Matif: Mais August 2017

04.03.2019 Kolumbien kauft Mais aus den Vereinigten Staaten

US-Exporteure melden den Verkauf von 100.500 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Kolumbien.

04.03.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 9.500 Lots CBoT Mais

01.03.2019 Getreidemail

Die starke Exportkonkurrenz am Weltmarkt, technische Verkäufe sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Mit 537.300 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT nahezu unverändert.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich den negativen Vorgaben aus Übersee nicht entziehen und schlossen auf allen Terminen mit Abschlägen. Am Dienstag fiel die Mai-Fälligkeit auf 187,50 Euro/Tonne und damit auf den niedrigsten Kurs seit dem 12. Juli. Gestern wurde dieser Kurs nicht weiter unterschritten. Russland erntete im vergangenen Jahr 113,2 Mio. Tonnen Getreide und damit noch einmal 300.000 Tonnen mehr, als das zuletzt erwartet wurde. Die Weizenernte ergab ein Volumen von 72,136 Mio. Tonnen. Institutionelle Anleger wetten beim Matif Weizen wieder auf fallende Kurse. Der Bestand von 19.033 Netto-Long-Positionen per 15. Februar wurde in der Woche bis zum 22. Februar auf 2.520 Netto-Short-Positionen gedreht. Saudi Arabien sucht per Ausschreibung 595.000 Tonnen Weizen für den Lieferzeitraum April bis Juni.

01.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut kräftig CBoT Mais-Futures

28.02.2019 Armyworm gefährdet Indiens Maisernte

Indien wird in diesem Jahr wohl bis zu 1 Mio. Tonnen Mais importieren, da die nächste Ernte im Land kleiner ausfällt und die Nachfrage der Geflügelmäster steigt.
Unterdurchschnittliche Monsunregenfälle sowie der Befall durch Eulenfalterraupen (Armyworm), der in 2017 in Afrika die Maisernte zerstörte, hat in Indien die Erträge gefährdet und die Maispreise bereits in die Höhe getrieben. Beobachter gehen davon aus, dass die Regierung in Delhi zum ersten Mal seit 2016 wieder zollfreie Maisimporte zulassen wird.
Händler gehen von Importen von 500.000 Tonnen bis zu 1 Mio. Tonnen aus, die dann wohl aus der Ukraine kommen werden, da man nur GMO-freien Mais importiert.
Dass der siebt-größte Maisproduzent der Welt, der eigentlich Mais nach andere Länder in Asien exportiert, nur Mais importieren muss, zeigt, dass die Ertragsverluste durch Trockenheit und Raupenfraß sehr groß sein müssen.
In 2017/18 erntete Indien 20,24 Mio. Tonnen Mais, in diesem Jahr geht man derzeit noch von 16 Mio. Tonnen aus. Die Prognose könnte sich aber noch verschlechtern.

28.02.2019 Mexiko kauft 168.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 168.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko.

28.02.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren wetten auf fallende Kurse

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen wieder auf fallende Kurse. Der Bestand von 19.033 Netto-Long-Positionen per 15. Februar wurde in der Woche bis zum 22. Februar auf 2.520 Netto-Short-Positionen gewandelt. Das zeigt der heute von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, drehten ihren Bestand ebenfalls. Nach 15.178 Netto-Short-Kontrakten waren es per 22. Februar 6.375 Netto-Long-Kontrakte.
Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 75,2%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 13,8%. 89% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert. Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

28.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut massiv CBoT Maisfutures

27.02.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 32,3 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine in der Saison 2018/19 erreichten bisher ein Volumen von 32,3 Mio. Tonnen versus 26,9 Mio. Tonnen zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr, meldet das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Ukraine erntete 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide, 2017 wurden 61,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet. In der laufenden Saison 2018/19 könnten die Getreideexporte auf rund 49 Mio. Tonnen steigen (2017/18: 39,4 Mio. Tonnen).
Mais wurde per 27. Februar in einem Gesamtvolumen von 15,8 Mio. Tonnen exportiert, zur selben Zeit im Vorjahr waren es 9,6 Mio. Tonnen. Die Weizenexporte sanken von 13,2 Mio. Tonnen auf 12,5 Mio. Tonnen.
Im vergangenen Jahr haben Regierung und Händler ein Abkommen geschlossen, wonach nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen in der laufenden Saison 2018/19 exportiert werden sollen. Darin enthalten sind 8 Mio. Tonnen Mahlweizen.

27.02.2019 CFTC-Report-Update per 12.02.19

Gestern hat die CFTC (Commodity Futures Trading Commission) den per 12.02.19 aktualisierten COT-Bericht für US-Agrar-Futures und Optionen veröffentlicht. Die erste Grafik zeigt die Entwicklung der Netto-Positionen vom 18.02.18 (letzte Meldung vor dem partiellen Shut-Down) bis zum 12.02.19. Sehr eindrücklich ist die Entwicklung der Netto-Positionen beim Mais. Am 18.12. hielten institutionelle Anleger noch 128.177 Netto-Long-Positionen. Per 12.02.19 wurde der Bestand kräftig reduziert auf 14.693 Netto-Short-Positionen.

   

27.02.2019 Indonesiens Weizenimporte schwanken

Die Weizenimporte Indonesiens könnten sich in 2019 beschränken, da die Nachfrage nach dem Rohstoff als Futtergetreide sinkt.
Das Südasiatische Land hatte sich in den vergangenen Jahren zum zweitgrößten Weizenimporteur der Welt entwickelt, da die Menschen dort weniger Reis und mehr Nudelgerichte sowie Backwaren konsumieren. Die Weizenimporte wurden auch durch eine höhere Nachfrage nach Getreide als Futtermittel gestützt, während gleichzeitig der Import von Mais als Futtermittel eingeschränkt wurde, um die lokalen Landwirte vor den niedrigen Weltmarktpreisen zu schützen.
Getreidemühlen wurden durch Importquoten für Weizen reglementiert. In 2017 importierte Indonesien 11,4 Mio. Tonnen Weizen, davon verbrauchten Futtermischer 3 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr sanken die Importe auf rund 10 Mio. Tonnen, davon wurden 1,5 Mio. Tonnen verfüttert.
In 2019 rechnen Analysten damit, dass wiederum 10 Mio. Tonnen Weizen eingeführt werden müssen, je nachdem wie hoch die Nachfrage nach Futtergetreide ist. Immer mehr Weizen wird von Indonesien aus dem Schwarzmeerraum eingeführt, das geht zu Lasten der Anbieter aus Australien. Niedrigere Preise in Russland und der Ukraine sowie bessere Qualitäten als zuvor, machten das Schwarzmeergetreide attraktiver.
In den vergangenen Wochen hatte Indonesien fast 1 Mio. Tonnen Weizen in Argentinien gekauft. Die Lieferungen sollen von Februar bis April eintreffen.

27.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut massiv CBoT Maisfutures

26.02.2019 Regen in Argentinien sichert hohe Sojabohnenerträge

Regenfälle im Kernland des argentinischen Sojabohnenanbaugebiets haben die Aussichten der bevorstehenden Ernte verbessert. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ernte tatsächlich 53 Mio. Tonnen groß ausfallen könnte und so den Haushalt des südamerikanischen Landes kurz vor den nächsten Präsidentschaftswahlen positiv beeinflusst. Im letzten Jahr litt das Land unter einer Trockenheit und die Farmer fuhren eine miserable Sojabohnenernte ein.
In den letzten vierzehn Tage lang hatte es in der Pampa nicht geregnet und es war sehr heiß. Nun kommt aber eine kritische Wachstumsphase der Ölsaat und auch bei anderen Feldfrüchten. Der Regen kommt also gerade recht, so die Einschätzung eines Sprechers der Buenos Aires Grains Exchange.
Argentinien ist weltweit der drittgrößte Sojabohnen- und Maisexporteur. Letzte Woche sah es wegen der Hitzephase noch nach Ertragseinbußen aus. Zu Beginn der Vegetationsperiode hatte es außerhalb der Pampa Starkregenfälle gegeben. Danach folgten Hitzewellen, die die Staunässe wieder austrockneten. Nun scheinen alle Ertragsrisiken überstanden zu sein.

26.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 25.000 Lots CBoT Mais

22.02.2019 Chance auf Handelsabkommen gestiegen – Wochenplus bei Sojabohnen

So wie es zur Stunde aussieht, werden die Sojabohnenfutures diese Woche wohl mit einem Plus beenden. Es wäre das erste Mal seit einem Monat. Die Hoffnung auf ein bilaterales Handelsabkommen zwischen China und den USA steigt.
Wenige Tage vor der Frist, die Donald Trump auf den 1. März gesetzt hat, besprechen die Unterhändler Details zu den Vereinbarungen. Sollte das nicht zum Erfolg führen, drohen weitere empfindliche Strafzölle auf chinesische Importe in die USA.
Gestern hatte China angeboten, zusätzlich US-Waren im Wert von 30 Mrd. USD einführen zu wollen, darunter auch Sojabohnen, Weizen und Mais. Händler in Singapur erwarten einen scharfen Wettbewerb zwischen Südamerika und den USA bei Sojabohnen und Mais.
In Argentinien sind die meisten Sojabohnenbestände inzwischen wieder in gutem Zustand. Nachhaltig hohe Temperaturen und Trockenheit helfen den vorher von Starkregen überfluteten Flächen abzutrocknen. Die letzte Ernteschätzung liegt jetzt bei 53 Mio. Tonnen Sojabohnen.
US-Farmer planen eine Sojabohnenanbaufläche von 85 Mio. acres zu bestellen, in 2018 waren es 89,2 Mio. acres, so das USDA gestern.

21.02.2019 IGC erhöht Prognose der globalen Maisproduktion 2018/19

Das International Grains Council (IGC) hat seine Prognose der globalen Maisproduktion für das Vermarktungsjahr 2018/19 kräftig erhöht um 33 Mio. Tonnen auf 1,109 Mrd. Tonnen. Grund dafür ist die Schätzung der chinesischen Maisproduktion, die von 220 Mio. Tonnen auf 257 Mio. Tonnen erhöht wurde. Die Prognose der globalen Weizenproduktion wurde um 2 Mio. Tonnen auf 735 Mio. Tonnen reduziert.

21.02.2019 USDA Anbauflächenschätzungen 2019 und Durchschnittspreise
Das US-Landwirtschaftsministerium hat heute die Anbauflächenschätzungen 2019 für Agrarprodukte veröffentlicht:
US-Maisanbau: 92 Mio. Acres (2018: 89,1) - Durchschnittspreis 2019/20: $3,65 pro Bushel
US-Sojabohnenanbau: 85 Mio. Acres (2018: 89,2) - Durchschnittspreis 2019/20: $8,80 pro Bushel
US-Weizenanbau: 47 Mio. Acres (2018: 47,8) – Durchschnittspreis 2019/20: $5,20 pro Bushel
21.02.2019 Handelsstreit-Gespräche treiben die CBoT-Kurse in die Höhe

China schlägt in den derzeitigen Gesprächen mit den USA vor, für 30 Mrd. USD zusätzliche Agrarexporte zu übernehmen. Das berichtet soeben Bloomberg TV.
Die Kurse für Weizen, Mais und Sojabohnen sind daraufhin an der Terminbörse in Chicago um bis zu 2% gestiegen.

China und die USA arbeiten an einer 10-Punkte-Liste, wie das große Handelsdefizit beider Länder verkleinert werden kann. Darunter befinden sich auch Agrargüter, Energie und andere Produkte aus den USA.
Die Kommission aus Vertretern beider Länder versucht noch vor dem 1. März den Handelskonflikt beizulegen und die gegenseitigen Strafzölle wieder zurückzufahren.
Die Trump-Regierung sagte, man komme in den Gesprächen gut voran, gegebenenfalls soll die Frist noch über den 1. März verlängert werden.

21.02.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren reduzierten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger reduzierten in der vergangenen Woche bis zum 15. Februar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 31.144 Lots auf 19.033 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wetten damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits den Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 21.498 Lots auf 15.178 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 73,3%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 15,6%. 89% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais Rapssaat

20.02.2019 Ukraine: APK-Inform erhöht Prognose der Getreideexporte

Das Agrarberatungsunternehmen APK-Inform hat seine Prognose der ukrainischen Getreideexporte in der Saison 2018/19 (Juli-Juni) von 46,07 Mio. Tonnen auf 46,45 Mio. Tonnen erhöht.
APK-Inform schätzt die Mais-Exporte nun auf 26,02 Mio. Tonnen. Im vergangenen Monat lag die Prognose noch bei 25,75 Mio. Tonnen.

19.02.2019 China: Landreformen als Verjüngungskur

China will seine Landreform und die Reform seines Agrarsektors verjüngen. Das geht aus einer Erklärung der Regierung von heute hervor.
Darin heißt es, dass das Wirtschaftswachstum des Landes in 2018 auf einem 28-Jahres-Tief angelangt sei, da ein Handelsstreit mit den USA die Wirtschaft schwäche.
Außerdem will das Land der Mitte seine Getreideproduktion stabilisieren und Agrarimporte bei den Gütern ausweiten, wo der Inlandsmarkt nicht genügend erzeugen kann. Die Importkanäle sollen diversifiziert werden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua News.
Der Anbau von Sojabohnen soll ausgeweitet werden und die Maisanbaufläche soll stabil bleiben. Der Schmuggel von Agrarprodukten werde noch strenger unterbunden, um die Ausbreitung des Afrikanischen Schweinefiebers einzugrenzen.

18.02.2019 EU-Weizenexporte 19% hinter Vorjahr

Die Weichweizenexporte der Europäischen Union in der Saison 2018/19 haben per 17. Februar ein Volumen von 10,65 Mio. Tonnen erreicht. Das zeigen Zahlen, die die EU-Kommission heute veröffentlichte. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 13,2 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 19% zum Vorjahr.
Die Gerste-Exporte erreichten ein Volumen von 3,0 Mio. Tonnen, was einen Rückgang zum Vorjahr (3,8 Mio. Tonnen) von 20% bedeutet.
Gestiegen sind die Mais-Importe um 44% von 10,8 Mio. Tonnen auf 15,5 Mio. Tonnen.

18.02.2019 Ukraines Getreideexporte sanken letzte Woche erneut

Die Getreideexporte aus der Ukraine sanken in der Woche vom 9.-15. Februar auf 877.000 Tonnen. In der Woche zuvor waren es noch 1,31 Mio. Tonnen.
Der Maisexport sank von 1,04 Mio. Tonnen auf 715.000 Tonnen und die Weizenausfuhren von 260.000 Tonnen auf 162.000 Tonnen. Der Großteil der Lieferungen ging nach Spanien, die Niederlande und Ägypten.
APK-Inform teilte heute mit, dass die Ukraine in dieser Saison bisher 26,07 Mio. Tonnen Mais, Gerste und Weizen ausgeführt hat. Im Referenzzeitraum der vorherigen Saison waren die Exporte noch bei 22 Mio. Tonnen.
Die Exporte in dieser Saison setzen sich zusammen aus 13,3 Mio. Tonnen Mais, 10 Mio. Tonnen Weizen und 2,7 Mio. Tonnen Gerste.

Die Ukraine erntete in 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide; davon sollen ca. 47 Mio. Tonnen exportiert werden.

15.02.2019 Indien: Maisimporte werden wahrscheinlicher
Unterdurchschnittliche Monsun-Regenfälle und der Schädlingsbefall mit der Spodoptera exempta (Schmetterlingsart aus der Familie der Eulenfalter), der schon 2017 die afrikanische Maisernte verwüstete, sorgen in Indien für große Schäden an den Maispflanzen. Indiens Regierung musste die Prognose der Maisproduktion stark zurücknehmen mit der Folge, dass die Maispreise kräftig stiegen. Indien ist mittlerweile auf Maisimporte angewiesen. Gewöhnlich exportiert Indien Mais nach Asien. Das zeigt, wie dramatisch sich die Ernteausfälle durch Dürre und Schädlingsbefall auswirken.
Deutlich wird aber auch, welch weitreichende Auswirkungen der potenzielle Schaden der indischen Agrarwirtschaft zufügt, von der nahezu die Hälfte der indischen Bevölkerung abhängig ist. In Indien leben mittlerweile etwa 1,3 Mrd. Menschen. Indien erntet Mais zwei Mal pro Jahr. Die Winterernte erfolgt im März und die Sommerernte im September.
Die Sommerernte im Wirtschaftsjahr 2017/18 ergab nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ein Volumen von 20,24 Mio. Tonnen. Aufgrund der beschriebenen Widrigkeiten wird für die Sommerernte 2018/19 ein Ergebnis von weniger als 16 Mio. Tonnen erwartet (-21%), berichtet ein Analystenhaus aus Neu Delhi. Importe sollen dazu beitragen, die Preise zu senken.
2018 wurden in Indien 8,47 Mio. Tonnen Wintermais geerntet. Die Anbaufläche für die Winterernte schrumpfte in diesem Jahr nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums um 11%. Infolgedessen sind die Maispreise im Bundesstaat Maharashtra (Benchmark-Region für Indien) in den letzten zwei Monaten um mehr als 30 % auf einen Rekordpreis von rund 20.000 Rupien (280 USD) pro Tonne gestiegen. Das sind mehr als 13.000 Rupien vor einem Jahr.
Geflügelproduzenten und Maisstärkehersteller hoffen, dass die Importe die Preiserhöhungen unterdrücken, da sie diese nur schwer an die Verbraucher weitergeben können.
Für Importe müssen zwei Hürden genommen werden. Erstens muss sich die Regierung bereiterklären, die 60%-ige Imortsteuer zu senken und zweitens kommt nur GMO-freie Ware in Frage. Allerdings exportieren nur wenige Länder große Mengen GMO-freie Ware.
2016 ließ Indien zollfreie Einfuhren auf Mais in einem Volumen von 181.000 Tonnen zu.
Die indische Regierung hat anscheinend noch keine Entscheidung darüber getroffen, dass sie zollfreie Importe zulässt.
14.02.2019 Gerstenpreise unter Druck

Eine sinkende Nachfrage aus China und Saudi Arabien hat in den letzten Wochen die Gerstenpreise in den Keller geschickt. Und das obwohl das weltweite Angebot dafür klein ist. Der Preisdruck könnte noch anhalten, da die Aussicht auf eine gute Ernte in 2019 immer besser wird. Das analysiert heute Strategie Grains.
Zu Beginn der Vermarktungssaison 2018/19 stiegen die Gestenpreise aufgrund des trockenen und heißen Sommers in Europa sowie einer Missernte in Australien. Die Vorräte auf der Welt werden vom USDA auf ein 35-Jahres-Tief geschätzt.
Nun aber wirkt sich die Konkurrenz von billigerem Mais aus, der statt Gerste in die Futtermischungen gelangt. Die Importe aus China und Saudi Arabien gingen zurück, auch weil China Australien mit einem Anti-Dumpingverfahren vor der WTO verklagt.
Die sehr hohen Gerstenpreise in der ersten Hälfte des laufenden Vermarktungsjahres führten zu einer schwächeren Nachfrage am Weltmarkt. Inzwischen konkurrieren die Gerstenexporteure so sehr, dass die Preise unter Druck stehen.
Chinas Anti-Dumping-Verfahren gegen Australien, dem Hautversorger Chinas mit Gerste, war der Auslöser. Hinzu kam, dass Regenfälle in Saudi Arabien dort die Rauhfutter-Versorgung verbesserten.
Im Monat Januar gaben die Gerstenpreise um 15 bis 20 USD/Tonnen nach.
Strategie Grains senkte seine Schätzung zu den EU-Gerstenexporten in 2018/19 von 5,8 auf 5 Mio. Tonnen. Der Preisdruck könnte anhalten, wenn China Australiens Agrarrohstoffe weiter meidet. Hervorragende Witterungsbedingungen in der EU sowie am Schwarzen Meer könnten ebenfalls zu einem Angebotsdruck in der kommenden Saison führen.
Strategie Grains hebt gleichzeitig die Exportprognose für Weizen aus der EU an, da der Angebotsdruck aus dem Schwarzmeerraum und aus Argentinien nachgelassen hat. Die Exportschätzung lautet für 2018/19 jetzt 18,5 Mio. Tonnen statt vorher 18,7 Mio. Tonnen.
Die Weizennachfrage hat sich ähnlich wie die Gerstennachfrage durch billigen Mais eingeengt und dieser Trend könnte sich in der nächsten Saison noch fortsetzen. Auch wenn die Weizenernte wieder größer ausfallen sollte.
Die 2019er Weizenernte in der EU wird von Strategie Grains auf 146,4 Mio. Tonnen geschätzt. Das wären 15% mehr als im letzten Jahr. Die Gerstenernte könnte auf 62 Mio. Tonnen kommen, das wären 11% mehr als in 2018.

14.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 6.000 Lots CBoT Mais

13.02.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago beendeten den Handelstag gestern uneinheitlich. Auf den vorderen Terminen schlossen sie mit moderaten Kursaufschlägen. Für Unterstützung sorgten die festen Soja- und Maiskurse und frostige Temperaturen, die in den kommenden zwei Wochen in den Winterweizen-Anbauregionen im Mittleren Westen und in den Great Plains erwartet werden und die Winterweizenbestände schädigen könnten. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT uneinheitlich.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures der alten Ernte auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Monaten, die Termine der neuen Ernte konnten moderat zulegen. Der große Preisunterschied zwischen der alten Ernte und der neuen Ernte belastete die vorderen Termine. Händler sind weiterhin besorgt, weil die internationale Nachfrage dereit nicht ausreicht, um die Exporte aus Westeuropa signifikant zu steigern. Zuletzt konnte Weizen aus Frankreich jedoch zweimal in Folge bei internationalen Ausschreibungen des staatlichen ägyptischen Getreideeinkäufers GASC punkten. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €6,00 über Paris März 19.

13.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 21.000 Lots CBoT Mais

12.02.2019 US-Exporteure verkauften 122.376 Tonnen Mais an "Unbekannt"

US-Exporteure melden den Verkauf von 122.376 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an eine unbekannte Destination.

12.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften seit Donnerstag 46.000 Lots CBoT Mais

11.02.2019 US-Export-Inspections: Maisverladungen etwas schwächer, als erwartet

11.02.2019 Ukraines Getreideexporte in der letzten Woche erneut rückläufig

Die Getreideexporte aus der Ukraine sanken in der Woche vom 2.-8. Februar von 932.000 Tonnen in der Vorwoche auf 886.000 Tonnen. Das teilte soeben die APK-Inform aus Kiew mit.
Die Maisexporte nahmen von 693.000 Tonnen auf 702.000 zu, während die Weizenausfuhren von 238.000 Tonnen auf 179.000 Tonnen sanken.
Die größten Abnehmerländer waren Spanien, die Niederlande und Ägypten.
APK-Inform teilte mit, dass die Ukraine in dieser Vermarktungsperiode bisher 24,8 Mio. Tonnen Weizen (9,8 Mio.to), Mais (12,2 Mio. to) und Gerste (2,7 Mio. to) ausführte. Zu diesem Termin im Vorjahr waren es 21,4 Mio. Tonnen.
Die Ukraine erntete in 2018 mit 70 Mio. Tonnen eine Rekordmenge Getreide und erwartet, dass in dieser Vermarktungsperiode davon 47,2 Mio. Tonnen exportiert werden können.

11.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 19.000 Lots CBoT Mais

07.02.2019 FranceAgriMer hebt Exportprognose für Frankreich an

Der französische Marktanalyst des Landwirtschaftsministeriums FranceAgriMer hob heute seine Prognose für die Weichweizenexporte in Drittländer an, nachdem man in der letzten Woche ein eher seltener Exportauftrag aus Ägypten kam. Die Marktteilnehmer hatten zuvor Probleme, ihren Marktanteil in afrikanischen Ländern zu halten.
Jetzt könnte Europas größter Weichweizenexporteur in dieser Saison, die am 30. Juni 2019 endet, 8,85 Mio. Tonnen Weichweizen in Drittländer verkaufen. Zuletzt ging man noch von 8,7 Mio. Tonnen Drittlandexporte aus, das wären 9% mehr als in der vorherigen Vermarktungssaison.
Der Verkauf von 180.000 Tonnen an Ägypten letzte Woche kam für viele überraschend. Die Lieferungen an Nicht-EU-Länder liegen zu Beginn dieser Woche bereits 15% höher als im letzten Wirtschaftsjahr.
Eine sehr hohe Abhängigkeit beim Weizenexport von Algerien und die aggressiven Verkäufe aus dem Schwarzmeerraum besorgten Frankreichs Exporteure. Wegen der kleinen französischen Getreideernte in 2016 haben sich viele Stammkunden andere Lieferanten gesucht, die ebenfalls ihre Erwartungen befriedigen konnten. Seither wird Franzosen-Weizen auch nur noch gekauft, wenn er am billigten ist. Frankreich sucht jetzt nach einer neuen Vermarktungs- und Exportstrategie. In die Länder der Sub-Sahara-Region wurden aus Frankreich in dieser Saison bisher 28% weniger Weizen verkauft.
An Länder innerhalb der EU erwartet FranceAgriMer nun Ausfuhren von 7,56 Mio. Tonnen. Das sind 170.000 Tonnen weniger als im Januar geschätzt. Zudem werden französische Landwirte 100.000 Tonnen weniger Futtergetreide verfüttern, als noch vor einem Monat erwartet. Das alles zusammen führt Ende Juni zu einem Endbestand von 2,9 Mio. Tonnen Weichweizen.
Auch die Gerstenendbestände werden von 1,3 auf 1,5 Mio. Tonnen höher erwartet, weil weniger exportiert und auch weniger verfüttert wird. Die Maisendbestände steigen gegenüber der letzten Schätzung von 2 Mio. Tonnen auf jetzt 2,2 Mio. Tonnen, weil die Ernteschätzung 2018 angehoben wurde, sowie die Ausfuhren nach anderen EU-Ländern kleiner ausfallen.

07.02.2019 FAO-Index steigt im Januar

Die globalen Lebensmittelpreise stiegen im Januar aufgrund höherer Milch-, Speiseöl- und Zuckerpreise, teilte heute die FAO mit. Im Januar stieg der FAO-Index auf 164,8 Punkte (Dezember: 161,8 Punkte). Trotz des Anstiegs liegt der Index 2,2% unter dem Level aus Januar 2018.
Die FAO ist eine Behörde der Vereinten Nationen (UN) mit Sitz in Rom. Der FAO-Index fasst Preise für Grundnahrungsmittel wie Getreide, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker zusammen.
Nach sieben monatlichen Rückgängen stieg der FAO-Milchpreis-Index im Januar um 7,2%. Grund dafür waren die eingeschränkten Exporte aus Europa aufgrund der starken innereuropäischen Nachfrage.
Der Speiseöl-Index stieg um 4,3% zum Vormonat, während der Zuckerpreis-Index um 1,3% anzog. Außerdem legte der Getreidepreis-Index marginal zu. Der Fleischpreis-Index blieb unverändert.
Die Schätzung der globalen Getreideproduktion erhöhte die FAO moderat zur Dezember-Schätzung auf 2,611 Mrd. Tonnen, ausgelöst durch höhere Prognosen bei Mais, Weizen und Reis.
Der prognostizierte Anstieg begründet sich mit positiven Wetterbedinungen in Europa, das gute Erträge erwarten lässt. Aber auch die gestiegene Aussaatfläche aufgrund attraktiver Preise trug dazu bei, so die FAO.

06.02.2019 FranceAgriMer erhöht Exporterwartung für französischen Weizen

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat seine monatliche Prognose der französischen Weizenexporte außerhalb der EU im Vermarktungsjahr 2018/19 von 8,7 Mio. Tonnen auf 8,85 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenbestände zum Ende der Saison steigt laut FranceAgriMer dennoch von 2,8 Mio. Tonnen auf 2,9 Mio. Tonnen, weil das Unternehmen mit geringeren Weizenexporten an Länder innerhalb der EU rechnet und die Futtermittelnachfrage ebenfalls sinken wird.
Die Endbestände bei der Gerste könnten laut FranceAgriMer zum Ende der Saison 1,5 Mio. Tonnen betragen. Im Vormonat rechnete man noch mit 1,3 Mio. Tonnen. Grund sind reduzierte Exporterwartungen und ein geringerer Verbrauch als Futtermittel.
Auch die Maisbestände steigen von 2,0 Mio. Tonnen auf 2,2 Mio. Tonnen infolge einer erhöhten Ernteerwartung sowie geringere Exporte innerhalb der EU aufgrund der schwächeren Futtermittelnachfrage.

06.02.2019 Getreideexporte der Ukraine steigen auf 28,6 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine haben in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bisher ein Volumen von 28,6 Mio. Tonnen erreicht. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 25,0 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,0 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können dem Landwirtschaftsministerium zufolge auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 13,3 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 8,2), die Weizenausfuhren werden mit 11,5 Mio. Tonnen (davon 7,1 Mio. Tonnen Mahlweizen) beziffert (Vj.:12,3).
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

06.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

05.02.2019 ADM enttäuscht mit Q4 – Bericht

Der Quartalsbericht für Q4/2018 des US-Getreidehändlers Archer Daniel Midlands (ADM) zeigt ein enttäuschendes Ergebnis. Der Gewinn in den vier Segmenten, zu denen auch der Getreidehandel gehört, sank in dem Betrachtungszeitraum um fast 30% auf 183 Mio. USD, obwohl die US-Mais- und Sojabohnenernte in 2018 sehr groß war und die Exporte in Länder, außer nach China, sehr gut liefen.
Die Profite wurden maßgeblich durch Preissicherungsgeschäfte geschmälert. Außerdem sind die Hirse (Sorghum) Exporte aus den USA nach China seit Anfang 2018 fast vollständig zum Erliegen gekommen.
Auslöser war der Handelsstreit zwischen Washington und Peking, der immer noch anhält. Die schlechten Quartalszahlen resultieren in erster Linie aus Verträgen innerhalb des Konzerns die das Hirse-Geschäft betreffen.
Das Geschäft mit Ölsaaten verlief dagegen besser als erwartet. Die Sparten Futtermittel und Kohlenhydrat-Lösungen litten in Europa und dem Mittleren Osten, sowie dem Markt in Nordamerika ebenfalls unter schlechten Margen.
ADM hat vier Sparten: Urproduktion, Kohlenhydrat-Lösungen, Futtermittel sowie Ölsaaten. Das Unternehmen hatte zuletzt in Geschäftsfelder investiert, in denen die Margen besser sind, als in den volatilen Rohstoffmärkten.
Der Netto-Gewinn von ADM sank in 2018 auf 315 Mio. USD oder 55 Cent pro Aktie. Im Jahr zuvor waren es noch 788 Mio. USD oder 1,39 USD/Aktie. Der Umsatz sank von 16,07 Mrd. USD auf 15,95 Mrd. USD. Analysten gingen im Vorfeld von 16,81 Mrd. USD aus. Nach Bekanntwerden des Ergebnisses sank der Aktienkurs von ADM heute um 2,1%.

05.02.2019 8% weniger Kartoffeln auf P.E.I.

Auf der Insel Prince Edward Island (P.E.I.) werden üblicherweise 1/3 der gesamten kanadischen Kartoffeln geerntet. Die Insel ist eine ostkanadische Atlantikprovinz und liegt vor New Brunswick im St. Lorenz-Strom. Neben Tourismus leben die ca. 140.000 Einwohner von der Landwirtschaft und der Fischerei. Das Klima ist im Gegensatz zum kanadischen Festland gemäßigt. Die feuchten Sommer sind mit 23°C Höchsttemperaturen ideal für den Anbau von Kartoffeln.
In 2018 fiel im Herbst außerordentlich viel Regen und ab September gab es schon sehr frühe Fröste. Darunter litt die Kartoffelernte und die Ernte war 8% kleiner als im Durchschnitt der letzten Jahre. 2.800 Hektar Kartoffeln konnten nicht geerntet werden. Die Qualität der geernteten Kartoffeln ist schlechter als in anderen Jahren.
Die Region mit den meisten Fritten Fabriken Kanadas muss in diesem Winter in großem Umfang Kartoffeln „importierten“. Bisher wurden 9.000 Tonnen aus anderen Provinzen und auch aus den USA geliefert. Das sind deutlich mehr als in früheren Jahren. Die Kartoffeln kommen aus dem benachbarten New Brunswick, aus Alberta, Mais und aus dem fernen Idaho.
Die hohen Frachtkosten können in einem erbittert umkämpften Weltmarkt für Fritten nicht auf umgelegt werden, sagte ein Sprecher der Genossenschaft Cavendish Farmer.

05.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 8.0000 Lots CBoT Mais

04.02.2019 EU Weichweizenexporte 26% hinter Vorjahr

Die Weizenexporte im der EU-28-Mitgliedsländer erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 per 3. Februar ein Volumen von 9,4 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 12,8 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 26%. Gerste wurde in einem Volumen von 2,9 Mio. Tonnen exportiert (Vorjahr: 3,4 Mio. Tonnen). Die Mais-Importe stiegen um 45% von 10,1 Mio. Tonnen auf 14,6 Mio. Tonnen.

04.02.2019 Russischen Weizen-Exportpreise waren vergangene Woche stabil

Der Anstieg der russischen Weizen-Exportpreise ist nach drei Wochen Wachstum vergangene Woche ins Stocken geraten, nachdem russischer Weizen in der jüngsten Ausschreibung Ägyptens nicht berücksichtigt wurde.
Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte vergangene Woche im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens jeweils 180.000 Tonnen Weizen französischer und rumänischer Herkunft. Offerten für russischen Weizen waren zu teuer und damit nicht wettbewerbsfähig.
Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Februar lag Ende letzter Woche bei $245/Tonne aus Basis FOB, meldet SovEcon. Das ist unverändert zur Vorwoche. Der saisonal bedingte Rückgang der russischen Getreidevorräte verlief bislang langsamer, als ursprünglich erwartet. Im laufenden Vermarktungsjahr vom 1.Juli 18 bis zum 31. Januar 19 exportierte Russland laut SovEcon bisher 31,4 Mio. Tonnen Getreide. Darin enthalten waren 26,7 Mio. Tonnen Weizen. Ein Anstieg um 13% im Vergleich zum Vorjahr. Im Februar werden russische Getreideexporte (Weizen, Gerste und Mais) in einem Volumen von 2,45 Mio. Tonnen erwartet. Das wäre ein Rückgang von 450.000 Tonnen im Vergleich zum Januar, als 2,9 Mio. Tonnen Getreide exportiert wurden.
Russlands Inlandsweizenpreise stützen sich weiterhin auf die hohe Nachfrage von Exporteuren, die nach Getreide für zuvor vereinbarte Verträge suchen. Außerdem verleitet das geringere Angebot einige Landwirte dazu, sich mit dem Verkauf zurückzuhalten, um von möglichen Preissteigerungen in den kommenden Wochen profitieren zu können.
Die Inlandspreise für Klasse-3-Weizen stiegen Ende letzter Woche im europäischen Teil Russlands um 375 Rubel auf 12.350 Rubel pro Tonne auf Basis ex Works.
Das russische Landwirtschaftsministerium verkaufte vergangene Woche 154.000 Tonnen Weizen aus staatlichen Beständen. Seit Beginn der Verkäufe aus staatlichen Beständen in diesem Wirtschaftsjahr wurden 1,4 Mio. Tonnen Getreide verkauft, darunter 1,1 Mio. Tonnen Weizen.

04.02.2019 Getreideexport aus der Ukraine verliert an Schwung

In der Woche vom 26.01. bis 1. Februar exportierte die Ukraine aus seinen Seehäfen 758.000 Tonnen Getreide. In der Woche zuvor waren es noch 858.000 Tonnen.
Die Maisexporte sanken auf 586.000 Tonnen von 708.000 Tonnen in der Woche zuvor.
Die größten Kunden kamen letzte Woche aus Israel, Ägypten und den Niederlanden.
Seit Beginn der laufenden Vermarktungssaison am 1. Juli 2018 exportierte die Ukraine 23,7 Mio. Tonnen Weizen, Mais und Gerste. Zu diesem Termin vor einem Jahr waren wir bei 20,9 Mio. Tonnen.
In dieser Saison wurden 11,4 Mio. Tonnen Mais, 9,6 Mio. Tonnen Weizen und 2,7 Mio. Tonnen Gerste aus der Ukraine ausgeführt.
Im letzten Jahr erntete das Schwarzmeerland 70,1 Mio. Tonnen Getreide und davon sollen bis Ende Juni 2019 47,2 Mio. Tonnen ausgeführt werden.

01.02.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago schlossen gestern aufgrund negativer Vorgaben beim Soja- und Maiskomplex und des gestiegenen US-Dollars, der Getreide aus den Vereinigten Staaten am Weltmarkt verteuert, mit moderaten Verlusten. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 602.400 Tonnen US-Weizen etwas über den Markterwartungen von 200.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Meteorologen erwarten für Australiens Westküste in den kommenden drei Monaten trockenes und heißes Wetter, dass die Aussichten auf die dortige Weizenproduktion belasten könnte. Die eCBoT handelt zur Stunde mit moderaten Abschlägen.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten ebenfalls auf allen Terminen Verluste. Die EU-Kommission senkte gestern ihre Schätzung der EU-Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 von 20 Mio. Tonnen auf 18 Mio. Tonnen. Die Schätzung der Maisimporte erhöhte die Kommission hingegen von 18,5 Mio. Tonnen auf 20 Mio. Tonnen. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um 0,50 Euro auf 5 Euro über Paris März 19.

01.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 14.500 Lots CBoT Mais

31.01.2019 EU-Kommission senkt Schätzung der EU-Weizenexporte um 2 Mio. Tonnen

Die EU-Kommission senkte heute die monatliche Schätzung der EU-Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 von 20 Mio. Tonnen auf 18 Mio. Tonnen. Die Schätzung der Maisimporte erhöhte die Kommission hingegen von 18,5 Mio. Tonnen auf 20 Mio. Tonnen. Unverändert blieben die Schätzungen der EU Weizen- und Maisproduktion 2018/19 von 128,5 Mio. Tonnen bzw. 67,5 Mio. Tonnen.

31.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche bis zum 25. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 10.155 Lots auf 18.222 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 8.679 Lots auf 15.020 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 70%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 18%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat

31.01.2019 US-Export-Sales: Mais- und Weizenexporte etwas höher, als erwartet

31.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

30.01.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 27,5 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine sind in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bis zum 30. Januar 2019 auf 27,5 Mio. Tonnen gestiegen. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 23,8 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,1 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können laut dem Ministerium nun auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 12,2 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 7,6), die Weizenausfuhren werden mit 11,5 Mio. Tonnen beziffert (Vj.:12,2).
In der letzten Woche erinnerte das Ministerium die Getreideexporteure daran, dass man in einem Memorandum eine maximale Exportmenge für Weizen vereinbart hätte, die schon fast erreicht ist. Jetzt soll mit den Händlern ein Plan entwickelt werden, wie es mit den Ausfuhren bis zum Saisonende weitergehen kann.
Die Vereinbarung lautete, dass nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden sollen, davon dürfen maximal 8 Mio. Tonnen Mahlweizen sein.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

29.01.2019 Südkorea kauft 138.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 138.000 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Südkorea.

 

29.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 5.000 Lots CBoT Mais

28.01.2019 Ukraines Getreideexporte gingen letzte Woche drastisch zurück

Die Getreideexporte aus der Ukraine gingen in der letzten Handelswoche auf 687.000 Tonnen zurück. In der Woche davor wurden noch 969.000 Tonnen Getreide ausgeführt.
Die Maisexporte sanken auf 189.000 Tonnen von 498.000 Tonnen in der Woche zuvor. Kunden in Israel, Spanien und Portugal kauften davon die größten Mengen.
In 2018 erntete die Ukraine 70,1 Mio. Tonnen Getreide und wird den Schätzungen der dortigen Regierung zufolge in der laufenden Saison (01.07 2018-30.06.2019) 47,2 Mio. Tonnen ausführen. Bis zum 23. Januar waren es 26,5 Mio. Tonnen. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es 22,9 Mio. Tonnen.

25.01.2019 Kleinere Anbaufläche für Mais in Südafrika – Preise steigen auf 2-Jahres-Hoch

Die Farmer in Südafrika werden in diesem Jahr wohl 14% weniger Mais anbauen als im Vorjahr. Trockenes Wetter verzögerte die Aussaat in dem optimalen Zeitfenster.
Einer Reuters-Umfrage unter fünf Händlern und Marktanalysten zufolge, wird die Anbaufläche in diesem Jahr 1,998 Mio. Hektar betragen. Die Unsicherheit über die tatsächliche Anbaufläche ist aber noch groß, zumal wegen einer ernsten Trockenperiode in einigen Regionen im Norden des Landes die Aussaat des Mais komplett unterblieb.
Stimmen die Schätzungen der Befragten, so werden gut 1 Mio. Hektar weißer Mais für die menschliche Ernährung angebaut und knapp 1 Mio. Hektar gelber Mais für die Verarbeitung zu Futtermitteln.
Befürchtungen, dass die Erträge unter der anhaltenden Trockenheit leiden könnten, trieben die Maispreise in Südafrika bereits auf ein Zwei-Jahres-Hoch.
Am kommenden Dienstag wird das African Crop Estimate Committee (CEC) ihre offizielle Verbandsschätzung veröffentlichen.

24.01.2019 IGC hebt Prognosen zur Getreideernte an

Der internationale Getreiderat (IGC) hat heute seine Schätzung für die Welt-Maisernte und die Weizenproduktion angehoben.
Die regierungsunabhängige Organisation schätzt die Welt-Weizenproduktion nun auf 737 Mio. Tonnen nach 729 Mio. Tonnen im Dezember. Die Welt-Maisernte wird jetzt bei 1,076 Mrd. Tonnen gesehen nach 1,073 Mrd. Tonnen zuvor.
Die Weltweizenernte 2019/20 wird von den Experten auf 751 Mio. Tonnen geschätzt. Das sind 14 Mio. Tonnen mehr als im letzten Erntejahr.

24.01.2019 Weizen aus der Ukraine: Maximal Exportmenge fast erreicht

Die Getreideexporte aus der Ukraine sind in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bis zum 23. Januar 2019 auf 26,5 Mio. Tonnen gestiegen. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 22,9 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,1 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können laut dem Ministerium nun auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 11,4 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 7), die Weizenausfuhren werden mit 11,2 Mio. Tonnen beziffert (Vj.:12).
In der letzten Woche erinnerte das Ministerium die Getreideexporteure daran, dass man in einem Memorandum eine maximale Exportmenge für Weizen vereinbart hätte, die schon fast erreicht ist. Jetzt soll mit den Händlern ein Plan entwickelt werden, wie es mit den Ausfuhren bis zum Saisonende weitergehen kann.
Die Vereinbarung lautete, dass nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden sollen, davon dürfen maximal 8 Mio. Tonnen Mahlweizen sein.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

24.01.2019 CBoT-Weizen auf 5-Wochen-Hoch

Die Chicago-Weizenfutures steigen heute Morgen in der dritten Sitzung in Folge und erklimmen damit ein Fünf-Wochen-Hoch. Beobachter erwarten jetzt eine bessere Nachfrage nach US-Weizen, da die Vorräte beim Top-Exporteur Russland schwinden.
Eine bessere Nachfrage nach US-Weizen und steigende Preise in Russland und der Ukraine nach einer bisher außerordentlich guten Exportsaison der Schwarzmeerländer lassen die Exporteure in anderen Überschussregionen auf bessere Geschäfte hoffen.
Da die Preise in Russland steigen und die Suche nach guten Exportqualitäten immer mühsamer wird, ist Weizen aus dem Schwarzmeerraum für Importeure aus Asien und dem Mittleren Osten nicht mehr so attraktiv.
Einer Marktanalyse in den USA zufolge werden US-Farmer in 2019 mehr Mais und weniger Sojabohnen und Weizen anbauen.

24.01.2019 CFTC: Fonds verkauften gestern Maisfutures

23.01.2019 Chinas Getreideimporte sind im Dezember gesunken

Chinas Importe von Futtermitteln wie Hirse und Gerste sind im Dezember weiter eingeschränkt worden, das zeigen die Zolldaten von heute. Als Grund werden der anhaltende Handelsstreit mit den USA und eine schwächere Inlandsnachfrage genannt.
China, bisher der weltweit größte Hirse (Sorghum)-Importeur kaufte im Dezember im Ausland überhaupt keine Ladung dieses Getreides. Im Dezember 2017 waren es noch 160.000 Tonnen. Seit im Juli der Handelsstreit mit den USA zu gegenseitigen Strafzöllen führte, verlangte China darauf 25% Importabgaben. Aus den USA kamen zuvor 94% aller Hirse-Lieferungen. Im Jahr 2018 importierte China bisher 3,65 Mio. Tonnen des Getreides, ein Minus zum Jahr 2017 von 27,8%.
Chinas Importe von Futter- und Braugerste sanken im Dezember auf 140.000 Tonnen (-75,4%). Der bedeutendste Lieferant war bisher Australien, gegen das China derzeit eine Anti-Dumping-Klage vor der WTO verhandelt. In 2018 importierte China 6,82 Mio. Tonnen Gerste (-23,1%).
Chinas Importe von Schweinefleisch stiegen dagegen seit dem Vormonat auf 95.384 Tonnen. Das sind aber auch noch 14,4% weniger als im Dezember 2017. Dabei handelt es sich auch nur um Muskelfleisch und nicht um Innereien. Gegenüber dem Vorjahr importierte China im gesamten Jahr 2018 2% weniger.
Seit dem Entdecken der ersten Fälle von Afrikanischem Schweinfieber (ASF) wurden bisher mehr als 100 weitere Fälle gemeldet. Das erhöht die Kosten der Schlachtunternehmen und die Preise für Schweinefleisch im Inland stiegen, während es im Land eine sehr unterschiedliche Angebotssituation herrscht.
Die Maisimporte Chinas beliefen sich im Dezember auf 420.000 Tonnen, ein Minus von 8,2% gegenüber dem Referenzmonat in 2017. Übers ganze Jahr gesehen sind sie aber um 24,7% auf 3,52 Mio. Tonnen gestiegen.
Weizenimporte stiegen zum Vorjahres-Dezember um 14% und über das gesamte Jahr fielen sie um 29,9% auf 3,1 Mio. Tonnen.

23.01.2019 Iran kauft Futtermais und Futtergerste
Iran´s staatlicher Futtermittel-Importeur SLAL hat 60.000 Tonnen Mais und 60.000 Tonnen Gerste im Rahmen eines internatioalen Tenderferfahrens gekauft, melden europäische Händler heute.
Ausgeschrieben wurden 200.000 Tonnen Futtermais, 200.000 Tonnen Futtergerste und 200.000 Tonnen Sojaschrot. Unklar ist, ob auch Sojaschrot gekauft wurden.
23.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.500 Lots CBoT Mais

22.01.2019 US-Export-Inspections: Mais-Exporte etwas höher, als erwartet

22.01.2019 Indonesien kauft 30.000 Tonnen Mais in Südamerika
Indonesiens staatliche Lebensmittel-Beschaffungs Agentur Bulog hat Händlern zufolge im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 30.000 Tonnen Mais südamerikanischer Herkunft gekauft. 
Die finale Bestätigung wird allerdings noch erwartet.
Händler schätzen, dass der Mais aus Argentinien stammt und dafür ein Preis von $217 bis $219/Tonne c&f gezahlt wird.
Ursprünglich wurde Mais zur Ankunft am 28. Februar gesucht, der Termin wurde aber auf den 15. März verschoben.
21.01.2019 EU-Weizenexporte 27% schwächer als im Vorjahr

Die EU-Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 haben per 20. Januar ein Volumen von 9,0 Mio. Tonnen erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt (12,2 Mio. Tonnen) ist das ein Rückgang um 27%.
Ebenfalls gesunken, allerdings nur um 1% auf 2,77 Mio. Tonnen sind die Gerste-Exporte.
Beim Mais stiegen die Importe in die EU im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt um 45% von 9,25 Mio. Tonnen auf 13,4 Mio. Tonnen. Gestiegen sind auch die Sojabohnenimporte um 11% auf 7,8 Mio. Tonnen. Rückläufig waren die Sojaschrot-Importe um 13% auf 9,6 Mio. Tonnen und die Palmöl-Importe um 5% auf 3,4 Mio. Tonnen.

21.01.2019 Ukraine: Getreideexporte stiegen um 17% zur Vorwoche

Ukraine´s Getreideexporte von Seehäfen in der Woche vom 12. Januar bis zum 18. Januar stiegen von 544.000 Tonnen (Vorwoche) auf 634.000 Tonnen, meldet das Agrarberatungsunternehmen APK-Inform.
Bei den Weizenexporten fiel der Anstieg mit 30% auf 151.000 Tonnen am stärksten aus, während die Maisexporte um 6% auf 402.000 Tonnen sanken.
Größte Kunden waren demnach die Niederlande, Ägypten und Italien. 2018 wurde in der Ukraine die Rekordmenge von 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet. 47,2 Mio. Tonnen stehen in der Vermarktungsperiode 2018/19 (1. Juli bis 30. Juni) zum Export zur Verfügung. Per 16. Januar wurden 25,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 22,1 Mio. Tonnen.

18.01.2019 Türkei erhält erste Offerten für Futtermais-Tender

Die niedrigste Offerte in der ersten Runde der Tenderausschreibung der türkischen Getreidebörse TMO zum Kauf von 342.000 Tonnen Futtermais lag Händlern zufolge bei rund $195/Tonne c&f. Sie bezog sich auf die erste Lieferperiode vom 28. Januar bis zum 17. Februar.
Bei rund $196/Tonne c&f lag die günstigste Offerte für den Lieferzeitraum 25. Februar bis 17. März.
Bisher wurde aber noch kein Kauf getätigt. Die Türkei führt traditionell mehrere Verhandlungsrunden um versucht so immer günstigere Offerten zu erhalten.
In insgesamt 38 separaten Ausschreibungen sollen jeweils 9.000 Tonnen Futtermais gekauft werden.

18.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe, aufkeimende Exporthoffnungen für US-Weizen, Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Aufschlägen schließen. Meldungen über zu geringe Schneefälle in den US-Plains, die Ankündigung Chinas, eine beträchtliche Menge Agrargüter in den USA zu kaufen und Spekulationen über mögliche Exportbeschränkungen Russlands sorgten für positive Signale. Institutionelle Anleger kauften gestern 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT uneinheitlich.
Bei insgesamt schwachen Umsätzen legten die Weizenfutures an der Euronext in Paris gegen Ende der Situng zu und folgten den positiven Vorgaben aus Übersee . Das Landwirtschaftsministerium in Japan kaufte gestern in einer internationalen Ausschreibung insgesamt 111.961 Tonnen Futterweizen in den USA, Kanada und Australien. In Deutschland sind Exportaktivitäten vor allem Richtung West- und Südafrika zu beoabachten. Ein Rückgang der russischen Exporte ist allerdings noch nicht spürbar. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

17.01.2019 EU-Getreidebestände dürften am Ende der nächsten Saison 2019/20 wieder steigen

Nach Einschätzung des französischen Marktanalysten Strategie Grains werden die Getreidebestände zum Ende der Saison 2019/20 in der Europäischen Union einen steigenden Bedarf übertreffen.
In ihrem Monatsbericht senken die Fachleute heute ihre Prognose für die 2019er Weichweizenernte der EU seit dem letzten Monat um 600.000 Tonnen auf 146,4 Mio. Tonnen. Das wären aber trotzdem noch 15% mehr als in dem Extremsommer 2018.
Die Gerstenernte 2019 in der EU werde um 11% größer ausfallen als in 2018 und die Maisernte um 4%, vorausgesetzt das Wetter wird nicht so extrem wie zuvor, als weite Teile Europas Rekordtemperaturen und eine lang anhaltende Trockenheit aushalten mussten.
Andere Getreidemarktexperten erwarten für die EU in 2019 einen deutlichen Anstieg der Produktion aufgrund höherer Erträge und einer größeren Anbaufläche für Weizen zulasten des Rapsanbaus.
Bisher hat Strategie Grains noch keine Schätzung über die zukünftige Nachfrage in 2019/20 nach Getreide für die Produktion von Futtermitteln oder dem Export. Man weiß also noch nicht sicher, ob eine größere Ernte eine steigende Nachfrage übersteigen wird.
Insgesamt seien die Aussichten für die Getreidesaison 2019/20 in der EU aber bärisch.
Die Vermarktungssaison 2019/20, die am 1. Juli 2019 beginnt, hat das Potential 6 Mio. Tonnen mehr Getreide zu exportieren, als in dieser Saison, in der 18,5 Mio. Tonnen die Gemeinschaft in Drittländer verlassen. Die internationale Nachfrage müsste dafür aber auch vorhanden sein.
Auch die Nachfrage aus der Getreide verarbeitenden Industrie innerhalb der Gemeinschaft müsste steigen. Nämlich für die Ethanol- und die Stärkeproduktion. Eine größere Ernte müsse aber auch für die Mischfutterindustrie preislich attraktiv genug sein, um mit billigem Importmais konkurrieren zu können.
In dieser Saison sind die Maisimporte in die EU auf einem Rekordniveau.

17.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren reduzierten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger reduzierten in der vergangenen Woche bis zum 11. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 24.268 Lots auf 21.473 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 22.685 Lots auf 19.963 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 69%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 19%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat

17.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots CBoT Mais

16.01.2019 Ukraine exportierte in dieser Saison bereits 25,7 Mio. Tonnen Getreide

Die Ukraine hat seit dem 1. Juli 2018 bis zum 16.01.2019 bereits 25,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Zeitraum der vorherigen Saison 22,1 Mio. Tonnen ausgeführt.
Der Schwarzmeeranrainer Ukraine hat in 2018 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Das Landwirtschaftsministerium schätzt, dass man im gesamten Wirtschaftsjahr 47,2 Mio. Tonnen davon exportieren kann. In 2017/18 waren es 39,4 Mio. Tonnen.
Das Ministerium teilte mit, dass bereits 10,8 Mio. Tonnen Mais an Käufer im Ausland gingen (zum Vergleich im Vj.: 6,6). Die Weizenausfuhren waren mit 11,1 Mio. Tonnen bisher allerdings kleiner als im Vergleichszeitraum als zu diesem Termin 11,6 Mio. Tonnen Weizen das Land verlassen hatten.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die bedeutendsten Agrarexporte der Ukraine.

16.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie der gestiegene Wechselkurs des US-Dollar ließen die Weizenfutures gestern in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Verlusten schließen. Händler sind besorgt, weil es offenbar keine strukturellen Fortschritte in den Gesprächen mit China zur Beilegung des Handelsstreits gibt. Begrenzt werden die Verluste aufgrund der schwachen Schneefälle in den US-Plains, die die Winterweizenbestände wohl nicht ausreichend gegen harten Frost schützen würden. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen handelt die eCBoT moderat fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben leicht nach. Nur der September-Termin 2019 schloss unverändert. Die Weizenexporte der EU litten in den vergangenen Monaten unter der starken Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion. Die Hoffnung, dass die Weizenexporte aus Russland signifikant sinken, haben sich bisher nicht bestätigt. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

16.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern offenbar massiv CBoT Mais-Futures

14.01.2019 Seit drei Wochen keine CFTC-Daten

Aufgrund des Shut Down in den Vereinigten Staaten müssen Händler mittlerweile seit drei Wochen ohne aktualisierte Informationen über das Engagement Institutioneller Anleger in Weizen-, Mais- und Sojabohnenfutures- und Optionen auskommen.
Analysten glauben, dass Rohstofffonds beim CBoT Mais per 11. Januar einen Netto-Long-Bestand von 22.188 Lots (Futures und Optionen) halten. Für die Woche zuvor liegt die Schätzung bei 42.688 Netto-Long-Kontrakten.
Bärischer sind die Schätzungen für Sojabohnen. Danach könnte der geschätzte Netto-Short-Bestand an Sojabohnen per 11. Januar auf 11.650 Lots erhöht wurden sein. In der Vorwoche lag der geschätzte Bestand bei 4.650 Lots. Das wäre weit weniger pessimistisch, als der Durchschnitt des Netto-Short-Bestands im Zeitraum Juli bis November 18 von über 55.000 Lots.
Beim Weizen liegt die Schätzung bei einem Netto-Short-Bestand per 11. Januar von 6.625 Lots versus 12.125 Lots in der Woche per 4. Januar. Damit läge der Bestand auf dem Niveau vom 18. Dezember, als die CFTC zuletzt die Daten aktualisierte.

14.01.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 7.500 Lots CBoT Mais

11.01.2019 Chinas Supply and Demand Estimates für Mais erneut mit großen Veränderungen

Chinas Maisproduktion in 2018/19 wird jetzt vom Ministerium auf 257,33 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 20% mehr als im vorherigen Monatsbericht als man noch von 215,04 Mio. Tonnen ausging.
Diese neue Schätzung im Chinas Report zum Agricultural Supply and Demand Estimates basiert auf der jüngsten von bisher drei historischen Erhebungen (Zensus), die bereits im Dezember stattfand und im Markt für Aufregung sorgte.
China ist weltweit der zweitgrößte Maisproduzent.
Das Ministerium hob auch seine Schätzung zum Maisverbrauch in diesem Wirtschaftsjahr an, das am 1. Oktober 2018 begann. Und zwar auf 285,28 Mio. um 34,48 Mio. Tonnen. Man rechnet mit Importen von 1,5 Mio. Tonnen, im vorherigen Report ging man noch von 2,5 Mio. Tonnen aus.
Die Endbestände in der Saison 2018/19 werden gegenüber der vorherigen Saison um 26,5 Mio. Tonnen sinken. In dem Dezemberbericht ging man noch von einem Defizit von 33,31 Mio. Tonnen aus.

11.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen nach zuvor sechs Sitzungen mit Kursaufschlägen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für Kursverluste. Die Tatsache, dass beim letzten Ägypten-Tender russischer Weizen zum Zuge kam, sorgte zudem für Ernüchterung. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit Aufschlägen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben ebenfalls auf allen Terminen nach. Der gegenwärtige Wettbewerbsnachteil von Weizen aus der EU gegenüber Weizen aus der Schwarzmeer-Region und den Vereinigten Staaten belastet den Markt. Einige Händler bezweifeln zudem, dass Russland kurzfristig mit Weizen ausverkauft sein wird. Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 22.173 Lots auf 24.268 Lots. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im Januar liegen deutlich höher, bei 218 Euro.

11.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 16.000 Lots CBoT Mais

10.01.2019 Schlagzeilen

In Brasilien leiden die Mais- und Sojabohnenbestände unter zu trockenen Bedingungen. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen in vielen maßgeblichen Regionen im Dezember werden deutliche Ertragseinbußen erwartet. Auch in den kommenden Tagen scheint keine Besserung in Sicht ist.
In Argentinien leiden die Mais- und Sojabohnenbestände hingegen unter zu starken Niederschlägen. In den nächsten sieben bis zehn Tagen werden im Norden heftige Niederschläge erwartet.
Starke Niederschläge behindern die indonesische Palmölproduktion in der Nebensaison. Die Palmölernte in Malaysia verläuft trotz weit verbreiteter Niederschläge stabil.
Ein milder Winter mit Schneefällen in Südrussland und der Ukraine werden nach Einschätzungen von Analysten zu einer im 5-Jahres-Mittel durchschnittlichen Winterweizenernte führen.
In China profitieren die Weizenbestände von einer guten Bodenfeuchtigkeit. Erwartet wird in China eine Weizenproduktion auf Rekordniveau.

10.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhen Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche bis zum 4. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 22.173 Lots auf 24.268 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.

Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 16.977 Lots auf 22.685 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 68%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 20%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais  Rapssaat

10.01.2019 Importeure schnappen sich das gesamte 2019er ukrainische zollfreie Maisangebot

Die EU Kommission hat bereits die gesamte zollfreie Menge des für 2019 erlaubten ukrainischen Maisangebots zu Kauf freigegeben.
Bereits in der ersten Bieterrunde des neuen Jahres genehmigte die Behörde den Kauf von 1,125 Mio. Tonnen Mais aus der Ukraine. Das war auch die gesamte Menge, die angeboten wurde. Das geht heute Morgen aus einer Veröffentlichung auf der Website der Kommission hervor.
Daneben genehmigte die Kommission kleinere Mengen von zollfreien Weizenimporten zu reduzierten Zollsätzen.
Darin enthalten sind 29.000 Tonnen Weizen verschiedener Herkunft zu reduzierten Zollsätzen sowie 639.000 ukrainischen Weizen, der zollfrei eingeführt werden kann.

10.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.500 Lots CBoT Mais

09.01.2019 Schätzungen zur zweiten Maisernte in Brasilien wohl zu hoch

Bisher gehen Analysten noch davon aus, dass die zweite Maisernte in Brasilien (Safrinha), die hauptsächlich für den Export bestimmt ist, viel höher ausfallen wird als im Vorjahr.
Im Durchschnitt der Befragten Experten geht man bisher von einer Ernte von 93,3 – 94,3 Mio. Tonnen aus. Im Vorjahr wurden 81 – 82 Mio. Tonnen geerntet.
Die Saat dafür wird erst nach der gerade begonnenen Sojabohnenernte gelegt. Der Erntetermin ist dann üblicherweise im Juni.
Da es in vielen brasilianischen Bundesstaaten seit Wochen zu trocken ist und sich im äquatorialen Pacific ein zu warmer El Nino abzeichnet, müssen die optimistischen Einschätzungen wohl schon bald zurückgenommen werden. Eigentlich beginnt die trockene Wetterphase dort erst im Juni, der El Nino könnte aber zu einer längeren Trockenphase führen und damit auch die Maiserträge beschränken.
Wegen der partiellen Haushaltssperre in den USA müssen wir aber auf ein up-date der Ernteprognosen warten.

09.01.2019 FranceAgriMer senkt Prognose der französischen EU-Weizen-Exporte

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer senkt seine Prognose der französischen Weichweizenexporte 2018/19 außerhalb der Europäischen Union von 8,8 Mio. Tonnen im Vormonat auf 8,7 Mio. Tonnen. Die Prognose der französischen Exporte innerhalb der EU beließ das Unternehmen unverändert bei 7,7 Mio. Tonnen. Danach fallen die Weizenbestände zum Ende der Saison am 30. Juni 19 um 100.000 Tonnen höher aus, als im Vormonat erwartet.
Die Prognose der Gerste-Bestände zum Ende der Saison 2018/19 steigt um 200.000 Tonnen auf 1,3 Mio. Tonnen. Das ist hauptsächlich begründet mit einer geringeren Export-Erwartung.
Um 100.000 Tonnen steigt die Prognose der Endbestände beim Mais. Die liegt aktuell bei 2,0 Mio. Tonnen.

09.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe sowie die zuletzt gestiegene Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen am Weltmarkt und die damit verbundenen Exporthoffnungen sorgten gestern in Chicago für Kursgewinne. Im Handelsverlauf durchbrach die März-Fälligkeit die Widerstände der gleitenden 20- und 50-Tage Durchschnitte. Institutionelle Anleger kauften ca. 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Händler erwarten, dass bedeutende Rohstoffindex-Fonds im Rahmen von Portfolio-Anpassungen in dieser Woche CBOT-Weizen- und Mais-Futures verkaufen. Die eCBoT handelt heute Morgen erneut fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures der alten Ernte von den guten Vorgaben aus Übersee und vom schwächeren Wechselkurs des Euro profitieren und legten leicht zu. Die Termine der neuen Ernte 2019 schlossen in einem eher lustlosen Handel unverändert. Frankreich exportierte im November 2018 1,26 Mio. Tonnen Weichweizen. 683.000 Tonnen davon gingen an Länder außerhalb der Europäischen Union. Algerien war mit 550.000 Tonnen erneut mit großem Abstand der wichtigste Käufer von französischem Weizen. Ägypten hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht näher bezifferten Menge Weichweizens zur Lieferung Ende Februar und/oder Anfang März aufgelegt.

09.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

08.01.2019 China genehmigt GM-Importe in einer Good-Will-Aktion

China hat heute die Importerlaubnis für fünf genetisch veränderte (GM) Früchte erteilt. Seit mehr als 18 Monaten sind es die ersten Genehmigungen, die dazu beitragen können, den Unmut der USA wegen der Marktabschottung Chinas abzumildern.
Die USA sind weltweit die größten Erzeuger von genetisch veränderten (GM) Pflanzen und China ist der Top-Importeur von GM Sojabohnen und Canola.
US-Farmer und weltweit agierende Pflanzenzüchter hatten sich immer wieder über Chinas langsame und unberechenbare Importgenehmigungen beschwert. Das führte zu Spannungen im Handel mit China.
Die Genehmigungen von heute wurden auf der Website des chinesischen Landwirtschaftsministeriums veröffentlicht. Der Zeitpunkt dafür kommt nicht von Ungefähr, denn seit gestern verhandeln Delegationen aus den USA und China in Peking über die Beilegung eines Handelsstreits.
Zwei Züchtungen für die heute Importgenehmigungen erteilt wurden, sind BASF-Canola und Bayer (Monsanto) Glyphosat-tolerante Canola. Darauf hatten die Züchter mehr als sechs Jahre gewartet. Darüber hinaus kann jetzt auch die DowDuPont-Maiszüchtung DP4114 sowie die DAS 44406-Sojabohnenzüchtung eingeführt werden. Sowie eine Bayer CropScience- und Syngenta-Züchtung SYENF.PK für Sojabohnen, die jetzt von der BASF gehalten wird.
Fünf weitere Produkte, für die Importgenehmigungen beantragt wurden, warten aber weiter auf eine Importzulassung Chinas.
Die Genehmigungen von heute könnten Sojabohnenimporte aus den USA in großem Volumen ermöglichen. Das wird am Markt als Good-Will-Aktion der Chinesen gewertet.

08.01.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago mussten gestern aufgrund technischer Verkäufe und Positionierungen im Vorfeld von Portfolio-Anpassungen großer Rohstoff-Indexfonds moderate Verluste hinnehmen. Der schwächere Wechselkurs des US-Dollar sorgte hingegen für Unterstützung. Händler erwarten, dass bedeutende Rohstoff-Indexfonds in den kommenden fünf Sitzungen Weizen- und Maisfutures verkaufen, während sie Sojaölfutures kaufen. Mit nur 206.134 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections unter den Markterwartungen von 350.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die elektronische Nachtbörse wieder fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwächeren Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Der gestiegene Wechselkurs des Euro belastet die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum. Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 6. Januar ein Volumen von 8,4 Mio. Tonnen. Sie liegen damit 25% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt. Händler erwarten heute mit Spannung das Ergebnis der Weizen-Ausschreibung Algeriens .

07.01.2019 US-Export-Inspections: Weizen- und Maisverladungen schwächer, als erwartet

07.01.2019 EU-Weichweizenexporte weiter deutlich hinter Vorjahr

Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 6. Januar ein Volumen von 8,4 Mio. Tonnen. Sie liegen damit 25% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt, als bereits 11,3 Mio. Tonnen Weichweizen exportiert wurden.
Um 2% gestiegen sind die Gerste Exporte im Vermarktungsjahr 2018/19. Per 6. Januar wurden 2,7 Mio. Tonnen Gerste exportiert, im Vorjahr waren es 2,65 Mio. Tonnen.
Die Mais-Importe sind zum Vorjahr hingegen stark angestiegen. Mit 11,7 Mio. Tonnen liegen sie 48% über dem Ergebnis des Vorjahres.

07.01.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 9.000 Lots CBoT Mais

03.01.2019 EU-Weichweizen-Exporte per 30. Dezember 27% schwächer

Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 30. Dezember ein Volumen von 8,0 Mio. Tonnen. Sie liegen damit 27% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt, als bereits 10,9 Mio. Tonnen Weichweizen exportiert wurden.
Um 2% rückläufig sind die Gerste Exporte im Vermarktungsjahr 2018/19. Per 30. Dezember wurden 2,6 Mio. Tonnen Gerste exportiert, im Vorjahr waren es 2,64 Mio. Tonnen.
Die Mais-Importe sind hingegen stark angestiegen. Mit 11,3 Mio. Tonnen liegen sie 48% über dem Ergebnis des Vorjahres.

02.01.2019 Ukraine: Getreideexporte stiegen im ersten Halbjahr 2018/19

Die ukrainischen Getreideexporte stiegen im ersten Halbjahr der Saison 2018/19 auf 23,1 Mio. Tonnen. Das Vorjahresergebnis lag bei 20,7 Mio. Tonnen meldet das Landwirtschaftsministerium.
2018 wurden 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet versus 61,3 Mio. Tonnen in 2017.
Die Exporte könnten auf 47,2 Mio. Tonnen Getreide im Vermarktungsjahr 2018/19 steigen. Im Vorjahr wurden 39,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Bisher wurden 9,1 Mio. Tonnen Mais (Vorjahr: 5,6 Mio. Tonnen) und 10,5 Mio. Tonnen Weizen (Vorjahr: 11,3 Mio. Tonnen) exportiert.
Getreide, Speiseöl und Ölsaaten dominieren die Agrar-Exporte der Ukraine.

31.12.2018 Kursgewinne bei den Sojabohnen
Heute Morgen, am letzten Handelstag des Jahres 2018, handeln die Sojabohnenfutures in Chicago mit Kursgewinnen und klettern auf den höchsten Stand seit über einer Woche. Aussichten auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China und die Hoffnung auf baldige weitere Sojabohnenkäufe Chinas geben dem Markt Auftrieb. Berichtet wird über ein Telefonat zwischen China´s Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump und ein geplantes Treffen im Januar zur Lösung des monatelangen Handelskonfliktes. China öffnete im Vorfeld zum ersten Mal seit Jahren die Tür für Reisimporte aus den USA. Analysten werten das als Signal Chinas zur Verbesserung der Beziehungen. Es ist aber nicht klar, wie viel Reis China beabsichtigt, in den USA zu kaufen. Aufs Jahr gesehen verlieren die Sojabohnen 6,5% an Wert. Das ist der zweite Jahresverlust in Folge. Die Maisfutures in Chicago werden in diesem Jahr um ca. 7,4% zulegen, die Weizenfutures sogar um 20%. Das ist der stärkste Jahresanstieg beim Weizen seit 2010.
28.12.2018 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 23,1 Mio. Tonnen

Die ukrainischen Getreideexporte und die für den Export vorbereiteten Sendungen haben ein Volumen von 23,1 Mio. Tonnen erreicht. Das meldet die staatliche Behörde für Lebensmittelsicherheit am heutigen Freitag. Im selben Zeitraum des vergangenen Jahres wurden 21 Mio. Tonnen Getreide exportiert.
Geerntet wurden in der Ukraine in diesem Jahr 70,1 Mio. Tonnen Getreide versus 61,3 Mio. Tonnen im vergangenen Jahr. Das Landwirtschaftsministerium teilte mit, dass die gesamten Getreideexporte in der Saison 2018/19 auf ein Volumen von 47,2 Mio. Tonnen steigen könnten versus 39,4 Mio. Tonnen in der Saison 2017/18. Die Exporte beinhalten 10,3 Mio. Tonnen Weizen (Saison 2017/18: 11 Mio. Tonnen) und 9 Mio. Tonnen Mais (Saison 2017/18: 5,5 Mio. Tonnen).
Anfang der Woche erwartete das Landwirtschaftsministerium Getreideexporte von 21,7 Mio. Tonnen im Vergleich dazu waren es in der vorherigen Saison 19,9 Mio. Tonnen.
In der Ukraine dominieren Getreide, Speiseöl und Ölsaaten den Agrarexport.

28.12.2018 Euronext Weizen: Finanz-Investoren reduzierten Netto-Long-Positionen
Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche bis zum 21. Dezember ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 32.722 Lots auf 25.164 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte Bericht. Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken, Versicherungen und dergleichen wettet damit immer noch mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 28.643 Lots auf 21.844 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 67,41%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 20,39%.
87,8% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 90,2%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapeseed
28.12.2018 Fehlende Infos über US-Exporte verunsichern Börsenhändler

In Ermangelung von Neuigkeiten starten die Agrarfutures an der CBoT heute Nacht, auf ihrem Ein-Monats-Tief, mit unveränderten Kursen in den Vorletzten Handelstag des Jahres. Die Nachfrage nach US-Agrarrohstoffen ist weiterhin unbefriedigend.
Aufgrund der Haushaltssperre in den USA gibt es keine Zahlen von den US-Behörden.
Der meistgehandelte Sojabohnenfuture steigt zur Stunde um 0,3% auf 8,85 USD/Bushel.
Händler waren gestern wegen den fehlenden Informationen der Regierung über Angebot und Nachfrage verunsichert und handelten die Sojabohnen dadurch auf einem neuen Monatstief. Wann es diese Informationen von offizieller Stelle wieder gegen wird, ist auch unbekannt.
Marktanalysten und Händler schätzen, dass in der Woche zum 20. Dezember 1,05 Mio. Tonnen Mais, 1,8 bis 2,8 Mio. Tonnen Sojabohnen und 200.000 bis 600.000 Tonnen Weizen aus den USA verkauft wurden.
Inzwischen klagen Farmer in Brasilien über Ertragsverluste wegen ausbleibender Regenfälle in den großen Sojabohnenanbauregionen. Dort soll es auch bis zum 10. Januar zu trocken bleiben.

27.12.2018 Schlagzeilen
Handelskrieg: Für den 7. Januar sind Gespräche zur Lösung des Handelskonfliktes zwischen den Vereinigten Staaten und China in Peking geplant. 
US-Shutdown: Der für den 11. Januar geplante WASDE-Report sowie der Quartalsbericht (Quarterly Grain Stocks) könnten sich verzögern oder auch entfallen, wenn es zu keiner Einigung zwischen der US-Regierung und dem Senat kommt und der Shutdown weiter anhält.
Argentinien: Bis zum Jahresende werden in den Kernregionen für den Sojabohnen- und Maisanbau noch sehr hohe Niederschlagsmengen erwartet. Einige Modellberechnungen zeigen Mengen von mehr als 200 mm über Normal. Das würde jedoch in einigen Teilen Überflutungen zur Folge haben. Die Sojabohnenaussaat ist mittlerweile abgeschlossen, während die Maisernte zu 2/3 erledigt ist.
Brasilien: Die Risiken für die Mais- und Sojabohnenproduktion in Südbrasilien, insbesondere in Paraná, treten aufgrund neuester Wettermodelle wieder in den Fokus.
Europäische Union: Für die kommenden 5 Tage bestehen in der Europäischen Union aufgrund des trockenen und warmen Wetters keine Risiken für Auswinterungsschäden beim Weizen und beim Raps.
27.12.2018 Ukraines Getreideexporte bereits bei 21,7 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine erreichen in der Vermarktungssaison 2018/19 jetzt 21,7 Mio. Tonnen. Im Vorjahr waren es zu diesem Termin 19,9 Mio. Tonnen.
Das dortige Landwirtschaftsministerium schätzt die diesjährige Ernte auf 70,1 Mio. Tonnen. Im Vorjahr waren es 61,3 Mio. Tonnen. Daraus folgert die Behörde, dass bis Juli 47,2 Mio. Tonnen Getreide exportiert werden kann (Vj.: 39,4 Mio. Tonnen).
Bisher wurden bereits 8,2 Mio. Tonnen Mais exportiert, verglichen mit 5 Mio. Tonnen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Weizenausfuhren sanken dagegen auf 10 Mio. Tonnen im Vergleich zu 11 Mio. Tonnen zuvor.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarausfuhren des Landes am Schwarzen Meer.

27.12.2018 EU-Kommission hebt Prognose für EU-Maisproduktion stark an

Die EU-Kommission hebt heute seine Prognose für die 2018/19er Maisproduktion in der EU von 62,9 auf 67,5 Mio. Tonnen an. Das geht aus den Zahlen auf der Website der EU-Kommission hervor. Einen Grund für diese starke Veränderung wird nicht genannt.
Bei der wöchentlichen Gegenüberstellung von Angebot und Nachfrage wird die Weizenproduktion in der EU von 129,2 auf jetzt 128,5 Mio. Tonnen gesenkt.
Die Exportprognose für Weichweizen bleibt unteressen bei 20 Mio. Tonnen, während die Maisimporte auf unveränderte 18,5 Mio. Tonnen taxiert werden.
Die Gerstenproduktion in der EU wird jetzt auf 55,7 Mio. Tonnen gesehen, nach 55,9 Mio. Tonnen in der Vorwoche. Die Schätzung der Rapsproduktion in der EU bleibt bei 19,8 Mio. Tonnen.

22.12.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 11.12. - 18.12. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 9.170 Kontrakte auf 96.638 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 7.607 Kontrakte auf 102.263 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen sank damit um 16.777 Kontrakte auf 5.625 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit immer noch überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der gestern nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 15.308 Lots erhöht auf 293.035 Kontrakte, außerdem wurden die Short-Positionen um 14.252 Lots auf 164.858 Kontrakte reduziert. Damit ist die Mehrheit dieser Anlegergruppe mit 128.177 Netto-Long-Positionen weiter überwiegend bullisch gestimmt.
Gedreht von 11.068 Netto-Short-Positionen auf 350 Netto-Long-Positionen wurde der Bestand bei den Sojabohnen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 18. Dezember in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
22.12.2018 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 10.000 Lots CBoT Mais

21.12.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 21.000 Lots CBoT Mais

20.12.2018 US-Export-Sales: Hohe Sojabohnen- und Maisexporte

19.12.2018 Rosstat bestätigt: 2018er Getreideernte in Russland 16,7% kleiner als im Vorjahr

Das russische Statistikamt Rosstat teilte heute mit, dass die Getreideernte 2018 des Landes 112,8 Mio. Tonnen beträgt. 16,7% weniger als in 2017.
Außerdem wurden 41,1 Mio. Tonnen Zuckerrüben geerntet, ein Minus von 20,9% zum Vorjahr.
Die Sonnenblumensaat war mit 12,6 Mio. Tonnen 20,1% größer als im Vorjahr.
Die Behörde teilte in diesem Bericht nicht mit, wie sich die Getreideernte in Weizen, Gerste und Mais aufteilt.

19.12.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

18.12.2018 Ernte- und Exportprognosen aus der Ukraine

Der ukrainische Verband der Getreidehändler UZA erwartet, dass das Land am Schwarzen Meer im Wirtschaftsjahr 2018/19 27 Mio. Tonnen Mais und 16 Mio. Tonnen Weizen exportiert. Der Verbandspräsident sagte, dass die Ukraine in der nächsten Saison, also in 2019/20, 27,3 Mio. Tonnen Mais und 25,4 Mio. Tonnen Weizen ernten wird. Davon werden dann 22 Mio. Tonnen Mais und 18 Mio. Tonnen Weizen ausgeführt.

17.12.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 04.12. - 11.12. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 2.101 Kontrakte auf 87.468 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 3.904 Kontrakte auf 109.870 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen sank damit um 6.005 Kontrakte auf 22.402 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiterhin überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der gestern nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 1.754 Lots erhöht auf 277.727 Kontrakte, außerdem wurden die Short-Positionen um 43.118 Lots auf 179.110 Kontrakte reduziert. Damit ist die Mehrheit dieser Anlegergruppe mit 98.617 Netto-Long-Positionen weiter überwiegend bullisch gestimmt.
Reduziert um 6.525 Lots auf 11.068 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 11. Dezember in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
17.12.2018 Ukraine-Agrarexport mit neuem Rekord

Die Ukraine wird in der laufenden Vermarktungssaison 2018/19 wohl 45,1 Mio. Tonnen Getreide exportieren – ein neuer Rekord für das Land am Schwarzen Meer. Davon sind 25 Mio. Tonnen Mais, so das Agrarinformationsdienst APK heute.
Im November wurden insgesamt 5,3 Mio. Tonnen Getreide exportiert, im Oktober waren es 4,4 Mio. Tonnen.

14.12.2018 US-Export-Meldung: China kauft 300.000 Tonnen Sojabohnen

US-Exporteure melden den Verkauf von 300.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an China und 125.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarkungsjahr 2018/19 an Japan.

14.12.2018 Russland: Weizenernte 2018 bei 70 Mio. Tonnen

Russlands Landwirtschaftsministerium schätzt die Weizenernte 2018 (gereinigt und getrocknet) jetzt auf 70 Mio. Tonnen. Das meldet die Nachrichtenagentur Interfax und nennt als Quelle den stellvertretenden Landwirtschaftsminister. Gerste wurde demnach in einem Volumen von 16,6 Mio. Tonnen geerntet und Mais in einem Volumen von 10 Mio. Tonnen.

13.12.2018 EU(28)Getreide-Ernteschätzung für 2019 von Strategie Grains – 11% mehr

Nach Einschätzung des französischen Getreidemarktanalysten Strategie Grains wird die Europäische Getreideernte in 2019 ein 4-Jahres-Hoch erreichen. Die Fachleute gehen von höheren Erträgen und einer um 6% größeren Anbaufläche aus.
Es ist die erste Ernteschätzung für das Jahr 2019. Demnach werden in der EU(28) 147 Mio. Tonnen oder 16% mehr Weichweizen geerntet als in 2018. Das wäre die größte Erntemenge seit 2015 als in der Gemeinschaft 152 Mio. Tonnen geerntet wurden.
Seit dem Frühjahr 2018 herrschten in weiten Teilen der EU Trockenheit und Hitzewellen, die in Zentral- und Nordeuropa die Ernte kleiner ausfallen ließ. Deutschland, der zweitgrößte Weizenerzeuger im Block war besonders hart betroffen.
Die nächste Gerstenernte wird von Strategie Grains um 10% höher geschätzt. Das wären 61,5 Mio. Tonnen. Diese Steigerung kommt einzig aus höheren Erträgen.
Die Maisernte 2019 würde demnach 62,9 Mio. Tonnen groß ausfallen. Ein Plus von 4%, während die Roggenernte mit 8,2 Mio. Tonnen sogar um 29% größer ausfallen dürfte. Durumweizen ist das einzige Getreide mit einer kleineren Ernte von 8,1 Mio. Tonnen (-5%).
Insgesamt würde die EU-Getreideernte in 2019 um 11% größer als in 2018 ausfallen und 311 Mio. Tonnen erreichen (Vj.: 279 Mio. Tonnen).
Bei der Rapssaaternte sieht das allerdings ganz anders aus, denn das trockene Herbstwetter nach einem heißen und viel zu trockenem Sommer wird auf einer deutlich kleineren Anbaufläche heranwachsen.
Für die aktuelle Saison 2018/19 machte Strategie Grains kaum Änderungen zu seinen vorherigen Prognosen. Der Weizenexport wird allerdings nur noch bei 19 Mio. Tonnen gesehen (Vj. 20,5). Auch wenn sich derzeit die Exportpreise in Russland befestigen bleibt die EU vorerst am Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig. Das kann sich erst ändern, wenn aus Russland kein Angebot mehr kommt.
Die Gerstenexporte aus der EU in 2018/19 werden mit 5,4 Mio. Tonnen ebenfalls kleiner als im Vorjahr ausfallen.

11.12.2018 China will Ethanolproduktion verdreifachen

China will bis zum Jahr 2020 die Kapazitäten für seine Ethanolproduktion verdreifachen. Das steht heute in einem Regierungsbericht. Die Nachfrage nach dem Energieträger wird steigen, weil man dringend saubere Treibstoffe braucht.
Dort werden deshalb neue Anlagen gebaut und Anträge für den Bau weiterer Anlagen gestellt, die bald 6,6 Mio. Tonnen Ethanol im Jahr produzieren sollen. Im Jahr 2017 gab es in China Anlagen mit einer Produktionskapazität von 2,8 Mio. Tonnen.
Im letzten Jahr hatte die Regierung in Peking bereits mitgeteilt, dass der Treibstoff im Jahr 2020 landesweit mit Bioenergieträgern angereichtet sein soll. Das würde bedeuten, dass dann 15 Mio. Tonnen Biotreibstoff benötigt werden. Das wurde international mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, denn China wird diese Menge nicht selber produzieren können.
Die Produktionsanlagen sollen aber dem Bedarf angepasst werden und der Weg dahin wird als dynamisch und ambitioniert bezeichnet. Fachleute glauben aber, dass China auch große Mengen an Ethanol aus Nord- und Südamerika importieren muss. Für beide Länder wäre das eine große Chance. Chinesen fordern bereits die Absenkung von Importzöllen auf Mais und höher Importquoten.
Inzwischen sollen Anlagen mit einer Produktionskapazität von 3,38 Mio. Tonnen Ethanol in China bestehen, im Bau oder in der Zulassung sein. Die Rohstoffe dafür sind 1,45 Mio. Tonnen Mais und 1,7 Mio. Tonnen Maniok. Außerdem werden in China auch Weizen und Hirse zur Ethanolproduktion verbraucht. Zudem gibt es stillgelegte Alkoholfabriken mit einer Kapazität von 7 Mio. Tonnen, die leicht zur Ethanolherstellung umgerüstet werden können.

11.12.2018 In Frankreich mehr Weizen zulasten des Rapsanbaus

Französische Landwirte haben mehr Weichweizen für die ernte im nächsten Jahr angebaut, was zulasten der Rapsanbaufläche geht. Das teilte heute das Landwirtschaftsministerium in Paris mit.
In ihrer ersten Schätzung zur Flächennutzung für die Ernte 2019 schätzt das Ministerium die Weizenanbaufläche auf 5,03 Mio. Hektar, 3,5% mehr als für die 2018er Ernte und auch leicht mehr als im Mittel der letzten fünf Jahre.
Ein Teil der Flächenausweitung wird damit begründet, dass es für die Aussaat von Rapssaat in diesem Herbst zu trocken war. Die Winterrapsfläche wird auf 1,23 Mio. Hektar geschätzt, 23,6% weniger als letztes Mal; es ist die kleinste Rapsanbaufläche in Frankreich seit 2005.
Auch in anderen Teilen Europas konnten die Bauern ihre Anbauplanung für Raps wegen der Trockenheit nicht umsetzen. Da die Rapssaat nicht überall aufgelaufen ist, muss man davon ausgehen, dass im Frühjahr noch einige Flächen wieder umgebrochen werden müssen, sodass in Frankreich dann nur noch auf rund 1 Mio. Hektar Raps wachsen würde. Die Regenfälle der letzten Wochen waren für den Winterweizen von Vorteil, da dieser später als Raps gesät wird.
Auch der Anbau von Gerste konnte von der Misere beim Raps profitieren. Die Wintergerstenfläche in Frankreich wird heute auf 1,33 Mio. Hektar geschätzt, das sind 3,3% mehr als in der letzten Saison.
Trotz alledem wurde der Durum-Weizenanbau in Frankreich um 11,1% eingeschränkt. Die Anbaufläche wurde jetzt auf 308.000 Hektar geschätzt. Die Landwirte sind von den aktuellen Preisen enttäuscht und in 2018 war es im Süden Frankreichs dafür auch zu trocken.
Weizen und Rapssaat werden in Frankreich fast ausschließlich als Wintergetreide angebaut. Die Gerste gehört dort hauptsächlich zu den Sommerungen.
Abschließend gab das Ministerium noch eine Korrektur von 39,2 auf 39 Mio. Tonnen zur letzten Ernteschätzung für Zuckerrüben heraus. Das waren wegen der Sommertrockenheit 16% weniger als in 2017. Die Schätzung zur Maisproduktion wurde gegenüber dem letzten Monat von 12,25 auf 12,4 Mio. Tonnen angehoben. Die Maisernte in Frankreich ist damit 13% kleiner als in 2017.

11.12.2018 China muss mehr Mais importieren

China wird im Wirtschaftsjahr 2018/19 2,5 Mio. Tonnen Mais importieren. Das teilte heute Morgen das Landwirtschaftsministerium mit. Das sind eine Mio. Tonnen mehr als noch im Vormonat geschätzt.
Eine Begründung für die höhere Schätzung des Imports gab das Ministerium nicht ab. Im Wirtschaftsjahr für Mais, das im Oktober begann, wurde der Maisverbrauch um 5 Mio. Tonnen angehoben. Jetzt sollen es 250,8 Mio. Tonnen werden.
Eine höhere Nachfrage der Futtermittelhersteller nach Mais, soll fehlende Importe von Hirse aus den USA und weniger Angebote von Gerste aus Australien ersetzen.
China hat seit dem 7. Juli auch auf Hirse 25% Anti-Dumpingzölle erhoben. Und auch auf Gerste aus Australien läuft seit letztem Monat eine Anti-Dumping-Klage. Australien war bisher bei weitem der größte Gerstenlieferant für China.

11.12.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 27.11. -04.12. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 3.419 Kontrakte auf 85.367 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 6.787 Kontrakte auf 113.774 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen sank damit um 10.206 Kontrakte auf 28.407 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiterhin überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der gestern nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 54.612 Kontrakte erhöht auf 275.973 Lots, außerdem wurden die Short-Positionen um 21.281 Kontrakte auf 222.228 Lots reduziert. Damit ist die Mehrheit dieser Anlegergruppe mit 53.745 Netto-Long-Positionen wieder überwiegend bullisch gestimmt.
Reduziert um 46.269 Lots auf 17.593 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 4. Dezember in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
11.12.2018 Sojabohnenkurse unter Druck – US-Exportdaten sind miserabel

Die Kurse der CBoT-Sojabohnenfutures sinken heute am zweiten Tag in Folge, da die Preise wegen der ausbleibenden Nachfrage aus China unter Druck geraten. Der Handelsstreit ist noch nicht vorbei.
Die US-Exportdaten für Sojabohnen sind miserabel und es gibt eine Menge Risiken für den Markt solange der Handelsstreit anhält, analysieren heute Morgen Agrarmarkthändler an der National Australian Bank. Es gibt keine Neuigkeiten wegen der von China versprochenen Käufe von US-Agrarrohstoffen.
Heute wollen der Vize Premier Liu He und US-Sekretär Steven Mnuchin sowie der US-Handelsminister Robert Lighthizer einen Rahmenplan das weitere Vorgehen in einer Telefonkonferenz vereinbaren.
China importierte im November 5,38 Mio. Tonnen Sojabohnen. Das war die kleinste Menge seit zwei Jahren.
Heute Abend um 18:00 Uhr deutscher Zeit wird das USDA seinen nächsten WASDE-Report veröffentlichen. Worin Angebot und Nachfrage sowie die Vorräte für die Agrarrohstoffe Weizen, Mais und Sojabohnen aus Sicht des US-Landwirtschaftsministeriums aufgezeigt werden.
Analysten schätzten im Vorfeld des Berichts, dass es bei US-Sojabohnen kaum Veränderungen zum Vormonat geben wird. Brasilianische Sojabohnenfarmer könnten in dieser Saison aufgrund der hohen Nachfrage aus China die Rekordmenge von 82,7 Mio. Tonnen Sojabohnen exportieren, so die Erwartung des brasilianischen Ölmühlenverbands Abiove.

11.12.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

10.12.2018 China diversifiziert Lieferanten für Rapsschrot, Gerste und Mais

In der Absicht, seine Abhängigkeit von US-Sojaimporten zu verringern, hat der chinesische Zoll heute Morgen die Einfuhr von Rapsschrotimporten aus Kasachstan genehmigt.
Sojabohnen sind der wichtigste Proteinlieferant für Chinas große Schweineherde. Die USA sind nach Brasilien der zweitgrößte Lieferant dafür.
Vor kurzem hatte China bereits wieder die Rapsschrotimporte aus Indien erlaubt. Die Einfuhr aus Kasachstan wird aber wohl kaum einen Markteinfluss haben, so Kenner des Marktes. Das Zentralasiatische Land produziert jährlich rund 85.000 Tonnen Rapsschrot.
China importierte 2017 fast 1 Mio. Tonnen Rapsschrot, fast alles kam aus Kanada. Von dort kamen auch fast 4,5 Mio. Tonnen Canola (Rapssaat), die in Chinas Süden verarbeitet wird.
Kasachische Lieferungen könnten die nördlichen Provinzen Chinas bedienen.
Bereits vor einigen Wochen wurden auch die Importe von Gerste und Mais nach China aus Kasachstan erlaubt.

10.12.2018 Fonds kauften am Freitag Weizen, Mais und Sojabohnen

07.12.2018 US-Export-Sales: Maisexporte übertreffen Erwartungen von Analysten

07.12.2018 Bahnprojekt soll Brasiliens zentrale Agrarregionen besser erschließen

Die Sojabohnenfarmer in Brasilien sind bereit, Kapital in ein 933-Kilometer-Eisenbahnprojekt zu investieren, das den Center-West mit Altantikhäfen im Norden des Landes verbinden soll. Man will damit Wettbewerbsnachteile gegenüber den USA und Argentinien beim Vertrieb von Agrarrohstoffen wie Sojabohnen, Mais, Zucker und Ethanol aufheben.
Die Farmer im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso sind in der Produktion von Agrarrohstoffen sehr erfolgreich, aber die Infrastruktur ist für den Transport dieser Güter an den Weltmarkt nicht ausgelegt.
Die brasilianische Regierung schätzt die Kosten für das Eisenbahnprojekt, das den Namen Ferrograo hat, auf 2,84 Mrd. Euro. In einer Auktion in der ersten Hälft in 2019 können Betreiberlizenzen für 65 Jahre erworben werden.
Lobbyisten aus der Agrarbranche haben bereits Interesse bekundet, in das Projekt zu investieren. Man könnte dafür rund umgerechnet 560 Mio. Euro mobilisieren. Die Hauptlast der Investitionssumme muss neben anderen Geldgebern aber wohl die Regierung tragen.
Brasilien ist bereits der weltweit größte Exporteur für Sojabohnen, hat aber gegenüber den USA und Argentinien entscheidende Nachteile bei dem Gütertransport aus dem Binnenland an die großen Seehäfen. Transportkosten aus Mato Grosso belaufen sich auf 2,34 USD/Bushel, in Argentinien sind es 1,29 und in den USA 0,93 USD/Bushel.
Die geplante Bahnverbindung wäre in der Lage, im ersten Jahr 13 Mio. Tonnen Güter zu transportieren. Im Jahr 2050 könnten es nach Einschätzung der Regierung 42 Mio. Tonnen sein. Die Strecke würde die Stadt Sinop in Mato Grosso mit dem Flusshafen Miritituba verbinden, von wo die Güter per Flussschiff Sojabohnen, Düngemittel, Zucker, Ethanol sowie Ölprodukte in die Atlantikhäfen verbracht werden sollen.
Derzeit ist die einzig existierende Verbindung der Highway BR-163, der noch nicht einmal auf der gesamten Strecke befestigt ist. Darüber könnten zusätzliche Mengen an Sojabohnen auch kaum noch transportiert werden. Mato Grosso könnte seine Sojabohnenproduktion um das 1,5-fache steigern, wenn mehr Grünland zu Ackerland umgewandelt wird.

06.12.2018 Ukraines Getreideernte 2018 auf Rekordhoch – 40% mehr Maisertrag

Eine neue Prognose zur ukrainischen Getreideernte 2018 kommt jetzt auf 70,2 Mio. Tonnen. Das ist eine Steigerung von 13,4% gegenüber dem Vorjahr und es wäre ein neuer Rekord.
Grund für die Korrektur ist eine größer als bisher erwartete Maisernte, so das IAE-Forschungsinstitut in Kiew heute in einer Mitteilung.
Die Maisernte übersteigt damit alle bisherigen Erwartungen. Die Erntemenge wird jetzt auf 35,2 Mio. Tonnen geschätzt, 43% mehr als im Vorjahr. Begründet wird das mit 40% höheren Erträgen, jetzt waren es im Mittel 7,69 Tonnen pro Hektar.

06.12.2018 Besonderheiten beim Getreidehandel in Rumänien

Während HH und HRO Matif+X kaufen, reden wir in Constanta von -25.

Gerste und auch zeitweise Mais bei unter 130 €/to ab Hof. 15 € Logistik bis Constanta.
Constanta ist näher zu den Zielmärkten in Middle East.
Die Preise werden selten angepasst.
Per Zug nach Deutschland aus Westrumänien läuft überaus schleppend, 3 Wochen bis der Zug zurück ist.

Der internationale Handel ist in der Hand der Big Five. Sie kaufen vorrangig in der Ernte unter den Druckpreisen.

06.12.2018 FAO – Index auf Lebensmittelpreise sinkt auf niedrigsten Wert seit Mai 2016

Im November sanken die Preise für Lebensmittel weltweit auf das niedrigste Niveau seit mehr als zwei Jahren. Das lag an niedrigeren Preisen für Pflanzenöle, Milch und Getreide, erklärte heute die United Nations Agentur FAO in Rom.
Der Index wichtiger Grundnahrungsmittel, der monatlich von der FAO aus Preisen für Getreide, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker berechnet wird, stand im November 2018 im Mittel auf 160,8 Punkte (Vormonat: 162,9 Punkte). Das ist der niedrigste Wert seit Mai 2016.
Der Getreideindex wurde im November mit 164 Punkten berechnet, ein Minus von 1,1%. Die Preise für Speiseöle sinken bereits seit zehn Monaten und sind mit einem Minus von 7,6% auf dem niedrigsten Niveau seit 12 Jahren.
Die Getreidepreise sanken zum Teil, weil die neue Reisernte in starker Konkurrenz zur großen Maisernte steht. Die Palmölpreise stehen unter Druck weil die die führenden Exportnationen Indonesien und Malaysia hohe Vorräte haben und die Rohölpreise stark sanken.
Die Sojaöl- und Sonnenblumenölpreise schwächeln wegen dem großen Angebot aus den USA, der EU und einigen Entwicklungsländern sowie positiver Produktionsbedingungen im Schwarzmeerraum.
Die Preise für Milchprodukte sanken seit Oktober um 3,3%. Es war der sechste Preisrückgang in Folge. Die Fleischpreise gaben ebenfalls leicht nach.
Die FAO schätzt die Welt-Getreideernte 2018/19 auf 2,595 Mrd. Tonnen, etwas weniger als noch vor einem Monat und auch unter der Rekordernte im letzten Jahr. Die Weizenproduktion 2018/19 wird aktuell auf 725,1 Mio. Tonnen geschätzt. 2,8 Mio. Tonnen weniger als im Oktober. Die Ernteschätzungen in der Türkei und in Russland wurden leicht nach unten korrigiert.
Die Weltgetreidebestände am Ende der Saison in 2019 werden auf 762 Mio. Tonnen geschätzt.

06.12.2018 Brasilien hat gewaltig großes Potential für weitere Ackerflächen

Brasilien kann seine Ackerflächen um 43 Mio. Hektar erweitern. In der unermesslich großen Zentralregion Cerrado könnte diese Fläche jetzt erschlossen werden. Das teilte der Getreidehändler Aurelio Pavinato, CEO vom SLC Agricola SA gestern auf einem Branchentreffen gegenüber der Presse mit.
Auf dieser Fläche würden Mais, Sojabohnen und Zuckerrohr angebaut werden. In dem Wirtschaftsjahr 2018/19 steht Brasilien für 7% der Weltweiten Getreideproduktion. Und 18% der Getreideexporte am Weltmarkt. Den Prognosen zufolge kommen jetzt 235 Mio. Tonnen Getreide zusammen. Davon sollen bis zu 107 Mio. Tonnen exportiert werden.
Die Farmer in den USA bauen die Farmer in den USA aktuell auf rund 100 Mio. Hektar Getreide an, in Brasilien sind es derzeit noch 46 Mio. Hektar. Um neue Anbauflächen zu erschließen, sind enorme Investitionen nötig.
Brasilien hat rund 180 Mio. Hektar Grünland, ein Teil davon kann relativ leicht für die Getreideproduktion genutzt werden ohne die Umwelt zu belasten oder Brachflächen zu verringern. So könnten in den nächsten 30 oder 40 Jahren 70 Mio. Hektar Grünland umgenutzt werden.

06.12.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.000 Lots CBoT Mais

05.12.2018 Brasiliens Sojabohnenernte könnte 130 Mio. Tonnen erreichen

Brasiliens Farmer können in 2018/19 zwischen 123 und 130 Mio. Tonnen Sojabohnen erzeugen. Das wäre ein historischer Rekord, so Anderson Galvao der Chef des Beratungsunternehmens Celeres.
Auch andere Länder in Südamerika werden große Sojabohnenernten einfahren, sodass die Börsenkurse in 2019 seiner Meinung nach wohl kaum die 9-Dollar-Marke übersteigen können. Trotz der international sehr niedrig erscheinenden Preise können brasilianische Farmer Sojabohnen, Mais und Baumwolle mit positiven Deckungsbeiträgen produzieren.
Das liegt an dem schwachen Wechselkurs des brasilianischen Real und den derzeit niedrigen Prämien in den Exporthäfen, die die Preise im Landesinnere aus Sicht der Farmer auskömmlich machen. Allerdings hätte der „Waffenstillstand“ zwischen den USA und China im Handelsstreit bereits die Preise in Brasilien gedrückt.
Wetterrisiken durch den angekündigten El Nino können Brasilien in den Monaten Januar bis März zu schaffen machen. Das dürfte aber die Sojapreise nicht allzu sehr betreffen, da die Welt über hohe Vorräte verfügt. In der aktuellen Vegetationsperiode seien die Wetterbedingungen in Brasilien hervorragend gewesen. Das Wetterphänomen El Nino könnte aber in dem Bundestaat Mapitoba zu einer Trockenheit führen. Dort werden in dieser Saison 12% der brasilianischen Sojabohnen angebaut.
Unsicherheit besteht auch wegen der Höhe der Transportkosten nachdem die Regierung einen Mindestfrachtsatz festgelegt hat, der zukünftig die Getreideexporte belasten könnte.

05.12.2018 Getreidemail

Zweigeteilt beendeten gestern die SRW-Weizenfutures den Handel in Chicago. Während die Termine bis Mai 19, die von Short-Abdeckungen (Short Covering) institutioneller Anleger und von Kursgewinnen beim Soja- und Maiskomplex profitierten, moderat zulegten, mussten die Folgetermine leichte Verluste hinnehmen. Präsident Trump warnte, er werde zu den Zöllen zurückkehren, sollte China seinen Zusagen nicht Taten folgen lassen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit Verlusten. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris schlossen ebenfalls uneinheitlich. Der Getreidelobbyist Coceral senkte gestern seine Prognose für die EU-Weizenernte 2018 von 129,9 Mio. Tonnen auf 128,6 Mio. Tonnen. 2017 wurden in der Gemeinschaft 141,9 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Prämien für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Dezember auf €2,50 Euro über Paris Dezember 18. Die Nachfrage der Mühlen nach Weizen der alten Ernte ist derzeit gering. Händler hoffen, daß die Niederschläge in dieser Woche eine Entspannung der Wasserstände auf Rhein, Donau und Co. bringen.

04.12.2018 Coceral senkt EU-Ernteprognose für Weizen und Gerste

Der Getreidelobbyist Coceral hat heute seine Prognose für die EU-Weizenernte 2018 von 129,9 Mio. Tonnen auf 128,6 Mio. Tonnen gesenkt. In 2017 waren es in der Gemeinschaft 141,9 Mio. Tonnen.
Die Prognose für die EU-Maisernte 2018 ist jetzt bei 60,5 Mio. Tonnen nach 58,9 Mio. Tonnen im September. Vj: 60,8 Mio. Tonnen.
Die Gerstenproduktion wird jetzt auf 56 Mio. Tonnen gesehen, zu vorher 57,4 Mio. Tonnen und im Vorjahr 58,7 Mio. Tonnen.
Die Rapsproduktion 2018 in der EU blieb in der Schätzung zum Vormonat nahezu unverändert bei 19,4 Mio. Tonnen. Im Vorjahr waren es 21,9 Mio. Tonnen.

04.12.2018 Getreidemail

Das Abdecken von Shortpositionen (Short Covering) institutioneller Anleger sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex ließen auch die Weizenfutures gestern in Chicago mit Aufschlägen schließen. Die CBoT meldete auch gestern keine Andienungen auf den SRW-Dezember-18 Kontrakt . Mit 472.665 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT wieder schwächer. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den guten Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen moderat zulegen. Australiens ABARES senkte die Prognose der Weizenernte 2018 um11% auf 16,95 Mio. Tonnen. Das wäre die kleinste Ernte seit 2008. Indiens Weizenproduktion könnte im Jahr 2019 deutlich schwächer ausfallen, als die Rekordernte in diesem Jahr. In den Kernanbauregionen ist sehr viel weniger Regen gefallen und auch hohe Temperaturen dürften die Erträge des Wintergetreides beschränken. Die EU-Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr liegen mit 6,4 Mio. Tonnen 29% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Exportweizen mit 12% Protein unverändert mit 3,50 Euro über Paris Dezember 18.

03.12.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 20.11. - 27.11. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 2.556 Kontrakte auf 81.948 Kontrakte, sie erhöhten jedoch gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 3.321 Kontrakte auf 120.561 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen stieg damit um 765 Kontrakte auf 38.613 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiterhin überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 2.081 Kontrakte erhöht auf 221.361 Lots, allerdings wurden auch die Short-Positionen um 16.384 Kontrakte erhöht auf 243.509 Lots erhöht. Damit baute diese Anlegergruppe den Bestand an Netto-Short-Positionen kräftig aus auf 22.148 Lots.
Erhöht um 3.616 Lots auf 63.862 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 27. November in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt.
03.12.2018 Chinas Agrarfutures stehen heute Morgen unter Druck

Chinas Sojaschrotfutures eröffnete heute ihren Börsenhandel 2,2% schwächer und erreichten damit den niedrigsten Stand seit Juni. Die G20-Gespräche zwischen Xi und Trump, in denen offensichtlich ein Waffenstillstand vereinbart worden war, werteten die Händler aus Chinas Sicht bärisch.
Die Sojabohnenfutures an der chinesischen Derivatebörse in Dalian gaben um 0,6% nach, die Futures auf Rapssaat verloren 2,5% und die von Mais gaben um 1% nach.

03.12.2018 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 15.000 Lots CBoT Mais

29.11.2018 29% weniger Weizenexporte aus der EU

Die EU-Kommission meldet heute für die Zeit vom 1. Juli bis 25. November 6,2 Mio. Tonnen Weichweizenexporte. Da sind 29% weniger als zum gleichen Termin im Vorjahr, als 8,75 Mio. Tonnen ausgeführt waren.
Die Gerstenexporte erreichten 2,1 Mio. Tonnen, ein Minus von 10% gegenüber dem Vorjahr. Damals waren es zu diesem Termin 2,4 Mio. Tonnen.
Die EU-Maisimporte lagen bei 7,6 Mio. Tonnen. Das sind 27% mehr als im Vorjahr als 6 Mio. Tonnen eingeführt wurden.

29.11.2018 US-Export-Sales: Mais-Exporte über den Erwartungen

29.11.2018 US-Ethanolpreise auf 13-Jahres-Tief

Gestern fielen die Preise für US-Ethanol auf ein 13-Jahres-Tief. Die Produktionsmenge des Mais-basierten Energieträgers ist derzeit größer als erwartet.
Der Wochenbericht des US-Energy Infromation Administration zeigte, dass die Produktion in der letzten Woche 6.000 Barrel am Tag größer war als im Durchschnitt. Es wurden zuletzt 1,048 Mio. Barrel am Tag produziert. Die Vorräte erhöhten sich dadurch um 139.000 Barrel auf 22,93 Mio. Barrel.
Einige Händler hatten damit gerechnet, dass die Produktion sinkt, da viele Hersteller kaum noch etwas an der Ethanolproduktion verdienen. Die Ethanolpreise waren bereits im Verhältnis zu den Kosten für Mais und dem Energieeinsatz (Flüssiggas) sehr niedrig. Bei diesen ungünstigen Marktverhältnissen lohnt sich die Produktion nicht mehr und eigentlich sollte sich die Ethanolherstellung verringern. Jetzt drückt das die Margen weiter.

29.11.2018 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften und der schwächere Wechselkurs des US-Dollar sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für moderate Kursgewinne. Der Wechselkurs des US-Dollar, der noch am Vortag auf ein 2-Wochen-Hoch stieg, verlor nach einer Rede vom US-Notenbankchef Powell, der andeutete, dass die Zinsen nun doch weniger schnell steigen könnten. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Nachmittag um 14.30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 250.000 - 500.000 Tonnen. Zur Stunde handelt die eCBoT erneut fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen zulegen. Am Dienstag kaufte Algerien 600.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft. Händler glauben, dass die Order hauptsächlich mit Weizen aus Argentinien gefüllt wird. Außerdem dürfte Weizen aus Uruguay und Frankreich die größten Chancen haben, berücksichtigt zu werden. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Dezember um 50 Cent auf 3,50 über Paris Dezember 18.

28.11.2018 Getreideernte in der Ukraine übersteigt bisherige Erwartungen

Das Agrarministerium in Kiew meldet heute Morgen, dass im Land bis zum 27. November 68,2 Mio. Tonnen Getreide geerntet worden ist. Die vorherige Schätzung lag noch bei 68 Mio. Tonnen und war bereits ein Rekord.
Von 14,5 Mio. Hektar wurde Getreide mit einem Durchschnittsertrag von 4,7 Tonnen geerntet. Die Anbaufläche war insgesamt 14,84 Mio. Hektar.
Es wurden 33 Mio. Tonnen Mais von 4,3 Mio. Hektar eingebracht, das sind bisher 94% der Anbaufläche.
Die Weizenernte ist in der Ukraine inzwischen komplett beendet. Es kamen 25,1 Mio. Tonnen zusammen, der Hektarertrag war 3,8 Tonnen.
Außerdem wurden 7,35 Mio. Tonnen Gerste mit einem Ertrag von 3,03 Tonnen/Hektar geerntet. Die Aussaatfläche wurde komplett geerntet.
Die Ukraine hatte für 2018 in früheren Prognosen mit einer Erntemenge von 68 Mio. Tonnen gerechnet. In 2017 waren es 61,3 Mio. Tonnen.

28.11.2018 Algerien sucht argentinischen Mais

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer ONAB hat gestern eine Ausschreibung zum Kauf von 120.000 Tonnen Mais aus Argentinien aufgelegt.
Die Offerten dafür müssen bis heute Nachmittag vorliegen.
Die Verladung soll um den 15. Dezember herum erfolgen.

28.11.2018 Algerien kaufte gestern 600.000 Tonnen Weizen
Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 600.000 Tonnen Weizen zu Preisen zwischen $250,50 und $252,50/Tonne c&f. Das melden europäische Händler. Ausgeschrieben war Weizen optionaler Herkunft. Händler glauben, dass der Weizen hauptsächlich aus Argentinien und Frankreich stammt. Die Lieferung soll in der ersten und der zweiten Januar-Hälfte erfolgen.
Der staatliche Einkäufer ONAB schrieb einen Tender zum Kauf von 400.000 Tonnen Mais aus Argentinien aus. Die Angebotsfrist endet am 28. November. 
28.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

27.11.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)

Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 13.11. - 20.11. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 89 Kontrakte auf 79.392 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 11.075 Kontrakte auf 117.240 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen stieg damit um 11.164 Kontrakte auf 37.848 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiterhin überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der gesterm nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 19.335 Kontrakte reduziert auf 219.280 Lots und die Short-Positionen um 6.491 Kontrakte erhöht auf 227.125 Lots. Die Mehrheit dieser Anlegergruppe ist damit wieder überwiegend bärisch eingestellt.
Erhöht um 5.221 Lots auf 60.246 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 20. November in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!

27.11.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 16.000 Lots CBoT Mais

26.11.2018 NOFI sucht Mais für Süd Korea

Südkoreas größter Futtermittelhersteller, die Nonghyup Futtermittel Gruppe (NOFI), hat heute einen Tender zum Kauf von 69.000 Mais aufgelegt.
Die Offerten müssen schon heute vorliegen.
Der Mais kann in Verkäufers Wahl von allen Anbietern der Welt kommen. Die Anlieferung soll um den 10. April 2019 erfolgen.
In der vorherigen Ausschreibung am 16. November kauften der Futtermischer MFG 138.000 Tonnen Mais daran war auch eine andere Gruppe von Futtermischern, die FLC, beteiligt.

26.11.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

23.11.2018 US-Export-Meldung
Private US-Exporteure melden den Verkauf von: 
120.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an "Unbekannt"
132.000 Tonnen Mais  zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Südkorea
23.11.2018 Weizenzustand in Frankreich stabil

FranceAgriMer hat am 19. November 82% der Weizenbestände in die Top-Kategorie „good-to-excellent“ eingestuft. Das ist unverändert zur Vorwoche.
Diese Einstufung ist zu diesem Termin die schlechteste seit sechs Jahren.
Die Aussaat von Winterweizen ist in Frankreich mit 97% inzwischen fast abgeschlossen. In der Vorwoche waren es noch92%.
Auch die Maisernte ist jetzt komplett beendet. Letzte Woche meldete man noch 99%.

22.11.2018 IGC senkt Prognose für Welt-Maisernte

Eine höhere Ernteschätzung für ukrainischen Mais kompensiert im neusten IGC-Monatsbericht zum großen Teil die kleinere Ernteschätzung der USA. Die Experten senken heute ihre Maisprognose für 2018/19 nur um 1 Mio. Tonnen.
Die Regierungsunabhängige Organisation schätzte heute die Welt-Maisproduktion auf 1.073 Mrd. Tonnen.
Das Internationale Getreide Council (IGC) schätzt die US-Maisernte heute auf 371,5 Mio. Tonnen nach 375,4 Mio. Tonnen im Monat Oktober. Die Ukrainische Maisernte wird jetzt auf 33,5 Mio. Tonnen geschätzt nach 30 Mio. Tonnen zuvor.
Die IGC-Schätzung zur Weizenernte 2018/19 kommt unverändert auf 729 Mio. Tonnen.
Heute wurde zudem eine erste Schätzung zur Weizenanbaufläche 2019/20 abgegeben. Demnach soll es eine Anbauausweitung um 1% auf 220 Mio. Hektar geben. Das wäre die erste Ausweitung der Fläche seit vier Jahren. Auch wenn für die EU, Russland, die USA und Indien eine Flächenausweitung prognostiziert wird, so bestehen noch Unsicherheiten darüber, wie die Wetterbedingungen zum Aussaattermin sein werden.
Allgemein hatte der Markt eine kleinere Ernteschätzung für Mais und Weizen erwartet. Die heutige Schätzung liegt aber immer noch auf einem Vier-Jahres-Tief.
Die globale Sojabohnenproduktion 2018/19 wird vom IGC auf 367 Mio. Tonnen gesehen. Die Schätzung im Oktober lag bei 369 Mio. Tonnen. In der Saison 2017/18 wurden weltweit 340 Mio. Tonnen Sojabohnen geerntet.

22.11.2018 Getreidemail

Weniger Shorteindeckungen sowie die weiterhin schwache Exportnachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Verlusten schließen. Heute feiert die USA ihr Erntedankfest. An „Thanksgiving“ wird an der Börse in Chicago nicht gehandelt. Am Freitag gibt es nur eine kurze Handelssitzung am CBoT. Viele Händler in den USA werden diesen Tag als Brückentag für einen Kurzurlaub nutzen.
Die Kurse der Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich trotz der negativen Vorgaben aus Übersee gut halten und schlossen auf allen Terminen mit leichten Aufschlägen. Das war wohl eine technische Korrektur nach einem 2-Monats-Tief . Wegen dem Feiertag in den USA können in dieser Woche von dort kaum noch Impulse für den EU-Weizenmarkt erwartet werden. In Paris gibt es derzeit keinen eindeutigen Trend. EU-Exporteure würden von nachlassenden russischen Weizenexporten profitieren. Das hat ein festerer Euro-Wechselkurs aber wieder vereitelt. Der hohe Importbedarf an Futtermitteln in Deutschland kann aus der Ukraine gedeckt werden, wo die Maisernte einen neuen Rekord ausweist. Händler berichten davon, dass bereits Ende November zwei Schiffsladungen Mais mit zusammen 65.000 to in deutschen Häfen gelöscht werden sollen.

21.11.2018 Kein Platz mehr für riesige US-Ernte

Kurz vor dem Ende der Erntearbeiten in den USA wissen die Farmer nicht mehr wohin mit den großen Massen an Mais und Sojabohnen. Der Absatz nach China wird jetzt deutlich spürbar.
Da gleichzeitig die Kosten für Lagerraum steigen, lassen schon einige Landwirte ihre restliche Ernte auf den Feldern verrotten.

21.11.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.000 Lots CBoT Mais

20.11.2018 Zwei Pflichtmeldungen des USDA

Heute melden Exporteure dem USDA, dass 200.588 Tonnen US-Mais, der für den Export an nicht näher genannte Käufer im Ausland für das Wirtschaftsjahr 2018/19 vorgesehen war, storniert wurden.
Außerdem melden andere Exporteure dem USDA, dass heute 123.567 Tonnen US-Sojabohnen an unbekannte Käufer im Ausland verkauft wurden.

20.11.2018 Neuer Ernterekord in der Ukraine

Der ukrainische Landwirtschaftsminister Maksym Martyniuk hob heute seine Schätzung zur diesjährigen Maisernte auf den Rekordwert von 34,8 Mio. Tonnen an. Bisher ging er von 34 Mio. Tonnen aus.
Insgesamt seien in diesem Jahr 66,4 Mio. Tonnen Getreide geerntet worden. Und damit bereits 400.000 Tonnen mehr als die Rekordernte in 2016.

19.11.2018 Getreide aus der Ukraine: Drastischer Exportrückgang in der KW 46

In der Woche vom 10. bis 16.11. sanken die Getreideexporte über Ukranines Schwarzmeerhäfen auf 665.000 Tonnen von 1,4 Mio. Tonnen in der Woche zuvor. Das teilte soeben das Beratungsunternehmen APK-Inform mit. Geringere Weizen- und Gerstenexporte seien die Hauptursache.
Die Weizenverschiffungen sanken sogar um 77% auf 153.000 Tonnen, während die Gerstenexporte um 88% zur Vorwoche sanken. Die Maisausfuhren sanken um 14% auf 491.000 Tonnen.
Der Großteil der Getreideausfuhren ging nach Spanien und Italien.
Im Oktober waren die Getreideexporte um 63% auf 3,5 Mio. Tonnen gegenüber den Septemberausfuhren in Höhe von 2,2 Mio. Tonnen gestiegen.
Die Ukraine erntete in diesem Jahr 68 Mio. Tonnen Getreide und kann in der Saison 2018/19 daraus 47 Mio. Tonnen exportieren. Bis zum 14. November wurden 15,5 Mio. Tonnen ausgeführt, wovon 8,4 Mio. Tonnen Weizen waren und 3,8 Mio. Tonnen Mais.

19.11.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 06.11. - 13.11. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 1.321 Kontrakte auf 79.481 Kontrakte, sie reduzierten jedoch gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 15.780 Kontrakte auf 106.165 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen sank damit um 14.459 Kontrakte auf 26.684 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiterhin überwiegend bärischgestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 9.112 Kontrakte reduziert auf 238.615 Lots und die Short-Positionen um 464 Kontrakte reduziert auf 220.634 Lots. Damit sank der Bestand der Netto-Long-Positionen auf 17.981 Lots.
Erhöht um 9.947 Lots auf 55.025 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen Es wurden zwar die Long-Positionen um 1.266 Kontrakte reduziert, die Short-Positionen wurden jedoch erhöht um 8.681 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
19.11.2018 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 9.500 Lots CBoT Mais

16.11.2018 Ukraine: Getreideernte ist zu 96% abgeschlossen

In der Ukraine wurden bisher 68,8 Mio. Tonnen Getreide geerntet mit Durchschnittserträgen von 4,63 Tonnen pro Hektar. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr wurden 56,5 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Von der Gesamt-Anbaufläche von 14,84 Mio. Hektar wurden mittlerweile 14,2 Mio. Hektar bzw. 96% geerntet.
Es wurden 30,7 Mio. Tonnen Mais auf einer Fläche von 4,1 Mio. Hektar (88%) geerntet mit einem Durchschnittsertrag von 7,57 Tonnen pro Hektar.
Die Weizenernte ist bereits abgeschlossen. Gedroschen wurde auf einer Fläche von 21,1 Mio. Hektar mit einem Durchschnittsertrag von 3,8 Tonnen pro Hektar. Ebenfalls abgeschlossen ist die Gersteernte mit einem Ergebnis von 7,53 Mio. Tonnen und einem Durchschnittsertrag von 3,03 Tonnen pro Hektar.

16.11.2018 Südkorea: NOFI sucht bis zu 140.000 Tonnen

Südkoreas größter Futtermittelhersteller Nonghyup Feed Inc. (NOFI) hat eine internationale Ausschreibung zum Kauf von bis zu 140.000 Tonnen US-Mais ausgeschrieben, teilten europäische Händler am Freitag mit. Die Frist für die Ausschreibung endet ebenfalls am heutigen Freitag.

16.11.2018 Südkorea sucht 60.000 Tonnen Mais

Süd Koreas KOCOPIA hat einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Die Angebotsfrist für den Mais, der Mitte Februar geliefert werden soll, endet heute.

15.11.2018 EU-Maisernte 2018 größer als im Vorjahr

Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains hat heute seine Schätzung zur diesjährigen Maisernte in der Europäischen Union angehoben. Jetzt soll die Ernte größer sein, als im letzten Jahr.
Die Maisernte 2018 in der Gemeinschaft wird jetzt auf 60 Mio. tonnen gesehen. Im Oktober ging man noch von 59,4 Mio. Tonnen aus. Die größten Veränderungen zum Vormonat gab es in Rumänien, Österreich und Frankreich.
Damit wäre die Ernte 2018 1% größer als in 2017. Schwache Erträge in Frankreich und Deutschland würden durch hohe Erträge in Rumänien und Ungarn kompensiert.
Im Gegensatz dazu senkte Strategie Grains seine Schätzung zur EU-Gerstenernte um 400.000 Tonnen auf 56,1 Mio. Tonnen. Das sind 4% weniger als im Vorjahr.
Die Weizenernte 2018 der EU wird weiter auf 127 Mio. Tonnen geschätzt. Ein Minus gegenüber der Vorjahresernte von 11%, weil der Sommer extrem trocken war. Die Weizenexporte werden von den Experten auf 19,5 Mio. Tonnen geschätzt, 100.000 Tonnen mehr als im Monat Oktober erwartet.
In der zweiten Hälfte dieser Vermarktungsperiode werden die Exporte spürbar besser laufen als bisher, da die Schwarzmeeranrainer bald ausverkauft seien, so die Experten.
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich inzwischen auf die Aussaat von Wintergetreide zur Ernte in 2019. Die Bedingungen dafür sind viel besser als vor einem Jahr, da der dringend benötigte Regen in allen Anbauregionen gefallen ist. Die Anbaufläche wird deshalb spürbar ausgeweitet. Trotzdem ist es derzeit noch zu trocken.
Es wird geschätzt, dass die Anbaufläche für Weizen in der EU auf 24,3 Mio. Hektar ausgeweitet wird. Das sind 6% mehr als vor einem Jahr. Die Anbaufläche für Gerste bleibt dagegen weitestgehend auf Vorjahresniveau, die Maisanbaufläche soll dagegen um 4% ausgeweitet werden.

15.11.2018 Ukraine hat bereits 16 Mio. Tonnen Getreide ausgeführt.

Die Exporte von Getreide aus der Ukraine haben mit 16 Mio. Tonnen dank großer Maisausfuhren bereits die Vorjahresmenge überschritten. Das teilte heute Morgen die Behörde für Lebensmittelsicherheit in Kiew mit.
Die Regierung schätzt die Ernte in 2018 insgesamt auf 64 Mio. Tonnen (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte könnten in der Vermarktungssaison 2018/19 auf 42,5 Mio. Tonnen steigen (Vj.: 39,4 Mio. Tonnen).
Ein Behördensprecher berichtete heute, dass bereits 4 Mio. Tonnen Mais ausgeführt seien (Vj.: 2,2 Mio. Tonnen). Die Weizenausfuhren belaufen sich bisher auf 8,7 Mio. Tonnen im Vergleich zu 9 Mio. Tonnen im selben Zeitraum des Vorjahres.
Ukraines Agrarexporte konzentrieren sich auf Pflanzenölen, Ölsaaten und Getreide.
Die Ernte in 2018 ist inzwischen fast komplett abgeschlossen. Von 96% der Anbaufläche wurden 65,4 Mio. Tonnen ungereinigtes Getreide gedroschen. Davon sind noch 5-7% abzuziehen, um auf lagerfähiges Getreide zu kommen.
Die Ernte teilt sich auf in 30,2 Mio. Tonnen Mais, 25,1 Mio. Tonnen Weizen und 7,5 Mio. Tonnen Gerste sowie 13,7 Mio. Tonnen Sonnenblumenkerne.

14.11.2018 Frankreich: Schätzung für Intra-EU-Weizenausfuhren um 100.000 Tonnen gesenkt

Das Statistikbüro des französischen Landwirtschaftsministeriums senkt heute seine Erwartung für Intra-EU-Weizenausfuhren in der Saison 2018/19 von 7,9 Mio. Tonnen auf 7,8 Mio. Tonnen.
In ihrem monatlich Report über Angebot und Nachfrage, der heute auf der Homepage erschien, blieben die Ausfuhren in Nicht-EU-Länder gegenüber dem Vormonat auf unveränderten 8,75 Mio. Tonnen.
Die Endbestände von Weichweizen in Frankreich der Saison 2018/19 werden demnach 2,5 Mio. Tonnen sein. Im Oktober ging man noch von 2,4 Mio. Tonnen aus.
Die Maisbestände am Ende der Saison 2018/19 bleiben auch bei der Einschätzung des Vormonats, die bei 2 Mio. Tonnen lag. Ebenso die Endbestände für Gerste, die bei 1,1 Mio. Tonnen bleiben.

13.11.2018 Indonesien kauft 100.000 Tonnen Mais aus Südamerika

Der staatliche indonesische Getreideeinkäufer Bulog hat ca. 100.000 Tonnen Mais aus Südamerika gekauft. Das teilten heute Händler aus Europa mit.
In der letzten Woche hatte der Käufer eine internationale Ausschreibung zum Kauf dieser Menge aufgelegt, nachdem private Importeure Probleme hatten, Futterweizen zu kaufen.
Bulog hat ausgeschrieben, dass der Mais über den Seeweg noch vor Dezember angeliefert werden soll. Die Preise der offerierten Ware aus Südamerika liegen bei 215 USD/Tonne c&f.
Mais aus den USA oder der Ukraine kam nicht in Frage, da dieser mehr Wasser aus der Luft aufnimmt, sich dann aufwärmt und schwarz verfärbt. Es ist auch möglich, dass bereits in Asien lagernder Mais aus Südamerika angeboten wurde.

13.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 5.500 Lots CBoT Mais

12.11.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 30.10. - 06.11. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 1.695 Kontrakte auf 80.802 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 1.879 Kontrakte auf 121.945 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen sank damit um 3.574 Kontrakte auf 41.143 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit wie schon in den Wochen zuvor überwiegend bärischgestimmt .Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 4.630 Kontrakte erhöht auf 247.727 Lots und die Short-Positionen um 7.730 Kontrakte reduziert auf 221.098 Lots. Damit stieg der Bestand der Netto-Long-Positionen auf 26.629 Lots.
Reduziert um 26.227 Lots auf 45.078 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen Es wurden die Long-Positionen um 716 Kontrakte reduziert,die Short-Positionen wurden jedoch auch reduziert um26.943Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
09.11.2018 Ohne China sinken die Endbestände für Weizen und Mais

Im gestrigen WASDE-Report des USDA war eine Zahl besonders auffällig, nämlich die Welt-Endbestände beim Mais. Im Monat Oktober wurden noch 159,35 Mio. Tonnen Endbestand gemeldet und in diesem Monat sollen es 307,5 Mio. Tonnen sein.
Ähnlich, aber längst nicht so deutlich, verhielt es sich beim Weizen. Hier waren es im Oktober noch 260,18 Mio. Tonnen und im November 266,71 Mio. Tonnen. Und das obwohl die UN zuletzt von sinkenden Endbeständen ausging.
Der Grund dafür ist in Chinas Statistik zu suchen. Wie wir bereits gestern und vorgestern berichtetet, hat die chinesische Statistikbehörde ihre Zahlen der letzten 10 Jahre in beiden Rohstoffen überarbeitet und in diesem Zuge bei Mais 20% größere Endbestände festgestellt.
Da China mit Mais- und Weizenexporten am Weltmarkt so gut wie gar nicht in Erscheinung tritt, haben westliche Marktanalysten in Ihrem Zahlenwerken China immer ausgespart. Und durch eine solche Bereinigung sinken die Weizenbestände tatsächlich und auch der Maisvorrat auf der Welt weist ein Defizit aus.

09.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots CBoT Mais

08.11.2018 Müssen die Welt-Maisbestände auch justiert werden?

China, weltweit der zweitgrößte Maiserzeuger, hat gestern in seiner offiziellen Statistik die Maisproduktion der letzte 10 Jahre um 20 % angehoben. Auch die Ernteschätzung für das laufende Jahr wurde entsprechend erhöht. Wir berichteten gestern darüber (07.11.2018-15:04h).
Grund dafür sind Anbauflächen im dünn besiedelten Norden des Landes, die nur gelegentlich bestellt werden aber scheinbar nie erfasst wurden.
Man darf gespannt sein, ob diese maßgebliche Veränderung der Weltbestände für Mais auch in den weltweiten Statistiken ihren Niederschlag finden wird.

08.11.2018 CASDE-Report - Chinas Maisdefizit wird größer

Der heute erschienene chinesische Monatsreport „Chinese Agricultural Supply and Demand Estimates“ (CASDE) hat einige Überraschungen parat.
Das Mais Defizit in der Saison 2018/19 ist demnach größer als im letzten Monat geschätzt, weil die Futtermittelhersteller dieses Getreide verstärkt einsetzen und mehr Mischfutterwerke als erwartet ihre Produktion aufgenommen haben.
Es gibt deshalb ein Defizit zwischen dem Bestand und dem Verbrauch von 29,3 Mio. Tonnen. Vormonat ging das Landwirtschaftsministerium noch von 22,3 Mio. Tonnen aus.
Es wird zu einem Bestandsabbau kommen, obwohl in den Monaten September 2017 bis August 2018 mehr Mais produziert wurde als vorher erwartet. Die Produktion in dieser Saison wird jetzt auf 215 Mio. Tonnen geschätzt, nach 213 Mio. Tonnen im Vormonat. Die Anbaufläche soll erneut ausgeweitet worden sein. Dabei sind diese Zahlen deutlich niedriger, als die des chinesischen Statistikamts, das die Erntemenge auf 259 Mio. Tonnen schätzt, weil sie von einer viel größeren Anbaufläche ausgehen.
Der Maisverbrauch in 2018/19 wird im CASDE auf 245,8 Mio. Tonnen geschätzt, nach 236,8 Mio. Tonnen im Vormonat. Die Nachfrage der Mischfutterhersteller werde um 7% auf 151,5 Mio. Tonnen steigen, weil es neue Richtlinien für die Futterhersteller gibt.
So wird davor gewarnt, dass der Sojaschrotverbrauch in 2018/19 spürbar zurück gehen wird, da nach den vielen Ausbrüchen des Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) die Schweinebestände nur langsam wieder aufgebaut werden können und dass auch weniger Proteinreiches Futter eingesetzt werden soll. Seit Anfang August wurden bisher mehr als 50 ASF-Ausbrüche in China registriert. Eine neue Richtlinie verlangt von den Mischfutterherstellern die Reduktion von eiweißhaltigen Komponenten. Damit sollen 11 Mio. Tonnen weniger Sojaschrot verbraucht werden.

07.11.2018 China verdoppelt Subventionen für Sojabohnenanbau

Die größte Getreideanbauregion in China hat in 2018 seine Subventionen für den Sojabohnenanbau nahezu verdoppelt. Das geht aus einer offiziellen Website der Regierung hervor. Peking sucht nach Wegen, seine Abhängigkeit von Sojabohnenimporten aus den USA zu verringern.
In der Provinz Heilongjiang wurden 2018 Anbauzuschüssen in Höhe von 320 Yuan per mu (=0,06 Hektar) überwiesen. Im letzten Jahr waren es 174 Yuan per mu.
Die Provinz im Nordosten Chinas hat hingegen die Subventionen für den Maisanbau von 134 Yuan auf 25 Yuan per mu reduziert. Ziel der Regierung ist es, ihre Importabhängigkeit ein Stück zu verringern. Mit den Subventionen können Bauern mit Sojabohnen mehr Geld verdienen, als mit Mais.
Heilongjiang ist Chinas Top-Region für Mais und Sojabohnen, die Bauern wechseln ihre Fruchtfolge zwischen den beiden Arten immer noch den Verdienstmöglichkeiten.
In den vergangenen Jahren hat China viele Maßnahmen ergriffen, die riesigen staatlichen Maisvorräte abzubauen. Inzwischen befürchten Beobachter aber schon, dass die Maispreise in China im kommenden Jahr ziemlich hoch sein werden.

07.11.2018 20% mehr: Chinas Statistikamt justiert Ernteschätzungen der letzten 10 Jahre

China, weltweit der zweitgrößte Produzent von Mais, hat heute seine Daten zu den Maisernten der letzten 10 Jahre justiert, das berichtet ein Sprecher einer offiziellen Expertenkommission. Dadurch steigen auch die Schätzungen zur Maisernte der kommenden Jahre.
Chinas nationales Statistikamt CNGOIC teilte mit, dass die Maisernte in 2017 215,9 Mio. Tonnen groß war, nach der Anpassung, die jetzt stattfand, war die Ernte aber um 20% größer, nämlich 259 Mio. Tonnen.
Eine Begründung für die Anpassung gibt es bisher nicht.
Vermutlich ist die Anbaufläche deutlich größer gewesen. Ging man vorher noch von 35,5 Mio. Hektar aus, so sind es jetzt 42,5 Mio. Hektar. Auch die Erträge wurden geringfügig höher geschätzt.
Die Erntemenge in 2016 wurde jetzt auf 263 Mio. Tonnen geschätzt, 2015 waren es 265 Mio. Tonnen und damit die größte Maisernte in China überhaupt.
Die Ernte 2018/19 wird vom Statistikamt jetzt auf 259 Mio. Tonnen geschätzt. Zuletzt ging das chinesische Landwirtschaftsministerium noch von 213 Mio. Tonnen aus. Morgen wird das Ministerium in Peking seine nächste Ernte- und Bedarfsschätzung veröffentlichen.

06.11.2018 Ukraines Getreideexporte sind in der letzten Oktoberwoche eingebrochen

Die Getreideexporte aus der Ukraine sind in der Woche vom 27. Oktober bis zum 2. November um 40% eingebrochen. Es wurden 612.000 Tonnen Getreide ausgeführt. In der Woche zuvor waren es noch 991.000 Tonnen.
Ein Beratungsunternehmen berichtete, dass kleinere Schiffsladungen von Mais und Gerste der Hauptgrund für den auffälligen Rückgang waren. Die Ausfuhren von Weizen bleiben mit 348.000 Tonnen hoch.
Die Ukraine exportierte in der Woche 216.000 Tonnen Mais und 48.000 Tonnen Gerste. Die Lieferungen gingen nach Marokko, Spanien und Deutschland.
Die Getreideernte 2018 in der Ukraine ist fast komplett abgeschlossen. Bis zum 5. November wurden 60,7 Mio. Tonnen Getreide von 92% der Anbauflächen geerntet.
Die Regierung in Kiew geht davon aus, dass in diesem Jahr 64 Mio. Tonnen Getreide geerntet werden und die Exporte werden im Wirtschaftsjahr 2018/19 42,5 Mio. Tonnen erreichen.

06.11.2018 Hohe DON-Werte beim US-Mais

Die Farmer in Nordamerika finden in ihrer diesjährigen Maisernte hohe DON-Werte (Vomitoxin) vor. Das ist eine zusätzliche Belastung, da sie bereits unter den wirtschaftlichen Folgen des Handelsstreits mit China zu leiden haben.
Vomitoxin macht Tiere krank und kann auch Lebensmittel belasten. Getreidekäufer weisen Partien mit zu hohen DON-Werten zurück. Da die Maisernte im Mittleren Westen und Kanada noch nicht abgeschlossen ist und der Herbst mit nassem Wetter daherkommt, erwarten Wissenschaftler weitere Probleme.
¾ der US-Maisernte bildet den Rohstoff für die Produktion von Ethanol. Das Nebenprodukt Distillers Dried Grains (DDGs) ist Viehfutter. Ethanol-Produzenten müssen bereits mit DON hoch belastete Partien aufmischen, um ihr DDGs verkaufen zu können.
Die Food an Drug Administration der USA hat folgende Grenzwerte für DON-Werte festgesetzt: 1 ppm für Lebensmittel zum menschlichen Verzehr, 5 ppm für Schweinefutter, 10 ppm für Hühnerfutter und Futter für Milchvieh sowie 30 ppm für Rinderfutter. Einige Ethanolhersteller haben bereits Maislieferungen zurück gewiesen.
Das Einkommen der US-Farmer hat sich in den letzten fünf Jahren halbiert und seit Donald Trump einen Handelsstreit mit China führt, ist es noch schlimmer geworden.
Ein Analyseinstitut hat bei der Untersuchung von 45 Mustern 80% vorgefunden, die zu hohe DON-Werte auswiesen. Die US-Maisernte war bis Sonntag erst zu 76% abgeschlossen.

06.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots US-Mais

06.11.2018 Erhöhte Mengen Vomitoxin in US-Mais

Bei der diesjährigen Maisernte in Nordamerika werden erhöhte Mengen des Pflanzentoxins festgestellt, das als Vomitoxin bekannt ist. Das belastet die Erzeuger, die bereits leiden, da der Handelskrieg der USA und Chinas den Export von Sojabohnen beeinträchtigt und die Getreidepreise belastet. Vomitoxin ist für Menschen, sowie Nutz-und Haustiere schädlich.

05.11.2018 EU-Weichweizenexporte 24% unter Vorjahr

Die Europäische Union hat in der Vermarktungssaison 2018/19 seit dem 1. Juli und bis zum 4. November 5,4 Mio. Tonnen Weichweizen ausgeführt. Das waren 24% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Damals waren Anfang November bereits 7,1 Mio. Tonnen ausgeführt.
Die Gerstenexporte aus der EU kamen auf 1,9 Mio. Tonnen (Vj.: 2 Mio. Tonnen), ein Minus von 4%.
Die Maisimporte der EU kommen in diesem Zeitraum auf 5,95 Mio. Tonnen, ein Plus von 14%. Damals waren es 5,2 Mio. Tonnen, die in die EU eingeführt wurden.

05.11.2018 US-Farmer planen für 2019 mehr Weizenanbau

Nach dem Debakel im Handelsstreit zwischen den USA und China sind die Sojabohnenpreise in den USA unter die Produktionskosten gesunken. Das hat jetzt Auswirkungen auf die Anbauplanung der Farmer im Mittleren Westen der USA.
In diesem Agrargürtel wollen die Farmer in der Saison 2019 wieder mehr Mais und auch Weizen anbauen um die Abhängigkeit von den Sojabohnenexporten nach China zu verringern.
Die Farmer erhalten dort Kassapreise von 7,1 USD/Bushel für Sojabohnen, die Produktionskosten liegen bei der Rekordernte in diesem Jahr bei 8,5 USD/Bushel. Sie werden mit dem Handelskonflikt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt erwischt, hatten sie doch die Anbaufläche auf 89.145 acres um 15 Mio. acres mehr gegenüber dem Jahr 2017 ausgeweitet. Mit sehr hohen Erträgen wird eine Erntemenge erwartet, die die USA zuvor noch nicht eingebracht haben.
Da die Weizenpreise in diesem Jahr höher sind und ganz ordentliche Deckungsbeiträge bringen, wird die US-Weizenfläche zur Ernte 2019 spürbar ansteigen.

05.11.2018 Getreidemail

Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Der feste US-Dollar verhinderte allerdings höhere Gewinne. Um 0,7% im Vergleich zur Vorwoche legte der Frontmonat Dezember in der vergangenen Woche zu, das war der erste Wochengewinn seit vier Wochen. Institutionelle Anleger kauften ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. Einen vergleichsweise ruhigen Handelstag verlebten die Weizenfutures an der Euronext in Paris, die auf nahezu unverändertem Nieveau schlossen. Die abgelaufene Woche zeichnete sich aus durch eine hohe Volatilität und relativ schwachen Umsätzen aufgrund diverser Feiertage in mehreren europäischen Ländern incl. Frankreich und Deutschland. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im November aufgrund der schwachen Nachfrage unverändert bei 3 Euro über Paris Dezember 18. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im November/Dezember liegen weiterhin deutlich höher bei 215 Euro. Händler spekulieren weiter darüber, wann Russlands hohes Exporttempo nachlässt und die Nachfrage zu Gunsten von Weizen aus Westeuropa anzieht.

05.11.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 23.10. - 30.10. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 2.479 Kontrakte auf 79.107 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 16.133 Kontrakte auf 123.824 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen erhöhte sich damit um 18.612 Kontrakte auf 44.717 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiter überwiegend bärischgestimmt .Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 9.872 Kontrakte reduziert auf 243.097 Lots und die Short-Positionen um 1.240 Kontrakte reduziert auf 228.828 Lots. Damit sank der Bestand der Netto-Long-Positionen auf 14.269 Lots.
Erhöht um 26.883 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen Es wurden die Long-Positionen um 9.470 Kontrakte reduziert und die Short-Positionen um 28.52 Kontrakte erhöht.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!

05.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 14.500 Lots CBoT Mais

02.11.2018 USDA-Prognose für 2019/20
US-Landwirte werden nach Einschätzung des Chefvolkswirts des US-Landwirtschaftsministeriums für 2019 mehr Weizen und Mais anbauen, jedoch den Sojabohnenanbau reduzieren.
Die Schätzung lautet wie folgt:

Maisanbau 2019/20:
92,0 Mio. Acres (2018/19: 89,1 Mio. Acres) / Ernte: 14,93 Mrd. Bushel
Sojabohenanbau 2019/20:
82,5 Mio. Acres (2018/19: 89,1 Mio. Acres) / Ernte: 4,090 Mrd. Bushel
Weizenanbau 2019/20:
51,0 Mio. Acres (2018/19: 47,8 Mio. Acres) / Ernte: 2,060 Mrd. Bushel
 
Zum Ende der Saison werden 1,603 Mrd. Bushel Mais, 723 Mio. Bushel Sojabohnen und 933 Mio. Bushel Weizen erwartet.
02.11.2018 Informa senkt Prognose der US-Mais- und Sojabohenerträge

Das private Analystenhaus Informa Economics senkte seine Prognose der US-Maiserträge 2018 auf 179,7 Bushel pro Acre (bpa). Im Vormonat lag die Prognose noch bei 182,1 bpa. Die Prognose für US-Sojabohnen senkte Informa von 53,0 auf 52,6 bpa.
Die Erwartung der US-Maisproduktion liegt jetzt bei 4,698 Mrd. Bushel und die Erwartung der Sojabohnen-Produktion bei 4,664 Mrd. Bushel.
Informa-Offizielle standen nicht sofort zur Verfügung, um die Zahlen zu kommentieren.

02.11.2018 Frankreich: Körnermaisernte ist fast abgeschlossen

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer meldet heute, dass per 28. Oktober etwa 96% der Körnermaisbestände in Frankreich geerntet waren, in der Woche zuvor lag der Erntefortschritt bei 91%.
Die Winterweizenaussaat ist in Frankreich zu 69% abgeschlossen (Vorwoche: 51%). Weiter fortgeschritten mit 76% der geplanten Flächen ist die Wintergerste-Aussaat (Vorwoche:61%).

02.11.2018 US-Export-Meldung

US-Exporteure melden den Verkauf von 200.900 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko.

02.11.2018 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago konnten gestern kräftig zulegen. Für die gute Stimmung sorgten die gestiegenen Exportchancen von US-Weizen am Weltmarkt und der schwächere Wechselkurs des US-Dollar. Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex trugen ebenfalls zur guten Stimmung bei. Mit 582.500 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen Export-Sales über den Markterwartungen von 200.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften ca. 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die e-CBoT handelt den Weizen heute Morgen uneinheitlich.
An der Euronext in Paris profitierten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee und legten zu. Anzeichen einer Abkühlung der russischen Weizenexporte trugen ebenfalls zur guten Stimmung bei. Allerdings waren die Aktivitäten aufgrund des Feiertags in mehreren europäischen Ländern gebremst. Russlands Pflanzengesundheitsdienst hat bei Gericht beantragt, dass fünf Getreidesilos in der russischen Exportregion Rostov vorübergehend geschlossen werden. Die Prüfer haben überall in Russland Getreideumschlagsplätze überprüft, weil es von großen Kunden im Ausland Beschwerden über die Getreidequalitäten gab.

01.11.2018 FCStone hebt Schätzung zur brasilianischen Sojabohnenernte an

Das Beratungsunternehmen FCStone schätzte heute, dass die nächste Sojabohnenernten in Brasilien 120,19 Mio. Tonnen groß ausfallen wird. Im Oktober ging man noch von 119,34 Mio. Tonnen aus.
Außerdem soll die erste Maisernte im Sommer auf der Südhalbkugel 27,08 Mio. Tonnen groß ausfallen. Diese Schätzung ist unverändert gegenüber der letzten.
Die Sojabohnenexporte in der Saison 2018/19 sollen mit 75 Mio. Tonnen um 1 Mio. Tonnen kleiner ausfallen als zuletzt.

01.11.2018 Weizen: USA hofft auf bessere Ausfuhrzahlen

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures steigen heute am zweiten Tag in Folge weil in bedeutenden Exportnationen die Getreideproduktion schwächer ausfiel, sodass jetzt die USA die Chance bekommt, am Weltmarkt mehr Weizen abzusetzen.
Das aktuelle Preisniveau in den USA ist offensichtlich konkurrenzfähig mit anderen Exportnationen. Die Europäische Union und Australien haben in diesem Jahr deutlich weniger Getreide zur Verfügung, sodass den Ausfuhren aus den USA jetzt nichts mehr im Wege steht. Das analysieren Händler in Australien heute Morgen.
Der weltweit größte Weizenexporteur Russland hat in den ersten Monaten des laufenden Wirtschaftsjahres im Vergleich zum Vorjahr bereits 21% mehr Weizen ausgeführt und die Behörden dort erteilen ihre Ausfuhrgenehmigungen nicht mehr ganz so zügig.
Händler an der Börse legen ihren Fokus jetzt auf die wöchentlichen US-Agrarausfuhren, die immer montags für die zurückliegende Woche veröffentlicht werden. Es wird vermutet, dass bei der nächsten Ansage die Maiserträge niedriger geschätzt werden.

31.10.2018 EU-Weizen auf 6-Wochen-Tief

Ein fester US-Dollar sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Institutionelle Anleger verkauften ca. 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen geben die Kurse im elektronische Nachthandel weiter leicht nach.
Die Dezember-18-Weizenfutures an der Euronext in Paris unterschritten gestern wieder die psychologisch bedeutsame 200-Euro-Marke. Die Verluste wurden sogar noch durch den schwächeren Euro gegenüber dem US-Dollar begrenzt. Damit erreichten wir gestern ein 6-Wochen-Tief. Die Exporteure der EU hatten darauf gehofft, dass Russland bald ausverkauft sei. Das ist aber scheinbar noch nicht der Fall- vielleicht erst in zwei Monaten. Die Weizenexporte ins EU-Ausland hinken bereits um 24% hinter dem bereits bescheidenen Vorjahr zurück. Analysten gehen aber davon aus, dass bald mehr EU- und US-Weizen bei den internationalen Ausschreibungen zum Zuge kommen. In Frankreich wurde die Stimmung am Markt durch Regenfälle belastet, die von Trockenheit heimgesuchten Weizenanbauregionen erreichten. Jetzt herrschen dort beste Bedingungen für die Aussaat zur Ernte 2019.

31.10.2018 5-Tages-Tief im CBoT-Maisfuture

Die Kurse der Chicago-Maisfutures sinken auch heute Morgen weiter, weil gutes Erntewetter im Mittleren Westen der USA herrscht. Wir erreichen heute am CBoT ein Fünf-Tage-Tief.
Die Ernte kommt dort nun zügig voran und die Wetterdienste haben angekündigt, dass es vorerst so schön bleiben soll. Es kommt eine riesige US-Ernte auf den Markt. Am vergangenen Sonntag waren 63% der Maisfelder in den USA abgeerntet. Gestern sanken die Mais-Terminmarktkurse in Chicago um 1,5%.
Der US-Präsident Donald Trump erwartet einen „great deal“ im Handelsstreit mit China. Sollte das nicht gelingen, werde er weitere Strafzölle in Milliardenhöhe verhängen.

31.10.2018 Fonds waren gestern Netto-Verkäufer von Mais, Sojabohnen und Weizen

29.10.2018 EU exportiert 24% weniger Weichweizen

Seit dem 1. Juli bis zum 28. Oktober exportierte die EU 5,2 Mio. Tonnen Weichweizen. Das sind 24% weniger als zu diesem Termin im Vorjahr als Ende Oktober 6,8 Mio. Tonnen ausgeführt waren.
Die Gerstenexporte waren 1,75 Mio. Tonnen stark: 5% weniger als im Referenzzeitraum des Vorjahrs.
Die Maisimporte belaufen sich in dieser Saison bisher auf 5,6 Mio. Tonnen, ein Plus von 14%. In 2917 waren es zu diesem Termin 4,9 Mio. Tonnen.

29.10.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 16.10. - 23.10. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 3.872 Kontrakte auf 81.586 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 5.440 Kontrakte auf 107.691 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen erhöhte sich damit um 9.312 Kontrakte auf 26.105 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiter überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 600 Kontrakte reduziert, allerdings wurden auch die Short-Positionen um 5.827 Kontrakte reduziert auf 227.588 Lots. Damit stieg der Bestand der Netto-Long-Positionen auf 25.381 Lots.
Erhöht um 8.054 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Es wurden die Long-Positionen um 263 Kontrakte reduziert und die Short-Positionen um 7.791 Kontrakte erhöht.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
29.10.2018 Fond waren am Freitag Käufer von Mais, Weizen, Sojabohnen

26.10.2018 Französischer Mais zu 91% geerntet

Die Marktanalysten des französischen Landwirtschaftsministeriums teilten heute mit, dass die Maisernte 2018 am 21. Oktober zu 91% abgeschlossen wurde. In der Woche zuvor waren es 81% und vor einem Jahr zu diesem Termin 70%.
Die Aussaat von Winterweizen war zu 51% erfolgt (Vw.: 32%) und 58% zu diesem Termin im Jahr 2017.
Die Wintergerstenaussaat ist zu 61% erfolgt (Vw.: 44%) und 72% vor einem Jahr.

26.10.2018 EU Kommission senkt Weizenernte-Schätzung

Die Europäische Kommission senkte gestern ihre Schätzung zur EU-Weizenproduktion in 2018 von 128,7 auf jetzt 127,4 Mio. Tonnen.
In 2017 wurden in der EU 142,1 Mio. Tonnen Weizen geerntet.
In ihrem Monatsbericht behält die Kommission ihre Schätzung für die Weizenexporte in der Vermarktungssaison 2018/19 aus dem letzten Monat bei 20 Mio. Tonnen.
In der Saison zuvor wurden 21,3 Mio. Tonnen exportiert.
Die Maisernte 2018 in der EU wird von den Fachleuten nun auf 62,3 Mio. Tonnen geschätzt (Vormonat: 61,9 Mio. Tonnen).

26.10.2018 CBoT-Weizen: Größter Wochenverlust seit September

Die Chicago-Weizenfutures sind auf dem besten Weg zu ihrem größten Wochenverlust seit Anfang September. Die scharfe Konkurrenz mit der Schwarzmeerregion und höhere Weizenernten in China belasten den Markt.
In Russland ist die Getreideernte größer ausgefallen als erwartet, die Ernteschätzungen wurden in dieser Woche von verschiedenen Analysten nach oben korrigiert. Broker in Australien sehen das aktuell niedrige Preisniveau für Weizen aber als nicht gerechtfertigt an, weil die Produktion in Russland und Australien sinkt und der weltweite Bedarf stark bleibt.
Vorerst drängt aber russischer Weizen weiter auf den Weltmarkt, mehr als zuletzt erwartet. Von Exportbeschränkungen redet aktuell niemand mehr.
Der internationale Getreiderat (IGC) hob zudem seine Schätzung zur Weizenernte in China an. Deshalb steigt auch die weltweite Produktion von 716,7 Mio. auf 728,8 Mio. Tonnen. In der letzten Saison waren es 767,1 Mio. Tonnen.
Der starke Wechselkurs des US-Dollars erschwert den US-Exporteuren ihr Geschäft. Trotzdem haben asiatische Müller damit begonnen, sich ihren Bedarf bis zur Jahresmitte 2019 zu sichern. In den letzten sechs Jahren lebte man eher von der Hand in den Mund.
Die Weizenkurse standen gestern auch unter Druck weil die Soja- und Maiskurse kräftig in den Keller gingen. Die wöchentlichen Exporte der USA waren wieder einmal enttäuschend. Fonds verkauften gestern massiv alle Agrarrohstoffe, insbesondere Mais, Sojabohnen und Weizen.

25.10.2018 6% mehr Maisanbau in Südafrika

Südafrikas Farmer planen die Ausweitung ihrer Maisanbaufläche um 6% für die Ernte 2018/19. Das teilte das offizielle Crop Estimates Committee (CEC) heute über eine Pressemeldung mit.
Demnach wird erwartet, dass 2.448 Mio. Hektar mit Mais bebaut werden (Vj.: 2,318 Mio. ha). In der letzten Ernte hatte unvorteilhaftes Wetter den Erträgen geschadet.
Das Grundnahrungsmittel Weißer Mais für die menschliche Ernährung wird auf 1,373 Mio. Hektar und Gelber Mais als Futtermittel auf 1,075 Mio. Hektar angebaut.

25.10.2018 IGC erhöht Schätzung zur Weizenernte

Der Internationale Getreiderat (IGC) hob heute seine Schätzung zur Weltweizenernte 2018/19 um 12 Mio. Tonnen auf 729 Mio. Tonnen an.
Hauptsächlich wird die höhere Zahl mit einer besseren Ernte in China begründet.
Der Regierungsunabhängige Rat behielt seine Schätzung zur Welt-Maisernte 2018/19 auf 1,074 Mrd. Tonnen bei.

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