Verlauf  Veredelungskartoffeln April 2015 - 2017

04.04.2017 Optimaler Start für Frühkartoffeln

Die Frühkartoffeln haben in diesem Jahr in Deutschland einen optimalen Start. Der März war ziemlich warm und auch der April startet sonnig. Auch unsere Nachbarn in Holland und Belgien können bereits die Kartoffeln auf bindigen Böden pflanzen. Das führt dazu, dass Frühkartoffelanbieter aus Spanien oder Halter von Lagerkartoffeln in Frankreich zügiger anbieten und teils mit den Preisen zurück gehen, obwohl die verfügbare Menge sehr überschaubar ist. Bis das Angebot wieder steigt, wird es am Kartoffelmarkt aber schwer, alle Nachfragen bedienen zu können. Die Einkäufer der Kartoffeln verarbeitenden Industrie üben inzwischen auch keinen Druck mehr auf die Erzeugerpreise aus und die Notierungen am Kassamarkt haben sich stabilisiert. Sie halten sich aber noch vom freien Markt fern und Käufer aus dem Ausland (Spanien und Großbritannien) stützen das Preisniveau für besonders gefragte Sorten.

30.03.2017 EEX-Index für Veredelungskartoffeln sinkt heute um 20 Cent auf 21,90 €/dt

Maßgeblich für den Rückgang des Marktzeigers waren schwächere Preise im holländischen (22,63 €/dt, -0,37) und deutschen Kassamarkt (19,64 €/dt, +0,31).
Der belgische Kassapreis sank um 20 Cent/dt auf 21,90 €/dt, was genau dem Index entspricht.
Frankreich bleibt mit 24,20 €/dt unverändert der Spitzenreiter der vier Meldenationen.

29.03.2017 Farm Frites plant eine Fritten-Fabrik in Mar del Plata, Argentinien

Anfang März hat Farm Frites verkündet, dass man in Argentinien eine Fabrik zur Produktion von 70.000 Tonnen Pommes frites und anderen Fertigprodukten bauen will.
Die meisten dort erzeugten Fritten sollen nach Brasilien verkauft werden und über den Hafen Mar del Plata verschifft werden. Dafür werden 2.500 bis 3.000 Container im Jahr benötigt. In der Fabrik werden zu Beginn mindestens 200 Mitarbeiter angestellt. Der für die Produktion nötige Rohstoff von 140.000 Tonnen Kartoffeln entspricht 7 % der derzeitigen argentinischen Kartoffelproduktion und soll im Vertragsanbau direkt aus der Region bezogen werden.
Neben den Mitarbeitern in der Fabrik werde man aber zusätzlich Leistungen von Spediteuren und Vertrieblern, Wartungspersonal und externe Dienstleistungen einkaufen. Außerdem werde man das für den Betrieb benötigte Material in der Region beziehen.
Das holländische Unternehmen Farm Frites betreibt Anlagen zur Herstellung von Kartoffelprodukten in den Niederlanden (1), Belgien (2), Polen (1), Ägypten (1) und China. Darüber hinaus ist eine weitere Anlage in Kasachstan geplant.
Brasilien ist für Pommes frites-Hersteller der EU der wichtigste Drittlandmarkt. Es werden insgesamt 300.000 Tonnen TK-Fritten nach Brasilien importiert. Der größte Lieferant ist Argentinien (121.000 Tonnen), gefolgt von den Niederlanden (80.000 Tonnen) und Belgien (67.000 Tonnen). Danach kommen Deutschland (10.000 Tonnen), die USA (8.000 Tonnen) und Frankreich (7.000 Tonnen).
Seit Ende Februar erhebt Brasilien Strafzölle von durchschnittlich 100 % von Lieferanten aus der EU und hat die EU wegen Dumping vor das Gericht der WTO zitiert.

28.03.2017 Einkäufer nutzen vornehmlich Vertragsrohstoff zur Frittenproduktion

Ohne Impulse vom Kassamarkt geraten die Preise für freien Frittenrohstoff in diesem Tagen leicht unter Druck. Die Einkäufer der Fabriken können immer noch auf genug Vertragsware zurückgreifen, um ihre Produktionsanlagen voll auszulasten. Auch von der Auslandsnachfrage kommt nur wenig Unterstützung für bessere Erzeugerpreise für Verarbeitungskartoffeln. Dazu sind in Mitteleuropa die Preise seit Monaten zu hoch.
Bei frühlingshaftem Wetter leben die Aktivitäten der Bauern auf dem Acker auf, sodass das Angebot abnimmt. Auf sandigen Böden wurden bereits viele Kartoffeln aller Reifegruppen und Verwendungsrichtungen gepflanzt. Auf schweren Böden ist es für die Feldbestellung meist aber noch zu nass.

23.03.2017 EEX-Veredelungskartoffel Index bleibt unverändert bei 22,1 €/dt

Der Index auf Veredelungskartoffeln bleibt heute unverändert bei 22,1 €/dt.

21.03.2017 Kartoffeln und Kartoffelprodukte: Schleppender Absatz aus Holland

Die Frittenhersteller in Holland klagen über einen schleppenden Absatz ihrer Produkte. Aus diesem Grund ist die Nachfrage nach Verarbeitungsrohstoff immer noch gut zu decken. Meist bedienen sich die Einkäufer aus vorab geschlossenen Verträgen und es gibt aktuell nur eine geringe Nachfrage nach den wenigen frei verfügbaren Kartoffeln. Auch die Exporte von Lagerkartoffeln laufen derzeit ruhiger als in anderen Jahren um diese Zeit. Kaufinteresse für Produkte und rohe Kartoffeln ist scheinbar genügend da; die Preisvorstellungen beider Seiten sind aber zu unterschiedlich.
Der belgische Kartoffelindustrieverband Belgapom meldet stolz eine weitere Steigerung der Pommes frites Produktion (2015: 1,427 Mio. to, 2016: 1,617 Mio. to). In 2016 wurden mit 4,414 Mio. Tonnen Rohstoff 900.000 Tonnen Kartoffeln mehr verarbeitet als in 2015.

16.03.2017 EEX-Index auf Veredelungskartoffeln sinkt um 40 Cent

Der Index auf Veredelungskartoffeln sinkt heute auf 22,1 €/dt.
Den größten Abschlag von 62 Cent trugen die Holländer diese Woche bei. Dort waren die Notierungen letzte Woche noch angezogen, weil Kunden aus Großbritannien mehr Kartoffeln auf dem Kontinent nachfragten und die Preise stützten. Der Marktzeiger für Holland ist diese Woche 22,63 €/dt.
Nur die Franzosen notieren mit 24,20 €/dt höhere Preise; dort gaben die Preise in dieser Woche 50 Cent/100 kg nach.
In Belgien blieben die Notierungen von Belgapom und Fiwap/PCA bei unveränderten 21,20 €/dt.
Schlusslicht bleibt auch in dieser Woche die deutsche Notierung mit 20,38 €/dt (-0,41).

Der Index liegt mit 22,10 €/dt zur Stunde 2 €/dt über dem aktuelle Kurs im Frontmonat April-17. Die Börsenhändler gehen also davon aus, dass es bis Ende April weitere Proeirückgänge geben wird.

14.03.2017 Zweigeteilter Kartoffelmarkt

Während sich die Packer auf eine knappe Marktversorgung mit steigenden Preisen einstellen, schwanken die Notierungen von Verarbeitungsrohstoff mit den Wetterbedingungen.
In Deutschland werden gekühlte Speisekartoffeln aus Kistenlagerung 5 €/dt teurer angeboten als Kistenware ohne Kühlung. Da es aber kaum noch ungekühlte Vorräte gibt, steigen die Preise für Speisekartoffeln im LEH jetzt spürbar. Anders beim Frittenrohstoff: das frühlingshafte Wetter lässt die Käufer darauf hoffen, dass es in diesem Jahr einen frühen Erntestart gibt und der Anschluss an die neue Ernte keine höheren Preise mehr erforderlich macht. Der Terminmarkt auf alte Ernte notierte zuletzt seitwärts, während die Abschlüsse auf die Ernte 2017 (Termin April-18) unter die 15-Euro-Marke sanken.

09.03.2017 EEX-Kartoffelindex sinkt um 60 Cent – in Holland steigen die Preise wieder

Der heutige Index für Veredelungskartoffeln sinkt gegenüber der Vorwoche um 60 Cent auf 22,5 €/dt. Die Entwicklung der verschiedenen Meldungen bzw. Notierungen war in dieser Woche höchst unterschiedlich. Erstmals seit vier Wochen ist eine Ländernotierung gestiegen.
Den höchsten Preis für den Frittenrohstoff notiert immer noch Frankreich mit 24,70 €/dt. Hier ging die Notierung gegenüber der Vorwoche um 25 Cent runter. Dann folgt jetzt schon die holländische Notierung, die in dieser Woche mit 23,25 €/dt um 50 Cent/dt höher notiert. An dritter Stelle im Quartett der Melder folgt Belgien mit 21,20 €/dt, was noch einmal 1,75 €/dt weniger sind als in der Vorwoche. Schlusslicht bleibt die deutsche Notierung, die heute mit 20,79 €/dt angegeben wird (-0,79 €/dt).
Der Index zeigt uns einen aktuellen Kartoffelpreis, der heute um 1,7 €/dt höher liegt, als der April-17-Terminkontrakt.

07.03.2017 Konsumkartoffeln: Schlechte Qualitäten verhindern Preisanstieg

Trotz der knappen Marktversorgung mit Konsumkartoffeln gelingt es den Anbietern nur in Ausnahmefällen Preiserhöhungen durchzusetzen. Grund dafür sind die vielen schlechten Qualitäten, die zurzeit auf den Markt drängen und immer für genügend Angebot sorgen. Man fragt sich schon, wie lange der LEH die offerierten heimischen Speisekartoffeln noch akzeptiert. Stellen die Supermärkte ihr Sortiment erst einmal um, müssen viele Speisekartoffeln geschält oder zu Produkten verarbeitet werden. Fabriken in Holland und Belgien haben seit dem Herbst aus dem stetigen Angebot von Zweinutzungssorten ihre drohenden Versorgungsengpässe bis heute vermeiden können und den heimischen Rohstoff geschont. Jetzt gibt es aber Anzeichen dafür, dass die Einkäufer doch mehr auf Kartoffeln vor Ort zurückgreifen müssen. Im holländischen Emmeloord notierte die Kommission schon wieder etwas fester.

23.02.2017 EEX-Kartoffelindex sinkt heute um 80 Cent

Wie sich bereits am vergangenen Freitag abzeichnete, geben die Kassamarktpreise für Veredelungskartoffeln erneut nach. Der Index der EEX für Veredelungskartoffeln sank heute um 80 Cent auf 24,6 €/dt.
Bei den einzelnen Ländernotierungen fällt auf, dass der deutsche Kassamarktpreis mit einem Minus von 1,35 am stärksten verfiel. Mit 22,58 bildet das Angebot aus Deutschland weiter das Schlusslicht der vier Meldernationen.
Die höchsten Preise wurden in Frankreich mit 26,20 €/dt gemeldet. Dort ging der Kassapreis zwar auch zurück aber mit 50 Cent war der Rückgang kleiner als erwartet.

21.02.2017 Landwirte trennen sich wegen Lagerdruck von ihren Kartoffeln

Lagerdruck und andere Probleme machen es erforderlich, dass sich viele Landwirte in Mitteleuropa von ihren Kartoffeln trennen. Das schreibt die AMI heute und begründet damit, dass es immer schwieriger wird, ein höheres Preisniveau zu erzielen. An der Börse glauben die Akteure sogar an einen baldigen Preisverfall. Zwar sind die Exportgeschäfte weiter sehr vielversprechend aber es gibt auch Länder, wie Schweden und Österreich, die Kartoffeln günstiger anbieten. Am holländischen Markt setzt das größere Angebot aus der Landwirtschaft die Preise unter Druck zumal die Kartoffeln verarbeitende Industrie immer noch über genügend Vorverträge verfügt. Im Januar verarbeiten die Fabriken in den Niederlanden mit 350.100 Tonnen eine Rekordmenge, die früher auch in anderen Monaten nur selten überschritten wurde.
Am Terminmarkt sind die Kurse des April-17-Termins heute auf den niedrigsten Stand seit Ende August 2016 gesunken. Der Abstand des heutigen Tagestief (19,6) zum aktuellen Marktzeiger (25,4) der EEX betrug bis zu 5,8 €/dt.

16.02.2017 Veredelungskartoffel-Index sinkt um 20 Cent

Der EEX-Index für Veredelungskartoffeln sinkt heute um 20 Cents auf 25,40 €/dt. Damit verlässt er das höchste Niveau seit Juni 2013, das jetzt drei Wochen lang galt.
Das Mittel der Notierungen holländischer Regionalbörsen ging von 25,38 auf 24,94 um 0,44 €/dt zurück. Auch die deutschen Melder berichten von einem kleinen Rückgang der Preise für freien Frittenrohstoff. Diese Preise bleiben im Verbund der vier Melderländer, die zum Index beitragen mit jetzt 23,93 €/dt das untere Ende (-0,21).
Unveränderte Preise zur Vorwoche melden Belgien (26,2) und Frankreich (26,7).

14.02.2017 EEX: Kartoffelkurse brechen ein

Die Kartoffeln verarbeitende Industrie hält sich weiter mit dem Zukauf von Veredelungskartoffeln vom freien Markt zurück. Selbst die bisher so begehrten Zweinutzungssorten bleiben unbeachtet. Die Verarbeiter konzentrieren sich dagegen einzig auf die Erfüllung von vorab geschlossenen Verträgen mit festen Preisen. Falls überhaupt Preise für die eigentlich als knapp geltenden freien Frittenkartoffeln genannt werden, so hat man den Eindruck, dass 25 €/dt die absolute Obergrenze darstellen. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, dass die Kurse am Terminmarkt deutlich unter den Marktzeiger des EEX-Index sinken, der letzte Woche noch mit 25,6 €/dt auf dem höchsten Niveau seit Anfang Juni 2013 notierte. Heute sank der Kurs des April-17-Terminkontrakts zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit dem 25. Oktober 2016.

09.02.2017 EEX-Veredelungskartoffelindex auf 25,60 €/dt stabil

Der Index für Veredelungskartoffeln wurde heute zum dritten Mal in Folge mit 25,6 €/dt berechnet.
Einzig die deutsche Meldung wurde nach um 23 Cents auf 24,14 €/dt nach oben korrigiert, dagegen sank die Kassamarktmeldung in Holland auf 25,38 €/dt um 25 Cent. Belgien und Frankreich notieren den Frittenrohstoff weiter auf 26,20 respektive 26,70 €/dt.
Der Index bleibt der Kassamarktnotierung in Holland mit 25,38 €/dt ziemlich nah. Die deutsche Notierung bildet das Schlusslicht im Konzert der vier Meldenationen.

07.02.2017 Belgiens Kartoffelernte amtlich bestätigt

Die enorme Flächenausweitung in Belgien um rund 11.000 auf knapp 90.000 Hektar sorgte in 2016 dafür, dass trotz schlechter Erträge 200.000 Tonnen Kartoffeln mehr geerntet wurden als in 2015. Ende Januar hatte auch Belgiens Statistikamt die Erntemenge mit 3,853 Mio. Tonnen bestätigt. Für die Marktbeteiligten ist das keine Überraschung. Die Anbauverbände Fiwap und PCA waren bereits im Herbst mit einer ähnlichen Schätzung am Markt.

31.01.2017 Kartoffelmarkt auf hohem Preisniveau ausgeglichen

In Holland bleiben die Preise für Frittenkartoffeln fest. Vertreter des Anbauverbands VTA sehen darin einen Beleg dafür, dass es in diesem Frühjahr weniger Kartoffeln gibt. Von einer Kehrtwende im Markt ist, wie in früheren Hochpreisjahren, nichts zu spüren. Es gibt keine bärischen Argumente, lassen die Verbandsvertreter wissen. Die Nachfrage nach frischen Kartoffeln und Kartoffelprodukten aus Holland steigt. So auch in Polen, wo in den vergangenen Tagen die Kartoffelpreise aufgrund einer starken Auslandsnachfrage aus dem Preistief des vergangenen Jahres in die Höhe schnellten. In deutschen Überschussregionen konnten die Verkäufer die letzte Woche angehobenen Preise für frische Speisekartoffeln weitestgehend durchsetzen. Angebot und Nachfrage sind damit wieder ausgeglichen, aber für Kühlhausware deuten sich sogar noch weitere Preissteigerungen an.
Allen bullischen Meldungen zum Trotz kann sich an der Terminbörse auch heute keine Phantasie auf weitere Preissteigerungen durchsetzen. Seit Wochen verharren die Kurse für Veredelungskartoffeln auf Liefertermin April-17 auf dem aktuellen Kassamarktniveau.

24.01.2017 Kartoffelmarkt bleibt angespannt

Die Lage am Kartoffelmarkt bleibt angespannt. Wegen der oftmals schwierigen Qualitäten sind die Käufer in der Regel nicht bereit, mehr für den nur knapp verfügbaren Rohstoff anzulegen. Dennoch hat heute der Heidekartoffelverbund in Niedersachsen die Empfehlung für Speisekartoffeln auf 20 bis 22 €/dt um zwei Euro/100 kg angehoben. Da viele Partien wegen äußerer Mängel für die Vermarktung über den LEH nicht mehr markfähig sind, werden diese entweder geschält oder werden, falls sie Backeignung haben, zu Kartoffelfertigprodukten veredelt. Denn Chips Rohstoff bleibt weiter gesucht und die Anlagen der großen Fritten Erzeuger laufen weiter auf Hochtouren. Die Betreiber können aber weiter auf Vertragsrohstoff zurückgreifen.

19.01.2017 EEX Potato-Index unverändert

Der Marktzeiger für Veredelungskartoffeln der Leipziger Terminbörse EEX bleibt in dieser Woche bei 25,5 €/dt. Die einzelnen Melder veränderten ihre Notierungen nur geringfügig.
So sanken die Preismeldungen in Deutschland je 100 kg Frittenrohstoff von 23,65 auf 23,55 und in Belgien von 26,7 auf 26,2.
In dieser Woche sind die Notierungen in Frankreich mit 26,7 €/dt am höchsten, Schlusslicht der vier Melder bleibt Deutschland. Dann folgt Holland mit 25,63 (+0,63) und Belgien.

12.01.2017 EEX-Kartoffelindex Plus 30 Cent

Der Index der EEX-Veredelungskartoffeln steigt in dieser Woche um 30 Cent auf 25,5 €/dt.
Höhere Notierungen wurden aus Deutschland (+0,56), Frankreich (+0,50) und Belgien (+0,30) gemeldet. Die Holländische Notierung aus den Regionalnotierungen von Goes und Emmeloord gab um 13 Cent nach.

10.01.2017 Pommes frites: Hollands Exporterfolg reißt ab

Die Weltmarkt-Nachfrage von Pommes frites aus der EU steigt weiter an. In den ersten vier Monaten dieser Vermarktungsperiode wurden laut Eurostat rund 50.000 Tonnen mehr TK-Pommes aus der EU ausgeführt. Größte Empfängerländer waren Brasilien, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Chile. Allerdings gingen die Exporte von Holland in andere EU-Länder drastisch zurück. In den ersten drei Monaten dieser Saison exportierte Holland 56.000 Tonnen Pommes frites weniger. Auffällig wenig importierte Großbritannien, wo die Kaufkraft nach dem Brexit-Votum verloren ging. Holland exportierte im Juli, August und September 205.000 Tonnen in andere EU-Länder. Davon alleine im Juli 100.000 Tonnen; danach riss der Exporterfolg ab.

05.01.2017 EEX-Kartoffelindex steigt um 20 Cent auf 25,2 €/dt

Der erste Index für EEX-Veredelungskartoffeln dieses Jahres wurde heute mit 25,20 €/dt berechnet. Das sind 20 Cent mehr als bei der letzten Berechnung im alten Jahr am 22.12. Damit kostet der Frittenrohstoff in Mittel- und Westeuropa durchschnittlich genauso viel wie der April-17-Termin heute an der Rohstoffbörse in Leipzig notiert.
Der deutsche Kassamarktpreis wurde vom AMI mit 23,09 €/dt ermittelt. Das sind nur 3 Cent weniger als am 22.12. Hier hat sich also so gut wie nichts verändert. Es bleibt dabei, dass deutsche Kartoffeln im Viererbund der Melder am wenigsten kosten. Deutschland ist in dieser Saison deshalb auch ein Versandgebiet für Kartoffeln aller Verwertungsrichtungen.
Das gilt auch für Holland, wo der Verarbeitungsrohstoff gut 2 €/dt mehr kostet als in Deutschland. Heute wurden 25,13 €/dt ermittelt und das sind 63 Cent mehr als Ende Dezember. Der Preisanstieg erklärt sich aus der knappen Versorgungslage der Fabriken in Belgien und Frankreich, die von Holland frachtnah bedient werden können.
In Frankreich blieben die Kassamarktpreise auf 26,20 €/dt stabil, während sie in Belgien sogar noch um 20 Cent anstiegen. In Belgien sind die Frittenkartoffeln also am teuersten. Dort wurden im letzten Sommer auch die meisten Fabriken und Verarbeitungsanlagen zusätzlich in Betrieb genommen und die Verarbeiter haben große Exportaufträge für TK-Fritten in den Büchern, für die sie noch nicht genügend Rohstoff eingekauft haben.
Die Börsennotierung mahnt die Landwirte aber dazu, nicht allzu euphorisch zu sein, denn das Preisniveau ist bereits so hoch, dass die Einkäufer alle Möglichkeiten nutzen werden, so schnell wie möglich weitere Rohstoffquellen zu erschließen. Wie groß die unverkauften Rohstoffvorräte auf den Höfen sind, ist ungewiss. Auch die Qualitäten der Kartoffeln sind vielerorts kritisch, aber die Haltbarkeit soll ganz gut sein.

03.01.2017 Enge Versorgung mit Verarbeitungsrohstoff 

Zwischen den Jahren gab es am Markt für Veredelungskartoffeln in Westeuropa nur wenige Impulse. Die Bewertung für noch nicht gepreiste Kartoffeln blieb auf hohem Niveau unverändert. Beobachter rechnen aber schon in den kommenden Tagen mit einer steigenden Nachfrage der Verarbeiter. Das können die Anbieter in Ruhe abwarten, denn die Haltbarkeit ist kaum irgendwo in Gefahr, wenngleich es viele andere Qualitätsprobleme gibt. Diese Probleme und das hohe Preisniveau beschränkt aber die Nachfrage aus dem Ausland. Das gilt insbesondere für frischen Verarbeitungsrohstoff, die hohen Preise begrenzen aber auch den Absatz von Kartoffelprodukten. Außerdem können die Fabriken noch einige Wochen auf Vertragskartoffeln zurückgreifen.

29.12.2016 Deutschland legte im Oktober beim Export von Pommes frites um 15 % zu

Die deutschen Hersteller von TK-Kartoffelprodukten konnten im Oktober 15 % mehr exportieren als im Vorjahr. Meist waren es Pommes frites, die in Länder wie Holland (3.600 to), Italien (3.000 to) und Großbritannien (1.700 to) geliefert wurden. Dann folgt schon Brasilien mit 1.500 to. Die AMI schreibt heute in ihrem letzten Kartoffelbericht des Jahres, dass im Oktober 22.000 Tonnen TK-Kartoffelprodukte aus Deutschland ausgeführt wurden. Die Ausfuhr von frischen Kartoffeln nach Holland und Belgien war allerdings sehr viel kleiner als üblich. Die Landwirte hatten sich im Erntemonat Oktober hauptsächlich auf die Belieferung ihrer vertraglichen Verpflichtungen an die Kartoffelverarbeiter konzentriert. Sonst stand die Einlagerung der Ernte für sie im Vordergrund.

22.12.2016 EEX-Index auf Veredelungskartoffeln stabil

Heute wurde der Index auf EEX-Veredelungskartoffeln erneut mit 25 €/dt berechnet.
Bei den Notierungen gab es nur geringe Abweichungen zur Vorwoche. So konnten sich die die deutsche und die niederländische Notierung um 17 Cent bzw. 25 Cent/dt verbessern, die französische Notierung wurde mit 26,20 €/dt Spitzenreiter, den ersten Platz müssen sich die Franzosen allerdings mit Belgien teilen.
Die deutsche Notierung ist mit 23,12 €/dt immer noch Schlusslicht in Reigen der vier Melder-Nationen, gefolgt von Holland wo die Notierungen in dieser Woche bei 24,50 €/dt lagen.

20.12.2016 Früher Frittenrohstoff: Belgische Fabriken geben Anreize für Anbauausweitung

Vor dem Jahreswechsel wird es am Markt für Veredelungskartoffeln ruhiger. Die Kassamarktpreise und Notierungen haben sich zuletzt kaum verändert. In Holland sollen die Bestände an freien Kartoffeln sowohl in Prozent zur Erntemenge als auch in absoluten Zahlen höher sei als im Vorjahr. Dagegen fehlen in Belgien per 10. November 100.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr und 770.000 Tonnen weniger als im Jahr 2014. Dort bieten die Einkäufer der Fabriken den Bauern attraktive Preise für frühen Frittenrohstoff der Ernte 2017. Damit wollen sie zur Anbauausdehnung motivieren und die schon seit mehr als einem Jahr anhaltende Rohstoffknappheit beenden. In den ersten Wochen 2017 dürfte sich aber die Nachfrage nach freiem Rohstoff auf heimische Ware konzentrieren, da andere Quellen, wie Speise-, Stärke- oder Übergrößen aus Pflanzkartoffeln versiegen. Auch Polens Überschüsse taugen kaum noch für die Verarbeitung, da sie meist aus Feldmieten stammen, in denen sie jetzt unterkühlt sind und schlechte Backfarben produzieren.

15.12.2016 EEX-Index auf Veredelungskartoffeln sinkt erstmals in dieser Saison

In dieser Woche sinkt zum ersten Mal in dieser Saison der EEX-Index auf Veredelungskartoffeln. Der Marktzeiger wurde heute mit 25 €/dt berechnet nach 25,3 in der Vorwoche.
Den stärksten Rückgang verzeichnete Frankreich mit einem Euro von 27,20 auf 26,20 €/dt. Nun notieren die Veredelungskartoffeln in Belgien mit 26,58 €/dt die höchsten Preise in der vierer-Gruppe der Melder. Belgien meldet in dieser Woche als einziges Land noch eine kleine Preissteigerung von 0,38 €/dt.
Der Index liegt heute zum Handelsschluss 1,5 €/dt über dem Kurs des April-17-Termins an der Leipziger Terminbörse. Die Marktbeteiligten erwarten offensichtlich weiter sinkende Kassamarktpreise. Die Einkäufer der Frittenfabriken haben sich in den vergangenen Wochen zusätzlichen Rohstoff zu Preisen eingekauft, der jetzt mindestens bis Februar 2017 reichen soll.

13.12.2016 Markt für Frittenrohstoff kühlt ab

Die Kartoffelverarbeiter in Mittel- und Westeuropa haben in den letzten Wochen so viel Fritten-geeigneten Rohstoff frei zugekauft, dass sie sich vorerst vom Markt zurückziehen können. Zur Abkühlung des eigentlich knapp versorgten Marktes trägt auch bei, dass die Verarbeitung gedrosselt wird und die Anlagen über die Feststage zum Teil gar nicht produzieren. Anbieter reagieren darauf bislang noch gelassen. Gute Qualitätskartoffeln werden zurückgehalten; nur lagerkritische Partien werden etwas günstiger offeriert, dazu gehören auch Speisesorten die in Flächenlagern Silberschorfig geworden sind. Das spiegeln auch die Kartoffel-Kurse an der EEX wider. Heute sank der Kurs des April-17-Termins zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Ende Oktober. Von seinen Höchstständen sind die Kurse mittlerweile gut drei Euro/100 kg entfernt. Die Basis zum April-17-Termin deutet mit mehr als Minus einem Euro an, dass die Hausse vorerst vorbei ist.

08.12.2016 EEX-Index auf Veredelungskartoffeln steigt diese Woche um 40 Cent

Der EEX-Index für Veredelungskartoffeln steigt heute um 40 Cent. Maßgeblich für den Anstieg war die Notierung aus Frankreich, die mit 27,20 €/dt die höchste im Reigen der vier Melder ist. In der vergangenen Woche stieg diese Notierung um einen Euro/100 kg.
Die belgische Notierung aus dem Mittel der Belgapom- und Fiwap/PCA-Notierung blieb auf dem Vorwochenniveau von 26,20 €/dt. In Holland stieg der Kassapreis für Verarbeitungsrohstoff um 50 Cent auf jetzt 24,63. Schlusslicht der vier Melder bleibt Deutschland mit 23,09 €/dt.
Die Kurse des April-17-Termins an der Terminbörse in Leipzig handeln zur Stunde genau den im Index festgestellten Kassamarktpreis. Darin ist keine Fantasie für steigende Preise erkennbar. Wie es sonst um diese Jahreszeit der Fall ist. Die Abgabebereitschaft für freie Kartoffeln aus der Landwirtschaft ist groß und die Anbieter in Belgien und Holland hoffen, die aktuell erzielten Preise weiter halten zu können.

06.12.2016 Kartoffeln: Börsenhändler für Frühjahr 2017 ohne Preisphantasie

Die Nachfrage nach Verarbeitungsrohstoff hat sich beruhigt. In Belgien und Frankreich versuchen die Anbieter ihre 25 €/dt für freien Frittenrohstoff zu verteidigen. Für diesen Preis hatten die Fabriken in den letzten Wochen noch zusätzliche Mengen zur Lieferung im Frühjahr 2017 gebunden. Jetzt sollen sie bis Ende Januar gut versorgt sein. Deshalb ziehen sich die holländischen Kartoffelverarbeiter derzeit vom Markt zurück. Sie wollen aber ihre Vertragslandwirte mit 1 – 2 € höheren Festpreisen für die nächste Saison zur Ausweitung der Anbaufläche in 2017 locken. Allerdings sind Saatkartoffeln knapp und teuer. Kassa- und Terminmarkt sind aktuell auf einem Niveau.

05.12.2016 "Neue Kontrakte" ziehen Interesse auf sich

An den Agrarterminbörsen in Europa werden neben den großen Kontrakten auf Weizen, Mais und Raps (alle Euronext, Paris) sowie Kartoffeln (EEX, Leipzig) immer mehr „neue Kontrake“ gehandelt.
Relativ neu sind Terminkontrakte auf Milchprodukte, worum sich beide genannten Terminbörsen bemühen, sowie ein Future auf Rapsöl und ein erst kürzlich aufgelegter Terminkontrakt auf Flüssigdünger AHL (UAN-30), die beide an der Euronext in Paris gehandelt werden.
Die EEX in Leipzig meldet heute, dass der Börsenhandel mit Magermilchpulver inzwischen ihr umsatzstärkster Agrarfuture ist. Im November wurden insgesamt 1.883 Lots auf Milchprodukte gehandelt, die einem Warenäquivalent von mehr als 9.000 Tonnen entsprechen. Davon waren 1.462 Lots SMP (Skimmed Milk Powder-Kontrakte) Das ist ein neuer Umsatzrekord in diesem Segment.
Außerdem handelt am Freitag die Euronext in Paris seit langem wieder Umsätze auf Rapsöl. Nach langem Zögern scheint dort nun auch Bewegung möglich. Ausgehend von einer knappen Versorgungslage mit Pflanzenölen in Asien, waren die Kurse der Terminkontrakte auf Sojabohnen am CBoT in Chicago zuletzt sehr volatil und wie gewohnt sehr umsatzstark. Paris könnte Europa in dieses Konzert einbinden und für unsere Zeitzone ein Absicherungsinstrument für ein Pflanzenöl anbieten.
Am Freitag gab es nun auch ganz unerwartet einen Umsatz von 700 Lots Rapsöl in Paris, der sich auf die ersten drei Fälligkeiten verteilte. Auf den ersten vier Laufzeiten sind Geld- und Briefkurse vorhanden.
Darüber hinaus gibt es erste zögerliche Handelsaktivitäten auf dem ersten Düngerfuture der Pariser Terminbörse, der erst vor wenigen Wochen aufgelegt wurde.
Unsere Kunden die Zugang zum Mitgliederbereich unserer Homepage haben, finden alle genannten Futures unter den entsprechenden Börsen.

01.12.2016 Kartoffel-Index steigt – an der Terminbörse kommt es zu Gewinnmitnahmen

Der Index für EEX-Veredelungskartoffeln stieg in der zurückliegenden Woche um 1,5 €/dt auf 24,90 €/dt.
Den höchsten Anstieg verzeichnete die Börse in Frankreich mit einem Wochenplus von 2 €/dt. In den Niederlanden stiegen die Kassamarktnotierungen im Durchschnitt nur um 0,63 €/dt.
An der Terminbörse sinken die Kurse des meistgehandelten April-17-Termins seit Ende November. Es kommt mit guten Umsätzen zu Gewinnmitnahmen.

01.12.2016 Die NEPG korrigiert die Ernteschätzung auf 24,5 Millionen Tonnen nach unten

Die offizielle NEPG (North-Western European Potato Growers) Ernteschätzung für die 5 Hauptanbauländer ist diese Woche nach unten angepasst worden. Für diese Saison wir die Gesamternte auf 24.551.000 Tonnen geschätzt (Brutto- Erntemenge). Das ist 3 % weniger als letztes Jahr und liegt um 3,6 % unter dem Durchschnitt der letzten 5 Jahre. Hauptgründe dafür sind die nasse und frische Zeit im Mai und Juni sowie der heiße und (sehr) trockene Sommer. Vor allem die neuen Industriekartoffelsorten waren dieses Jahr nicht so gut.

Höhere Abzüge zu erwarten

Im Allgemeinen sind die Qualitäten gut. Jedoch erwartet die NEPG höhere Abzüge in
diesem Jahr und die Anbauer sollten die Spezifikationen mit den Abnehmern vor
Lieferung der Vertragsware besprechen. Alle verfügbaren Kartoffeln werden
verarbeitet, sei es Importe aus Polen, Übergroßen, Zweinutzungssorten oder auch
Kartoffeln mit Rissen oder Missgestaltete. Anbauer haben bemerkt, dass die Höhe
der Abzüge sehr unterschiedlich zwischen den Verarbeitern sein kann. Da die
Verarbeitungskapazität enorm ausgedehnt wurde und der Export nach nicht EU-Ländern
gestiegen ist, erwartet die NEPG gewisse Spannungen zwischen Angebot
und Nachfrage. Der aktuell hohe Preis und der Markt für April 2017 unterstreichen
dies.
Normalerweise werden die offiziellen Ernteschätzungen der NEPG Anfang November
bekannt gegeben. Jedoch hat sich dies durch die späte Ernte verzögert.

Nächste Saison
Es gibt Anzeichen, dass die Vertragspreise angehoben werden. Die ersten Verträge
für Verarbeitungsware in Deutschland werden bald bekannt gegeben. Es werden
höhere Preise im Vergleich zum letzten Jahr erwartet. Fraglich ist, ob genug
Pflanzkartoffeln der Industriesorten zur Verfügung stehen werden. Bintje
Pflanzkartoffeln für nächstes Jahr sind teurer als normal. Obwohl die Nachfrage nach
Verarbeitungskartoffeln steigt, ist die NEPG besorgt, dass sich die Anbaufläche und
die Nachfrage nächste Saison die Waage halten.

29.11.2016 Speisekartoffeln mit genügend Stärkegehalten gehen noch in die Verarbeitung

Noch immer versuchen die Kartoffeln verarbeitenden Fabriken in Westeuropa außerhalb ihrer Vorverträge soviel wie möglich Kartoffeln hinzuzukaufen, die ursprünglich für einen anderen Verwertungszweck gedacht waren. Die Erntemenge 2016 in Westeuropa war für die Nachfrage viel zu klein. Das Preisniveau ist seit dem Ende der Haupternte stetig angestiegen. Selbst für Zweinutzungssorten oder Speisesorten wird soviel geboten, dass die Fritteuse meist die beste Alternative darstellt. Alle Sorten mit genügend Unter-Wasser-Gewichten sind für die Einkäufer interessant. Das wird wohl auch noch solange gut gehen, solang die Lagertemperaturen niedrig bleiben. Viele Speisesorten lagern aber in der Regel zu warm und werden nach erreichen von zu hohen Kerntemperaturen nach dem Backen braun und damit für die Verarbeitung zu Produkten ungeeignet.

25.11.2016 Knappe Rohstoffversorgung treibt Kartoffelindex weiter in die Höhe

Der EEX-Index für Veredelungskartoffeln wurde gestern auf 23,40 €/dt festgesetzt. Das sind 80 Cent mehr, als in der Vorwoche.
Mit dem Index wird die erste Fälligkeit eines Kontraktes aus der Ernte 2016 abgerechnet. November-16-Terminmarktkontrakte werden zu diesem Preis heute ausgebucht. Es gibt also nur einen Bar-Ausgleich, eine physische Lieferung ist von der Börse nicht vorgesehen.
Die vier Kassamarktnotierungen, aus denen sich der Index berechnet, finden sie immer aktuell auf unserer Homepage unter „Fakten für Profis“. Die Ländernotierungen für Deutschland Frankreich, Belgien und den Niederlanden sind in Fettdruck dargestellt, Kassamarktnotierungen aus Belgien und Holland finden Sie jeweils darunter. Der Index selber ist kursiv dargestellt und wird immer am Donnerstag ab 15:00 Uhr zur Verfügung gestellt.
Die heutige Belgapom-Notierung, die bereits in die nächste Index-Berechnung einfließt, stieg gegenüber der Vorwoche um 2,5 €/dt auf 25 €/dt.

22.11.2016 Holland: Preise für Konsumkartoffeln steigen weiter

In Holland sind die Preise für Konsumkartoffeln weiter im Aufwind. Für Frittenrohstoff werden in dieser Woche Franko-Fabrik-Preise von 23 bis 24 €/dt genannt. Bei guter Auslandsnachfrage steigen auch die Speisekartoffelpreise. Da die Fabriken aber die höchsten Preise zahlen, wird vermutet, dass Exporte aus Holland in den kommenden Monaten hinter den Mengen der Vorjahre zurück bleiben. Bisher zeigen die Daten der Ausfuhrstatistik aber noch vergleichbare Exportmengen zum Vorjahr. Und auch der Rohstoffeinsatz der Verarbeiter steuert sogar auf einen neuen Jahresrekord zu. Das könnte darauf hindeuten, dass die Fabriken in den vergangenen Monaten seit Beginn der diesjährigen Ernte Produktvorräte anlegen konnten. Angesichts der prekären Versorgungslage mit Rohstoff wäre das auch dringend nötig. Der Kartoffelimport Hollands lag im Zeitraum Juli bis Oktober mit 421.183 Tonnen auf sehr hohem Niveau.

15.11.2016 Suche nach freiem Verarbeitungsrohstoff hält trotz steigender Forderungen an

Fiwap und PCA heben heute ihre Notierung für belgische Bintje auf 22,5 €/dt an. Da es dort kaum ein Angebot gibt, war es nicht möglich, auch für die Sorte Innovator einen Preis zu nennen. Trotz der gestiegenen Preise sind die Einkäufer weiter auf der Suche nach Verarbeitungsrohstoff. Dagegen stoßen französische Exporteure bei ihren Kunden im Ausland wegen zu hoher Forderungen auf Widerstand. Sie müssen sich mit preiswerteren Offerten aus Deutschland und Polen messen. Inzwischen sind die Anlieferungen direkt vom Feld oder aus Lagerprovisorien erschöpft und für abgelagerte Ware aus Langzeitlägern steigen die Forderungen. Speisekartoffeleinkäufer können aber nicht immer die höheren Preise akzeptieren, da die Nachfrage nach frischen Kartoffeln novembertypisch ruhig ist. Deshalb werden weiterhin Speisesorten in den Fritteusen der großen Fabriken zu Kartoffelprodukten verarbeitet.

11.11.2016 Erster EEX-Index der Saison auf Veredelungskartoffeln ist 21 €/dt

Die EEX in Leipzig hat gestern den ersten Index für Veredelungskartoffeln der Saison 2016/17 berechnet. Mit 21 €/dt liegt er so hoch, wie zu keinem Saisonstart vorher.
Ländermeldungen aus Belgien, Frankreich, Holland und Deutschland aus denen sich der Index zusammensetzt, finden Sie hier.

08.11.2016 Kartoffelernte ohne Frostschäden beendet

Nun sollen auch in Belgien bis zum kommenden Wochenende alle Kartoffeln geerntet sein. Dann haben auch Landwirte mit größeren Anbauflächen alle Knollen geborgen. Das meiste davon wurde zuletzt unmittelbar nach der Ernte verarbeitet, sodass die Kälte keinen Schaden angerichtet hat. Unterdessen haben sich die Handelsaktivitäten am Kassamarkt beruhigt. Anbieter, Händler und Kartoffelverarbeiter sondieren die Marktlage jetzt neu. In Europa gelten für Verarbeitungskartoffeln Erzeugerpreise von 7 €/dt in Polen und gut 20 €/dt in Benelux. In diesen Tagen bereiten sich die Notierungskommissionen darauf vor, jede Woche bis zum Ende der Vermarktungssaison Kartoffeln zu bewerten und damit den Marktbeteiligten Orientierung zu geben. Die holländische NAO stellte gestern 19 bis 23 €/dt für Konsumkartoffeln fest. Ab Mitte November wird auch die EEX ihren Index berechnen lassen, mit dem dann bereits am 25.11. der November-Terminkontrakt abgerechnet werden soll. Der Schlusskurs dafür wurde gestern mit 22 €/dt ermittelt.

01.11.2016 Nur wenig Kartoffelprodukte auf Vorrat

Die Kartoffelernte auf dem europäischen Festland ist normalerweise einige Wochen vor der Ernte in Großbritannien abgeschlossen. In diesem Jahr gibt es aber in Belgien eine Verzögerung, sodass die Kartoffeln zur gleichen Zeit aus dem Boden sind, wie auf der britischen Insel. Zum Glück sind dort vorerst keine Bodenfröste zu erwarten. Die hohen Kurse der Futures auf Veredelungskartoffeln spiegeln Ertrags- und Qualitätsprobleme im Zentrum der europäischen Kartoffelverarbeitung wieder. Obwohl Niederschläge zuletzt die Ernte voranbrachten und das Angebot steigerten, was zu sinkenden Kassamarktnotierungen führte, konnten sich die Kurse auf Apri-17 wieder befestigen. Es wird vermutet, dass die Kartoffelverarbeiter nur wenige bis gar keine Produktvorräte haben und deshalb ihre Anlagen unter Volllast fahren.

28.10.2016 aktuelle Marktmeldungen zum Karfoffelmarkt
In der Mitte Belgiens ist es immer noch zu trocken, so dass sich die Rodebedingungen nicht nennenswert verbessert haben.
Insgesamt sollen in Belgien noch 35% der Lagerkartoffeln noch im Boden liegen. Die Gefahr, dass ein Teil der Ernte von Frost beeinträchtigt wird, wächst. Es wird mit großen Qualitätsunterschieden und einem höheren Teil an Absortierungen gerechnet.
In Frankreich wird ebenfalls von einer kleineren Ernte (15% niedriger als der Durchschnitt der Vorjahre) gesprochen. Die Absortierungen liegen derzeit zwischen 20 und 40%.
25.10.2016 Hohe Rohstoffausbeute aus kleiner Kartoffelernte

Im Wettbewerb um den knappen Rohstoff erzielen jetzt auch deutsche Speisekartoffeln bessere Preise. Für Lagerkartoffeln lassen sich jetzt hierzulande bereits drei bis vier Euro mehr durchsetzen als noch vor zehn Tagen schreibt die AMI in ihrem heutigen Online-Bericht. Angetrieben wird diese Entwicklung vom Export nach Westeuropa. In kaum einem anderen Jahr wurden direkt aus der Ernte so viele Verarbeitungskartoffeln von Deutschland nach Holland und Belgien geliefert. Italien, Dänemark und Frankreich bezogen auch mehr Speisekartoffeln aus Deutschland als sonst. Auffällig ist, dass die holländische Kartoffel verarbeitende Industrie eine extrem hohe Ausbeute aus dem Rohstoff holt. Lag die Quote im Vorjahr bei 52 % was schon gut war, so waren es im August und September 2016 sogar 62 %. In anderen Worten: Aus 616.000 Tonnen Rohstoff wurden 375.500 Tonnen Kartoffelprodukte erzeugt.

26.09.2016 Chart des Tages

Mit einem Kursanstieg von zwei Euro oder 9 % haben die April-17-Kartoffeln an der EEX heute die Auszeichnung als Chart des Tages verdient.   

24.09.2016 Kartoffeln: Mehr Brutto – weniger Netto?

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) in Berlin hat am vergangenen Dienstag eine Ernteschätzung für Kartoffeln veröffentlicht. Es sollen in diesem Jahr 10,2 Mio. Tonnen sein; etwas weniger als im Vorjahr, als 10,4 Mio. Tonnen zusammen kamen. Von Händlern und Marktanalysten wird diese Zahl aber prompt kritisiert, denn die Flächenschätzung mit 235.500 Hektar kann nicht stimmen. Das vor-läufige Ergebnis der Bodennutzungserhebung weist für Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Anbaurückgänge aus. Nach der Auswertung der Anträge auf EU-Flächenbeihilfen wurden jedoch für größere Anbauflächen Zuschüsse beantragt. Auch Marktbeteiligte glauben, dass in diesen beiden Bundesländern mehr Kartoffeln angebaut wur-den. Sie gehen also davon aus, dass das Ern-teergebnis des BMEL der Korrektur bedarf, es könnten in Deutschland eher elf Mio. Tonnen Kartoffeln herangewachsen sein. Da es in diesem Jahr aber aus verschiedenen Gründen viel mehr mangelhafte Knollen gibt, dürfte die für die geplante Bestimmung verwertbare Netto-Menge tatsächlich kleiner sein, als im Vorjahr.

Mehr zu diesem Thema in meinem heutigen Marktommentar Kartoffeln

20.09.2016 Big Five ernten auf größerer Anbaufläche weniger Kartoffeln

Die Nordwesteuropäischen Kartoffelerzeuger (NEPG) hat heute ihre erste Ernteprognose für die großen fünf Kartoffelanbauenden Nationen in der EU veröffentlicht. Danach ist zwar die Anbaufläche um 3,4 % im Vergleich zum 5-Jahres-Mittel ausgeweitet worden, die Erträge sinken aber um 2,2 %. Gegenüber der knappen Vorjahresernte bedeutet das, dass die Erntemenge in den Ländern B,D,F,NL,GB nur 24,9 Mio. Tonnen umfasst -ein Minus von 400.000 Tonnen. Besonders schlimm ist die Lage in Belgien, wo der Anbau gegenüber dem Vorjahr zwar um 12 % gesteigert wurde aber trotzdem eine um 5,8 % kleinere Erntemenge erwartet wird. Der Erzeugerverband beobachtet zudem, dass bei den ertragsstarken Sorten viele Wachstumsrisse und grüne Knollen aussortiert werden müssen. Der nasse Frühsommer erforderte einen hohen Aufwand an Pflanzenschutz, sodass die Erzeugerkosten höher waren und nur mit hohen Preisen kompensiert werden können.

06.09.2016 Kartoffeln kaum noch Zuwächse - hohe Preise erwartet

Mit Kursen über 22 €/dt notiert der April-17-Terminkontrakt auf Veredelungskartoffeln seit Ende letzter Woche auf hohem Niveau stabil. Das spiegelt die Erwartung in Holland, Belgien und Frankreich für die Vermarktungssaison auf hohe Preise wider. Dort reifen die Kartoffeln jetzt frühzeitig ab, sodass kaum noch Zuwächse erwartet werden. In Frankreich schätzt man die Erträge am Ende um 10 % kleiner ein, da die Anbaufläche um 5 % ausgeweitet wurde, bleibt die Erntemenge dann dort wohl 5 % unter dem Vorjahr. In Holland erwartet man Erträge, die das Vorjahresergebnis nur leicht unterschreiten, was möglicherweise durch die um 1,5 % ausgeweitete Anbauausdehnung kompensiert wird. Da es nicht nur hierzulande sehr gute Erträge bei Speisekartoffeln gibt und die Preise dafür unter das Preisniveau des Verarbeitungsrohstoffs gesunken sind, werden wohl viele Übergrößen mit genügend UWG in der Fritteuse landen. Die Frittensorten haben generell hohe Stärkegehalte, sodass aus weniger Masse mehr Kartoffelprodukte erzeugt werden können.

29.07.2016 Gegenläufige Preisentwicklungen bei Kartoffeln

Während die Preise für Speisekartoffeln in den Überschussregionen in diesen Tagen stark unter Druck geraten, weil sich alle Verbrauchen lieber mit der regionalen Ernte versorgen, sind heute die Preise für Verarbeitungsrohstoff kräftig gestiegen. Die Belgapom notiert den freien Frittenrohstoff für kommende Woche jetzt auf 20 €/dt gegenüber den auch schon stolzen 17,5 €/dt in den beiden ersten Wochen der neuen Saison. Für die meisten Fabriken sind die Werksferien jetzt vorüber und es gehen in Europa auch noch zusätzliche Verarbeitungsanlagen mit einer Gesamtkapazität von 1 Mio. Tonnen an den Start. Wenn das Wetter im August mitspielt, kommen sicherlich auch in diesem Jahr genügend Kartoffeln für die Verarbeiter zustande. Wenn es zu trocken wird, könnte es knapp werden, zumal schon jetzt mehr Sortierabgänge beklagt werden als in dieser Jahreszeit üblich.

12.05.2016 EEX-Veredelungskartoffel-Index steigt auf 18,70 €/dt

Der Index auf Veredelungskartoffeln stiegt heute um 1,8 €/dt auf 18,70 €/dt.

Dieser Marktzeiger wird für die alte Ernte jetzt nur noch dreimal erhoben, bevor der Juni-Termin an der EEX in Leipzig zur Abrechnung kommt.

Verarbeitungsrohstoff ist derzeit sehr gut gefragt, weil die neue Ernte wphl später kommt und die Nachfrage nach Kartoffelprodukten am Weltmarkt sehr gut ist und seit Jahren steigt. Davon profitieren europäische und insbesondere blegische Frittenbuden am meisten.

12.04.2016 Veredelungskartoffeln: Juni-Termin 2,6 €/dt über dem aktuellen EEX-Index

Die Fiwap/PCA Meldungen für Bintje in Belgien bleiben auch in dieser Woche auf 12,5 €/dt auf unverändertem Niveau. Das erklärt auch den weiteren Kursrückgang der Terminmarktkurse für den April-16 Future der letzten Tage.
Nach Aussagen von Markteilnehmern gibt es jetzt aber eine gute Nachfrage der Frittenfabriken nach Verarbeitungsrohstoff, sodass Kartoffeln zu Preisen an den Spannuntergrenzen kaum noch zu haben sind. Selbst die qualitätskritischen Bintje aus Belgien werden von Käufern aus Osteuropa besser nachgefragt. Da sich die Auspflanzungen zur Erzeugung von Verarbeitungsrohstoff in die Länge gezogen haben, wollen einige Marktteilnehmer eine Versorgungslücke zwischen der alten und der neuen Ernte nicht mehr ausschließen.
Das begründet wohl auch die hohen Kurse des Juni-Futures an der EEX in Leipzig, die mit 16,7 €/dt heute immerhin 2,6 €/dt über dem aktuellen Index notieren.

07.04.2016 China will Maisanbau im Nordosten um 1/3 reduzieren

China will in den kommenden fünf Jahren seinen Maisanbau in Teilen des Farmgürtels um ein Drittel reduzieren. Diese Anbaueinschränkung repräsentiert eine Fläche der Größe von Belgien. Stattdessen sollen mehr Sojabohnen und/oder Kartoffeln angebaut werden. Die Subvention des Maisanbaus wird beendet.
Der Anbau von Sojabohnen soll für die menschliche Ernährung gesteigert werden, Sojaimporte für Futtermittel werden weiterhin benötigt, so ein Sprecher des Agrarministeriums.
In 13 Provinzen im Nordosten des Landes soll der Ackerbau bis zum Jahr 2020 auf 3,3 Mio. Hektar diversifiziert werden. Auf gut 500.000 Hektar sei der Maisanbau nicht wirtschaftlich und soll deshalb schon in diesem Jahr für andere Früchte Platz machen.
Ende letzten Monats hatte China mitgeteilt, dass das Interventionssystem für Mais abgeschafft werde, damit die Preise frei schwanken können. Die Förderpolitik des Landes sorgte dafür, dass die Maispreise in China um 30 bis 50 % teuer als am Weltmarkt waren, was zu massiven Importen von Mais und anderen Futtersubstituten führte, während sich Chinas staatliche Läger füllten.
Mais war seit 2011 mit einer Ernte von 224,6 Mio. Tonnen auf einen Fläche von 38,12 Mio. Hektar Chinas größtes Getreide. In den staatlichen Lagerhäusern befinden sich derzeit 250 Mio. Tonnen Mais, was mehr als einem gesamten Jahreskonsum Chinas entspricht.

10.03.2016 EEX-Index auf Veredelungskartoffeln jetzt 14,1

Die Basis zum meistgehandelten Terminkontrakt Auf April-16 beträgt zur Stunde noch 2,4 € dt/dt.

Details zur Berechnungdes Index finden Sie hier

08.03.2016 Nachfolge in der HANSA Terminhandel GmbH gut geregelt

Der ehemalige Geschäftsführer und Mitgesellschafter Hans-Hinrich Viebrock (57) beendet zum 30.04.2016 nach mehr als 16 Jahren Betriebszugehörigkeit sein Arbeitsverhältnis bei der HANSA Terminhandel GmbH in Farven.

Viebrock war über viele Jahre ein gefragter Ansprechpartner, wenn es um die Absicherung von Schweinepreisen ging. Als Mitglied verschiedener Arbeitskreise der WTB Hannover und später auch des Subarbeitskreises Schweinefuture der Eurex und der EEX, beriet er diese Terminbörsen, wenn es um die Spezifikation von Agrarterminkontrakten ging.
Bereits in 2015 hatte er im Zuge der Nachfolgeregelung seinen Geschäftsführerposten für Heiko Meier (41) frei gemacht, der inzwischen ebenfalls HANSA Terminhandel GmbH - Geschäftsanteile erworben hat. Hauptgesellschafter ist der Firmengründer Joachim Tietjen (59).
Die HANSA Terminhandel GmbH wurde 1996 gegründet und hat sich als Mitbegründer der Warenterminbörse Hannover (WTB) von Anfang an als Abschlussvermittler von Agrarterminkontrakten einen guten Namen gemacht. Heiko Meier gilt zudem als Experte für Optionsgeschäfte. Das Geschäftsfeld des Unternehmens hat sich in den letzten Jahren mit einem Nachrichtenportal erweitert: Bis zu 20 Kurznachrichten pro Börsentag von den Agrarmärkten Getreide, Ölsaaten, Mais, Kartoffeln, Milch und Schweinen sollen den Abonnenten und handelnden Kunden eigenständige Entscheidungen für ihre Geschäfte ermöglichen. Im Vordergrund steht für HANSA Terminhandel also die Abschlussvermittlung von Finanzinstrumenten.
Die Kunden des Unternehmens sind meist Agrarmarktteilnehmer, die sich vorrangig an der Euronext in Paris, der CBoT in Chicago und der EEX in Leipzig ihre Handelsmargen vor Preisschwankungen in den volatilen Agrar- und Energiemärkten absichern.
HANSA Terminhandel GmbH bietet zusammen mit seinem Kooperationspartner, der Saxo-Bank in Kopenhagen, durch ein modernes und kostenloses Online-Handelsportal einen kostengünstigen, sicheren und unkomplizierten Handel an allen maßgeblichen Agrarterminbörsen der Welt an.
www.hansa-terminhandel.de

03.03.2016 Index für Veredelungskartoffeln steigt auf 14 €

Der Index für Veredelungskartoffeln ist heute um 50 Cent auf 14,00 €/dt gestiegen.
Die Details zu der Berechnung finden Sie hier.

18.02.2016 EEX-Index für Veredelungskartoffeln (A)

Der EEX-Index für Veredelungskartoffeln wird immer Donnerstags um 15:00 Uhr veröffentlicht. Heute stieg der Marktzeiger, zu dem am Verfallstag auch die Terminkontrakte abgerechnet werden, um 10 Cent auf 12,8 €/dt.

Wie sich er Index berechnet und welche Kassamarktnotierungen einbezogen sind, finden Sie stets aktuell in dieser Übersicht auf unserer Homepage unter "Fakten für Profis".

04.02.2016 Ägyptens Kartoffelernte fällt sichtlich kleiner aus (P)

Nachdem die letztjährige Kartoffelernte in Ägypten groß war und der Absatz den Landwirten Probleme bereite, wird die diesjährige Ernte sichtlich kleiner ausfallen. Die Produzenten rechnen am lokalen Markt mit besseren Preisen, während die Exportpreise niedrig bleiben. So die Einschätzung des Geschäftsführers von Hesham El Naggar von Daltex Ägypten. Insgesamt steigt zwar der Konsum von Kartoffeln, das ist aber mit der besseren Nachfrage nach Kartoffelprodukten begründet. Frische Kartoffeln dagegen lassen sich immer schwere absetzen.
Das führt dazu, dass die Empfängerländer wie die Europäische Union ihre eigenen Landwirte durch Importbeschränkungen schützen. Der Import wird immer stärker reguliert, was für Lieferanten teils große Hürden darstellt, weil die Kosten für Zertifizierungen zusätzlich verdient werden müssen. Deshalb müsse man in der Produktion optimieren indem man den Ausschuss reduziert und Erträge steigert. Das erreicht man auch durch neue Sorten, die gegen Krankheiten resistent sind.
Daltex exportiert Speisekartoffeln nach Europa, Asien und in Länder des Mittleren Ostens. Entwicklungsländer oder Schwellenländer wie Indien, Pakistan und Bangladesch haben zwar nicht die nötigen Voraussetzungen die hohen Bedürfnisse internationaler Importeure zu bedienen aber sie steigern ihre Effizienz durch den Einsatz neuer Techniken und steigern das Angebot.
Deshalb reduzierte Ägypten in diesem Jahr sein Angebot und konzentriert sich mehr auf den lokalen Markt. Daltex produziert rund 300.000 Tonnen Kartoffeln, wovon 200.000 Tonnen für den Export bestimmt sind. Die Firma ist darum bemüht sich ständig zu verbessern, indem sie Wasser spart und den Anbau auf bisher unberührte Flächen ausweitet, wo weniger Pestizide eingesetzt werden müssen. Die Beregnungsanlagen werden mit Solarenergie betrieben und es gibt auch eine Bio-Marke, die zwar weniger Erträge bringt dafür aber ein stetiges Wachstum aufweist.

01.02.2016 Europas Zuckerrübenindustrie hat Exportpotential (A)

AB Sugar, einer der führenden Zuckerproduzenten der Welt, teilte heute Morgen in Dubai auf einer Zuckermarktkonferenz mit, dass die Zuckermarktreformen der EU, die bis 2017 umgesetzt sein sollen, Europa zum größten Rübenzuckeranbieter der Welt machen werde. Aber nur die effizientesten Produzenten erhielten die Chance, einen Nutzen daraus zu ziehen.
Die EU hat sich dazu entschlossen, den durch nationale Quoten geschützten Zuckermarkt im Oktober 2017 zu einem fairen internationalen Markt zu überführen. Dann werde Europa einer der liberalsten Zuckermärkte der Welt haben, vergleichbar mit dem Stahlmarkt, der Bekleidungsindustrie oder dem Softwaremarkt. Dann werde der Zuckerrübenanbau mit der Milchproduktion, den Speiseölen oder Kartoffeln konkurrieren. Das werde keine ineffizienten Produzenten tolerieren, so Mark Carr der Vorstand der AB Sugar, die mehrheitlich dem Associated British Food ABF gehört.
Wir werden Zeuge der weitreichendsten Zuckermarktreform in der EU – das ist eine ernsthafte Angelegenheit, betont er.
Ähnlich wie das Ende der Milchquoten in 2015, werde die Abschaffung der EU-Zuckermarktordnung, die seit 1968 besteht, zu höheren Produktionsmengen und volatileren Preisen führen. Die europäische Zuckerindustrie werde sich von den nationalen Rahmenbedingungen lösen und an schwankende Preise gewöhnen müssen. Unternehmen ohne effiziente Verarbeitungsstrukturen werden Standortnachteile schnell zu spüren bekommen. Diejenigen, die über wettbewerbsfähige Strukturen mit geografisch günstigen Standorten verfügten werden profitieren.

28.10.2015 EEX freut sich über Umsätze in Futures auf Milchprodukte

Die Terminbörse EEX in Leipzig freut sich darüber, dass der Handel mit Terminkontrakten auf Magermilchpulver und Butter an Schwung gewinnt. Am vergangenen Freitag wurde ein neuer Umsatzrekord aufgestellt, so Sascha Siegel, Produktmanager der Börse.
Auch heute gab es schon einen umfangreichen Handel mit den Finanzinstrumenten auf Magermilchpulver und Butter – siehe Grafik
Seit dem 11. Mai werden an der EEX in Leipzig auch Agrarterminkontrakte gehandelt, die zuvor in Frankfurt an der Eurex gelistet waren. (Kartoffeln, Schweine, Ferkel und eben die genannten Futures auf Magermilchpulver, Butter und Molkepulver.

18.08.2015 Veredelungskartoffeln: Landwirte nutzen Versorgungsengpass

Aufgrund eines ersten Engpasses mit Verarbeitungsrohstoff konnten Landwirte in Belgien, Holland und Westdeutschland einen, in der Erntezeit unüblichen, Preisanstieg für ihre Frühkartoffeln durchsetzen. Insbesondere in den holländischen Moorgebieten nutzten viele Landwirte diese Gelegenheit dazu, sich von ihren Kartoffeln zu trennen. 15 bis 18 €/dt wurden dafür erzielt. Ergiebige Regenfälle seit dem Wochenende haben in vielen Kartoffelanbauregionen nun die Vegetationsbedingungen, zumindest die der spät reifen Sorten, erheblich verbessert. Seither hat sich die Spekulation auf kleine Erträge gelegt und die Börsenkurse (April-16) fielen wieder unter die 20-Euro-Marke. Proberodungen in Belgien bringen sehr unterschiedliche Mengen zu Tage; während die Sorte Bintje 20 % weniger als zum gleichen Termin im Vorjahr bringt und zudem Durchwuchs droht, werden die Ergebnisse für Fontane und Innovator als „ermutigend“ bezeichnet.

04.08.2015 Kartoffeln in Belgien leiden unter Trockenheit

In Belgien fürchten die Kartoffelbauern um ihre Feldbestände. In vielen Regionen ist es noch immer viel zu trocken. Zwar gibt es Ausnahmen. Das Gros der Bestände müsste dringend beregnet werden; dafür haben aber nur 20 bis 30 % der Bestände die entsprechende Voraussetzung. Die spät reifende Sorte Bintje reagiert auf die Trockenheit mit geringen Knollenansätzen und früher Verarbeitungsrohstoff bringt bisher nur 200-350 dt/ha und weist viel zu hohe Stärkegehalte auf. Die Qualität ist für die Verarbeiter entsprechend unattraktiv, trotzdem wird Vertragsware abgerufen. Diese missliche Situation treibt auch heute die Börsenkurse an der EEX in die Höhe. Der April-16-Termin steigt auf den höchsten Stand seit 19 Tagen.

20.07.2015 EEX: Kartoffelhandel startet später

Zum Handelsstart der Kartoffelfutures in Leipzig teilt die EEX mit, dass die Deutsche Börse-Gruppe heute Morgen einen Fehler beim Datenfeed festgestellt hat. Der Handelsstart mit den Terminkontrakten auf Veredelungskartoffeln verscheibt sich daher um wenige Minuten.

09.07.2015 Marginerhöhung für EEX Veredelungskartoffeln

Die SaxoBank erhöht die Margin für Veredelungskartoffeln per 10.07. von 1.100 Euro auf 1.187 Euro.

26.06.2015 Hitzewelle in Frankreich

In weiten Teilen Frankreichs wird in den kommenden Tagen eine erst Hitzewelle erwartet. Vom 30. Juni bis 4. Juli sollen die Tagestemperaturen Höchstwerte erreichen. Weizen und Kartoffeln geraten unter Stress und die Erträge werden beschränkt. Meteo France prognostiziert auf seiner Website bis zum 4. Juli 30 °C und mehr, vereinzelt sollen die Temperaturen die 40°C-Marke erreichen. Regen ist vorerst nicht in Sicht.

04.06.2015 Letzter Handelstag für EEX-Kartoffeln der alten Ernte

Der Index für Veredelungskartoffeln der EEX stieg heute um weitere 1,1 €/dt gegenüber der Vorwoche auf 6,70 €/dt. Dieser Preis ist maßgeblich für Abrechnung des Juni-15-Kontraktes, bei dem per gestern noch 1.177 Lots offen waren. Für den letzten Anstieg der Börsennotierung auf die alte Kartoffelernte waren maßgeblich höhere Notierungen in Deutschland (+2,4) und Holland (1,13) verantwortlich. In Belgien und Frankreich stiegen die Kassamarktnotierungen in der zurückliegenden Woche um 25 Cent bzw. um 50 Cent. Damit endet der Handel mit Terminkontrakten auf die alte Ernte. Am Kassamarkt waren zuletzt kaum noch brauchbare Kartoffeln vorhanden. Aufgrund des vielerorts zu kalten und trockenen Wetters hat sich für die neue Ernte eine Preisphantasie entwickelt. Der April-16-Termin notiert derzeit nahe seinem höchsten Kurs und bietet den Landwirten ein Preisniveau, das zuletzt im Dezember 2013 abgesichert werden konnte.

28.05.2015 EEX-Kartoffelindex steigt auf 5,6 €/dt

Der Index für Veredelungskartoffeln der EEX stieg heute um 1,6 €/dt gegenüber der Vorwoche auf 5,6 €/dt. Der Index der kommenden Woche ist maßgeblich für Abrechnung des Juni-15-Kontraktes. Dieser notiert aktuell auf 6,4 €/dt, also noch 80 Cent höher. Die Marktteilnehmer gehen also davon aus, dass es weiter steigende Notierungen in Belgien, Holland, Frankreich und Deutschland geben wird.

21.05.2015 EEX-Index auf Veredelungskartoffeln notiert den höchsten Stand der Saison

Der Index für Veredelungskartoffeln der EEX stieg heute auf 4,0 €/dt um 50 Cent gegenüber der Vorwoche und damit auf den höchsten Stand in dieser Vermarktungsperiode. Maßgeblich für den kräftigen Anstieg war mit einem Plus von 1,42 €/dt der deutschen Anteil im Marktzeiger der EEX. Es ist davon auszugehen, dass die anderen Ländernotierungen in der kommenden Woche dem festen Preistrend folgen werden. Die Kurse im Frontmonat Juni stiegen heute auf bis zu 5,7 €/dt. Bis zum letzten Handelstag am 04.06. gibt es noch zwei weitere Indexberechnungen. Die Basis zwischen Termin und Kasse beträgt zur Stunde 1,5 €.

15.05.2015 EEX-Veredelungskartoffel Index

Der Index für Veredelungskartoffeln der EEX stieg heute um 30 Cent gegenüber der Vorwoche. Somit kostete der Rohstoff für die Herstellung von Pommes Frites in der zurückliegenden Woche 3,5 €/100 kg. Alle vier Ländernotierungen konnten zulegen.

07.05.2015 Eurex- Index auf Veredelungskartoffeln

Der Eurex-Index auf Veredelungskartoffeln bleibt in dieser Woche bei 3,2 €/dt

Trotz großer Vorräte hat sich die Nachfrage nach Verarbeitungsrohstoff – insbesondere in Belgien – spürbar verbessert. Scheinbar werden die von den Exporteuren und Verarbeitern gewünschten Qualitäten knapp oder diese werden von den Landwirten zurück gehalten. Die Sorte Fontane kostet in dieser Woche mit 3 bis 4 €/dt einen Euro mehr. Belgische Bintje, deren Notierung in den Veredelungskartoffel-Index der Eurex einfließt, wurde seit Wochen erstmals um 50 Cents teurer. In den Niederlanden waren nach Angaben des dortigen Anbauverbandes VTA am Stichtag 15. April erst 54,1 % aller Kartoffeln der letzten Ernte abgeliefert. Die noch verfügbaren Kartoffeln sind überwiegend unter Vertrag. Der deutsche Index-Anteil fiel um 28 Cent/dt.

30.04.2015 Veredelungskartoffeln: Index unverändert (3,20)

Der Verband der Europäischen Kartoffelerzeuger in Nordwesteuropa (NWPG) schätzt die diesjährige Kartoffelanbaufläche der fünf bedeutendsten Kartoffelbaunationen der EU auf 533.616 Hektar. Damit ist die Anbaufläche in B, NL, F, GB und D um 2,5 % kleiner als im Vorjahr. Der Verband hat heute auch eine erste Hochrechnung für die Gesamternten in diesen Ländern vorgenommen. Dabei unterstellen die Analysten einen Ertrag, der dem 5-jährigen Mittel entspricht. Das waren 47,2 dt/ha. Man kommt damit auf eine Gesamterntemenge von 25,206 Mio. Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr, als 28,507 Mio. Tonnen eingebracht wurden, sind das 11,6 % weniger Kartoffeln und das Ergebnis liegt knapp unter dem Durchschnittsergebnis der letzten fünf Jahre.

16.04.2015 Veredelungskartoffeln: Index steigt um 10 Cent

Der Eurex Index für Veredelungskartoffeln steigt heute um 10 Cent auf 3,10 €
Weitere Informationen zur Berechnung des Index finden Sie hier.

09.04.2015 Veredelungskartoffeln
Der Eurex Index für Veredelungskartoffeln fällt heute um 20 Cent auf 3,0 €
Weitere Informationen zur Berechnung des Index finden Sie hier.
02.04.2015 Verdelungskartoffeln: Höhere Spannenobergrenzen in Holland und Deutschland

Der Eurex Index für Veredelungskartoffeln steigt heute um 20 Cent auf 3,2 €, aufgrund höherer Spannenobergrenzen in Deutschland und Holland.
Weitere Informationen zur Berechnung des Index finden Sie hier.

19.03.2015 Der Index auf Eurex-Veredelungskartoffeln fällt weiter

Der Eurex Index für Veredelungskartoffeln sinkt heute auf 3 €, das ist der tiefste Stand seit Ende Januar. Zu Beginn der Notierungsperiode für Kartoffeln aus der Ernte 2014 notierte der Marktzeiger mit 2,3 € auf dem tiefsten Stand seit Einführung des Indexbasierten Kartoffelhandels an der Terminbörse.
Weitere Informationen zur Berechnung des Index finden Sie hier.

17.03.2015 Platzhirsch Belgien: Aus „French Fries“ sollen „Belgian Fries“ werden

Belgiens Kartoffelverarbeiter setzten im letzten Jahr eine Rekordmenge von 3,8 Mio. Tonnen Rohstoff ein, um Kartoffelprodukte zu erzeugen. Damit hat sich das Land als Exportweltmeister für das TK-Produkt Pommes Frites bestätigt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Belgapom hervor, die gestern veröffentlicht wurde. Insgesamt stieg die Menge veredelter Kartoffeln um 6,9 % gegenüber dem Kalenderjahr 2013. Aus den 3,8 Mio. Tonnen Rohstoff wurden 1,4 Mio. tonnen TK-Fritten erzeugt und 455.000 Tonnen andere Kartoffelprodukte.
Der Berufsverband der Kartoffeln verarbeitenden Industrie Belgapom sieht die Zukunft des Berufsstandes „enorm positiv“. Die Unternehmen wollen neue Märkte insbesondere in Asien erschließen. China will in naher Zukunft deutlich mehr Kartoffeln anbauen, woraus sich auch für die belgischen Verarbeiter Chancen bieten, sagt Romain Cools, der Geschäftsführer des Verbandes.
Die belgischen Verarbeiter arbeiten zudem an dem Kartoffel-Image des Landes. Sie wollen ihre Produkte als „Belgian Frites“ vermarkten und damit den im englischen Sprachgebrauch allgemein verwendeten Begriff „French Fries“ verdrängen.

26.02.2015 Veredelungskartoffeln 0,10 Cents teurer

Der Eurex-Index für Veredelungskartoffeln stieg heut um 0,10 Cents auf 3,40 €/dt.

Weitere Informationen zur Index-Berechnung finden Sie hier

19.02.2015 Preise für Veredelungskartoffeln auf niedrigem Niveau stabil

Der Eurex-Index für Veredelungskartoffeln blieb heute bei 3,3 €/dt stabil.
Weitere Informationen zur Index-Berechnung finden Sie hier

12.02.2015 Eurex European Processing Potato Index: 3,3 (12. Feb 2015)

Verdelungskartoffeln

11.02.2015 Historische Charts für Weizen, Raps und Mais

Unter „Fakten für Profis“ finden Sie auf unserer Homepage www.hansa-terminhandel.de historische Charts für Weizen, Raps und Mais vom Pariser Matif, sowie vergleichende Charts von Veredelungskartoffeln von der Eurex.

05.01.2015 Führungswechsel beim HANSA Terminhandel

In eigener Sache

Kurz vor dem Jahreswechsel gab es bei der HANSA-Terminhandel GmbH in Farven einen Wechsel in der Geschäftsführung. Hans Hinrich Viebrock (56) gibt seine Geschäftsführertätigkeit an seinen jüngeren Kollegen Heiko Meier ab.
Der Firmengründer Joachim Tietjen bedankt sich bei Hans Hinrich Viebrock für 14 erfolgreiche Jahre in der gemeinsamen Geschäftsführung. Bereits nach einem Jahr seiner Betriebszugehörigkeit im Jahre 2000 trat Viebrock in die Unternehmensleitung des Finanzdienstleisters ein. Er ist ein ausgewiesener Spezialist im Schweinemarkt, der sich nicht nur für seine handelnden Kunden um mehr Markttransparenz und die Margensicherung in sehr volatilen Agrarmärkten engagierte. Seine Fachkenntnis war auch in den Arbeitskreisen an verschiedenen Agrar-Terminbörsen gefragt. Viebrock bleibt dem HANSA Terminhandel weiterhin als Gesellschafter und Mitarbeiter erhalten.
Heiko Meier (40) ist seit gut drei Jahren im Team des Unternehmens und trägt seither insbesondere durch seine IT-Kenntnisse zum Firmenerfolg bei. Er betreut unter anderem den neuen Nachrichtenticker. Meier ist darüber hinaus Fachmann im Handel mit Optionen. Durch den Erwerb von Geschäftsanteilen verjüngt sich mit ihm nicht nur das Führungsteam sondern auch der Gesellschafterkreis. Die Aufsichtsbehörden des Abschlussvermittlers, das Bundesamt für Finanzdienstaufsicht (BaFin) und die Bundebank in Hannover, haben Meiers fachliche Kenntnis bestätigt und der Berufung in die Geschäftsführung zugestimmt.
Über HANSA Terminhandel GmbH
Die HANSA Terminhandel GmbH gehört zu den führenden Abschlussvermittlern für Finanzinstrumente auf Agrar-Rohstoffe im deutschsprachigen Raum. Die Gesellschaft wurde 1997 von Joachim Tietjen gegründet, der zuvor in dritter Generation das Kartoffelhandelsunternehmen seiner Familie führte. In seiner damaligen Funktion als Vorsitzender im Verband der Kartoffelkaufleute Niedersachsen (VdK) begleitete er die Gründung der ersten deutschen Warenterminbörsen für Agrarrohstoffe in mehreren Ehrenämtern.
Um die Markttransparenz für seine Kunden zu erhöhen, hat das Unternehmen sein Angebot der in West- und Mitteleuropa viel beachteten Info-Dienste durch einen Nachrichtenticker erweitert. Da die Preise europäischer Agrar-Rohstoffe (Commodities) wie Weizen, Ölsaaten, Mais, Kartoffeln und Schweine immer mehr den Einflüssen globaler Ereignisse unterliegen, werden auf der Firmenhomepage www.hansa-terminhandel.de Agrarmarkt-relevante Informationen aus internationalen Nachrichtendiensten in deutscher Sprache als Kurznachricht wiedergegeben. Kunden und Abonnenten erhalten so zeitnah Entscheidungshilfen für ihren Handel an Terminbörsen und in den Kassamärkten.

02.12.2014 EEX übernimmt den Handel von Agrarderivateprodukten der Eurex

In einer Pressemeldung teilt die EEX in Leipzig mit, dass sie die zurzeit noch an der Eurex in Frankfurt gelisteten Agrarderivate auf Kartoffeln, Schweinen, Ferkeln und dem Milchkomplex (Magermilchpulver, Butter und Molke) im Mai 2015 übernehmen will. Die Zustimmung des Börsenrats ist da wohl nur noch eine reine Formsache.

Die Energiebörse plant, die Integration der Agrarprodukte in die EEX-Gruppe und will dieses Segment in enger Abstimmung mit der Agrar- und Ernährungswirtschaft weiter ausbauen. 

27.10.2014 Unternehmer aus den Emiraten investieren in Ägyptens Landwirtschaft

Ein in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) beheimatete Unternehmen Darah Agricultural will in 2016 in Ägypten 300.000 Tonnen Weizen erzeugen. Das privat geführte Unternehmen besitzt Landwirtschaftliche Nutzfläche in Europa, Amerika und Afrika und produziert bereits jetzt rund 100.000 Tonnen Weizen in Ägypten.
Die Investitionen im Süden Ägyptens sind so weit vorangeschritten, dass im Oktober 2015 100.000 Acre mit Weizen bestellt werden können, um im Mai-Juni 2016 300.000 Tonnen für den Verbrauch im Inland zu ernten. Es ist beabsichtigt, das Reservoir des Aswan-Staudamm an der Grenze zum Sudan mit einem 50 km langen Kanal für die Bewässerung der Flächen anzuzapfen.
Die Regierung al-Sisi hatte den Weg zu diesem Vorhaben geebnet, denn der ägyptische Staat ist im Gegensatz zur Vorgängerregierung jetzt auf der Suche nach privaten Direktinvestoren. Ägypten ist mit 10. Mio. Tonnen der weltweit größte Weizenimporteur und versorgt damit Millionen von Einwohnern mit Broten, die weniger als einen USD-Cent kosten.
VAE-Agrar-Investoren vereinbaren üblicherweise eine Erntebeteiligung mit dem Gastland, da die Golf-Staaten mehr las 80 % ihres Lebensmittelbedarfs importieren müssen. Al Darah produziert aber auch 100.000 Tonnen Kartoffeln und anderes Gemüse, das in die westliche Welt exportiert wird. So lange aber Ägypten Weizen zukauft, will man mit der Getreideernte den Inlandsmarkt versorgen.
Investoren aus den VAE helfen Ägypten darüber hinaus, für 1,5 Mio. Tonnen Getreidesilos zu bauen. Ägypten will seine Lagerkapazitäten auf 4,5 Mio. Tonnen ausweiten. VAE, Kuwait und Saudi-Arabien haben nach der Vertreibung von Präsident Mursi und der Muslim-Brüder Ägypten mit Milliarden Dollars an Bürgschaften, Krediten und Erdölprodukten versorgt.
Quelle: Reuters

26.02.2014 Russland lässt holländische Pflanzkartoffeln ins Land.
Die Verhandlungen des niederländischen Landwirtschaftsministeriums tragen erste Früchte. Die russische Lebensmittelsicherheit hatte im vorigen Jahr unter anderem den Import von Kartoffeln aus der EU untersagt. In bilateralen Gesprächen wurde jetzt der Import aus Finnland und aus Holland wieder erlaubt. Das mögliche Exportvolumen Hollands wird mit 10 Mio. Euro angegeben. In weiteren Verhandlungen geht es auch um Speisekartoffel Lieferungen.
20.02.2014 Veredelungskartoffeln / aktuelle Kassamarktnotierungen
Veredelungskartoffel Index: 11,10 (Vorwoche 11,60); Deutschland 11,48 (Vorwoche 12,40); Holland 12,17 (Vorwoche 12,65); Belgien 10,38 (Vorwoche 10,75); Frankreich 10,50 (Vorwoche 10,80)
06.02.2014 Index auf Veredelungskartoffeln
Der Index für Eurex-Veredelungskartoffeln fiel heute um 70 Cent auf 12,2 €/dt. Den stärksten Rückgang ihrer Kassanotierungen verzeichnet Holland (-1,37 €/dt)
03.01.2014 Keine französische Kartoffelnotierung aufgrund zu geringer Transaktionen
03.01.2014 Kartoffeln: Keine Belgapom-Notierung aufgrund zu geringer Transaktionen

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