Matif: Mais August 2016

29.08.2016 Südkorea kauft 55.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft

Südkoreas Corn Processing Industry Association (KOCOPIA) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 55.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) optionaler Herkunft gekauft. Das berichten europäische Händler heute Vormittag.
Der Mais wurde zum Preis von $198,00/Tonne c&f gekauft zzgl. einer Gebühr für die Entladung an einem weiteren Hafen. Die Lieferung soll am 20. Dezember erfolgen.
Qualitäten aus Ungarn, Serbien, Bulgarien Frankreich und Russland wurden als mögliche Herkünfte ausgeschlossen.

29.08.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)- Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 16.08. - 23.08. um 19.683 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 12.146 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen verringert um 7.537 Lots auf 153.942 Lots.

29.08.2016 Getreidemail

Mit kräftigen Verlusten schlossen die Weizennotierungen in Chicago den letzten Handelstag der Woche. Technische Verkäufe, die gute weltweite Versorgungslage mit Weizen und die Erwartung einer großen US-Maisernte übten Druck auf die Notierungen aus. In der vergangenen Woche verlor die Dezember-Fäligkeit 37 US-Cent/Bushel. Fondsgesellschaften verkauften 7.000 Lots CBoT Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit leichten Verlusten.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizennotierungen nicht dem Abwärtssog in Übersee entziehen und schlossen ebenfalls mit Verlusten. Die Weichweizenernte in Frankreich ist abgeschlossen und hat sehr unterschiedliche Qualitäten hervorgebracht. Der Qualitätsreport von FranceAgriMer zeigt, dass 65% des Weichweizens einen Proteingehalt von über 12,5% vorweist. 79% erreicht Fallzahlen von über 240 Sekunden versus 95% im Vorjahr. Nur 28% erreicht demnach ein durchschnittliches spezifisches Gewicht von über 76kg pro Hektoliter. Ägyptens GASC kaufte am Freitag 180.000 Tonnen russischen Weizen zum Durchschnittspreis von $185,52/Tonne c&f.

29.08.2016 Fondsgesellschaften verkauften am Freitag 15.000 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen:
Mais: -10.000 bis -17.000 Lots
Weizen: -5.000 bis -9.000 Lots
Sojabohnen: -4.000 bis -7.000 Lots
26.08.2016 China: Verkäufe aus staatlichen Reserven dürfte bald Importe begrenzen

An den Auktionen aus Chinas staatlichen Getreidereserven zeigten die Käufer zuletzt reges Interesse. In der letzten Versteigerung von Mais wurden 650.000 Tonnen aus der Ernte 2013 zu einem Durchschnittspreis von 243 USD/Tonne verkauft. In den letzten neun Tagen verkaufte China 2,22 Mio. Tonnen Mais und seit Anfang Mai waren es sogar 15,5 Mio. Tonnen.
Zudem wurden auch 97.000 Tonnen Sojabohnen aus staatlichen chinesischen Beständen zu einem Preis von 497 USD/Tonne verkauft. Seit Mitte Juli wurden damit 1,14 Mio. Tonnen aus staatlichen Silos auf den Inlandsmarkt gegeben.
Experten meinen: Die Freigabe einer solch großen Menge in den chinesischen Markt wird sich wohl ziemlich sicher negativ auf den Maisimport in der Zukunft auswirken.

26.08.2016 Frankreich: Weizenernte ist abgeschlossen

Das französische Beratungsunternehmen FranceAgriMer bewertet 63% der französischen Maisbestände per 22. August mit dem höchsten Rating „gut bis exzellent“ (unverändert zur Vorwoche). Die französische Weichweizenernte wurde per 22. August als beendet erklärt. Quelle: Reuters

26.08.2016 Getreidemail

Hohe globale Weizenbestände und der große Wettbewerbsdruck am Exportmarkt sowie die schwachen Soja- und Maisnotierungen führten gestern in Chicago erneut zu Verlusten an den 3 US-Weizenmärkten. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 379.700 Tonnen Weizen im Rahmen der Erwartungen. Zur Stunde handelt die eCBoT uneinheitlich.
An der Euronext in Paris gerieten die Weizennotierungen wieder unter Druck, lediglich der Frontmonat September schloss fester. Das IGC erhöhte seine Schätzung für die weltweite Weizenproduktion 2016/17 auf 743 Mio. Tonnen (vorherige Prognose: 735 Mio. Tonnen). Man rechnet allerdings aufgrund ergiebiger Regenfälle in vielen Regionen mit schlechteren Qualitäten. Die EU-Kommission erteilte in der Woche bis zum 25.08.16 Exportlizenzen für 452.000 Tonnen Weizen. Im laufenden Vermarktungsjahr wurden Exportlizenzen für insgesamt 4,019 Mio. Tonnen Weizen erteilt (Vergleichswert Vorjahr: 3,147 Mio. Tonnen). Russland überholt in dieser Vermarktungsperiode zum ersten Mal Europa als bisher größten Weizenlieferanten der Welt. Sovecon schätzt Russlands Weizenernte aktuell auf 73 Mio. Tonnen (vorherige Prognose: 71,5 Mio. Tonnen). Russland erwartet die größte Getreideernte in seiner post-sowjetischen Geschichte.

26.08.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 15.000 Lots CBoT Sojabohnen
Spanne der Schätzungen:
Sojabohnen: -10.000 bis -20.000 Lots
Mais: -5.000 bis -18.000 Lots
Weizen: -1.000 bis -3.000 Lots
25.08.2016 Das IGC erhöht seine 2016/17 Weizen- und Maisernteschätzungen
Das internationale Grain Council (IGC) erhöhte heute seine Schätzung für die diesjährige Mais- und Weizenernte auf einen neuen Rekord.
Die größte Korrektur in diesem Monat findet beim Mais statt, deren nachhaltig gute Ertragszuwächse fast ausschließlich aus den USA kommen. Die weltweite Maisproduktion in 2016/17 kommt dem IGC zufolge jetzt auf 1,03 Mrd. Tonnen, zuvor ging man noch von 1,017 Mrd. Tonnen aus. Im Vorjahr wurden 969 Mio. Tonnen geerntet.
Die U.S. amerikanische Maisernte wird vom IGC jetzt auf 379 Mio. Tonnen veranschlagt, zuvor schätzte man 365 Mio. Tonnen.
Die weltweite Weizenproduktion 2016/17 kommt der Schätzung nach auf 743 Mio. Tonnen, die letzte Schätzung lag bei 735 Mio. Tonnen. Obwohl wir auf einen neuen Rekord zusteuern, glaubte man in den letzten Tagen, dass es an Mahlweizen-Qualitäten fehlen wird. Die Erträge wurden vielerorts durch ergiebige Regenfälle erhöht, was aber meist die Qualitäten schädigte.
Der starke Anstieg der Weltweiten Weizenproduktion rührt aus den höheren Schätzungen der Weizenernten in Russland, Indien und den USA. Gemindert wurde die Schätzung durch eine kleinere Ernte in der EU.
Das IGC geht davon aus, dass Russland in diesem Wirtschaftsjahr der Top-Weizenexporteur der Welt sein wird und damit zum ersten Mal die EU überholt.
Die Gesamternte von Getreide (Weizen und Grobgetreide) kommt dem IGC zufolge in 2016/17 auf ein Allzeit-Hoch. Da die Anfangsbestände vielfach höher sind als bisher, wird der Endbestand im Juni 2017 die 2,5 Mrd.-Tonnen-Marke zum ersten Mal übersteigen.
Das IGC hat auch die 2016/17-Schätzung für die weltweite Sojabohnenproduktion um 4 Mio. Tonnen auf 325 Mio. Tonnen heraufgesetzt. Im letzten Jahr wurden noch 316 Mio. Tonnen geerntet. Grund dafür sind die hervorragenden Wachstumsbedingungen in den USA.
Die globale Reisproduktion 2016/17 wird auf 484 Mio. Tonnen geschätzt; das sind 3 Mio. Tonnen weniger als im Vormonat geschätzt. Im Vorjahr war die weltweite Ernte 473 Mio. Tonnen groß.
25.08.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 23.08.16 Importlizenzen für 20.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 1.156.000 Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr leicht über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (1.264.000 Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 32.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 197.000 Tonnen.

25.08.2016 Sehr gute Maisverkäufe aus Chinas Interventionsbeständen

In der letzten Auktion hat China aus staatlichen Beständen 503.000 Tonnen Mais verkauft. Es waren 3,185 Mio. Tonnen im Angebot. Angesichts des vergleichbar hohen Preises von umgerechnet 239 USD/Tonne wird die Verkaufsmenge als sehr gut bezeichnet.

25.08.2016 Getreidemail

Erhöhte Spreadaktivitäten zur September-Fälligkeit des Soft Red Winter Weizens führten am gestrigen Handelstag zu leichten Verlusten in Chicago. Händler erwarten, dass die CME die Lagerkosten für Weizen im kommenden Monat erhöht. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen.
Zur Stunde handelt die eCBoT mit moderaten Aufschlägen. Die Weizennotierungen an der Euronext in Paris konnten sich nach 2 Tagen mit kräftigen Verlusten erholen und schlossen deutlich fester. Sie profitierten dabei insbesondere vom schwächeren Euro zum US-Dollar und der Prognose der schwächeren Maiserträge in den Vereinigten Staaten. In Frankreich stiegen in den vergangenen Tagen die Prämien am Kassamarkt, weil nicht immer ausreichend passende Qualitäten für Lieferverpflichtungen zur Verfügung standen und daher zugekauft werden musste. Das französische Beratungsunternehmen Agritel schätzt die Weizenernte in der EU auf 143 Mio. Tonnen. Zur Ernte 2015 wäre das ein Rückgang um 11%. Die Exporte in Drittländer wurden auf ein Volumen von 24 Mio. Tonnen geschätzt (-30%).

25.08.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 5.000 Lots CBoT Sojabohnen
Spanne der Schätzungen:
Sojabohnen: -2.000 bis -10.000 Lots
Mais: -2.000 bis -5.000 Lots
Weizen: 0 bis -2.500 Lots
24.08.2016 China importierte im Juli weniger Mais, Sojabohnen und Pflanzenöle

China importierte im Juli nur 29.000 Tonnen Mais. Das waren 97 % weniger als im Juli 2015. Die Sojabohnen-Importe im Juli betrugen 7,758 Mio. Tonnen (-18 % gegenüber dem Juli im Vorjahr. 5,978 Mio. Tonnen aus Brasilien und 1,621 Mio. Tonnen aus Argentinien.
Die Sojaöl-Importe Chinas betrugen im Juli 98.000 Tonnen und damit 55 % weniger als im Vorjahr. Die Palmöl-Importe betrugen im Juli 333.000 Tonnen und das waren 54 % weniger als im Juli 2015.

24.08.2016 Unbekannte Destination kauft 101.600 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 101.600 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 an unbekannt. Quelle: Reuters

24.08.2016 Pro Farmer Midwest Crop Tour
Das Ertragspotenzial der Maisbestände im Bundesstaat Nebraska wurde im Rahmen der Pro Farmer Midwest Crop Tour auf durchschnittlich 158,6 Bushel/Acres (BPA) geschätzt. Das wäre ein Rückgang um 4% zum Ergebnis des Jahres 2015 von 165,16 BPA. Die Schätzung basiert auf Begutachtungen von 258 Feldern. Der 3-Jahres-Durchschnitt in Nebraska liegt bei 161,29 BPA. Das US-Landwirtschaftsministerium schätze die durchschnittlichen Maiserträge in Nebraska auf 187 BPA.
Bei den Sojabohnen wurde auf einer 3 x 3 Fuß großen Fläche landesweit durchschnittlich 1.223,07 Schoten gezählt. Die Schätzung beruht auf Begutachtungen von 248 Feldern. 2015 wurden 1.220,02 Schoten gezählt, der 3-Jahres-Durchschnitt liegt bei 1.154,07 Schoten.
24.08.2016 Billiger Mais aus staatlicher Reserve: Chinas Ethanol-Importe sinken

China hat im Juli 24.639 Kubikmeter Ethanol importiert. Das waren 64 % weniger als im Juli letzten Jahres. Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft erhöhte die inländische Produktion und muss deshalb weniger Ethanol importieren.
Im Jahr 2015 waren die Ethanol-Importe Chinas mit 686.905 Kubikmeter 25 Mal größer als im Jahr zuvor und auch in der ersten Jahreshälfte 2016 verzeichnete die staatliche Statistik noch Steigerungsraten, weil Ethanol am Weltmarkt sehr günstig war.
Im letzten Monat sank nun aber der Import, nachdem chinesische Produzenten ihre Produktion steigerten, da Mais aus der staatlichen Reserve zu sehr niedrigen Preisen verkauft wurde.

24.08.2016 Crop-Tour Ergebnisse bestätigen nicht die USDA Ertragsschätzung

Die Kurse der CBoT-Maisfutures sinken heute Morgen bereits den dritten Tag in Folge, da überreichlich große Angebote die Kurse auf ein Ein-Wochen-Tief drücken. Bei einer viel beachteten Crop-Tour im Mittleren Westen der USA wurden allerdings unterschiedlich gute Erträge festgestellt, was den Preisdruck am Kassamarkt abschwächt.
Beobachter der Tour sagen, dass die Ergebnisse der Probennahmen im Widerspruch zu den Schätzungen des USDA stehen. Bisher sind auf der Tour zwei Regionen – im Osten und im Westen des Maisgürtels - begutachtet worden. Die Ergebnisse fallen uneinheitlich aus. Man hat aber nicht den Eindruck, dass sich die Rekordergebnisse von 175,1 bu/acre bestätigen, die das USDA geschätzt hat.
Im letzten Jahr waren die Ergebnisse der Tour ebenfalls deutlich schlechter als das der USDA. Die des USDA stellten sich in der Ernte als richtig heraus.

24.08.2016 Positionsveränderungen institutioneller Anleger
Spanne der Schätzungen:
Mais: -7.000 bis -13.000 Lots
Weizen: -4.000 bis -6.000 Lots
Sojabohnen: 0 bis -1.000 Lots
23.08.2016 US-Crop-Conditions: Mais

22.08.2016 Europäische Kommission senkt Ertragsprognosen
Der Crop-Monitoring-Service der EU MARS hat seine Prognose der durchschnittlichen Maiserträge 2016 auf 7,23 Tonnen/ha reduziert. Im Juli rechnete man noch mit Erträgen von 7,42 Tonnen/Hektar. Grund für die Reduzierung der Erträge sind die trockenen Wetterbedingungen im Juli in der EU. Die neue Prognose liegt weiter 14,8% über dem Ergebnis des Vorjahres und 4,4% über dem fünf-Jahres-Durchschnitt.
Ebenfalls reduziert wurde die Prognose der durchschnittlichen Weichweizenerträge in der EU. Sie liegt bei 5,86 Tonnen/ha (Vormonat: 6,10 Tonnen/ha). Die Prognose für Frankreich wurde reduziert auf 6,56 Tonnen/ha (Vormonat:7,37 Tonnen/ha). Sie liegt damit 11% unter dem fünf-Jahres-Durchschnitt.
Bei der Geste wurde die Prognose der EU auf 4,88 Tonnen/ha reduziert (Vormonat: 4,99 Tonnen/ha).
Die Prognose der Rapssaat-Ernte wurde von 3,22 Tonnen/ha auf 3,20 Tonnen/ha reduziert.
22.08.2016 Argentinien baut weniger Sojabohnen, dafür aber mehr Mais an

Argentiniens Sojabohnenanbau wird in der kommenden Saison um 4 % schrumpfen, da mehr Mais angebaut wird. Diese Einschätzung haben Analysten weil die Regierung in Buenos Aires im letzten Jahr die Exportzölle für Mais komplett angeschafft hat.
Argentinien ist der drittgrößte Anbieter von Mais und Sojabohnen weltweit. Beide Kulturen werden im kommenden Monat in der argentinischen Pampa bestellt, wenn dort der Frühling beginnt. Das wird die erste volle Pflanzsaison unter der Regentschaft von Mauricio Macri, der gleich nach seiner Amtseinführung im Dezember letzten Jahres den 20 %-Zollsatz für Mais abgeschafft hat.
Die Flächenausweitung beim Mais wird sich umgekehrt proportional auf die Sojabohnenanbaufläche auswirken, so der Präsident des Verbandes Sojabohnenerzeuger. Seiner Einschätzung nach wird der Sojabohnenanbau in der Saison 2016/17 um 2,5 % auf 19,7 Mio. Hektar sinken.
Nun werden gar keine Ausfuhrzölle für mehr Mais erhoben aber für Sojabohnen gilt noch ein Zoll von 30 %, der Jahr für Jahr um 5 % abgesenkt werden soll, so Marci. Verbandsvertreter meinen, dass das für Sojabohnen nachteilig sei.
Die Buenos Aires Grains Exchange prognostiziert eine Maisanbaufläche von 4,5 Mio. Hektar, das ist ein Plus von 25 % gegenüber dem Vorjahr.

22.08.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) - Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 09.08. - 16.08. um 4.530 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 28.932 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen erhöht um 24.402 Lots auf 161.479 Lots.

22.08.2016 Getreidemail

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures konsolidierten sich am Freitag weiter nach den Tiefstständen im Sommer. Fondsgesellschaften kaufen wieder Weizen und Mais. Obwohl Russland inzwischen sogar bis zu 116 Mio. Tonnen Getreide ernten will, kommen Zweifel auf, ob die nötigen Exporte auch alle zügig abgewickelt werden können. Schon jetzt müssen die Schiffe am Schwarzen Meer bis zu 12 Tage auf die Verladung warten. Einer der größten Weizenkäufer in Asien Bangladesch bestellte schon Weizen mit höheren Qualitäten in Kanada. Die CBoT-Nachtbörse notiert den SRW-Weizen heute Morgen leicht schwächer.
Die Pariser Weizennnotierung war am Freitag zum Schluss nahezu unverändert. Der Deutsche Bauernverband schätzt die Getreideernte hierzulande um 11 % kleiner als im Vorjahr. Die Winterweizenernte soll demnach auf 22,9 Mio. Tonnen kommen. Bei meist trockenen Bedingungen kommt die Ernte nun zügig voran.

19.08.2016 Auktionsergebnis der chinesischen Interventionsverkäufe

China hat in dieser Woche 127.000 Tonnen Sojabohnen aus seiner staatlichen Reserve am lokalen Markt abgesetzt. In der Auktion wurden 600.000 Tonnen zu einem Durchschnittspreis von 493,48 USD/Tonne angeboten. Es waren auch Bohnen aus der Ernte 2012 und 2013 dabei.
In ihrer zweiten Maisauktion in diesem Jahr herrschte zu Beginn dieser Woche ein relativ großes Interesse an den staatlichen Beständen, da Mais aus der Ernte 2013 angeboten wurde. 527.000 Tonnen wurden verkauft, allerdings waren auch 2.8 Mio. Tonnen zum Durchschnittspreis von 245,31 USD/Tonne im Angebot.

19.08.2016 Brasilien hofft, dass nächste Maisernte wieder rekordverdächtig wird

Ein Mitarbeiter im brasilianischen Agrarministerium schätzt die nächste Maisernte auf bis zu 84 Mio. Tonnen ein. Die letzte Ernte war mit 68,5 Mio. Tonnen dagegen eher klein. Man geht im Ministerium von einer größeren Anbaufläche und auch von höheren Erträgen als in diesem Jahr aus.
Das USDA hat die nächste Maisernte in Brasilien auf 80 Mio. Tonnen taxiert. Die bisher größte Maisernte in Brasilien in 2014/15 und war 85 Mio. Tonnen groß.

19.08.2016 FranceAgriMer sieht Maisbestände nur noch bei 63 % in Bestnote g/e

Die Bewertung der Maisbestände in Frankreich fällt in dieser Woche deutlich schlechter aus, als noch in der Vorwoche. Das teilte heute das Beratungsunternehmen FranceAgriMer mit. Eine aktuelle Trockenheit wirkt sich negativ auf die Ertragsentwicklung der französischen Maisbestände aus.
Am 15. August wurden noch 63 % der Maisbestände in Frankreich mit der Bestnote gut bis exzellent (g/e) bewertet. Diese Kategorie wurde in den vergangenen Wochen immer kleiner: In der Vorwoche waren es noch 68 % g/e und vor zwei Wochen noch 70 % g/e. Das ist aber immer noch besser als die Einschätzung zum gleichen Termin im Vorjahr, als die Feldbestände nur zu 55 % in g/e eingestuft waren. Damals hatte der Mais im Sommer unter Trockenheit und Hitze gelitten.
In diesem Frühjahr war es meist zu nass, was zu einer kleinen Weizen- und Gerstenernte führte, seit Juli ist es in Frankreich aber sehr trocken. Die Regionen mit einem großen Maisanbau im Westen und Südwesten sind zum Teil ausgetrocknet und eine Beregnung ist wegen der beschränkten Wasserzuteilung kaum möglich.
Die Weizenernte konnte letzte Woche in Frankreich fast abgeschlossen werden. Am 15. August waren nur noch 3 % der Flächen übrig. In der Vorwoche waren es 76 %, zum gleichen Termin im Vorjahr waren 99 % der Flächen geräumt.
Das vom Wetter gestrafte Frankreich produziert in diesem Jahr die schlechteste Getreideernte seit 30 Jahren. Die Ernte von Sommergerste wird in diesen Tagen auch beendet, am Montag waren noch 3 % der Flächen nach.

19.08.2016 Deutscher Bauernverband schätzt deutsche Getreideernte auf 43,5 Mio. Tonnen

Der deutsche Bauernverband schätzt die deutsche Rapsernte 2016 auf 4,5 Mio. Tonnen (-11 % zum Vorjahr).
Die deutsche Maisernte wird auf 3,7 Mio. Tonnen geschätzt (-7% zum Vorjahr).
Die Roggenernte in Deutschland kommt auf 3,1 Mio. Tonnen (-12 %).
Die Winterweizenernte ist 13 % kleiner als im Vorjahr und kommt nach dieser Prognose auf 22,9 Mio. Tonnen.
Die Wintergerstenernte wird auf 8,7 Mio. Tonnen geschätzt (-9 %).
Insgesamt sei die deutsche Gesamternte um 11 % kleiner als im Vorjahr und kommt über alle Getreidearten wegen widriger Wetterbedingungen nur auf 43,5 Mio. Tonnen.

19.08.2016 Sojakurse am zweiten Tag in Folge unter Druck

Die Kurse der CBoT-Sojabohnen sinken heute Morgen den zweiten Tag in Folge, da die U.S. - amerikanische Ernte auf ein Allzeithoch zustrebt. Das bestätigte das USDA letzte Woche.
Die Vegetationszeit für Mais und Sojabohnen war im Mittleren Westen der USA im Juli nahezu stressfrei, sodass die Pflanzen sich ungestört entwickeln konnten. Angekündigte Regenschauer in diesen Tagen haben neuerliche Zweifel an einer großen Ernte zerstreut.
Die Kurse an der Terminbörse in Chicago waren gestern relativ volatil, nachdem weitere Exporte aus den USA die Kurse stützen. Jetzt überwiegt offenbar die Meinung, dass die Versorgungslage auf lange Sicht sehr gut bleiben wird.
In dieser Handelswoche stiegen die Sojabohnenkurse am CBoT bisher um 2 %, da China sehr große Mengen für die kommende Vermarktungsperiode in den USA vorgekauft hat.
Die wöchentlichen U.S.-Exporte waren gestern wie erwartet. Aus der alten Ernte wurden insgesamt 1.77.900 Tonnen und aus der neuen 1,598 Mio. Tonnen verkauft.

19.08.2016 Fonds kaufen Weizen und Mais

18.08.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 16.08.16 Importlizenzen für 141.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 1.136.000 Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr leicht über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (1.087.000 Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 13.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 165.000 Tonnen.

18.08.2016 EU vergibt weitere Exportlizenzen für 538.000 Tonnen Weichweizen

Die Europäische Union vergab in der Vermarktungssaison 2016/17 bisher Exportlizenzen für 538.000 Tonnen Weichweizen. So sind seit dem 1. Juli Lizenzen für den Export von insgesamt 3,6 Mio. Tonnen Weizen beantragt und erteilt worden, so die offiziellen Daten der Kommission, die soeben bekannt gegeben wurden.
Außerdem wurden Importlizenzen für 141.000 Tonnen Mais vergeben. Damit kommt man seit dem 1. Juli auf zusammen 1,1 Mio. Tonnen.

 

18.08.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie Aufschläge beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Gewinnen schließen.
In der elektronischen Nachtbörse stehen die Weizenkurse zur Stunde unter Druck.
Bei vergleichsweise geringen Handelsumsätzen erlebten die Weizenfutures an der Euronext in Paris einen eher ruhigen Tag und die Kurse schlossen gegenüber dem Vortag unverändert bis minimal fester. In der kommenden Woche trifft ein Schiff mit 35.500 Tonnen Weizen aus Bulgarien im nordfranzösischen Dünkirchen ein. Das ist ein ungewöhnlicher Vorgang und zeigt, dass Frankreich aufgrund der ungünstigen Witterung in diesem Jahr einen höheren Importbedarf hat als in "normalen" Jahren. In Hamburg blieb die Prämie für Standardweizen gestern bei unverändert bis plus 1 € zum Dezember-Matifkurs. Nach langen Regenperioden wird viel über die deutsche Getreidequalität diskutiert, aber die Ernte schreitet bei bestem Sommerwetter nun rasch voran.

17.08.2016 Argentinien: Maisanbaufläche 2016/17 bei 4,5 Mio. Hektar

Die Buenos Aires Grains Exchange schätzt die Anbaufläche für Mais für die kommende Periode auf 4,5 Mio. Hektar. In diesem Jahr wurde Mais auf 3,6 Mio. Hektar angebaut.

16.08.2016 Algrien: ONAB sucht Mais

Algeriens staatliche Getreideagentur ONAB hat einen internationalen Tender zum Kauf von 25.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 17. August. Gesucht wird Mais zur Lieferung im September und Oktober. Quelle: Reuters

16.08.2016 Brasilien: Regierung plant Erhöhung der strategischen Maisreserven für 2017

Brasiliens Landwirtschaftsministerium plant eine Erhöhung der strategischen Mais-Reserven von bisher 700.000 Tonnen auf 2,0 bis 2,3 Mio. Tonnen im kommenden Jahr.
Im September beginnt die Sommer-Maisaussaat für die kommende Saison, von der erwartet wird, dass sie ein Rekordniveau erreichen könnte.
Das Ergebnis der letzten Saison (Sommer und Wintermais) wurde in der vergangenen Woche vom Analysten CONAB auf 68,48 Mio. Tonnen geschätzt. Grund für die Reduzierung der Schätzung war eine nachhaltige Trockenheit, die zu einer kleineren Winter-Maisernte von 42,59 Mio. Tonnen führe, so Conab.
Das US-Landwirtschaftsministerium beließ die Prognose der brasilianischen Maisernte 2016/17 in der August-Ausgabe des WASDE Report unverändert zum Vormonat auf 70 Mio. Tonnen.

16.08.2016 US-Crop-Conditions: 74% der US-Maisbestände "gut bis exzellent"

16.08.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 7.500 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen:
Mais: +6.000 bis +9.000 Lots
Sojabohnen: +5.000 bis +9.000 Lots
Weizen: 0 bis -3.000 Lots 
15.08.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)- Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 02.08. - 09.08. um 1.894 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 34.539 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen erhöht um 32.645 Lots auf 137.077 Lots.

15.08.2016 Fondsgesellschaften verkauften am Freitag 7.000 Lots CBoT Mais

11.08.2016 EU-Kommission erteilt Importlizenzen für 118.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 09.08.16 Importlizenzen für 118.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 995.000 Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr leicht über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (992.000 Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 2.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 152.000 Tonnen.
11.08.2016 Strategie Grains: Desaströse Weizenernte in Frankreich

Das französische Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains hat seine Prognose der EU –Weizenernte und der Weizenexporte aufgrund der desaströsen Ergebnisse in Frankreich auf ein 29-Jahres-Tief reduziert.
Die EU-Weichweizen-Produktion schätzt Strategie Grains auf 137,9 Mio. Tonnen. Die Prognose liegt damit um 7,7 Mio. Tonnen niedriger als die Prognose des Vormonats und 9% hinter dem Ergebnis des Vorjahres. Allein 7,5 Mio. Tonnen betreffen die Kürzungen der Ernten in Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich, den 3 größten Weizenproduzenten in der EU. Ein Mangel an Sonnenstunden und häufige, immer wiederkehrende Niederschläge seit Beginn der Ernte werden als Gründe genannt.
In den westlichen EU-Ländern sind die Erträge enttäuschend, in Frankreich mit Rückgängen von 15-30% bei Weizen und Gerste desaströs.
Frankreichs Weizenernte wird aktuell auf 29,9 Mio. Tonnen (- 6,0 Mio. Tonnen) geschätzt. Die durchschnittlichen Erträge liegen bei 5,74 Tonnen/Hektar (Vormonat: 6,95 Tonnen/Hektar).
Im Gegensatz dazu erreichen die Erträge bei der Weizenernte in Spanien und Italien sehr gute Werte. Rekordergebnisse werden in Teilen von Zentral und Südosteuropa incl. Rumänien und Bulgarien erzielt.
66% des EU-Weichweizens erreicht Mahlweizen-Qualität, im vergangenen Jahr waren es 71%.
Die niedrigere EU Weizenproduktion und der Anstieg der Preise in den vergangenen Monaten veranlasst Strategie Grains dazu , die Prognose der Weichweizenexporte für die Saison 2016/17 um 4,3 Mio. Tonnen auf 24,7 Mio. Tonnen zu reduzieren.
Die Prognose der EU-Gerste-Produktion wurde um 1,5 Mio. Tonnen (zum Vormonat) auf 60,6 Mio. Tonnen reduziert. Hauptsächlich aufgrund kleinerer Ernten in Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Dänemark.
Beim EU-Mais wurde die Prognose um 1,1 Mio. Tonnen auf 60,6 Mio. Tonnen wegen trockener Bedingungen in Rumänien, Bulgarien und Frankreich reduziert. Quelle: Reuters

10.08.2016 Mexiko kauft 143.650 Tonnen Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 143.650 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 an China. Quelle: Reuters

10.08.2016 Algeriens Getreideimporte stiegen um 8,6 %

Im ersten Halbjahr 2016 hat Algerien 7,53 Mio. Tonnen Getreide importiert. Das ist ein Anstieg gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr von 8,6 %.
Algerien ist einer der bedeutendsten Getreideimporteure der Welt. Nachdem der Ölpreis gesunken ist, wurde versucht, die Importe zu beschränken, um den Staatshaushalt zu entlasten.
Der Import von Gerste stieg im H1/2016 gegenüber dem Referenzzeitraum im Vorjahr um 50,65 % auf 620.734 Tonnen. Der Import von Weizen stieg um 6,1 % auf 3,62 Mio. Tonnen, der Durum Import stieg um 2,06 % auf 990.004 Tonnen in der Zeit von 1. Januar bis 30.06.2016. Der Import von Mais stieg um 7,8 % auf 2,3 Mio. Tonnen.
Da die Getreidepreise am Weltmarkt deutlich gesunken sind, sanken auch die Kosten für die Importe und zwar um 17,75 % auf 1,56 Mrd. USD.
Das nordafrikanische Land erntete in 2015 rund 4 Mio. Tonnen Getreide. Das waren 14,3 % mehr als im Vorjahr.

10.08.2016 China: 5-Jahres-Plan gibt grünes Licht für GMO-Sojabohnen

China, der weltweit größte Sojabohnenimporteur und-verbraucher, befürwortet die Kommerzialisierung von genetisch modifizierten (GMO) Sojabohnen in den kommenden fünf Jahren um die Effizienz des heimischen Agrarsektors zu steigern.
In China wurden schon Milliarden Dollar in die Forschung von genetisch veränderten Pflanzen investiert und die Züchtung von Baumwolle ist für kommerzielle Zwecke bereits zugelassen. Eine Anwendung der GMO-Züchtungen für Lebensmittelrohstoffe wurde bisher aber noch nicht erlaubt, weil einige Verbraucher Gesundheitsrisiken befürchten.
In dem neuesten Fünf-Jahres-Plan für Wissenschaft und Technologie bis 2020 ist nun erstmals und ausdrücklich die Anwendung von GMO-Züchtungen von Lebensmitteln inklusive Sojabohnen vorgesehen. Das wurde am Montag auf Homepage der chinesischen Regierung festgestellt. Dort ist die Rede von der Kommerzialisierung und Züchtung neuer Pest-resistenten Baumwollsorten, Pest-resistentem Mais und Herbizid-resistenten Sojabohnen.
Dem Verbrauch von GMO-Futtermais und Mais für die Herstellung von Stärke auch für den menschlichen Verzehr wurde bereits im April grünes Licht gegeben, weil diese Produkte weniger umstritten sind als Sojaprodukte.
Mit der Zulassung für GMO-Sojabohnen beginnt ein Umbau der Erntestrukturen in China. Bauern werden angehalten, von der Maismonokultur auf die Erzeugung von Sojabohnen umzusteigen, bzw. damit einen regelmäßigen Fruchtwechsel auf den Feldern anzuwenden. Experten befürchten aber, dass sich der Anbau von Sojabohnen ohne Subventionen nicht rechnet.
In der Vermarktungsperiode 2016/17 erzeugen chinesische Bauern 12,5 Mio. Tonnen Sojabohnen und China importiert in dieser Zeit zusätzlich 86 Mio. Tonnen. Die Importe sind nur für die Herstellung von Futtermitteln erlaubt. Herbizid-resistente Sojabohnen werden in den USA, dem größten Erzeuger von Sojabohnen weltweit, von fast allen Farmern angebaut. Auch in China glauben die Pflanzenzüchter, dass man auf den großen Farmen in den nordöstlichen Landesteilen die Unkrautbekämpfung nicht mehr manuell bewältigen kann.
Nun muss man einen starken Widerstand der chinesischen Verbraucher und dem lokalen Handel befürchten, die für ihre GMO-freien Produkte hohe Prämien über den Importpreisen erzielen. Lokal erzeugte Sojabohnen genießen bei den chinesischen Konsumenten ein großes Vertrauen. Deshalb fordert der chinesische Sojabohnen-Erzeugerverband, dass der Anbau von GMO-Sojabohnen nur regional begrenzt erlaubt werden soll. Bevor die neuen GMO-Sojabohnen an den Markt kommen, ist erst einmal der GMO-Mais dran, was für die Farmer in China von größerer Bedeutung wäre.

10.08.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

09.08.2016 Israel: Händler kaufen Mais, Futterweizen und Gerste im Schwarzmeerraum

Eine Gruppe israelischer Händler hat im Rahmen eines Tenderverfahrens über 110.000 Tonnen Mais, 55.000 Tonnen Futterweizen und 45.000 Tonnen Gerste (jeweils optionaler Herkunft) gekauft. Europäische Händler glauben, dass das Getreide aus der Schwarzmeerraum geliefert wird. Quelle: Reuters

09.08.2016 Conab senkt Ernte- und Exportprognose für Brasiliens Mais

Brasiliens Wintermaisernte 2106 wird von dem Regierungseigenen Marktanalysten Conab jetzt nur noch auf 42,59 Mio. Tonnen eingeschätzt, im Juli war man noch von 43,05 Mio. Tonnen ausgegangen. Eine nachhaltige Trockenheit reduziert die Erntemenge.
In der elften Ernteschätzung dieser Saison kommt Conab auf eine Gesamternte für Mais (Sommer- und Wintermais) jetzt auf 68,48 Mio. Tonnen (Juli: 69,14 Mio. Tonnen). Im Vorjahr war die Gesamt-Maisernte Brasiliens 84,67 Mio. Tonnen groß, also immerhin gut 16 Mio. Tonnen größer als jetzt geschätzt wird.
Das hat auch Konsequenzen für den Export, denn der wird für dieses Jahr nur noch auf 20 Mio. Tonnen geschätzt, im Vorjahr waren es 30,17 Mio. Tonnen.
Die brasilianische Sojabohnenernte in 2015/16 wird von Conab jetzt auf 95,42 Mio. Tonnen geschätzt (Juli: 95,57 Mio. Tonnen und Vorjahr: 96,23 Mio. Tonnen). Die Sojabohnenexporte werden auf 54,1 Mio. Tonnen vermutet, fast genauso viel wie im Vorjahr (54,32 Mio. Tonnen).

09.08.2016 Ukraine: Getreideernte 2016 könnte 60,8 Mio. Tonnen erreichen

Ukraines Getreideernte 2016 könnte dank guter Erträge beim Weizen und beim Mais ein Volumen von 60,8 Mio. Tonnen erreichen. Das erklärte Tetyana Adamenko, Vorsitzende des staatlichen Wetterdienstes, gegenüber Reuters. Die Prognose der Maisernte liegt bei 24 Mio. Tonnen. Die Ukraine zählt zu den größten Getreideexporteuren weltweit und hat im vergangenen Jahr 60 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Quelle: Reuters

09.08.2016 USDA Bestandsbewertungen: 74% der US-Mais-Bestände erhalten Toprating (-2%)

08.08.2016 Mais- und Sojabohnenbestände in Ohio und Indiana leiden unter Trockeheit

Seit dem Start der US-Mais- und Sojabohnensaison werden die US-Bundesstaaten Indiana und Ohio von zu trockenen und warmen Wetterbedingungen geplagt. Indiana und Ohio sind die beiden größten Lieferanten für Mais und Sojabohnen im östlichen Maisgürtel. Zusammen stehen die Bundesstaaten für 11% der gesamten US-Maisproduktion und 13% der gesamten US-Sojabohnenproduktion. Die Trockenheit führte zu einer signifikanten Verzögerung der Pflanzenentwicklung im Vergleich zu anderen Landesteilen. Damit steigt die Unsicherheit über die Höhe der Erträge in diesen Regionen.
Die Mais-Bestände in Ohio leiden noch stärker unter den ungünstigen Bedingungen, als die Bestände in Indiana. Das zeigen die vom US-Landwirtschaftsministerium wöchentlich erscheinenden Bestands-Ratings. Während sich in Indiana die Ratings zuletzt leicht verbesserten, sanken sie in Ohio erheblich. Innerhalb eines Monats sank der Anteil der Mais-Bestände mit dem Rating „gut bis exzellent“ um 16%. Feldbegehungen Anfang August ergaben in vielen Fällen deutliche Entwicklungsverzögerungen. Eine Aussage darüber zu treffen, ob und in welchem Ausmaß mit Ertragseinbußen zu rechnen ist, ist derzeit aber sehr schwer. Deutlich ist aber, dass die Bestände dringend Regen und gemäßigte Temperaturen benötigen.
Die Sojabohnen befinden sich derzeit in einer kritischen Wachstumsphase, in der die Anzahl der Schoten und die Bohnenbildung festgelegt werden. Zu trockene Wetterbedingungen sind in dieser Phase besonders schädlich.
Ab Freitag melden Wetterdienste Niederschläge für beide Bundesstaaten innerhalb der kommenden 2 Wochen. Extrem heiße Temperaturen werden nicht erwartet, jedoch überdurchschnittlich warme Temperaturen. Quelle: Reuters

08.08.2016 China kauft US-Sojabohnen - Mexiko kauft US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 246.000 Tonnen Sojabohnen an China zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 und 162.569 Tonnen Mais an Mexico zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17. Quelle: Reuters

08.08.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)- Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 26.07. - 02.08. um 749 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 39.643 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen erhöht um 38.894 Lots auf 104.432 Lots.

05.08.2016 Infoma schätzt US-Maiserträge 2016 auf durchschnittlich 169,8 Bushel pro Acres

Das private Analystenhaus schätzt die US-Maisproduktion 2016 auf 14,694 Mrd. Bushel bei durchschnittlichen Erträgen von 169,8 Bushel/Acres. Die US-Sojabohnenproduktion wird auf 3,958 Mrd. Bushel bei durchschnittlichen Erträgen von 47,7 Bushel/Arcres geschätzt. Das melden 2 anonyme Quellen. Informa hat die Zahlen nicht kommentiert. Quelle: Reuters

05.08.2016 Israel: Käufergruppe sucht Mais, Futterweizen- und Gerste am Weltmarkt

Eine Gruppe israelischer Händler sucht im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 110.000 Tonnen Mais, 55.000 Tonnen Futterweizen und 45.000 Tonnen Futtergerste, jeweils optionaler Herkunft. Die Angebotsfrist endet am 8. August. Quelle: Reuters

05.08.2016 FranceAgriMer: Nur noch 35% der Weizenbestände in Frankreich erhalten Toprating

FranceAgriMer hat die Bewertung der dortigen Weizenfeldbestände ein weiteres Mal zurückgestuft. Damit werden die schwachen Erträge nach unpassendem Wetter in Frühling und Frühsommer erneut bestätigt.
Nur 35% des Weichweizens in Frankreich wurden noch in die beste Klasse „gut bis exzellent“ (g/e) eingestuft; vor einer Woche waren es noch 40% und vor einem Jahr 77%.
Bis Montag waren Schätzungen zufolge 62% der Weichweizenbestände abgeerntet, in der Vorwoche waren es 41% und vor einem Jahr zu diesem Termin 82%.
48% der Sommergerste werden mit der besten Stufe g/e bewertet, letzte Woche waren es 53%. Geerntet wurden per 2. August 47% der Sommergerste (Vorwoche 13%; Vorjahr: 87%).
Beim Mais sieht es in Frankreich besser aus: 70 % sind in der Stufe g/e bewertet (Vorwoche: 69%).

05.08.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen:
Mais: -4.000 bis -11.000 Lots
Weizen: -2.000 bis -5.000 Lots
04.08.2016 China kauft 252.000 Tonnen US-Sojabohnen

US-Exporteure melden den Verkauf von 252.000 Tonnen Sojabohnen an China zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 sowie 129.000 Tonnen Mais zur Lieferung ebenfalls im Vermarktungsjahr 2016/17 an eine unbekannte Destination. Quelle: Reuters

04.08.2016 EU Kommission erteilte Importlizenzen für 207.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 02.08.16 Importlizenzen für 207.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 877.000 Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr unter dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (922.000 Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 8.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 95.000 Tonnen.
04.08.2016 Brasilien: Regierung erarbeitet Vorschriften zum Import von GMO Mais aus USA

Brasilien Regierung arbeitet gegenwärtig daran, die Vorschriften für den Import von GMO Mais aus den Vereinigten Staaten anzupassen. Dadurch soll ermöglicht werden, mehr transgene Sorten aus den USA zu importieren. Der importierte Mais würde jedoch lediglich als Futtermais zugelassen, so das Ministerium. Quelle: Reuters

04.08.2016 FAO Food Price Index sinkt um 0,8% auf 161,9 Punkte
Der FAO-Preisindex sank im Juli um 1,3 Punkte (0,8%) auf 161,9 Punkte. Der leichte Rückgang folgt fünf Anstiegen in Folge und wurde insbesondere durch den Rückgang der internationalen Preise für Getreide und pflanzlicher Öle ausgelöst.
Mit einem Rückgang von 8,8 Punkten (5,6%) sankt der FAO-Getreidepreisindex deutlich stärker auf 148,1 Punkte. Zum Juli 2015 ist das ein Rückgang um 11%. Hauptauslöser für den kräftigen Rückgang waren die sinkenden Mais- und Weizenpreise. Der Maispreis in den Vereinigten Staaten sank, weil die Wetterbedingungen besser waren, als dies im Vorfeld erwartet wurde. Die Weizenpreise fielen ebenfalls aufgrund hoher weltweiter Bestände sowie großer zu erwartender Exportüberschüsse im Schwarzmeerraum.
 
04.08.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen
Spanne der Schätzungen:
Weizen: 4.000 - 9.000 Lots
Mais: 0 - 5.000 Lots
03.08.2016 US-Exporteure verkauften 697.200 Tonnen Sojabohnen und 290.000 Tonnen Mais
US-Exporteure melden den Verkauf von:
441.000 Tonnen Sojabohnen (Vermarktungsjahr 2016/17) an China
190.200 Tonnen Sojabohnen (Vermarktungsjahr 2016/17) an Unbekannt
66.000 Tonnen Sojabohnen (Vermarktungsjahr 2015/16) an Unbekannt
290.000 Tonnen Mais (Vermarktungsjahr 2016/17) an Unbekannt
Quelle: Reuters
03.08.2016 Südkoreas KOCOPIA kauft 55.000 Tonnen Mais

Südkoreas Korea Corn Processing Industry Association (KOCOPIA) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 55.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) optionaler Herkunft zum Preis von $198,90/Tonne c&f gekauft. Lieferung: 30. November. Im Preis enthalten enthalten ist die Gebühr für die Entladung an einem weiteren Hafen. Quelle: Reuters

02.08.2016 FCStone rechnet mit Rekord Mais- und Sojabohnenernte in den Vereinigten Staaten

Das Brokerhaus FCStone rechnet in seiner Prognose mit einer US-Maisproduktion 2016 von 15,146 Mrd. Bushel, bei durchschnittlichen Erträgen von 175 Bushel/Acres. Das wäre, wenn sich die Prognose bestätigt, ein Rekordergebnis.
Bei der US-Sojabohnenernte rechnet das Unternehmen mit einer Produktionsmenge von 4,054 Mrd. Bushel bei Durchschnittserträgen von 48,8 Bushel/Acres– das wäre ebenfalls ein Rekordergebnis.
Die Schätzungen, die auf Kundenumfragen und weiteren Faktoren basieren, beziehen sich auf finale Ergebnisse. Sie sind nicht als Prognose des USDA Reports, der am 12. August veröffentlicht wird, zu verstehen.
Im Juli hat das US-Landwirtschaftsministerium im WASDE-Report die US-Mais- und Sojabohnenproduktion wie folgt geschätzt:
US-Mais: Produktion: 14,540 Mrd. Bushel, Ertrag: 168 Bushel/Acres
US-Sojabohnen: Produktion: 3,880 Mrd. Bushel, Ertrag: 46,7 Bushel/Acres

02.08.2016 Getreidemail

Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen auch die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Short-Abdeckungen von Fondsgesellschaften sowie die Unsicherheit über die französische Ernte begrenzen allerdings die Verluste. Die wöchentlichen US-Export-Inspektions lagen mit 662.373 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 450.000 - 600.000 Tonnen. Fondsgesellschaften verkauften gestern 500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen leicht fester. An der Euronext in Paris gaben die Weizenfutures auf allen Terminen nach. Nur der Fronttermin September 2016 legte etwas zu. Das Agrarberatungsunternehmen ODA hat seine Prognose der französischen Weichweizenernte 2016 erneut um 2,2 Mio. Tonnen auf 28,2 Mio. Tonnen reduziert. In der Ukraine wurden bisher 21,5 Mio. Tonnen Weizen auf 5,2 Mio. Hektar geerntet. Der durchschnittliche Ertrag lag bei 4,13 Tonnen/Hektar. Ägypten hat gestern Abend einen Tender zum Kauf von Weizen aufgelegt. Gesucht wird Weizen für den Lieferzeitraum 11. bis 20. September aus den bekannten Überschussregionen.

02.08.2016 US-Mais handelt nahezu auf 2-Jahres Tief
Die Mais-Notierungen in Chicago handeln heute Morgen nahe einem 2-Jahres-Tief. 76% der US-Maisbestände werden aktuell vom US-Landwirtschaftsministerium mit „gut bis exzellent“ bewertet. Die weiteren Wetteraussichten sind gut. Das Brokeraus FCStone rechnet mit einer US-Maisernte von 15,146 Mrd. Bushel mit Durchschnittserträgen von 175 Bushel/Acres. Sollte sich die Prognose bestätigen, wäre das ein Rekordergebnis.
02.08.2016 USDA-Zustandsbereicht Mais: 76% der Bestände "gut bis exzellent"

01.08.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) Mais

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 19.07. - 26.07. um 14.228 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 37.948 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen erhöht um 52.176 Lots auf 65.538 Lots.

29.07.2016 EU Kommission nimmt Schätzung der Weizenernte nicht zurück

Die EU Kommission belässt ihre Schätzung zur Europäischen Weichweizenernte 2016 gegenüber dem Vormonat auf fast unveränderten 144,5 Mio. Tonnen.
Die Vorhersage für die Endbestände der Vermarktungssaison 2016/17 wird von 12,2 Mio. Tonnen im Juni auf jetzt 10,1 Mio. Tonnen gesenkt. Die Exportprognose der EU bleibt bei unveränderten 29 Mio. Tonnen.
Die diesjährige EU-Produktion von Gerste wird von der Kommission auf 62,1 Mio. Tonnen geschätzt, im letzten Monat war die Prognose noch 62,4 Mio. Tonnen.
Die Maisproduktion in der EU wird heute erhöht auf 65,5 Mio. Tonnen gegenüber 65,2 Mio. Tonnen im Vormonat.
Die EU Rapssaat-Ernte wird von den Experten jetzt auf 20,5 Mio. Tonnen geschätzt, im Juni lag man noch bei 20,8 Mio. Tonnen.

29.07.2016 Erntebewertung in Frankreich erneut schlechter - FranceAgriMer

Das Büro des französischen Bauernverbands FranceAgriMer hat die Bewertung der dortigen Weizenfeldbestände zur Mitte der Ernte erneut zurückgestuft. Damit werden die schwachen Erträge nach unpassendem Wetter in Frühling und Frühsommer bestätigt.
Nur 40 % des Weichweizens in Frankreich wurden noch in die beste Klasse „gut bis exzellent“ (g/e) eingestuft; vor einer Woche waren es noch 42 % und vor einem Jahr 77 %.
Bis Montag waren 41 % der Weichweizenbestände abgeerntet, in der Vorwoche waren es 17 % und vor einem Jahr zu diesem Termin 68 %.
Die Wintergerste war am 25. Juli in Frankreich komplett runter, die Sommergerste wurde bis zu diesem Termin zu 13 % abgeerntet, vor einem Jahr waren es 67 %. 53 % der Sommergerste werden mit der besten Stufe g/e bewertet, letzte Woche waren es noch 60 %.
Beim Mais sieht es in Frankreich nicht ganz so schlecht aus: 69 % sind in der Stufe g/e, das ist die selbe Bewertung wie in der Vorwoche.

29.07.2016 Getreidemail

Die CBoT-Weizennotierungen schlossen nun den dritten Tag in Folge mit Verlusten. Eine weltweit gute Versorgungslage mit Weizen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex belasteten den Markt. Die wöchentlichen US-Exportzahlen lagen mit 506.100 to Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Ägyptens GASC kaufte gestern in einer Ausschreibung 120.000 to Weizen aus Russland und Rumänien. Frankreich hatte gar keine Offerten eingereicht. Die e-CBoT Nachtbörse handelt zur Stunde unverändert.
Matif-Weizenkurse wurden durch Handelstechnik gestützt. Marktteilnehmer warten jetzt auf weitere Ernteergebnisse. In Deutschland sollen ganz ordentliche Weizenerträge und -Qualitäten zusammenkommen. Zumindest erlebt man hier nicht das Desaster wie die französischen Bauern. Die Europäische Union vergab in dieser Woche Exportlizenzen für 413.000 to Weichweizen. Seit dem 1. Juli, dem Beginn dieses Vermarktungsjahres, sind damit 2,2 Mio. to für den Export aus der EU freigegeben (Vorjahr: 1,6 Mio.to).

29.07.2016 Sojabohnen müssen größten Monatsverlust seit zwei Jahren verkraften

Die Sojabohnenkurse am CBoT beenden heute den Monat, der den größten Monatsverlust seit zwei Jahren. Die Furcht vor mögliche Ertragsverluste hat sich in den letzten vier Wochen abgeschwächt. Der Wert eines Futures sank in diesem Zeitraum um 15 %, das war zuletzt im Juni 2014 auch so.
In den letzten Wochen hatten die Wettervorhersagen für den Mittleren Westen der USA immer wieder die Gefahr von Hitze und Trockenheit beschworen. Gerade jetzt, wo die Pflanzen eine ertragskritische Phase zu überstehen haben. Das hat sich aber alles nicht so bestätigt und die Reaktionen an der Terminbörse stellen sich jetzt als überzogen dar.
Die gestrigen Exportzahlen des USDA waren für Mais und Sojabohnen enttäuschend.

29.07.2016 Fonds sind Netto-Verkäufer in Mais, Sojabohnen, Weizen

28.07.2016 Die EU erteilt Exportlizenzen für 413.000 Tonnen Weichweizen

Die Europäische Union vergab in dieser Woche Exportlizenzen für 413.000 Weichweizen. Seit dem 1. Juli, dem Beginn dieses Vermarktungsjahres, sind damit 2,2 Mio. Tonnen für den Export freigegeben.
Zum gleichen Termin im Vorjahr waren 1,6 Mio. Tonnen für den Export beantragt und freigegeben.
Außerdem wurden für 121.000 Tonnen Gerstenexporte Lizenzen erteilt, damit kommen die Ausfuhren für Gerste zusammen auf 739.000 Tonnen.
Es wurden zudem für 161.000 Tonnen Maisimporte freigegeben. Das Importvolumen seit dem 1. Juli für Mais kommt damit auf 670.000 Tonnen.

  

28.07.2016 ODA schätzt EU Weizenernte nur noch auf 134 Mio. Tonnen

Das französische Beratungsunternehmen ODA schätzt die 2016er Weichweizenproduktion in der EU jetzt auf 134 Mio. Tonnen. Das sind 17 Mio. Tonnen weniger als die Rekordernte 2015 hervorbrachte. Schuld an dem deutlichen Rückgang waren Starregenfälle im Mai und Juni sowie nur wenig Sonnenschein in weiten Teilen Frankreichs und anderen Teilen der Europäischen Union.
Die EU-Kommission war Ende Juni noch von 144,6 Mio. Tonnen ausgegangen, Strategie Grains schätzte damals 145,5 Mio. Tonnen.
Bisher gingen die Prognosen noch davon aus, dass die französische Getreideproduktion von dem Desaster am Stärksten betroffen war, ODA sieht aber ähnliche Problemlagen in den Benelux-Ländern, dem Süden Englands sowie dem Süden und dem Westen Deutschlands.
Auch die Qualität des Getreides sei ungewöhnlich. Nicht nur die Erträge seien schlecht, sondern auch das spezifische Gewicht ist meist zu niedrig. Andere Qualitätskriterien seinen dagegen sehr gut, sagte Didier Nedelec, der Geschäftsführer von ODA.
Frankreich werden 30,4 Mio. Tonnen Weizen ernten, im Vorjahr waren es noch 40,9 Mio. Tonnen. Möglicherweise müsse man die Prognose noch weiter auf 29,4 Mio. Tonnen senken, da in Nordfrankreich noch gedroschen wird. In jedem Fall ist das die kleinste Ernte seit mehr als zehn Jahren für Frankreich.
Auch die französische Gersten- und Rapsernte sei in diesem Jahr kleiner ausgefallen. Bei der Gerste kommt ODA auf 10,4 Mio. Tonnen (Vj.: 13 Mio. Tonnen und beim Raps auf 4,4 Mio. Tonnen (Vj.: 5,3 Mio. Tonnen.
Die französische Maisernte, die erst im Herbst eingebracht wird, schätzt ODA auf 13,3 Mio. Tonnen gegenüber 13,9 im Vorjahr. Das Fünf-Jahres-Mittel liegt bei 15,7 Mio. Tonnen.

28.07.2016 Brasiliens Sojabohnenfläche 2016/17 wächst nur um 22 %

Brasiliens Sojabohnenfläche wird nach Einschätzung von Experten in der kommenden Saison 2016/17 nur um zwei Prozent anwachsen. Das wäre der kleinste jährliche Anstieg der letzten zehn Jahre. Grund dafür ist eine knappe Inlandsversorgung mit Mais und enge finanzielle Spielräume der Farmer.
Die Aussaat für die nächste Sojabohnenernte in Brasilien startet im September. Man rechnet mit einer Anbaufläche von 33,9 Mio. Hektar (Vj.: 33,2 Mio. ha). Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre wurde die Anbaufläche jährlich um neun Prozent ausgeweitet. Jetzt werden es nur zwei Prozent mehr.
Von dieser neuen Rekordanbaufläche würden, unterstellt man Durchschnittserträge, 103,8 Mio. Tonnen Sojabohnen zusammen kommen. Die letzte Ernte brachte 95,3 Mio. Tonnen. Die hohe Wahrscheinlichkeit einer La Nina-Wetterlage, die üblicherweise Trockenheit in Amerika bringt, verursacht allerdings eine große Unsicherheit über diese Schätzung.
Der Sojabohnenanbau in Brasilien ist in den letzten zehn Jahren um 61 % angewachsen, die Farmer haben die hohe Nachfrage des Weltmarktes und insbesondere von China erkannt und bedient. Auch diese Prognose ist mit Unsicherheiten behaftet, weil die Farmer sich in letzte Minute noch für den Maisanbau entscheiden könnten. Am lokalen Markt ist Mais knapp und die Preise dafür waren im Frühjahr 2016 auf ein Rekordniveau gestiegen, nachdem aus der ersten Maisernte zu viel exportiert wurde und die zweite Ernte im Jahr aufgrund von Trockenheit klein ausfiel. Mais und Sojabohnen konkurrieren um die Anbaufläche in Brasilien.
Ein Ausbau der Anbaufläche durch weitere Waldrodungen überfordert derzeit die finanziellen Möglichkeiten der Farmer. Kreditgeber sind aufgrund der desolaten Wirtschaft Brasiliens vorsichtig geworden.

27.07.2016 Exporteure verkaufen U.S. -Mais und -Sojabohnen

Das USDA teilt heute über ihre Homepage mit, dass Exporteure die Ausfuhr von 247.912 Tonnen Mais an eine unbekannte Destination beantragt haben. 173.848 Tonnen davon sind aus der Ernte 2016/17.
Außerdem wurde der Export von 131.000 Tonnen Sojabohnen nach China genehmigt. 65.000 Tonnen davon kommen noch aus der Ernte 2015/16 und 66.000 Tonnen aus der nächsten Ernte.
Das Reportsystem der USA sieht vor, dass mehr als 100.000 Tonnen Mais und/oder Sojabohnen Tag-genau veröffentlicht werden müssen.

26.07.2016 CBoT-Sojabohnen nahe ihrem 3-Monats-Tief

Die Kurse der CBoT-Sojabohnen halten sich weiter auf ihrem Drei-Monats-Tief, während sich die Feldbestände im Mittleren Westen der USA von ihrer besten Seite zeigen. Der Frontmonat hat in den letzten beiden Handelssitzungen 4,6 % nachgegeben.
Das Wetter in der zentralen Produktionsregion in den USA für Mais und Sojabohnen ist für die Entwicklung einer sehr guten Ernte vorteilhaft. Die Pflanzen haben keinen Stress, das berichten Broker aus Tokyo heute Morgen.
Der Export der proteinreichen Ölfrucht nach China werde sich abschwächen, was die Verkäufer in den USA bald zu spüren bekommen, kommentiert Kaname Gokon vom Okato Shoji-Brokerhaus in Tokyo.
Das USDA bewertete gestern 71 % der U.S. – Sojabohnen mit „good to excellent“, die Marktbeteiligten glaubten an eine Reduzierung auf 70 %, weil es in den letzten Tagen sehr heiß war. Jetzt sagen die Wetterdienste für den Mittleren Westen der USA für die Jahreszeit normale Niederschläge und nicht mehr ganz so hohe Temperaturen voraus. Als Folge daraus lösen immer mehr Investoren ihre Wette auf steigenden Preise auf.

25.07.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) Mais

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 12.07. - 19.07. um 5.147 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 16.917 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen reduziert um 22.064 Lots auf 13.362 Lots.

22.07.2016 Argentinien erhöht Ernteschätzungen für Mais und Sojabohnen

Argentiniens Agrarminister hat gestern seine Ernteschätzung 2015/16 für Mais und Sojabohnen aufgrund guter Erträge angehoben und die Schätzung zum dortigen Weizenanbau gesenkt. Andauernde Nässe könnte den Weizenanbau noch weiter begrenzen.
Die Maisernte 2015/16 in Argentinien wird jetzt auf 39,8 Mio. Tonnen geschätzt; das sind 1,9 Mio. Tonnen mehr als in der letzten Schätzung. (Vorjahr: 33,8 Mio. Tonnen). Die Sojabohnenernte wird jetzt auf 58,8 Mio. Tonnen geschätzt (Vormonat: 58 Mio. Tonnen, Vorjahr: 61,4 Mio. Tonnen).
Einige Winterweizenflächen werden wohl nicht mehr bestellt, nachdem die Aussaat seit Juni immer wieder durch Regenfälle verhindert wurde. Jetzt geht das Ministerium noch von einer Anbaufläche von 5,25 Mio. Hektar für die Ernte 2016/17 aus (Vormonat: 5,34 Mio. Hektar, Vorjahr: 4,37 Mio. Hektar).
Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Sojabohnen und den Sojaprodukten Schrot und Öl, sowie nach den USA und Brasilien der drittgrößte Maisexporteur der Welt. Ein Großteil der dortigen Weizenernte wird nach Brasilien verkauft.

22.07.2016 CBoT-Maiskurse seit 5 Wochen unter Druck

Seit bereits fünf Wochen sinken die Kurse der CBoT-Maisfutures. Jetzt gibt es Vorhersagen für kühlere Temperaturen im Mittleren Westen der USA, was die Erwartung einer Rekordernte schürt.
In dieser Woche verloren die Maisfutures bereits 5,2 %. Alle Befürchtungen, dass Hitze die Maiserträge mindert, haben sich nicht bestätigt. Stattdessen haben sich viele Halter von Kaufpositionen zur Glattstellung ihrer Terminmarktpositionen entschieden.
Einer der Gründe, weshalb die U.S.-Maiskurse nicht noch weiter nachgaben war, dass das über Wochen zu nasse Wetter in Europa die Weizenerträge drückt.
Weiteren Druck auf die Maiskurse kommt vom UASDA, das eine schwache Nachfrage nach U.S.-Mais meldet. Gestern wurden für die Woche bis 14. Juli lediglich 345.100 Tonnen U.S. Mais der alten Ernte zum Export verkündet. In der Vorwoche waren es noch 667.777 Tonnen. Die Exporte aus der neuen Ernte lagen dagegen auf Linie mit den Erwartungen des Marktes. Aus der letzten US.-Maisernte (2015/16) werden insgesamt 39,8 Mio. Tonnen Mais exportiert, so die letzte Schätzung des USDA. In der letzten Vermarktungsperiode waren es 37,9 Mio. Tonnen.

22.07.2016 Fonds verkauften gestern Mais und kauften Weizen

21.07.2016 Kurssprung beim Matif-Weizen

Kurz vor Handelsschluss stiegen heute die Kurse des Matif Weizenfutures um 3 % an. Grund dafür sind die Sorgen, die man sich um die Erträge und Qualitäten des französischen Mahlweizens macht. Frankreich litt im Frühling und Frühsommer besonders stark unter zu viel Regen. Jetzt wo die Ernte gestartet ist, zeigen sich enttäuschende Erträge und niedrige Hektoliter-Gewichte. Meist sind aber die Proteingehalte zufriedenstellend. Spötter meinen schon, dass Schweine auch Weizen mit hohen Proteinwerten fressen, schließlich kann man solchen Weizen nicht exportieren und so bleibt wohl nur noch der Futtertrog. Damit würde Mais aus den Futterrationen verdrängt. Die Weizenqualitäten in Deutschland sind dagegen vielversprechend und so könnte der Export sich auf deutsche oder polnische Herkünfte konzentrieren.

21.07.2016 US-Export-Sales: Maisexporte über den Erwartungen

21.07.2016 Pakistan importiert Sojabohnen aus Brasilien und Canola aus Kanada

Pakistanische Importeure haben in den vergangenen Wochen rund 330.000 Tonnen Sojabohnen aus Brasilien, sowie 30.000 Tonnen Canola aus Kanada gekauft.
Die Sojabohnenverladungen sind für die Verladung zwischen Februar und Mais 2017 in fünf Teillieferungen vorgesehen.
Die Canola- (Rapssaat-) Lieferung wird für November und Dezember 2016 erwartet. Dafür zahlen die Empfänger nur 415 bis 419 USD/Tonnen c&f (November) bzw. 423 USD/Tonne C&F für die Dezember-Lieferung.
Pakistans Importeure waren in den vergangenen Monaten am Weltmarkt sehr aktiv beim Kauf von Ölsaaten, da die dortigen Ölmühlen einen hohen Bedarf hatten. Importzölle bevorzugen den Import von Saaten, statt von Schrot, das die Futtermittelhersteller dringend nachfragen.
Beobachter gehen davon aus, dass Pakistan in der Zeit von Oktober 2016 bis Januar 2017 auch noch Sojabohnen importieren müssen, da im Land die Nachfrage nach Futtermitteln sehr hoch ist.
Die Einfuhren von Canola im September- Dezemberzeitraum dürften auch nicht ausreichen.

21.07.2016 CBoT-Maiskurse steigen heute Morgen nach starken Verlusten

Die Kurse der CBoT-Maisfutures fielen gestern auf den tiefsten Stand seit Oktober 2014. In den letzten beiden Tagen sanken die Kurse um 5,2 %. Heute Morgen kommt es zu einer technischen Gegenreaktion mit leichten Kurssteigerungen.
Die Stimmung im Markt ist aufgrund der hervorragenden Crop-Ratings im Mittleren Westen der USA bärisch. Es sieht nach einer frühen und großen Ernte aus, was den Druck am Markt aufrechterhält. Vorerst sind dort weitere Regenfälle angekündigt, die die Furcht vor einer zerstörerischen Hitze in den kommenden Tagen mindert. In den Vorhersagen sind die Temperaturprognosen auch nicht mehr ganz so hoch, wie bisher.

20.07.2016 Argentinien: Streik der Spediteure behindert Maistransporte

Sonniges Wetter hat die Erntearbeiten in Argentinien nun endlich vorangebracht. Wochenlanger Regen seit April hatte die Maisernte immer wieder verzögert und jetzt streiken auch noch die Spediteure.
Sie fordern 31 % höhere Frachtkosten, die von den Farmern aufgebracht werden. Die Regierung setzt allerdings die Frachtsätze fest, nachdem sie beide Seiten angehört hat. Die Spediteure sind zur Erreichung ihrer Forderung in einen unbegrenzten Streik getreten.
Am zentralen Umschlagsplatz im Küstenort Rosario waren seit Mitternacht bis Mittwoch früh um 7:00 Uhr 125 LKW angekommen. In der gleichen Zeitspanne vor einer Woche waren es 7.275 Fahrzeuge. Die Forderungen nach höheren Frachtraten werden mit der zweistelligen Inflationsrate im Land begründet.
Die Maisernte in Argentinien ist gerade mal zur Hälfte eingebracht, üblicherweise ist die Ernte von März bis Juni aber im südamerikanischen Getreide-Powerhaus waren seit April Rekordmengen an Regen gefallen. Sie werden mit dem Wetterphänomen El Nino begründet und hatten in Teilen der Provinzen Santa Fe und Entre Rios Ernten und Straßen zerstört. Viele Transportwege sind immer noch nicht wieder hergestellt.
Jetzt spielt zwar das Wetter mit, aber nicht die Straßen. Die diesjährige Maisernte Argentiniens wird von der dortigen Getreidebörse auf 27 bis 28 Mio. Tonnen geschätzt. Argentinien ist der weltweit drittgrößte Maisexporteur nach den USA und Brasilien.

20.07.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 138.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 509.000 Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr unter dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (534.000 Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 38.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 87.000 Tonnen.

20.07.2016 Expertenschätzung: EU(28)-Maisproduktion sinkt um 2 %

Zu viel Regen im Westen und Trockenheit im Osten wird die Maisproduktion in der EU(28) um 2 % im Mittel auf 67,2 Mio. Tonnen senken, so die Einschätzung des Thomson Reuters Supply Chain & Commodities Research. Die Schätzungen reichen von 61,5 – 72,3 Mio. Tonnen.

20.07.2016 Süd Koreas MFG kauft 70.000 Tonnen Mais

Der größte Futtermittelhersteller in Süd Korea, die MFG-Gruppe hat gestern 70.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft mittels einer Ausschreibung gekauft.
Die Ausschreibung lautete auf zweimal 50.000 bis 70.000 Tonnen. Die erste Lieferung ist für Mitte Dezember vorgesehen. Der gelbe Mais kostet 190,5 USD/Tonne c&f plus 1,25 USD/Tonnen für einen zweiten Entladehafen.
Für die Angebote der zweiten Lieferung, die am 25. Dezember kommen sollte, gab es keinen Zuschlag. Gestern sanken die Maiskurse am CBoT um mehr als drei Cent /Buschel aufgrund historisch guter Bewertungen der U.S.-Feldbestände.

20.07.2016 Süd Korea kauft 55.000 Tonnen gelben Mais

Süd Koreas Verband der Maisverarbeiter (KOCOPIA) hat heute 55.000 Tonnen gelben Mais optionaler Herkunft zum Preis von 198,87 USD/Tonne c&f erworben. Das teilten heute europäische Händler mit. Für die Entladung in mehr als einem Hafen werden Aufschläge erhoben. Die Anlandung ist auf den 8. November terminiert.

20.07.2016 Weizen in schwacher Qualität verdrängt Mais aus den Futtermischungen

Die großen Viehhalter der Welt setzen immer mehr Futterweizen statt Mais ein. Das steigende Angebot an billigem Weizen in schwacher Qualität ist das Resultat aus großen Ernten und den vorherrschenden niedrigen Preisen.
Die Produzenten haben nur die Wahl, den Weizen zu lagern oder eine andere Verwertung zu suchen. In den USA, am Schwarzen Meer, in Europa und Australien wurden nun bereits seit drei Jahren sehr große Weizenernten eingebracht. Zudem gibt es immer wieder Qualitätsprobleme, die dazu zwingen, einen Discount auf Qualitätsweizen zu gewähren. Weizen holt sich so immer mehr Marktanteile vom Mais.
Das USDA schätzte letzte Woche den weltweiten Weizenkonsum 13,3 Mio. Tonnen höher als im letzten Jahr, es sind jetzt 144,2 Mio. Tonnen und damit soviel, wie zuletzt vor vier Jahren, als es eine weltweite Knappheit beim Mais gab. Auch wenn die Preise für Mais unter den Weizenpreise liegen, so zwingen niedrige Proteinwerte und Fallzahlen beim Weizen zu Nachlässen, die den U.S.-Weizen 7 bis 8 Ct./bu billiger machen als Mais. Und so verkaufen die Exporteure ihren Weizen nach Kolumbien, Vietnam oder Indonesien.
Exporte von verregnetem Weizen aus dem Schwarzmeerraum lagen im Februar teils 25 USD/Tonne unter den Maispreisen und dafür gab es eine Vielzahl von Käufern. Mischfutterhersteller setzen davon soviel wie möglich ein. Länder wie Süd Korea und Indonesien haben schon Maßnahmen ergriffen, um den heimischen Maismarkt zu schützen.

20.07.2016 Getreidemail

Verkäufe von Fondsgesellschaften aufgrund der deutlichen Verluste beim Soja und Maiskomplex sowie eine weltweit gute Versorgungslage ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago schwächer schließen. In der elektronischen Nachtbörse erholen sich die Kurse heute Morgen leicht.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwächeren Vorgaben aus Übersee aber die schwachen Erträge in Frankreich begrenzten die Verluste. Analysten gehen derzeit von einer 10 % kleineren Weizenernte in Frankreich aus. Das französische Beratungsunternehmen Agritel schätzt die deutsche Weizenernte 2016 auf 26,03 Mio. Tonnen. Das sind nur 1,9 % weniger als im Vorjahr. In Norddeutschlands Exportregion beginnt die Weizenernte in ca. 10 Tagen. Der Markt ist gespannt, wie die Qualität ausfällt. Das Ergebnis wird maßgeblich davon beeinflusst, wie viel Regen in den kommenden Tagen fällt. Die Prämien am Hamburger Markt sind gestern auf 1,5 Euro über Paris gesunken.

20.07.2016 Fonds waren gestern Verkäufer von Mais, Sojabohnen und Weizen

19.07.2016 Wenig Interesse an Chinas Maisvorräten

Das Interesse an Chinas Maisverkäufen aus der staatlichen Reserve ist stark gesunken. Von den 1,966 Mio. Tonnen Mais, die in dieser Woche angeboten wurden, sind gerade mal 16.000 Tonnen verkauft worden. Seit die Auslagerungen Ende Mai begannen, hat China 8,8 Mio. Tonnen Mais an lokale Verbraucher abgesetzt.

19.07.2016 Getreidemail

Die Aussicht auf Hitze im Mittleren Westen der USA, Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie feste Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen auch die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 439.484 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Gute USDA-Ratings für die Feldbestände von Mais, Sojabohnen und Weizen drücken heute Morgen aber wieder auf die Stimmung, die e-CBoT handelt zur Stunde schwächer.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren. Es herrschen Unsicherheiten über die Höhe der Getreideernte in der EU, da in Frankreich die Weizenerträge enttäuschen. Die Prämien für Weizen ab dem französischen Hafenplatz La Pallice sind auf +7 € über Matif gestiegen. Dort wurden gute Qualitäten gedroschen, die Erträge enttäuschten aber. Im Raum Rouen ist die Prämie nur bei +3 €, dort sind die Ergebnisse gemischt.

19.07.2016 USDA-Crop Report: Erneut Bestnoten für Mais und Sojabohnenbestände

An der CBoT sinken heute Morgen die Kurse der Mais-, Sojabohnen- und Weizenfutures, nachdem das USDA gestern erneut hervorragende Bestandsentwicklungen attestierte. Zurzeit ist das Wetter im Mittleren Westen der USA für die Vegetation dort nahezu perfekt. Die Verluste sind begrenzt, da heißes und trockenes Wetter für die kommenden Wochen angesagt ist.
Da der USDA Crop-Report keine Gefahren für die Pflanzenentwicklung erkennen lässt, sind diese Börsennotierungen auf Talfahrt; die Stimmung ist bärisch. Es werden historisch hohe Erträge beim Mais- und den Sojabohnen erwartet, nachdem es am Wochenende geregnet hatte, wovon auch die Bodenfeuchte profitierte.
Die Bestnoten „gut bis exzellent“ wurde beim Mais für 76 % und bei den Sojabohnen für 71 % der Bestände vergeben; das sind dieselben Werte wie in der Vorwoche.
Die Wetterdienste melden jetzt für South Dakota Spitzentemperaturen von bis zu 38°C.

19.07.2016 Fondsgesellschaften waren gestern Käufer für Sojabohnen, Mais und Weizen

18.07.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 05.07. - 12.07. um 41.494 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 52.907 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen reduziert um 94.401 Lots auf 8.702 Lots.

18.07.2016 Getreidemail

Technische Verkäufe sowie Verluste beim Soja -und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit weiteren Abschlägen schließen. Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC hat rund 400.000 Tonnen Mahlweizen gekauft. Die Herkunft ist in der Wahl des Verkäufers, man geht aber davon aus, dass das Getreide aus der nördlichen EU kommen wird; also die Baltischen Staaten, Polen oder auch Deutschland.
Die lektronische Nachtbörse handelt den CBoT-Weizen heute Morgen fester.
Weizenfutures an der Euronext in Paris stemmten sich am Freitag gegen die negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse konnten leicht zulegen. Nur der Septembertermin 2017 gab minimal nach. Qualitätsprobleme in Frankreich könnten einiges von dem Exportgeschäfts nach Deutschland verlagern, wenn hierzulande eine einigermaßen ordentliche Ernte eingefahren wird. Die deutsche Weizenernte schätzt der DRV aktuell auf 25,4 Mio. Tonnen geschätzt (Vj.:26,5).

18.07.2016 Hitze im Kerngebiet des U.S.-Maisanbaus angesagt

Trotz der Erwartung von hochsommerlichem Wetter mit Hitze und Trockenheit gaben die Maiskurse am CBoT in den letzten beiden Sitzungen der letzte Woche um 3,1 % nach. Die neue Woche startet jetzt aber wieder mit festeren Kursen und die Kurse sind zur Stunde mit einem Prozentpunk t im Plus.
Im Mittleren Westen der USA regnete es am Wochenende; jetzt sagen die Wetterdienste Temperaturen von 40°C voraus. Wir befinden uns beim CBoT-Mais in einem reinen Wettermarkt. Im Zentrum des U.S.-Maisanabaus sind die Feldbestände in der ertragskritischen Bestäubungsphase. Hitze könnte die Erträge mindern.
Gleichzeitig herrscht eine große Nachfrage nach U.S.-Mais am Weltmarkt, weil Brasilien damit zu tun hat, seine Binnennachfrage zu bedienen. Die Hedgefonds haben ihre Netto-Long-Positionen in Mais deutlich abgebaut.

15.07.2016 FranceAgriMer bewertet Frankreichs Getreidezustand immer schlechter

Das französische Beratungsunternehmen FranceAgriMer hat heute seine Bewertung der dortigen Feldbestände aktualisiert.
Danach sind 69 % der Maisflächen mit „gut bis exzellent“ bewertet. Das ist ein Unverändert zur Vorwoche.
Es sind nur noch 62 % der Sommergerste sind in der Spitzengruppe „gut bis exzellent“, gegenüber 67 % in der Vorwoche. 3 % der Sommergerste ist schon eingefahren. Im Vorjahr waren es am gleichen Termin 13 %.
44 % der Wintergerste in Frankreich wird jetzt mit „gut bis exzellent“ bewertet; in der Vorwoche waren es noch 53 %. 77 % der französischen Wintergerste ist geerntet, im Vorjahr waren es zum gleichen Termin bereits 92 %.
Die Bewertung der Weizenbestände ist besonders schlecht ausgefallen: 49 % sind noch in der Spitzengruppe, im Gegensatz zur letzten Woche als es noch 59 % waren. 7 % des französischen Winterweizens ist geerntet, im Vorjahr waren es zu diesem Termin bereits 31 %.

15.07.2016 Indiens PEC schreibt Import von 80.000 Tonnen Mais aus

Das indische staatliche Handelshaus PEC sucht 80.000Tonnen gelben Mais in einer Ausschreibung, die heute aufgelegt wird. Man sucht GMO-freien Mais zur Lieferung zwischen dem 25. Juli und 15. August.
Am 10. Juli beantragte das Unternehmen die Freigabe zum Import von 500.000 Tonnen Mais zu zur zollfreien Einfuhr aus den USA. Man möchte damit den Preisanstieg am lokalen Markt begrenzen und einem Engpass entgegenwirken.

15.07.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 17.000 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen:
Sojabohnen: -14.000 bis -20000 Lots
Mais: -8.000 bis -11.000 Lots
Weizen: -3.000 bis -4.000 Lots
14.07.2016 EU-Kommission erteilte Importlizenzen für 215.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 215.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 371.000. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (348.000. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 26.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 49.000 Tonnen.
14.07.2016 US-Export-Sales: Maisexporte über den Erwartungen

14.07.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex, dennoch legten die Kurse leicht zu. Unterstützung erhielt der Markt von den deutlichen Aufschlägen beim Soja- und Maiskomplex. Eine weltweit gute Versorgungslage mit Weizen sowie der anhaltende Erntedruck in den USA begrenzten jedoch die Gewinne. Fondsgesellschaften kauften gestern 500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse leicht fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und die Kurse legten auf allen Terminen zu. Die Tageshöchstwerte konnten jedoch nicht gehalten werden. In der Ausschreibung Algeriens könnte Frankreich aufgrund der befürchteten schlechten Qualitäten das Nachsehen haben. Das russische Beratungsunternehmen SovEcon erhöhte seine Schätzung für die russische Weizenernte von 64,4 Mio. Tonnen auf 66,1 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr wurden in Russland 61 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Syriens staatliche Getreide-Import-Agentur Hoboob hat einen Tender zum Kauf von 200.000 Tonnen Weichweizen ausgeschrieben.

14.07.2016 CBoT-Mais auf 2-Wochen-Hoch

Die Kurse der CBoT-Futures auf Mais steigen heute Morgen auf den höchsten Stand seit dem 1. Juli. Die Vorhersagen für den Mittleren Westen den USA verkünden heißes und trockenes Wetter, hinzukommen Bedenken, dass die weltweite Versorgungslage doch nicht so üppig ausfällt wie in den letzten Wochen erwartet.
La Nina ist ein andauerndes Gesprächsthema unter den Händlern an den Agrarterminbörsen. Tatsache ist aber, dass die Anbaufläche riesig und Ernteaussichten bis heute sehr gut sind, so die Aussage von Analysten der National Bank of Australia heute Morgen.
Das USDA erwartet aber, dass die Nachfrage nach Mais aus den USA in den kommenden Monaten groß sein wird.

14.07.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 14.000 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen
Mais: 13.000 - 16.000 Lots
Weizen: 0 - 2000 Lots
13.07.2016 Franreich: FranceAgriMer erhöht Prognose der franz. Weizenexporte 2015/16

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat seine Prognose der französischen Weichweizenexporte im Vermarktungsjahr 2015/16, das am 30.06.16 endete, erneut erhöht. Die Exporte außerhalb der Europäischen Union wurden auf 12,8 Mio. Tonnen geschätzt. Zuvor rechnete man mit Exporten von 12,4 Mio. Tonnen. Die höchsten Exporte wurden mit 12,9 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2010/11 erreicht. Exporte innerhalb der EU schätzt man auf 7,7 Mio. Tonnen (Juni-Prognose: 7,5 Mio. Tonnen; 2014/15: 8,0 Mio. Tonnen)
Die monatlich erscheinende Prognose zu Angebot und Nachfrage zeigt einen Überhang von 3,3 Mio. Tonnen zum Ende der Vermarktungsperiode 2015/16. Zuvor rechnete man mit einem Überhang von 3,5 Mio. Tonnen.
FranceAgriMer erhöhte die Prognose der französischen Maisbestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2015/16 von 2,5 Mio. Tonnen auf 2,6 Mio. Tonnen. Die Maisproduktion 2015/16 wurde auf 13,6 Mio. Tonnen geschätzt von zuvor 13,1 Mio. Tonnen.
Ebenfalls erhöht wurde die Prognose der französischen Gerste-Bestände von 751.000 Tonnen auf 822.000 Tonnen.

12.07.2016 Getreidemail

Positionierungen für dem heutigen USDA-Report (18 Uhr MEZ), negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex, sowie der festere US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 375.279 Tonnen Weizen hinter den Markterwartungen von 400.000 - 600.000 Tonnen. Fondsgesellschaften verkauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT leicht fester.
An der Euronext in Paris hielt der Aufwärtstrend weiter an und die Weizenfutures konnten sich für die Termine der Ernte 2016 befestigen. Der Zustand der Weizenbestände in Frankreich verschlechterte sich auch in der vergangenen Woche. Erwartet werden schlechtere Erträge und Qualitäten. Ägypten hat gestern Abend einenTender zum Kauf von Weizen aufgelegt. Gesucht wird Weichweizen und/oder Mahlweizen einer nicht genauer benannten Menge für den Lieferzeitraum 10. bis 20. August. Die russischen Weizenpreise sinken seit Ende der letzten Woche, während die neue Getreideernte am Markt ankommt. Russland erwartet die größte Getreideernte in der Post-Sowjetzeit.

12.07.2016 CBoT-Sojabohnen vor USDA-Bericht im Wettermarkt

Händler am CBoT beobachten mit Spannung den „long term outlook“ der Wetterdienste. Die Aussicht auf trockenes und heißes Wetter stützt die Kurse der Sojabohnen. Die weltweiten Vorräte sind weniger gut, im Vergleich zum Weizen oder Mais, nachdem in Südamerika im Frühjahr große Mengen Sojabohnen aufgrund von Starkregenereignissen verloren gegangen waren.
Die Kurse für CBoT-Sojabohnen notieren zur Stunde auf dem Schlusskursniveau des Vortages.
Eine Umfrage vom Nachrichtendienst Reuters unter Marktanalysten erwarten niedrigere Endbestände der Sojabohnen im kommenden USDA WASDE-Bericht am heutigen Nachmittag. Das liegt unter anderem an der sehr guten Nachfrage aus China und den Problemen mit der Ernte in Südamerika.
Die Feldbestände der U.S.-Sojabohnen werden bisher als fast ideal bewertet. Wenn es tatsächlich im Mittleren Westen der USA im August zu heiß werden sollte, könnten die Bohnenfeldbestände darunter leiden.

12.07.2016 US-Crop-Conditions: 76% der US-Maisbestände "gut" bis "exzellent" (VW:75%)

12.07.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 14.000 Lots CBoT Mais

11.07.2016 Russlands Weizenpreise unter Druck da die neue Ernte an den Markt kommt

Die russischen Weizenpreise sinken zum Ende der letzten Woche, während die neue Getreideernte am Markt ankommt. Russland erwartet die größte Getreideernte in der Post-Sowjetzeit.
Russland, einer der bedeutendsten Getreidelieferanten für Länder im Norden Afrikas und dem Mittleren Osten, könnte in diesem Jahr 110 Mio. Tonnen Getreide ernten. Das wären zwei Mio. Tonnen mehr als im Rekordjahr 2008.
Exportpreise für russischen Weizen mit 12,5 % Protein am Schwarzen Meer zur Lieferung im Juli kostete am vergangenen Freitag 165 USD/Tonne fob. Das sind sieben USD weniger als eine Woche vorher. Die Preise sanken nicht noch stärker, da es aufgrund der Regenfälle im Juni Qualitätsbedenken gibt.
Russische Bauern haben bereits von 5,5 % der Anbaufläche 11,2 Mio. Tonnen Getreide geerntet und die Erträge sind höher als im Vorjahr. Im letzten Vermarktungsjahr 2015/16, das am 30. Juni endete, exportierte Russland mit 33,9 Mio. Tonnen 11 % mehr Getreide als in der Saison davor. Davon waren 24,6 Mio. Tonnen Weizen, 4,7 Mio. Tonnen Mais und 4,2 Mio. Tonnen Gerste.
In der ersten Juli-Woche wurden aus Russland 162.100 Tonnen Getreide exportiert.
Der Weizenpreis am lokalen Markt sank im europäischen Teil Russlands gegenüber der Vorwoche um 400 Rubel auf umgerechnet 167 USD/Tonne ab Verladestation.

11.07.2016 Indien erlaubt Import von 500.000 Tonnen GMO-freien Mais

Die indische Regierung hat ein staatseigenes Handelshaus aufgefordert, zusätzlich 500.000 Tonnen nicht-genetisch-veränderten Mais (GMO-free) am Weltmarkt zu erwerben, um einen Preisanstieg sowie einem Versorgungsengpass zuvor zu kommen. Ende letzten Jahres hatte Indien Probleme mit der Beschaffung von nicht-genetisch-verändertem Mais am Weltmarkt und deshalb davon abgesehen, mehr Mais zu importieren. Nur eine Handvoll Länder auf der Welt können Mais in dieser Spezifikation anbieten; dazu gehört auch die Ukraine.
Gestern wurde nun bekannt, dass das indische Handelsministerium die Einfuhr von zusätzlich 500.000 Tonnen GMO-freien Mais erlaubt hat. Das nationale Angebot wird bis zur nächsten Ernte im September klein ausfallen, da zwei Jahre Trockenheit die Erntemengen begrenzten.
In Indien wird zweimal im Jahr Mais geerntet. Winter-Mais wird im Oktober gesät und April bis Mai geerntet, die Aussaat von Sommer-Mais hat gerade begonnen und die Ernte wird nicht vor Ende September bereit stehen. Große Konsumenten, wie die Geflügelwirtschaft und Stärkeproduzenten Indiens befürchten bis dahin Engpässe, wenn es keine Importe gibt.

11.07.2016 Südkorea: NOFI kaufte vergangenen Woche 192.000 Tonnen Mais

Südkoreas größter Futtermittelproduzent Nonghyup Feed Inc. (NOFI) hat vergangene Woche im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 192.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft gekauft. Das melden europäische Händler heute vormittag. Gesucht wurde Mais (Yellow Corn) zur Ankunft im November/Dezember. Quelle: Reuters

11.07.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften, gute wöchentliche US-Exporte sowie deutliche Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen auch die Weizennotierungen in Chicago am Freitag mit guten Aufschlägen schließen. Im Vergleich zur Vorwoche stiegen die Weizennotierungen um 1,3%. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 825.300 Tonnen US-Weizen über den Markterwartungen von 400.000 - 600.000 Tonnen. Fondsgesellschaften kauften am Freitag 3.750 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen leicht fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen gut zulegen. Der Zustand der französischen Getreidebestände hat sich in der letzten Woche weiter verschlechtert.  Nur noch 59% der Weichweizenbestände erhielten das Rating "gut" bis "exzellent" (Vorwoche: 65%). Die Europäische Kommission reduzierte ihre Prognose der nutzbaren Weichweizen-Produktion in der Europäischen Union von 145,1 Mio. Tonnen (Juni-Prognose) auf 144,6 Mio. Tonnen.

11.07.2016 CBoT-Mais steigt auf 10-Tages-Hoch

Nun wird im U.S. Maisgürtel tatsächlich heißes und trockenes Sommerwetter vorhergesagt. Das bringt die CBoT-Maiskurse heute Morgen auf ein 10-Tage-Hoch. Der Kursanstieg ist zu Stunde bereits über 3 % und am Freitag war das Tagesplus bei 4 %.
Mais und Sojabohnen kommen in den kommenden Tagen im Mittleren Westen der USA in die ertragskritische Vegetationsphase. Zu viel Hitze könnte Ertrag kosten. Die Monatsvorhersage zeigt, dass es ab Ende Juli Heiß und trocken wird.
Außerdem kommen weitere bullische Impulse von der Nachfrageseite. Indien will einen Antrag auf zollfreien Import von weiteren 500.000 Tonnen U.S.-Mais stellen, um eine Preisanstieg im Land vorzubeugen. Dort ist Mais derzeit knapp. Indien wird in dieser Saison vom Exporteur zum Importeur von Mais.

09.07.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 28.06. - 05.07. um 50.671 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 20.952 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen reduziert um 71.623 Lots auf 103.103 Lots.
08.07.2016 AMIS Market Monitor No. 40 / Juli 2016

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht No. 40 / Juli 2016 finden Sie auf unserer Homepage unter:
Fakten für Profis/AMIS Market Monitor

08.07.2016 EU-Maisimporte 2015/16 übersteigen Vorjahresergebnis deutlich
Die Europäische Kommission erteilte im nun abgelaufenen Vermarktungsjahr 2015/16 Mais-Importlizenzen in einem Volumen von insgesamt 13,264 Mio. Tonnen. Damit liegt das Ergebnis der erteilten Mais-Importlizenzen 2015/16 deutlich über dem Ergebnis des Vermarktungsjahres 2014/15 von 9,203 Mio. Tonnen. Die erteilten Lizenzen für Maisexporte erreichten im Vermarkungsjahr 2015/16 ein Volumen von 1,884 Mio. Tonnen (2014/15: 3,637 Mio. Tonnen.
07.07.2016 Finale EU-Im- und Export-Lizenzen in der Saison 2015/16

Die EU Kommission hat in der am 30. Juni beendeten Vermarktungssaison 2015/16 Exportlizenzen für insgesamt 31,3 Mio. Tonnen Weichweizen und 10,2 Mio. Tonnen Gerste ausgegeben.
Darüber hinaus wurde der Import von 1,9 Mio. Tonnen Mais freigegeben.

 

07.07.2016 EU-Im- und Export-Lizenzen in der ersten Woche der Saison

Die EU Kommission hat für die erste Woche der neuen Vermarktungssaison 209.000 Tonnen Weichweizen zum Export freigegeben. Die Lizenzen dafür wurden in der Woche vom 1. bis 5. Juli beantragt.
Außerdem gab die Kommission grünes Licht für den Export von 193.000 Tonnen Gerste.
Darüber hinaus wurde der Import von 156.000 Tonne Mais für die Saison 2016/17 freigegeben.

07.07.2016 Mais: Stimmungsumschwung nach neuer CONAB-Schätzung?

Die Kurse der CBoT-Maisfutures haben sich zum Ende der heutigen Nachtbörse ordentlich erholt, nachdem der brasilianische Agrarberater CONAB seine neueste Ernteschätzung veröffentlichte. Danach wird die brasilianische Maisernte nur noch auf 69,1 Mio. Tonnen geschätzt, nach 76,2 Mio. Tonnen in der Juni-Schätzung. Auch das USDA war zuletzt noch von 77,5 Mio. Tonnen ausgegangen.
Trifft die CONAB-Schätzung ein, so wäre die Ernte in diesem Jahr 15,9 % kleiner als im Vorjahr und die Lage am Exportmarkt ändert sich dann deutlich. Der nationale Maisverbrauch Brasiliens war bislang 55 bis 57 Mio. Tonnen, das USDA geht gar von 58 Mio. Tonnen aus. Dann bliebe der Endbestand auf 5,9 Mio. Tonnen und Brasilien könnte nur noch 14 Mio. Tonnen exportieren. Das USDA war zuletzt noch von 22,5 Mio. Tonnen ausgegangen.
Der Einschnitt in Brasiliens Maisexporte wird zum Teil durch eine gewaltige Ausweitung von einer um sieben bis zehn Mio. Tonnen größeren Maisproduktion in Argentinien im kommenden Jahr wettgemacht. Dazwischen liegt aber möglicherweise eine temporäre Verknappung am Weltmarkt, wovon die USA im nächsten Frühjahr profitieren könnte.
Das könnte die extrem bärische Stimmung am Terminmarkt bald umkehren.

07.07.2016 U.S. Exporteure verkaufen heute Sojabohnen an China und Mais an Mexiko

U.S. Exporteure melden heute den Verkauf von 120.000 Tonnen Sojabohnen an China, sowie 137.160 Tonnen Mais an Mexiko. 15.240 Tonnen Mais werden noch in diesem Wirtschaftsjahr geliefert, der Rest wurde für die Lieferung in der Saison 2016/17 verkauft.
Exportabschlüsse über 100.000 Tonnen Mais und Sojabohnen müssen dem USDA Tag-genau gemeldet werden und werden von dort auf der Internetseite des Ministeriums auch sofort veröffentlicht.

07.07.2016 FAO-Index für Lebensmittel steigt im Juni um 4,2 % 

Die Lebensmittelpreise haben im Juni ihren höchsten monatlichen Anstieg seit vier Jahren erfahren, nachdem die Zuckerpreise und die Preise einiger anderer Rohstoffe für den menschlichen Verzehr angestiegen waren. Das meldet heute die FAO.
Im Januar waren die Lebensmittelpreise auf einem Sieben-Jahres-Tief angelangt, so die Fachleute der United Nations Foo fand Agricultural Agency (FAO). Für das kommende Jahrzehnt erwartet man stabile Preise.
Mit einem Preisanstieg von 4,2 % gegenüber den Mais-Zahlen war der Index im Juni bereits fünfmal in Folge angestiegen. Es wird ein Korb aus Getreide-, Ölsaaten-, Milchprodukt-, Fleisch- und Zuckerpreisen jeden Monat ausgewertet. Derzeit liegt der Index nur noch 1 % unter dem Juni des letzten Jahres.
Für die kommenden zehn Jahre rechnet die Organisation jetzt mit stabilen Preisen. Zuletzt hat man allerdings eine hohe Preisvolatilität mit Preisspitzen und Angebotsengpässen beobachtet. Die Zuckerpreise steigen im Juni um 14,8 %, weil heftige Regenfälle in Brasilien, dem größten Zuckerproduzenten der Welt, die Erträge dort negativ beeinflussten. Die Produzenten in Brasilien bieten jetzt mehr Rohrzucker zur menschlichen Ernährung an, was zu Lasten der Ethanolproduktion geht.
Die Preise für Pflanzenöle trotzten dem Preisanstieg und gaben gegenüber den Maizahlen um 0,8 % nach, da aus Indonesien und Malaysia wegen hoher Preise weniger importiert wurde.
Die FAO erhöhte ihre Schätzung zur weltweiten Getreideproduktion in 2016/17 auf 2,544 Mrd. Tonnen um 15,3 Mio. Tonnen gegenüber dem Vorjahr aber noch unter der Erntemenge in 2014. Die höhere Schätzung resultiert aus der Erwartung höherer Weizenernten, die mit 732 Mio. Tonnen geschätzte werden, da es in Europa, Russland und den USA gute Vegetationsbedingungen gibt.
Der Verbrauch von Weizen wird sich nach Einschätzung der FAO auch steigern, da in der EU, Indonesien und den USA wohl mehr von dem Getreide verfüttert wird. Aber auch der industrielle Verbrauch von Weizen dürfte steigen. In 2017 wird deshalb der Endbestand an Weizen 1,5 % unter dem Anfangsbestand geschätzt.

07.07.2016 Bei den CBoT-Maiskursen heute Morgen keine negativen Vorzeichen

Das Wetter und damit die Vegetationsbedingungen im Mittleren Westen der USA bleiben vorerst hervorragend, sodass weiter eine bärische Stimmung bei den Agrarfutures der CBoT anhalten wird. Trotzdem gibt es heute Morgen bei den Maiskursen eine kleine Atempause nach den großen Kursverlusten der Vortage.
Einige Wetterdienste rechnen in der kommenden Woche damit, dass es im südwestlichen U.S.-Maisgürtel trockener wird. Gestern sanken die Dezemberkurse auf ihr Kontrakttief von 3,46 USD/Bushel. Sollte das Wetterphänomen La Nina in den USA einen trockenen Sommer bringen, so würden die Bullen mit ihrer Wette auf steigende Preise später vielleicht doch noch Recht bekommen, auf die ertragskritische Bestäubungsphase, die in diesen Tagen im Mittleren Westen der USA beim Mais beginnt, hätte das aber kaum noch einen Einfluss. Der ausbleibende Stress bei den Pflanzen wird wohl auch in den kommenden Tagen die Stimmung an den Terminbörsen bestimmen.
Am Dienstag hatte das USDA die Bewertung der Feldbestände bei ihren sehr guten Ratings belassen.

07.07.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 13.000 Lots CboT Mais
Spanne der Schätzungen:
Sojabohnen: 0 - 7.000 Lots
06.07.2016 CBoT-Maisfutures seit fünf Handelstagen mit Kursverlusten

Die CBoT-Kontrakte auf Mais verlieren heute schon in der fünften aufeinander folgenden Sitzung, da die Wetterbedingungen in den großen Überschussregionen der Welt eine Rekordernte versprechen. Der Kurs des Frontmonats sank auf sein Kontrakttief.
Keine der Ertragsrisiken, die in den letzten Wochen heraufbeschworen wurden, hat sich bisher bewahrheitet. Die Realität zeigt, dass im Mittleren Westen der USA weitere Regenfälle erwartet werden, was die Bestäubungsphase beim Mais ohne Hitzestress erwarten lässt. Damit werden hohe Erträge immer wahrscheinlicher.

06.07.2016 Coceral erhöht Prognose der EU-Weichweizenproduktion

Der Getreideverband Coceral erhöhte gestern seine Prognose der Weichweizenproduktion in der EU von 145,2 Mio. Tonnen (März-Prognose) auf 148 Mio. Tonnen. Damit läge sie weiter hinter dem Ergebnis des Vorjahres von 150.3 Mio. Tonnen.
Weitere Prognosen:
EU-Gerste-Produktion: 63,2 Mio. to. (Prognose März: 58,9 Mio. to. / Vorjahr: 61,1 Mio. to.)
EU-Mais-Produktion: 62,4 Mio. to. (Prognose März: 63,2 Mio. to. / Vorjahr: 58,5 Mio. to.)
EU-Rapssaat-Produktion: 22,0 Mio. to. (Prognose März: 21,6 Mio. to. / Vorjahr: 21,7 Mio. to.)

06.07.2016 Crop-Conditions: 75% der US-Maisbestände gut bis exzellent

06.07.2016 Fondsgesesllschaften verkauften gestern 25.500 Lots Sojabohnen
Spanne der Schätzungen:
Mais: 20.000 - 25.000 Lots
Sojabohnen: 12.000 - 30.000 Lots
05.07.2016 Chicago: Mais und Sojabohnen und Weizen kräftig unter Druck
Mit Handelsbeginn in Chicago geben die Kurse der Mais- und Sojabohnen Futures heute Nachmittag deutlich nach. Willkommener Niederschläge am Wochenende zwingen die Notierungen kräftig in die Knie. Auch die Weizennotierungen handeln mit Abschlägen.

 

05.07.2016 Mais- und Sojabohnen starten bärisch in die neue Handelswoche

In den kommenden 14 Tagen werden in den US-Anbauregionen für Mais und Sojabohnen beste Vegetationsbedingungen erwartet. Es fällt Niederschlag und es ist nicht zu heiß. So sind auch beste Voraussetzungen für die Bestäubungsphase der Maispflanzen gegeben. Damit sind die Voraussetzungen für gute Erträge erfüllt. Nach dem langen Wochenende in den USA starteten die Mais- und Sojabohnenfutures mit deutlichen Abschlägen in diese Woche.

04.07.2016 Israel: Händler schreiben Tender zum Kauf von Mais, Weizen und Gerste aus

Eine Gruppe israelischer Händler hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 120.000 Tonnen Mais, 115.000 Tonnen Futterweizen und 15.000 Tonnen Futtergerste (jeweils optionaler Herkunft) ausgeschrieben, so europäische Händler. Die Angebotsfrist endet am 6. Juli. Quelle: Reuters

04.07.2016 Russland: 2015/116 wurden 33,9 Mio. Tonnen Getreide exportiert
Russland hat im Vermarktungsjahr 2015/16 (1. Juli – 30. Juni) 33,9 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Das ist ein Anstieg um 10,4% zum Vermarktungsjahr 2014/15 (30,7 Mio. Tonnen), so ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.
Im Einzelnen wurden 2015/16 24,6 Mio. Tonnen Weizen, 4,2 Mio. Tonnen Gerste, 4,7 Mio. Tonnen Mais und 0,3 Mio. Tonnen anderes Getreide exportiert.
Die frühere Prognose von Landwirtschaftsminister Alexander Tkachev lag bei einem Getreide-Exportvolumen von 34-35 Mio. Tonnen. Danach hätte man das selbst gesteckte Ziel nahezu erreicht.
Russlands stellvertretender Premierminister teilte mit, dass man im Vermarktungsjahr 2016/17 die Führung bei den weltweiten Agrarexporten zu übernehmen werde.
02.07.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 21.06. - 28.06. um 66.289 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 16.188 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen reduziert um 50.101 Lots auf 174.726 Lots.
01.07.2016 Informa schätzt US-Weizenernte auf 2,217 Mrd. Bushel.
Das Analystenhaus Informa Economics schätzt die US-Winterweizen-Produktion 2016 auf 1,564 Mrd. Bushel. Die gesamte US-Weizenproduktion prognostiziert Informa auf 2,217 Mrd. Bushel.
US-Maisproduktion: 14,531 Mrd. Bushel bei Erträgen von 167,9 Bushel/Acres
US-Sojabohnenproduktion: 3,89 Mrd. Bushel bei Erträgen von 46,9 Bushel/Acres
Die letzte Schätzung des US-Landwirtschaftsministerium vom 11. Juni  zur Weizen-, Mais- und Sojabohnenproduktion finden Sie hier!
01.07.2016 Preisdruck: Futtermischungen jetzt mit mehr Weizen

Nachdem die Weizenkurse am CBoT das 10-Jahres-Tief inzwischen unterboten haben, weil die Anbaufläche in den USA größer als erwartet ist, wird bekannt, dass der drittgrößte Schweinmäster in den USA (The Maschoffs) in seine Futtermischungen mehr Weizen einbringt und damit den Mais verdrängt. Die Weizenbestände in den USA waren seit 1987 nicht mehr so hoch, wie jetzt.

01.07.2016 IGC erhöht Prognose der Welt-Weizen-Produktion

Das International Grains Council (IGC) hat seine Prognose der weltweiten Weizenproduktion 2016/17 um 7 Mio. Tonnen auf 729 Mio. Tonnen erhöht (Vorjahr: 736 Mio. Tonnen). Reichhaltige Niederschläge haben in den vergangenen Monaten zu guten Wachstumsbedingungen in einer Reihe von Staaten in Europa, den GUS-Staaten und Nordamerika beigetragen. Allerdings steigen die Bedenken, dass unterdurchschnittliche Qualitäten geerntet werden könnten.
Die Maisernte 2016/17 wurde auf 1,003 Mrd. Tonnen taxiert, unverändert zur Vormonatsprognose, jedoch über dem Ergebnis des Vorjahres (969 Mio. Tonnen).

01.07.2016 Frankreich: FranceAgriMer senkt erneut Ratings für Getreidebestände

Der Zustand der französischen Getreidebestände hat sich in der vergangenen Woche weiter verschlechtert. Das meldet das französische Analystenhaus FranceAgriMer in seinem wöchentlichen Bericht.
65% der Weichweizenbestände wertete FranceAgriMer per 27. Juni mit "gut" mit "exzellent". In der Vorwoche erhielten noch 71% der Bestände dieses Rating.
Die Wintergerste wurde zu 62% mit "gut" bis "exzellent" bewertet (Vorwoche: 67%). 3% der Wintergerstenbestände in Frankreich wurden per 27. Juni geerntet, das ist weit hinter dem Stand des Vorjahres zur selben Zeit, als bereits 35% der Wintergerste geerntet wurde.
Sommergerste erhielt zu 71% das Rating "gut" bis "exzellent"(Vorwoche: 76%).
Beim Mais wurden 68% der Bestände mit "gut" bis "exzellent" bewertet (Vorwoche: 69%).

01.07.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 19.000 Lots CBoT Sojabohnen
Spanne der Schätzungen:
Mais: 15.000 - 25.000 Lots
Sojabohnen: 14.000 - 25.000 Lots
Weizen: 0 - 5.000 Lots
30.06.2016 Europäische Kommission erteilte Importlizenzen für 79.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 79.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 13,163 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (9,203 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 38.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,88 Mio.Tonnen.
30.06.2016 Brasilien setzt Maisauktion aus

Brasiliens Landwirtschaftsministerium hat angekündigt, eine geplante Auktion zum Verkauf von 500.000 Tonnen Mais aus staatlichen Beständen auszusetzten. Im vergangenen Monat fielen die Maispreise um 25%, weil die zweite Maisernte sich ohne Probleme entwickelte. Eine Trockenheit im April führte in der ersten Maisernte zu einer kleineren Ernte und zu steigenden Preisen. Händler stornierten daraufhin Export-Geschäfte in der Hoffnung, höhere Preise erzielen zu können.

30.06.2016 Mexiko kauft 120.400 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten
US-Exporteure melden den Verkauf von 120.400 Tonnen Mais an Mexico:
80.265 Tonnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17
40.135 Tonnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18
Quelle: Reuters
30.06.2016 Südkoreas KOCOPIA kauft Mais in den Vereinigten Staaten
Südkoreas KOCOPIA kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfarhens über 55.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) in den Vereinigten Staaten. Gekauft wurde der Mais zum Preis von $206,30/Tonne c&f incl. eine Gebühr für die Verladung an einem weiteren Hafen. 
Gesucht wurde die Ware zur Ankunft Anfang Oktober. Versendung entweder von der US-Golfküste zwischen dem 7. August und dem 27. August oder von der Pazifik Nordwestküste zwischen dem 28. August und dem 16. September.
In der vorangegangenen Ausschreibung wurden alle Angebote aufgrund zu hoher Preisforderungen zurückgewiesen. Das niedrigste Angebot lag bei $201,11/Tonne c&f (weltweiter Herkunft, gefolgt von $205,46/Tonne c&f für Mais aus den Vereinigten Staaten. Quelle: Reuters
30.06.2016 Südkoreas KOCOPIA sucht Mais am Weltmarkt

Südkoreas Korea Corn Prozessing Industry Association (KOCOPIA) hat einen internationalen Tender zum Kauf von über 55.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) optionaler Herkunft ausgeschrieben, das melden heute vormittag europäische Händler. Gesucht wird Mais zur Lieferung Anfang Oktober. Die Angebotsfrist endet heute. Am Freitag wurden alle Angebote für eine gleichlautende Ausschreibung aufgrund zu hoher Preisvorderungen zurückgewiesen. Quelle: Reuters

30.06.2016 US-Export-Sales: Analysten schätzen Maisexporte 2015/16 auf 0,7 - 1,0 Mio. to.

29.06.2016 Coceral schätzt die diesjährige EU-Weizenernte jetzt auf 148 Mio. Tonnen

Der europäische Dachverband der Getreidehändler Coceral erhöhte heute seine Vorhersage für die 2016er Weichweizenernte der EU heute von 145,2 Mio. Tonnen auf 148 Mio. Tonnen. Die Schätzung liegt damit noch unter der tatsächlichen Ernte über 150,3 Mio. Tonnen in 2015.
Die Gerstenproduktion in der EU wurde von Coceral auf 63,2 Mio. Tonnen von 58,9 Mio. Tonnen angehoben. Damit wäre die Erntemenge höher als im Vorjahr, als 61,1 Mio. Tonnen eingefahren wurden.
Die Schätzung der EU-Maisernte für dieses Jahr liegt bei 62,4 Mio. Tonnen, im März wurden noch 63,2 Mio. Tonnen erwartet. Beides wäre aber mehr als die 58,5 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Die Rapsernte der EU wird vom Verband jetzt auf 22 Mio. Tonnen taxiert, im März schätzte man 21,6 Mio. Tonnen. Im Vorjahr war die Rapsernte der EU 21,7 Mio. Tonnen groß.

29.06.2016 Indonesien „kontrolliert“ seine Weizenimporte

Ein Ministeriumsmitarbeiter in Jakarta sagte heute gegenüber der Presse, dass Indonesien die Weizenimporte „kontrolliere“, um das nationale Angebot an Mais zu begünstigen. Das ist eine weitere Maßnahme der dortigen Regierung, die Eigenversorgung mit Lebensmitteln zu erhöhen.
Indonesiens Weizenimporte sind gestiegen, nachdem in diesem Frühjahr die Maisimporte gekappt wurden. Man werde die Importe nicht verbieten aber regulieren, damit die Erzeugnisse der lokalen Farmer begünstigt werden. Die gestiegenen Weizenimporte werden für die Herstellung von Mischfutter benötigt, wenn aber Mais aus der Inlandsproduktion verfügbar ist, seien keine Importe nötig. Von der Verfügbarkeit von Maisbeständen im Inland sei es abhängig, wie lange die Kontrollen anhalten sollen.
Diese Importkontrollen verhindern derzeit die Importe von 450.000 Tonnen Weizen, so der Verband der Indonesischen Müller. Derzeit hängen 250.000 Tonnen Importweizen in den Häfen fest. Sie werden nur in kleinen Mengen zur Entladung aus den Schiffen freigegeben. Es sind weitere 200.000 Tonnen Weizen auf den Seewegen nach Indonesien unterwegs.
Die Behinderungen führten bereits dazu, dass die Getreidepreise im Inland steigen. Das hat auch einen Einfluss auf den Weltmarktpreis, so ein Händler in der EU. Das könne die Regierung in Jakarta nicht ignorieren.
Indonesien hat seit Januar bereits 1,5 Mio. Tonnen Futterweizen am Weltmarkt eingekauft, nachdem die Maisimporte von der Regierung reglementiert wurden. Die Preise für Mischfutter sind seither gestiegen. Der Spread zwischen Futterweizen- und Mahlweizenpreisen ist in Indonesien jetzt nur noch vier bis fünf Dollar, üblicherweise ist er zehn Dollar hoch.

29.06.2016 Vor der Maissaison 2016/17: Argentiniens Bauern im Mais-Fieber

Für Argentiniens Farmer scheint Mais so hell wie Gold. Wenn sie im September die Saat für die Saison 2016/17 legen, beginn damit die erste volle Vermarktungssaison nachdem Mauricio Macri nach seinem Amtsantritt im Dezember 2015 seine Politik des freien Marktes ausrief.
Steuern und Exportbeschränkungen für Mais und Weizen, die die linke Vorgängerregierung unter Cristina Fernandez eingeführt hatten, wurden von Macri gleich nach seinem Amtsantritt aufgehoben. Das hat eine eindrucksvolle Dynamik ausgelöst: Derzeit ist das Saatgut knapp, es wurden bisher schon 60 bis 70 % der Saatgutbestände verkauft, in früheren Jahren wurden zum gleichen Termin bis zu 10 % verkauft. Der Maisanbau wird zu Lasten der Sojabohne um geschätzte 30 % ausgedehnt. In 2015/16 wurden 3,6 Mio. Hektar mit Mais bestellt.
Die Senkung der Zollsätze von 20 % auf „0“ kommen in vollem Umfang bei den Farmern an. Durch die Abwertung des Peso (-30 %) und den gestiegenen Weltmarktpreisen für Mais stieg der Maispreis im Land um 220 %.

29.06.2016 U.S. Maisexport leidet unter starker Konkurrenz

Eine gute Nachfrage aus Mexiko nach U.S. Mais hat zuletzt die Exportbilanz der USA wieder ins Lot gebracht und die anfängliche Ausfuhrschwäche dieser Vermarktungssaison aufgehoben. Traditionelle Käufer wie Süd Korea und Japan hatten deutlich weniger gekauft.
So wird Mexiko wohl Japan zum ersten Mal seit den 1980er Jahren vom ersten Platz der U.S.-Mais-Importeure verdrängen. Das illustriert, wie groß die Abhängigkeit der U.S. Exporteure von seinem südlichen Nachbarn geworden ist. Die einstige Supermacht im weltweiten Getreidegeschäft, die USA, haben inzwischen starke Konkurrenten in der Ukraine und in Brasilien.
Das ist auch ein Resultat aus dem mehrjährigen Rohstoffboom, der in 2007 begann und die Landwirtschaft in Südamerika und im Osten Europas stärkte. Lokale Regierungen und große Handelshäuser der Welt wie Cargill und ADM haben in großen Stil in die Infrastruktur investiert.
Nun ist die Dominanz der U.S.-Maisexporteure in Gefahr. Sie hatten im letzten Jahr immerhin ein Exportvolumen in Höhe von 8,3 Mrd. USD. Die Exporte entsprechen ein Drittel der U.S. amerikanischen Maisproduktion. Der Wettbewerb ist sehr groß geworden und der dramatische Wandel der Handelswege in so kurzer Zeit ist dynamisch. So kaufte Japan in den USA seine zweit-kleinste Maismenge seit 1999. Für Süd Korea ist es ebenfalls die zweit-kleinste Menge seit einem Jahrzehnt.
Durch den festeren Kurs des US-Dollars nach dem Brexit-Votum in der vergangenen Woche könnte die derzeit gute Nachfrage nach U.S. Mais jäh einbrechen. Der USD stieg auf ein Drei-Monats-Hoch, nachdem sich die Briten für den Ausstieg aus der EU aussprachen. Das führt dazu, dass alle US-Dollar notierten Rohstoffe in den Ländern teurer werden, die in anderen Währungen handeln. Davon profitieren Brasilien, Argentinien und die Eurozone. Für die Käufer zählt einzig der Preis. Als die Asiaten im letzten Herbst US-Mais mieden, riet die Verband der U.S. Getreideexporteure zu einer Orientierung zu Märkten in der näheren Umgebung. Als Reaktion darauf richteten die konkurrierenden Exporteure in Südamerika Brasilien und Argentinien für die Mercosur-Staaten eine Freihandelszone ein.
In Latein Amerika ist die Inlandsnachfrage nach Mais durch die wachsende Viehproduktion derzeit gut aber die Maisernte in den USA wird im kommenden Herbst wieder sehr hoch ausfallen und es kommen Fragen auf, ob diese Ernte am Weltmarkt platziert werden kann. Mexikos Importbedarf schwankt enorm und es gibt genügend Alternativen als Futtergetreide, wie Sorghum. Im letzten Monat senkte der U.S. Agrarattache in Mexiko seine Importerwartungen um eine Mio. Tonnen, gegenüber der vorherigen Schätzung. Außerdem steigt die Konkurrenz der Anbieter aus Südamerika. Brasiliens Agrarminister erhöhte den Mindestpreis für Mais, damit mehr Mais statt Sojabohnen gesät werden. In Argentinien wird die Maisanbaufläche um 20 % steigen, nachdem die Exportpolitik im letzten Jahr liberalisiert wurde.

29.06.2016 Vor der USDA-Flächenschätzung geben Mais- und Sojabohnenkurse nach

Nach zwei Handelstagen mit starken Gewinnen gibt heute Morgen der Kurs des CBoT-Sojabohnenfutures nach. Der Grund dafür wird in dem Morgen erscheinenden USDA-Bericht zur diesjährigen Flächennutzung gesehen. Man geht davon aus, dass die Sojabohnenanbaufläche in den USA zu Lasten vom Mais ausgeweitet wurde. Das ist bärisch für die Bohne und könnte die Maiskurse stützen.
Analysten gehen im Vorfeld der USDA-Schätzung von 92,9 Mio. acres Mais aus, gegenüber 93,6 Mio. in der USDA Prognose im April. Die Analysten schätzen die Sojabohnenanbaufläche in diesem Jahr jetzt auf 83,8 Mio. acres gegenüber 82,65 Mio. acres in der April-USDA-Schätzung.
Die Kurse beider Commodity wurden zuletzt durch die Aussicht auf heiße Sommertage und einer guten Nachfrage gestützt. Die Temperaturen der nächsten Woche sollen im Mittleren Westen der USA bis zu 38°C ansteigen. Dann ist auch die für den Ertrag kritische Bestäubungsphase beim Mais und die Pflanzen könnten durch die Hitze gestresst sein und Ertragseinbußen erleiden.

28.06.2016 Bisher 8,6 Mio. Tonnen aus Chinas staatlichen Maisreserven verkauft

Die Käufe in den regelmäßig stattfindenden Mais-Auktionen aus den staatlichen Beständen der chinesischen Regierung sind in der vergangenen Woche rückläufig gewesen. Von den 1,22 Mio. Tonnen Mais, die angeboten wurden, wurden lediglich 36 % zu einem Durchschnittspreis von umgerechnet 248,17 USD/Tonne oder 6,3 USD/Buschel verkauft (441.000 Tonnen).
Bis jetzt wurden in den diesjährigen Auktionen 8,6 Mio. Tonnen Mais aus staatlichen Reserven an die lokalen Märkte in China verkauft. Morgen findet die nächste Auktion statt.

28.06.2016 Mais: Gute Noten für U.S. Feldbestände

Gestern Abend bewertete das USDA die Maisbestände in den USA erneut besser als die Analysten es erwarteten. Daraufhin gaben die Kurse des CBoT-Maisfutures im Nachhandel zunächst nach, inzwischen erholen sich die Kurse wieder, denn es gibt weiter Bedenken wegen der Erwartung von trockenem Sommerwetter.
Am letzten Wochenende erhielten einige der trockensten Maisanbaugebiete im Mittleren Westen der USA Regen. Im Delta und im Südosten ist es meist trockener als in anderen Regionen, dort soll es aber heute Regen geben.
Die Mais-Feldbestände in den USA erhielten gestern wieder zu 75 % die Note „gut bis exzellent“, höher als erwartet. Am kommenden Donnerstag wird das USDA zudem ihre Schätzungen zu der diesjährigen Flächennutzung und den Lagerbeständen veröffentlichen.

28.06.2016 US-Crop Conditions: 75% der Maisbestände erhielten Rating "gut" bis "exzellent"

27.06.2016 Export-Inspections: Mais-Verladungen über den Erwartungen

27.06.2016 Getreidemail

Schwächere Rohstoffmärkte nach der Entscheidung der Briten über den Austritt aus der EU, der stark gestiegene US-Dollar sowie Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex ließen auch die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit leichten Verlusten schließen. Nur der Frontmonat Juli 16 konnte zum Ende der Sitzung leicht zulegen. Im Wochenvergleich verlor er allerdings 5,5% bzw. 26,5 US-Cent. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Lots. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse uneinheitlich.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures nach anfänglichen Verlusten wieder erholen und schlossen auf allen Terminen mit Aufschlägen. Der Zustand der französischen Getreidebestände hat sich in der vergangenen Woche weiter verschlechtert. 71% der Weichweizenbestände wertete FranceAgriMer per 20. Juni mit "gut" mit "exzellent". In der Vorwoche erhielten noch 75% der Bestände dieses Rating. Der stark gesunkene Euro erhöht die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Exportmarkt. Prämien in Hamburg Lieferung September = 2,00 Euro/to über Dezember 2016.

25.06.2016 Fondsgesellschaften verkauften am Freitag 14.000 Los CBoT Sojabohnen
Spanne der Schätzungen:
Mais: 7.000 - 10.000 Lots
Sojabohnen: 10.000 - 20.000 Lots
Weizen: 0 - 5.000 Lots
25.06.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 14.06. - 21.06. um 1.324 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 28.792 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen reduziert um 27.468 Lots auf 224.827 Lots.
24.06.2016 Buenos Aires Getreidebörse erhöht Ernteschätzung für Mais

Die Buenos Aires Getreidebörse erhöhte ihre Schätzung für die diesjährige Maisernte drastisch. Jetzt sollen 28 Mio. Tonnen Mais zur Verfügung stehen, zuvor war die Börse noch von 25 Mio. Tonnen ausgegangen.
Zum einen werden die Erträge höher geschätzt und zum anderen stellte sich heraus, dass die Anbaufläche größer war, als zuvor bekannt war. Die Maisernte dort ist jetzt zu 38 % abgeschlossen. Das USDA hatte die dortige Maisernte in ihrem letzten WASDE-Bericht auf 27 Mio. Tonnen geschätzt.
Die Schätzung der diesjährigen Sojabohnenernte blieb bei 56 Mio. Tonnen. Diese Ernte ist jetzt zu 95 % drin.

24.06.2016 Frankreich: FranceAgriMer senkt Ratings für Getreidebestände

Der Zustand der französischen Getreidebestände hat sich in der vergangenen Woche weiter verschlechtert. Das meldet das französische Analystenhaus FranceAgriMer in seinem wöchentlichen Bericht.
71% der Weichweizenbestände wertete FranceAgriMer per 20. Juni mit "gut" mit "exzellent". In der Vorwoche erhielten noch 75% der Bestände dieses Rating.
Die Wintergerste wurde zu 67% mit "gut" bis "exzellent" bewertet (Vorwoche: 73%). Sommergerste erhielt zu 76% das Rating "gut" bis "exzellent"(Vorwoche: 86%).
Beim Mais wurden 69% der Bestände mit "gut" bis "exzellent" bewertet (Vorwoche: 75%). Die Aussaat hat sich aufgrund der heftigen Niederschläge seit Ende Mai verzögert. Per 20. Juni ist sie auf 99% der Flächen erfolgt (Vorwoche: 99%).

24.06.2016 Getreidemail

Erntedruck aufgrund der voranschreitenden US-Winterweizenernte sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Mit 462.800 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales für das Vermarktungsjahr 2016/17 im Rahmen der Markterwartungen. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit weiteren kräftigen Verlusten. Negative Vorgaben aus Übersee und der zuletzt deutlich gestiegene Euro, der die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen am Exportmarkt mindert, führten auch bei den Weizennotierungen gestern in Paris zu deutlichen Verlusten. Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 555.000 Tonnen Weizen. Mit insgesamt 30,659 Mio. Tonnen liegen die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr nur noch 374.000 Tonnen hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt (31,033 Mio. Tonnen). Prämien in Hamburg Lieferung September = 2,00 Euro/to über Dezember 2016.

24.06.2016 CBoT-Mais verbucht größten Kursverlust seit drei Jahren

Die Kurse des CBoT-Maisfutures werden in dieser Woche ihren größten Wochenverlust seit drei Jahren einfahren. Fondsgesellschaften stoßen ihre großen Long-Positionen ab, weil die Vegetationsbedingungen im Maisgürtel der USA kurz vor der für die Ernte kritischen Bestäubungsphase optimal sind. Außerdem sind die Erntebedingungen in den südlicher gelegenen Weizenanbauregionen bei trockenem Wetter ebenfalls optimal.
Zudem beobachten die Investoren der ganzen Welt auf den Ausgang des britischen Referendums, in dem sich die Brexit-Befürworter durchgesetzt haben. Das hat Auswirkungen auf die Wechselkurse bedeutender Währungen: der Eurokurs zum USD ist unter Druck aber das britische Pfund ist zur Stunde im freien Fall. Der Ölpreis ist heute Nacht um 6,5 % gesunken.

24.06.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 13.000 Lots Mais

23.06.2016 Europäische Kommission erteilte Importlizenzen für 170.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 170.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 13,084 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (9,121 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 57.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,842 Mio.Tonnen.
23.06.2016 Südkorea kauft 138.000 Tonnen Weizen in den Vereinigten Staaten

US-Exporteure melden den Verkauf von 138.000 Tonnen Mais an Südkorea. 69.000 Tonnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2015/16 und 69.000 Tonnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17. Quelle: Reuters

23.06.2016 US-Export-Sales: Maisexporte 2015/16 im Rahmen der Erwartungen

23.06.2016 Brasilien will Versorgungsengpass bei Grundnahrungsmitteln entgegenwirken

Brasilien unternimmt Anstrengungen, um den Engpass bei Sojabohnen und Mais entgegen zu wirken. Die Regierung will Importsteuern senken und die Importkontrollen für einige Grundnahrungsmittel verwerfen, um die Produktion zu stimulieren.
Für Mais soll ein Mindestpreis gelten und die Importbeschränkungen für Sojabohnen und Mais sollen aufgehoben werden, so der brasilianische Landwirtschaftsminister Baliro Maggi. Die Preise für Sojabohnen, das wichtigste Grundnahrungsmittel des Landes haben sich in diesem Jahr verdreifacht, weil es einen Engpass bei der Ernte gab.

23.06.2016 Taiwan: MFIG kauft 65.000 Tonnen Mais

Taiwans MFIG hat über 65.000 Tonnen Mais gekauft, das melden europäische Händler. Ausgeschrieben wurde Mais aus den Vereinigten Staaten oder Brasilien (Sellers Option) zur Lieferung im September/Oktober. Quelle. Reuters

23.06.2016 Südkorera: FLC kauft 130.000 Tonnen Mais

Südkoreas Feed Leaders Committee (FLC) hat 130.000 Tonnen Mais im Rahmen zweier privatrechlicher Verträge gekauft (non-tender deals). Ausgeschrieben wurde Mais jeglicher weltweiter Herkunft, europäische Händler glauben allerdings, dass er aus der Schwarzmeer-Region geliefert wird. Quelle: Reuters 

23.06.2016 Regen im Mittleren Westen der USA drückt weiter auf die Maiskurse

Seit nun vier Handelssitzungen in Folge geben die Kurse des CBoT-Maiskontraktes nach und sinken damit auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Monat. In den U.S. –Anbauregionen fiel weit verbreitet Regen und die Wachstumsbedingungen verbessern sich.
Stürmisches und regnerisches Wetter vertreibt gestern und heute den U.S. Maisgürtel die Trockenheit. Die Maispflanzen sind dort kurz vor der kritischen Befruchtungsphase, die üblicherweise im Mittleren Westen Mitte Juli eintritt. Deshalb beobachten die Marktteilnehmer das Wetter so genau und reagieren auf jeden Niederschlag und auf jede Vorhersage.
Die Niederschläge in diesen Tagen veranlassten die Halter von Long-Positionen von CBoT-Maisfutures zur Liquidation ihrer Finanzinstrumente. Und auch berichtspflichtige institutionelle Anleger stießen in Großem Maße ihre Kaufpositionen ab. Auch der Kursanstieg wurde von Fondsgesellschaften angetrieben, analysiert der Broker Ole Houe in Sydney Australien. Er glaubt, dass bei dem aktuell großen Angebot an Mais in der Welt der Preis dafür eher bei 3,5 USD/Bushel liegen sollte, zumal es eine große Konkurrenz zum Weizen gibt.

23.06.2016 US-Export-Sales: Analysten schätzen Maisexporte 2015/16 auf 0,75 - 1,0 Mio. to

23.06.2016 Fondsgesellschaften verkauften 10.000 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen
Mais: 3.000 - 13.000 Lots
Sojabohnen: 4.000 - 8.000 Lots
22.06.2016 China verkauft 1,18 Mio. Tonnen Mais aus staatlichen Beständen

China hat am heutigen Mittwoch 1,18 Mio Tonnen Mais aus staatlichen Beständen verkauft. Das teilte Chinas National Grain Trade Center heute mit. Das sind 46,9% der heute verfügbaren Gesamtmenge. Der erzielte Preis lag im Durchschnitt bei 1.581 Yuan/Tonne ($240,42). Quelle: Reuters

22.06.2016 Südkoreas KOCOPIA kauft über 55.000 Tonnen Mais

Südkorea´s Korea Corn Processing Industrie Association (KOCOPIA) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 55.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) zum Preis von $209,50/Tonne c&f gekauft. Das melden europäische Händler. Der Mais (GMO) wurde zur Lieferung am 10. September ausgeschrieben. Am Dienstag wurden alle Angebote, die aufgrund einer Ausschreibung derselben Menge und Lieferperiode erteilt wurden, aufgrund zu hoher Preisforderungen zurückgewiesen.

22.06.2016 Getreidemail

Die zügig voranschreitende US-Winterweizenernte sowie kräftige Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago auf einem Ein-Monats-Tief schließen. US-Landwirte haben bereits 25% der Winterweizenbestände geerntet (Vorwoche: 11%), das meldete das US-Landwirtschaftsministerium. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 6.500 Lots SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben weiter nach. Unterdessen steigen die Sorgen, dass das regnerische Wetter in Teilen Frankreichs und Deutschlands die Erträge und die Qualitäten beim Weizen negativ beeinflussen könnte. Auch in Russland und der Ukraine rechnet man mit Qualitätseinbußen. Das Agrarberatungsunternehmen Agritel erhöhte seine Prognose der Weizenernte 2016 in der Ukraine um 1,1 Mio. Tonnen auf 23 Mio. Tonnen (-15,4% zum Vorjahr).
Prämien in Hamburg Lieferung September = 1,50 Euro/to über Dezember 2016.

22.06.2016 CBoT-Maiskurse auf tiefstem Stand seit einem Monat

Gestern fielen die Maiskurse am CBoT auf ein Ein-Monats-Tief; die Feldbestände im Mittleren Westen der USA entwickeln sich gut.
In den meisten Regionen des U.S.-Maisgürtels fiel Regen; weiterer Regen wird für den Rest der Woche vorhergesagt. Damit verflüchtigen sich die Befürchtungen, dass es im Südwesten der Region wegen der Trockenheit geringere Erträge gibt.
Der gestrige Kursrückgang von 5,9 % im Frontmonat was der größte seit Juli 2013. Die CBoT kündigte daraufhin an, dass sie das maximale Schwankungslimit eines Börsentages von 25 Cent auf 40 Cent ab heute anheben werde.
Rohstofffonds halten große Mengen Long-Positionen an Maisfutures in ihren Büchern, weil es in Südamerika ein knappes Angebot gibt und es für die Bestandsentwicklung in den USA unsicher ist, wie die Erträge sich weiter entwickeln.
Das USDA hatte am Montag die Feldbestände in den USA zu 75 % als „gut bis exzellent“ benotet, obwohl es eine erste Hitzewelle im Mittleren Westen gab. Die Wettervorhersage kündigt jetzt aber weitere Regenfälle an, was die Ängste einschränkt. In den großen Mais-Bundesstaaten Iowa, Illinois und Missouri sinkt die Feuchtigkeit in den oberen Bodenschichten.

22.06.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 47.500 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen:
Mais: 30.000 - 85.000
Sojabohnen: 11.000 - 15.000
Weizen: 3.000 - 10.000
21.06.2016 Taiwan: MFIG sucht Mais

Taiwans MFIG hat einen Tender zum Kauf von 40.000 - 65.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Gesucht wird Mais der Herkünfte Vereinigte Staaten oder Brasilien, so europäische Händler. Die Angebotsfrist endet am 23. Juni.

21.06.2016 Südkorea: KOCOPIA weist Angebote zum Maistender als zu hoch zurück

Südkorea´s Korea Corn Processing Industrie Association (KOCOPIA) hat alle Offerten zum ausgeschriebenen Tender zum Kauf von 55.000 Tonnen Mais aufgrund zu hoher Preisvorstellungen zurückgewiesen. Gesucht wurde Mais zur Lieferung am 10. September. Quelle: Reuters

21.06.2016 Südkorea: KFA kauft 126.000 Tonnen Mais

Südkoreas Korea Feed Association (KFA) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens, dessen Angebotsfrist heute endete, über 126.000 Tonnen Mais gekauft. Das berichten europäische Händler. Der Kauf besteht aus 2 Geschäften. Eine Lieferung soll am 25. Oktober erfolgen, eine weitere Lieferung soll am 20. November erfolgen. Quelle: Reuters

21.06.2016 Brasiliens Wirtschaftskrise gefährdet Rohstoffexporte

Die härteste Vertrauenskrise in Brasiliens Wirtschaft seit zwei Jahrzehnten zwingt die kreditbelasteten Getreide-, Zucker und Kaffeeproduzenten des Landes, ihre Investitionen zurückzufahren. Das hindert Brasiliens Farmer an der Nutzung der steigenden weltweiten Rohstoffpreisen.
Banken, die von einer Welle von Kreditausfällen aufgrund der härtesten Rezession seit acht Jahren betroffen sind, sind vorsichtig mit der neuen Kreditvergabe an die Agrarwirtschaft, die seit Jahren in großem Umfang in der Kreide stehen. Finanzberater befürchten, dass die brasilianische Agrarwirtschaft jetzt zwei Jahre Wachstum verspielt.
Die Anbauflächen für Getreide inklusive Mais und Sojabohnen wurde lediglich um 0,3 % ausgeweitet. In den Vorjahren waren jährliche Steigerungsraten von 3 % in 2015 und 5 % in 2014 erreicht. Seit 2011 und 2013 sinkt die Sojabohnenproduktion Brasiliens nun zum ersten Mal obwohl die Exporte im vergangenen Jahr aufgrund des starken US-Dollars neue Rekorde verzeichneten. Jetzt erwarten Analysten, dass sich die Maisexporte aufgrund einer großen Inlandsnachfrage nicht mehr vor 2017 steigen.
Unterdessen sind die Preise für Kaffee und Mais auf den höchsten Stand seit 2015 gestiegen, die Zuckerpreise sind auf dem höchsten Stand seit drei Jahren, Sojabohnenpreise sind auf einem zwei-Jahres-Hoch. Für diese vier Agrarrohstoffe ist Brasilien unter den Top-Exporteuren der Welt. Alle vier haben aber in den letzten Monaten große Ertragsverluste durch ungünstiges Wetter erlitten, was dazu führt, dass die Farmer mehr Kredite benötigen.
Wenn Banken den Farmern keine oder weniger Kredite anbieten können, so springen jetzt immer öfter die internationalen Handelshäuser mit Vorschüssen auf die nächste Ernte ein.

21.06.2016 Getreidemail

Die flott voranschreitende US-Winterweizenernte sowie kräftige Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen auch die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Festere Rohölnotierungen und ein schwächerer US-Dollar verhinderten deutlichere Abschläge. Die US-Export-Inspections lagen mit 571.724 Tonnen Weizen über den Markterwartungen. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Lots SRW-Weizen. Saudi Arabiens Getreideagentur SAGO kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 350.000 Tonnen Hartweizen. Die e-CBoT handelt heute Morgen nahezu unverändert. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures trotz der negativen Vorgaben aus Übersee auf allen Terminen leicht zulegen. Der EU-Crop-Monitoring Service MARS hat seine Prognose der EU Weichweizenerträge 2016 von 6,11 to./ha auf 6,07 to./ha gesenkt. Sie liegt damit 3,4% hinter dem Ergebnis des Vorjahres jedoch 4,1% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Die CME hat die Einführung eines neuen EU-Weizenfutures angekündigt, der erstmals am 12. September gehandelt werden kann.

21.06.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 17.000 Lots CBoT Mais
Mais: Schätzungen lagen in einer Spanne von 9.000 und 25.000 Lots
Sojabohnen: Schätzungen lagen in einer Spanne von 6.000 und 10.000 Lots
Weizen: Schätzungen lagen in einer Spanne von 3.000 und 5.000 Lots
21.06.2016 CBoT-Maiskurse sinken auf den niedrigsten Stand seit 14 Tagen

Die Kurse des CBoT-Maisfutures sinken auf den niedrigsten Stand seit 14 Tagen, nachdem das USDA die Feldbestände im Mittleren Westen der USA besser bewertete, als es vom Markt erwartet wurde. Es werden weitere Regenfälle vorhergesagt und die Hitze hat den Pflanzen noch keinen Schaden zugefügt.
Das USDA bewertete den Wachstumsfortschritt mit 75 % „gut bis exzellent“ – genauso wie in der Vorwoche. Nach einer Woche mit großer Hitze hatten Analysten eine schlechtere Bewertung erwartet.

21.06.2016 US-Crop-Conditions: Zustand der Maisbestände unverändert

20.06.2016 EU-Crop Monitor senkt Ertragsprognose für Weizen und Rapssaat

Der EU-Crop-Monitoring Service MARS hat in seinem heutigen Bericht die Prognose der EU Weichweizenerträge 2016 von 6,11 Tonnen pro Hektar auf 6,07 Tonnen/Hektar gesenkt. Die neue Prognose liegt damit 3,4% hinter dem Ergebnis des Vorjahres jedoch 4,1% über dem 5-Jahres-Durchschnitt.
Die Prognose der EU Wintergerste- und Sommergerste Erträge wurde leicht erhöht von 4,99 Tonnen/Hektar auf 5,01 Tonnen/Hektar. Ebenfalls erhöht wurde die Prognose der EU-Mais-Erträge für die Ernte 2016 von 7,31 Tonnen/Hektar auf 7,35 Tonnen/Hektar.
Beim Raps wurde die Ertragsprognose reduziert von 3,29 Tonnen pro Hektar auf 3,24 Tonnen pro Hektar.

20.06.2016 CBoT-Getreidepreise vor heutigem USDA-Zustandsbericht unter Druck

Die Kurse der Mais- Sojabohnen am CBoT geben heute Morgen einen Teil ihrer Gewinne vom Freitag ab. Analysten meinen, dass es sich dabei um Gewinnmitnahmen handelt. Der heutige USDA-Zustandsbericht sollte neue Erkenntnisse über die Lage auf den Feldern im Mittleren Westen der USA bringen.
Die Bohnen verzeichneten am Freitag ihren ersten Wochenverlust seit 10 Wochen und die Maiskurse waren sechs Wochen in Folge gestiegen. Die Preise wurden gestützt von den Wetterbedingungen in Südamerika, wo es zuletzt einige Lieferprobleme gab. Davon konnten Exporteure der USA profitieren.
Der Zustandsbericht für Mais und Sojabohnen in den USA war bereits letzte Woche besser als erwartet ausgefallen und weitere Regenfälle in den Anbaugebieten drückten die Preise weiter. Heute Nachmittag kommt ein weiterer Bericht des USDA.
Für die weiteren Wetteraussichten ist entscheidend, ob sich das Wetterphänomen La Nina durchsetzen kann. Es könnte Hitze und Trockenheit bringen und eine Hausse auslösen. Dafür haben sich institutionelle Anleger bereits einen hohen Bestand an Long-Positionen gesichert.

20.06.2016 Fondsgesellschaften kauften am Freitag 17.500 Lots CBoT Mais

19.06.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) / Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 07.06. - 14.06. um 29.253 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 15.075 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen erhöht um 44.328 Lots auf 252.295 Lots.
 
17.06.2016 Argentinien will Maisanbau 2016/17 um 20 % steigern

Die argentinische Anbaufläche für Mais könnte in der Vegetationsperiode 2016/17 um 20 % steigen; damit würde die Maisproduktion des Landes um 10 bis 15 Mio. Tonnen gegenüber der Vorjahresernte ausgeweitet, sagte der argentinische Agrarminister Ricardo Buryaile. Diese Anbauausweitung ginge zu Lasten des Sojabohnenanbaus, hieß es von Fachleuten am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums für Latein Amerika in Kolumbien.
Wenn das so kommt, würde Argentinien im kommenden Jahr noch 55 Mio. Tonnen Sojabohnen erzeugen und nicht mehr die 60 Mio. Tonnen, die geplant und auch vom USDA geschätzt waren. Die Schätzung des Ministers zur Maisernte 2015/16 liegt bei 25 Mio. Tonnen, die der Getreidebörse Rosario lag bei 27 Mio. Tonnen.
Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Sojaschrot, das als wichtigster Proteinlieferant auch in Europas Futtermischungen eingesetzt wird. Außerdem schätzt der Minister, dass die Weizenernte 2016/17 auf 15 bis 16 Mio. Tonnen höher als die letzte Ernte ausfallen wird, die mit 10,5 Mio. Tonnen angegeben wird. Die größeren Ernten von Mais und Weizen sind die Folge aus Investitionen über 400 USD in die argentinische Infrastruktur der Getreideindustrie.
Jetzt muss nur noch der Streit mit Monsanto über Saatgutlizenzen und Kontrollen für genetisch verändertes Saatgut beigelegt werden. Man hoffte auf ein Ergebnis in der kommenden Woche. Sollte das nicht im Sinne des Züchterhauses erfolgen, droht es damit, die Forschungsaktivitäten dort einzustellen, was alle Pläne zur Steigerung der Exporte zunichte machen würde.

17.06.2016 Chinas Handelshäuser erhöhen Konkurrenzdruck in Brasilien

Eine stärkere Präsenz von chinesischen Rohstoffhandelshäusern in Brasilien hat für mehr Wettbewerb um Agrarrohstoffe gesorgt. Damit wird auch der aktuelle Engpass beim Mais erklärt, so ein Beratungsunternehmen des südamerikanischen Landes.
Im Center-West haben die Chinesen jetzt eigenen Lagerraum, das erklärt das aktuelle Problem der engen Versorgungslage mit Mais.
Der ungewöhnlich starke Maisexport aus Brasilien, der noch durch die schwache brasilianische Währung beflügelt wurde, reduziert das Angebot im Land so sehr, dass die Futtermittel knapp wurden und die Fleischproduzenten die hohen Preise nicht mehr bezahlen konnten.
Eine Marktanalyse von Reuters hat zutage gebracht, dass unter anderem das staatliche chinesische Handelsunternehmen COFCO im letzten Jahr 45 % der brasilianischen Sojabohnen, Sojaschrot und Mais aufgekauft habe.
Der Wettbewerb sei für die Farmer von Vorteil und die Fleischproduzenten müssen sich noch auf die neue Lage einstellen. Auch die traditionellen internationalen Handelshäuser wie Bunge und ADM sind von den neuen Marktverhältnissen betroffen.

17.06.2016 Frankreich: FranceAgriMer senkt Ratings für Getreidebestände
Der Zustand der französischen Getreidebestände hat sich in der vergangenen Woche weiter verschlechtert. Das meldet das französische Analystenhaus FranceAgriMer in seinem wöchentlichen Bericht. Die heftigen Niederschläge und Stürme seit Ende Mai wurden als Grund dafür genannt.
75% der Weichweizenbestände wertete FranceAgriMer per 13. Juni mit "gut" mit "exzellent". In der Vorwoche erhielten noch 79% der Bestände dieses Rating.
Die Wintergerste wurde zu 73% mit "gut" bis "exzellent" bewertet (Vorwoche: 76%). Sommergerste erhielt zu 86% das Rating "gut" bis "exzellent"(Vorwoche: 91%).
Beim Mais wurden 73% der Bestände mit "gut" bis "exzellent" bewertet (Vorwoche: 75%). Die Aussaat hat sich aufgrund der heftigen Niederschläge seit Ende Mai verzögert. Per 13. Juni ist sie auf 99% der Flächen erfolgt (Vorwoche: 98%).
17.06.2016 Getreidemail

In nun sechs aufeinander folgenden Handelssitzungen schlossen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten. Die rasch fortschreitende US-Weizenernte, schwache Finanzmärkte sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex belasteten den Markt. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 762.800 to Weizen deutlich über den Markterwartungen.
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde fester.
Aufgrund der schwachen Vorgaben aus Übersee gaben auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris weiter nach. Die EU-Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Exportlizenzen für 870.000 to Weizen. Mit insgesamt 30,1 Mio.to liegen die erteilten Weizen-Exportlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr nur noch 568.000 to hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt (30,672 Mio.to). Das viel zu nasse Wetter verunsichert die Marktteilnehmer, sie befürchten Qualitätsprobleme beim Getreide, aber über die tatsächlichen Auswirkungen kann man noch nichts sagen.

16.06.2016 EU erteilte Importlizenzen für 77.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte im letzten Berichtszeitraum Importlizenzen für 77.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 12,914 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt (8,912 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 64.000 Tonnen und belaufen sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 1,785 Mio.Tonnen.
16.06.2016 Südkoreas KOCOPIA kauft 55.000 Tonnen US-Mais

Südkoreas Corn Processing Industry Association (KOCOPIA) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 55.000 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten gekauft. Der Preis dafür lag bei $214,90 /Tonne c&f zzgl. einer Gebühr für die Entladung an einem weiteren Hafen. Der Mais wird ca. am 25. August in Südkorea erwartet. Er darf genteschnisch veränderte Organismen enthalten (GMO´s), so europäische Händler. Quelle: Reuters

16.06.2016 Stategie Grains reduziert Prognose der EU-Weizenexporte 2016/17

Das französische Analystenhaus Strategie Grains hat seine Prognose der diesjährigen EU Weizenproduktion unverändert belassen. Sie liegt aktuell bei 146,7 Mio. Tonnen. Das wäre ein Rückgang um 3% zur Rekordernte 2015, als 151 Mio. Tonnen Weichweizen geerntet wurden.
Zu Beobachten sind allerdings signifikante Verschiebungen. Während man für Deutschland und Frankreich aufgrund der heftigen Niederschläge im vergangenen Monat einen Rückgang der Weizenernte um insgesamt 1,3 Mio. Tonnen sieht, können diese Mengen durch größere Ernten in Bulgarien, Rumänien, Spanien und Italien komplett aufgefangen werden, so Strategie Grains.
Die möglichen schlechteren Qualitäten sowie größere Exporte aus Russland könnten zu einem Exportvolumen 2016/17 von 29,9 Mio. Tonnen führen (- 800.000 Tonnen). Weitere Niederschläge, die für die kommenden Tage vorhergesagt werden, könnten die Qualität der Bestände weiter schwächen.
Strategie Grains erhöhte darüber hinaus die Prognose der EU-Gersteernte 2016 um 1,1 Mio. Tonnen auf 62,6 Mio. Tonnen. Grund sind gestiegene Ertragsprognosen für Dänemark, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Spanien. Der Ausblick für Frankreich, Großbritannien und der Slowakei wurden reduziet.
Beim Mais wurde die Prognose um 500.000 Tonnen reduziert auf 62,2 Mio. Tonnen - hauptsächlich aufgrund kleinerer Anbauflächen in Spanien, Italien, Portugal, Bulgarien und der Slowakei.

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