Matif: Mais November 2016

04.11.2016 Ukraine: 56 Mio. Tonnen Getreide von 90 % der Anbaufläche

In der Ukraine wurden aus der Ernte 2016 bis heute 55,9 Mio. Tonnen Getreide geerntet. 90 % der Flächen sind jetzt geräumt. Das teilte soeben das Agrarministerium in Kiew mit.
Der Durchschnittsertrag stieg von 4,02 im Vorjahr auf jetzt 4,35 Tonnen/Hektar. Zum gleichen Termin im Vorjahr waren 56,2 Mio. Tonnen geerntet.
Von 2,8 Mio. Hektar oder 67 % der Anbaufläche wurden bisher 16,9 Mio. Tonnen Mais geerntet. Der Durchschnittsertrag lag bei 5,97 Tonnen/Hektar.
Die diesjährige Ernte von Weizen und Gerste ist vollständig abgeschlossen.
Die Regierung rechnet mit insgesamt 63 Mio. Tonnen Getreide. Drei Mio. Tonnen mehr als im Vorjahr.
Die ukrainischen Farmer haben außerdem 12,6 Mio. Tonnen Sonnenblumensaat von 96 % der diesjährigen Anbaufläche geerntet. Des Weiteren wurden 3,7 Mio. Tonnen Sojabohnen und rund 10,5 Mio. Tonnen Zuckerrüben geerntet.

04.11.2016 Frankreichs Maisernte am 31.10. zu 79 % abgeschlossen

Französische Bauern hatten am 31. Oktober 79 % der Maisernte hinter sich. In der Vorwoche waren es 60 %, vor einem Jahr waren es zu diesem Termin 82 %. Das teilt heute Mittag der französische Marktanalyst FranceAgriMer mit.
In dem wöchentlichen Erntebericht heißt es weiter, dass 78 % der Wintersaaten am 31. Oktober im Boden waren. In der Vorwoche waren es 60 % und zu diesem Termin im Vorjahr waren es 86 %.
Die Gerstenaussaat ist mit 89 % der geplanten Anbaufläche am weitersten fortgeschritten (Vw.: 74 %, Wj.:96 %).

04.11.2016 Niedrigwasser auf Rhein und Donau

Niedrigwasser nach wochenlanger Trockenheit behindert die Schifffahrt auf Rhein und Donau. Frachtschiffe können nicht mit voller Ladung fahren, was die Frachtkosten erhöht.
Einige Lieferungen werden inzwischen auf LKW umgestellt. Die Flussschifffahrt ist nicht eingestellt, die Kalkulation der Transporte ist aber sehr schwierig.
Für das kommende Wochenende ist in dem Einzugsbereich der Flüsse Regen und Schnee vorhergesagt. Das könnte Entlastung bringen.
Der Wasserstand des Rheins ist aufgrund von trockenem Wetter bereits seit Anfang September niedriger als normal. Er ist für Rohstoffe wie Getreide, Mineralien, Kohle und Öl eine der bedeutendsten Transportwege in Europa.
Die Donau ist eine wichtige Wasserstraße für Getreide aus Osteuropa; insbesondere Mais für nach Westeuropa.

04.11.2016 CBoT-Mais und -Sojabohnen vor größtem Wochenverlust seit 2 Monaten

Die CBoT-Kurse für Mais und Sojabohnen stehen heute Morgen unter Druck und werden heute wohl den größten Wochenverlust seit Ende August einfahren. Händler und Analysten erwarten, dass im nächsten USDA-Bericht am kommenden Mittwoch die Ertragsschätzungen für die US-Ernte nach oben korrigiert werden.
Die Sojabohnenkurse im Frontmonat sind in dieser Woche bisher 2,6 % gesunken, die Maiskurse sanken bisher um 2,4 %. Erwartung auf noch höhere Erträge bremst insbesondere den Sojabohnenmarkt aus, meint Tobin Gorey von der Agrarabteilung in der Commonwealth Bank in Australien. Extrem gute Exporte aus den USA bedeuten aber auch, dass die Nachfrageseite ebenfalls zulegt. Jetzt komme es darauf an, wie das USDA die Endbestände einschätzt.
Gestern teilte das USDA mit, dass weitere 2,5 Mio. Tonnen Sojabohnen und 1,47 Mio. Tonnen Mais in dieser Woche exportiert wurden. Beide Zahlen überstiegen die Erwartungen der Analysten. Daneben wurden auch wieder hohe Tagesexportabschlüsse vermeldet: 120.000 Tonnen US-Sojabohnen an unbekannte Destinationen und 136.000 Tonnen Mais an Südkorea und 432.000 Tonnen Mais für Mexiko.

04.11.2016 Fonds waren gestern Käufer vom Maisfutures

03.11.2016 Informa schätzt US-Maisproduktion 2016 auf 15,109 Mrd. Bushel
Das Agrarberatungsunternehmen Informa Economics schätzt die US-Maisproduktion derzeit auf 15,109 Mrd. Bushel. Die Schätzung der durchschnittlichen Erträge liegt bei 174,0 Bushel/Acres.
Die Sojabohnenproduktion in den Vereinigten Staaten schätzt Informa auf 4,353 Mrd. Bushel bei durchchnittlichen Erträgen von 54,4 Bushel/Acres.
Im letzten WASDE-Report Oktober 2016 lag die Prognose für die US-Maiserträge bei 174,4 Bushel/Arces und für Sojabohnen bei 50,6 Bushel/Arcres.
03.11.2016 EU-Kommission erteilte Importlizenzen für 180.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 02.11.16 Importlizenzen für 180.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 2,689 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (3,315 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 46.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 861.000 Tonnen.
03.11.2016 US-Export-Sales: Sojabohnen- und Maisexporte über den Erwartungen

03.11.2016 Ausschreibungsergebnisse

Pakistanische Importeure haben in den letzten 15 Tagen diverse Käufe über insgesamt 120.000 Tonnen Sojabohnen getätigt. Der Verkäufer kann entweder von Brasilien oder den USA liefern. Die Lieferungen sollen zwischen Januar und April 2017 erfolgen.
Darüber hinaus kauften pakistanische Importeure während den letzten 10 Tagen rund 65.000 Tonnen argentinisches Sojaschrot zur Lieferung im November/Dezember 2016.
Eine Gruppe privater israelischer Kaufleute kaufte in einer Ausschreibung die gestern endete 120.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft. Dafür werden Preise zwischen 175 und 179 USD/Tonne c&f bezahlt.
Sollte der Mais aus dem Schwarzmeerraum bezogen werden, soll in drei Teilmengen in der Zeit zwischen dem 20. Dezember und dem 10. März geliefert werden. Kommt der Mais aus Südamerika, soll die Lieferung 20 Tage früher abgeschickt werden, aus den USA 15 Tage früher.

03.11.2016 CBoT-Mais verlässt 3-Wochen-Tief

Die Kurse der CBoT-Maisfutures gaben fünf Tage in Folge nach. Heute steigen sie erstmals wieder und verlassen ihr 3-Wochen-Tief obwohl weltweit zu viel Mais im Angebot ist.
Marktteilnehmer hoffen jetzt auf eine bessere Nachfrage, die sich dann auch am kommenden Mittwoch in dem USDA – Report und heute Nachmittag bei den wöchentlichen US-Exportzahlen zeigen sollte.
Ole Houe vom Brokerbüro IKON in Sydney glaubt heute Morgen in seinem täglichen Marktbericht, dass es beim Mais nicht viel weiter abwärts gehen kann. Die US-Energieinformationsbehörde berichtete gestern, dass die auf Mais basierte Ethanolproduktion gestiegen sei und die so erzeugten Ethanolbestände schrumpfen.

02.11.2016 Währungsturbulenzen im Mittleren Osten beeinflussen den Weizenmarkt

Gestern sanken die Preise für alle weltweit bedeutenden Getreidearten vor dem Hintergrund der schwächeren Währungen in Im- und Exportländern. Die Marktteilnehmer bereiten sich indes auf den nächsten WASDE Report des USDA am Mittwoch der kommenden Woche vor.
Darin werden zwar beim Weizen keine großen Bestandsveränderungen erwartet. Möglicherweise wird der Verbrauch aber zunehmen. Sojabohnenbestände dürften um 2 bis 3 Mio. Tonnen höher geschätzt werden und die Maisbestände bleiben auf Rekordniveau. Das Angebot bleibt insgesamt also vorerst riesig.
Es wird festgestellt, dass es in weiten Teilen Zentral- und Osteuropas bis Mitte November reichlich regnen soll. Der Kursrückgang von gestern ermöglicht aber gute Schlaglöhne für Biotreibstoffe und die Preise für Endverbraucher dürften sinken. Exportpreise für Schwarzmeerweizen liegen mit 179 USD/Tonnen 9 USD/Tonne höher als vor einem Monat.
In weiten Teilen Europas war der Handel gestern aufgrund der Feiertage dünn und auch das Handelsvolumen an den Terminbörsen war überschaubar. Der CME-EU-Weizenkurs auf Dezember 16 sank bis zu 7 Euro/Tonne. Keiner weiß ob es erneut ein „Fat-Finger“-Trade im dünnen Markt war. Die Weizenfutures am Pariser Matif gaben um 2 bis 3 Euro/Tonnen nach, weil weiterhin die Nachfrage fehlt. In Rouen lädt derzeit kein Schiff Weizen für den Export.
Preise für Schwarzmeerweizen haben sich kaum verändert. Da die Rohölkurse weiter nachgeben, schwächt sich aber der Kurs des russischen Rubels weiter ab und sinkt auf ein 5-Wochen-Tief. Die Wechselkurse der türkischen Lira sinken auf ein Allzeit-Tief. Die Wirtschaftskrise in Ägypten wertet das ägyptische Pfund gegenüber den meisten Währungen ab und könnte sich zum wesentlich Faktor für die Weizennachfrage von dort entwickeln.

02.11.2016 Mais: Zwei Ausschreibungen für Südkorea

Südkoreas größter Futtermittelhersteller Feedmill kaufte heute 63.0000 Tonnen Mais, dessen Herkunft vom Verkäufer bestimmt werden kann. In einer Ausschreibung, die heute endete, wurden 70.000 Tonnen Mais gesucht. Die Lieferung erfolgt Ende Februar 2017.
Außerdem kaufte die Vereinigung Südkoreas Maisverarbeiter (KOCOPIA) ca. 55.000 Tonnen gelben Mais in einer ebenfalls heute endenden Ausschreibung. Dafür werden 192,20 USD/Tonne c&f mit einem Zuschlag für weitere Entladehäfen bezahlt. Die Lieferung erfolgt am 15. Februar 2017.

02.11.2016 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago konnten sich gestern im gesamten Agrarkomplex am besten behaupten und gaben nur leicht nach. Verluste beim Soja- und Maiskomplex sowie technische Verkäufe übten Druck aus. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse uneinheitlich.
Im Zuge der negativen Vorgaben aus Übersee gaben auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris nach. Der Anstieg des Euro zum US-Dollar, der die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum verschlechtert, setzte den Kursen zu. Mit sinkenden Rohölpreisen gerät der Wechselkurs des russischen Rubel unter Druck, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit des russischen Weizens am Weltmarkt verbessert. 
In Hamburg sanken die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung November auf €4,00 über Euronext Dezember 16. Der Spread zwischen dem Euronext und dem CME EU-Weizen reduzierte sich auf der Dez.-Fälligkeit auf €12,00/Tonne.
Im westlichen Australien gab es kurz vor der Ernte Frostschäden beim Weizen, die 15 % der dortigen Ernte kosten dürfte. Das meldet die Cooperative Bulk Handling (CBH).

02.11.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 9.500 Lots CBoT Mais

01.11.2016 Mexiko kauft 212.344 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 212.344 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermrktungsjahr 2016/17 an Mexiko. Quelle: Reuters

01.11.2016 US-Maisernte: 75% der Flächen sind geerntet

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 30.10.16 75% der US-Maisbestände geerntet sind. In der Vorwoche waren es 61%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 82%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 75%.

31.10.2016 EU schätzt Weizen- und Maisernten höher und Mais und Raps wie im Vormonat

Die EU-Kommission hat ihre Schätzung der diesjährigen Weizenproduktion in der EU auf 134,6 Mio. Tonnen angehoben. Im letzten Monat ging man noch von 134,2 Mio. Tonnen aus.
Die monatlich Angebots- und Nachfragebericht auf der Website der EU wurde zudem die Schätzung für die 2016er EU Gerstenproduktion auf 60 Mio. Tonnen nach 59,6 Mio. Tonnen aus dem Vormonat angehoben.
Die EU-Maisproduktion 2016 wird jetzt auf 59,7 Mio. Tonnen geschätzt, genau wie im September. Auch die Schätzung der Rapsernte blieb mit 19,9 Mio. tonnen auf demselben Niveau wie im Vormonat.

31.10.2016 Israel sucht Mais, Futterweizen und Futtergerste am Weltmarkt

Eine Gruppe israelischer Händler hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 95.000 Tonnen Mais, 45.000 Tonnen Futterweizen und 30.000 Tonnen Futtergerste (jeweils optionaler Herkunft) ausgeschrieben. Das melden europäische Händler.  Die Angebotsfrist endet demnach am 2. November.

31.10.2016 China kauft 264.000 Tonnen Sojabohnen
US-Exporteure melden den Verkauf von:
264.000 Tonnen Sojabohnen an China für die Vermarktungsperiode 2016/17
100.973 Tonnen Mais an Barbados für die Vermarktungsperiode 2016/17
31.10.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) - Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 18.10. - 25.10. um 2.491 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 1.475 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen um 1.016 Lots auf 68.962 Lots reduziert.

31.10.2016 Getreidemail

Technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen zum Wochenende ließen die Weizennotierungen in Chicago am Freitag mit Verlusten schließen. Im Vergleich zur Vorwoche verlor der Frontmonat Dezember 1,4%. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT etwas fester. Die Weizennotierungen an der Euronext in Paris stiegen im Handelsverlauf auf den höchsten Stand seit 2 Monaten und schlossen mit leichten Gewinnen. Unterstützend wirkten die mangelnde Verkaufsbereitschaft in Frankreich, die gestiegenen Exporthoffnungen deutscher Exporteure und der zuletzt starke Anstieg der Maisnotierungen. In Frankreich erfolgt die Winterweizenaussaat aufgrund der trockenen Wetterbedingungen langsamer als im Vorjahr. 60% der geplanten Flächen wurden per 24. Oktober bestellt versus 43% in der Vorwoche und 72% im Vorjahr zur selben Zeit. 27% der Aussaat ist aufgelaufen (Vorjahr: 39%). In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Oktober unverändert bei €4,50 über Euronext Dezember 16. Der Spread zwischen dem Euronext und dem CME EU-Weizen erhöhte sich auf der Dez.-Fälligkeit auf €14,75/Tonne.

28.10.2016 FranceAgriMer: Frankreichs Maisernte ist zu 60% erledigt.
Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer meldet, dass die französische Maisernte per 24. Oktober zu 60% erledigt ist. In der Vorwoche lag der Erntefortschritt beim Mais bei 39%. 2015 wurden zum selben Zeitpunkt bereits 69% der Maisbestände geerntet.
Auch die Winterweizenaussaat erfolgt langsamer, als im Vorjahr. 60% der geplanten Flächen wurden per 24. Oktober bestellt versus 43% in der Vorwoche und 72% im Vorjahr zur selben Zeit. 27% der Aussaat ist aufgelaufen versus 39% im vergangenen Jahr.
Wintergerste wurde bis Montag zu 74% ausgesät versus 61% in der Vorwoche und 88% im Vorjahr. 42% der Wintergerste ist aufgelaufen. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 59%.
28.10.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago schlossen gestern mit leichten Gewinnen. Shortabdeckungen sowie gute Export-Geschäfte unterstützten den Markt. Mit 646.100 Tonnen US-Weizen lagen die wöchtlichen Export-Sales über den Markterwartungen von 350.000 - 550.000 Tonnen. Das International Grains Council (IGC) hat gestern seine Prognose der globalen Weizenproduktion 2016/17 um 1 Mio. Tonnen auf 748 Mio. Tonnen erhöht. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT abermals fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten weiter zulegen und erreichten den höchsten Stand seit 2 Monaten. Unterstützend wirkten dabei der kräftige Anstieg der Maisnotierungen und der schwache Euro. Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 25.10.16 Exportlizenzen für 222.000 Tonnen Weizen. Damit summierten sich die erteilten Exportlizenzen auf insgesamt 7,735 Mio. Tonnen (Vorjahr: 6,928 Mio. Tonnen). In Hamburg stiegen die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Oktober auf €4,50 über Euronext Dezember 16. Der Spread zwischen dem Euronext und dem CME EU-Weizen erhöhte sich auf der Dez.-Fälligkeit auf €11,75/Tonne.

28.10.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 14.000 Lots CBoT Mais

27.10.2016 EU-Kommission erteilt Importlizenzen für 157.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 25.10.16 Importlizenzen für 157.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 2,509 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr hinter dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (2,891 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 93.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 815.000 Tonnen.
27.10.2016 IGC erhöht Prognosen der globalen Mais- und Weizenernte 2016/17
The International Grains Council (IGC) hat seine Prognose der globalen Maisproduktion 2016/17 um 8 Mio. Tonnen auf 1,035 Mrd. Tonnen erhöht. Begründet wird der Schritt mit den verbesserten Aussichten auf große Ernten in den Vereinigten Staaten und in Brasilien.
Die Prognose der weltweiten Weizenproduktion 2016/17 ebenfalls nach oben korrigiert und liegt bei 748 Mio. Tonnen (+ 1 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters
27.10.2016 Taiwan: MFIG kauft 65.000 Tonnen Mais
Taiwans Maize Industry Procurement Association (MIFIG) kauft im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 65.000 Tonnem Mais optionaler Herkunft (Vereinigte Staaten oder Brasilien). Das melden europäische Händler. Gesucht wurde Ware zur Lieferung im Januar/Februar 17. Ein Preis wurde nicht genannt.
27.10.2016 Südkorea: NOFI kauft Mais und Futterweizen am Weltmarkt
Südkoreas Nonghyup Feed Inc. (NOFI) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 273.000 Tonnen Mais und 65.000 Tonnen Futterweizen gekauft.
Der Mais, dessen Kauf 4 Vereinbarungen beinhaltet, soll im Februar und März 2017 geliefert werden. Ein Preis wurde nicht genannt.
Beim Weizen, der im Februar 2017 geliefert werden soll, wurde zum Preis von $192,50/Tonne c&f genannt. Quelle: Reuters
27.10.2016 Getreidemail

Technische Käufe, Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften, Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sowie der schwächere US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Gewinnen schließen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee weiter folgen und die Kurse legten moderat zu. Die Prämien in Dünkirchen (Nordfrankreich) stiegen aufgrund der festen Exportnachfrage nach Qualitätsweizen, der in Folge der schlechten französischen Weizenernte knapp ist, um €2,50.
In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Oktober unverändert bei €3,00 über Euronext Dezember 16. Der Spread auf der Dezember-Fälligkeit zwischen dem CME EU Wheat und dem Euronext Weizen erhöhte sich auf €11,00.

26.10.2016 Taiwans MFIG sucht Mais
Die taiwanesische Einkaufsgemeinschaft MFIG hat einen internationalen Tender zum Kauf von 40.000 bis 65.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Mögliche Herkünfte sind die Vereinigten Staaten und Brasilien). Die Angebotsfrist endet am 27. Oktober. Gesucht wird Mais zur Lieferung im Zeitraum 8. – 27 Januar (US-Golfküste, Brasilien) oder 27. Januar – 11. Februar (US Pazifik Nordwestküste). Quelle: Reuters
26.10.2016 Südkoreas Nofi sucht Mais und Weizen
Südkoreas NOFI (Nonghyup Feed Inc) hat einen internationalen Tender zum Kauf von 276.000 Tonnen Mais und 69.000 Tonnen Weizen zur Lieferung im Februar ausgeschrieben. Die Angebotsfrist ist bereits abgelaufen. Quelle: Reuters
26.10.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 4.500 Lots Mais

25.10.2016 Südkoreas MFG sucht Mais

Südkoreas Major Feedmill Group (MFG) hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 70.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Das melden europäische Händler. Die Angebotsfrist endet am heute. Gesucht wird Mais zur Lieferung ca. 25. Januar 2017
Das niedrigste Angebot, dass abgegeben wurde, liegt bei $196,05/Tonne c&f für 66.000 Tonnen, gefolgt von $ 197,00/Tonne und $197,20/Tonne.
Bisher wurde noch kein Geschäftsabschluss gemeldet. Eine Entscheidung wird heute im Laufe des Tages erwartet. Quelle: Reuters

25.10.2016 US-Maisernte: 61% der Bestände sind geerntet

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 23.10.16 61% der US-Maisbestände geerntet sind. In der Vorwoche waren es 46%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 70%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 62%.

24.10.2016 EU Crop Monitor senkt Prognose der Maiserträge

Der Crop-Monitoring Service der Europäischen Union, MARS, hat die Ertragsprognose für Mais in der Europäischen Union von 6,84 Tonnen /Hektar (September) auf 6,82 Tonnen/Hektar reduziert. Das ist die mittlerweile dritte Reduzierung in Folge. Damit lägen die Erträge 1,6% niedriger, als im 5-jährigem-Durchschnitt und leicht über dem Ergebnis des Vorjahres (6,31 Tonnen/Hektar), als die Maisbestände in Teilen der EU ebenfalls unter Trockenheit litten.
Die Prognose der Durchschnittlichen Weichweizenerträge wurde ebenfalls leicht reduziert von 5,63 Tonnen/Hektar auf 5,62Tonnen/Hektar. Das wäre ein Rückgang um 3,6% zum 5-jährigen Mittel.
Leicht erhöht wurde die Prognose der Rapserträge. Sie liegt nun bei 3,21 Tonnen/Hektar versus 3,20 Tonnen/Hektar im September. Verglichen mit dem 5-jährigen Durchschnitt wäre das ein Anstieg um 0,4%.

24.10.2016 Argentinien: Verlustpotenzial durch La Nina bei 8 Mio. Tonnen
Argentinien: Die Reform der Exportpolitik durch die Macri-Regierung, bei der der Exportzoll auf Mais (zuletzt bei 20%) vor gut 8 Monaten gestrichen wurde, führte zu einer Erhöhung der Maisanbaufläche und erhöht das Potenzial einer Rekordernte. Die gegenwärtige Trockenheit, die in einem Zusammenhang mit dem Wetterphänomen La Nina steht, begrenzt das Potenzial allerdings. Auf bis zu 8 Mio. Tonnen schätzt der Reuters Analyst Hong Xu die Verluste, die durch ungünstige Wetterbedingungen entstehen könnten. Die aktuelle Prognose unterstellt eine Ernte in einem Volumen von 28,4 Mio. Tonnen. Bei günstigen Bedingungen ist aber auch eine Ernte von 37 Mio. Tonnen möglich.
Die Maisaussaat, die in Argentinien von September bis Mitte Januar erfolgt, ist bisher auf über 35% der geplanten Flächen erledigt. Geerntet wird der Mais von März bis August.
Reuters Analyst Xu erwartet einen starken Wettbewerb zwischen Mais aus Argentinien und Mais aus den Vereinigten Staaten. Er rechnet mit einer Mais-Anbaufläche von 5,9 Mio. Hektar in der Pampas Region in dieser Saison. Das wären 1 Mio. Hektar mehr, als in der vergangenen Saison.
Die Buenos Aires Grains Exchange erwartete zuletzt eine 27%-ige Ausweitung der Maisanbaufläche auf 4,9 Mio. Hektar und eine Rekord-Maisernte von 36 Mio. Tonnen versus 30 Mio. Tonnen 2015/16.
Bei den Sojabohnen erwartet die Buenos Aires Grains Exchange einen Rückgang um 3% in 2016/17 auf 19,6 Mio. Hektar zugunsten von Mais und Weizen.
24.10.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) - Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 11.10. - 18.10. um 18.927 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 42.068 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen um 60.995 Lots auf 69.978 Lots reduziert.

24.10.2016 Fondsgesellschaften verkauften am Freitag 4.000 Lots CBoT Mais

21.10.2016 Indonesien kauft 150.000 Tonnen Mais
Indonesiens staatlicher Einkäufer Bulog hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 150.000 Tonnen Mais gekauft. Europäische Händler glauben, dass der Mais aus den Vereinigten Staaten oder aus Brasilien geliefert wird. Den Preis schätzen sie auf über $200/Tonne. Die Lieferung soll am 25. Dezember erfolgen. Einige Händler schätzen die Menge sogar auf 200.000 Tonnen. Quelle: Reuters
21.10.2016 Ukraine: Getreideernte ist zu 84% komplett
Die Getreideernte in der Ukraine ist zu 84% abgeschlossen. Per 21. Oktober ernteten ukrainische Landwirte 50,5 Mio. Tonnen Getreide auf einer Fläche von 12 Mio. Hektar. Das meldet das Landwirtschaftsministerium. Im vergangenen Jahr wurden zum selben Zeitpunkt bereits 51,6 Mio. Tonnen Getreide geerntet.
Die durchschnittlichen Erträge stiegen auf 4,21 Tonnen/Hektar versus 3,91Tonnen/Hektar im Vorjahr.
Geerntet wurden 11,6 Mio. Tonnen Mais auf einer Fläche von 2,0 Mio. Hektar bzw. 47% der Aussaatfläche mit durchschnittlichen Erträgen von 5,75 Tonnen/Hektar versus 5,15 Tonnen/Hektar 2015.
Außerdem wurden 11,1 Mio. Tonnen Sonnenblumen (85% der Aussaatfläche), 3,1 Mio. Tonnen Sojabohnen und 7,9 Mio. Tonnen Zuckerrohr per 21. Oktober geerntet.
Die Weizen- und Gersteernte ist bereits abgeschlossen.
Das Ministerium schätzt die gesamte Getreideernte 2016 auf 63 Mio. Tonnen versus 60 Mio. Tonnen 2015

 

21.10.2016 FranceAgriMer: Frankreichs Maisernte zu 39% erledigt
Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer meldet, dass die französische Maisernte per 17. Oktober zu 39% erledigt ist. In der Vorwoche lag der Erntefortschritt beim Mais bei 23%. 2015 wurden zum selben Zeitpunkt bereits 52% der Maisbestände geerntet.
Auch die Winterweizenaussaat erfolgt langsamer, als im Vorjahr. 43% der geplanten Flächen wurden per 17. Oktober bestellt versus 23% in der Vorwoche und 52% im Vorjahr zur selben Zeit.
Wintergerste wurde zu 61% ausgesät versus 39% in der Vorwoche und 73% im Vorjahr und auch beim Durum-Weizen konnte die Aussaat nicht so flott erfolgen, wie im Vorjahr. 2% der Flächen sind bestellt versus 4% im vergangenen Jahr.
21.10.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 10.000 Lots CBoT Mais

20.10.2016 Europäische Kommission erteilte Importlizenzen für 123.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 18.10.16 Importlizenzen für 123.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 2,352 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (2,318 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 58.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 722.000 Tonnen
20.10.2016 China: 5-Jahres-Plan beinhaltet Erhöhung der Sojabohnenanbaufläche
Die chinesische Regierung hat einen 5-Jahres-Plan zur Modernisierung des landwirtschaftlichen Sektors erarbeitet. Das berichtet der Staatsrat.
Danach soll die Anbaufläche für Sojabohnen bis zum Jahr 2020 auf 140 Mio. mu (9,33 Mio. Hektar) steigen versus 98 Mio. mu (6,53 Mio. Hektar) im Jahr 2015.
Beim Mais plant China, die Anbaufläche um 0,7% jährlich bis zum Jahr 2020 zu reduzieren auf 500 Mio. Mu (33,33 Mio. Hektar).
Die gesamte Getreideproduktion soll bis zum Jahr 2020 auf 550 Mio. Tonnen steigen versus 500 Mio. Tonnen im Jahr 2015.
Geplant sind darüberhinaus eine Erhöhung der Fleisch- und Milchproduktion. (1 Hektar = 15 mu)
20.10.2016 Strategie Grains: EU-Anbauflächen für Weichweizen zur Ernte 2017 stabil
Die Anbaufläche für Weichweizen zur Ernte 2017 bleibt in der EU nahezu stabil. Das ist die Prognose des Agrarberatungsunternehmens Strategie Grains.
Der erste Bericht des Unternehmens für die Ernte 2017 prognostiziert einen leichten Rückgang der Getreideanbaufläche von 56,9 Mio. Hektar auf 56,6 Mio. Hektar. Der Rückgang geht hauptsächlich zu Lasten von Durum Weizen und Sommergerste. Präzise Prognosen für die einzelnen Getreidesorten wurden aber nicht genannt.
Weichweizen und Wintergerste sollen demnach auf dem Niveau des Vorjahres angebaut werden, während die Anbaufläche für Rapssaat niedriger erwartet wird.
Einige Landwirte haben aufgrund der besseren Preise für Rapssaat im Vergleich zu den Getreidepreisen, die Anbauflächen für Rapssaat erhöht. Die Trockenheit im Spätsommer hat allerdings die Aussaat behindert. In dem separaten Ölsaaten-Report, der auch in dieser Woche veröffentlicht wurde, rechnet Strategie Grains mit einem Anstieg der Anbaufläche für Rapssaat von 6,5 Mio. Hektar auf 6,7 Mio. Hektar.
Die Weichweizen- und Wintergerste Aussaat könnte aufgrund der bestehenden Trockenheit in einigen Regionen im Westen der Europäischen Union zu Verzögerungen führen.
Beim Durum Weizen, einem Nischenprodukt, das zur Herstellung von Pasta verwendet wird, könnte die Anbaufläche um 6% sinken.
In der Prognose für Sommergerste rechnet Strategie Grains mit einem Rückgang der Anbaufläche von 1,5%. Sommergerste wird hauptsächlich zur Produktion von Malz angebaut.
Für Körnermais ist die Erwartung ebenfalls stabil auf dem niedrigen Niveau dieses Jahres.
20.10.2016 China: Maisnotierungen handeln auf höchsten Stand seit 2 Monaten
Die Maisnotierungen an Chinas Börse handeln heute Morgen mit hohen Aufschlägen und könnten die höchsten Tagesgewinne seit 4 Monaten einfahren. Es wird darüber spekuliert, dass China die Einführung von Subventionen für Mais verarbeitende Betriebe erwägt, um den Verbrauch zu steigern. Um 12:45 chinesischer Zeit (5:45 unserer Zeit) handelten die Maisfutures (DCCcv1) mit 1.490 Yuan ($221,09), das höchste Kursniveau seit Mitte August.
20.10.2016 Getreidemail

Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen auf nahezu unverändertem Niveau und halten damit weiterhin einen großen Bestand an Netto-Short-Positionen. Das US-Landwirtschaftsministerium veröffentlicht heute Nachmittag die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten rechnen für das Vermarktungsjahr 2016/17 mit neuen Export-Geschäften in einem Volumen von 350.000 - 550.000 Tonnen.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen minimal fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den späten Aufschlägen aus Chicago nicht mehr folgen und gaben auf allen Terminen nach. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Oktober stabil bei €2,00 über Euronext Dezember 16. Der Spread auf der Dezember-Fälligkeit zwischen dem CME EU Wheat und dem Euronext Weizen erhöhte sich auf €6,75. Vom CME EU-Wheat Future wurden gestern 4.920 Lots gehandelt, das ist das höchste Volumen seit Einführung am 12. September.

20.10.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 6.000 Lots CBoT Mais

18.10.2016 US-Maisernte: 46% der Flächen sind geerntet

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 16.10.16 46% der US-Maisbestände geerntet wurden. In der Vorwoche waren es 35%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 54%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 49%.

18.10.2016 US-Crop-Conditions: 74% der US-Maisbestände erhalten Top-Rating

17.10.2016 Ukraine: 81% der Getreidebestände sind geerntet
Ukrainische Landwirte haben per 17. Oktober 48,2 Mio. Tonnen Getreide auf einer Fläche von 11,6 Mio. Hektar geerntet. Das sind 81% der gesamten Anbaufläche. Die durchschnittlichen Erträge stiegen von 3,89 Tonnen/Hektar im vergangenen Jahr auf 4,13 Tonnen/Hektar. Im vergangenen Jahr wurden zur selben Zeit 50,7 Mio. Tonnen Getreide geerntet.
Mais wurde in einem Volumen von 9,3 Mio. Tonnen auf einer Fläche von 1,7 Mio. Hektar (39% der Anbaufläche) geerntet mit durchschnittlichen Erträgen von 5,58 Tonnen/Hektar (2015: 5,12 Tonnen/Hektar)
Dem Landwirtschaftsministerium zufolge könnten in diesem Jahr über 63 Mio. Tonnen Getreide geerntet werden versus 60 Mio. Tonnen 2015.
17.10.2016 Frankreich: Maisernte ist zu 23% erledigt (Update und Korrektur!)

Französische Landwirte haben per 10. Oktober 23% der Maisbestände geerntet versus 10% in der Vorwoche und 33% zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Der Zustand der Maisbestände ist stabil. 53% der Bestände erhielten die Top-Bewertung „gut bis exzellent“, unverändert zur Vorwoche.
Ernteschätzer rechnen mit einem Rückgang der französischen Maisernte auf den tiefsten Stand seit 13 Jahren. Grund dafür ist die Trockenheit im Sommer.
Das Tempo der Ernteaktivitäten hat sich verlangsamt. Die Landwirte wollen die Bestände möglichst lange auf dem Feld trocken lassen, um spätere Trocknungskosten bei ohnehin schlechten Erträgen und niedrigen Preisen zu reduzieren.
Auch der Fortschritt der Wintergetreideaussaat ist hinter dem Tempo des vergangenen Jahres. FranceAgriMer schätzt, dass 23% (nicht 29%) der geplanten Winterweizenaussaatflächen in Frankreich per 10. Oktober bestellt sind. Vor einer Woche lag der Fortschritt bei 6%, im vergangenen Jahr zum selben Zeitpunkt allerdings schon bei 34%. 3% der Saat ist bereits aufgelaufen versus 10% im vergangenen Jahr zum selben Zeitpunkt.
Die Wintergersteaussaat ist auf 39% der geplanten Flächen erfolgt versus 10% in der vergangenen Woche und 54% im vergangenen Jahr zum selben Zeitpunkt. 4% der Bestände sind aufgelaufen versus 16% im vergangenen Jahr zum selben Zeitpunkt.
Nach der jüngsten Trockenheit, die sich negativ auf die Maisbestände ausgewirkt und auch die Rapsaussaat behindert hat, kommen leise Zweifel auf, ob Frankreichs Landwirte nach der schlechten Weizenernte in diesem Sommer auf den geplanten Flächen an der Weizenaussaat festhalten. FranceAgriMer hält es aber für wahrscheinlich. Niederschläge, die in dieser Woche vorhergesagt werden, könnten die Aussaatbedingungen verbessern.

17.10.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) - Mais

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 04.10. - 11.10. um 4.669 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 36.554 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen um 31.885 Lots auf 130.973 Lots reduziert.

17.10.2016 Mais handelt heute morgen erneut mit Aufschlägen
Die Maisnotierungen in Chicago handeln heute Morgen bereits den dritten Tag in Folge mit Aufschlägen. Unterstützungen finden sie durch die gute Exportnachfrage von US-Mais und eine Welle von Short-Positions-Abdeckungen. Fondsgesellschaften kauften am Freitag 16.000 Lots US-Mais. Die wöchentlichen US-Exporte lagen für das laufende Vermarktungsjahr 2016/17 mit 873.400 Tonnen Mais im Rahmen der Markterwartungen.
17.10.2016 Fondsgesellschaften kauften am Freitag 16.000 Lots CBoT Mais

14.10.2016 Frankreich: Maisernte ist zu 23% erledigt
Frankreichs Landwirte haben per 10. Oktober 23% der Maisbestände geerntet versus 10% in der Vorwoche. Im vergangenen Jahr lag der Erntefortschritt bereits bei 33%. Das melden die Analysten von FranceAgriMer.
53% der Maisbestände erhielten die Topbewertung „gut bis exzellent“, das ist unverändert zur Vorwoche.
Die Winterweizenaussaat ist in Frankreich zu 29% erledigt versus 6% in der Vorwoche und 37% im Vorjahr zum selben Zeitpunkt.
13.10.2016 EU-Kommission erteilt Importlizenzen für 153.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 04.10.16 Importlizenzen für 153.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 2,229 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (1,990 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 53.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 664.000 Tonnen.
13.10.2016 Frankreich: FranceAgriMer reduziert Prognose der Weizenproduktion 2016/17

Frankreichs Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat seine Prognose der französischen Weichweizenernte 2016/17 um 500.000 Tonnen auf 28 Mio. Tonnen reduziert. Das wäre ein Rückgang um 31,5% zur Rekordernte 2015/16. Frankreichs Landwirtschaft leidet unter einer katastrophalen Ernte in diesem Jahr. Es war die schlechteste Ernte seit 30 Jahren. Und auch die Qualitäten sind schwierig.
Die Prognose der Exporte außerhalb der EU wurde unverändert auf 4,7 Mio. Tonnen belassen – ein Rückgang um 62,8% zum Ergebnis 2015/16 von 12,6 Mio. Tonnen. Leicht nach unten korrigiert wurde die Prognose der Exporte innerhalb der EU von 6,6 Mio. Tonnen auf 6,4 Mio. Tonnen.
Bei den Weichweizen-Endbeständen 2016/17 rechnet FranceAgriMer mit 2,4 Mio. Tonnen versus 3,3 Mio. Tonnen 2015/16.
FranceAgriMer ließ die Prognose der laufenden Maissernte unverändert auf 12,2 Mio. Tonnen, das wäre ein Rückgang um 6,6% der vorherigen Saison. Die Schätzung der Maisendbestände wurde um 300.000 Tonnen von 2,0 Mio. Tonnen auf 2,3 Mio. Tonnen erhöht versus 2,5 Mio. Tonnen in der vorherigen Saison.

13.10.2016 CBoT-Weizen- und Maiskurse gaben gestern mehr als 2 % nach

Die Kurse der CBoT-Weizen- und Maisfutures haben gestern nach dem USDA-Report um mehr als zwei Prozentpunkte nachgegeben. Die vorherige Schätzung über hohe Vorräte bestätigte sich.
Zwar hat das USDA ihre Schätzung der acres-Erträge der diesjährigen Ernte von 174,4 bpa im September auf jetzt 173,4 bpa gesenkt, es bleibt aber dabei, das es die größte US-Maisernte aller Zeiten ist. Die Endbestände beim US-Weizen wurden mit 1,138 Mrd. Bushel höher geschätzt, als im Vormonat. Die größte Menge seit der Saison 1987/88, wenn sich das bewahrheitet.
Broker in Fernost glauben, dass an der Terminbörse jetzt der Boden erreicht ist.
China hat gestern die Importzölle für Getreide um ein Prozent gesenkt, die Marktbeteiligten glauben aber nicht, dass deshalb mehr importiert werde. Das gilt ohnehin nur für eine Quote von 9,6 Mi. Tonnen, vorher galt der Vorzugszollsatz für 7,2 Mio. Tonnen.

13.10.2016 Getreidemail

Technische Verkäufe sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Abschlägen schließen. Das USDA erhöhte gestern seine Prognose der US-Weizenendbestände 2016/17 auf 1,138 Mrd. Bushel. Sie liegt damit über der Schätzung des Vormonats (1,100 Mrd. Bushel), ist aber niedriger, als die durchschnittliche Erwartung (1,153 Mrd. Bushel). Die Schätzung der Welt-Weizenendbestände wurde von 249,07 Mio.Tonnen auf 248,37 Mio.Tonnen reduziert. Analysten erwarteten ein Volumen von durchschnittlich 249,72 Mio. Tonnen. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 5.000 Lots SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris stemmten sich die Weizenfutures gegen die negativen Vorgaben aus Übersee und legten auf allen Terminen zu. Dabei half auch der schwache Euro, der bereits den dritten Tag in Folge mit Verlusten schloss. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Oktober unverändert bei €2,00 über Euronext Dezember 16. Händler erwarten mit Spannung das Ergebnis der Ausschreibung für den Algerien-Tender.

13.10.2016 Südkoreas MFG und KOCOPIA suchen Mais am Weltmarkt
Südkoreas MFG (Major Feedmill Group) hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 140.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) ausgeschrieben. Gesucht wird der Mais für zwei Liefertermine (21. Januar und 3. Februar) zu jeweils 70.000 Tonnen. Die Angebotsfrist endet heute.
Ebenfalls auf der Suche nach Mais ist Südkoreas KOCOPIA (Korea Corn Processing Industry Association. Per ITB (Invitation to bid) werden 55.000 Tonnen Mais optionaler Herkunft zur Lieferung Ende Januar gesucht. Die Angebotsfrist endet ebenfalls heute. Herkünfte aus Ungarn, Serbien, Bulgarien, Frankreich und Russland werden nicht berücksichtigt. Quelle: Reuters
13.10.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 16.000 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen:
Mais: -10.000 bis -25.000 Lots
Sojabohnen: -4.000 bis -11.000 Lots
Weizen: -4.000 bis -6.000 Lots
12.10.2016 Verkauf aus staatlicher chinesischer Maisreserve stockt

In der ersten Auktion nach den Ferien in China konnte die Regierung lediglich 27.000 Tonnen Mais aus ihren staatlichen Beständen verkaufen. Aus dem Erntejahr 2014 waren 1,3 Mio. Tonnen im Angebot.
Zuletzt waren die Verkäufe aus der chinesischen Maisintervention sehr überschaubar. Die letzten sieben Versteigerungen konnten zusammen nur 180.000 Tonnen Mais losschlagen im Vergleich zu durchschnittlich 500.000 Tonnen in jeder Auktion im September und im Juni von insgesamt 2-3 Mio. Tonnen.
Seit Beginn der Auslagerung im Mai dieses Jahres wurden bisher 18,9 Mio. Tonnen Mais aus der chinesischen staatlichen Maisreserve verkauft.

12.10.2016 Ukraine: Fortschritt der Getreideernte bei 80%
Ukrainische Landwirte haben per 11. Oktober 46,7 Mio. Tonnen Getreide auf einer Fläche von 11,4 Mio. Hektar geerntet. Das sind 80% der gesamten Anbaufläche. Die durchschnittlichen Erträge stiegen von 3,81 Tonnen/Hektar im vergangenen Jahr auf 4,09 Tonnen/Hektar. Im vergangenen Jahr wurden zur selben Zeit 47,2 Mio. Tonnen geerntet.
Mais wurde in einem Volumen von 7,8 Mio. Tonnen auf einer Fläche von 1,4 Mio. Hektar (33% der Anbaufläche) geerntet mit durchschnittlichen Erträgen von 5,5 Tonnen/Hektar (2015: 5,01 Tonnen/Hektar)
Die Weizen- und die Gersteernte sind in der Ukraine komplett abgeschlossen.
Außerdem wurde geerntet:
9,8 Mio. Tonnen Sonnenblumen (76% der Anbaufläche)
2,7 Mio. Tonnen Sojabohnen
5,5 Mio. Tonnen Zuckerrohr
Dem Landwirtschaftsministerium zufolge könnten in diesem Jahr über 63 Mio. Tonnen Getreide geerntet werden versus 60 Mio. Tonnen 2015.
12.10.2016 US-Maisernte: 35% der Flächen sind geerntet
Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 09.10.16 35% der US-Maisbestände geerntet wurden. In der Vorwoche waren es 24%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 38%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 38%. Quelle: Reuters
12.10.2016 US-Crop Conditions: 73% der Mais-Bestände erhalten Toprating

12.10.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 6.500 Lots CBoT Mais

11.10.2016 Unbekannte Destination kauft 161.544 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten
US-Exporteure melden den Verkauf von 161.544 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 an eine unbekannte Destination. Quelle: Reuters
 
10.10.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen
Spanne der Schätzungen:
Mais: +5.000 bis +9.000 Lots
Weizen: +5.000 bis +6.000 Lots
Sojabohnen: 0 bis +5.000 Lots
10.10.2016 Frankreich: Landwirtschaftsministerium erhöht Prognose der Maisernte 2016

Frankreichs Landwirtschaftsministerium hat seine Prognose der Maisernte 2016 von 12,5 Mio. Tonnen im vergangenen Monat auf 12,6 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der französischen Weichweizenernte 2016 wurde von 28,2 Mio. Tonnen auf 28,0 Mio. Tonnen reduziert. Quelle: Reuters

10.10.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)- Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 27.09. - 04.10. um 10.303 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 3.683 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen um 13.986 Lots auf 162.858 Lots reduziert.
10.10.2016 EU teuerster Weizenanbieter am Weltmarkt – gute Qualitäten knapp

In den USA könnte die Mais- und Sojabohnenernte in den kommenden zehn Tagen weitestgehend abgeschlossen werden. Inzwischen sind die Wetterbedingungen dafür überall optimal.
In Europa endete die letzte Handelswoche mit Terminmarktkursen von 157 bis 167 für die laufende Vermarktungsperiode. Das sind die höchsten Preise eines Anbieters aus Überschussregionen am Weltmarkt. Das spiegelt sich auch in den geringen Verladungen im französischen Hafen Rouen wider.
Aber auch die russischen Weizenpreise steigen. Ein fester Preistrend wird auch bis zum Ende des Jahres erwartet. Hier und auch in Kanada berichtet man immer öfter von Qualitätsproblemen und es ist zu erwarten, dass Importeure und Verbraucher für bessere Qualitäten tiefer in die Tasche greifen müssen.
Hinzu kommt, dass Spekulanten mit einer Rekordmenge von 165.000 Lots an der CBoT Short sind. Das ist vergleichbar mit 2015/16 als sie 150.000 Lots Verkaufspositionen in den Büchern hatten. Das könnte bei steigenden Kursen für die unbequem werden.

07.10.2016 Brasiliens Pflanzenschutzbehörde erlaubt Importe von dreiUS-GMO-Maissorten

Brasiliens Pflanzengesundheitsamt CTNBio hat gestern Importe von drei genetisch veränderten Maissorten aus den USA zur Herstellung von Futtermitteln genehmigt. Das teilten übereinstimmend das brasilianische Landwirtschaftsministerium und der Industrieverband ABPA Schwein und Geflügel mit.
Diese Maßnahme ermöglicht Maisimporte aus den USA wenn die Versorgung im eigenen Land eng wird, so ein Sprecher der ABPA. Das war Anfang des Jahres der Fall, nachdem eine Trockenheit die zweite Ernte stark dezimiert hatte. Die Futtermittelhersteller mussten dann Mais aus Argentinien importieren.
CTNBio hat jetzt zwei Monsanto-Sorten und eine Syngenta-Maissorte zum Import zugelassen; alle drei sind GMO-Sorten. Zwar kultiviert Brasilien schon jetzt GMO-Pflanzen in eigenen Land, aber GMO-Importe waren bisher noch nicht zugelassen. Sie benötigen vorher das grüne Licht der Pflanzengesundheitsbehörde.
Nach langen Verhandlungen zwischen Mischfutterbetrieben in Brasilien und US-Maisanbietern können jetzt endlich diese drei Sorten importiert werden. Bis Januar, wenn in Südamerika die nächste Maisernte beginnt, könnte noch ein wenig Importinteresse aufkommen. Die Importgenehmigung erhöht die Flexibilität der Importeure wenn es eng wird. Zu Beginn des Jahres hatte Brasilien ein Zollfreikontingent für Mais von Ländern außerhalb der Mercosur-Staaten freigegeben.

 

07.10.2016 Ukraine: Getreideernte ist zu 79% abgeschlossen
In der Ukraine wurden per 7. Oktober 45,9 Mio. Tonnen Getreide von 11,3 Mio. Hektar bzw. 79% der Anbaufläche geerntet. Das meldet das Landwirtschaftsministerium der Ukraine.
Die durchschnittlichen Erträge erreichten 4,07 t/ha. versus 3,75t/ha. im vergangenen Jahr, als zum selben Zeitpunkt 44,9 Mio. Tonnen Getreide geerntet wurden.
Außerdem wurden 7,1 Mio. Tonnen Mais von 1,3 Mio. Hektar bzw. 31% der Anbaufläche geerntet. Die durchschnittlichen Maiserträge stiegen auf 5,43 t/ha. (Vorjahr: 4,84 t/ha.).
Geerntet wurden darüber hinaus 9,5 Mio. Tonnen Sonnenblumensaat von 74% der Flächen sowie 2,6 Mio. Tonnen Sojabohnen und über 4,9 Mio. Tonnen Zuckerrohr. Die Weizen- und Gersteernte in der Ukraine sind abgeschlossen.
Das Landwirtschaftsministerium schätzt die Getreideernte auf 63 Mio. Tonnen versus 60 Mio. tonnen im Vorjahr.
07.10.2016 Frankreich: Maisernte und Wintergetreide-Aussaat mit Verzögerungen

Frankreichs Landwirte haben per 3. Oktober 10% der französischen Maisflächen geerntet versus 4% in der Vorwoche und 18% im vergangenen Jahr zum selben Zeitpunkt. Das geht aus dem heute veröffentlichten Bericht des französischen Agrarberatungsunternehmens FranceAgriMer hervor. Danach befinden sich 53% der Bestände in einem guten bis exzellenten Zustand (Vorwoche: 54%; Vorjahr: 56%).
Die Winterweizenaussaat ist ebenfalls hinter dem Stand des Vorjahres. Geschätzte 6% der geplanten Flächen sind per 3. Oktober bestellt versus 1% in der Vorwoche. Im vergangenen Jahr waren bereits 17% der geplanten Flächen bestellt. Ähnlich sieht es bei der Wintergersteaussaat aus. 10% der Flächen wurden ausgesät (Vorwoche: 1%; Vorjahr: 27%) 

07.10.2016 Sinkende Maiskurse nehmen Weizenkurse mit

Ungeachtet des festeren Rubelkurses aufgrund der steigenden Rohölpreise sowie dem extrem hohen Bestand an Short-Positionen der Fondsgesellschaften sanken gestern die Weizenkurs an den Terminbörse. In den Tagen zuvor veranlasste das die Fondsgesellschaften ihre Shorts abzugeben, was für festere Weizenkurse sorgte.
Den Grund für den gestrigen Kursrückgang lieferte ein sinkender Kurs der US-Maisfutures. Je weiter die Erntemaschinen in den USA in Richtung Norden vorankommen, desto besser werden die Erträge. Das hat unmittelbar auch Auswirkungen auf die Weizennachfrage, denn nicht nur in den USA konkurrieren Mais und Weizen in den Futtermischungen.
Mit Spannung erwarten die Marktbeteiligten schon jetzt den USDA WASDE-Report im Oktober, der am kommenden Mittwoch erscheinen wird. Es ist wohl schon jetzt sicher, dass die Mais Endbestände angehoben werden.
Parallel zum Fall der Weizenkurse steigen die Prämien für qualitativ höherwertigen Weizen.

07.10.2016 CBoT-Sojabohnen: Erste Handelswoche mit positivem Vorzeichen

Die Chicago-Sojabohnen sind heute Morgen auf dem besten Weg, ihr erstes Wochenplus seit einem Monat zu beschließen. Die Nachfrage nach US-Sojabohnen aus der laufenden Rekordernte ist ausgesprochen gut. Zur Stunde ist der Kursanstieg im Fronttermin in dieser Woche 1 %, der erste Anstieg seit Anfang September.
Zwar kommt die US-Ernte jetzt gut voran aber das physische Angebot war zunächst sehr klein. Marktbeobachter erwarten, dass auch in der kommenden Woche die gute Nachfrage aus China anhält, nachdem dort die Ferien zu Ende gehen und die Crush-Margin der Ölmühlen im September so hoch waren, wie seit Anfang Juli nicht mehr.
In dieser Woche konnten US-Exporteure 2,180 Mio. Tonnen Sojabohnen an ausländische Käufer absetzen, in der Vorwoche waren es 1,693 Mio. Tonnen. Die Erwartungen lagen bei lediglich 1,2 bis 1,5 Mio. Tonnen.
Die Conab in Brasilien erwartet dort eine Sojabohnenernte 2016/17 von 101,9 bis 104 Mio. Tonnen (Vorjahr: 95,4 Mio. Tonnen). In Argentinien werden die Farmer wohl mehr Mais anbauen, was zulasten der Sojabohnenanbaufläche geht.

07.10.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 12.000 Lots CBoT Mais

06.10.2016 AMIS Market Monitor No. 42 / Oktober 2016

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 6. Oktober finden Sie auf unserer Homepage unter:

Fakten für Profis/AMIS Market Monitor und hier!

06.10.2016 EU-Kommission erteilte Importlizenzen für 133.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 04.10.16 Importlizenzen für 133.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 2,076 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (1,805 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 114.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 611.000 Tonnen.
06.10.2016 Brasilianische Sojabohnenernte 2016/17 steigt auf 101,9 bis 104 Mio. Tonnen

Der ersten Schätzung für die Ernte 2016/17 des brasilianischen Ölsaatenverbandes Conab zufolge wird die dortige Sojabohnenernte zwischen 101,9 und 104 Mio. Tonnen betragen (Vj.: 95,4 Mio.to). Die Maisernte wird auf 82,3 und 83,8 Mio. Tonnen geschätzt (Vj.: 66,7 Mio.to).
Der Sekretär des brasilianischen Agrarressorts sagte, dass man bis zum Erntebeginn genügend Maisvorräte habe. Die Gesamtgetreideernte 2016/17 wird von Conab zwischen 210,5 und 214,8 Mio.to erwartet (Vj.: 186,3 Mio.to).

06.10.2016 US-Maisernte: 24% der Flächen sind geerntet
Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 02.10.16 24% der US-Maisbestände geerntet wurden. In der Vorwoche waren es 15%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 24%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 27%. Quelle: Reuters
06.10.2016 US-Crop-Conditions: Zustandberichte für US-Mais und Sojabohnen per 2.10.16
06.10.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen
Spanne der Schätzungen:
Weizen: +4.000 bis +6.000 Lots
Mais: 0 bis +9.000 Lots
Sojabohnen: -6.000 bis -8.000 Lots
05.10.2016 EU Kommission schlägt Ausweitung der Ukraine zollfrei-Importkontingente vor

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, den zollfreien Warenverkehr mit der Ukraine auszuweiten. So könnten mehr Weizen- und Maisimporte zollfrei in die EU gelangen. Es sind 1 Mio. Tonnen für mehrere Getreidearten im Gespräch.
Der Vorschlag, der noch vom EU-Parlament und dem Rat der EU akzeptiert werden muss, sieht zollfreie Einfuhren für weitere 100.000 Tonnen Weizen, 650.000 Tonnen Mais und 350.000 Tonnen Gerste vor. Bereits jetzt sind zollfreie Importquoten für 950.000 Tonnen Weizen und 400.000 Tonnen Mais sowie 250.000 Tonnen Gerste vorhanden.
Die neuen Quoten sollen die Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem ehemaligen Sowjetmitgliedsstaat verbessern und für die Integration in den europäischen Markt vorbereiten, heißt es von offizieller Stelle aus Brüssel.
Auf der Liste der zollfreien Importgüter sind auch noch Aluminium- und Kupferprodukte, Düngemittel und elektronik-Artikel. Die vorgeschlagene Maßnahme soll zunächst für drei Jahre gelten; der Einnahmeausfall für die EU wäre weniger als 50 Mio. Euro pro Jahr.
Wann der Vorschlag den Beschlussgremien vorgelegt wird, steht noch nicht fest. Man wolle aber dazu beitragen, die brisante wirtschaftliche Lage in der Ukraine zu verbessern.

05.10.2016 Anec: pessimistische Exporterwartungen für Brasiliens Soja und Mais

Der brasilianische Getreideexportverband Anec senkt seine Erwartung für Brasiliens 2016er Sojabohnenexporte von 57 Mio. Tonnen auf jetzt 52 Mio. Tonnen. Die Experten sehen zudem die Exporte in 2017 auch nur auf 53 Mio. Tonnen.
Von Januar bis September 2016 wurden bisher 49,6 Mio. Tonnen exportiert; für den Rest des Jahres sollen die Exporte nur 2,4 Mio. Tonnen umfassen – deutlich weniger als die 4,8 Mio. Tonnen im selben Betrachtungszeitraum des Vorjahres. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre wurden im letzten Quartal des Jahres auch nur 1,5 Mio. Tonnen exportiert.
Anec´s Schätzung für Brasiliens Maisexporte 2016 kommen jetzt auf 20 Mio. Tonnen. Das bedeutet, dass bis zum Jahresende 2016 nur noch 1,2 Mio. Tonnen exportiert werden. Für viele Beobachter ist das aber unglaubwürdig, da zuletzt durchschnittlich 2,5 Mio. Tonnen im Monat ausgeführt wurden. Im Mittel der letzten drei Jahre waren es sogar 3,5 Mio. Tonnen pro Monat und im letzten Jahr waren die Maisausfuhren sogar bei 5,5 Mio. Tonnen im Monat. Diese hohen Ausfuhrmengen führten dann aber zu einem Engpass und hohen Preisen am lokalen Markt im Frühjahr 2016.

05.10.2016 Argentiniens Sojabohnenproduktion 2016/17 spürbar kleiner als im Vorjahr

Der argentinische Agrarminister Ricardo Buryaile erwartet, dass die diesjährige Anbaufläche für Sojabohnen unter 26 Mio. Hektar sinken wird; also etwas weniger als im Vorjahr. Stattdessen werde der Maisanbau ausgeweitet.
Das entspricht auch der letzten USDA-Schätzung. Da die Anbaufläche nicht, wie zuletzt erwartet, ausgeweitet wird, und zudem die Erträge wegen der Starkregenereignisse vor der letzten Ernte kleiner ausfallen dürften, wird mit einer spürbar kleineren Produktion gerechnet.

05.10.2016 AgResource rechnet mit steigenden Weizenpreisen

Der US amerikanische Weizenmarktanalyst AgResource rechnet vor, dass der Hard-Red Winterweizen am Golf von Mexiko bis ins Frühjahr 2017 weltweit das preiswerteste Angebot darstellt. Amerikanische Anbieter hatten aber wegen den ungeklärten Mutterkornbewertungen nicht an der Ausschreibung Ägyptens teilgenommen, weshalb gestern Russland erneut den kompletten Zuschlag für 240.000 Tonnen Weizen erhielt.
Da die Fondsgesellschaften zurzeit mit 145.000 Lots Weizen am CBoT massiv short sind, warnen die Spezialisten davor, sich noch weiter gegen fallende Preise abzusichern. Die Preise könnten sich bis zum Jahresende verbessern, wie es meist in anderen Jahren auch der Fall war. US-HRW kostet am Golf von Mexiko das gleiche wie Mais und für beides ist die Nachfrage zuletzt deutlich angestiegen.

05.10.2016 CBoT-Maiskurse stagnieren nach 2-Monats-Hoch

Gestern stiegen die Kurse der CBoT-Maisfuture auf den höchsten Stand seit zwei Monaten; nun glauben die Analysten allerdings, dass die weltweit sehr üppige Versorgung und gute Wetterbedingungen in Südamerika die Kurse unter Druck setzen.
Brasilianische Farmer profitierten von hohen Inlandspreisen und die Fortführung der Exportzölle für Sojabohnen in Argentinien bis 2018 werden die Farmer dazu veranlassen, mehr Mais anzubauen.
Am vergangenen Sonntag war die US-Maisernte zu 24 % fortgeschritten; im 5-Jahres-Mittel war man zu diesem Termin bei 27 %.

05.10.2016 Fonds sind Käufer von Maisfutures und sie verkaufen Sojabohnen

04.10.2016 Ukraines Getreideernte bisher bei 44,5 Mio. Tonnen

In der Ukraine sind inzwischen 77 % der Getreideflächen abgeerntet. Davon wurden bis zum 3. Oktober 44,5 Mio. Tonnen gedroschen.
Der durchschnittliche Ertrag lag bei 4,03 Tonnen/Hektar. Im Vorjahr waren es 3,7 Tonnen/Hektar und insgesamt wurden in 2015 42,7 Mio. Tonnen Getreide ohne Mais geerntet. Die Gersten- und Weizenernte ist dort jetzt komplett abgeschlossen.
Von 1,1 Mio. Hektar wurden bisher rund 5,7 Mio. Tonnen Mais geerntet – das sind etwa 25 % der bestellten Flächen. Der durchschnittliche Maiertrag stieg auf 5,28 Tonnen/Hektar in 2015 waren es 4,69 Tonnen/Hektar.
Das Agrarministerium in Kiew erwartet in diesem Jahr eine Gesamtgetreideernte von 63 Mio. Tonnen (2015:60 Mio. Tonnen).
Die Farmer dort haben zudem bisher 8,4 Mio. Tonnen Sonnenblumensaat von 66 % der bestellten Flächen geerntet und 2,3 Mil. Tonnen Sojabohnen sowie 4 Mio. Tonnen Zuckerrüben.

04.10.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex. Technische Verkäufe sowie Spreadaktivitäten gegenüber Mais übten Druck aus. Das USDA hatte die US-Weizenendbestände per 30.06.2017 am Freitag auf das höchste Niveau seit 30 Jahren geschätzt und damit die Erwartungen privater Schätzer übertroffen.
Die e-CBoT handelt zur Stunde leicht schwächer.
An der Euronext in Paris zeigten sich die Weizenfutures uneinheitlich. Die Termine Dezember 16 und März 17 folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen mit minimalen Abschlägen, während die späten Terminen etwas zulegen konnten. Ein schwächerer Euro-Wechselkurs stützt die Weizenkurse und die 160er-Marke wird im Frontmonat verteidigt. Die EU-Kommission hob ihre Schätzung zur Weizenernte in der Gemeinschaft von 133,3 auf 134,2 Mio. Tonnen an. Damit bleibt die Ernte aber immer noch unter der des Vorjahres (151,6 Mio.to). Die Brüsseler Experten schätzen die Weizenexporte aus der EU auf 25 Mio.to (Vj.: 32,7 Mio.Tonnen).

04.10.2016 Fonds sind Käufer für CBoT Mais- und Sojabohnen

03.10.2016 Chinas Maisexporte bedrohen Weltmarktpreise

Wie bereits am Freitag an dieser Stelle berichtet, hat die Regierung in Peking mindestens zwei staatlichen Getreidehändlern den Auftrag erteilt, Mais aus den staatlichen Vorräten zu exportieren. Damit sollen die aufgebähten Interventionsläger entlastet werden; die Mengen drängen dann auf einen ohnehin schon überversorgten Weltmarkt.
Diese Exporte sollen von den staatseigenen Unternehmen Cofco und Beidahuang durchgeführt werden. Man spricht zunächst über zwei Mio. Tonnen, offizielle Bestätigungen dafür gibt es aber noch nicht. Es ist aber nicht unlogisch, die Vorräte abzubauen, steht doch eine weitere sehr große Maisernte vor der Tür. Chinesische Maisexporte werden sich negativ auf das Weltmarkt-Preisniveau auswirken, glauben Händler in den USA.
Seit die chinesische Regierung vor einem Jahr ihre Subvention für den Maisanbau abgeschafft hat, waren in die Maispreise in China um 20 % gesunken. Mit der Ankündigung von Exporten, werde der Preis aber weiter sinken, und zwar auf Weltmarktniveau. Auch wenn die Mengen, über die jetzt gesprochen wird, noch überschaubar sind, werden die großen Überschussregionen der Welt, allen voran Brasilien und die USA, den Wettbewerb zu spüren bekommen.
Immerhin sind fünf der zehn größten Maisimporteure der Welt asiatische Länder und dort hat China einen Frachtkostenvorteil. Außerdem befinden sich China und die USA in einen ausgewachsenen Handelsstreit bei Getreide, Geflügelfleisch und Metallen.
Zuletzt exportierte China im Jahr 2006/07 mit fünf Mio. Tonnen nennenswerte Volumen an Mais auf den Weltmarkt. Danach wurde China zu Netto-Importeur von Mais, da die Maispreise im Land durch ein Förderprogramm für die ländliche Bevölkerung stiegen. Dabei haben sich 240 Mio. Tonnen Überschüsse angehäuft, teils mit zweifelhaften Qualitäten, wenn es um Mais der Erntejahre 2013 und früher geht. Jetzt steht auch noch eine Ernte bevor, die mit 220 Mio. Tonnen etwas größer ist, als der inländische Maiskonsum.

03.10.2016 Ergebnis US-Export-Inspections
Weizen: 641.897 Tonnen
Mais: 1.470.209 Tonnen
Sojabohnen: 1.104.169 Tonnen
03.10.2016 EU-Kommission senkt Schätzung für Mais und hebt Prognose für Weizen und Raps an

Die EU-Kommission hat heute ihre Schätzung der Körnermaisproduktion in der EU von 62,5 auf jetzt 59,7 Mio. Tonnen gesenkt. Das sind immer noch mehr als die 58 Mio. Tonnen, die im vergangenen Jahr zusammen kamen.
Außerdem wird die Weichweizenproduktion in der EU jetzt auf 134,2 Mio. Tonnen geschätzt. Im Vormonat waren es noch 133,3 Mio. Tonnen. Damit bleibt die EU-Weizenernte aber deutlich unter der im Vorjahr, als 151,6 Mio. Tonnen zusammen kamen.
Die Weizenendbestände der Saison 2016/17 werden heute auf 8,9 Mio. Tonnen prognostiziert; im Vormonat ging man noch von 8 Mio. Tonnen aus. Der Weizenexport aus der EU wird mit 25 Mio. Tonnen erwartet.
Die Rapssaatproduktion in der EU wird jetzt auf 19,9 Mio. Tonnen geschätzt (Vormonat: 19,4 Mio. Tonnen/ Vorjahr 21,6 Mio. Tonnen.

03.10.2016 CBoT-Maisfutures steigen nach USDA-Quartalsbericht auf Wochenhoch

Eine gute Nachfrage der Futtermittelindustrie nach Mais und etwas kleiner als erwartete Vorräte in den USA haben die Maiskurse am CBoT bereits am Freitag auf eine 1-Wochen-Hoch gebracht. Heute Morgen können sie ihre Gewinne sogar noch etwas mehr ausweiten.
Der Anstieg dürfte aber nach Meinung der Händler in Fernostasien begrenzt bleiben, da die Rekordernte in den USA jetzt rasch voranschreitet.
Mit 1,738 Mrd. Buschel hatte das USDA am Freitag die US-Maisbestände geschätzt. Die Analysten hatten einen höheren Bestand erwartet. Die niedrigen Preise haben dazu geführt, dass mehr Mais in die Futtermischungen geht. Nun konkurriert bei den Mischfutterherstellern Mais mit Weizen. Das Maisangebot wird nach der Ernte aber noch weiter zunehmen. Die Weizenpreise in den USA bleiben aufgrund der globalen Überversorgung ebenfalls unter Druck.

03.10.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) - Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 20.09. - 27.09. um 7.593 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 7.659 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen um 15.252 Lots auf 176.844 Lots erhöht.
03.10.2016 Getreidemail

Technische Käufe zum Monats- und Quartalsende sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen. Die US-Weizen-Quartalsbestände wurden vom US-Landwirtschaftsministerium per 1. September auf 2,527 Mrd. Bushel geschätzt. Das sind die höchsten Bestände seit 1987. Analysten rechneten mit durchschnittlich von 2,402 Mrd. Bushel. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Lots. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse etwas schwächer.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures nicht mehr von der späten Rally in Übersee profitieren und gaben nach. Der Frontmonat Dezember verlor am Stärksten. Vom CME EU-Wheat wurden am Freitag über 2.900 Lots gehandelt. Der Spread auf der Dezember-Fälligkeit zum Euronext Weizen erhöhte sich auf €2,75. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium und ukrainische Exporteure haben sich auf ein maximales Exportvolumen von 16,5 Mio. Tonnen Weizen für das Vermarktungsjahr 2016/17 geeinigt. Frankreichs Landwirte haben per 26. September 1% der geplanten Winterweizenflächen bestellt (Vj.: 2%).

03.10.2016 Fondsgesellschaften kauften am Freitag 16.000 Lots CBoT SRW Weizen
Spanne der Schätzungen:
Mais: 9.000 bis 23.000 Lots
Sojabohnen: 3.000 bis 5.000 Lots
Weizen: -3.000 bis +5.000 Lots
30.09.2016 China erlaubt Maisexporte – erste Ausfuhren seit einem Jahrzehnt

China hat mindestens zwei Firmen die Erlaubnis erteilt, Mais zu exportieren.
Der weltweit zweitgrößte Produzent von Mais will seine aufgeblähten Lagerbestände offensichtlich noch zügiger abbauen. Diese Überschüsse könnten am Weltmarkt noch mehr Druck auf die ohnehin schon unter Ruck stehen Preise ausüben.
Das würden dann die ersten Maisexporte aus China seit mehr als einem Jahrzehnt. Die Exporterlaubnisse wurden an staatseigene Unternehmen erteilt. Es handelt sich dabei um das Handelshaus Cofco sowie dem Verarbeiter Beidahuang.

30.09.2016 Zögerlicher Start der französischen Maisernte

Die Maisernte in Frankreich, größter Getreideproduzent in der EU, ist letzte Woche nur langsam vorangekommen. 4% der Körnermaisflächen wurden abgeerntet, in der Woche zuvor war es 1 % der Flächen, so das Beratungsunternehmen FranceAgriMer. Zum gleichen Termin im Vorjahr war der Erntefortschritt bei 7 %.
In den vergangenen Wochen hat sich der Zustand der französischen Maisernte aufgrund der Hitze und Trockenheit dramatisch verschlechtert. Nur noch 54 % der Ernte wurden in die beste Gruppe „good or excellent“ eingestuft. Das war noch 2 %-Punkte schlechter als im ebenfalls schwierigen Vorjahr.
Die Erntemenge wird nach herausfordernden Wetterbedingungen auf ein 13-Jahres-Tief geschätzt.
Die Farmer warten jetzt darauf, dass der Mais trocken geerntet werden kann, um Trocknungskosten zu vermeiden, denn trotz der kleinen Ernte sind die Preise extrem niedrig.
FranceAgriMer teilt außerdem in seinem Wochenbericht mit, dass die Aussaat von Wintergetreide begonnen hat. Bis zum 26. September waren 1 % der geplanten Winterweizen- und Wintergerstenflächen bestellt (Vj.:2 %). Die Ernten von Winterweizen- und Wintergeste fielen in Frankreich nach heftigen Regenfällen im Frühjahr, nur wenig Sonnenschein im Frühsommer und Trockenheit im Spätsommer sehr klein aus. Das könnte einen Einfluss auf das Anbauverhalten für die kommenden Saison nehmen.

29.09.2016 IGC senkt seine Prognose für weltweite Maisernte

Das internationale Getreide Council IGC kürzt heute seine Schätzung für die 2016/17 Welt-Maisernte aufgrund schwächerer Erträge in der EU und in China.
Die international aufgestellte Gesellschaft schätzt die weltweite Maisproduktion zwar immer noch auf das Rekordergebnis von 1,027 Mrd. Tonnen, das sind aber 3 % weniger als in der letzten Schätzung für 2016/17. In der Saison 2015/16 wurden weltweit 970 Mio. Tonnen geerntet.
Meist zu trockenes Wetter hat die Ernten in der EU und in China kleiner ausfallen lassen, als zuvor erwartet. Die chinesische Maisernte fällt demnach auf 217 Mio. Tonnen, also um zwei Mio. Tonnen kleiner aus, als zuvor gesehen. In der EU wird die vorherige Prognose um 2,1 Mio. Tonnen auf 59,5 Mio. Tonnen gesenkt.
Darüber hinaus hat das IGC ihre Schätzung zur weltweiten Weizenernte 2016/17 um vier Mio. Tonnen angehoben und kommt jetzt auf 747 Mio. Tonnen (Vj.: 736 Mio. Tonnen).
Die EU-Weizenernte wurde erneut kleiner geschätzt, während die Ernteschätzungen für Australien, Kanada, China und Kasachstan nach oben korrigiert wurden. Die größte Steigerung gab es in China, die jetzt auf 128 Mio. Tonnen geschätzt werden, nach 126 Mio. Tonnen zuvor und einer Erntemenge von 130,3 Mio. Tonnen in der vorherigen Saison.
Die Schätzung der gesamten Getreideproduktion 2016/17 auf der Welt bleibt dem IGC zufolge mit 2,069 Mrd. Tonnen zur vorherigen Prognose gleich. In der letzten Saison wurden 2,002 Mrd. Tonnen geerntet. Trotz einem steigenden Konsum werde der Endbestand in den Ländern mit den größten Überschüssen weiter steigen und den höchsten Stand seit sieben Jahren erreichen.
Das IGC erhöhte auch seine Schätzung für die weltweite Sojabohnenernte 2016/17 um vier Mio. Tonnen auf die Rekordmenge von 329 Mio. Tonnen, da die Hektarerträge höher ausfallen, als zuvor erwartet.
Die weltweite Reisproduktion 2016/17 wurde vom IGC um zwei Mio. Tonnen kleiner gesehen, als zuvor. Einige Länder wie Thailand hatten ihre Ernteschätzung zurückgenommen. Es bleibt aber bei einem neuen Rekord von 482 Mio. Tonnen.

29.09.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 27.09.16 Importlizenzen für 70.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 1,943 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (1.620 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 35.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 496.000 Tonnen.

29.09.2016 Interesse an Mais aus Chinas Getreideintervention lässt nach

Das Interesse an Chinas Mais aus der staatlichen Lagerhaltung hat zuletzt nachgelassen. Selbst an Mais der Ernte 2014 war das Kaufinteresse jetzt überschaubar. Die letzte Auktion mit einem Gesamtangebot von 1,1 Mio. Tonnen motivierte zum Kauf von nur 22.400 Tonnen und der Preis dafür lag mit 222,5 USD/Tonne auf dem niedrigsten Niveau für die Interventionsware aus der Maisernte 2104.
Eine separate Auktion, aus der Ernte 2013, konnte aus einer Menge von 3,6 Mio. Tonnen lediglich 21.800 Tonnen losschlagen. Der Preis dafür lag bei 234,04 USD/Tonne.
Seit dem Beginn der Interventionsauslagerungen im Mai dieses Jahres wurden 18,9 Mio. Tonnen aus einem Gesamtangebot von 102,6 Mio. Tonnen verkauft.

29.09.2016 Südkorea: MFG kauft 69.000 Tonnen Mais

Südkoreas MFG (Major Feedmill Group) hat um Rahmen eines privatrechtlichen Vertrages (Non-Tender-Deal) rund 69.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) optionaler Herkunft gekauft. Zuvor waren die südkoreanischen Unternehmen NOFI und KFA ebenfalls am Markt aktiv.
MFG kaufte zum Preis von $183,00/Tonne c&f zzgl. einer Gebühr von $1,25/Tonne für die Entladung an einem weiteren Hafen. Lieferung: ca. 10. Januar 2017

29.09.2016 Südkorea: NOFI kauft 134.000 Tonnen Mais

Südkoreas größter Futtermittelproduzent Nonghyup Feed Inc. (NOFI) kauft über 134.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) optionaler Herkunft zur Lieferung im Januar. Das melden europäische Händler.

29.09.2016 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago schlossen den gestrigen Handelstag uneinheitlich. Technische Verkäufe sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex belasteten den Frontmonat Dezember. Neue Exporthoffnungen aufgrund heftiger Regenfälle in Australien mit möglichen Ernte- und Qualitätseinbußen unterstützten die Folgetermine. Tunesiens staatlicher Getreideeinkäufer kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 67.000 Tonnen Weizen und 42.000 Tonnen Durum optionaler Herkunft. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen etwas fester.
An der Euronext in Paris verlebten die Weizenfutures einen vergleichsweise ruhigen Handelstag mit sehr geringen Umsätzen und einer engen Handelsspanne. Die Kurse schlossen auch hier uneinheitlich. Mit über 2.100 gehandelten Lots waren die Umsätze beim CME EU Weizen vergleichsweise hoch. Der Spread auf der Dezember-Fälligkeit zum Euronext Weizen erhöhte sich auf €3,00. In Hamburg sanken die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Oktober um €0,50 auf €1,50 über Dezember 16.

29.09.2016 CBoT-Sojabohnenkurse stiegen zur Stunde um 1 %

Aufgrund der starken Nachfrage aus China steigen heute Morgen die Kurse der CBoT-Sojabohnen um gut 1 %, obwohl die Ernte im Mittleren Westen der USA jetzt rasch voranschreitet.
In dieser Woche hat China große Mengen US-Sojabohnen bestellt, was den Kurs der Terminkontrakte stützt und den Verlust von gestern schon überkompensiert. An eine Trendwende oder gar eine Rally wollen die Broker aus Fernostasien heute Morgen aber nicht glauben.
Dazu schreitet die Ernte jetzt zügig voran, nachdem die Felder im größten Anbaugebiet der USA abtrocknen und nur noch gelegentlich Regen fällt. Die US-Ernten für Mais und Sojabohnen werden in diesem Jahr ein Allzeithoch erreichen.

28.09.2016 45 % Zoll bereitet US-DDGs im China-Handel ein Ende

Zu dem 33,8% Anti-Dumping-Strafzoll, der bereits letzte Wochen von China für US-DDGs angekündigt wurde, kommt jetzt noch ein weiterer Zollsatz von 10 bis 10,7%, der ab Freitag gilt. Diese 10 – 10,7% müssen von den Importeuren beim chinesischen Zoll bereits bei dem Kauf als Sicherheit hinterlegt werden.
Beobachter rechnen jetzt damit, dass die rund 45 % Zölle und Abgaben für die U.S. Exporteure von DDGs zu hoch sind, um weitere Verkäufe zu tätigen. Wenn erst alle Verträge erfüllt sind, wird der Handel mit dem billigen Futtermittel, das ein Nebenprodukt aus der Ethanolherstellung ist, wohl komplett zum Erliegen kommen.
Wir rechnen damit, dass China dann damit beginnt, Mais aus seinen staatlichen Reserven aus früheren Jahren vor 2013, massiv in die Ethanolproduktion zu liefern. Die Qualität ist scheinbar so schlecht, dass der Mais nicht mehr verfüttert werden kann. Das dürfte dann dazu beitragen, dass die übermäßig hohen Maisvorräte abgebaut werden und auch wieder DDGs aus der Inlandsproduktion als Futtermittel zur Verfügung steht.

28.09.2016 US-Export-Meldungen
US-Exporteure melden den Verkauf von:
211.171 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 an "Unbekannt"
541.020 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 an Mexiko
1.036.320 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 an Mexiko
133.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 an China
28.09.2016 Südkorea kauft Mais in den Vereinigten Staaten
Die Korea Corn Processing Industry Association (KOCPIA) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 55.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) gekauft. Marktbeteiligte meinen, dass der Mais aus den Vereinigten Staaten geliefert wird. Gekauft wurde zum Preis von $191,30/Tonne c&f zzgl. einer Gebühr für die Entladung an einem weiteren Hafen. Geliefert werden soll am 10. Januar an Häfen in Südkorea.
Das Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und den Vereinigten Staaten hilft Anbietern aus den Vereinigten Staaten, im Wettbewerb "die Nase vorn zu haben". Quelle: Reuters
28.09.2016 Weltmarkt für Lebensmittel: Brasilien strebt bis 2030 Marktanteil von 10 % an

Brasilien hat für Lebensmittel einen Weltmarktanteil von 6,9 %. Das südamerikanische Land ist bei Soja, Orangensaft, Rindfleisch, Kaffee und Hühnerfleisch Exportweltmeister und zweitgrößter Exporteur für Mais. Der brasilianische Landwirtschaftsminister will den Weltmarktanteil bis zum Jahr 2030 auf 10 % erhöhen. Das Land habe noch ein gewaltiges Steigerungspotential, so der Minister Blairo Maggi, um nachhaltig Lebensmittel für die Welt zu erzeugen.
Das Wirtschaftswachstum in Brasilien schrumpft seit zwei Jahren besonders stark und das Land erlebt die schwerste Rezession seit acht Jahren. Die Landwirtschaft und der Export von Lebensmitteln wachsen allerdings stetig und sollen die Wirtschaft wieder auf Trab bringen.
Letzte Woche war Minister Maggi in Asien auf Werbetour. Er besuchte Vietnam, wo er Importhürden für brasilianisches Schweine- und Hühnerfleisch aufhob. Außerdem besuchte er China, um den Bau eine geplante Verpackungsanlage der Chinesen in Brasilien zu besprechen, die den Handel mit Lebensmitteln der beiden Länder beleben soll. Dort traf er auch die Vertreter der BRICS Gruppe (Brasilien, Russland, Indien China und Südafrika), die zu den dynamisch wachsenden Schwellenländern gehören.
In Indien, mit dem Brasilien bisher kaum Handel betreibt, hat Maggie für ein Freihandelsabkommen geworben. Brasilien will den Anbau von Hülsenfrüchten aufbauen und schielt dabei auf Indien als Absatzmarkt.
Die Reisegruppe um Maggi hatte Handelsabschlüsse von 2 Mrd. USD im Gepäck. Kommende Woche wird der stellvertretende Landwirtschaftsminister Brasiliens Eumar Novacki nach Russland reisen, um den Handel mit Rindfleisch auszuweiten. Russland will im Gegenzug Weizen an Brasilien liefern.

28.09.2016 China verkauft Mais aus der Ernte 2014

In einer Auktion, die heute stattfand, hat China aus seiner staatlichen Reserve 65.883 Tonnen Mais aus dem Erntejahr 2014 verkaufen können. Es wurde ein Durchschnittspreis von umgerechnet 234,62 USD/Tonnen gezahlt.
Insgesamt waren 1,1 Mio. Tonnen im Angebot.

28.09.2016 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie Gewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit guten Aufschlägen schließen. Australiens Weizenernte wird möglicherweise hinter der offiziellen Schätzung zurückbleiben, da starke Regenfälle im Osten des Kontinents die Feldbestände nachhaltig schädigen. Auch in Kanada werden Qualitätseinbußen aufgrund anhaltender Niederschläge befürchtet. Marokkos staatliche Getreideagentur ONICL hat einen Tender zum Kauf von 303.637 Tonnen US-Weizen zu vergünstigten Zollsätzen ausgeschrieben. Auch Tunesien (67.000 Tonnen) und Bahrain (25.000 Tonnen) haben Weizentender ausgeschrieben. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.700 Lots CBoT SRW-Weizen.
Zur Stunde handelt die eCBoT minimal fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den verbesserten Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen zulegen. Generell fehlt es dem Markt jedoch an Dynamik. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Oktober unverändert bei €2,00 über Dezember 16.

27.09.2016 USDA quarterly grain stocks kommen an Freitag

Am kommenden Freitag wird das USDA seine nächste Schätzung zu den Quartalsbeständen für Mais Sojabohnen und Weizen bekannt geben.
Inzwischen gibt es aber schon Analystenschätzungen, die soeben von Reuters veröffentlicht wurden. Demnach waren in den USA per 1. September 2016 mit 1,754 Mrd. Bushel so hohe Maisbestände wie seit 2006 nicht mehr.
Zudem sind auch die Sojabohnenbestände mit 201 Mio. Bushel so hoch, wie seit 2011 nicht mehr.
Die Weizenbestände werden von den Experten auf 2,397 Mrd. Bushel geschätzt, was soviel ist, wie seit 2010 nicht mehr.

27.09.2016 China wird Mais aus früheren Erntejahren nicht los

China hat heute in der ersten Auktion dieser Woche nicht eine Tonne Mais aus seinem staatlichen Bestand verkaufen können. Man muss davon ausgehen, dass Mais aus der Ernte 2012 und früher angeboten wurde. In vorherigen Auktionen, als die Ernte 2014 angeboten wurde, gab es ganz ordentliche Käufe.

27.09.2016 Getreidemail

Technische Verkäufe, Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie schwache Finanzmärkte ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 875.049 Tonnen Weizen über den Markterwartungen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde leicht fester.
Aufgrund der negativen Vorgaben aus Übersee mussten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris auf allen Terminen Verluste hinnehmenn. Der EU Crop Monitoring Service rechnet in seiner jüngsten Prognose für 2016 nur noch mit durchschnittlichen Weizenerträgen von  5,63 Tonnen/Hektar versus 5,86 Tonnen/Hektar (August-Schätzung). Das wäre ein Rückgang um 10,5% zum vergangenen Jahr und 3,5% niedriger, als das 5-Jahres-Mittel. Die trockenen Wetterbedingungen in Frankreich führen zu Verzögerungen bei der Winterweizenaussaat.
In Hamburg stiegen die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung Oktober von €1,00 auf €2,00 über Dezember 16.

27.09.2016 US-Maisernte: 15% der Flächen sind geerntet

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 25.09.16 15% der US-Maisbestände geerntet wurden. In der Vorwoche waren es 9%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 16%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 19%. Quelle: Reuters

27.09.2016 US-Crop-Conditions: 74% der Maisbestände erhalten Toprating

27.09.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 11.000 Lots CBoT Mais

26.09.2016 EU-Crop-Monitoring Service reduziert erneut Prognose der EU-Maiserträge
Der EU Crop Monitoring Service, Mars, hat seine Prognose der diesjährigen EU Maisernte aufgrund der extrem trockenen und heißen Wetterbedingungen zum zweiten Mal in Folge reduziert. Darin rechnet man aktuell nur noch mit durchschnittlichen Erträgen von 6,84 Tonnen/Hektar. Im August lag die Prognose bei 7,23 Tonnen/Hektar. Die aktuelle Prognose läge damit 1,3% niedriger, als das 5-Jahres-Mittel, jedoch leicht über den Erträgen des vergangenen Jahres (6,31 Tonnen/Hektar), als die Bestände ebenfalls unter einer schweren Trockenheit litten.
Besonders betroffen von den trockenen und heißen Wetterbedingungen waren der Osten Rumäniens, Bulgarien, Süden der Ukraine, der Süden Frankreichs und der Westen Italiens. 
In Frankreich, dem größten Maisproduzenten in der EU wurde die Prognose der Ertragsschätzung von 8,83 Tonnen/Hektar auf 7,65 Tonnen/Hektar reduziert. Das ist 16% niedriger, als der 5-Jahres-Durchschnitt. Im Vorjahr lagen die Erträge bei 8,36 Tonnen/Hektar.
Die Erträge in Rumänien, dem zweitgrößten Maisproduzenten der EU liegt die Schätzung der Erträge bei 3,20 Tonnen/Hektar (Vormonat: 3,81 Tonnen/Hektar). Das ist auf dem Niveau des Vorjahres, aber 16% unter dem 5-Jahres-Mittel.
In Ungarn hingegen erwartet man Rekorderträge von 7,98 Tonnen/Hektar versus 7,48 Tonnen/Hektar im Vormonat. Das wäre 40% über dem Ergebnis des Vorjahres und 38% über dem 5-Jahres-Mittel. Ungarn konnte von ergiebigen Regenfällen im Juli profitieren.

In der Prognose der EU-Weichweizenernte rechnet Mars mit durchschnittlichen Erträgen von 5,63 Tonnen/Hektar versus 5,86 Tonnen/Hektar in der August-Schätzung. Das wäre ein Rückgang um 10,5% zum vergangenen Jahr und 3,5% niedriger, als das 5-Jahres-Mittel.
Die Prognose der EU-Rapssaaternte wurde unverändert bei 3,20 Tonnen/Hektar belassen. Das wäre ein Rückgang von 4,2% zum Vorjahr, jedoch auf dem Niveau des 5-jährigen Mittels. Quelle: Reuters
26.09.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) - Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 13.09. - 20.09. um 2.241 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 16.893 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen um 11.444 Lots auf 90.433 Lots verringert.

26.09.2016 Starkregenfälle in Midwest haben Folgen für Qualität und Logistik

Heute Morgen steigen die Kurse der CBoT-Sojabohnen und erholen sich damit von ihrem Wochentief gleich zu Beginn der heutigen Nachtsitzung. Da im Mittleren Westen der USA endlich trockenes Erntewetter vorhergesagt wird, kann dort die Rekordernte nun Fahrt aufnehmen.
In maßgeblichen Regionen des Kerngebiets des US-amerikanischen Sojabohnenanbaus ist der Erntestart buchstäblich ins Wasser gefallen. Nun geben die Wetterfrösche Entwarnung, denn in den kommenden zehn Tagen soll es meist trocken bleiben, sodass die Mais und Sojabohnenernte voranschreiten dürften.
Die Farmer sind über die Qualität der auf durchnässten Feldern stehenden Sojabohnen besorgt und die Verladungen des Hochwasser führenden Mississippi sind unterbrochen.

23.09.2016 Diverse Auktionen bauen Chinas Maisbestände zügig ab

Auch heute hat China diverse Auktionen zum Verkauf von Mais aus staatlichen Beständen abgehalten. Von den insgesamt gut 1 Mio. Tonnen konnten 184.500 Tonnen Mais aus der Ernte 2014 sowie 43.000 Tonnen aus der Ernte 2013 abgesetzt werden.
Seit Mai laufen die Verkäufe aus den Interventionsbeständen. Es wurden bisher 18,8 Mio. Tonnen Mais verkauft.
Darüber hinaus verkaufte Peking heute 166.500 Tonnen Sojabohnen (Erntejahre 2012+23) aus eigenen Beständen zu einem Durchschnittspreis von 499 USD/Tonne. Es waren 601.000 Tonnen im Angebot. Seit Mais wurden damit 1,57 Mio. Tonnen durch die Auktionen ausgelagert.

23.09.2016 China erhebt 33,8 % Strafzölle auf U.S.-DDGs

China hat heute angekündigt, mit sofortiger Wirkung Strafzölle auf U.S.-DDGs einzuführen. Es sei hinlänglich beweisen, dass die Ethanolindustrie in den USA vom Staat übermäßig gefördert werde. Ab heute müssen die Importeure in China 33,8 % Importzoll auf U.S.-DDGs bezahlen. Beobachter hatten bereits befürchtet, dass die Zölle noch höher ausfallen.
Diese Maßnahme wird die Importe in den kommenden Monaten dramatisch senken, so die Experten. China importierte im August 508.000 Tonnen DDGs und im gesamten Jahr 2016 bisher 2,426 Mio. Tonnen.
DDGS = Distillers Dried Grains oder auch Mais-Trockenschlempe. Es ist ein Nebenprodukt aus der Herstellung von Ethanol aus Mais.

23.09.2016 Coceral reduziert Prognose der EU-Weizenproduktion
Der Getreideverband Coceral reduzierte heute die Prognose der EU-28 Weichweizenproduktion von 148 Mio. Tonnen (Juni-Prognose) auf nun 133,8 Mio. Tonnen. Die Europäische Kommission hatte zuletzt ein ähnliches Niveau geschätzt. Die Ernte liegt damit weit hinter dem Rekordergebnis des Vorjahres 2015 von 152,1 Mio. Tonnen. Schuld an dem deutlichen Rückgang waren Starkregenfälle im Mai und Juni sowie nur wenig Sonnenschein in weiten Teilen Frankreichs und anderen Teilen der Europäischen Union.
Weitere Prognosen:
EU-Maisernte: 60,5 Mio. Tonnen (Juni-Prognose: 62,4 Mio. Tonnen; Vorjahr: 58,1 Mio. Tonnen)
EU-Rapssaaternte: 19,9 Mio. Tonnen (Juni-Prognose: 22,0 Mio. Tonnen; Vorjahr: 22,4 Mio. Tonnen)
EU-Gersteproduktion: 59,2 Mio. Tonnen (Juni-Prognose: 63,2 Mio. Tonnen; Vorjahr: 61,3 Mio. Tonnen)
23.09.2016 CBoT-Maiskurse reagieren empfindlich auf Erntewetter

Die Kurse des CBoT-Maisfutures geben heute Morgen in der dritten aufeinander folgenden Sitzung erneut nach. Im Mittleren Westen der USA kommt die Rekordernte jetzt besser voran, nachdem sie wegen Regen unterbrochen war.
Noch mehr Regen würde zu Qualitätsproblemen führen, aber die Farmer nutzen jetzt die trockenen Tage. Die heute zu Ende gehende Handelswoche könnte mit einem leichten Minus ins Wochenende gehen. Vorerst werden die Börsenkurse stark vom Erntewetter beeinflusst.

23.09.2016 Sojabohnenkurse steuern auf Wochenverlust zu

So wie es zur Stunde aussieht, werden die Kurse der CBoT-Sojabohnen schwächer schließen als zu Wochenbeginn. Seit drei Tagen geben die Kurse nach, dabei sah es zunächst so aus, als wenn der viele Regen im Mittleren Westen dafür sorgen würde, dass sich die Ernte verzögert und die Versorgung noch durch die alte Ernte vorübergehend eng werden könnte.
Die Ernte der Sojabohnen hat sich in dieser Woche wegen dem Regen verzögert. Die Bohne reagiert sensibler auf Nässe als der Mais, dessen Ernte in den USA rasch voranschreitet. Jetzt deuten die Wettervorhersagen daraufhin, dass es in den kommenden Tagen bei der Bohnenernte wieder vorangeht. Das setzt die CBoT-Kurse heute Morgen wieder unter Druck.

23.09.2016 Fondsgesellschaften verkauften gestern 6.700 Lots CBoT Mais

22.09.2016 EU Im- und Exportlizenzen für Mais

Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 20.09.16 Importlizenzen für 186.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 1,873 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (1.540 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 52.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 461.000 Tonnen.

22.09.2016 China räumt seine staatlichen Maisreserven zügig weiter

China hat heute 127.134 Tonnen Mais aus seiner staatlichen Reserve aus dem Erntejahr 2013 zu einem Preis von 236,62 USD/Tonne verkauft. Es waren 3,599 Mio. Tonnen im Angebot.

21.09.2016 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften, technische Käufe sowie positive Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Begrenzt wurde der Kursanstieg durch die weiterhin gute weltweite Versorgungslage mit Weizen sowie die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 700 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT gibt heute Morgen die Gewinne von gestern wieder ab und handelt mit leichten Verlusten. Aufgrund der verbesserten Vorgaben aus Übersee konnten die Weizenfutures an der Euronext in Paris gestern erneut moderat zulegen.
Die Weizenproduktion 2016 in den 5 Hauptanbaugebieten Kanadas steigt einer Umfrage der kanadischen Statistikbehörde Statscan um 14,3% auf 31,32 Mio. Tonnen versus 27,39 Mio. Tonnen im Vorjahr 2015. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung September unverändert bei € 1,00 über Dezember 16.
Vom CME EU Weizen wurden gestern insgesamt 1.475 Lots gehandelt.  Der Frontmonat Dezember schloss € 2,75/Tonne über Euronext Dezember 16.

20.09.2016 Getreidemail

Uneinheitlich schlossen gestern die Weizennotierungen in Chicago den Handel. Der Frontmonat Dezember konnte in Folge technischer Käufe und der festeren Kurse beim Soja- und Maiskomplex minimal zulegen, während die Folgetermine leicht im Minus schlossen. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die wöchentlichen US-Export-Inspektions lagen mit 562.215 Tonnen Weizen im Rahmen der Martkerwartungen. Ägyptens GASC hat den am Sonntag ausgeschriebenen Tender zum Kauf einer nicht näher genannten Menge Weizen gecancelt, nachdem kein Handelshaus ein Angebot auf die Ausschreibung abgab. Zuvor wurde die letzte Ausschreibung am Freitag aus demselben Grund gecancelt. 
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde minimal schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures trotz der uneinheitlichen Vorgaben aus Übersee auf allen Terminen wieder zulegen. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung September unverändert bei € 1,00 über Dezember 16. Vom CME EU Weizen wurden gestern insgesamt 1748 Lots gehandelt.  Der Frontmonat Dezember schloss € 1,50 über Euronext Dezember 16.

20.09.2016 USDA-Fortschrittsbericht US-Maisernte

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 18.09.16 9% der US-Maisbestände geerntet wurden. In der Vorwoche waren es 5%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 9%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 12%. Quelle: Reuters

20.09.2016 US-Crop-Conditions: 74% der Maisbestände erhalten Toprating

19.09.2016 US-Crop-Condition: Schätzungen im Vorfeld der Veröffentlichung

Im Vorfeld der Veröffentlichung der Zustandsberichte (Crop Conditions) für Mais und Sojabohnen in den Vereinigten Staaten, rechnen Analysten mit keinen Veränderungen zur Vorwoche.
Bei den Sojabohnen liegt demnach der Anteil der Bestände, die das Toprating „gut bis exzellent“ erhalten, bei 74%, beim Mais sind es 73%.
Der Erntefortschritt liegt nach Schätzungen beim Mais bei 11% (Vorwoche: 5%), bei den Sojabohnen wurden bisher ca. 4% der Bestände geerntet.
Die Winterweizen-Aussaat ist nach Schätzungen zu 15% komplett (Vorwoche: 6%). Die Sommerweizenernte dürfte nahezu abgeschlossen sein. Quelle: Reuters

19.09.2016 US-Export-Inspections: Weizen- und Maisexporte im Rahmen der Erwartungen

19.09.2016 Mexiko kauft 191.000 Tonnen US-Weizen

US-Exporteure melden den Verkauf von 191.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 am Mexiko. Quelle: Reuters

19.09.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)- Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 06.09. - 13.09. um 2.337 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 31.616 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen um 33.953 Lots auf 146.940 Lots verringert.

19.09.2016 Chinas Terminbörse Dalian autorisiert weitere Lieferorte für Mais

Die chinesische Warenterminbörse Dalian teilte gestern mit, dass man im Nordosten des Landes drei weitere Lieferorte für die physische Andienung von Mais-Terminkontrakten zulassen werde. Es handelt sich dabei um die Provinzen Heilongjiang, Jilin und die Innere Mongolei.
Ab wann diese Lieferorte für die Börse aktiv sein werden, steht allerdings noch nicht fest.
Die Ausweitung auf die drei genannten Provinzen, die große Anbauregionen für Mais sind, werde den bedeutendsten Lieferort der Terminbörse in der Provinz Liaoning nicht beeinträchtigen, so die Börse. Vielmehr solle erreicht werden, dass jetzt alle vier bedeutendsten Maisanbauregionen in Chinas Nordosten an die Terminbörse Andienungen vornehmen und so ihre Preissicherung durchführen können.
Der Maisfuture ist das meistgehandelt Agrar-Finanzinstrument der Dalian-Terminbörse und hat bei steigender Maisproduktion und einer Rekordernte Rekordumsätze verzeichnet.

19.09.2016 Weizenanbau in den USA sinkt auf tiefsten Stand seit einem Jahrhundert

U.S.-Farmer werden in diesem Herbst die kleinste Winterweizenfläche seit einem Jahrhundert bestellen. Der Preisverfall und die große Konkurrenz am Weltmarkt zwingen den vormals größten Weizenproduzenten zum Rückzug.
Experten gehen aber nicht davon aus, dass der scharfe Einschnitt im U.S.-Anbau das massive Angebot am Weltmarkt unmittelbar begrenzen wird. Die weltweite Weizenernte erreichte in 2016 neue Rekorde und schickte die Kurse am CBoT auf ein Zehn-Jahres-Tief.
Der starke US-Dollar trägt für US-Farmer genauso wie die Konkurrenz am Schwarzen Meer zum Schmerz bei. Russland wird in dieser Vermarktungssaison den USA die Spitzenposition im Export streitig machen.
Bei den derzeitigen Preisen machen Farmer in Oklahoma, der Nr. zwei unter den US-Staaten im Weizenanbau, Verlust von 55 USD/acre. Sie schauen sich jetzt nach alternativen Feldfrüchten, wie Rapssaat, Sorghum, Mais oder Sojabohnen, um. Selbst die Umwidmung von Ackerflächen zu Weideland ist eine Option.
Einer Umfrage das Bauernblatts Farmer Futures Magazin zufolge wird im Kerngebiet des US-Weizenanbaus fünf Prozent weniger Weizen als im letzten Jahr angebaut. Die Anbaufläche im Vorjahr war schon die kleinste seit 1913. Das USDA wird einen ersten Bericht über die Flächennutzung 2016/17 in den USA im Januar herausgeben.

19.09.2016 Getreidemail

Shortabdeckungen institutioneller Anleger nach dem Kursrückgang auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen sowie positive Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Inspektoren der ägyptischen Quarantänebehörde lehnten eine Sendung über 60.000 Tonnen russischen Weizen im Hafen von Noworossijsk (Region Krasnodar) ab, weil die Lieferung Spuren von Mutterkorn aufwies.
Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC erhielt keine Angebote für den am Donnerstag aufgelegten Weizentender und schrieb gestern erneut einen Tender aus. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester. Bei vergleichsweise geringen Handelsumsätzen konnten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den positiven Vorgaben aus Übersee folgen und legten leicht zu.
In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung September unverändert bei € 1,00 über Dezember 16. Vom neuen CME EU-Wheat Future wurden 708 Lots gehandelt. Der Frontmonat Dezember schloss € 1,50 über Euronext Dezember 16.

19.09.2016 Fondsgesellschaften kauften am Freitag 8.500 Lots CBoT Mais

16.09.2016 Brasilien könnte Rekordernte beim Mais einfahren

Brasiliens Maisernte 2016/17 schätzt das Analystenhaus Safras & Mercado auf ein Rekordvolumen von 92,3 Mio. Tonnen versus 70,75 Mio. Tonnen 2015/16. Die Anbaufläche für die Sommerernte schätzt man auf 4,21 Mio. Hektar. Das wäre ein Anstieg um 7,8% zum Vorjahr.
Trockenheit und Exporte auf Rekordniveau führten im vergangenen Jahr zu einem Engpass beim Mais auf dem lokalen Markt, der den Preis auf ein Rekordniveau trieb.

16.09.2016 Frankreich: Nur noch 54% der Maisbestände erhalten Toprating

Der Zustand der französischen Maisbestände hat sich lt. FranceAgriMer per 12. September ein weiteres Mal verschlechtert. Nur noch 54% der Bestände erhielten das Toprating „gut bis exzellent“ (Vorwoche sowie Vorjahr zum selben Zeitpunkt: 55%). Die französische Maisernte wird Schätzungen zufolge das niedrigste Niveau seit 13 Jahren erreichen. Grund ist das trockene und heiße Sommerwetter

16.09.2016 Getreidemail

Wenig kursstützende Nachrichten sowie negative Vorgaben vom Mais ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Verlusten schließen. Mit 402.200 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales am unteren Rand der Markterwartungen. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die e-CBoT handelt zur Stunde schwächer. Im Zuge der negativen Vorgaben aus Übersee schlossen auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris leicht schwächer. Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 13.09.16 Exportlizenzen für 371.000 Tonnen Weizen. Damit liegt die Gesamtmenge im laufenden Vermarktungsjahr bei 5,434 Mio. Tonnen (Vergleichswert Vorjahr: 4,216 Mio. Tonnen). Strategie Grains veröffentlichte gestern detaillierte Ergebnisse der EU-Weizenernte. Danach entsprechen nur noch 59% der gesamten EU-Weizenernte den Anforderungen von Mahlweizen (Vormonat: 66%; Vorjahr: 71%). Das Exportpotenzial wurde 23,7 Mio. Tonnen geschätzt. Das wären 8 Mio. Tonnen weniger, als im Vermarktungsjahr 2015/16. In Hamburg sanken die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung September auf € 1,00 über Dezember 16. Vom neuen CME EU-Wheat Future wurden gestern 1.962 Lots gehandelt.

16.09.2016 CBoT-Sojabohnen und -Maisfutures steuern auf 3 % Wochenverlust hin

Heute Morgen geben sowohl die Sojabohnen- als auch die Maisfutures am CBoT nach. Im Vorfeld einer Allzeit-großen Ernte geraten die Preise unter Druck. Es sieht heute nach einem Wochenverlust von mindestens drei Prozent aus.
Da die Preise wohl auch noch in den kommenden Wochen unter Druck bleiben, sichern sich immer mehr Farmer die derzeitigen Preise und verkaufen Futures. Eine gute Nachfrage für beide Produkte verhindern noch größere Verluste.
Gestern berichtete das USDA über einen Verkauf von 110.000 Tonnen US-Sojabohnen. In der Woche bis zum 8. September wurden mehr als eine Mio. Tonnen US-Sojabohnen verkauft.
Außerdem wurden aus der Ernte 2016/17 703.500 Tonnen Mais aus den USA an Exporteure verkauft, das waren weniger als vom Markt erwartet wurden.

16.09.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 4.000 Lots CBoT Sojabohnen
Spanne der Schätzungen:
Mais: -2.000 bis -7.000 Lots
Sojabohnen: 3.000 - 5.000 Lots
15.09.2016 EU erteilte Importlizenzen für 175.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 13.09.16 Importlizenzen für 175.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 1,687 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (1.427 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 67.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 40.000 Tonnen.
15.09.2016 Strategie Grains: EU-Exportpotenzial beim Weichweizen bei nur noch 23,7 Mio. to

Das französische Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains hat seine Prognose der diesjährigen Weichweizenernte in der EU reduziert und gleichzeitig den Anteil reduziert, der den Qualitätsanforderungen von Mahlweizen entspricht.
Auf 136,5 Mio. Tonnen Weichweizen, einem Minus von 1,4 Mio. Tonnen zur vorherigen Schätzung im August, liegt die Prognose nun 10% hinter dem Ergebnis der Rekordernte 2015. Bereits im August wurde die Prognose um 7,7 Mio. Tonnen reduziert, als Konsequenz der ungünstigen Witterung in einigen westeuropäischen Ländern, insbesondere in Frankreich.
Der Rückgang von 1,4 Mio. Tonnen ist insbesondere auf eine kleinere Erntemenge (insgesamt 1,7 Mio. Tonnen) in Frankreich, Deutschland, Belgien und Luxemburg zurückzuführen, kann jedoch durch eine um insgesamt 300.0000 Tonnen größere Erntemenge in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Schweden und Spanien zum Teil kompensiert werden.
Frankreich war von der ungünstigen Witterung am Stärksten betroffen. Strategie Grains schreibt in diesem Zusammenhang von „katastrophalen Ergebnissen“.
Gestern veröffentlichte das Unternehmen detaillierte Ergebnisse der französischen Weizenernte. Danach schätzt man die französische Weizenproduktion auf den niedrigsten Stand seit 23 Jahren. Bei den Exporten in Destinationen außerhalb der EU liegt die Schätzung bei einem Drittel der Exporte im vergangenen Jahr aufgrund der kleineren Ernte und der schlechten Qualitäten. Auch im Baltikum und in Polen sind die Qualitäten schlechter. Auf 59% (Vormonat: 66%) schätzt Strategie Grains den Anteil an Weizen mit Mahlweizenqualität. Das ist deutlich hinter dem Ergebnis 2015 von 71%. Die Schätzung der Weizenexporte liegt aktuell bei 23,7 Mio. Tonnen. Das sind 1 Mio. Tonnen weniger, als im Vormonat und 8 Mio. Tonnen weniger, als im Vermarktungsjahr 2015/16.
Beim Mais reduzierte Strategie Grains die Prognose der Produktion um 1,3 Mio. Tonnen auf 59,3 Mio. Tonnen und gab als Grund das trockene und heiße Sommerwetter an. Insgesamt läge die EU-Maisernte damit aber noch 4% über dem Ergebnis des Vorjahres, als die Bestände ebenfalls unter einer schweren Trockenheit litten. Eine kleinere Produktion von insgesamt 2,6 Mio. Tonnen in Deutschland, Frankreich, Rumänien und Bulgarien kann durch eine höhere Produktion von 1,4 Mio. Tonnen in Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Kroatien, Italien und Portugal zum Teil kompensiert werden.

15.09.2016 5,7 Mio. Hektar Mais in Argentinien, ein Plus von 18 % zum Vorjahr

Argentinische Farmer wollen im Wirtschaftsjahr 2016/17 5,7 Mio. Hektar mit Mais bestellen, das sind 18% mehr als in 2015/16, so die Rosario Grains Exchange gestern in ihrem Monatsreport.
Die Börse erwartet für 2016/17 jetzt eine Maisproduktion von 33 bis 35 Mio. Tonnen. Gleichzeitig erhöhte sie ihre Ernteschätzung für 2015/16 von 27 auf 29,5 Mio. Tonnen.
Der argentinische Maisanbau wurde stark ausgeweitet, nachdem der wirtschaftsliberale Präsident Mauricio Macri gleich nach seinem Amtsantritt im Dezember 2015 die Ausfuhrbeschränkungen und Ausfuhrzölle der linken Vorgängerregierung abgeschafft hat.

15.09.2016 CBoT-Mais seit 2 Tagen im Aufwind

Seit zwei Tagen steigen die Kurse des Chicago Maisfutures und erholen sich damit von ihrem Wochentief, nachdem das USDA in seinem letzten WASDE-Bericht die Maiserträge niedriger schätzte.
Experten erwarten nochmals niedrigere Ertragsschätzungen und eine anhaltend gute Nachfrage nach US-Mais, da es in weiten Teilen außerhalb der USA eine knappe Versorgung mit Mais gibt. In Lateinamerika dürfte das Wetterphänomen La Nina Einfluss auf die Produktion nehmen.
Auch wenn das USDA am Montag seine Ertragsschätzung für US-Mais zurück nahm, so bleibt es doch bei der Erwartung der größten Maisernte die dort jemals heranwuchs. Die Produktion wurde am Montag mit 383,4 Mio. Tonnen geschätzt, gegenüber 384,9 Mio. Tonnen im August-Bericht.

15.09.2016 US-Export-Sales: Analystenschätzungen
US-Vermarktungsjahr
Weizen: 1. Juni bis 31. Mai
Mais: 1. September bis 31. August
Sojabohnen 1. September bis 31. August
Sojaschrot 1. Oktober bis 30. September
Sojaöl 1. Oktober bis 30. September

Einige Verkäufe können ins neue Vermarktungsjahr gerollt werden.
14.09.2016 China: Maisauslagerung aus dem Erntejahr 2014 läuft wieder besser

Nach einer Auktion zu Beginn dieser Woche, in der China nur wenig Mais aus der Ernte 2012 verkaufen konnte, wurden heute 561.000 Tonnen aus der staatlichen Reserve aus dem Erntejahr 2104 zu einem Preis von 236,7 USD/Tonne verkauft.
China hat damit seit Ende Mai 18,2 Mio. Tonnen Mais aus seinen strategischen Reserven an Landwirte und Verbraucher im heimischen Markt verkauft. Die Verkäufe sind Bestandteil eines Strategiewechsels, wonach der Maisanbau in China nicht mehr subventioniert wird. Beobachter vermuten, dass alte Lagerbestände aus den Jahren vor 2013 nicht mehr für die Verwendung als Futtermittel oder zur menschlichen Ernährung geeignet sind.

14.09.2016 Frankreich: FranceAgriMer rechnet mit Weizenernte von 28,5 Mio. Tonnen
Das französische Analystenhaus FranceAgriMer schätzt die französische Weichweizenernte 2016 auf 28,5 Mio. Tonnen. Zuletzt lag die Prognose des französischen Landwirtschaftsministeriums auf 28,2 Mio. Tonnen. Die 2015er Ernte erreichte ein Rekordergebnis von 40,9 Mio. Tonnen. Frankreichs Weizenbestände litten in diesem Jahr unter widrigen Wetterbedingungen.
Im ersten Bericht für das Vermarktungsjahr 2016/17 rechnet das Analystenhaus mit Exporten außerhalb der EU von 4,7 Mio. Tonnen versus 12,6 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16. Die Exporte an Mitgliedsländer der EU werden von FranceAgriMer auf 6,6 Mio. Tonnen geschätzt versus 7,8 Mio. Tonnen 2015/16.Mit 2,5 Mio. Tonnen schrumpf die Prognose der Endbestände 2016/17 (Juli – Juni) um 800.000 Tonnen auf 2,2 Mio. Tonnen.
Die Gerste-Endbestände werden auf 1,5 Mio. Tonnen geschätzt versus 1,1 Mio. Tonnen Ende Juni.
Beim Mais rechnet man mit einem starken Rückgang der Endbestände von 2,4 Mio. Tonnen (Vermarktungsjahr 2015/16) auf nur noch 2,0 Mio. Tonnen. Frankreichs Maisbestände leiden unter trockener und heißer Witterung.
14.09.2016 Zu hohe Agrarsubventionen: USA verklagt China vor der WTO

Die USA verklagen China vor der WTO wegen deren Subventionspolitik für Weizen, Mais und Reis. Die Unterstützung für die lokalen Bauern übersteigt bei Weitem die Toleranzgrenzen des im Jahr 2001 abgeschlossenen WTO-Vertrages.
Mit diesem Schritt steigt die Spannung zwischen den beiden Wirtschaftsgiganten, die sich bereits über die Überkapazitäten der Chinesischen Stahl- und Aluminiumproduktion streiten. Darüber hinaus hat China Strafzölle für US-amerikanische Grillhähnchen eingeführt.
Chinas Wirtschaftsminister bedauert das Vorgehen der USA und teilt mit, dass die Agrarbeihilfen im Einklang mit den WTO-Regeln und internationalen Handelspraktiken stehen würden.
Das US-amerikanische Handelsministerium schätzt die Marktunterstützung Chinas für Weizen, Mais und Reis auf fast 100 Mrd. USD über dem im WTO-Vertrag erlaubten Betrag. Das fördere die Überproduktion in China und senke weltweit die Preise für Agrargüter. Die „de minimis“-Regel im WTO-Vertrag erlaubt eine jährliche Subvention von bis zu 8,5 %.
Im ersten Schritt wird die WTO jetzt formale Gespräche mit China aufnehmen, um das Verfahren außergerichtlich beizulegen. Dazu hat China sich auch schon bereit erklärt.
Die amerikanische Position lautet: Man können nicht tatenlos zusehen, wenn China die Regeln nicht einhält, während sich sonst alle anderen daran halten. Die Universität in Iowa rechnet vor, dass die Subventionspolitik der Chinesen die Weltmarktmarktpreise um zehn USD/Bushel senkt. Das kostet den Farmern in den USA jährlich 653 USD an entgangenen Einnahmen.
Die Obama-Administration hat seit 2009 schon 23 Verfahren vor der WTO ausgefochten, davon 14 gegen China. Mit diesem neuen Verfahren will die USA China zum Beitritt zum Trans-Pacific-Partnerschaftsabkommen bewegen. Das ist ein Freihandelsabkommen, ähnlich wie das TTIP-Abkommen mit der EU.

14.09.2016 Argentiniens Weizenernte mindestens 15 Mio. Tonnen

Argentiniens Farmer werden in diesem Jahr mindestens 15 Mio. Tonnen Weizen ernten. Im Vorjahr waren es 11,3 Mio. Tonnen. Das ist die Einschätzung des argentinischen Agrarministerns Ricardo Buryaile von gestern.
Die Anbaufläche wurde dramatisch ausgeweitet, nachdem Präsident Mauricio Macri gleich nach seine Amtseinführung im Dezember letzten Jahres die Exportzölle für Weizen und Mais abschaffte. Er löste damals auch die strikten Ausfuhrkontrollen der Vorgängerregierung auf.
Die Regierung Macri wirbt um Investoren in dem südamerikanischen Land, das weltweit die Nr. Drei unter den Sojabohnenexporteuren ist und einer der bedeutendsten Weizenexporteure.
Auf 5,19 Mio. Hektar wurde dort in diesem Jahr Weizen angebaut; die Ernte dafür ist im Dezember und Januar.
Argentinien kassiert immer noch 30 % Exportzölle für Sojabohnenexporte; der Satz wurde von der Macri-Regierung von 35 auf 30 % gesenkt. Man wollte die Zölle jährlich um 5 % senken. Inzwischen ist aber nicht sicher, wann die nächste Zollsatzsenkung kommt.
Die wirtschaftsliberale Regierung ist sich darüber im Klaren, dass diese Zölle für die Exportwirtschaft schädlich sind, da das Land aber in einer tiefen Wirtschaftskrise steckt, sind die Einnahmen unverzichtbar.

14.09.2016 Getreidemail

Technische Verkäufe sowie deutliche Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Auch die Kurse beim Kansas-City- und Minneapolisweizen verzeichneten Abschläge. Fondsgesellschaften erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse unverändert bis minimal schwächer. An der Euronext in Paris stemmten sich die Weizenfutures gegen die negativen Vorgaben aus Übersee und legten leicht zu. Am Montag, dem letzten Handelstag des ausgelaufenen September-Kontraktes gingen lt. LCH Clearnet, dem Clearinghaus der Euronext, 694 Lots bzw. 34.700 Tonnen in die physische Lieferung. Das ist die größte Menge seit Dezember 15. In Hamburg stiegen die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung September um € 0,50 auf € 2,00 über Dezember 16. Vom neuen CME EU Wheat Kontrakt wurden am zweiten Handelstag bereits über 1.000 Lots gehandelt. Die Dezember-Fälligkeit schloss € 0,25 niedriger als der Euronext Dezember 16 Kontrakt.

13.09.2016 Indien: Monsunregen zieht sich zurück

Die Monsunzeit in Indien geht in den kommenden drei bis vier Tagen zu Ende. Das teilte soeben das dortige Wetterdepartment mit.
Die Monsunzeit startet in Indien im Juni und Endet Anfang September, in diesem Jahr hören die Regenfälle aber fast zwei Wochen später auf. Ausgehend von West Rajasthan im Nordwesten des Subkontinents hören jetzt die Regenfälle auf und es gibt schönes Wetter, so das India Meteorological Department.
Der Monsunregen liefert 70 % der jährlichen Niederschläge und ist für die 263 Mio. Farmer des Landes und für deren Produktion von Reis, Zuckerrohr, Mais, Baumwolle und Sojabohnen von großer Bedeutung, da es nur auf der Hälfte der Ackerflächen die Möglichkeit der Bewässerung gibt.
In der zu Ende gehenden Monsunzeit fielen bisher 5 % weniger Regen als im Durchschnitt der Jahre. Bis zum 9. September haben die Farmer auf 105,4 Mio. Hektar Sommerfrüchte kultiviert, damit ist die Anbaufläche dafür 4,1 % größer als vor einem Jahr.

13.09.2016 Taiwans MFIG kaufte 60.000 Tonnen Mais

Taiwans Maize Industry procurement Association (MFIG) hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 60.000 Tonnen Mais gekauft. Mögliche Herkünfte sind die Vereinigten Staaten oder Brasilien. Gekauft wurde mit einer Prämie von 145,6 US-Cent/Bushel c&f über Chicago März 17. Verkäufer ist das Handelshaus ETG. Gesucht wurde Mais zur Versendung im Zeitraum 10.-29. November (US-Golfküste oder Brasilien) oder 25. November- 14. Dezember (US Pazifik Nordwestküste). In der vorangegangenen Auschreibung mit demselben Volumen zur Versendung am 31. August erfolgte kein Geschäftsabschluss. Quelle: Reuters

13.09.2016 Getreidemail

Technische Käufe, Spreadaktivitäten gegenüber Mais sowie Exporthoffnungen sorgten gestern bei den Weizennotierungen in Chicago für Gewinne. Die wöchentlichen US-Export-Inspektions lagen mit 720.436 Tonnen Weizen über den Markterwartungen. Das USDA beließ gestern in seinem WASDE-Report die Prognose der US-Weizen-Endbestände 2016/17 bei 1,1 Mrd.Bushel und lag damit im Rahmen der Markterwartungen. Die Prognose der weltweiten Weizen-Endbestände lag mit 249,07 Mio. Tonnen zwar im Rahmen der Erwartungen, allerdings leicht unterhalb der durchschnittlichen Markterwartungen. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen minimal fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures nicht von den verbesserten Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen unverändert bis leicht schwächer. Am ersten Handelstag des neuen CME EU Weizenfuture´s wurden 411 Lots gehandelt. Der Fontmonat Dezember schloss € 1,00 niedriger, als der Euronext Dezember 16 Kontrakt. In Hamburg blieben die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung September unverändert bei € 1,50 über Euronext Dezember 16.

13.09.2016 USDA-Fortschrittsbericht US-Maisernte

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 11.09.16 5% der US-Maisbestände geerntet wurden. In der Vorwoche waren es 0%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 4%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 7%. Quelle: Reuters

13.09.2016 US-Crop-Conditions: Zustand der US-Maisbestände unverändert zur Vorwoche

12.09.2016 USDA Crop-Ratings

Heute Abend veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlich erscheinenden Crop-Ratings. Analysten rechnen mit leicht rückläufigen Ergebnissen bei den Sojabohnen und beim Mais:
Sojabohnen: Der Anteil der Bestände, die die Bestnote „gut – exzellent“(g/e) erhalten, sinkt nach Schätzungen von Analysten von 73% auf 72%.
Mais: Prognose g/e: 73% (Vorwoche: 74%)

12.09.2016 Frankreich: Landwirtschaftsministerium reduziert Prognosen für Weizen und Mais

Das französische Landwirtschaftsministerium hat seine monatliche Prognose der französischen Weizenernte 2016 von 29,1 Mio. Tonnen auf 28,2 Mio. Tonnen reduziert. Ebenfalls reduziert wurde die Prognose der französischen Maisernte von 13,5 Mio. Tonnen auf 12,5 Mio. Tonnen. De Prognose der Rapssaaternte wurde hingegen erhöht von 4,5 Mio. Tonnen auf 4,7 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

12.09.2016 Taiwans MFIG sucht Mais

Taiwans MFIG hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 65.000 Tonnen Mais aus den Vereinigten Staaten oder Brasilien ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet morgen, am 13. September. Die Lieferung soll im Zeitraum 10. – 29. September erfolgen (US-Golfküste oder Brasilien) oder im Zeitraum 25. November – 14. Dezember (Pazifik Nord-West Küste). In der vorherigen Ausschreibung für (Volumen und Zeitraum identisch) kam es zu keinem Geschäftsabschluss. Quelle: Reuters

12.09.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) - Mais

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 30.08. - 06.09. um 2.808 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 15.582 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen erhöht um 18.390 Lots auf 180.893 Lots.

09.09.2016 China verkauft heute 947.000 Mais aus der staatlichen Reserve

In China wurden heute zwei Auktionen zum Verkauf von Mais aus den staatlichen Reserven abgehalten.
Die erste Auktion bot Mais aus der Ernte 2014 an und war extrem gut nachgefragt. Von den gut eine Mio. Tonnen wurden 651.000 Tonnen zu einem Durchschnittspreis von 241,5 USD/Tonne verkauft.
Die zweite Auktion bot 2,4 Mio. Tonnen Mais aus der Ernte 2013 an, wovon allerdings nur 296.000 Tonnen zum preis von 240,42 USD/Tonne abgesetzt wurden. Grund für die Zurückhaltung könnten kritische Qualitäten der älteren Partien sein.
Seit Beginn der jährlich stattfindenden Versteigerungen aus staatlichen Reserven Anfang Mai, hat China bereits 17,7 Mio. Tonnen Mais aus seiner strategischen Reserve in den lokalen Markt verkauft.

In einer weiteren Auktion wurden 141.500 Tonnen Sojabohnen aus den Ernten 2012 und 2013 zu einem Preis von 489,45 USD/Tonne verkauft. Es waren 601.000 Tonnen im Angebot.

09.09.2016 Brasiliens Sojabohnenernte 2016/17 wird jetzt auf 103,1 Mio. Tonnen geschätzt

Brasiliens Sojabohnenernte 2016/17 wird von zwölf befragten Marktanalysten im Durchschnitt auf 103,1 Mio. Tonnen erwartet. Damit wäre die Ernte um 8 % größer als in der Vorjahressaison.
Im Juli schätzten diese Experten noch 103,8 Mio. Tonnen für die nächste Saison, während die Ernte 2015/14 jetzt endgültig mit 95,4 Mio. Tonnen angegeben wird. Die letzte Ernte litt unter ungewöhnlich starken Regenfällen im größten Anbaugebiet Center-West. Die Wetterbedingungen für die nächste Ernte sollen aber besser werden.
Darauf zumindest beruhen die optimistischen Erwartungen der Fachleute, außerdem gibt es in diesem Jahr auch noch eine kleine Anbauausweitung von 33,3 Mio. Hektar auf 33,7 Mio. Hektar. Da die Meteorologen inzwischen davon ausgehen, dass das für die Südhalbkugel maßgebliche Wetterphänomen La Nina sich nicht entwickelt, seien zerstörerische Wetterextreme nicht zu erwarten.
Ob die Anbaufläche tatsächlich ausgeweitet wird, ist allerdings schwer einzuschätzen. In Brasilien sind die Maispreise nämlich hoch, was die Anbauplanung zugunsten von Mais verschieben könnte. Mais und Sojabohnen konkurrieren auch in Brasilien um die Anbaufläche.

09.09.2016 Frankreich: Rating der Maisbestände erneut schlechter

Der Zustand der französischen Maisbestände hat sich in der Woche bis zum 5.9.16 erneut verschlechtert. Das zeigen Daten vom französischen Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer. Nur noch 55% der Bestände erhielten die höchste Einstufung „gut bis exzellent“ (g/e). In der Vorwoche erhielten noch 60% dieses Rating. Im vergangenen Jahr, als der Mais in Frankreich unter einer schweren Hitzewelle litt, erhielten 56% der Maisbestände zum jetzigen Zeitpunkt das Rating g/e. Quelle : Reuters

09.09.2016 Ukraine: Mais-Export-Potenzial bei 17,8 Mio. Tonnen

Die Ukraine wird im laufenden Vermarktungsjahr bis zu 17,8 Mio. Tonnen Mais exportieren können. In der vergangenen Saison wurden 16,0 Mio. Tonnen Mais exportiert. Die Maisernte könnte in diesem Jahr ein Volumen von 62,3 Mio. Tonnen erreichen versus 60 Mio. Tonnen im Jahr 2015. Quelle: Reuters

09.09.2016 U.S.-Mais: Experten erwarten, dass USDA die Ertragsschätzungen reduziert

Zur Stunde geben die CBoT-Maisfutures nach, nachdem sie gestern zum Handelsschluss noch ein Zwei-Wochen-Hoch notierten. Short-Abdeckungen trieben die Kurse in den letzten fünf Handelssitzungen um 7,3 % nach oben. In dieser Woche stieg der Kurs des Mais-Frontmonats bisher um 2,6 %. Halten sie dieses Ergebnis, wäre es das erste Wochenplus seit drei Wochen.
Jetzt warten die Marktteilnehmer aber auf neue Impulse aus dem am Montag erscheinenden WASDE-Bericht des USDA. Einer Reuters-Umfrage unter Experten zufolge wird erwartet, dass die Schätzung der Maiserträge gegenüber dem August-Bericht von 175,1 auf 173,4 Buschel per acre zurück genommen wird. Die Erntemenge bleibt aber auf einem Rekordniveau.

09.09.2016 Fondsgesellschaften kauften kaufte gestern 8.000 Lots CBoT Mais

08.09.2016 EU-Kommission erteilt Importlizenzen für 125.000 Tonnen Mais
Die Europäische Kommission erteilte in der Woche bis zum 06.09.16 Importlizenzen für 125.000 Tonnen Mais. Mit insgesamt 1,512 Mio. Tonnen liegen die erteilten Mais-Importlizenzen im aktuellen Vermarktungsjahr über dem Ergebnis des Vorjahres zur selben Zeit (1.393 Mio. Tonnen). Die erteilten Lizenzen für Mais-Exporte lagen bei 54.000 Tonnen und summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf insgesamt 342.000 Tonnen.
08.09.2016 Schätzungen für EU-Maisernte immer schlechter

Die Ernteschätzungen für Frankreichs Maisernte werden immer schlechter. Inzwischen geht man davon aus, dass nur noch 12 - 12,5 Mio. Tonnen zusammen kommen. Im Vorjahr waren es 13,5 Mio. Tonnen. Dafür werden die unvorteilhaften trockenen Bedingungen verantwortlich gemacht.
Die Maisernte in der EU wird nun auf unter 60 Mio. Tonnen geschätzt, gegenüber 57,4 Mio. Tonnen. Die EU-Kommission schätzte die Maisernte 2016 in der Gemeinschaft zuletzt aber noch 62,5 Mio. Tonnen. Vor zwei Jahren kam hier eine Rekordernte von 75,7 Mio. Tonnen zusammen.

08.09.2016 AMIS Market Monitor No. 41 / September 2016

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Ölsaaten und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.
*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO
Den aktuellen Bericht vom 8. September finden Sie auf unserer Homepage unter:

Fakten für Profis/AMIS Market Monitor

08.09.2016 Chinas Maisernte wird 2,3 % kleiner erwartet

Chinas Maisernte 2016 wird um 2,3 % kleiner ausfallen als im Vorjahr und kommt jetzt auf 201,5 Mio. Tonnen, so ein offizieller Experte. Die Anbaufläche wurde eingeschränkt, nachdem die Regierung weniger Subventionen verteilt.
Die Anbaufläche in China, dem weltweit zweitgrößten Maisproduzenten, ist um 5 % auf 36,3 Mio. Hektar gesunken; die Erträge sind aber um 162 kg/Hektar auf sechs Tonne/Hektar gestiegen, teilt das China National Grain and Oils Information Center mit.
Die chinesischen Maiserträge werden international intensiv beobachtet, da die U.S.-Börse CBoT das Getreide letzte Woche auf einen Mehrjahres-Tief notierte. In den USA wird es in diesem Jahr eine Rekordernte geben.
In den vergangenen Jahren hat die Regierung von China den Maisanbau so sehr gefördert, dass die Produktion den Bedarf weit überstieg. Diese Förderung ist jetzt wegefallen und die Bauern werden dazu angehalten, alternative Früchte anzubauen. Analysten bewerten den geringen Anbaurückgang als nicht ausreichend, um die Vorräte zügig abzubauen; auch wenn der Konsum steigen sollte.
Das Agrarministerium in Peking schätzt, dass sich die Anbaufläche bis zum Jahr 2020 auf 33,3 Mio. Hektar einspielen werde. Damit könne der aktuell viel zu hohe Vorrat aber nicht wirklich sinken. Der oben zitierte Regierungsexperte erwartet, dass der Konsum in der Vermarktungsperiode 2016/17 um 12 % auf 199 Mio. Tonnen steigen wird, da die Preise deutlich gesunken sind. Die Maisimporte werden auf eine Mio. Tonnen sinken, das sind 2,2 Mio. Tonnen oder 69 % weniger als in diesem Jahr.

08.09.2016 Südkoreas MFG sucht 70.000 Tonnen Mais

Südkoreas MFG (Major Feedmill Group) hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 70.000 Tonnen Mais (Yellow Corn) ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 8. September. Gesucht wird Mais zur Lieferung um den 20. Dezember. Quelle: Reuters

08.09.2016 CBoT-Maiskurse erreichen 2-Wochen-Hoch

Die CBoT-Maisfutures steigen heute Morgen aufgrund von Short-Abdeckungen auf ein Zwei-Wochen-Hoch und verlassen damit vorerst ihr Mehrjahres-Tief, das sie Ende August aufgrund der Rekordernte in den USA erreichten.
Nach dem tiefen Kursrückgang nehmen die Verkäufer erst einmal ihre Gewinne, da man im Mittleren Westen der USA mehr Regen erwartet, der die Abreife der Feldbestände behindern könnte. Zuletzt waren aber die Beurteilungen der Feldbestände aber noch außergewöhnlich gut, sodass die Kurse bald wieder unter Druck geraten könnten.

08.09.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

07.09.2016 Schätzung der mexikanischen Maisernte nach unten korrigiert

Der vom USDA beauftragte Agrarattache´ in Mexiko erwartet dort eine Maisernte von 23,5 Mio. Tonnen, während die letzte USDA-Schätzung noch bei 24,5 Mio. Tonnen lag. Im Vorjahr wurden 25,8 Mio. Tonnen geerntet. Die Importe dürften trotzdem nur bei 13,5 Mio. Tonnen liegen, das sind 500.000 Tonen mehr als im Vorjahr.

07.09.2016 Zustandsbericht US-Maisbestände: 74% erhalten Rating "gut - exzellent" (-1%)

06.09.2016 US-Export-Inspections: Weizen-, Mais- u. Sojabohnen über den Erwartungen

06.09.2016 Chinas Maisverkäufe aus früheren Ernten schwer verkäuflich

In der letzten Auktion hat China offensichtlich keinen Mais aus seinen staatlichen Beständen verkaufen können. Es waren 1,211 Mio. Tonnen im Angebot. Seit Juli wurden schon sehr große Mengen Mais aus der Ernte 2013 und fortfolgende verkauft.
Für die Lagerbestände aus früheren Ernten besteht scheinbar weniger oder gar kein Interesse und Beobachter gehen davon aus, dass die Qualitäten kaum noch den Erwartungen der Käufer entsprechen.

06.09.2016 Brasilien: Conab reduziert Prognose der Maisernte 2015/16

Brasiliens Conab hat die Prognose der Maissernte 2015/16 erneut reduziert. Auf 66,98 Mio. Tonnen wird die gesamte Maisernte gegenwärtig geschätzt. Im August lag die Prognose noch bei 68,48 Mio. Tonnen. In der zwölften und damit finalen Ernteschätzung rechnet Conab mit einer Winter-Maisernte in einem Volumen von 41,13 Mio. Tonnen (August: 42,59 Mio. Tonnen). Die Maisexporte werden in dieser Saison auf 20 Mio. Tonnen geschätzt versus 30,2 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Die Sojabohnenernte schätzt Conab auf 95,43 Mio. Tonnen (Vormonat: 95,42 Mio. Tonnen). Zum Export stehen 54,1 Mio. Tonnen Sojabohnen zur Verfügung. Damit wird Brasilien seine Position als weltgrößter Sojabohnenexporteuer behaupten.
Auf 6,16 Mio. Tonnen wird die Weizenernte von Conab geschätzt versus 6,20 Mio. Tonnen im Vormonat. Quelle: Reuters

06.09.2016 Russlands Getreideernte zu 73 % abgeschlossen – Anbauausweitung für 2017

In Russland wurde bis Gestern 95,6 Mio. Tonnen Getreide von 73 % der Anbaufläche geerntet. Darin enthalten sind 66,274 Mio. Tonnen Weizen, 17,418 Mio. Tonnen Gerste, 0,3 Mio. Tonnen Mais und 5,392 Mio. Tonnen Zuckerrohr. Der Durchschnittsertrag wird vom Agrarministerium in Moskau mit 2,77 Tonnen/Hektar angegeben (Weizen: 3,1 Tonnen/Hektar). Im Vorjahr war der Durchschnittsertrag 2,64 Tonnen/Hektar (Weizen: 2,96 Tonnen/Hektar).
Russlands Bauern haben auch mit der Aussaat des Wintergetreides für die Ernte in 2017 begonnen. Sie wollen den Getreideanbau um 6 % ausweiten, so eine Erhebung des Ministeriums. Bisher sind 25 % der geplanten 17,35 Mio. Hektar bestellt. Im Vorjahr war die Anbaufläche relativ klein, da widrige Wetterverhältnisse die Aussaat erschwerten.

06.09.2016 CBoT-Weizenkurse nach kurzer Rally heute Morgen unter Druck

Nach einem langen Wochenende in den USA starten die CBoT-Weizenfutures heute Morgen nach einer kleinen Rally in der letzten Woche mit schwächeren Kursen in den Handelstag. Das große weltweite Angebot sowie die bevorstehende Maisernte belasten die Kurse.
Die Obergrenze der Maiskurse wird von asiatischen Brokern heute bei 3,3 USD/bu gesehen. Außerdem gibt es einen Verkaufsdruck wegen der verwirrenden Politik Ägyptens in Sachen Mutterkorntoleranz. Eine Ausschreibung zum Kauf von Weizen wurde letzte Woche storniert, da sich nur ein Verkäufer traute, auf die verschärften Einkaufsbedingungen eine Offerte abzugeben.

05.09.2016 Niedrigwasser auf Rhein und Donau

Nach der Trockenheit der letzten Wochen führen der Rhein und die Donau Niedrigwasser, was dazu führt, dass Frachtschiffe nicht mehr mit voller Ladung fahren können.
Die Frachtschifffahrt auf dem Rhein ist zwischen Duisburg, Köln und Mainz behindert, außerdem der gesamte Verlauf der Donau auf dem deutschen Gebiet.
Der Rhein ist für Europa ein bedeutender Transportweg für Rohstoffe wie Getreide, Mineralien, Kohle und Ölprodukte wie Heizöl. Die Donau ist die maßgebliche Verkehrsader für Getreideexporte wie Mais von Osteuropa für Westeuropa.

05.09.2016 Subventionen für mehr „Rotation“ auf Chinas Äckern

Die Provinzregierung in Heilongjiang will ihren Bauern eine Prämie zahlen, wenn es auf den Feldern mehr Fruchtwechsel gibt. Sie will umgerechnet gut 20 €/mu zahlen, wenn der Maisanbau sich mit dem Anbau von Sojabohnen abwechselt. Damit soll das riesige Überangebot an Mais abgebaut werden. ( 1 mu = 0,0067 Hektar)
Das ist ein Bestandteil einer überarbeiteten Agrarpolitik, wonach der Sojabohnenanbau deutlich gestärkt werden soll. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass die Importe von Ölsaaten abnehmen werden.
Unter der bisherigen Politik hat Peking die Maispreise deutlich über das internationale Niveau angehoben, was zur Folge hatte, dass von dem Getreide mehr angebaut und der Sojabohnenanbau vernachlässigt wurde. Die Industrie in China importierte aber lieber billigen Mais und Maissubstitute vom Weltmarkt. Jetzt werden die staatlichen Maisvorräte mit Verlusten an Verbraucher im lokalen Markt verkauft.
Die Provinz mit dem größten Maisanbau Heilongjiang versucht nun den Trend zu stoppen oder umzukehren. Diese Rotations-Subvention soll drei bis fünf Jahre ausprobiert werden, um Gebiete, die früher traditionell Sojabohnen angebaut haben, zurück zu gewinnen.
Das national Grains und Oils Center schätzt, dass die Bauern für 433.000 Hektar Zuschüsse beantragen werden. Das sind nur 15,7 % der bisherigen Sojabohnenanbaufläche der Provinz. Sinken allerdings die Maispreise in China weiter, dürfte das ebenfalls einen Impuls für den Sojabohnenanbau geben.
Dem Wunsch einer Reformkommission zufolge soll der Anbau von Sojabohnen bis zum Jahr 2020 um 37 % steigen. Basis dafür ist die Anbaufläche im Jahr 2014. Damit könnten dann 12,5 Mio. Tonnen erzeugt werden, in 2014 waren es 12,5 Mio. Tonnen.
Die steigende Nachfrage nach der proteinreichen Bohne hat die Importe seit 2001 um das sechsfache steigen lassen. Daraus wird Sojaschrot als Futtermittel und Sojaöl für die menschliche Ernährung und als Komponente für die Fertigung von Lebensmitteln erzeugt.

05.09.2016 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC) - Mais

Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 23.08. - 30.08. um 1.787 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 6.774 Kontrakte. Damit wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen erhöht um 8.561 Lots auf 162.503 Lots.

05.09.2016 China will Ölsaatenproduktion um 55,6 % steigern

China, der weltweit größte Käufer von Sojabohnen, will seine eigene Ölsaatenproduktion bis zum Jahr 2020 auf 18,9 Mio. Tonnen steigern. Das wären 55,6 % mehr als die Inlandsernte im Jahr 2014. Man will einerseits den steigenden Konsum möglichst selber bedienen, andererseits sollen die Erlöse die Einkommen im ländlichen Raum erhöhen. Es sollen auch mehr Rapssaat und Erdnüsse angebaut werden, die ebenfalls als Ölsaaten auf der Speisekarte der Chinesen stehen.
China kämpft derzeit damit, die hohe Nachfrage nach Ölsaaten bedienen zu können, da der Wohlstand im Land steigt und die Menschen mit mittlerem Einkommen immer öfter Fleisch essen.
In der Saison 2016/17 wird China 86 Mio. Tonnen Sojabohnen importieren, die eigene Produktion von Sojabohnen in China liegt derzeit bei nur 12,5 Mio. Tonnen, so das USDA. Der Konsum von Sojabohnen, Rapssaat und Erdnüssen wird im Jahr 2020 von einer Expertenkommission auf 130 Mio. Tonnen geschätzt. Deshalb muss die nationale Produktion erhöht werden. Die Regierung in Peking drängt die Bauern aber auch dazu, ihren Maisanbau einzuschränken, der zuletzt zu einer Überproduktion geführt hatte.
Sojabohnen sollen im Jahr 2020 auf 140 Mio. mu (9,3 Mio. Hektar) angebaut werden, das sind 37 % mehr als die 102 Mio. mu im Jahr 2014. Ein mu ist eine chinesische Flächeneinheit, die 670 Quadratmeter entsprechen.
Die Produktion von Rapssaat soll in 2020 auf 16,2 Mio. Tonnen, um 9,68 %, steigen und die Erdnussproduktion soll von vor zwei Jahren von 16,5 Mio. Tonnen auf 18,7 Mio. Tonnen steigen.
China hatte in den letzten Jahren Mühe, die Rapssaatproduktion auf dem Niveau wie bisher zu halten und war immer mehr von Importen abhängig. Zuletzt hat das dortige Pflanzenschutzamt aber von den Lieferanten aus Kanada striktere Qualitätsbedingungen gefordert. Der Termin für die Einführung der neuen Regeln wurde letzte Woche aber aus politischen Gründen verschoben.

05.09.2016 CBoT-Mais- und -Weizenkurse erholen sich von mehrjährigen Tiefständen

Am vergangenen Freitag endete die Handelswoche am CBoT mit steigenden Kursen beim Mais und Weizen aufgrund von Short-Abdeckungen vor dem heutigen U.S.-Feiertag. Damit erholen sich die Kurse leicht von ihren mehrjährigen Tiefstständen.
Händler mit Shortpositionen wollten vor dem langen Wochenende ihr Portfolio in Sicherheit bringen, „weil man ja nie wissen kann, was alles passieren kann“.
Am vergangenen Mittwoch waren die Maiskurse am CBoT auf ein Sieben-Jahres-Tief gesunken, nachdem private Ernteschätzungen die sehr hohen Durchschnittserträge von 174,8 bpa erwarten. Die Weizenfutures notierten am gleichen Tag auf einem zehn-Jahres-Tief. Auch diese Kurse erholten sich bis zum Wochenende leicht. Die Verkaufsbereitschaft der U.S.-Farmer hat unterdessen abgenommen und es kommt auch am Kassamarkt zu einer technischen Erholung der Preise.
Indien hat in der letzten Woche 52.000 Tonnen Weizen in der Ukraine gekauft und Experten erwarten, dass das Land in dieser Vermarktungsperiode bis zu sechs Mio. Tonnen importieren muss, weil dort die strategischen Vorräte eine kritische Grenze unterschritten haben.

05.09.2016 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondgesellschaften, erhöhte Kaufaktivitäten nach dem Kursrückgang auf den tiefsten Stand seit zehn Jahren und positive Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago den zweiten Tag in Folge mit moderaten Gewinnen schließen. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Russlands Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 könnten um 5 Mio. Tonnen auf 30 Mio. Tonnen steigen, weil die russische Regierung beschlossen hat, die Steuer auf Weizenexporte für 2 Jahre auf Null zu reduzieren. Die Börsen in den USA bleiben heute aufgrund des Feiertages "Labor Day" geschlossen. An der Euronext in Paris zeigten sich die Weizenfutures am Freitag wenig verändert und die Kurse schlossen uneinheitlich. In Deutschland ist die Weizenernte abgeschlossen. Die Qualitäten sind regional sehr unterschiedlich, insgesamt aber in Ordnung. In Hamburg sanken die Prämien für Standardweizen mit 12% Proteingehalt Lieferung September um € 0,50 auf € 1,50 über Dezember 16.

05.09.2016 Fondsgesellschaften kauften am Freitag 5.500 Lots CBoT Mais

02.09.2016 Informa prognostiziert US-Maiserträge von 174,8 Bushel pro Acres
Das private Analystenhaus Infoma Economics hat seine Prognose der US-Maisproduktion 2016 auf 15,3 Mrd. Bushel erhöht. Der durchschnittliche Ertrag wird auf 174,8 Bushel/Acres (BPA) geschätzt. Das melden zwei vonanander unabhängige Quellen. Das US-Landwirtschaftsministerium lag mit seiner Prognose im August-Report zuletzt bei 175,1 BPA.
Die US-Sojabohnenproduktion 2016 wird auf 4,127 Mio. Bushel mit durchschnittlichen Erträgen von 49,5 BPA geschätzt (USDA August-Report: 48,9 BPA). 
Die Zahlen wurden von Informa weder kommentiert noch bestätigt.
02.09.2016 China: Abbau der staatlichen Vorräte kommt gut voran

China hat aus seinem Interventionsbestand letzte Nacht 595.000 Tonnen Mais verkauft. Es waren 1,812 Mio. Tonnen im Angebot. Seit der Entscheidung, die staatlichen Vorräte abzubauen, hat China jetzt 16,3 Mio. Tonnen Mais in den lokalen Markt verkauft.
Außerdem wurden in einer weiteren Auktion 119.000 Tonnen Sojabohnen aus einer Gesamtmenge von 603.000 Tonnen verkauft. Die verkaufte Gesamtmenge kommt jetzt auf 1,26 Mio. Tonnen.

02.09.2016 Brasiliens Sojabohnenexporte im August spürbar gesunken

Brasiliens Sojabohnenexporte fielen von 5.787 Mio. Tonnen im Juli auf 3,816 Mio. Tonnen im August und damit deutlich unter die Exportmenge des August 2015, als 5,162 Mio. Tonnen ausgeführt wurden.
Die Maisexporte stiegen im August auf 2,565 Mio. Tonnen (Juli 1,046 Mio. Tonnen). Damit wurde auch etwas mehr Mais ausgeführt, als im August 2015 (2,284 Mio. Tonnen).
Der Ethanolexport aus Brasilien betrug 168,6 Mio. Liter. Im Juli waren es 219 Mio. Liter. Im August 2015 wurden 196,2 Mio. Tonnen ausgeführt.

02.09.2016 Frankreich: Nur noch 60% der Maisbestände erhalten Toprating

Der Zustand der französischen Maisernte hat sich in der vergangenen Woche verschlechtert. Grund dafür ist das trockene und heiße Sommerwetter in den vergangenen Wochen. Frankreich ist der größte Maisproduzent in der Europäischen Union. 60% der französischen Maisbestände wurden von FranceAgriMer mit dem höchsten Rating g/e (gut bis exzellent) bewertet, in der Vorwoche lag die Quote noch bei 63%. Quelle: Reuters

02.09.2016 Fondsgesellschaften kauften gestern 9.000 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen:
Mais: 5.000 bis 11.000 Lots
 

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