Matif: Mais Januar 2015

30.01.2015 Safras & Mercado Prognose zu Brasiliens Soja- und Maisernte
Das brasilianische Analystenhaus Safras & Mercado reduzierte seine Prognose der brasilianischen Sojaernte auf 95 Mio. Tonnen (Dezember-Prognose: 95,9 Mio. Tonnen).
Die Prognose der brasilianischen Maisernte wurde ebenfalls redzuziert von 75,5 Mio. Tonnen im Dezember auf nun 74,7 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
30.01.2015 Chartanalyse Mais
Die Märzfälligkeit des Matif-Maiskontraktes bewegt sich seit Jahresanfang in einem Abwärtstrendkanal in Richtung 150 Euro. Dabei wurden mehrere Unterstützungslinien durchbrochen. Sollte nun auch die 150er-Marke unterschritten werden, könnte dies massive technische Verkäufe auslösen. Eine leichte Unterstützung befindet sich dann bei 145 Euro. Denkbar ist aber auch eine Kursbewegung in die Nähe der Tiefstände von September 14. Sollte die 150 Euro-Marke halten, wäre das nächste Kursziel zunächst die obere Trendlinie bei 155 Euro. Ein größerer Widerstand befindet sich im Bereich von 158 bis 160 Euro.
29.01.2015 EU Im- und Exportlizenzen für Mais
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 76.000 Tonnen Mais und Exportlizenzen für 89.000 Tonnen Mais . Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 5,217 Mio. Tonnen (Vorjahr: 7,073 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,664 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,110 Mio. Tonnen).
29.01.2015 Chinas Maisbestände steigen deutlich

Chinas staatliche Maisvorräte werden in diesem Jahr wohl ein neues Rekordniveau erreichen. Deshalb will Peking jetzt den Export durch Zollvergünstigungen stimulieren, so eine offizielle Regierungsmitteilung von gestern.
Pekings Subventionspolitik hat die Produktion von Mais stimuliert sodass die Lagerhäuser überlaufen. Nun sollen Exporte durch Steuerrabatte für Maisstärke und andere Maisprodukte, wie Monosodium Glutamat belebt werden. Ob das gelingt, wird aber von dem chinesischen Stärkeverband in Frage gestellt. Die Hersteller seien nicht auf Exporte eingestellt und hätten zudem in den zurückliegenden Jahren Verluste geschrieben.
Chinas Eigenbedarf an Mais und Maisprodukten fiel in 2013/14 zum zweiten Mal in Folge, da die Verbraucher auf billigere Substitute wie Distiller´s Dried Grains (DDGs) zurückgreifen. In China erzeugter Mais ist am Weltmarkt nicht konkurrenzfähig, da die staatlich festgelegten Preise 40 % über dem Weltmarktniveau liegen. Im Jahre 2008 wurden diese Subventionspreise festgesetzt, um die ländliche Bevölkerung zu unterstützen.
Der Rabatt würde die Stärkepreise um ungefähr $50/Tonne auf $450/Tonne senken, das ist aber immer noch mehr als die $410-$415/Tonne für Maniokstärke die für $380-$400/Tonne angeboten wird oder indische Maisstärke, so der Verband.
Die Maisverarbeitende Industrie Chinas hatte in 2014 einen Rohstoffverbrauch von52 Mio. Tonnen, das sind 2 Mio. Tonnen mehr als im Jahr zuvor. Die Verarbeitungskapazität beträgt aber 80 Mio. Tonnen im Jahr. Chinas Export von Maisstärke fiel in 2014 um 41,8 % gegenüber dem Vorjahr auf 56.400 Tonnen. Das sind deutlich weniger Exporte als im 2008 als noch 450.000 Tonnen Maisstärke ins Ausland verkauft werden konnten.
Peking war in 2014 gezwungen, die staatlichen Maisreserven um 60 Mio. Tonnen auf 120 Mio. Tonnen zu erhöhen. Die Zahlen stammen vom China National Grain and Oils Information Center (CNGOIC) Die Menge entspricht einem Eigenbedarf von acht Monaten und ist größer als bisher von privaten Schätzern erwartet. Die staatlichen Lagerhäuser haben im laufenden Vermarktungsjahr fast 40 Mio. Tonnen Mais erfasst.
Die Importe von DDGs werden mit 5,4 Mio. Tonnen ähnlich hoch liegen, wie im letzten Jahr. Der Import von Sorgum wird auf sechs Mio. Tonnen geschätzt, gegenüber 4,2 Mio. Tonnen im Vorjahr. Quelle: Reuters

29.01.2015 Biotechnologie in der Pflanzenzüchtung umstritten

In den weltweit führenden Agrarnationen USA und Brasilien haben die Farmer im letzten Jahr den Anbau biotechnisch erzeugter Pflanzen schneller ausgeweitet, als in anderen Teilen der Welt. Das geht aus einem Report des International Service for the Acquisition of Agri-biotech Application (ISAAA) hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.
In den USA wurden danach auf 73,1 Mio. Hektar 4,3 % mehr biotechnisch veränderte Pflanzen angebaut, in Brasilien lag die Steigerungsrate sogar bei 4,7 % auf insgesamt 42,2 Mio. Hektar. In erster Linie handelt es sich dort um den Anbau von genetisch veränderten Mais oder Sojabohnen. Weltweit stieg der Einsatz dieser Züchtungen um 3,6 % auf einen neuen Rekordwert von 181,5 Mio. Hektar. Der ISAAA bewirbt die Biotechnologie für den Einsatz in der Landwirtschaft.
Kritiker werfen der ISAAA vor, dass die Veröffentlichung der Zahlen zum Ziel habe, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie hoch die Akzeptanz von genetisch veränderten Organismen ist. Sie warnen davor, dass Biotechnologie den Einsatz von Pestiziden erhöht und zu Umweltschäden führt.

29.01.2015 Südkorea´s KOCOPIA kaufte 55.000 Tonnen Mais

Südkorea´s KOCOPIA kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 55.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Der Preis lag bei $201,95/Tonne zzgl. einer Gebühr für die Verladung an einem weiteren Hafen. Verkäufer war Händlern zufolge Bunge. Mögliche Herkünfte sind die Vereinigten Staaten, Südamerika und die Schwarzmeer-Region. Die Ankunft der Lieferung wurde auf den 25. Mai terminiert. Quelle: Reuters

29.01.2015 Getreidemail vom 29.01.2015

Technische Verkäufe, die weltweit gute Versorgungslage mit Weizen, Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie Aussichten auf Regenfälle in einigen US-Weizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen.
Jordanien kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Hartweizen (wahrscheinlich rumänischer Herkunft) zum Preis von $249,75/Tonne c&f zur Versendung in der ersten Julihälfte.
Taiwans Flour Millers' Association hat einen Tender zum Kauf von 86.280 Tonnen US-Weizen ausgeschrieben. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 8.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen erneut schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse mussten auf allen Terminen kräftige Abschläge hinnehmen. Druck entstand darüber hinaus aufgrund des festeren Euros zum US-Dollar.

28.01.2015 Wichtige Wasserstraße in Brasilien für Schiffstransporte immer noch gesperrt

In Brasilien bleibt eine zentrale Wasserstraße wegen Niedrigwassers gesperrt. Der Tiete-Parana Kanal ist seit Mai geschlossen und selbst im regenreichsten Monat Januar sind nicht genügend Niederschläge gefallen, dass es für den Transport von losen Schüttgütern wie Sojabohnen, deren Exportsaison begonnen hat, für eine Wiedereröffnung ausreicht.
Die Schließung im Mai 2014 zeigt, welchen Einfluss die Klimaveränderung für die Region hat, die für 60 % aller brasilianischen Agrarprodukte steht. Außerdem ist der Strom mit seinen Reservoirs für die Energieversorgung des Landes wichtig. Es ist bereits zur Einschränkung der Stromversorgung gekommen.
Die Behörden sind jetzt in der unbehaglichen Situation, sich zwischen Energieproduktion und den Schiffstransporten zu entscheiden. Beides ist für die Handelsbilanz des wirtschaftlich angeschlagenen Landes von großer Bedeutung. Die Bezirksregierung wartet nun auf die Genehmigung einer staatlichen Agentur für die Öffnung dreier Staudämme, um den Wasserstand anzuheben.
Die Wasserstände im Südosten Brasiliens sind die niedrigsten seit Januar 2000 als das derzeit genutzte Stromversorgungsnetzt installiert wurde. Brasilien versorgt sich seither zu einem Drittel bis Dreiviertel mit Strom aus Wasserkraftwerken. Als am Ende der letzten Vermarktungszeit für Sojabohnen die Wasserstraße geschlossen wurde, stiegen die Frachtraten um 10 bis 12 %. Brasilien war in 2014 der größte Sojabohnenexporteur der Welt.
Der Tiede-Parana Kanal transportiert im Jahr acht Mio. Tonnen Güter, davon 2,5 Mio. Tonnen Sojabohnen, Mais und andere Sojabohnenerzeugnisse. Das Meiste kommt aus Mato Grosso und Goias im Zentrum Brasiliens. Aus dem Hafen von Paranagua ist am letzten Freitag das erste Schiff mit Sojabohnen aus der diesjährigen Ernte verladen worden.

28.01.2015 Rohölschwäche beeinträchtigt Maisnachfrage

Die Mais-Notierungen am CBoT befinden sich seit einer Woche in einem Abwärtstrend. Der Preisdruck wird durch eine schwache Nachfrage der Ethanol Industrie begründet, die unter dem schwachen Rohölpreis leidet. Deren Preisverfall hat inzwischen ein Ausmaß angenommen, dass es nicht mehr wirtschaftlich ist, Ethanol einzusetzen, resümiert die National Australia Bank. Die Notierungen für Rohöl haben sich durch eine schwache Nachfrage sowie einer Angebotsüberflutung halbiert. Das reduziert die Attraktivität von erneuerbaren Energien aus Getreide und Pflanzenölen.

28.01.2015 Getreidemail vom 28.01.2015

Technische Verkäufe, die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen sowie Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den fünften Tag in Folge mit leichten Verlusten schließen.
Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen nahezu unverändert. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hat sich mit Getreidehändlern des Landes auf eine Begrenzung der Weizenexporte geeinigt. Danach sollen bis Juni noch maximal 1,2 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden. Darin enthalten sind 900.000 Tonnen die bis zum Ende des ersten Quartals verschifft werden dürfen.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse minimal schwächer.
Die negativen Vorgaben aus Übersee sowie der Anstieg des Euros zum US-Dollar führten auch bei den Weizenfutures an der Euronext in Paris auf allen Fälligkeiten zu Kursverlusten.

27.01.2015 Ukraine / Getreideexporte per 5. Februar

Die Getreideexporte der Ukraine im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Juli 14 - 30. Juni 15) lagen per 5. Februar bei 21,9 Mio. Tonnen (nahezu unverändert zum Vermarktungsjahr 2013/14), so das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Exporte setzen sich zusammen aus:
8,7 Mio. Tonnen Weizen
3,8 Mio. Tonnen Gerste
9,2 Mio. Tonnen Mais
Das Ergebnis der ukrainischen Getreideernte 2014 lag bei 63,8 Mio. Tonnen. 

Das ukrainische Landwirtschaftsministerium einigte sich im vergangenen Monat mit Getreidehändlern der Ukraine auf eine Begrenzung der Exporte für Mahlweizen. Danach sollen bis Juni noch maximal 1,2 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden. Darin enthalten sind 900.000 Tonnen die bis zum Ende des ersten Quartals verschifft werden dürfen. Exporte für Futterweizen (Januar - Juni) dürfen die Schwelle von 3,4 Mio. Tonnen nicht überschreiten. Beim Mais liegt die Grenze bei 13,2 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

26.01.2015 Ukraine / Getreideexporte per 26. Januar
Die Getreideexporte der Ukraine im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Juli 14 - 30. Juni 15) lagen per 26. Januar bei 21,2 Mio. Tonnen (+ 1,4% zum Vermarktungsjahr 2013/14), so das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Exporte setzen sich zusammen aus:
8,6 Mio. Tonnen Weizen
3,8 Mio. Tonnen Gerste
8,6 Mio. Tonnen Mais
Das Ergebnis der ukrainischen Getreideernte 2014 lag bei 63,8 Mio. Tonnen. In der Vermarktungsperiode 2014/15 werden nach Angaben des Landwirtschaftsministers Oleksiy Pavlenko wahrscheinlich 33 Mio. Tonnen Getreide exportiert. (Saison 2013/14: 32,8 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
26.01.2015 Südafrika / Maisbestände per Ende Dezember

Das South African Grain Information Center (SAGIS) meldet heute Morgen, dass die Maisbestände Ende Dezember auf 4,835 Mio. Tonnen gesunken sind. Ende November wurden die Bestände noch mit 5,655 Mio. Tonnen angegeben.
Der Bestand setzt sich zusammen aus 2,965 Mio. Tonnen "White Maize" und 1,869 Mio. Tonnen "Yellow Maize". Bisher wurden 1,853 Mio. Tonnen Mais aus der letzten Ernte exportiert.
Quelle: Reuters

26.01.2015 Trotz politischer Großwetterlage: Iran und Russland kaufen in den USA

Politische Spannungen zwischen dem Iran und Russland stellen offensichtlich keine unüberwindlichen Hürden mehr für den Getreidehandel mit den USA dar. Exportzahlen des USDA hatten am Freitag 66.000 Tonnen Mais-Exporte, die ersten Lieferungen seit drei Jahren, an den Iran sowie 83.200 Tonnen Sojabohnen an Russland ausgewiesen. Das darf nicht als den Beginn eines Trends gewertet werden, so das US-Brokerhaus Jeffries Bache, vielmehr ist es ein Zeichen dafür, dass die üblichen Lieferketten nicht gut funktionieren. Die Feindschaft zwischen dem Iran und den USA geht zurück auf das Jahr 1979, als die islamische Revolution die Monarchie beendete.
Im November waren von den USA geleitete Verhandlungen zum Iranischen Nuklearprogramm gescheitert. Die laufende Verhandlungsrunde endet nun am 30. Juni 2015. Bereits im letzten Sommer haben europäische Händler von einer vorsichtigen Öffnung des Bankensektors zu dem islamischen Land profitiert. Dem Iran war es aber zu keiner Zeit verwehrt, im Westen Lebensmittel zu kaufen.
In der vergangenen Woche hat Russland, wegen der Ukrainekrise ebenfalls im Streit mit den USA und vielen anderen westlichen Ländern, 83.200 Tonnen Sojabohnen aus den USA gekauft. In den Monaten zuvor stand Russland auch schon auf der Liste der Empfängerländer. Russlands letzte Sojabohnenernte litt unter massiven Regenfällen. Quelle Reuters

26.01.2015 Südkoreas KFA kaufte 110.000 Tonnen Mais
Südkoeras Feed Association (KFA) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 110.000 Tonnen Mais. Mögliche Herkünfte: Vereinigte Staaten, Südamerika oder Osteuropa.
50.000 Tonnen wurden zum Preis von $207,60/Tonne c&f zzgl. 1,00 Euro/Tonne zur Entladung an einem weiteren Hafen gekauft. Lieferung: 10. Juli
Weitere 60.000 Tonnen wurden zum Preis von $208,89/Tonne c&f zzgl. 1,50 Euro/Tonne zur Entladung an einem weiteren Hafen gekauft. Lieferung: 30. Juli
Quelle: Reuters

 

26.01.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 20.01.2015 (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten ihre Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 13.01. - 20.01. um 7.706 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 4.186 Kontrakte. Mit 2.462 Netto-Short-Positionen ist mittlerweile eine geringe Mehrheit der institutionellen Anleger per 20.01. bearisch gestimmt. Um 7.593 Kontrakte wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen beim Mais reduziert. Per 20.01. hielten institutionelle Anleger 197.018 Netto-Long-Positionen. Bei den Sojabohnen kehrten die Fondsgesellschaften ihren Bestand an Netto-Long-Positionen von 14.520 Lots auf 7.539 Netto-Short-Positionen um.
23.01.2015 Brasilien: Ethanol-Beimischquote soll erhöht werden

Brasilien will die Beimischung von Ethanol zum Benzin von 25 % auf maximal 27,5 % erhöhen. Das teilte gestern die neue Landwirtschaftsministerin Katia Abreu der ausländischen Presse mit. Damit soll die kränkelnde Zuckerindustrie des Landes gestützt werden. Die Regierung wird dafür im Februar eine Ankündigung veröffentlichen sodass die Maßnahme dann 90 Tage später in Kraft treten kann. Zuvor wird die Autoindustrie dazu gehört, ob der aus Zucker hergestellte Zusatz die Motorenleistung einschränkt.
Diese Maßnahme kommt drei Tage nach der Ankündigung für die Wiedereinführung einer Benzin- und Dieselsteuer zum 1.Februar, von der man sich eine bessere Wettbewerbssituation für Ethanol verspricht. Auch das ist eine Maßnahme, die die Zuckerindustrie stützt. Die Ministerin will aber noch weitere Schritte folgen lassen. Das sind bisher nur zwei von vielen Versprechen, die die Investoren beschwichtigen sollen, die in Südamerikas größter Volkswirtschaft investiert haben. Das Wirtschaftswachstum stagniert seit Jahren. Sie will beispielsweise gegen den Willen des Zuckerindustrieverbandes CNA den Landerwerb von ausländischen Investoren erleichtern.
Ein Gesetzesvorschlag im Kongress zur Einführung von Exportzöllen auf Sojabohnen lehnt die Regierung von Dilma Rousseff ab. Die Regierungschefin will im März mit ihrer Landwirtschaftsministerin nach China und Moskau reisen, um Zollsenkungen für Kaffeeimporte zu verhandeln und die Bedenken gegen genetische veränderte Organismen z.B. im Mais zu zerstreuen. Das hatte Brasiliens Maisausfuhren in den letzten Jahren begrenzt. Außerdem sollen Sicherheitsbedenken gegen andere Lebensmittel ausgeräumt werden. Russland, derzeit der wichtigste Käufer für brasilianisches Rindfleisch, soll dazu animiert werden, noch mehr Sojabohnen und andere Güter aus Brasilien zu kaufen.
Das ehrgeizige Engagement von Rousseff für den Landwirtschaftssektor verärgert den linken Flügel in der Regierung und die Umweltschützer. Quelle Reuters

23.01.2015 Einbruch chinesischer Maisimporte erwartet

China, der zweitgrößte Maiskonsument der Welt, importierte in 2014 2,6 Mio. Tonnen dieses Getreides. Das sind 20,4 % weniger als im Jahr zuvor. Pekings Zurückweisungen von genetisch verändertem Mais (GMO) hatten diesen Rückgang verursacht, wie eine heute vorgelegte Zollstatistik belegt.
Danach stiegen Importe aus der Ukraine sprunghaft an, nämlich um 785 % gegenüber 2013 auf ungefähr 1 Mio. Tonnen. Damit avancierte die Ukraine nach den USA zum zweitwichtigsten Maisexporteur der Welt. Im Dezember importierte China 607.201 Tonnen Mais, ein Minus von 26 % zum Vorjahr. Davon kam die Hälfte aus der Ukraine, das allerdings Probleme hatte, seinen Lieferverpflichtungen aus Oktober zu erfüllen.
Im Dezember hat China dann das genetisch veränderte Syngenta-Saatgut MIR 162 zum Import freigegeben, wegen dem zuvor im Jahr insgesamt 1,2 Mio. Tonnen US-Mais zurückgewiesen wurden.
Marktkenner erwarten in diesem Jahr einen Einbruch chinesischer Mais Importe, hauptsächlich weil Peking mit seinen Importquoten restriktiver umgeht und beabsichtigt, die sehr hohen Interventions-Lagerbestände abzubauen. Auch der Import des Mais-Nebenprodukts Distillers Dried Grain (DDG´s) fiel im gesamten Jahr 2014 um 95 % aufgrund der fehlenden Importzulassung für GMOs.

22.01.2015 Brasilien / Prognose der Mais- und Sojaernte 2014/15
Brasiliens Agroconsult prognostiziert für die Sojaernte 2014/15 ein Ergebnis in Höhe von 93,93 Mio. Tonnen (Dezember-Prognose: 94,8 Mio. Tonnen).
Für die brasilianische Maisernte prognostiziert das Unternehmen ein Ergebnis in Höhe von 79,98 Mio. Tonnen. Dabei entfallen 29,96 Mio. Tonnen auf die erste Ernte und 50,02 Mio. Tonnen auf die zweite Ernte. Quelle: Reuters
22.01.2015 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 138.000 Tonnen Mais und Exportlizenzen für 79.000 Tonnen Mais . Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 5,141 Mio. Tonnen (Vorjahr: 6,715 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,575 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,090 Mio. Tonnen).

22.01.2015 IGC belässt Prognose der Welt-Weizenernte 2014/15 unverändert

Das IGC (INTERNATIONAL GRAINS COUNCIL) hat seine Prognose der Welt-Weizenernte 2014/15 unverändert auf dem Rekordniveau von 717 Mio. Tonnen belassen. Die Prognose der Welt-Maisernte erhöhte das IGC um 10 Mio. Tonnen auf 992 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

21.01.2015 Indonesien in vier Jahren Selbstversorger?

Der indonesische Landwirtschaftsminister Amran Sulaiman berichtete heute dem Parlament in Jarkarta über die Versorgungslage mit Lebensmitteln. Gegenüber dem Vorjahr ist die Produktion von Reis, Kakao, Mais und Sojabohnen deutlich gesteigert worden. Der seit Oktober 2014 amtierende Staatspräsident Joko Widodo möchte, dass das Land bis 2019 in den Bereichen Zucker, Reis und Mais zum Selbstversorger wird. Quelle Reuters

Indonesien: Produktion und Verbrauch Getreide und Ölssaten

21.01.2015 Russland exportierte in der ersten Januarhälfte 588.000 Tonnen Getreide
Russlands Getreideexporte summierten sich in der ersten Januarhälfte nach Angaben des russischen Landwirtschaftsministeriums unter Berufung auf vorläufige Daten des Föderalen Zolldienstes (FCS) auf 588.000 Tonnen. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
495.000 Tonnen Weizen 
10.000 Tonnen Gerste
72.000 Tonnen Mais
10.000 Tonnen weitere Getreidesorten.
Das russische Landwirtschaftsministerium teile am 19.01. mit, dass man im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Juli - 30. Juni) Weizen in einer Größenordnung von insgesamt 18,5 Mio. Tonnen exportieren kann, ohne dabei den inländischen Markt zu schaden. Bisher wurden 16,85 Mio. Tonnen Weizen exportiert.
Gestern verlautbarte ein hoher russischer Regierungsbeamter, dass man auch ein generelles Getreideexportverbot nicht ausschließt, sollten sich die gegenwärtigen Handelsbeschränkungen nicht, wie erhofft, positiv auf die russische Wirtschaft auswirken.
Um die Weizenexporte zu beschränken, entschied die russische Regierung Ende Dezember, ab dem 1. Februar bis Mitte 2015 Exportzölle in Höhe von mindestens 35 € pro Tonne zu erheben. Quelle: Reuters
21.01.2015 Euronext will diversifizieren

Der europäische Börsenbetreiber Euronext will nach der Einführung seiner überarbeiteten Milch-Futures weitere Rohstoffe wie Zucker, Biodiesel und Metalle Finanzderivate anbieten. Das sagte Nick Kennedy, Leiter der Entwicklungsabteilung der Gemeinschaftsbörse, gestern in einer Pressekonferenz.
Die Euronext-Gruppe, zu der auch die Pariser Matif gehört, ist bereits jahrelang mit seinen Terminkontrakten auf Weizen, Raps und Mais erfolgreich. Nach der Abspaltung von der Intercontinental-Exchange (ICE) im letzten Jahr ist man jetzt auf der Suche nach weiteren Betätigungsfeldern. Inzwischen hat man ein Kompetenzteam für die Bereiche Pflanzenöle, Biodiesel und Metalle rekrutiert, um den Diversifierungsprozess der Börse voranzutreiben. Der EU-Zuckermarkt wird mit dem Wegfall des Quotensystems im Jahr 2017 liberalisiert und bietet insofern ein interessantes Betätigungsfeld.
Für dieses Jahr hat aber die Wiedereinführung des Milchmarktes obere Priorität für Kennedy. Mit dem Ende des EU-Milchquotensystems wird am Ende des ersten Quartals 2015 eine Reihe von Finanzinstrumenten eingeführt, die die Preissicherung in diesem Marktumfeld ermöglichen sollen.
Bereits in 2011 hatte die Pariser Börse einen Terminkontrakt auf Milchpulver aufgelegt, der vom Markt aber nicht angenommen wurde. Nun sollen neben Magermilch Futures auch Kontrakte auf Butter und Molke Pulver sowie Optionen angeboten werden. Seit 2011 habe sich die Marktlage komplett verändert und das Interesse an Finanzinstrumenten hat deutlich zugenommen. Nach dem Ende des Quotensystems werden die Milchpreise in der EU volatiler. Einen steigenden Bedarf in Asien und Afrika sieht das Beratungsunternehmen Agritel. Gegenüber der Produktionsmenge von 2013 könnte die EU-Milchproduktion bis 2020 um 11 Mio. Tonnen steigen. Das russische Importembargo hat zwar zu fallenden Preisen geführt, an den optimistischen Aussichten ändert das aber nur wenig.

21.01.2015 Getreidemail vom 21.02.2015

Technische Käufe nach den kräftigen Verlusten der letzten Wochen, wiederaufkeimende militärische Auseinandersetzungen im Konflikt in der Ostukraine, die Exportbeschränkungen Russlands sowie Gewinne beim Mais und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 310.307 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 250.000 - 375.000 Tonnen. Russland erwägt ein generelles Getreideexportverbot, sollten sich die gegenwärtigen Handelsbeschränkungen nicht, wie erhofft, positiv auf die russische Wirtschaft auswirken. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde mit guten Gewinnen.
Aufgrund der verbesserten Vorgaben aus Übersee konnten sich die Weizenfutures am Pariser Matif von ihren Tagesverlusten erholen und am Ende schlossen die Kurse der alten Ernte leicht fester. Die Termine der neuen Ernte gingen uneinheitlich aus dem Handel.

19.01.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 06.01.2015 (CFTC)

Institutionelle Anleger reduzierten ihre Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 06.01. - 13.01. um 10.584 Kontrakte, sie reduzierten jedoch gleichzeitig auch ihre Short-Positionen um 5.872 Kontrakte. Mit 9.430 Netto-Long-Positionen (- 4.712) ist nur noch eine geringe Mehrheit der institutionellen Anleger per 13.01. bullisch gestimmt. Um 22.024 Kontrakte wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen beim Mais reduziert. Per 13.01. hielten institutionelle Anleger 204.611 Netto-Long-Positionen. Bei den Sojabohnen reduzierten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 28.083 Lots auf 14.520 Lots.

16.01.2015 Ukraine / Getreideernte 2014
Ukraines Getreideernte 2014 stieg Informationen der staatlichen Statistikbehörde um 2,4% auf 63,8 Mio. Tonnen. Die durchschnittlichen Getreideerträge 2014 erhöhten sich auf 4,36 Tonnen/Hektar (2013: 3,99).
Weitere Veröffentlichungen:
Erntemenge 2014:
Weizenernte: 24,1 Mio. Tonnen
Maisernte: 28,5 Mio. Tonnen
Gersteernte: 9,0 Mio. Tonnen
Erträge 2014:
Weizen-Erträge: 4,01 Tonnen/Hektar (+5,4%)
Mais-Erträge: 6,16 Tonnen/Hektar (-2,5%)
Gerste-Erträge 2014: 3,01 Tonnen/Hektar (+6,1%)
Quelle: Reuters
16.01.2015 USDA genehmigt Monsantos neue GMO-Sojabohnenzüchtung

Monsanto hat vom USDA nun die endgültige Genehmigung für eine weitere Herbizid-tolerante Sojabohnenzüchtung erhalten. Die Zulassung wird von Umweltschützern stark kritisiert. Die Pflanzengesundheits-Behörde APHIS hat der Züchtung den „non-regulated“-Status erteilt. Jetzt fehlt nur noch die Genehmigung der Umweltschutz-Behörde.
Monsanto hat außerdem die Importgenehmigung für China beantragt. China ist der größte Kunde für US-amerikanische Sojabohnen, war aber in den letzten Jahren sehr zögerlich bei der Erteilung von Einfuhrgenehmigungen für genetisch veränderte Organismen. Monsanto hofft darauf, dass China grünes Licht gibt, damit die neue Züchtung bereits in 2016 an den Markt gehen kann.
Die neue Züchtung ist resistent gegen eine Kombination der Herbizide Dicamba und Glyphosat, die von Monsanto im „Roundup Ready Xtend Crop System“ vertrieben wird. Das ist eine Weiterentwicklung von Roundup, welches auch Glyphosat enthält, gegen das inzwischen viele Unkräuter resistent sind. Roundup wird weltweit im Mais-, Sojabohnen- und Baumwolle-Anbau sehr intensiv eingesetzt.
Verbraucher- und Umweltverbände sowie immer mehr Landwirte beklagen, dass der intensive Einsatz von Herbiziden langfristig Resistenz en provoziert und immer mehr Chemie eingesetzt werden muss. Das zieht Gesundheits- und Umweltprobleme nach sich. Die neue Zulassung beschleunigt die Tretmühle nur zum Vorteil von Monsanto, so die Kritiker. Das neue System von Monsanto wird nach Einschätzung des USDA den Einsatz von Dicamba um das 14-fache steigern. Im Sojabohnenanbau sogar um das 500-fache.
Quelle: Reuters

16.01.2015 Türkei kauft 100.000 Tonnen Mais

Die Türkei kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Mais in einer Spanne zwischen $ 194,24 - $ 194,94/Tonne c&f zur Versendung im Februar/März. Quelle: Reuters

16.01.2015 Getreidemail vom 16.01.2015

Technische Verkäufe, die schwache Nachfrage nach US-Weizen auf dem Exportmarkt, Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie der stärkere US-Dollar ließen die Weizennotierungen in Chicago den siebten Tag in Folge mit Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Exportzahlen für das Vermarktungsjahr 2014/15 lagen mit 284.700 Tonnen Weizen am unteren Rand der Markterwartungen von 250.000 - 450.000 Tonnen. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat per Tender 240.000 Tonnen Weizen französischer Herkunft zum Versand zwischen dem 19. und 28. Februar zum Durchschnittspreis von $ 256,10/Tonne c&f gekauft. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen moderat fester.
Am Pariser Matif konnten sich die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee entziehen und die Kurse legten auf allen Terminen zu.Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 553.000 Tonnen Weizen. Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Exporte für Weizen auf insgesamt 15,326 Mio. Tonnen (Vorjahr: 15,893 Mio. Tonnen).

15.01.2015 Informa Ernteschätzungen 2015

US-Maisproduktion 2015: 13,5 Mrd. Bushel – Ertrag: 165,9 Bushel/Acre
US-Sojabohnen-Produktion: 3,9 Mrd. Bushel - Ertrag: 44,9 Bushel/Acre
US-Weizenproduktion: 2,2 Mrd. Bushel – Ertrag: 45,7 Bushel/Acre

Quelle: Reuters

15.01.2015 Informa Prognosen Mais- Soja- und Weizenanbauflächen 2015

Das private Analystenhaus Informa Economics reduzierte seine Prognose der US-Winterweizenanbaufläche 2015 auf 40,452 Mio. Acres (Vormonat 42,278 Mio. Acres)
Weitere Prognosen:
US-Sojaanbaufläche 2015: 88,03 Mio. Acres (Vormonat: 88,78 Mio. Acres)
US Mais-Anbaufläche 2015: 88,6 Mio. Acres (Vormonat 88,01 Mio. Acres)

Quelle: Reuters

15.01.2015 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 860.000 Tonnen Mais und Exportlizenzen für 119.000 Tonnen Mais . Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 5,003 Mio. Tonnen (Vorjahr: 6,213 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,496 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,085 Mio. Tonnen).

15.01.2015 Trotz guter Auftragslage: Frankreichs Weizen Endbestände auf 10-Jahres-Hoch

Der französische Marktanalyst FranceAgrimer hat gestern seine Prognose für Weizenexporte aus Frankreich in Länder außerhalb der EU nun zum dritten Mal in Folge angehoben. Eine starke Nachfrage aus Ägypten und der schwache Euro unterstützen die Exportaktivitäten aus Frankreich, dem größten Weizenproduzenten in der EU. Gestern lag die Exportprognose für Lieferungen in Länder außerhalb der Union bei 8,8 Mio. Tonnen, gegenüber 8,5 Mio. Tonnen vor einem Monat.
Damit bleibt Frankreich aber immer noch 28 % hinter dem Exportergebnis des Vorjahres zurück, aber auch deutlich über den 8 Mio. Tonnen, die noch zu Beginn der Vermarktungsperiode erwartet wurden. Der größte Käufer ist Ägypten, der bisher insgesamt 1,32 Mio. Tonnen importierte, weitere Lieferanten für das Land am Nil waren Rumänien und Russland. Die Gemeinschaftswährung steht auch heute wieder unter Druck und hat inzwischen ein 9-Jahres-Tief erreicht, was in Märkten, die meist in US-Dollar gehandelt werden, ein regelrechtes Exportprogramm darstellt.
Experten vermuten, dass mit der Erhebung von Exportzöllen in Höhe von mindestens 35 €/Tonne für russisches Getreide ab Februar, Deutschland die Exportmärkte bedienen wird. Frankreichs Weizen, der in dieser Saison für die Bedürfnisse der Käufer in Nordafrika qualitativ nicht befriedigt, könnte dann die deutsche Futterindustrie bedienen.
FranceAgrimer kürzt auch seine Prognose für Frankreichs Weizen-Endbestände auf nun 4,34 Mio. Tonnen von 4,55 Mio. Tonnen im Vormonat. Dieser Bestand wäre der höchste seit 10 Jahren. Auch der Endbestand von Mais ist so hoch wie seit 22 Jahren nicht mehr.

14.01.2015 Taiwan kauft 125.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 125.000 Tonnen US-Mais an Taiwan zur Lieferung im Vermarkungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

14.01.2015 Argentiniens Soja-, Weizen- und Maisproduktion 2014/15
Die Rosario Grains Exchange reduzierte ihre Prognose der argentinischen Sojabohnenproduktion 2014/15 von 55,0 Mio. Tonnen im Dezember auf 54,5 Mio. Tonnen.
Weitere Prognosen:
Mais-Produktion 2014/15: 22,4 Mio. Tonnen (Vormonat: 21,5 Mio. Tonnen)
Weizen-Produktion 2014/15: 12,1 Mio. Tonnen (Vormonat: 12,0 Mio. Tonnen
Quelle: Reuters
14.01.2015 FranceAgriMer erhöhte Prognose der französischen Weizen Endbestände 2014/15

Das französische Analystenhaus FranceAgriMer reduzierte am heutigen Mittwoch seine Prognose der französischen Weichweizenbestände zum Ende des Vermarktungsjahres 2014/15 (Juli-Juni) von 4,55 Mio. Tonnen (Dezember-Prognose) auf 4,34 Mio. Tonnen. Verglichen mit dem Vermarktungsjahr 2013/14 wäre das allerdings ein Anstieg Endbestände um 84,8%.
Die Prognose der französichen Weizenexporte außerhalb der Europäischen Union erhöhte FranceAgriMer auf 8,8 Mio. Tonnen (Vormonat: 8,5 Mio. Tonnen). Zur Saison 2013/14 wäre das ein Rückgang um 28%.
Außerdem erhöhte das Unternehmen seine Prognose der Maisernte 2014 auf einen Rekordwert von 17,4 Mio. Tonnen (Vormonat: 17,3 Mio. Tonnen). Die Prognose der Endbestände liegt bei 4,0 Mio. Tonnen (Vormonat: 4,1 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters

14.01.2015 Fondsgesellschaften verkaufen Mais

Die Kurse der US-Mais-Futures fielen gestern kräftig und geben auch heute in der vorbörslichen Sitzung erneut nach. Inzwischen notiert der Frontmonat (ZCH5) auf dem niedrigsten Stand seit dem 4. Dezember. Fondsgesellschaften verkauften gestern 20.000 Lots, sie reduzieren damit ihr Engagement in Agrarderivaten, da die fundamentalen Rahmenbedingungen weitestgehend bekannt sind. Der Handel wird derzeit vom Kapitalmarkt fremdbestimmt, glauben einige Analysten.
US-Maisbestände waren im letzten USDA-Report mit 11,203 Mrd. Bushel angegeben – ein Rekordwert, trotz überraschenden Einschränkungen in Produktion und Anbaufläche.

14.01.2015 Südkoreas KOCOPIA sucht 55.000 Tonnen Mais

Südkoreas KOCOPIA hat einen internationalen Tender zum Kauf von 55.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung im Mai ausgeschrieben. Die Anbebotsfrist endet  am heutigen Mittwoch. Der Mais soll an die Häfen Incheon und Kunsan geliefert werden. Quelle: Reuters

14.01.2015 Getreidemail vom 14.01.2015

Nachwirkungen aus dem USDA-Report vom Montag, deutliche Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex, Verluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie eine weltweit gute Versorgungslage ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium bittet die Exporteure seines Landes, die Getreideexporte in den Monaten Januar und Februar auf je 200.000 Tonnen zu beschränken. In den Vorjahren reichten die Februar-Exporte des Schwarzmeeranrainers von 188.000 bis 446.000 Tonnen. In Russland führen Behinderungen und Verzögerungen bei der Ausstellung von Ausfuhrpapieren zu Unmut bei den Exporteuren. Der russische Getreideverband befürchtet, dass nicht alle Aufträge, die vor der Erhöhung der Exportzölle abgeschlossen wurden, bis zum Monatsende ausgeführt werden können. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen leicht schwächer. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee behaupten und die Kurse legten auf allen Terminen moderat zu.

13.01.2015 Israel kauft 100.000 Tonnen Mais

Eine private israelische Käufergruppe hat in einem Tender 100.000 Tonnen Mais optionaler erworben. Die Ware wird wahrscheinlich aus der Ukraine geliefert. 50.000 Tonnen wurde für einen Preis von 192,25 $ pro Tonne C & F gekauft und eine zweite Menge von gleicher Größe zu einem Preis von 193,25 $ pro Tonne C & F. Die Lieferung erfolgt in zwei Partien. Die erste zwischen dem 15. März und dem 5. April und die zweite zwischen dem 15. April und dem5. Mai. Quelle: Reuters.

13.01.2015 Private Exporteure verkaufen 105.000 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von 105.000 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination. Die Lieferung erfolgt im laufenden Wirtschaftsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

13.01.2015 Taiwan kauft 50.000 Tonnen Mais

Taiwans MFIG kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 50.000 Tonnen Mais. Man vermutet, dass es sich dabei um US- Ware handelt. Laut Ausschreibung suchte man bis zu 60.000 Tonnen Mais aus den USA, Brasilien oder Argentinien zur Lieferung zwischen dem 25. Februar und dem 17. März. Quelle: Reuters

13.01.2015 Maispreise hängen an der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Angesichts der großen globalen Nachfrage und einer kleineren US-Produktion sind die Aussichten für Mais optimistischer zu bewerten. Händler verweisen aber auf die enge Bindung der Maispreise an die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die Verwendung zu Futtermitteln ist weitestgehend konstant und so sind der Export aus den USA und der Bedarf der Ethanol Hersteller von großer Bedeutung. Der US-Dollar ist derzeit sehr fest und die Energiepreise stehen seit Wochen unter Druck. Da Ethanol teurer ist, als Diesel ist die Beimischung nicht mehr so attraktiv wie vorher.

12.01.2015 Ukraine / Getreideexporte per 12. Januar

Die Getreideexporte der Ukraine im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Juli 14- 30. Juni 15) lagen per 12. Januar bei 20,0 Mio. Tonnen, so das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Exporte setzen sich zusammen aus:
8,3 Mio. Tonnen Weizen 
3,7 Mio. Tonnen Gerste
7,8 Mio. Tonnen Mais 
Das Ergebnis der ukrainischen Getreideernte 2014 lag bei über 64 Mio. Tonnen. In der Vermarktungsperiode 2014/15 sollen nach eigenen Angaben mindestens 33 Mio. Tonnen Getreide exportiert werden. In der Saison 2013/14 wurden über 32 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Quelle: Reuters

12.01.2015 Quartalszahlen können Terminbörsen durchschütteln

Kurz vor dem ersten USDA-Report des Jahres vermuten US-Analysten, dass die US-Maisbestände so hoch ausfallen, wie noch nie in einem Januarbericht. Unsicher ist man allerdings immer noch darüber, wie groß das USDA die Anbaufläche des letzten Jahres angibt und so könnte die heutige Zahl auch zu einer Überraschung werden.
Die Quartalszahlen des USDA sind das Ergebnis einer Bestandsabfrage sowohl auf den Betrieben der Farmer als auch des Erfassungshandels. Dieser Bericht hat das Zeug dazu, die Börsen kräftig durchzurütteln. Das gilt in diesem Jahr besonders für Mais. Diese Frucht stellt den größten Anteil der US-amerikanischen Getreideernte.
Reuters-Schätzungen per 1.Dezember 2014 für die US-Maisbestände liegen im Mittel bei 11,123 Mrd. Bushel in einer Bandbreite von 10,820 Mrd. Bushel bis 11,325 Mrd. Bushel. Darin enthalten ist die Ernte 2014 mit dem Anfangsbestand aus der Ernte 2013, abzüglich des Verbrauchs in den ersten drei Monaten der Vermarktungsperiode. Üblicherweise sind die Hektarerträge die ausschlaggebende Größe, außergewöhnlich ist in diesem Jahr aber die Unsicherheit über die Anbaufläche.
Die Schätzung für die US-Maisernte 2014 der von Reuters befragten Analysten beläuft sich auf 14,349 Mrd. Bushel das wäre eine Rekordernte liegt aber unter der letzten USDA-Schätzung. Die Expertenschätzung reflektiert bereits die Erwartung, dass das USDA die US-Anbaufläche für Mais um 300.000 acres absenken wird. Das könnte nach dem USDA´s Farm Service (FSA) immer noch zu viel sein, sodass am Ende eine kleinere Ernte herauskommt. Begründet wird das mit dem Flächenstilllegungsprogramm das sehr gut angenommen wird.
Zusätzlich zu den Lagerbeständen werden heute auch die endgültigen Zahlen über die US-Getreideproduktion für 2014 mit dem Monatsreport über die Weltendbestände sowie der Winterweizenanbaufläche bekannt gegeben.
Quelle: Reuters

12.01.2015 Ukraine plant keine Beschränkungen für die Ausfuhr von Getreide

Die Ukraine plant nach Aussagen des Landwirtschaftsministers des Landes Olesksiy Pavlenko keine Drosselung seiner Getreideexporte um die lokalen Preise zu stabilisieren. In einer Routinesitzung mit den Exporteuren des Landes soll aber Morgen die Lage am ukrainischen Getreidemarkt erörtert werden.
Im Dezember hatte Moskau angekündigt, dass ab dem 1. Februar auf die russischen Getreideausfuhren ein Exportzoll von mindestens 35 €/Tonne erhoben werden soll, um die nationale Versorgung mit Grundnahrungsmitteln sicher zu stellen. Russland, der viert-größte Getreideexporteur der Welt, hat schon früh in der Vermarktungssaison Rekordmengen Getreide exportieren können, da die Käufer von dem starken Verfall des Rubels profitierten. Analysten schätzen, dass jetzt die Nachfrage nach Ukrainischem Getreide nun zunehmen wird und damit zu einer nationalen Unterversorgung führt.
Die Administration in Kiew plane keine Einschränkungen oder Quoten, der Minister möchte aber mit den großen Exporteuren des Landes ein Memorandum vorbereiten, das regelt, wie man im Falle einer Unterversorgung mit Getreide verfahren will. Die Ukraine erntete in 2014 23 Mio. Tonnen Weizen, davon können 10 Mio. Tonnen ausgeführt werden, 8,5 Mio. Tonnen sind bereits verkauft und verladen. Die Aussichten für die kommende Getreideernte deuten bisher auf eine normale Erntemenge hin und könnten insgesamt 64 Mio. Tonnen erreichen.
Inzwischen seien auch Mais-Lieferungen von 1 Mio. Tonnen nach China komplett erfüllt worden, die zur Bedienung eines Darlehens bereits im Januar 2013 vereinbart worden waren. Industrievertreter hatten noch letzte Woche geäußert, dass bis zu 20 % der Menge nicht erfüllt werden könne, da es einen Versorgungsengpass gäbe. Die letzten 11 Schiffe sind unterwegs und man warte nun auf die Empfangsbestätigung auch China, so der Minister.

12.01.2015 Israel sucht Mais

Eine Gruppe privater israelischer Käufer hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 100.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 13. Januar. Quelle: Reuters

12.01.2015 USDA-Bericht im Fokus

Der heutige USDA-Bericht kommt um 18:00 Uhr deutscher Zeit mit folgenden Informationen: 1.) Vorhersage über Angebot- und Nachfrage in den USA und weltweit, 2.) US-Quartalszahlen über Lagerbestände sowie 3.) Erste Flächenschätzung zum US-Weizenanbau 2015.
Mit einem Weizenkurs am CBoT von $5,65/Bushel, den wir heute im elektronischen Handel sehen, sind die Prämien, die von den russischen Exportproblemen verursacht wurden, weitestgehend verschwunden.
Der Markt wird sich heute Abend auf die kritische Versorgungslage für US-Futtermittel als auf den Mais-Future konzentrieren, so die Einschätzung von Experten. Im Vorfeld wurde bekannt, dass US-Exporteure 136.000 Tonnen US-Mais an Süd-Korea und 116.000 Tonnen an einen unbekannten Empfänger verkaufen konnten.

10.01.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 06.01.2015 (CFTC)

Institutionelle Anleger reduzierten ihre Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 30.12. - 06.01. um 3.925 Kontrakte und erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 2.414 Kontrakte. Mit 14.142 Netto-Long-Positionen (- 6.339) ist eine Mehrheit der institutionellen Anleger per 06.01. bullisch gestimmt. Um 13.069 Kontrakte wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen beim Mais reduziert. Per 06.01. hielten institutionelle Anleger 226.635 Netto-Long-Positionen. Bei den Sojabohnen erhöhten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 3.157 Lots auf 42.603 Lots.

 

09.01.2015 Matif-Mais Future Februar 15 schließt mit leichten Verlusten

Eine technische Gegenreaktion auf die deutlichen Verluste der letzten Tage sowie die Meldung, dass Südkoreas NOFI in einem internationalen Tenderverfahren 266.000 Tonnen Mais aus den Vereinigten Staaten, Südamerika oder Südafrika kaufte, führte zu einem moderaten Anstieg der Maisnotierungen in Chicago. Brasiliens CONAB erhöhte seine Prognose der Maisernte 2014/15. Sie liegt aktuell bei 79,1 Mio. Tonnen (Dezember-Prognose: 78,7 Mio. Tonnen) und setzt sich zusammen aus den Prognosen der ersten Ernte von 29,6 Mio. Tonnen und der zweiten Ernte von 49,4 Mio. Tonnen. Die gestrigen wöchentlichen US-Exportzahlen lagen mit nur 387.700 Tonnen Mais für das Vermarktungsjahr 2014/2015 deutlich unter den Markterwartungen. An der Euronext in Paris beendeten die Maisfutures den letzten Tag der ersten Handelswoche des neuen Jahres mit moderaten Verlusten.

 

09.01.2015 China: Neue Importregeln bremsen Importe aus

Chinas Getreideimporte könnten sich in diesem Jahr deutlich reduzieren, nachdem die Regierung in Peking staatliche Reserven abbauen will und die Vergabe von Importquoten zukünftig an Käufe aus eigenen Beständen bindet. Üblicherweise werden Importquoten im Januar vergeben und dann auch sofort als Auftrag an internationale Händler weitergegeben. In diesem Jahr könnte sich das Vergabeverfahren aber über Monate hinziehen, sagen Analysten voraus. Zwar ist die Importmenge, die China genehmigen könnte, gleich geblieben, die Firmen erhalten aber nur dann eine Einfuhrerlaubnis, wenn zuvor ein Kauf aus stattlichen Beständen erfolgt ist.
Deshalb meinen Analysten jetzt, dass zumindest Maisimporte kleiner ausfallen und die großen staatlichen Bestände abgebaut werden. Mühlen können erst dann eine Einfuhrerlaubnis ersteigern, wenn die Käufe aus den stattlichen Reserven bezahlt und abgenommen sind. Der gesamte Prozess wird mindestens zwei Monate dauern. 60 % der 7,2 Mio. Tonnen Importquoten für Mais sind staatseigenen Betrieben vorbehalten, sie sind aber nicht dazu verpflichtet, Interventionsware zu kaufen. Schwer wird es, für die verbleibenden 40 % Importquoten, die privaten Mühlen davon zu überzeugen, die oft Minderwertigen Qualitäten zu höheren Preisen zu beziehen. Die Lagerbestände in den nordöstlichen Provinzen sind derzeit durchschnittlich $39/Tonne teurer, als Importware. So sind in der ersten Auktion, die vom 6.-bis8. Januar stattfand, nur 36 % der offerierten 1,7 Mio. Tonnen Mais verkauft worden. Der Rest wird auf die nächste Auktion in der kommenden Woche vorgetragen. Außerdem wurden 83,6 % der 2 Mio. Tonnen Weizen verkauft. Von dem beteiligten Händler wurden in dieser Woche sogleich zwei Lieferungen Weizen in den USA und Australien gekauft.
Quelle: Reuters

 

09.01.2015 CONAB-Prognosen der brasilianischen Sojabohnen- und Maisernte 2014/15
Brasiliens CONAB erhöhte seine Prognose der Sojabohnenernte 2014/15 von 95,8 Mio. Tonnen (Dezember-Prognose) auf 95,9 Mio. Tonnen. Ebenfalls angehoben hat CONAB seine Prognose der Maisernte 2014/15. Sie liegt aktuell bei 79,1 Mio. Tonnen (Dezember-Prognose: 78,7 Mio. Tonnen). Sie setzt sich zusammen aus den Prognosen der ersten Ernte von 29,6 Mio. Tonnen und der zweiten Ernte von 49,4 Mio. Tonnen.
Das Exportpotenzial Brasiliens für Sojabohnen bezifferte CONAB auf 49,6 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
09.01.2015 Südkoreas Nofi kaufte Mais, Futterweizen und Sojaschrot

Südkoreas NOFI hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens (siehe vorangegangene Meldung) 266.000 Tonnen Mais, 45.000 Tonnen Futterweizen und 55.000 Tonnen Sojaschrot gekauft. Marktbeteiligte gehen davon aus, dass der Mais aus den Vereinigten Staaten, Südamerika oder Südafrika geliefert wird. Quelle: Reuters

09.01.2015 Südkoreas Nofi schreibt umfangreichen Tender aus
Südkoreas NOFI (Nonghyup Feed Inc.) hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 560.000 Tonnen Mais, 55.000 Tonnen Futterweizen, 55.000 Tonnen Sojaschrot und 12.000 Tonnen Rapsschrot ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet heute. Quelle: Reuters
09.01.2015 Südkorea kauft 121.000 Tonnen Mais

Südkoreas FLC (Feed Leaders Committee) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 121.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Quelle: Reuters

09.01.2015 Fallende Energiepreise drücken Weizen- und Maiskurse

Die Weizenfutures in Chicago fallen heute Morgen in der dritten aufeinander folgenden Sitzung auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen, da die Nachfrage nach US-Weizen sich abgeschwächt hat und auf die Kassapreise drückt. Mais-Futures am CBoT geben in Folge der seit Wochen fallen Energiepreise den vierten Tag in Folge nach. Das bekommen jetzt auch die Ethanol Hersteller zu spüren. Den US- Ethanol Herstellern wird es schwer möglich sein, weiterhin $4 für den Bushel Mais zu zahlen, so die Einschätzung von Marktexperten.
Ägyptens staatlicher Einkäufer hat gestern seinen gesamten letzten Tender über 180.000 Tonnen Weizen in Frankreich eingedeckt und damit ein weiteres Mal deutlich gemacht, dass US-Weizen derzeit am Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig ist. Die Börsenkurse gerieten unter Druck, nachdem das USDA die wöchentlichen Exportzahlen bekannt gegeben hat und für die Vermarktungsperiode 2014/15 nur enttäuschende 151.000 Tonnen auswies.
US-Wetterdienste sagen vorher, dass die starken Fröste in weiten Teilen des US-Weizengürtels noch einige Tage anhalten und anschließend von einer wärmeren Wetterphase abgelöst werden. Damit ist das Risiko von Auswinterungen gemindert.
Auch die Exportzahlen für Mais enttäuschten; die Futures fielen in sieben von acht Sitzungen. Fallende Energiekosten bieten immer weniger Anreiz für den Einsatz von erneuerbaren Energien, die zum Teil aus Getreide- und Ölsaaten hergestellt werden. Der US-Energie-Informationsdienst teilte am Mittwoch mit, dass die Ethanol Bestände in der zweiten Januarwoche um 751.000 Barrel auf 18,85 Mio. Barrel auf den höchsten Stand seit zwei Jahren angestiegen sind. Rohölpreise sind seit sieben Wochen gefallen und die Förderländer zeigen keine Bereitschaft, den hohen Ausstoß zu verringern.
Quelle: Reuters

 

08.01.2015 EU Im- und Exportlizenzen für Mais
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 213.000 Tonnen Mais und Exportlizenzen für 29.000 Tonnen Mais . Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 4,143 Mio. Tonnen (Vorjahr: 5,576 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,377 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,079 Mio. Tonnen).
08.01.2015 Südkoreas MFG kaufte 322.000 Tonnen Mais

Südkoreas Feedmill Group (MFG) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 322.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Ausgeschrieben wurden 420.000 Tonnen. Die Ankunft der Ware wird zwischen dem 15. April und dem 22. Mai erwartet. Quelle: Reuters

08.01.2015 Getreidemail vom 07.01.2015

Eine weltweit gute Versorgungslage mit Weizen,  die Meinung, die US-Weizenpreise seien gegenüber Weizen anderer Herkünfte überbewertet sowie der starke US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen.  Abschläge beim Mais übten zudem Druck aus. Potenzielle Frostschäden beim Winterweizen in einigen SRW-Weizenanbaugebieten im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten sind nach Meinung von Analysten weitestgehend eingepreist. Tunesien kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 117.000 Tonnen Mahlweizen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 4.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde leicht schwächer.

An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben auf allen Terminen nach.  Ägypten schrieb gestern Abend einen Weizentender einer nicht näher spezifizierten Gesamtmenge zur Lieferung im Februar aus. Ergebnisse werden heute ab 16:30 Uhr erwartet.

07.01.2015 Südkorea kaufte über 55.000 Tonnen Mais

Südkorea´s KOCOPIA (Korea Corn Processing Industry Association) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 55.000 Tonnen Mais. Marktbeteiligte vermuten, dass die Ware aus den Vereinigten Staaten stammt. Der Preis lag bei $ 215,80/Tonne c&f zzgl. einer Gebühr für die Entladung an einem weiteren Hafen. Die Versendung der Ware erfolgt entweder zwischen dem 20. März und dem 10. April von der US-Pazifik Nordwestküste oder zwischen dem 1. März und dem 20. März von der US-Golfküste. Die Ankunft in Südkorea wird um dem 25. April erwartet. Quelle: Reuters

07.01.2015 Trockenheit in Argentinien

CBoT-Sojafutures geben auch heute Morgen leicht nach und konsolidieren sich damit nach der Rally der letzten Tage, die durch trockenes Wetter in Südamerika und einer robusten internationalen Nachfrage einen Anstieg von 5 % ausgelöste.
In Argentiniens Getreidezentrum Cordoba stresst trockenes Wetter die Sojabohnen und den Mais so sehr, dass es zu Ertragsminderung kommen wird, wenn nicht die von den örtlichen Wetterdiensten vorhergesagten Sturmtiefs Regen bringen. Argentinien gehört zu den weltweit größten Exporteuren von Mais, Sojabohnen und Nutztieren.

06.01.2015 Informa Ernteschätzungen
US-Maisproduktion 2014: 14,425 Mrd. Bushel - Vorjahr: 14,493 Mrd. Bushel- USDA: 14,407 Mrd. Bushel
US-Maiserträge 2014: 172,7 Bushel/Acre - Vorjahr. 174,4 Bushel/Acre - USDA: 173,4 Bushel/Acre
US-Mais-Erntefläche 2014: 83,527 Mio. Acres – USDA: 83,097 Mio. Acres
Brasilien Maisproduktion 2014/15: 72,25 Mio. Tonnen – Vormonats-Prognose: 79,25 Mio. Tonnen
Ukraine Maisproduktion 2014/15: 28,0 Mio. Tonnen – Vormonats-Prognose: 26,5 Mio. Tonnen
US-Sojabohnen-Produktion: 3,969 Mrd. Bushel - Vorjahr: 3,991 Mrd. Bushel - USDA: 3,958 Mrd. Bushel
US-Sojabohnen-Erträge: 47,6 Bushel/Acre – Vorjahr: 47,9 Bushel/Arce – USDA: 47,5 Bushel/Acre
06.01.2015 EU Im- und Exportlizenzen für Mais
Die Europäische Union erteilte in den vergangenen 2 Woche Importlizenzen für 408.000 Tonnen Mais und Exportlizenzen für 56.000 Tonnen Mais . Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 3,93 Mio. Tonnen (Vorjahr: 5,576 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,292 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,079 Mio. Tonnen).
06.01.2015 Ukraine / Getreideexporte per 6. Januar
Die Getreideexporte der Ukraine im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Juli 14- 30. Juni 15) lagen per 6. Januar bei 19,6 Mio. Tonnen und damit 300.000 Tonnen niedriger als im Vergleichszeitraum des Vermarktungsjahres 2013/14, so das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Exporte setzen sich zusammen aus:
8,16 Mio. Tonnen Weizen (6,9 Mio. Tonnen)
3,63 Mio. Tonnen Gerste (2,1 Mio. Tonnen)
7,61 Mio. Tonnen Mais (10,7 Mio. Tonnen
(Die in Klammern gesetzten Werte beziehen sich auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres.)
Das Ergebnis der ukrainischen Getreideernte 2014 lag bei über 64 Mio. Tonnen. In der Vermarktungsperiode 2014/15 sollen nach eigenen Angaben mindestens 33 Mio. Tonnen Getreide exportiert werden. In der Saison 2013/14 wurden über 32 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Quelle: Reuters
06.01.2015 Getreidemail vom 05.01.2015

Technisch motivierte Käufe nach den deutlichen Verlusten in der letzten Woche, starker Frost in Teilen des Mittleren Westens der USA und damit verbundene Befürchtungen vor Ertragseinbußen sowie kräftige Zugewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Aufschlägen schließen. Die US-Exportinspektionen lagen mit 352.829 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen. China kaufte in den vergangenen Tagen über 120.000 Tonnen Hartweizen. Die Gesamtmenge, die Händlern zufolge u.a. aus den Vereinigten Staaten und Australien stammen könnte, wurde in zwei Vereinbarungen zu jeweils über 60.000 Tonnen zur zeitnahen Lieferung geschlossen. Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kaufte mindestens 450.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft zur Versendung im März/April. Gezahlt wurde Händlern zufolge $277/Tonne c&f. Das Getreide wird aus Frankreich und weiteren Exporteuren der EU wie z.B. Deutschland geliefert. 
Die e-CBOT handelt heute Morgen etwas fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und die Kurse verzeichneten auf allen Terminen Gewinne.

 

06.01.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 30.12.2014 (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten ihre Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 23.12. - 30.12. um 899 Kontrakte und erhöhten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 913 Kontrakte. Mit 20.481 Netto-Long-Positionen (- 1.812) ist eine Mehrheit der institutionellen Anleger per 30.12.14 bullisch gestimmt. Um 4.718 Kontrakte wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen beim Mais reduziert. Per 30.12. hielten institutionelle Anleger 239.704 Netto-Long-Positionen. Bei den Sojabohnen erhöhten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 738 Lots auf 39.446 Lots. 
 Quelle: CFTC/Grafik: HANSA Terminhandel
05.01.2015 Führungswechsel beim HANSA Terminhandel

In eigener Sache

Kurz vor dem Jahreswechsel gab es bei der HANSA-Terminhandel GmbH in Farven einen Wechsel in der Geschäftsführung. Hans Hinrich Viebrock (56) gibt seine Geschäftsführertätigkeit an seinen jüngeren Kollegen Heiko Meier ab.
Der Firmengründer Joachim Tietjen bedankt sich bei Hans Hinrich Viebrock für 14 erfolgreiche Jahre in der gemeinsamen Geschäftsführung. Bereits nach einem Jahr seiner Betriebszugehörigkeit im Jahre 2000 trat Viebrock in die Unternehmensleitung des Finanzdienstleisters ein. Er ist ein ausgewiesener Spezialist im Schweinemarkt, der sich nicht nur für seine handelnden Kunden um mehr Markttransparenz und die Margensicherung in sehr volatilen Agrarmärkten engagierte. Seine Fachkenntnis war auch in den Arbeitskreisen an verschiedenen Agrar-Terminbörsen gefragt. Viebrock bleibt dem HANSA Terminhandel weiterhin als Gesellschafter und Mitarbeiter erhalten.
Heiko Meier (40) ist seit gut drei Jahren im Team des Unternehmens und trägt seither insbesondere durch seine IT-Kenntnisse zum Firmenerfolg bei. Er betreut unter anderem den neuen Nachrichtenticker. Meier ist darüber hinaus Fachmann im Handel mit Optionen. Durch den Erwerb von Geschäftsanteilen verjüngt sich mit ihm nicht nur das Führungsteam sondern auch der Gesellschafterkreis. Die Aufsichtsbehörden des Abschlussvermittlers, das Bundesamt für Finanzdienstaufsicht (BaFin) und die Bundebank in Hannover, haben Meiers fachliche Kenntnis bestätigt und der Berufung in die Geschäftsführung zugestimmt.
Über HANSA Terminhandel GmbH
Die HANSA Terminhandel GmbH gehört zu den führenden Abschlussvermittlern für Finanzinstrumente auf Agrar-Rohstoffe im deutschsprachigen Raum. Die Gesellschaft wurde 1997 von Joachim Tietjen gegründet, der zuvor in dritter Generation das Kartoffelhandelsunternehmen seiner Familie führte. In seiner damaligen Funktion als Vorsitzender im Verband der Kartoffelkaufleute Niedersachsen (VdK) begleitete er die Gründung der ersten deutschen Warenterminbörsen für Agrarrohstoffe in mehreren Ehrenämtern.
Um die Markttransparenz für seine Kunden zu erhöhen, hat das Unternehmen sein Angebot der in West- und Mitteleuropa viel beachteten Info-Dienste durch einen Nachrichtenticker erweitert. Da die Preise europäischer Agrar-Rohstoffe (Commodities) wie Weizen, Ölsaaten, Mais, Kartoffeln und Schweine immer mehr den Einflüssen globaler Ereignisse unterliegen, werden auf der Firmenhomepage www.hansa-terminhandel.de Agrarmarkt-relevante Informationen aus internationalen Nachrichtendiensten in deutscher Sprache als Kurznachricht wiedergegeben. Kunden und Abonnenten erhalten so zeitnah Entscheidungshilfen für ihren Handel an Terminbörsen und in den Kassamärkten.

05.01.2015 Kursanstieg beim Weizen wird durch umfangreiches Futterangebot gedeckelt

Weizenfutures am CBoT und am Matif notieren heute fester da die Nachfrage nach den Feiertagen wieder Fahrt aufnimmt. Vor Weihnachten waren die Kurse in Chicago für mehr als fünf Handelstage unter Druck geraten. Die Nachfrage nach Qualitätsweizen ist definitiv höher, als nach Futtergetreide, das weltweit sehr reichlich zur Verfügung steht.
So hat sich die 200-Euro-Marke für den Matif-Weizen als stabil erwiesen. Das Angebot von Futterweizen aus Frankreich hingegen steht in enger Konkurrenz zu dem großen Maisangebot.
Investoren an den Terminbörsen wenden ihre Aufmerksamkeit inzwischen wieder nach Südamerika, wo in Brasilien bereits die Sojabohnenernte begonnen hat.

05.01.2015 Chinas Mischfutterhersteller kaufen noch mehr DDGs aus den USA

Chinas Mischfutterhersteller fragen in den USA nach weiteren Mengen distillers´ dried grains (DDGs) für Lieferung im Februar und März, nachdem in den letzten Wochen die Importrestriktionen für das proteinreiche Futtermittel gelockert wurden. Nach dem Jahreswechsel melden sich die Altkunden zurück und es gibt auch neue Anfragen, berichten heute Morgen Händler in den USA gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Aufgrund der Erfahrung im letzten Jahr, als China mehr als 1 Mio. Tonnen DDGs wegen der Kontamination mit damals noch nicht für den Import freigegebenen genetisch veränderten Organismen zurückgewiesen hatte, verlangen die Exporteure von ihren Lieferanten Vorauszahlungen in Höhe von 20 bis 35 % des Warenwertes als Sicherheit.
Bereits im Dezember hatte China 900.000 Tonnen DDGs aus den USA bezogen, was als Vorzeichen für die inzwischen erteilte Einfuhrgenehmigung einer genetisch veränderten Syngenta-Maissorte gewertet wurde. China hat in den letzten beiden Jahren jeweils vier Mio. Tonnen DDGs aus den USA bezogen, im Frühjahr endete der Bezug wegen der fehlenden behördlichen Einfuhrgenehmigung aber abrupt.
Durch die hohe Nachfrage nach DDGs aus Mexiko, Vietnam, Süd Korea und China sind die Preise für DDGs in den USA auf den höchsten Kurs seit Juni angestiegen obwohl Futtermittel wegen der übermäßig hohen US-Maisernte und der großen Verarbeitungsmenge zu Ethanol auf eine Rekordmenge angewachsen sind.

05.01.2015 Getreidemail vom 02.01.2014

Technische Verkäufe, Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie ein stärkerer US-Dollar ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit Abschlägen schließen. Abwärtsdruck entstand auch infolge gesunkener Befürchtungen um Frostschäden in einigen US-Weizananbaugebieten.
Die wöchentlichen US-Exportzahlen lagen mit insgesamt 372.100 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 400.000 Tonnen.
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 4.000 Kontrakte.
Die elektronische Nachtbörse zeigt sich heute Morgen mit guten Gewinnen.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben bei geringem Umsatzvolumen auf allen Terminen nach.

02.01.2015 Japan kaufte 210.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 210.000 Tonnen US-Mais an Japan zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16. Quelle: Reuters

02.01.2015 Getreidemail vom 31.12.2014

Technische Verkäufe, die starke weltweite Konkurrenz auf dem Exportmarkt sowie deutliche Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Mittwoch in Chicago mit Abschlägen schließen. Ebenfalls mit Abschlägen schlossen die Kansas-City Weizennotierungen. Befürchtungen, die frostigen Temperaturen in einigen Teilen Nebraskas, Colorados und dem Norden von Kansas könnten die dortigen Winterweizenbestände schädigen, begrenzten die Verluste.
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 4.000 Kontrakte
Bei sehr mageren Handelsumsätzen schlossen die Weizenfutures an der Euronext in Paris am Mittwoch uneinheitlich. Die Termine der alten Ernte schlossen unverändert bis minimal schwächer, während die Fälligkeiten der Ernte 2015 leicht zulegen konnten.
Der Agrarkomplex der CBoT öffnet am heutigen Freitag um 15:30 Uhr.

31.12.2014 Getreidemail vom 30.12.2014

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex und schlossen mit deutlichen Verlusten.
Technische Verkäufe, die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen, eine weltweit gute Versorgungslage sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex übten Druck auf die Weizennotierungen aus.
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 4.000 Kontrakte.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen mit weiteren Abschlägen.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizennotierungen trotz der negativen Vorgaben aus Übersee gut halten und die Kurse schlossen uneinheitlich.
Heute endet der Handel an der Euronext in Paris um 14:00 Uhr. Der Agrarkomplex der CBoT schließt wie gewohnt um 20:15 Uhr und öffnet dann wieder am Freitag, den 02. Januar um 15:30 Uhr.

31.12.2014 Netto-Positionen institutioneller Anleger per 23.12.2014 (CFTC)

Institutionelle Anleger erhöhten ihre Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 16.12. - 23.12. um 3.675 Kontrakte , sie reduzierten gleichzeitig auch ihre Short-Positionen um 3.324 Kontrakte. Mit 22.293 Netto-Long-Positionen (+ 6.999) ist eine Mehrheit der institutionellen Anleger per 23.12.14 bullisch gestimmt. Um 8.252 Kontrakte wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen beim Mais erhöht . Per 23.12. hielten institutionelle Anleger 244.422 Netto-Long-Positionen. Bei den Sojabohnen erhöhten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 2.454 Lots auf 38.708 Lots.

  Quelle: CFTC; Grafik: HANSA Terminhandel

30.12.2014 Mexiko kauft 157.000 US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von 157.000 Tonnen US-Mais nach Mexiko. Die Lieferung erfolgt im aktuellen Wirtschaftsjahr. Quelle: Reuters

30.12.2014 US-Sorghum Export auf Rekordniveau

Das US-Landwirtschaftsministerium meldete am Montag, dass die lebhafte Nachfrage Chinas nach billigem Futter dafür gesorgt hat, dass US-Exporteure den größten wöchentlichen Sorghum Umsatz seit zwei Jahrzehnten hatten. Man erwartet, dass Chinas Appetit auf diesen Maisersatz, trotz der Zulassung einer GVO-Maissorte, vorerst groß bleiben wird.
Exporteure verkauften in der 51. Kalenderwoche 584.324 Tonnen US Sorghum.
Das dürreresistente Getreide wird in China auch zur Alkohol- und Nahrungsmittelproduktion verwendet. Quelle: Reuters

29.12.2014 Türkei sucht 100.000 Tonnen Futtermais

Die staatliche türkische Getreidebörse TMO hat einen internationalen Tender zum Kauf und Import von bis zu 100.000 Tonnen Futtermais ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 14. Januar. Quelle: Reuters

23.12.2014 Ukraine exportierte in der aktuellen Saison 17,98 Mio. Tonnen Getreide
Die Getreideexporte der Ukraine im Vermarktungsjahr 2014/15 lagen per 22. Dezember bei 17,98 Mio. Tonnen und damit 400.000 Tonnen über den Exporten im Vergleichszeitraum des Vermarktungsjahres 2013/14, so das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Exporte setzen sich zusammen aus:
7,8 Mio. Tonnen Weizen (2012/13 = 6,6 Mio. Tonnen)
3,6 Mio. Tonnen Gerste (2012/13 = 2,0 Mio. Tonnen)
6,4 Mio. Tonnen Mais (2012/13 = 8,8 Mio. Tonnen)
Die Ukraine geht in diesem Jahr von einer Getreideernte in Höhe von 64,4 Mio. Tonnen und einem Exportvolumen 2014/15 von 33 Mio. Tonnen aus. Die Exporte im Vermarktungsjahr 2013/14 erreichten über 32 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
23.12.2014 Bald auch Positionslimite für Agrarfutures am Matif

Frankreichs Aufsichtsbehörde AMF will in einer öffentlichen Anhörung den Vorschlag für Positionslimite auf Matif-Agrarfutures und –Optionen zur Diskussion stellen. Das ist ein Teil der Umstrukturierung des Europäischen Kapitalmarktes der den Anlegerschutz durch höhere Transparenz verbessern soll. Betroffen sind Terminkontrakte auf Matif-Weizen, -Rapssaat, -Mais, -Braugerste, -Rapsschrot, -Rapsöl sowie alle darauf angebotenen Optionen.
Es gibt bereits Positionslimite, die jeweils im Frontmonat 12 Tage vor der Fälligkeit gelten. Diese Limite sollen dann auch für die gesamte Laufzeit gelten, so die Vorstellung der Aufsichtsbehörde. Danach darf ein Börsenteilnehmer nicht mehr als 100.000 Lots Weizen, 20.000 Lots Rapssaat, 10.000 Lots Mais, 1.000 Lots Braugerste, 5.000 Lots Rapsschrot sowie 5.000 Lots Rapsöl in seinem Portfolio halten.
Die Betreiber der Börse müssen die Positionslimite der AMF täglich melden. Diese Meldungen werden dann in einem wöchentlichen Bericht zusammengefasst und von der Behörde veröffentlicht. Diese Regelung ist vergleichbar mit der des CBoT und der Londoner ICE.
Am 27. Februar endet die Anhörung.

23.12.2014 US-Mais: Verschnaufpause nach Fünf-Monats-Hoch

Chicago-Mais-Futures nehmen gestern und heute Morgen eine Verschnaufpause nachdem sie aufgrund eines starken globalen Kaufinteresses nach US-Mais auf den höchsten Stand seit fünf Monaten angestiegen waren. US-Exporteure verkauften vor der Weihnachtspause noch einmal große Mengen Mais an seine traditionellen Käufer in Mexiko, Japan und Süd-Korea. Gestern kamen dann noch 166.000 Tonnen an eine unbekannte Destination hinzu.
China, der weltweit am schnellsten wachsende Maismarkt, hat letzte Woche nach fünf Jahren Bedenkzeit nun offiziell die Einfuhrgenehmigung für die genetisch modifizierte Syngenta Maissorte erteilt.

22.12.2014 Unbekannte Destination kaufte 166.600 Tonnen Sojabohnen

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 166.600 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

22.12.2014 Sojabohnen: China akzeptiert Importe der Bayer-Gensorte LL55

China hat jetzt offiziell den Import der genetisch veränderten Sojabohnensorte LL55 Liberty Link akzeptiert. Das deutsche Chemieunternehmen plant jetzt die Markteinführung in den USA im kommenden Jahr. Die Sorte ist resistent gegen das Bayer-Unkrautbekämpfungsmittel Liberty Link, das schwer zu bekämpfende Unkräuter erreicht.
Peking hat sich für die Zulassung dieser Sorte sieben Jahre Zeit gelassen. In China gab es zuletzt immer mehr Bedenken gegen genetisch veränderte Lebensmittel. Außerdem beklagen Regierungsmitarbeiter die große Abhängigkeit von Lebens- und Futtermittel aus den USA. Verschiedene Saatgutunternehmen haben deshalb schon die Wirtschaftlichkeit ihrer Genforschungsprojekte in Frage gestellt.
Die Bayer-Sojabohnensorte LL55 hat in den USA in 2015 ein Marktpotential von 200.000 bis 300.000 Hektar. Die gesamte Sojabohnenfläche in den USA beläuft sich auf 84,2 Mio. Hektar.
China kauft in den USA Pflanzen und Futtermittel im Wert von 12 Mrd. USD. Darunter sind 60 % der US-Sojabohnen und 12 % Mais. 90 % des US-Mais ist genetisch verändert. Mit diesen Pflanzen wird die Unkraut- und Schädlingsbekämpfung erleichtert.

19.12.2014 Informa Prognosen Mais- Soja- und Weizenanbauflächen 2015
Das private Analystenhaus Informa Economics reduzierte seine Prognose der US Mais-Anbaufläche 2015 auf 88,01 Mio. Acres (Vormonat: 88,3 Mio. Acres). 
Weitere Prognosen:
US-Sojaanbaufläche 2015: 88,78 Mio. Acres (Vormonat: 88,3 Mio. Acres)
US-Winterweizenanbaufläche 2015: 42,278 Mio. Acres (42,246 Mio. Acres)
19.12.2014 Mexiko kaufte 101.604 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 101.604 Tonnen US-Mais an Mexiko zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

19.12.2014 Japan kaufte 135.664 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 135.664 Tonnen US-Mais an Japan zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

19.12.2014 Südkoreas MFG kaufte 120.000 Tonnen Mais
Südkoreas Major Feedmill Group (MFG) kaufte im Rahmen von privatrechtlichen Verträgen 120.000 Tonnen Mais.
Mögliche Herkünfte: Vereinigte Staaten, Europa, Brasilien oder Argentinien
Der Preis dafür lag bei $213,99/Tonne c&f zzgl. eine zusätzlichen Gebühr von $1,50/Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen.
Geschlossen wurden 2 Verträge zur Lieferung Mitte April bzw. 25. April. Quelle: Reuters
19.12.2014 Südkoreas KFA kaufte 60.000 Tonnen Mais
Südkoreas KFA kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 60.000 Tonnen Mais. Mögliche Herkünfte: Vereinigte Staaten oder Südamerika.
Gekauft wurde zum Preis von $214,99/Tonne c&f zzgl. $1,50/Tonne für die Anlieferung an einem weiteren Hafen. Quelle: Reuters
18.12.2014 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 272.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 102.000 Tonnen) und Exportlizenzen für 57.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 17.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 3,522 Mio. Tonnen (Vorjahr: 4,063 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,292 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,058 Mio. Tonnen).

18.12.2014 Unbekannte Destination kaufte 126.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 126.000 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

18.12.2014 Südkorea kaufte 69.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft

Südkoreas Nonghyup Feed Inc. (NOFI) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 69.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Gezahlt wurde ein Preis von $ 214,46/Tonne zzgl. einer zusätzlichen Gebühr von $1,25/Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen. Verkäufer war Cargill. Die Lieferung ist auf den 15. April terminiert. Quelle: Reuters

18.12.2014 Nun ist es offiziell: China erteilt mehreren Gen-Maissorten die Einfuhrerlaubnis

Ein führender chinesischer Regierungsmitarbeiter bestätigte gestern gegenüber dem US-amerikanischen Landwirtschaftsminister Tom Vilsack am Rande eines Meetings des gemeinsamen Ausschuss für Handel und Gewerbe, dass die genetisch veränderte Maissorte Agrisure Viptera MIR 162 des Schweizer Saatgutunternehmens Syngenta von dem chinesischen Landwirtschaftsministerium zum Import freigegeben wurde. Auch die Züchter DuPont Pioneer und Bayer CropScience hätten Ihre Anträge auf Einfuhrgenehmigung ihrer genetisch veränderten Maissorten erteilt bekommen.
Quelle: Reuters

17.12.2014 Rumänien / Maisernte 2014
Rumäniens Maisernte 2014 könnte nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums mit 11,4 Mio. Tonnen etwa das Niveau der Rekordernte 2013 erreichen.
In Rumänien wird auf etwa 1/4 der Ackerflächen Mais angebaut. Damit ist das Schwarzmeerland hinter Frankreich der zweitgrößte Produzent von Mais in der Europäischen Union. In diesem Jahr wurde in Rumänien Mais auf 2,43 Mio. Hektar angebaut. Quelle: Reuters
17.12.2014 Südkoreas MFG kaufte 126.000 Tonnen Mais
Südkoreas Major Feedmill Group (MFG) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 126.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung im April 2015.
63.000 Tonnen von CHS zum Preis von $216,85/Tonne zzgl. einer Gebühr von $1,50/Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen
63.000 Tonnen von Concordia zum Preis von $216,88/Tonne zzgl. einer Gebühr von $1,50/Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen.
Gesucht wurden bis zu 280.000 Tonnen  Mais incl. der Herkünfte Vereinigte Staaten, der Schwarzmeer-Region, Südamarika und Südafrika. Quelle: Reuters
17.12.2014 Mais: Analysten warnen vor zu viel Optimismus

In Erwartung einer Einfuhrgenehmigung für Syngenta-Mais MIR 162 durch chinesische Behörden, stiegen die Notierungen Mais Futures am CBoT (ZCH5) bis Montag auf ein Fünf-Monats-Hoch. Händler und Analysten warnen aber davor, nicht zu optimistisch zu sein, da die staatliche Maisreserve Chinas groß und der Importbedarf begrenzt sei. Auch wenn der genetisch veränderte Stamm MIR 162 jetzt genehmigt werde, dann gibt es immer noch andere Züchtungen, die noch keine Einfuhrerlaubnis haben und zu Beanstandungen durch chinesische Behörden führen könnte. Beispielsweise eine weitere Syngenta-Züchtung mit dem Namen Agrisure Duracade, die zum ersten Mal im vergangenen Herbst geerntet wurde. China wird wohl kaum mehr als die 7,2 Mio. Tonnen Importquoten zu vergünstigten Zollsätzen freigeben, wovon auch nur 40 % durch private Importeure genutzt werden dürfen.

17.12.2014 Chinas Mischfutterhersteller kaufen bis zu 900.000 Tonnen DDGs

Letzte Woche haben chinesische Firmen gut 900.000 Tonnen distillers dried grains (DDGs), ein Nebenprodukt aus der Ethanol-Herstellung aus Mais, aus den USA, dem weltweit größten Exporteur gekauft. Die Einkäufe kamen zustande nachdem China den Bezug fast gestoppt hatte, da in früheren Lieferungen Spuren von genetisch veränderten Organismen aus der Syngenta-Maissorte MIR 162 gefunden wurden. Zu dem Zeitpunkt gab es dafür noch keine Einfuhrerlaubnis Chinas. Gestern teilten chinesische Behörden mit, dass China jetzt die Einfuhrerlaubnis für MIR 162 erteilt habe.
Quelle: Reuters

16.12.2014 China erteilt Einfuhrgenehmigung für Syngentas Gen-Mais

Chinesische Behörden informierten die Geschäftsführung des Schweizer Saatgutunternehmens Syngenta, dass die genetisch veränderte Maissorte MIR 162 ab sofort nach China eingeführt werden darf. Das teilte heute der Nachrichtendienst Bloomberg mit. Peking hatte im vergangenen Jahr mehr als 1 Mio. Tonnen Mais aus den USA abgewisen, da noch keine Einfuhrgenehmigung für den US-Gen-Mais vorlag. Händler und Farmer, die von den Beanstandungen geschädigt wurden, haben Syngenta auf Schadensersatz verklagt. Die jetzige Erlaubnis könnte die Importe Chinas aus den USA erneut beleben. 

15.12.2014 CBoT-Mais auf 5-Monats-Hoch

Chicago Mais-Futures steigen auch heute Morgen in der dritten aufeinander folgenden Sitzung weiter an und erreichen damit den höchsten Stand seit Anfang Juli dieses Jahres. Der Markt ist derzeit bullisch, was sich auch in den Short-Abdeckungen der Fondsgesellschaften widerspiegelt. Am Freitag haben institutionelle Anleger 18.000 Mais-Futures gekauft. Syngenta erwartet, dass seine Maissorte MIR 162 in den kommenden Tagen eine Einfuhrerlaubnis von China erhält. Dadurch wäre der Weg für US-Maislieferungen nach China wieder offen.

15.12.2014 Syngenta erwartet Chinas Einfuhrerlaubnis für MIR 162 in Kürze

Syngenta erwartet, dass die chinesischen Behörden in Kürze die Einfuhrerlaubnis für die genetisch veränderte Maissorte MIR 162 erteilt. Das teilte am Freitag ein Firmensprecher der Presse mit. Syngenta sieht sich derzeit einer Klagewelle von Landwirten und Händlern gegenüber, deren Mais-Lieferungen seit September 2013 regelmäßig aus China zurückgewiesen wurden, weil sie mit dieser Sorte vermischt waren.
Syngenta ist einer der weltweit größten Saatgutkonzerne. Bereits seit vier Jahren beantragt das Unternehmen die Einfuhrgenehmigung nach China, dem größten Mais-Importeur der Welt. In den USA ist die Sorte inzwischen so weit verbreitet, dass es kaum noch Partien gibt, die nicht mir MIR 162 vermischt sind. Der US-amerikanische Getreideverband, der die Exportaktivitäten seiner Mitgliedsunternehmen fördert, sagte, dass in den kommenden Tagen die Einfuhrerlaubnis vorliegen dürfte.
Pekings Interesse an US-Mais ist gewachsen, nachdem Maislieferungen aus alternativen Herkunftsländern, wie der Ukraine, Schwierigkeiten mit der Vertragserfüllung haben.

12.12.2014 Südkoreas KOCOPIA kaufte 60.000 Tonnen US-Mais

Südkoreas KOCOPIA (South Korea's Korea Corn Processing Industry Association) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 60.000 Tonnen Mais. Die Ware soll Händlern zufolge aus den Vereinigten Staaten stammen. Gezahlt wurde ein Preis von $223,79 pro Tonne c&f zzgl. einer Gebühr in Höhe von $ 1,50 für die Entladung an einem weiteren Hafen. Die Versendung der Ware soll von der US Pazifik Nordwestküste im Zeitraum 5. März - 25 März oder von der Golfküste im Zeitraum 13. Februar - 5. März erfolgen. Ankunft der Ware ca. 10. April. Verkäufer war das japanische Handelshaus Marubeni. Quelle: Reuters

12.12.2014 Coceral erhöhte Prognosen der Weizen-, Mais- und Rapssaaternte 2014
Der europäische Getreideverband Coceral erhöhte heute seine Prognose der EU-28 Weichweizenernte 2014 auf 148,5 Mio. to. (Oktober-Prognose: 147,9 Mio. Tonnen, 2013: 136,5 Mio. to.).
Weitere Prognosen:
EU-28 Maisernte 2014: 73,3 Mio. Tonnen (Oktober-Prognose: 72,8 Mio. Tonnen, 2013: 63,2 Mio. Tonnen.
EU-28 Rapssaaternte 2014: 24,1 Mio. Tonnen (Oktober-Prognose: 23,8 Mio. Tonnen, 2013: 20,8 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
12.12.2014 Mais nach China: Ukraine kommt seinen Lieferverpflichtungen nicht nach

Die Ukraine hat Probleme, seinen Lieferverpflichtungen mit Mais gegenüber China nachzukommen. Im Oktober hatten die Ukraine und private chinesische Mischfutterhersteller einen Liefervertrag über insgesamt 1,1 Mio. Tonnen Mais in 19 Teillieferungen bis zum Februar 2015 abgeschlossen. Möglicherweise können nur 80 % der Menge geliefert werden, denn durch die politischen Unruhen im Land am Schwarzen Meer wurde, sind jetzt Engpässe aufgetreten.
Bisher sind erst die Hälfte der vereinbarten Mengen ausgeliefert worden, dadurch wird es schwierig, dass bis zu der Deadline alles geliefert wird. Die politischen Unruhen haben die Produktionskosten in der Ukraine angetrieben, was im Land bereits zu Lieferengpässen geführt hat.
Chinas private Einkäufer hatten sich zuletzt an Lieferländer wie die Ukraine und Bulgarien gewandt, die für sie bisher kaum als Anbieter in Erscheinung getreten waren, um von den günstigen Preisen des Weltmarktes profitieren zu können. Die chinesische Regierung hingegen hält im Inland die Maispreise hoch, um die ländliche Bevölkerung finanziell zu unterstützen.
In diesem Jahr hatte China mehr als 1 Mio. Tonnen Mais und Maisnebenprodukte aus den USA , den größten Exporteur der Welt, zurückgewiesen, da darin nicht zugelassene genetisch veränderte Organismen vorgefunden wurden.
Quelle: Reuters

12.12.2014 Argentiniens Sojabohnenaussaat kommt zügig voran

In den letzten sieben Tagen kam die Aussaat der argentinischen Sojabohnen um 12,3% voran. Regenfälle waren für die Feldarbeiten von Vorteil, sodass in der Pampa inzwischen 67 % der 20,6 Mio. Hektar mit Sojabohnen bestellt sind, berichtet heute die Buenos Aires Grain Exchange.
Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Sojaschrot, das als Futtermittel Verwendung findet. Außerdem ist das südamerikanische Land der drittgrößte Exporteur von unverarbeiteten Sojabohnen.
Zurzeit wird in dem Getreidegürtel Argentiniens (Cordoba, Santa Fe und Entre Rios) gerade die Weizenernte 2014/15 beendet. Als Folgefrucht wird jetzt die Sojabohne gesät. Die Börse erwartet davon eine Erntemenge von 55 Mio. Tonnen.
Außerdem wurden 51,8 % der Maisflächen für die Saison 2014/15 bestellt. 53,5 % der Weizenernte ist geerntet.
Quelle: Reuters

12.12.2014 Türkei weist DDGs aus den USA zurück

Auf der Website des U.S. Grain Council ist heute zu lesen, dass die Türkei bisher schon drei Futtermittellieferungen aus den USA zurückgewiesen habe. Es handelt sich dabei um das „distiller`s dried grain“ (DDGs), ein Nebenprodukt das bei der Herstellung von Ethanol aus Mais entsteht. Die Türkei strebt an, seine Einfuhren genetisch veränderter Organismen zu reglementieren.
Mindestens eines der drei Schiffe hatte dieses Futtermittel geladen und wurde noch an einen anderen Käufer umgeleitet, bevor es seinen ersten Bestimmungshafen erreichte. Im Juli diesen Jahres hatte China, der weltweit größte Importeur von DDGs, alle seine Importe aus den USA gestoppt, nachdem darin noch nicht für den Import zugelassene genetische veränderte Organismen vorgefunden wurden. Der Preis für diese Futtermittel war im letzten Monat stark angestiegen, da man hoffte, dass China an den Markt zurück kehren würde.
Der amerikanische Getreideverband verhandelt zurzeit mit Ankara um eine Lösung des Problems und der Wiedereröffnung des Marktes in der Türkei. Die Türkei importierte in 2013 490.000 Tonnen DDGs, davon kamen aus den USA 340.000 Tonnen.
US-Exporte von DDGs nach China beliefen sich im September auf nur noch 167.000 Tonnen, gegenüber einer früheren monatlichen Durchschnittsmenge von 500.000 Tonnen. Dagegen stiegen die monatlichen Auslieferungen an andere Länder auf 745.000 Tonnen gegenüber 500.000 Tonnen in den vorherigen Monaten.
Quelle: Reuters

11.12.2014 EU-Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 102.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 231.000 Tonnen) und Exportlizenzen für 17.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 95.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 3,250 Mio. Tonnen (Vorjahr: 3,5 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,235 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,989 Mio. Tonnen).

10.12.2014 Unbekannte Destination kaufte 188.976 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 188.976 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

10.12.2014 FranceAgriMer erhöhte Prognose der französischen Weizenendbestände 2014/15

Das französische Analystenhaus FranceAgriMer erhöhte am heutigen Dienstag seine Prognose der französischen Weichweizenbestände zum Ende des Vermarktungsjahres 2014/15 (Juli-Juni) von 4,3 Mio. Tonnen (November-Prognose) auf 4,55 Mio. Tonnen (10-Jahres-Hoch). Das wäre ein Anstieg Endbestände um 94% zu den Endbeständen des Vermarktungsjahres 2013/14 am Ende der Saison.
Begründet wurde dies mit einem Rückgang der Exporte an Mitgliedsländer der Europäischen Union, einer gesenkten Prognose der Nutzung von Weizen für die Tierfutterherstellung sowie einige weitere kleinere Veränderungen, die nicht von einem Anstieg der Exporte außerhalb der EU kompensiert werden konnten.
FranceAgriMer erhöhte seine Schätzung der französischen Exporte außerhalb der EU um 300.000 Tonnen zum Vormonat auf 8,5 Mio. Tonnen. Im Vergleich zur letzten Saison wäre das ein Rückgang um 30%.
Die Prognose der französischen Maisernte 2014 erhöhte FranceAgriMer um 400.000 Tonnen zum Vormonat auf 17,3 Mio. Tonnen. Allerdings führte der gestiegene Bedarf an Mais zur Tierfutterherstellung sowie die gestiegenen Exporte in Mitgliedsländer der EU und an Nationen außerhalb der EU dazu, dass die Prognose der Maisendbestände zum Ende des Vermarktungsjahres 2014/15 unverändert belassen wurde. Quelle: Reuters

08.12.2014 Chinas Maisbestände von Schimmel befallen
Staatliche chinesische Medien meldeten, dass ein großer Anteil Mais aus Chinas Hauptanbauregion von Schimmel befallen ist. Als Grund wurden mangelnde bzw. zeitlich verzögerte Lagerkapazitäten in staatlichen Getreidespeichern genannt.
Nach einem Fernsehbericht werden aufgrund fehlender geeigneter Lagerplätze mehrere Millionen Tonnen Mais unter freiem Himmel gelagert. Die Fernsehbilder zeigten Mais, der zum Teil mit Schnee bedeckt war. Der staatliche Lagerhalter Sinograin meldet eine große Inzidenz von Schimmel, resultierend aus ungewöhnlich nassen und warmen Wetterbedingungen während der Wachstumsperiode. Analysten zufolge ist die Situation jedoch nicht so dramatisch als im vergangenen Jahr, als etwa 40% der Maisbestände, die im Nordosten des Landes produziert wurden, von Schimmel befallen waren.
Chinas Landwirte ernteten nach Angaben des chinesischen Statistikamtes 215,67 Mio. Tonnen Mais. Das sind etwa 1,3% weniger als im Vorjahr, dass jedoch die zweithöchste Ernte nach der Rekordernte 2013. Quelle: Reuters
08.12.2014 Japan kaufte 136.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 136.000 Tonnen US-Mais an Japan zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

08.12.2014 Südkorea´s KFA kaufte 60.000 Tonnen Mais
The Korea Feed Association (KFA) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 60.000 Tonnen Mais der Herkünfte Vereinigte Staaten oder Südamerika.
Gekauft wurde beim japanischen Handelshaus Mitsubishi zum Preis von $210,88/Tonne zzgl. $1,50 für die Entladung an einem weiteren Hafen. Die Ankunft der Ware wird Ende April erwartet.
In der Ausschreibung über 40.000 Tonnen Futterweizen kam es aufgrund zu hoher Preisgebote zu keinem Geschäft. Quelle: Reuers
08.12.2014 Südkorea´s NOFI kaufte 68.000 Tonnen Mais
Südkorea´s Nonghyup Feed Inc. (NOFI) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 68.000 Tonnen Mais der Herkünfte Vereinigte Staaten oder Südamerika. Ausgeschrieben wurden ursprünglich 140.000 Tonnen. Die Angebotsfrist endete am vergangenen Donnerstag.
Gezahlt wurde ein Preis von $ 210,88/Tonne zzgl. einer Gebühr in Höhe von $ 1,50 für die Entladung an einem weiteren Hafen. Verkäufer war ADM Asia. Die Ankunft der Ware wird Anfang April erwartet.
Bei der Ausschreibung von 55.000 Tonnen Sojaschrot, die zur Ankunft im Mai ausgeschrieben wurde, kam es aufgrund zu hoher Preisgebote zu keinem Kauf. Quelle: Reuters
04.12.2014 EU Im- und Exportlizenzen für Mais
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 231.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 154.000 Tonnen) und Exportlizenzen für 95.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 49.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 3,148 Mio. Tonnen (Vorjahr: 3,221 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,218 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,940 Mio. Tonnen)
04.12.2014 AMIS-Market Report Dezember 2014

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.

*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 4. Dezember finden Sie hier: AMIS Market Report Dezember 14
nächster Erscheinungstermin: 5. Februar 2015

03.12.2014 Informa reduziert Prognose der brasilianischen Maisproduktion 2014/15

Das private Analystenhaus InformaEconomics reduzierte seine Prognose der brasilianischen Maisproduktion 2014/15 auf 68,7 Mio. Tonnen (vorherige Schätzung: 69,7 Mio. Tonnen) Quelle: Reuters

03.12.2014 InformaEconomics reduziert Prognose der argentinischen Maisproduktion 2014/15

Das private Analystenhaus InformaEconomics reduzierte seine Prognose der argentinischen Maisproduktion 2014/15 auf 22,0 Mio. Tonnen (vorherige Schätzung: 23,0 Mio. Tonnen) Quelle: Reuters

03.12.2014 Mexiko kaufte 196.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 196.000 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15 an Mexiko. Quelle: Reuters

03.12.2014 Ethanol Produktion in den USA auf Rekordniveau

Die US-Ethanol Produktion bleibt weiter auf Rekordkurs. Trotz einer knappen Marge zum Dieselpreis, den hohen Biodieselkursen und dem derzeit vorherrschenden kalten Wetter fährt die Branche satte Gewinne ein.
Mit einer täglichen durchschnittlichen Produktion von 982.000 Barrel in der letzten Woche stellte die US-Verwaltung die höchste Produktionsmenge fest, die seit Beginn der Datenbank im Jahre 2010 registriert wurde. Die mehrmonatliche Produktion liegt derzeit 6 % über der Menge im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Auch der Export boomt. Die US-Ethanol Hersteller konnten 40 % mehr ins Ausland verkaufen, wodurch Ethanol in einigen Regionen teurer ist als Diesel. Inzwischen sind die Herstellungskosten aufgrund der Rekord-Maisernte gesunken. Die Anlage produzieren unter Volllast und die Maissilos der Hersteller sind bis zum überlaufen voll.

01.12.2014 Niederschläge in Argentinien sorgen für gute Wachstumsbedingungen

Heftige Regenfälle am Wochenende haben nach einer längeren Trockenphase zu idealen Wachstumsbedingungen bei den argentinischen Mais- und Sojabohnenbeständen geführt. Etwa 50 mm Niederschlag pro Quadartmeter fielen in den Hauptanbauregionen für Mais und Sojabohnen. Die größten Niederschläge trafen auf die nördlichen Ausläufer der Provins Buenos Aires.
Die Buenos Aires Grains Exchange prognostiziert die Anbaufläche für Sojabohnen auf 20,6 Mio. Hektar und für komerziell genutzten Mais auf 3 Mio. Hektar. Die Sojabohnenaussaat ist per 27.11. zu 44,8% der prognostizierten Anbaufläche abgeschlossen.
Argentinien ist Hauptexporteur für Sojabohnen, Weizen und Mais und der größte Lieferant von Sojaschrot für Viehfutter. Quelle: Reuters

01.12.2014 Unbekannte Destination kaufte 126.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 126.000 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

28.11.2014 Costa Rica kaufte 109.736 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 109.736 Tonnen US-Mais an Costa Rica zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle. Reuters

28.11.2014 Ukraines Getreideernte 2014

Die ukrainische Getreideernte 2014 ist nahezu abgeschlossen. Per 27. November wurde Getreide auf 98% der Anbaufläche gedroschen. Die durchschnittlichen Erträge lagen mit 4,33 Tonnen/Hektar über dem Ergebnis des Vorjahres (4,03 Tonnen/Hektar).
Das Ergebnis der ukrainischen Weizenernte 2014 lag mit 23,7 Mio. Tonnen über dem Ergebnis des Vorjahres (22,3 Mio. Tonnen). Ukrainische Landwirte ernteten darüber hinaus 26,2 Mio. Tonnen Mais und 7,6 Mio. Tonnen Gerste. Prognosen des ukrainischen Landwirtschaftsministeriums im Vorfeld lagen bei der Maisernte 2014 bei 30 Mio. Tonnen (Vorjahr: 30,9 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters

27.11.2014 Ukraines Getreideernte- und Exporte 2014/15
Ukraines Getreideexporte im Zeitraum 1. Juli - 27. November 2014 erreichten ein Volumen von 14,855 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 13,272 Mio. Tonnen). Die Weizenexporte lagen bei 7,3 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 5,9 Mio. Tonnen). Beim Mais belaufen sich die Exporte gegenwärtig auf 4,0 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 5,3 Mio. Tonnen).
Die Ukraine plant in diesem Jahr ein Ernteergebnis von 64,4 Mio. Tonnen Getreide. Das Exportvolumen (Juli - Juni) wird auf insgesamt 33 Mio. Tonnen geschätzt. Quelle: Reuters
27.11.2014 China erlaubt Sorghum-Importe aus Argentinien

Chinas Amt für Einfuhr- und Qualitätskontrolle hat Sorghum-Importe aus Argentinien zugelassen. Argentinien ist der zweit-größte Sorghum-Exporteur der Welt und der drittgrößte Verlader für Getreide nach China. Nur die USA und Australien liefern mehr Getreide in das Land der Mitte.
Mit der Einfuhrgenehmigung für argentinisches Sorghum erhalten die Vereinigten Staaten Konkurrenz, denn die chinesischen Futtermittelhersteller nutzen dieses preiswerte Getreide statt Mais, der bisher in großen Mengen aus den USA bezogen wurde.
Die chinesische Einfuhrbehörde unterzeichnete am 26. November ein Regelwerk über die Pflanzengesundheit von Sorghum, das dem südamerikanischen Land Sorghum-Lieferungen erlaubt. Sorghum wird in China traditionell zur Herstellung von Alkohol verwendet. Die Industrie hat in den letzten Jahren nach Alternativen für Mais gesucht. Mais ist in China teurer geworden, da Peking die ländliche Bevölkerung mit einem Interventionsprogramm für Mais unterstützt.
Das USDA schätzt die chinesischen Sorghum-Importe im Wirtschaftsjahr 2014/15 (Okt-Sept) auf 4,6 Mio. Tonnen gegenüber 4,16 Mio. Tonnen im vorherigen Wirtschaftsjahr. Davon werden die USA 5,8 Mio. Tonnen liefern, gefolgt von Argentinien mit 1,3 Mio. Tonnen und Australien mit 800.000 Tonnen.
Quelle: Reuters

27.11.2014 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 154.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 83.000 Tonnen) und Exportlizenzen für 49.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 46.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,917 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,768 Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1.123 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,808 Mio. Tonnen)

 Quelle: Europäische Kommission

27.11.2014 IGC reduzierte Prognose der Welt-Weizenernte um 1 Mio. Tonnen
The International Grains Council (IGC) reduzierte seine monatliche Prognose der Welt-Weizenernte 2014/15 um 1 Mio. Tonnen auf 717 Mio. Tonnen. Für die Vermarktungsperiode 2015/16 prognostiziert das IGC eine Ausweitung der Aussaatfläche für Weizen um 1% zum Vorjahr.
Die monatliche Prognose der Welt-Maisernte 2014/15 wurde vom IGC um 2 Mio. Tonnen auf 982 Mio. Tonnen erhöht. Das Vorjahresergebnis lag bei 984 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
26.11.2014 Südkoreas Major Feedmill Group (MFG) kaufte 140.000 Tonnen Mais

Südkoreas Major Feedmill Group (MFG) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 126.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Ausgeschrieben wurden 140.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung im März 2015. Quelle: Reuters

26.11.2014 China startet 2014/15 Lagerhaltungsprogramm

China wird in dieser Woche damit beginnen, im Inland Mais von den Bauern zu kaufen. Dabei wird der gleiche Preis wie im Vorjahr bezahlt, der circa 20 % über dem internationalen Preisniveau liegt. Der nationale Preis und das Einkommen im ländlichen Raum sollen damit gestützt werden.
Die Neuauflage des Programms war zwar erwartet worden, Analysten gehen aber davon aus, dass diesmal nur 40 Mio. Tonnen aufgekauft werden, statt der 60 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Seitdem die Interventionspolitik unter Beobachtung der chinesischen Regierung steht, wurden große Mengen billiger US-Mais mit der Begründung zurückgewiesen, er sei mit nicht zugelassen, genetisch veränderten Organismen versetzt.

25.11.2014 Südkorea´s NOFI kaufte 93.000 Tonnen US-Mais
Südkorea's Nonghyup Feed Inc. (NOFI) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 93.000 Tonnen US-Mais. 
63.000 Tonnen wurden zum Preis von $212,75/Tonne c&f gekauft. Weitere 30.000 Tonnen wurden mit einer Prämie von $ 1,75/Tonne auf den CBoT März 2015 Kontrakt gekauft. 
Für beide Verträge wurde eine zusätzliche Prämie von $1,50/Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen vereinbart.  Die Versendung von der US-Pazifik Nord-West-Küste soll in der Zeit vom 5. - 24. Februar erfolgen. Erwartet wird die Lieferung in Südkorea Ende März. Quelle: Reuters
25.11.2014 Crop Progress US-Mais

 Quelle: Reuters

24.11.2014 Südafrikas Maisvorräte sinken auf 6,523 Mio. Tonnen

Das South African Grain Information Center (SAGIS) meldet heute Morgen, dass die Maisbestände Ende Oktober auf 6,523 Mio. Tonnen gesunken sind. Ende September wurden die Bestände noch mit 7,418 Mio. Tonnen angegeben.
Der Bestand setzt sich zusammen aus 3,997 Mio. tonnen weißen MaIs und 2,526 Mio. Tonnen gelben Mais. Bisher wurden 1,707 Mio. Tonnen Mais aus der letzten Ernte exportiert.
Quelle: Reuters

24.11.2014 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)

Institutionelle Anleger erhöhten ihre Long-Positionen beim CBoT-SRW-Weizen in der Woche vom 11.11. - 18.11. um 3.009 Kontrakte und reduzierten gleichzeitig ihre Short-Positionen um 16.245 Kontrakte. Mit jetzt 11.881 Netto-Short-Positionen (- 19.254) ist die Mehrheit der institutionellen Anleger immer noch bearisch gestimmt. Um marginale 147 Kontrakte wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen beim Mais erhöht. Per 18.11. hielten institutionelle Anleger 186.954 Netto-Long-Positionen. Bei den Sojabohnen reduzierten Fondsgesellschaften ihren Bestand an Netto-Long-Positionen um 10.620 Lots auf 30.733 Lots.

 Quelle: CFTC / Grafik: HANSA Terminhandel

 Quelle: Reuters

21.11.2014 Unbekannte Destination kaufte 132.000 Tonnnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von 132.000 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Sept. - 31. August) an eine unbekannte Destination. Quelle: Reuters

20.11.2014 US-Mais und -Sojabohnen an unbekannte Destination

Ein unbekannter Käufer erwirbt 101.600 Tonnen US-Mais und 140.000 Tonnen US-Sojabohnen für Lieferung in der laufenden Saison . Das meldet soeben das USDA.

20.11.2014 Israel kauft 147.000 Tonnen Mais – Weizen-Offerten zurückgewiesen

Eine Gruppe privater Käufer in Israel hat gestern 147.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft erworben. Beobachter sind sich sicher, dass die Ware aus dem Schwarzmeerraum kommen wird.
Es waren ebenfalls 25.000 Tonnen Weizen ausgeschrieben worden, deren Offerten aber zurückgewiesen wurden.
Quelle: Reuters

20.11.2014 ADM verklagt Syngenta wegen Verlusten im China-Export

Gestern teilte Archer Daniels Midland (ADM) mit, dass das Schweizer Saatgutunternehmen Syngenta auf Schadensersatz verklagt wird. Der Klage schließen sich mehr als 100 Landwirte und Exporteure an. China hatte im vergangenen Jahr mehr als 1 Mio. Tonnen Mais aus den USA zurückgewiesen, die mit der genetisch modifizierten Syngenta-Sorte MIR162 versetzt waren, die von den chinesischen Behörden noch nicht für die Einfuhr freigegeben ist.
Syngenta hätte dafür sorgen müssen, dass die Sorte erst in den Handel kommt, wenn alle maßgeblichen Käufer von US-Mais ihre Einfuhrerlaubnis für MIR162 erteilt hätten. Stattdessen waren in den letzten zwei Jahren 3 % des US-Maisflächen in allen Regionen damit angebaut worden und so eine flächendeckende Vermischung mit anderen Partien möglich geworden.
Das Saatgutunternehmen sei seiner Produktverantwortung nicht gerecht geworden. ADM sei ein Schaden entstanden, der in die zig Millionen Dollar geht.
Syngenta hält dagegen, dass die Klage keine Aussicht auf Erfolg hat.
Quelle: Reuters

19.11.2014 EU-Körnermaisernte über 70 Mio. Tonnen – ein neuer Rekord

Landwirte in der Europäischen Union werden in diesem Jahr eine Körnermaisernte von 70 Mio. Tonnen einbringen – ein neuer Rekord.
Frankreich, der größte Maisproduzent der Gemeinschaft, kommt auf 18 Mio. Tonnen und die Hektarerträge liegen ebenfalls auf einem Rekordwert von 10,7 Tonnen. Damit dürfte der bisherige Spitzenwert aus 1997 überschritten werden.
Einige Regionen im Osten des Landes melden hohe Mykotoxin-Werte, die den Industriestandard übersteigen. Dort liegen die Preise bis zu 10 €/Tonne unter den besseren Geboten im Westen des Landes. Die größte Menge ist aber von ausgesprochen guter Qualität.
Mykotoxin-Probleme werden auch aus Deutschland und Italien gemeldet.
In Italien sind 70 % der Maisbestände gedroschen, auch dort drücken Qualitätsprobleme die Preise. In Deutschland ist die Ernte mit 5,2 Mio. Tonnen um 30 % größer als im Vorjahr (4 Mio. Tonnen), schätzt ADM-Germany.
Ungarn hatte am 4. November 60 % Mais geerntet und die durchschnittlichen Hektarerträge lagen bei 7,56 Tonnen. Das ist der höchste Ertragswert seit 2005. Die Gesamternte wird dort in diesem Jahr über 9 Mio. Tonnen liegen. Im Vorjahr waren es 6,8 Mio. Tonnen.
Quelle: Reuters

Grafik: EU-Maisernte und -Verbrauch

19.11.2014 Ukraine will mehr Mais exportieren

Der ukrainische Wirtschaftsminister hebt seine Prognose für Getreideexporte aus der Ernte 2014 um 7 % auf 36,7 Mio. Tonnen an, da die Verladungen von Mais größer als bisher veranschlagt werden.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Maisernte in Frankreich mit Mykotoxin-Problemen

Die französische Erzeugervereinigung AGPM korrigiert heute ihre frühere Einschätzung zur Maisernte von 17,25 Mio. Tonnen auf den Rekordwert von 18 Mio. Tonnen. Der durchschnittliche Hektarertrag auf einer Anbaufläche von 1,68 Mio. Hektar wird auf 10,7 Tonnen angehoben. In einigen Regionen wird von hohen Mykotoxin-Werten (Schimmelpilz-Gifte) berichtet.

19.11.2014 Großes Mais-Angebot in den USA drücken Kurse

Die CBoT-Maisfutures verlieren auch heute Morgen, dem fünften Tag in Folge, an Wert. Die Kurse folgen damit dem Preisrückgang der US-Weizenfutures und sind eine Reaktion auf das große Angebot im Kassamarkt. Damit wird die Kursrally der letzten Woche korrigiert.
Die US-Mais-Ernte ist zu 89 % abgeschlossen und drängt zuletzt massiv auf den Markt, gleichzeitig ist die internationale Nachfrage schwach. Durch den Kälteeinbruch in einigen Mais-Staaten wird nun die Ernte bis zu vier Wochen unterbrochen, da in den Staaten Michigan, Wisconsin und Teilen von Minnesota Schnee fällt.
Während Sojabohnen- und Sojaschrot aus den USA international sehr begehrt sind, wird US-Mais in erster Linie von den inländischen Ethanol Produzenten nachgefragt, die ein eingeschränktes Weizenangebot befürchten müssen, nachdem früher Frost die Aussaat geschädigt hat.
Quelle: Reuters

19.11.2014 Südkoreas MFG kaufte 50.000 Tonnen Mais
Südkorea´s MGF (Major Feedmill Group) kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 50.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft. Gekauft wurde zum Preis von $211,79/Tonne c&f zzgl. einer Pauschale von $1,50/Tonne zur Entladung an einem weiteren Hafen.
Ausgeschrieben wurden bis zu 140.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft zur Lieferung im Februar/März 15. Quelle: Reuters
19.11.2014 SÜDKOREA’S KOCOPIA kaufte 55.000 Tonnen Mais

SÜDKOREA’S KOCOPIA kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 55.000 Tonnen Mais weltweiter Herkunft. Gezahlt wurden $224,35 pro Tonne c&f. Gesucht wurde Ware zur Lieferung an die Häfen in Incheon oder Kunsan zum 25. März 2015. Quelle: Reuters

19.11.2014 Südkoreas MFG sucht Mais
South Korea's Major Feedmill Group (MFG) hat 2 Tender zum Kauf von bis zu 140.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung im Februar und März 15 ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am heutigen Mittwoch.
55.000 - 70.000 Tonnen zur Lieferung zum 28. Februar
55.000 - 70.000 Tonnen zur Lieferung zum 14. März
Die Lieferung sol an die Häfen in Pyeongtaek and Kunsan erfolgen. Quelle: Reuters
19.11.2014 Südkorea´s KFA sucht Mais

Südkorea´s KFA (Korea Feed Association) hat einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Ware zum 20. März an die Häfen in Ulsan oder Busan geliefert werden. Die Angebotsfrist endet am heutigen Mittwoch. Quelle: Reuters

19.11.2014 Südkorea´s KOCOPIA sucht Mais

Südkorea´s Corn Processing Industry Association (KOCOPIA) hat einen internationalen Tender zum Kauf von 55.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung im März 15 an die Häfen in Incheon oder Kunsan ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am heutigen Mittwoch. Quelle: Reuters

 

18.11.2014 Crop Progress US-Sojabohnen

 Quelle: Reuters

18.11.2014 Crop Progress US-Mais

 Quelle: Reuters

17.11.2014 Russische Getreidepreise steigen moderat an

In der vergangenen Woche stiegen die Weizenpreise in Russland leicht an, da der Rubel weiter an Wert verlor und Landwirte nur zögerlich verkauften. Russland, einer der größten Weizenlieferanten nach Nordafrika und dem Mittleren Osten, muss als Folge der Ukraine-Krise und dem straken Rückgang des Ölpreises den Verfall seiner Währung gegenüber dem US-Dollar verkraften.
Wenn die Landwirte Liquidität benötigen, verkaufen sie zuerst Sonnenblumen-Saat, weil die Lagerung nur begrenzt möglich ist. Ansonsten behalten die Landwirte ihre Ernte als stabile „Reservewährung“.
Weizen mit 12,5 % Protein stieg gegenüber der Vorwoche um $2/Tonne auf $255/Tonne fob Schwarzmeerhafen. Es wurden bereits 39 % mehr Weizen verladen als zum gleichen Zeitpunkt in 2013. Seit dem 1. Juli (Beginn des Vermarktungsjahres) exportierte Russland 16,2 Mio. Tonnen Getreide inklusive 13,2 Mio. Tonnen Weizen, 2,2 Mio. Tonnen Gerste und 658.000 Tonnen Mais.


17.11.2014 Isrealische Händler suchen Mais und Futterweizen

Eine Gruppe israelischer Händler hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 170.000 Tonnen Mais und 25.000 Tonnen Futterweizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist für diesen Tender endet Händlern zufolge am 19. November. Quelle: Reuters

17.11.2014 Ukraine / Getreidernte 2014 und Exporte
Die Getreideexporte der Ukraine im Zeitraum vom 1. Juli bis 17. November erreichten ein Volumen von 13,98 Mio. Tonnen (Vorjahr: 11,06 Mio. Tonnen). Dabei fielen 7,2 Mio. Tonnen auf die Weizenexporte (Vorjahr: 5,7) sowie jeweils 3,4 Mio. Tonnen auf die Exporte von Gerste (Vorjahr: 1,85) und Mais (Vorjahr: 3,4).
Die Ukraine geht in diesem Jahr von einer Getreideernte in Höhe von 64,4 Mio. Tonnen aus. Das Exportvolumen der Ukraine in der aktuellen Vermarktungsperiode 2014/15 liegt nach Angaben des ukrainischen Agrarministeriums bei mindestens 33 Mio. Tonnen (Vorjahresperiode: 32 Mio Tonnen).
14.11.2014 Informa erhöhte Prognose der US-Mais-Anbaufläche 2015

Das private Analystenhaus Informa Economics erhöhte seine Prognose der US-Mais-Anbaufläche für die Maisernte 2015 von 87,8 Acres auf 88,3 Mio. Acres. Quelle: Reuters

14.11.2014 Argentinien: Soja-Pflanzungen kommen zügig voran

In den letzten sieben Tagen kamen die Sojabohnen - Pflanzungen in Argentinien gut voran. Inzwischen sind 16,8 % der geplanten Flächen bestellt, nach 7,2 % in der Vorwoche, meldet heute die Buenos Aires Getreidebörse.
Die Börse schätzt eine Anbaufläche der Ölsaat für die Ernte 2015 auf 20,6 Mio. Hektar. Nach der Wettervorhersage bleiben die Bedingungen für Feldarbeiten in den kommenden Tagen ideal. Eine Prognose für die Erntemenge hat die Börse bisher nicht herausgegeben. Das USDA ging in seinem letzten Monatsbericht von 55 Mio. Tonnen Sojabohnen und 23 Mio. Tonnen Mais aus.
Quelle: Reuters

14.11.2014 Ukraine liefert 1,14 Mio. Tonnen Mais nach China

Seit Oktober hat China 1,14 Mio. Tonnen Mais aus der Ukraine bezogen. Das niedrige Preisniveau am Weltmarkt hat die Nachfrage aus China, dem zweit-größten Maisimporteuer der Welt, angefeuert. Zuletzt sind immer mehr nicht-traditionelle Lieferländer wie die Ukraine und Bulgarien zum Zuge gekommen, da chinesische Behörden im Frühjahr 1,25 Mio. Tonnen US-Weizen zurückgewiesen hatten. Sie wiesen Spuren von genetisch veränderten Sequenzen einer Monsanto-Maissorte aus, für die es noch keine Einfuhrgenehmigung gibt.
Ukrainischer Weizen frachtfrei chinesischer Hafenplätze ist mit $220/Tonnen um $50/Tonnen billiger als andere Herkünfte. Die staatlichen Interventionspreise für die heimische Produktion liegen mit 2.350 yuan noch höher, was umgerechnet $384/Tonnen im Hafen von Dalian entspricht. Das staatliche Lagerprogramm soll nun überarbeitet werden. Quelle: Reuters

13.11.2014 Deutschland und Polen sorgen für gute Weizenexporte aus der EU

Das Beratungsunternehmen Strategie Grains erhöht seine Prognose für EU-Weizenexporte, da Polen und Deutschland eine gute internationale Nachfrage bedienen können. Durch eine große Ernte in der EU, einem schwachen Euro und weniger wettbewerbsfähige Offerten der Konkurrenz aus Russland und den USA wird die weltweite Nachfrage oft aus Europa bedient.
Die Marktanalysten aus Frankreich prognostizieren in diesem Monat die Exportmenge von Weichweizen aus der EU in der Saison 2014/15 auf 26,8 Mio. Tonnen, im Vormonat lag die Schätzung noch bei 24,2 Mio. Tonnen. Damit bleibt die Menge unter der Rekordmenge des Vorjahres von 29 Mio. Tonnen.
Der Anstieg gegenüber der letzten Schätzung beinhaltet 1,8 Mio. Tonnen mehr aus Deutschland und 900.000 Tonnen mehr aus Polen. Beide Länder haben die Qualitäten, die derzeit international nachgefragt werden. Überschüsse wird es deshalb weder in Deutschland, Polen noch in den Baltischen Staaten geben; im Gegensatz zu Frankreich. Exporte aus Frankreich werden in dieser Saison deutlich hinter der großen Menge des Vorjahres zurückbleiben, da die Getreideernte durch eine regenreiche Erntezeit starke Qualitätsverluste erlitt. Frankreich, Bulgarien und Großbritannien haben einen Überschuss an Futtergetreide, die zu einem Anstieg der EU-Endbestände führen dürften, den die Analysten von Strategie Grains in diesem Monat mit 17 Mio. Tonnen angeben. Das sind 7 Mio. Tonnen mehr als am Ende des letzten Jahres, aber 2 Mio. Tonnen weniger als in der letzten Schätzung. Die gesamte EU-Weizenernte wird nun auf 147,7 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 9 % mehr als im Vorjahr. Die diesjährige Maisernte wird auf 73,5 Mio. Tonnen geschätzt.
Quelle: Reuters

13.11.2014 EU Im- und Exportlizenzen für Mais
Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 79.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 34.000 Tonnen) und Exportlizenzen für 70.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 38.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,68 Mio. Tonnen (Vorjahr: 2,114  Mio. Tonnen) und die Exporte auf Insgesamt 1,028 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,701 Mio. Tonnen)
 Quelle: Reuters
12.11.2014 Russland verhandelt mit China über Getreidelieferungen

Russlands Landwirtschaftsminister Nikolai Fyodorov teilte heute gegenüber der Presse mit, dass man mit China über mögliche Getreidelieferungen in Verhandlungen sei. Russland ist einer der größten Weizenexporteure der Welt, während China die Nummer zwei unter den Importeuren von Mais ist. Allerdings will die chinesische Regierung den Import besser kontrollieren und gegebenenfalls die staatliche Lagerhaltung einschränken. Nach den starken Preisrückgängen in diesem Jahr haben chinesische Verarbeiter billige Importware bezogen, während die staatlichen Läger überlaufen.
Bereits in der letzten Saison wurden die Mais-Importe aus den USA beschränkt, nachdem man Sequenzen genetisch veränderten Organismen, für die noch keine Einfuhrgenehmigung vorliegt, entdeckt hatte. Dadurch kamen mit Bulgarien und die Ukraine zwei nicht traditionelle Lieferländer zum Zuge, um die Versorgungslücke zu schließen.
Russland hat aktuell 10,3 Mio. Tonnen Mais von 87 % seiner Anbaufläche geerntet. Die Vorjahresernte belief sich auf 8,1 Mio. Tonnen. Der Saatenzustand für Winterweizen wird vom Minister als befriedigend beschrieben. Die Anbaufläche sei um 2 Mio. Hektar auf 16,6 Mio. Hektar ausgeweitet worden.

11.11.2014 Ukraine erntet per 10. Nov. 59,5 Mio. Tonnen Getreide
Ukrainische Landwirte ernteten nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums per 10. November 59,5 Mio. Tonnen Getreide auf 95% der Aussaatfläche. Die durchschnittlichen Getreideerträge pro Hektar lagen bei 4,24 Tonnen (Vorjahr: 3,93 Tonnen). Prognosen des Landwirtschaftsministeriums liegen bei einem Ernteergebnis von 64,4 Mio. Tonnen (2013 = 63 Mio. Tonnen.
Die Winterweizenernte ist abgeschlossen und erreichte ein Netto-Gewicht von 23,7 Mio. Tonnen. 
23,1 Mio. Tonnen Mais ernteten ukrainische Landwirte per 10. November. Die Prognose des Landwirtschaftsministeriums liegt bei 30 Mio. Tonnen (Vorjahr: 30,9). Quelle: Reuters
11.11.2014 Fortschrittsbericht US-Maisernte (Crop Progress)

 Quelle: Reuters

10.11.2014 Israel kaufte 120.000 Tonnen Mais

Eine private Gruppe israelischer Käufer kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Mais. Marktbeteiligte gehen davon aus, dass die Ware aus der Schwarzmeerregion (möglicherweise Ukraine) stammt. Den darüber hinaus ausgeschriebenen 25.000 Tonnen Futterweizen und  20.000 Tonnen Sorgum folgte kein Kauf. Quelle: Reuters

10.11.2014 Mexiko kauft 130.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 130.000 Tonnen US-Mais an Mexico zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15. Quelle: Reuters

10.11.2014 Indien bald wieder Weizenanbieter am Weltmarkt?

In Indiens staatlichen Lagerhäusern horteten zum Stichtag 01.11.14 doppelt soviel Weizen und Reis wie geplant. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der zweitgrößte Weizenerzeuger der Welt demnächst wieder als Anbieter auf dem Weltmarkt erscheint.
Seit 2007 werden Jahr für Jahr riesige Ernten eingefahren und in staatlichen Silos eingelagert, um damit Wohlfahrtsprogramme und Armenspeisungen durchzuführen. Die Vorräte verhindern zudem den Anstieg der Inflationsrate, die im September auf 3,52 % auf ein drei-Jahres-Tief fiel.
In 2011 wurde ein bis dahin vier Jahre andauerndes Exportverbot von Weizen und Mais aus den staatlichen Scheunen aufgehoben und seither wurden nahezu sieben Mio. Tonnen Weizen ausgeführt. Seit 2009 hatte die indische Regierung die strategische Reservemenge um 3 Mio. Tonnen Weizen und um 2 Mio. Tonnen Reis angehoben.
Quelle: Reuters

10.11.2014 Frankreich erhöht Prognose der Maisernte 2014

Das französische Agrarministerium erhöhte am heutigen Montag seine monatliche Prognose der französichen Maisernte 2014 von 16,3 Mio. Tonnen auf 16,9 Mio. Tonnen. Die neue Schätzung liegt 15,1 % über dem Ernteergebnis des letzten Jahres und 13% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Quelle. Reuters

10.11.2014 China sucht Alternativen zur staatlichen Lagerhaltung

Zurzeit sind einige Agrarerzeugnisse am Weltmarkt billiger, als die staatlichen chinesischen Reserven. Als Folge importieren die meisten Verarbeiter beispielsweise Mais oder Baumwolle, während Landwirte ihre Produkte zu Garantiepreisen dem Staat andienen. Dies System steht nun zur Disposition. Als Alternative sind direkte Subventionen angedacht. Die Regierung überlegt, wie man die massiven staatlichen Getreidereserven reduzieren kann.
China ist weltweit der größte Importier von Sojabohnen, Baumwolle und Gummi und einer der bedeutendsten Importeure für Mais. In China lagern 60 % der weltweiten Baumwolle Vorräte, sowie eine 100 Mio. Tonnen Mais. Die chinesischen Zuckervorräte reichen für 60 % des jährlichen Bedarfs aus. Quelle: Reuters

06.11.2014 AMIS Market Monitor
Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.

*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 6. November finden Sie hier
nächster Erscheinungstermin: 4. Dezember 2014
05.11.2014 CBoT-Weizenpreise unter Druck

Der CBoT-Weizenfuture steht heute aufgrund einer schwachen Exportnachfrage und dem festen Kurs des DU-Dollars unter Druck. Der heutige Ägyptentender ging ebenfalls an den US-Exporteuren vorbei, da französischer und ukrainischer Weizen billiger offeriert wurde. Der US-Dollar stieg auf ein mehrjahres-Hoch nachdem die Republikanische Partei nach den Midterm-Elections seit 2006 wieder beide Kammern des Kongresses kontrollieren.
Die Vorhersage für warmes und trockenes Wetter erlaubt einen zügigen Fortschritt der Mais- und Sojabohnenernte, was aktuell einen Angebotsdruck ausübt und den Markt belastet.

05.11.2014 USA ringt mit China um GMO-Lösung

China ist der größte Kunde von US-Mais und Sojabohnen. Der Widerstand gegen genetisch veränderte Agrarprodukte im Land der Mitte wächst aber zusehends. Im letzten Jahr hatte China Mais-Lieferungen zurückgewiesen, die Spuren einer genveränderten Syngenta Sorte beinhaltete. Inzwischen hat auch der US-Konzern DOW ein Paket aus Chemie und Saatgut mittels Gentechnik entwickelt, das von China noch nicht genehmigt wurde. Die Saatgutkonzerne müssen jetzt den Zorn der amerikanischen Landwirte fürchten, wenn es deswegen erneut Beanstandungen geben sollte.
US-Mais- und Sojabohnen sind durch genetische Veränderungen tolerant gegen bestimmte Herbizide und Schädlingsbekämpfungsmittel, die eine preiswerte und umweltschonende Produktion von Lebensmitteln, Futtermitteln und Energierohstoffen ermöglichen. Während die GMO-Entwickler und viele Studien behaupten, das Verfahren sei sicher und auch das USDA diese Züchtung für die Sicherstellung der Welternährung unerlässlich hält, sind viele andere Staaten, Umweltverbände und Verbraucherschützer der Meinung, dass die so erzeugten Pflanzen Gesundheits- und Umweltprobleme heraufbeschwören.
Auch Chinas Verbraucher haben ihre Zweifel an der Methode, während die chinesische Regierung keine Bedenken hat. Die letzte Genehmigung für GMO-Getreide erteilte China im Juni 2013. Das zögerliche Verhalten der chinesischen Regierung wird von Beobachtern als Marktschutzmechanismus gebrandmarkt. Insofern ist keine Lösung in Sicht.
Nun will eine Gruppe von Industrieunternehmen direkten Einfluss auf die Meinungsbildung der chinesischen Bürger nehmen und deren Zweifel bekämpfen. Der Handel ist zurzeit blockiert und fast alle diplomatischen Möglichkeiten seien ausgeschöpft. Nun soll Präsident Obama bei seinem nächsten Treffen mit den chinesischen Präsidenten XI Jingping am 11. November das Problem ansprechen.
Die US Administration um Obama möchte China dazu drängen, Maßnahmen zu ergreifen, die den bilateralen Handel wieder erleichtern. Bisher befasst sich China erst dann mit einer Importerlaubnis, wenn es bereits in einem anderen Exportland zugelassen wurde. Zwar hatte Kanada die US-produkte bereits seit 2012 auf seiner Importliste, die chinesischen Behörden haben ihre Stellungnahme aber noch nicht abgegeben. Bisher hatten die Zulassungsbörden auch mehrfach im Jahr getagt, nun soll die Kommission aber nur noch einmal pro Jahr zusammenkommen.
China selber produziert genetisch veränderte Baumwolle und man importiert Millionen Tonnen GMO-Sojabohnen für die Herstellung von Schweinefutter im Jahr. Trotzdem warnen Verbraucherschützer immer wieder vor Gesundheitsrisiken durch den menschlichen Verzehr. Ein privat finanziertes Unternehmen, die CropLife International, will nun die Akzeptanz für Biotechnologie durch die Einbeziehung chinesischer Journalisten, Lehrer und anderen Meinungsbildnern erhöhen. Zu den Finanziers des Unternehmens, das seine Kampagne im kommenden Jahr starten will, gehören auch DOW, Syngenta und Monsanto.

05.11.2014 Verzögerungen bei der brasilianischen Sojabohnen-Aussaat haben Folgen

Bis zum Ende der vergangenen Woche hatten brasilianische Bauern nach einer Trockenphase erst 29 % ihrer geplanten Sojabohnen gepflanzt. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 48 %. Die Ernte kann also nicht früher als Januar erfolgen. Als Folgefrucht kommen dann Mais oder Baumwolle in Frage. Durch die derzeitige Verzögerung in der Feldbestellung wird die Feldbestellung der Folgefrüchte limitiert. Selbst in diesem Jahr war der Zeitkorridor für Mais sehr eng, so Verbandsvertreter.
Bei normalen Wetterbedingungen ist die Sojabohnenernste also nicht gefährdet; nur die Maisernte wird im Frühjahr 2015 kleiner ausfallen. Durch den Regen der letzten Tage kommt die Feldbestellung nun rascher voran, was zur Folge hat, dass sich auch die Sojabohnenernte auf wenige Wochen konzentrieren wird. Außerdem sind spät bestellte Sojabohnenflächen für Pilzkrankheiten wie den „Asian-Rust“ anfälliger. In der Vergangenheit gab es im Verladehafen Santos große logistische Probleme, denn die Verladekapazitäten reichten nicht aus. Inzwischen gibt es aber ein strikteres Entlademanagement. Außerdem wurden weiter nördlich in Brasilien weitere Terminals in Betrieb genommen.

05.11.2014 Crop-Progress US-Mais 2014

 Quelle: Reuters

04.11.2014 Informa Prognose zur US-, EU- und brasilianischen Maisernte
Das private Analystenhaus Informa Economics reduzierte seine Prognose der US-Mais-Erträge 2014 von 176,4 Bushel pro Acre auf 174,4 Bushel pro Acre. Die US-Maisproduktion wurde von 14,395 Mrd. Bushel auf 14,493 Mrd. Bushel erhöht.
Die Prognose der EU-Maisernte 2014/15 erhöhte Informa um 1,5 Mio. Tonnen auf 72,5 Mio. Tonnen. 
Für Brasilien wurde die Prognose der Maisernte 2014/15 um 900.000 Tonnen auf 69,7 Mio. Tonnen reduziert. Quelle: Reuters
04.11.2014 Israel stornierte Tender zum Kauf von 90.000 Tonnen Mais

Eine Gruppe privater israelischer Käufer stornierte einen internationalen Tender zum Kauf von 90.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Die Angebotsfrist sollte ursprünglich am 5. November enden. Gesucht wurde Mais zur Lieferung zwischen dem 20. Januar und dem 10. März. Quelle: Reuters

04.11.2014 Indonesische Importeure kauften 110,000 Tonnen Mais in Brasilien

Indonesische Importeure kauften über 110.000 Tonnen Mais brasilianischer Herkunft zur Lieferung im Januar/Februar 2015. Gekauft wurde mit einer Prämie von 173 - 182 Cent pro Bushel c&f auf den CBoT März 15 Kontrakt. Quelle: Reuters

04.11.2014 EU senkt Importzölle für Mais, Sorghum und Roggen

Die Europäische Union hat die Importzölle für Mais, Sorghum und Roggen von 11,44 Euro auf 4,49 Euro gesenkt. Die Senkung erfolgte aufgrund der Erholung der Maispreise von einem 5-Jahres-Tief. Im Juli 2014 wurden die Importzölle für Mais, Sorgum und Roggen als Reaktion auf den starken Rückgang der Weltmarktpreise wieder eingeführt. Die EU kalkuliert die die Importzölle in Relation zu den Kosten für den Import von US-Getreide.Quelle: Reuters

04.11.2014 INTL FCStone / Prognose US-Mais- und Sojabohnenernte
Das Brokerhaus INTL FCStone reduzierte seine Prognose der US-Mais-Produktion 2014 auf 14,783 Mrd. Bushel. Im Oktober lag die Prognose noch bei 14,958 Mrd. Bushel. Die Ertragsschätzung pro Acre wurde von 178,4 auf 178,0 Bushel reduziert.
Für die US-Sojabohnenernte 2014 wurde die Ernteprognose auf 4,033 Mrd. Bushel reduziert. Im Oktober lag sie bei 4,066 Mrd. Bushel. Die Ertragsschätzung wurde unverändert zum Oktoberbericht  bei 48,4 Bushel pro Acre belassen. Quelle: Reuters
03.11.2014 Matif-Weizen fester – Schwacher Euro unterstützt den Export

Der Matif Weizenfuture beendete den heutigen Handel mit einem deutlichen Plus. Der gegenüber dem US-Dollar schwache Euro sorgt dafür, dass Produkte aus dem Bereich der Gemeinschaftswährung im internationalen Handel wettbewerbsfähig bleiben.
Der Weizen Terminkontrakt mit der Fälligkeit Januar-15 am Pariser Matif stieg im heutigen Handel bis zu 2,25 €/Tonne oder 1,3 % auf 174,75 €/Tonne. Das war aber noch unter dem 8-Wochen-Hoch, das am vergangenen Donnerstag gehandelt wurde. Der Schlusskurs lag auf 173,25 €/Tonne.
Der Wert des Euro verfiel heute gegenüber dem USD nahezu auf ein 2-Jahres-Tief, wohl ein Hinweis darauf, dass das Zentralbank-Meeting am Ende dieser Woche weitere Maßnahmen zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft in der EU beschließen könnte.
Frankreichs Marktbeteiligte begrüßten, dass Ägypten am Wochenende erneut 60.000 Tonnen französischer Herkunft zu einem Preis von 260 USD/Tonne c&f gekauft hat, stellten aber auch mit Bedauern fest, dass Kairo nur eine Schiffladung kaufte, obwohl die Offerten äußert niedrig waren.
Die Prämien für deutschen Weizen ab Hamburg stiegen heute, da der schwache Euro Exportphantasien beflügelte. Standard-Weizen mit 12 % Protein wurden für Januar-Lieferung mit einer Prämie von 16 Euro über Matif gehandelt. Das war ein Euro mehr als am Freitag. Gebote lagen bei 14 € über Matif.
Am deutschen Kassamarkt gibt es eine große Lücke zwischen den Geboten und den Offerten. Auf der einen Seite gibt es in weiten Teilen Deutschlands derzeit kaum Offerten. Andererseits hoffen die Käufer darauf, dass die derzeitige Preisbefestigung bald zu Ende ist, da die riesige US-Mais- und Sojabohnenernte bald eingebracht ist.

03.11.2014 Israel sucht Mais, Weizen und Sorgum

Eine private Gruppe israelischer Käufer hat eine Ausschreibung für den Kauf von 145.000 Mais, 25.000 Tonnen Futterweizen und 20.000 Tonnen Sorgum optionale Herkünfte aufgelegt. Die Offerten sollen bis Donnerstag, den 06.11. vorliegen. Quelle: Reuters

31.10.2014 Frankreichs Maisernte zur Hälfte eingebracht

Französische Landwirte hatten bis Montag dieser Woche 57 % ihrer Maisernte eingebracht, in der Vorwoche war die Ernte erst bei 38 % und am 27. Oktober im Vorjahr waren es 30 %. Frankreich ist Europas größter Maiserzeuger. Es wird eine Rekordernte erwartet so FranceAgrimer.
Zu Beginn dieser Woche waren außerdem 77 % der geplanten Winterweizenflächen bestellt, gegenüber 55 % in der Vorwoche und 67 % zum gleichen Termin im letzten Jahr. 50 % der Saat ist bereits aufgelaufen, in der Vorwoche waren es 33 %. 7 % der Pflanzen haben sich bereits bestockt, gegenüber 3 % in der Vorwoche.
Die Aussaat von Durum Weizen wird mit 18 % der geplanten Fläche angegeben. Vorwoche: 2 %, Vorjahr 17 %.
Die Wintergerste ist mit 93 % fast komplett ausgesät. 73 % der Pflanzen waren zu Beginn der Woche aufgelaufen, 13 % hatte sich bereits bestockt.
Quelle: Reuters

31.10.2014 IGC erhöht Ernte- und Verbrauchsprognose

Der Internationale Getreiderat (IGC) hat gestern seine Schätzung zur 2014/15 Weltgetreideernte um 1 Mio. Tonnen auf 718 Mio. Tonnen angehoben. Gleichzeitig wird auch ein höherer Verbrauch erwartet. Die Aussaat für die Ernte 2015/16 ist bereits gut vorangeschritten und die Anbaufläche wird, wie erwartet, um 1 % ausgeweitet.
Für den weltweiten Verbrauch prognostizieren die Experten des IGC einen starken Anstieg, da ein überdurchschnittlicher Bedarf für Lebensmittel, Futtermittel und die Industrie erwartet wird. Mit 710 Mio. Tonnen liegt die Oktober-Schätzung 1 % über der September-Schätzung und 2 % über dem Verbrauch des Vorjahres.
Durch die hohen Getreideernten in den acht führenden Exportnationen, wird der Jahresendbestand auf den höchsten Stand seit vier Jahren geschätzt. In der EU wird sich der Endbestand sogar verdoppeln.
Die Welt-Mais-Ernte wird auf 980 Mio. Tonnen, also um 6 Mio. Tonnen höher als in der September-Schätzung, gesehen. Sie bleibt aber unter der Rekordernte des Vorjahres von 983 Mio. Tonnen. Trotz der erwarteten Zuwächse in den USA und der EU, wird die Weltproduktion unter der des Vorjahres liegen, da China und Süd-Amerika weniger produzieren.
Das weltweite Angebot wird als komfortabel bezeichnet, insbesondere in den maßgeblichen Exportnationen, wo die Endbestände die höchsten seit 1987/88 sein werden. Der Verbrauch wird einen neuen Rekordstand erreichen. Die weltweite Fleischproduktion steigt kontinuierlich an, so dass kostengünstiger Mais den zusätzlichen Bedarf erfüllt.

30.10.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 111.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 43.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für ais auf insgesamt 2,567 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,73  Mio. Tonnen).

 Quelle: Reuters

30.10.2014 IGC erhöht Prognose der weltweiten Weizen- und Maisernte 2014/15
Das IGC (International Grains Concil) erhöhte seine vorherige Prognose der globalen Weizenernte 2014/15 um 1 Mio. Tonnen auf einen Rekordwert von 718 Mio. Tonnen.
Die Prognose der globalen Maisernte erhöhte das IGC um 6 Mio. Tonnen 980 Mio. Tonnen (Vorjahr: 983 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
28.10.2014 Crop Progress - US-Mais KW 43

 Quelle: Reuters

27.10.2014 Ukrainische Getreideexporte steigen bisher um 31 %

In der Zeit vom 1. Juli bis zum 27. Oktober stiegen die Getreideexporte aus der Ukraine um 31 % auf 11,2 Mio. Tonnen im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2013/14. Darin sind 6,3 Mio. Tonnen (Vj.5,1) Weizen, 3,2 Mio. Tonnen (Vj.1,8) Gerste sowie 1,6 Mio. Tonnen (Vj.1,6) Mais, teilte das Ministerium heute mit.
Man erwartet eine Gesamtgetreideernte von 64,4 Mio. Tonnen, wovon mindestens 33 Mio. Tonnen exportiert werden sollen. Im Vorjahr exportierte die Ukraine insgesamt 32 Mio. Tonnen.
Quelle: Reuters

27.10.2014 Erntefortschritt in den USA und Chinas Regulierung der Importe drücken Preise

Trockenes Wetter im Mittleren Westen der USA ermöglicht raschen Erntefortschritt bei Sojabohnen und Mais. Die Erwartung von Rekordernten hatten die Kurse für Weizen, Mais und Sojabohnen bis Ende September stark unter Druck gesetzt. Nachdem die Ernte in den USA zur Hälfte eingebracht war, verzögerte Regen den Fortschritt. Gewinnmitnahmen an den Terminbörsen ließen die Kurse dann wieder steigen. Nichtkommerzielle Händler verringerten ihre Netto-Short-Positionen.
Seit Freitagnachmittag ist es mit dem Preisanstieg aber vorläufig zu Ende. Dazu trägt auch bei, dass Chinas Regierung die Agrar-Importe stärker reglementieren will, da die staatlichen Läger überlaufen.
Quelle: Reuters

24.10.2014 Unbekannte Destination kauft 101.600 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von 101.600 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination. Die Lieferung soll im aktuellen Wirtschaftsjahr erfolgen. Quelle: Reuters

24.10.2014 Lizenzstreit könnte Brasiliens Soja-Exporte behindern

Einige brasilianische Exportunternehmen verweigern es, Lizenzgebühren für Monsanto – Saatgut einzusammeln. Das könnte dazu führen, dass Landwirte einen Teil ihrer Ernte nicht exportieren können.
Monsanto sagt, dass rund 500 Erfassungshändler für Sojabohnen der Lizenzgebührenregelung von Monsanto an mehr als 3.000 Orten in Brasilien einsammeln. Diese Beziehung unterstreicht das zunehmend komplexe Beziehungsnetz zwischen global agierenden Getreidehändlern und Biotechnologie-Unternehmen.
Exporteure berichten davon, dass sie in diesem Monat Gebühren für das neue Monsanto-Saatgut Intacta RR2 gegen Erstattung einer Provision einsammeln. Ähnliche Aussagen machte ein Sojabohnen-Anbauverband bereits im September.
Abiove, ein Zusammenschluss von namhaften internationalen Handelshäusern, zu denen auch Bunge, ADM, Louis Dreyfus und Cargill gehören, müssen nun den Stopp von Sojabohnen-Exporten befürchten, an denen Lizenzverweigerer beteiligt sind.
In den USA, nach Brasilien den zweitgrößten Sojabohnenexporteuren der Welt, haben Handelshäuser nichts mit der Lizenzregelung für Zuchtunternehmen zu tun, da Landwirte dort ihre Ernte nicht mehr für die Wiederaussaat verwenden dürfen. In Brasilien hingegen, wo erst seit 2005 genetisch verändertes Saatgut Einzug gehalten hat, ist es einfacher, die Zahlung einer Lizenzgebühr zu umgehen. Für Monsanto ist Brasilien der zweitgrößte Markt.
Für einige Händler, die bereits 10 Jahre lang Lizenzgebühren für die erste Generation des Monsanto RoundupReady – Soja-Saatgut eingesammelt haben, ist es frustrierend, dass die immer aufwendigere Arbeit ohne finanzielle Kompensation eingefordert wird. Das gleiche befürchtet man nun auch bei dem Vertrieb von Intacta, einer Schädlingsresistenten Pflanze, die nun erstmals auch in Südamerika angebaut wird. Landwirte-Verbände in Brasilien schätzen, dass bereits 15 bis 25 % der kommenden Ernte mit Intacta ausgepflanzt wurde. Einige dieser Firmen stehen auch mit Abiove-Mitgliedern in Geschäftsbeziehung.
Brasiliens Intacta-Geschichte muss im Zusammenhang mit der ungelösten internationalen Debatte über Welthandel, Schutz von geistigem Eigentum, Umwelt- und Lebensmittelsicherheit sowie dem Anbau von Gen-Veränderten Landwirtschaftlichen Produkten gesehen werden.
Im Frühjahr 2014 hatte China 1,25 Mio. Tonnen US-Mais und Mais-Nebenprodukte, die dort nicht zugelassene Gen-Veränderte Organismen der Schweizer Firma Syngenta enthielten zurückgewiesen. Dadurch entstand den USA ein Schaden von mehr als 90 Mio. USD.
Quelle: Reuters

24.10.2014 Mais Exporte aus Süd Afrika

Süd Afrikas Mais – Exporte aus der letzten Ernte belaufen sich per Ende September auf 1,553 Mio. Tonnen.
Die Mais – Bestände wurden jetzt für Ende September auf 7,427 Mio. Tonnen errechnet. Die August-Schätzung lag bei 8,363 Mio. Tonnen.
Die Menge teilt sich auf in 4,504 Mio. Tonnen weißen Mais und 2,923 Mio. Tonnen gelben Mais.
Quelle: Reuters

24.10.2014 Vietnamesische Käufer stornieren Mais und Sojaschrot-Abschlüsse

Nach dem starken Preisrückgang für Mais und Sojabohnen in den letzten drei Monaten kommen vietnamesische Händler in Bedrängnis. Sie können für ihre Einkäufe weder die Frachten zahlen, noch die Ware am örtlichen Markt weiter verkaufen. Konkurrierende Offerten liegen 25 bis 35 % unter ihren Einkäufen.
In den vergangenen Wochen verweigern Mischfutterhersteller die Erfüllung ihrer vor drei Monaten abgeschlossenen Kontrakte über 200.000 Tonnen Mais und 150.000 Tonnen Sojamehl. Aktuell wird brasilianischer Mais mit $200/to in Containern offeriert. Das sind $75/to weniger als bei den Abschlüssen der Importeure vor drei Monaten. Der Sojaschrot-Preis für in Panamax-Frachten wurde in dieser Woche mit $475/to angegeben, $100/to weniger als in den Verträgen vor einem Vierteljahr.
Inzwischen wurde bekannt, dass die Mais-Ernte in den USA ein Allzeit-Hoch von 367,68 Mio. Tonnen erreicht. Und auch die Sojabohnenernte wird ein Rekord von 106,87 Mio. Tonnen erreichen.
Vietnamesische Käufer, die damals kein Akkreditiv eröffnet haben, sind nicht einmal mehr für die Frachten kreditwürdig. Am meisten sind Brasilianische und Argentinische Anbieter betroffen. Käufer sind Mischfutterhersteller, deren Geschäft in den letzten fünf Jahren sich verdoppelt hat, nachdem die Einkommen in Vietnam steigen und vermehrt Fleisch konsumiert wird. Vietnam importiert in diesem Wirtschaftsjahr 2,2 Mio. Mais und 3,1 Mio. Tonnen Sojaschrot. (Quelle: USDA)
Die großen Handelshäuser der Welt haben ihre Präsenz in Vietnam ausgebaut. Käufer im Lande sind oftmals kleinere Mischfutter-Analgenbetreiber, die es offenbar mit der Vertragstreue nicht so genau nehmen.
(Quelle: Reuters)

23.10.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 43.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 26.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für Mais auf insgesamt 2,456 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,633  Mio. Tonnen).

Quelle: Reuters

22.10.2014 Taiwans MFIG kaufte 60.000 Tonnen Mais
Taiwans MFIG kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 60.000 Tonnen Mais brasilianischer Herkunft.
Gesucht wurden bis zu 60.000 Tonnen Mais der Herkünfte Vereinigte Staaten, Brasilien oder Argentinien zur Lieferung zwischen dem 09. - 28. Dezember oder alternativ bis zu 50.000 Tonnen Mais der Herkunft Südafrika zur Lieferung zwischen dem 23. Dezember und dem 11. Januar. Quelle: Reuters
21.10.2014 Taiwans MFIG sucht Mais

Taiwans MFIG hat einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais der Herkünfte Vereinigte Staaten, Brasilien, Argentinien oder Südafrika ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 22. Oktober. Quelle: Reuters

21.10.2014 Crop Progress - US-Mais KW 42

 Quelle: Reuters

20.10.2014 Sojabohnen-Notierungen unter Druck

Informa Economics schätzt, dass die US-Amerikanische Sojabohnen-Anbaufläche in 2015 auf ein Rekord-Hoch von 88,5 Mio. Acre steigen kann. Wenn das so käme, wäre der Sojaanbau in den USA erstmals seit 1983 größer als die Maisfläche, die auf 87,771 Mio. Acres geschätzt wird (Vj.:87,275 Mio. Acres).

Quelle: Reuters

17.10.2014 Informa erhöhte Prognose der US-Mais-Anbaufläche 2015

Das private Analystenhaus Informa Economics erhöhte seine Prognose der US-Mais-Anbaufläche für die Maisernte 2015 von 87,275 Acres auf 87,8 Mio. Acres. Quelle: Reuters

17.10.2014 Ukraines Getreideexporte
Ukraines Getreideexporte in der Saison 2014/15 könten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ein Rekordniveau von 34,3 Mio. Tonnen erreichen (Vorjahr: 32,8 Mio. Tonnen. Die Exportschätzungen im Einzelnen:
Weizen: 11,4 Mio Tonnen
Mais:  17,9 Mio. Tonnen
Gerste: 4,16 Mio. Tonnen
Quelle: Reuters
17.10.2014 Unbekannte Destination kaufte 126.000 Tonnen US-Mais

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 126.000 Tonnen US-Mais an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2014/15 (1. Sept. - 31. August). Quelle: Reuters

17.10.2014 Iranische Importeure kauften bis zu 120.000 Tonnen Mais
Iranische Importeure kauften in den vergangenen Wochen 95.000 - 120.000 Tonnen Mais in der Schwarzmeer-Region, insbesondere in der Ukraine.
Die Lieferung erfolgt im Zeitraum Oktober bis Dezember. Der Preis lag bei 169 $ pro Tonne fob für November-Lieferung. Quelle: Reuters
16.10.2014 EU-Importlizenzen für Mais

Die Europäische Union erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 26.000 Tonnen Mais (Vorwoche: 25.000 Tonnen). Im aktuellen Vermarktungsjahr belaufen sich die Importe für ais auf insgesamt 2,413 Mio. Tonnen (Vorjahr: 1,495  Mio. Tonnen).

 

Quelle: Reuters

16.10.2014 Unbekannte Destination kaufte 120.000 Tonnen US-Mais

Private Exporteure melden den Verkauf von insgesamt 120.000 Tonnen US-Mais an einen unbekannten Abnehmer. Die Lieferung soll im Wirtschaftsjahr 2014/15 erfolgen. Quelle: Reuters

16.10.2014 Strategie Grains sieht Anbaufläche für Weizen stabil

Das französische Analystenhaus Strategie Grains sieht die EU- Anbaufläche von Weichweizen zur Ernte 2015 mit mehr als 24 Millonen Hektar auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Weichweizen profitiert von den guten Aussaatbedingungen und der starken Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Kulturen.
Bei Mais und Wintergerste erwartet man eine um 2 Prozent geringere Anbaufläche.
Aufgrund der stark gefallenen Preise erwartet Strategie Grains beim Raps eine Reduzierung der Anbaufläche um 3 Prozent.
In dieser ersten Schätzung sieht Strategie Grains aber noch eine große Unsicherheit und die Verhältnisse können sich aufgrund der Wetterverhältnisse noch ändern. Quelle Reuters

14.10.2014 Südkorea / Mais-Tender
Südkorea´s KOCOPIA hat alle Angebote im Rahmen des internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von 55.000 Tonnen Mais aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. 
Das niedrigste Gebot lag bei 219,05 $ pro Tonne c&f incl. einer Gebühr für die Entladung an einem weiteren Hafen. Gesucht wurde Ware zur Lieferung an die Häfen Incheon und Kunsan am 5. Mai. Quelle: Reuters
14.10.2014 Südkorea / Mais-, Futterweizen- und Sojaschrot-Tender

Südkorea´s FLC hat alle Angebote im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais, 55.000 Tonnen Futterweizen und 60.000 Tonnen aufgrund zu hoher Preise zurückgewiesen. Quelle: Reuters

14.10.2014 Ukraine erwartet Rückgang der Maisexporte um 7%

Die Mais-Exporte der Ukraine im Vermarktungsjahr 2014/15 könnten nach Angaben des Analystenhauses UkrAgroConsult infolge einer kleineren heimischen Maisernte und großen globalen Maisbeständen um 7% auf 18,5 Mio. Tonnen sinken.

Die Ukraine gehört zu den führenden Mais-Produzenten und Exporteuren und erwartet in diesem Jahr eine Maisernte von 25,9 Mio. Tonnen (2013: 27.0 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters

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