Matif: Mais Juni 2019

28.06.2019 Frankreichs Crop-Rating weiter auf hohem Niveau

In der Woche bis zum 24. Juni waren die Weizenfeldbestände in Frankreich zu 80% in gutem bis exzellentem (g/e) Zustand, das berichtet heute der Agrarmarktanalyst FranceAgriMer. Im letzten Jahr waren zu diesem Termin 74% der Weichweizenfeldbestände in dieser Top Kategorie.
Die Wintergerstenbestände wurden zu 75% als gut bis exzellent eingestuft. Letzte Woche lagen die Bewertungen noch bei 74%. Das Sommergersten-Rating war mit 87% gegenüber der Vorwoche auf hohem Niveau unverändert.
Das Rating der Maisfeldbestände stieg dagegen von 81% auf jetzt 82% g/e.

28.06.2019 US-Flächennutzungsbericht soll heute mehr Klarheit bringen

Heute Morgen handeln die Maiskurse am CBoT auf stabilem Niveau. Händler warten auf den Quartalsbericht des USDA in dem auch über die Flächennutzung berichtet wird. In diesem Monat sind die Kurse aber schon um 3% gestiegen, weil die Aussaat des Getreides wegen zu nassen Bedingungen im Norden der USA immer wieder verzögert wurde.
Einige Farmer konnten ihre Feldarbeiten noch gar nicht abschließen; das Zeitfenster für die Saat von Mais ist inzwischen zu. Seit zwei Monaten stiegen nun Maiskurse am CBoT.
Analysten tun sich mit einer Prognose zur Flächennutzung schwer. Der Bericht der Regierungsbehörde sollte heute mehr Klarheit bringen.

28.06.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 13.000 Lots CBoT Mais

27.06.2019 Institutionelle Anleger kauften verkauften gestern 3.000 Kontrakte CBoT Mais

26.06.2019 Armyworm bereits in 19 chinesischen Provinzen

Chinas Landwirtschaftsministerium meldete heute Morgen, dass aktuell in 19 Provinzen ein Befall mit dem Armyworm gemeldet wurde. Dabei handelt es sich um einen Befall durch Eulenfalterraupen, die die Maisflächen auf bisher 333.000 Hektar besiedeln.
Eine Prävention dagegen ist schwer, so ein Sprecher der Behörde.
Peking hatte vorher schon gemeldet, dass so ein Befall hunderte Hektar über Nacht vernichten kann und deshalb eine ernste Bedrohung für die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln sei.

26.06.2019 Hoffnung auf trockenes Wetter im US-Corn-Belt

Die Kurse der Chicago-Maisfutures stehen heute Morgen unter Druck, da im Mittleren Westen der USA nun endlich trockenes Wetter vorhergesagt wird, damit könnte sich der Zustand der Feldbestände verbessern.
Bis Montag waren dort 96% der geplanten Maisflächen bestellt, im Vorjahr waren es zu diesem Termin 100%. 56% der Mais-Feldbestände wurden in die Top-Kategorie „good-to-excellent“ eingestuft. Das waren 3%-Punkte weniger als in der Vorwoche. Ein Bericht über die Flächennutzung in den USA wird vom dortigen Ministerium am Freitag veröffentlicht. Darauf warten viele Marktbeobachter und Analysten mit Spannung.

26.06.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 4.000 Lots CBoT Mais

25.06.2019 US-Crop-Progress-Report: Update vom 24.06.
Das US-Landwirtschaftsministerium hat gestern seine wöchentlich aktualisierten Ratings der US-Getreidebestände und des Erntefortschritt veröffentlicht.
61% der US-Winterweizenbestände befinden sich in „guter bis exzellenter Verfassung (g/e) (Vorwoche: 64%; Vorjahr: 37%). Analysten erwarteten im Durchschnitt einen Anteil von 63%.
Beim Sommerweizen befinden sich 75% der Bestände in Top-Verfassung (Vorwoche: 77%). Analysten erwarteten einen Anteil von 77%.
15% der Winterweizenbestände sind geerntet (Vorwoche: 8%; Vorjahr: 39%; 5-Jahres-Durchschnitt: 34%). Analysten erwarteten allerdings, dass die Ernte etwas weiter fortgeschritten ist. Im Durchschnitt lag die Erwartung bei 19% (Spanne: 15%-25%).
Beim Mais erhielten 56% der US-Bestände das Top-Rating (Vorwoche: 59%; Vorjahr: 77%) Analysten erwarteten einen Anteil von 59%. Die Maisaussaat ist auf 96% der geplanten Flächen abgeschlossen (Vorwoche: 92%). Analysten erwarteten ebenfalls mit einem Anteil von 96%.
Die Sojabohnenaussaat ist zu 85% erledigt (Vorwoche: 77%; Vorjahr: 100%; 5-Jahres-Durchschnitt: 97%). Erwartet wurde ein Anteil von 88%.
25.06.2019 Südafrikas Maisernte könnte den nationalen Bedarf decken

Eine Umfrage von Reuters unter Marktteilnehmern in Südafrika lässt erwarten, dass die Maisernte dort etwas größer ausfällt als bisher erwartet.
Ein Komitee der Regierung in Johannesburg, das aktuell ihre fünfte Ernteschätzung vorbereitet, könnte morgen zum Schluss kommen, dass die Maisernte im Land 10,95 Mio. Tonnen groß sein wird. Zuletzt ging man noch von 10,9 Mio. Tonnen aus.
Die Ernte 2019 setzt sich demnach zusammen aus 5,505 Mio. Tonnen weißen Mais, der für die menschliche Ernährung verwendet wird sowie 5,445 Mio. Tonnen Futtermais.
Ernteschäden hat es also seit der letzten Schätzung nicht gegeben.
Trifft die Ernteschätzung zu, so würden 12% weniger Mais als im letzten Jahr zusammen kommen. Es war bisher trockener als in der Saison 2018/19.
Die Erntemenge übersteigt aber den Nationalen Bedarf, der mit rund 10 Mio. Tonnen angegeben wird.

25.06.2019 Taiwan kauft Futtermais in Brasilien

Taiwans Futtermittelindustrie kaufte über ihre Einkaufsgemeinschaft MFIG rund 65.000 Tonnen Mais aus Brasilien mittels einer internationalen Ausschreibung.
Als Preis wurde eine Prämie von 101,08 Ct. C&f über dem Frontmonat am CBoT genannt.

25.06.2019 US-Mais: Zustand der Feldbestände in Midwest verschlechtert sich

Seit zwei Handelstagen steigen die Kurse der CBoT-Maisfutures wieder. Das USDA meldete gestern, dass sich der Zustand der US-Feldbestände verschlechtert habe. Das könnte zu einem späteren Zeitpunkt zu Angebotsunterbrechungen führen.
Bis letzten Sonnten waren im US-Corn-Belt 96% der Maisflächen bestellt. Die aufgelaufenen Bestände waren aber nur zu 56% in gutem bis sehr gutem Zustand, letzte Woche waren es noch 59%. Die ungünstigen Wetterbedingungen in den USA stützen also die Maiskurse. Bisher lief in dieser Vegetationsperiode fast alles schief.
Die Hitze in Westeuropa, zu trockene Bedingungen in Kanada und meist zu nasse Bedingungen in den Weizenanbauregionen der USA könnten zu Ertragsverlusten führen. Da die Anfangsbestände in der kommenden Vermarktungsperiode aber noch groß sind, rechnet bisher niemand mit allgemeinen Versorgungsproblemen am Weltgetreidemarkt.

25.06.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 8.500 Lots CBoT Mais

24.06.2019 EU-Weizenexporte 4% hinter Vorjahr

Die Weizenexporte in der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 haben per 23. Juni ein Volumen von 20,0 Mio. Tonnen erreicht. Zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr waren es 20,8 Mio. Tonnen (-4%).
Die Gersteexporte sanken im Vergleich zum Vorjahr um 23% auf 4,3 Mio. Tonnen.
Um 34% gestiegen sind die Maisimporte auf 23,25 Mio. Tonnen.

24.06.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten im Zeitraum 11.06.19 bis 18.06.19 den Positionen-Bestand beim SRW-Weizen von 1.741 auf 22.713 Netto-Long-Positionen. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen somit weiterhin bullisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen ebenfalls weiter ausgebaut von 111.212 auf 143.515 Netto-Long-Positionen.
Außerden reduzierten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 35.848 Lots auf 55.307 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 18. Juni in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
24.06.2019 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago folgten am Freitag den Kursverlusten beim Soja- und Maiskomplex und schlossen minimal schwächer. In den südlichen US-Plains wird bereits Weizen geerntet, in Kansas, dem Bundesstaat mit der größten Weizenproduktion, startet die Ernte voraussichtlich Anfang Juli. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen schwächer. An der Euronext in Paris stemmten sich die Weizenfutures am Freitag gegen die negativen Vorgaben aus Übersee und konnten sich auf allen Terminen behaupten. Der gestiegene Wechselkurs des Euro verschlechtert hingegen die Chancen von Weizen aus dem Euroraum auf dem Exportmarkt. In der Woche bis zum 17. Juli waren die Weizenfeldbestände in Frankreich zu 80% in gutem bis exzellentem (g/e) Zustand, berichtet der Agrarmarktanalyst FranceAgriMer. Im letzten Jahr waren zu diesem Termin 75% der Weichweizenfeldbestände in dieser Top Kategorie. Die Weizenbestände in Deutschland haben in den vergangenen Wochen viel Regen abbekommen und sind insgesamt gut gerüstet für die bevorstehende Hitzewelle. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei €4,00 unter Paris Dezember 19.

21.06.2019 Frankreichs Crop-Rating bleibt auf hohem Niveau

In der Woche bis zum 17. Juli waren die Weizenfeldbestände in Frankreich zu 80% in gutem bis Exzellentem (g/e) Zustand, das berichtet heute der Agrarmarktanalyst FranceAgriMer. Im letzten Jahr waren zu diesem Termin 75% der Weichweizenfeldbestände in dieser Top Kategorie.
Die Wintergerstenbestände wurden zu 75% als gut bis exzellent eingestuft. Letzte Woche lagen die Bewertungen noch bei 74%. Das Sommergersten-Rating war mit 87% gegenüber der Vorwoche auf hohem Niveau unverändert.
Das Rating der Maisfeldbestände verlor dagegen von 82 auf jetzt 81% g/e.

21.06.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago beendeten den gestrigen Handelstag aufgrund der festen Vorgagen vom Soja- und Maiskomplex mit moderaten Kursgewinnen. Analysten erwarten weitere Niederschläge in den in diesem Frühjahr von heftigen Niederschlägen und Überflutungen betroffenen US-Anbaugebieten für Mais und Sojabohnen. Mit 187.600 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales unterhalb der Analystenerwartungen von 200.000 - 500.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit moderaten Kursverlusten. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und auf den vorderen Terminen Kursgewinne verzeichnen. Der feste Wechselkurs des Euro belastete hingegen den Markt, weil er die Exportchancen für Weizen aus dem Euroraum verschlechtert. Das trockene Wetter in Russland veranlasste gestern die beiden größten Agrarberatungsunternehmen IKAR und SovEcon, ihre Prognosen für Russlands Weizenexport in der am 1. Juli startenden neuen Vermarktungsperiode auf 36,5 Mio. Tonnen (IKAR) bzw. 37,5 Mio. Tonnen (SovEcon) zu senken. Die russische Weizenernte wird auf 80 Mio. Tonnen bzw. 82,2 Mio. Tonnen geschätzt (2018: 72,1 Mio. Tonnen).

21.06.2019 Institutionlelle Anleger kauften gestern 21.000 Kontrakte CBoT Mais

21.06.2019 Maisaussaat im US-Corn-Belt wird erneut durch Unwetter behindert

Heute Morgen können die Mais-Futures am CBoT ihren Anstieg fortsetzen und steigen damit nahezu auf ein Fünf-Jahres-Hoch. In den US-Anbauregionen im Mittleren Westen hat es erneut zu regnen begonnen und die Feldarbeiten mit der Aussaat von Mais können immer noch nicht abgeschlossen werden.
Die Unwetter im Corn-Belt der USA halten schon seit Wochen an und behindern die Bestellungen von Mais und Sojabohnen. Die US-Farmer leiden aber nicht nur unter den widrigen Wetterbedingungen, sie haben in der zurückliegenden Saison auch nur niedrige Erlöse für ihre letzte Ernte erhalten, da der Handelskonflikt mit China insbesondere Agrarexporte verlangsamte.
Die wöchentlichen US-Maisexporte dieser Woche wurden gestern vom USDA mit 399.200 Tonnen angegeben. Das lag am unteren Rand der Markterwartungen, die von 300.000 bis 900.000 Tonnen ausgingen.

20.06.2019 Starkregen verzögert die Aussaat von Winterweizen in Argentinien

An der Argentinischen Ostküste hat es in den letzten Tagen heftig geregnet und gestürmt, was dort zu Verzögerungen bei der Aussaat von Winterweizen führt. Zunächst einmal ist man aber froh darüber, dass die Böden sich mit Wasser sättigen und auch in den Reservoirs Wasser aufgefüllt wird. Dadurch werden die Farmer dort wohl mehr Winterweizen anbauen.
Argentinien ist einer der größten Getreideexporteure der Welt und profitierte zuletzt auch davon, dass sich die Aussaat von Mais und Sojabohnen in den USA verzögerte. Die Getreidebörse in Rosario erwartet für sein Land in der Saison 2019/20 eine Rekordernte beim Weizen.
In den größten Weizenanbauregionen des Landes in der Provinz Buenos Aires und Entre Rios fielen am letzten Wochenende bis zu 150 mm Regen auf den Quadratmeter. Die Feldarbeiten für Winterweizen waren gerade gestartet. In diesen beiden Provinzen werden wohl 45% der 6,48 Mio. Hektar Weizen des Landes für die Saison 2019/20 gesät. Insgesamt sind im Land bisher 31% der geplanten Flächen mit Winterweizen bestellt worden. Wegen der Regenfälle wird die Anbaufläche wohl größer ausfallen als ursprünglich geplant.
Da man dort mit der Aussaat noch früh dran ist, kann der Regen noch keine negativen Auswirkungen für den Rest der Saison haben. In einer Woche könnten die Verzögerungen bereits wieder aufgeholt sein.
Mais der Saison 2018/19 wurde inzwischen zu 59% geerntet. Die Erntemenge wird auf 56 Mio. Tonnen geschätzt.

20.06.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 26.000 Lots CBoT Mais

20.06.2019 Preisspitze beim CBoT-Mais vorerst überschritten

Die Kurse des Chicago-Maisfutures sinken heute Morgen am dritten Handelstag in Folge auf ein Ein-Wochen-Tief. Fondsgesellschaften stoßen wieder mehrheitlich ihre Long-Positionen ab und drücken damit die Kurse. Die verspäteten Feldarbeiten im Mittleren Westen der USA verhindern aber größere Kursverluste.
Für Händler in Australien sieht es heute Morgen so aus, als ob der Höhepunkt bei den Maisfutures vorerst erreicht ist. Es ist wohl sicher, dass die US-Ernte kleiner ausfällt, das heißt aber nicht, dass die Versorgung auf der Welt eng wird.

19.06.2019 CBoT-Mais weitet heute Morgen Verluste aus

Heute Morgen sinken die CBoT-Maiskurse am zweiten Tag in Folge, da die US-Farmer sich nun sputen, die verbliebenen Maisflächen zu bestellen. Seit Wochen wurden die Feldarbeiten im Mittleren Westen der USA wegen massiven Regenfällen verzögert, was die Börsenkurse zwischenzeitlich auf ein vier-Jahre-Hoch getrieben hatten.
Händler in Fernostasien sehen die US-Maiskurse gegenüber dem internationalen Markt als überbewertet. Das sieht man auch daran, dass es sich schon fast lohnte, südamerikanischen Mais in die USA zu importieren.
Bis zum letzten Wochenende waren in den USA 92% der geplanten Maisflächen in den USA bestellt. 59% der Feldbestände wurden mit „good-to-excellent“ bewertet – soviel wie in der Vorwoche.
Gestern waren nun auch die institutionellen Anleger Nettzo-Verkäufer von CBoT-Maisfutures.

19.06.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 18.000 Lots CBoT Mais

18.06.2019 Hohe Maispreise gefährden Margen brasilianischer Fleichverarbeiter

Brasiliens Schweinefleisch- und Geflügelfleisch-Verarbeiter, die von umfangreichen Exporten nach China wegen dem dort grassierenden Afrikanischen Schweinefieber (ASF) profitieren, spüren nun die Auswirkungen gestiegener Maispreise. Mais ist ein wesentlicher Bestandteil im Schweine- und Geflügelfutter.
In den vergangenen Wochen stiegen in Brasilien die Maispreise obwohl dort eine Rekordernte von über 100 Mio. Tonnen erwartet wird. Die Rally am Kassamarkt folgte den Börsenkursen am Leitmarkt an der Derivatebörse in Chicago. Im Mittleren Westen der USA verzögerten massive Regenfälle die Aussaat von Mais und Sojabohnen.
Die Maisfutures an der Börse in Sao Paulo stiegen seit Mitte Mai um 25%, während dort am physischen Markt die Preise um 15% stiegen. Die Preisbewegungen ähneln der aus dem Jahr 2016 als eine Trockenheit in Brasilien die örtliche Maisernte beeinträchtigte. Damals litten auch die Fleischverarbeiter besonders stark unter der Rally.
In dem Jahr schrieb BRF, ein führender Exporteur von Geflügelfleisch in Brasilien, 95 Mio. USD Verluste. Das Unternehmen ist jetzt deshalb besonders aufmerksam. Man hat aber noch Vorkontrakte für die kommenden 12 Monate.
Höhere Maispreise werden die Gewinne der Fleischproduzenten einengen, zumal die Schweinefleischexporte nach China um 40% zulegen und somit mehr Mais als geplant benötigt wird. Das gilt auch für die weltweite Nachfrage nach Mais. Am brasilianischen Maismarkt wird das Maisangebot trotz großer Ernte kleiner ausfallen. Die Maisexporte aus Brasilien können dagegen auf eine Rekordmenge von 32 Mio. Tonnen steigen.

18.06.2019 MARS hebt EU-Ertragsprognosen für Weizen und Mais an

Regenfälle in weiten Teilen Europas veranlasste den Erntebeobachter der Union (MARS) seine Ertragsschätzungen für die diesjährige Weizen- und Maisernte anzuheben. Allerdings tragen spanische Trockengebiete dazu bei, die durchschnittlichen Gerstenerträge in der EU niedriger zu schätzen.
Gestern schätzte MARS die EU-Weizenerträge auf 6,1 Tonnen/Hektar, nach 6,05 Tonnen/Hektar im Vormonat. Das wären dann 8,6% mehr als im letzten Jahr als eine Trockenheit die Erntemenge begrenzte. Und es wären auch 2,7% mehr als im Fünf-Jahres-Mittel.
Die durchschnittlichen EU-Maiserträge hob MARS nun von 7,92 auf 8,05 Tonnen /Hektar an. Dagegen senkten die Fachleute ihre Prognose für die EU-Gerstenerträge von 4,96 auf 4,92 Tonnen/Hektar. Das wären aber noch 1,2% mehr als im Fünf-Jahres-Mittel.
Regenfälle in Teilen Nord- und dem nördlichen Zentraleuropa haben die Ertragserwartungen gesteigert. Davon waren auch Deutschland und Polen betroffen, wo es im April zu trocken war, während es im Südosten Europas und in Italien zu viel geregnet hatte. In den letzten Wochen waren die Wetterverhältnisse aber in allen Anbauregionen besser. Lediglich in Spanien klagt man über Trockenheit, die die Getreideerträge sinken lassen dürfte. Zudem besteht die Gefahr, dass im Sommer keine Beregnung des Mais erlaubt sein wird, weil die Brunnen leer sind.
Die schlechteren Bedingungen in Spanien veranlassten MARS dazu, seine durchschnittlichen Gerstenerträge für ganz Europa von 4,2 auf 4,14 Tonnen zu senken. Das sind immer noch 3,9% über den Erträgen im letzten Jahr aber 0,5% unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt.
In Frankreich, dem größten Getreideproduzenten in der Europäischen Union, wurden ebenfalls die Ertragsschätzungen für Weichweizen und Wintergeste gesenkt. Das lag an einem Gewittersturm, der viele Feldbestände letzte Woche an die Erde drückte, wie auch an dem bedeckten Himmel seither. Im Süden und Südosten des Landes ist es zudem zu trocken.
Die Prognose für die EU-Rapserträge 2019 steigt geringfügig von 3,13 auf 3,15 Tonnen/Hektar. Das wären 8,8% mehr als im Vorjahr und 3% über dem Fünf-Jahres-Mittel. Das es während der Aussaat im Herbst zu trocken war, wurde die Anbaufläche aber deutlich reduziert, sodass andere Marktanalysten ihre Ernteprognose auf die kleinste Ernte im letzten Jahrzehnt reduzierten.

18.06.2019 Agrarsubventionen auf dem Prüfstand der WTO

Die riesigen Summen für Agrarsubventionen in den USA und Indien sollen beim nächsten WTO-Meeting Ende Juni in Genf zur Sprache kommen.
Die WTO Mitglieder müssen sich an bestimmt Regeln halten und können nicht beliebig hohe Agrarsubventionen an ihre Landwirte vergeben. Auf 62 Seiten haben Kritiker Fragen gestellt, die auf der vierteljährlich stattfindenden WTO-Sitzung erörtert werden sollen.
Der US-Präsident Donald Trump und Indiens Ministerpräsident Narendra Modi wollen beide das Einkommen ihrer Farmer verbessern. Trump will die Folgen aus seinem Handelsstreit mit China abmildern, Modi will die Wirtschaft seines vom Agrarsektor dominierten Landes stützen.
Die EU bitten nun Indien um eine Erklärung über ein 358 Mrd.-Hilfsprogramm für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum mit der Zielsetzung, das Einkommen seiner Bauern bis 2022 zu verdoppeln. Dafür werden in einem Fünf-Jahres-Plan sogar viermal soviel zur Verfügung gestellt.
Auch die USA kritisieren Indien für einen 5%-Exportzollzuschuss für Basmati-Reis sowie das staatliche Aufkaufprogramm für Weizen zu subventionierten Preisen. Dabei war die indische Weizenernte mehrfach in Folge sehr gut, genauso wie die Vorräte am Weltmarkt.
Von Indien wollen die USA und Australien Details über die Indische „Transport- und Marketing-Subvention“ wissen, das längst hätte beendet werden müssen.
Zu den Zuschüssen die die USA an ihre Farmer vergeben, haben Länder wie Australien, Kanada, China, die EU, Neu Seeland sowie die Ukraine Fragen. Es geht um ein 16 Mrd.-Förderprogramm. Es ist die zweite Auflage zu einem Programm, das zuvor als einmalig beschrieben wurde.
China rechnet vor, dass die maximale Förderung bestimmter Produkte von 5% damit überschritten wird.
Die EU kritisiert den vom US-Kongress in diesem Monat genehmigten 19 Mrd. USD-schweren Notfallplan, der ebenfalls als Agrarsubvention gilt. Die Ernteversicherung für Mais steigt damit auf 90% und für Sojabohnen auf 60% statt 55% zuvor.
Auch Indien kritisiert den US-Agrarhaushalt 2018 weil davon auch Personen im engsten Familienkreis der Farmer mit Summer von bis zu 125.000 USD profitieren. Des Weiteren geht es um Fragen, die sich aus dem Britischen EU-Austritt ergeben, die USA hinterfragt Weizensubventionen im Pakistan.

18.06.2019 Getreidemail

Mit leichten Kursaufschlägen schlossen gestern die Weizennotierungen in Chicago. Technische Käufe, Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sowie unvorteilhafte Wetterbedingungen in einigen Anbaugebieten Russlands und Australiens gaben dem Markt Unterstützung. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 375.365 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Die eCBoT handelt heute Morgen mit Verlusten.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen auf allen Terminen mit Gewinnen. Der Crop-Monitoring-Dienst der EU, Mars, hat seine monatliche Schätzung der Weichweizenerträge 2019 in der EU von 6,05 Tonnen/Hektar auf 6,10 Tonnen/Hektar erhöht. Damit lägen die Erträge 8,6% über dem Niveau des vergangenen Jahres und 2,7% höher, als der Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre. Die Weizenexporte der EU-28-Mitgliedsländer erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 per 16. Juni ein Volumen von 19,85 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 20,4 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 3%.

18.06.2019 Maisaussaat in den USA nun endlich vor Abschluss

Da es im US-Corn-Belt in den kommenden Tagen nicht mehr regenen soll, geben die Kurse der CBoT-Maisfutures heute Morgen um bis zu 2% nach. Es ist der größte Tagesverlust seit zwei Wochen. Die Feldarbeiten können dort nun fortgesetzt werden.
Das USDA hatte gestern geschätzt, dass die Maisaussaat auf 92% der geplanten Flächen abgeschlossen sei, auch das übte Druck auf die Börsenkurse aus. Die Kurse liegen aber immer noch deutlich höher als vor den widrigen Wetterereignissen. Im Durchschnitt der letzten Jahre war die Feldbestellung für Mais im Mittleren Westen der USA zu diesem Termin bereits abgeschlossen. Da es in den kommenden Tagen trocken bleiben soll, hofft man die Aussaat nun bald abschließen zu können.
Das brasilianische Beratungsunternehmen Agroconsult schätzt, dass das südamerikanische Land in dieser Saison 38 Mio. Tonnen Mais exportieren wird. Der Mais von dort ist mit dem US-Mais im Wettbewerb, der wegen der historisch späten Aussaat teurer geworden ist. Für Brasilien wären Maisexporte in dieser Größenordnung ein neuer Rekord.
Am Montag weiteten die institutionellen Anleger ihre Netto-Long-Position in Maisfutures noch weiter aus.

17.06.2019 EU Weichweizenexporte 3% hinter Vorjahr

Die Weizenexporte der EU-28-Mitgliedsländer erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 per 16. Juni ein Volumen von 19,85 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 20,4 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 3%. Gerste wurde in einem Volumen von 4,2 Mio. Tonnen exportiert (-22%; Vorjahr: 5,4 Mio. Tonnen). Die Mais-Importe stiegen um 35% von 17,0 Mio. Tonnen auf 23,0 Mio. Tonnen.

17.06.2019 EU-Kommission erhöht Schätzung der Weichweizenerträge

Der Crop-Monitoring-Dienst der EU, Mars, hat seine monatliche Schätzung der Weichweizenerträge 2019 in der EU von 6,05 Tonnen/Hektar auf 6,10 Tonnen/Hektar erhöht. Damit lägen die Erträge 8,6% über dem Niveau des vergangenen Jahres und 2,7% höher, als der Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre.
Reduziert wurde die Schätzung der Gerste-Erträge 2019 in der EU von 4,96 Tonnen/Hektar auf 4,92 Tonnen/Hektar
Mars erhöhte zudem die Schätzung der Körnermais-Erträge 2019 von 7,92 Tonnen/Hektar auf 8,05 Tonnen/Hektar sowie die Schätzung der Rapssaaterträge 2018 von 3,13 Tonnen/Hektar auf 3,14 Tonnen/Hektar.

17.06.2019 EU erwartet eine große Wintergerstenernte

Nach der großen Trockenheit im letzten Jahr erwartet Europa in diesem Jahr eine gute Wintergerstenernte. Das Angebot aus der Landwirtschaft dürfte gleich nach Erntebeginn groß werden.
Wintergerste, die als Viehfutter verwendet wird, hatte in 2018 wegen der Trockenheit und der Hitzewelle eine kleine Ernte und so mussten mehr Futterweizen und Mais importiert werfen. Sollte das Wetter im Juni und Juli normal bleiben, wird die Wintergerstenernte nun aber viel besser ausfallen.
Der französische Marktanalyst Strategie Grains erwartet, dass die EU-Gerstenproduktion um 15% auf 30,86 Mio. Tonnen steigen wird, sofern die Wetterverhältnisse in den nächsten Wochen es erlauben.
In Frankreich hofft das dortige Landwirtschaftsministerium auf eine Gerstenernte von 8,5 Mio. Tonnen, das wären 4,6% mehr als im letzten Jahr. Einige Wetterdienste warnen davor, dass die jüngsten Regenfälle die Abreife des Getreides verzögern oder gar gefährden können. Feuchte Wärme begünstigt den Parasitenbefall in der Reifephase, was die Kornfüllung beeinflussen dürfte. Im Juli startet die Wintergerstenernte in Frankreich.
Im Vergleich zum letzten Jahr erwartet man in Deutschland einen großen Ertragssprung. Der Deutsche Raiffeisenverband geht derzeit von einer Wintergerstenernte von 9,99 Mio. Tonnen aus. Das wären 35,5% mehr als im Vorjahr. Die jüngsten Regenfälle minderten die Furch vor einem weiteren Jahr mit Trockenheit. Die Wintergerstenbestände sehen in Deutschland kurz vor der Abreife überall hervorragend aus. Bereits in den kommenden Tagen beginnt die Ernte im Süden und Südwesten des Landes. Bis Ende Juni kommt sie dann auch in anderen Regionen voran.
In Großbritannien soll die Wintergerstenernte 2019 um 20% größer ausfallen als im Vorjahr und 3,1 Mio. Tonnen betragen. Das liegt auch an einer ausgeweiteten Anbaufläche. Die Feldbestände verfügen dort derzeit über genügend Feuchtigkeit. Teils ist es sogar schon zu nass. Jetzt hofft man auf mehr Sonnenschein damit sich die Erträge aufbauen können. Auf der Insel beginnt die Wintergerstenernte üblicherweise in der Zeit vom 20. bis 25. Juli.
Einen frühen Erntestart für Wintergerste erwartet man in Polen. Anfang Juli könnte es losgehen. Die Ernteschätzung des Analysten Sparks Polska liegt derzeit bei 850.000 Tonnen (+7% zu 2018).

17.06.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger drehten im Zeitraum 04.06.19 bis 11.06.19 den Positionen-Bestand beim SRW-Weizen von 13.348 Netto-Short-Kontrakten per 04.06.19 auf 1.741 Netto-Long-Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen somit nur erstmals seit September 2018 und auch nur marginal bullisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Long-Positionen weiter ausgebaut auf 111.212 Netto-Long-Positionen.
Außerden erhöhten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 2.799 Lots auf 91.155 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 11. Juni in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
17.06.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago konnten am Freitag von den steigenden Kursen beim Soja- und Maiskomplex profitieren und beendeten den letzten Handelstag der Woche mit moderaten Aufschlägen. In den kommenden Tagen drohen weitere starke Niederschläge die Maisaussaat im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten zu verzögern. Zudem erwarten Analysten einen höheren Weizenverbrauch als Viehfutter. Institutionelle Anleger kauften am Freitag 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen nochmals fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee sowie dem schwächeren Wechselkurs des Euro zum US-Dollar profitieren und verzeichneten auf allen Terminen Kursgewinne. Das Handelsvolumen war allerdings gering. Im Vergleich zur Vorwoche stieg der Frontmonat September um 1%. FranceAgriMer ratete per 10. Juni 80% der französischen Weizenbestände mit der Top-Bewertung "gut bis exzellent". Der Zustand ist damit stabil zur Vorwoche. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr erhielten 76% der Weizenbestände in Frankreich das Top-Rating. Eine Hitzewelle im Süden der Ukraine belastet derzeit die dortigen Sommergetreidebestände.

17.06.2019 CBoT-Maiskurse steigen heute Morgen auf 5-Jahres-Hoch

Die Kurse des CBoT-Maisfutures steigen heute Morgen um 2% auf ein Fünf-Jahres-Hoch. Weitere Regenfälle in Teilen des Corn-Belts im Mittleren Westen der USA werden die Erträge beim Mais in der weltweit größten Anbauregion für Mais begrenzen.
Am örtlichen Markt in den USA kursieren Horrorgeschichten über riesige Ertragsausfälle. Unwetter verhinderten die Aussaat von Millionen Hektar Mais und solche Flächen die bestellt werden konnten sind in Gefahr, während der Vegetationszeit Schäden zu nehmen.
Das alles stresst die dortigen Farmer, die bereits durch niedrige Preise und dem US-chinesischen Handelskonflikt leiden, da die Exporte einbrachen.
Nun bieten die Endverbraucher für US-Mais wie Futtermittel- und Ethanolhersteller mehr für die alte Ernte und sorgen damit für einen rascheren Bestandsabbau. Inzwischen sind sich Marktteilnehmer sicher, dass nicht alle Ackerflächen mit Mais bestellt werden bevor das Zeitfenster dafür schließt.

17.06.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 42.000 Kontrakte CBoT Mais

14.06.2019 US-Export-Meldungen
US-Exporteure melden den Verkauf von 130.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an China,
125.613 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2019/20 an Unbekannt,
130.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Unbekannt
sowie den Storno von 136.000 Tonnen Sojabohnen zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an China.
14.06.2019 Frankreich: Weizenratings stabil

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat heute Vormittag den wöchentlichen Report über den Zustand der Getreidebestände in Frankreich veröffentlicht. Danach befinden sich per 10. Juni 80% der französischen Weizenbestände in guter bzw. exzellenter Verfassung. Der Zustand ist damit stabil zur Vorwoche. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr erhielten 76% der Weizenbestände in Frankreich das Top-Rating.
Bei der Wintergerste waren laut FranceAgriMer 74% der Bestände in Top-Verfassung (unverändert zur Vorwoche). Die Bestände der Sommergerste verschlechterten sich moderat von 88% auf 87% „gut bis exzellent“.
Der Anteil der Maisbestände in Top-Verfassung war mit 82% ebenfalls stabil.

14.06.2019 Getreidemail

Angetrieben von den deutlichen Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex schlossen auch die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Aufschlägen. In Kanada bringen die jüngsten Niederschläge wohl nur geringfügige Erleichterung. Institutionelle Anleger kauften gestern 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen etwas schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren und schlossen auf allen Terminen mit Aufschlägen. Strategie Grains senkte die Prognose der EU-Weichweizenexporte in Länder außerhalb der EU im Vermarktungsjahr 2019/20 um mehr als eine Mio. Tonnen und erwartet aktuell Exporte in einem Volumen von 22,1 Mio. Tonnen Weichweizen (2018/19: 21 Mio. Tonnen). Die argentinische Weizenproduktion im Vermarktungsjahr 2019/20 könnte aufgrund vorteilhafter Wetterbedingungen einen neuen Ernterekord ergeben. In ihrer ersten Prognose für die Weizenernte 2019/20 erwartet die Rosario Grains Exchange mindestens 22 Mio. Tonnen (Vj.:19,5 Mio. Tonnen). Die Niederschläge in den vergangenen Wochen haben das Erntebild in Deutschland erheblich verbessert, allerdings erwarten die konkurrierenden Exporteure in der Ostseeregion ebenfalls größere Ernten.

14.06.2019 CBoT-Maiskurse auf 4-Jahres-Hoch

Die Maiskurse am CBoT erklimmen heute Morgen ein Vier-Jahres-Hoch und könnten diese Handelswoche mit einem Plus von 7% beenden. Im Mittleren Westen der USA werden weitere Regenfälle vorhergesagt.
In dieser Woche erhielten die Kurse einen Schub vom USDA, das in ihrem WASDE-Bericht am Dienstag ihre Schätzung zu den Maiserträgen deutlich senkte. Daraus ergibt sich, dass auch die errechneten Endbestände der Saison 2019/20 sinken. Das alles weil es beispielslose Verzögerungen bei den Feldbestellungen im Corn-Belt der USA gibt. Die Lage ist ernst und wenn die Erträge noch weiter als erwartet sinken, wird es im nächsten Monatsreport des US-Landwirtschaftsministeriums weitere Produktionseinschränkungen geben, glauben Händler und Analysten in Singapur heute Morgen.
Rohstofffonds waren gestern Netto-Käufer von Mais, Sojabohnen und Weizen.

14.06.2019 US-Export-Meldung: Mexiko kauft 175.000 Tonnen Mais

US-Exporteure meldeten gestern den Verkauf von 175.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2019/20 an Mexiko.

14.06.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 38.000 Lots CBoT Mais

13.06.2019 Getreidebörse Rosario hebt Prognosen für Weizen- und Maisernte an

Die argentinische Weizenproduktion in 2019/20 könnte einen neuen Ernterekord ergeben; vorteilhafte Wetterbedingungen hatten bereits im letzten Jahr eine Rekordernte ermöglicht.
In ihrer ersten Prognose für die Weizenernte 2019/20 erwartet die Rosario Grains Exchange mindestens 22 Mio. Tonnen (Vj.:19,5 Mio. Tonnen). Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre wurden 3,2 Tonnen Weizen pro Hektar geerntet. Multipliziert mit der Anbaufläche ergäbe das 22 Mio. Tonnen.
Die Getreidebörse hob zudem ihre Prognose für die 2019/20er Maisernte des Landes auf 50,5 Mio. Tonnen an. (vorher:48,5), weil die Anbaufläche in der Provinz Santa Fe größer ist, als zuvor gemeldet.
Die Sojabohnenernteschätzung wurde hingegen auf 56,5 Mio. Tonnen von vorher 57 Mio. Tonnen reduziert, da es im Nordosten Argentiniens Starkregenfälle gab.

13.06.2019 US-Export-Sales: Schwache Maisexporte

13.06.2019 Euronext: Institutionelle Anleger reduzierten Netto-Long-Bestand beim Weizen

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen auf steigende Kurse. Der Bestand von 17.072 Netto-Long-Positionen auf Futures und Optionen in der Vorwoche wurde allerdings in der Woche bis zum 7. Juni auf 10.904 Netto-Long-Positionen reduziert. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihren Bestand der Netto-Short-Positionen per 7. Juni auf 5.020 Kontrakte (Vorwoche: 12.641). Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 75,1% während Non Commercial 16,8% am Open Interest repräsentieren. 91,9% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt (Vorwoche: 91,2%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

13.06.2019 Strategie Grains senkt Exportprognose für EU-Weizen

Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains hat seine Prognose der EU-Weichweizenexporte im Vermarktungsjahr 2019/20 in Länder außerhalb der EU um mehr als eine Mio. Tonnen reduziert. Das Unternehmen erwartet nun Exporte in einem Volumen von 22,1 Mio. Tonnen Weichweizen. Im Vormonat lag die Prognose bei 23,2 Mio. Tonnen. Damit läge das Ergebnis immer noch über der korrigierten Prognose der Exporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 von 21 Mio. Tonnen.
Die Exportaussichten für die EU haben sich in den letzten Monaten verschlechtert aufgrund des erneuten Anstiegs des erwarteten Exportüberschusses der Ukraine. Weizen aus der Ukraine ist der Hauptkonkurrent für EU-Weizen.
Ukraines Winterweizenernte wird nach Schätzung des Analysten APK-Inform um 8,4% steigen auf 25,9 Mio. Tonnen.
Die trockenen Wetterbedingungen in Mittel- und Osteuropa und die heftigen Niederschläge im Südwesten Frankreichs veranlassten Strategie Grains dazu, die Prognosen der EU-Weizen- und Gersteernten zu senken. Für die Weizenernte in der EU-28 erwartet Strategie Grains ein Volumen von 142,8 Mio. Tonnen (Vormonat: 143,9 Mio. Tonnen). Das wäre ein Anstieg zum Vorjahr um 12%. Die Schätzung der Gersteproduktion könnte demnach ein Volumen von 59,6 Mio. Tonnen ergeben (Vormonat: 60,3 Mio. Tonnen). Das wäre ein Anstieg zum Vorjahr um 7%.
Verschiedene Faktoren führten demnach zu einer leichten Verschlechterung der Zustände. Dazu gehören eine Dürreperiode in Spanien und die Vorhersage von trockenen und heißen Wetterbedingungen bis zum Ende der Wachstumsperiode im östlichen Teil der EU (Baltikum, Polen, Tschechien, Slovakei) sowie weniger stark in Deutschland. Überdurchschnittliche Niederschläge lösten auch in Ungarn, Italien, und weniger ausgeprägt in Rumänien, Bulgarien und Frankreich die Alarmglocken aus.
Die Prognose der Maisproduktion in der EU erhöhte Strategie Grains im Gegensatz dazu um 500.000 Tonnen auf 63,4 Mio. Tonnen.

13.06.2019 Getreidemail

Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex aufgrund heftiger Niederschläge im Mittleren Westen der USA sowie trockenes und heißes Wetter im Schwarzmeer-Raum, das Wetterdienste auch in den kommenden 10 Tagen erwarten, sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für kräftige Kursgewinne. Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen erneut fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee nur bedingt folgen und schlossen uneinheitlich. In Frankreich und Deutschland, den Hauptanbauregionen für Weizen in Westeuropa, sind die Wachstumsbedingungen mittlerweile sehr gut. Im Norden und im Osten Deutschlands werden aber weitere Niederschläge benötigt. Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat gestern seine monatliche Schätzung der französischen Weichweizenbestände zum Ende der Saison 2018/19 von 2,3 Mio. Tonnen auf 2,4 Mio. Tonnen erhöht. Mit 9,75 Mio. Tonnen blieb die Prognose der Exporte außerhalb der EU unverändert. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei €2,00 unter Paris Dezember 19.

13.06.2019 In den USA unterbricht Regen die Maisaussaat erneut

Die Chicago-Maiskurse steigen heute Morgen auf ein Ein-Wochen-Hoch nachdem es im Mittleren Westen der USA wieder begonnen hat zu regnen. Das sorgt dafür, dass die Feldarbeiten erneut zum Stillstand kommen. Insbesondere trifft das die Aussaat von Mais und Sojabohnen.
Bereits im letzten USDA-Bericht am letzten Dienstag wurden die Erwartungen für die nächste Maisernte um 5,7% reduziert, da das Ertragspotential schon jetzt nicht mehr voll ausgeschöpft werden kann. Die Ernte wird sich aufgrund der späten Aussaat verzögern und im Herbst drohen mehr Ertragsausfälle als üblich.
Wenn sich demnächst die Wetterbedingungen wieder verbessern, werden wohl viele Farmer lieber auf Sojabohnen ausweichen, da diese eine kürzere Vegetationszeit haben.

13.06.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 16.000 Lots CBoT Mais

12.06.2019 FranceAgriMer erhöht Prognosen der Weizen- und Maisendbestände

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat heute seine monatliche Schätzung der französischen Weichweizenbestände zum Ende der Saison 2018/19 (30. Juni) von 2,3 Mio. Tonnen auf 2,4 Mio. Tonnen erhöht. Mit 9,75 Mio. Tonnen blieb die Prognose der Exporte außerhalb der EU unverändert.
Beim Mais erhöhte FranceAgriMer die Prognose der Endbestände 2018/19 von 2,7 Mio. Tonnen auf 3,0 Mio. Tonnen.
Auf 1,5 Mio. Tonnen (vorher 1,6 Mio. Tonnen) senkte das Unternehmen die Prognose der Gerste-Endbestände, hauptsächlich aufgrund der erwarteten höheren Exporte innerhalb der EU.

12.06.2019 Getreidemail

Niedrigere Endbestände in den USA sowie deutliche Kurssteigerungen beim Mais ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Aufschlägen schließen. Das USDA schätzte in seinem monatlichen WASDE-Report gestern Abend den US-Weizenbestand zum Ende der Saison 2019/20 auf 1,072 Mrd. Bushel (Erwartung: 1,118 Mrd. Bushel). Den Welt-Weizenbestand am Ende der Saison 2019/20 schätzte das USDA allerdings auf 294,34 Mio. Tonnen und damit höher, als von Analysten erwartet (290 Mio. Tonnen). Institutionelle Anleger kauften gestern 11.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT minimal schwächer. An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures gestern von den Tagesverlusten erholen und beendeten den Handelstag moderat fester. Hervorragende Wetterbedingungen in Westeuropa und der feste Wechselkurs des Euro begrenzten jedoch das Aufwärtspotenzial. Die Weizenexporte der EU-28-Mitgliedsländer erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 per 9. Juni ein Volumen von 19,6 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 20,1 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 2%. Ägypten kaufte gestern 120.000 Tonnen Weizen. 60.000 Tonnen russischer Herkunft und 60.000 Tonnen rumänischer Herkunft zur Lieferung im Zeitraum 11. – 21. Juli.

12.06.2019 Nach dem USDA-Report stiegen die CBoT-Maiskurse gestern um knapp 3%

Nach dem kräftigen Kursanstieg von gestern um fast 3% stagnieren die Kurse der CBoT-Maisfutures heute Morgen auf dem erreichten Niveau. Im USDA-WASDE-Bericht von gestern schätzten die Autoren, dass die Maiserträge in den USA kleiner sind als vom Markt erwartet.
In ihrem Monatsbericht wurde der durchschnittliche US-Maisertrag pro acre um 10 Bushel oder 5,7% auf 166 Bushel pro acre reduziert. Analysten waren zuvor noch von 172,4 Bushel ausgegangen. Da zudem nicht sicher ist, wie groß die Anbaufläche sein wird, war spannend zu erfahren, wie groß die Ernteschätzung ausfällt. Die Experten des Landwirtschaftsministeriums schätzten die US-Maisernte gestern auf 13,68 Mrd. Bushel, was die kleinste Ernte seit vier Jahren wäre.
Sie gingen in Ihrer Berechnung noch davon aus, dass die komplette geplante Anbaufläche bestellt wird. In den USA fehlen 40-50 Mio. Tonnen Mais gegenüber früheren Schätzungen. Die Maisproduktion weltweit wurde gestern von 350 Mio. Tonnen auf 290 Mio. Tonnen reduziert.

12.06.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 36.500 Lots CBoT Mais

11.06.2019 EU Weichweizenexporte 2% hinter Vorjahr

Die Weizenexporte im der EU-28-Mitgliedsländer erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 per 9. Juni ein Volumen von 19,6 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 20,1 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 2%. Gerste wurde in einem Volumen von 4,2 Mio. Tonnen exportiert (-21%; Vorjahr: 5,3 Mio. Tonnen). Die Mais-Importe stiegen um 37% von 16,55 Mio. Tonnen auf 22,6 Mio. Tonnen.

11.06.2019 Ukraine: Maisanbaufläche steigt um 2%

Die Anbaufläche für Mais steigt in der Ukraine in diesem Jahr um 2% auf 4,77 Mio. Hektar. 2018 wurde Mais auf einer Fläche von 4,6 Mio. Hektar angebaut. Außerdem schätzt das Landwirtschaftsministerium die Anbaufläche für Sonnenblumen (Aussaat ist bereits abgeschlossen) auf 5,74 Mio. Hektar. Sojabohnen wurden bisher auf einer Fläche auf 1,58 Mio. Hektar ausgesät, das sind 87% der geplanten Gesamtanbaufläche für Sojabohnen. Die Ukraine gehört zu den weltweit größten Exporteuren von Agrarprodukten. Im vergangenen Jahr wurden 70 Mio. Tonnen Getreide geerntet.

11.06.2019 Argentinien wäre bereit, Mexiko mit Mais zu versorgen

Für den Fall, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und Mexiko anhält, bietet sich nun Argentinien an, in das mittelamerikanische Land Mais zu liefern.
Zwar hat die US-Regierung ihren angedrohten Strafzoll von 5% fürs Erste zurückgenommen, aber die Forderungen der US-Regierung, den Strom der Migranten in die USA zu unterbinden, steht unter fortwährender Beobachtung. Trump will Taten sehen…
Mexiko bereitet sich deshalb weiter auf eine Verschärfung des Streits vor, in dem man eine Liste von Gütern erstellt, die zukünftig nicht mehr in den USA, sondern aus anderen Ländern bezogen werden können.
Sobald die USA Strafzölle gegen Mexiko erhebt, können wir liefert, sagte Gustavo Idigoras der Präsident der argentinische Handelskammer, die auch für den Agrarexport zuständig ist. Zwar sind die Transportkosten aus den USA noch sehr niedrig, sollte aber als Gegenmaßnahme ein Strafzoll Mexikos die Maiseinfuhren aus den USA verteuern, rechnet sich auch die Lieferung aus Südamerika. Argentinien hat genug Mais, um Mexikos Bedarf zu erfüllen.
Mexiko ist aktuell der Top-Importeur von US-Mais, Weizen und Schweinefleisch. Argentinien exportiert im Dezember und Januar 150.000 Tonnen Mais und 180.000 Tonnen Weizen; das ist nur ein kleiner Teil dessen, was die USA üblicherweise liefern.
Sollte der US-Mais für Mexiko zu teuer werden, könnten Brasilien und Argentinien die Lücke in vollem Umfang schließen. 95% der Maiseinfuhren Mexikos kommen bisher aus den USA und 70% der Weizenimporte. Schon während der Verhandlungen über ein neues Handelsabkommen NAFTA hatte sich Mexiko Alternativen zu US-Agrarrohstoffen gesucht. Die Spannungen zwischen den beiden Nachbarstaaten sind seither nicht weniger geworden.
In der letzten Woche wurde bekannt, dass Mexiko bereits eine Schiffsladung von 35.000 Tonnen Mais aus Brasilien geordert hat. Die Lieferung erfolgt am 22. Juni.

11.06.2019 USDA: 4% der US-Winterweizenbestände sind geerntet

Das US-Landwirtschaftsministerium hat gestern den wöchentlichen Bericht über den Zustand der Getreidebestände aktualisiert. Danach befinden sich 64% der US-Winterweizenbestände in guter bzw. exzellenter Verfassung. Analysten erwarteten einen Rückgang auf 63%. Mittlerweile sind 4% der Winterweizenbestände geerntet. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 13% und im 5-Jahres-Durchschnitt 10%.
Der Zustand der Sommerweizenbestände hat sich hingegen etwas verschlechtert. 81% der Bestände sin in Top-Verfassung, in der Vorwoche waren es 83%.
Die Maisaussaat ist mittlerweile zu 83% abgeschlossen (Vorwoche: 67%; Vorjahr und 5-Jahres-Durchschnitt: 99%). 83% entsprach auch der Analystenerwartung
Bei der Sojabohnenaussaat liegt der Fortschritt per 9. Juni bei 60% (Vorwoche: 39%; Vorjahr: 92%; 5-Jahres-Durchschnitt: 88%). Die Erwartung der Analysten lag bei 56%.

11.06.2019 Kurse der CBoT-Maisfutures geben heute Morgen erneut nach

Die Kurse der CBoT-Maisfutures geben heute Morgen erneut nach, da die Farmer im US-Corn-Belt mit der Feldbestellung jetzt endlich vorankommen. Die Furcht vor niedrigeren Erträgen bleibt allerdings.
Wenn das trockene Wetter anhält, könnte die Aussaat von Mais in den USA bald abgeschlossen werden. Der späte Termin wäre für die Ernte dann kein Desaster, optimale Erträge schließen die Fachleute aber bereits aus.
Gestern schätze das USDA in seinem Wochenbericht, dass bis Sonntag in den USA 83% der geplanten Flächen mit Mais bestellt waren. Das hatten die Marktbeobachter auch so erwartet. In der Vorwoche waren es 67%. 59% der Feldbestände erhielten ein Top Rating, besser als erwartet. Da nur die aufgelaufenen Bestände bewertet werden können, sind die Fachleute unsicher, ob die spät und in zu nasse Böden gelegte Saat sich auch so gut entwickelt.

11.06.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 3.500 Lots CBoT Mais

10.06.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten im Zeitraum 28.05.19 bis 04.06.19 ihr Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 10.435 Kontrakte auf 13.348 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen somit nur noch minimal bärisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen gedreht auf 87.243 Netto-Long-Positionen.
Außerden reduzierten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 41.638 Lots auf 88.356 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 4. Juni in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
10.06.2019 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 21.000 Lots CBoT Mais

10.06.2019 Getreidemail

Gewinnmitnahmen zum Wochenende sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit Abschlägen schließen. Trockenes Wetter in Russland, Australien, der Ukraine und Kanada begrenzt derzeit das Abwärtspotenzial. In den südlichen US-Plains und im Mittleren Westen beobachten Markteilnehmer intensiv, wie die Winterweizenbestände weiter mit den nassen Wetterbedingungen zurecht kommen. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 6.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen nochmals schwächer. An der Euronext in Paris beendeten die Weizenfutures den Handelstag aufgrund der negativen Vorgaben aus Übersee und des festen Euro-Wechselkurses bei geringem Handelsvolumen uneinheitlich. Der Verlust zur Vorwoche betrug mehr als 3%. Die Agrarmarktanalysten von FranceAgriMer veröffentlichten am Freitag ihr wöchentliches Update für den Zustand der Getreidebestände und dem Aussaatfortschritt in Frankreich. Darin erhielten 80% der französischen Winterweizenbestände per 3. Juni das Top-Rating „gut bis exzellent“. Zur Vorwoche ist das ein Anstieg um 1%. Im vergangenen Jahr erhielten 79% der Bestände zu diesem Zeitpunkt das Top-Rating. 

10.06.2019 Maisaussaat kommt im US-Corn-Belt nun endlich zügig voran

Die Kurse der CBoT-Maisfutures geben heute Morgen am zweiten Handelstag in Folge bis zu 1% nach. Da es im Mittleren Westen der USA in den nächsten Tagen trocken bleiben soll, hofft man darauf, dass die Maisaussaat nun zügiger vorankommt.
Letzte Woche meldete das USDA noch einen weiten Rückstand bei den Feldbestellungen im größten Getreideanbaugebiet der USA. Bis dato warn 67% der geplanten Maisflächen bestellt. Weniger als von Marktteilnehmern erwartet und weit weniger als vor einem Jahr zu diesem Termin als man mit 96% fast fertig war.
Heute soll es nun schon die erste Bewertung der Feldbestände geben, was schwierig werden dürfte, da die Saat auf vielen Flächen noch gar nicht aufgelaufen ist.
Wegen der Verzögerungen bei der Aussaat von Mais und Sojabohnen haben die großen Investmentunternehmen ihre Shortpositionen aufgegeben und sind jetzt netto-long.
Am Freitag verkauften die Investoren schon wieder mehr Maisfutures.

07.06.2019 Frankreich: Zustand der Winterweizenbestände verbessert sich moderat

Die Agrarmarktanalysten von FranceAgriMer haben heute Morgen ihr wöchentliches Update für den Zustand der Getreidebestände und dem Aussaatfortschritt in Frankreich veröffentlicht. Darin erhielten 80% der französischen Winterweizenbestände per 3. Juni das Top-Rating „gut bis exzellent“. Zur Vorwoche ist das ein Anstieg um 1%. Im vergangenen Jahr erhielten 79% der Bestände zu diesem Zeitpunkt das Top-Rating.
Bei der Wintergerste liegt der Anteil der Pflanzen mit dem Rating „gut bis exzellent“ bei 74% (Vorwoche: 76%). Deutlich besser und unverändert zur Vorwoche, mit 88% in Top-Verfassung, entwickeln sich die Bestände der Sommergerste.
Um 1% zur Vorwoche gestiegen auf 82% sind die Ratings beim Körnermais. Die Maisaussaat ist mittlerweile abgeschlossen.

07.06.2019 20% höhere Weizenkurse im Mai: Asiens Getreidemüller auf falschem Fuß erwischt
Getreidemüller in Asien wurden von der jüngsten Rally der Weizenfutures auf dem falschen Fuß erwischt. Sie hatten auf sinkende Preise gewettet. Im Kontrast dazu hatten die Mischfutterhersteller ihren Rohstoff Mais bereits vor Monaten gesichert, noch bevor die Preise stiegen.
Im Mai stiegen die Kurse der CBoT-Corn-Futures fast um 20%, weil massive Niederschläge im Mittleren Westen der USA die Maisaussaat verzögerten. Auch die Weizenkurse stiegen in ähnlicher Größenordnung, sie folgen den Vorgaben der Mais-Futures.
Die meisten Weizenimporteure in Asien, darunter auch die Indonesier, weltweit der zweitgrößte Weizenkäufer, sind nur bis Juli mit Weizen eingedeckt. Ab August ist die Deckung aktuell nur 50%, so die Aussagen von drei Händlern, die nicht genannt werden wollen. Maisimporte wurden dagegen bis Oktober in vollem Umfang geordert. Asien ist bei Weitem der größte Importeur und Konsument von Mais und Weizen.
Schwarzmeerweizen mit 11,5% Protein kostet aktuell 225 USD/Tonne c&f. Vor der Rally im Mai lagen die Preise bei 210 USD/Tonne. Käufer in Südkorea, Taiwan und Vietnam kauften ihren Mais zu rund 180-190 USD/Tonne zur Lieferung von Mai bis Oktober 2019. In dieser Woche lagen die Maispreise bei 215 USD/Tonne c&f.
Jahrelange Produktionssteigerungen bei Mais und Weizen veranlassten viel Händler dazu, sich von der Hand-in-den Mund zu versorgen. Die Weizenpreise werden aktuell von einer Trockenheit in Teilen Russlands und Australien unterstützt.
07.06.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 23.500 Lots CBoT Mais

06.06.2019 Mexiko kauft Mais in Brasilien

Getreideimporteure in Mexiko haben 35.000 Tonnen Mais aus Brasilien gekauft.
Am 22. Juni soll eine Schiffsladung aus dem Nord-Brasilianischen Hafen Santarém in Richtung Mexiko in See stachen.
In diesen Tagen verhandeln mexikanische Regierungsvertreter mit Washington, um von Donald Trump angedrohte Strafzölle abzuwenden. Mexiko ist der größte Abnehmer von Mais aus den USA. Der Kauf aus Brasilien könnte als Hinweis an die USA verstanden werden, dass man seinen Mais auch woanders kaufen kann.
Die USA haben derzeit außerdem einen schwierigen Start in die nächste Vegetationsperiode, da es im Corn-Belt seit Wochen zu viel Regen gab. Das könnte zu einem kleineren Maisangebot führen.
Es ist die erste Maislieferung aus Brasilien für Mexiko seit Januar, so das Landwirtschaftsministerium in Brasilien. Der Mais kommt aus dem Bundesstaat Mato Grosso. Bereits in 2017/18 als die USA das NAFTA-Abkommen mit Mexiko und Kanada neu verhandeln wollte, kauft Mexiko 800.000 Tonnen Mais in Brasilien.
Der Abschluss zeigt aber auch, dass Brasiliens Mais preislich attraktiv ist, daa man dort eine Rekordernte von fast 100 Mio. Tonnen erwartet.
In den letzten Tagen wurde bekannt, dass Rohstoffhändler bereits einige Schiffsladungen Mais aus Südamerika in die USA verkauft wurden.

06.06.2019 2018/19 Ukraine-Getreideexporte können auf 49 Mio. Tonnen kommen

In der Saison 2018/19, die noch bis Ende Juni anhält, hat die Ukraine bis heute 47,3 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Zum selben Termin im Vorjahr waren es 37,4 Mio. Tonnen. Das teilte heute das Landwirtschaftsministerium in Kiew mit.
Im letzten Jahr erntete die Ukraine 70 Mio. Tonnen Getreide, im Jahr 2017 waren es 61 Mio. Tonnen.
Die Exporte in der laufenden Saison könnten auf 49 Mio. Tonnen kommen (Vj.: 39,4 Mio. Tonnen).
Die Ukraine exportierte bis zum 5. Juni fast 27,9 Mio. Tonnen Mais und 15,1 Mio. Tonnen Weizen.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die größten Exportrohstoffe der Ukraine.

06.06.2019 FAO: Anstieg der globalen Lebensmittelpreise im Mai

Die weltweiten Lebensmittelpreise sind im Mai zum fünften Mal in Folge gestiegen. Schlechtes Wetter hat insbesondere die Preise für Käse und Mais in die Höhe getrieben, meldet die Food and Agriculture Organization (FAO) heute Vormittag.
Gleichzeitig warnte die FAO, dass der erwartete starke Rückgang der Maisproduktion in den Vereinigten Staaten aufgrund der heftigen Niederschläge die Aussichten auf eine riesige Ernte 2019 relativieren könnte.
Der FAO Food Price Index, die die monatlichen Preisveränderungen für einen Korb von Getreideprodukten, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker misst, stieg im Mai auf 172,4 Punkte. Im April lag er bei 170,3 Punkten. Es ist der höchste Stand seit Juni letzten Jahres.
Um 5,2% zum Vormonat April stieg der FAO Dairy Price Index und erreichte damit ein 5-Jahres-Hoch. Die global starke Nachfrage nach Käse erhöhte auch die Milchnachfrage. Die Trockenheit in Ozeanien limitiert zudem das Export-Potenzial aus der Region.
Der FAO Cereal-Price Index stieg um 1,4% aufgrund des schnellen Preisanstiegs infolge der Sorge wegen der stockenden Maisaussaat in den Vereinigten Staaten.
Im Kontrast zum Dairy-Price-Index und zum Cereal-Price-Index fiel der Sugar-Price- Index um 3,2% zum Vormonat und der Vegetable-Price-Index um 1,1%.
Die zweite Prognose für 2019 zur globalen Getreideproduktion liegt bei 2,685 Mrd. Tonnen (zuvor: 2,722 Mrd. Tonnen). Allerdings liegt die Prognose immer noch 1,2% über Vorjahr.
Der Anstieg der globalen Getreideproduktion im Jahresvergleich reflektiert die Ausweitung der Weizen- und Gersteproduktion, während die Reisproduktion wohl unverändert hoch bleibt. Die Maisproduktion wird jedoch insbesondere aufgrund des erwarteten Anbaurückgangs in den Vereinigten Staaten um 10% geringer ausfallen, als im Vorjahr.
In der neuen Saison könnten die weltweiten Getreidebestände um mehr als 3% sinken auf ein 5-Jahres-Tief von 830 Mio. Tonnen.

06.06.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe, nachlassende Sorgen über Ertragseinbußen beim US-Weizen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit abermals kräftigen Verlusten schließen. Heute um 14:30 Uhr veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Weizenexporte in einer Spanne von 0 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 16.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen fester. An der Euronext in Paris gaben die Weizenfutures im Zuge der schwachen Vorgaben aus Übersee auf allen Terminen deutlich nach. Die Niederschläge der vergangenen Tage in weiten Teilen Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens sowie das derzeit geringe Kaufinteresse internationaler Käufer und der feste Wechselkurs des Euro sorgten zudem für Abwärtsdruck. In einigen von Trockenheit und heißem Wetter betroffenen Regionen im Schwarzmeer-Raum wird in den kommenden Tagen Regen erwartet. Die deutsche Weizenernte 2019 wird nach aktuellen Schätzungen des DRV um 21,9% auf 24,7 Mio. Tonnen ansteigen. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei €2,00 unter Paris Dezember 19.

06.06.2019 CBoT-Weizenkurse lösen sich aus Abwärtsbewegung

Die Weizenkurse am CBoT können sich aus ihrer zweitägigen Abwärtsbewegung lösen und steigen heute Morgen wieder. Das trockene Wetter in Australien und in der Schwarzmeerregion ist wieder das Top-Thema unter den Händlern.
In den kommenden drei Monaten wird in weiten Teilen Australiens kein Regen mehr erwartet, deshalb reduzieren die Agrarmarktanalysten bereits ihre Prognosen für die Getreideernte. Ähnliches gilt für die Schwarzmeerregion.
Die Weizenkurse wurden auch durch Befürchtungen über Ertragsminderungen im US-Corn-Belt gestützt, wo es seit Wochen immer wieder regnete und die Aussaat von Mais und Sojabohnen behinderte.
Gestern waren die Rohstofffonds noch netto-Verkäufer von Weizenfutures.

06.06.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 35.500 Lots CBoT Mais

05.06.2019 Kanadas Prärien leiden unter Trockenheit –Ertragsverluste beiderseits der Grenze

Während es im Mittleren Westen der USA unablässig regnete, leiden die Anbaugebiete in Kanadas Prärie unter Trockenheit. In den USA kommt die Aussaat nicht voran und in Kanada wird das Wachstum der jungen Pflanzen durch ausbleibenden Regen gehemmt.
Die widrigen Wetterbedingungen beiderseits der Grenze senken die Ertragserwartungen und haben deshalb einen dringend nötigen Preisschub am Kassamarkt verursacht. Beide Länder leiden unter Handelskonflikten mit China.
Die Landwirte beobachten die herausfordernden Umstände am Markt und in der Politik mit großer Aufmerksamkeit und hoffen darauf, dass das die Preise für Agrarrohstoffe wie Canola und Sojabohnen weiter steigen lässt. Aus beiden Ländern hat China wegen unterschiedlicher Konflikte seine Importe der Ölsaaten eingeschränkt.
Die US-Regierung will den Schaden für seine Farmer, der aus dem Handelsstreit herrührt mit Zuschüssen in Höhe von 16 Mrd. USD kompensieren. Sie müssen allerdings irgendetwas säen, egal wie das Wetter ist. Diesen Vorteil haben kanadische Farmer nicht; sie sind auf kostendeckende Erlöse aus dem Verkauf ihrer Ernte angewiesen.
Bis letzten Montag hatten US-Farmer erst 67% der geplanten Maisflächen bestellt, die Sojabohnensaat ist erst zu 39% drin. Der späte Aussaattermin wird sich unweigerlich negativ auf die Erträge auswirken, zumal wenn es im bevorstehenden Sommer heiß wird oder im Herbst früher Frost droht. Analysten schätzen den Ertragsverlust beim US-Mais auf 20-40 Mio. Tonnen.
In Saskatchewan in Kanada sind in den letzten 30 Tagen nur 40% der üblichen Niederschläge gefallen. Das ist das Kerngebiet für den kanadischen Canola- und Weizenanbau. Auch in Alberta und Manitoba ist es trockener als üblich. Dagegen sind im US-Corn-Belt 150 bis 300% Niederschläge gewesen.
Meteorologen erklären, dass die Trockenheit in Kanadas Prärien in der Ursache für die Nässe in den USA war. Der Jet-Stream hatte nahezu den gesamten Regen im Süden fallen lassen, sodass für Kanada nichts mehr übrig blieb. Dort wurden jetzt tausende Menschen aus ihren Häusern evakuiert, weil Waldbrände eine große Gefahr bedeuten.

05.06.2019 Brasilien liefert Mais in die USA – ein politisches Manöver Chinas?

Die Getreidehändler ADM und andere in dieser Liga liefern derzeit Mais aus Brasilien an Smithfield Foods in zwei Firmeneigene Tiefseehäfen an der US-Ostküste. Im Mittleren Westen der USA verzögert sich die Aussaat von Mais seit Wochen und es werden Ertragseinbußen erwartet. Obwohl die Getreidesilos der USA außergewöhnlich voll sind, heißt es, dass Mais aus Südamerika billiger ist.
Außerdem kommt der Mais aus Südamerika schneller an die US-Ostküstenhäfen als aus dem Corn-Belt des Landes. Smithfield Foods hat wohl 5 bis 10 Schiffsladungen Mais in Brasilien geordert. Die Lieferungen soll zwischen September und Januar geladen werden. Auch Paraguay und Argentinien liefern Mais in die USA. Es ist von 1 Mio. Tonnen die Rede.
Das letzte Mal als Brasilien erhebliche Mengen Mais in die USA lieferte war in 2012 und 2013. Damals kamen 1,7 Mio. Tonnen. Damit reduziert Brasilien seinen Anfangsbestand auf 16,5 Mio. Tonnen. In der letzten Saison startete man mit 30 Mio. Tonnen. Derzeit geht man davon aus, dass Brasilien in dieser Saison 100 Mio. Tonnen Mais erntet.
Analysten bemerken, dass Smithfield zu 100% den Chinesen gehört. Man könnte sich bei den Importen auch ein politisches Manöver denken.

05.06.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago mussten gestern zweistellige Verluste hinnehmen. Marktteilnehmer reagierten auf den verbesserten Zustand der US-Winterweizenbestände. 64% der Bestände befinden sich dem USDA zufolge in Top-Verfassung. Eine Zunahme um 3% zur Vorwoche. Erwartet wurde jedoch ein Rückgang auf 59%. Offenbar litten die Bestände weniger stark unter den heftigen Niederschlägen, als Marktteilnehmer das erwarteten. Institutionelle Anleger verkauften gestern 8.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen erneut schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Verlusten. Der deutliche Anstieg des Euro-Wechselkurses belastete zudem den Markt. Die weltweite Versorgungslage beim Weizen scheint derzeit unproblematisch mit Ausnahme von Qualitätsrisiken in den Vereinigten Staaten und trockenen Wetterbedingungen in Russland. Angesichts der schwierigen Situation beim Mais in den USA werden jedoch weiterhin volatile Preise erwartet. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September bei €2,00 unter Paris Dezember 19. Der jüngste Kursanstieg hat Landwirte in Frankreich dazu animiert, Weizen zu attraktiven Preisen zu verkaufen.

05.06.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 6.000 Lots CBoT Mais

04.06.2019 Crop-Progress-Report: Ergebnisse aus dem wöchentlichen Bericht des USDA

Gestern Abend hat das US-Landwirtschaftsministerium den wöchentlichen US-Crop-Progress-Report veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse daraus haben wir zusammengefasst und mit den Analystenerwartungen abgeglichen:
Weizen:
64% der Winterweizenbestände erhielten dem Bericht zufolge per 2. Juni das Top-Rating „gut bis exzellent“. Im Vergleich zur Vorwoche steigt damit der Anteil in Top-Verfassung um 3%. Analysten erwarteten einen Rückgang auf durchschnittlich 59%.
Die Sommerweizenaussaat ist, wie von den befragten Analysten entsprechend erwartet, auf 93% der Flächen abgeschlossen (Vorwoche: 84%; Vorjahr und 5-Jahres-Durchschnitt: 96%). Der Zustand der Sommerweizenbestände ist mit einem Anteil von 83% in Top-Verfassung erheblich besser, als im vergangenen Jahr (70%). Analysten erwarteten hingegen nur einen Anteil von 60% mit dem Rating „gut bis exzellent“.
Mais:
Die Maisaussaat ist auf 67% der geplanten Flächen abgeschlossen (Vorwoche: 58%; Vorjahr und 5-Jahres-Durchschnitt: 96%). Analysten erwarteten einen Durchschnittswert von 71%.
Sojabohnen:
39% der Sojabohnen wurden per 2. Juni auf den geplanten Flächen ausgesät. Damit liegt der Aussaatfortschritt weiterhin stark hinter dem Vorjahr zurück. Vor einem Jahr waren zu selben Zeit 86%; 5-Jahres-Durchschnitt: 79%.

04.06.2019 Erneuter Kurssprung beim CBoT-Mais

Die Kurse der CBoT-Maisfutures steigen in der Nachtbörse zur Stunde um bis zu 2,5% und erreichen damit fast ihren Höchststand der letzten Woche als sie ein 3-Jahres-Hoch handelten. Das US-Landwirtschaftsministerium berichtete gestern Abend, dass die Maisaussaat im US-Corn-belt weit hintern dem durchschnittlichen Niveau der Vorjahre liegt.
Insbesondere im östlichen Teil des US-Corn-belts können viele Farmer ihre Sojabohnen- und Mais-Saat nicht legen weil die Böden vom vielen Regen völlig durchnässt sind. In den Bundesstaaten Indiana und Ohio gab es seit letzter Woche so gut wie keinen Fortschritt.
Bis Sonntag waren erst 67% der geplanten Maisflächen bestellt, viel weniger als von Analysten erwartet worden war. Im letzten Jahr waren es zu diesem Termin 96%. Sollte es in den kommenden Wochen weiterhin so langsam vorankommen, werden einige Farmer auf den Anbau von Sojabohnen ausweichen. So könnten 5-10 Mio. acres weniger mit Mais bestellt werden, was eine um 20-40 Mio. Tonnen kleinere Ernte bedeuten würde.
Allerdings werden die Anfangsbestände des kommenden Vermarktungsjahres 62 Mio. Tonnen groß sein und damit deutlich höher als die 40 Mio. Tonnen im 10-Jahres-Mittel.

04.06.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.500 Lots CBoT Mais

03.06.2019 Mexiko zielt auf US-Agrarexporte falls der Streit mit den USA nicht gelöst wird

Die mexikanische Regierung sollte sich auf die US-amerikanischen Agrarprodukte konzentrieren, wenn sich der Handelsstreit mit den USA nicht beigelegt werden kann. Das rät der oberste Agrarlobbyist Bosco de la Vega als letztes Mittel, um sich vor den ungerechtfertigten Drohungen des US-Präsidenten zu wehren.
Die Flüchtlingspolitik der USA habe mit Mexikos Wirtschaft nichts zu tun. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass es bis zum 10. Juni zu keiner Einigung zwischen den beiden Regierungen kommt, müsse man die Agrarprodukte der republikanisch regierten US-Staaten boykottieren.
Mexikos Regierung erarbeitet derzeit eine Strategie, wie man auf die Drohungen des nördlichen Nachbarlandes regieren will. Der Agrarlobbyist de la Vega benennt Produkte, wie Futtermais, Sojabohnen, Schinken, Äpfel, Kartoffeln und Whiskey aus den USA, die Mexiko in großem Umfang aus den konservativen US-Bundesstaaten importiert. Im letzten Jahr verkauften US-Fermer 14 Mio. Tonnen Mais und 4 Mio. Tonnen Sojabohnen n Mexiko.
Donald Trump hatte mit Strafzöllen von 5% ab dem 10. Juni gedroht, sollten bis dahin die Mexikaner nicht die illegale Einwanderung aus Südamerika in die USA unterbinden. Dieser Strafzoll solle monatlich um weiter 5% angehoben werden. Bis Oktober wären das dann schon 25%.

03.06.2019 EU-Kommission: Weichweizenexporte 1% hinter Vorjahr

Die EU-Kommission hat ihre Prognose der Weichweizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 (Juli bis Juni) per 2. Juni auf 19,1 Mio. Tonnen geschätzt. Zur selben Zeit im vergangenen Jahr waren es 19,3 Mio. Tonnen und damit ein Rückgang um 1% zum Vorjahr.
Die Prognose der Gerste-Exporte liegt mit 4,2 Mio. Tonnen 21% hinter dem Vorjahresergebnis von 5,3 Mio. Tonnen.
Um 38% über Vorjahr mit 22,3 Mio. Tonnen erwartet die EU-Kommission die Mais-Importe.

03.06.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten im Zeitraum 21.05.19 bis 28.05.19 ihr Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 17.977 Kontrakte auf 23.783 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen somit immer noch bärisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen kräftig reduziert um 95.993 Kontrakte auf 20.736 Netto-Short-Positionen.
Außerden reduzierten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 23.137 Lots auf 129.994 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 21. Mai in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
03.06.2019 Brasilien vor einer weiteren Mais-Rekordernte

Brasiliens Agrarberatungsunternehmen Agroconsult schätzte am Freitag die Maisernte 2018/19 des Landes auf 100,4 Mio. Tonnen. Das sind fast zwei Mio. Tonnen mehr als in der vorherigen Prognose.
Auf einer Feldtour bestätigt sich der Eindruck einer guten zweiten Maisernte aufgrund bester Vegetationsbedingungen. Die zweite Flächennutzung im Wirtschaftsjahr mit Mais folgt nach der Sojabohnenernte. Die zweite Maisernte wird jetzt wegen exzellenten Bedingungen auf 74,2 Mio. Tonnen geschätzt nach 72,3 Mio. Tonnen im letzten Monat.
In einer Umfrage von Reuters gingen die Befragten für beide Maisernten noch von 97,5 Mio. Tonnen aus, etwas weniger als der Rekord des Vorjahres von 97,8 Mio. Tonnen.
Agroconsult schätzt die zweite Maisernte jetzt 38% größer als im Vorjahr als eine Trockenheit in den Bundesstaaten Paraná und Mato Grosso die Erträge begrenzte. In 2018 ernte Brasilien insgesamt 81 Mio. Tonnen.
Zu den hohen Ertragserwartungen kommt n och eine Ausweitung der Anbaufläche von 7% bei der zweiten Maisernte auf 12,3 Mio. Hektar.

03.06.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und der sich zuspitzende Handelsstreit mit Mexico belasteten am Freitag die Weizenfutures in Chicago. Der Frontmonat September 19 stieg im Mai um 17,7% und erzielte damit den größten Monatsgewinn seit Juni 2017. US-Präsident Trump droht, auf alle Importe aus Mexiko einen Zoll von zunächst 5% zu erheben. Mexiko ist u.a. ein großer Käufer von Mais und Weizen aus den Vereinigten Staaten. Außerdem sorgen sich Marktteilnehmer um die massiven Verzögerungen bei der US-Maisaussaat sowie um die Schäden an den Weizenbeständen aufgrund der heftigen Niederschläge im Mittleren Westen und den US-Plains. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 564.800 Tonnen US-Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 200.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT mit Aufschlägen.
An der Euronext in Paris konnten sich die Weizenfutures der Ernte 2019 trotz der negativen Vorgaben aus Übersee gut halten und schlossen unverändert bis moderat fester. Die Termine der Ernte 2020 mussten hingegen Verluste hinnehmen. Der internationale Getreiderat reduzierte seine Prognose der globalen Weizenernte um 4 Mio. Tonnen auf 766 Mio. Tonnen.

03.06.2019 CBoT-Weizenkurse steigen weiter

Die Weizenkurse in Chicago steigen heute Morgen wieder weil Starkregenfälle in den US-Plains die Ernte gefährden und am Schwarzen Meer von Trockenheit berichtet wird.
Heftige Regenfälle im Mittleren Westen der USA könnte die Getreideernte dort großen Schaden zufügen. Bisher haben davon die Kurse der Maisfutures profitiert und die Weizenkurse mitgezogen. Heute Morgen stagnieren die Maiskurse aber und der Weizenkurs steigt weiter. Das mag auch daran liegen, dass Trockenheit in der Ukraine und im Süden im europäischen Teil Russlands die Ertragserwartungen senkt.
Am Freitag gaben die Kurse allerdings nach, weil der US-Präsident Mexiko wegen der Probleme mit illegalen Einwanderern mit Strafzöllen überziehen will, was große Auswirkungen auf die Agrarexporte der USA haben könnte.

31.05.2019 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex und legten kräftig zu. Shortabdeckungen (Short Coverings) von Fondsgesellschaften, kräftige Kursgewinne auch beim Soja- und Maiskomplex sowie die Befürchtungen über Ertrags- und Qualitätseinbußen beim US-Weizen gaben dem Markt Unterstützung. In den Fokus treten auch die trockenen Wetterbedingungen in Australien, Kanada und Russland, während es in Teilen Osteuropas und der Ukraine zu nass ist. Heute um 14.30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Exportgeschäfte in einer Spanne von insgesamt 200.000 - 600.000 Tonnen Weizen. Institutionelle Anleger kauften gestern 13.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit Verlusten.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den positiven Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Aufschlägen. Das IGC erhöhte die Prognose der EU-Weizenernte von 149,0 Mio. Tonnen auf 149,8 Mio. Tonnen (Vorjahr: 137,8 Mio. Tonnen). Signifikante Aufwärtskorrekturen gab es für Schweden und Dänemark.

31.05.2019 IGC senkt seine Ernteprognose für Mais um 7%

urse der Maisfutures verlieren zwar heute, werden aber den Monat mit dem größten Gewinn seit 2015 beenden, da die Verzögerungen der Feldarbeiten inzwischen als historisch bezeichnet werden.
Die Maisernte könnte nach Einschätzung des Direktors des Beratungsservices bei IKON Commodities 35 Mio. Tonnen kleiner ausfallen, weil die Erträge aufgrund der späten Aussaat ihr Potential nicht mehr ausschöpfen können. Das USDA hatte am Dienstag festgestellt, dass bis zum 26. Mai erst 56 % der geplanten Maisflächen im US-Corn-belt bestellt waren. Im letzten Jahr waren es zu diesem Termin 90%.
Gestern hat das International Grains Council (IGC) seine Schätzung zur Welt-Mais-Ernte 2019/20 zurückgenommen. Das Regierungsunabhängige Institut geht jetzt von einer Erntemenge von 1,118 Mrd. Tonnen aus, was 7% weniger sind als zuletzt erwartet. Die US-Maisernte wird auf 363 Mio. Tonnen gesehen, nach 371 Mio. Tonnen im vorherigen Monatsbericht.

31.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 48.000 Kontrakte CBoT Mais

30.05.2019 Euronext: Institutionelle Anleger reduzierten Netto-Short-Positionen

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Der Bestand von 29.964 Netto-Short-Positionen auf Futures und Optionen in der Vorwoche wurde allerdings in der Woche bis zum 24. Mai auf 20.348 Netto-Short-Positionen reduziert. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihren Bestand der Netto-Long-Kontrakten per 24. Mai auf 20.302 Netto-Long-Positionen (Vorwoche: 27.829). Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 70,2% während Non Commercial 20,7% am Open Interest repräsentieren. 90,9% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert, das ist stabil zur Vorwoche. Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen  Mais  Rapssaat

30.05.2019 CBoT-Maisfutures legen bei ihrer Rally eine Pause ein

Nach dem kräftigen Kursanstieg auf ein Drei-Jahres-Hoch legen die Maisfutures heute Morgen eine Verschnaufpause ein. Die Verluste dürften aber überschaubar bleiben, da im Mittleren Westen der USA weitere Regenfälle vorhergesagt werden, die die Maisaussaat weiter verzögern werden.
Bis zum 26. Mai waren 58% der geplanten Maisflächen bestellt. Im Vorjahr waren es zu diesem Termin bereits 90%. Auch die Aussaat von Sojabohnen verzögert sich.
Händler in Fernostasien gehen davon aus, dass es sich heute nur um eine Pause bei der Rally handelt. Die Feldarbeiten sind in den USA längst nicht abgeschlossen.
Während es im Corn-belt der USA viel zu nass ist klagen Australiens Farmer über anhaltende Trockenheit. Das soll mindestens noch drei Monate so weitergehen, glaubt man dem Meteorologen des Kontinents. Die gesamte Agrarproduktion ist dadurch in Gefahr.
Unterdessen hat die Ukraine in dieser Saison bisher 46,1 Mio. Tonnen Getreide ausgeführt, im Vergleich mit 36,4 Mio. Tonnen zu diesem Termin im Vorjahr. In 2018 erntete man dort 70 Mio. Tonnen in 2017 waren es 61 Mio. Tonnen.

30.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 15.0000 Kontrakte CBoT Mais

29.05.2019 Ukraine: Getreideexporte erreichen 46,1 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte der Ukraine der laufenden Saison 2018/19 haben bisher ein Volumen von 46,1 Mio. Tonnen erreicht. Vor einem Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 36,4 Mio. Tonnen. Die Ukraine hat im vergangenen Jahr 70 Mio. Tonnen Getreide geerntet, 2016 waren es 61 Mio. Tonnen.
Das Landwirtschaftsministerium erwartet in der laufenden Saison Getreideexporte in einem Volumen von bis zu 49 Mio. Tonnen (Vorjahr: 39,4 Mio. Tonnen). Per 29. Mai wurden 27 Mio. Tonnen Mais und 14,9 Mio. Tonnen Weizen exportiert.

29.05.2019 US Crop-Progress-Report: Mais- und Sojabohnenaussaat weiter stark verzögert

Das US-Landwirtschaftsministerium hat in seinem gestern aktualisierten Crop-Progress-Report nur noch 61% der US-Winterweizenbestände per 26. Mai das Top-Rating „gut bis exzellent“ erteilt. In der Vorwoche erhielten noch 66% der Bestände die Top-Bewertung. Analysten erwarteten im Durchschnitt einen Wert von 65%.
Die Sommerweizenaussaat ist auf 84% der geplanten Flächen abgeschlossen. In der Vorwoche lag der Aussaatfortschritt bei 70% und im 5-Jahres-Durchschnitt bei 91%.
Die Maisaussaat ist weiterhin stark verzögert. Nur 58% der geplanten Flächen sind bestellt (Vorwoche: 49%; 5-Jahres-Durchschnitt: 90%). Analysten erwarteten beim Mais einen Fortschritt von 63%. Ebenfalls stark verzögert ist die Sojabohnenaussaat. Auf 29% der geplanten Flächen ist sie per 26. Mai erfolgt (Vorwoche: 19%; 5-Jahres-Durchschnitt: 66%; Analystenerwartung: 31%).

29.05.2019 Günstige Exportbedingungen für Brasiliens Maisbauern

Brasiliens Maisbauern können es kaum fassen, wie günstig die Marktbedingungen für sie geworden sind. In Chicago steigen die Maiskurse und die aktuelle Schwäche der Landeswährung Real verbessert die Exportchancen.
Die Maisexporte im Mai summieren sich bis Freitag auf 908.400 Tonnen – eine ungewöhnlich große Menge zu dieser Jahreszeit in der eigentlich die Ausfuhren der Sojabohnen Vorrang haben. Erst in der zweiten Saisonhälfte steigen üblicherweise die Maisausfuhren, da die größte Erntemenge erst im brasilianischen Winter an den Markt kommt.
Die Mai-Ausfuhren von Mais haben sich gegenüber dem April schon verdoppelt, so groß waren die Ausfuhren in diesem Monat noch nie. Das liegt zum größten Teil auch an der Schwäche des Real, der die Wettbewerbsfähigkeit am Weltmarkt verbessert.
Eine Analystin des Marktanalysten FCStone stellt zudem fest, dass die brasilianische Maisernte in diesem Wirtschaftsjahr mit fast 100 Mio. Tonnen einen neuen Rekord aufstellen könnte. An der Derivatebörse in Chicago stiegen die Maiskurse heute Morgen auf ein Drei-Jahres-Hoch, weil die Aussaat im Kerngebiet des US-Getreidegürtels wegen Dauerregens nicht vorankommt.
Die Schwäche der brasilianischen Landeswährung begründet sich zum Teil durch eine politische Instabilität. Investoren fürchten, dass eine geplante Rentenreform nicht beschlossen wird.
Wegen der günstigen Rahmenbedingungen wollen Maisfarmer in Brasilien für Forward-Geschäfte bis ins Jahr 2020 nutzen. Sie glauben, so eine Häufung günstiger Umstände wird es so schnell nicht wieder geben.

29.05.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago stiegen gestern erneut kräftig. Wetterdienste erwarten übers Wochenende wieder heftige Niederschläge in wichtigen Anbauregionen. Fondsgesellschaften reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um ca. 11.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Der Soja- und Maiskomplex legte gestern ebenfalls kräftig zu. Nach Handelsschluss veröffentlichte das USDA den wöchentlichen Crop-Progress-Report. Nur noch 61% der US-Winterweizenbestände erhielten das Toprating "gut bis exzellent". In der Vorwoche waren es 66%. Analysten erwarteten einen Rückgang auf lediglich 65%. Die wöchentlichen US-Export-Inspektions lagen mit 494.097 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Zur Stunde handelt die eCBoT erneut mit deutlichen Aufschlägen. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures vom starken Anstieg in Übersee profitieren und erreichten im Handelsverlauf ein 3-Monats-Hoch. Nur die Termine der Ernte 2020 gaben moderat nach. Die EU-Kommission erhöhte ihre Prognose der EU-Weizenproduktion 2019/20 von 141,3 Mio. Tonnen auf 143,8 Mio. Tonnen. Die Prognose der Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2019/20 blieb aber unverändert bei 25,5 Mio. Tonnen. Für 2018/19 liegt die Exportprognose bei 21 Mio. Tonnen.

29.05.2019 CBoT-Maisfutures auf 3-Jahres-Hoch

Die CBoT-Maisfutures steigen heute Morgen um bis zu 4% auf ihren höchsten Stand seit 2016 nachdem der US-Regierungsreport gestern zeigte, dass sich die Aussaat weit hinter dem Stand der Vorjahre bleibt und auch die Erwartungen der Marktteilnehmer nicht trifft.
Der Mittlere Westen der USA bleibt an vielen Orten für die Feldarbeiten zu nass. Die Regenfälle am Wochenende waren heftiger als vorhergesagt und jetzt sagen die Meteorologen nach einer kurzen Wetterberuhigung weiteren Regen für die kommenden 10 Tage voraus.
Die Kurse der Maisfutures am CBoT stiegen seit Mitte Mai schon um 17,5%, da die institutionellen Investoren ihre massiven Short-Positionen liquidierten. Dadurch kauften sie seither den Gegenwert von mehr als 1 Mrd. Bushel Mais.
Gestern teilte das USDA mit, dass bis zum 26. Mai 58% der geplanten Maisflächen in den USA gepflanzt waren. Im letzten Jahr waren es zu diesem Termin 90%.
Das nasse Wetter beeinflusste auch die Aussaat von Sojabohnen und Sommerweizen in den USA.

29.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 47.500 Lots CBoT Mais

28.05.2019 Argentinien im Glück: Große Ernten und hohe Preise

Die Maisernte 2019/20 in Argentinien könnte die bisherige Rekordmenge von 56 Mio. Tonnen übertreffen. Das erwartet zumindest der Chef des Agrarsekretariats in Buenos Aires.
Die Terminmarktnotierungen zeigen interessante Preise, sodass die Farmer für Mais eine größere Anbaufläche einplanen und dafür bereits ihre Betriebsmittel einkaufen.
Die Agrarrohstoffernte für die laufende Vermarktungssaison wird ebenfalls sehr groß eingeschätzt, weil die Wetterkonditionen dort im Südamerika hervorragend waren.

28.05.2019 Im Mittleren Westen der USA sind erst 63% der Maisflächen bestellt

Das USDA teilte soeben mit, dass die Maisaussaat in den USA bis Sonnten auf nur 63% der geplanten Flächen erfolgte.
Wegen des Feiertages am gestrigen Montag kommt diese Meldung erst heute. Ungewöhnlich nasse Bedingungen verzögern die Feldbestellungen. Im letzten Jahr waren an diesen Termin 90% der geplanten Flächen bestellt.
Inzwischen sind dort auch 31% der Sojabohnen gesät, das Fünf-Jahres-Mittel liegt bei 66%.
Die Aussaat von Sommerweizen ist jetzt zu 83% abgeschlossen. Auch hier waren es im Fünf-Jahres-Mittel 91%.
Die Beurteilung der Winterweizenbestände ist mit 65% in der Kategorie „good-to-excellent“ um einen %-Punkt schlechter als in der Vorwoche.

28.05.2019 US-Export-Inspections: Mais-Verladungen höher, als erwartet

28.05.2019 EU erhöht Prognose der Weizenproduktion

Die EU-Kommission hat ihre Prognose der Weizenproduktion 2019/20 in der Europäischen Union von 141,3 Mio. Tonnen im vergangenen Monat auf 143,8 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2019/20 blieb aber unverändert bei 25,5 Mio. Tonnen, während die Prognose für 2018/19 bei 21 Mio. Tonnen liegt.
Die Prognose der Gersteproduktion 2019/20 wurde moderat gesenkt von 61,0 Mio. Tonnen auf 60,7 Mio. Tonnen. Beim Mais erwartet die Kommission eine Produktionsmenge von 68,2 Mio. Tonnen (Vormonats-Prognose: 68,3 Mio. Tonnen). Maisimporte im Vermarktungsjahr 2019/20 belaufen sich nach Schätzungen der Kommission auf 15,5 Mio. Tonnen. Für 2018/19 erhöhte man die Prognose von 21,5 Mio. Tonnen auf 22,5 Mio. Tonnen. Die Erwartung an die Rapsproduktion wurde gesenkt von 19,2 Mio. Tonnen auf 18,7 Mio. Tonnen.

28.05.2019 Armyworm bereits in 15 chinesischen Provinzen

In der östlichen chinesischen Provinz Jiangsu wurde am Montag in einem Maisfeld der Befall mit dem gefährlichen Armyworm entdeckt. Das berichteten Chinas Staatsmedien gestern.
Der Schädling ist inzwischen schon in 15 Provinzen aufgetaucht, zum ersten Mal Anfang Januar 2019 im Südwesten des Landes in Yunnan.
Jetzt wurde die Schmetterlingslarve in Maisfeldern in den Orten Yixing und Liyang in der Provinz Jiangsu entdeckt. Das Risiko, dass sich der Schädling nun auch in die großen Maisanbauregionen Chinas ausbreitet, ist sehr groß berichten die Medien vor Ort.
China hatte Ende 2017 130 Mio. Hektar Ackerland und baut auf 42 Mio. Hektar Mais an.

28.05.2019 Getreide-Vermarktungssaison in der Ukraine neigt sich dem Ende zu

In der Woche vom 18-24 Mai sanken die Getreideexporte aus ukrainischen Häfen auf 757.000 Tonnen von 1,01 Mio. Tonnen in der Woche zuvor.
Die Maisexporte stiegen allerdings noch einmal von 674.000 Tonnen auf 686.000 Tonnen, während die Weizenexporte von 234.000 Tonnen in der Vorwoche auf jetzt 48.000 Tonnen sanken.
Die größten Mengen gingen in den Iran, nach China und nach Spanien.
In dieser Saison, die von Juli 2018 bis Juni 2019 reicht, exportierte das Land am Schwarzen Meer 41,1 Mio. Tonnen Weizen, Mais und Gerste. Im Vorjahr waren es in diesem Zeitraum 32 Mio. Tonnen.
Das Landwirtschaftsministerium in Kiew geht für die gesamte Saison von 49 Mio. Tonnen aus.
Das Land erntete in 2018/19 70 Mio. Tonnen Getreide.

28.05.2019 Rally bei CBoT-Agrarfutures setzt sich heute Morgen fort

Technische Käufe treiben die Weizenkurse am CBoT kräftig in die Höhe. In den USA gefährdet Regen die Erträge des Winterweizens und die Saat des Sommerweizens kommt nicht in die Erde.

Am vergangenen Freitag waren die CBoT-Weizenkurse bereits um 5% gestiegen und heute Morgen setzt sich die Rally fort. Der Kurs des Frontmonats Juli-19 übersprang heute Nacht bereits die 5-Dollar-Marke. Fonds kaufen massiv, um ihre Short-Positionen glatt zu stellen nachdem der 100-Tage-gleitende Durchschnitt überschritten wurde.
Regen in den nördlichen Plains verhindert die Aussaat vom Sommerweizen, sodass auch der Kurs des Hard-Red-Winterweizenfutures kräftig ansteigt. In den südlichen Anbauregionen gefährden strake Regenfälle die Feldbestände des Winterweizens.
Auch die Mais- und Sojabohnenkurse sind im Aufwind, weil die Anleger ihre massiven Short-positionen liquidieren.

27.05.2019 EU-Weizenexporte 2% hinter Vorjahr

Die Weichweizenexporte der EU im Vermarktungsjahr 2018/19 (Juli bis Juni) erreichten per 26. Mai ein Volumen von 18,4 Mio. Tonnen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 2%. Um 24% zurück gingen die Gersteexporte. Sie erreichten per 26. Mai ein Volumen von 4,0 Mio. Tonnen. Die Maisimporte hingegen stiegen um 36% auf 21,6 Mio. Tonnen.

27.05.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten im Zeitraum 14.05.19 bis 21.05.19 ihr Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 36.701 Kontrakte auf 41.760 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen somit weiterhin bärisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen ebenfalls reduziert um 166.189 Kontrakte auf 116.729 Netto-Short-Positionen.
Außerden reduzierten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 15.704 Lots auf 153.131 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 21. Mai in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!

27.05.2019 Trotz Regen fällt die EU-Rapsernte auf unter 18 Mio. Tonnen

Im Mai brachte der Regen in einigen Teilen der Europäischen Union bei der Rapssaat ein Entspannung, aber Analysten erwarten, dass die diesjährige Ernte die kleinste seit einem Jahrzehnt wird, weil es immer noch zu trocken ist und Insektenbefall die Erträge mindert.
Der Getreideverband Coceral schätzte letzte Woche, dass die EU-Rapsernte 2019 nur 17,9 Mio. Tonnen groß sein wird. Das wären zwei Mio. Tonnen weniger als im letzten Jahr und die kleinste Ernte seit 2007.
Der Regen könnte das Ergebnis noch etwas verbessern, aber die Rapssaat hat bisher schon so sehr gelitten, dass das auch keinen großen Unterschied mehr macht.
In Frankreich könnte die Ernte unter die 4-Mio.-to-Grenze sinken (Vj.:4,9). Die Anbaufläche wurde dort um 19% auf jetzt 1,31 Mio. Hektar eingeschränkt. Jetzt hat Insektenbefall einige Farmer dazu bewogen, dass der Raps umgebrochen wird und stattdessen Mais angebaut wird.
Auch in Deutschland wird die Rapsernte trotz der Regenfälle kleiner. In den bisher trockensten Regionen ging endlich ergiebiger Regen nieder. Bundesweit sind die Feldbestände in ordentlichem Zustand, das kompensiert aber nicht die große Anbaueinschränkung.
Die Ernte könnte hierzulande 17,1% kleiner ausfallen auf 3,04 Mio. Tonnen, so der Genossenschaftsverband Anfang Mai.
Die polnische Rapsernte könnte mit 2,4 Mio. Tonnen sogar um 100.000 Tonnen größer als im Vorjahr ausfallen. Die Auswinterungen waren nur gering.
In Großbritannien stellt man verbreitet Insektenbefall beim Raps fest, die zu einer spürbar kleineren Ernte führen dürfte. Dort ist außerdem auch noch immer zu trocken.

27.05.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 46.000 Lots CBoT Mais

24.05.2019 Mexiko kauft 113.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 113.000 Tonnen Mais zur Lieferung im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko.

24.05.2019 China: Armyworm hat das Potenzial, die Ziele bei Getreideproduktion zu gefährden

Chinas Landwirtschaftsministerium teilte heute mit, dass die Maßnahmen zur Kontrolle und gegen die Ausbreitung des Armyworm (lesen Sie dazu auch unseren Bericht vom 22.05.19 16:46 Uhr) entscheidend sind für das Land, die Jahresziele der Getreideproduktion zu erreichen und die wirtschaftliche und soziale Stabilität zu erhalten.
Der zerstörerische Wurm hat sich in 14 Provinzen und Regionen Chinas verbreitet, nachdem er im Januar erstmals in China entdeckt wurde. Die Situation ist ernst und die Aufgabe ist dringend, so das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Angelegenheiten in einer Erklärung auf seiner Website.
Der Armyworm, eine Schmetterlingsart aus der Familie der Eulenfalter, der sich in großer Zahl von Blättern und Stängeln vieler Pflanzenarten wie Sorghum, Mais und Zuckerrohr ernährt, kann über Nacht Hunderte Hektar Mais befallen und schädigen.

24.05.2019 FranceAgriMer belässt Ratings für Winterweizen unverändert

Die Agrarmarktanalysten von FranceAgriMer haben heute Morgen ihr wöchentliches Update für den Zustand der Getreidebestände und den Aussaatfortschritt in Frankreich veröffentlicht. Wie schon in den Wochen zuvor bewerten die Analysten beim Winterweizen 79% der Bestände per 20. Mai mit dem Top-Rating „gut bis exzellent“. Auch im vergangenen Jahr erhielten 79% der Bestände zu diesem Zeitpunkt das Top-Rating. Bei der Wintergerste liegt der Anteil der Pflanzen mit dem Rating „gut bis exzellent“ ebenfalls unverändert zur Vorwoche bei 75%. Etwas schwächer zur Vorwoche, allerdings mit 88% in Top-Verfassung, entwickeln sich die Bestände der Sommergerste (Vorwoche: 89%). Ebenfalls schwächer mit 83% fallen die Ratings beim Körnermais aus. In der Vorwoche waren es noch 85%. Die Maisaussaat ist nahezu abgeschlossen mit 97% der geplanten Flächen per 20. Mai.

24.05.2019 Folgen des Handelsstreits: Riesiges Subventionsprogramm für US-Farmer

Zur Stunde handeln die Maisfutures am CBoT wieder mit einem kleinen Plus gegenüber gestern. In neun von den letzten 10 Handelssitzungen wurden die Kurse durch die Verzögerungen der Maisaussaat in den USA gestützt.
Der meistgehandelte Maisfuture am CBoT stieg in dieser Woche bisher um 2% an und auf Sicht der letzten zwei Wochen um 11%. Im Fronmonat wurde die 4-Dollar-Marke in dieser Woche knapp verfehlt.
Meteorologen sagen, dass die unvorteilhaften Wetterbedingungen im Mittleren Westen der USA noch weiter anhalten sollen, sodass viel Farmer wohl weniger Mais und mehr Sojabohnen anbauen werden.
Um seine Farmer vor den Folgen des bereits 10 Monate andauernden Handelsstreits mit China zu schützen hat US-Präsident Donald Trump ein Hilfsprogramm im Wert von 16 Mrd. USD vorgestellt. Darin ist nicht vorgeschrieben, was die Farmer produzieren oder ob sie überhaupt etwas erzeugen. Das überrascht Farmer wie Händler, die davon ausgingen, dass es nur für Produzenten von Sojabohnen, Schweinen, Mais und anderen Feldfrüchten Unterstützungszahlungen geben solle.

24.05.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 20.500 Lots CBoT Mais

23.05.2019 CBoT-Weizenkurse sinken heute am zweiten Tag in Folge

Am CBoT sinken die Weizenkurse heute am zweiten Tag in Folge, da den Akteuren dort wieder bewusst wird, dass in vielen Regionen auf der Nordhalbkugel eine große Ernte erwartet wird.
Dabei folgen die Weizenpreise meist denen des Maismarktes, stellen Händler in Singapur fest. Für Weizen gibt es eigentlich keine bullischen Argumente, da die Produktion im Schwarzmeerraum und in den USA überdurchschnittlich hoch ausfallen dürfte.
Russland und die Ukraine sind derzeit die dominanten Spieler am Weltmarkt und dort könnte die nächste Ernte neue Rekorde aufstellen.
Im Mittleren Westen der USA werden für diese Woche wieder heftige Regenfälle erwartet, die bereits zuvor die Getreidemärkte in Unruhe versetzte weil sich die Aussaat von Mais und Sommergetreide verzögert.

23.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 14.500 Lots CBoT Mais

22.05.2019 Vernichtender Schädlingsbefall in China

Chinesische Wissenschaftler warnen vor einem vernichtenden Schädlingsbefall, der das Land in den nächsten zwei Monaten heimsuchen wird. Die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln ist in China bereits durch das Afrikanische Schweinefieber (ASF) und dem nicht enden wollenden Handelsstreit mit den USA böse zugerichtet.
Steigen die Temperaturen, wird das zentrale Agrarland im Norden und im Nordosten Chinas durch den Befall einer Schmetterlingsart aus der Familie der Eulenfalter bedroht. Ihre Raupe wird als Kommandowurm, im Englischen als African Armyworm, Black Caterpillar oder Swarming Caterpillar bezeichnet.
China musste in den letzten neun Monaten bereits in all seinen 31 autonomen Regionen und Provinzen Millionen von Schweine schlachten oder keulen, um die Ausbreitung des ASF zu verhindern. Die Preise für Schweinefleisch steigen dort bereits um bis zu 20 Cent pro Kilo.
Der Armyworm könnte bis Juli nun in die großen Produktionsregionen Chinas vordringen, so Professor der Insektenkunde Hu Gao von der Nanjing Agraruniversität. 13 Provinzen sein bereits infiziert und der Eulenfalter ist jetzt schon bis zum Jangtse River vorgedrungen. 72.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche mit Mais und Zuckerrohr sind befallen.
Nun sind die großen Maisanbauregionen im Norden bedroht, wo eigentlich die beste Maisqualität heranwächst. Die Ausbreitung findet in einem enormen Tempo statt, die Zerstörung der Ernte ist akut, die Kontrollen und Begrenzung von Schäden gestalten sich schwierig.
Der Eulenfalter kommt ursprünglich aus Argentinien und dem Norden Kanadas und wurde vor fünf Monaten erstmals auch in China beobachtet. In den letzten beiden Jahren wurden in Afrika bis zu 50% der dortigen Ernten zerstört. Der Schädling wurde von Myanmar nach China eingetragen und könnte das gesamte Land binnen der nächsten 12 Monate besiedeln.
Der Falter hat keine natürlichen Feinde. Ein Befall dürfte die Qualität und die Erträge von Mais, Reis, Weizen, Hirse, Zuckerrohr, Sojabohnen und Erdnüssen sowie anderen Verkaufsfrüchten mindern.
Das könnte China dazu zwingen, auf noch mehr Agrarimporte vom Weltmarkt zurückgreifen zu müssen. Selbst die 25% Strafzölle auf US-Agrarrohstoffe würden das nicht mehr behindern.
Die Regierung in Peking plante für dieses Jahr, die lokale Sojabohnenernte zu steigern, um von Importen weniger abhängig zu sein. Außerdem versprach man, das Produktionsdefizit von Mais von 28 Mio. Tonnen auf 11 Mio. Tonnen zu reduzieren. Mais ist das zentrale Getreide am Weltmarkt und ein größeres Produktionsdefizit Chinas hätte unmittelbar Folgen für den Weltmarktpreis.

22.05.2019 Experten rechnen mit einem kleineren Maisangebot am Weltmarkt

Seit nun bereits acht Handelstagen steigen die Maiskurse am CBoT, weil die Farmer im Mittleren Westen der USA wegen Dauerregen ihre Saat nicht in den Boden bekommen. Das könnte bedeuten, dass am Weltmarkt weniger Mais angeboten wird.
Das Zeitfenster für eine optimale Maisernte schließt sich nun bald und die Farmer überlegen, ob sie überhaupt noch Mais säen oder gleich auf andere Feldfrüchte ausweichen sollen. Zudem sind die Investoren an der Derivatebörse extrem short in Mais. Sie haben also auf fallende Preise gewettet. Durch Glattstellungen dieser Positionen werden die Kurse in die Höhe getrieben.
Das USDA hatte am Montag mitgeteilt, dass bis zum letzten Wochenende weniger als 49% der geplanten Maisflächen in den USA bestellt waren. Für diesen Termin ist es der geringste Fortschritt bei der Feldbestellung. Bisher wurden auch nur 19% der Sojabohnenfläche bestellt. Auch dort sind die Anleger extrem short.
Die institutionellen Anleger haben gestern mehrheitlich Maisfutures gekauft und Sojabohnenfutures verkauft.

22.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 37.000 Lots CBoT Mais

21.05.2019 Coceral erhöht Prognose der EU Weizenproduktion

Der Getreidelobbyist Coceral hat seine Prognose für das Erntejahr 2019 aktualisiert. Coceral erwartet einen Anstieg der Weizenernte in der EU auf 140,3 Mio. Tonnen. Die vorherige Prognose im März lag bei 139,8 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr wurden, bedingt durch die schwere Trockenheit 127,4 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Die Gerste-Ernte wird aktuell auf 59,0 Mio. Tonnen geschätzt (März-Schätzung: 59,4 Mio. Tonnen). Erhöht wurde die Prognose der Maisernte von 61,0 Mio. Tonnen auf 62,9 Mio. Tonnen. Nach unten korrigiert hat Coceral die Prognose der Rapssaaternte von 18,5 Mio. Tonnen (März-Prognose) auf 17,9 Mio. Tonnen.

21.05.2019 Philippinen suchen 300.000 Tonnen Mais

Die Philippinen haben am Dienstag angekündigt, 300.000 Tonnen Mais zu importieren um die Versorgungslücke im Inland aufgrund des durch El Nino verursachten trockenen Wetters zu schließen und sich auf das erwartete "dramatische" Wachstum der lokalen Schweine- und Geflügelbranche vorzubereiten. Die Importe bedürfen der Genehmigung des Finanzministeriums, sagte Landwirtschaftsminister Emmanuel Pinol in einer Erklärung. Pinol hat "niedrigere" Zölle für Maisimporte vorgeschlagen, jedoch keine Zahlen angegeben. Auf den Philippinen werden für Maisimporte Zölle von 5% bis 50% erhoben. Um die Versorgung mit heimischem Viehfutter weiter zu verbessern, soll die Anbaufläche für Mais und Sorghum um 100.000 Hektar steigen. Die Maisproduktion der Philippinen sank im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 2% auf 2,43 Mio. t. Der Rückgang ist auf das Wetterphänomen El Nino zurückzuführen, eine Erwärmung der Wassertemperatur des östlichen Pazifik, was in Südostasien häufig zu heißem und trockenem Wetter führt. Pinol sagte auch, dass einige der großen Schweineproduzenten vorhaben, Schweinefleisch nach China zu exportieren, wo Millionen Schweine aufgrund einer Epidemie der afrikanischen Schweinepest getötet wurden. Die Epidemie hat jedoch die chinesische Nachfrage nach dem Lieblingsfleisch des Landes gedämpft.

21.05.2019 US-Crop-Progress-Report: Maisaussaat weiter stark verzögert

Das US-Landwirtschaftsministerium hat gestern Abend seinen wöchentlichen Crop-Progress Report veröffentlicht. Danach befinden sich per 19. Mai 66% der Winterweizenbestände in Top-Verfassung (Rating: "gut bis exzellent"). Analysten rechneten im Durchschnitt mit 63%. Die Spanne der Analystenschätzungen rangierte zwischen 60% und 66%. In der Vorwoche lag der Anteil in Top Verfassung bei 64% und vor einem Jahr bei 36%.
Die Sommerweizenaussaat ist auf 70% der geplanten Flächen abgeschlossen. Analysten rechneten im Durchschnitt mit 63%. In der Vorwoche waren es 45% und der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 80%.
Beim Mais ist der Rückstand groß. 49% der geplanten Flächen sind bestellt. Analysten rechneten mit 50%, der 5-Jahres-Durchschnitt liegt ebenfalls bei 80%.
Bei den Sojabohnen liegt der Aussaatfortschritt jetzt bei 19% (Vorwoche: 9%; 5-Jahres-Durchschnitt: 47%. Analysten erwarteten 22%.

21.05.2019 Getreidemail

Weitere Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften, regnerische Wetterbedingungen in den zentralen Anbaugebieten der USA sowie Kursteigerungen beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Aufschlägen schließen. Der Zustand der Winterweizenbestände in den Vereinigten Staaten hat sich zur Vorwoche verbessert. 66% der Bestände erhielten das Top-Rating "gut bis exzellent", in der Vorwoche waren es 64%. Analysten erwarteten im Vorfeld einen Anteil von 63%. Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT erneut mit Aufschlägen. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures vom starken Anstieg in Übersee profitieren und erreichten im Handelsverlauf ein 1-Monats-Hoch. Der Monitoring-Dienst der EU-Kommission erhöhte seine monatliche Prognose der durchschnittlichen Weizenerträge in der EU von 6,01 t/ha auf 6,05 t/ha. In Russland sind die Preise für Exportweizen in der vergangenen Woche um $5 gestiegen. Schwarzmeer-Weizen der neuen Ernte mit 12,5% Protein kostete Ende letzter Woche $186/Tonne auf Basis FOB. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September um €0,25 auf €0,50 unter Paris Dezember19.

21.05.2019 CBoT Mais auf 1-Monats-Hoch

Heute Morgen steigen die Maisfutures in Chicago erneut um mehr als 1% und handeln auf einem 1-Monats-Hoch. Die Maisaussaat in den Vereinigten Staaten kommt aufgrund ungünstiger, regnerischer Wetterbedingungen langsamer voran, als Analysten das erwarteten. 49% der geplanten Flächen sind per 19. Mai ausgesät, in der Vorwoche waren es 30% und vor einem Jahr 78%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 80%. Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Aussaatfortschritt von 50% (Spanne: 42% - 61%). Einige Marktteilnehmer befürchten, dass nicht alle für die Maisaussaat geplanten Flächen auch planmäßig bestellt werden können und dass Landwirte stattdessen auf die Aussaat von Sojabohnen umsteigen könnten.

21.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 30.000 Lots CBoT Mais

20.05.2019 MARS erhöht Prognose der Weizenerträge in der EU

Der Monitoring-Dienst der EU-Kommission MARS hat heute seine monatliche Prognose der durchschnittlichen Weizenerträge in der Europäischen Union von 6,01 Tonnen/Hektar (t/ha) auf 6,05 t/ha erhöht. Die Prognose der durchschnittlichen Maiserträge erhöhte der Dienst von 7,73 t/ha auf 7,92 t/ha. Bei der Gerste ging es minimal hoch von 4,95 t/ha auf 4,96 t/ha. Rückläufig ist hingegen die Prognose der Rapssaaat-Erträge, sie sank von 3,19 t/ha auf 3,13 t/ha.

20.05.2019 Ukraine: Getreideexporte sanken letzte Woche um 29%

Die Getreideexporte von ukrainischen Seehäfen in der Woche vom 11. Mai bis zum 17. Mai sanken im Vergleich zur Vorwoche von 1,03 Mio. Tonnen auf 733.000 Tonnen, meldet APK-Inform heute. Die Mais-Exporte sanken um 50% auf 398.000 Tonnen, während die Weizenexporte unverändert bei 227.000 Tonnen blieben.
Die Ukraine exportierte das Getreide hauptsächlich an den Iran, Ägypten und Bangladesch. In der laufenden Saison exportierte die Ukraine laut APK-Inform zusammen 40,1 Mio. Tonnen Weizen, Mais und Gerste. Im Vergleich dazu waren es im Vermarktungsjahr 2017/18 zum selben Zeitpunkt 31,5 Mio. Tonnen. Das Landwirtschaftsministerium meldete am Freitag hingegen Getreideexporte von 44,6 Mio. Tonnen für die Saison 2018/19.
Die Ukraine erntete im vergangenen Jahr 70 Mio. Tonnen Getreide und erwartet Getreideexporte in 2018/19 von 49 Mio. Tonnen.

20.05.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten im Zeitraum 07.05.19 bis 14.05.19 ihr Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 3.685 Kontrakte auf 78.461 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen damit weiterhin bärisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen wieder moderat erhöht um 591 Kontrakte auf 282.918 Netto-Short-Positionen.
Außerden erhöhten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 8.282 Lots auf 168.835 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 14. Mai in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
20.05.2019 CBoT-Maisfutures steigen auf 11-Monats-Hoch

Der Kurs des CBoT-Maisfutures steigt heute Morgen auf den höchsten Stand seit Juni 2018. Es ist die sechste Sitzung in Folge mit Kurssteigerungen, weil in Teilen des Mittleren Westens der USA die Feldarbeiten nicht vorankommen.
Händler gehen davon aus, dass mehr als 5 Mio. acres Mais nicht mehr gelegt werden. In früheren Jahren wurden schon einmal 3,6 Mio. Hektar umgewidmet, weil es für die Aussaat und damit für optimale Erträge zu spät wurde.
In den Bundesstaaten North Dakota und Illinois sind für die nächsten 10 Tage weitere Regenfälle vorhergesagt. Dort hatten in diesem Frühjahr bereits Starkregenfälle die Feldarbeiten verzögert. In ganz Nordamerika leidet die gesamte Wertschöpfungskette der Agrarbranche bereits unter den wirtschaftlichen Folgen. So warnte der Traktorenfabrikant John Deere vor Umsatzeinbußen, weil die Farmer mit ihren Investitionen vorsichtiger werden.
Heute Abend wird das USDA ein weiteres Update über den Fortschritt der Feldarbeiten geben.
Neben den Verzögerungen bei der Maisaussaat rechnen Marktanalysten des US-Soybean Export Council damit, dass die USA wohl nachhaltig Marktanteile beim Export von Sojabohnen nach China verlieren werden.

20.05.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag ca. 25.000 Lots CBoT Mais

17.05.2019 Frankreich: Stabile Weizen-Ratings

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer bewertet 79% der französischen Winterweizenbestände per 13. Mai mit dem Rating „gut bis exzellent“. Seit zwei Wochen blieben die Weizenratings damit unverändert. Auch vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt lag der Anteil der Bestände in Top-Verfassung bei 79%.
Unverändert mit 75% „gut bis exzellent“ blieben auch die Ratings für Wintergerste Frankreich. Bei der Sommergerste stieg der Anteil in Top-Verfassung von 88% auf 89%.
Die Mais-Aussaat in Frankreich schreitet weiter voran. 88% der geplanten Flächen sind per 13. Mai ausgesät. In der Vorwoche lag der Aussaatfortschritt bei korrigierten 77%.

17.05.2019 CBoT-Mais: größtes Wochenplus seit vier Jahren

Die Chicago Maisfutures steigen heute Morgen auf den höchsten Stand seit Ende Januar und werden diese Woche wohl mit dem größten Wochenplus seit Juli 2015 beenden. Die Aussaat von Mais verzögert sich in den USA weiter.
In dieser Woche sind die Kurse bisher schon um 8,5% gestiegen.
Die Maisfutures befinden sich in einer Rally und halten das höhere Kursniveau. Bärische Argumente veranlassten einige Händler zwar zum Verkauf der Futures aber das Engagement ist schon wieder erloschen. Inzwischen überwiegen für die Investoren wieder Kaufsignale.
Die Farmer im Mittleren Westen der USA hatten bis zum vergangenen Wochenende erst 30% ihrer geplanten Maisflächen bestellt. Im Fünf-Jahres-Mittel waren es zu diesem Termin aber 66%.
Rohstofffonds waren gestern wieder Netto-Käufer im Maisfuture und anderen Finanzderivaten auf Agrarrohstoffe.

17.05.2019 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften und die festen Vorgaben vom Mais ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Gewinnen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 533.800 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 150.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger kauften gestern 10.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Zur Stunde handelt die eCBoT erneut mit Kursaufschlägen. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren und legten erneut zu. Strategie Grains korrigierte seine monatliche Prognose der diesjährigen Weizen- und Gersteernte in der EU erneut nach unten. Hauptsächlich aufgrund der trockenen Bedingungen in Ungarn. Die jüngsten Niederschläge in weiten Teilen der EU haben allerdings insgesamt für Entspannung gesorgt. Händler sind aber weiterhin besorgt, weil die Grundwasserreserven zum Teil sehr gering sind. Institutionelle Anleger wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Der Bestand an Weizenfutures und Optionen wurde in der vergangenen Woche auf 39.150 Netto-Short-Positionen erhöht. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei €0,50 unter Paris Dezember19.

17.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 30.000 Lots CBoT Mais

16.05.2019 690 Mio. Inder sind keine Vegetarier

Einem Jahresbericht des Beratungsunternehmens Alltec über Futtermittelbranche zufolge stieg die weltweite Futtermittelproduktion in 2018 um 3% auf 1,3 Mrd. Tonnen. Es ist das dritte Jahr in Folge, in dem die Produktion auf der Welt die 1 Mrd. Tonnen-Grenze überschreitet. Daraus ist zu folgern, dass die Nachfrage nach Protein weltweit weiter steigt.
Unter den acht größten Mischfutterherstellern der Welt rangiert Indien an fünfter Stelle. Die Reihenfolge sieht wie folgt aus: China, USA, Brasilien, Russland, Indien, Mexiko, Spanien und die Türkei.
In Indien stieg die Futtermittelproduktion in allen 13 Kategorien, die Alltec beobachtet. In der Liste sind sowohl Schweine-, Gänsefutter aber auch Aquafutter enthalten. Das überrascht die Leser, zumal Indien wegen seiner Religion und anderen Faktoren allgemein als ein Land der Vegetarier gilt. Aber auch das wird hier widerlegt, denn 71% der Inder im Alter über 15 Jahren sind keine Vegetarier. Das sind also 690 Mio. Menschen in einem 1,2 Mrd. Volk. Tendenz steigend.
Auf der gesamten Welt gilt, dass Fleischkonsum typisch für Wohlstand steht und dort, wo die Mittelklasse wächst, wie in vielen Schwellenländern, wie in Indien, steigt der Fleischkonsum.
Das Pro-Kopf-Einkommen ist aber nicht der einzige Grund für eine höhere Futtermittelnachfrage in Indien. Auf dem Subkontinent leben inzwischen 1,2 Mrd. Menschen und in den kommenden 10 Jahren wird die Bevölkerungszahl um 1% steigen. Die Regierung in Delhi und auch private Interessenten achten darauf, dass die Qualität der Futtermittel hoch bleibt. Sie fördern die kommerzielle Herstellung von Futtermitteln.
Indien exportiert deshalb auch mehr Futtermittel, was in den kommenden fünf Jahren eine steigende Bedeutung für den Weltmarkt erlangen dürfte. In der Saison 2018/19 importierte Indien netto 500.000 Tonnen Mais. Das waren mehr als in den letzte 17 Jahren.

16.05.2019 Strategie Grains senkt Prognosen für EU-Ernte

Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains hat seine monatliche Prognose der diesjährigen Weizen- und Gersteernte in der Europäischen Union erneut nach unten korrigiert. Hauptsächlich aufgrund der trockenen Bedingungen in Ungarn. Die jüngsten Niederschläge in weiten Teilen der EU haben hingegen für Entspannung gesorgt.
In dem Monatsreport, den das Unternehmen heute veröffentlicht hat, wurde die Prognose der EU-Weichweizenproduktion im Vermarktungsjahr 2019/20 von 144,8 Mio. Tonnen (April-Schätzung) auf 143,9 Mio. Tonnen reduziert. Damit läge die Produktionsmenge 13% über dem Ergebnis des vergangenen Jahres.
Die Prognose der EU-Gerste-Ernte wurde von 61,0 Mio. Tonnen auf 60,3 Mio. Tonnen reduziert (+8% zum Vorjahr).
Die Aussichten bleiben demnach gut und die Weizen-, Gerste- und Maisbestände sind weiter in besserer Verfassung, als im letzten Jahr.
Niederschläge, die Ende April/Anfang Mai über große Teile der EU gekommen sind, haben die Befürchtungen wegen der Trockenheit reduziert, allerdings gibt es Regionen in Mittel- und Nordeuropa, die weiterhin zu trocken sind.
Die Korrektur um knapp 1 Mio. Tonnen Weizen und 700.000 Tonnen Gerste spiegelt niedrigere Ertragserwartungen in Dänemark und Tschechien wider.
Die Prognose der Maisproduktion in der EU reduzierte Strategie Grains von 62,9 Mio. Tonnen auf 63,1 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 2% zur Vorjahresernte.

16.05.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhten Short-Positionen

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Der Bestand von 30.949 Netto-Short-Positionen auf Futures und Optionen in der Vorwoche wurde in der Woche bis zum 10. Mai auf 39.150 Netto-Short-Positionen erhöht. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihren Bestand der Netto-Long-Kontrakten per 10. Mai auf 42.266 Netto-Long-Positionen (Vorwoche: 33.108). Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand stieg auf 68,9% während Non Commercials 21,3% am Open Interest repräsentieren. 90,2% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 91%).
Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

16.05.2019 Ukraine: Getreideexporte könnten auf über 49 Mio. Tonnen ansteigen

Die ukrainischen Getreideexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 haben aktuell ein Volumen von 44,4 Mio. Tonnen erreicht. Zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr waren es 35,3 Mio. Tonnen, teilte heute das Landwirtschaftsministerium mit.
Im vergangenen Jahr wurden in der Ukraine 70 Mio. Tonnen Getreide geerntet. 2017 waren es über 61 Mio. Tonnen. Bis zum Ende der Saison am 30. Juni könnten die Exporte noch auf über 49 Mio. Tonnen ansteigen. Zum Ende des letzten Vermarktungsjahres waren es 39,4 Mio. Tonnen.
Per 15. Mai wurden u.a. 25,6 Mio. Tonnen Mais und 14,6 Mio. Tonnen Weizen exportiert.
Getreide, Speiseöl und Ölsaaten dominieren die ukrainischen Agrarexporte.

16.05.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago beendeten den gestrigen Handelstag auf nahezu unverändertem Niveau. Im Tagesverlauf legten sie kräftig zu. Die Tagesgewinne konnten aufgrund später Verkäufe beim Mais nicht gehalten werden. Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen gestern unverändert. Heute um 14.30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Exporte in einer Spanne von 150.000 - 600.000 Tonnen Weizen. Zur Stunde handelt die e-CBoT mit moderaten Aufschlägen. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den Tagesgewinnen in Übersee profitieren und schlossen auf allen Terminen fester. Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 500.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im Juli. Der Preis dafür lag Händlern zufolge zwischen $208 - $211/Tonne c&f. Frankreich kommt demzufolge als Lieferant am ehesten in Frage.  Tunesien kaufte gestern 75.000 Tonnen Weizen - hauptsächlich in der Schwarzmeer-Region. Weizen aus Frankreich kam dem Vernehmen nach auch zum Zug. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September bei €0,50 unter Paris Dezember19.

16.05.2019 Short-Abdeckungen am CBoT: Maiskurse steigen heute Morgen erneut

Heute Morgen steigen die Kurse der CBoT-Maisfutures um 1,5%. Es ist bereits der vierte Handelstag in Folge mit festeren Kursen. Im Mittleren Westen der USA, wo sich die Maisaussaat seit Wochen verzögert, ist jetzt Regen angekündigt, der zu weiteren Verzögerungen führen dürfte.
Wenn die Farmer jetzt nicht bald ihre Maisflächen bestellen, werden viele von ihnen wohl auf Sojabohnen ausweichen, die man auch noch später pflanzen kann.
Von beiden Agrarrohstoffen gibt es am Weltmarkt ein sehr großes Angebot. Der Kursanstieg wird deshalb wohl in erster Linie von Short-Abdeckungen institutionellen Anleger unterstützt.
Analysten schätzen, dass alleine gestern 18.000 Lots Maisfutures von dieser Gruppe gekauft wurden, um ihre Shortpositionen im Bestand abzubauen.

16.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 18.000 Lots CBoT Mais

15.05.2019 FranceAgriMer erhöht Weizenexportprognose

Das Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat am heutigen Mittwoch die Prognose für die französischen Weichweizenexporte außerhalb der Europäischen Union für das Vermarktungsjahr 2018/19 den vierten Monat in Folge angehoben und damit eine lebhafte zweite Saisonhälfte beim größten Weizenexporteur der EU bestätigt.
Dennoch bleiben die Exporte unter dem Niveau von 10 Mio. Tonnen, was einige Marktteilnehmer aufgrund der lebhaften Exporte im März und April erwartet hatten.
Die französischen Weichweizenexporte in der Saison 2018/19 erreichten bisher ein Volumen von 9,75 Mio. Tonnen (Vormonat: 9,7 Mio. Tonnen). Das sind eine Mio. Tonnen mehr, als FranceAgriMer es noch im Januar prognostiziert hatte.
"Die Marktteilnehmer erwarten am Ende der Saison keine nennenswertes Exporte mehr ", sagte Marc Zribi, Leiter der Getreide- und Zuckereinheit von FranceAgriMer, gegenüber Reportern. "Wir gehen davon aus, dass wir die 10-Mio.-Tonnen-Marke nicht erreichen werden. Aber es ist eher ein psychologisches Niveau, die Saison bleibt stark.", so Zribi.
Die letzte Schätzung für die Weichweizenexporte 2018/19 an Nicht-EU-Länder lag 20% über dem Volumen der letzten Saison von 8,1 Mio. Tonnen.
Die Exporte in dieser Saison spiegeln höhere Verkäufe an den Hauptkunden Algerien wider - unterstützt durch eine geringere Konkurrenz aus anderen EU-Ländern wie Deutschland, höhere Verkäufe nach Ägypten und eine Erholung der Lieferungen nach Westafrika, so FranceAgriMer.
Nach Angaben von Refinitiv beliefen sich die französischen Nicht-EU-Weizenexporte am 13. Mai auf 8,9 Mio. Tonnen.
Die Aussichten für die nächste Saison könnten durch die aktuellen Erwartungen für die Weizenernte in Russland und der Ukraine sowie durch die Bemühungen Russlands um Zugang zum algerischen Weizenmarkt gedämpft werden, teilte das Unternehmenmit.
In seiner monatlichen Angebots- und Nachfrageprognose hat FranceAgriMer die Schätzung der französischen Weichweizenendbestände für 2018/19 von 2,4 Mio. Tonnen auf 2,3 Mio. Tonnen gesenkt und liegt damit 23% unter dem Niveau der letzten Saison.
Für Mais wurden die Endbestände für 2018/19 von 2,6 Mio. Tonnen im Vormonat auf 2,7 Mio. Tonnen erhöht, 6% mehr als im Vorjahr.
Dies ist hauptsächlich auf eine Aufwärtskorrektur der französischen Maisimporte zurückzuführen, die nun bei 950.000 Tonnen gegenüber 800.000 Tonnen im Vormonat und 605.000 Tonnen in der letzten Saison liegen.
Der starke Anstieg der erwarteten Importe war im Einklang mit den massiven Maislieferungen zu wettbewerbsfähigen Preisen in dieser Saison in die EU, insbesondere aus der Ukraine, sagte Zribi.
Für Gerste wurden die prognostizierten Endbestände für 2018/19 von 1,7 Mio. Tonnen im Vormonat auf 1,6 Mio. Tonnen gesenkt, obwohl sie 7,5% über den Beständen für 2017/18 lagen.
Die Gerstenexporte innerhalb der EU wurden um 145.000 Tonnen erhöht. Im Gegensatz dazu wurde die Prognose der Exporte außerhalb der EU um 100.000 Tonnen gekürzt, was die geringere Nachfrage von großen Importeuren wie Saudi-Arabien widerspiegelt, so FranceAgriMer.

15.05.2019 Trotz vorteilhaftem Wetter erntet die Ukraine in 2019 wohl weniger Getreide

Vorteilhafte Wetterbedingungen im Winter und im Frühjahr dürften dafür sorgen, dass die Weizenernte in der Ukraine auf 26,2 Mio. Tonnen und die Gerstenernte auf 7,9 Mio. Tonnen kommt.
Die Maisernte wird vom Beratungsunternehmen APK-Consult geschätzt allerdings von 35,6 Mio. Tonnen im letzten Jahr auf 33,1 Mio. Tonnen sinken.
Insgesamt erwarten die Fachleute, dass die Getreideernte des Schwarzmeeranrainers mit 69,3 Mio. Tonnen leicht hinter der Vorjahresernte von 69,8 Mio. Tonnen zurück bleibt.

15.05.2019 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften und kräftige Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit kräftigen Aufschlägen schließen. Institutionelle Anleger kauften gestern 10.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT erneut fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Gewinnen. Die deutsche Weizenernte 2019 wird nach Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbands ein Volumen von 24,28 Mio. Tonnen erreichen (vorherige Schätzung: 24,44 Mio Tonnen). Das wäre ein Anstieg zum Vorjahr um 19,8%. Die Preise für russischen Exportweizen sind in der vergangenen Woche erneut gefallen. Schwarzmeer-Weizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Mai kostete Ende letzter Woche $181/Tonne auf Basis FOB. Ende April lag der Preis bei $211/Tonne, meldet IKAR. Trockenes Wetter in Russland lenkt die Aufmerksamkeit nun jedoch wieder auf mögliche Wetterrisiken und begrenzt die hohen Erwartungen einer großen Ernte auf der Nordhalbkugel. Am Kassamarkt in Hamburg lagen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im September unverändert bei €0,25 unter Paris Dezember19.

15.05.2019 Wetterrisiko lässt Kurse der Maisfutures seit drei Tagen steigen

Seit drei Handelssitzungen steigen die Kurse der CBoT-Maisfutures, weil sich die Aussaat im Mittleren Westen der USA immer noch verzögert. Es ist der größte Drei-Tage-Anstieg seit letztem November.
Die US-Farmer hatten bis letzten Sonntag erst 30% ihrer geplanten Maisflächen bestellt. Im Fünf-Jahres-Mittel waren es zu diesem Termin 66% und die Marktteilnehmer gingen vorher davon aus, dass es 35% wären.
Ähnlich sieht es bei der Feldbestellung für die nächste Sojabohnenernte aus. Fondsgesellschaften halten außerordentlich viele Short-Positionen am Terminmarkt der CBoT. Sie erinnern sich jetzt daran, dass das Wetterrisiko nicht unerheblich ist.
Rohstofffonds waren in den letzten Tagen deshalb auch die Netto-Käufer für Mais, Sojabohnen und Weizen und trieben damit die Agrarfutures an der Leitbörse in Chicago in die Höhe. Alleine gestern sollen institutionelle Anleger 45.000 Lots Mais gekauft haben.

15.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 45.000 Lots CBoT Mais

14.05.2019 DRV erwartet Anstieg der Weizenernte 2019 um 19,8%

Die deutsche Weizenernte 2019 wird nach Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbands ein Volumen von 24,28 Mio. Tonnen erreichen. Das wäre ein Anstieg zum Vorjahr um 19,8%. In der vorherigen Schätzung erwartete der DRV noch eine Weizenernte von 24,44 Mio. Tonnen.
Im vergangenen Jahr litten die Weizenbestände in Deutschland und weiten Teilen Westeuropas unter einer massiven Trockenheit.
Beim Winterraps erwartet der DRV aufgrund der reduzierten Anbaufläche einen Rückgang  um 17,1% auf 3,04 Mio. Tonnen. Zuvor lag die Prognose bei 3,24 Mio. Tonnen.
Insgesamt profitierten die Getreidebestände vom regnerischen Wetter der vergangenen Wochen und vom kühleren Wetter, das die Verdunstung der Niederschläge eingeschränkt hat. Dadurch hat sich die Belastung der Bestände durch Trockenheit signifikant verringert. Der Regen kam gerade noch rechtzeitig, um ernsthafte Schäden an den Beständen zu verhindern, so der DRV.
Die Bestände in Süd- und Westdeutschland erhielten zwar ausreichend Feuchtigkeit, im Nordosten werden aber immer noch erhebliche Niederschlagsmengen benötigt.
Die Wintergerste-Ernte in Deutschland schätzt der DRV auf 9,78 Mio. Tonnen (+32,8% zum Vorjahr). Um 4,1% wird nach Schätzungen die Sommergerste-Ernte in Deutschland sinken auf 2,11 Mio. Tonnen. Ein Anstieg um 30,2% auf 4,35 Mio. Tonnen wird beim Mais erwartet.

14.05.2019 Frankreich: Anstieg der Maisanbaufläche wird auf 4,9% geschätzt

In seiner ersten Prognose für die diesjährige Maisaussaat-Fläche in Frankreich erwartet das französische Landwirtschaftsministerium einen Anstieg zum Vorjahr um 4,9% auf 1,43 Mio. Hektar.
Die Prognose der Weizenanbaufläche beließ das Ministerium unverändert bei 5,0 Mio. Hektar (+2,9% zu 2018)
Beim Raps sank die Prognose noch einmal leicht von 1,32 Mio. Hektar (Vorwoche) auf nun 1,31 Mio. Hektar. Zum Vorjahr wäre das ein Rückgang um 19,1%.

14.05.2019 US-Crop-Progress Report: Sojabohnenaussaat weiter deutlich verzögert

Das US-Landwirtschaftsministerium hat gestern Abend den wöchentlichen Crop-Progress-Report veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass per 12. Mai 64% der Winterweizenbestände in guter (49%) bzw. exzellenter (15%) Verfassung sind. In der Vorwoche lag waren es insgesamt ebenfalls 64%, allerdings haben sich die Prozente innerhalb der Kategorien verschoben (52%/12%). Vor einem Jahr waren 36% der Winterweizenbestände in Top-Verfassung.
Die Sommerweizen-Aussaat geht mittlerweile recht zügig voran. 45% der geplanten Flächen erledigt, in der Vorwoche waren es 22%. (Vorjahr: 54%; 5-Jahres-Durchschnitt: 67%)
Die Mais-Aussaat in den Vereinigten Staaten hinkt weiter dem Vorschritt der Vorjahre hinterher. 30% der geplanten Flächen sind ausgesät, vor einer Woche waren es 23%, vor einem Jahr 59% und im 5-Jahres-Durchschnitt sogar 66%.
Auch die Sojabohnen-Aussaat macht nur kleine Fortschritte. 9% der geplanten Flächen sind ausgesät (Vorwoche: 6%; Vorjahr: 32%; 5-Jahres-Durchschnitt: 29%).

14.05.2019 Verzögerung bei Maisaussaat im US Corn belt lässt Maiskurse wieder steigen

Die Kurse der CBoT-Maisfutures steigen heute Nacht um bis zu 2%, weil das nasse Wetter im Mittleren Westen der USA die Aussaat dort im Kerngebiet des US-Corn belt verzögert. Das könnte dazu führen, dass statt Mais jetzt andere Feldfrüchte zum Einsatz kommen.
Analysten des US-Landwirtschaftsministeriums stellten gestern in ihrem Wochenreport fest, dass der Fortschritt bei der Aussaat weit hinter den Markterwartungen zurück bleibt. 30% der geplanten Flächen waren bis zum letzten Sonntag bestellt. Im Fünf-Jahresmittel waren es zu diesem Termin 66%. Die Marktteilnehmer waren davon ausgegangen, dass es jetzt 35% sind.
Viele Farmer werden jetzt wohl mehr Sojabohnen anbauen, die auch noch später gelegt werden können. Das optimale Zeitfenster für die Maisaussaat ist bald zu. Das belastet dann den ohnehin schon überversorgten Ölpflanzenmarkt.
Gestern teilten chinesische Regierungssprecher mit, dass man als Reaktion auf seit Freitag im Handelsstreit wirksam gewordene US-Zölle auf chinesische Importe nun auch US-Importe in China höher besteuert werden sollen. Davor hatte Donald Trump gewarnt.
Trump sagte, er werde seinen Kollegen Xi Jin Ping nächsten Monat treffen.

14.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 17.000 Lots CBoT Mais

13.05.2019 CBoT COT-Bericht
Institutionelle Anleger reduzierten im Zeitraum 30.04.19 bis 07.05.19 ihr Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 1.356 Kontrakte auf 82.146 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen damit weiterhin bärisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen reduziert um 24.372 Kontrakte auf 282.327 Netto-Short-Positionen.
Außerden erhöhten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 12.027 Lots auf 160.553 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 7. Mai in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
13.05.2019 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 18.000 Lots CBoT Mais

09.05.2019 Vom Ex- zum Importeur: Indien importiert GMO-freien Mais aus der Ukraine

Indien hat weitere 27.000 Tonnen Mais aus der Ukraine importiert. Das Land legt Wert darauf, dass der Mais keine genetisch veränderten Organismen enthält. Die letzte Tranche aus der Ukraine kostet 205 USD/Tonne cif. Die Importe sollen den Engpass im Land entgegenwirken, der durch Insekten und Trockenheit verursacht wird.
Anfang dieses Jahres importierte Indien bereits 57.000 Tonnen GMO-freien Mais aus der Ukraine. Das waren die ersten Importe seit 2016. Zusammen mit den letzten Lieferungen importierte Indien in diesem Jahr bereits 84.000 Tonnen Mais.
Indien war bisher einer der bedeutendsten Maisexporteure und belieferte damit Länder in Südostasien. Jetzt wurde das Land zum Importeur, weil die Ernten im Land schlecht sind und die Geflügelmäster des Landes mehr Futtermittel benötigen. Auch die Stärkeindustrie fragt den Rohstoff Mais nach. Vom indischen Wechsel vom Exporteur zum Importeur profitieren Länder wie Brasilien, Argentinien und die USA, die jetzt die Länder in Südostasien mit Mais beliefern.
Durch die deutlichen kleineren Ernten ist Indien seit 2106 gezwungen, Mais durch drei staatliche Getreidehändler importieren zu lassen. Neu Delhi hat zum ersten Mal seit 16 Jahren dafür die Importzölle gesenkt. Da Indien keine genetisch veränderten Lebensmittel zulässt, ist die Bedingung, dass auch die Maisimporte GMO-frei sind.
Weltweit gibt es aber kaum noch Anbieter von Mais mit dieser Spezifikation. Eine einzige Ladung mit GMO-Mais könnte die indischen Sorten verunreinigen und die lokalen Bauern von internationalen Züchterhäusern abhängig machen. Die Regierung erlaubte im April den Import von 100.000 Tonnen GMO-freien Mais zum reduzierten Importzoll von 15%. Auf Getreideimporte sind 60% Abgaben üblich.
Die Maispreise in Indien sind seit der zweiten Jahreshälfte 2018 um mehr als 20% gestiegen, zum Leidwesen der lokalen Geflügelmäster und der Stärkeindustrie. Sie forderten von der Regierung die Zulassung von zollvergünstigten Importen. Händler im indischen Markt erwarten, dass in diesem Jahr bis zu 1 Mio. Tonnen Mais importiert wird. Larven vom Schmetterlingsfalter, die bereits in 2017 die Maisernte im Süden Afrikas zerstörten, sowie trockenes Wetter in einigen Anbauregionen haben Indiens Maisernte dezimiert.
Indien erntet zweimal im Jahr Mais. Die Ernteschätzung für 2018/19 sinkt auf 16 Mio. Tonnen. Im Vorjahr waren es noch 20,24 Mio. Tonnen. Das Land war bisher der siebt-größte Maisproduzent der Welt.

09.05.2019 FAO: Weltgetreide-Endbestände sinken in 2019/20 um 0,7%

Die Lebensmittelpreise in der Welt stiegen im April um 1,5%. Dazu haben steigende Preise bei Milchprodukten und Fleisch beigetragen, die sinkende Preise der Getreidenotierungen teils aufhoben. Das teilte heute die United Nations food agency (FAO) in Rom mit.
In dem heutigen Bericht wird auch erstmals eine Prognose zur diesjährigen Weltgetreideproduktion abgegeben. Nach einer kleineren Ernte in 2018 erwarten die Experten nun für 2019 eine Rekordernte.
Der FAO Index für Lebemsmittel, der sich aus einem Korb von verschiedenen Agrarprodukten (Getreide, Ölsaaten, Milchprodukte, Fleisch und Zucker) errechnet stieg von 167,5 im März auf 170,1 Punkten im April 2019.
Das ist der höchste Index seit letztem Juni aber immer noch 2,3% niedriger als im April 2018.
Die Preise für Milchprodukte stiegen im April gegenüber März um 5,2%. Das war der vierte Monat in Folge mit Preissteigerungen. Eine gute Nachfrage nach Butter, Vollmilchpulver und Käse treibt die Preise in die Höhe.
Der Index für Fleisch stieg um 3% gegenüber dem Vormonat, weil die Nachfrage aus Asien, insbesondere China, wo das Afrikanische Schweinefieber grassiert, steigt.
Auch die Indices für Zucker und Pflanzenöle stiegen. Dagegen sank der Index für Getreide um 2,8% gegenüber dem Vormonat. Das tat er bereits zum vierten Mal in Folge. Die Weizenproduktion soll in 2019 deutlich steigen. Ein größeres Angebot und eine ruhigere Nachfrage drücken hier das Preisniveau.
Die FAO schätzt die weltweite Getreideproduktion im Jahr 2019 auf 2,722 Mrd. Tonnen; das wären 2,7% mehr als in 2018. Bei den großen Getreidearten Weizen (+5%), Mais (+2,3%) und Gerste (5,4%), wächst die Produktion am stärksten. Die Reisproduktion soll dagegen auf dem Niveau des Vorjahres verharren.
Der weltweite Lebensmittelkonsum steigt in 2019 mindestens um 1,1%, da die Weltbevölkerung weiter wächst, der Getreideverbrauch auf der Welt wird in der Saison 2019/2020 um 1,5% anwachsen. Das bedeutet, dass die Getreideendbestände wohl um 0,7% auf 847 Mio. Tonnen sinken werden. Das wäre der niedrigste Vorrat seit der Saison 2015/16.

09.05.2019 Getreidemail

10:30 Uhr Korrektur:
Der Mai-WASDE-Report kommt nicht heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit, sondern Morgen.

Eine weltweit gute Versorgungslage mit Weizen, negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex sowie Positionierungen vor dem monatlichen USDA-Report, heute 18 Uhr deutscher Zeit, ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Verlusten schließen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die e-CBoT erneut schwächer.
Bei vergleichsweise sehr geringen Handelsumsätzen aufgrund eines Feiertages in Frankreich, folgten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit leichten Verlusten. In vielen EU-Ländern wie Frankreich, Deutschland und Großbritannien hat es jetzt endlich geregnet, was die Sorgen über einen trockenen Sommer mindert. In den unteren Bodenschichten ist es aber noch viel zu trocken. Händler vermuten, dass die deutschen Getreidemühlen ihre Mengen aus der alten Ernte gesichert haben und sich inzwischen für die neue Ernte interessieren. Die Bauern sind zu den aktuell notierten relativ niedrigen Preisen kaum gewillt zu verkaufen. Deutsche Getreidexportaufträge aus der neuen Ernte sind bisher auch nicht berauschend.

09.05.2019 Maisaussaat im US-Corn Belt könnte in der nächsten Woche vorankommen

10:30 Uhr, Korrektur:
Der Mai-WASDE-Report kommt nicht heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit, sondern Morgen.

Die Kurse der CBoT-Maisfutures geben heute Morgen am zweiten Tag in Folge nach, weil sich die Wetterbedingungen im Mittleren Westen der USA in der nächsten Woche verbessern sollen und die Farmer dann mit der Aussaat von Mais zügig vorankommen können.
Bisher hatten Regenfälle die Feldbestellungen dort erheblich verzögert.
Gestern schätzte das USDA, dass 23% der geplanten Maisflächen bestellt sind. Das war deutlich weniger als im Fünf-Jahres-Mittel, das für diesen Termin bei 46% liegt.
Die Meldung, dass die Vorräte aus der alten Ernte noch riesig sind, drückt die Börsenkurse zudem. Heute Abend um 18:00 Uhr deutscher Zeit wird das USDA dazu eine neue Prognose abgeben. Händler erwarten, dass die Maisvorräte der USA am Ende der Vermarktungssaison noch bei 2,055 Mrd. Bushel liegen sollen. Diese beeindruckend hohe Schätzung lag im April bei 2,035 Mrd. Bushel.

08.05.2019 Getreidemail

Technische Käufe sowie positive Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen. Eine wetterbedingt verzögerte Sommergetreideaussaat in den USA stützte die Kurse. Institutionelle Anleger kauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die e-CBoT kann sich auch heute Morgen weiter behaupten.
Nach den deutlichen Kursverlusten der letzten Tage mit einem Kontakttief am Montag im Septemer-19-Terminkontrakt von unter 170 €/to konnten die Weizenfutures an der Euronext in Paris in einem dünnen Handel von den positiven Vorgaben aus Übersee profitieren. Außerdem kann man noch nicht sicher davon ausgehen, dass die russische Getreideernte in diesem Jahr so groß wird, wie jetzt prognostiziert. Frankreich exportierte in dieser Saison 2,15 Mio. Tonnen Weichweizen. Die Weizenexporte aus Frankreich und Deutschland laufen derzeit auf Hochtouren. Exporteure suchen wohl immer noch Ware für den Saudi-Arabien-Tender, der Ende April zugeschlagen wurde. Bei der neuen Ernte sind Länder wie Polen, die baltischen Staaten und Russland billiger als deutsches Getreide

08.05.2019 Fonds kaufen wieder Mais, Sojabohnen und Weizen

07.05.2019 Sommergetreideaussaat in der Ukraine ist fast abgeschlossen

Die Farmer in der Ukraine haben die Aussaat ihres Sommergetreides für die Ernte in 2019 auf insgesamt 2.284 Mio. Hektar fast abgeschlossen. In den letzten drei Tagen wurden noch 4.000 Hektar bestellt.
Auch die Zuckerrüben sind bereits zu 87% auf der geplanten Fläche von 244.000 Hektar im Boden. Die Anbaufläche geht in diesem Jahr um 25% zurück.
Die Aussaat von Mais ist inzwischen zu 58% fertig. Mais wird in der Ukraine auf 4,7 Mio. Hektar angebaut.
Das Landwirtschaftsministerium in Kiew schätzt die Getreideernte des Landes in diesem Jahr auf 70 Mio. Tonnen und damit auf dem Rekordniveau des Vorjahres.

07.05.2019 Handelskonflikt: China zieht sich auf wesentliche Zusagen zurück

Die CBoT-Futures auf Sojabohnen weiten heute Morgen in der achten Sitzung in Folge ihre Verluste aus. Der Druck kommt von der Zuspitzung in den Spannungen zwischen Washington und Peking.
Zur Stunde handeln die Sojabohnenfutures 0,12% schwächer als gestern, nachdem gestern die Kurse auf den niedrigsten Stand seit dem 19. September 2018 fielen.
China zieht sich auf seine wesentlichen Zusagen gegenüber den USA zurück, die in den Gesprächen mit den USA zur Beilegung des Handelskonflikts gemacht wurden. Daraufhin hatte Donald Trump angekündigt, ab Freitag Strafzölle auf Waren im Wert von 200 Mrd. USD aus China von 10% auf 25% zu erhöhen. Händler aus Singapur sagen, dass diese Entwicklung völlig unerwartet kommt. Unter diesen Umständen werden die Verhandlungen kompliziert. Für weitere strategisch wichtige Güter im Wert von 325 Mrd. USD sollen zusätzliche Strafzölle von 25% gelten.
Für die USA sind Sojabohnen der empfindlichste Exportartikel, den China kauft. Vor dem Handelskrieg waren die USA die wichtigsten Lieferanten dafür. Die Zusage Chinas, wieder mehr US-Agrargüter kaufen zu wollen, ist jetzt in Gefahr.
Weitere US-Strafzölle sorgten dafür, dass Fonds umfangreich in Agrarfutures short gingen, was den Druck auf die Kurse und auf die Preise am Kassamarkt erhöhte. Wegen widriger Wetterbedingungen werden einige Farmer im Mittleren Westen der USA wohl mehr Sojabohnen anbauen, weil der Mais nicht fristgerecht in die Erde kommt.
23% der geplanten Maisflächen sind dort inzwischen bestellt. Vor einer Woche waren es 15%, vor einem Jahr zu diesem Termin aber schon 46%. Aber auch die Aussaat der Sojabohnen kommt nicht so schnell voran. 6% sind inzwischen bestellt (Vorwoche 3%) und zu diesem Termin im Vorjahr waren es 14%.

06.05.2019 EU-Weizenexporte jetzt bei 17,1 Mio. Tonnen

Die Weichweizenexporte aus der EU (28) für das Wirtschaftsjahr 2018/19 (Juli/Juni) kommen per 5. Mai auf 17,1 Mio. Tonnen. Das sind 5% weniger als zu diesem Termin vor einem Jahr. Das teilte heute die EU-Kommission mit.
Die Gerstenexporte sind in dieser Saison um 24% zurück auf 3,8 Mio. Tonnen.
Außerdem wurden 20,5 Mio. Tonnen Mais importiert, das entspricht 38% mehr als vor einem Jahr.

06.05.2019 Wie reagiert China auf Trumps Drohungen?

Nach der Eskalation im Handelsstreit wird in China gerätselt, ob die Regierung nun den für diese Woche geplanten Besuch ihres Chefverhandlers im Handelsstreit in Washington absagt. Eigentlich hatte Liu He, der einer der engsten Berater von Präsident Xi Jinping ist und dessen offizieller Titel „Stellvertretender Ministerpräsident“ lautet, am Mittwoch mit einer 100 Köpfe starken Delegation nach Amerika fliegen wollen, um den Vertrag fertigzustellen, den Xi und Trump dann später in einer großen Zeremonie unterschreiben sollten.
Offiziell teilte das Außenministerium in Peking am Montagnachmittag bei einer routinemäßigen Pressekonferenz mit, dass die Reise der Delegation weiter “vorbereitet” werde. Der Sprecher sagte allerdings weder, wann die Reise stattfinden solle, noch, ob Liu He die Delegation anführen werde oder ein niederrangigeres Regierungsmitglied.
In China wurde am Montag spekuliert, dass die Reise verschoben werden könnte oder ganz abgesagt, um das Gesicht gegenüber der eigenen Bevölkerung nach Trumps Drohung zu wahren. Im Handelsministerium sei man angesichts der neuerlichen Volte “sauer”, hieß es in Regierungskreisen. Man sei von dieser kalt erwischt worden.

Zunächst hatte Verwirrung um die chinesische Reaktion geherrscht. Während die „South China Morning Post“ berichtete, der Besuch von Vize-Ministerpräsident und Verhandlungsführer Liu He in Washington diese Woche werde nur verkürzt, hieß es in amerikanischen Medien wie dem „Wall Street Journal“ und dem Fernsehsender „CNBC“, China erwäge sogar einen Abbruch der Gespräche. China wolle nicht unter Drohungen weiterverhandeln und sei von Trumps Verhalten überrascht worden.

Trumps Kehrtwende in den Verhandlungen kommt für viele überraschend. Erst am Freitag hatte er erklärt, die Handelsgespräche wurden „ziemlich gut“ laufen. Zudem hatte sein Stabschef betont, der Handelskonflikt werde in den kommenden zwei Wochen beigelegt. „Die Handelsgespräche mit China gehen weiter, aber zu langsam, da sie versuchen, neu zu verhandeln. Nein!“, twitterte Trump.

An der Derivatebörse CBoT in Chicago sinken die Kurse der Agarfutures auf Mais, Sojabohnen und Weizen um bis zu 3%.

06.05.2019 In Indien wird Mais knapp

Das staatliche Indische Handelshaus MMTC hat die Deadline für Offerten in einem internationalen Tender zum Kauf von gelbem Mais vom 08. Mai auf den 15. Mai verlängert.
Die Offerten müssen bis zum 31. Mai gültig behalten (vorher 26. Mai).
Der Lieferzeitraum wurde ebenfalls geändert von ursprünglich 29. Mai bis 20. Juni auf nun 10. Juni bis 10. Juli. Die Menge, die MMTC kaufen will wird von dem Preisniveau abhängig gemacht. Beobachter gehen davon aus, dass die Mindestliefermenge 20.000 Tonnen betragen soll und insgesamt 100.000 Tonnen gekauft werden.
Die Ausschreibung sieht Mais-Lieferungen vor, die nicht genetisch verändert sind. Mit diesen Eigenschaften kann Mais aus allen Herkünfte geliefert werden. In Indien sollen damit Stärkefabriken oder Futtermittelhersteller beliefert werden.
Unterdurchschnittliche Monsunregenfälle sowie Insektenbefall haben Indiens eigene Maisproduktion begrenzt und die Preise dort steigen lassen.

06.05.2019 US-chinesischer Handelsstreit spitzt sich zu: Sojabohnenkurse stark unter Druck

Heute Morgen stehen die Kurse der CBoT-Sojabohnen stark unter Druck (-2%). Sie weiten damit ihre Verluste aus und erreichen jetzt ein Sieben-Monats-Tief. Das hat zwei Gründe: zum einen verzögert sich die Maisaussaat im Mittleren Westen der USA was dazu führen dürfte, dass mehr Sojabohnen angebaut werden.
Und zum anderen hat US-Präsident Donald Trump am Samstag angekündigt, dass er weitere Strafzölle auf chinesische Einfuhren im Wert von 200 Mrd. USD erheben wird, wenn die Verhandlungen mit Peking in dieser Woche nicht zum gewünschten Handelsabkommen führen.
Auch die Maisfutures stehen heute Morgen unter Druck und geben zur Stunde bereits 2,5% nach.
Händler in Fernost Asien sehen die Zuspitzung im US- chinesischen Handelsstreit aber als Hauptgrund für den starken Kursverlust. Die Sojakurse verloren bereits letzte Woche mehr als 3%, weil die Nachfrage aus China nachlässt.

06.05.2019 US-Fonds kaufte am Freitag Mais und verkauften Sojabohnen und Weizen

03.05.2019 Frankreich: Unveränderte Weizen-Ratings

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer bewertet 79% der französischen Winterweizenbestände mit dem Rating „gut bis exzellent“. Zur Vorwoche blieben die Ratings damit unverändert. Im Vergleich dazu vergab FranceAgriMer vor einem Jahr für 78% der Winterweizenbestände das Top-Rating.
Unverändert mit 75% „gut bis exzellent“ blieben auch die Ratings für Wintergerste und für Sommergerste in Frankreich.
Die Mais-Aussaat in Frankreich schreitet weiter voran. 68% der geplanten Flächen sind per 29. April ausgesät. In der Vorwoche lag der Aussaatfortschritt bei 56%.

03.05.2019 CBoT-Maiskurse mit größtem Wochenplus seit fünf Monaten

Die Kurse der CBoT-Maisfutures bewegen sich derzeit auf einem Monats-Hoch, da sich im Mittleren Westen der USA die Aussaat für die Ernte 2019 verzögert. In dieser Woche haben wir mit 2,5% den größten Anstieg seit November 2018 gesehen.
Regnerisches Wetter im Kernanbaugebiet für Mais in den USA verzögert dort die Feldarbeiten. In den kommenden zwei Wochen sind Stürme und weitere Regenfälle vorhergesagt. Viele Farmer überlegen schon, weniger Mais und stattdessen mehr Sojabohnen anzubauen, die auch noch später gelegt werden können.

03.05.2019 Kurse der CBoT-Sojabohnen geben seit vier Wochen nach

Die Kurse der CBoT-Sojabohnenfutures werden heute wohl ihre vierte Woche in Folge mit Verlusten beschließen. Der Markt erwartet in den Überschussregionen eine höhere Produktion und in China eine sinkende Nachfrage.
Die Exporteure der USA haben schon Probleme, ihre Sojabohnen der letzten Ernte abzusetzen und wenn die Maisaussaat im Mittleren Westen sich weiter verzögert, dann bleibt vielen Farmern nur noch die Sojabohne als Ausweg. Auch das weltweite Angebot an Proteinpflanzen ist hoch.
Das USDA berichtete gestern, dass man in der letzten Woche 336.929 Tonnen US-Sojabohnen exportieren konnte, das waren sogar noch weniger, als die Unterkante dessen, was vom Markt erwartet wurde. Auch die Exporte von Sojaschrot blieben hinter den Erwartungen zurück.
Marktteilnehmer warten nun auf eine positive Übereinkunft mit China in den Gesprächen zur Beilegung des Handelsstreits. Dazu finden in dieser Woche in Peking und in der nächsten Woche in Washington weitere Gespräche statt. US-Farmer hoffen darauf, dass dann auch die chinesischen Strafzölle auf US-Sojabohnen wegfallen.
Das in China grassierende Afrikanische Schweinefieber (ASF) begrenzt den Bedarf an proteinreichen Futtermitteln, wozu auch Sojabohnenschrot gehört.

03.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern erneut CBoT Mais-Futures

02.05.2019 Nasses Wetter gefährdet US-Maiserträge

Die Kurse der CBoT-Maisfutures steigen heute Morgen auf ihr Fünf-Wochen-Hoch, da im Mittleren Westen der USA weiterhin schlechtes Wetter vorhergesagt wird, was die Aussaat behindert. Das könnte bedeuten, dass der Mais sein Ertragspotential nicht mehr optimal ausgeschöpft werden kann.
Das nasse Wetter hatte bereits seit Wochen die Feldarbeiten behindert und nun sagen die Wetterdienste vorher, dass diese Wetterlage noch bis Mitte Mai anhalten soll.
Die Zeit für einen optimalen Aussaattermin läuft bald ab, danach sind keine hohen Erträge mehr zu erzielen. Das USDA teilte am Montag mit, dass bis zum 28. April in US-Corn-Belt erst 15% der Maissaaten gelegt wurden. Das war im letzten Jahr so ähnlich, aber im Fünf-Jahres-Mittel lag die Zahl an diesem Termin bei 27%.

02.05.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 14.000 Lots CBoT Mais

30.04.2019 US Crop-Conditions

Das US-Landwirtschaftsministerium hat gestern Abend den wöchentlichen Bericht über den Zustand der US-Saatenstände veröffentlicht. Demnach befinden sich 64% der Winterweizenbestände in Top-Verfassung. In der Vorwoche waren es noch 62% und vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt 33%. Analysten, die zuvor vom Nachrichtendienst Reuters nach ihrer Einschätzung gefragt wurden, erwarteten einen zur Vorwoche unveränderten Zustand.
Die Sommerweizen-Aussaat auf 13% der geplanten Flächen abgeschlossen (Vorwoche: 5%; 5-Jahres-Durchschnitt: 33%). Analysten erwarteten 12%
Der Mais ist in den Vereinigten Staaten auf 15% der geplanten Flächen ausgesät und liegt damit weit hinter dem Vorschritt in den Vorjahren (Vorwoche: 6%; 5-Jahres-Durchschnitt: 27%).
Bei den Sojabohnen liegt der Aussaatfortschritt bei 3% (Vorwoche: 1%; 5-Jahres-Durchschnitt: 6%).

30.04.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 6.500 Lots CBoT Mais

29.04.2019 US-Export-Inspections: Mais-Verladungen etwas höher, als erwartet!

29.04.2019 EU: Weichweizenexporte 2% hinter Vorjahr

Die EU-Weichweizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 28. April ein Volumen 16,9 Mio. Tonnen, meldet die die EU-Kommission heute. Im Vergleich zur Vermarktungsperiode 2017/18 (selber Zeitraum) ist das ein Rückgang um 2%.
Um 20% rückläufig zum Vorjahr mit 3,8 Mio. Tonnen sind die Gerste-Exporte.
Die Maisimporte erreichten mit 20,1 Mio. Tonnen einen Anstieg um 39%.

29.04.2019 CBOT: COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten im Zeitraum 16.04.19 bis 23.04.19 ihr Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 4.916 Kontrakte auf 67.992 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen damit weiterhin bärisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde.
Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen erneut erhöht um 14.686 Kontrakte auf die neue Rekordmenge von 322.215 Netto-Short-Positionen.
Außerden erhöhten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 38.166 Lots auf 129.566 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 23. April in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
29.04.2019 Getreidemail

Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften sowie Kursaufschläge beim Mais sorgten bei den Weizenfutures in Chicago am Freitag für moderate Gewinne. Die komfortable Versorgungslage beim Weizen und Aussichten auf eine gute Entwicklung der neuen Ernte auf der Nordhalbkugel begrenzten den Anstieg. Im Wochenvergleich verlor die Juli-Fälligkeit 1,3% an Wert. Das war der dritte Wochenverlust in Folge. Institutionelle Anleger kauften am Freitag 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt zur Stunde fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den verbesserten Vorgaben aus Übersee und vom schwachen Wechselkurs des Euro profitieren und schlossen auf allen Fälligkeiten mit Gewinnen. Die EU-Kommission erhöhte ihre Prognose der Weizenexporte für das Vermarktungsjahr 2018/19 um 2 Mio. Tonnen auf 21 Mio. Tonnen . Für die Saison 2019/20 hob die Kommission die Ernteschätzung von 140,2 Mio. Tonnen auf 141,3 Mio. Tonnen Weizen an. FranceAgriMer bewertet 79% der französischen Winterweizenbestände mit dem Rating „gut bis exzellent“. Zur Vorwoche ist das ein Rückgang um 2%. Im vergangenen Jahr waren es zur selben Zeit 77%. In Westeuropa haben die Niederschläge der vergangenen Tage für Entlastung nach der Trockenheit gesorgt, weitere Niederschläge in den kommenden Wochen sind aber dringend notwendig.

29.04.2019 Kurse der CBoT Maisfutures steigen auf ein 1-Wochen-Hoch

Weil Regen die Pflanzarbeiten im Mittleren Westen der USA behindert, steigen die Kurse der CBoT-Maisfutures heute Morgen bereits am vierten Handelstag in Folge.
Regen und sogar Schnee im US-Corn-Belt sorgen dafür, dass sich dort die Maisaussaat verzögert. Weitere Regenfälle sind vorhergesagt. Ob alle geplanten Flächen mit Mais bestellt werden ist inzwischen unsicher. Manche Farmer könnten bald entscheiden, lieber mehr Sojabohnen anzubauen, deren Saat auch noch später gelegt werden kann.
Die großen Institutionellen Anleger haben bis letzte Woche ihre bereits schon rekordverdächtig hohen Netto-Short-Positionen beim Mais ausgeweitet; das zeigten neueste Zahlen der Aufsichtsbehörde.

29.04.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 17.000 Lots CBoT Mais

26.04.2019 EU erhöht Prognose der EU-Weizenexporte 2018/19

Die EU-Kommission hat in ihrer monatlich erscheinenden Prognose die Schätzung der Weizenexporte für das Vermarktungsjahr 2018/19 um 2 Mio. Tonnen auf 21 Mio. Tonnen erhöht. In dem monatlichen Report über Angebot und Nachfrage wurde darüber hinaus die Schätzung der Maisimporte 2018/19 von 21 Mio. Tonnen auf 21,5 Mio. Tonnen erhöht.
Für die kommende Saison 2019/20 beließ die Kommission die Schätzung der Weizenexporte und der Maisimporte unverändert bei 25,5 Mio. Tonnen respektive 15,5 Mio. Tonnen. Erwartet werden eine Weizenernte 2019 von 141,3 Mio. Tonnen (Vormonat: 140,2 Mio. Tonnen) sowie eine Gersteernte 2019 von 61 Mio. Tonnen (Vormonat: 60,3 Mio. Tonnen), eine Maisernte von 68,3 Mio. Tonnen (unverändert) und eine Rapssaaternte von 19,2 Mio. Tonnen (Vormonat: 19,9 Mio. Tonnen).

26.04.2019 Frankreich: Rückläufige Getreide-Ratings

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer bewertet 79% der französischen Winterweizenbestände mit dem Rating „gut bis exzellent“. Zur Vorwoche ist das ein Rückgang um 2%. Vor einem Jahr erhielten 77% der Winterweizenbestände das Top-Rating.
Rückläufig sind auch die Ratings für Wintergerste in Frankreich. 75% der Bestände sind in Top-Verfassung, in der Vorwoche waren es 77%. Etwas stärker rückläufig sind die Sommergerste-Ratings. Sie sanken von 89% auf 86%.
Die Mais-Aussaat in Frankreich schreitet voran. 56% der geplanten Flächen sind per 22. April ausgesät. In der Vorwoche lag der Aussaatfortschritt bei 29%.

26.04.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 12.500 Lots CBoT Mais

25.04.2019 IGC hebt Prognose zur Welt-Weizenernte an

Der internationale Getreiderat (IGC) hebt heute seine Prognose zur Weltweizenernte 2019/20 an, weil die russischen Feldbestände sich gut entwickeln.
Das regierungsunabhängige Expertengremium sieht die Welt-Weizenproduktion in seinem Monatsbericht heute auf 762 Mio. Tonnen, die russische Produktion wird auf 79,5 Mio. Tonnen gesehen. Das wären 2,4 Mio. Tonnen mehr als im letzten Monat.
Günstige Wetterbedingungen im Süden Russlands sollten dafür sorgen, dass dort eine weitere Rekordernte geborgen werden kann. Bereits zu Beginn dieser Woche hatten russische Analysten die Weizenernte dort auf 80,1 Mio. Tonnen geschätzt.
Mit der heutigen Prognose (762) wird die Weltweizenproduktion deutlich höher ausfallen als im Vorjahr (735). Die Endbestände werden jetzt auf 274 Mio. Tonnen gesehen nach 264 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Die Getreidebestände am Ende der Saison 2019/20 werden vom IGC jetzt auf 588 Mio. Tonnen geschätzt; in der letzten Schätzung waren es noch 575 Mio. Tonnen. Am Ende der letzten Saison waren es mit 611 Mio. Tonnen aber immer noch mehr.
Das IGC schätzt die Maisernte 2019/20 nun auf 1,125 Mrd. Tonnen und damit 1 Mio. Tonnen mehr als im März. Die letztjährige Ernte wurde auf 1,118 Mrd. Tonnen geschätzt. Die Bestände von Mais am Ende der Saison 2019/20 werden auf 275 Mio. Tonnen gesehen, in der letzten Schätzung im März ging man noch von 266 Mio. Tonnen aus. In der Saison 2018/19 war der Endbestand bei 311 Mio. Tonnen.
Die weltweite Sojabohnenproduktion 2019/20 wird vom IGC auf 361 Mio. Tonnen geschätzt, nur etwas weniger als die 362 Mio. Tonnen im Vorjahr, die Endbestände steigen aber um 1 Mio. Tonnen auf 56 Mio. Tonnen, das sind 10 Mio. Tonnen mehr als am Ende der Saison 2018/19.

25.04.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 22.000 Lots CBoT Mais

24.04.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhten Short-Positionen

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Der Bestand von 18.110 Netto-Short-Positionen auf Futures und Optionen per 12. April wurde in der Woche bis zum 19. April auf 23.446 Netto-Short-Positionen erhöht. Das zeigt der heute von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihren Bestand der Netto-Long-Kontrakten per 19. April auf 7.048 Netto-Long-Positionen (Vorwoche: 21.420). Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand stieg auf 81,7% während Non Commercials 13,8% am Open Interest repräsentieren. 95% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert.
Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

24.04.2019 15% weniger Mais in Südafrika

Südafrika wird in 2018/19 wohl 15% weniger Mais als im Vorjahr ernten; Trockenheit im letzten Herbst hatte die Aussaat verzögert.
Ein Komitee von Ernteschätzern wird die bevorstehende Ernte am morgigen Donnerstag wohl auf 10,6 Mio. Tonnen schätzen; im Vorjahr war die Ernte 12,51 Mio. Tonnen groß. Dies zeigt eine Umfrage unter fünf Händlern und Marktanalysten.
Die 2019er Ernte wird demnach 5,447 Mio. Tonnen weißen Mais für den menschlichen Konsum und 5,266 Mio. Tonnen gelben Mais für die Herstellung von Viehfutter hervorbringen.
Ein Ökonom der First National Bank und Agrarmarktexperte sagte, dass es, trotz einer Trockenheit im Oranje-Freistaat und einer Provinz im Nordwesten des Landes, eine gute Ernte geben wird, da allgemein die Produktionsbedingungen in dieser Vegetationszeit gut waren.
Nun könnte es noch Frostschäden geben.

24.04.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 21.000 Lots CBoT Mais

23.04.2019 Chinas Importbedarf für Mais steigt deutlich

Chinas Maisimporte werden in 2019 deutlich steigen, da sich eine Lücke zwischen der örtlichen Produktion und der nationalen Nachfrage auftut. Das teilte der chinesische Industrieverband der Stärkehersteller heute mit.
Der Maiskonsum in 2019 wird auf 260 Mio. Tonnen geschätzt, ähnlich viel wie in 2018 als 262 Mio. Tonnen verbraucht. Davon werden als Futtermittel 180 Mio. Tonnen verbraucht (Vj.: 178).
Der Maiskonsum als Industrierohstoff wird um 2% auf 75 Mio. Tonnen steigen.

23.04.2019 ASF senkt Brasiliens Sojaexporte; mehr Fleischexporte sollen das kompensieren

Brasiliens Sojabohnenexporte werden in diesem Jahr definitiv sinken, weil in China das afrikanische Schweinefieber“ grassiert. Nun rechnet die brasilianische Landwirtschaftsministerin Tereza Cristina Dias damit, mehr Fleisch exportieren zu können.
Brasilien ist weltweit der größte Sojabohnenexporteur und China der größte Importeur dieser Ölsaat. Bis zu 200 Mio. Schweine verenden oder werden bis Jahresende wegen der Seuche gekeult, so die Prognose von Analysten der Rabo Bank. Dadurch sinkt die Nachfrage nach Futtermitteln in China, das aus Sojaschrot oder Mais hergestellt wird.
Dias ließ der Presse wissen, dass Brasilien jetzt mehr Protein für $2.000/to in Form von Geflügelfleisch, Rindfleisch oder Schweinefleisch exportieren wird. Dem geringeren Export von Sojabohnen stehen höhere Fleischexporte gegenüber, wobei die Wertschöpfung für Brasilien besser ist. Sie reist im Mai nach Fernostasien und will den Weg dafür bereiten, dass die Handelsbeziehungen mit China, Japan, Vietnam und Indonesien problemlos bleiben. Sie will zeigen, dass man stets ein guter Partner war und zu seinen Verträgen stehe und zuverlässig ist.
Conab, das Statistikamt Brasiliens, schätzt, dass die Sojabohnenexporte in der kommenden Vermarktungsperiode 70 Mio. Tonnen betragen werden, nach 84 Mio. Tonnen in 2018/19.

23.04.2019 COT-Bericht: Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger"
Institutionelle Anleger erhöhten im Zeitraum 09.04.19 bis 16.04.19 ihr Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 8.807 Kontrakte auf 63.076 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen damit weiterhin bärisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen weiter erhöht um 35.783 Kontrakte auf die neue Rekordmenge von 307.529 Netto-Short-Positionen.
Außerden erhöhten "Institutionelle Anleger" den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 20.086 Lots auf 91.400 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 16. April in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
23.04.2019 US-Export-Inspections: Weizen- und Maisverladungen höher, als erwartet

23.04.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.000 Kontrakte CBoT Mais

18.04.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

16.04.2019 U.S. Crop Progress Report: Sommerweizenaussaat mit Verzögerungen
Gestern Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlichte das US-Landwirtschaftsministerium den wöchentlichen Crop-Progress-Report.
Danach befinden sich per 14. April rund 60% der Winterweizenbestände in Top-Verfassung (Rating: "gut bis exzellent". Analysten rechneten mit diesem Ergebnis. Die Spanne der Analystenschätzungen rangierte zwischen 59% und 63%.
Die Sommerweizenaussaat ist auf 2% der geplanten Flächen abgeschlossen. Analysten rechneten im Durchschnitt mit 4%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 13%.
Beim Mais ist der Rückstand weniger groß. 3% der geplanten Flächen sind bestellt. Analysten rechneten mit 5%, der 5-Jahres-Durchschnitt liegt ebenfalls bei 5%.
16.04.2019 MARS: Trockenheit in Spanien und der südlichen EU drückt Getreideerträge

Trockenheit in Spanien und Südosteuropa schürt die Gefahr von sinkenden Getreideerträgen. Das ist das Ergebnis einer MARS – Studie, die gestern veröffentlicht wurde.
Nachdem die Trockenheit im Süden Europas im März zu Ende zu gehen schien, erwarten die Fachleute beim MARS, Europas Crop Monitoring Service, in den Ländern Spanien, Kroatien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Griechenland niedrigere Getreideerträge. Im Gegensatz dazu sind die Feldbestände in den anderen EU-Ländern in ganz ordentlichem Zustand, weil mildes Wetter der Pflanzenentwicklung zugute kam.
Auf EU-Ebene zeigt der Ertragsmonitor für 2019 einen durchschnittlichen Weizenertrag von 6,01 Tonnen/Hektar. Im März lag die Prognose noch bei 6,04 Tonnen/Hektar. Das wären 6,8%, mehr als die Erträge im von Trockenheit gebeutelten Jahr 2018 und 1,2% über dem Durchschnittsertrag der letzten fünf Jahre.
Die Gerstenerträge für 2019 werden auf 4,95 Tonnen/Hektar geschätzt. 7,4% mehr als im letzten Jahr. Darin enthalten sind 6,0 Tonnen/Hektar für Wintergerste. Im März ging man noch von 6,02 Tonnen /Hektar aus. Sommergerstenerträge werden auf 4,16 Tonnen/Hektar geschätzt.
MARS blieb bei seiner März-Prognose für die EU Rapsernte mit einem Durchschnittsertrag von 3,19 Tonen/Hektar. Das sind 12% mehr als in 2018 aber auch 1,3% weniger als der 5-Jahres-Durchsnittsertrag.
Das milde Frühlingswetter begünstigte die Aussaat von Sommerungen wie Sommergerste und Mais. Zudem sind für den Süden Europas für diese Woche ergiebige Regenfälle vorhergesagt, die dafür sorgen dürften, dass die jungen Pflanzen gut gedeihen.
Dieser Regen ist aber wohl nicht ausreichend, um die Defizite beim Wintergetreide beispielsweise dem Weizen in Rumänien aufzuheben. In Spanien hatte die Rückkehr des Regens den ausgetrockneten Feldern gut getan auch wenn die Bodenfeuchte und die Reservoirs für den Sommer nicht ausreichen dürften.
In Frankreich, dem größten Getreideproduzenten Europas, hatte März-Regen den Wintergetreidebeständen einen Schub gegeben. In tiefer gelegenen Regionen z.B. im Burgund bleiben die Bedingungen aber fragil. Die Erträge von Raps in Frankreich wurden bereits durch die Trockenheit und hohem Insektendruck negativ beeinflusst. Die Aussaat von Mais in der südwestlichen Region Frankreich, wo nach dem Regen im April eine Phase mit kalten Temperaturen folgte, verzögert sich.

15.04.2019 EU Weizenexporte: Defizit zum Vorjahr schmilzt weiter

Die Weichweizenexporte der EU im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 14. April ein Volumen von 16,1 Mio. Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um nur noch 1%, vor 10 Wochen lag der Rückstand noch bei 25%. Die Gersteexporte erreichten ein Volumen von 3,6 Mio. Tonnen (-22% zum Vorjahr). Mais wurde in einem Volumen von 19,3 Mio. Tonnen importiert, ein Anstieg um 35% zum Vorjahr(13,9 Mio. Tonnen).

15.04.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten im Zeitraum 02.04.19 bis 09.04.19 ihr Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 2.170 Kontrakte auf 54.269 Kontrakte. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger", zu der Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften etc. gehören, ist beim Weizen damit weiterhin bärisch positioniert. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde.
Beim Mais wurde der Bestand der Netto-Short-Positionen weiter erhöht um 25.011 Kontrakte auf die Rekordmenge von 271.746 Netto-Short-Positionen.
Außerden reduzierten Institutionelle Anleger den Netto-Short-Bestand bei den Sojabohnen um 2.855 Lots auf 71.314 Kontrakte.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 09. April in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
15.04.2019 Ukraine: Getreideexporte über Seehäfen sanken letze Woche um über 20%

Ukrainische Getreideexporte über Seehäfen in der Woche vom 6. – 12. April erreichten ein Volumen von nur noch 777.000 Tonnen. In der Vorwoche waren es noch 968.000 Tonnen. Das meldet der Analyst APK-Inform heute Vormittag.
Mit 26% betraf der größte Rückgang die Maisexporte (592.000 Tonnen), während die Weizenexporte um 9% auf 156.000 Tonnen sanken.
Die Ukraine exportierte das Getreide hauptsächlich an den Iran, China und Ägypten.
Im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 (Juli bis Juni) exportierte die Ukraine bisher 34,9 Mio. Tonnen Getreide. Weizen (11,7 Mio. Tonnen), Mais (20,4 Mio. Tonnen) und Gerste (2,8 Mio. Tonnen). In der Vermarktungsperiode 2017/18 waren es 28,5 Mio. Tonnen.
Im vergangenen Jahr erntete die Ukraine die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen. Die Exporterwartung liegt im laufenden Marketingjahr bei 49 Mio. Tonnen.

15.04.2019 Festere Maiskurse sind keine Trendwende

Die Kurse der Maisfutures am CBoT können sich heute Morgen erneut befestigen, da die widrigen Wetterbedingungen im Mittleren Westen der USA die Aussaat behindern.
Ein Blizzard (Schneesturm) stoppt die Feldarbeiten.
Tatsächlich ist der Weltmarkt ab äußerst gut mit Mais versorgt, tatsächlich stehen die Kurse nämlich unter Druck. Händler in Asien erkennen in den festeren Kursen am Freitag und heute keine Trendwende.
Das brasilianische Statistikamt Conab hat am Freitag seine Prognose für die dortige Maisernte angehoben. Daneben bleibt die Unsicherheit über den Ausgang des Handelsstreits zwischen den USA und China.

14.04.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 4.000 Lots CBoT Mais

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