Matif: Mais November 2018

29.11.2018 29% weniger Weizenexporte aus der EU

Die EU-Kommission meldet heute für die Zeit vom 1. Juli bis 25. November 6,2 Mio. Tonnen Weichweizenexporte. Da sind 29% weniger als zum gleichen Termin im Vorjahr, als 8,75 Mio. Tonnen ausgeführt waren.
Die Gerstenexporte erreichten 2,1 Mio. Tonnen, ein Minus von 10% gegenüber dem Vorjahr. Damals waren es zu diesem Termin 2,4 Mio. Tonnen.
Die EU-Maisimporte lagen bei 7,6 Mio. Tonnen. Das sind 27% mehr als im Vorjahr als 6 Mio. Tonnen eingeführt wurden.

29.11.2018 US-Export-Sales: Mais-Exporte über den Erwartungen

29.11.2018 US-Ethanolpreise auf 13-Jahres-Tief

Gestern fielen die Preise für US-Ethanol auf ein 13-Jahres-Tief. Die Produktionsmenge des Mais-basierten Energieträgers ist derzeit größer als erwartet.
Der Wochenbericht des US-Energy Infromation Administration zeigte, dass die Produktion in der letzten Woche 6.000 Barrel am Tag größer war als im Durchschnitt. Es wurden zuletzt 1,048 Mio. Barrel am Tag produziert. Die Vorräte erhöhten sich dadurch um 139.000 Barrel auf 22,93 Mio. Barrel.
Einige Händler hatten damit gerechnet, dass die Produktion sinkt, da viele Hersteller kaum noch etwas an der Ethanolproduktion verdienen. Die Ethanolpreise waren bereits im Verhältnis zu den Kosten für Mais und dem Energieeinsatz (Flüssiggas) sehr niedrig. Bei diesen ungünstigen Marktverhältnissen lohnt sich die Produktion nicht mehr und eigentlich sollte sich die Ethanolherstellung verringern. Jetzt drückt das die Margen weiter.

29.11.2018 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften und der schwächere Wechselkurs des US-Dollar sowie Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für moderate Kursgewinne. Der Wechselkurs des US-Dollar, der noch am Vortag auf ein 2-Wochen-Hoch stieg, verlor nach einer Rede vom US-Notenbankchef Powell, der andeutete, dass die Zinsen nun doch weniger schnell steigen könnten. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Nachmittag um 14.30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 250.000 - 500.000 Tonnen. Zur Stunde handelt die eCBoT erneut fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen zulegen. Am Dienstag kaufte Algerien 600.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft. Händler glauben, dass die Order hauptsächlich mit Weizen aus Argentinien gefüllt wird. Außerdem dürfte Weizen aus Uruguay und Frankreich die größten Chancen haben, berücksichtigt zu werden. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Dezember um 50 Cent auf 3,50 über Paris Dezember 18.

28.11.2018 Getreideernte in der Ukraine übersteigt bisherige Erwartungen

Das Agrarministerium in Kiew meldet heute Morgen, dass im Land bis zum 27. November 68,2 Mio. Tonnen Getreide geerntet worden ist. Die vorherige Schätzung lag noch bei 68 Mio. Tonnen und war bereits ein Rekord.
Von 14,5 Mio. Hektar wurde Getreide mit einem Durchschnittsertrag von 4,7 Tonnen geerntet. Die Anbaufläche war insgesamt 14,84 Mio. Hektar.
Es wurden 33 Mio. Tonnen Mais von 4,3 Mio. Hektar eingebracht, das sind bisher 94% der Anbaufläche.
Die Weizenernte ist in der Ukraine inzwischen komplett beendet. Es kamen 25,1 Mio. Tonnen zusammen, der Hektarertrag war 3,8 Tonnen.
Außerdem wurden 7,35 Mio. Tonnen Gerste mit einem Ertrag von 3,03 Tonnen/Hektar geerntet. Die Aussaatfläche wurde komplett geerntet.
Die Ukraine hatte für 2018 in früheren Prognosen mit einer Erntemenge von 68 Mio. Tonnen gerechnet. In 2017 waren es 61,3 Mio. Tonnen.

28.11.2018 Algerien sucht argentinischen Mais

Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer ONAB hat gestern eine Ausschreibung zum Kauf von 120.000 Tonnen Mais aus Argentinien aufgelegt.
Die Offerten dafür müssen bis heute Nachmittag vorliegen.
Die Verladung soll um den 15. Dezember herum erfolgen.

28.11.2018 Algerien kaufte gestern 600.000 Tonnen Weizen
Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 600.000 Tonnen Weizen zu Preisen zwischen $250,50 und $252,50/Tonne c&f. Das melden europäische Händler. Ausgeschrieben war Weizen optionaler Herkunft. Händler glauben, dass der Weizen hauptsächlich aus Argentinien und Frankreich stammt. Die Lieferung soll in der ersten und der zweiten Januar-Hälfte erfolgen.
Der staatliche Einkäufer ONAB schrieb einen Tender zum Kauf von 400.000 Tonnen Mais aus Argentinien aus. Die Angebotsfrist endet am 28. November. 
28.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

27.11.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)

Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 13.11. - 20.11. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 89 Kontrakte auf 79.392 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 11.075 Kontrakte auf 117.240 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen stieg damit um 11.164 Kontrakte auf 37.848 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiterhin überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der gesterm nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 19.335 Kontrakte reduziert auf 219.280 Lots und die Short-Positionen um 6.491 Kontrakte erhöht auf 227.125 Lots. Die Mehrheit dieser Anlegergruppe ist damit wieder überwiegend bärisch eingestellt.
Erhöht um 5.221 Lots auf 60.246 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 20. November in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!

27.11.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 16.000 Lots CBoT Mais

26.11.2018 NOFI sucht Mais für Süd Korea

Südkoreas größter Futtermittelhersteller, die Nonghyup Futtermittel Gruppe (NOFI), hat heute einen Tender zum Kauf von 69.000 Mais aufgelegt.
Die Offerten müssen schon heute vorliegen.
Der Mais kann in Verkäufers Wahl von allen Anbietern der Welt kommen. Die Anlieferung soll um den 10. April 2019 erfolgen.
In der vorherigen Ausschreibung am 16. November kauften der Futtermischer MFG 138.000 Tonnen Mais daran war auch eine andere Gruppe von Futtermischern, die FLC, beteiligt.

26.11.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

23.11.2018 US-Export-Meldung
Private US-Exporteure melden den Verkauf von: 
120.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an "Unbekannt"
132.000 Tonnen Mais  zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Südkorea
23.11.2018 Weizenzustand in Frankreich stabil

FranceAgriMer hat am 19. November 82% der Weizenbestände in die Top-Kategorie „good-to-excellent“ eingestuft. Das ist unverändert zur Vorwoche.
Diese Einstufung ist zu diesem Termin die schlechteste seit sechs Jahren.
Die Aussaat von Winterweizen ist in Frankreich mit 97% inzwischen fast abgeschlossen. In der Vorwoche waren es noch92%.
Auch die Maisernte ist jetzt komplett beendet. Letzte Woche meldete man noch 99%.

22.11.2018 IGC senkt Prognose für Welt-Maisernte

Eine höhere Ernteschätzung für ukrainischen Mais kompensiert im neusten IGC-Monatsbericht zum großen Teil die kleinere Ernteschätzung der USA. Die Experten senken heute ihre Maisprognose für 2018/19 nur um 1 Mio. Tonnen.
Die Regierungsunabhängige Organisation schätzte heute die Welt-Maisproduktion auf 1.073 Mrd. Tonnen.
Das Internationale Getreide Council (IGC) schätzt die US-Maisernte heute auf 371,5 Mio. Tonnen nach 375,4 Mio. Tonnen im Monat Oktober. Die Ukrainische Maisernte wird jetzt auf 33,5 Mio. Tonnen geschätzt nach 30 Mio. Tonnen zuvor.
Die IGC-Schätzung zur Weizenernte 2018/19 kommt unverändert auf 729 Mio. Tonnen.
Heute wurde zudem eine erste Schätzung zur Weizenanbaufläche 2019/20 abgegeben. Demnach soll es eine Anbauausweitung um 1% auf 220 Mio. Hektar geben. Das wäre die erste Ausweitung der Fläche seit vier Jahren. Auch wenn für die EU, Russland, die USA und Indien eine Flächenausweitung prognostiziert wird, so bestehen noch Unsicherheiten darüber, wie die Wetterbedingungen zum Aussaattermin sein werden.
Allgemein hatte der Markt eine kleinere Ernteschätzung für Mais und Weizen erwartet. Die heutige Schätzung liegt aber immer noch auf einem Vier-Jahres-Tief.
Die globale Sojabohnenproduktion 2018/19 wird vom IGC auf 367 Mio. Tonnen gesehen. Die Schätzung im Oktober lag bei 369 Mio. Tonnen. In der Saison 2017/18 wurden weltweit 340 Mio. Tonnen Sojabohnen geerntet.

22.11.2018 Getreidemail

Weniger Shorteindeckungen sowie die weiterhin schwache Exportnachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Verlusten schließen. Heute feiert die USA ihr Erntedankfest. An „Thanksgiving“ wird an der Börse in Chicago nicht gehandelt. Am Freitag gibt es nur eine kurze Handelssitzung am CBoT. Viele Händler in den USA werden diesen Tag als Brückentag für einen Kurzurlaub nutzen.
Die Kurse der Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich trotz der negativen Vorgaben aus Übersee gut halten und schlossen auf allen Terminen mit leichten Aufschlägen. Das war wohl eine technische Korrektur nach einem 2-Monats-Tief . Wegen dem Feiertag in den USA können in dieser Woche von dort kaum noch Impulse für den EU-Weizenmarkt erwartet werden. In Paris gibt es derzeit keinen eindeutigen Trend. EU-Exporteure würden von nachlassenden russischen Weizenexporten profitieren. Das hat ein festerer Euro-Wechselkurs aber wieder vereitelt. Der hohe Importbedarf an Futtermitteln in Deutschland kann aus der Ukraine gedeckt werden, wo die Maisernte einen neuen Rekord ausweist. Händler berichten davon, dass bereits Ende November zwei Schiffsladungen Mais mit zusammen 65.000 to in deutschen Häfen gelöscht werden sollen.

21.11.2018 Kein Platz mehr für riesige US-Ernte

Kurz vor dem Ende der Erntearbeiten in den USA wissen die Farmer nicht mehr wohin mit den großen Massen an Mais und Sojabohnen. Der Absatz nach China wird jetzt deutlich spürbar.
Da gleichzeitig die Kosten für Lagerraum steigen, lassen schon einige Landwirte ihre restliche Ernte auf den Feldern verrotten.

21.11.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.000 Lots CBoT Mais

20.11.2018 Zwei Pflichtmeldungen des USDA

Heute melden Exporteure dem USDA, dass 200.588 Tonnen US-Mais, der für den Export an nicht näher genannte Käufer im Ausland für das Wirtschaftsjahr 2018/19 vorgesehen war, storniert wurden.
Außerdem melden andere Exporteure dem USDA, dass heute 123.567 Tonnen US-Sojabohnen an unbekannte Käufer im Ausland verkauft wurden.

20.11.2018 Neuer Ernterekord in der Ukraine

Der ukrainische Landwirtschaftsminister Maksym Martyniuk hob heute seine Schätzung zur diesjährigen Maisernte auf den Rekordwert von 34,8 Mio. Tonnen an. Bisher ging er von 34 Mio. Tonnen aus.
Insgesamt seien in diesem Jahr 66,4 Mio. Tonnen Getreide geerntet worden. Und damit bereits 400.000 Tonnen mehr als die Rekordernte in 2016.

19.11.2018 Getreide aus der Ukraine: Drastischer Exportrückgang in der KW 46

In der Woche vom 10. bis 16.11. sanken die Getreideexporte über Ukranines Schwarzmeerhäfen auf 665.000 Tonnen von 1,4 Mio. Tonnen in der Woche zuvor. Das teilte soeben das Beratungsunternehmen APK-Inform mit. Geringere Weizen- und Gerstenexporte seien die Hauptursache.
Die Weizenverschiffungen sanken sogar um 77% auf 153.000 Tonnen, während die Gerstenexporte um 88% zur Vorwoche sanken. Die Maisausfuhren sanken um 14% auf 491.000 Tonnen.
Der Großteil der Getreideausfuhren ging nach Spanien und Italien.
Im Oktober waren die Getreideexporte um 63% auf 3,5 Mio. Tonnen gegenüber den Septemberausfuhren in Höhe von 2,2 Mio. Tonnen gestiegen.
Die Ukraine erntete in diesem Jahr 68 Mio. Tonnen Getreide und kann in der Saison 2018/19 daraus 47 Mio. Tonnen exportieren. Bis zum 14. November wurden 15,5 Mio. Tonnen ausgeführt, wovon 8,4 Mio. Tonnen Weizen waren und 3,8 Mio. Tonnen Mais.

19.11.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 06.11. - 13.11. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 1.321 Kontrakte auf 79.481 Kontrakte, sie reduzierten jedoch gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 15.780 Kontrakte auf 106.165 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen sank damit um 14.459 Kontrakte auf 26.684 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiterhin überwiegend bärischgestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 9.112 Kontrakte reduziert auf 238.615 Lots und die Short-Positionen um 464 Kontrakte reduziert auf 220.634 Lots. Damit sank der Bestand der Netto-Long-Positionen auf 17.981 Lots.
Erhöht um 9.947 Lots auf 55.025 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen Es wurden zwar die Long-Positionen um 1.266 Kontrakte reduziert, die Short-Positionen wurden jedoch erhöht um 8.681 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
19.11.2018 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 9.500 Lots CBoT Mais

16.11.2018 Ukraine: Getreideernte ist zu 96% abgeschlossen

In der Ukraine wurden bisher 68,8 Mio. Tonnen Getreide geerntet mit Durchschnittserträgen von 4,63 Tonnen pro Hektar. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr wurden 56,5 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Von der Gesamt-Anbaufläche von 14,84 Mio. Hektar wurden mittlerweile 14,2 Mio. Hektar bzw. 96% geerntet.
Es wurden 30,7 Mio. Tonnen Mais auf einer Fläche von 4,1 Mio. Hektar (88%) geerntet mit einem Durchschnittsertrag von 7,57 Tonnen pro Hektar.
Die Weizenernte ist bereits abgeschlossen. Gedroschen wurde auf einer Fläche von 21,1 Mio. Hektar mit einem Durchschnittsertrag von 3,8 Tonnen pro Hektar. Ebenfalls abgeschlossen ist die Gersteernte mit einem Ergebnis von 7,53 Mio. Tonnen und einem Durchschnittsertrag von 3,03 Tonnen pro Hektar.

16.11.2018 Südkorea: NOFI sucht bis zu 140.000 Tonnen

Südkoreas größter Futtermittelhersteller Nonghyup Feed Inc. (NOFI) hat eine internationale Ausschreibung zum Kauf von bis zu 140.000 Tonnen US-Mais ausgeschrieben, teilten europäische Händler am Freitag mit. Die Frist für die Ausschreibung endet ebenfalls am heutigen Freitag.

16.11.2018 Südkorea sucht 60.000 Tonnen Mais

Süd Koreas KOCOPIA hat einen internationalen Tender zum Kauf von 60.000 Tonnen Mais ausgeschrieben. Die Angebotsfrist für den Mais, der Mitte Februar geliefert werden soll, endet heute.

15.11.2018 EU-Maisernte 2018 größer als im Vorjahr

Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains hat heute seine Schätzung zur diesjährigen Maisernte in der Europäischen Union angehoben. Jetzt soll die Ernte größer sein, als im letzten Jahr.
Die Maisernte 2018 in der Gemeinschaft wird jetzt auf 60 Mio. tonnen gesehen. Im Oktober ging man noch von 59,4 Mio. Tonnen aus. Die größten Veränderungen zum Vormonat gab es in Rumänien, Österreich und Frankreich.
Damit wäre die Ernte 2018 1% größer als in 2017. Schwache Erträge in Frankreich und Deutschland würden durch hohe Erträge in Rumänien und Ungarn kompensiert.
Im Gegensatz dazu senkte Strategie Grains seine Schätzung zur EU-Gerstenernte um 400.000 Tonnen auf 56,1 Mio. Tonnen. Das sind 4% weniger als im Vorjahr.
Die Weizenernte 2018 der EU wird weiter auf 127 Mio. Tonnen geschätzt. Ein Minus gegenüber der Vorjahresernte von 11%, weil der Sommer extrem trocken war. Die Weizenexporte werden von den Experten auf 19,5 Mio. Tonnen geschätzt, 100.000 Tonnen mehr als im Monat Oktober erwartet.
In der zweiten Hälfte dieser Vermarktungsperiode werden die Exporte spürbar besser laufen als bisher, da die Schwarzmeeranrainer bald ausverkauft seien, so die Experten.
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich inzwischen auf die Aussaat von Wintergetreide zur Ernte in 2019. Die Bedingungen dafür sind viel besser als vor einem Jahr, da der dringend benötigte Regen in allen Anbauregionen gefallen ist. Die Anbaufläche wird deshalb spürbar ausgeweitet. Trotzdem ist es derzeit noch zu trocken.
Es wird geschätzt, dass die Anbaufläche für Weizen in der EU auf 24,3 Mio. Hektar ausgeweitet wird. Das sind 6% mehr als vor einem Jahr. Die Anbaufläche für Gerste bleibt dagegen weitestgehend auf Vorjahresniveau, die Maisanbaufläche soll dagegen um 4% ausgeweitet werden.

15.11.2018 Ukraine hat bereits 16 Mio. Tonnen Getreide ausgeführt.

Die Exporte von Getreide aus der Ukraine haben mit 16 Mio. Tonnen dank großer Maisausfuhren bereits die Vorjahresmenge überschritten. Das teilte heute Morgen die Behörde für Lebensmittelsicherheit in Kiew mit.
Die Regierung schätzt die Ernte in 2018 insgesamt auf 64 Mio. Tonnen (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte könnten in der Vermarktungssaison 2018/19 auf 42,5 Mio. Tonnen steigen (Vj.: 39,4 Mio. Tonnen).
Ein Behördensprecher berichtete heute, dass bereits 4 Mio. Tonnen Mais ausgeführt seien (Vj.: 2,2 Mio. Tonnen). Die Weizenausfuhren belaufen sich bisher auf 8,7 Mio. Tonnen im Vergleich zu 9 Mio. Tonnen im selben Zeitraum des Vorjahres.
Ukraines Agrarexporte konzentrieren sich auf Pflanzenölen, Ölsaaten und Getreide.
Die Ernte in 2018 ist inzwischen fast komplett abgeschlossen. Von 96% der Anbaufläche wurden 65,4 Mio. Tonnen ungereinigtes Getreide gedroschen. Davon sind noch 5-7% abzuziehen, um auf lagerfähiges Getreide zu kommen.
Die Ernte teilt sich auf in 30,2 Mio. Tonnen Mais, 25,1 Mio. Tonnen Weizen und 7,5 Mio. Tonnen Gerste sowie 13,7 Mio. Tonnen Sonnenblumenkerne.

14.11.2018 Frankreich: Schätzung für Intra-EU-Weizenausfuhren um 100.000 Tonnen gesenkt

Das Statistikbüro des französischen Landwirtschaftsministeriums senkt heute seine Erwartung für Intra-EU-Weizenausfuhren in der Saison 2018/19 von 7,9 Mio. Tonnen auf 7,8 Mio. Tonnen.
In ihrem monatlich Report über Angebot und Nachfrage, der heute auf der Homepage erschien, blieben die Ausfuhren in Nicht-EU-Länder gegenüber dem Vormonat auf unveränderten 8,75 Mio. Tonnen.
Die Endbestände von Weichweizen in Frankreich der Saison 2018/19 werden demnach 2,5 Mio. Tonnen sein. Im Oktober ging man noch von 2,4 Mio. Tonnen aus.
Die Maisbestände am Ende der Saison 2018/19 bleiben auch bei der Einschätzung des Vormonats, die bei 2 Mio. Tonnen lag. Ebenso die Endbestände für Gerste, die bei 1,1 Mio. Tonnen bleiben.

13.11.2018 Indonesien kauft 100.000 Tonnen Mais aus Südamerika

Der staatliche indonesische Getreideeinkäufer Bulog hat ca. 100.000 Tonnen Mais aus Südamerika gekauft. Das teilten heute Händler aus Europa mit.
In der letzten Woche hatte der Käufer eine internationale Ausschreibung zum Kauf dieser Menge aufgelegt, nachdem private Importeure Probleme hatten, Futterweizen zu kaufen.
Bulog hat ausgeschrieben, dass der Mais über den Seeweg noch vor Dezember angeliefert werden soll. Die Preise der offerierten Ware aus Südamerika liegen bei 215 USD/Tonne c&f.
Mais aus den USA oder der Ukraine kam nicht in Frage, da dieser mehr Wasser aus der Luft aufnimmt, sich dann aufwärmt und schwarz verfärbt. Es ist auch möglich, dass bereits in Asien lagernder Mais aus Südamerika angeboten wurde.

13.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 5.500 Lots CBoT Mais

12.11.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 30.10. - 06.11. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 1.695 Kontrakte auf 80.802 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 1.879 Kontrakte auf 121.945 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen sank damit um 3.574 Kontrakte auf 41.143 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit wie schon in den Wochen zuvor überwiegend bärischgestimmt .Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 4.630 Kontrakte erhöht auf 247.727 Lots und die Short-Positionen um 7.730 Kontrakte reduziert auf 221.098 Lots. Damit stieg der Bestand der Netto-Long-Positionen auf 26.629 Lots.
Reduziert um 26.227 Lots auf 45.078 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen Es wurden die Long-Positionen um 716 Kontrakte reduziert,die Short-Positionen wurden jedoch auch reduziert um26.943Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
09.11.2018 Ohne China sinken die Endbestände für Weizen und Mais

Im gestrigen WASDE-Report des USDA war eine Zahl besonders auffällig, nämlich die Welt-Endbestände beim Mais. Im Monat Oktober wurden noch 159,35 Mio. Tonnen Endbestand gemeldet und in diesem Monat sollen es 307,5 Mio. Tonnen sein.
Ähnlich, aber längst nicht so deutlich, verhielt es sich beim Weizen. Hier waren es im Oktober noch 260,18 Mio. Tonnen und im November 266,71 Mio. Tonnen. Und das obwohl die UN zuletzt von sinkenden Endbeständen ausging.
Der Grund dafür ist in Chinas Statistik zu suchen. Wie wir bereits gestern und vorgestern berichtetet, hat die chinesische Statistikbehörde ihre Zahlen der letzten 10 Jahre in beiden Rohstoffen überarbeitet und in diesem Zuge bei Mais 20% größere Endbestände festgestellt.
Da China mit Mais- und Weizenexporten am Weltmarkt so gut wie gar nicht in Erscheinung tritt, haben westliche Marktanalysten in Ihrem Zahlenwerken China immer ausgespart. Und durch eine solche Bereinigung sinken die Weizenbestände tatsächlich und auch der Maisvorrat auf der Welt weist ein Defizit aus.

09.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots CBoT Mais

08.11.2018 Müssen die Welt-Maisbestände auch justiert werden?

China, weltweit der zweitgrößte Maiserzeuger, hat gestern in seiner offiziellen Statistik die Maisproduktion der letzte 10 Jahre um 20 % angehoben. Auch die Ernteschätzung für das laufende Jahr wurde entsprechend erhöht. Wir berichteten gestern darüber (07.11.2018-15:04h).
Grund dafür sind Anbauflächen im dünn besiedelten Norden des Landes, die nur gelegentlich bestellt werden aber scheinbar nie erfasst wurden.
Man darf gespannt sein, ob diese maßgebliche Veränderung der Weltbestände für Mais auch in den weltweiten Statistiken ihren Niederschlag finden wird.

08.11.2018 CASDE-Report - Chinas Maisdefizit wird größer

Der heute erschienene chinesische Monatsreport „Chinese Agricultural Supply and Demand Estimates“ (CASDE) hat einige Überraschungen parat.
Das Mais Defizit in der Saison 2018/19 ist demnach größer als im letzten Monat geschätzt, weil die Futtermittelhersteller dieses Getreide verstärkt einsetzen und mehr Mischfutterwerke als erwartet ihre Produktion aufgenommen haben.
Es gibt deshalb ein Defizit zwischen dem Bestand und dem Verbrauch von 29,3 Mio. Tonnen. Vormonat ging das Landwirtschaftsministerium noch von 22,3 Mio. Tonnen aus.
Es wird zu einem Bestandsabbau kommen, obwohl in den Monaten September 2017 bis August 2018 mehr Mais produziert wurde als vorher erwartet. Die Produktion in dieser Saison wird jetzt auf 215 Mio. Tonnen geschätzt, nach 213 Mio. Tonnen im Vormonat. Die Anbaufläche soll erneut ausgeweitet worden sein. Dabei sind diese Zahlen deutlich niedriger, als die des chinesischen Statistikamts, das die Erntemenge auf 259 Mio. Tonnen schätzt, weil sie von einer viel größeren Anbaufläche ausgehen.
Der Maisverbrauch in 2018/19 wird im CASDE auf 245,8 Mio. Tonnen geschätzt, nach 236,8 Mio. Tonnen im Vormonat. Die Nachfrage der Mischfutterhersteller werde um 7% auf 151,5 Mio. Tonnen steigen, weil es neue Richtlinien für die Futterhersteller gibt.
So wird davor gewarnt, dass der Sojaschrotverbrauch in 2018/19 spürbar zurück gehen wird, da nach den vielen Ausbrüchen des Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) die Schweinebestände nur langsam wieder aufgebaut werden können und dass auch weniger Proteinreiches Futter eingesetzt werden soll. Seit Anfang August wurden bisher mehr als 50 ASF-Ausbrüche in China registriert. Eine neue Richtlinie verlangt von den Mischfutterherstellern die Reduktion von eiweißhaltigen Komponenten. Damit sollen 11 Mio. Tonnen weniger Sojaschrot verbraucht werden.

07.11.2018 China verdoppelt Subventionen für Sojabohnenanbau

Die größte Getreideanbauregion in China hat in 2018 seine Subventionen für den Sojabohnenanbau nahezu verdoppelt. Das geht aus einer offiziellen Website der Regierung hervor. Peking sucht nach Wegen, seine Abhängigkeit von Sojabohnenimporten aus den USA zu verringern.
In der Provinz Heilongjiang wurden 2018 Anbauzuschüssen in Höhe von 320 Yuan per mu (=0,06 Hektar) überwiesen. Im letzten Jahr waren es 174 Yuan per mu.
Die Provinz im Nordosten Chinas hat hingegen die Subventionen für den Maisanbau von 134 Yuan auf 25 Yuan per mu reduziert. Ziel der Regierung ist es, ihre Importabhängigkeit ein Stück zu verringern. Mit den Subventionen können Bauern mit Sojabohnen mehr Geld verdienen, als mit Mais.
Heilongjiang ist Chinas Top-Region für Mais und Sojabohnen, die Bauern wechseln ihre Fruchtfolge zwischen den beiden Arten immer noch den Verdienstmöglichkeiten.
In den vergangenen Jahren hat China viele Maßnahmen ergriffen, die riesigen staatlichen Maisvorräte abzubauen. Inzwischen befürchten Beobachter aber schon, dass die Maispreise in China im kommenden Jahr ziemlich hoch sein werden.

07.11.2018 20% mehr: Chinas Statistikamt justiert Ernteschätzungen der letzten 10 Jahre

China, weltweit der zweitgrößte Produzent von Mais, hat heute seine Daten zu den Maisernten der letzten 10 Jahre justiert, das berichtet ein Sprecher einer offiziellen Expertenkommission. Dadurch steigen auch die Schätzungen zur Maisernte der kommenden Jahre.
Chinas nationales Statistikamt CNGOIC teilte mit, dass die Maisernte in 2017 215,9 Mio. Tonnen groß war, nach der Anpassung, die jetzt stattfand, war die Ernte aber um 20% größer, nämlich 259 Mio. Tonnen.
Eine Begründung für die Anpassung gibt es bisher nicht.
Vermutlich ist die Anbaufläche deutlich größer gewesen. Ging man vorher noch von 35,5 Mio. Hektar aus, so sind es jetzt 42,5 Mio. Hektar. Auch die Erträge wurden geringfügig höher geschätzt.
Die Erntemenge in 2016 wurde jetzt auf 263 Mio. Tonnen geschätzt, 2015 waren es 265 Mio. Tonnen und damit die größte Maisernte in China überhaupt.
Die Ernte 2018/19 wird vom Statistikamt jetzt auf 259 Mio. Tonnen geschätzt. Zuletzt ging das chinesische Landwirtschaftsministerium noch von 213 Mio. Tonnen aus. Morgen wird das Ministerium in Peking seine nächste Ernte- und Bedarfsschätzung veröffentlichen.

06.11.2018 Ukraines Getreideexporte sind in der letzten Oktoberwoche eingebrochen

Die Getreideexporte aus der Ukraine sind in der Woche vom 27. Oktober bis zum 2. November um 40% eingebrochen. Es wurden 612.000 Tonnen Getreide ausgeführt. In der Woche zuvor waren es noch 991.000 Tonnen.
Ein Beratungsunternehmen berichtete, dass kleinere Schiffsladungen von Mais und Gerste der Hauptgrund für den auffälligen Rückgang waren. Die Ausfuhren von Weizen bleiben mit 348.000 Tonnen hoch.
Die Ukraine exportierte in der Woche 216.000 Tonnen Mais und 48.000 Tonnen Gerste. Die Lieferungen gingen nach Marokko, Spanien und Deutschland.
Die Getreideernte 2018 in der Ukraine ist fast komplett abgeschlossen. Bis zum 5. November wurden 60,7 Mio. Tonnen Getreide von 92% der Anbauflächen geerntet.
Die Regierung in Kiew geht davon aus, dass in diesem Jahr 64 Mio. Tonnen Getreide geerntet werden und die Exporte werden im Wirtschaftsjahr 2018/19 42,5 Mio. Tonnen erreichen.

06.11.2018 Hohe DON-Werte beim US-Mais

Die Farmer in Nordamerika finden in ihrer diesjährigen Maisernte hohe DON-Werte (Vomitoxin) vor. Das ist eine zusätzliche Belastung, da sie bereits unter den wirtschaftlichen Folgen des Handelsstreits mit China zu leiden haben.
Vomitoxin macht Tiere krank und kann auch Lebensmittel belasten. Getreidekäufer weisen Partien mit zu hohen DON-Werten zurück. Da die Maisernte im Mittleren Westen und Kanada noch nicht abgeschlossen ist und der Herbst mit nassem Wetter daherkommt, erwarten Wissenschaftler weitere Probleme.
¾ der US-Maisernte bildet den Rohstoff für die Produktion von Ethanol. Das Nebenprodukt Distillers Dried Grains (DDGs) ist Viehfutter. Ethanol-Produzenten müssen bereits mit DON hoch belastete Partien aufmischen, um ihr DDGs verkaufen zu können.
Die Food an Drug Administration der USA hat folgende Grenzwerte für DON-Werte festgesetzt: 1 ppm für Lebensmittel zum menschlichen Verzehr, 5 ppm für Schweinefutter, 10 ppm für Hühnerfutter und Futter für Milchvieh sowie 30 ppm für Rinderfutter. Einige Ethanolhersteller haben bereits Maislieferungen zurück gewiesen.
Das Einkommen der US-Farmer hat sich in den letzten fünf Jahren halbiert und seit Donald Trump einen Handelsstreit mit China führt, ist es noch schlimmer geworden.
Ein Analyseinstitut hat bei der Untersuchung von 45 Mustern 80% vorgefunden, die zu hohe DON-Werte auswiesen. Die US-Maisernte war bis Sonntag erst zu 76% abgeschlossen.

06.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots US-Mais

06.11.2018 Erhöhte Mengen Vomitoxin in US-Mais

Bei der diesjährigen Maisernte in Nordamerika werden erhöhte Mengen des Pflanzentoxins festgestellt, das als Vomitoxin bekannt ist. Das belastet die Erzeuger, die bereits leiden, da der Handelskrieg der USA und Chinas den Export von Sojabohnen beeinträchtigt und die Getreidepreise belastet. Vomitoxin ist für Menschen, sowie Nutz-und Haustiere schädlich.

05.11.2018 EU-Weichweizenexporte 24% unter Vorjahr

Die Europäische Union hat in der Vermarktungssaison 2018/19 seit dem 1. Juli und bis zum 4. November 5,4 Mio. Tonnen Weichweizen ausgeführt. Das waren 24% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Damals waren Anfang November bereits 7,1 Mio. Tonnen ausgeführt.
Die Gerstenexporte aus der EU kamen auf 1,9 Mio. Tonnen (Vj.: 2 Mio. Tonnen), ein Minus von 4%.
Die Maisimporte der EU kommen in diesem Zeitraum auf 5,95 Mio. Tonnen, ein Plus von 14%. Damals waren es 5,2 Mio. Tonnen, die in die EU eingeführt wurden.

05.11.2018 US-Farmer planen für 2019 mehr Weizenanbau

Nach dem Debakel im Handelsstreit zwischen den USA und China sind die Sojabohnenpreise in den USA unter die Produktionskosten gesunken. Das hat jetzt Auswirkungen auf die Anbauplanung der Farmer im Mittleren Westen der USA.
In diesem Agrargürtel wollen die Farmer in der Saison 2019 wieder mehr Mais und auch Weizen anbauen um die Abhängigkeit von den Sojabohnenexporten nach China zu verringern.
Die Farmer erhalten dort Kassapreise von 7,1 USD/Bushel für Sojabohnen, die Produktionskosten liegen bei der Rekordernte in diesem Jahr bei 8,5 USD/Bushel. Sie werden mit dem Handelskonflikt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt erwischt, hatten sie doch die Anbaufläche auf 89.145 acres um 15 Mio. acres mehr gegenüber dem Jahr 2017 ausgeweitet. Mit sehr hohen Erträgen wird eine Erntemenge erwartet, die die USA zuvor noch nicht eingebracht haben.
Da die Weizenpreise in diesem Jahr höher sind und ganz ordentliche Deckungsbeiträge bringen, wird die US-Weizenfläche zur Ernte 2019 spürbar ansteigen.

05.11.2018 Getreidemail

Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Der feste US-Dollar verhinderte allerdings höhere Gewinne. Um 0,7% im Vergleich zur Vorwoche legte der Frontmonat Dezember in der vergangenen Woche zu, das war der erste Wochengewinn seit vier Wochen. Institutionelle Anleger kauften ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. Einen vergleichsweise ruhigen Handelstag verlebten die Weizenfutures an der Euronext in Paris, die auf nahezu unverändertem Nieveau schlossen. Die abgelaufene Woche zeichnete sich aus durch eine hohe Volatilität und relativ schwachen Umsätzen aufgrund diverser Feiertage in mehreren europäischen Ländern incl. Frankreich und Deutschland. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im November aufgrund der schwachen Nachfrage unverändert bei 3 Euro über Paris Dezember 18. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im November/Dezember liegen weiterhin deutlich höher bei 215 Euro. Händler spekulieren weiter darüber, wann Russlands hohes Exporttempo nachlässt und die Nachfrage zu Gunsten von Weizen aus Westeuropa anzieht.

05.11.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 23.10. - 30.10. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 2.479 Kontrakte auf 79.107 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 16.133 Kontrakte auf 123.824 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen erhöhte sich damit um 18.612 Kontrakte auf 44.717 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiter überwiegend bärischgestimmt .Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 9.872 Kontrakte reduziert auf 243.097 Lots und die Short-Positionen um 1.240 Kontrakte reduziert auf 228.828 Lots. Damit sank der Bestand der Netto-Long-Positionen auf 14.269 Lots.
Erhöht um 26.883 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen Es wurden die Long-Positionen um 9.470 Kontrakte reduziert und die Short-Positionen um 28.52 Kontrakte erhöht.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!

05.11.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 14.500 Lots CBoT Mais

02.11.2018 USDA-Prognose für 2019/20
US-Landwirte werden nach Einschätzung des Chefvolkswirts des US-Landwirtschaftsministeriums für 2019 mehr Weizen und Mais anbauen, jedoch den Sojabohnenanbau reduzieren.
Die Schätzung lautet wie folgt:

Maisanbau 2019/20:
92,0 Mio. Acres (2018/19: 89,1 Mio. Acres) / Ernte: 14,93 Mrd. Bushel
Sojabohenanbau 2019/20:
82,5 Mio. Acres (2018/19: 89,1 Mio. Acres) / Ernte: 4,090 Mrd. Bushel
Weizenanbau 2019/20:
51,0 Mio. Acres (2018/19: 47,8 Mio. Acres) / Ernte: 2,060 Mrd. Bushel
 
Zum Ende der Saison werden 1,603 Mrd. Bushel Mais, 723 Mio. Bushel Sojabohnen und 933 Mio. Bushel Weizen erwartet.
02.11.2018 Informa senkt Prognose der US-Mais- und Sojabohenerträge

Das private Analystenhaus Informa Economics senkte seine Prognose der US-Maiserträge 2018 auf 179,7 Bushel pro Acre (bpa). Im Vormonat lag die Prognose noch bei 182,1 bpa. Die Prognose für US-Sojabohnen senkte Informa von 53,0 auf 52,6 bpa.
Die Erwartung der US-Maisproduktion liegt jetzt bei 4,698 Mrd. Bushel und die Erwartung der Sojabohnen-Produktion bei 4,664 Mrd. Bushel.
Informa-Offizielle standen nicht sofort zur Verfügung, um die Zahlen zu kommentieren.

02.11.2018 Frankreich: Körnermaisernte ist fast abgeschlossen

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer meldet heute, dass per 28. Oktober etwa 96% der Körnermaisbestände in Frankreich geerntet waren, in der Woche zuvor lag der Erntefortschritt bei 91%.
Die Winterweizenaussaat ist in Frankreich zu 69% abgeschlossen (Vorwoche: 51%). Weiter fortgeschritten mit 76% der geplanten Flächen ist die Wintergerste-Aussaat (Vorwoche:61%).

02.11.2018 US-Export-Meldung

US-Exporteure melden den Verkauf von 200.900 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko.

02.11.2018 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago konnten gestern kräftig zulegen. Für die gute Stimmung sorgten die gestiegenen Exportchancen von US-Weizen am Weltmarkt und der schwächere Wechselkurs des US-Dollar. Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex trugen ebenfalls zur guten Stimmung bei. Mit 582.500 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen Export-Sales über den Markterwartungen von 200.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften ca. 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die e-CBoT handelt den Weizen heute Morgen uneinheitlich.
An der Euronext in Paris profitierten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee und legten zu. Anzeichen einer Abkühlung der russischen Weizenexporte trugen ebenfalls zur guten Stimmung bei. Allerdings waren die Aktivitäten aufgrund des Feiertags in mehreren europäischen Ländern gebremst. Russlands Pflanzengesundheitsdienst hat bei Gericht beantragt, dass fünf Getreidesilos in der russischen Exportregion Rostov vorübergehend geschlossen werden. Die Prüfer haben überall in Russland Getreideumschlagsplätze überprüft, weil es von großen Kunden im Ausland Beschwerden über die Getreidequalitäten gab.

01.11.2018 FCStone hebt Schätzung zur brasilianischen Sojabohnenernte an

Das Beratungsunternehmen FCStone schätzte heute, dass die nächste Sojabohnenernten in Brasilien 120,19 Mio. Tonnen groß ausfallen wird. Im Oktober ging man noch von 119,34 Mio. Tonnen aus.
Außerdem soll die erste Maisernte im Sommer auf der Südhalbkugel 27,08 Mio. Tonnen groß ausfallen. Diese Schätzung ist unverändert gegenüber der letzten.
Die Sojabohnenexporte in der Saison 2018/19 sollen mit 75 Mio. Tonnen um 1 Mio. Tonnen kleiner ausfallen als zuletzt.

01.11.2018 Weizen: USA hofft auf bessere Ausfuhrzahlen

Die Kurse der CBoT-Weizenfutures steigen heute am zweiten Tag in Folge weil in bedeutenden Exportnationen die Getreideproduktion schwächer ausfiel, sodass jetzt die USA die Chance bekommt, am Weltmarkt mehr Weizen abzusetzen.
Das aktuelle Preisniveau in den USA ist offensichtlich konkurrenzfähig mit anderen Exportnationen. Die Europäische Union und Australien haben in diesem Jahr deutlich weniger Getreide zur Verfügung, sodass den Ausfuhren aus den USA jetzt nichts mehr im Wege steht. Das analysieren Händler in Australien heute Morgen.
Der weltweit größte Weizenexporteur Russland hat in den ersten Monaten des laufenden Wirtschaftsjahres im Vergleich zum Vorjahr bereits 21% mehr Weizen ausgeführt und die Behörden dort erteilen ihre Ausfuhrgenehmigungen nicht mehr ganz so zügig.
Händler an der Börse legen ihren Fokus jetzt auf die wöchentlichen US-Agrarausfuhren, die immer montags für die zurückliegende Woche veröffentlicht werden. Es wird vermutet, dass bei der nächsten Ansage die Maiserträge niedriger geschätzt werden.

31.10.2018 EU-Weizen auf 6-Wochen-Tief

Ein fester US-Dollar sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Institutionelle Anleger verkauften ca. 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen geben die Kurse im elektronische Nachthandel weiter leicht nach.
Die Dezember-18-Weizenfutures an der Euronext in Paris unterschritten gestern wieder die psychologisch bedeutsame 200-Euro-Marke. Die Verluste wurden sogar noch durch den schwächeren Euro gegenüber dem US-Dollar begrenzt. Damit erreichten wir gestern ein 6-Wochen-Tief. Die Exporteure der EU hatten darauf gehofft, dass Russland bald ausverkauft sei. Das ist aber scheinbar noch nicht der Fall- vielleicht erst in zwei Monaten. Die Weizenexporte ins EU-Ausland hinken bereits um 24% hinter dem bereits bescheidenen Vorjahr zurück. Analysten gehen aber davon aus, dass bald mehr EU- und US-Weizen bei den internationalen Ausschreibungen zum Zuge kommen. In Frankreich wurde die Stimmung am Markt durch Regenfälle belastet, die von Trockenheit heimgesuchten Weizenanbauregionen erreichten. Jetzt herrschen dort beste Bedingungen für die Aussaat zur Ernte 2019.

31.10.2018 5-Tages-Tief im CBoT-Maisfuture

Die Kurse der Chicago-Maisfutures sinken auch heute Morgen weiter, weil gutes Erntewetter im Mittleren Westen der USA herrscht. Wir erreichen heute am CBoT ein Fünf-Tage-Tief.
Die Ernte kommt dort nun zügig voran und die Wetterdienste haben angekündigt, dass es vorerst so schön bleiben soll. Es kommt eine riesige US-Ernte auf den Markt. Am vergangenen Sonntag waren 63% der Maisfelder in den USA abgeerntet. Gestern sanken die Mais-Terminmarktkurse in Chicago um 1,5%.
Der US-Präsident Donald Trump erwartet einen „great deal“ im Handelsstreit mit China. Sollte das nicht gelingen, werde er weitere Strafzölle in Milliardenhöhe verhängen.

31.10.2018 Fonds waren gestern Netto-Verkäufer von Mais, Sojabohnen und Weizen

29.10.2018 EU exportiert 24% weniger Weichweizen

Seit dem 1. Juli bis zum 28. Oktober exportierte die EU 5,2 Mio. Tonnen Weichweizen. Das sind 24% weniger als zu diesem Termin im Vorjahr als Ende Oktober 6,8 Mio. Tonnen ausgeführt waren.
Die Gerstenexporte waren 1,75 Mio. Tonnen stark: 5% weniger als im Referenzzeitraum des Vorjahrs.
Die Maisimporte belaufen sich in dieser Saison bisher auf 5,6 Mio. Tonnen, ein Plus von 14%. In 2917 waren es zu diesem Termin 4,9 Mio. Tonnen.

29.10.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 16.10. - 23.10. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 3.872 Kontrakte auf 81.586 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 5.440 Kontrakte auf 107.691 Kontrakte. Der Anteil der Netto-Short-Positionen erhöhte sich damit um 9.312 Kontrakte auf 26.105 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiter überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 600 Kontrakte reduziert, allerdings wurden auch die Short-Positionen um 5.827 Kontrakte reduziert auf 227.588 Lots. Damit stieg der Bestand der Netto-Long-Positionen auf 25.381 Lots.
Erhöht um 8.054 Kontrakte wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Es wurden die Long-Positionen um 263 Kontrakte reduziert und die Short-Positionen um 7.791 Kontrakte erhöht.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
29.10.2018 Fond waren am Freitag Käufer von Mais, Weizen, Sojabohnen

26.10.2018 Französischer Mais zu 91% geerntet

Die Marktanalysten des französischen Landwirtschaftsministeriums teilten heute mit, dass die Maisernte 2018 am 21. Oktober zu 91% abgeschlossen wurde. In der Woche zuvor waren es 81% und vor einem Jahr zu diesem Termin 70%.
Die Aussaat von Winterweizen war zu 51% erfolgt (Vw.: 32%) und 58% zu diesem Termin im Jahr 2017.
Die Wintergerstenaussaat ist zu 61% erfolgt (Vw.: 44%) und 72% vor einem Jahr.

26.10.2018 EU Kommission senkt Weizenernte-Schätzung

Die Europäische Kommission senkte gestern ihre Schätzung zur EU-Weizenproduktion in 2018 von 128,7 auf jetzt 127,4 Mio. Tonnen.
In 2017 wurden in der EU 142,1 Mio. Tonnen Weizen geerntet.
In ihrem Monatsbericht behält die Kommission ihre Schätzung für die Weizenexporte in der Vermarktungssaison 2018/19 aus dem letzten Monat bei 20 Mio. Tonnen.
In der Saison zuvor wurden 21,3 Mio. Tonnen exportiert.
Die Maisernte 2018 in der EU wird von den Fachleuten nun auf 62,3 Mio. Tonnen geschätzt (Vormonat: 61,9 Mio. Tonnen).

26.10.2018 CBoT-Weizen: Größter Wochenverlust seit September

Die Chicago-Weizenfutures sind auf dem besten Weg zu ihrem größten Wochenverlust seit Anfang September. Die scharfe Konkurrenz mit der Schwarzmeerregion und höhere Weizenernten in China belasten den Markt.
In Russland ist die Getreideernte größer ausgefallen als erwartet, die Ernteschätzungen wurden in dieser Woche von verschiedenen Analysten nach oben korrigiert. Broker in Australien sehen das aktuell niedrige Preisniveau für Weizen aber als nicht gerechtfertigt an, weil die Produktion in Russland und Australien sinkt und der weltweite Bedarf stark bleibt.
Vorerst drängt aber russischer Weizen weiter auf den Weltmarkt, mehr als zuletzt erwartet. Von Exportbeschränkungen redet aktuell niemand mehr.
Der internationale Getreiderat (IGC) hob zudem seine Schätzung zur Weizenernte in China an. Deshalb steigt auch die weltweite Produktion von 716,7 Mio. auf 728,8 Mio. Tonnen. In der letzten Saison waren es 767,1 Mio. Tonnen.
Der starke Wechselkurs des US-Dollars erschwert den US-Exporteuren ihr Geschäft. Trotzdem haben asiatische Müller damit begonnen, sich ihren Bedarf bis zur Jahresmitte 2019 zu sichern. In den letzten sechs Jahren lebte man eher von der Hand in den Mund.
Die Weizenkurse standen gestern auch unter Druck weil die Soja- und Maiskurse kräftig in den Keller gingen. Die wöchentlichen Exporte der USA waren wieder einmal enttäuschend. Fonds verkauften gestern massiv alle Agrarrohstoffe, insbesondere Mais, Sojabohnen und Weizen.

25.10.2018 6% mehr Maisanbau in Südafrika

Südafrikas Farmer planen die Ausweitung ihrer Maisanbaufläche um 6% für die Ernte 2018/19. Das teilte das offizielle Crop Estimates Committee (CEC) heute über eine Pressemeldung mit.
Demnach wird erwartet, dass 2.448 Mio. Hektar mit Mais bebaut werden (Vj.: 2,318 Mio. ha). In der letzten Ernte hatte unvorteilhaftes Wetter den Erträgen geschadet.
Das Grundnahrungsmittel Weißer Mais für die menschliche Ernährung wird auf 1,373 Mio. Hektar und Gelber Mais als Futtermittel auf 1,075 Mio. Hektar angebaut.

25.10.2018 IGC erhöht Schätzung zur Weizenernte

Der Internationale Getreiderat (IGC) hob heute seine Schätzung zur Weltweizenernte 2018/19 um 12 Mio. Tonnen auf 729 Mio. Tonnen an.
Hauptsächlich wird die höhere Zahl mit einer besseren Ernte in China begründet.
Der Regierungsunabhängige Rat behielt seine Schätzung zur Welt-Maisernte 2018/19 auf 1,074 Mrd. Tonnen bei.

24.10.2018 Körnermaisproduktion in Frankreich sinkt unter 12 Mio. Tonnen

Die Körnermaisproduktion in Frankreich sinkt in diesem Jahr um 12% auf 11,8 Mio. Tonnen, nachdem Trockenheit die Erträge einschränkte. Einige Landwirte nutzen den Mais nun als Futter für ihre Tiere.
Einige Marktteilnehmer hatten eine noch niedrigere Ernte erwartet, aber da in einigen Regionen auch beregnet werden konnte und mehr trockenresistente Sorten eingesetzt wurden, fiel das Ergebnis besser als erwartet aus.
Der Durchschnittsertrag wird mit 9,32 Tonnen/Hektar angegeben (Vj.: 10,36 to/ha). Der fünf-Jahres-Durchschnitt liegt bei 9,6 to/ha.
In Frankreich gab es extreme regionale Unterschiede, die von 7 bis 11 Tonnen/Hektar reichen. Die Anbaufläche wurde in diesem Jahr um 50.000 – 70.000 Hektar verkleinert, je nachdem wo nun Futtermais daraus wird. Da die Grünlanderträge regional so schwach sind, suchen Landwirte Mais als Futtermittel.

24.10.2018 Ukraine will 42,5 Mio. Tonnen Getreide exportieren

Die Ukraine hat seit dem 1. Juli 2018 bis jetzt 12,1 Mio. Tonnen Getreide exportiert, teilt das Landwirtschaftsministerium in Kiew heute mit. Das sind 12,6% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Davon waren7,1 Mio. Tonnen Weizen, 2,5 Mio. Tonnen Gerste und 2,3 Mio. Tonnen Mais.
Man plane mit einer Erntemenge von 64 Mio. Tonnen im Vergleich zu 61,3 Mio. Tonnen in 2017.
In der Saison 2017/18 exportierte der Schwarzmeeranrainer 39,4 Mio. Tonnen Getreide; in dieser Saison könnten es 42,5 Mio. Tonnen werden.

24.10.2018 Sojabohnenpreise erneut unter Druck

Am CBoT sinken die Sojabohnenkurs heute Morgen erneut, weil die Erntearbeiten im Mittleren Westen der USA zügig vorankommen.
Händler in Fernost Asien stellen fest, dass die Mais- und Sojabohnenernte wieder auf dem richtigen Weg ist. Die Farmer werden versuchen, soviel wie möglich zu ernten, bevor neue Regengebiete die Region erreichen. Für das Ende des Monats kündigen die Meteorologen wieder Tiefdruckgebiete an.
Das USDA hatte am Montag festgehalten, dass 49% der Maisernte drin ist. Marktteilnehmer waren von 51% ausgegangen. Die Sojabohnenernte soll den Experten der US-Behörde zufolge 53% fertig sein. Etwas weiter als erwartet worden war.
Rohstofffonds waren gestern netto Käufer von Mais und Sojabohnen.

23.10.2018 Ukrainische Getreideernte – Winterungen für 2019 fast komplett im Boden

Die Farmer in der Ukraine haben in diesem Jahr bis heute 54,5 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Der Durchschnittsertrag liegt bei 4,19 Tonnen/Hektar. Zum gleichen Termin im Vorjahr waren es 48,7 Mio. Tonnen.
Die Erntemenge kommt von einer Anbaufläche von 13 Mio. Hektar; insgesamt wurden 14,8 Mio. Hektar bestellt. Im einzelnen: 19,5 Mio. Tonnen Mais von 2,9 Mio. Hektar, das sind 62% der Anbaufläche. Der Ertrag liegt im Durchschnitt bei 6,82 Tonnen pro Hektar.
Die Weizenernte ist dort komplett abgeschlossen. Es wurden 25,1 Mio. Tonnen geerntet, der Durchschnittsertrag liegt bei 3,8 Tonnen per Hektar.
Auch die Gerstenernte ist zu 100% vom Feld. 7,53 Mio. Tonnen kamen zusammen. Damit 3,03 Tonnen per Hektar.
Das Ministerium in Kiew schätzt, dass in diesem Jahr insgesamt 64 Mio. Tonnen Getreide geerntet werden.
Auf bisher 6,8 Mio. Hektar wurden Wintersaaten für die Ernte in 2019 ausgesät. Geplant ist eine Anbaufläche von 7,2 Mio. Hektar. Bis zum 23. Oktober wurden 5,9 Mio. Hektar mit Winterweizen bestellt, 819.000 Hektar mit Wintergerste und 114.000 Hektar mit Winterroggen. In 2017 hatten die ukrainischen Farmer 7,24 Mio. Hektar mit Wintergetreide für die Ernte in diesem Jahr bestellt.

23.10.2018 Chinas Getreideimporte sinken deutlich

Chinas Getreideimporte wie Hirse sind im September gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr deutlich gesunken. Das zeigen heute die Meldungen vom Zoll. Der Handelskonflikt mit den USA und höhere Inlandspreise werden als Grund genannt.
Die Importe von Sorghum (Hirse), die in China hauptsächlich als Futtermittel Verwendung finden, sanken demnach gegenüber September 2017 um 76,9% auf 90.000 Tonnen. Die Importzölle verteuern den Rohstoff wenn er aus den USA angeboten wird.
Marktteilnehmer sind überrascht, dass die Importe überhaupt so hoch ausfallen. Australien ist inzwischen der einzige und damit größte Lieferant geworden.
Die Importe von Mais kommen auf 40.000 Tonnen, das sind 83,4% weniger als vor einem Jahr und der niedrigste Monatswert seit November 2016. Chinas Verbraucher kauften in den ersten Monaten des Jahres relativ viel Mais im Ausland und nutzen damit ihre Zollfrei-Quoten aus, nachdem die Maispreise im Inland gestiegen waren.
Die Weltmarktpreise für Sorghum und Gerste waren für China nicht sehr attraktiv, weil zu teuer, was zu Kaufzurückhaltung führt. Die Gerstenimporte sanken um 27,1% auf 680.000 Tonnen.
Inzwischen steigen aber die Importe von Schweinfleisch auf 94.317 Tonnen. Gegenüber dem Vormonat ist das eine Steigerung von 8,4% p.a..
China bekämpft das dort im August ausgebrochene hochansteckende Afrikanische Schweinefieber (ASF) für das es keinen Impfstoff gibt. Nach 40 gemeldeten Ausbrüchen wurden mehr als 200.000 Schweine gekeult.
In den ersten neun Monates dieses Jahres importierte China 923.053 Tonnen Schweinefleisch. Das waren soviel wie auch im Jahr zuvor. Wenn die Seuche sich aber weiter ausbreitet, werden mehr Schweinefleischimporte erforderlich.

22.10.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten in der Woche vom 09.10. - 16.10. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 1.591 Kontrakte auf 85.458 Kontrakte, sie erhöhten jedoch gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 1.499 Kontrakte auf 102.251 Kontrakte.Der Anteil der Netto-Short-Positionen reduzierte sich damit marginal um 92 Kontrakte auf 16.793 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit weiter überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurden die Long-Positionen um 3.332 Kotrakte erhöht, deutlich kräftiger ins Gewicht fiel aber die Reduzierung der Short-Positionen um 50.854 Kontrakte auf 233.415 Kontrakte. Insgesamt wurde der Netto-Short-Bestand der vergangenen Woche von 34.032 Kontrakten gedeht auf 20.154 Netto-Long-Positionen. Reduziert wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Nach 41.401 Kontrakten per 9. Oktober waren es per 16. Oktober 36.368 Kontrakte. Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
22.10.2018 Ideale Aussaatbedingungen für brasilianische Sojabohnen

Die Kurse der Maisfutures am CBoT stehen heute Morgen bereits in ihrer fünften Handelssitzung in Folge unter Druck, weil die Arbeiten bei der Rekordernte voranschreiten. Zuvor hatte Regen die Arbeiten verzögert. Unterdessen konnten sich die Sojabohnenkurse etwas verbessern.
So gibt es am Maismarkt nun erneut einen Verkaufsdruck, während die Sojabohnenpreise steigen. Der Anstieg dürfte aber begrenzt bleiben, erwarten Händler in Fernostasien.
China kauft keine US-Bohnen, was für die Marktpreisentwicklung wesentlich ist. Die Lage könnte sich ändern, wenn sich in Südamerika, wo die Aussaat für derzeit die neue Ernte erfolgt, das Wetter ändert.
Das USDA teilte mit, dass ein privater Exporteur den Verkauf von 180.000 Tonnen US-Sojabohnen storniert hat, die für China vorgesehen waren. Der Handelsstreit lässt grüßen.
Die Korrektur der wöchentlichen Exportzahlen des USDA für Sojabohnen und Mais, die am letzten Donnerstag bekannt gegeben wurden, lagen deutlich tiefer, als vom Markt erwartet wurde.
Sojabohnenaussaat in Brasilien für die Ernte 2018/19 war letzte Woche bereits zu 34% fortgeschritten, viel weiter als zu diesem Termin im Vorjahr. Das Wetter dort ist für die Aussaat ideal.

19.10.2018 Frankreich: Körnermaisernte ist auf 81% der Flächen abgeschlossen

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer meldet, dass per 15. Oktober 81% der Körnermais-Bestände geerntet sind. In der Vorwoche lag der Erntefortschritt bei 65% und vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt bei 47%.
Die Winterweizen-Aussaat ist in Frankreich auf 32% der geplanten Flächen abgeschlossen (Vorwoche: 15%). Bei der Wintergerste liegt der Aussaat-Fortschritt bei 44% (Vorwoche: 20%).

19.10.2018 Getreidemail

Negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen, Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie der gestiegene Wechselkurs des US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Die wöchentlichen Export-Sales lagen mit 476.000 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen handelt die elektronische Nachtbörse moderat fester.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der schwache Euro verhinderte jedoch einen stärkeren Kursrückgang. Die Dezember-18 Fälligkeit rutschte im Handelsverlauf auf ein 2-Monats-Tief, der psychologisch und charttechnisch wichtige Widerstand von 200 € konnte aber verteidigt werden. Analysten erwarten, dass sich das hohe Tempo der russischen Weizenexporte in den kommenden Wochen und Monaten verlangsamen wird zu Gunsten von Weizen aus Westeuropa und den USA. Bisher sind die Exportaktivitäten in der EU und den Vereinigten Staaten aber noch dünn. Die Trockenheit in Westeuropa sorgt weiter für Verzögerungen bei der Winterweizenaussaat.

18.10.2018 Erntedruck bei US-Sojabohnen

Die Kurse der CBoT-Sojabohnenfutures sinken zur Stunde erneut, da die Erntearbeiten in den USA in dieser Woche unter Volldampf vorankommen. Zudem fehlt die Nachfrage aus China, mit dem die USA immer noch in einem verbittert geführten Handelsstreit steht.
Für den Rest der Woche ist im Mittleren Westen der USA, wo die Hauptanbauregionen für Mais und Sojabohnen sind, trockenes Wetter vorhergesagt. Das setzt die Kassapreise wieder unter Druck.
Außerdem warten Händler auf den nächsten Bericht über die Exporte der USA, der heute veröffentlicht wird. Analysten erwarten, dass die US-Regierungsbehörde für diese Woche Sojaschrotexporte in de Größenordnung von 150.000 bis 450.000 Tonnen meldet.

18.10.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.500 Lots CBoT Mais

17.10.2018 Ukraine: Maisernte ist zu 49% abgeschlossen

Das ukrainische Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 16.10.18 49,3 Mio. Tonnen Getreide auf einer Fläche von 12,3 Mio. Hektar geerntet wurde. Die durchschnittlichen Erträge liegen bei 4,00 Tonnen pro Hektar. Zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr wurden 45,8 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Insgesamt wurde Getreide auf einer Fläche von 14,84 Mio. Hektar ausgesät.
Es wurden 14,4 Mio. Tonnen Mais auf einer Fläche von 2,2 Mio. Hektar geerntet. Das sind 49% der Gesamtfläche. Der Durchschnittsertrag liegt beim Mais bei 6,46 Tonnen pro Hektar.
Die Weizenernte ist abgeschlossen. Gedroschen wurden 25,1 Mio. Tonnen Getreide mit Durchschnittserträgen von 3,8 Tonnen pro Hektar. Abgeschlossen ist auch die Ernte der Gerste. Im Ergebnis wurden 7,53 Mio. Tonnen Gerste geerntet. Der Durchschnittsertrag liegt bei 3,03 Tonnen pro Hektar.
Insgesamt sollen in diesem Jahr 63,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet werden, so das Landwirtschaftsministerium.
Die Wintergetreideaussaat ist auf einer Fläche von 6,43 Mio. Hektar zu 89% abgeschlossen. Insgesamt ist eine Aussaatfläche von 7,2 Mio. Hektar geplant. Winterweizen wurde auf einer Fläche von 5,6 Mio. Hektar ausgesät, außerdem Wintergerste auf eine Fläche von 713.000 Hektar und Winterroggen auf einer Fläche von 113.000 Hektar.
Für die Ernte 2018 wurde Wintergetreide auf einer Fläche von 7,24 Mio. Hektar ausgesät.

17.10.2018 Getreidemail

Technische Verkäufe und Verluste beim Soja- und Maiskomplex sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für moderate Verluste. Die US-Winterweizenaussaat ist per 14. Oktober auf 65% der geplanten Flächen abgeschlossen. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr waren es 58% und im 5-Jahres-Durchschnitt 67%. Analysten erwarten für die zweite Hälfte der Saison 2018/19 einen kräftigen Anstieg der US-Weizenexporte. Das USDA prognostiziert für die Saison 2018/19 US-Weizenexporte in einem Volumen von 27,9 Mio. Tonnen (2017/18: 24,52 Mio. Tonnen). Russland wird das derzeit hohe Tempo der Weizenexporte nicht aufrecht erhalten können, so Analysten. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT nochmals schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures der alten Ernte den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen mit Verlusten, während die Termine der Ernte 2019 leicht zulegten. Der festere Wechselkurs des Euro verschlechtert die Exportchancen von Weizen aus dem Euroraum. Auf der Dezember 18-Fälligkeit wurde der charttechnische Widerstand von 205 Euro zwar kurzfristig überwunden, konnte aber nicht nachhaltig gehalten werden. Offerten für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Oktober lagen am Kassamarkt in Hamburg zuletzt unverändert bei 2 Euro über Paris Dezember 18.

17.10.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.000 Lots CBoT-Mais

16.10.2018 US-Maisernte: 39% der Flächen sind geräumt

Die Maisernte in den Vereinigten Staaten ist per 14. Oktober zu 39% abgeschlossen. Analysten erwarteten einen Erntefortschritt von 40% (Vorwoche: 34%; Vorjahr: 27%; 5-Jahres-Durchschnitt: 35%).

16.10.2018 Brasiliens Sojaaussaat im Rekordtempo

Brasiliens Farmer bestellen ihre Sojabohnen in einem Rekordtempo. Bis gestern wurden bereits 20% der geplanten Flächen eingesät, so das Beratungsunternehmen AgRural in Sao Paulo.
2016 war das letzte Jahr mit einem so frühen Fortschritt. Damals waren zu diesem Termin 18% bestellt. Im letzten Jahr waren es 12%, das 5-Jahres-Mittel liegt bei 10%.
Die rasche Aussaat wird durch ideale Bodenbedingungen begünstigt. Dadurch kommt auch die Aussaat von Mais zügig voran. 44% der geplanten Flächen sind bereits bestellt (Vj.: 37%). Einige Farmer haben bereits ihre Anbaupläne zugunsten von Mais geändert.
Brasiliens Sommer Mais trägt ca. zu 30% an der jährlichen Gesamternte bei. Die anderen 70% werden als Folgefrucht nach der Sojabohnenernte gelegt.
Die fortgeschrittene Aussaat von Sojabohnen lässt erwarten, dass die neue Ernte bereits einige Wochen früher als üblich an den Markt kommt. Da China wegen dem Handelsstreit mit den USA bevorzugt brasilianische Bohnen kauft, geht das zulasten von US-Bohnen. Brasiliens Bohnenexporte profitieren von hohen Prämien gegenüber den CBoT-Börsenkursen sowie einer schwachen Landeswährung.

16.10.2018 Getreidemail

Technische Käufe und deutliche Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen in Chicago gestern auf einem Zwei-Wochen-Hoch schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 450.980 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen kaum verändert.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den verbesserten Vorgaben aus Übersee nicht profitieren und schlossen wenig verändert. Charttechnisch befindet sich auf der Dezember-18 Fälligkeit ein Widerstand bei 205 Euro. Der festere Wechselkurs des Euro zum US-Dollar dämpft die Exportaussichten für Weizen aus dem Euroraum. Trockenes Wetter in Westeuropa behindert in vielen Regionen die Winterweizenaussaat. Das Agrarberatungsunternehmen IKAR erhöhte seine Prognose der russischen Weizenernte 2018 von 69,8 Mio. Tonnen auf 70,5 Mio. Tonnen. In Deutschland belastet die schwache Exportnachfrage weiterhin den Weizenmarkt. Offerten für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Oktober lagen am Kassamarkt in Hamburg zuletzt unverändert bei 2 Euro über Paris Dezember 18.

16.10.2018 Institutionelle Anleger kaufte gestern 23.000 Lots CBoT Mais

15.10.2018 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 02.10. - 09.10. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 4.192 Kontrakte auf 83.867 Kontrakte und erhöhten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 594 Kontrakte auf 100.752 Kontrakte. Damit ist diese Anlegergruppe mit 16.885 Netto-Short-Positionen weiter überwiegend bärischgestimmt .Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen reduziert um 23.732 Lots auf 34.032 Lots. Reduziert wurde auch der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Nach 44.403 Kontrakten per 2. Oktober waren es per 9. Oktober 41.401 Kontrakte. Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 9. Oktober in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
15.10.2018 DRV: Körnermaisernte in Deutschland fällt um 40%

Deutschlands Körnermaisernte 2018 wird um über 40% geringer ausfallen, als im Vorjahr. Die Schätzung des DRV liegt bei 2,7 Mio. Tonnen.
Aufgrund des trockenen und heißen Sommers und der Futterknappheit haben viele Landwirte entschieden, den Körnermais nicht zu verkaufen, sondern als Tierfutter auf dem Betrieb einzusetzen.
Deutschlands Getreideernte ist so klein wie zuletzt vor 24 Jahren.

15.10.2018 Kleinere Korrekturen bei CBoT-Maiskursen

Nach den starken Kursgewinnen seit dem letzten USDA-Report am 11.10.2018, als die Behörde kleinere Erträge prognostizierte als vom Markt erwartet worden war, geben die Maiskurse am CBoT heute Morgen wieder etwas nach.
Am Freitag erklommen die Kurse ihren höchsten Stand seit dem 21. August.
Das USDA senkte überraschenderweise seine Ertragsschätzungen für US-Mais und US-Sojabohnen. Die US-Maisernte wird jetzt auf 14,778 Mrd. Bushel geschätzt, der Durchschnittsertrag liegt bei 180,7 Bushel per acre (bpa). Da Regen den Fortgang der Ernte im Mittleren Westen der USA hemmt, gab es zusätzliche Unterstützung.
In der zweiten Oktoberhälfte soll es dort wieder länger trocken werden. Die heftigen Regenfälle haben aber Ernteschäden verursacht.
Das französische Analyseunternehmen Strategie Grains hob am Freitag seine Schätzung für die EU-Maisernte an, weil im Südosten Europas die Erträge besser aus fielen und damit die durch Trockenheit dezimierte Ernte im Westen und Norden kompensiert.

15.10.2018 Fonds kaufte viel Mais

12.10.2018 Argentiniens Weizenernte von Frost bedroht

Frost und ausbleibende Niederschläge könnten dazu beitragen, dass Argentiniens Weizenernte 2018/19 nun doch kleiner ausfällt, als gehofft. Derzeit geht die Buenos Aires Grains Exchange aber noch von einer Erntemenge von 19,7 Mio. Tonnen aus.
Laut dem Wochenreport der Börse hat es in den zentralen Anbauregionen des südamerikanischen Landes Frost gegeben und es ist dort auch zu trocken.
Die Ernteschätzung könnte sich also bald in Richtung 19 Mio. Tonnen verringern.
Derzeit wird dort auch Mais für die Ernte in 2019 gelegt, 26,9% der geplanten Flächen von 5,8 Mio. Hektar seien bestellt. Die Ernteerwartungen dafür liegen derzeit bei 43 Mio. Tonnen.

12.10.2018 Bald mehr Weizenexporte aus der EU

Steigende Preise beim Top-Weizenexporteur Russland hat die Chancen für EU-Exporte verbessert, auch wenn es hierzulande eine kleinere Ernte gab, so die Einschätzung von Strategie Grains.
In ihrem Monatsreport hebt der Analyst seine Schätzung für EU-Weizenexporte der Saison 2018/19 um 0,6 Mio. Tonnen auf 19,4 Mio. Tonnen an. Das sind zwar weniger als die 20,5 Mio. Tonnen im Vorjahr, bei einer 10% kleineren Ernte in der EU aber noch immer ganz ansehnlich.
Die Exportsaison startete allerdings enttäuschend, da Russland seit Juli bis Dezember den Exportmarkt dominiert. Erst danach könnte Weizen aus Frankreich und Deutschland für den Weltmarkt attraktiver werden.
Da auch in anderen Regionen der Welt die Getreideernten unter Trockenheit litten, haben die Exporteure in der EU gute Chancen auf dem Weltmarkt.
Ein geringeres Angebot und steigende Preise für Weizen und Gerste haben auch dafür gesorgt, dass mehr Mais in den Futtermischungen Einsatz findet. So dürfte die EU Rekordmengen von 21 Mio. Tonnen Mais einführen. Der bisherige Rekord lag bei 17,9 Mio. Tonnen.

12.10.2018 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das schwächste Glied im Agrarkomplex. Höher als erwartete US-Endbestände, aufgrund von niedrigeren Exporterwartungen, belasteten den Markt. Das USDA schätzte die US-Weizen-Endbestände 2018/19 gestern auf 26,018 Mio.to, Analysten erwarteten im Durchschnitt Endbestände von 25,855 Mio.to. Die weltweiten Endbestände 2018/2019 liegen unter den Markterwartungen, bei nun 260,18 Mio.to. Erwartet waren 262,41 Mio.to. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse 2 Ct/bu fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures noch von den Anfangsgewinnen aus Übersee profitieren und schlossen auf allen Terminen mit leichten Aufschlägen. Die schwächere USDA-Welt-Bestandsschätzung beim Weizen wird auf kleinere Ernten in Russland und Australien zurückgeführt. Außerdem profitierten die Pariser Weizenfutures von nicht ganz so hohen Erträgen beim US-Mais, was den Markt gestern überraschte. Der Bericht wird als neutral bis bullisch eingestuft. Die Weizenbestände der Welt sind weiterhin hoch. Ein festerer Euro-Wechselkurs begrenzt den Kursanstieg.

12.10.2018 US-Anbaufläche für Sojabohnen leicht gesunken (y/y)

Die Kurse der CBoT-Sojabohnen handeln zur Stunde 0,8% fester als gestern nach einem Kursanstieg, der durch die Ernteschätzung des USDA ausgelöst wurde. Das ging einher mit hohen Handelsumsätzen an der Terminbörse.
Das USDA sorgte mit ihrer Ernteschätzung für eine Überraschung. Sowohl für US-Mais als auch für US-Sojabohnen fiel die Produktion kleiner aus, als vom Markt erwartet. Bei der weltweiten Produktion sieht es anders aus. Da wurde die Produktion höher eingeschätzt. Das hat die Börsianer aber nicht davon abgehalten, die Kurse in die Höhe zu treiben.
Bei der Sojabohne wird die schwächere Ernteprognose durch eine kleinere Anbaufläche begründet. Die Produktion wird aktuell auf 4,690 Mrd. Buschel geschätzt, die Erträge sind mit 53,1 Bushel per acres (bpa) auf einem Rekordniveau.
Im September ging die Agentur noch von einer Ernte von 4,693 Mrd. Buschel aus.
China kaufte im September 8,01 Mio. Tonnen Sojabohnen (Aug.17: 8,11), im August waren es 9,15 Mio. Tonnen.
Fondsgesellschaften kaufte gestern Futures im gesamten Sojakomplex.

12.10.2018 Überraschend niedrige Ernteschätzung beim US-Mais

Am CBoT handeln die Maisfutures heute Morgen fester und Kurse steigen bereits in der zweiten Woche in Folge. Unterstützt wird das durch einen überraschenden Rückgang bei der gestrigen Ernteschätzung des USDA.
In dieser Woche stiegen die Maiskurse bisher um 0,7%.
Das USDA senkte gegen die Markterwartungen ihre Prognose für die US-Maisproduktion und die dortigen Endbestände. Die Folge waren steigende Kurse mit hohen Umsätzen.
Die US-Maisernte wurde auf 14,778 Mrd. Buschel geschätzt, basierend auf einen Durchschnittsertrag von 180,7 Buschel per acre (bpa). Im September lag die Ernteschätzung noch auf 14,827 Mrd. Buschel.

12.10.2018 Fonds kauften gestern Mais und Sojakomplex

11.10.2018 USDA-Erwartungen für US-Ernte Mais und Sojabohnen

11.10.2018 Getreidemail

Positionierungen vor dem heutigen USDA-Report, Verluste beim Soja- und Maiskomplex sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht das USDA seinen Oktober-Report über Angebot und Nachfrage sowie die Vorräte in den USA und der Welt. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die e-CBoT handelt heute Morgen leicht schwächer.
Auch an der Euronext in Paris notierten Weizenfutures auf allen Terminen schwächer. Druck übten der gestiegene Eurowechselkurs und fallende Rohölnotierungen aus. Der Handel in Paris war insgesamt aber dünn. FranceAgriMer hob gestern seine Exportprognose für Franzosenweizen auf 8,5 Mio. Tonnen in Drittländer an. Nachdem Russland schon viel Weizen ausgeführt hat, steigen jetzt die Chancen für Exporte aus der EU. Die Fachleute der Agentur glauben nicht daran, dass Russland den algerischen Markt erobern wird und das Feld den Franzosen streitig machen kann. Die Futtermischer setzen in dieser Saison wohl mehr günstigen Mais ein, weil Weizen und Gerste besser exportiert werden kann. Ein erstes Schiff mit Maisimporten kömmt nächste Woche in Dünkirchen an.

11.10.2018 Dunkle Wolken über dem Sojabohnenmarkt

Heute Morgen sinken die Kurse der CBoT-Sojabohnen am dritten Tag in Folge. Das weltweite Angebot ist groß und die Furcht davor, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiter eskaliert treibt die Preise auf den tiefsten Stand seit einem Monat.
Die fundamentalen Daten hängen wie dunkle Wolken über dem Sojabohnenmarkt; die neue Marktausrichtung des USDA heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit wird deshalb mit Spannung erwartet. Die US-Behörde gibt eine weitere Schätzung zu den Beständen und daran wird es liegen, ob die negative Stimmung gebrochen werden kann.
Markteinschätzungen zufolge wird das USDA ihre Schätzung zu den Mais- und Sojabohnenerträgen anheben, was auch zu höheren Endbeständen führen dürfte.
Bis letzten Sonntag waren in den USA 32% der Sojabohnen geerntet, weniger als vom Markt erwartet worden war und auch weniger als im 5-Jahres-Mittel zu diesem Termin.

10.10.2018 FranceAgriMer hebt Exportschätzung für Weizen an

FranceAgriMer hebt seine Schätzung für die 2018/19 Weichweizenausfuhren aus Frankreich in Drittländer an. Es wird trotzdem weniger ausgeführt als im Vorjahr.
In seinem Monatsbericht über Angebot und Nachfrage nach französischen Agrargütern, heißt es heute, dass Weichweizen in Nicht-EU-Staaten auf 8,75 Mio. Tonnen kommen kann, im letzten Monatsbericht wurden noch 8,5 Mio. Tonnen erwartet. In 2017/18 wurden 8,1 Mio. Tonnen ausgeführt.
Die Schätzungen zu Weizenausfuhren Frankreichs in andere EU-Staaten wurden heute von 8,1 auf 7,9 Mio. Tonnen gesenkt. Damit wird in dieser Saison wieder mehr Weizen in Drittländer verladen.
Im September war Algerien wieder der stärkste Absatzmarkt für Frankreichs Weizen, wo man auch wieder einen größeren Marktanteil für sich verbuchen konnte. Einige Händler fürchten aber, dass der Absatz dorthin sinken könnte.
Zum Ende der Saison 2018/19 am 30. Juni 2019 könnte Frankreich dann noch 2,4 Mio. Tonnen Weizen als Endbestände ausweisen.
Die Maisendbestände wären dann nur noch 2 Mio. Tonnen nach 2,5 Mio. Tonnen in diesem Jahr. Die Maisernte wurde inzwischen kleiner geschätzt und es wird wohl mehr Mais im Inland in den Futtermischungen eingesetzt. Das geht zulasten von Weizen und Gerste.

09.10.2018 Marokko muss deutlich weniger Weizen importieren

Französische Weizenexporteure erwarten, dass Marokko in diesem Jahr drei Mio. Tonnen Weizen importiert. Das haben sie heute in einer Präsentation in Rabat geäußert.
Nordafrika konnte in diesem Jahr eine außerordentlich große Getreideernte einbringen. So hatte Marokko 10,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet, darin enthalten sind 4,91 Mio. Tonnen Weichweizen, 2,42 Mio. Tonnen Hartweizen und 2,92 Mio. Tonnen Durum.
Im Jahr 2017 importierte Marokko 4,2 Mio. Tonnen Weichweizen, 2,1 Mio. Tonnen Mais und 850.000 Tonnen Durum-Weizen, sowie 440.000 Tonnen Gerste.

09.10.2018 Französisches Landwirtschaftsministerium justiert Ernteschätzungen

Das französische Landwirtschaftsministerium senkte heute seine Ernteschätzung für die 2018er Zuckerrüben von 41,1 auf 40,4 Mio. Tonnen aufgrund niedrigerer Hektarerträge.
Die reduzierte Zuckerrübenernte ist nun 12,7% niedriger als im letzten Jahr aber 8,8% größer als im 5-Jahres-Mittel.
In dem Monatsbericht des Ministeriums senkten die Fachleute ihre Ernteschätzung auch für Mais von 12,4 im letzten Monat auf jetzt 12,2 Mio. Tonnen. Das sind 14,6% weniger als im Vorjahr und 15,5% weniger als im5-Jahres-Mittel.
Die Schätzung der Weizenernte wird von 34,55 auf 34,2 Mio. Tonnen gesenkt (-6,5% zum Vj.).
Die Ernteschätzung für 218er Rapssaat wird hingegen von 4,8 auf 4,9 Mio. Tonnen angehoben.

09.10.2018 Die CBoT-Sojabohnenkurse steigen am dritten Tag in Folge

Die Kurse der Sojabohnenfutures steigen auch heute Morgen weiter und halten damit ihre Sechs-Wochen-Hoch. Die Regenfälle in Teilen des Mittleren Westens der USA gefährden die Qualität der Ernte.
Nasses Wetter in den zentralen Anbauregionen für Mais und Sojabohnen, darunter Iowa und Minnesota, hat die Erntearbeiten unterbrochen. Gut für den Winterweizen, da die Bodenfeuchte aufgebessert wird, schlecht für die Qualität der noch zu bergenden Sojabohnen und dem Mais.
Händler positionieren sich an den Terminbörsen nun vor dem nächsten USDA-Report, der am Donnerstag um 18:00 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht wird. Man erwartet, dass die US-Behörde die Sojabohnenernte größer schätzt und damit auch das Angebot an Sojabohnen und Sojaprodukten steigt.

08.10.2018 Trump will Ethanol-Mandat anheben, um den Maismarkt zu entlasten

Kurz vor seinem Trip in den Corn-belt nach Iowa am morgigen Dienstag will der US-Präsident Donald Trump die Stimmung unter den Farmern verbessern, indem er die Beschränkungen der Beimischung von Bioethanol an- oder aufhebt.
Iowa ist der US-Bundesstaat mit der größten Ethanolproduktion. Es steht eine Rekordernte bei Mais bevor.
Die Anhebung der Beimischung beim so genannten E15 –Benzin müsste einhergehen mit einem limitierten Handel der Biokraftstoff – Scheine, die dafür sorgen sollen, dass der Umweltschutz genügend berücksichtigt wird.
Außerdem ist das American Petroleum-Institute, der Gesamtverband der US-Ölindustrie, dagegen, die Begrenzung von 15 % Beimischung anzuheben, da der Marktanteil der Rohölprodukte sinken wird. Darüber hinaus gibt es auch im Kongress für diese Maßnahmen keine Mehrheit.
Der US-Erneuerbare Energie-Standard verlangt von der Ölindustrie, dass sie jährlich steigende Mengen an Biotreibstoffen beimischen müssen und dafür als Kompensation Gutschriften in Form von Bonusscheinen erhalten. Diese Scheine müssen die Raffinerien mit dem Ethanol kaufen. Da die Preise dafür sehr stark schwanken, gibt es immer wieder Beschwerden.
Da die Umwelt durch Bioethanol aus Mais nur wenig geschützt wird, wird kaum der gewünschter Effekt gegen die Luftverschmutzung erreicht. Trotzdem will Trump die Umweltbehörde anweisen, die Beschränkung aufzuheben.

08.10.2018 IKAR hebt Ernteschätzungen noch einmal an

Das in Moskau ansässige Beratungsunternehmen IKAR hat seine Ernteschätzung für Russlands Getreideernte 2018 heute auf 109,4 Mio. Tonnen von 108,6 Mio. Tonnen angehoben.
Demnach ist die Weizenernte 69,8 Mio. Tonnen groß (vorher: 69,3 Mio. to). Die Erntebedingungen in den Regionen Ural und Sibirien haben sich deutlich verbessert.
Ende dieser Woche soll das Wetter aber wieder schlechter werden. Dann sollte aber fast die gesamte Ernte gedroschen sein.
Auch die Schätzung zur Maisernte wurde um 200.000 Tonnen auf 10,8 Mio. Tonnen angehoben, da die Erträge in Russlands Süden und in den Zentralregionen besser ausfielen als erwartet worden war.

08.10.2018 US Ethanol-Exporte sinken auf 3-Jahres-Tief

Die Exporte von US-Ethanol, das aus Mais hergestellt wird, sanken im August auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren.
Eine große brasilianische Zuckerernte drückte die nationalen Preise für Biotreibstoffe. Dadurch wird Import-Bioethanol gegenüber Zucker-basiertem Bioethanol vergleichbar teuer.
Der Rückgang der Ethanolimporte aus den USA waren aber ohnehin erwartet worden. Für die Lieferanten aus den USA ist das ein weiterer Rückschlag, zumal sie rekordverdächtig hohe Vorräte des Treibstoffs vorhalten.
Im August 2018 kaufte Brasilien 4.395 Gallonen US-Ethanol, im August 2017 waren es 24,5 Mio. Gallonen. Jetzt waren es noch weniger als vom Markt erwartet worden war.
Der brasilianische Ölsaaten-Branchenverband Unica teilte mit, dass in der zweiten Augusthälfte soviel zuckerbasiertes Ethanol verkauft wurde, wie noch nie. Im letzten Jahr führte Brasilien Importzölle aus US-Ethanol ein. Auch China, einer der größten Biotreibstoffkäufer der Welt, erhöhte die bereits existierenden Importzölle auf US-Ethanol im Zuge des nicht enden wollenden Handelsstreits mit den USA.
Die Kurse der Ethanol-Futures konnten sich Ende August von einem 10-Jahres-Tief leicht verbessern. Man hofft, dass Donald Trump will nächste Woche in Iowa verkünden wird, dass die Beimischung von Biotreibstoff zum Benzin oder Diesel angehoben werden soll.
Das hatten die Ethanolhersteller bereits seit längerem gefordert, viele Raffinerien waren aber dagegen oder sie fordern für den Mehraufwand finanzielle Unterstützung.

05.10.2018 Erste El Nino – Warnungen

Brasiliens Sojabohnenbauern waren in den letzten Jahren mit besten Wetterbedingungen gesegnet. Die Folge waren Ernten in noch nie dagewesener Größenordnung. Jetzt steht wieder ein El Nino-Ereignis bevor, der diesen Trend beenden könnte.
Bisher ist davon auf den Farmen noch nichts zu spüren. Die Pflanzarbeiten gingen zügig voran und es gab genügend Regen, der für gute Bodenfeuchte sorgt. Aber das El Nino-Muster, das sich derzeit im äquatorialen Pazifik aufbaut, könnte später in der Vegetationszeit in Brasilien für Probleme sorgen, denn diese nehmen Einfluss auf Niederschlagmengen in den Kernanbauregionen für Sojabohnen und Mais in Südamerika.
Letzte Woche erreichten die Temperaturen des Oberflächenwassers im äquatorialen Pazifik den höchsten Wert seit Juli 2017 und damit gibt es wieder El Nino-Warnungen. Der El Nino vor drei Jahren löste in Südamerika eine Trockenheit aus und endete für Brasiliens Farmer in einem Desaster.

05.10.2018 Argentinien erwartet eine Rekord-Weizenernte

Die Weizenernte 2018/19 in Argentinien wird mit 19,7 Mio. Tonnen eine Rekordmenge aufbringen. Letzte Woche hatte es noch einmal ergiebige Regenfälle gegeben, die die Voraussetzungen für hohe Erträge noch weiter verbessert haben. Das teilte gestern Nacht die Buenos Aires Grains Exchange mit.
Damit dürfte die Ernte um 8,8% größer werden als im letzten Jahr. Dazu trägt auch ein größere Anbaufläche bei. 53,6% der 6,2 Mio. Hektar haben nach Aussagen der Börse gute bis optimale Bodenfeuchte.
Außerdem sind jetzt bereits 19,5% der Maisflächen für die Ernte 2018/19 bestellt. Die Börse erwartet eine Rekordanbaufläche von 5,8 Mio. Hektar und eine Erntemenge von 43 Mio. Tonnen.

05.10.2018 Getreidemail

Shorteindeckungen von Fondsgesellschaften sowie Kurssteigerungen beim Mais ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Gewinnen schließen. Der staatliche Getreideeinkäufer Ägyptens, die GASC, kaufte gestern 180.000 Tonnen russischen Weizen. Die Preise dafür lagen um 8 USD/to höher als bei der vorherigen Ausschreibung. Experten beobachten, dass die Konkurrenzfähigkeit Russlands jetzt schwindet. US-Weizen wurde nicht offeriert. Seit Beginn der Saison war Frankreich zum zweiten Mal dabei. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen steigen die Weizennotierungen an der e-CBoT weiter.
An der Euronext in Paris stiegen die Weizenkurse wegen dem schwachen Euro-Wechselkurs, der jetzt ein 6-Wochen-Tief erreicht. Gestützt wird der Weizenkurs auch durch erneute Verunsicherung über Russlands Exportpolitik. Dort ist die Ernte 10 Mio. Tonnen kleiner als im Vorjahr und es wurde bereits deutlich mehr Getreide ausgeführt, als zu diesem Termin im Vorjahr. Der Pflanzengesundheitsdienst droht mit der vorübergehenden Schließung von 30 Verladestandorten wegen Qualitätsmängeln.

05.10.2018 Es drohen Ernteverluste im Mittleren Westen der USA

Die US-Futures auf Mais erreichen heute Morgen ein 2-Monate-Hoch weil Wettervorhersagen Ängste schüren, dass die Ernte ins Stocken gerät. Es ist der größte Kursanstieg seit Juli.
In dieser Woche stiegen die CBoT-Maiskurse bereits um 3,5%.
Wetterdienste sagen für nächste Woche starke Regenfälle im westlichen Teil des Mittleren Westens voraus. Das durchnässt die reifen Mais- und Sojabohnenfelder in Iowa, Illinois und Minnesota.
Die Folge wären mindere Qualitäten und Ernteverluste.

05.10.2018 Fonds waren gestern Käufer von Mais, Weizen und Sojaschrot

04.10.2018 FAO-Lebensmittelindex sinkt um 1,4%

Der FAO-Index für Lebensmittelpreise sank im September. Nur Zucker wurde etwas teurer, so die FAO heute in einer Pressemeldung.
Der FAO-Index fasst Preise für Grundnahrungsmittel wie Getreide, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker zusammen. Im September wurde der Marktzeiger mit 165,4 Punkten berechnet, im August lag der Wert noch bei 167,7 Punkten.
Die FAO ist eine Behörde der Vereinten Nationen (UN) mit Sitz in Rom.
Die Getreideernte 2018 wird von der FAO jetzt auf 2.591 Mrd. geschätzt. Das sind 3 Mio. Tonnen mehr als im Monat zuvor. Entsprechend 63 Mio. Tonnen oder 2,4% weniger als im Rekordjahr 2017. Die Weizenproduktion 2018 kommt demnach auf 722,4 Mio. Tonnen – das ist die kleinste Menge seit 2013.
Der Getreidepreis-Index ging seit August um 2,8% zurück. Die Exportpreise für Weizen und Mais haben seit August einen 4%itgen Rückgang erfahren, weil in erster Linie die Erntemenge in den USA sehr groß ausfällt.
Im Gegensatz dazu stieg der Index für Zucker um 2,6%, hauptsächlich wegen der laufenden Ernte in Brasilien, dem weltweit größten Zuckerproduzenten und –Exporteur. Dort hatte eine Trockenheit während der kritischen Wachstumsphase und Ertragsschätzungen gedrückt.

04.10.2018 US-Maisernte verzögert sich – die Kurse steigen

Die Kurse der CBoT-Maisfutures steigen heute Morgen bereits am dritten von vier Handelstagen. Regen in den großen Anbauregionen im Mittleren Westen der USA wird die Ernte verzögern.
In den kommenden 10 Tagen soll es dort regnen, was die Farmer besorgt, denn schließlich war die Ernte bereits in vollem Gang. Jetzt könnte eine Verzögerung eintreten und die Qualität des Ernteguts leiden.

02.10.2018 Getreidemail

Deutliche Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex, positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen sowie das neue NAFTA-Abkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen. Institutionelle Anleger kauften gestern 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die e-CBoT handelt den US-Weizen heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures, aufgrund der positiven Vorgaben aus Übersee, von ihren deutlichen Tagesverlusten erholen und schlossen nur leicht schwächer bis unverändert. Die Stimmung war wegen dem bärischen USDA-Report am Freitag gestern fast den ganzen Handelstag über negativ. Zusätzlicher Druck kommt auf, weil Russland sich massiv bemüht, nach Algerien billigen Weizen zu liefern und damit Frankreich Konkurrenz machen könnte. Algerien ist der bedeutendste Drittlandsmarkt für französischen Weizen. Für einge Händler ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Russland den Preiskampf eröffnet. Die Nachfrage nach deutschem Weizen ist zurzeit schwach, die Prämien liegen 2,5 €/to über dem Matif Dezember-18-Termin.

01.10.2018 Getreidemail

Höher als erwartete Quartalsendbestände beim US-Weizen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago die vierte Handelssitzung in Folge mit Verlusten schließen. Die US-Weizen-Quartalsbestände schätzte das USDA auf 2,379 Mrd.Bushel. Analysten erwarteten im Vorfeld eine Anhebung auf 2,343 Mrd.Bushel. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag ca. 4.500 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die Elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen minimal fester.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich trotz der negativen Vorgaben aus Übersee behaupten und schlossen auf allen Terminen mit moderaten Aufschlägen.
Die Matif-Weizenkurse beendeten den Handel am Freitag leicht fester, nachdem sie zu Handelsbeginn den schwachen Kursen in Chicago gefolgt waren und die psychologisch wichtige 200-Euro-Markt unterschritten. Die Prämien sind am Kassamarkt meist schwächer weil eine schwache Exportnachfrage nach EU-Weizen die Stimmung drückt. Der Euro handelt gegenüber dem USD auf einem 2-Wochen-Tief, was die Matif-Weizenkurse stützte.

28.09.2018 Europäische Union: Trockenheit begünstigt größere Weizenanbaufläche

Die ausgetrockneten Böden erschweren die Rapsaussaat in der Europäischen Union. Es wird erwartet, dass die einige Flächen aus diesem Grund und aufgrund des attraktiven Preisniveaus zu Gunsten von Weizen umgewidmet werden. Auch Gerste könnte zu Lasten der Raps- und Zuckerrübenaussaat profitieren.
In Nordeuropa haben die jüngsten Niederschläge die angespannte Lage etwas gelindert.
In der ersten Prognose für die Saison 2019/20 erwartet das IGC aufgrund der gestiegenen Preise einen Anstieg der Weizenanbaufläche. Das wäre der erste Anstieg seit 4 Jahren.
In Frankreich hielt die Trockenheit in einigen Regionen auch im September an. Das hat eine kräftigen Rückgang der Rapsanbaufläche zur Folge. Terres Univia erwartet einen Rückgang der Rapsanbaufläche um 150.000 – 250.000 Hektar auf 1,5 Mio. Hektar.
In Deutschland wird ebenfalls ein Anstieg der Winterweizen-Anbaufläche auf 3,1 – 3,2 Mio. Hektar erwartet. Im Vorjahr waren es 2,9 Mio. Hektar, so ein Analyst. Die Anbaufläche für Gerste bleibt demnach stabil. Aufgrund der trockenen Wetterbedingungen wird ein Rückgang der Rapsaussaatfläche von mindestens 200.000 Hektar auf unter 1 Mio. Hektar erwartet.
Deutschland hat in den letzten Wochen mehr Regen abbekommen, so dass die Aussaat vernünftig voranschreitet. Die Trockenheit verursacht lokale Schwierigkeiten, aber das nationale Bild ist zufriedenstellend.
Auch in Polen wird ein Anstieg der Weizenanbaufläche erwartet, begünstigt durch die frühe Maisernte sowie höhere Preise, so Wojtek Sabaranski vom Analysten Sparks Polska. Die Aussaatbedingungen haben sich demnach aufgrund der jüngsten Regenfälle etwas verbessert, aber die Bodenfeuchtigkeit ist in vielen Regionen, insbesondere im Westen und Nordwesten, immer noch nicht ausreichend.
In Großbritannien konnten die gestiegenen Preise und günstiges Wetter die Winterweizenaussaat ankurbeln, aber die eingeschränkten Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung führen zu einer Verunsicherung. Rapssaat könnte aufgrund der Probleme mit der Kohlfliege an Fläche verlieren.

28.09.2018 EU-Kommission senkt Prognose der Maisproduktion 2018/19

Die EU-Kommission hat ihre Prognose der EU-Mais-Produktion im Vermarktungsjahr 2018/19 von 64,2 Mio. Tonnen im vergangenen Monat auf 61,9 Mio. Tonnen reduziert. Im Vermarktungsjahr 2017/18 wurden 65,5 Mio. Tonnen Mais produziert.
Erhöht wurde die Prognose der EU- Rapssaat-Produktion 2018/19 von 19,2 Mio. Tonnen auf 19,7 Mio. Tonnen. Damit läge die EU-Rapssaatproduktion weit hinter dem Ergebnis der Saison 2017/18 von 21,95 Mio. Tonnen.
Nahezu unverändert blieb die Prognose der Weizenproduktion in der EU mit 128,7 Mio. Tonnen (Vormonat: 128,8 Mio. Tonnen). Die Erwartung der Weizenexporte blieb unverändert bei 20 Mio. Tonnen.

28.09.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

27.09.2018 IGC erhöht Ernteprognosen

Das IGC (International Grains Council) hat seine Prognose der globalen Maisproduktion in der Saison 2018/19 um 10 Mio. Tonnen erhöht auf 1,074 Mrd. Tonnen. Als Grund dafür wurden die guten Ernteaussichten in den Vereinigten Staaten, der EU und der Ukraine genannt. In dem monatlichen Update erhöhte das IGC die Prognose der US-Maisernte auf 376,6 Mio. Tonnen. Damit wäre die Ernte größer, als in der vorherigen Saison (371 Mio. Tonnen). Im Vormonat wurde noch mit einem Ergebnis von 370,5 Mio. Tonnen gerechnet. Das US-Landwirtschaftsministerium erhöhte die Prognose der US-Maisernte in diesem Monat aufgrund der Rekorderträge in den wichtigen Produktionsregionen in den Bundesstaaten Illinois, Iowa, Nebraska und Indiana. Die Prognose der EU-Maisernte erhöhte das IGC auf 63,1 Mio. Tonnen von vorher 60,4 Mio. Tonnen. Das geschah hauptsächlich aufgrund der größeren rumänischen Maisernte. Für die Ukraine wurde die Prognose auf 30 Mio. Tonnen erhöht (vorher: 28,8 Mio. Tonnen). Die Schätzung der globalen Weizenproduktion wurde um 1 Mio. Tonnen auf 717 Mio. Tonnen erhöht. Wobei eine Aufwärtskorrektur bei der russischen Weizenernte größtenteils durch eine Abwärtskorrektur der schwachen Weizenernte in Australien kompensiert wird. Gestiegen ist auch die Prognose der globalen Sojabohnenproduktion von 366 Mio. Tonnen auf 370 Mio. Tonnen (vorherige Saison: 339 Mio. Tonnen).

27.09.2018 Russland: SovEcon senkt Exportprognose

Das russische Agrarberatungsunternehmen SovEcon hat seine Prognose der russischen Getreideexporte reduziert. Für das Vermarktungsjahr 2018/19 rechnet SovEcon mit Getreideexporten in einem Volumen von 42,4 Mio. Tonnen. Zuvor lag die Prognose bei 43,7 Mio. Tonnen.
Die Prognose der Weizenexporte reduzierte SovEcon um 400.000 Tonnen auf 33,5 Mio. Tonnen. Um eine Mio. Tonnen niedriger auf 2,9 Mio. Tonnen fällt die Prognose der Maisexporte aus.
Gesenkt wurden die Prognosen aufgrund der kleineren Ernte und dem gestiegenen Inlandsverbrauchs.
Die Prognose der Gerste-Exporte stieg um 300.000 Tonnen auf 4,1 Mio. Tonnen.
SovEcon erwartet, dass die Regierung mindestens innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate keine Exportbeschränkungen verhängt.

27.09.2018 US-Export-Sales: Weizen-, Mais- und Sojaschrotexporte über den Erwartungen

27.09.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 3.000 Lots CBoT Mais

26.09.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.500 Lots CBoT Mais

25.09.2018 US-Export-Meldung

US-Exporteure melden den Verkauf von 239.630 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko.

25.09.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 11.500 Lots CBoT Mais

24.09.2018 US-Export-Inspections: Mais-Verladungen höher, als erwartet

24.09.2018 Europäische Union: Weizenexporte 29% schwächer

Die Weichweizen-Exporte der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union im Wirtschaftsjahr 2018/19 (Juli bis Juni) sanken per 23. September um 29% auf 3,8 Mio. Tonnen. Im selben Zeitraum des Vorjahres erreichten die Exporte 5,3 Mio. Tonnen. Rückläufig sind auch die Gerste-Exporte. Sie sanken um 3% von 1,34 auf 1,3 Mio. Tonnen. Auch die Mais-Exporte sanken um 4% von 3,5 Mio. Tonnen im vergangenen Jahr auf 3,3 Mio. Tonnen.

24.09.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 11.09. - 18.09. den Bestand der Long-Positionen beim SRW-Weizen um 7.949 Kontrakte auf 85.009 Kontrakte und erhöhten gleichzeitig den Bestand der Short-Positionen um 11.845 Kontrakte auf 86.388 Kontrakte. Damit ist diese Anlegergruppe erstmals seit 9 Wochen mit 1.379 Netto-Short-Positionen überwiegend bärisch eingestellt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen erhöht um 77.806 Lots auf 141.276 Lots. Erhöht wurde auch der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Nach 68.269 Kontrakten per 11. September waren es per 18. September 70.813 Kontrakte. Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 11. September in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
24.09.2018 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 12.000 Lots CBoT Mais

21.09.2018 US-Export-Meldungen

US-Exporteure melden über das tägliche Reporting-System des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von 100.000 Tonnen Sojabohnenkuchen- und Schrot und 121.700 Tonnen Mais (beides zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18.

21.09.2018 Ukraine: Bisher wurden 8,8 Mio. Tonnen Weizen exportiert

Rund 8,8 Mio. Tonnen Getreide hat die Ukraine im laufenden Vermarktungsjahr exportiert bzw. für den Export vorbereitet. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr waren es 9,7 Mio. Tonnen, meldet die staatliche Behörde für Lebensmittelsicherheit.
Seit dem 1. Juli wurden 5,2 Mio. Tonnen Weizen, 2 Mio. Tonnen Gerste und 1,4 Mio. Tonnen Mais exportiert. Die Weizenexporte teilen sich auf in 3 Mio. Tonnen Mahlweizen und rund 2 Mio. Tonnen Futterweizen. Die Behörde teilte mit, dass die Mahleizenexporte in diesem Jahr bisher 11% höher sind, als zur selben Zeit im Vorjahr trotz der kleinere Ernte und dem geringeren Anteil an Weizen zur zur Nahrungsmittelherstellung.
Für 2018 erwartet die Ukraine eine Getreideernte in einem Volumen von 63,1 Mio. Tonnen. 2017 waren es 61,3 Mio. Tonnen.
In der Saison 2017/18 wurden 39,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert, für 2018/19 könnte ein Volumen von 42 Mio. Tonnen erreicht werden.
Die Weizenernte in der Ukraine ist bereits abgeschlossen. 24,2 Mio. Tonnen Getreide wurden geerntet, im vergangenen Jahr wurden 26,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet.

21.09.2018 Getreidemail

Technische Käufe, Gewinne beim Soja- und Maiskomplex sowie der schwächere Wechselkurs des US-Dollar zum Euro, der die Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen auf dem Weltmarkt verbessert, sorgten bei den Weizenfutures gestern in Chicago für moderate Gewinne. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 468.500 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 250.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit Verlusten. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris profitierten von dem späten Kursanstieg in Chicago, konnten sich von den Tagesverlusten weitestgehend erholen und beendeten den Handelstag uneinheitlich. Für Unterstützug sorgten auch die trockenen Wetterbedingungen in Westeuropa, die die Wintergetreideaussaat behindern. Analysten erwarten jedoch insgesamt eine Ausweitung der Aussaatfläche. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Exportweizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei 3 Euro über Paris Dezember 18. Der Hauptfokus liegt aufgrund der hohen Preise weiterhin auf Futterweizen, allerdings ist der Markt nach dem ASF-Fall in Belgien stark verunsichert.

21.09.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 28.000 Lots CBoT Mais

20.09.2018 US-Export-Meldungen: Mexiko kauft Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 148.590 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko sowie 11.430 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2019/20 ebenfalls an Mexiko.

20.09.2018 US-Export-Sales: Mais- und Sojabohnenexporte über den Erwartungen

19.09.2018 Finanz-Investoren reduzierten Netto-Long-Positonen beim Euronext Weizen

Institutionelle Anleger reduzierten in der vergangenen Woche ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 76.180 Lots auf 70.581 Lots. Das zeigt der heute von der Euronext veröffentlichte Bericht. Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken, Versicherungen und dergleichen wettet damit weiterhin mehrheitlich auf steigende Preise. Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 130.290 Lots auf 121.387 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 65,25%.
Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen deutlich kleineren Anteil am offenen Kontraktbestand von 14,98%.
80,23% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 81,78%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

19.09.2018 Ukraine: Getreideexporte in der Saison 2018/19 bei 7,7 Mio. Tonnen

Seit Beginn der Vermarktungsperiode 2018/19 (1. Juli - 30. Juni) exportierte die Ukraine bisher 7,7 Mio. Tonnen Getreide. Das teilte heute  das Landwirtschaftsministerium mit. Im vergangenen Jahr waren es zur selben Zeit 8,5 Mio. Tonnen. Es wurden 4,3 Mio. Tonnen Weizen, 1,8 Mio. Tonnen Gerste und 1,4 Mio. Tonnen Mais exportiert. Geplant sind im Kalenderjahr 2018 Getreideexporte in einem Volumen von 63,1 Mio. Tonnen versus 61,3 Mio. Tonnen im Kalenderjahr 2017. In der Vermarktungsperiode 2017/18 wurden 39,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert, in der laufenden Saison könnten es 42 Mio. Tonnen werden.

19.09.2018 COCERAL senkt Ernteprognosen kräftig

Der europäische Dachverband des Getreidehandels COCERAL reduziert seine Prognose der Weizenproduktion 2018 in der Europäischen Union von 138,8 Mio. Tonnen (Juni-Schätzung) auf 129,9 Mio. Tonnen.
Reduziert wurden auch die Prognosen der Maisproduktion in der EU von 60,3 Mio. Tonnen auf 58,9 Mio. Tonnen, die Gerste-Produktion von 60,8 Mio. Tonnen auf 57,4 Mio. Tonnen und die Rapssaat-Produktion von 21 Mio. Tonnen auf 19,4 Mio. Tonnen.
Teile der EU litten unter der schweren Trockenheit und der Hitzewelle.

18.09.2018 Informa erwartet für 2019 Anstieg der US-Maisanbaufläche
Das private Analystenhaus Informa Economics erwartet für 2019 einen Anstieg der US-Mais-Anbaufläche auf 93,044 Mio. Acres. Das USDA schätzte die Maisanbaufläche 2018 zuletzt auf 89,1 Mio. Acres. Das melden ungenannte Quellen.
Bei den Sojabohnen erwartet Infoma einen Rückgang der Anbaufläche 2019 auf 82,27 Mio. Acres. Das USDA schätzte die Sojabohnenanbaufläche 2018 in seinem WASDE-Report vom 12. September auf 89,6 Mio. Acres. Informa selbst bestätigte und kommentierte die Angaben nicht.
18.09.2018 US-Crop-Conditions: Grafiken
18.09.2018 Ukraine: Analyst erwartet Anstieg der Anbauflächen für Weizen und Gerste

In der Ukraine steigen die Anbauflächen für Weizen und Gerste für die kommende Ernte 2019. Das erwartet das ukrainische Agrarberatungsunternehmen UkrAgroConsult.
Der Analyst sieht gute Gründe für einen Anstieg beim Weizen- und Gersteanbau. Die Gerste-Export-Preise sind die höchsten seit über viereinhalb Jahren, beim Weizen werden Exportpreise erreicht, die so Hoch sind wie zuletzt vor dreieinhalb Jahren. Für Mais sind die Aussichten demnach eher bärisch.
Beim Weizen liegt die Schätzung bei einer Anbaufläche von 6,5 – 6,6 Mio. Hektar (2017:6,3 Mio. Hektar; 2018: 6,45 Mio. Hektar. Zur Ernte 2018 läge der Anstieg der Anbaufläche damit bei 1-2%.
Um 8-13% könnte die Anbaufläche für Gerste steigen. UkrAgroConsult erwartet eine Anbaufläche von 2,5 – 2,6 Mio. Hektar (2017: 2,53 Mio. Hektar; 2018: 2,3 Mio. Hektar).
Rückläufig schätzt das Unternehmen die Anbaufläche beim Mais ein. Nach 4,47 Mio. Hektar im Jahr 2017 und 4,6 Mio. Hektar im Jahr 2018 könnte die Anbaufläche 2019 auf 4,3 – 4,4 Mio. Hektar sinken.

18.09.2018 Getreidemail

Schwache Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Begrenzt war das Abwärtspotenzial durch den Kälteeinbruch in Teilen Westaustraliens, der die Hoffnung zunichte macht, dass diese Region den dringend benötigten Produktionsschub für Australien liefern könnte. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 406.004 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 350.000 - 500.000 Tonnen. Saudi Arabiens staatlicher Getreideeinkäufer SAGO kaufte gestern 630.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft zum Durchschnittspreis von $270,22/Tonne. Ob auch US-Weizen mit einer Teilmenge dabei ist, ist nicht bekannt. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 6.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee entziehen und schlossen mit moderaten Aufschlägen. Die russischen Weizenexportpreise stiegen in der vergangenen Woche aufgrund des festeren Rubels und der Risiken wegen schärferer Qualitätskontrollen an den Exporthäfen. Äyptens GASC hat gestern Abend einen Tender zum Kauf einer unbestimmten Menge Weizen für den Lieferzeitraum 1. - 11. November und für den Lieferzeitraum 11. – 20. November ausgeschrieben. 

18.09.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.000 Lots CBoT Mais

17.09.2018 EU-Kommission senkt erneut Ertragserwartungen für Mais- und Zuckerrübenernte

Die EU-Kommission hat in ihrem monatlichen Erntebericht die Prognose der EU Mais-Erträge von 7,57 t/ha auf 7,49 t/ha reduziert. Ebenfalls reduziert hat die Kommission die Prognose der Zuckerrübenerträge von 73,8 t/ha auf 73,3 t/ha.
Zwar verbesserten sich die Wetterbedingungen in Teilen Mittel- und Nordeuropas seit Mitte August, der moderate Umschwung kam jedoch zu spät. Schon im vergangenen Monat senkte die EU-Kommission ihre Ernteerwartungen.

17.09.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 04.09. - 11.09.18 den Bestand an Netto-Long-Positionen beim SRW-Weizen um 24.351 Lots auf 18.415 Lots. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Die Mehrheit dieser Anlegergruppe war per 11. September aber immer noch überwiegend bullisch gestimmt.
Beim Mais wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen erhöht um 6.586 Lots auf 63.470 Lots. Erhöht wurde auch der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Nach 62.749 Kontrakten per 04. September waren es per 11. September 68.269 Kontrakte. Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 11. September in diesem Update keine Berücksichtigung.  In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
17.09.2018 Institutionelle Anleger kaufte am Freitag 5.000 Lots CBoT Mais

14.09.2018 Mais: Rekordimportbedarf 2018/19 in der EU?

Die Maisernte in der EU beginnt in diesem Jahr sehr früh und Analysten erwarten aufgrund der Trockenheit geringere Erträge. Das könnte einen Rekordimportbedarf zur Folge haben. Die Analysten vom Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains senkten gestern die Prognose der EU Maisernte um fast 5% aufgrund der Trockenheit in Frankreich, Deutschland, Polen und Mitteleuropa. Nach einer wetterbedingt schwachen Weizenernte und einem Mangel an Gras und Heu wird nun auch eine bescheidene Maisernte erwartet. Den Importbedarf für Mais im Wirtschaftsjahr 2018/19 schätzt Strategie Grains auf 21 Mio. Tonnen versus 18 Mio. Tonnen im Wirtschaftsjahr 2017/18. Das USDA liegt mit seiner Schätzung vom 12.09. bei einem Importbedarf von 19,5 Mio. Tonnen.
In Frankreich, dem größten Maisproduzenten der EU, senkte das Landwirtschaftsministerium diese Woche seine Prognose für die Ernte 2018 um knapp 13 Prozent unter Vorjahresniveau.
Die meisten Händler und Analysten erwarten in Frankreich eine Maisernte von 11,0 – 11,5 Mio. Tonnen. Die Schätzung des Landwirtschaftsministeriums liegt bei 12,4 Mio. Tonnen. Außerdem könnte die stärkere Verlagerung auf Futtermais aufgrund der Futterknappheit die Bestände weiter belasten.
In Deutschland wird die Körnermaisernte Schätzungen des DRV zufolge nur noch ein Volumen von 2,3 Mio. Tonnen erreichen. Das ist ein Rückgang zum Vorjahr um 49%. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist die Nachfrage von viehhaltenden Betrieben und Biogasanlagen nach Mais zulasten von Körnermais stark angestiegen.
In Polen könnte die Maisernte in diesem Jahr um 2-3% auf 4,2 Mio. Tonnen sinken

14.09.2018 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhten Netto-Long-Positionen

Institutionelle Anleger erhöhten vergangene Woche ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 74.561 Lots auf 76.180 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte Bericht. Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken, Versicherungen und dergleichen wettet damit weiterhin mehrheitlich auf steigende Preise. Nach zuletzt 6 Wochen mit rückläufigem Bestand stieg er in dieser Woche erstmals wieder.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 130.864 Lots auf 130.290 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 66,62%.
Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen deutlich kleineren Anteil am offenen Kontraktbestand von 15,16%.
81,78% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 81,15%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen    Mais   Rapssaat

14.09.2018 Getreidemail

Die im USDA-Report prognostizierte um 3 Mio. Tonnen gestiegene Ernteerwartung in Russland, schlechte Exportaussichten für US-Weizen und Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Abschlägen schließen. Mit 387.600 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde mit Gewinnen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der Anstieg des Euro (2-Wochen-Hoch), der die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum verschlechtert, sorgte zudem für Druck. Algerien kaufte gestern 630.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft. Saudi Arabien sucht 595.000 Hartweizen und auch Tunesien ist mit einer Ausschreibung für Durum-Weizen und Weichweizen am Markt. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Hochproteinweizen nach der Ausschreibung Saudi Arabiens. Die Offerten für Weizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Oktober/März stiegen um 1 Euro auf 9 Euro über Paris Dezember 18.

14.09.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.500 Lots CBoT Mais

13.09.2018 US-Export-Sales: Maisexporte schwächer, als erwartet

13.09.2018 Stategie Grains senkt Prognose für EU-Maisernte

Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains hat seine Prognose der Körnermaisproduktion in der Europäischen Union um fast 5% gekürzt. Grund dafür ist der heiße und trockene Sommer in Frankreich und Mitteleuropa.
In dem heute veröffentlichten Bericht schätzt Strategie Grains die Maisernte in der EU-28 auf 58,4 Mio. Tonnen. Im vergangenen Monat rechnete man noch mit 61,3 Mio. Tonnen und im vergangenen Jahr wurden 59,3 Mio. Tonnen Mais in der EU-28 geerntet.
Die Erträge sind in Frankreich, Deutschland, Polen und Mitteleuropa aufgrund des heißen und trockenen Wetters dieses Sommers deutlich gesunken. Die ungünstigen Bedingungen werden die Getreideernte der EU letztendlich stark belasten", so Strategie Grains in dem Bericht.
Am Dienstag reduzierte Frankreich die Prognose der Sommergetreideernte aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen um 400.000 Tonnen.
Exzellent sind hingegen die Erträge in Rumänien, Bulgarien und Italien.
Dürre und Hitzewellen seit dem späten Frühjahr sorgten für schlechte Erträge und belasten die Versorgungsbilanz. Der Weizen-Future in Paris stieg auf den höchsten Stand seit über fünf Jahren
Strategie Grains senkte seine Schätzung für die diesjährige EU-Weichweizenernte im siebten Monat in Folge auf 126,8 Millionen Tonnen, 900.000 Tonnen weniger als im Vormonat, hauptsächlich aufgrund von Rückgängen in Deutschland, Benelux, Dänemark, Irland, Österreich, Finnland und Schweden.
Die EU-Weichweizenernte 2018 liegt demnach 11 Prozent unter dem Vorjahr und die Erträge auf dem niedrigsten Stand seit 2012.
Aufgrund der kleineren Ernte und der starken Konkurrenz aus der Schwarzmeer-Region senkte das Unternehmen die Exportprognose für Weizenweizen aus der EU in der laufenden Saison um 1 Mio. Tonnen auf 18,8 Mio. Tonnen (Vorjahr: 20,5 Mio. Tonnen).
In Bezug auf die Qualität wurde Frankreich eine ausgezeichnete Weizenernte attestiert. In den meisten anderen Ländern wurde sie als zufriedenstellend bezeichnet. Ausnahmen sind Rumänien und Bulgarien. Die Bestände litten und den Niederschlägen während der Ernte.

13.09.2018 Getreidemail

Die Erwartung höherer globaler Weizen-Endbestände und kräftige Verluste beim Mais belasteten gestern die Weizenfutures in Chicago. Das USDA schätzte die Welt-Weizen-Endbestände 2018/19 gestern auf 261,29 Mio.Tonnen. Analsten erwarteten im Durchschnitt Endbestände von 257,58 Mio.Tonnen. Überraschend für viele Marktteilnehmer war die höhere Erwartung der russischen Weizenernte von 68 Mio. Tonnen (August-Schätzung) auf 71 Mio. Tonnen. Zudem wurde die Schätzung der US-Maisproduktion kräftig erhöht. Heute Nachmittag veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 300.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 11.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCoT fast unverändert. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwachen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. ImTagesverlauf handelten sie noch mit kräftigen Aufschlägen. Ägyptens staatlicher Einkäufer GASC kaufte gestern 235.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft zum Durchschnittspreis von $223,11/Tonne FOB. Mit Spannung warten Marktteilnehmer auf das Ergebnis der Weizenausschreibung Algeriens. Die Angebotsfrist endete gestern.

13.09.2018 Maisfutures erholen sich nach größten Tagesverlust seit einem Jahr
Heute Morgen handeln die Maisfutures in Chicago mit minimalen Aufschlägen, nachdem sie gestern mit 3,9% den größten Tagesverlust seit August 2017 hinnehmen mussten. Das US-Landwirtschaftsministerium schätzte die US-Mais-Bestände zum Ende der laufenden Vermarktungsperiode 2018/19 auf 1,774 Mrd. Bushel. Das ist deutlich höher, als die durchschnittliche Markterwartung der zuvor befragten Analysten von 1,639 Mrd. Bushel. Die US-Maisproduktion schätzte das USDA auf 14,827 Mrd. Bushel (August-Schätzung: 14,589 Mrd. Bushel). Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 47.000 Lots CBoT Mais.
13.09.2018 Institutionelle Anleger verkaufte gestern 47.000 Lots CBoT Mais

12.09.2018 Frankreich: FranceAgriMer erwartet höhere Weizenexporte außerhalb der EU
Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer erwartet für die laufende Saison 2018/19 einen Anstieg der Weichweizenexporte an Ziele außerhalb der Europäischen Union von 8,1 Mio. Tonnen (2017/18) auf 8,5 Mio. Tonnen. Die Exporte an Ziele in der EU könnten allerdings auf 8,1 Mio. Tonnen sinken. Im Wirtschaftsjahr 2017/18 waren es noch 9,3 Mio. Tonnen. Das geht aus dem ersten Angebots- und Nachfragereport des Unternehmens für die neue Saison hervor.
Die Prognose der Endbestände beim Weizen fällt von 2,95 Mio. Tonnen (2017/18) auf 2,5 Mio. Tonnen. Hauptgrund ist die engere Versorgung.
Kaum verändert fällt die Prognose für Mais aus. Erwartet werden Endbestände für 2018/19 von 2,5 Mio. Tonnen. Allerdings wird mit einem starken Rückgang der Inner-EU-Exporte gerechnet, der mit der kleineren Ernte begründet wird und mit einem stärkeren Futtermaisbedarf.
Die Gerste-Endbestände könnten von 1,5 Mio. Tonnen (2017/18) auf 955.000 Tonnen sinken aufgrund der hohen zu erwartenden Exporte außerhalb der EU.
11.09.2018 Südkorea kauft 138.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden soeben über das täglich Reportingsystem des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von 138.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Südkorea.

11.09.2018 Frankreich: Landwirtschaftsministeriums korrigiert Ernteschätzung

Der trockene und sehr heiße Sommer in Frankreich führt nach Einschätzung des französischen Landwirtschaftsministeriums zur einen starken Rückgang der Mais- und Zuckerrübenproduktion und bestätigt das vorherrschende Bild einer kleineren Ernte in Frankreich.
In dem heute veröffentlichten Gutachten senkte das Landwirtschaftsministerium die Schätzung der Maisernte auf 12,4 Mio. Tonnen. Das sind 400.000 Tonnen weniger, als noch im Vormonat erwartet wurde und 12,8% unter dem Ergebnis aus 2017.
Die Prognose der Zuckerrübenproduktion wurde um 11,1% niedriger geschätzt auf 41,1 Mio. Tonnen (Vorjahr: 46,3 Mio. Tonnen).
Mais und Zuckerrüben werden derzeit geerntet.
Die Sommerernte (Mais, Sonnenblumen und Zuckerrüben) zeigen deutliche Effekte einer intensiven Hitze und Trockenheit.
Frankreich gehört zu den Ländern, die unter den schwierigen Wetterbedingungen in diesem Jahr gelitten haben, allerdings weniger, als die nördlichen Länder wie Skandinavien und Teile von Deutschland.
Für Körnermais liegt die reduzierte Ernteprognose 13,9% unterhalb des 5-Jahres-Durchschnitts. Das Ministerium warnte zudem, dass ein Teil der Maisernte als Futtermais auf den landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt wird. Die meisten Händler erwarten einen stärkeren Rückgang der französischen Körnermaisproduktion auf rund 11-11,5 Mio. Tonnen.
Die Produktionsprognose des Ministeriums basiert auf einem erwarteten nationalen Ertrag von 9,09 Tonnen pro Hektar (t / ha) gegenüber 10,37 t / ha im letzten Jahr. Bei den Zuckerrüben werde der erwartete Durchschnittsertrag von 95,16 t / ha im Jahr 2017 auf 85,07 t / ha sinken. Damit läge die Produktion immer noch 10,6% über dem 5-Jahres-Durchschnitt. Das spiegelt eine hohe Anbaufläche wider nach dem Ende der EU-Produktionsquoten im vergangenen Jahr.
Für Weichweizen, Frankreich Haupt-Getreideart, reduzierte das Ministerium die Produktionsschätzung von 35,1 Mio. Tonnen (August-Schätzung) auf 34,55 Mio. Tonnen. Das wäre ein Rückgang um 5,5% zum Vorjahr und 3,7% im Vergleich zum 5-Jahres-Durchschnitt. National wird ein Durchschnittsertrag von 7,02 t / ha erwartet (Vormonat: 7,11 t / ha).
Das Ministerium wiederholte, dass der Weizen unter den heftigen Niederschlägen im Frühjahr gelitten hat, was auch Auswirkungen auf Gerste und Rapssaat hatte.
Die Schätzung der Gersteproduktion wurde revidiert auf 11,55 Mio. Tonnen (Vormonat: 11,8 Mio. Tonnen). Zur Vorjahresernte wäre das ein Rückgang um 4,5%. Bei der Wintergerste wird ein Rückgang um 6,7% auf 8,5 Mio. Tonnen erwartet, der durch den Anstieg der Sommergerste-Produktion um 2,2% auf 3,1 Mio. Tonnen teilweise ausgeglichen werden kann.
Bergauf geht es hingegen bei der Rapssaat-Produktion, die Schätzung steigt um 200.000 Tonnen von 4,6 Mio. Tonnen (August-Schätzung) auf 4,8 Mio. Tonnen. Das wäre allerdings immer noch ein Rückgang zum Vorjahr um 10,6% und zum 5-Jahres-Durchschnitt von 5,1%.

11.09.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 5.500 Lots CBoT Mais

10.09.2018 US-Export-Inspections: Mais bleibt deutlich hinter den Erwartungen

10.09.2018 Russland: Rückläufige Weizenexportpreise

Die Exportpreise für Weizen in Russland sind in der vergangenen Woche im Zuge des schwächeren Rubels und der sinkenden Weizenkurse in Chicago gesunken. Schwarzmeer-Weizen mit 12,5% Protein kostete Ende letzter Woche laut IKAR, eines der führenden russischen Agrarberatungsunternehmen, $215,00/Tonne FOB. Das ist ein Rückgang um $10 zur Vorwoche. SovEcon meldet lediglich einen Rückgang um $2 auf $221/Tonne Weizen. Für Gerste sank der Preis laut SovEcon um $1 auf $232/Tonne.
Per 30. August exportierte Russland im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 Getreide in einem Volumen von 9,8 Mio. Tonnen. Das ist ein Anstieg um 39% im Vergleich zu den Exporten im selben Zeitraum des Vorjahres. Die darin enthaltenden Weizenexporte summierten sich auf 8,2 Mio. Tonnen.
Russland erwartet eine Getreideernte von 105 Mio. Tonnen, was Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 von 30 Mio. Tonnen erlauben würde, so der stellvertretende Landwirtschaftsminister heute in einer Stellungnahme.
SovEcon reduzierte seine Prognose der Getreideernte von 109,6 Mio. Tonnen auf 108,3 Mio. Tonnen. Grund dafür ist die revidierte Schätzung für die Maisernte. Diese wird voraussichtlich mit einem Volumen von 10,6 Mio. Tonnen die kleinste seit 2012 sein. Die Prognose der Weizenernte erhöhte SovEcon um 200.000 Tonnen auf 69 Mio. Tonnen.
Die Preise für Weizen der Klasse 3 im europäischen Teil Russlands stiegen um 150 Rubel auf 10.900 Rubel ($155).

10.09.2018 EU-Weichweizenexporte 41% hinter Vorjahr

Per 9. September 2018 erreichten die EU-Weichweizenexporte im Wirtschaftsjahr 2018/19 ein Volumen von 2,7 Mio. Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr (gleicher Zeitraum) ist das ein Rückgang um 41%. Gestiegen sind hingegen die Gersteexporte von 1,0 Mio. Tonnen auf 1,3 Mio. Tonnen. Die Maisimporte sanken von 3,0 Mio. Tonnen auf 2,7 Mio. Tonnen.

10.09.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 28.08. - 04.09.18 den Bestand an Netto-Long-Positionen beim SRW-Weizen um 8.414 Lots auf 42.766 Lots. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor. Die Mehrheit dieser Anlegergruppe war per 04. September überwiegend bullisch gestimmt. Beim Mais wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen minimal reduziert auf 56.884 Lots. Erhöht hingegen wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Nach 53.642 Kontrakten per 28. August waren es per 04. September 62.749 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 04. September in dieser Ausgabe keine Berücksichtigung.
In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
10.09.2018 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 4.500 Lots CBoT Mais

10.09.2018 US-Handelsstreit beeinflusst Finanzmärkte und Sojabohnenpreise

US-Präsident Donald Trump droht im Handelsstreit mit China weitere Strafzölle auf Güter im Wert von 267 Mrd. USD aus dem Reich der Mitte anzuwenden.
Kurz vor dem Erntestart für Sojabohnen in den USA hielt das bis in die letzte Woche die Preise für die Ölfrucht unter Druck. Sowohl der Finanzmarkt als auch der Markt für Sojabohnen werden von der Auseinandersetzung der beiden wirtschaftlichen Großmächte beeinflusst.
China bevorzugt aus politischen Gründen immer noch Sojabohnen aus Brasilien. Pekings Importzölle verteuern US-Bohnen für die chinesischen Ölmühlen. China importierte im August 9,15 Mio. Tonnen US-Sojabohnen. Das waren 14 % mehr als im Juli. Heute Morgen steigen die Kurse der CBoT-Sojabohnen.
Am kommenden Mittwoch wird das USDA einen weiteren (WASDE-) Bericht über Angebot- und Nachfrage für Sojabohnen, Mais und Weizen veröffentlichen. Es wird erwartet, dass die Produktion der US-Sojabohnen auf 4,649 Mrd. Bushel steigt, der durchschnittliche Ertrag wird auch 52,2 Bushel per acre (bpa) geschätzt. Die Ernte könnte neue Rekorde brechen.
Grafik: Saxo-Trader

07.09.2018 Institutionelle Anleger kauften gestern 5.500 Lots CBoT Mais

06.09.2018 Informa erhöht Prognose für US Mais- und Sojabohnenerträge

Das private Analystenhaus Informa Economics hat seine Prognose der US-Maiserträge 2018 von 176,0 Bushel per Acres (bpa) auf 178,8 bpa erhöht. Die Prognose der Sojabohnenerträge erhöhte das Unternehmen von 50 bpa auf 52,9 bpa. Die Zahlen wurden von Informa selbst weder bestätigt noch kommentiert.

06.09.2018 Getreidemail

Die schwache Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt sowie Aussichten auf Regenfälle in den von Trockenheit geplagten Winterweizenanbaugebieten Russlands ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die jüngsten Niederschläge in den US-Winterweizenanbaugebieten verbesserten die Bedingungen für die nahende Winterweizenaussaat, zudem wird eine Rekord-Maisernte in den USA erwartet, die den Weizenmarkt ebenfalls unter Druck setzt. Ägyptens GASC kaufte gestern in einer internationalen Ausschreibung 60.000 Tonnen russischen Weizen zum Preis von $217,90/Tonne FOB ($235 /Tonne c&f). US-Weizen wurde nicht einmal angeboten. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen nahezu unverändert. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit weiteren Verlusten. Die Dezember-Fälligkeit schloss zwar unter der 200€-Marke, konnte sich jedoch über dem 1-Monats-Tief von 198€ halten. Institutionelle Anleger reduzierten vergangene Woche ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 78.145 Lots auf 74.561 Lots.

06.09.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 6.500 Lots CBoT Mais

05.09.2018 Euronext Weizen: Institutionelle Anleger reduzierten Netto-Long-Positionen

Institutionelle Anleger reduzierten vergangene Woche ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 78.145 Lots auf 74.561 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte Bericht. Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken, Versicherungen und dergleichen wettet damit weiterhin mehrheitlich auf steigende Preise. Allerdings sank der Bestand der Netto-Long-Positionen zum sechsten Mal in Folge.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 134.111 Lots auf 130.864 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 65,81%.
Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen deutlich kleineren Anteil am offenen Kontraktbestand von 15,34%.
81,15% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 83,22%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat

05.09.2018 Mexiko kauft 101.736 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden soeben über das tägliche Reportingsystem des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von 101.736 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko.

05.09.2018 US-Crop-Conditions: Grafiken
05.09.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.000 Lots CBoT Mais

04.09.2018 US-Export-Inspections: USA verladen mehr Mais, als erwartet

04.09.2018 Ukraine: Agritel erwartet Rekord-Maiserträge

Die Ukraine wird in diesem Jahr über 30 Mio. Tonnen Mais produzieren. Das meldet das französische Agrarberatungsunternehmen Agritel. Erwartet wird eine Produktionsmenge von 30,28 Mio. Tonnen. Zum Vorjahr, als 24,67 Mio. Tonnen Mais geerntet wurden, ist das ein Anstieg um 23%. Der 5-Jahres-Durchschnitt wäre damit um 12% übertroffen. Agritel´s Schätzung der Durchschnittserträge liegt bei 6,69 Tonnen pro Hektar (Vorjahr: 5,51). Die Pflanzen profitierten in der frühen Wachstumsphase von guten Wetterbedingungen. Zur Blütezeit waren sie zudem keiner übermäßigen Hitze ausgesetzt. Außerdem fielen im Sommer beträchtliche Niederschlagsmengen.
Die große Maisernte in der Ukraine und eine Rekordernte in den Vereinigten Staaten könnte dazu beitragen, die Spannungen am Getreidemarkt nach der schweren Trockenheit und den damit verbundenen Ertragsverlusten beim Weizen lindern.
Auch andere Ernteschätzer erwarten eine große ukrainische Maisernte. Das US-Landwirtschaftsministerium lag mit seiner Prognose im WASDE-Report vom 10. August bei 31 Mio. Tonnen. Allerdings warnten einige Analysten, dass das zuletzt heiße Wetter die Erträge begrenzen könnte.
Die Prognosen von Agritel beziehen sich auf die Erkenntnisse aus den Feldbegehungen in der Zeit vom 20. — 24. August.
Im Süden der Ukraine, in der der Mais in der Entwicklung schon weiter fortgeschritten ist, wird in den kommenden zwei Wochen trockenes und warmes Wetter Erntewetter erwartet.

04.09.2018 Russland plant keine Exportbeschränkungen für Weizen

Die Kurse des CBoT-Weizenfutures sinken heute Morgen um 1,4%. Grund dafür ist die Aussage des russischen Landwirtschaftsministeriums, dass man keine Pläne hat, um Weizenexporte zu beschränken.
Dafür gibt es keinen Grund, so der Minister nach einem Gespräch gestern mit Exporteuren. Es sei weder eine Exportsteuer noch eine andere Weise der Ausfuhrbeschränkung geplant.
Rohstoffhändler in Asien kommentieren heute Morgen dazu: Letztes Jahr sei die russische Erne so groß gewesen und in diesem Jahr ist sie auch immer noch ordentlich ausgefallen, weshalb russischer Weizen immer noch der billigste in der ganzen Welt ist.
Außerdem laufen die Exporte aus Europa und den USA überhaupt nicht gut.
In Argentinien verzögern Landwirte allerdings den Verkauf ihrer Weizenernte und sie wollen auch weniger Mais anbauen, nachdem die Regierung dort einen 10%tigen Exportzolle erheben will, um die Staatsverschuldung und den Wertverfall des Peso zu begrenzen.

Grafik: Saxo-Trader

03.09.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 21.08. - 28.08.18 den Bestand an Netto-Long-Positionen beim SRW-Weizen um 9.632 Lots auf 51.180 Lots. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report hervor. Die Mehrheit dieser Anlegergruppe war per 28. August aber weiter bullisch gestimmt. Beim Mais wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen um 42.133 Lots auf 56.957 Lots erhöht. Ebenfalls erhöht wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Nach 40.022 Kontrakte per 21. August waren es per 28. August 53.642 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 28. August in dieser Ausgabe keine Berücksichtigung.
In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
03.09.2018 Glyphosat-Urteil in Brasilien: Wird einstweilige Verfügung außer Kraft gesetzt?

Die brasilianische Staatsanwaltschaft verhandelt derzeit mit der Gesundheitsbehörde und dem Landwirtschaftsministeriums des Landes. Sie ringen um eine Vereinbarung, die es ermöglicht, eine einstweilige Verfügung eines Verwaltungsgerichts außer Kraft zu setzen, die den Verkauf und den Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat ab heute unterbindet.
Noch in dieser Woche soll es dazu ein Meeting geben, so die für Brasilia zuständige Staatsanwältin Luciana Loureira gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters.
Es soll versucht werden, das Inkrafttreten des Urteils auf das erste Quartal 2019 zu verschieben, damit die Gesundheitsbehörde genügend Zeit hat, zu untersuchen, ob Glyphosat für Menschen krebserregend ist.
Das Gericht argumentiert, dass von der Entscheidung abhängt, ob der Mrd.-schwere Umsatz mit brasilianischen Agrarrohstoffen wie Sojabohnen und Mais zum Erliegen kommt. Brasilien ist weltweit der größte Sojabohnenexporteur.
Brasilianische Farmer verwenden Herbizide der Firma Monsanto mit dem Wirkstoff Glyphosat. Monsanto wurde kürzlich von der deutschen Bayer AG übernommen. Gegen Monsanto werden auch in den USA zahlreiche Schadensersatzforderungen wegen Glyphosat vor Gericht verhandelt.
Die Staatsanwaltschaft erwartet von der brasilianischen Gesundheitsbehörde neue Belege für die Schädlichkeit von Glyphosat. Eine Studie der WHO aus dem Jahre 2015 hätte dazu keinen eindeutigen Hinweis gegeben.
Die Farmer in Brasilien starten schon im September mit der Feldbestellung und der Aussaat von Sojabohnen für die Ernte 2018/19. Sollte das Unterlassungsurteil Bestand haben, darf auf brasilianischen Feldern ab sofort kein glyphosathaltiges Mittel mehr eingesetzt und auch nicht mehr gehandelt werden.

03.09.2018 Institutionelle Anleger kaufte am Freitag 16.500 Lots CBoT Mais

31.08.2018 EU-Kommission senkt Schätzung der EU-Weizenexporte um 5,5 Mio. Tonnen

Die EU-Kommission hat heute seine Schätzung der Weizenernte in der EU-28 reduziert von 133,5 Mio. Tonnen (Juli-Schätzung) auf 128,8 Mio. Tonnen. Die EU-Weizenexporte schätzt die Kommission auf 20,0 Mio. Tonnen (zuvor: 25,5 Mio. Tonnen).
Weitere Schätzungen:
EU-Gersteproduktion: 56,2 Mio. Tonen (zuvor: 57,6 Mio. Tonnen)
EU-Rapssaatproduktion: 19,2 Mio. Tonnen (zuvor: 19,7Mio. Tonnen)
EU-Maisproduktion: 64,2 Mio. Tonnen (zuvor: 63,7 Mio. Tonnen)

31.08.2018 US-Export-Meldungen

US-Exporteure melden über das tägliche Reportingsystem des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von 273.800 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 und 250.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an unbekannte Destinationen.

31.08.2018 Statistics Canada erwartet rückäufige Weizenproduktion 2018
Statistics Canada meldet in der heute veröffentlichten Prognose mit einem Anstieg der Gerste- und Durumproduktion in Kanada für 2018. Für andere bedeutende Feldfrüchte erwartet das Unternehmen niedrigere Erträge und eine kleinere Produktionsmenge. Die gesamte Weizenproduktion könnte demnach um 3,3% von 29,984 Mio. Tonnen auf 28,987 Mio. Tonnen sinken. Beim Winterweizen rechnet das Unternehmen mit einem Rückgang um 16,1% auf 2,394 Mio. Tonnen. Auch beim Sommerweizen, der in Kanada eine deutlich größere Rolle spielt, rechnet man mit einem Rückgang um 2,7% auf 21,559 Mio. Tonnen. 2017 stieg sie um 7,1%. Rückläufig ist auch die Erwartung der Canola-Ernte. Im vergangenen Jahr wurden 21,328 Mio. Tonnen geerntet, für diese Jahr liegt die Erwartung bei 19,162 Mio. Tonnen (-10,2%). Beim Körnermais liegt die Prognose aktuell bei 13,789 Mio. Tonnen. Zum Vorjahr wäre das ein Rückgang um 2,2%.

 

31.08.2018 Ukraine exportierte bisher 6 Mio. Tonnen Getreide

Rund 6 Mio. Tonnen Getreide hat die Ukraine im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 exportiert bzw. für den Export vorbereitet. Zum Vorjahr (6,6 Mio. Tonnen im selben Zeitraum) ist das ein Rückgang. Das meldet die staatliche Behörde für Nahrungsmittelsicherheit.
Das Vermarkungsjahr 2018/19 startete am 1. Juli 2018 und endet am 30. Juni 2019. Bisher wurden 3,2 Mio. Tonnen Weizen (1,9 Mio. Tonnen Mahlweizen und 1,3 Mio. Tonnen Futterweizen), 1,4 Mio. Tonnen Gerste und 1,2 Mio. Tonnen Mais exportiert.
Die Behörde teilte mit, dass das Tempo der Mahlweizenexporte um12% höher ist, als in der vorherigen Saison und trotz der kleineren Ernte und des kleineren Anteils an Mahlweizen.
Händler und Analysten teilten mit, dass deutlich weniger Mahlweizen geerntet wurde, als ursprünglich erwartet. Die Regenfälle während der Ernte hatten schlechte Qualitäten zur Folge, die letztlich zu Exportbeschränkungen führen könnten.
Es wird befürchtet, dass die hohen Exporte die Kosten für Brot in der Ukraine in die Höhe treiben könnten, insbesondere vor dem Hintergrund der schwachen Währung, der schlechten Ernte und der bereits inflationären Entwicklung der Preise für Nahrungsmittel.
Die Ukraine erwartet eine Getreideernte von 60 Mio. Tonnen im Kalenderjahr 2018, (2017: 61,3 Mio. Tonnen). Im Vermarktungsjahr 2017/18 wurden 39,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert und das Landwirtschaftsministerium erwartet in dieser Saison Getreideexporte von bis zu 40 Mio. Tonnen.
Die Weizenernte 2018 in der Ukraine ist bereits abgeschlossen. Geerntet wurden 25 Mio. Tonnen Weizen versus 26,1 Mio. Tonnen 2017.

31.08.2018 FCStone senkt Prognose für US-Maisernte 2018

Das Brokerhaus FCStone hat gestern seine monatlich erscheinende Prognose der Durchschnittserträge beim US-Mais für dieses Jahr von 178,1 Bushel per Acres (bpa) auf 177,7 bpa reduziert. Die Ernteschätzung wurde von 14,462 Mrd. Bushel auf 14,562 Mrd. Bushel reduziert.
Erhöht hat FCStone die Prognose der US-Sojabohnenerträge. Sie stieg von 51,5 bpa auf 53,8 bpa. Nun erwartet FCStone eine Sojabohnenernte in den Vereinigten Staaten von 4,782 Mrd. Bushel (Vormonat: 4,574 Mrd. Bushel).

30.08.2018 US-Export-Meldung

US-Exporteure melden über das tägliche Reportingsystem des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von 100.611 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko

29.08.2018 Getreidemail

Auf nahezu unverändertem Niveau beendeten gesten die Weizenfutures in Chicago den Handelstag. Technische Käufe nach sechs Sitzungen in Folge mit Verlusten sorgten zunächst für Unterstützung. Negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex belasteten jedoch später die Notierungen. Ägyptens GASC meldete den Kauf von 350.000 Tonnen Weizen für den Lieferzeitraum 11.-20. Oktober. 290.000 Tonnen Weizen wurden in Russland gekauft und 60.000 Tonnen in der Ukraine. Für die kommende Winterweizenaussaat planen US-Landwirte einen Anstieg der Anbaufläche um 2,6% auf 33,6 Mio. Acres. Die gesamte Weizenanbaufläche 2019 könnte um 1% auf 48,3 Mio. Acres steigen. Zur Stunde handelt die eCBoT moderat fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures die Anfangsgewinne nicht halten und schlossen mit Verlusten. Nur der auslaufende Frontmonat September konnte sich behaupten. Das Agrarberatungsunternehmen IKAR reduzierte seine Prognose der russischen Weizenproduktion von 70,8 Mio. Tonnen auf 69,6 Mio. Tonnen. Die Prognose der Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 blieb unverändert bei 32,5 Mio. Tonnen. Indiens Bauern haben 2018 mit 99,7 Mio. Tonnen Weizen eine Rekordernte eingebracht (Vj.: 98,61 Mio. Tonnen).

29.08.2018 Händler in Fernostasien glauben, dass die Weizenpreise ab jetzt wieder steigen

Seit gestern steigen die CBoT-Weizenkurse wieder. Die Händler erinnern sich wieder daran, dass die Weltendbestände schrumpfen.
Die Kurse waren in der letzten Woche unter Druck geraten, weil Russlands Exporteure ihren Weizen mit Druck anbieten, da sie später in der Vermarktungssaison Exportbeschränkungen erwarten. Daraufhin hatten Investoren stetig Long-Positionen liquidiert und damit die Kurse unter Druck gesetzt. Russland und die Ukraine betonten wiederholt, dass an den Gerüchten über Exportbeschränkungen nichts dran ist.
Händler in Fernostasien glauben, dass ab jetzt die Weizenpreise wieder steigen. Da die US-Maisernte aber bevor steht, kommt aber von dort Konkurrenz. Mais ist das günstigere Futtergetreide.
Russlands Beratungsunternehmen IKAR schätzt seine Weizenernte 2018 auf 69,6 Mio. Tonnen, vorher ging man noch von 70,8 Mio. Tonnen aus. Die Experten erwarten aber, dass die Exporte aus Russland mit 32,5 Mio. Tonnen immer noch so hoch bleiben, wie man zuvor schon geschätzt hatte.
nachdem die Preise gesunken sind, kommen auch die Importeure an den Markt zurück. Ägypten kaufte gestern 350.000 Tonnen Weizen aus Russland und der Ukraine.
Grafik: Saxo-Trader

29.08.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 16.500 Lots CBoT Mais

28.08.2018 Russland: IKAR senkt Erwartung an Getreideernte

Das russische Agrarberatungsunternehmen IKAR hat seine Prognose der russischen Getreideernte 2018 von 112,8 Mio. Tonnen auf 110 Mio. Tonnen reduziert. Die Prognose der Getreideexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 wurde von 41 Mio. Tonnen auf 39,8 Mio. Tonnen reduziert. Unverändert mit 32,5 Mio. Tonnen blieb die Prognose der Weizenexporte.
Die Schätzung der Weizenproduktion liegt bei 69,6 Mio. Tonnen (vorher: 70,8 Mio. Tonnen). Beim Mais sank die Schätzung um 100.000 Tonnen auf 11,7 Mio. Tonnen.

28.08.2018 US-Crop-Conditions: 66% der US-Sojabohnen in Top-Verfassung (Vw.: 65%)
27.08.2018 Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)
Institutionelle Anleger reduzierten in der Woche vom 14.08. - 21.08.18 den Bestand an Netto-Long-Positionen beim SRW-Weizen um 6.136 Lots auf 60.812 Lots. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden COT-Report hervor. Die Mehrheit dieser Anlegergruppe war per 21. August damit trotzdem weiter bullisch gestimmt. Beim Mais wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen um 10.138 Lots auf 14.824 Lots reduziert. Ebenfalls reduziertt wurde der Anteil der Netto-Short-Positionen bei den Sojabohnen. Nach 58.924 Kontrakte per 14. August waren es per 21. August noch 40.022 Kontrakte. Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 21 August in dieser Ausgabe keine Berücksichtigung.
In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen Institutioneller Anleger.  Bei den täglichen Meldungen werden die Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
27.08.2018 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 7.500 Lots CBoT Mais

24.08.2018 Frankreich: Mais-Bestände stabil

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer bewertet 61% der französischen Maisbestände mit Rating „gut bis exzellent“. Das ist unverändert zur Vorwoche, jedoch deutlich schwächer als im vergangenen Jahr zur selben Zeit, als 80% der Bestände das Top-Rating erhielten. Die Ratings sanken Anfang August stark, weil der Mais unter extremer Hitze und Trockenheit litt.

24.08.2018 CBoT-Weizenkurse: stärkster Wochenverlust seit 2 Jahren

Seit fünf Handelstagen sinken die Weizenkurse an der CBoT. Damit werden wir heute wohl eine Handelswoche beenden, die, entgegen allen Erwartungen, den stärksten Kursverfall seit 2 Jahren gesehen hat.
Das USDA berichtet für die Woche bis zum 16. August von Weizenexporten von 239.800 Tonnen. Das war ein 6-Wochen-Tief und deutlich weniger als vom Markt erwartet wurde.
Die aktuell stattfindende „Pro Farmer Midwest Crop-Tour“ hat in den Bundesstaaten Iowa, Illinois, Indiana, Nebraska und South Dakota überdurchschnittlich hohe Maiserträge festgestellt.
Das IGC hat daraufhin die Welt-Maisproduktion für 2018/19 um 12 Mio. Tonnen auf 1,064 Mrd. Tonnen angehoben.

24.08.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 18.000 Lots CBoT Mais

23.08.2018 IGC erhöht Prognose der globalen Mais-Produktion aufgrund guter US-Maisernte

Das International Grains Council (IGC) hat heute seine Prognose der Welt-Mais-Produktion für die Saison 2018/19 um 12 Mio. Tonnen auf 1,064 Mrd. Tonnen erhöht. Hauptsächlich erfolgte das aufgrund der guten Bedingungen in den Vereinigten Staaten. Die Prognose der Welt-Weizen-Produktion reduzierte das IGC um 5 Mio. Tonnen auf 716 Mio. Tonnen. Hauptgründe waren hier die schlechten Ernten in der EU und in Australien.

23.08.2018 Euronext: Hedger bauten letzte Woche Netto-Short-Bestand beim Weizen auf

Institutionelle Anleger erhöhten vergangene Woche ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 64.860 Lots auf 77.683 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte Bericht. Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken, Versicherungen und dergleichen wettet damit weiterhin mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial- Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 129.872 Lots auf 138.491 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand stieg von 64,15% auf 67,63%.
Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen deutlich kleineren Anteil am offenen Kontraktbestand der von 16,44% auf 15,46% sank.
83,09% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 80,59%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat

23.08.2018 Kurssprung beim Maisfutures an der chinesischen Dalian

Die Maisfutures an der chinesischen Derivatebörse Dalian haben heute ihren höchsten Tagesanstieg seit Mais vollzogen, nachdem die Regierung sich erstmals seit einem Jahr öffentlich zu seinen Ethanol-Plänen bekannte.
Demnach will China noch in diesem Jahr den Einsatz von Ethanol in 15 Regionen des Landes fördern. Darunter sind auch die Städte Peking und Tianjin sowie die Provinz Hebei. So steht es auf der Website der Regierung.
Der meistgehandelte Frontmonat im Dalian-Maishandel steigt heute um 0,85 % auf 1.892 Yuan/Tonne. Anleger glauben an eine stark steigende Maisnachfrage. Peking will Pläne vorstellen, mit welchem Getreide die Ethanolanlagen gefüttert werden sollen. Neben Mais wird auch Maniok erwähnt.
Es ist das erste Statement der Regierung zu diesem Thema seit September 2017, als von der landesweiten Verpflichtung zur Beimischung von Ethanol in Benzin berichtet wurde. Bis 2020 sollen die Pläne umgesetzt werden. Es ist beabsichtigt, die riesigen Maisvorräte in staatlichen Lägern abzubauen.
Weil davon lange nichts mehr zu hören war, glaubten Beobachter, dass die Pläne klammheimlich in der Schublade verstauben. Die Meldung von heute Morgen könnte eine Maisrally auslösen.
Der staatlich kontrollierten Entwicklungs- und Investmenthäuser sowie der staatliche Getreidehändler COFCO sowie Jilin Fuel haben Pläne in der Tasche, um Milliarden Yuan in neue Ethanolanlagen zu investieren. Im größten Automarkt der Welt würde sich bald der Ethanol-Verbrauch verdoppeln.

23.08.2018 Chinas Juli Hirse- und Maisimporte um mehr als 60 % eingebrochen

Chinas Getreideimporte fielen im Juli deutlich, nachdem Peking im Zuge des Handelskonflikts Strafzölle auf US-Agrargüter anhob. Das geht heute aus den Zahlen der dortigen Zollbehörden hervor.
Demnach kauft China im Juli 220.000 Tonnen Sorghum (-62,5 % zum Juli 2017). Es waren auch weniger als im Juni als noch 450.000 Tonnen US-Sorghum importiert wurden. China kauft fast seinen gesamten Sorghum (Hirse) – Bedarf in den USA.
Außerdem kaufte China im Juli nur 330.000 Tonnen Mais im Ausland (-63,7 % zum Vorjahr). Es wurden im Juli noch 140.000 Tonnen Weizen und 600.000 Gerste von China importiert.

23.08.2018 Crop-Tour in Illinois findet deutlich höherer Mais und Sojaerträge vor

Im US-Bundesstaat Illinois werden die Maiserträge 6,6 % höher ausfallen als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis einer 4-tägigen Feldbesichtigungstour.
Es werden Erträge von 192,6 Bushel per acre (bpa) erwartet, nur in Iowa, der Top-Anbauregion für Mais in den USA, gibt es noch bessere Erträge.
Damit liegen die Ertragserwartungen über den tatsächlichen Erträgen von 180,7 bpa im letzten Jahr und dem dreijährigen Mittelwert von 182 bpa. Das USDA hatte am 10. August allerdings mit 207 bpa weitaus höhere Maiserträge geschätzt.
Die Experten auf der Tour geben keine Prognose zu den Sojabohnerträge ab. Es werden lediglich die Anzahl der Schoten gezählt, die mit 1.328,9 Schoten auf einer Standardfläche von 3x3 Square-foot über der Anzahl von 1.230,8 im Vorjahr liegt. Das 3-Jahres-Mittel liegt bei 1.246,4 Schoten.

23.08.2018 Getreidemail

In Chicago schlossen die Weizenfutures gestern bereits
den dritten Tag in Folge mit Verlusten und handelten zwischenzeitlich auf einem 4-Wochen-Tief. Technische Verkäufe und Verluste beim Mais belasteten den Markt. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris schlossen trotz der negativen Vorgaben aus Übersee uneinheitlich. Der französische Getreidemarktanalyst Agritel schätzt Russlands Weizenexporte in der Saison 2018/19 nur noch auf 31,5 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr wurde die Rekordmenge von 42 Mio. Tonnen exportiert. Die deutsche Getreideernte sinkt in diesem Jahr dramatisch. Der Deutsche Bauernverband (DBV) schätzt die Ernte nach der langen Trockenheit und diversen Hitzewellen nur noch auf 35,6 Mio. Tonnen (Vj.: 45,5 Mio. Tonnen). Die Weizenernte in Deutschland wird den Experten zufolge nur noch 18,6 Mio. Tonnen groß sein (Vj.: 24,1 Mio. Tonnen). In Frankreich erreicht nahezu die komplette Weizenernte einen Proteingehalt von über 11,5%. Das ist das Zwischenergebnis der jährlichen Untersuchung des Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer. Institutionelle Anleger erhöhten den Bestand an Netto-Long-Positionen auf Weizen (Futures und Optionen) an der Euronext in Paris zum fünften Mal in Folge.

22.08.2018 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago beendeten den gestrigen Handelstag mit Verlusten von mehr als 2%. Aussagen des russischen Landwirtschaftsministeriums dämpften die Spekulation über mögliche Exportrestiktionen. Die Prognose der russischen Getreideernte 2018 erhöhte das Landwirtschaftsministerium von ursprünglich 100 Mio. Tonnen auf 100 bis 105 Mio. Tonnen. Die Ernte deckt demnach den Inlandsbedarf vollständig und beinhaltet darüber hinaus eine signifikante Menge Getreide für den Export. Der Nachrichtenagentur RIA sagte ein Sprecher des Ministeriums, dass es derzeit keinen Grund für die Einführung einer Weizenexportsteuer gebe. Russlands Exportpolitik ist für Marktteilnehmer derzeit schwer zu bewerten. Institutionelle Anleger reagierten mit Long-Liquidationen und verkauften ca. 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und schlossen ebenfalls mit kräftigen Verlusten. Vorhersagen über Niederschläge in Teilen Ostaustraliens und die zu erwartende Rekord-Maisernte in den Vereinigten Staaten und in der Ukraine beruhigten die Weizenpreise. Der gestiegene Wechselkurs des Euro zum US-Dollar trübte zudem die Stimmung.

22.08.2018 Institutionelle Anleger verkauften gestern 9.000 Lots CBoT Mais

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