Matif: Mais März 2017

04.03.2019 Kolumbien kauft Mais aus den Vereinigten Staaten

US-Exporteure melden den Verkauf von 100.500 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Kolumbien.

04.03.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und die starke Exportkonkurrenz am Weltmarkt belasteten am Freitag die Weizenfutures in Chicago. Der Frontmonat März büßte im Wochenvergleich 7% an Wert ein, der stärkste Wochenverlust seit Ende August. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf dem niedrigsten Stand seit sieben Monaten. Der Wochenverlust lag bei 4,6%, im vergangenen Monat verlor der Weizen in Paris sogar 10% an Wert. Das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR erhöhte seine jüngste Prognose der russischen Weizenernte 2019 von 77,6 Mio. Tonnen auf 78,5 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr wurden in Russland einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA zufolge 72,136 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Die gesamte Getreideernte belief sich demnach auf 113,2 Mio. Tonnen. Marktteilnehmer erwarten mit Spannung das Ergebnis der Ausschreibung Saudi Arabiens zum Kauf von 595.000 Tonnen Weizen. Die Prämien am Kassamarkt in Hamburg für Weizen mit 12,5% Protein stiegen auf 9 - 10 Euro über Paris Mai 19 gebenüber 8 Euro vor der Ausschreibung am Donnerstag. Saudi Arabien ist traditionell Käufer von deutschem Weizen.

04.03.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 9.500 Lots CBoT Mais

01.03.2019 HANSA Terminhandel –Ölsaatenmail

Seit der zweiten Februar-Woche gaben die Kurs für Matif-Rapsfutures um mehr als 17 €/Tonne nach. Das setzte auch die Erzeugerpreise unter Druck. Ölmühlen kaufen aktuell fast gar keine Rapssaat der alten Ernte mehr. Die Versorgung wird mit Importware sicher gestellt.
Auch das Interesse an der nächsten Ernte ist gering, die Verkaufsinteresse aber ebenso und so wurden bisher nur 10% der der zu erwartenden Ernte kontrahiert, während es sonst um diese Jahreszeit schon bis zu 30% waren. Der bisherige Witterungsverlauf war für die Feldbestände in Mitteleuropa günstig; allerdings haben die Rapspflanzen noch kaum eine Winterhärte entwickelt. Die milden Temperaturen begünstigen auch den Schädlingsbefall. Um eine Erntemenge schätzen zu können, warten viele Fachleute noch die weitere Pflanzenentwicklung ab.
Mischfutterhersteller sind bisher noch gut mit Rapsschrot versorgt. Durch die schwächere Börsennotierung spekulieren sie auf günstigere Einkaufspreise. In der zurückliegenden Woche gaben die Preise bereits um acht Euro/Tonnen nach. Der Markt für Sojaschrot liefert auch keine Impulse, dort sind die Preis derzeit aber stabil.
Kräftig nachgegeben haben aber die Preise für Rapsöl, sie gingen in dieser Woche um 35 €/Tonne auf das niedrigste Preisniveau seit Juni 2018 zurück. Ursache dafür ist eine schwache Biodieselnachfrage. Die Hersteller produzieren nur noch wenig Winterware. Deshalb wird Rapsmethylester kaum noch benötigt. Sojaölpreise frei Hamburg gaben in dieser Woche um 5 €/Tonne nach.

01.03.2019 Getreidemail

Die starke Exportkonkurrenz am Weltmarkt, technische Verkäufe sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Mit 537.300 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT nahezu unverändert.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich den negativen Vorgaben aus Übersee nicht entziehen und schlossen auf allen Terminen mit Abschlägen. Am Dienstag fiel die Mai-Fälligkeit auf 187,50 Euro/Tonne und damit auf den niedrigsten Kurs seit dem 12. Juli. Gestern wurde dieser Kurs nicht weiter unterschritten. Russland erntete im vergangenen Jahr 113,2 Mio. Tonnen Getreide und damit noch einmal 300.000 Tonnen mehr, als das zuletzt erwartet wurde. Die Weizenernte ergab ein Volumen von 72,136 Mio. Tonnen. Institutionelle Anleger wetten beim Matif Weizen wieder auf fallende Kurse. Der Bestand von 19.033 Netto-Long-Positionen per 15. Februar wurde in der Woche bis zum 22. Februar auf 2.520 Netto-Short-Positionen gedreht. Saudi Arabien sucht per Ausschreibung 595.000 Tonnen Weizen für den Lieferzeitraum April bis Juni.

01.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut kräftig CBoT Mais-Futures

28.02.2019 Australiens Weizenproduktion in Gefahr

Australiens Meteorologisches Institut prognostiziert für die Ostküste des Kontinents in den kommenden drei Monaten heißes und trockenes Wetter. Das gefährdet die Weizenproduktion beim weltweit viertgrößten Weizenexporteur.
Das Bureau of Meteorology in Sydney sieht die Chance auf durchschnittlich gute Regenfälle zwischen März und Ende Mai gerade mal bei 20%. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% werden in ganz Australien die Temperaturen überdurchschnittlich hoch ausfallen.
Diese Wetterprognose verdüstert die Aussicht auf die kommende Weizenernte, da die Farmer in den beiden nächsten Monaten Weizen säen müssen. Entweder müssen sie ihre Anbauentscheidung überdenken oder in ausgetrocknete Böden säen. Wenn der März trocken bleibt, könnte man das noch verkraften, ab April wird das Zeitfenster zur Aussaat aber zu klein für eine gute Ernte.
In den vergangenen Jahren hatte die Trockenheit in Australien vielerorts die Felder vertrocknen lassen, was bereits zu Betriebsaufgaben führte. In 2018/19 sank die Weizenproduktion auf ein 11-Jahres-Tief. Weizen ist mit einem Wert von 3,9 Mrd. USD im letzten Jahr der wichtigste Exportartikel des ländlichen Raums in Down-under.

28.02.2019 Armyworm gefährdet Indiens Maisernte

Indien wird in diesem Jahr wohl bis zu 1 Mio. Tonnen Mais importieren, da die nächste Ernte im Land kleiner ausfällt und die Nachfrage der Geflügelmäster steigt.
Unterdurchschnittliche Monsunregenfälle sowie der Befall durch Eulenfalterraupen (Armyworm), der in 2017 in Afrika die Maisernte zerstörte, hat in Indien die Erträge gefährdet und die Maispreise bereits in die Höhe getrieben. Beobachter gehen davon aus, dass die Regierung in Delhi zum ersten Mal seit 2016 wieder zollfreie Maisimporte zulassen wird.
Händler gehen von Importen von 500.000 Tonnen bis zu 1 Mio. Tonnen aus, die dann wohl aus der Ukraine kommen werden, da man nur GMO-freien Mais importiert.
Dass der siebt-größte Maisproduzent der Welt, der eigentlich Mais nach andere Länder in Asien exportiert, nur Mais importieren muss, zeigt, dass die Ertragsverluste durch Trockenheit und Raupenfraß sehr groß sein müssen.
In 2017/18 erntete Indien 20,24 Mio. Tonnen Mais, in diesem Jahr geht man derzeit noch von 16 Mio. Tonnen aus. Die Prognose könnte sich aber noch verschlechtern.

28.02.2019 Mexiko kauft 168.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 168.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko.

28.02.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren wetten auf fallende Kurse

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen wieder auf fallende Kurse. Der Bestand von 19.033 Netto-Long-Positionen per 15. Februar wurde in der Woche bis zum 22. Februar auf 2.520 Netto-Short-Positionen gewandelt. Das zeigt der heute von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, drehten ihren Bestand ebenfalls. Nach 15.178 Netto-Short-Kontrakten waren es per 22. Februar 6.375 Netto-Long-Kontrakte.
Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 75,2%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 13,8%. 89% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert. Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

28.02.2019 Getreidemail

Die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen und die nach wie vor starke Konkurrenz am Weltmarkt belasteten gestern die Weizennotierungen in Chicago. Zwischenzeitlich zogen die Kurse zwar kräftig an, die Tageshöchststände konnten aber nicht gehalten werden und der Markt schloss mit Ausnahme des Frontmonats März sogar mit Kursverlusten. Das russische Landwirtschaftsministerium bestätigte gestern, dass es keine Exportbeschränkungen für russisches Getreide geben wird. Es widersprach damit anders lautenden Meldungen aus dem Markt. Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde moderat fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den Anfangsgewinnen aus Übersee und konnten sich nach den kräftigen Verlusten der letzten Tage auf allen Terminen vom jüngsten 7-Monats-Tief erholen. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im März um €2,00 auf €7,00 über Paris Mai19. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Berechnungsgrundlage vom März-Kontrakt auf den Mai-Kontrakt wechselte. In Südoldenburg sanken die Offerten für Futterweizen für die Lieferung ab März um €1,00 auf €201/Tonne.

28.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut massiv CBoT Maisfutures

27.02.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 32,3 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine in der Saison 2018/19 erreichten bisher ein Volumen von 32,3 Mio. Tonnen versus 26,9 Mio. Tonnen zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr, meldet das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Ukraine erntete 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide, 2017 wurden 61,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet. In der laufenden Saison 2018/19 könnten die Getreideexporte auf rund 49 Mio. Tonnen steigen (2017/18: 39,4 Mio. Tonnen).
Mais wurde per 27. Februar in einem Gesamtvolumen von 15,8 Mio. Tonnen exportiert, zur selben Zeit im Vorjahr waren es 9,6 Mio. Tonnen. Die Weizenexporte sanken von 13,2 Mio. Tonnen auf 12,5 Mio. Tonnen.
Im vergangenen Jahr haben Regierung und Händler ein Abkommen geschlossen, wonach nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen in der laufenden Saison 2018/19 exportiert werden sollen. Darin enthalten sind 8 Mio. Tonnen Mahlweizen.

27.02.2019 CFTC-Report-Update per 12.02.19

Gestern hat die CFTC (Commodity Futures Trading Commission) den per 12.02.19 aktualisierten COT-Bericht für US-Agrar-Futures und Optionen veröffentlicht. Die erste Grafik zeigt die Entwicklung der Netto-Positionen vom 18.02.18 (letzte Meldung vor dem partiellen Shut-Down) bis zum 12.02.19. Sehr eindrücklich ist die Entwicklung der Netto-Positionen beim Mais. Am 18.12. hielten institutionelle Anleger noch 128.177 Netto-Long-Positionen. Per 12.02.19 wurde der Bestand kräftig reduziert auf 14.693 Netto-Short-Positionen.

   

27.02.2019 Indonesiens Weizenimporte schwanken

Die Weizenimporte Indonesiens könnten sich in 2019 beschränken, da die Nachfrage nach dem Rohstoff als Futtergetreide sinkt.
Das Südasiatische Land hatte sich in den vergangenen Jahren zum zweitgrößten Weizenimporteur der Welt entwickelt, da die Menschen dort weniger Reis und mehr Nudelgerichte sowie Backwaren konsumieren. Die Weizenimporte wurden auch durch eine höhere Nachfrage nach Getreide als Futtermittel gestützt, während gleichzeitig der Import von Mais als Futtermittel eingeschränkt wurde, um die lokalen Landwirte vor den niedrigen Weltmarktpreisen zu schützen.
Getreidemühlen wurden durch Importquoten für Weizen reglementiert. In 2017 importierte Indonesien 11,4 Mio. Tonnen Weizen, davon verbrauchten Futtermischer 3 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr sanken die Importe auf rund 10 Mio. Tonnen, davon wurden 1,5 Mio. Tonnen verfüttert.
In 2019 rechnen Analysten damit, dass wiederum 10 Mio. Tonnen Weizen eingeführt werden müssen, je nachdem wie hoch die Nachfrage nach Futtergetreide ist. Immer mehr Weizen wird von Indonesien aus dem Schwarzmeerraum eingeführt, das geht zu Lasten der Anbieter aus Australien. Niedrigere Preise in Russland und der Ukraine sowie bessere Qualitäten als zuvor, machten das Schwarzmeergetreide attraktiver.
In den vergangenen Wochen hatte Indonesien fast 1 Mio. Tonnen Weizen in Argentinien gekauft. Die Lieferungen sollen von Februar bis April eintreffen.

27.02.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe sowie weltweit fallende Kassamarktpreise ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago auf ein 10-Monats-Tief fallen. Der Zustand der US-Winterweizenbestände entwickelte sich seit Ende November bis Ende Februar in weiten Teilen der US-Plains negativ. Die Gründe waren vielfältig von zu nassen Bedingungen in Oklahoma, Trockenheit in Colorado sowie Frost und Windschäden in Montana. Im Bundesstaat Kansas entwickelten sich die Bestände hingegen positiv. Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen kann sich die eCBoT stabilisieren und handelt mit moderaten Aufschlägen. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwachen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium erhöhte die Prognose der Getreideexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 von zuletzt 47,2 Mio. Tonnen auf den Rekordwert von 49 Mio. Tonnen. 2018 wurde die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide geerntet und im laufenden Vermarktungsjahr wurden bisher mehr als 31 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im März um €0,50 auf €5,00 über Paris März 19.

27.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut massiv CBoT Maisfutures

26.02.2019 Taiwan kauft 110.000 Tonnen Weizen in den USA

Die Taiwan Flour Millers Association hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 110.000 Tonnen Mahlweizen aus den Vereinigten Staaten gekauft, melden europäische Händler. Der Kauf beinhaltet eine Reihe unterschiedlicher Weizentypen und besteht aus zwei separaten Vereinbarungen.
In der ersten Vereinbarung wurden 29.585 Tonnen US-Dark Northern Spring Wheat mit einem Proteingehalt von 14,5% zum Preis von $251,10/Tonne FOB US Pazifik Nordwestküste gekauft. Darüber hinaus 19.850 Tonnen Hard Red Winter Wheat mit 12,5% Protein zum Preis von $237,69/Tonne FOB und 5.565 Tonnen Western White Wheat mit 9% Protein zum Preis von $237,86/Tonne FOB. Die Lieferung soll im Zeitraum 13. - 27. April erfolgen, Verkäufer ist das Handelshaus ADM. Vereinbart wurde eine zusätzlich Frachtrate von $26,98/Tonne für den Schiffstransport von der US-Küste nach Taiwan.
In der zweiten Vereinbarung wurden 29.300 Tonnen US-Dark Northern Spring Wheat mit einem Proteingehalt von 14,5% zum Preis von $248,96/Tonne FOB US Pazifik Nordwestküste gekauft. Außerdem 19.025 Tonnen Hard Red Winter Wheat mit 12,5% Protein zum Preis von $236,10/Tonne FOB und 6.675 Tonnen Soft White Wheat mit 9% Protein zum Preis von 235,64/Tonne FOB. Die Lieferung soll im Zeitraum zwischen dem 27. April und dem 11. Mai erfolgen. Verkäufer ist das Handelshaus Columbia Grain International. Vereinbart wurde eine zusätzlich Frachtrate von $27,68/Tonne für den Schiffstransport von der US-Küste nach Taiwan.
Zuletzt kaufte Taiwan am 29. Januar 55.000 Tonnen Mahlweizen aus den Vereinigten Staaten.

26.02.2019 Regen in Argentinien sichert hohe Sojabohnenerträge

Regenfälle im Kernland des argentinischen Sojabohnenanbaugebiets haben die Aussichten der bevorstehenden Ernte verbessert. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ernte tatsächlich 53 Mio. Tonnen groß ausfallen könnte und so den Haushalt des südamerikanischen Landes kurz vor den nächsten Präsidentschaftswahlen positiv beeinflusst. Im letzten Jahr litt das Land unter einer Trockenheit und die Farmer fuhren eine miserable Sojabohnenernte ein.
In den letzten vierzehn Tage lang hatte es in der Pampa nicht geregnet und es war sehr heiß. Nun kommt aber eine kritische Wachstumsphase der Ölsaat und auch bei anderen Feldfrüchten. Der Regen kommt also gerade recht, so die Einschätzung eines Sprechers der Buenos Aires Grains Exchange.
Argentinien ist weltweit der drittgrößte Sojabohnen- und Maisexporteur. Letzte Woche sah es wegen der Hitzephase noch nach Ertragseinbußen aus. Zu Beginn der Vegetationsperiode hatte es außerhalb der Pampa Starkregenfälle gegeben. Danach folgten Hitzewellen, die die Staunässe wieder austrockneten. Nun scheinen alle Ertragsrisiken überstanden zu sein.

26.02.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe, die bislang schwachen US-Weizenexporte und der starke Wettbewerb von Billiganbietern wie der Ukraine und Russland sorgten bei den Weizenfutures gestern in Chicago für heftige Kursverluste. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen zwar mit 693.964 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 350.000 -550.000 Tonnen. Das laufende Vermarktungsjahr 2018/19 weist allerdings einen Rückstand zum Vermarktungsjahr 2017/18 von über 1,4 Mio. Tonnen aus. Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT etwas schwächer.
Im Zuge der negativen Vorgaben aus Übersee mussten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris deutliche Kursverluste hinnehmen. In den vergangenen zwei Wochen verlor der Mai-Kontrakt mehr als 6% an Wert. Offizielle Daten der Europäischen Union zeigen eine Beschleunigung der Weizenexporte. Im Zeitraum 27. Januar und 24. Februar wurden 1,3 Mio. Tonnen Weizen exportiert. Der Rückstand zum Vorjahr reduzierte sich von 26% im Vormonat auf nun 17%. Die Preise für Exportweizen am Schwarzen Meer mit 12,5% Protein zur Lieferung im März lagen dem Agrarberatungsunternehmen IKAR zufolge Ende letzter Woche bei $234/Tonne FOB, das ist ein Rückgang um $6 zur Vorwoche.

26.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 25.000 Lots CBoT Mais

25.02.2019 EEX-Kartoffelfutures stark unter Druck – April-19-Termin wieder unter 30 €

Der EEX-Kurs auf Apri-19 für Veredelungskartoffeln sank heute um 5,4% und damit wieder unter die 30-Euro-Marke.
Grund dafür dürfte das frühlingshafte Wetter sein, denn vielerorts haben die Bauern schon mit den Pflanzarbeiten begonnen. Damit steigt die Chance, dass die neue Ernte früher als üblich verfügbar wird. Angesichts der kleinen Ernte in 2018 sind die Vorräte in West- und Mitteleuropa aktuell extrem niedrig. Die hohen Preise am Markt sorgten seit Dezember dafür, dass die Exporte von frischen Kartoffeln oder von Kartoffelprodukten zurückgehen.
Außerdem ziehen hohen Preise Ware aus anderen Verwertungsrichtigen an und mit dem verfügbaren Rohstoff wird sehr schonend umgegangen.
Wenn die neue Ernte schon im Mai bis Juni früher als üblich startet, ist das ein weiterer Schritt der Risikobegrenzung für die Einkäufer.

25.02.2019 Getreidemail

Mit moderaten Aufschlägen beendeten am Freitag die Weizenfutures in Chicago den letzten Handelstag der Woche. Gute US-Exporte und der bisher positive Verlauf der Gespräche im Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China gaben dem Markt Unterstützung. Die US-Weizenexporte in den zurückliegenden sechs Wochen lagen mit 3,82 Mio. Tonnen US-Weizen über den Markterwartungen von 2,0 - 3,0 Mio. Tonnen. Das US-Landwirtschaftsministerium erwartet für das Vermarktungsjahr 2019/20 eine US-Weizenernte von 1,902 Mrd.Bushel. Das wären zwar 1% mehr, als im Vermarktungsjahr 2018/19, jedoch wird erwartet, dass die Weizenendbestände 2019/20 um 7% auf 944 Mio.Bushel sinken. Zur Stunde handelt eCBoT etwas schwächer.
An der Euronext in Paris legte nur der Frontmonat März moderat zu. Die späteren Termine schlossen unverändert bis moderat schwächer. Händler warten schon seit längerem auf eine Belebung der Nachfrage nach Weizen aus Westeuropa und den USA, die sich in dem Maße bisher noch nicht einstellte. Das führte zuletzt zusammen mit der positiven Entwicklung der Wintergetreidebestände und den guten Bedingungen für die Sommergetreideaussaat zu dem starken Kursrückgang, der die Preise in Chicago und Paris auf ein 7-Monats-Tief drückte.

22.02.2019 Getreidemail

Voranschreitende Gespräche im Handelsstreit zwischen den USA und China, technische Käufe sowie Shortabdeckungen (Short Covering) von Fondsgesellschaften nach vier Sitzungen in Folge mit Verlusten ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit guten Aufschlägen schließen. Das US-Landwirtschaftsministerium veröffentlichte gestern die Anbauflächenschätzungen 2019. Danach reduziert sich die US-Weizenanbaufläche von 47,8 Mio. Acres in 2018 auf 47 Mio. Acres. Heute um 14.30 Uhr veröffentlicht das USDA die US-Export-Sales für den Zeitraum 4. Januar bis 14. Februar. Analysten erwarten für diesen Zeitraum Weizenexporte im Wirtschaftsjahr 2018/19 in einem Volumen von 2-3 Mio. Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 6.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT erneut fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee folgen und schlossen auf allen Terminen mit Gewinnen. Der Kauf von 180.000 Tonnen Weizen französischer Herkunft am Mittwoch durch Ägyptens GASC wirkte positiv nach. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €8,00 über Paris März 19. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im Februar/März liegen mit € 201 wieder niedriger als Mahlweizen.

22.02.2019 Chance auf Handelsabkommen gestiegen – Wochenplus bei Sojabohnen

So wie es zur Stunde aussieht, werden die Sojabohnenfutures diese Woche wohl mit einem Plus beenden. Es wäre das erste Mal seit einem Monat. Die Hoffnung auf ein bilaterales Handelsabkommen zwischen China und den USA steigt.
Wenige Tage vor der Frist, die Donald Trump auf den 1. März gesetzt hat, besprechen die Unterhändler Details zu den Vereinbarungen. Sollte das nicht zum Erfolg führen, drohen weitere empfindliche Strafzölle auf chinesische Importe in die USA.
Gestern hatte China angeboten, zusätzlich US-Waren im Wert von 30 Mrd. USD einführen zu wollen, darunter auch Sojabohnen, Weizen und Mais. Händler in Singapur erwarten einen scharfen Wettbewerb zwischen Südamerika und den USA bei Sojabohnen und Mais.
In Argentinien sind die meisten Sojabohnenbestände inzwischen wieder in gutem Zustand. Nachhaltig hohe Temperaturen und Trockenheit helfen den vorher von Starkregen überfluteten Flächen abzutrocknen. Die letzte Ernteschätzung liegt jetzt bei 53 Mio. Tonnen Sojabohnen.
US-Farmer planen eine Sojabohnenanbaufläche von 85 Mio. acres zu bestellen, in 2018 waren es 89,2 Mio. acres, so das USDA gestern.

21.02.2019 IGC erhöht Prognose der globalen Maisproduktion 2018/19

Das International Grains Council (IGC) hat seine Prognose der globalen Maisproduktion für das Vermarktungsjahr 2018/19 kräftig erhöht um 33 Mio. Tonnen auf 1,109 Mrd. Tonnen. Grund dafür ist die Schätzung der chinesischen Maisproduktion, die von 220 Mio. Tonnen auf 257 Mio. Tonnen erhöht wurde. Die Prognose der globalen Weizenproduktion wurde um 2 Mio. Tonnen auf 735 Mio. Tonnen reduziert.

21.02.2019 USDA Anbauflächenschätzungen 2019 und Durchschnittspreise
Das US-Landwirtschaftsministerium hat heute die Anbauflächenschätzungen 2019 für Agrarprodukte veröffentlicht:
US-Maisanbau: 92 Mio. Acres (2018: 89,1) - Durchschnittspreis 2019/20: $3,65 pro Bushel
US-Sojabohnenanbau: 85 Mio. Acres (2018: 89,2) - Durchschnittspreis 2019/20: $8,80 pro Bushel
US-Weizenanbau: 47 Mio. Acres (2018: 47,8) – Durchschnittspreis 2019/20: $5,20 pro Bushel
21.02.2019 Handelsstreit-Gespräche treiben die CBoT-Kurse in die Höhe

China schlägt in den derzeitigen Gesprächen mit den USA vor, für 30 Mrd. USD zusätzliche Agrarexporte zu übernehmen. Das berichtet soeben Bloomberg TV.
Die Kurse für Weizen, Mais und Sojabohnen sind daraufhin an der Terminbörse in Chicago um bis zu 2% gestiegen.

China und die USA arbeiten an einer 10-Punkte-Liste, wie das große Handelsdefizit beider Länder verkleinert werden kann. Darunter befinden sich auch Agrargüter, Energie und andere Produkte aus den USA.
Die Kommission aus Vertretern beider Länder versucht noch vor dem 1. März den Handelskonflikt beizulegen und die gegenseitigen Strafzölle wieder zurückzufahren.
Die Trump-Regierung sagte, man komme in den Gesprächen gut voran, gegebenenfalls soll die Frist noch über den 1. März verlängert werden.

21.02.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren reduzierten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger reduzierten in der vergangenen Woche bis zum 15. Februar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 31.144 Lots auf 19.033 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wetten damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits den Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 21.498 Lots auf 15.178 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 73,3%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 15,6%. 89% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais Rapssaat

21.02.2019 HANSA Terminhandel - Ölsaatenmail

Seit der ersten Februar-Woche geht es mit den Kursen auf Rapssaat stetig bergab. Bei überdurchschnittlich warmen Temperaturen entwickeln sich die Feldbestände hierzulande gut. Es könnte zu einer frühen Ernte kommen. Das birgt aber auch das Risiko, dass es noch Auswinterungen geben kann, da die Winterhärte nicht gut ausgeprägt ist. Die schwache Nachfrage der Ölmühlen und deren gute Versorgungslage belasten die Preise am Kassamarkt außerdem. Wegen höchst unterschiedlichen Markteinschätzungen werden Vorverträge für die Ernte 2019 noch nicht besprochen.
Mischfutterhersteller sind mit Rapsschrot immer noch gut eingedeckt. Bei einem geringen Angebot ist der Markt für Futterschrote ruhig. Die Käufer leben von der Hand in den Mund. Sie warten auf sinkende Preise für Sojaschrot. Vorkontrakte werden bisher nur bis zum Sommer geschlossen.
Die Biodieselhersteller stellen ihre Produkte jetzt von Winter- auf Sommerware um, was zulasten der Rapsölkurse geht. Der US-chinesische Handelskonflikt bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Raps- und Sojaölpreise auf Hamburg gaben im Laufe der letzten Woche kräftig nach.

21.02.2019 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex und gaben deutlich nach. Technische Verkäufe sowie pessimistische Exportaussichten für US-Weizen übten Druck aus. Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Von den Tagestiefstkursen konnten sich die Futures jedoch gegen Ende der Handelssitzung erholen. Zwischenzeitlich fiel der Frontmonat März auf 190 Euro/Tonne, der niedrigste Kurs seit 7 Monaten. Ägyptens staatlicher Getreidehändler GASC kaufte gestern 360.000 Tonnen Weizen in einer internationalen Ausschreibung. Es werden 180.000 Tonnen aus Frankreich geliefert, 60.000 Tonnen aus Rumänien, 60.000 Tonnen aus Russland und 60.000 Tonnen aus der Ukraine. Dass erneut Weizen aus dem Schwarzmeerraum zur Auslieferung kommt, ist für Händler aus Europa eine Enttäuschung. Die Preise für französischen Weizen wurden drastisch gesenkt, was sich auch in den Pariser Börsenkursen widerspiegelt. Aufgrund des "freien Falls" der Pariser Preise zogen sich die Käufer am Kassamarkt in Hamburg gestern nahezu vollständig vom Markt zurück.

20.02.2019 Ukraine: APK-Inform erhöht Prognose der Getreideexporte

Das Agrarberatungsunternehmen APK-Inform hat seine Prognose der ukrainischen Getreideexporte in der Saison 2018/19 (Juli-Juni) von 46,07 Mio. Tonnen auf 46,45 Mio. Tonnen erhöht.
APK-Inform schätzt die Mais-Exporte nun auf 26,02 Mio. Tonnen. Im vergangenen Monat lag die Prognose noch bei 25,75 Mio. Tonnen.

20.02.2019 Asiens Müller kaufen argentinischen Weizen

Asiatische Müller beschaffen sich ihren Weizen zurzeit aus Argentinien. In dem ersten Halbjahr liefert üblicherweise Australien, das in dieser Saison aber unter einer Missernte leidet.
Die Australische Dominanz bei asiatischen Mühlen wurde bereits in der letzten Jahren von Anbietern aus dem Schwarzmeerraum in Frage gestellt. Indonesien, der weltweit zweitgrößte Weizenimporteur hat fast 1 Mio. Tonnen Argentinischen Weizen gebucht, der zwischen Februar und April geliefert wird. Malaysia und Vietnam haben ebenfalls Lieferungen beordert, wird von Händlern in Singapur berichtet.
Das liegt nur daran, dass aus Australien weniger angeboten wird. Argentiens Weizen mit 12% Protein wird in Asien zu Preisen von ca. 255-265 USD/Tonnen c&f gehandelt. Austral-Weizen kostet ca. 300 USD/Tonnen. Asien ist der größte Weizenkonsument und – Importeur der Welt.
Die Australische Weizenproduktion in 2018/19 sank auf ein 11-Jahres-Tief, nachdem die Ernte an der Ostküste vertrocknete. Der Kontinent ist weltweit der viert-größte Weizenexporteur. Die letzte Ernteschätzung kommt insgesamt auf 17,3 Mio. Tonnen gegenüber 21,24 Mio. Tonnen im Vorjahr, so das australische Statistikamt in dieser Woche.
Die Kurse der CBoT-Weizenfutures steigen heute Morgen wieder nachdem sie drei Handelstage in Folge auf den niedrigsten Stand seit Ende Oktober gefallen waren.
Händler gehen davon aus, dass Weizen aus Argentinien auch die Absatzmärkte in Asien, die sonst aus den USA bedient werden, bis April oder Mai dominiert.
Argentinien produzierte zuletzt 19,2 Mio. Tonnen Weizen (Vj.: 18,5 Mio. to). In 2015/16 war die Weizenernte dort aber nur 11,3 Mio. Tonnen groß.

20.02.2019 Getreidemail

Fallende Kassamarktpreise sowie enttäuschende Exporte von US-Weizen am Weltmarkt belasteten die Weizennotierungen gestern in Chicago und sorgten erneut für kräftige Verluste. In den letzten drei Sitzungen verlor der Weizen in Chicago mehr als sechs Prozent an Wert. Händler warten weiterhin ungeduldig auf Neuigkeiten aus den jüngsten Gesprächen im Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit nur 357.131 Tonnen Weizen unter den Markterwartungen von 425.000 - 650.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 11.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Zur Stunde handelt die eCBoT moderat fester.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten auf allen Terminen Verluste. Die unsicheren Exportaussichten in Westeuropa belasten zudem die Stimmung. Für ein wenig Klarheit könnte die Ausschreibung Ägyptens sorgen. Der staatliche Getreideeinkäufer GASC legte gestern einen Tender zum Kauf von Weizen in ungenanntem Volumen zur Lieferung Anfang April auf. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €7,00 über Paris März 19.

19.02.2019 China: Landreformen als Verjüngungskur

China will seine Landreform und die Reform seines Agrarsektors verjüngen. Das geht aus einer Erklärung der Regierung von heute hervor.
Darin heißt es, dass das Wirtschaftswachstum des Landes in 2018 auf einem 28-Jahres-Tief angelangt sei, da ein Handelsstreit mit den USA die Wirtschaft schwäche.
Außerdem will das Land der Mitte seine Getreideproduktion stabilisieren und Agrarimporte bei den Gütern ausweiten, wo der Inlandsmarkt nicht genügend erzeugen kann. Die Importkanäle sollen diversifiziert werden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua News.
Der Anbau von Sojabohnen soll ausgeweitet werden und die Maisanbaufläche soll stabil bleiben. Der Schmuggel von Agrarprodukten werde noch strenger unterbunden, um die Ausbreitung des Afrikanischen Schweinefiebers einzugrenzen.

19.02.2019 Getreidemail

Die Börsen  in den USA blieben gestern aufgrund des Presidents-Day geschlossen. Heute Morgen handelt die elektronische Nachtbörse uneinheitlich. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures gestern im Tagesverlauf von ihren deutlichen Anfangsverlusten erholen und schlossen uneinheitlich. Händler sind insgesamt überrascht vom Ausmaß des Preisrückgangs der vergangenen Tage. FranceAgriMer hat in seinem ersten Bericht nach der Winterpause 85% der Winterweizenbestände in Frankreich per 11. Februar eine gute bis exzellente Verfassung attestiert. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr erhielten 84% der Bestände das höchste Rating. Per 17. Februar erreichten die Weichweizenexporte der Europäischen Union in der Saison 2018/19 ein Volumen von 10,65 Mio. Tonnen versus 13,2 Mio. Tonnen im Vergleich zum Vorjahr (-19%). Die Preise des russischen Exportweizens sanken letzte Woche analog zu den Kursen am CBoT und der Pariser Matif. Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein für den Export im Februar kostete am vergangenen Freitag 240 USD/Tonne fob (-3 USD/Tonne zur Vorwoche). Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €8,00 über Paris März 19. Die deutschen Winterweizenbestände befinden sich in guter Verfassung und das milde Wetter in Westeuropa sorgt für gute Bedingungen bei der Frühjahrsaussaat.

18.02.2019 EU-Weizenexporte 19% hinter Vorjahr

Die Weichweizenexporte der Europäischen Union in der Saison 2018/19 haben per 17. Februar ein Volumen von 10,65 Mio. Tonnen erreicht. Das zeigen Zahlen, die die EU-Kommission heute veröffentlichte. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 13,2 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 19% zum Vorjahr.
Die Gerste-Exporte erreichten ein Volumen von 3,0 Mio. Tonnen, was einen Rückgang zum Vorjahr (3,8 Mio. Tonnen) von 20% bedeutet.
Gestiegen sind die Mais-Importe um 44% von 10,8 Mio. Tonnen auf 15,5 Mio. Tonnen.

18.02.2019 Ukraines Getreideexporte sanken letzte Woche erneut

Die Getreideexporte aus der Ukraine sanken in der Woche vom 9.-15. Februar auf 877.000 Tonnen. In der Woche zuvor waren es noch 1,31 Mio. Tonnen.
Der Maisexport sank von 1,04 Mio. Tonnen auf 715.000 Tonnen und die Weizenausfuhren von 260.000 Tonnen auf 162.000 Tonnen. Der Großteil der Lieferungen ging nach Spanien, die Niederlande und Ägypten.
APK-Inform teilte heute mit, dass die Ukraine in dieser Saison bisher 26,07 Mio. Tonnen Mais, Gerste und Weizen ausgeführt hat. Im Referenzzeitraum der vorherigen Saison waren die Exporte noch bei 22 Mio. Tonnen.
Die Exporte in dieser Saison setzen sich zusammen aus 13,3 Mio. Tonnen Mais, 10 Mio. Tonnen Weizen und 2,7 Mio. Tonnen Gerste.

Die Ukraine erntete in 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide; davon sollen ca. 47 Mio. Tonnen exportiert werden.

18.02.2019 Getreidemail

Nachgebende Kassamarktpreise am Weltmarkt, technische Verkäufe vor dem verlängerten Wochenende sowie Kursverluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit Abschlägen schließen. Über die ganze Woche verlor der Frontmonat März 2,7% an Wert. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Am heutigen Montag wird in den Vereinigten Staaten der Presidents-Day gefeiert. Der Handel mit Agrar-Commodities beginnt in Chicago erst wieder am Diestag um 2:00 Uhr deutscher Zeit. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten am Freitag den schwächeren Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen erneut deutlich nach. Der Frontmonat März rutschte auf den tiefsten Stand seit Juli 2018. Die Fälligkeit der Optionen auf den März-Weizenfuture und der Kursrückgang unter die psychologisch wichtige 200 Euro-Marke sorgten für technische Verkäufe. Händler waren überrascht von dem schnellen Kursrückgang der letzten Sitzungen. Die sinkenden russischen Weizenverkaufspreise lassen Zweifel aufkommen, ob Russlands Weizenvorräte tatsächlich so niedrig sind, wie Marktteilnehmer das zuletzt erwarteten. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €2,00 auf €9,00 über Paris März 19.

18.02.2019 Weizenkurse auf Mehrmonatstief – globaler Weizenpreis unter Druck

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures sanken am Freitag auf ein Mehrmonatstief, obwohl andere Rohstoffwerte sowie Aktienmärkte fester notieren. Händler reagieren auf technische Signale, da die Kassapreise für Weizen am Weltmarkt sinken.
Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer kaufte 600.000 Tonnen Mahlweizen zu Preisen zwischen 246 und 247,5 USD/Tonne c&f. Das waren 15 USD/Tonne weniger als für die vorherige Ausschreibung Anfang Januar gezahlt wurde. Da der Weltmarktpreis für Weizen unter Druck steht, mussten französische Exporteure mitziehen, um den Auftrag zu bekommen.
In den USA beklagen die Händler nur ein lauwarmes Interesse an Weizen. Die Exportzahlen im Januar, die das USDA wegen der Haushaltssperre erst verzögert veröffentlichten, lagen weit unter den Erwartungen des Marktes.
Am Pariser Matif ging es beim Weizenfuture ebenfalls bergab. Der Mai-19-Termin handelte am Freitag den niedrigsten Kurs seit Juli 2018. Technische Verkäufe und die Auslaufenden Optionen auf den März-19-Termin waren die Auslöser für die Schwäche.

15.02.2019 Indien: Maisimporte werden wahrscheinlicher
Unterdurchschnittliche Monsun-Regenfälle und der Schädlingsbefall mit der Spodoptera exempta (Schmetterlingsart aus der Familie der Eulenfalter), der schon 2017 die afrikanische Maisernte verwüstete, sorgen in Indien für große Schäden an den Maispflanzen. Indiens Regierung musste die Prognose der Maisproduktion stark zurücknehmen mit der Folge, dass die Maispreise kräftig stiegen. Indien ist mittlerweile auf Maisimporte angewiesen. Gewöhnlich exportiert Indien Mais nach Asien. Das zeigt, wie dramatisch sich die Ernteausfälle durch Dürre und Schädlingsbefall auswirken.
Deutlich wird aber auch, welch weitreichende Auswirkungen der potenzielle Schaden der indischen Agrarwirtschaft zufügt, von der nahezu die Hälfte der indischen Bevölkerung abhängig ist. In Indien leben mittlerweile etwa 1,3 Mrd. Menschen. Indien erntet Mais zwei Mal pro Jahr. Die Winterernte erfolgt im März und die Sommerernte im September.
Die Sommerernte im Wirtschaftsjahr 2017/18 ergab nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ein Volumen von 20,24 Mio. Tonnen. Aufgrund der beschriebenen Widrigkeiten wird für die Sommerernte 2018/19 ein Ergebnis von weniger als 16 Mio. Tonnen erwartet (-21%), berichtet ein Analystenhaus aus Neu Delhi. Importe sollen dazu beitragen, die Preise zu senken.
2018 wurden in Indien 8,47 Mio. Tonnen Wintermais geerntet. Die Anbaufläche für die Winterernte schrumpfte in diesem Jahr nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums um 11%. Infolgedessen sind die Maispreise im Bundesstaat Maharashtra (Benchmark-Region für Indien) in den letzten zwei Monaten um mehr als 30 % auf einen Rekordpreis von rund 20.000 Rupien (280 USD) pro Tonne gestiegen. Das sind mehr als 13.000 Rupien vor einem Jahr.
Geflügelproduzenten und Maisstärkehersteller hoffen, dass die Importe die Preiserhöhungen unterdrücken, da sie diese nur schwer an die Verbraucher weitergeben können.
Für Importe müssen zwei Hürden genommen werden. Erstens muss sich die Regierung bereiterklären, die 60%-ige Imortsteuer zu senken und zweitens kommt nur GMO-freie Ware in Frage. Allerdings exportieren nur wenige Länder große Mengen GMO-freie Ware.
2016 ließ Indien zollfreie Einfuhren auf Mais in einem Volumen von 181.000 Tonnen zu.
Die indische Regierung hat anscheinend noch keine Entscheidung darüber getroffen, dass sie zollfreie Importe zulässt.
15.02.2019 Getreidemail

Enttäuschende US-Weizenexporte und technische Verkäufe sorgten gestern für kräftige Verluste bei den Weizenfuturs in Chicago und drückten die Notierungen auf ein 6-Wochen-Tief. Die US-Weizenexporte, die das US-Landwirtschaftsministerium für die Woche bis zum 3. Januar veröffentlichte, lagen bei nur 161.400 Tonnen. Erwartet wurden Exporte in einer Spanne von 200.000 - 500.000 Tonnen. Das private Analystenhaus IEG Vantage (vormals Informa Economics) reduzierte die Prognose der US-Weizenanbaufläche zur Ernte 2019 von 47,163 Mio. Acres (Januar-Prognose) auf jetzt 46,782 Mio. Acres. Algeriens Getreideeinkäufer OAIC kaufte gestern 600.000 Tonnen Weizen zu Preisen zwischen $247,00 und $247,50/Tonne c&f. Den Preis bewerten Händler als sehr agressiv. In der Ausschreibung Anfang Januar zahlte Algerien noch Preise zwischen $261,50 und $262,00/Tonne c&f. Prognosen für Schneefall in den Great Plains belasten die Weizenkurse zudem, weil die Gefahr von Frostschäden am Wintergetreide sinkt. Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris gerieten aufgrund der negativen Vorgaben aus Übersee kräftig unter Druck. Der Frontmonat März rutschte dabei unter die 200 Euro-Marke. Heute ist der letzte Handelstag der Optionen auf März-Weizenfutures. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €7,00 über Paris März 19.

14.02.2019 Gerstenpreise unter Druck

Eine sinkende Nachfrage aus China und Saudi Arabien hat in den letzten Wochen die Gerstenpreise in den Keller geschickt. Und das obwohl das weltweite Angebot dafür klein ist. Der Preisdruck könnte noch anhalten, da die Aussicht auf eine gute Ernte in 2019 immer besser wird. Das analysiert heute Strategie Grains.
Zu Beginn der Vermarktungssaison 2018/19 stiegen die Gestenpreise aufgrund des trockenen und heißen Sommers in Europa sowie einer Missernte in Australien. Die Vorräte auf der Welt werden vom USDA auf ein 35-Jahres-Tief geschätzt.
Nun aber wirkt sich die Konkurrenz von billigerem Mais aus, der statt Gerste in die Futtermischungen gelangt. Die Importe aus China und Saudi Arabien gingen zurück, auch weil China Australien mit einem Anti-Dumpingverfahren vor der WTO verklagt.
Die sehr hohen Gerstenpreise in der ersten Hälfte des laufenden Vermarktungsjahres führten zu einer schwächeren Nachfrage am Weltmarkt. Inzwischen konkurrieren die Gerstenexporteure so sehr, dass die Preise unter Druck stehen.
Chinas Anti-Dumping-Verfahren gegen Australien, dem Hautversorger Chinas mit Gerste, war der Auslöser. Hinzu kam, dass Regenfälle in Saudi Arabien dort die Rauhfutter-Versorgung verbesserten.
Im Monat Januar gaben die Gerstenpreise um 15 bis 20 USD/Tonnen nach.
Strategie Grains senkte seine Schätzung zu den EU-Gerstenexporten in 2018/19 von 5,8 auf 5 Mio. Tonnen. Der Preisdruck könnte anhalten, wenn China Australiens Agrarrohstoffe weiter meidet. Hervorragende Witterungsbedingungen in der EU sowie am Schwarzen Meer könnten ebenfalls zu einem Angebotsdruck in der kommenden Saison führen.
Strategie Grains hebt gleichzeitig die Exportprognose für Weizen aus der EU an, da der Angebotsdruck aus dem Schwarzmeerraum und aus Argentinien nachgelassen hat. Die Exportschätzung lautet für 2018/19 jetzt 18,5 Mio. Tonnen statt vorher 18,7 Mio. Tonnen.
Die Weizennachfrage hat sich ähnlich wie die Gerstennachfrage durch billigen Mais eingeengt und dieser Trend könnte sich in der nächsten Saison noch fortsetzen. Auch wenn die Weizenernte wieder größer ausfallen sollte.
Die 2019er Weizenernte in der EU wird von Strategie Grains auf 146,4 Mio. Tonnen geschätzt. Das wären 15% mehr als im letzten Jahr. Die Gerstenernte könnte auf 62 Mio. Tonnen kommen, das wären 11% mehr als in 2018.

14.02.2019 HANSA Terminhandel –Ölsaatenmail

Das Preisniveau der Rapssaat bleibt aus Erzeugersicht weiter unbefriedigend. Zwar liegen die Preise höher als vor einem Jahr, allerdings enttäuschte die Ernte 2018 auch. Lagerhalter hoffen immer noch auf eine Rally zum Saisonende. Die Zufuhren aus dem Ausland sind bekanntlich begrenzt und die Anbaufläche wurde verkleinert. Selbst bei höheren Erträgen im Vergleich zum Vorjahr, wäre die EU-Rapsernte 2019 wohl genauso klein wie im Vorjahr.
Bei geringen Umsätzen waren die Kurse an der Pariser Terminbörse in den letzten Tagen rückläufig. Ölmühlen stellen fest, dass ihre Margen bei anderen Ölsaaten besser sind als beim Raps. Das ist den Rapspreisen nicht zuträglich.
Die Umsätze bei Ölschroten waren in den letzten Tagen ebenfalls überschaubar. Die Käufer versorgen sich nur für die vorderen Termine, denn die weltpolitische Lage sowie die Ernte in Südamerika verunsichert. Rapsschrotpreise gaben in der letzten Woche um 4 €/Tonnen nach.
Auch die Rapsölpreise gaben nach und nähern sich so den anderen Preisen für Pflanzenöle an, die zuletzt fester tendierten. Eine überdurchschnittlich gute Nachfrage nach Biodiesel wird dafür als Grund angegeben. Jetzt wird das Rapsöl wieder wettbewerbsfähig, doch die Umstellung der Biodieselfabriken von Rapsmethylester auf Palmmethylester oder Sojamethylester zwingt zu der Anpassung der Preise. Rapsöl ist immer noch teurer als andere Pflanzenöle.

14.02.2019 Südkoreanische Mühlen kauften 85.000 Tonnen US-Weizen

Zwei südkoreanische Mühlenunternehmen haben in dieser Woche insgesamt über 85.000 Tonnen Mahlweizen in den Vereinigten Staaten gekauft, melden europäische Händler. 50.000 Tonnen wurden zur Lieferung zwischen dem 16. Mai und dem 15. Juni gekauft und 35.000 Tonnen zur Lieferung zwischen dem 10. Mai und dem 10. Juni. Der Kauf beinhaltet eine Reihe unterschiedlicher Weizentypen.

14.02.2019 Philippinen kaufen 55.000 Tonnen Futterweizen

Importeure der Philippinen haben in dieser Woche nach Meldungen europäischer Händler über 55.000 Tonnen Futterweizen gekauft. Der Preis für den Weizen (australischer Herkunft), der in der zweiten Aprilhälfte oder in der ersten Maihälfte von der Westküste Australiens auf die Reise geschickt werden soll, liegt demnach bei rund $275/Tonne c&f.

14.02.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago stiegen gestern in der vierten Sitzung in Folge aufgrund der verbesserten Exporte, des festeren Kassamarktes und Käufe von Fondsgesellschaften. Institutionelle Anleger rollten gestern Positionen vom Frontmonat März in die nächste Fälligkeit Mai. Heute veröffentlicht das USDA die US-Exporte für die Woche bis zum 3. Januar. Wegen des partiellen Shut Down wurden die Berichte mehrere Wochen nicht veröffentlicht. Am 22. Februar erscheint dann der letzte verzögerte Bericht, bei dem die Exporte von sechs Wochen (4. Januar bis 14. Februar) in einem Bericht zusammengefasst werden. Zur Stunde handelt die eCBoT schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures nicht von den positven Vorgaben aus Übersee profitieren. Gefangen zwischen verbesserten Exportaussichten und günstigen Aussichten für die diesjährige europäische Weizenernte schlossen sie mehrheitlich moderat schwächer. Tunesien kaufte gestern 100.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft. Weizen aus Frankreich könnte davon profitieren. Insgesamt ist die Stimmung aber gedämpft, weil die Nachfrage sich zu langsam aufbaut und es gute Aussichten auf eine große europäische Ernte 2019 gibt. Das Landwirtschaftsministerium in Frankreich beließ die Schätzung der Winterweizenanbaufläche für die Ernte 2019 unverändert bei 5,0 Mio. Hektar (+3% zum Vorjahr).

14.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 6.000 Lots CBoT Mais

13.02.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago beendeten den Handelstag gestern uneinheitlich. Auf den vorderen Terminen schlossen sie mit moderaten Kursaufschlägen. Für Unterstützung sorgten die festen Soja- und Maiskurse und frostige Temperaturen, die in den kommenden zwei Wochen in den Winterweizen-Anbauregionen im Mittleren Westen und in den Great Plains erwartet werden und die Winterweizenbestände schädigen könnten. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT uneinheitlich.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures der alten Ernte auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Monaten, die Termine der neuen Ernte konnten moderat zulegen. Der große Preisunterschied zwischen der alten Ernte und der neuen Ernte belastete die vorderen Termine. Händler sind weiterhin besorgt, weil die internationale Nachfrage dereit nicht ausreicht, um die Exporte aus Westeuropa signifikant zu steigern. Zuletzt konnte Weizen aus Frankreich jedoch zweimal in Folge bei internationalen Ausschreibungen des staatlichen ägyptischen Getreideeinkäufers GASC punkten. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €6,00 über Paris März 19.

13.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 21.000 Lots CBoT Mais

12.02.2019 US-Exporteure verkauften 122.376 Tonnen Mais an "Unbekannt"

US-Exporteure melden den Verkauf von 122.376 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an eine unbekannte Destination.

12.02.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago konnten den gestrigen Handelstag mit moderaten Kursgewinnen beschließen. Technische Käufe, Short-Abdeckungen (Short-Covering) institutioneller Anleger und Anzeichen einer gestiegenen Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt gaben dem Markt Unterstützung. Private US-Exporteure meldeten den Verkauf von 120.000 Tonnen Weizen an Nigeria und 120.000 Tonnen Weizen an Ägypten zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19. Das zweitgenannte Geschäft bezieht sich wohl auf die jüngste Ausschreibung durch Ägyptens staatlichen Getreideeinkäufer GASC Ende letzter Woche. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 562.307 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger kauften gestern 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT kaum verändert zum Vortag. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris fielen gestern auf ein neues 2-Monats-Tief aufgrund der anhaltenden Bedenken hinsichtlich der schwachen Exportnachfrage. Die russischen Weizen-Exportpreise sanken vergangene Woche $2 zur Vorwoche. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €7,00 über Paris März 19.

12.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften seit Donnerstag 46.000 Lots CBoT Mais

11.02.2019 US-Export-Inspections: Maisverladungen etwas schwächer, als erwartet

11.02.2019 Ukraines Getreideexporte in der letzten Woche erneut rückläufig

Die Getreideexporte aus der Ukraine sanken in der Woche vom 2.-8. Februar von 932.000 Tonnen in der Vorwoche auf 886.000 Tonnen. Das teilte soeben die APK-Inform aus Kiew mit.
Die Maisexporte nahmen von 693.000 Tonnen auf 702.000 zu, während die Weizenausfuhren von 238.000 Tonnen auf 179.000 Tonnen sanken.
Die größten Abnehmerländer waren Spanien, die Niederlande und Ägypten.
APK-Inform teilte mit, dass die Ukraine in dieser Vermarktungsperiode bisher 24,8 Mio. Tonnen Weizen (9,8 Mio.to), Mais (12,2 Mio. to) und Gerste (2,7 Mio. to) ausführte. Zu diesem Termin im Vorjahr waren es 21,4 Mio. Tonnen.
Die Ukraine erntete in 2018 mit 70 Mio. Tonnen eine Rekordmenge Getreide und erwartet, dass in dieser Vermarktungsperiode davon 47,2 Mio. Tonnen exportiert werden können.

11.02.2019 Getreidemail

Die kleinste Winterweizen-Aussaatfläche in den USA seit 1909 und gestiegene Exportchancen für US-Weizen sorgten am Freitag in Chicago für Kursgewinne. Im Wochenvergleich verloren die Weizenfutures 1,3% an Wert. Das USDA veröffentlichte am Freitag den WASDE-Report und den US-Quartalsbericht "Quarterly Grain Stocks". Die meisten Schätzungen und Prognosen lagen im Rahmen der Erwartungen der zuvor befragten Analysten. Mit 31,29 Mio. Acres war die US-Winterweizen-Aussaatfläche so klein, wie zuletzt 1909. Die US-Lagerbestände per 1. Dezember waren mit 1,999 Mrd. Bushel höher, als im vergangenen Jahr (1,873) und ebenfalls höher, als Analysten das erwarteten (1,957). Institutionelle Anleger kauften am Freitag 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat schwächer. An der Euronext in Paris profitierten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee. Ägyptens GASC kaufte am Freitag 300.000 Tonnen Weichweizen zur Lieferung in der Zeit vom 21.-31. März. 120.000 Tonnen Soft-Red-Winterweizen kommen aus den USA, 120.000 Tonnen liefern Verkäufer aus Frankreich und 60.000 Tonnen kommen aus der Ukraine. US-Weizen profitierte dabei u.a. von den gesunkenen Frachtraten. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert bei €6,00 über Paris März 19.

11.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 19.000 Lots CBoT Mais

08.02.2019 HANSA Terminhandel –Ölsaatenmail

Mit sinkenden Matif-Rapskursen ist das Angebot aus der Landwirtschaft in dieser Woche auch wieder zurückgegangen. Zu Preisen von 360 – 370 €/Tonne für alterntigen Raps waren die Landwirte schon nicht zufrieden, jetzt sind die Gebote aber mit den Börsenkursen wieder niedriger. Wer noch Ware hat, wartet jetzt aber auf höhere Preise.
Auch bei den Vorkontrakten für die neue Ernte findet Angebot und Nachfrage nicht zusammen. Analysten erwarten, dass die nächste Ernte ebenso klein ausfällt, wie in 2018. Viele Feldbestände sehen nicht gut aus. Die Gebote für Raps ex Ernte lagen vor einem Jahr bei 315-330 €/Tonne. Damals wusste aber noch keiner von den niedrigen Erträgen. Jetzt bieten die Käufer 350 €/Tonne, was den Landwirten aber nicht reicht.
Am Markt für Ölpflanzenschroten warten die Käufer auf billiges Sojaschrot aus Brasilien. Rapsschrote sind im Vergleich zu teuer und so erstreckt sich das Geschäft damit auf die Abwicklung von Vorkontrakten. Bis weit in den Sommer hinein zeichnen sich keine Preisänderungen ab. Dabei können die Anbieter in weiten Teilen Deutschlands immer noch ihren Monatsreport durchsetzen.
Für Rapsöl lassen sich derzeit noch deutliche Aufgelder durchsetzen. Aufgrund von technischen Problemen kam es an der Rheinschiene zu Engpässen. Die Biodieselhersteller können für ihre Sommerware aber ab April auf günstigeres Sojaöl zurückgreifen. Auch andere Pflanzenöle sind im Sommer günstiger zu haben. Neue Impulse könnte der USDA-Report von heute Abend liefern.

08.02.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe, Auflösungen von Longpositionen sowie der ungelöste Handelskonflikt zwischen den USA und China ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Das USDA meldete für diese Woche Weizenexporte in einem Volumen von 593.000 Tonnen US-Weizen. Heute um 18 Uhr wird der monatliche WASDE-Report und der Quartalsbericht "Quarterly Grain Stocks" veröffentlicht. Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit moderaten Aufschlägen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten ebenfalls auf allen Fälligkeiten Verluste. Frankreich exportierte im Dezember 1,4 Mio. Tonnen Weichweizen. 882.000 Tonnen davon gingen in Länder außerhalb der Europäischen Union. FranceAgriMer erhöhte gestern seine Prognose für die Weichweizenexporte in Drittländer von 8,7 Mio. Tonnen auf 8,85 Mio. Tonnen. Der Verkauf von 180.000 Tonnen Weizen an Ägypten letzte Woche kam für viele Marktteilnehmer überraschend. Ägytens staatlicher Getreideeinkäufer veröffentlichte gestern Abend einen Tender zum Kauf von Weizen in ungenannter Höhe zur Lieferung Ende März. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar auf €6,00 über Paris März 19.

07.02.2019 FranceAgriMer hebt Exportprognose für Frankreich an

Der französische Marktanalyst des Landwirtschaftsministeriums FranceAgriMer hob heute seine Prognose für die Weichweizenexporte in Drittländer an, nachdem man in der letzten Woche ein eher seltener Exportauftrag aus Ägypten kam. Die Marktteilnehmer hatten zuvor Probleme, ihren Marktanteil in afrikanischen Ländern zu halten.
Jetzt könnte Europas größter Weichweizenexporteur in dieser Saison, die am 30. Juni 2019 endet, 8,85 Mio. Tonnen Weichweizen in Drittländer verkaufen. Zuletzt ging man noch von 8,7 Mio. Tonnen Drittlandexporte aus, das wären 9% mehr als in der vorherigen Vermarktungssaison.
Der Verkauf von 180.000 Tonnen an Ägypten letzte Woche kam für viele überraschend. Die Lieferungen an Nicht-EU-Länder liegen zu Beginn dieser Woche bereits 15% höher als im letzten Wirtschaftsjahr.
Eine sehr hohe Abhängigkeit beim Weizenexport von Algerien und die aggressiven Verkäufe aus dem Schwarzmeerraum besorgten Frankreichs Exporteure. Wegen der kleinen französischen Getreideernte in 2016 haben sich viele Stammkunden andere Lieferanten gesucht, die ebenfalls ihre Erwartungen befriedigen konnten. Seither wird Franzosen-Weizen auch nur noch gekauft, wenn er am billigten ist. Frankreich sucht jetzt nach einer neuen Vermarktungs- und Exportstrategie. In die Länder der Sub-Sahara-Region wurden aus Frankreich in dieser Saison bisher 28% weniger Weizen verkauft.
An Länder innerhalb der EU erwartet FranceAgriMer nun Ausfuhren von 7,56 Mio. Tonnen. Das sind 170.000 Tonnen weniger als im Januar geschätzt. Zudem werden französische Landwirte 100.000 Tonnen weniger Futtergetreide verfüttern, als noch vor einem Monat erwartet. Das alles zusammen führt Ende Juni zu einem Endbestand von 2,9 Mio. Tonnen Weichweizen.
Auch die Gerstenendbestände werden von 1,3 auf 1,5 Mio. Tonnen höher erwartet, weil weniger exportiert und auch weniger verfüttert wird. Die Maisendbestände steigen gegenüber der letzten Schätzung von 2 Mio. Tonnen auf jetzt 2,2 Mio. Tonnen, weil die Ernteschätzung 2018 angehoben wurde, sowie die Ausfuhren nach anderen EU-Ländern kleiner ausfallen.

07.02.2019 FAO-Index steigt im Januar

Die globalen Lebensmittelpreise stiegen im Januar aufgrund höherer Milch-, Speiseöl- und Zuckerpreise, teilte heute die FAO mit. Im Januar stieg der FAO-Index auf 164,8 Punkte (Dezember: 161,8 Punkte). Trotz des Anstiegs liegt der Index 2,2% unter dem Level aus Januar 2018.
Die FAO ist eine Behörde der Vereinten Nationen (UN) mit Sitz in Rom. Der FAO-Index fasst Preise für Grundnahrungsmittel wie Getreide, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker zusammen.
Nach sieben monatlichen Rückgängen stieg der FAO-Milchpreis-Index im Januar um 7,2%. Grund dafür waren die eingeschränkten Exporte aus Europa aufgrund der starken innereuropäischen Nachfrage.
Der Speiseöl-Index stieg um 4,3% zum Vormonat, während der Zuckerpreis-Index um 1,3% anzog. Außerdem legte der Getreidepreis-Index marginal zu. Der Fleischpreis-Index blieb unverändert.
Die Schätzung der globalen Getreideproduktion erhöhte die FAO moderat zur Dezember-Schätzung auf 2,611 Mrd. Tonnen, ausgelöst durch höhere Prognosen bei Mais, Weizen und Reis.
Der prognostizierte Anstieg begründet sich mit positiven Wetterbedinungen in Europa, das gute Erträge erwarten lässt. Aber auch die gestiegene Aussaatfläche aufgrund attraktiver Preise trug dazu bei, so die FAO.

07.02.2019 Getreidemail

Gestern beendeten die Weizenfutures den Handelstag in Chicago erneut uneinheitlich. Positionierungen vor dem WADSE-Report am morgigen Freitag, von dem Marktteilnehmer eine klarere Richtung für die zukünftige Entwicklung erwarten, sorgten über weite Strecken für einen lustlosen Handelstag. Institutionelle Anleger kauften gestern 500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen mit Verlusten. An der Euronext in Paris hielt der negative Trend weiter an und die Weizenfutures verzeichneten auf allen Terminen Verluste. Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer erhöhte seine monatliche Prognose der französischen Weizenexporte außerhalb der EU im Vermarktungsjahr 2018/19 von 8,7 Mio. Tonnen auf 8,85 Mio. Tonnen. Die Prognose der Weizenbestände zum Ende der Saison steigt dennoch von 2,8 Mio. Tonnen auf 2,9 Mio. Tonnen, weil FranceAGriMer mit geringeren Weizenexporten an Länder innerhalb der EU rechnet und mit einer sinkenden Futtermittelnachfrage. Russlands Landwirtschaftsministerium erwartet kurzfristig eine Verlangsamung der Getreideexporte, weil es für Exporteure immer schwieriger wird, aufgrund der hohen Inlandspreise, wettbewerbsfähige Offerten abzugeben. Ein Getreidedefizit auf dem Inlandsmarkt wird aber nicht erwartet und die Lage könnte sich auch in den kommenden 1 bis 3 Monaten wieder entspannen, so das Ministerium.

06.02.2019 FranceAgriMer erhöht Exporterwartung für französischen Weizen

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat seine monatliche Prognose der französischen Weizenexporte außerhalb der EU im Vermarktungsjahr 2018/19 von 8,7 Mio. Tonnen auf 8,85 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenbestände zum Ende der Saison steigt laut FranceAgriMer dennoch von 2,8 Mio. Tonnen auf 2,9 Mio. Tonnen, weil das Unternehmen mit geringeren Weizenexporten an Länder innerhalb der EU rechnet und die Futtermittelnachfrage ebenfalls sinken wird.
Die Endbestände bei der Gerste könnten laut FranceAgriMer zum Ende der Saison 1,5 Mio. Tonnen betragen. Im Vormonat rechnete man noch mit 1,3 Mio. Tonnen. Grund sind reduzierte Exporterwartungen und ein geringerer Verbrauch als Futtermittel.
Auch die Maisbestände steigen von 2,0 Mio. Tonnen auf 2,2 Mio. Tonnen infolge einer erhöhten Ernteerwartung sowie geringere Exporte innerhalb der EU aufgrund der schwächeren Futtermittelnachfrage.

06.02.2019 Getreideexporte der Ukraine steigen auf 28,6 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine haben in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bisher ein Volumen von 28,6 Mio. Tonnen erreicht. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 25,0 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,0 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können dem Landwirtschaftsministerium zufolge auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 13,3 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 8,2), die Weizenausfuhren werden mit 11,5 Mio. Tonnen (davon 7,1 Mio. Tonnen Mahlweizen) beziffert (Vj.:12,3).
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

06.02.2019 Getreidemail

Der anstehende USDA-Report sorgte gestern bei den Weizenfutures in Chicago für einen impulsschwachen Handel. Lediglich der Frontmonat März legte minimal zu, die Folgetermine schlossen mit Verlusten. Marktteilnehmer hoffen, dass eine positive Entwicklung der Handelsgespräche zwischen den USA und China auch Käufe von US-Weizen auslösen könnte. Gestern meldeten US-Exporteure den Verkauf von 2,6 Mio. Tonnen Sojabohnen an China. Institutionelle Anleger kauften gestern 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Am Freitag um 18:00 Uhr veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium den ersten WASDE-Report des Jahres nach dem vorläufigen Ende des Shut-Down. Außerdem wird der Quartalsbericht "Quarterly Grain Stocks" mit 4-wöchiger Verzögerung veröffentlicht. Das kanadische Statistikamt senkte die Schätzung der Weizenbestände moderat von 23,3 Mio. Tonnen auf 23,2 Mio.Tonnen. Zur Stunde handeln die Weizenfutures an der eCBoT unverändert. Uneinheitlich schlossen gestern auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris. Das Handelsvolumen war erneut gering und der Handel erfolgte in engen Spannen. Der Wechselkurs des Euro gab moderat nach und verbessert so die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert bei 6 Euro über Paris März 19.

06.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

05.02.2019 ADM enttäuscht mit Q4 – Bericht

Der Quartalsbericht für Q4/2018 des US-Getreidehändlers Archer Daniel Midlands (ADM) zeigt ein enttäuschendes Ergebnis. Der Gewinn in den vier Segmenten, zu denen auch der Getreidehandel gehört, sank in dem Betrachtungszeitraum um fast 30% auf 183 Mio. USD, obwohl die US-Mais- und Sojabohnenernte in 2018 sehr groß war und die Exporte in Länder, außer nach China, sehr gut liefen.
Die Profite wurden maßgeblich durch Preissicherungsgeschäfte geschmälert. Außerdem sind die Hirse (Sorghum) Exporte aus den USA nach China seit Anfang 2018 fast vollständig zum Erliegen gekommen.
Auslöser war der Handelsstreit zwischen Washington und Peking, der immer noch anhält. Die schlechten Quartalszahlen resultieren in erster Linie aus Verträgen innerhalb des Konzerns die das Hirse-Geschäft betreffen.
Das Geschäft mit Ölsaaten verlief dagegen besser als erwartet. Die Sparten Futtermittel und Kohlenhydrat-Lösungen litten in Europa und dem Mittleren Osten, sowie dem Markt in Nordamerika ebenfalls unter schlechten Margen.
ADM hat vier Sparten: Urproduktion, Kohlenhydrat-Lösungen, Futtermittel sowie Ölsaaten. Das Unternehmen hatte zuletzt in Geschäftsfelder investiert, in denen die Margen besser sind, als in den volatilen Rohstoffmärkten.
Der Netto-Gewinn von ADM sank in 2018 auf 315 Mio. USD oder 55 Cent pro Aktie. Im Jahr zuvor waren es noch 788 Mio. USD oder 1,39 USD/Aktie. Der Umsatz sank von 16,07 Mrd. USD auf 15,95 Mrd. USD. Analysten gingen im Vorfeld von 16,81 Mrd. USD aus. Nach Bekanntwerden des Ergebnisses sank der Aktienkurs von ADM heute um 2,1%.

05.02.2019 8% weniger Kartoffeln auf P.E.I.

Auf der Insel Prince Edward Island (P.E.I.) werden üblicherweise 1/3 der gesamten kanadischen Kartoffeln geerntet. Die Insel ist eine ostkanadische Atlantikprovinz und liegt vor New Brunswick im St. Lorenz-Strom. Neben Tourismus leben die ca. 140.000 Einwohner von der Landwirtschaft und der Fischerei. Das Klima ist im Gegensatz zum kanadischen Festland gemäßigt. Die feuchten Sommer sind mit 23°C Höchsttemperaturen ideal für den Anbau von Kartoffeln.
In 2018 fiel im Herbst außerordentlich viel Regen und ab September gab es schon sehr frühe Fröste. Darunter litt die Kartoffelernte und die Ernte war 8% kleiner als im Durchschnitt der letzten Jahre. 2.800 Hektar Kartoffeln konnten nicht geerntet werden. Die Qualität der geernteten Kartoffeln ist schlechter als in anderen Jahren.
Die Region mit den meisten Fritten Fabriken Kanadas muss in diesem Winter in großem Umfang Kartoffeln „importierten“. Bisher wurden 9.000 Tonnen aus anderen Provinzen und auch aus den USA geliefert. Das sind deutlich mehr als in früheren Jahren. Die Kartoffeln kommen aus dem benachbarten New Brunswick, aus Alberta, Mais und aus dem fernen Idaho.
Die hohen Frachtkosten können in einem erbittert umkämpften Weltmarkt für Fritten nicht auf umgelegt werden, sagte ein Sprecher der Genossenschaft Cavendish Farmer.

05.02.2019 Getreidemail

Mit moderaten Gewinnen beendeten gestern die Weizenfutures in Chicago den ersten Handelstag der Woche. Die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt sorgte für Unterstützung. US-Marktteilnehmer hoffen weiter, dass bei einem rückläufigen russischen Weizenangebot, US-Weizen am Weltmarkt wettbewerbsfähiger wird. Mit 440.031 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections im Rahmen der Markterwartungen von 400.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT schwächer. An der Euronext in Paris konnten nur die Termine der alten Ernte von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und leichte Kursaufschläge verzeichnen. Die Notierungen der neuen Ernte 2019 schlossen bei schwachen Umsätzen auf unverändertem Niveau. Für Unterstützung sorgte auch der schwächere Wechselkurs des Euro, der die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum unterstützt. Der Anstieg der russischen Weizen-Exportpreise ist nach drei Wochen Wachstum vergangene Woche ins Stocken geraten. Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Februar lag Ende letzter Woche bei $245/Tonne aus Basis FOB und damit unverändert zur Vorwoche, meldet SovEcon.

05.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 8.0000 Lots CBoT Mais

04.02.2019 EU Weichweizenexporte 26% hinter Vorjahr

Die Weizenexporte im der EU-28-Mitgliedsländer erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 per 3. Februar ein Volumen von 9,4 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 12,8 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 26%. Gerste wurde in einem Volumen von 2,9 Mio. Tonnen exportiert (Vorjahr: 3,4 Mio. Tonnen). Die Mais-Importe stiegen um 45% von 10,1 Mio. Tonnen auf 14,6 Mio. Tonnen.

04.02.2019 Russischen Weizen-Exportpreise waren vergangene Woche stabil

Der Anstieg der russischen Weizen-Exportpreise ist nach drei Wochen Wachstum vergangene Woche ins Stocken geraten, nachdem russischer Weizen in der jüngsten Ausschreibung Ägyptens nicht berücksichtigt wurde.
Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte vergangene Woche im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens jeweils 180.000 Tonnen Weizen französischer und rumänischer Herkunft. Offerten für russischen Weizen waren zu teuer und damit nicht wettbewerbsfähig.
Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Februar lag Ende letzter Woche bei $245/Tonne aus Basis FOB, meldet SovEcon. Das ist unverändert zur Vorwoche. Der saisonal bedingte Rückgang der russischen Getreidevorräte verlief bislang langsamer, als ursprünglich erwartet. Im laufenden Vermarktungsjahr vom 1.Juli 18 bis zum 31. Januar 19 exportierte Russland laut SovEcon bisher 31,4 Mio. Tonnen Getreide. Darin enthalten waren 26,7 Mio. Tonnen Weizen. Ein Anstieg um 13% im Vergleich zum Vorjahr. Im Februar werden russische Getreideexporte (Weizen, Gerste und Mais) in einem Volumen von 2,45 Mio. Tonnen erwartet. Das wäre ein Rückgang von 450.000 Tonnen im Vergleich zum Januar, als 2,9 Mio. Tonnen Getreide exportiert wurden.
Russlands Inlandsweizenpreise stützen sich weiterhin auf die hohe Nachfrage von Exporteuren, die nach Getreide für zuvor vereinbarte Verträge suchen. Außerdem verleitet das geringere Angebot einige Landwirte dazu, sich mit dem Verkauf zurückzuhalten, um von möglichen Preissteigerungen in den kommenden Wochen profitieren zu können.
Die Inlandspreise für Klasse-3-Weizen stiegen Ende letzter Woche im europäischen Teil Russlands um 375 Rubel auf 12.350 Rubel pro Tonne auf Basis ex Works.
Das russische Landwirtschaftsministerium verkaufte vergangene Woche 154.000 Tonnen Weizen aus staatlichen Beständen. Seit Beginn der Verkäufe aus staatlichen Beständen in diesem Wirtschaftsjahr wurden 1,4 Mio. Tonnen Getreide verkauft, darunter 1,1 Mio. Tonnen Weizen.

04.02.2019 Getreideexport aus der Ukraine verliert an Schwung

In der Woche vom 26.01. bis 1. Februar exportierte die Ukraine aus seinen Seehäfen 758.000 Tonnen Getreide. In der Woche zuvor waren es noch 858.000 Tonnen.
Die Maisexporte sanken auf 586.000 Tonnen von 708.000 Tonnen in der Woche zuvor.
Die größten Kunden kamen letzte Woche aus Israel, Ägypten und den Niederlanden.
Seit Beginn der laufenden Vermarktungssaison am 1. Juli 2018 exportierte die Ukraine 23,7 Mio. Tonnen Weizen, Mais und Gerste. Zu diesem Termin vor einem Jahr waren wir bei 20,9 Mio. Tonnen.
In dieser Saison wurden 11,4 Mio. Tonnen Mais, 9,6 Mio. Tonnen Weizen und 2,7 Mio. Tonnen Gerste aus der Ukraine ausgeführt.
Im letzten Jahr erntete das Schwarzmeerland 70,1 Mio. Tonnen Getreide und davon sollen bis Ende Juni 2019 47,2 Mio. Tonnen ausgeführt werden.

04.02.2019 Getreidemail

Der festere Kassamarkt und neue Exporthoffnungen für US-Weizen am Weltmarkt sorgten am Freitag bei den Weizenfutures in Chicago für kräftige Kursgewinne. Anzeichen einer Entspannung im Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China unterstützten die positive Stimmung, nachdem bekannt wurde, dass ein chinesisches Staatsunternehmen am Freitag eine Mio. Tonnen US-Sojabohnen kaufte. Institutionelle Anleger kauften am Freitag ca. 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den verbesserten Vorgaben aus Überseee nicht folgen und gaben auf allen Terminen moderat nach. Das russische Beratungsunternehmen SovEcon erhöhte seine Prognose der russischen Weizenernte 2019 aufgrund vorteilhafter Wetterbedingungen um 2,7 Mio. Tonnen auf 80 Mio. Tonnen. Für Optimismus sorgte hingegen Frankreichs erstes Weizen-Exportgeschäft seit 18 Monaten mit Ägypten am vergangenen Dienstag. Hierzulande wird nun befürchtet, dass hauptsächlich rumänischer Weizen, der ebenfalls im Ägypten-Tender berücksichtig wurde, den Nahen Osten mit Weizen bedienen wird, wenn Russlands Dominanz nachlässt. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um 1 Euro auf 6 Euro über Paris März 19.

01.02.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago schlossen gestern aufgrund negativer Vorgaben beim Soja- und Maiskomplex und des gestiegenen US-Dollars, der Getreide aus den Vereinigten Staaten am Weltmarkt verteuert, mit moderaten Verlusten. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 602.400 Tonnen US-Weizen etwas über den Markterwartungen von 200.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Meteorologen erwarten für Australiens Westküste in den kommenden drei Monaten trockenes und heißes Wetter, dass die Aussichten auf die dortige Weizenproduktion belasten könnte. Die eCBoT handelt zur Stunde mit moderaten Abschlägen.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten ebenfalls auf allen Terminen Verluste. Die EU-Kommission senkte gestern ihre Schätzung der EU-Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 von 20 Mio. Tonnen auf 18 Mio. Tonnen. Die Schätzung der Maisimporte erhöhte die Kommission hingegen von 18,5 Mio. Tonnen auf 20 Mio. Tonnen. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um 0,50 Euro auf 5 Euro über Paris März 19.

01.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 14.500 Lots CBoT Mais

31.01.2019 EU-Kommission senkt Schätzung der EU-Weizenexporte um 2 Mio. Tonnen

Die EU-Kommission senkte heute die monatliche Schätzung der EU-Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 von 20 Mio. Tonnen auf 18 Mio. Tonnen. Die Schätzung der Maisimporte erhöhte die Kommission hingegen von 18,5 Mio. Tonnen auf 20 Mio. Tonnen. Unverändert blieben die Schätzungen der EU Weizen- und Maisproduktion 2018/19 von 128,5 Mio. Tonnen bzw. 67,5 Mio. Tonnen.

31.01.2019 HANSA Terminhandel - Ölsaatenmail

Durch steigende Börsenkurse schöpfen die Lagerhalter von Rapssaat Hoffnung auf noch mehr. Schließlich ist die Versorgung mit Rapssaat in der EU knapp. Eine kleinere Anbaufläche von Winterraps in Deutschland und Frankreich sowie begrenzte Importmöglichkeiten wahren aus Sicht der Erzeuger die Chancen auf höhere Preise. Unterdessen ist das Interesse der Käufer seit letzter Woche wegen gestiegener Forderungen wieder abgeflaut und es herrscht nach einer Woche mit relativ guten Umsätzen am Kassamarkt wieder Ruhe.
Der Febraur-19-Terminkontrakt hat heute seinen letzten Handelstag und beendet bei volatilen Kursen auf dem gleichen Niveau wie der Mai-19-Termin.
Die Preise für Rapsschrot mussten auch Federn lassen und gaben in der zurückliegenden Woche 3 €/Tonnen nach, obwohl das Angebot der Ölmühlen als knapp bezeichnet wird. Der Preisdruck geht vom Sojaschrot aus, das sich auf Wochensicht um 6 €/Tonne verbilligte. Die Nachfrage der Mischfutterindustrie nach Ölschroten ist schlecht, während die Sojabohnenkurse wieder steigen.
Der Markt für Pflanzenöle wird wieder vom Verlauf der Gespräche zwischen Washington und Peking zur Beilegung ihrs Handelskonflikts beeinflusst. Die Börsenkurse für Sojabohnen konnten aber auch wegen befürchteter Ernteeinbußen in Südamerika zulegen. Auch am hiesigen Kassamarkt wird für Sojaöl mehr Geld verlangt, davon profitiert auch der Preis für Rapsöl. Inzwischen sind auch die Palmölpreise gestiegen, weil in Malaysia und in Indonesien die hohen Vorräte durch eine bessere Weltmarktnachfrage abgebaut werden.

31.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche bis zum 25. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 10.155 Lots auf 18.222 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 8.679 Lots auf 15.020 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 70%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 18%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat

31.01.2019 US-Export-Sales: Mais- und Weizenexporte etwas höher, als erwartet

31.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe nach den Verlusten der vergangenen Tage sowie der schwächere US-Dollar sorgten bei den Weizenfutures gestern in Chicago für moderate Gewinne. Die US-Notenbank FED beließ den Leitzins erwartungsgemäß unverändert und signalisierte darüber hinaus Geduld, angesichts unsicherer Konjunkturaussichten. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Das US-Landwirtschaftsministerium kündigte an, am heutigen Donnerstag wieder mit der Veröffentlichung der US-Exort-Sales zu beginnen. Die Quartalsberichte, die urspünglich am 11. Januar veröffentlicht werden sollen, erscheinen nun zusammen mit dem WASDE-Report am 8. Februar. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat fester.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten von den positiven Vorgaben aus Übersee nicht profitieren und schlossen unverändert bis etwas schwächer. Die großen Verkäufe von argentinischem Weizen an Algerien und das geringe Tempo der westeuropäischen Exporte in dieser Saison dämpften die Erwartungen hierzulande.  Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um 0,50 Euro auf 4,50 Euro über Paris März 19. Einige Käufer waren nicht bereit, Preise von über 210 Euro zu zahlen.

31.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

30.01.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 27,5 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine sind in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bis zum 30. Januar 2019 auf 27,5 Mio. Tonnen gestiegen. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 23,8 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,1 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können laut dem Ministerium nun auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 12,2 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 7,6), die Weizenausfuhren werden mit 11,5 Mio. Tonnen beziffert (Vj.:12,2).
In der letzten Woche erinnerte das Ministerium die Getreideexporteure daran, dass man in einem Memorandum eine maximale Exportmenge für Weizen vereinbart hätte, die schon fast erreicht ist. Jetzt soll mit den Händlern ein Plan entwickelt werden, wie es mit den Ausfuhren bis zum Saisonende weitergehen kann.
Die Vereinbarung lautete, dass nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden sollen, davon dürfen maximal 8 Mio. Tonnen Mahlweizen sein.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

30.01.2019 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago schlossen gestern den vierten Tag in Folge mit Verlusten. Technische Verkäufe und die Tatsache, dass beim gestrigen Ägyptentender US-Weizen keine Berücksichtigung fand, belasteten den Markt. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 360.000 Tonnen Weizen zur Lieferung 11. – 20. März. Gekauft wurden 180.000 Tonnen französischer Herkunft und 180.000 Tonnen rumänischer Herkunft. Der Preis lag zwischen $261,34 und $264,95/Tonne c&f. Erstmals seit Juli 2017 bekam französischer Weizen den Zuschlag. Russischer Weizen wurde zum Preis von $266,50/Tonne angeboten und war damit $1,55/Tonne teurer. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen minimal schwächer.
An der Euronext in Paris stemmten sich die Weizenfutures gegen die negativen Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen moderate Gewinne verzeichnen. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar unverändert bei 5 Euro über Paris März 19. Der Anstieg der russischen Weizenpreise weckt in Westeuropa die Hoffnung auf ein steigendes Exportgeschäft.

29.01.2019 Südkorea kauft 138.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 138.000 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Südkorea.

 

29.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe sowie schwache Rohstoff- und Finanzmärkte ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den dritten Tag in Folge mit leichten Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit nur 362.153 Tonnen Weizen unter den Markterwartungen von 450.000 - 650.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Der Chef-Ökonom des USDA teilte mit, dass die Behörde den WASDE-Report planmäßig am 8. Februar veröffentlichen will. Vorausgesetzt, alle Mitarbeiter des USDA kehren bis dahin nach dem wochenlangen partiellen shut-down an ihren Schreibtisch zurück. Die e-CBoT handelt heute Morgen fester.
Bei erneut geringem Handelsvolumen gaben die Weizenfutures an der Euronext in Paris im Zuge der negativen Vorgaben aus Übersee etwas nach. Russlands Landwirtschaftsminister senkte seine Exportprognose 2019 für Weizen von 37 Mio. Tonnen auf 36 Mio. Tonnen. Die Ernteschätzung für 2019 liegt jetzt bei 110 Mio. Tonnen Getreide. Die Getreideexporte aus der Ukraine gingen in der letzten Handelswoche auf 687.000 Tonnen zurück. In der Woche davor wurden noch 969.000 Tonnen Getreide ausgeführt. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um 0,50 Euro auf 5 Euro über Paris März 19.

29.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 5.000 Lots CBoT Mais

28.01.2019 Ukraines Getreideexporte gingen letzte Woche drastisch zurück

Die Getreideexporte aus der Ukraine gingen in der letzten Handelswoche auf 687.000 Tonnen zurück. In der Woche davor wurden noch 969.000 Tonnen Getreide ausgeführt.
Die Maisexporte sanken auf 189.000 Tonnen von 498.000 Tonnen in der Woche zuvor. Kunden in Israel, Spanien und Portugal kauften davon die größten Mengen.
In 2018 erntete die Ukraine 70,1 Mio. Tonnen Getreide und wird den Schätzungen der dortigen Regierung zufolge in der laufenden Saison (01.07 2018-30.06.2019) 47,2 Mio. Tonnen ausführen. Bis zum 23. Januar waren es 26,5 Mio. Tonnen. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es 22,9 Mio. Tonnen.

28.01.2019 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren am Freitag das schwächste Glied im Agrarkomplex und schlossen schwächer. Technische Verkäufe und die bisher hohen Exportmengen aus Russland belasteten den Markt. Russland Sovecon erhöhte am Freitag seine Schätzung zur russischen Weizenexportmenge 2018/2019 von 35,1 Mio.Tonnen auf nun 35,6 Mio.Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die e-CBoT handelt ihren Weizenfuture heute Morgen etwas fester.
An der Euronext in Paris scheiterte der Frontmonat erneut an der 207er- Widerstandslinie und schloss mit leichten Abschlägen. Ein wieder stärkerer Euro gegenüber dem US-Dollar übte zudem Druck aus. Frankreichs Weizenpreise sind gegenüber den Offerten aus dem Schwarzmeerraum inzwischen wettbewerbsfähig. Die nächste große Ausschreibung, auf die man jetzt wartet, ist Marokko. Dorthin ging in dieser Saison erst wenig Weizen. In Hamburg wird der Standardweizen mit 12 % Protein mit einer Prämie von 4,5 € über dem März-19-Terminkontrakt angeboten. Hier sind mehr Aktivitäten zu spüren, da man sich auf den Export von 60.000 Tonnen nach Saudi Arabien in der kommenden Woche vorbereitet.

25.01.2019 Kleinere Anbaufläche für Mais in Südafrika – Preise steigen auf 2-Jahres-Hoch

Die Farmer in Südafrika werden in diesem Jahr wohl 14% weniger Mais anbauen als im Vorjahr. Trockenes Wetter verzögerte die Aussaat in dem optimalen Zeitfenster.
Einer Reuters-Umfrage unter fünf Händlern und Marktanalysten zufolge, wird die Anbaufläche in diesem Jahr 1,998 Mio. Hektar betragen. Die Unsicherheit über die tatsächliche Anbaufläche ist aber noch groß, zumal wegen einer ernsten Trockenperiode in einigen Regionen im Norden des Landes die Aussaat des Mais komplett unterblieb.
Stimmen die Schätzungen der Befragten, so werden gut 1 Mio. Hektar weißer Mais für die menschliche Ernährung angebaut und knapp 1 Mio. Hektar gelber Mais für die Verarbeitung zu Futtermitteln.
Befürchtungen, dass die Erträge unter der anhaltenden Trockenheit leiden könnten, trieben die Maispreise in Südafrika bereits auf ein Zwei-Jahres-Hoch.
Am kommenden Dienstag wird das African Crop Estimate Committee (CEC) ihre offizielle Verbandsschätzung veröffentlichen.

25.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe, Gewinnmitnahmen sowie ein gestiegener US-Dollar belasteten gestern die Weizennotierungen in Chicago. Die e-CBoT handelt zur Stunde 1 Ct. schwächer.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris wurden gestern in einer engen Handelsspanne gehandelt und die Kurse schlossen uneinheitlich. Russlands Landwirtschaftsministerium verlangt von den Exporthäfen des Landes ab sofort einen wöchentlichen Bericht über die Getreideexporte. Es wird von Marktteilnehmern so interpretiert, dass dies der erste Schritt für eine Exportbeschränkung von Weizen sei. Die russische Ernte in 2018 war ca. 10 Mio. Tonnen kleiner als im Rekordjahr zuvor.
Die Exporte aus Deutschland sind weit hinter denen früherer Jahre zurück. In der kommenden Woche sollen nun aber von hier 60.000 Tonnen für Saudi Arabien verladen werden. Das ist aber noch nicht genug, um den Markt zu begeistern. Man wartet nun darauf, dass Russland beim Export beschränkt wird oder dort die Preise weiter steigen. Exporteure zeigen Interesse an Hochproteinweizen aus den Baltischen Ländern, der für eine türkische Ausschreibung über 300.000 Tonnen passen würde.

24.01.2019 IGC hebt Prognosen zur Getreideernte an

Der internationale Getreiderat (IGC) hat heute seine Schätzung für die Welt-Maisernte und die Weizenproduktion angehoben.
Die regierungsunabhängige Organisation schätzt die Welt-Weizenproduktion nun auf 737 Mio. Tonnen nach 729 Mio. Tonnen im Dezember. Die Welt-Maisernte wird jetzt bei 1,076 Mrd. Tonnen gesehen nach 1,073 Mrd. Tonnen zuvor.
Die Weltweizenernte 2019/20 wird von den Experten auf 751 Mio. Tonnen geschätzt. Das sind 14 Mio. Tonnen mehr als im letzten Erntejahr.

24.01.2019 Weizen aus der Ukraine: Maximal Exportmenge fast erreicht

Die Getreideexporte aus der Ukraine sind in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bis zum 23. Januar 2019 auf 26,5 Mio. Tonnen gestiegen. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 22,9 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,1 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können laut dem Ministerium nun auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 11,4 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 7), die Weizenausfuhren werden mit 11,2 Mio. Tonnen beziffert (Vj.:12).
In der letzten Woche erinnerte das Ministerium die Getreideexporteure daran, dass man in einem Memorandum eine maximale Exportmenge für Weizen vereinbart hätte, die schon fast erreicht ist. Jetzt soll mit den Händlern ein Plan entwickelt werden, wie es mit den Ausfuhren bis zum Saisonende weitergehen kann.
Die Vereinbarung lautete, dass nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden sollen, davon dürfen maximal 8 Mio. Tonnen Mahlweizen sein.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

24.01.2019 HANSA Terminhandel - Ölsaatenmail

Steigende Rapskurse am Pariser Terminmarkt haben in den letzten Tagen auch die Umsätze am Kassamarkt belebt. Offensichtlich sind einige Verkäufer nun doch abgabebereit und nicht alle wollen auf das Ende der Vermarktungssaison warten. Man will in den Scheunen wohl etwas Platz schaffen, Restmengen wird es beim Übergang in die nächste Saison aber immer noch geben. Im Falle von einer Hausse wären die Lagerhalter dann immer noch dabei.
Am Markt für Rapsschrot ist der Umsatz zuletzt schwächer geworden. Mischfutterhersteller sollen angeblich für die nächsten Monate gut eingedeckt sein. Erst ab Mai zeichnen sich wieder Versorgungslücken ab. Während die Rapsschrotpreise dabei stabil tendieren, gaben die Sojaschrotpreise in der zurückliegenden Woche weiter nach. Das konnten auch festere Sojabohnenkurse in Chicago nicht verhindern.
Rapsölpreise in Hamburg haben sich unterdessen innerhalb der letzten Woche um 4 €/Tonne verteuert. Rapsöl ist zwar immer noch am teuersten im Vergleich zu anderen Pflanzenölen, aber der Abstand dazu hat sich verringert. Die Nachfrage aus der Biodieselindustrie ist derzeit ruhig. Sojaölkurse bewegen sich im Fahrwasser mit festeren Sojabohnenkursen. Mögliche Ernteeinbußen in Südamerika stützen die Börsenkurse.

24.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe und Exporthoffnungen für US-Weizen am Weltmarkt ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago am dritten Tag in Folge fester schließen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen nochmals moderat fester.
Dagegen beendeten die Euronext-Weizenfutures den Handelstag gestern mit unveränderten Kursen. Bisher gibt es nur wenige Belege darüber, dass der Weizenexport aus der EU anspringt. Im Laufe des gestrigen Tages stiegen die Kurse des Frontmonats März-19 genau wie am Vortag auf bis zu 206,75 €/to, der Vorstoß prallte aber erneut an der 207er-Widerstandslinie ab. Nun hoffen die Exporteure darauf, dass der nächste Ägypten-Tender mehr Klarheit darüber liefert, ob US- und EU-Weizen am Weltmarkt wirklich wettbewerbsfähig geworden sind. In Frankreich hat allerdings die Verladetätigkeit in den Exporthäfen zugenommen, es wird Gerste für Saudi-Arabien verladen. Die letzte Ausschreibung Algeriens ging aber wohl an Argentinien oder die USA. In Deutschland bleiben die Futtergetreidepreise hoch und es gab auch wohl Weizenlieferungen aus Frankreich nach Norddeutschland.

24.01.2019 CBoT-Weizen auf 5-Wochen-Hoch

Die Chicago-Weizenfutures steigen heute Morgen in der dritten Sitzung in Folge und erklimmen damit ein Fünf-Wochen-Hoch. Beobachter erwarten jetzt eine bessere Nachfrage nach US-Weizen, da die Vorräte beim Top-Exporteur Russland schwinden.
Eine bessere Nachfrage nach US-Weizen und steigende Preise in Russland und der Ukraine nach einer bisher außerordentlich guten Exportsaison der Schwarzmeerländer lassen die Exporteure in anderen Überschussregionen auf bessere Geschäfte hoffen.
Da die Preise in Russland steigen und die Suche nach guten Exportqualitäten immer mühsamer wird, ist Weizen aus dem Schwarzmeerraum für Importeure aus Asien und dem Mittleren Osten nicht mehr so attraktiv.
Einer Marktanalyse in den USA zufolge werden US-Farmer in 2019 mehr Mais und weniger Sojabohnen und Weizen anbauen.

24.01.2019 CFTC: Fonds verkauften gestern Maisfutures

23.01.2019 Chinas Getreideimporte sind im Dezember gesunken

Chinas Importe von Futtermitteln wie Hirse und Gerste sind im Dezember weiter eingeschränkt worden, das zeigen die Zolldaten von heute. Als Grund werden der anhaltende Handelsstreit mit den USA und eine schwächere Inlandsnachfrage genannt.
China, bisher der weltweit größte Hirse (Sorghum)-Importeur kaufte im Dezember im Ausland überhaupt keine Ladung dieses Getreides. Im Dezember 2017 waren es noch 160.000 Tonnen. Seit im Juli der Handelsstreit mit den USA zu gegenseitigen Strafzöllen führte, verlangte China darauf 25% Importabgaben. Aus den USA kamen zuvor 94% aller Hirse-Lieferungen. Im Jahr 2018 importierte China bisher 3,65 Mio. Tonnen des Getreides, ein Minus zum Jahr 2017 von 27,8%.
Chinas Importe von Futter- und Braugerste sanken im Dezember auf 140.000 Tonnen (-75,4%). Der bedeutendste Lieferant war bisher Australien, gegen das China derzeit eine Anti-Dumping-Klage vor der WTO verhandelt. In 2018 importierte China 6,82 Mio. Tonnen Gerste (-23,1%).
Chinas Importe von Schweinefleisch stiegen dagegen seit dem Vormonat auf 95.384 Tonnen. Das sind aber auch noch 14,4% weniger als im Dezember 2017. Dabei handelt es sich auch nur um Muskelfleisch und nicht um Innereien. Gegenüber dem Vorjahr importierte China im gesamten Jahr 2018 2% weniger.
Seit dem Entdecken der ersten Fälle von Afrikanischem Schweinfieber (ASF) wurden bisher mehr als 100 weitere Fälle gemeldet. Das erhöht die Kosten der Schlachtunternehmen und die Preise für Schweinefleisch im Inland stiegen, während es im Land eine sehr unterschiedliche Angebotssituation herrscht.
Die Maisimporte Chinas beliefen sich im Dezember auf 420.000 Tonnen, ein Minus von 8,2% gegenüber dem Referenzmonat in 2017. Übers ganze Jahr gesehen sind sie aber um 24,7% auf 3,52 Mio. Tonnen gestiegen.
Weizenimporte stiegen zum Vorjahres-Dezember um 14% und über das gesamte Jahr fielen sie um 29,9% auf 3,1 Mio. Tonnen.

23.01.2019 Iran kauft Futtermais und Futtergerste
Iran´s staatlicher Futtermittel-Importeur SLAL hat 60.000 Tonnen Mais und 60.000 Tonnen Gerste im Rahmen eines internatioalen Tenderferfahrens gekauft, melden europäische Händler heute.
Ausgeschrieben wurden 200.000 Tonnen Futtermais, 200.000 Tonnen Futtergerste und 200.000 Tonnen Sojaschrot. Unklar ist, ob auch Sojaschrot gekauft wurden.
23.01.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und kletterten auf ein 1-Monats-Hoch. Marktteilnehmer erwarten, dass sich die Weizenexporte Russlands verlangsamen. Davon könnten auch die US-Weizenexporte profitieren. Russische Nachrichtenagenturen berichten von Plänen der Regierung, die Weizenexporte enger zu überwachen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 516.643 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 425.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Zur Stunde handelt die eCBoT etwas fester. Bei erhöhtem Umsatzvolumen folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris gestern den positiven Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen zulegen. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hat die Exporteure an die Bedingungen des Export-Memorandums für die Saison 2018/19 erinnert. Ein Großteil der vereinbarten Weizenmenge sei bereits ausgeschöpft , teilte APK-Inform mit. Etwa 83,2% der vereinbarten Menge Mahlweizens für die Exportsaison 2018/19 haben das Land zum 18. Januar verlassen. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 4 Euro über Paris März 19.

23.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.500 Lots CBoT Mais

22.01.2019 US-Export-Inspections: Mais-Exporte etwas höher, als erwartet

22.01.2019 Indonesien kauft 30.000 Tonnen Mais in Südamerika
Indonesiens staatliche Lebensmittel-Beschaffungs Agentur Bulog hat Händlern zufolge im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 30.000 Tonnen Mais südamerikanischer Herkunft gekauft. 
Die finale Bestätigung wird allerdings noch erwartet.
Händler schätzen, dass der Mais aus Argentinien stammt und dafür ein Preis von $217 bis $219/Tonne c&f gezahlt wird.
Ursprünglich wurde Mais zur Ankunft am 28. Februar gesucht, der Termin wurde aber auf den 15. März verschoben.
22.01.2019 Getreidemail

Gestern blieben die Börsen in den USA aufgrund des Feiertags "Martin-Luther-King-Day" geschlossen. Heute Morgen handelt die eCBoT moderat schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures vom schwächeren Wechselkurs des Euros profitieren und schlossen bei geringem Handelsvolumen auf allen Terminen mit Aufschlägen. Der Frontmonat März kletterte im Handelsverlauf auf ein 1-Wochen-Hoch. Die EU-Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 20. Januar ein Volumen von 9,0 Mio. Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt ist das ein Rückgang um 27%. Die Preise für russischen Export-Weizen stiegen Ende letzter Woche aufgrund des saisonbedingt niedrigeren Angebots, dem gestiegenen Wechselkurs des Rubels und der Sorge über Maßnahmen der Regierung, die Inlandspreise für Weizen zu regulieren. Schwarzmeer-Preise für russischen Weizen mit einem Proteingehalt von 12,5% zur Lieferung im Februar lagen laut IKAR Ende letzter Woche bei $243/Tonne FOB (+$5). Der ägyptische Getreideinkäufer GASC will bei zukünftigen internationalen Weizenkäufen Zahlungsakkreditive stellen. Damit wird dem Lieferanten eine pünktliche Zahlung garantiert. Händler erwarten dadurch einen Preisvorteil aufgrund geringerer Risikoaufschläge im Rahmen von $5 -$6/Tonne. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar um 1 Euro auf 4 Euro über Paris März 19.

21.01.2019 EU-Weizenexporte 27% schwächer als im Vorjahr

Die EU-Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 haben per 20. Januar ein Volumen von 9,0 Mio. Tonnen erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt (12,2 Mio. Tonnen) ist das ein Rückgang um 27%.
Ebenfalls gesunken, allerdings nur um 1% auf 2,77 Mio. Tonnen sind die Gerste-Exporte.
Beim Mais stiegen die Importe in die EU im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt um 45% von 9,25 Mio. Tonnen auf 13,4 Mio. Tonnen. Gestiegen sind auch die Sojabohnenimporte um 11% auf 7,8 Mio. Tonnen. Rückläufig waren die Sojaschrot-Importe um 13% auf 9,6 Mio. Tonnen und die Palmöl-Importe um 5% auf 3,4 Mio. Tonnen.

21.01.2019 Ukraine: Getreideexporte stiegen um 17% zur Vorwoche

Ukraine´s Getreideexporte von Seehäfen in der Woche vom 12. Januar bis zum 18. Januar stiegen von 544.000 Tonnen (Vorwoche) auf 634.000 Tonnen, meldet das Agrarberatungsunternehmen APK-Inform.
Bei den Weizenexporten fiel der Anstieg mit 30% auf 151.000 Tonnen am stärksten aus, während die Maisexporte um 6% auf 402.000 Tonnen sanken.
Größte Kunden waren demnach die Niederlande, Ägypten und Italien. 2018 wurde in der Ukraine die Rekordmenge von 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet. 47,2 Mio. Tonnen stehen in der Vermarktungsperiode 2018/19 (1. Juli bis 30. Juni) zum Export zur Verfügung. Per 16. Januar wurden 25,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 22,1 Mio. Tonnen.

21.01.2019 Getreidemail

Mit fast unveränderten Kursen beendeten die Weizenfutures in Chicago am vergangenen Freitag die Handelswoche. Während Gewinnmitnahmen den Markt belasteten, konnten neue Exporthoffnungen für US-Weizen die Kurse stützen. Im Mittleren Westen bedroht ein Kälteeinbruch mit Temperaturen von bis zu Minus 17 Grad Celsius die Weizenbestände, die nicht überall durch eine ausreichende Schneedecke geschützt sind. Heute wird in den USA der Martin-Luther-King-Day gefeiert. Der Handel an der CBoT startet morgen Nacht mit dem Beginn der eCBoT um 2:00 Uhr. An der Euronext in Paris verlebten die Weizenfutures abermals einen ruhigen Tag mit schwachen Umsätzen. Die Notierungen der alten Ernte schlossen unverändert, während die Futures der neuen Ernte den Handel mit leichten Verlusten beendeten. Das russische Landwirtschaftsministerium wird die Inlands-Getreidepreise regulieren. Das berichtete am Freitag die Nachrichtenagentur Interfax und berief sich auf Minister Patrushev. Wann das Ministerium damit beginnen wird, und welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, wurde nicht mitgeteilt. Mittelfristig erwartet das Ministerium keinen Anstieg der inländischen Getreidepreise, hieß es in dem Bericht. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar um 1 Euro auf 4 Euro über Paris März 19.

18.01.2019 Türkei erhält erste Offerten für Futtermais-Tender

Die niedrigste Offerte in der ersten Runde der Tenderausschreibung der türkischen Getreidebörse TMO zum Kauf von 342.000 Tonnen Futtermais lag Händlern zufolge bei rund $195/Tonne c&f. Sie bezog sich auf die erste Lieferperiode vom 28. Januar bis zum 17. Februar.
Bei rund $196/Tonne c&f lag die günstigste Offerte für den Lieferzeitraum 25. Februar bis 17. März.
Bisher wurde aber noch kein Kauf getätigt. Die Türkei führt traditionell mehrere Verhandlungsrunden um versucht so immer günstigere Offerten zu erhalten.
In insgesamt 38 separaten Ausschreibungen sollen jeweils 9.000 Tonnen Futtermais gekauft werden.

18.01.2019 HANSA Terminhandel - Ölsaatenmail

Landwirte, die noch Raps aus der letzten Ernte zu verkaufen haben, sind mit der aktuellen Situation am Markt nicht zufrieden. Gleich nach der Ernte waren die Preise rund 10 €/Tonnen höher als jetzt.
Von der Nachfrageseite gibt es derzeit keine Impulse da die Ölmühlen weniger Rapsschrot an die Mischfutterindustrie verkaufen können. Die Verarbeiter scheinen auch noch ganz gut versorgt zu sein. Im Dezember schob man die Kaufzurückhaltung noch auf das Niedrigwasser. Inzwischen ist dieses Problem aber nicht mehr von Bedeutung, auch wenn die Folgen einer vorübergehenden Unterversorgung der Ölmühlen mit Rapssaat immer noch zu spüren sind.
Die Ruhe am Markt sorgt auch für sinkende Preise beim Rapsschrot. Gegenüber der Vorwoche sind die Preise um 11 €/Tonne gesunken. Das war die Folge sinkender Kurse für Sojaschrot an der CBoT. Am hiesigen Kassamarkt ist Sojaschrot ohnehin relativ günstiger als Rapsschrot. Im Vormonat kostete Rapsschrot sogar 23 €/Tonne mehr als heute. Und nach Weihnachten ist die Nachfrage nach Mischfutter noch nicht wieder angesprungen.
Im Gegensatz dazu sind die Rapsölpreise in der vergangenen Woche auf den vorderen Terminen kräftig gestiegen. Die Lücke, die das Niedrigwasser im Dezember gerissen hat, ist scheinbar noch nicht wieder aufgefüllt. Da Rapsschrot derzeit schwer verkäuflich ist, haben die Ölmühlen seit dem Jahreswechsel weniger Rapssaat gekauft.

18.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe, aufkeimende Exporthoffnungen für US-Weizen, Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Aufschlägen schließen. Meldungen über zu geringe Schneefälle in den US-Plains, die Ankündigung Chinas, eine beträchtliche Menge Agrargüter in den USA zu kaufen und Spekulationen über mögliche Exportbeschränkungen Russlands sorgten für positive Signale. Institutionelle Anleger kauften gestern 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT uneinheitlich.
Bei insgesamt schwachen Umsätzen legten die Weizenfutures an der Euronext in Paris gegen Ende der Situng zu und folgten den positiven Vorgaben aus Übersee . Das Landwirtschaftsministerium in Japan kaufte gestern in einer internationalen Ausschreibung insgesamt 111.961 Tonnen Futterweizen in den USA, Kanada und Australien. In Deutschland sind Exportaktivitäten vor allem Richtung West- und Südafrika zu beoabachten. Ein Rückgang der russischen Exporte ist allerdings noch nicht spürbar. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

17.01.2019 EU-Getreidebestände dürften am Ende der nächsten Saison 2019/20 wieder steigen

Nach Einschätzung des französischen Marktanalysten Strategie Grains werden die Getreidebestände zum Ende der Saison 2019/20 in der Europäischen Union einen steigenden Bedarf übertreffen.
In ihrem Monatsbericht senken die Fachleute heute ihre Prognose für die 2019er Weichweizenernte der EU seit dem letzten Monat um 600.000 Tonnen auf 146,4 Mio. Tonnen. Das wären aber trotzdem noch 15% mehr als in dem Extremsommer 2018.
Die Gerstenernte 2019 in der EU werde um 11% größer ausfallen als in 2018 und die Maisernte um 4%, vorausgesetzt das Wetter wird nicht so extrem wie zuvor, als weite Teile Europas Rekordtemperaturen und eine lang anhaltende Trockenheit aushalten mussten.
Andere Getreidemarktexperten erwarten für die EU in 2019 einen deutlichen Anstieg der Produktion aufgrund höherer Erträge und einer größeren Anbaufläche für Weizen zulasten des Rapsanbaus.
Bisher hat Strategie Grains noch keine Schätzung über die zukünftige Nachfrage in 2019/20 nach Getreide für die Produktion von Futtermitteln oder dem Export. Man weiß also noch nicht sicher, ob eine größere Ernte eine steigende Nachfrage übersteigen wird.
Insgesamt seien die Aussichten für die Getreidesaison 2019/20 in der EU aber bärisch.
Die Vermarktungssaison 2019/20, die am 1. Juli 2019 beginnt, hat das Potential 6 Mio. Tonnen mehr Getreide zu exportieren, als in dieser Saison, in der 18,5 Mio. Tonnen die Gemeinschaft in Drittländer verlassen. Die internationale Nachfrage müsste dafür aber auch vorhanden sein.
Auch die Nachfrage aus der Getreide verarbeitenden Industrie innerhalb der Gemeinschaft müsste steigen. Nämlich für die Ethanol- und die Stärkeproduktion. Eine größere Ernte müsse aber auch für die Mischfutterindustrie preislich attraktiv genug sein, um mit billigem Importmais konkurrieren zu können.
In dieser Saison sind die Maisimporte in die EU auf einem Rekordniveau.

17.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren reduzierten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger reduzierten in der vergangenen Woche bis zum 11. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 24.268 Lots auf 21.473 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 22.685 Lots auf 19.963 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 69%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 19%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat

17.01.2019 Technische Probleme bei Sojaverarbeitung in Mainz

Das US-Unternehmen ADM teilte heute mit, dass es in seinem Werk in Mainz technische Probleme gibt. Die Anlage ist Deutschlands größte Ölmühle für Sojabohnen.
Derzeit finden dort Reparaturen statt, die die Auslieferungen verzögern. Teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Man stehe mit den Kunden in engem Kontakt, um keine Engpässe entstehen zu lassen.
ADM veröffentlich nicht, wie groß die Verarbeitungskapazität in Mainz ist. Händler sagen, dass die Anlage Deutschlands größter Produzent von Sojaschrot ist, das als Futtermittel eingesetzt wird.

17.01.2019 Getreidemail

Kaufaktivitäten nach dem jüngsten Zwei-Wochen-Tief und Shortabdeckungen ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen. Unterstützung erfuhr der Markt auch aufgrund der zu schwachen Schneefälle in den US-Plains, die die Winterweizenbestände nicht ausreichend vor starkem Frost schützen können. Händler erhoffen sich Nachfrageimpulse aus China, nachdem Peking versprochen hatte, eine "beträchtliche Menge" an US-amerikanischen Agrarprodukten zu kaufen. Institutionelle Anleger kauften gestern 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die e-CBoT handelt heute Morgen moderat schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den verbesserten Vorgaben aus Übersee und schlossen insgesamt fester. Russlands Landwirtschaftsministerium erwartet in diesem Jahr eine Getreideernte in einem Volumen von 114,3 Mio. Tonnen. Die Getreideernte 2018 ergab ein Volumen von 112,8 Mio. Tonnen (nach Reinigung und Trocknung). Nach Angaben der Statistikbehörde Rosstat war das ein Rückgang von 16,7% im Vergleich zur Ernte 2017. Russland stellte gestern noch einmal klar, dass die Regierung nicht erwägt, die Getreideexporte zu begrenzen. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

17.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots CBoT Mais

16.01.2019 Ukraine exportierte in dieser Saison bereits 25,7 Mio. Tonnen Getreide

Die Ukraine hat seit dem 1. Juli 2018 bis zum 16.01.2019 bereits 25,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Zeitraum der vorherigen Saison 22,1 Mio. Tonnen ausgeführt.
Der Schwarzmeeranrainer Ukraine hat in 2018 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Das Landwirtschaftsministerium schätzt, dass man im gesamten Wirtschaftsjahr 47,2 Mio. Tonnen davon exportieren kann. In 2017/18 waren es 39,4 Mio. Tonnen.
Das Ministerium teilte mit, dass bereits 10,8 Mio. Tonnen Mais an Käufer im Ausland gingen (zum Vergleich im Vj.: 6,6). Die Weizenausfuhren waren mit 11,1 Mio. Tonnen bisher allerdings kleiner als im Vergleichszeitraum als zu diesem Termin 11,6 Mio. Tonnen Weizen das Land verlassen hatten.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die bedeutendsten Agrarexporte der Ukraine.

16.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie der gestiegene Wechselkurs des US-Dollar ließen die Weizenfutures gestern in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Verlusten schließen. Händler sind besorgt, weil es offenbar keine strukturellen Fortschritte in den Gesprächen mit China zur Beilegung des Handelsstreits gibt. Begrenzt werden die Verluste aufgrund der schwachen Schneefälle in den US-Plains, die die Winterweizenbestände wohl nicht ausreichend gegen harten Frost schützen würden. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen handelt die eCBoT moderat fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben leicht nach. Nur der September-Termin 2019 schloss unverändert. Die Weizenexporte der EU litten in den vergangenen Monaten unter der starken Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion. Die Hoffnung, dass die Weizenexporte aus Russland signifikant sinken, haben sich bisher nicht bestätigt. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

16.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern offenbar massiv CBoT Mais-Futures

15.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und die unverändert hohe Exporterwartung Russlands belasteten gestern die Weizenfutures in Chicago. Russlands Landwirtschaftsministerium beließ die Prognose der Getreideexporte 2018/19 unverändert auf 42 Mio. Tonnen. Mit den Exporteuren und Getreidehändlern will man im Februar noch einmal die Lage am Markt erörtern. In den US-Plains sorgen Schneefälle seit dem Wochenende für eine schützende Schneedecke auf dem Wintergetreide. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 545.804 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 250.000 - 400.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures bei schwachen Umsätzen den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. In der ersten Januar-Hälfte stiegen in Russland die Exportpreise für Weizen leicht an, weil es von den großen Importländern eine starke Nachfrage gibt. Die jüngsten Daten der EU zeigen, dass die Exporte von Weichweizen deutlich unter den Werten der letzten Saison lagen. Im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten sie bislang ein Volumen von 8,6 Mio. Tonnen. Das sind 26% weniger als im Vorjahr. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

14.01.2019 Seit drei Wochen keine CFTC-Daten

Aufgrund des Shut Down in den Vereinigten Staaten müssen Händler mittlerweile seit drei Wochen ohne aktualisierte Informationen über das Engagement Institutioneller Anleger in Weizen-, Mais- und Sojabohnenfutures- und Optionen auskommen.
Analysten glauben, dass Rohstofffonds beim CBoT Mais per 11. Januar einen Netto-Long-Bestand von 22.188 Lots (Futures und Optionen) halten. Für die Woche zuvor liegt die Schätzung bei 42.688 Netto-Long-Kontrakten.
Bärischer sind die Schätzungen für Sojabohnen. Danach könnte der geschätzte Netto-Short-Bestand an Sojabohnen per 11. Januar auf 11.650 Lots erhöht wurden sein. In der Vorwoche lag der geschätzte Bestand bei 4.650 Lots. Das wäre weit weniger pessimistisch, als der Durchschnitt des Netto-Short-Bestands im Zeitraum Juli bis November 18 von über 55.000 Lots.
Beim Weizen liegt die Schätzung bei einem Netto-Short-Bestand per 11. Januar von 6.625 Lots versus 12.125 Lots in der Woche per 4. Januar. Damit läge der Bestand auf dem Niveau vom 18. Dezember, als die CFTC zuletzt die Daten aktualisierte.

14.01.2019 El Nino – Starkregenfälle in Argentinien

Rund 2 Mio. Hektar von den 17,8 Mio. Hektar, die in Argentinien mit Sojabohnen bepflanzt wurden bzw. noch bepflanzt werden sollen, sind von starken Regenfällen betroffen. El Nino lässt grüßen!
Weitere Regefälle sind vorhergesagt. Östlich von Buenos Aires sind von Oktober bis Dezember 755 Liter Regen auf den Quadratmeter gefallen, normal wären 250 Liter. Die Böden in der betroffenen Region sind bereits alle mit Wasser übersättigt.
Argentinien gehört zu den großen Produzenten und Exporteuren von Sojabohnen und ist die Nummer Eins beim Export von Sojaöl und Sojaschrot. Bisher schätzt die Getreidebörse in Buenos Aires die Ernte in diesem Jahr auf mehr als 50 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr kamen allerdings nur 37 Mio. Tonnen zusammen, weil eine Trockenheit die Ernte beschränkte.
Wegen einer Rezession ist die argentinische Wirtschaft besonders auf die Erlöse aus den Agrarexporten angewiesen. Das Wetter der kommenden Wochen bestimmt also auch darüber, ob Argentinien einen Kredit an die Weltbank zurück bezahlen kann. 96% der Sojabohnenflächen sind jetzt bestellt. Die Ernte beginnt im Norden des Landes im März und Ende im Süden im Mai.

14.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe, der schwächere Wechselkurs des US-Dollar, steigende Kassamarktpreise am Weltmarkt sowie wieder aufkeimende Exporthoffnungen für US-Weizen sorgten am Freitag bei den Weizenfutures in Chicago für Kursgewinne. Der US-Dollar rutschte am Freitag auf ein 3-Monats-Tief. Analysten erwarten weiterhin, dass sich Russlands Weizenexporte abschwächen und die Nachfrage nach US-Weizen steigt. Institutionelle Anleger kauften am Freitag ca. 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den verbesserten Vorgaben aus Übersee und legten auf allen Terminen zu. Die vier größten EU-Weizenproduzenten haben die Anbaufläche für Winterweizen zur Ernte 2019 erhöht, unter anderem aufgrund der geringen Raps-Aussaat in Folge der Trockenheit im Herbst. In Frankreich stieg die Weizen-Anbaufläche zur Ernte 2019 um 3,5%, in Deutschland stieg sie um 4,6%, in Großbritannien um 4% und in Polen um 5%. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im Januar liegen deutlich höher, bei 218 Euro.

14.01.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 7.500 Lots CBoT Mais

11.01.2019 Chinas Supply and Demand Estimates für Mais erneut mit großen Veränderungen

Chinas Maisproduktion in 2018/19 wird jetzt vom Ministerium auf 257,33 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 20% mehr als im vorherigen Monatsbericht als man noch von 215,04 Mio. Tonnen ausging.
Diese neue Schätzung im Chinas Report zum Agricultural Supply and Demand Estimates basiert auf der jüngsten von bisher drei historischen Erhebungen (Zensus), die bereits im Dezember stattfand und im Markt für Aufregung sorgte.
China ist weltweit der zweitgrößte Maisproduzent.
Das Ministerium hob auch seine Schätzung zum Maisverbrauch in diesem Wirtschaftsjahr an, das am 1. Oktober 2018 begann. Und zwar auf 285,28 Mio. um 34,48 Mio. Tonnen. Man rechnet mit Importen von 1,5 Mio. Tonnen, im vorherigen Report ging man noch von 2,5 Mio. Tonnen aus.
Die Endbestände in der Saison 2018/19 werden gegenüber der vorherigen Saison um 26,5 Mio. Tonnen sinken. In dem Dezemberbericht ging man noch von einem Defizit von 33,31 Mio. Tonnen aus.

11.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen nach zuvor sechs Sitzungen mit Kursaufschlägen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für Kursverluste. Die Tatsache, dass beim letzten Ägypten-Tender russischer Weizen zum Zuge kam, sorgte zudem für Ernüchterung. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit Aufschlägen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben ebenfalls auf allen Terminen nach. Der gegenwärtige Wettbewerbsnachteil von Weizen aus der EU gegenüber Weizen aus der Schwarzmeer-Region und den Vereinigten Staaten belastet den Markt. Einige Händler bezweifeln zudem, dass Russland kurzfristig mit Weizen ausverkauft sein wird. Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 22.173 Lots auf 24.268 Lots. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im Januar liegen deutlich höher, bei 218 Euro.

11.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 16.000 Lots CBoT Mais

10.01.2019 HANSA Terminhandel – Ölsaatenmail

Seit Ende Dezember haben sich die Kurse für Rapssaat an der Pariser Terminbörse um knapp 10 €/Tonne verbessert. Bei geringem Umsatz konnten sich die Preise am Kassamarkt stabilisieren. Da viele Anbieter in Europa bereits ausverkauft sind, warten diejenigen, die noch Vorräte horten, ab. Sie meinen, dass aus dem Ausland nicht viel Raps mehr kommen kann, denn Australien hat mit der Folge einer großen Trockenheit zu kämpfen und das Baltikum ist scheinbar leergefegt. Die deutschen Landwirte sollen aus der letzten Ernte 2,4 Mio. Tonnen verkauft haben. Das entspricht 65% der Ernte. Im Vorjahr waren es zu diesem Termin aber bereits 71%, woraus man schließen kann, dass die meisten Spekulanten in Europa in Deutschland beheimatet sind. Sie warten auf einen Engpass am Ende der Vermarktungsperiode und auf steigenden Preise.
Gegenüber anderen Ölsaaten ist der Raps aber zu teuer und die Ölmühlen klagen über schlechte Margen bei der Rapsverarbeitung. Mit Sojabohnen lässt sich offensichtlich mehr Geld verdienen. Seit dem Jahresbeginn werden hierzulande bereits wieder umfangreich Sojabohnen verarbeitet, zumal auch von einer guten Nachfrage nach Ölschroten berichtet wird. Schließlich ist kaum Rapsschrot am Markt. Für Schrote werden Aufgelder gefordert und bewilligt. Auch das Forward-Geschäft mit Ölschroten brummt.
Während das Angebot an Raps- und Palmöl in der EU zurzeit knapp ist, ist die Versorgung mit Soja- und Sonnenblumenöl reichlich. Rapsöl ist zurzeit das teuerste verfügbare Pflanzenöl. Das hat auch immer noch mit den niedrigen Pegelständen aus dem Dezember zu tun, die im Hinterland eine Versorgungslücke hervorrief, sodass die Fabriken ihre Produktion zum Teil drosseln mussten. In Norddeutschland und in Holland sind die Tankläger mit Pflanzenölen gut gefüllt.

10.01.2019 Schlagzeilen

In Brasilien leiden die Mais- und Sojabohnenbestände unter zu trockenen Bedingungen. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen in vielen maßgeblichen Regionen im Dezember werden deutliche Ertragseinbußen erwartet. Auch in den kommenden Tagen scheint keine Besserung in Sicht ist.
In Argentinien leiden die Mais- und Sojabohnenbestände hingegen unter zu starken Niederschlägen. In den nächsten sieben bis zehn Tagen werden im Norden heftige Niederschläge erwartet.
Starke Niederschläge behindern die indonesische Palmölproduktion in der Nebensaison. Die Palmölernte in Malaysia verläuft trotz weit verbreiteter Niederschläge stabil.
Ein milder Winter mit Schneefällen in Südrussland und der Ukraine werden nach Einschätzungen von Analysten zu einer im 5-Jahres-Mittel durchschnittlichen Winterweizenernte führen.
In China profitieren die Weizenbestände von einer guten Bodenfeuchtigkeit. Erwartet wird in China eine Weizenproduktion auf Rekordniveau.

10.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhen Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche bis zum 4. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 22.173 Lots auf 24.268 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.

Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 16.977 Lots auf 22.685 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 68%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 20%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais  Rapssaat

10.01.2019 Importeure schnappen sich das gesamte 2019er ukrainische zollfreie Maisangebot

Die EU Kommission hat bereits die gesamte zollfreie Menge des für 2019 erlaubten ukrainischen Maisangebots zu Kauf freigegeben.
Bereits in der ersten Bieterrunde des neuen Jahres genehmigte die Behörde den Kauf von 1,125 Mio. Tonnen Mais aus der Ukraine. Das war auch die gesamte Menge, die angeboten wurde. Das geht heute Morgen aus einer Veröffentlichung auf der Website der Kommission hervor.
Daneben genehmigte die Kommission kleinere Mengen von zollfreien Weizenimporten zu reduzierten Zollsätzen.
Darin enthalten sind 29.000 Tonnen Weizen verschiedener Herkunft zu reduzierten Zollsätzen sowie 639.000 ukrainischen Weizen, der zollfrei eingeführt werden kann.

10.01.2019 Getreidemail

Der kräftig gesunkene Wechselkurs des US-Dollar, der US-Weizen am Weltmarkt für Käufer aus dem Ausland verbilligt, sorgte gestern bei den Weizenfutures in Chicago für den fünften Kursanstieg in Folge. Ägypten kaufte gestern Abend 415.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft. US-Weizen wurde zwar auf FOB-Basis am günstigsten angeboten, inklusive der Frachtkosten hatte Weizen aus Russland allerdings die Nase vorn. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die e-CBoT handelt heute Morgen minimal schwächer.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee nicht folgen und gaben nach. Das Handelsvolumen war gestern schwach. Der festere Wechselkurs des Euro belastet den Markt und verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Weizen gebenüber Weizen aus der Schwarzmeer-Region und den Vereinigten Staaten. FranceAgriMer senkte seine Prognose der französischen Weichweizenexporte 2018/19 außerhalb der EU von 8,8 Mio. Tonnen im Vormonat auf 8,7 Mio. Tonnen. Die Prognose der französischen Exporte innerhalb der EU beließ das Unternehmen unverändert bei 7,7 Mio. Tonnen. Algeriens OAIC kaufte gestern 550.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft zum Preis von $261,50 bis $262,00.

10.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.500 Lots CBoT Mais

09.01.2019 Schätzungen zur zweiten Maisernte in Brasilien wohl zu hoch

Bisher gehen Analysten noch davon aus, dass die zweite Maisernte in Brasilien (Safrinha), die hauptsächlich für den Export bestimmt ist, viel höher ausfallen wird als im Vorjahr.
Im Durchschnitt der Befragten Experten geht man bisher von einer Ernte von 93,3 – 94,3 Mio. Tonnen aus. Im Vorjahr wurden 81 – 82 Mio. Tonnen geerntet.
Die Saat dafür wird erst nach der gerade begonnenen Sojabohnenernte gelegt. Der Erntetermin ist dann üblicherweise im Juni.
Da es in vielen brasilianischen Bundesstaaten seit Wochen zu trocken ist und sich im äquatorialen Pacific ein zu warmer El Nino abzeichnet, müssen die optimistischen Einschätzungen wohl schon bald zurückgenommen werden. Eigentlich beginnt die trockene Wetterphase dort erst im Juni, der El Nino könnte aber zu einer längeren Trockenphase führen und damit auch die Maiserträge beschränken.
Wegen der partiellen Haushaltssperre in den USA müssen wir aber auf ein up-date der Ernteprognosen warten.

09.01.2019 FranceAgriMer senkt Prognose der französischen EU-Weizen-Exporte

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer senkt seine Prognose der französischen Weichweizenexporte 2018/19 außerhalb der Europäischen Union von 8,8 Mio. Tonnen im Vormonat auf 8,7 Mio. Tonnen. Die Prognose der französischen Exporte innerhalb der EU beließ das Unternehmen unverändert bei 7,7 Mio. Tonnen. Danach fallen die Weizenbestände zum Ende der Saison am 30. Juni 19 um 100.000 Tonnen höher aus, als im Vormonat erwartet.
Die Prognose der Gerste-Bestände zum Ende der Saison 2018/19 steigt um 200.000 Tonnen auf 1,3 Mio. Tonnen. Das ist hauptsächlich begründet mit einer geringeren Export-Erwartung.
Um 100.000 Tonnen steigt die Prognose der Endbestände beim Mais. Die liegt aktuell bei 2,0 Mio. Tonnen.

09.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe sowie die zuletzt gestiegene Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen am Weltmarkt und die damit verbundenen Exporthoffnungen sorgten gestern in Chicago für Kursgewinne. Im Handelsverlauf durchbrach die März-Fälligkeit die Widerstände der gleitenden 20- und 50-Tage Durchschnitte. Institutionelle Anleger kauften ca. 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Händler erwarten, dass bedeutende Rohstoffindex-Fonds im Rahmen von Portfolio-Anpassungen in dieser Woche CBOT-Weizen- und Mais-Futures verkaufen. Die eCBoT handelt heute Morgen erneut fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures der alten Ernte von den guten Vorgaben aus Übersee und vom schwächeren Wechselkurs des Euro profitieren und legten leicht zu. Die Termine der neuen Ernte 2019 schlossen in einem eher lustlosen Handel unverändert. Frankreich exportierte im November 2018 1,26 Mio. Tonnen Weichweizen. 683.000 Tonnen davon gingen an Länder außerhalb der Europäischen Union. Algerien war mit 550.000 Tonnen erneut mit großem Abstand der wichtigste Käufer von französischem Weizen. Ägypten hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht näher bezifferten Menge Weichweizens zur Lieferung Ende Februar und/oder Anfang März aufgelegt.

09.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

08.01.2019 China genehmigt GM-Importe in einer Good-Will-Aktion

China hat heute die Importerlaubnis für fünf genetisch veränderte (GM) Früchte erteilt. Seit mehr als 18 Monaten sind es die ersten Genehmigungen, die dazu beitragen können, den Unmut der USA wegen der Marktabschottung Chinas abzumildern.
Die USA sind weltweit die größten Erzeuger von genetisch veränderten (GM) Pflanzen und China ist der Top-Importeur von GM Sojabohnen und Canola.
US-Farmer und weltweit agierende Pflanzenzüchter hatten sich immer wieder über Chinas langsame und unberechenbare Importgenehmigungen beschwert. Das führte zu Spannungen im Handel mit China.
Die Genehmigungen von heute wurden auf der Website des chinesischen Landwirtschaftsministeriums veröffentlicht. Der Zeitpunkt dafür kommt nicht von Ungefähr, denn seit gestern verhandeln Delegationen aus den USA und China in Peking über die Beilegung eines Handelsstreits.
Zwei Züchtungen für die heute Importgenehmigungen erteilt wurden, sind BASF-Canola und Bayer (Monsanto) Glyphosat-tolerante Canola. Darauf hatten die Züchter mehr als sechs Jahre gewartet. Darüber hinaus kann jetzt auch die DowDuPont-Maiszüchtung DP4114 sowie die DAS 44406-Sojabohnenzüchtung eingeführt werden. Sowie eine Bayer CropScience- und Syngenta-Züchtung SYENF.PK für Sojabohnen, die jetzt von der BASF gehalten wird.
Fünf weitere Produkte, für die Importgenehmigungen beantragt wurden, warten aber weiter auf eine Importzulassung Chinas.
Die Genehmigungen von heute könnten Sojabohnenimporte aus den USA in großem Volumen ermöglichen. Das wird am Markt als Good-Will-Aktion der Chinesen gewertet.

08.01.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago mussten gestern aufgrund technischer Verkäufe und Positionierungen im Vorfeld von Portfolio-Anpassungen großer Rohstoff-Indexfonds moderate Verluste hinnehmen. Der schwächere Wechselkurs des US-Dollar sorgte hingegen für Unterstützung. Händler erwarten, dass bedeutende Rohstoff-Indexfonds in den kommenden fünf Sitzungen Weizen- und Maisfutures verkaufen, während sie Sojaölfutures kaufen. Mit nur 206.134 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections unter den Markterwartungen von 350.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die elektronische Nachtbörse wieder fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwächeren Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Der gestiegene Wechselkurs des Euro belastet die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum. Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 6. Januar ein Volumen von 8,4 Mio. Tonnen. Sie liegen damit 25% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt. Händler erwarten heute mit Spannung das Ergebnis der Weizen-Ausschreibung Algeriens .

07.01.2019 US-Export-Inspections: Weizen- und Maisverladungen schwächer, als erwartet

07.01.2019 EU-Weichweizenexporte weiter deutlich hinter Vorjahr

Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 6. Januar ein Volumen von 8,4 Mio. Tonnen. Sie liegen damit 25% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt, als bereits 11,3 Mio. Tonnen Weichweizen exportiert wurden.
Um 2% gestiegen sind die Gerste Exporte im Vermarktungsjahr 2018/19. Per 6. Januar wurden 2,7 Mio. Tonnen Gerste exportiert, im Vorjahr waren es 2,65 Mio. Tonnen.
Die Mais-Importe sind zum Vorjahr hingegen stark angestiegen. Mit 11,7 Mio. Tonnen liegen sie 48% über dem Ergebnis des Vorjahres.

07.01.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago legten am Freitag moderat zu und beendeten damit sowohl den letzten Handelstag der ersten Januarwoche als auch die komplette Woche (+1,1%) mit Kursgewinnen. Technische Käufe und die gestiegenen Chancen für US-Weizen am Exportmarkt sorgten für die gute Stimmung. IEG Vantage (ehemals Informa Economics) erwartet für die US-Winterweizenaussaat zur Ernte 2019 eine Anbaufläche von 31,513 Mio. Acres. Im vergangenen Jahr wurde Winterweizen laut USDA auf einer Fläche von 32,535 Mio. Acres angebaut. Das USDA meldete am Freitag offiziell, dass der WASDE-Report und der Quarterly Grain Stocks Report, die planmäßig am 11. Januar veröffentlicht werden sollten, aufgrund des Shut Down nicht zu diesem Termin veröffentlicht werden. Institutionelle Anleger kauften am Freitag 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat schwächer. An der Euronext in Paris legten die Weizenfutures moderat zu. Insgesamt blieben die Aktivitäten gering, weil sich viele Händler noch im Weihnachtsurlaub befanden und in Russland und der Ukraine heute das orthodoxe Weihnachtsfest gefeiert wird. Algerien lehnte vergangene Woche eine Weizenlieferung aus Argentinien ab, die nicht die geforderten Qualitätsstandarts erfüllte. Meldungen zufolge soll es sich aber um einen Einzelfall gehandelt haben.

07.01.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 9.000 Lots CBoT Mais

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