großbritannien ein Netto-Importeur von Getreide. In diesem Jahr kommt aber die Umkehr zur Normalität, so ein Verbandssprecher.
Aus der diesjährigen Ernte wurden bisher 300.000 Tonnen exportiert, dagegen gingen in den ersten drei Monaten der Saison 2011/12 circa 500.000 Tonnen über die Grenze.
Das britische Agrarministerium schätzte in der vergangenen Woche seine diesjährige Getreideernte auf 16,62 Mio. Tonnen ein; ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 39 % und ein sechs-Jahres-Hoch.
Aufgrund der großen Menge und guter Qualität kann der Großteil des inlandsbedarf aus der eigenen Ernte bedient werden, sodass die Importe um 41 % auf 1,3 Mio. Tonnen sinken. Der Bedarf an Futtergetreide sollte um 9 % auf 6,73 Mio. Tonnen steigen, da anderes Futtergetreide wie Gerste und Mais nicht so günstig seien. Auch der Bedarf für die menschliche Ernährung und der Industrie dürfte um 7 % auf 7,93 Mio. Tonnen steigen, schätzt die HGCA.
Die erste offizielle Getreidebilanz des Ministeriums wird am 26. November erwartet.
Quelle: Reuters

13.10.2014 Coceral hebt Ernteschätzung für Mais und Weizen an

Der europäische Getreideverband Coceral erhöhte heute seine Quartals-Schätzungen für Mais in der EU (28) von 63,2 Mio. Tonnen in 2013 auf 72,8 Mio. Tonnen. Die vorherige Schätzung im Juni belief sich noch auf 64,6 Mio. Tonnen.
Außerdem änderten Verbandsvertreter ihre vorherige Schätzung zu der EU-28-Weizenernte von 141,9 Mio. Tonnen auf jetzt 147,9 Mio. Tonnen. In 2013 wurden hier 136,5 Mio. Tonnen Weizen geerntet.
Quelle: Reuters

13.10.2014 CBoT-Mais: heute feste Kurse; Ernte verzögert sich

CBoT-Maisfuture steigt um 11 Cent aufgrund von Short-Eindeckungen. Die Ernte verzögert sich. Quelle: Reuters

13.10.2014 Südkorea / Mais- Futterweizen- und Sojaschrot-Tender

Südkorea´s FLC hat alle Angebote im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais, 55.000 Tonnen Futterweizen und 60.000 Tonnen aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. Quelle: Reuters

10.10.2014 Mexiko kaufte 1,478 Mio. Tonnen US-Mais
Private US-Exporteure melden den Verkauf von insgesamt 1,478 Mio. Tonnen US-Mais an Mexiko.
975.360 Tonnen sind zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15 vorgesehen, weitere 502.920 Tonnen sollen im Vermarktungsjahr 215/16 geliefert werden.
Mexiko ist der zweitgrößte Käufer von US-Mais. Im aktuellen Vermarktungsjahr wurden per 02. Oktober bereits 1,1 Mio. Tonnen US-Mais an Mexiko geliefert. Quelle: Reuters
10.10.2014 Südkorea / Mais-Tender

Südkorea´s NOFI (Nonghyup Feed Inc.) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von bis zu 60.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft alle Gebote aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. Das niedrigste Gebot lag bei 209,10 $ pro Tonne c&f. Gesucht wurde Ware zur Lieferung Ende November. Quelle: Reuters

09.10.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 25.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 96.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für ais auf insgesamt 2,387 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,495  Mio. Tonnen).

09.10.2014 Conab prognostiziert Rekordergebnis für Brasiliens Sojabohnenernte

Conab prognostiziert in seiner ersten Schätzung zur brasilianischen Sojabohnenernte 2014/15 ein Rekordergebnis in der Spanne von 88,83 Mio Tonnen und 92,41 Mio Tonnen. Damit lag die Prognose allerdings unter den Markterwartungen von bis zu 98 Mio Tonnen. Die Anbaufläche hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Prozent erhöht.
Die Prognose für die Maisernte 2014/15 wird in einer Spanne von 76,61 bis 78,95 Mio Tonnen erwartet. Im Vorjahr wurden noch 79,91 Mio Tonnen geerntet. Quelle: Reuters.

08.10.2014 Lanworth Prognose US-Mais- und Sojabohnenernte 2014
US-Maiserträge 2014: 175,5 Bushel per Acre (vorher: 174,9)
US-Mais-Anbaufläche 2014: 83,471 Acre /  33,780 Mio. Hektar (vorher: 83,471 Acre u.v.)
US-Mais-Produktion 2014: 14,647 Mrd. Bushel (vorher: 14,596)

US-Sojabohnenerträge 2014: 47,9 Bushel per Acre (vorher: 47,1)
US-Sojabohnenanbaufläche 2014: 82,453 Mio. Acre / 33,368 Mio. Hektar (vorher: 82,449 Acre)
US-Sojabohnenproduktion 2014: 3,947 Mrd. Bushel (vorher: 3,88) Quelle: Reuters
08.10.2014 FranceAgriMer erhöht Prognose der französichen Weizenendbestände

Das französische Analystenhaus FranceAgriMer erhöhte seine Prognose der französichen Weizenbestände zum Ende des Vermarktungsjahres 2014/15 von 3,9 Mio. Tonnen (Prognose September) auf 4,4 Mio. Tonnen. Das wäre der höchste Stand seit 10 Jahren. Die Prognose der französischen Maisbestände zum Ende der Vermarktungsjahres 2014/15 reduzierte FranceAgriMer von 3,9 Mio. Tonnen auf 3,7 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

07.10.2014 Crop-Conditions US-Mais

 Quelle: Reuters

06.10.2014 Unbekannte Destination kauft 120.000 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von insgesamt 120.000 Tonnen US-Mais an einen unbekannten Abnehmer. Die Lieferung soll im Wirtschaftsjahr 2014/15 erfolgen.

06.10.2014 Informa Ernteprognose

Informa Economics erhöhte seine Prognose der US-Mais- und Sojaernte 2014. In dem monatlich erscheinenden Bericht wurde die US-Maisernte 2014 auf 14,395 Mrd. Bushel (Sept. 14,024) geschätzt. Die Ertragsschätzung liegt bei 176,4 Bushel per Acre (Sept. 171,8).
Die US-Sojabohnenernte prognostizierte Informa auf 4,017 Mrd. Bushel (Sept.: 3,857). Dabei liegt die Ertragsschätzung nun bei 48,5 Bushel per Acre (Sept.: 46,5).
Australiens Weizenernte 2014/15 wurde von Infoma um 900.000 Tonnen höher auf 23,9 Mio. Tonnen geschätzt. Die Schätzung der Weizenernte in der EU wurde um 2 Mio. Tonnen auf 153 Mio. Tonnen erhöht. Quelle: Reuters

02.10.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 96.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 71.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für ais auf insgesamt 2,266 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,043  Mio. Tonnen).

02.10.2014 Private Exporteure verkaufen 174.000 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von 174.000 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination. Quelle: Reuters

02.10.2014 FCStone Prognose zu den erwarteten US-Mais- und Sojabohnenernten 2014
US-Maisernte 2014: 14,958 Mrd. Bushel (Prognose September: 14,595 Mrd. Bushel, USDA: 14,395) 
US-Maiserträge 2014: 178,4 Bushel per Acre (Prognose September: 174,1 Bushel per Acre, USDA: 171,7)
US-Sojabohnenernte 2014: 4,066 Mrd. Bushel (Prognose September: 4,0 Mrd. Bushel, USDA: 3,913)
US-Sojabohenerträge 2014: 48,4 Bushel per Acre (Prognose September: 47,6 Bushel per Acre, USDA: 46,6)
30.09.2014 Südafrika / Maisernte

Südafrikas CEC (Crop Estimate Comittee) beließ die Prognose der südafrikanischen Maisernte 2014 unverändert auf 14,307 Mio. Tonnen. 7,697 Mio. Tonnen fallen auf den Futtermais, weitere 6,610 Mio. Tonnen sind Körnermais. Das wäre die größte Maisernte seit 3 Jahrzehnten. Quelle: Reuters

 

30.09.2014 Erntefortschritt US-Mais

 Quelle: Reuters

30.09.2014 Zustandsbericht US-Mais

 Quelle: Reuters

29.09.2014 Lanworth-Prognose US-Mais und Sojabohnenernte 2014
Das Analystenhaus Lanworth erhöhte seine Prognose der US Mais- und Sojabohnenproduktion 2014:
US-Mais-Erträge: 174,9 Bushel per Acre (vorher 147,5)
US-Mais-Produktion: 14,596 Mrd. Bushel (vorher: 14,564)
US-Sojabohnen-Erträge: 47,1 Bushel per Acre (vorher: 47,0)
US-Sojabohnen-Produktion: 3,88 Mrd. Bushel (vorher: 3,873)
Die Sojabohnen- und Maisertragsschätzungen liegen beide über den jüngsten Schätzungen des USDA. Quelle: Reuters
26.09.2014 ADM Germany prognostiziert größere EU Maisernte
ADM Germany prognostiziert die EU-28 Maisernte auf 70,46 Mio. Tonnen (Vorjahr: 64,48 Mio. Tonnen).
Die deutlich größere Futtergetreideversorgung in Europa setzte weiterhin den Maispreis unter Druck, teilte ADM Deutschland in seinem Bericht mit. Quelle: Reuters
26.09.2014 Mexiko kaufte 107.188 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure meldeten den Verkauf von 107.188 Tonnen US-Mais an Mexiko. 59.309 Tonnen betreffen das Vermarktungsjahr 2014/15, weitere 47.879 Tonnen betreffen das Vermarktungsjahr 2015/16. Quelle: Reuters

26.09.2014 Vereinigte Arabische Emirate kauften Weizen, Mais und Futtergerste
Ein Importeur aus den Vereinigten Arabischen Emiraten kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Soft Wheat, 15.000 Tonnen Hard Wheat, 40.000 Tonnen Körnermais und 30.000 Tonnen Futtergerste. Die Ware wurde gesucht zur Lieferung im Zeitraum Februar bis März 2015.
Händlern zufolge handelt es sich beim Weizen um eine Mixture der Herkünfte aus der Schwarzmeer-Region, der Europäischen Union, dem Baltikum, Südamerika und Australien. Quelle: Reuters
26.09.2014 Taiwan kaufte 60.000 Tonnen Mais

Taiwans MFIG kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 60.000 Tonnen Mais brasilianischer Herkunft. Verkäufer war Cargill. Ausgeschrieben wurden bis zu 60.000 Tonnen Mais aus den Vereinigten Staaten, Brasilien oder Südafrika. Quelle: Reuters

26.09.2014 Taiwans MFIG sucht Mais
Taiwans MFIG schrieb einen Tender zum Kauf von bis zu 60.000 Tonnen Mais amerikanischer, brasilianischer oder südafrikanischer Herkunft aus.
Mögliche Lieferungen:
Amerikainsche Ware von der US-Pazifik Nord-West-Küste; 60.000 Tonnen: Versendung zwischen dem 21. November und dem 10. Dezember.
Brasilianische Ware, 60.000 Tonnen: Versendung zwischen dem 7. November  und dem 23. November.
Südafrikanische Ware, 50.000 Tonnen: Versendung zwischen dem 21. November und dem 10. Dezember.
Die Angebotsfrist endet heute. Quelle: Reuters
25.09.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 71.000 Tonnen Mais (Vorwoche 100.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,266 Mio. Tonnen (Vorjahr: 959.000 Tonnen). 

 Quelle: Reuters

25.09.2014 IGC Prognose zur globalen Weizenernte
Das IGC (International Grains Council) erhöhte seine Prognose der globalen Weizenernte für das Vermarktungsjahr 2014/15 um 4 Mio. Tonnen auf nun 717 Mio. Tonnen.
In seinem monatlichen Update wurde die Erwartung der EU-Weizenernte um 2,3 Mio. Tonnen auf 153,1 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenernte in der Ukraine erhöhte das Unternehmen um 1,5 Mio. Tonnen auf 23 Mio. Tonnen.
Um 1 Mio. Tonnen auf 974 Mio. Tonnen (+ 1 Mio. Tonnen zur vorherigen Prognose) erhöhte das IGC seine Prognose der weltweiten Maisproduktion. Quelle: Reuters
25.09.2014 Südafrikas Maisbestände und Exporte

Südafrika´s Maisbestände lagen per Ende August bei 8,359 Mio. Tonnen (Ende Juli = 8,547 Mio. Tonnen). Davon fielen 4,969 Mio. Tonnen auf den Futtermais (White Maize) und 3,390 Mio. Tonnen auf den Körnermais (Yellow Maize). Per Ende August erreichten die Mais-Exporte 1,249 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

24.09.2014 Taiwan kaufte US-Mais und Sojabohnen

Die "Taiwan Sugar Corp" kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverahrens 23.000 Tonnen US-Mais und 12.000 Tonnen US-Sojabohnen. Die Angebotsfrist endete am 22.09.14. Quelle: Reuters

23.09.2014 US-Mais handelt auf neuen Kontrakttiefsständen

Gutes Erntewetter in den USA lässt die Maisnotierungen in Chicago auf neuen Kontrakttiefsständen handeln.

23.09.2014 Vereinigte Arabische Emirate suchen Weizen, Mais und Futtergerste

Ein Käufer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat einen internationalen Tender zum Kauf von 107.000 Tonnen Weizen, 25.000 Tonnen Mais und 30.000 Tonnen Futtergerste ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 25. September. Quelle: Reuters

23.09.2014 Zustandsbericht US-Mais

 Quelle: Reuters

23.09.2014 US-Maisernte ist zu 7% abgeschlossen

Die US-Maisernte ist zu zu 7% abgeschlossen (Vorwoche: 4%). Im vergangenen Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt 7%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 15%. Quelle: Reuters

22.09.2014 Israel kaufte 70.000 Tonnen Mais und 35.000 Tonnen Futterweizen
Eine Gruppe israelischer Händler kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 70.000 Tonnen Mais und über 35.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft.
Der Futterweizen wurde zum Preis von 204,77 $ pro Tonne gekauft. Lieferung: 25. Dez. - 20 Januar
Für den Mais wurde eine Prämie von 121,5 Cent pro Bushel c&f auf den Chicago Dezember-Maiskontrakt und 108,5 Cent pro Bushel c&f auf den Chicago März Maiskontrakt gezahlt.
Lieferung: 30.000 Tonnen zwischen dem 25. November und dem 15. Dezember sowie 40.000 Tonnen zwischen dem 25. Dezember und dem 20. Januar. Quelle: Reuters
22.09.2014 Matif Weizen fällt weiter

Die November-Fälligkeit der Matif-Weizennotierung markierte am späten Nachmittag 149 Euro pro Tonnen ein neues 4-Jahres-Tief. Negative Vorgaben vom CBoT Weizen sowie Kursverluste beim CBoT Mais und Sojabohnen setzten die Kurse unter Druck. Quelle: Reuters

19.09.2014 EU erhöhte Einfuhrzölle für Mais, Sorgum und Roggen

Die Europäische Union hob am Freitag seine Einfuhrzölle für Mais, Sorghum und Roggen von 5,32 € pro Tonne auf 10,44 € pro Tonne. Mit dem bisherigen Tarif, der seit Juli galt, endet eine lange Zeit der zollfreien Einfuhren für Getreide als Reaktion auf den starken Rückgang der Weltmarktpreise. Quelle: Reuters

19.09.2014 China kaufte 1,236 Mio. Tonnen Sojabohnen / Mexiko kaufte 375.936 Tonnen Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 1,236 Mio. Tonnen US-Sojabohnen an China zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15 und 375.936 Tonnen US-Mais an Mexiko, ebenfalls zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuers

19.09.2014 Argentinien reduziert die Maisanbaufläche

Argentiniens Landwirte bauen nach Angaben des Landwirtschaftsministeruiums in dieser Saison Mais auf 5,6 Mio. Hektar an. In der vergangenen Saison lag die Fläche bei 6,1 Mio. Hektar. Quelle: Reuters

18.09.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 100.000 Tonnen Mais (Vorwoche 98.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,195 Mio. Tonnen (Vorjahr: 911.000 Tonnen).

 Quelle: Reuters

 

18.09.2014 Strategie Grains Ernteschätzung September 14

Das private Analystenhaus Strategie Grains erhöhte die Prognose der EU-28 Maisernte 2014 von 68 Mio. Tonnen auf 71,3 Mio. Tonnen (+3,3 Mio. Tonnen / 11%) aufgrund höherer Ernteerwartungen in Frankreich, Rumänien, Ungarn und Bulgarien. 

Die Prognose der EU-28 Weizenernte erhöhte das Unternehmen von 144,1 Mio. Tonnen auf 146,6 Mio. Tonnen (+2,5 Mio. Tonnen /+8%).

 Quelle: Reuters

18.09.2014 Lanworth Ernteschätzung
US-Maiserträge: 174,5 Bushel pro Acre (vorher: 173,7) / USDA Sept.: 171,7
US-Maisproduktion: 14,564 Mrd. Bushel (vorher: 14,694) / USDA Sept.: 14,395
US-Maisanbaufläche: 83,471 Mio. Acres (vorher: 84,328) / USDA Sept.: 83.839
US-Sojaerträge: 47,0 Bushel pro Acre (vorher: 46,7) / USDA Sept.: 46,6
US-Sojaproduktion: 3,873 Mrd. Bushel (vorher: 3,852) / USDA Sept.: 3,913
US-Sojaanbaufläche: 82,449 Mio. Acres (USDA Sept.: 84,058)
US-Weizenproduktion: 2,034 Mrd. Bushel USDA Sept.: 2,030 
US-Sommerweizen: 594 Mio. Bushel / USDA Sept.: 572
US-Winterweizenproduktion: 1,382 Mrd. Bushel / USDA Sept.: 1,397 Mrd. Bushel
US-Durumweizenproduktion: 58 Mio. Bushel / USDA Sept.: 61 Mio. Bushel
(vorher : Schätzung vom 3. September) Quelle: Reuters
16.09.2014 Zustandsbericht US-Mais

 Quelle: Reuters

15.09.2014 Korrektur: Israel sucht Mais und Futterweizen

Eine Gruppe privater israelischer Händler sucht im Rahmen vom zwei internationalen Tenderverfahren 70.000 Tonnen Mais und 35.000 Tonnen Futterweizen. Die Angebotsfrist für beide Tender endet am 18. September.

Gesucht wird Mais zur Lieferung im Zeitraum 25. Nov. - 15 Dez. (30.000 Tonnen) und im Zeitraum 25. Dez. - 20. Jan. (40.000 Tonnen) Quelle: Reuters

15.09.2014 Mexiko kaufte 120.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 120.000 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16 an Mexiko. Quelle: Reuters

12.09.2014 Unbekannte Destinationen kaufen US-Mais und Sojabohnen

Private Exporteure melden den Verkauf von 116.000 Tonnen US-Mais und 131.000 Tonnen US-Sojabohnen an eine unbekannte Destinationen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

11.09.2014 EU Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 98.000 Tonnen Weizen (Vorwoche 121.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,095 Mio. Tonnen (Vorjahr: 873.000 Tonnen).

 Quelle: Reuters

11.09.2014 Frankreichs Maisernte auf Rekordniveau

Die französische Maisernte wird vom Gesamtverband der französischen Maiserzeuger AGPM auf 17,25 Mio. Tonnen geschätzt, das Ministerium hatte zuletzt noch eine Menge auf 16 Mio. Tonnen geschätzt. Die deutliche Mehrmenge resultiert aus der Flächenumwidmung von 50.000 ha Futtermais auf Getreidemais. Die Endbestände 2014/15 werden von FranceAgriMer auf mehr als 6,5 Mio. Tonnen geschätzt. Das sind 68,4 % mehr als im Vorjahr und markiert damit den höchsten Stand seit 18 Jahren. Das Angebot aus der Ernte wird als sehr groß erwartet, da Frankreich auch über große Mengen Futterweizen verfügt, die von den Mischfutterherstellern wohl bevorzugt gekauft werden. Um bei den niedrigen Maispreisen hohe Trocknungskosten zu vermeiden, wird sich die Ernte in die Länge ziehen, glauben die Bauernvertreter. Reuters

11.09.2014 Zweitgrößte Maisernte in China

China erntet in diesem Jahr mit 213,8 Mio. Tonnen seine zweitgrößte Maisernte überhaupt. Durch eine Trockenheit in drei nordöstlichen Provinzen fielen die Erträge aber erstmals seit 2010 und liegen nun 2,2 % oder 8,5 Mio. Tonnen unter der Vorjahresernte. Die staatlichen Bestände werden derzeit auf 60 Mio. Tonnen geschätzt. 27 Mio. Tonnen davon sollten seit Mai in wöchentlichen Auktionen verkauft werden aber nur die Hälfte der freigegebenen Mengen fanden Käufer. Chinas Mais-Konsum wird für 2014/15 auf 189 Mio. Tonnen, also um 2 Mio. Tonnen niedriger als im Vorjahr, geschätzt, da die Schweinemäster weniger nachfragen. Im Vorjahr schrieben Chinas Schweinezüchter aufgrund hoher Maispreise rote Zahlen. In der zurückliegenden Saison beanstandete China mehr als 1 Mio. Tonnen Maislieferungen aus den USA, weil sie nicht zugelassene Genetisch veränderte Organismen enthielten. Reuters

10.09.2014 Argentinien schränkt Maisanbau stark ein

Argentiniens Getreidebörse Rosario schätzte gestern, dass die Mais-Anbaufläche des drittgrößten Mais-Exporteurs der Welt in der Saison 2014/15 um 16 % eingeschränkt wird. Die Aussaatfläche wird dann auf 3,7 Mio. Hektar fallen, das entspricht einer Minderfläche von 700.000 Hektar. Eine hohe Iflationsrate treibt die Kosten für Betriebsmittel. Der Weizenanbau wird hingegen auf der bisher geschätzten Fläche von 4,36 Mio. Hektar bleiben. Reuters

10.09.2014 FranceAgriMer prognostiziert höhere Endbestände beim Weizen und beim Mais

Das Analystenhaus FranceAgriMer reduzierte seine Prognose der französischen Weizenexporte 2014/15 außerhalb der EU auf 8,0 Mio. Tonnen. Das wäre ein Rückgang um 34,5% zur Saison 2013/14.
Die französischen Weizen Endbestände könnten auf 3,9 Mio. Tonnen steigen. Das wäre ein Plus von 66,3% zur Ernte 2013/14 und der höchste Endbestand seit 12 Vermarktungsperioden.
Beim Mais der Saison 2014/15 geht das Analystenhaus ebenfalls von Endbeständen von 3,9 Mio. Tonnen aus. Das wäre der höchste Stand seit 18 Vermarktungsperioden. Quelle: Reuters

10.09.2014 Brasiliens Ernteschätzungen werden übertroffen

Die brasilianische Regierung gibt heute eine endgültige Ernteschätzung für das Wirtschaftsjahr 2013/14 ab. Danach wurden 86,12 Mio. Tonnen Sojabohnen geerntet. In seiner Augst – Schätzung war man noch von 85,66 Mio. Tonnen ausgegangen. Auch die nächste Ernte wird nach der Einschätzung dem staatlichen Verkäufer Conab mit 90 Mio. Tonnen Sojabohnen neue Rekorde markieren.
Die Maisproduktion in 2013/14 belief sich Conab zufolge auf 79,91 Mio. Tonnen. Im August ging man noch von 78,55 Mio. Tonnen aus.
Brasilien exportiert aus der Ernte 2013/14 21 Mio. Tonnen Mais und 46,6 Mio. Tonnen Sojabohnen.
Reuters

10.09.2014 AGPM prognostiziert die französische Maisproduktion auf 17,25 Mio. Tonnen

Der Gesamtverband der französischen Maiserzeuger AGPM prognostiziert einen Anstieg der französichen Maisproduktion auf 17,25 Mio. Tonnen. Die durchschnittlichen Erträge könnten dem Verband zufolge zwischen 10,2 - 10,3 Tonnen pro Hektar liegen. Von den starken Regenfällen in den Sommermonaten, die beim Weizen zu Qualitätsproblemen führten, konnte die Maispflanzen profitieren. Französche Landwirte  bauen in diesem Jahr Mais auf 1,685 Mio. Hektar an. Quelle: Reuters

09.09.2014 Brasilien / Conab Ernteschätzung
Brasiliens Sojabohenernte erreichte im Wirtschaftsjahr 2013/14 86,12 Mio. Tonnen. Das meldete Conab in seinem finalen Bericht. Die letzte Prognose im August lag bei 85,66 Mio. Tonnen.
Für das Wirtschaftsjahr 2014/15 wird Conab seine erste Prognose im Oktober veröffentlichen. Analysten gehen von einer Erntemenge von 90 Mio. Tonnen aus.
Die brasilianische Maisernte 2013/14 ergab eine Produktion von 79,91 Mio. Tonnen. Im August wurde noch ein Ergebnis von 78,55 Mio. Tonnen prognostiziert.  
Die Weizenernte hat gerade erst begonnen. Conab schätzt das Ernteergebnis auf 7,67 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
09.09.2014 Maisfutures wieder unter Druck

Die ersten Minustemperaturen in den nördlichen US-Mais-Anbauregionen der USA sind wohl nicht tief genug, um ernsthafte Schäden zu erzeugen. Befürchtungen über Ertragsverluste bewirkten Vorgestern den ersten Kursanstieg der Maisfutures innerhalb der letzten sieben Sitzungen. Heute stehen die Börsenkurse wieder unter Druck. Es wird erwartet, dass das USDA seine Ertragsschätzungen für Mais am kommenden Donnerstag in dem monatlichen USDA-Report noch einmal anheben wird. Dabei waren die letzten Schätzungen mit 167,4 Bushel pro Hektar schon auf Rekordhöhe. Reuters

09.09.2014 Israelische Händler kauften Mais und Futterweizen
Eine private Käufergruppe aus Israel kaufte im Rahmen von internationalen Tenderverfahren 80.000 Tonnen Mais und 50.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Ware aus der Ukraine stammt. Quelle: Reuters
09.09.2014 Frankreichs Agrarministerium erhöhte die Prognose der Weizen, Mais und Rapsernte
Das französische Landwirtschaftsministerium hob am heutigen Dienstag seine Prognose der französischen Weichweizenernte 2014 auf 37,5 Mio. Tonnen an (Vormonat: 37,3 Mio. Tonnen). Verglichen mit der Ernte 2013 wäre das ein Anstieg der Produktion um 1,8%.
Im Bezug auf die Qualität erklärte das Landwirtschaftsministerium, dass aufgrund der starken Regenfälle im Sommer lokal Qualitätsprobleme bestünden, einige Regionen jedoch gänzlich vom Regen verschont wurden.
Die Prognose der französischen Maisernte 2014 hob das Ministerium von 15,1 Mio. Tonnen (August-Schätzung) auf 16 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 9% zur Ernte 2013 und läge darüber hinaus 7% über dem Durchschnitt der Jahre 2009 - 2013.
Die Prognose der Rapsernte wurde um 100.000 Tonnen auf 5,6 Mio. Tonnen erhöht. Sie läge damit 27,4% über dem Ergebnis 2013 und 8,8% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Quelle: Reuters 
 
09.09.2014 Zustandsbericht US-Mais

 Quelle: Reuters

08.09.2014 Ukraines Getreideexporte steigen um 44%
Die Getreideexporte der Ukraine erreichten in Zeitraum 01. Juli - 08. September 5,98 Mio. Tonnen. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg von 44%.
Die Exporte setzten sich wie folgt zusammen:
Weizen: 3,37 Mio. Tonnen
Mais: 387.000 Tonnen
Gerste: 2,15 Mio. Tonnen
Die Ukraine plant in diesem Jahr 63 Mio. Tonnen Getreide zu ernten. Analysten schätzen das Exportvolumen (Juli - Juni) auf 30 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
08.09.2014 Schlechtes Wetter in Argentinien

Meist instabiles Wetter in Argentinien verzögert den Abschluss der dortigen Getreide-Aussaat. 99 % der 4,5 Mio. Hektar sind bereits im Boden. Zuletzt hatten exzessive Regenfälle die Aussaatbedingungen verschlechtert und in der Pampa leidet die Saat unter zu feuchten Böden. Für die kommenden Tage ist im ganzen Land instabiles Wetter vorhergesagt.
Die übermäßig nassen Bedingungen behindern auch den Abschluss der Maisernte 2013/14. Die Regierung erwartet eine Rekordernte von 33 Mio. Tonnen. Reuters

08.09.2014 Analystenschätzungen im Vorfeld zum USDA-Report

 Welt-Endbestände für Weizen, Mais u. Sojabohnen

 

US-Mais- und Sojabohnenerträge

 

US-Endbestände für Weizen, Mais und Sojabohnen

 Quelle: Reuters

 

05.09.2014 Informa-Economics Prognose zur US-Maisernte 2014

Das private Analystenhaus Informa Economics erhöhte seine Prognose der US-Maisernte 2014 von 13,988 Mrd. Bushel auf 14,281 Mrd. Bushel. Ebenfalls erhöht wurde die Ertragsschätzung von 168 Bushel/Arce im vergangenen Monat auf 170,3 Bushel/Acres. In seiner August-Schätzung lag das USDA bei einer Produktion von 14,032 Mrd. Bushel und Erträgen von 167,4 Bushel/Acre. (1 Acres = 2,47 ha) Quelle: Reuters

04.09.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 121.000 Tonnen Mais. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 1.997 Tonnen.

 Quelle: Reuters

 

04.09.2014 Unbekannte Destination kaufte 120.000 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von 120.000 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

04.09.2014 Zollfreie Importlizenzen aus der Ukraine für Weizen und Mais sind ausgeschöpft
Mit der Vergabe der verbliebenen zollfreien Importlizenzen von 18.614 Tonnen ukrainischen Weizen wurde das Gesamtkontingent von 950.000 Tonnen Weizen, das im Rahmen eines Handelsabkommens zwischen der EU-28 und Kiew im April diesen Jahres geschlossen wurde, in dieser Woche ausgeschöpft.
Bereits Ende Juli wurde das Gesamtkontingent für Maisimporte in Höhe von 450.000 Tonnen ausgeschöpft. Für Gerste wurden bis dato lediglich Lizenzen für 15.600 Tonnen von möglichen 250.000 Tonnen zollfreier Importe in die EU abgerufen.  Bis Ende Oktober ist das Zeitfenster hierfür noch offen. Quelle: Reuters
04.09.2014 Südkoreas KFA kaufte 63.000 Tonnen Mais

Südkoreas KFA (Korea Feed Association) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 63.000 Tonnen Mais brasilianischer Herkunft zur Lieferung an den Hafen in Incheon. Der Preis dafür lag bei 218,50 $ pro Tonne c&f. Quelle: Reuters

03.09.2014 Lanworth Prognose der brasilianischen Soja- und Maisernte 2014

Das private Analystenhaus Lanworth prognostiziert die brasilianische Sojaernte auf 98 Mio. Tonnen (Vorjahr: 85,7 Mio. Tonnen). Die brasilianische Maisernte schätzt Lanworth auf 79 Mio. Tonnen (Vorjahr: 78,6 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters 

03.09.2014 Bestands-Rating für US-Mais und -Sojabohnen besser als in der Vorwoche

Die Qualität der US-Maisbestände wird in dieser Woche zu 74 % als gut bis exzellent bewertet nach 73 % in der Vorwoche und 56 % zu gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr. So bleibt der US-Maismarkt auch nach dem Labor-Day bärisch gestimmt. Die Ernte wird sehr hoch ausfallen und US-Preise sind immer noch höher als in Südamerika.

Sojabohnenbestände wurden mit 72 % als gut bis exzellent bewertet nach 70 % in der Worwoche und 54 % zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Reuters

03.09.2014 FCStone prognostiziert größere US-Maisernte 2014

Das US-amerikanische Brokerhaus FCStone erhöhte seine Prognose der US Maisproduktion 2014 von 14,455 Mrd. Bushel im Vormonat auf aktuell 14,595 Mrd. Bushel. Die Prognose der Maiserträge erhöhte das Unternehmen von 172,4 Bushel pro Acre im letzten Monat auf 174,1 Bushel pro Acre. Quelle: Reuters

03.09.2014 Südkoreas Nofi kaufte Mais
Südkorea´s NOFI (Nonghyup Feed Inc) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens bis zu 129.000 Tonnen Futtermais und sucht darüber hinaus weitere 140.000 Tonnen, die ebenfalls per Tender ausgeschrieben wurden. Angebotsfrist ist Donnerstag, der 4. September.
 
Die 140.000 Tonnen setzen sich wie folgt zusammen:
63.000 Tonnen optionaler Herkunft wurden zum Preis von 214,87 $ pro Tonne c&f zzgl. 1,50 $ pro Tonne für die Option der Entladung an einem weiteren Hafen gekauft. Verkäufer war Cargill. Die Lieferung soll Ende Januar erfolgen.
Weitere 66.000 Tonnen wurden zum Preis von 215,93 $ pro Tonne c&f zzgl. 1,50 $ pro Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen gekauft. Verkäufer war CHS. Die Lieferung soll zum 10. Februar erfolgen. Wenn die Lieferung aus den USA oder aus Südamerika erfolgt, werden 66.000 Tonnen geliefert, wird sie aus dem Schwarzmeer-Bereich bedient, werden 55.000 Tonnen geliefert.
Im Rahmen der Ausschreibung über den Kauf von Sojaschrot hat NOFI alle Gebote aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. Quelle: Reuters

Quelle: Reuters

03.09.2014 Argentiniens Bauern hoffen auf Exporterleichterungen unter neuer Regierung

Um 20 % könnten die argentinischen Soja-, Mais- und Weizenernten- und Exporte steigen, wenn im Oktober 2015 unter einem neuen Präsidenten eine Marktöffnung gibt, glauben die dortigen Bauernvertreter. Während der Amtszeit unter der Präsidentin Christina Fernandez, die Verfassungsgemäß keine dritte Amtszeit antreten darf, sei die argentinische Landwirtschaft mit Exportquoten, hohe Steuern und Abgaben außerordentlich schwer belastet worden. Die neuen Präsidentschaftskandidaten sind allesamt Marktfreundlich, sodass die Bauern dann auf die Abschaffung der Exportsteuer und er Exportquoten hoffen.
Argentinien ist die Nr. 3 auf der Weltrangliste bei Sojabohnen und Sojaschrot. Das meiste davon geht nach Asien. Auch bei Mais und Weizen gehört Argentinien zu den großen Exportnationen. Reuters

02.09.2014 Ukraine / Getreideexporte Juli/August 2014

Die Getreideexporte der Ukraine im Zeitraum Juli/August 2014 lagen dem Landwirtschaftsministerium zufolge bei 5,01 Mio. Tonnen (2013: 3,32 Mio. Tonnen). Sie teilen sich auf in 2,75 Mio. Tonnen Weizen, 1,89 Mio. Tonnen Gerste und 337.000 Tonnen Mais. Quelle: Reuters

02.09.2014 Ukraine / Getreideernte 2014
Ukrainische Landwirte haben per 1. September 35,6 Mio. Tonnen Getreide auf 9,8 Mio. Hektar geerntet. Das sind 66% der Gesamtfläche. Vergleichszahlen gab das Landwirtschaftsministerium nicht heraus.
Die ukrainische Weizen- und Gersteernte wurde dem Ministerium zufolge nahezu abgeschlossen. Dabei wurden 24,4 Mio. Tonnen Weizen und 9,3 Mio. Tonnen Gerste geborgen.
Im Zuge der Maisernte in der Ukraine wurden bereits 42.000 Tonnen Mais auf 15.000 Hektar geerntet.
Die Prognose des Landwirtschaftsministeriums zur ukrainschen Getreideernte 2014 liegt mit 63 Mio. Tonnen auf dem Niveau des Vorjahres. Quelle: Reuters
01.09.2014 Israel sucht Mais und Futterweizen
Eine Grupee israelischer Händler hat internationale Tender zum Kauf von 80.000 Tonnen Mais und 25.000 Tonnen Futterweizen ausgeschrieben. Für beide Tenderverfahren läuft die Angebotsfrist bis zum 4. September.
Der Mais soll in der Zeit vom 20. November - 20. Dezember (40.000 Tonnen) und in der Zeit vom 20. Dezember - 10. Januar (40.000 Tonnen) geliefert werden.
Der Futterweizen soll zwischen dem 20. November - 10 Dezember geliefert werden. Quelle: Reuters
01.09.2014 Historische Charts für Matif Weizen, Matif Raps und Matif Mais
Matif Weizen November-Fälligkeit - Zeitraum 2010-2014 + Durchschnittspreis 2010-2014
Matif Raps November-Fälligkeit - Zeitraum 2010-2014 + Durchschnittspreis 2010-2014
 
Matif Mais November-Fälligkeit - Zeitraum 2010-2014 + Durchschnittspreis 2010-2014
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29.08.2014 IGC erhöht die Prognose der weltweiten Weizen- und Maisproduktion
In seinem monatlich erscheinenden Bericht erhöhte das IGC (International Grains Council) seine Prognose der weltweiten Weizenproduktion 2014/15 auf 713 Mio. Tonnen (Vorjahresergebnis : 713 Mio. Tonnen, Vormonat= 702 Mio. Tonnen).
Die weltweite Mais-Produktion wurde vom IGC auf 973 Mio. Tonnen geschätzt. Das wäre ein Anstieg um 4 Mio. Tonnen zur vorherigen Schätzung, jedoch unter dem Vorjahresergebnis von 982 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
29.08.2014 Südkoreas KOCOPIA kauft 55.000 Tonnen Mais
Südkoreas KOCOPIA (Corn Processing Industry Association) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 55.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft. 
Der Preis lag bei 224,97 $ pro Tonne c&f. Lieferung: 15. September. Verkäufer war Händlern zufolge Vitol. Der Preis beinhaltet die Option der Entladung an einem weiteren Hafen. Quelle: Reuters
29.08.2014 Feste US-Märkte begrenzen Börsenlieferungen

Der feste US-Kassamarkt für Weizen, Mais und Soja wird die Anzahl der physischen Lieferungen in den September-Futures am CBoT begrenzen. Kassapreise, insbesondere im Soja-Komplex, notieren zurzeit außerordentlich fest, weil die alte Ernte nahezu vermarktet ist und die neue Ernte erst in weniger als einem Monat beginnt. Auch der Weizenmarkt im Nordosten Ohios (Soft-Red-Winter) ist sehr fest; außerdem sind die Bahn-Kapazitäten aktuell knapp und verteuern den Transport. Anders beim Kansas-City-Weizen. Dort könnten heute, am ersten Andienungstag der CBoT-September-Futures, 200 Lots Hard-Red-Winter angedient werden. Ursächlich dafür waren schwere Regenfälle in den letzten zwei Wochen, die die Ernte verzögerte und nun der reife Weizen zu keimen beginnt. Dadurch leidet die Qualitäten und macht das Getreide für die Einlagerung unbrauchbar. Händler vermuten, dass dieser Weizen an der Börse angedient wird.
Während der Lieferperiode am CBoT, die zwei bis drei Wochen andauert, reagiert die Börse wie im Kassamarkt. Händler, die jetzt noch Short-Positionen in der September-Fälligkeit halten, haben das Recht eine Lieferung zu initiieren (Sellers Option). Halter der ältesten Long-Positionen sind dann zu Abnahme der physischen Ware verpflichtet. Die CBoT veröffentlicht jeden Abend die Anzahl der ausgegebenen Lagerscheine. Heute sind für 144 Weizenkontrakte Lieferungen vorbereitet. (Reuters)

29.08.2014 Südkorea sucht 55.000 Tonnen Mais
Süd Koreas Corn Processing Industry Association (KOCOPIA) hat einen internationalen Tender zum Kauf von 55.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft zur Lieferung im Januar ausgeschrieben.
Der Mais soll zum 15. Januar an die Häfen Incheon und Kunsan geliefert werden.
Die Angebotsfrist endet am heutigen Freitag um 8:00 Uhr. Quelle: Reuters
28.08.2014 Iran sucht Futtergerste, Mais und Sojaschrot

Irans staatlicher Futter-Getreide-Einkäufer SLAL hat Händlern zufolge einen internationalen Tender zum Kauf von 180.000 Tonnen Futtergerste und 120.000 Tonnen Mais (beides zur Lieferung im September/Oktober) und 3 Cargos Sojaschot ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 2. September. Quelle: Reuters

28.08.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 30.000 Tonnen Mais. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 1.876 Tonnen.

 Quelle: Reuters

28.08.2014 Südkoreas MFG kaufte 136.000 Tonnen Mais
Taiwans MFG (Major Feedmill Group) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 136.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft (ausgenommen Osteuropa und der US Pacifik Nord-West-Küste). Gesucht wurden bis zu 280.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft zur Lieferung im Januar/Februar 2015. Quelle: Reuters
28.08.2014 Taiwans MFIG kaufte 60.000 Tonnen Mais in Brasilien
Taiwans MFIG (Maize Industry Procuremend Association) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 60.000 Tonnen Mais brasilianischer Herkunft.
Gesucht wurde Ware der Herkünfte Brasilien oder Südafrika zur Liefeurng im Oktober/November. Quelle: Reuters
28.08.2014 EU-Im- und Exporte für Mais und Weizen

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 653.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr (Juli-Juni) belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 3.8 Tonnen. Das meldet heute morgen das franzöische Institut FranceAgriMer.  

Darüber hinaus wurden Importlizenzen für 29.000 Tonnen Mais erteilt, so FranceAgriMer. Insgesamt belaufen sich die Maisimporte im aktuellen Vermarktungsjahr auf 1,9 Mio. Tonnen.

Alle o.g. Angaben wurden von der Europäischen Commission jedoch noch nicht bestätigt. Offizielle Ergebnisse werden heute Nachmittag veröffentlicht. Quelle: Reuters

27.08.2014 Südafrika / Mais- und Weizenernte
Südafrikas Maisernte 2014 könnte nach Schätzungen von Südafrikas CEC (Crop Estimate Comitee) aufgrund guter Wetterbedingungen um 2% auf 14,307 Mio. Tonnen (Vormonat: 14,017) steigen.
Vergangene Woche lag eine Reuters-Prognose bei 14,031 Mio. Tonnen.
Während die Prognose für Körnermais um 4,5% auf 6,61 Mio. Tonnen erhöht wurde, wurde die Prognose für Futtermais unverändert bei 7,697 Mio. Tonnen belassen.
Die Schätzung für den südafrikanischen Weizenanbau lautet über 468.000 Hektar bei einer erwarteten Erntemenge von 1,779 Mio. Tonnen (vorherige Schätzung: 1,87 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
27.08.2014 Taiwans MFIG schreibt Maistender aus
Taiwans MFIG hat eien Tender zum Kauf von (Körner)Mais brasilianischer oder südafrikanischer Herkunft ausgeschrieben.
60.000 Tonnen Mais brasilianischer Herkunft werden gesucht zur Lieferung zwischen dem 05.- 24 Oktober, weitere 50.000 Tonnen Mais südafrikanischer Herkunft werden gesucht zur Lieferung zwischen dem 19. Oktober und dem 7. November.
Die Angebotsfristen enden am 28. August. Quelle: Reuters

 

26.08.2014 Zustandsbericht US-Mais

 Quelle: Reuters

25.08.2014 EU-Mais- und Weizenerträge
Die Mais-Erträge in der Europäischen Union könnten aufgrund guter Erntebedingungen ca. 12 % über den Erträgen in 2013 liegen.

MARS-Prognosen (Monitoring of Agriculture with Remote Sensing) für die EU-28 liegen mit Erträgen von 7,53 Tonnen pro Hektar 11,8% über den Erträgen 2013 und 11,1% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Im vergangenen Monat lag die Prognose bei 7,23 Tonnen pro Hektar.

Die Prognose für die EU-28 Weizenernte erhöhte MARS auf 5,85 Tonnen pro Hektar, verglichen mit der Vormonatsschätzung von 5,8 Tonnen pro Hektar und 0,7% über dem 5-Jahres-Durchschnitt.

Starke Regenfälle führten allerdings in weiten Teilen Europas von Frankreich bis Süd-West Rumänien zu Behinderungen bei den Erntetätigkeiten und zu Qualitätsproblemen.
Die jüngsten Prognosen für die EU-Weizenernte liegen mit 143 - 144 Mio. Tonnen über dem Ergebnis aus 2013 (136 Mio. Tonnen).

Die EU-Rapsernte beliess MARS nahezu unverändert zum Vormontag bei 3,33 Tonnen pro Hektar und 7% über dem Vorjahresergebnis.

Hohe Temperaturen in der Ukraine haben zu großen Einbußen beim Mais geführt. Die Ertragsschätzungen von MARS liegen mit 5,67 Tonnen pro Hektar (Vormonat: 5,81) 11% niedriger als im Vorjahr jedoch 2% über dem 5-jahres-Durchschnitt.

Bei der Weizenernte in der Ukraine haben optimale Erntebedingungen zu Rekorderträgen geführt. Mit 3,74 Tonnen pro Hektar (Juli-Schätzung 3,47) liegen die Erträge mehr als 10% über dem Ergebnis 2013 (3,39 Tonnen pro Hektar) und 22% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Quelle: Reuters
25.08.2014 Kolumbien und Costa Rica kaufen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 120.000 Tonnen US-Mais an Kolumbien sowie 113.673 Tonnen US-Mais an Costa Rica zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters.

25.08.2014 Südafrika´s Maisbestände und Exporte

Südafrika´s Maisbestände lagen per Ende Juli bei 8,554 Mio. Tonnen (Ende Juni= 5,499 Mio. Tonnen). Davon fielen 4,888 Mio. Tonnen auf den Futtermais (White Maize) und 3,666 Mio. Tonnen auf den Körnermais (Yellow Maize). Per Ende Juli erreichten die Mais-Exporte 837.689 Tonnen. Quelle: Reuters

22.08.2014 Süd-Ost-Asien könnte auf europäischen Futterweizen umsteigen

Futtermittelimporteure in Süd-Ost-Asien erwarten von dem niedrigen Preisniveau in Europa und der Ukraine für Futterweizen eine Änderung des Kaufverhaltens. EU-Futterweizen mit 11 % Eiweiß könnte US-Mais mit 8% Protein aus den Futterrationen verdrängen. Sowohl Frankreich als auch die Ukraine haben während der Getreideernte unter zu viel Regen gelitten und nicht nur großen Mengen geerntet, sondern auch übermäßige Mengen an Futterqualitäten. Gegen über dem Vorjahr dürften in Europa in dieser Saison mit 75 Mio. Tonnen 13 Mio. Tonnen mehr Futterweizen verfügbar sein.
Steigen die Futtermischer aus Süd-Korea nur teilweise auf europäischen Futterweizen um, so hätte das einen starken Einfluss auf US-Mais-Verladungen. Mit 10 Mio. Tonnen Mais-Zukäufen im Jahr ist Süd-Korea der drittgrößte Mais-Importeur der Welt, was ca. 8 % des gesamten Welthandels ausmacht. (Reuters)

21.08.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 84.000 Tonnen Mais. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 1.846 Tonnen.

 Quelle: Reuters

 

21.08.2014 Pro-Farmers-Crop-Tour Ergebnisse in Illinois

Im Rahmen der "Pro Farmer Midwest Crop Tour" am Mittwoch wurden die durchschnittlichen Mais-Erträge im Bundesstaat Illinois auf 196,96 Bushel pro Acre geschätzt (Vorjahr: 170,48; 3-Jahres-Durchschnitt 149,36).

Beim Soja, bei dem nicht die Erträge pro Acre, sondern die Anzahl der Schoten auf einem 3 x 3 Fuß-Quardrat geschätzt wurden, lag das Ergebnis der Schätzung bei 1.299,17 Schoten (Vorjahr: 1.115,97, 3-Jahres-Durchschnitt: 1.085,35). Quelle: Reuters

21.08.2014 Pro-Farmers-Crop-Tour Ergebnisse in Iowa

Im Rahmen der "Pro Farmer Midwest Crop Tour" am Mittwoch wurden die durchschnittlichen Mais-Erträge im Bundesstaat Iowa auf 177,48 - 180,90 Bushel pro Acre geschätzt (Vorjahresschätzung: 160,12 - 175,65; 3-Jahres-Durchschnitt 146,77 - 170,72).

Beim Soja, bei dem nicht die Erträge pro Acre, sondern die Anzahl der Schoten auf einem 3 x 3 Fuß-Quardrat geschätzt wurden, lag das Ergebnis der Schätzung bei 1.091,34 - 1.224,96 Schoten (Vorjahr: 802,98 - 1.101,49, 3-Jahres-Durchschnitt: 962,06 - 1091,22). Quelle: Reuters

20.08.2014 Pro-Farmers-Crop-Tour Ergebnisse in Indiana

Im Rahmen der "Pro Farmer Midwest Crop Tour" am Dienstag wurden die durchschnittlichen Mais-Erträge im Bundesstaat Indiana auf 185,03 Bushel pro Acre geschätzt (Vorjahr: 167,36; 3-Jahres-Durchschnitt 141,24).

Beim Soja, bei dem nicht die Erträge pro Acre, sondern die Anzahl der Schoten auf einem 3 x 3 Fuß-Quardrat geschätzt wurden, lag das Ergebnis der Schätzung bei 1.220,79 Schoten (Vorjahr: 1.185,14, 3-Jahres-Durchschnitt: 1.118,65). Quelle: Reuters

20.08.2014 Pro-Farmers-Crop Tour Ergebnisse in Nebraska

Im Rahmen der "Pro Farmer Midwest Crop Tour" am Dienstag wurden die durchschnittlichen Mais-Erträge im Bundesstaat Nebraska auf 163,77 Bushel pro Acre geschätzt (Vorjahr: 154,963; 3-Jahres-Durchschnitt 146,81).

Beim Soja, bei dem nicht die Erträge pro Acre, sondern die Anzahl der Schoten auf einem 3 x 3 Fuß-Quardrat geschätzt wurden, lag das Ergebnis der Schätzung bei 1.103,26 Schoten (Vorjahr: 1.138,94, 3-Jahres-Durchschnitt: 1.106,62). Quelle: Reuters

20.08.2014 US-Mais am Weltmarkt unverkäuflich

Die Washington Post fragt sich in seiner Ausgabe vom 14.August, warum US-Mais am Weltmarkt unverkäuflich ist und kommt zum Schluss, dass genveränderter Mais in der EU, China und Australien geächtet wird. In den USA gibt es im Gegensatz zu den großen Importeuren der Welt keine Auszeichnungspflicht für genetisch veränderte Organismen in Lebensmitteln. (Reuters)

19.08.2014 Zustandsbericht US-Mais

 Quelle: Reuters

14.08.2014 Zollfreie Getreideeinfuhren aus der Ukraine

Die EU vergibt an die Ukraine Importlizenzen zur zollfreien Einfuhr von 239.940 Tonnen Weizen. Insgesamt belaufen sich jetzt die zollfreien Weizenlieferungen auf 950.000 Tonnen bis Ende Oktober. Nach der Wiedereinführung von Importzöllen für Mais im Juli vergab die EU zudem eine zollfreie Importquote von 400.000 Tonnen Mais. Reuters

14.08.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 164.000 Tonnen Mais. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 1.762.000 Tonnen.

14.08.2014 Israel kauft Futterweizen und Mais

Eine private israelische Käufergruppe hat in dieser Woche 25.000 Tonnen Futterweizen und 40.000 Tonnen Mais per Tender gekauft. Der Futterweizen wurde für 206,50 $ pro Tonne C & F gekauft und der Mais für 194,50 $ pro Tonne C & F. Der Tender umfasste ursprünglich 25.000 Tonnen Futterweizen und 120.000 Tonnen Mais. Die Herkunft des Getreides war optional. Man vermutet, dass die Ware wahrscheinlich aus dem Schwarzmeer-Raum kommt. Quelle Reuters

13.08.2014 2 Chargen US-Mais an Mexico und unbekannte Empfänger

Das US Landwirtschaftministerium meldet heute zwei Verkäufe Mais über 100.000 Tonnen: Mexico kaufte von privaten US Exporteuren 107.600 Tonnen und130.000 Tonnen US-Mais gehen an eine unbekannte Destination. Reuters

13.08.2014 Trockenheit in China hat geringen Einfluss auf Versorgungslage

Eine der schwersten Trockenheit seit Jahrzehnten in Zentral-China wird nach Experten Meinung nur einen begrenzten Einfluss auf die Maisernte des Landes haben. China ist ist im Ranking der weltweit bedeutendsten Maiseinkäufer auf Platz 2 und hat damit maßgeblichen Einfluss auf die weltweiten Getreidepreise. Nach vier guten Ernten sind die Vorräte im Land der Mitte hoch und die Importe konnten deshalb bereits um 10 % reduziert werden. Trotz der Trockenheit in Henan bleibt der chinesische Markt überversorgt. Reuters

12.08.2014 Analystenschätzungen im Vorfeld zum USDA-Report

Welt-Endbestände 2013/14 und 2014/15

US Weizenproduktion 2014 in Mrd. Bushel

US Mais- und Sojaproduktion (Mrd. Bushel und Erträge (Bushel pro Acre)

12.08.2014 Update: Französische Getreideernte - Schätzung des Landwirtschaftsministeriums

Das Landwirtschaftministerium in Paris gab heute eine weitere Einschätzung über die französische Getreideernte bekannt. Danach werden 37,3 Mio. Tonnen Weizen geerntet (Vj.36,5 Mio. Tonnen = +1,2%). Die Maisernte 2014 wird jetzt auf 15,1 Mio. Tonnen geschätzt (+2,5 % zum Vj.). Die Rapssaat-Produktion wird mit 5,5 Mio. Tonnen (26,6% zum Vj.) angegeben. Außerdem wurden 11,65 Mio. Tonnen Gerste geerntet (Vj.11,3 Mio. to =+12,9%). Reuters

11.08.2014 US-Exporte der zurückliegenden Woche

Die USA exportierten in der zurückliegenden Woche 99.910 Tonnen Sojabohnen, 526.997 Tonnen Weizen und 905.137 Tonnen Mais. Reuters

11.08.2014 Israel sucht 120.000 Tonnen Mais und 25.000 Tonnen Futterweizen

Israelische Einkäufer suchen 120.000 Tonnen Mais (3x40.000 Tonnen) und 25.000 Tonnen Futterweizen jeglicher Herkunft per Tender. Die Ausschreibung endet am Dienstag, den 12.August. Lieferzeitraum ist der 01.Oktober bis 10.Dezember. (Quelle: Reuters)

08.08.2014 Südkorea kauft 55.000 Tonnen Mais

Die Korea-Feed Association (KFA) hat 55.000 Tonnen Mais per Tender gekauft. Die Ausschreibung galt für eine Menge von bis zu 60.000 Tonnen und endete am Freitag. Verkäufer ist das Handelshaus Bunge zu einem Preis von 223,67 $ pro Tonne C & F einschließlich einem Aufpreis für die Entladung im Hafen. Die KFA hatte Mais jeglicher Herkunft gesucht, ausgenommen China. Quelle Reuters

07.08.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 490.000 Tonnen Mais. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 1.598.000 Tonnen.

07.08.2014 Ernteschätzung Brasilien

Das brasilianische Agrarministerium CONAB schätzt die Maisernte 2013/14 auf 78,55 Millionen Tonnen. Das ist ein leicht höherer Wert gegenüber der Schätzung im Vormonat. Außerdem erwartet man in 2014 eine Weizenernte in Höhe von 7,50 Millionen Tonnen (Vormonat 7,40 Mio t). Man wird darüber hinaus etwa 5,5 Millionen Tonnen Weizen importieren.
CONAB senkte seine Prognose der brasilianischen Sojabohnenernte 2013/14 auf 85,66 Mio. Tonnen (Vormonat: 86,27 Mio. Tonnen). Damit liegt der Ertrag um 3,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Der Grund waren anhaltende Regenfälle während der Ernte und ein starker Schädlingsbefall. Die höhere Erntemenge wurde nur aufgrund einer ausgeweiteten Anbaufläche erzielt.
Brasiliens Exporte aus der Ernte 2013/14 sollen sich auf 21 Mio Tonnen Mais und 46,6 Mio Tonnen Sojabohnen belaufen. Quelle: Reuters

07.08.2014 Süd-Korea kauft 110.000 Tonnen Mais

In einem Tenderverfahren hat heute die Südkoreanische MFG 110.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft erworben. (Quelle: Reuters)

07.08.2014 Brasilien würde Hühnerfleisch-Exporte nach Russland gerne steigern

Der brasilianische Präsident des Fleischverbands (ABPA) teilte gestern mit, dass man in der Lage wäre, 150.000 Tonnen mehr Hühnerfleisch als bisher nach Russland zu liefern; im letzten Jahr lieferte man 300.000 Tonnen. Schweinefleisch-Exporte ließen sich hingegen kaum steigern.
Der gestern angeordnete Importbann für Lebensmittel wird die Hühnerhalter der USA besonders stark treffen. Eine Begrenzung der Mastkapazitäten hätte einen unmittelbaren Einfluss auf den Bedarf an Mischfutter und dort insbesondere Mais.
Nach Mexiko ist Russland der zweitgrößte Hühnerfleisch-Kunde für die USA.

Das größte ABPA-Mitglied betreibt Hühnermastanlagen in Brasilien und in den USA.

06.08.2014 Brasilien bestätigt Subventionen für Mais

Die brasilianische Regierung will mit 500 Mio. Real (163,3 Mio. Euro) ihre Maisbauern erneut subventionieren, war heute aus Regierungskreisen in Brasilia zu hören. In sogenannten Pepro-Auktionen wird den Bauern oder Genossenschaften in dieser Vermarktungssaison erstmals im August die Differenz zwischen dem von der Regierung festgelegten Mindestpreis und dem Preis am freien Markt erstattet. Mit der freigegebenen Subvention von 500. Mio. Real könnte man 7 bis 10 Mio. Tonnen Mais handeln. Die Maispreise waren auf ein 4-Jahres-Tief gesunken, nachdem regionale und internationale Ernten reichlich ausfallen. In 2013 beantragten Landwirte Pepro Zahlungen für 8,86 Mio. Tonnen Mais und erhielten insgesamt 449 Mio. Real als Subvention. Quelle: Reuters

05.08.2014 Informa erhöht Schätzung für US-Getreide

Informa Economics erhöht seine Schätzung für die 2014er US-Maisernte auf 13.988 Mrd. Bushels (Vormonat: 13.731 Mrd. Bushels). Der Ertrag pro acre wird jetzt bei durchschnittlich 168 Bushels gesehen (Vormonat: 165 Bushel/acre)

Die US-Sojabohnenproduktion wird unverändert zum Vormonat bei 3.700 Mrd. Bushel und einem acre-Ertrag von 44,5 Bushel gesehen.

Die US-Weizenernte wird nun auf 1.986 Mrd. Bushels gesehen. Vormonat: 1.960 Mrd. Bushels.

Russlands Weizenernte wird von Informa heute auf 56 Mio. Tonnen, also 3,5 Mio. Tonnen mehr als im Vormonat, eingeschätzt. (Quelle: Reuters)

05.08.2014 Trockenheit und Hitze in der Ukraine mindert den Maisertrag

Trockenes und heißes Wetter in den kommenden 20 Tagen könnte die Ukrainische Maisernte signifikant reduzieren. Das wurde heute aus dem ukrainischen Landwirtschaftsministerium gemeldet. Das Wachstum und die Entwicklung der Maispflanzen würde drastischen Schaden nehmen.

Die Ukraine gehört zu den großen Maisexporteuren der Welt. Bisher plant man eine Ernte von 29 bis 30 Mio. Tonnen gegenüber 31 Mio. Tonnen im Vorjahr. (Quelle: Reuters)

31.07.2014 Ukraine exportiert 2,03 Mio Tonnen Getreide

Der Getreideexport der Ukraine stieg im Juli, dem ersten Monat der Saison 2014/15 auf 2,03 Mio Tonnen. Laut einer Erklärung des Landwirtschaftsministeriums beinhalten die Exporte 824.000 Tonnen Weizen, 900.000 Tonnen Gerste und 288.000 Tonnen Mais. Quelle Reuters

31.07.2014 EU Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 217.000 Tonnen Mais. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 1.108.000 Tonnen.

29.07.2014 Kolumbien kauft 147.000 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden für das Wirtschaftsjahr 2014/15 den Verkauf 147.000 Tonnen US-Mais an Kolumbien und von 135.000 Tonnen Sojaöl an eine unbekannte Destination. Quelle Reuters

29.07.2014 Taiwan´s MFIG kaufte 50.000 Tonnen Mais
Taiwan´s Maize Industry Procurement Association (MFIG) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 50.000 Tonnen Mais südafrikanischer Herkunft. 
Verkäufer war Glencore. Die Lieferung soll zwischen dem 19. September und dem 8. Oktober erfolgen.
48.000 Tonnen wurden mit einer Prämie von 206,50 Cent pro Bushel c&f auf den CBoT Dezember-Mais Kontrakt gekauft. Für weitere 2.000 Tonnen wurde ein Preis von 229,87 $ pro Tonne c&f gezahlt. Quelle: Reuters
29.07.2014 Ukraine / Getreideernte und Exporte 2014/15
Das ukrainische Agrarberatungsinstitut UkrAgroConsult erhöhte seine Prognose der dortigen Getreideernte aufgrund höherer Ertragsschätzungen um rund 4% auf 57,4 Mio. Tonnen. 
Bei der Weizenernte geht man derzeit von 21 Mio. Tonnen aus (vorher 20,5). Die Maisernte prognostiziert UkrAgroConsult auf 27 Mio. Tonnen (vorher 25,5 Mio. Tonnen).
Erhöht wurde darüber hinaus die Schätzung der Getreideexporte in der Saison 2014/15 von 29,7 Mio. Tonnen auf nun 31,7 Mio. Tonnen (+6,8%). Quelle: Reuters

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