Matif: Mais März 2016

29.03.2016 Marokko sucht Weizen auf dem europäischen Markt

Marokkos staatliche Getreideagentur ONICL hat einen Tender zum Kauf von 360.000 Tonnen EU-Weichweizen und 45.000 Tonnen EU Durum ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 7. April. Die Lieferungen (min. 5.000 Tonnen) sollen marokkanische Häfen Ende Mai erreichen. ONICL sucht auch 8.100 Tonnen Mais und verschiedene Mengen Reis, Erbsen und Bohnen. Quelle: Reuters

28.03.2016 Ukraine: Sommergetreideaussaat zu 42% komplett
Ukrainische Landwirte haben per 28. März auf 1,06 Mio. Hektar Sommergetreide ausgesät. Das sind 42% der ursprünglich geplanten Aussaatfläche. Darin enthalten sind 808.000 Hektar Sommergerste, 70.000 Hektar Weizen und 117.500 Hektar Erbsen.
Grobgetreide incl. Mais sollen auf ingesamt 7,5 Mio. Hektar angebaut werden, davon 2,6 Mio. Hektar Sommergetreide.
Das ukrainische Agrarberatungsunternehmen UkrAgroConsult reduzierte in der vergangenen Woche die Prognose der Getreideernte 2016 um 10% auf 52,2 Mio. Tonnen, weil ungünstige Wetterbedingungen während der Wintergetreideaussaat herrschten. Quelle: Reuters
28.03.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 15.03. - 22.03.16 um 6.305 Kontrakte , sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 27.293 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen beim Mais um 33.598 Lots auf 154.569 Lots reduziert.
24.03.2016 Taiwan kauft 260.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 260.000 Tonnen Mais zur Lieferung im laufenden Vermarktungsjahr 2015/16 an Taiwan. Quelle: Reuters

24.03.2016 Fondgesellschaften verkauften gestern 6.000 CBoT Maiskontrakte

23.03.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 161.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 10,298 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (6,902 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 35.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,175 Mio.Tonnen.

23.03.2016 Taiwans MFIG kauft 65.000 Tonnen Mais

Taiwans MFIG hat 65.000 Tonnen Mais gekauft. Händler vermuten, dass der Mais in den Vereinigten Staaten gekauft wurde.  In Abhängigkeit der Herkunft soll die Lieferung entweder zwischen dem 25. Mai und dem 13. Juni geliefert werden (US-Golfküste, Brasilien oder Argentinien) oder zwischen dem 9. September und dem 28. September (US-Pazifik Nordwestküste). Quelle: Reuters

23.03.2016 Simbabwes Mais-Importbedarf bei 469.000 Tonnen

Simbabwe hat gegenwärtig einen Importbedarf beim Mais (White Maize) von 469.000 Tonnen. Jasper Marangwanda, der Vorsitzende von Zimbabwes Grain Logistics Taskforce, koordiniert die Maisimporte im Namen der Regierung. Er teilte mit, dass etwa die Hälfte der 469.000 Tonnen aus Sambia importiert wird, der Rest soll aus den Vereingten Staaten und Mexiko importiert werden. Die Ware soll Simbabwe im September geliefert werden, so Marangwanda. Quelle: Reuters

23.03.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 10.000 CBoT Maiskontrakte

22.03.2016 Israel kauft 65.000 Tonnen Mais

Eine israelische Käufergruppe hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 65.000 Tonnen Mais  gekauft. Europäischen Händlern zufolge soll die Ware aus der Schwarzmeer-Region stammen. Der Preis lag bei rund $171,50/Tonne c&f. Für die ebenfalls ausgeschriebenen 35.000 Tonnen Futterweizen kam es zu keinem Geschäftsabschluss. Quelle: Reuters

22.03.2016 Südkorea kaufte vergangene Woche über 63.000 Tonnen Mais
Südkoreas KFA (Korea Feed Association) hat im Rahmen eines privatrechlichen Vertrages in der vergangenen Woche über 63.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) gekauft. Das melden europäische Händler heute morgen.
Der Preis für den Mais zur Lieferung Ende Juli an den Port von Incheon lag bei $177,45/Tonne c&f. Gekauft wurde Mais optionaler Herkunft (USA oder Süd Amerika). Quelle: Reuters
21.03.2016 US-Export-Inspections: Weizen- und Maisverladungen über den Erwartungen

21.03.2016 EU: MARS reduziert Ertragsprognosen für Weizen, Gerste und Rapssaat

MARS, der Erntebeobachter der EU, reduzierte heute seine Schätzung der Weizen-, Raps- und Wintergerste-Produktion für dieses Jahr.
Die Prognose des Hektarertrages für Weichweizen wurde auf durchschnittlich 5,96 Tonnen geschätzt (Minus 4,8% zum Vorjahr = 6,12 Tonnen/Hektar).
Wintergerste: 5,82 Tonnen/Hektar (Minus 4,9% zum Vorjahr = 6,12 Tonnen/Hektar)
Mais: 7,12 Tonnen/Hektar (Plus 10,9% zum Vorjahr = 6,42 Tonnen Hektar)
Rapssaat. 3,31 Tonnen/Hektar (Plus 1,4% zum Vorjahr)

21.03.2016 Pakistanische Importeure kauften DDGS in den USA
Pakistanische Importeure haben Händlern zufolge über 45.000 Tonnen DDGS (Distillers Dried Grains with Solubles) in den Vereinigten Staaten zum Preis von $215/Tonne c&f und zur Lieferung im März/April gekauft.
DDGS ist ein Beiprodukt in der Mais-Ethanol-Herstellung, das von Futtermittelherstellern als Substitut für Mais und Sojaschrot eingesetzt wird.
Pakistan hat DDGS in der Vergangenheit hauptsächlich in kleinen Einheiten gekauft. Quelle: Reuters
21.03.2016 Iraelische Händler suchen Mais und Futtergerste am Weltmarkt

Eine Gruppe israelischer privater Händler hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis  zu 65.000 Tonnen Mais und 35.000 Tonnen Futterweizen optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 22. März. Das melden europäische Hänler. Quelle: Reuters

20.03.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 08.03. - 15.03.16 um 16.803 Kontrakte , sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 24.206 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen beim Mais um 41.009 Lots auf 188.167 Lots reduziert.
18.03.2016 Argentinien steigert Maisexporte und fordert damit die USA heraus

Argentinische Farmer beeilen sich mit dem Verkauf ihrer Maisvorräte mit einer rasenden Geschwindigkeit, nachdem die Regierung im letzten Herbst alle Exportbeschränkungen aufgehoben hat. Der ohnehin schon gesättigte Weltmarkt kommt damit weiter unter Druck.
Durch spätere Aussaat wird sich die Vermarktung von Mais aus Argentinien um zwei Monate ausweiten und bis August andauern. Das bedeutet, dass der Zeitraum sich mit der ersten Vermarktungsperiode von U.S. Mais überschneidet. U.S. Exporteure haben derzeit schon wegen des starken US-Dollars das Nachsehen gegenüber Südamerikanischen Anbietern, deren Währungen stark abgewertet wurden und deshalb billig am Weltmarkt anbieten konnten. Die Maispreise in den USA bleiben dadurch gedeckelt.
In Argentinien wurde mehr spät reifender Mais als im Vorjahr gesät, weil zum Zeitpunkt der Anbauentscheidung noch nicht ganz sicher war, dass der neue Präsident sein Wahlversprechen, den Export komplett freizugeben, auch sofort umsetzt. Das war erst im Dezember sicher und dann wurden, im Gegensatz zu früheren Jahren, mehr spät reifende Sorten ausgesät.
So wird sich das Angebot aus der nächsten Ernte von April, Mai, Juni in die Monate Juni, Juli, August verschieben. Gleich nach dem Wahlsieg des wirtschaftsliberalen Präsidenten Macri, wurden zudem umfangreiche Exporte aus den Vorräten der Farmer getätigt, was noch durch einen 30%tigenWertverfall des Pesos begünstigt wurde.
Im Januar 2016 exportierte Argentinien 1,78 Mio. Tonnen Mais gegenüber gut 1 Mio. Tonnen im Januar 2015. Im Februar war der Anstieg noch deutlicher: Februar 2016: 2,12 Mio. Tonnen gegenüber 778.267 Mio. Tonnen in 2015. Das ging alles zu Lasten der Maisexporte aus den USA, die dann üblicherweise den Weltmarkt dominieren.
Argentinische Maisexporte haben aber auch durch die zweite Maisernte in Brasilien anzukämpfen. Durch neue Züchtungen gelingt es den Farmern dort, zwei Maisernten (Safrinha) im Jahr auf der gleichen Fläche zu erzeugen, was eine Ertragssteigerung von 20 % bedeutet und den Wettbewerb am Weltmarkt erhöht.
In Argentinien sind immer noch einige Altbestände an Mais für den Weltmarkt verfügbar. Genaue Zahlen sind von der Regierung in Buenos Aires aber nicht zu haben. Auch die März-Exporte sollen außerordentlich hoch ausfallen.

18.03.2016 Ukraine: Sommergetreideaussaat auf 583.200 Hektar erfolgt

Ukrainische Landwirte haben per 18. März auf 583.200 Hektar Sommergetreide ausgesät. Das sind 23% der geplanten Gesamtfläche für Sommergetreide
Davon entfallen 456.900 Hektar auf Sommergerste, 25.100 Hektar auf Sommerweizen und 82.400 Hektar auf Erbsen, so das Landwirtschaftsministerium. Weiter wird berichtet, dass Grobgetreide (incl. Mais und Gerste) auf über 7,5 Mio. Hektar angebaut werden könnte, davon 2,6 Mio. Hektar Sommergetreide.
Der Analyst UkrAgroConsult berichtete im vergangenen Monat von einem wahrscheinlich starken Rückgang beim Winterweizen auf 52,2 Mio. Tonnen (-10%). Grund dafür waren die schlechten Wetterbedingungen währen der Wintergetreideaussaat.
Die Weizenernte 2016 wird wahrscheinlich auf 17,3 Mio. Tonnen sinken versus 24,8 Mio. Tonnen im Jahr 2015, so UkrAgroConsult.

17.03.2016 EU Maisimporte schon jetzt höher als im gesamten Vermarktungsjahr 2014/15
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 193.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 10,137 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (6,713 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 4.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,14 Mio.Tonnen.
17.03.2016 FED-Statement lässt Dollar-Wechselkurs sinken

Der US-Dollar schwächelt und die U.S.-Anbaufläche von Sojabohnen schrumpft. Das sind die Gründe für einen Anstieg der CBoT-Bohnenkurse auf ein 3-Monats-Hoch.
Die US-Farmer werden wahrscheinlich dem Maisanbau den Vorzug gegen sodass weniger Sojabohnen als erwartet gesät werden. Das ist das Ergebnis aus einer Umfrage unter US-Farmern zur beabsichtigten Flächennutzung. Das Thema dominierte gestern über den verbesserten Wetterbedingungen in Südamerika. Der Kursanstieg wird wohl überschaubar bleiben.
Die Feldbestellung mit Mais und Sojabohnen in den USA startet im April. Die wiederholt sehr guten Ernten seit 2011/12 führten weltweit zu einem hohen Lagerbestand. Die Sojabohnenpreise sind seit 2012 um 50 % gesunken. Der höchste Kurs in 2012 war 17,89 USD/Tonne, im Dezember 2015 notierte die Bohne am CBoT auf 8,54 USD/Tonne.
Die Getreidemärkte am CBoT profitieren heute Morgen davon, dass die Federal Reserve (FED) ankündigte, vorerst keine Zinsen zu erhöhen. Der Kurs des Euro gegenüber dem USD stieg zuletzt auf 1,1253.

16.03.2016 Ägyptens Weizenimporte fallen wegen leidiger Mutterkorndiskussion kleiner aus

Der Agrarattache´ der USA schätzt den Weizenimport Ägyptens jetzt nur noch auf 10,6 Mio. Tonnen, das USDA war in seiner letzten Analyse noch von 11,5 Mio. Tonnen ausgegangen. Grund für den Rückgang sind die anhaltenden Verunsicherungen der Lieferanten wegen der leidigen Mutterkorndiskussion.
Ägypten hat einen Gesamtverbrauch an Weizen von 19,2 Mio. Tonnen (19,6), der Restbestand wird derzeit auf 3,5 Mio. Tonnen (3,9) geschätzt. Im kommenden Jahr wird Ägypten, nach Einschätzung des Attachés im Wirtschaftsjahr 2016/17 dann 11 Mio. Tonnen Weizen importieren.
Die Maisimporte 2015/16 kommen auf 8,25 Mio. Tonnen, in 2016/17 8,5 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr importierte Ägypten 35 % des Mais aus der Ukraine, 25 % aus Brasilien, 20 % aus Argentinien, 12 % aus den USA und 4 % aus Rumänien. In 2014 hatten die USA noch einen Marktanteil von 35 %.

15.03.2016 Fonds kaufen 10.000 Lots Mais

14.03.2016 Bisher 320.000 Hektar Sommergetreide in der Ukraine

Farmer in der Ukraine haben bis zum 14. März 320.000 Hektar Sommergetreide gesät. Das sind 12 % der gelplanten Anbaufläche, so der Minister heute in Kiew. Die Flächenangabe setzt sich zusammen aus 252.000 Hektar für Sommergerste und 49.000 Hektar für Erbsen.
Die gesamten Sommerungen, inklusive Mais und Gerste werden in diesem Frühjahr auf 7,5 Mio. Hektar ausgesät. Das entspricht ungefähr der gleichen Fläche wie im Vorjahr.
Das Analyseinstitut UkrAgroConsult hatte im Februar geschätzt, dass die Ukrainische Getreideernte 2016 um 10 % kleiner ausfallen und nur noch 52,2 Mio. Tonnen kommen werde. Die Weizenernte wird danach nur noch 17,3 Mio. Tonnen einbringen, gegenüber 24,8 Mio. Tonnen im Vorjahr.

14.03.2016 US-Sojabohnenkurse erreichen 3-Monats-Hoch

Der Wechselkurs für den brasilianischen Real steigt und die Farmer dort sind nicht mehr bereit, zu den in ihrer Landeswährung schwächeren Geboten Sojabohnen abzugeben. Dadurch ist die ohnehin sehr gute Nachfrage am Weltmarkt für U.S. Sojabohnen gestiegen und die Kurse des CBoT-Futures steigen auf ein 3-Monats-Hoch.
Gegenüber dem USD stieg der Real letzte Woche auf ein 6-Monats-Hoch. Dadurch werden die Exporte aus dem südamerikanischen Land teurer. Da die USA bei den Mais- und Sojabohnenexporten mit Brasilien in einem harten Wettbewerb steht, profitieren die Exporte dieser Erzeugnisse aus den USA zuerst. Makler in Fernost-Asien sehen für diese Woche weiteres Aufwärtspotential.
Das „Line-up“ der Schiffe, die in Brasilianischen Häfen Sojabohnen laden wollen, ist mit 45 bis mehr als 50 Tagen Wartezeit für die Käufer unattraktiv und zu teuer, was die Nachfrage in den USA zudem fördert. Die Abgabebereitschaft der US Farmer ist groß.
Am Freitag kaufte Japan in den USA 170.800 Tonnen Mais und am Donnerstag hatte das USDA die größte wöchentliche Exportmenge seit November gemeldet.

13.03.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger erhöhtenihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 01.03. - 08.03.16 um 471 Kontrakte , sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 25.810 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen beim Mais um 25.339 Lots auf 229.176 Lots erhöht.
11.03.2016 Japan kauft 170.800 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten

US-Exporteure melden den Verkauf von 170.800 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16 an Japan. Quelle: Reuters

11.03.2016 Coceral schätzt EU Weichweizenernte 2016 auf 145,2 Mio. Tonnen
Der europäische Getreideverband Coceral veröffentlichte heute seine erste Prognose der EU-Weichweizenproduktion 2016. Sie liegt mit 145,2 Mio. Tonnen um 5,1 Mio. Tonnen niedriger als das Rekordergebnis 2015, das 150,3 Mio. Tonnen betrug.
Weitere Prognosen:
EU-Gersteproduktion 2016: 58,9 Mio. Tonnen (2015: 61,1 Mio. Tonnen)
EU-Maisproduktion 2016: 63,2 Mio. Tonnen (2015: 58,5 Mio. Tonnen)
EU-Rapssaatproduktion 2016: 21,6 Mio. Tonnen (2015: 21,8 Mio. Tonnen)
Quelle: Reuters
10.03.2016 EU erteilte Importlizenzen für 229.000 Tonnen Mais

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 229.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 9,944 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (6,516Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 29.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,136 Mio.Tonnen.

10.03.2016 Südamerika: Neue Ernteschätzungen für Mais und Sojabohnen

Die Getreidebörse in Buenos Aires Rosario erhöhte heute seine Ernteschätzung für Sojabohnen von 58,5 Mio. Tonnen auf 59 Mio. Tonnen. (USDA schätzte zuletzt 58,5 Mio. Tonnen). Die Maisernte wird jetzt auf 24,5 Mio. Tonnen geschätzt gegenüber 24,2 Mio. Tonnen im letzten Monat. (USDA schätzte zuletzt 27 Mio. Tonnen).
Das Analysehaus CONAB in Brasilien schätzt die dortige Sojabohnenernte jetzt auf 101,2 Mio. Tonnen (vorher: 100,9 Mio. Tonnen – USDA schätzt 100 Mio. Tonnen). Die Maisernte wird jetzt auf 83,5 Mio. Tonnen veranschlagt (vorher: 83,3 Mio. Tonnen – USDA schätzte 84 Mio. Tonnen). Im Vorjahr waren es 85 Mio. Tonnen.

10.03.2016 COFCO-Chef sagt: China sollte seine Maisbestände zügig verkaufen

Die chinesische Regierung sollte ihre riesigen Maisreserven so bald als möglich verkaufen, da das geltende Interventionsprogramm schon dafür sorgt, dass sich die Produktion verringert und die Preise steigen. Das empfiehlt der Vorstand des staatseigenen Getreidehändlers COFCO Tong Yi der Volksvertretung in Peking.
Verkäufe aus den staatlichen Vorräten könnten die Weltmarktpreise für Mais und Maissubstitute wie Gerste und Sorghum unter Druck setzen. Diese Substitute wurden in den vergangenen Jahren in großer Menge eingeführt und gleichzeitig füllten sich die Interventionsläger in China.
Peking hat in der laufenden Saison bis Februar in der Hauptanbauregion in Nordosten des Landes 88 Mio. Tonnen Mais aus der heimischen Landwirtschaft gekauft. Das entspricht ungefähr 90 % der gesamten Erntemenge dieser Region. Nun steigen dort die Preise, was für Marktteilnehmer völlig unakzeptabel ist.
Auf der anderen Seite sitzt der Staat auf riesigen Maisbeständen; Ende Februar wurden sie auf 250 Mio. Tonnen geschätzt. Pekings aktuelles Mais-Interventionsprogramm endet im April und dann startet auch die Vermarktung.
Industrievertreter erwarten, dass Peking den Mais für umgerechnet 230 USD/Tonne verkaufen wird. Das wäre mit Importpreisen konkurrenzfähig und weniger Mais würde importiert werden. Das nächste Interventionsprogramm sieht vor, dass die staatlichen Garantiepreise so niedrig angesetzt werden, dass auch dadurch keine Importe mehr ins Land geholt werden.

09.03.2016 FranceAgriMer belässt Prognose der Weizenendbestände auf unverändertem Niveau

Das französische Analystenhaus FranceAgriMer hat seine Prognose der französischen Weichweizenendbestände zum Ende der Saison 2015/16 unverändert auf 6,0 Mio. Tonnen belassen (17-Jahres-Hoch). Die Prognose der Exporte außerhalb der EU wurde auf 11,0 Mio. Tonnen reduziert von 11,4 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2014/15.
Bei den Gerste-Endbeständen 2015/16 liegt die Prognose bei 1,6 Mio. Tonnen (Vormonatsprognose: 1,75 Mio. Tonnen). Grund ist der Anstieg der Exporte außerhalb der EU um 200.000 Tonnen. Aktuell liegt die Prognose der Exporte außerhalb der EU bei 4,1 Mio. Tonnen Gerste.
Außerdem reduzierte FranceAgriMer die Prognose der Mais-Endbestände 2015/16 auf 2,6 Mio. Tonnen (Vormonat: 2,7 Mio. Tonnen). Grund sind die höheren Exporte innerhalb und außerhalb der EU.

09.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen vor dem heutigen USDA-Report (18 Uhr MEZ), trockene Wetterbedingungen in den südlichen US-Weizenanbaugebieten sowie Gewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den fünften Tag in Folge mit Aufschlägen schließen. Analysten erwarten eine Anhebung der US-Weizenendbestände zum Ende der Saison auf 975 Mio. Bushel (Feb.: 966 Mio. Bushel. Für die weltweiten Weizenendbestände liegen die durchschnittlichen Erwartungen bei 238,77 Mio. Tonnen (Feb.: 238,87 Mio. Tonnen). Jordaniens staatlicher Getreideeinkäufer hat im Rahmen einer internationalen Ausschreibung 100.000 Tonnen Hartweizen optionaler Herkunft zum Preis von $194,50/Tonne c&f gekauft. Die e-CBoT handelt heute Morgen leicht schwächer.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures wenig verändert. Nur der auslaufende Märztermin legte etwas stärker zu. Ägyptens landwirtschaftliche Quarantänebehörde wird an der Null-Toleranz-Politik für Mutterkornbesatz bei Weizenlieferungen festhalten, bis neue gesetzliche Richtlinien herausgegeben werden, so der neue Leiter der Behörde, Ibrahim Imbabi.

08.03.2016 Nachfolge in der HANSA Terminhandel GmbH gut geregelt

Der ehemalige Geschäftsführer und Mitgesellschafter Hans-Hinrich Viebrock (57) beendet zum 30.04.2016 nach mehr als 16 Jahren Betriebszugehörigkeit sein Arbeitsverhältnis bei der HANSA Terminhandel GmbH in Farven.

Viebrock war über viele Jahre ein gefragter Ansprechpartner, wenn es um die Absicherung von Schweinepreisen ging. Als Mitglied verschiedener Arbeitskreise der WTB Hannover und später auch des Subarbeitskreises Schweinefuture der Eurex und der EEX, beriet er diese Terminbörsen, wenn es um die Spezifikation von Agrarterminkontrakten ging.
Bereits in 2015 hatte er im Zuge der Nachfolgeregelung seinen Geschäftsführerposten für Heiko Meier (41) frei gemacht, der inzwischen ebenfalls HANSA Terminhandel GmbH - Geschäftsanteile erworben hat. Hauptgesellschafter ist der Firmengründer Joachim Tietjen (59).
Die HANSA Terminhandel GmbH wurde 1996 gegründet und hat sich als Mitbegründer der Warenterminbörse Hannover (WTB) von Anfang an als Abschlussvermittler von Agrarterminkontrakten einen guten Namen gemacht. Heiko Meier gilt zudem als Experte für Optionsgeschäfte. Das Geschäftsfeld des Unternehmens hat sich in den letzten Jahren mit einem Nachrichtenportal erweitert: Bis zu 20 Kurznachrichten pro Börsentag von den Agrarmärkten Getreide, Ölsaaten, Mais, Kartoffeln, Milch und Schweinen sollen den Abonnenten und handelnden Kunden eigenständige Entscheidungen für ihre Geschäfte ermöglichen. Im Vordergrund steht für HANSA Terminhandel also die Abschlussvermittlung von Finanzinstrumenten.
Die Kunden des Unternehmens sind meist Agrarmarktteilnehmer, die sich vorrangig an der Euronext in Paris, der CBoT in Chicago und der EEX in Leipzig ihre Handelsmargen vor Preisschwankungen in den volatilen Agrar- und Energiemärkten absichern.
HANSA Terminhandel GmbH bietet zusammen mit seinem Kooperationspartner, der Saxo-Bank in Kopenhagen, durch ein modernes und kostenloses Online-Handelsportal einen kostengünstigen, sicheren und unkomplizierten Handel an allen maßgeblichen Agrarterminbörsen der Welt an.
www.hansa-terminhandel.de

08.03.2016 Chinas Ethanolhersteller wollen staatliche Getreidebestände abbauen

Der zweitgrößte Ethanolhersteller Chinas, die Henan Tianguan Gruppe, drängt die Regierung in Peking, den Verbrauch von Ethanol-Benzin in den kommenden fünf Jahren landesweit zu fördern, um die Rekordbestände an Mais abzubauen und die Emissionen durch Autoabgase zu reduzieren.
Bis zum Jahr 2020 sollte die Ethanol-Produktion auf 14 Mio. Tonnen steigen. Das wäre die vierfache Menge, die derzeit dem Benzin zugesetzt wird. In 2020 wird der chinesische Benzinverbrauch auf 140 Mio. Tonnen geschätzt.
In China lagern große Mengen an überaltertem Getreide, das weder für die menschliche Ernährung, noch für die Herstellung von Mischfutter geeignet ist. Aus Sicht des Sprechers der Henan Tianguan Gruppe, wäre die Verarbeitung zu Ethanol die beste Lösung. China ist derzeit der drittgrößte Ethanol Produzent der Welt; nach den USA und Brasilien. Ein Fünftel des gesamten Benzins in China in fast zwölf Provinzen wird mit Ethanol versetzt. Es reduziert die Treibstoffemissionen und die zügellose Umweltverschmutzung. Eine Gruppe von Parlamentsabgeordneten will die Steigerung der Ethanol-Beimischungen schon in den aktuellen 5-Jahres-Plan, der bis 2020 läuft, einbringen.
Die Henan Tianguan Gruppe will ihre Verarbeitungskapazitäten von derzeit 800.000 Tonnen p.a. auf 2,8 Mio. Tonnen ausbauen. Sie verwenden Mais, Maniok, und agrarische Abfälle als Rohstoffe. Zurzeit läuft auch ein Pilotprojekt mit Zellulose.
Die chinesische Regierung besitzt derzeit mehr als 200 Mio. Tonnen Mais, der teilweise älter als drei Jahre ist. Deshalb hat man bereits beschlossen, die Anbaufläche zu reduzieren und stattdessen die staatlichen Vorräte zu verbrauchen. Aktuell läuft ein Programm, das überalterten Mais zu umgerechnet 215 USD/Tonne, also unter dem Marktpreis, an die Ethanolhersteller abgibt.
Das könnte dazu führen, dass China in diesem Jahr weniger Ethanol importieren muss. In 2015 erreichten die Importe Rekordhöhen, denn chinesische Ethanolhersteller brauchten die Importe, um ihre vergleichbar teure Produktion aus heimischem Rohstoff zu verbilligen.

08.03.2016 Europäische Kommission: EU Weichweizenernte 2016/17 bei 142,4 Mio. Tonnen
Die Europäische Kommission prognostiziert die EU Weichweizenernte 2016/17 auf 142,4 Mio. Tonnen. Das wäre ein Rückgang um 8,4 Mio. Tonnen zur Ernte 2015/16 (150,8 Mio. Tonnen).
Trotz der niedrigeren Prognose werden die Überhänge zum Ende der Vermarktungsperiode 2016/17 auf 17,4 Mio. Tonnen steigen versus 17,2 Mio. Tonnen zum Ende 2015/16.
Für die Weizenexporte 2016/17 liegt die Prognose bei 27,0 Mio. Tonnen. Das wären 2,1 Mio. Tonnen weniger, als die Erwartung für die Saison 2015/16.
Weitere Prognosen der Europäischen Kommission:
EU Maisimporte 2016/17: 10,5 Mio. Tonnen (2015/16: 11,0 Mio. Tonnen)
EU Rapsernte 2016/17: 21,3 Mio. Tonnen (2015/16: 21,4 Mio. Tonnen) Quelle: Reuters
07.03.2016 US-Export-Inspections: Weizen und Mais über den Erwartungen

07.03.2016 Getreidemail (G)

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften wegen ungünstiger Wetterbedingungen in weiten Teilen der US-Weizenanbaugebiete sowie Gewinne beim Soja- und Maiskomplex, ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago den dritten Tag in Folge mit leichten Aufschlägen schließen. Einer der größten Weizenexporteure der Welt, Russland, erwartet in diesem Sommer erneut eine große Getreideernte. Damit wird sich der Wettbewerb an dem ohnehin schon überversorgten Weltmarkt weiter verschärfen. Die Anfangsbestände der Vermarktungssaison 2016/17 werden neue Rekorde erreichen.
Die e-CBoT handelt zur Stunde mit weiteren Gewinnen.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten der CME nur zu Beginn der Freitagssitzung, gaben dann aber wegen der großen Vorräte stark nach. Bis zur neuen Ernte bleiben den Exporteuren nur noch vier Monate um die großen Überschüsse abzubauen. Sie müssen also wettbewerbsfähig bleiben.

06.03.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 23.02. - 01.03.16 um 16.182 Kontrakte , sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 53.321 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen beim Mais um 69.503 Lots auf 203.837 Lots erhöht.
03.03.2016 EU erteilte Importlizenzen für 260.000 Tonnen Mais

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 260.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 9,715 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (6,12 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 42.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,107 Mio.Tonnen.

03.03.2016 AMIS Market Monitor No. 36 / März 2016

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 3. März finden Sie auf unserer Homepage unter:
Fakten für Profis/AMIS Market Monitor

02.03.2016 Informa erhöht Prognosen der Mais- u. Sojabohnenproduktion in Brasilien
Das private Analystenhaus Informa Economics hat seine Prognose der brasilianischen Mais- und Sojabohnenproduktion erhöht.
Im heute veröffentlichten monatlich erscheinenden Report wurde die Sojabohnenernte 2015/16 auf 101,3 Mio. Tonnen erhöht (Vormonat: 100,5 Mio. Tonnen). 
Die Prognose der Maisproduktion 2015/16 wurde auf 82,5 Mio. Tonnen erhöht (Vormonat: 81,6 Mio. Tonnen).
Für Argentiniens Maisproduktion erhöhte Informa die Prognose um 1 Mio. Tonnen auf 27 Mio. Tonnen. Die Prognose der Sojabohnenproduktion wurde hingegen reduziert von 60 Mio. Tonnen auf 59 Mio. Tonnen. Kommentiert wurden die Prognosen nicht. Quelle: Reuters
02.03.2016 Weizenerträge am Schwarzmeer steigen

Die Weizenexporte aus dem Schwarzmeerraum, die sich in den letzten 20 Jahren verneunfacht haben, könnten weiter steigen, weil die Ertragspotentiale der guten Böden noch mindestens 2 ½-mal mehr bringen, so ein führender Getreidemakler vor Ort.
Für die bisher führenden Exporteure am Weltmarkt in den USA war das letzte Jahr schon eine der größten Herausforderungen. Der Kurs am Benchmark CBoT rutschte in der vergangenen Woche auf den tiefsten Stand seit 2010.
Nico de Deugd, Vorstand des Brokerunternehmens Vicorus meint, dass in den kommenden 10 bis 12 Jahren noch ein großes Steigerungspotential für die Erträge im Schwarzmeerraum vorhanden sei. Russland produziert mit den aktuellen Erträgen bereits rund 60 Mio. Tonnen Weizen, wenn aber die Erträge das Niveau der Europäischen Union erreichen, können es 150 Mio. Tonnen werden.
In Russland, dem drittgrößten Weizenexporteur der Welt, bringt der Weizen im Durchschnitt 2,4 Tonnen pro Hektar, in der EU sind es 6 Tonnen pro Hektar. Ziehen die Schwarzmeer-Anrainer gleich, würden die Weizenexporte von dort dramatisch steigen. Russland exportierte zuletzt 45 Mio. Tonnen Weizen, in der Saison 1995/96 waren es gerade mal 5 Mio. Tonnen.
U.S. Exporteure hatten in den zurückliegenden Monaten Probleme, am Weltmarkt mitzuhalten. Bereits seit fünf Jahren sinken die Exportmengen aus den USA. Die weltweiten Endbestände für Weizen werden 2015/16 auf ein Allzeit-Hoch steigen, während die U.S. Weizenexporte die schlechtesten seit 44 Jahren sind.
Der größte Weizenkäufer der Welt, Ägypten, hat sich im letzten Jahr bevorzugt bei Anrainern des Schwarzen Meeres eingedeckt. Und auch beim heutigen Tender zur Lieferung am 05. bis 14. April, werden den U.S. Anbietern keine Chancen eingeräumt. Exporteure am Schwarzen Meer liefern auch große Mengen an andere Asiatische Länder, wie Indonesien, wo bisher Australien der Hauslieferant war. Ukrainischer Mais wird in China und Südkorea gekauft und verdrängt auch dort U.S. Anbieter.
Die besseren Erträge am Schwarzen Meer sind auf Investitionen in Technik und Infrastruktur zurückzuführen. Auch besseres Saatgut spielt eine große Rolle.

02.03.2016 Südkoreas KFA kauft über 60.000 Tonnen Mais

Südkoreas KFA hat im Rahmen einer Ausschreibung über 60.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) wahrscheinlich südamerikanischer Herkunft gekauft. Der Preis lag bei $177,90/Tonne c&f. Geliefert wird Ende Juli. Quelle: Reuters

02.03.2016 Japan und Südkorea kaufen Weizen und Mais in Ausschreibungen

Japans Agrarministerium kaufte gestern 126.698 Tonnen Mahlweizen für die menschliche Ernährung. In einer turnusmäßigen Ausschreibung verkauften Exporteure aus den USA und Kanada das Getreide.
Japan ist der weltweit 6-größte Weizenimporteur und Weizen ist dort nach Reis das zweitwichtigste Grundnahrungsmittel. Dreimal im Monat werden Ausschreibungen zum Kauf durchgeführt.
Außerdem hat gestern das südkoreanische staatliche Unternehmen KFA den Kauf von 130.000 Tonnen Mais am internationalen Markt ausgeschrieben. Die Offerten dafür müssen bis heute vorliegen. Die Lieferung soll in zwei Einheiten a´ 65.000 Tonnen um den 20. Juli erfolgen.

01.03.2016 Brasiliens Bundesstaat Goias eliminiert Exportsteuer

Die Regierung im brasilianischen Bundesstaat Goias (Nr. 4 unter den brasilianischen Sojabohnenproduzenten) teilte mit, dass eine lokale Exportsteuer auf Sojabohnen und Mais, die erst Anfang Februar beschlossen wurde, eliminiert wird. Man wollte damit einen Überexport verhindern, der den lokalen Verarbeitern den Rohstoff unnütz teuer gemacht hätte. Nun ist man sich einer Rekordernte sicher und hat die Steuer gecancelt.

01.03.2016 AGPM: Frankreichs Körnermaisproduktion fällt um 6%

Die französische Aussaatfläche 2016 für Körnermais wird um 6% geringer ausfallen als die Aussaatfläche im Vorjahr, so die Produzentenvereinigung AGPM. Grund sind die derzeit unattraktiven Preise und wenig Hoffnung auf Besserung.
Schon im Vermarktungsjahr 2015/16 sankt die Anbaufläche für Körnermais um 5,6% auf 1,58 Mio. Hektar. Die trockenen Wetterbedingungen im letzten Jahr führten zu einem Rückgang der Maisproduktion um 27%.
Die erste Prognose für 2016 wird unter dem 5-Jahres-Durchschnitt von 1,62 Mio. Hektar liegen.
Beim Futtermais liegt die Prognose der Anbaufläche stabil auf dem Niveau des Vorjahres (1,5 Mio. Hektar bzw. leicht darunter).
In Frankreich beginnt die Körnermaisaussaat in Abhängigkeit der Witterung Anfang April. Quelle: Reuters

01.03.2016 Größeres Maisangebot in den USA

Die Maisfutures am CBoT verharren auf ihrem 6-Wochen-Tief, weil sich die Nachfrage nach U.S. Mais abschwächt und bessere Wetterumstände in Südamerika der dortigen Ernte einen raschen Marktzugang bieten. Meteorologen in Argentinien erwarten, dass dort nach den jüngsten Starkregenfällen trocknes Wetter folgt und sich die Erntebedingungen bald verbessern.
Die Börsenkurse waren nach dem letzten USDA-Report unter Druck geraten, als noch eine Wochenexport in Höhe von 737.602 Tonnen gemeldet wurden. Gleichzeitig wurde aber auch berichtet, dass das Maisangebot in der Saison 2016/17 um 12 % steigen werde, während sich die Nachfrage abschwächen soll.
Nach dieser Meldung haben U.S. Farmer mit einem stärkeren Angebot reagiert. Sie trennen sich nun schneller von ihren großen Vorräten, zumal sie auch Geld für Betriebsmittel zur Bestellung ihrer nächsten Ernte benötigen. Vom Mittleren Westen bis an das Mississippi-Delta, wo die Export-Terminals stehen, hat das physische Angebot zugenommen, so der dortige Getreidehandel.

01.03.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 7.000 CBoT Maiskontrakte

29.02.2016 Maiskurse prallen an 10-Wochen-Tief ab

Heute Morgen steigen die Kurse des CBoT-Maisfutures seit drei Tagen das erste Mal und heben sich ab von dem 10-Wochen-Tief, das noch am Freitag gehandelt wurde. Das USDA hatte die Endbestände auf ein 12-Jahres-Hoch geschätzt. Für Marktphantasien ist wohl nur wenig Spielraum.
Die große Ernte in Südamerika übersteigt die Erwartungen der Analysten, gleichzeitig stagniert der Verbrauch, sodass am Saisonende 2016/17 noch große Vorräte in den Silos sein werden.
Trotz der vielen Regenfälle in Brasilien ist dort die Maisernte bereits zu 23 % abgeschlossen, weiß der Agrarmarktspezialist Tobin Gorey von der Commonwealth Bank in Australien zu berichten. Jetzt könne die Folgefrucht – ebenfalls Mais - fristgerecht gepflanzt werden. Das bedeutet auch, dass die Vermarktung dieser Ernte früher startet und wiederum Druck auf den Markt ausübt.
In den USA soll das Maisangebot aus der Ernte 2016/17 um 12 % steigen, was aber durch eine ebenso hohe Steigerung der Nachfrage kompensiert wird.

28.02.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 16.02. - 23.02.16 um 619 Kontrakte , sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 2.984 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen beim Mais um 3.603 Lots auf 134.334 Lots reduziert.
26.02.2016 Prognosen US-Outlook-Forum zum Vermarktungsjahr 2016/17
US-Maisernte: 13,825 Mrd. Bushel (2015/16: 13,601)
US-Mais Endbestände: 1,977 Mrd. Bushel (2015/16: 1,837)
US-Maiserträge: 168 Bushel/Acres (2015/16: 168,4)
US-Maisverbrauch zur Ethanolherstellung: 5,225 Mrd. Bushel
US-Maisverbrauch zur Nahrungsmittelherstellung und Rest: 6,600 Mrd. Bushel
US-Maisexporte: 1,700 Mrd. Bushel
US-Sojabohnenernte: 3,810 Mrd. Bushel (2015/16: 3,930)
US-Endbestände: 440 Mio. Bushel (2015/16: 450)
US-Sojabohnenerträge: 46,7 Bushel/Acres (2015/16:48,0)
US-Sojabohnenverarbeitung: 1,900 Mrd. Bushel
US-Sojabohnenexporte: 1,825 Mrd. Bushel
US-Weizenernte: 1,991 Mrd. Bushel (2015/16: 2,052)
US-Weizenendbestände: 989 Mio. Bushel (2015/16: 966)
26.02.2016 U.S. Flächennutzung: weniger Sojabohnen als erwartet

Nach einem 2-Wochen-Tief können sich die Kurse der Sojabohnenfutures am CBoT heute Morgen befestigen. Trotzdem sieht es so aus, als ob die Kurse ihren ersten Wochenverlust seit drei Wochen hinnehmen müssen, da die weltweite Versorgungslage außerordentlich gut ist.
Der Wochenverlust ist aktuell schon mehr als 1 % und das obwohl das USDA gestern die Anbaufläche für Sojabohnen und andere große Feldfrüchte kleiner einschätzt, als zunächst erwartet. Analysten gehen allerdings davon aus, dass das die fundamentale Lage in den Bilanzen der Welt kaum tangiert.
Es gibt derzeit zu viele Einflüsse wie der zunehmende Wettbewerb mit Südamerika, so Phin Zimbell Agrarökonom der National Australien Bank, sodass die U.S. Anbaufläche keine Änderung der Markteinschätzung auslösen kann.
Die U.S. Sojabohnenfläche soll nach Aussagen des USDA 82,5 Mio. Acres betragen, gegenüber 82,7 Mio. Acres in 2015. Marktbeteiligte waren davon ausgegangen, dass in diesem Jahr mehr Mais und Sojabohnen angebaut werden.

26.02.2016 Fonds verkaufen 13.000 Lots Maisfutures

25.02.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Mais (C)

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 315.000Tonnen Mais. Mit insgesamt 9,1455 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (6,057 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 22.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,065 Mio.Tonnen.

25.02.2016 US Aussaatfläche für Weizen wird 2016 deutlich schrumpfen

In Erwartung niedrigerer Preise, werden US-Landwirte in diesem Jahr, ihre Aussaatfläche für die 8 wichtigsten Kulturpflanzen um 1 Prozent auf 249,1 Millionen Acres verringern. Dies vermeldete das US –Landwirtschaftsministerium am Donnerstag. Mit einem Rückgang von 3,6 Millionen Acres auf 51,0 Millionen, wird die Weizenanbaufläche am stärksten schrumpfen. Die Anbaufläche für Sojabohnen fällt auf 82,5 Milionen Acres (- 200.000). Dagegen erwartet man, dass die Maisanbaufläche um 2 Millionen Acres auf 90 Millionen steigen wird. Quelle Reuters

25.02.2016 Afrika erwartet kleinste Maisernte seit 2007

Südafrika wird 2016 wegen der enormen Dürreschäden voraussichtlich nur 7,255 Mio Tonnen Mais ernten. Das sind 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Wenn die Prognose des Komitees zur Ernteschätzung (CEC) eintrifft, wäre es die kleinste Ernte seit 2007. Allerdings liegt die Schätzung über den Erwartungen vieler Händler, die eine Menge von lediglich 6,87 Mio Tonnen erwarten.
Die Situation ist besorgniserregend, besonders für den weißen Mais, der die Nahrungsgrundlage für viele Haushalte ist und der nur in einem begrenzten Gebiet wächst. Der gelbe Mais, der als Tierfutter verwendet wird, kann dagegen leicht von anderen Quellen bezogen werden.
Das Komitee gab auch seine endgültige Schätzung für die Weizenernte 2015 bekannt. Die Menge liegt bei 1,457 Mio Tonnen und ist damit die kleinste Ernte seit 2010. Quelle: Reuters

25.02.2016 US-Export-Sales: Analysten schätzen Maisexporte auf 700.000 - 1.200.000 Tonnen

25.02.2016 Fonds verkaufen 7.500 Lots Maisfutures

24.02.2016 Kolumbien kauft 110.000 Tonnen Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 110.000 Tonnen Mais an Kolumbien zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16. Quelle: Reuters

24.02.2016 Russland: Anbaufläche für Weizen sinkt zugunsten der Maisanbaufläche

Russlands Landwirte schränken ihre Weizenanbaufläche zugunsten der Maisanbaufläche ein. Sie reagieren damit auf die im letzten Jahr eingeführte Weizenexportsteuer. Das sagte der Vorsitzende des russischen Getreideverbandes Arkady Zlochevsky gegenüber Reportern.
Informationen des Landwirtschaftsministeriums zufolge planen russische Landwirte den Anbau von Sommerweizen auf 13,18 Mio. Hektar. Das wären 357.500 Hektar weniger, als im Vorjahr. Die Anbaufläche für Mais steigt um 197.300 Hektar auf 2,99 Mio. Tonnen. Aufgrund der Trockenheit im Herbst letzten Jahres ging die Anbaufläche für Winterweizen um 1,25 Mio. Hektar zurück auf 14,18 Mio. Hektar.
Russland führte die Steuer auf Weizenexporte ein, um den starken inländischen Preisanstieg entgegenzuwirken, der insbesondere vom schwachen Rubel ausging. Im Herbst letzten Jahres wurde die Steuer dann aufgrund des weltweit schwachen Preisniveaus gesenkt. Sie berechnet sich gegenwärtig wie folgt: 50% des Verkaufspreises abzüglich 6.500 Rubel ($84) pro Tonne, jedoch nicht mehr als 10 Rubel/Tonne.
Die Frühjahrsaussaat beginnt in Russlands Süden normalerweise im März, so Zlochewsky. Dafür stehen ausreichend Saatgut, Dünger und Fremkapital bereit. Russland hat in den vergangenen Jahren die Lagermöglichkeiten für Getreide auf 120 Mio. Tonnen erweitert und verbessert. Quelle: Reuters

24.02.2016 Prognosen US-Outlook-Forum
Im Rahmen des jährlich stattfindenden „Annual Outlook Forums“ des US-Landwirtschaftsministeriums, das am 25. und 26.02. stattfindet, werden die Prognosen der US-Anbauflächen 2016 für Mais, Sojabohnen und Weizen veröffentlicht. Analysten haben ihre Schätzungen dazu bereits abgegeben:
22.02.2016 Kolumbien kauft 100.000 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten

US-Exporteure melden den Verkauf von 100.000 Tonnen Mais an Kolumbien zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16. Quelle: Reuters

22.02.2016 Chinas DDGS-Importe um 330 % höher als im Vorjahr

China importierte im Januar 290.653 Tonnen Distillers Dried Grains (DDGS). Das sind 330 % von Ergebnis im Vergleichsmonat im Vorjahr, so eine Bericht der Zollbehörde von heute.
China ist weltweit der größte Käufer dieses Futtermittels, das ein Nebenprodukt aus der Ethanolproduktion ist, wenn Mais als Grundlage verwendet wird. China kauft fast ausschließlich DDGS in den USA, die der weltweit größte Exporteur dieses Produkts ist.

22.02.2016 Russlands Getreideexporte bisher noch auf Vorjahresniveau (P)

Russlands Getreideexporte werden auch im März hoch bleiben. Aufgrund der Schwäche des russischen Rubels waren die Getreideausfuhren bereits im Januar und Februar auf Rekordniveau. Das teilt heute das Beratungsunternehmen SovEcon gegenüber der Presse mit.
Im Februar werden wohl 2,2 Mio. Tonnen exportiert, davon sind 1,5 Mio. Tonnen Weizen, 200.000 Tonnen Gerste und 450.000 Tonnen Mais. Damit kommt SovEcon in einer Hochrechnung für die gesamte Saison von 25,2 Mio. Tonnen gegenüber 24,75 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Im Januar hatte Russland 1,77 Mio. Tonnen Getreide exportiert, im Dezember waren es gar 4,18 Mio. Tonnen. Die Zahlen für Dezember und die beiden Monate davor wurden in der endgültigen Fassung höher gesetzt, weil einige Ausfuhrerklärungen von damals erst jetzt berücksichtigt wurden.
In der Zeit von Juni 2015 bis Januar 2016 hat Russland 23 Mio. Tonnen Getreide exportiert; davon waren 16,85 Mio. Tonnen Weizen. Das sind 500.000 Tonnen weniger als im Vergleichszeitraum der Vorjahressaison.
Da die lokalen Getreidepreise in den letzten Wochen gestiegen sind und der Rubelkurs sich gegenüber dem USD stabilisiert hat, ist es nicht sicher, wie es bis zum Ende der Vermarktungssaison mit dem Exporten weitergeht. Unsicherheiten gibt es bezüglich möglicher Behinderungen durch die Bauarbeiten für eine Brücke zwischen der Halbinsel Krim und Festlandrussland, sowie dem Einkaufsverhalten Ägyptens wegen Mutterkornpilzen und der Bonität des Landes. Zudem sei die Nachfrage aus der Türkei schwächer aufgrund der politischen Spannungen der beiden Länder.

22.02.2016 Maiskurse steigen auf 17-Tages-Hoch – Wetterprobleme in Argentinien (V)

Gute Maisexporte aus den USA und Wetterprobleme beim bedeutenden Exporteuer Argentinien stützen die Kurse der CBoT-Maiskurse, die heute Morgen ein 17-Tages-Hoch erreichen.
Die Ausfuhren aus den USA haben sich letzte Woche von einem niedrigen Niveau kommend nahezu verdoppelt. Das USDA meldete mehr als 1 Mio. Tonnen, weit mehr als Experten erwartet hatten. Am Wochenende kamen dazu noch die Wetterprobleme in Argentinien hinzu.
Sechs bedeutende Landwirtschaftliche Produktionsgebiete wurden in Argentinien am Freitag zu Notstandsgebieten erklärt, weil dort extrem starke Regenfälle zu Überflutungen führten und Felder verwüsteten. Die Topregion der Agrarproduktion um Buenos Aires ist nicht ins Notprogramm aufgenommen worden, dort hat es aber auch viel Regen gegeben.

20.02.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 09.02. - 16.02.16 um 5.663 Kontrakte , sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 29.489 Kontrakte. Dadurch erhöhte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 102.785 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 35.152 Lots auf 137.937 Netto-Short-Positionen Mais.
19.02.2016 Indien: PEC verlängert Angebotsfrist für Maistender (T)
Indiens staatlicher Einkäufer PEC hat die Angebotsfrist für den Tender zum Kauf von 240.000 Tonnen Mais bis zum 24. Februar verlängert. Ursprünglich endete die Frist am heutigen Freitag.
Das niedrigste Angebot lag bei $194,62/Tonne c&f. Quelle: Reuters
19.02.2016 Japan kauft 101.600 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten (T)

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 101.600 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16 an Japan. Gestern wurde der Verkauf von 106.162 Tonnen US-Mais an Costa Rica gemeldet, ebenfalls zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16. Quelle: Reuters

19.02.2016 US-Export-Sales: Mais deutlich über den Erwartungen (C)

19.02.2016 Argentinien erntet 3,2 Mio. Tonnen weniger Mais (P)

Die argentinische Maisernte 2015/16 wird von der Buenos Aires Grains Exchange auf 25 Mio. Tonnen eingeschätzt. Im Vorjahr waren es 28,2 Mio. Tonnen. Das ist die erste Ernteschätzung für diese Vegetationsperiode.

18.02.2016 Argentiniens Maisernte 2015/16 bei 25 Mio. Tonnen (P)

Die Buenos Aires Grains Exchange hat in seiner ersten Prognose der Saison die argentinische Maisernte 2015/16 auf 25,0 Mio. Tonnen geschätzt. Das wäre im Vergleich zur Ernte 2014/15 ein Rückgang um 3,2 Mio. Tonnen.

18.02.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Mais (C)

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 259.000Tonnen Mais. Mit insgesamt 9,140 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (5,867 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 43.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,043 Mio.Tonnen.

18.02.2016 Cargill bietet Farmern im Schwarzmeerraum keine Betriebsmittel mehr an (A)

Cargill, das 150 Jahre alte und größte Familienunternehmen der USA, hat beschlossen, den Verkauf von Saatgut, Düngemittel und Agrarchemikalien an Farmer in der Schwarzmeerregion einzustellen. Das global agierende Landhandelsunternehmen zieht damit Konsequenzen aus den rückläufigen Agrarrohstoffpreisen.
Cargill, eines der weltweit größten privaten Unternehmungen, befindet sich zurzeit in einer Umstrukturierung, mit dem Ziel, sich rechtzeitig auf größere Markteinflüsse einzustellen. Schon Ende Mai soll der Verkauf von Betriebsmitteln für Landwirtschaftliche Betriebe in Russland, der Ukraine, Rumänien und Ungarn eingestellt werden, so ein Meldung aus dem Unternehmen von gestern. Man sei nicht in der Lage gewesen, Synergien aus dem Verkauf von Betriebsmitteln und den Einkauf von Getreide zu nutzen.
Von diesem Beschluss werden möglicherweise 180 Mitarbeiter betroffen sein, so ein Unternehmenssprecher. Für Cargill arbeiteten im letzten Jahr 25.000 Mitarbeiter in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika und weltweit insgesamt rund 150.000.
Während das Unternehmen sich aus dem Verkauf von Betriebsmitteln zurückzieht, will man sich mehr auf den Einkauf, die Verarbeitung und den Handel von Getreide in dieser Region konzentrieren. Die Umstrukturierung begann bereits im letzten Jahr, als global agierende Agrarhandelshäuser unter den Druck von nachgebenden Agrarrohstoffpreisen gerieten. Dies war die Folge des schwächeren Wachstums Chinas und anderer Entwicklungsländer. Ein globales Überangebot an Getreide und Ölsaaten hatte zu scharfen Fall der Ernteerlöse geführt und die Farmer sind seither gezwungen, ihre Ausgaben für Düngemittel, Saatgut und Chemie zu begrenzen.
Die Schwarzmeerregion ist weltweit eine der bedeutendsten Erzeugerregionen für Mais und Weizen.
Cargill bleibt in anderen Ländern Anbieter von Betriebsmitteln für die Landwirtschaft; zum Beispiel im Heimatland den USA und in Kanada, wo unter dem Namen AgHorizons ein Netzwerk von Standorten Getreide direkt vom Landwirt gekauft und Betriebsmittel auch direkt verkauft werden. Im Dezember teilte das Unternehmen mit, dass es seine eigene Gesellschaft für Ernteversicherungen verkaufen wolle und seine Londoner Adresse als Schiffsmakler schließt.

18.02.2016 Frankreich: FranceAgriMer erhöht Prognose der Weichweizenendbestände (P)
Der französische Analyst FranceAgriMer hat seine Schätzung der französischen Weichweizen-Endbestände 2015/16 von 5,8 Mio. Tonnen auf 6,0 Mio. Tonnen erhöht. Die Schätzung der französischen Weichweizenexporte 2015/16 außerhalb der EU wurde um 300.000 Tonnen gesenkt auf 11,0 Mio. Tonnen. Das wäre der höchste Endbestand seit 17 Jahren.
Die französischen Gerste-Endbestände 2015/16 wurden auf 1,75 Mio. Tonnen geschätzt. Im Vormonat rechnete man noch mit 2,1 Mio. Tonnen. Grund für die Abwärtskorrektur sind die gestiegenen Exporte außerhalb der EU.
Bei den französischen Mais-Endbestände geht man von 2,7 Mio. Tonnen aus (Vormonatsprognose: 2,9 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
18.02.2016 Fonds kaufen 9.000 Lots Mais

17.02.2016 China will überalterten Mais aus staatlichen Beständen zu Ethanol verarbeiten

Über die tatsächliche Höhe und die Qualität der Getreidebestände Chinas rätselt die Fachwelt. Ein Verkauf der ausufernden großen staatlichen Vorräte könnte den Weltmarktpreis drücken. In den letzten Jahren war China aber gleichzeitig der weltweit bedeutendste Importeur von billigem Futtermais oder anderen Futtermittelsubstituten.
Heute melden Industrievertreter in China, dass die Regierung beabsichtige überalterten Mais aus der schwierigen Ernte 2011/12 zu Ethanol oder Stärke zu verarbeiten. Über Mengen und Preise wurde bisher nichts bekannt. Nur ausgewählte Firmen sollen an dem Programm teilnehmen. Peking hat rund 10 Mio. Tonnen alte Maisbestände, die mindestens drei Jahre alt sind.
Die Qualität sei nach Einschätzung von Marktbeteiligten für die Herstellung von Futtermitteln nicht mehr geeignet. Die geplanten Verkäufe finden Monate früher statt als üblich, weil die staatlichen Lagerhäuser so voll sind wie nie. Die Vorräte übersteigen bereits einen kompletten Jahresbedarf, der auf über 200 Mio. Tonnen geschätzt wird.
Im aktuellen Wirtschaftsjahr hat die Regierung in Peking mit über 90 Mio. Tonnen bisher mehr Mais als erwartet aufgekauft. Die Chinesische Ernte umfasste 2015 die Rekordmenge von 224,6 Mio. Tonnen.

16.02.2016 Kolumbien kauft 190.000 Tonnen Mais (A)

Das US- Landwirtschaftsministerium meldet, dass Private Exporteure 190.000 Tonnen US-Mais nach Kolumbien zur Lieferung im Wirtschaftsjahr 2015/16 verkauft haben. Quelle: Reuters

16.02.2016 Philippinen: GMO-Regeln müssen dringend überholt werden (A)

Die Philippinen haben im Jahr 2002 als erstes asiatisches Land die Aussaat von genetisch veränderten (GMO-) Mais zugelassen. Diese Zulassung läuft am 23. Februar aus und das oberste Gericht mahnt jetzt eine Überarbeitung der bisherigen Regeln an.
Aufgrund seiner Vorreiterrolle beim kommerziellen Anbau von GMO-Mais im asiatischen Raum wird auch dieser Prozess von Nachbarländern aufmerksam beobachtet. Aktuell gibt es also für neues GMO-Saatgut keine Anbau- und Einfuhrgenehmigung, solange vor Beginn der neuen Vegetationsperiode, die im Mai beginnt, keine neuen Beschlüsse vorliegen. Die Verbände und Züchterhäuser wie Syngenta drängen auf eine rasche Lösung.
Regierungsvertreter wollen die Kontrollen verschärfen und das Gericht fordert entsprechende Dokumente und Garantien von den Züchtern, die noch in öffentlichen Anhörungen diskutiert werden müssen. Eine Reihe von GMO-Kritikern, unter ihnen Greenpeace, warnen vor den Folgen für die Volksgesundheit, während Anwälte der Befürworter keine wissenschaftlichen Beweise dafür haben und auf die Versorgungssicherheit bei einer steigenden Bevölkerungszahl verweisen.
Rund 75 % der philippinischen Maisernte wurde im letzten Jahr mit genetisch verändertem Saatgut erzeugt. Außerdem importiert das Land GMO-Sojamehl für die Herstellung von Futtermitteln. Mehr als 1 Mio. Farmer sind von der neuen Regelung betroffen. Nach der Zulassung von GMO-Mais im Jahr 2002 haben sich die Maiserträge verdoppelt. Umweltaktivisten fordern dennoch, einen Schritt zurück zu tun, denn seit 2002 sei nicht ein einziges Mal der Effekt vom GMO-Anbau auf die Umwelt und die Landwirtschaft untersucht worden.

14.02.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 02.02. - 09.02.16 um 7.617 Kontrakte , sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 35.689 Kontrakte. Dadurch erhöhte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 59.497 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 43.306 Lots auf 102.785 Netto-Short-Positionen Mais.
12.02.2016 La Nina folgt El Nino auf dem Fuß (A)

Während sich die Folgen des Wetterphänomens El Nino noch in globalen Temperaturen und Ernten zeigen, entwickelt sich in den kommenden Monaten zum ersten Mal seit vier Jahren das Gegenstück La Nina. Das melden seit einigen Tagen mehrere internationale Wetterdienste übereinstimmend. La Nina ist durch ungewöhnlich kalte Ozeantemperaturen gekennzeichnet und kommt alle zwei bis sieben Jahre im Herbst der nördlichen Hemisphäre vor. In diesem Jahr ist La Nina (spanisch: kleines Mädchen) dem starken El Nino (spanisch: kleiner Junge) auf den Fersen.
La Nina verursacht weniger Schäden wie El Nino, es kann aber auch Überflutungen, Trockenheit und Hurrikane auslösen. Beim letzten La Nina-Ereignis von Augst 2011 bis März 2012 fielen die Mais- und Sojabohnenernten in Argentinien und Brasilien kleiner aus und im U.S. Bundesstaat Texas zerstörte die schlimmste Trockenheit seit Jahrzehnten sowie Stürme und Hurrikane die dortige Ernte.
Der aktuelle Einfluss des vielbeachteten El Nino vertrocknete die Felder auf den Philippinen und in Indonesien und brachte in Südamerika ungewöhnlich viel Regen. Das beeinflusste die Lebensmittelpreise auf der ganzen Welt. In den kommenden Monaten wird das Wetterphänomen noch die Temperaturen und die Niederschläge in den USA beeinflussen, so die Wetterexperten.

12.02.2016 Indien / PEC erhielt 7 Angebote für Maistender über 240.000 Tonnen (T)
Indiens staatlicher Getreideeinkäufer PEC Ltd. hat sieben Angebote für die Ausschreibung zum Kauf von 240.000 Tonnen Mais erhalten. Angeboten wurde der Mais u.a. von globalen Handelshäusern wie Agrocorp, Concordia, Noble, Starcom und Daweoo International in einer Spanne von $194,62 und 221,50/Tonne.
Die PEC hat den Tender vergangene Woche ausgeschrieben. Insgesamt beabsichtigt Indien, eine halbe Mio. Tonne Mais  zu importieren. Indien leidet bereits unter der zweiten Dürre infoge, was zu einer kleineren Maisernte und zu steigenden Preisen führte. Quelle: Reuters
11.02.2016 Dürreschäden zwingen Südafrika zu Maisimporten (A)

Südafrikas Maisernte fällt 2015 mit 9,955 Millionen Tonnen deutlich kleiner aus als 2014 (14,25 Mio. Tonnen) und ist damit die kleinste Menge seit acht Jahren. Der Grund sind die großen Dürreschäden als Folge des El Nino Effektes. Die Ernte, ein Grundnahrungsmittel für 90 Prozent der südafrikanischen Bevölkerung, liegt damit leicht über dem Verbrauch von 8 Millionen Tonnen. Allerdings befürchtet man, dass etwa ein viertel der kommenden Ernte der anhaltenden dürre zum Opfer fallen könnte und die Regierung geht davon aus, dass man ca. 6 Millionen Tonnen Mais importieren muss. Quelle: Reuters

11.02.2016 EU importiert diese Woche 120.397 Tonnen zollfreien Weizen aus der Ukraine(A)

EU hat in dieser Woche den zollfreien Import von 120.397 Tonnen Weizen aus der Ukraine im Rahmen einer Importquote genehmigt. Von der Gesamtquote von 950.000 Tonnen können bis Jahresende noch 431.000 Tonnen importiert werden.
Das Kontingent für Mais (400.000 Tonnen) wurde bereits bei der ersten Ausschreibung ausgeschöpft. Quelle: Reuters

11.02.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Mais (C)

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 182.000Tonnen Mais. Mit insgesamt 8,881 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (5,628 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 22.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,000 Mio.Tonnen.

11.02.2016 Unbekannte Destination kauft 152.400 Tonnen US-Mais (T)

US-Exporteure melden den Verkauf von 152.400 Tonnen Mais an eine unbekannte Destination zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16. Quelle: Reuters

11.02.2016 Welche Folgen hat El Nino für den Sommer 2016 auf der Nordhalbkugel? (P)

Viele Wetterexperten untersuchen und beobachten die Folgen des abklingenden Wetterphänomens El Nino. In den Prognosen für das Sommerwetter auf der nördlichen Halbkugel behilft man sich mit den Erfahrungen aus früheren Jahren. So haben Statistiker die Sommer der Jahre 1973, 1983 und 1998 angesehen, denn sie folgten großen El Nino-Events.
Während die Jahre 1973 und 1998 keine großen Besonderheiten bei den Mais-Erträgen in den USA auswiesen, waren die Erträge im Jahr 1983 extrem schlecht. Sie lagen 28,7 % unter dem Zehn-Jahres-Trend.

11.02.2016 Düstere Aussichten für Maispreise (V)

Seit sieben Handelssitzungen verlieren die Kurse des CBoT-Maisfutures und sinken auf den tiefsten Stand seit dem 15. Januar. In den USA hat sich die Maisnachfrage für die Herstellung von Ethanol verschlechtert, weil am Weltmarkt ein zu großes Angebot des Treibstoffzusatzes ist.
Die Kurse der Futures auf Ethanol sanken gestern ebenfalls nachdem die U.S. Energiebehörde EIA den größten Lagervorrat für Benzin anzeigte. Für die Woche bis zum 5. Februar wurden 22,96 Mio. Fass vorgehalten, was den bisherigen Höchststand von 22,713 Mio. Fass im März 2012 übertrifft.
Die Produktion des Biotreibstoffs stieg letzte Woche auf eine durchschnittliche Produktionsmenge pro Tag von 969.000 Fass, das ist der höchste Wert seit drei Wochen. Der Maispreis in den USA könnte bald davon beeinflusst werden, so die Einschätzung der Commonwealth Bank of Australia heute Morgen in Einem Rundschreiben an seine Kunden. Da die Ethanolpreise in den USA deutlich höher sind als die von Benzin, wird bald die Beimischung eingeschränkt und die Maisbestände steigen über die bereits vom USDA höher geschätzten Endbestände hinaus. Der Frontmonat für Ethanol notierte gestern die Gallone bei 1,383 USD, während der Benzinpreis mit 93,3 ct/Gallone bewertet wird.
Heute Morgen sinken die Rohölpreise an den Börsen wieder, weil auch dort zu hohe Vorräte und eine schwache Nachfrage auf die Preise drücken. Nach der Einschätzung von Goldman Sachs werden die Preise dafür bis in die zweite Jahreshälfte niedrig und volatil bleiben.
Gestern teilte Russland dann noch mit, dass alle Mais- und Sojabohnen-Einfuhren aus den USA ab dem 15. Februar untersagt werden.

10.02.2016 Japan kauft 243.000 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten (T)

US-Exporteure melden den Verkauf von 243.000 Tonnen Mais an Japan zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17. Das Vermarktungsjahr für Mais beginnt am 1. September 2016 und endet am 31. August 2017. Quelle: Reuters

10.02.2016 Brasiliens zentraler Transportkorridor ist wieder passierbar (A)

Brasiliens Tiete-Parana-Kanal, ein zentraler Transportkorridor für Sojabohnen, Mais, Zellulose, Düngemittel und andere Agrarprodukte, hat nach 20 monatiger Pause den Betrieb wieder aufgenommen. Wegen einer Trockenheit wurde der Kanal zur Gewinnung von Trinkwasser sowie Strom aus Wasserkraft benötigt. Am Montag dieser Woche passierte zum ersten Mal seit 2014 ein Schlepperverband den Tiete-Fluss am Staudamm, so eine lokale Nachrichtenagentur.
Die Schuten des Schlepperverbandes wollen in Sao Simao, im Westen des brasilianischen Bundesstaats Goias, Sojabohnen laden und zum Atlantikhafen Port Santos, nahe der Stadt Sao Paulo bringen. Brasiliens Agrarexporte werden nur noch von den USA übertroffen und sind durch eine teure Transportinfrastruktur limitiert. Sonst wäre der Weltmarktanteil noch größer.
Brasilien ist weltweit die Nr. 1 beim Export von Zucker, Orangensaft, Ethanol, Tabak, Zellulose aus Eukalyptus, Geflügelfleisch und Rindfleisch; die Nr. 2 beim Export von Sojabohnen und die Nr. 3 beim Maisexport sowie einer der größten Exporteure von Baumwolle.
Flusswasser wurde benötigt, die Pegelstände in Flüssen und Kanälen aufrecht zu erhalten und um daraus den steigenden Energiebedarf des Landes zu gewinnen. Sao Paulo, Südamerikas größte Metropole, war kurz davor, kein Trinkwasser mehr zur Verfügung stellen zu können. Ende Dezember war dann in Brasiliens Südosten und im Zentralen Westen die schlimmste Trockenheit seit Jahrzehnten vorbei. Auch im Januar hat es dort viel geregnet, sodass die Wasserstände wieder steigen.
Die Schließung des Tiete-Parana-Kanals führte dazu, dass mehr Agrarprodukte aus den anderen Bundesstaaten wie Sao Paulo, Parana, Minas Grais und Mato Grosso do Sul über teure und unsichere Straßen und Eisenbahnsysteme zum Atlantik transportiert wurden. Im Durchschnitt kann eine Schute in einem Schlepperverbund die entsprechende Menge von 200 LKW-Ladungen aufnehmen.
Ein zweiter Schlepperverband passierte gestern die Staumauer des Tiete.

10.02.2016 CBoT-Weizen nahe einem 5 ½-Jahres-Tief (V)

Der CBoT-Weizenfuture handelt heute Morgen weiter nahe seinem Tiefststand im Juni 2010. Die Börsen wurden damit gestern durch hohe Endbestandsschätzungen des USDA bestätigt. Dem monatlichen Update der Produktions- und Konsumschätzung WASDE des USDA zufolge erwarten wir nun einen Rekord-Bestand am Ende der Vermarktungssaison 2015/16.
Chinas Nachfrageschwäche führt zu einem geringeren Import in Höhe von vier Mio. Tonnen Weizen. Die Politiker in China fördern stattdessen den Verbrauch von Mais aus staatlichen Vorräten. So werden die globalen Weizenendbestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2015/16 auf 238,87 Mio. Tonnen geschätzt (Vj.: 232,04 Mio. Tonnen). In Australien, dem viert-größten Weizenexporteur der Welt, sind die Startbedingungen für die Weizenernte 2016 hervorragend.

09.02.2016 Südafrika: Zustand der Maisbestände (A)
Die heutige Grafik von Geoglam Global Agricultural Monitoring zeigt die Auswirkungen der schweren Trockenheit in Afrika. Der Süden und der Südosten Afrikas leiden gegenwärtig unter den Folgen des Wetterphänomens El Nino.
Die farblichen Abstufungen weisen auf den Zustand der entsprechenden Pflanzen hin.
Blau: hervorragender Zustand
Grün: guter Zustand
Gelb: Entwicklung ist zu beobachten
Orange: schlechter Zustand
Rot: sehr schlechter Zustand 
Diese Information erhielten unsere Kunden im Anschreiben der gestern versendeten Terminmarktnotierung Agar. Weitere Grafiken, Kurzfilme und nützliche Informationen versenden wir mit jedem unserer täglichen Infodienste.
 
09.02.2016 Getreidemail (G)

Technische Verkäufe, Positionierungen vor dem heutigen USDA-Report (18:00 Uhr) sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 398.216 Tonen Weizen über den Markterwartungen von 225.000 - 350.000 Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 6.000 CBoT SRW-Weizenkontrakte.
Die eCBoT handelt heute Morgen leicht fester. An der Euronext in Paris hält der Abwärtstrend weiter an und die Kurse mussten mittlerweile in der neunten Sitzung in Folge Verluste hinnehmen. Der Frontmonat März notierte auf dem niedrigsten Stand eines Frontmonats seit dem 10. September. Belastend wirkt die unklare Lage um Ägyptens Weizenexport-Bedingungen bei der Toleranzgrenze für Mutterkornbesatz. Ägypten ist es nach der gemeldeten Einigung zwischen dem Handelsministerium und dem Landwirtschaftsministerium bisher nicht gelungen, das Vertrauen des Marktes zurück zu erlangen. Russland könnte die Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2015/16 um 3% auf 22 - 23 Mio. Tonnen erhöhen.

08.02.2016 Mexiko kauft 100.000 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten (T)

Private US-Exporteure melden den Verkauf von 100.000 Tonnen Mais an Mexiko zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16. Quelle: Reuters

08.02.2016 Indien kauft Mais (T)

Indiens staatlicher Getreideeinkäufer hat eine Ausschreibung zum Kauf von 240.000 Tonnen Mais zur Lieferung Ende Februar aufgelegt. Die Offerten sollen bis Freitag vorliegen. Die letzte Ausschreibung umfasste 225.000 Tonnen und wurde wohl von der Ukraine geliefert.

 

08.02.2016 Ukraine erhöht Mais-Export-Prognose für die Saison 2015/16 (P)
Die Ukraine hat ihre Getreide-Export-Prognose für die Saison 2015/16 von 36 Mio. Tonnen auf 37 Mio. Tonnen erhöht. Grund ist die gestiegene Mais-Nachfrage aus dem Ausland sowie höhere Prognosen für das kommende Vermarktungsjahr, so der Landwirtschaftsminister Oleksiy Pavlenko gegenüber Reuters.
Die Maisexporte könnten von 16,0 Mio. Tonnen (Vorjahr) auf 16,7 Mio. Tonnen steigen, sagte Pavlenko und fügte hinzu, dass einige Flächen, die im Herbst aufgrund der Trockenheit nicht mit Winterweizen bestellt wurden, im Frühjahr mit Mais bestellt werden sollen.
Etwa 1/3 der Wintergetreidebestände beinhalten Risiken schlechter Erträge.
Weizenexporte könnten in einer Größenordnung von 16,5 Mio. Tonnen stattfinden (Vj.: 11,0), Gersteexporte rund 4,0 Mio. Tonnen.
Die Ukraine hat in der laufenden Saison 2015/16 insgesamt 24 Mio. Tonnen Getreide exportiert, davon 11,1 Mio. Tonnen Weizen und 8,9 Mio. Tonnen Mais. Quelle: Reuters
08.02.2016 AMIS Market Monitor No. 35 / Februar 2016 (A)

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 5. Februar finden Sie auf unserer Homepage unter:
Fakten für Profis/AMIS Market Monitor

08.02.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 26.01. - 02.02.16 um 19.044 Kontrakte , sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 8.674 Kontrakte. Dadurch reduzierte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 87.197 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 27.718 Lots auf 59.479 Netto-Short-Positionen Mais.
08.02.2016 Fonds verkaufen 8000 Lots Mais (C)

05.02.2016 Chinesische Behörden warnen Händler und Bauern vor Einsatz von Genmais (A)

Chinesische Behörden haben eine Warnung an Händler und Bauern herausgegeben, kein gentechnisch verändertes Saatgut zu verwenden. Diese Anordnung kam kurz nach der Meldung von Greenpeace, dass man in China bei Probenahmen von den Feldern und den Märkten überwiegend gentechnisch verunreinigten Mais gefunden habe. Der kommerzielle Anbau von gentechnisch veränderten Maissorten oder anderen Grundnahrungsmitteln ist in China verboten. Allerdings ist die Einfuhr und der Einsatz in Tierfuttermitteln erlaubt.
Peking hat die Meldung von Greenpeace nicht direkt kommentiert, aber man werde alle illegalen Aktivitäten streng verfolgen und untersuchen.
Laut Greenpeace ist es das erste mal, dass die lokale Regierung eine solche Maßnahme getroffen hat. Quelle: Reuters

05.02.2016 Indien entscheidet heute über GMO-Senf (A)

Heute fällt in Neu Delhi eine Entscheidung, ob Indien seine erste genetisch veränderte Frucht, den Senf, zum kommerziellen Anbau zulassen will. Die Diskussion über das Für und Wider geht in Indien hoch her. Unterdessen hat China sich gerade in dieser Woche durch den 43 Mrd. USD teuren Kauf des Schweizer Technologieunternehmens Syngenta eindrucksvoll für die Gen-Technik in Lebensmitteln entschieden.
Für Indien hat die Entscheidung für die Gentechnik in Lebensmitteln eine große wirtschaftliche Bedeutung, denn das bald bevölkerungsreichste Land der Welt gibt jedes Jahr mehrere zig-Mrd. USD für Importe von Speiseölen und andere Lebensmittel aus. Die Bauern arbeiten noch meist mit altertümlicher Technologie und sie erreichen damit nur den Bruchteil der Erträge, die weltweit geerntet werden. Außerdem stehen wegen der Zersiedlung immer weniger Ackerflächen zur Verfügung und das Wetter ist in Zeiten des Klimawandels immer schwerer vorherzusagen. In den letzten zwei Jahren wurde Indien von so großer Trockenheit heimgesucht, dass man zum ersten Mal seit Jahrzehnten in großem Maße Grundnahrungsmittel importieren musste.
Sollte jetzt die kommerzielle Nutzung von genetisch veränderten Senfpflanzen erlaubt werden, könnte auch der Weg für andere GMO-Züchtungen wie Mais frei werden. Führende Züchterhäuser wie Syngenta oder Monsanto, die bereits mit der Gentechnologie in vielen Ländern der Welt große Erfolge haben, bemühen sich um den Zugang nach Indien, einem der größten Agrarmärkte der Welt.
Aber auch wenn heute eine Entscheidung für die kommerzielle Nutzung des GMO-Senfs fallen sollte, ist längst noch nicht klar, ob die Bevölkerung die Ernte auch kauft, denn die politische Opposition ist stark und schürt Ängste. Trotz der Chance auf eine bessere Versorgung mit Lebensmitteln argumentiert man damit, dass Gen-Lebensmittel nicht sicher seien, die Biodiversität leiden werde und dass man von wenigen großen internationalen Züchtern abhängig werde.

05.02.2016 Fonds verkaufen 7.500 Lots Mais (C)

04.02.2016 EU-Im- und Exportlizenzen für Mais (C)

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 376.000Tonnen Mais. Mit insgesamt 8,699 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (5,358 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 4.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 978.000 Tonnen.

04.02.2016 Conab reduziert Sojabohnen-Ernteschätzung für Brasilien (P)

Die Ernte-Vertriebsagentur Brasiliens Conab hat soeben ihre 2015/16er Ernteschätzung für Sojabohnen auf 100,9 Mio. Tonnen von 102,1 Mio. Tonnen im letzten Monat reduziert. Das ist aber immer noch ein neuer Rekord.
Die Einschätzung der Maisernte hat Conab jetzt aber auf 83,3 Mio. Tonnen angehoben. Im Januar ging man noch von 82,3 Mio. Tonnen aus. Die Menge setzt sich zusammen aus zwei Ernten: Die erste kommt auf 28,35 Mio. Tonnen und die zweite auf 54,99 Mio. Tonnen.
Die Weizenernte 2015 wird von der Agentur auf 5,5 Mio. Tonnen geschätzt. Die Sojabohnenexporte 2015/16 werden der Agentur zufolge 56,8 Mio. Tonnen betragen.

04.02.2016 Sorghum – Boom geht zu Ende (A)

Eine schwächere Nachfrage Chinas nach Sorghum könnte die Situation am Getreidemarkt in den USA und Australien verschlimmern. Sorghum war in den letzten beiden Jahren ein Hoffnungsschimmer, aber der Glanz dieses Futtergetreides verblasst jetzt.
2015 verdreifachte China seine Sorghum-Importe auf über 10 Mio. Tonnen, aber jetzt wollen chinesische Behörden dem Mais aus inländischer Produktion den Vorzug geben. 2013 hatte China gerade mal 631.000 Tonnen Sorghum importiert und mit sinkenden Preisen für andere Getreidearten wurde der Anbau für Farmer in den USA und Australien zunehmend lukrativ.
U.S. Exporteure erlösten in 2013 knapp 100 Mio. USD aus ihren Lieferungen nach China, 2014/15 waren es mehr als 2 Mrd. USD. Chinas Futtermittelhersteller kauften 80 % aller am Weltmarkt verfügbaren Sorghum-Offerten.
Jetzt sieht es so aus, als ob dieser Boom vorbei wäre. Das USDA schätzt den Sorghum-Import Chinas in diesem Jahr auf nur noch 7 Mio. Tonnen, Händler gehen von noch niedrigeren Mengen aus, da China mit großen Mais-Überhängen in staatlichen Lägern zu kämpfen hat. Die Regierung in China wird schon irgendwie dafür sorgen, dass weniger Futtergetreide importiert wird.
Die depressiven Aussichten für Sorghum werden den Druck auf die globalen Getreidepreise, insbesondere die Maisnotierungen aufrechterhalten.

04.02.2016 CBoT-Sojabohnenkurse kompensieren Verluste von gestern (V)

Entgegen den Erwartungen der Analysten steigen heute Morgen die Kurse der CBoT-Sojabohnenfutures wieder und kompensieren damit einen Teil der Verluste von gestern.
Die Kurse standen gestern unter Druck, weil in Argentinien dringend benötigter Regen fallen soll. Das Land ist eines der weltweit wichtigsten Sojabohnenexporteure. Der Marktanalytiker Informa schätzt die Sojabohnenernte in Argentinien jetzt auf 60 Mio. Tonnen, gegenüber seiner vorherigen Schätzung von58,5 Mio. Tonnen. In Brasilien gibt es zudem Verzögerungen beim Export und die Verkäufer drängen auf Absatz.
In der kommenden Woche feiert China seinen Jahreswechsel und die Märkte bleiben eine Woche lang geschlossen.
Heute blicken die Händler am Terminmarkt auf die U.S. Exportzahlen, die im Laufe des Tages veröffentlicht werden. Die Analysten gehen von diesen Zahlen aus: 800.000 bis 1 Mio. Tonnen Mais, 400.000 bis 600.000 Tonnen Sojabohnen und 200.000 bis 400.000 Tonnen Weizen.

03.02.2016 Informa erhöht Prognose der Mais-Produktion für Brasilien und Argentinien (P)
Argentinien
Mais-Produktion 2015/16: 26,0 Mio. Tonnen (vorher: 22,0 Mio. Tonnen)
Sojabohnen-Produktion 2015/16: 60 Mio. Tonnen (vorher: 58,5 Mio. Tonnen)
Brasilien:
Mais-Produktion 2015/16: 81,6 Mio. Tonnen (vorher: 81,3 Mio. Tonnen)
Sojabohnen-Produktion 2015/16: 100,5 Mio. Tonnen (vorher: 101,4 Mio. Tonnen)
Quelle: Reuters
03.02.2016 Israel kauft über 80.000 Tonnen Mais (T)

Eine Gruppe israelischer Händler hat im Rahmen einer Tenderausschreibung über 80.000 Tonnen Mais gekauft. Europäische Händler glauben, dass die Ware aus der Schwarzmeer-Region stammt. Außerdem wurde eine nicht näher genannte Menge Futterweizen gekauft, der ebenfalls aus der Schwarzmeer-Region stammen soll. Quelle: Reuters

03.02.2016 Südafrika: Grain SA senkt Prognose des Maisimportbedarfs auf 3,8 Mio. Tonnen (A)

Südafrikas Grain SA, der größte südafrikanische Verband der Getreideproduzenten, hat seine Prognose der Maisimporte von zuletzt 5 Mio. Tonnen auf 3,8 Mio. Tonnen reduziert. Grund ist die gestiegene Prognose der Maisproduktion, die nun auf 7,44 Mio. Tonnen geschätzt wurde. Quelle: Reuters

03.02.2016 China feiert Neujahr und die Sojakurse geraten unter Druck (V)

Gestern stiegen die Kurse des CBoT-Sojabohnenfutures auf ein Sechs-Wochen-Hoch, obwohl die Nachfrage aus China in den nächsten Tagen zum Erliegen kommt. In der kommenden Woche feiert man dort den Wechsel in ein neues Mondjahr – vergleichbar mit unseren Jahreswechsel. Dann wird es eine Woche lang keine Sojabohnen-Orders geben, was die Börsenkurse unter Druck setzen könnte. China kauft 60 % der am Weltmarkt gehandelten Sojabohnen.
In Südamerika erwartet man zudem günstige Wetterbedingungen für Mais und Sojabohnen. In dieser bärischen Stimmungslage beginnen die Fondsgesellschaften ihre großen Short-Positionen glatt zu stellen, obwohl es ein großes weltweites Angebot an Agrarrohstoffen gibt. Das stützt die Börsenkurse. Die Investoren konzentrieren sich schon auffällig deutlich auf die Frühjahrs Aussaat auf der nördlichen Halbkugel.

02.02.2016 Taiwans MFIG kauft 65.000 Tonnen Mais (T)

Taiwans MFIG (maize industry procurement association) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 65.000 Tonnen Mais gekauft. Die Ware stammt aus den Vereinigten Staaten und soll im April/Mai geliefert werden. Quelle: Reuters

01.02.2016 „Safrinha“ kann die brasilianische Maisernte verdoppeln (A)

Der USDA Attaché in Brasilien schätzt die diesjährige Maisernte auf 81,5 Mio. Tonnen. Das war auch die letzte Schätzung des USDA und bestätigt, dass diese Ernte 3,5 Mio. Tonnen kleiner ausfällt als im Vorjahr. Der Exportwird aber auf 26,5 Mio. Tonnen geschätzt, nach 25,5 Mio. Tonnen im Vormonat. In 2015 wurden 32,5 Mio. Tonnen aus Brasilien exportiert.
Das brasilianische Beratungsunternehmen Ag Economics glaubt, dass im bedeutendsten Maisanbaustaat Mato Grosso sich die Maisernten bis 2050 verdoppeln kann, von rund 35 Mio. Tonnen auf dann 70 Mio. Tonnen. Das wird möglich durch neue Züchtungen mit einer kürzeren Vegetationsphase, die dann eine zweite Ernte im Jahr ermöglichen. Das Verfahren ist bekannt unter dem Begriff Safrinha.

01.02.2016 Iran lehnt schon jetzt alle Importanträge für Weizen ab (A)

Ab dem 20. März dürfen iranische Einkäufer keinen Weizen mehr importieren; alle Importanträge werden bereits seit letzter Woche vom Handelsministerium abgelehnt, so der iranische Agrarminister Mahmoud Hojjati. Der Iran plant, sich eigenständig mit Weizen zu versorgen, in dem man Erträge steigert und die strategische Reserve angreift. Bei Mais und Gerste werde man aber noch auf Importe angewiesen sein, so der Minister letzte Woche.

30.01.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 19.01. - 26.01.16 um 1.156 Kontrakte , sie reduzierten jedoch gleichzeitig auch die Short-Positionen um 72.169 Kontrakte. Dadurch reduzierte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 158.210 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 71.013 Lots auf 87.197 Netto-Short-Positionen Mais.
29.01.2016 Russland: Änderungen der Getreide-Export-Regularien unwahrscheinlich (A)

Russlands stellvertretender Ministerpräsident Arkady Dvorkovich sieht auch für Mais- und Gersteexporte keine Notwendigkeit, die Exportvorschriften zu verändern. Zuvor erklärte er bereits, dass keine Änderungen der Export-Regeln für Weizen vorgesehen seien, solange keine außergewöhnlichen Gründe vorliegen. Zu Beginn der Woche wurde über eine mögliche Erhöhung der Weizenexportsteuer spekuliert. Im Verlauf der Woche gab es dann Meldungen über eine Reduzierung bzw. Streichung der Exportsteuer auf Weizen. Quelle: Reuters

29.01.2016 Taiwans MFIG sucht bis zu 65.000 Tonnen Mais (T)

Taiwans MFIG hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 65.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Gesucht wird Ware aus den Vereinigten Staaten, Brasilien, Argentinien oder Südafrika. Die Angebotsfrist endet am 2. Februar. Wenn die Ware aus der US-Golfregion, Brasilien oder Argentinien kommt, soll die Lieferung im Zeitraum vom 1. Bis 20. April erfolgen. Kommt die Lieferung von der pazifischen Nordwestküste der USA oder aus Südafrika, sol der Versand im Zeitraum 15. April bis 5. Mai erfolgen.
Bei der letzten Ausschreibung über 130.000 Tonnen Mais am 13. Januar wies MFIG alle Angebote zurück. Quelle: Reuters

28.01.2016 Iran will sich von Weizenimporten unabhängig machen (A)

Der Iran plant, sich mit Weizen aus eigener Ernte versorgen zu können. Man will die Erträge steigern. Die Versorgung mit Gerste und Mais müsse allerdings weiterhin durch Importe ergänzt werden, so der Iranische Agrarminister Mahmoud Hojjati bei einer Visite heute in Paris.
In den letzten Jahren war der Iran ein bedeutender Weizenimporteur und hat mit den Einfuhren seine Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt, um politische Spannungen abzuwenden. In der laufenden Saison, die noch bis März andauert, belaufen sich die Weizenimporte aber nur noch auf 1,5 Mio. Tonnen. In der kommenden Saison will man sich vollständig selber mit Weizen versorgen.
Bereits Anfang Januar teilte das staatliche Versorgungsunternehmen GTC mit, dass der Iran seine strategischen Reserven um 2 Mio. Tonnen abbauen will und nur noch mit 3 Mio. Tonnen plant. Um die Ernten zu steigern, sollen die Beregnungsanlagen effektiver genutzt werden. Ziel ist es auf 450.000 Hektar Bewässerungssysteme zu nutzen. Außerdem werde hochwertiges Saatgut eingesetzt. Dabei könne Frankreich als Lieferant in Frage kommen.

28.01.2016 EU importiert in dieser Woche 58.117 Tonnen zollfreien Weizen aus der Ukraine(A)

EU hat in dieser Woche den zollfreien Import von 58.117 Tonnen Weizen aus der Ukraine im Rahmen einer Importquote genehmigt. Von der Gesamtquote von 950.000 Tonnen können bis Jahresende noch 555.000 Tonnen importiert werden.
Das Kontingent für Mais (400.000 Tonnen) wurde bereits bei der ersten Ausschreibung ausgeschöpft. Quelle: Reuters

28.01.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais (C)

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 209.000Tonnen Mais. Mit insgesamt 8,323 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (5,217 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 36.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 974.000 Tonnen.

28.01.2016 China will Maispreise senken, um die Nachfrage zu beleben (A)

China, der weltweit größte Maiskonsument, will seine lokalen Maispreise senken, um gegenüber internationalen Anbietern wettbewerbsfähiger zu werden und um billige Importe zu verdrängen. Das meldete heute Morgen ein Ressortleiter der chinesischen Regierung. Mit ihrer Maisintervention wollte China die Einkommen der ländlichen Bevölkerung verbessern und die Preisvolatilität eindämmen, aber die Maisreserven sind derzeit auf einem Rekordniveau. Importe sind für die Verarbeiter von Mais deutlich günstiger als die eingelagerten Maismengen aus lokaler Produktion für die staatliche Garantiepreise bezahlt wurden.
Der Importpreis von Mais und Substituten sei für die Michfutterhersteller Ende November um 20 % niedriger gewesen, als der staatliche Auszahlungspreis für Mais an chinesische Produzenten, so eine Studie eines Beratungsunternehmens, die im Auftrag der Regierung erstellt wurde.
Dennoch gibt es Widerstände gegen die Kürzung der Garantiepreise. Ein starker Preisschnitt würde nicht den Verbrauch stärken und die Verarbeiter nicht zur eigenen Lagerhaltung animieren, da sie wüssten, dass die staatlichen Reserven außerordentlich groß sein. Die Regierung überlegt jetzt, wie die Einkommen der ländlichen Bevölkerung sonst noch gefestigt werden können.
Die Silokapazitäten der Regierung seien jetzt ausgeschöpft und früher eingelagertes Getreide müsse aus Qualitätsgründen raus. Eine zu rasche Auslagerung würde den Marktpreis negativ belasten. Die Regierung plant eine Einschränkung der Maisanbaufläche für kommendes Jahr zugunsten von Sojabohnen.

28.01.2016 China ordert mehr als 1,2 Mio. Tonnen Mais (T)

Chinesische Firmen haben mehr als 1,2 Mio. Tonnen Mais, meist aus der Ukraine geordert. Die Lieferungen sollen im ersten Quartal dieses Jahres erfolgen, so ein Marktexperte heute gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das nationale Getreide- und Ölsaaten Informationscenter in Peking weist darauf hin, dass die Mengen im Rahmen der staatlich genehmigten Importquoten sind.

27.01.2016 Südafrika: Maisernte zu optimistisch geschätzt
Südafrikas größte Vereinigung der Getreideproduzenen Grain SA ist der Ausfassung, dass die von der Regierung geschätzte Prognose der Maisernte von 7,2 Mio. Tonnen in diesem Jahr zu optimistisch ist.
Südafrika leidet seit Monaten unter einer schweren Dürre, die die Maisernte stark dezimiert und die Inlandspreise auf Rekordniveau steigen lässt. Quelle: Reuters
27.01.2016 Algerien: Getreideimporte stiegen 2015 um 11,2% (C)
Algeriens Getreideimporte stiegen 2015 mengenmäßig trotz der Bemühungen, die Importe zu senken, um 11,2%. Das zeigen offizielle Zahlen. Das nordafrikanische Land leidet unter den derzeit niedrigen Einnahmen aus Rohölverkäufen, die die Staatskassen belasten.
Wertmäßig sanken die Getreideimporte allerdings aufgrund der gesunkenen Preise um 3,14% auf 3,43 Mrd. USD.
Die Weichweizenimporte stiegen um 24% auf 6,74 Mio. Tonnen. 
Weitere Daten:
Mais: 4,41 Mio. Tonnen (Plus 7,5%)
Durum: 1,76 Mio. Tonnen (Minus 10,8%)
Gerste: 0,75 Mio. tonnen (Minus 2,6%)
Durum: 1,76 Mio. Tonnen (Minus 10,8%
Algeriens Landwirte konnten die Getreideproduktion 2015 von 3,4 Mio. Tonnen auf 3,77 Mio. Tonnen steigern. Planungen zufolge soll die Produktion in diesem Jahr erneut deutlich gesteigert werden auf 6,3 Mio. Tonnen. Das soll mit qualitativ besserem Saatgut, verbesserten Anbaumethoden und Anreizen für die Landwirtschaft geschehen. Quelle: Reuters
27.01.2016 Euronext will Terminkontrakte auf Zucker auflegen (A)

Die Euronext in Paris will im Herbst dieses Jahres Terminkontrakte auf Zucker auflegen, um den Marktteilnehmern die Preissicherung in einem Markt zu ermöglichen, in dem nach 50 Jahren Zuckermarktordnung mit Produktionsquoten in die Freiheit entlassen werden soll.
Der Kontrakt wird in Euro notiert und soll physisch erfüllbar sein, so Nick Kennedy, Leiter der Abteilung Rohstoffderivate. Im letzten Jahr fiel die Milchquote und in Herbst 2017 wird die Zuckermarktordnung abgeschafft, die bereits seit 1968 galt. In beiden Märkten, dem Milchmarkt und dem Zuckermarkt werden höhere Produktionsmengen und eine hohe Volatilität der Preise erwartet. Europa benötigt also eigene Kontrakte und kann in Ergänzung zu den an der ICE gehandelten Futures, die in US-Dollar angeboten werden, den Marktteilnehmern hierzulande als Finanzinstrumente angeboten werden, weil sie besser auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Die Europäische Union ist weltweit der größte Zuckerrübenproduzent und einer den bedeutenden Importeure für Rohrzucker, der zur Produkten verarbeitet wird. Der Handel mit Milchfutures an der Euronext hat nach einem zweiten Anlauf im letzten Jahr noch nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt, die Produktentwickler der Euronext erhoffen sich für Zucker aber mehr Erfolg, da die Marktteilnehmer meist bereits mehr Erfahrung mit dem Preissicherung an Terminbörsen hätten.
So zeigten sich auch die Hersteller von Fertigprodukten an den auf europäische Verhältnisse zugeschnittene Finanzderivate interessiert. Allerdings hat das französische Agrarberatungsunternehmen Agritel in eine Studie zum Zuckermarkt herausgefunden, dass die großen Zuckerfabriken sich noch abwartend verhalten.
Die Euronext konzentriert sich, seit der Abspaltung von der International Commodity Exchange (ICE) im Jahre 2014, auf ein Wachstum mit Agrarderivaten (Futures und Optionen). Der Weizenfuture in Paris ist derzeit das Flaggschiff unter den Europas Agrarfutures und gilt als Benchmark für unseren Getreidemarkt, gefolgt vom Rapssaatfuture und dem Maisfutures. Im Energiebereich hat man kürzlich einen Terminkontrakt auf Holzpellets aufgelegt, der genau wie drei verschiedene Terminkontrakte auf Milchprodukte (Magermilchpulver, Butter und Molkepulver) noch gar keine Umsätze verzeichnen konnte.

27.01.2016 Russland erwägt Exportzoll für Mais und Gerste (A)
Russlands Landwirtschaftsministerium erwägt die Einführung einer Exportsteuer auf Mais und Gerste. Das berichtet die Nachrichtenagentur Interfax und beruft sich dabei auf Evgenii Gromyko, einem hochrangigen Vertreter aus dem Landwirtschaftsministerium.
Man werde die Frage im Rahmen eines Meetings mit dem stellvertretenden Primierminister Arkady Dvorkovich am 29. Januar beraten. Dvorkovich ist übergeordnet verantwortlich für das Landwirtschaftsministerium.
Gegenwärtig gilt eine Exportsteuer lediglich für Weizen mit folgender Formel:
50% des Warenwertes abzüglich 6.500 Rubel (ca. $83) – jedoch nicht weniger als 10 Rubel pro Tonne. Quelle: Reuters

 

26.01.2016 Indonesien kauft 100.000 Tonnen Mais (A)

Indonesiens staatliche Versorgungsagentur Bulog hat ca. 100.000 Tonnen Mais von internationalen Handelshäusern erworben. Dies geschah im Rahmen eines neu aufgelegten Importprogramms. Ein Teil der Ware wurde für 189,50 $ pro Tonne C & F erworben.
Der Mais wird im Januar geliefert. Mögliche Lieferanten sind Südamerika, die Vereinigten Staaten und andere Länder in Südostasien.
Indonesien plant, 600.000 Tonnen Mais im ersten Quartal 2016 zu kaufen, um die wachsende Nachfrage im eigenen Land bedienen zu können. Quelle: Reuters

26.01.2016 Getreidernte in der Ukraine sinkt um 6,1 Prozent gegenüber Vorjahr (C)

Die Getreideernte in der Ukraine fiel mit 59,96 Millionen Tonnen in 2015 um 6,1 Prozent kleiner aus als im Jahr davor. Laut Aussage des Amtes für Statistik ist der Rückgang vor allem in der deutlich niedrigeren Maisernte begründet.


                       2015 (Tonnen)      2015/2014 (Prozent)
Weizen             26.490.600                 +9,9
Gerste                8.281.000                  -8,5
Mais                 23.216.900                 -18,5
Hafer                    487.200                  -20,5

Getreide ges.   59.960.300                  -6,1

Quelle:Reuters

25.01.2016 Indien kauft 225.000 Tonnen Mais (T)

Indiens staatliche Einkaufsgesellschaft hat 225.000 Tonnen Mais gekauft. Händler vermuten, dass der Mais aus der Ukraine stammt. Verkäufer ist das südkoreanische Handelshaus Daewoo. Der Preis liegt zwischen $191,99 und $193,49/Tonne c&f. Die Lieferung soll im Januar/Februar erfolgen.
Indische Beamte mutmaßten bereits am Freitag, dass das Handelshaus Daewoo den Zuschlag für die Ausschreibung über 250.000 Tonnen Mais (GMO frei) erhält.

25.01.2016 CBoT Maisnotierungen stabil / Rohöl erneut fester (V)
Die Mais-Notierungen in Chicago halten heute Morgen das in der vergangenen Woche erreichte hohe Preisniveau. Unterstützung kommt von der derzeit guten US-Nachfrage und der jüngsten Rallye am Rohölmarkt. Frostige Temperaturen in einigen Regionen auf der Nordhalbkugel führen zu einem gestiegenen Bedarf nach Rohöl und somit auch zu einem Anstieg des Bedarfes nach Biokraftstoffen, der wiederum einen höheren Maisbedarf für die Ethanol-Herstellung zur Folge hat. Die wöchentlichen US-Maisexporte für das Vermarktungsjahr 2015/16 lagen mit 1,158 Mio. Tonnen über den Erwartungen von 600.000 – 900.000 Tonnen. Weitere 189.000 Tonnen Mais wurden zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 verkauft. Rohöl handelt zur Stunde erneut mit Kursaufschlägen.
   
24.01.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais (S)
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 12.01. - 19.01.16 um 1.859 Kontrakte , sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 26.762 Kontrakte. Dadurch reduzierte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 186.831 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 28.621 Lots auf 158.210 Netto-Short-Positionen Mais.
22.01.2016 Brasilien versteigert 500.000 Tonnen Mais aus öffentlichen Lagerstätten (A)

Brasilien beabsichtigt 500.000 Tonnen Mais aus öffentlichen Lägern zu versteigern um die aktuellen hohen Preise zu senken. Aufgrund der deutlichen Abwertung des Brasilianischen Reals gegenüber dem Dollar kam es zu verstärkten Verkäufen, die zu verringerten Lagerbeständen bei den heimischen Futtermittelherstellern führten. Der Real hat bisher im Januar nahezu 5 Prozent an Wert verloren. In 2015 betrug der Wertverlust mehr als 30 Prozent. Quelle: Reuters

22.01.2016 Indiens Maistender: Den Zuschlag erhält wahrscheinlich Daewoo (T)
Indiens staatliche Getreide-Einkaufsgesellschaft PEC wird im Tenderverfahren zum Kauf und Import von 250.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) den Zuschlag wahrscheinlich dem südkoreanischen Unternehmen Daewoo International geben, das berichten 2 hochrangige Beamte.
Daewoo hat das günstigste Angebot abgegeben mit einem Durchschnittspreis von $193/Tonne.
Die PEC hat insgesamt 15 Angebote erhalten mit Preisen zwischen $192,99 und $245/Tonne. Darunter waren Handelshäuser wie Noble, Cargill und Agro Corp. Insgesamt wurden 265.000 Tonnen Mais angeboten.
Traditionell ist Indien ein wichtiger Mais Exporteur für Süd-Ost Asien. Die jüngste Dürre hat aber zu einer gestiegenen Binnennachfrage und höheren inländischen Preisen geführt.
21.01.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais (C)
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 941.000Tonnen Mais. Mit insgesamt 8,114 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (5,141 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 20.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 938.000 Tonnen.
21.01.2016 IGC schätzt Getreideendbestände 2015/16 auf höchsten Stand seit 29 Jahren (P)

Das IGC (International Grains Concil) schätzt die globalen Getreidebestände zum Ende der Saison 2015/16 auf 455 Mio. Tonnen (+ 1 Mio. Tonnen zur Vormonatsprognose). Das wäre der höchste Bestand seit 29 Jahren. Der Endbestand im vorherigen Vermarktungsjahr 2014/15 lag bei 447 Mio. Tonnen.
Die Prognose der gesamten Maisproduktion im Vermarktungsjahr 2015/16 wurde um 8 Mio. Tonnen reduziert auf 959 Mio. Tonnen. Die schlechten Ernten in Südafrika und in Indien wurden dafür als Hauptgründe genannt.
Beim Weizen erhöhte das IGC seine Prognose um 5 Mio. Tonnen auf 731 Mio. Tonnen.

21.01.2016 Die Kurse der CBoT- Maisfutures steigen auf ein Monats-Hoch (V)

Bereits seit vier Handelssitzungen steigen am CBoT die Kurse der Maisfutures. Die Stimmung wird durch eine ungewöhnliche Nachfrage aus Südafrika nach monatelanger Trockenheit gestützt und dadurch, dass die U.S. amerikanische Anbaufläche in diesem Jahr wohl eingeschränkt wird.
Südafrika hat einen Importbedarf von sechs Mio. Tonnen Mais. Dort ist Mais ein wichtiges Grundnahrungsmittel der armen Bevölkerung.

20.01.2016 Mexiko kauft 243.100 Tonnen Mais (T)

US Exporteure melden den Verkauf von 243.100 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16 an Mexiko. Quelle: Reuters

20.01.2016 Südkoreas KOCOPIA kauft 50.000 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten (T)

Südkoreas KOCOPIA (Korea Corn Processing Industry Association) hat über 50.000 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten zur Lieferung Anfang/Mitte Mai gekauft. Da berichten europäische Händler. Der Preis lag bei $189,65/Tonne c&f.  Die Lieferung wird genetisch veränderte Organismen (GMO´s) enthalten. Quelle: Reuters

20.01.2016 US-Exporteure melden den Verkauf von 110.500 Tonnen Mais (T)

Bereits gestern meldeten private US-Exporteure den Verkauf von 110.500 Tonnen Mais zur Lieferung im laufenden Vermarktungsjahr 2015/16 an ein unbekannte Destination. Quelle: Reuters

19.01.2016 Informa schätz Anbaufläche für US Sojabohnen höher als im Vormonat (A)

Das private Analystenhaus Informa Economics hat seine Prognose der US Sojabohnenanbaufläche 2016 auf 85,23 Mio. Acres erhöht. Die Prognose für Mais wurde auf 88,869 Mio. Acres reduziert. Im Dezember lagen die Erwartungen bei 84,537 Mio Acres für die Sojabohnen bzw. 88,926 Mio Acres für Mais. Quelle: Reuters

19.01.2016 Brasilien: Agroconsult reduziert Prognosen der Sojabohnen- und Maisernte (P)
Brasiliens Analyst Agroconsult hat seine Prognose der Sojabohnenernte 2015/16 von 100,6 Mio. Tonnen im Oktober auf 99,2 Mio. Tonnen reduziert. Grund dafür sind ungünstige Wetterbedingungen im Bundesstaat Mato Grosso.
Beim Mais wurde die Prognose der ersten Maissernte von 28,5 auf 27,9 Mio. Tonnen (Oktober) gesenkt. Die Prognose der zweiten Ernte wurde von 60 Mio. Tonnen auf 57,7 Mio. Tonnen gesenkt. Quelle: Reuters
18.01.2016 Frankreich: Maisnachfrage sinkt infolge Vogelgrippe um 100.000 Tonnen (A)

Die Entscheidung Frankreichs, die Aufzucht von Enten und Gänsen bis Ende Juni einzufrieren, um dem Preisverfall infolge der Vogelgrippe im Südwesten des Landes Einhalt zu gebieten, wird zu einem Rückgang der Mais-Nachfrage von rund 100.000 Tonnen führen. Das ist die Einschätzung von französischen Händlern.

18.01.2016 Futtermittelhersteller an der U.S.-Ostküste importieren argentinischen Weizen(A)

An der U.S. Ostküste werden Anfang Februar zwei Schiffe mit Weizenlieferungen aus Argentinien erwartet. Im Hafen von Wilmington North Carolina sollen zwei Lieferungen Schiffsladungen gelöscht werden. Für die Käufer ist es offensichtlich günstiger, Weizen aus Argentinien zu importieren, als von dem gnadenlos überversorgten U.S. Markt abzunehmen.
In Argentinien sanken die Weizenpreise im Dezember, nachdem die Währung der Peso abgewertet und die Exportzölle für Weizen und Mais auf „0“ gesenkt wurden. Aus diesem Grund liefert Argentinien auch Weizen nach Ägypten und steht damit in ernster Konkurrenz mit Frankreich und einigen Schwarzmeeranrainern. Die Käufer in den USA sind Futtermittelhersteller, die günstigen Futterweizen und Futtermais suchen.
Die Schiffe sollen am 5. Februar in Wilmington eintreffen.

16.01.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 05.01. - 12.01.16 um 2.538 Kontrakte , sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 22.305 Kontrakte. Dadurch erhöhte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 161.988 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 24.843 Lots auf 186.831 Netto-Short-Positionen Mais.
15.01.2016 Südafrika: dringender Maisimportbedarf von 5 - 6 Mio. Tonnen
Südafrikas Landwirtschaftsminister Senzeni Zokwana sagte am heutigen Freitag, dass der dringende Importbedarf von Mais, dem Grundnahrungsmittel der südafrikanischen Bevölkerung, aufgrund der Dürre bei 5 - 6 Mio. Tonnen liegt. Den südafrikanischen Landwirten sagte er finanzielle Unterstützung zu. Etwa 1/3 der gesamten Maisernte könnten den hohen Temperaturen und den ungewöhnlich niedrigen Niederschlagsmengen zum Opfer fallen. Maisimporte sollen aufgrund der Dringlichkeit so schnell als möglich beginnen. Ökonomen haben davor gewarnt, dass Importe die Nahrungsmittelpreise in die Höhe treiben und Millionen von Südafrikanern treffen könnten, die bereits schwer unter der Wirtschaftskrise leiden. Südafrikas Landwirtschaft träge zwar lediglich mit 2,2% zur Wirtschaftsleistung bei, eine Abschwächung könnte die Wirtschaft aber in eine Rezession treiben und die Arbeitslosigkeit auf 25% steigen lassen.
15.01.2016 Argentiniens Maisanbau wird jetzt auf 3,1 Mio. Hektar geschätzt

Nach der letzten Einschätzung der Buenos Aires Grain Exchange wird Argentinien in der Saison 2015/16 mit 3,1 Mio. Hektar deutlich mehr Mais anbauen als zunächst geplant. Zuvor ging man noch von 2,85 Mio. Hektar aus.
Durch bessere politische Rahmenbedingungen und hervorragendes Wetter in den ersten Wochen des neuen Jahres wurde die Anbaufläche für Mais deutlich gesteigert. Die Nr. 4 unter den großen Maisproduzenten der Welt wird nun dank eines Agrarpolitischen Wandels wohl genauso viel Mais wie im Vorjahr erzeugen, als 26,3 Mio. Tonnen zusammen kamen. Unter dem neuen Präsidenten Mauricio Macri gibt es für Mais keine Exportbeschränkungen mehr und auch die Ausfuhrzölle wurden auf Null gesetzt.
Höhere Exportmengen dürften weiteren Druck am Weltmarkt verursachen.

14.01.2016 Muss Süd-Brasilien Mais importieren?

Ein brasilianischer Verband der Fleischerzeuger im Süden des Landes stellt fest, dass die riesigen Maisexporte zu einer Knappheit im eigenen Land führen. Die Preise für Futtermittel könnten steigen. Man fordert nun Importe aus den Nachbarländern Argentinien und Paraguay. Im Norden Brasiliens ist Mais noch reichlich verfügbar, die Transportkosten in die südlichen Landesteile sind aber sehr hoch.

14.01.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 243.000Tonnen Mais. Mit insgesamt 7,173 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres (5,003 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 29.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 918.000 Tonnen.
14.01.2016 Mexiko kauft 102.100 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten

US-Exporteure melden den Verkauf von 102.100 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16 an Mexiko. Quelle: Reuters

14.01.2016 Südafrika: 2015 trockenstes Jahr seit Wetteraufzeichnung

Das Jahr 2015 war in Südafrika das trockenste Jahr seit Aufzeichnung der Wetterdaten im Jahr 1904, so der South African Weather Service. Die Dürre bedroht Südafrikas Maisernte und trifft die Wirtschaft des Landes schwer. Aufzeichnungen der Wetterdaten zeigen, dass die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge im Jahr 2015 403 mm betrug. Das ist über ein Drittel weniger, als die durchschnittliche Niederschlagsmenge der Jahre 1904 – 2015 (608 mm).

14.01.2016 Nach Anbaurückgang – U.S. Weizenmarkt am Wendepunkt?

Nach langer Zeit erreichten am Dienstag mit einen deutlichen Anbauflächenreduzierung endlich wieder positive Meldungen den Weizenmarkt. Mit 36,6 Mio. acres lagen die Schätzungen des USDA weit unter denen die der Markt erwartet hatte.
Das wirft allerdings auch die Frage auf, wie die frei gewordenen Flächen alternativ genutzt werden. Immerhin wurde zuletzt in 2010 und davor in 1913 in den USA so wenig Winterweizen angebaut. Analysten in den USA gehen davon aus, dass im Frühjahr eine übliche Anbaufläche mit Sommerweizen bestellt wird aber deutlich mehr Mais und insbesondere Sojabohnen, weil die Farmer sich hiervon eine bessere Wertschöpfung versprechen.
Man stellt sich in den USA auch die Frage, ob der Weizenmarkt bullisch bleiben kann. In den letzten 10 Jahren haben sich niedrigere Flächenschätzungen im Januar stets auch in den Folgemonaten bestätigt, genau wie auch höhere Anbauflächen bestätigt wurden. Die Staaten, in denen die Weizenanbauflächen am stärksten zurückgingen, waren Kansas, Nebraska und Oklahoma. Die nördlichen Regionen sind ohnehin schon sehr stark im Sojabohnenanbau engagiert, während die südlichen Regionen ihren Schwerpunkt im Maisanbau haben. Alleine in Kansas werden 700.000 acres von Weizen auf Mais oder Sojabohnen umgewidmet.

13.01.2016 Taiwans MFIG weist Angebote zum Maistender wg. zu hoher Preise zurück
Taiwans MFIG hat alle Angebote, die im Rahmen der internationalen Ausschreibung zum Kauf von 130.000 Tonnen Mais erteilt wurden, aufrund zu hoher Preise zurückgewiesen.
Gesucht wurde Mais aus den Vereinigten Staaten, Brasilen, Argentinien oder Südafrika.
Die Maisnotierungen in Chicago stiegen gestern nach der Veröffentlichung des USDA-Berichtes um 1,4%. Das US-Landwirtschaftsministerium reduzierte die Prognose der US-Maisernte 2015 von 13,654 Mrd Bushel auf  13,601 Mrd. Bushel, was eine Welle von Shortabdeckungen seitens der Fondsgesellschaften zur Folge hatte. Quelle: Reuters
13.01.2016 Indien wird weiteren Mais-Tender ausschreiben
Indiens staatseigene Einkaufsgesellschaft PEC wird einen weiteren Tender zum Kauf und Import von über 200.000 Tonnen Mais ausschreiben. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf eine Regierungsquelle. Gesucht wird Mais aus Osteuropa und der Schwarzmeer-Region.
Im laufenden Tenderverfahren zum Kauf von  290.000 Tonnen Mais erhielt  man 15 Angebote in einer Spanne von $192,99/Tonne und $ 249/Tonne.
Derzeit leidet Indien unter der zweiten Dürre infolge. Quelle: Reuters
13.01.2016 Indien: Ukraine erteilt günstigstes Angebot bei Maistender

Das günstigste Angebot in Indiens Tenderverfahren zum Kauf von 290.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) kam europäischen Händlern zufolge aus der Ukraine. Insgesamt wurden 15 Gebote erteilt. Die Spanne lag zwischen $192,99/Tonne und $ 245,00/Tonne.
Indiens staatliche Einkaufsgesellschaft PEC sucht per Ausschreibung vom 5. Januar Mais, der frei ist von gentechnisch veränderten Organismen. Angebote müssen eine Gültigkeit bis zum 18. Januar ausweisen. Ursprünglich wurden 320.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Nachdem der Hafen von Magdalla als Entladehafen nicht mehr Infrage kommt, wurde die ausgeschriebene Menge von 320.000 auf 290.000 Tonnen reduziert.
Ungenannten Quellen zufolge beabsichtigt Indien in naher Zukunft, insgesamt eine halbe Mio. Tonnen Mais zollfrei zu importieren. Derzeit leidet Indien unter der zweiten Dürre infolge. Quelle: Reuters

13.01.2016 Fonds kaufen 12.000 Lots Mais

12.01.2016 Brasilens Conab reduziert Prognose der Sojabohnen- und Weizenernte

Brasiliens nationale Versorgungsagentur Conab hat ihre Prognose der Sojabohnenernte 2015/16 von 102,5 Mio. Tonnen (Dezember) auf 102,1 Mio. Tonnen reduziert.
Die Prognose der gesamten Maisernte stieg von 82,3 Mio. Tonnen (Dezember) auf 82,0 Mio. Tonnen. Die Gesamtmenge besteht aus 27,76 Mio. Tonnen aus der ersten Ernte und 54,56 Mio. Tonnen aus der zweiten Ernte.
Ebenfalls reduziert von 5,6 Mio. Tonnen auf 5,5 Mio. Tonnen wurde die Prognose von Brasiliens Weizenernte

12.01.2016 Fonds verkaufen 7.000 Lots Mais und 6.000 Lots Weizen

11.01.2016 Argentiniens Farmer vertrauen ihrer neuen Regierung

Nach dem Präsidentschaftswechsel in Argentinien haben die Farmer dort weitere Flächen mit Mais bestellt. Das teilte heute der Vorsitzende des Verbandes der Mais-Verarbeiter in Buenos Aires mit. Im Vergleich mit dem Vorjahr bleibt die Anbaufläche allerdings gleich. Vor den Wahlen war man noch von einer deutlich kleineren Anbaufläche ausgegangen. Damals hatte die Buenos Aires Grains Exchange die Anbaufläche mit 2,85 Mio. Tonnen angegeben, im Jahr zuvor waren es 3,4 Mio. Hektar. Nachdem dann die Mitte-Rechts-Regierung von Mauricio Macri die Wahl gewonnen hat, wurden die Exportbeschränkungen aufgehoben und es war auch noch genügend Zeit, Maissaat für die Ernte 2016 zu legen. Aktuell schätzt die Getreidebörse die nächste Maisernte in Argentinien auf 26,3 Mio. Tonnen. Das ist soviel wie im Vorjahr.

11.01.2016 Indien´s PEC reduziert Volumen der Mais-Ausschreibung auf 290.000 Tonnen

Indiens staatliche Einkaufsgesellschaft PEC hat das Volumen der laufenden Mais-Ausschreibung von 320.000 Tonnen auf 290.000 Tonnen reduziert. Dies erfolgt, nachdem der Hafen von Magdalla als Entladehafen ausfällt. Das Tenderverfahren endet am 13. Januar. Angebote müsse eine Gültigkeit bis zum 18. Januar vorweisen. Ungenannten Quellen zufolge beabsichtigt Indien in naher Zukunft, insgesamt eine halbe Mio. Tonnen Mais zollfrei zu importieren. Derzeit leidet Indien unter der zweiten Dürre infolge. Quelle: Reuters

11.01.2016 Weitere Preissenkungen für Mais in China?

China muss seine Interventionspreise für Mais senken, damit sich die gewaltigen Vorräte in den staatlich Silos nicht noch weiter aufbauen und die Importe von Mais, Sorghum und Distiller´s dried Grains (DDGS) reduziert werden können. Dafür will sich der stellvertretende Direktor des chinesischen zentralen Leitungszentrums für Ländliche Belange Chen Xiwen einsetzen. Das Netzwerk ist der Top-Meinungsbildner für die chinesische Regierung, wenn es um Agrarpolitik geht.
Noch könne man die staatlichen Garantiepreise senken wenn Landwirte ihren Mais für die Einlagerung in die strategische Reserve andienen. Es sollten aber Kompensationsleistungen erbracht werden, die die fehlenden Einnahmen ausgleichen und damit die Getreideproduktion für eine Eigenversorgung gewährleistet bleibt. Wenn man den jetzt zehn Jahre gültigen Mechanismus nicht ändere, kämen weitere Probleme auf Chinas Agrarpolitik zu.
China, der zweit-größte Maiskonsument weltweit, hatte bereits Ende letzten Jahres die Maispreise gesenkt. Weitere Maßnahmen zur Verringerung der Vorräte seinen erforderlich, so Chen. In den nordöstlichen Provinzen des Landes würden staatliche Lagerhäuser bald überlaufen. In der wichtigsten Produktionsregion des Landes sollten Mais-Verbraucher gefördert werden.

11.01.2016 Taiwans MFIG sucht per Ausschreibung Mais

Taiwans MFIG hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 130.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Gesucht wird Ware aus den Vereinigten Staaten, Brasilien, Argentinien oder Südafrika. Die Angebotsfrist endet am 13 Januar. Quelle: Reuters

11.01.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 29.12. - 05.01.16 um 2.437 Kontrakte , sie erhöhten jedoch gleichzeitig die Short-Positionen um 28.314 Kontrakte. Dadurch erhöhte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 136.111 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 25.877 Lots auf 161.988 Netto-Short-Positionen Mais.
11.01.2016 Fonds kaufen 9.000 Lots Mais und 4.000 Lots Weizen

08.01.2016 CBoT-Mais auf 7-Monats-Tief

Auch wenn die Kurse des CBoT-Maisfutures heute Morgen fester notieren, so werden sie die erste Handelswoche dieses Jahres erneut mit einem Verlust beenden. Das ist bereits die fünfte Woche in Folge mit negativen Vorzeichen, weil das weltweite Angebot und eine schwache Nachfrage die Kassapreise drücken. Der Maismarkt notiert inzwischen auf einem 7-Monats-Tief.
U.S. Agrarrohstoffe stehen in scharfer Konkurrenz zu Angeboten aus Südamerika, die die Märkte überfluten. Außerdem gibt das schwache Wirtschaftswachstum in China Anlass zur Besorgnis über den Bedarf von dort. Nun warten die Marktteilnehmer auf Orientierungshilfe aus dem am Dienstag erscheinenden nächsten USDA-Report. Analysten erwarten für Mais höhere Endbestände. Schon gestern lagen die gemeldeten wöchentlichen Exporte mit 252.900 Tonnen unter den Erwartungen des Marktes, die bei 400.000 bis 600.000 lagen.
Ein Atomtest in Nord Korea hat ebenfalls zu der negativen Stimmung am Agrarmarkt beigetragen. Sind doch die Käufer in Fernost wichtig für den Abfluss der Agrarüberschüsse aus den USA und Südamerika.

07.01.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Kommission erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 367.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 6,93 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres. Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 1.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 889.000 Tonnen.

07.01.2016 Private Berater in Südamerika erhöhen Prognose für die Maisernte

Die Kurse des Maisfutures sinken auf den niedrigsten Kurs seit sechs Monaten. In Südamerika haben sich die Ernteaussichten für Mais und Sojabohnen verbessert. Private Beratungsunternehmen erhöhten gestern ihre Prognosen für die Maisernte in Argentinien.

06.01.2016 Informa Prognosen für Südamerika
Brasilien:
Maisproduktion 2015/16: 81,3 Mio. Tonnen (unverändert zum Vormonat)
Sojabohnenproduktion 2015/16: 101,4 Mio. Tonnen (unverändert zum Vormonat)
Argentinien:
Maisproduktion 2015/16: 22,0 Mio. Tonnen (Vormonat: 21,0 Mio. Tonnen)
Sojabohnenproduktion2015/16: 58,5 Mio. Tonnen (unverändert zum Vormonat)
06.01.2016 Südafrikas Maisimportbedarf bei 5 Mio. Tonnen

Südafrikas Maisimportbedarf liegt 2016 bei etwa 5 Mio. Tonnen, das entspricht ca. 50% des jährlichen Bedarfs, so Jannie de Villiers, Geschäftsführer des Verbandes Grain SA. Das Land leidet derzeit unter der größten Dürre seit 3 Jahrzehnten. Der Maispreis hat sich in Südafrika im letzten Jahr nahezu verdoppelt. Die März Fälligkeit des an der Johannesburg Stock Exchange gehandelten White Maize Kontraktes erreichte gestern mit 4.901 Rand ($311) ein Rekordhoch. Quelle: Reuters

06.01.2016 Brasilien baut Hafenkapazitäten für Mais und Sojabohnen aus

Brasilien wird nach Aussagen des dortigen Verbands der Getreideexporteure Anec in 2016 bis zu 57 Mio. Tonnen Sojabohnen exportieren (+4 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr). Die neue Rekordmenge wird unter anderem auch über neue Verladestandorte an der Nordküste des Landes abgewickelt.
Der größte Hafen Brasiliens Santos im Bundesstaat Sao Paulo ist ständig an seiner Kapazitätsgrenze und die Verladungen mussten in den zurückliegenden Monaten aufgrund heftiger Niederschläge mehrfach unterbrochen werden. Brasilien ist der größte Exporteur von Sojabohnen und der zweitgrößte Exporteur von Mais. China bezieht 78% der brasilianischen Sojabohnen.
Im Dezember verluden brasilianische Exporteure 465.900 Tonnen Sojabohnen und 5,8 Mio. Tonnen Mais. Die Maisverladungen stellten damit einen neuen Monatsrekord auf. Im gesamten Jahr 2015 verlud Brasilien 30,7 Mio. Tonnen Mais, so die Verbandsstatistik. Die größten Empfängerländer waren Vietnam, der Iran und Süd Korea. In 2016 werden die Maisausfuhren erneut über 30 Mio. Tonnen betragen.
Von den 53 Mio. Tonnen exportierten Sojabohnen in 2015 wurden 12,18 Mio. Tonnen über den Hafen von Santos abgewickelt. Über den südlichsten Hafen Brasiliens in Rio Grande do Sul gingen 11,6 Mio. Tonnen in den Export. Das waren 42 % mehr als im Vorjahr.
Neue Häfen im Norden Brasiliens, wie Itaqui im Staat Maranhao sowie Vila do Conde in Para verluden 9,5 Mio. Tonnen in 2015. Die Exporte von der werden in 2016 wohl deutlich steigen, teilte der Verband mit.

06.01.2016 Getreidemail

Technische Käufe bei den CBoT- Weizen-, Mais- und Sojabohnenfutures ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult hebt seine Prognose für den Weizenexport in der Vermarktungsperiode 2015/16 von 13 auf 14 Mio.to an. Die letzte Ernte wird höher geschätzt und der Endbestand wird kleiner ausfallen, als zuvor erwartet.
Die elektronische Nachtbörse in Chicago handelt die Weizenfutures zur Stunde minimal fester.
In Paris gaben die Weizenkurse auf allen Terminen etwas nach. Die EU-Kommission erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 337 Mio.to Weizen. Mit insgesamt 12,389 Mio.to bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres. Die Prämien am Hamburger Kassamarkt waren gestern etwas fester. Man rechnet sich bessere Exportchancen aus, so lange am Schwarzen Meer die Feiertage anhalten. Hilfreich wäre ein schwächerer Euro.

05.01.2016 Chinas Mais-Intervention größer als erwartet

Chinas Mais-Intervention war in der seit November laufenden Einlagerungsperiode mit 54 Mio. Tonnen sehr viel größer als erwartet. Die Menge übersteigt bereits jetzt die erwartete Menge der gesamten Einlagerungsperiode, die noch bis April anhält. Analysten gehen derzeit davon aus, dass bis Anfang Februar bereits 70 Mio. Tonnen vom Staat gekauft und eingelagert wird, obwohl der Interventionspreis um 10 % gesenkt wurde und striktere Qualitätskontrollen angewandt werden. Im Vorjahr kaufte China an seinen lokalen Märkten insgesamt 83,3 Mio. Tonnen und 62,2 Mio. Tonnen im Wirtschaftsjahr 2013/14.

05.01.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Kommission erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 405.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 6,563 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres. Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 79.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 888.000 Tonnen.

05.01.2016 Ukraine: Analyst hebt Exportprognose an

Das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult hebt seine Prognose für den Weizenexport in der Vermarktungsperiode 2015/16 von 13 auf 14 Mio. Tonnen an. Die letzte Ernte wird höher geschätzt und der Endbestand wird kleiner ausfallen als zuvor erwartet.
Der Export von Gerste wird nun auf 4 Mio. Tonnen geschätzt, nach 3,6 Mio. Tonnen zuvor, die Schätzung der Maisexporte blieb bei 16,5 Mio. Tonnen.
Ein Sprecher des dortigen Agrarministeriums sagte, dass in 2015 eine Getreideernte von 61 Mio. Tonnen eingefahren wurde. Davon werden 36 Mio. Tonnen exportiert.

05.01.2016 Nach Zollsenkung: Argentiniens Regierung enttäuscht über Sojabohnenexporte

Argentiniens Mitte-Rechts-Regierung äußerte sich gestern enttäuscht über die Sojabohnenexporte innerhalb der ersten drei Wochen nach ihrem Amtsantritt. Unmittelbar nach der Machtübernahme hatte die Macri-Regierung auf Bitten der Agrarbranche die Exportzölle von 35 auf 30 % gesenkt. Für Mais- und Weizenexporte sind die Zollsätze sogar auf Null gesenkt worden. Damit will die Regierung den Agrarsektor revitalisieren, der in der Vorgängerregierung unter Cristina Fernandez durch Handelsbeschränkungen gedrosselt wurde.
Gestern veröffentlichte der Verband der Getreide- und Ölsaatenhändler ihre Exportzahlen für den Monat Dezember. Danach wurden zwischen dem 28. Und 30. Dezember Agrargüter im Wert von $ 752 USD exportiert. Das waren mehr als doppelt soviel wie im ganzen November. Seit der Regierungsübernahme und nachdem die Exportbeschränkungen aufgehoben wurden, verließen Getreide- und Ölsaaten im Wert von 2 Mrd. USD das Land. Das sind rund 10 % der erwarteten Jahressumme.
Der Agrarminister Ricardo Negri hatte gehofft, dass mehr exportiert worden wäre, aber die Zahlen werden sich in den kommenden Tagen noch erhöhen. Die argentinische Sojabohnenernte 2015/16 wird auf 60 Mio. Tonnen geschätzt. Im Vorjahr waren es 61,4 Mio. Tonnen.
Die Regierung Macri rechnet mit den Dollars, die aus Agrarexporten ins Land geholt werden, denn die staatlichen Reserven in USD müssen dringend erhöht werden. Eine hohe Inflationsrate haben zu einer Währungsschwäche geführt.

05.01.2016 Indiens PEC schreibt Maistender aus
Indens staatliche Versorgungsagentur PEC hat einen internationalen Tender zum Import von 320.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) ausgeschrieben. Das berichten europäische Händler. Die Angebotsfrist endet am 11 Januar. 
Ungenannten Quellen zufolge beabsichtigt Indien in naher Zukunft, insgesamt eine halbe Mio. Tonnen Mais zollfrei zu importieren. Derzeit leidet Indien unter der zweiten Dürre infolge. Quelle: Reuters
05.01.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 22.12. - 29.12.15 um 912 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 54.480 Kontrakte. Dadurch erhöhte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 82.543 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 53.568 Lots auf 136.111 Netto-Short-Positionen Mais.
05.01.2016 Getreidemail

Schwache Finanzmärkte sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weitzennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Abschlägen ins neue Jahr starten. Fondsgesellschaften verkauften 8.000 Lots Weizenfutures. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 348.273 to Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 200.000-350.000 to.
Die e-CBoT handelt heute Morgen geringfügig fester.
Am Matif gaben die Weizenkurse ebenfalls auf allen Terminen nach und sinken auf ein 4-Monats-Tief. Eine Kältewelle, die die Ukraine in der vergangenen Woche erfasst hat, wird sich wohl nicht negativ auf die Wintergetreidebestände auswirken, da diese durch eine Schneedecke geschützt werden. Im französischen Dünkirchen können drei Schiffe mit 180.000 Tonnen Weizen für Ägypten nicht abgefertigt werden, da die Käufer die Akkreditive zur Besicherung der Bezahlung nicht bereitstellen. Auch deutsche Getreideexporteure haben einen schweren Stand im Internationalen Wettbewerb.

05.01.2016 CBoT-Mais sinkt auf 4-Monats-Tief

Die Kurse der Maisfutures am CBoT sanken in der ersten Handelssitzung des Neuen Jahres auf den niedrigsten Stand seit Anfang September. Die Marktteilnehmer bezweifeln, dass das große weltweite Angebot vom Markt aufgenommen werden kann. Zum Beispiel ist in China jeder für Rohstoffe bärisch. Das einzige was die Finanzinstrumente auf Agrarrohstoffe stützt, sind zu erwartende Short-Abdeckungen der Fondsgesellschaften, die zuletzt aber noch Verkaufspositionen aufgebaut haben.
Gestern wurde der Börsenhandel mit Aktien chinesischer Unternehmen in China ausgesetzt. Das schürte bei vielen Anlegern die Überzeugung, dass das Wirtschaftswachstum mit „nur noch 5 %“ zu hoch geschätzt wird. Eine private Erhebung besagt, dass die Industrieproduktion in China seit 10 Monaten rückläufig ist.
Der Kursdruck auf Mais, Weizen und Sojabohnen kommt aber auch von vorteilhaften Wetterbedingungen. In Brasilien hat es jetzt bald genug geregnet und im Schwarzmeerraum schützt eine Schneedecke die Wintersaaten vor der Auswinterung.

05.01.2016 Fonds verkaufen 14.000 Lots Maisfutures

04.01.2016 Südafrikas Maispreise bleiben auf Rekordniveau

Die Maispreise in Südafrika bleiben auch zu Beginn des neuen Jahres auf einem Rekordniveau. Die Trockenheit hält noch weiter an während der Kurs des Rand an Wert verliert.
Die Preise für weißen Mais, dem wichtigsten Kalorienlieferanten der niedrigen Einkommensschichten, haben sich in 2015 mehr als verdoppelt. Gelber Mais, der als Viehfutter verwendet wird, wurde um 70 % teurer. In der Provinz Nordwest, dem bedeutendsten Mais-Anbaugebiet des Landes, ist es zur Aussaat zu trocken und dort, wo schon gesät wurde, ist es zudem zu heiß für die jungen Pflanzen. Wenn die Wetterlage so anhält, muss Südafrika, der größte Maisproduzent des afrikanischen Kontinents, bis Mai oder Juni Mais importieren.
Die sengende Hitze und die Trockenheit wird durch das Wetterphänomen El Nino, das alle paar Jahre im östlichen Pazifik auftritt, noch verstärkt. Es hat Auswirkungen auf das globale Wetter. In Südafrika ist inzwischen die zweite aufeinanderfolgende Maisernte betroffen. Sie schrumpft um 1/3 einer Durchschnittsernte und ist die Kleinste seit 2007.
Die Politiker des Landes sind beunruhigt und die Zentralbank in Johannesburg äußert Bedenken über steigende Lebensmittelpreise, die die Inflation in dem wirtschaftlich fortschrittlichsten afrikanischen Land antreiben.

04.01.2016 Mais: Indien wird vom Exporteur zum Importeur

Die indische Regierung hat seine staatlichen Einkäufer bevollmächtigt, 500.000 Tonnen zollfreien Mais einzukaufen. Bereits seit zwei Jahren ist es in den dortigen Maisanbauregionen zu trocken und die Erträge sinken. Seit 16 Jahren hatte Indien keine Maisimporte mehr zugelassen, meist wurde sogar Mais exportiert.
Um die steigenden Preise im Inland zu begrenzen, wird in Kürze Mais vom Weltmarkt durch das staatliche Unternehmen PEC Ltd. eingekauft. Genetisch veränderter Mais (GMO-Mais) darf nicht importiert werden.
In diesem Wirtschaftsjahr gab es bisher noch gar keine Maisimporte. Im Vorjahr wurden aus Indien 2,8 Mio. Tonnen exportiert. Zuletzt stiegen die Inlandspreise für Mais in Indien um 28 %.
Der dramatische Wandel in der indischen Handelspolitik erfreut die Konkurrenz in Brasilien, Argentinien und den USA. Allein die Abwesenheit als Exporteur im asiatischen Markt könnte die Konkurrenz dazu nutzen, in Asien besser Fuß zu fassen. Begünstigt wird deren Markteinstieg durch einen 13 %igen Preisverfall innerhalb der letzten 6 Monate. Indien könnte sich in Afrika oder in der Ukraine eindecken, da dort GMO-freie Maisbestände vorhanden sind.
Die staatlichen Einkäufer werden die Maisimporte direkt an Geflügelhalter oder Stärkefabriken verkaufen. Importmais wird dann mindestens 7 % preiswerter sein als Inlandsmais. Durch den lokalen Engpass hatten Produzenten Vorräte gehortet, was nach den Importen wohl vorbei wäre.
Die Sommerernte von indischen Mais wird von der Regierung auf 15,51 Mio. Tonnen geschätzt, Handelsexperten gehen allerdings nur von 12 bis 13 Mio. Tonnen aus. Indien konsumiert rund 19 Mio. Tonnen Mais im Jahr. Es gibt aber noch eine zweite Ernte, die rund 20 % der Gesamternte ausmacht.

04.01.2016 Großes Angebot begrenzt Marktphantasien

Die Agrarfutures am CBoT starten das Neue Jahr mit roten Vorzeichen. Obwohl heftige Niederschläge Teile der U.S. Winterweizenregionen überfluten. Händler suchen händeringend nach alternativen Transportrouten, da der Mississippi-River in Teilen für den Schiffstransport gesperrt wurde. Dennoch ist der Weltmarkt mit Weizen Mais und Sojabohnen mehr als gut v ersorgt, was mögliche Kurssteigerungen deckelt.
In Brasiliens Mato Grosso, einem Hauptanbaugebiet für Sojabohnen, fielen in den vergangenen 10 Tagen dringend benötigte Niederschläge. Die wöchentlichen Zahlen für U.S. Sojabohnenexporte enttäuschten in der Wochen bis zum 24.12. und setzten die Börsenkurse unter Druck. Schon seit drei Jahren gingen die Börsenkurse für Mais und Sojabohnen zurück. Mais verlor in 2015 9,6 % und Sojabohnen sogar 14,5 %.
Einzige bullische Meldung für Mais heute Morgen ist, dass Indien wohl in Kürze als Käufer am Weltmarkt auftreten wird. Staatliche Einkäufer sagten, dass sie ½ Mio. Tonnen zollfreien Mais importieren werden. Seit zwei Jahren verursacht eine Trockenheit in den Maisanbauregionen des Landes und begrenzt die Erträge. Das wären die ersten Mais-Importe seit 16 Jahren.

31.12.2015 Südafrikas Maispreise haben sich 2015 mehr als verdoppelt

Südafrikas Maispreise haben sich 2015 mehr als verdoppelt. Der Grund ist die durch El Nino verstärkte Dürreperiode. Der März-Kontrakt MAWc3 kletterte rund 114 Prozent auf den Rekordwert von 4661 Rand (298 $) pro Tonne. Der Preis für gelben Mais, der vor allem als Tierfutter verwendet wird, ist in diesem Jahr um 70 Prozent gestiegen. Quelle: Reuters

31.12.2015 Fonds verkaufen 5.000 Lots Maisfutures

30.12.2015 Argentinien schafft Exportquoten für Weizen und Mais ab

Die argentinische Regierung hat gestern Exportbeschränkungen für Mais und Weizen abgeschafft. Damit will die Regierung Macri den Agrarsektor des Landes revitalisieren. Die neue Mitte-Rechts-Regierung hatte bereits Anfang Dezember die Exportzölle auf Weizen und Mais abgeschafft und den Zollsatz für Sojabohnen reduziert. Damit werden Wahlversprechen eingelöst.
Exportbeschränkungen hatten in den acht Regierungsjahren von Cristina Fernandez dazu geführt, dass der Weizen- und Maisanbau zugunsten von Sojabohnen eingeschränkt wurde. Das hatte eine gesunde Fruchtfolge verhindert. Die Linksregierung von Fernandez wollte damit eine bessere Versorgung mit Nahrung im Land sicherstellen. Macri ist der Meinung, dass das die Leistungsfähigkeit der dortigen Landwirtschaft beschränkt hat.
Macri sagte, es sei nötig, alle bisherigen Beschränkungen aufzuheben und einen einfachen und transparenten Markt zuzulassen. So könne die Getreideproduktion in den kommenden vier Jahren von derzeit 100 Mio. Tonnen auf 130 Mio. Tonnen wachsen.

29.12.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe, negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 305.472 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 275.000 - 400.000 Tonnen. Bangladeschs staatlicher Getreideeinkäufer hat einen internationalen Tender zum Kauf und Import von 50.000 Tonnen Mahlweizen ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 10. Januar. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester.
Bei geringem Umsatzvolumen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen leicht nach.  Für den Süden des europäischen Russlands und der Ukraine ist ab Freitag bis in die kommende Woche hinein Frostwetter angesagt, das die dortigen Wintergetreidebestände gefährden kann, da es noch keinen Schnee gibt, der die jungen Pflanzen schützt.

29.12.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen in der Woche vom 15.12. - 22.12.15 um 15.605 Kontrakte , sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 27.832 Kontrakte. Dadurch erhöhte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 39.106 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 43.437 Lots auf 82.543 Netto-Short-Positionen.
24.12.2015 El Nino sorgt Nahrungsmittelknappheit im Süden Afrikas

Der Süden Afrikas steht aufgrund einer anhaltenden Dürrephase vor eine Nahrungsmittelknappheit. Die durch das Wetterphänomen El Nino noch verstärkte Trockenheit gibt, laut eines Berichtes der FAO, Anlass zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich der Versorgung mit Nahrungsmitteln.
Witterungsbedingt ist 2015 die Maisproduktion, die etwa 80 Prozent der gesamten Getreideproduktion ausmacht, um 27 Prozent gesunken.
Die angespannte Situation führte zu einem erhöhten Importbedarf für die meisten Länder der Region.
Kleinbauern in Ländern wie Malawi und Sambia sind besonders gefährdet, da ihre Flächen fast vollständig von Regenfällen abhängig sind.
Die Maispreise in Südafrika, dem Top-Produzenten für Grundnahrungsmittel, sind aufgrund der Hitzeperioden annähernd auf Rekordniveau. Der Dezember-Maiskontrakt MAWc1, der am Mittwoch ausgelaufen ist, schloss bei 4160 Rand pro Tonne. Damit liegt der Preis fast doppelt so hoch wie vor einem Jahr.
Der südafrikanische Wetterdienst geht davon aus, dass die Temperaturen auch in den kommenden Monaten höher als normal und die Niederschlagsmenge unterdurchschnittlich bleiben werden. Quelle: Reuters

24.12.2015 Getreidemail

Die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen, Verluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago auf einem Drei-Wochen-Tief schließen. Ägyptens GASC kaufte im Rahmen einer Ausschreibung 120.000 Tonnen Weizen aus Argentinien zum Preis von $190,94/Tonne. Die Lieferung soll in der Zeit vom 21.-31.01.2016 erfolgen. Intituitonelle Anleger erhöhten ihren Bestand Netto-Short-Positionen beim SRW-Weizen um 3.000 Kontrakte.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse auf unverändertem Niveau.
An der Euronext in Paris verlebten die Weizenfutures einen vergleichsweise ruhigen Handelstag und die Kurse schlossen uneinheitlich. Heute wird in Paris bis 14:00 Uhr gehandelt.
Die Europäische Kommission erteilte in dieser Woche Exportlizenzen für 648.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 12,052 Mio. Tonnen bleiben die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr weiter hinter dem Ergebnis des Vorjahres.

23.12.2015 EU Im- und Exportlizenzen für Mais
Die Europäische Kommission erteilte in dieser Woche Importlizenzen für 578.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 6,158 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres. Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 23.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 809.000 Tonnen.
23.12.2015 Russland könnte in 2016 bis zu 1 Mio. Tonnen Weizen nach China exportieren

Russland könnte im kommenden Jahr bis zu 1 Mio. Tonnen Getreide nach China exportieren. Das teilte heute der oberste Wächter über Russlands Behörde für Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) Sergei Dankvert gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.
In der letzten Woche hätten sich Moskau und Peking über die Qualitätskontrolle für Getreide geeinigt, die eine technische Voraussetzung dafür ist, dass der chinesische Markt für Agrarexporte aus Russland bereit ist.
Rosselkhoznadzor und chinesische Regierungsvertreter, die für die Lebensmittelsicherheit zuständig sind, unterzeichneten Dokumente für die Einfuhr von russischem Weizen, Mais, Rapssaat, Sojabohnen und Reis.

23.12.2015 China hat seit August keinen Mais aus der Ukraine bezogen

China, der größte Importeur von ukrainischen Mais in der Vermarktungssaison 2014/15 hat seit August keinen Mais mehr aus der Ukraine bezogen. Das stellte das ukrainische Beratungsunternehmen UkrAgroConsult gestern fest. China hat der Ukraine im Jahr 2012 einen Kredit gegeben, der mit Maislieferungen aus der Ukraine bedient werden soll.
In der letzten Saison kaufte China mehr als 3 Mio. Tonnen Mais aus der Ukraine, in dieser Vermarktungssaison sind es erst 330.000 Tonnen. Die ukrainischen Maisexporte reduzierten sich in dieser Saison zum Stichtag um 7 %. Das meiste ging in die EU, die 65 % aller Lieferungen empfingen.
Nach einem Kreditvertrag aus dem Jahre 2012 will Chinas Handelshaus CCEC bis zu 5 Mio. Tonnen Mais im Vermarktungsjahr abnehmen. Ein Regierungsvertreter aus Kiew sagte bereits vor Wochen, dass China in diesem Jahr deutlich weniger als 2 Mio. Tonnen Mais abnehmen werde. Darauf haben sich die Lieferanten jetzt eingestellt.
In der Zeit von Januar bis August 2015 lieferte die Ukraine 800.000 Tonnen Mais. China hat laut dem Vertrag, der eine Laufzeit von 15 Jahren hat, keine Verpflichtung, eine bestimmte Maismenge pro Jahr abzunehmen. In der Ukraine befürchtet man, dass das schwächere Wirtschaftswachstum Chinas einen negativen Einfluss auf die Vertragserfüllung hat und man möchte das Recht nachverhandeln, nicht abgenommenen Mais unter Anrechnung der Mengen an andere Länder zu exportieren.

23.12.2015 Getreidemail

Technische Verkäufe am Terminmarkt, hohe weltweite Weizenvorräte sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago schwächer schließen. Russland und Argentinien, zwei bedeutende Weizenexporteure, tragen maßgeblich zu dieser Stimmung am Weltmarkt bei. Die russische Regierung überlegt, ob sie den Exportzoll für Weizen senken soll. In Argentinien wurde die Währung abgewertet sodass große Lagerbestände auf den Weltmarkt drängen. Während es hierzulande viel zu warm ist, werden für die Westplains in den USA heftige Schneefälle erwartet, was die dortigen Weizenbestände schützen würde.
Die e-CBoT Nachtbörse handelt zur Stunde fester.
Bei vergleichsweise geringen Handelsumsätzen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee, die Kurse fielen auf ein 3-Monats-Tief. Ägypten hat letzte Nacht eine Ausschreibung zum Kauf von Weizen (21.-31.Jan.´16) auf den Weg gebracht.

23.12.2015 Mais: Händler leben „von der Hand in den Mund“

Das große weltweite Angebot an Mais drückt die Kurse der CBoT-Maisfutures auf ein Wochentief. Während nahezu ideale Vegetationsbedingungen in Südamerika eine weitere gute Maisernte erwarten lassen und Argentinien mit seinen Lagervorräten aggressiv auf den Markt drängt, schwächt sich die Nachfrage ab. Ethanol-Margins sind schwach und die U.S. Rinderbestände sind kleiner als erwartet. Die Käufer leben „von der Hand in den Mund“. Auch die internationale Nachfrage ist schwach. So hat China seit August keinen Mais mehr aus der Ukraine bezogen.

23.12.2015 Fonds verkaufen 7.500 Lots Maisfutures

22.12.2015 Südafrika: Maisbestände per Ende November bei 4,709 Mio. Tonnen

Südafrikas Maisbestände erreichten per Ende November 4,709 Mio. Tonnen (Oktober: 5,408 Mio. Tonnen). Sie setzen sich u.a. zusammen aus 2,750 Mio. Tonnen White Maize und 1,96 Mio. Tonnen Yellow Maize). Die Maisexporte erreichten im November 488.401 Tonnen. Das meldet SAGIS (South African Grain Information Services). Quelle: Reuters

22.12.2015 USA: Rückgang der Wildbienenbestände besorgniserregend
Der Bestand an Wildbienen, einem wichtigen Bestäuber für viele Nutzpflanzen, hat sich in den Vereinigten Staaten in einigen Hauptanbaugebieten für Agrarrohstoffe spürbar verringert. Das geht aus einer von Wissenschaftlern erstellten nationalen Studie hervor, die vom Präsidenten Barak Obama in Auftrag gegeben wurde. 139 Gebiete wurden als besonders besorgniserregend bezeichnet. Sie beinhalten Regionen in Kalifornien, Central Valley, dem Nordwesten, den Great Plains, West-Texas und das südliche Mississippi River Tal. Betroffen sind u.a. Nutzpflanzen wie Mandeln, Kürbisse, Heidelbeeren, Wassermelonen, Pfirsiche und Äpfel. Diese Pflanzen sind stark abhängig von Bestäubern. Die genannten Gebiete repräsentieren 39% der bestäubungsabhängigen Ernte in den Vereinigten Staaten, so Taylor Ricketts, Direktor vom Institut für Ökologische Ökonomie der Universität Vermont. Weniger bestäubungsabhängige Kulturpflanzen sind Soja, Raps und Baumwolle. Mais und Weizen benötigen keine Bestäuber.
Wildbienenrückgänge können die Kosten der Landwirte erhöhen und die Pflanzenproduktion sogar destabilisieren. In der Zeit von 2008 – 2013 verringerte sich die Zahl der Wildbienen in den Vereinigten Staaten um 23%, das geht aus der Studie hervor. Faktoren für den Rückgang der Wildbienen sind die Umwandlung von natürlichen Lebensräumen in Ackerland u.a. Mais für die Produktion von Biokraftstoffen, sowie der Einsatz von Pestiziden und Krankheiten.
Den volkswirtschaftlichen Wert der Leistungen, die die Wildbienen in den Vereinigten Staaten erbringen, wird auf mehr als 3 Milliarden US-Dollar pro Jahr beziffert.
Der Rückgang der Wildbienen führt zu einer größeren Abhängigkeit der kommerziellen Bienenvölker, deren Population ebenfalls rückläufig ist.
22.12.2015 Fondsgesellschaften verkaufen 5.000 Lots CBoT-Mais

21.12.2015 Argentinische Farmer holen Devisen ins Land

In den zurückliegenden Jahren hat sich in Argentinien ein Rekordbestand an Weizen, Mais und Sojabohnen aufgebaut. Nachdem die Linksregierung von Cristina Fernandez-Kirchner letzte Woche die Regierungsgeschäfte an die rechte und wirtschaftsliberale Regierung von Mauricio Macri übergeben hat, sind dort für den Agrarmarkt zwei grundlegende Änderungen eingetreten.
Zum einen hat Macri die Exportzölle für Weizen und Mais von über 20 % auf „0“ gesenkt, für Sojabohnen wurde der Zollsatz von 35 % auf 30 % gesenkt. Außerdem wurden alle Exportquoten für diese Produkte abgeschafft.
Zum anderen wurden in der letzten Woche die Beschränkungen für den Währungshandel aufgehoben, mit der Folge, dass der argentinische Peso um 26,55 % abgewertet wurde.
Kenner des argentinischen Agrarmarktes schätzen den Bestand an Sojabohnen auf 13 Mio. Tonnen, die noch bis zum Ende der laufenden Vermarktungsperiode und vor der nächsten Ernte im April und Mai auf den Weltmarkt drängen. 8 bis 10 Mio. Tonnen könnten es bereits in den kommenden drei Monaten sein.
Außerdem stehen rund 10 Mio. Tonnen Mais in den Silos der Farmer zum unmittelbaren Verkauf an. Diese großen Bestände konnten in den letzten Jahren nicht abfließen, da die Linksregierung Kircher die Ausfuhrmengen beschränkt hatte.
Die neue Regierung hat mit den Exporteuren vereinbart, dass in den kommenden Wochen Produkte im Wert von täglich 400 Mio. USD ausgeführt werden sollen, um die erschöpften Reserven der Zentralbank in Buenos Aires aufzufüllen.

21.12.2015 Getreidemail

Obwohl es am internationalen Weizenmarkt fundamental nichts Neues gibt, ließen Shorteindeckungen der Fonds sowie Gewinne beim Soja- und Maiskomplex die Börsennotierungen am Freitag in Paris und Chicago fester schließen. Der bärische Trend seit November könnte sich durch ein größeres Angebot aus Argentinien, wo der Peso abgewertet wurde, weiter fortsetzen. Die Farmer dort hatten sich vor dem Regierungswechsel mit Verkäufen zurückgehalten und treten jetzt aggressiv am Weltmarkt auf.  
An der e-CBoT handelt der Weizen heute Morgen schwächer.
Aktuell gibt es wegen der Saatenbestände keine großen Bedenken. In den Überschussregionen auf der Nordhalbkugel stehen alle Wintersaaten gut. In der Schwarzmeerregion hatten milde Temperaturen und Regenfälle dafür gesorgt, dass sich der anfänglich in trockene Böden gesäte Weizen nun besser entwickelt. Allerdings wurden in der Ukraine 1 Mio. Hektar weniger Wintersaaten bestellt, was in 2016 die Exporte von dort stark einschränken dürfte.

20.12.2015 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim Mais in der Woche vom 08.12. - 15.12.15 um 3.968 Kontrakte, sie reduzierten jedoch gleichzeitig auch die Short-Positionen um 29.608 Kontrakte. Dadurch reduzierte diese Anlegergruppe ihren Bestand von 64.746 Netto-Short-Positionen aus der Vorwoche um 25.640 Lots auf 39.106 Netto-Short-Positionen.
18.12.2015 Brasiliens Center-West fehlt saisonüblen Landregen

Der Bauernverband in Brasiliens viert-größtem Sojabohnenanbaugebiet im Bundesstaat Goias hat heute seine Ernteschätzung 2015/16 auf 9,8 Mio. Tonnen Sojabohnen, also um 5,7 %, gesenkt, da es in der Region Center-West zu wenig geregnet hat. Der Verbandsvorsitzende Faeg will auch nicht ausschließen, dass es weitere Kürzungen geben wird.
Das Center-West ist der bedeutendste Getreidegürtel in Brasilien und produziert mehr als 50 % der brasilianischen Sojabohnen- und Maisernte, dort hatte es seit Wochen nur gelegentlich geregnet, statt des benötigten üblichen Landregens.

zurück zur Übersicht

Auf der rechten Seite Ihrer Homepage können sie z.b. News anzeigen oder Ihre Besucher anderweitig informieren.