Matif: Mais März 2019

29.03.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 1.000 Lots CBoT Mais

28.03.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 37 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte der Ukraine (inkl. die für den Export vorbereiteten Lieferungen) haben in der laufenden Saison 2018/19 ein Volumen von 37 Mio. Tonnen erreicht. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 30,8 Mio. Tonnen, meldet die ukrainische Behörde für Lebensmittelsicherheit.
Die Ukraine erntete 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide, 2017 wurden 61 Mio. Tonnen Getreide geerntet. In der laufenden Saison 2018/19 könnten die Getreideexporte auf rund 49 Mio. Tonnen steigen (2017/18: 39,4 Mio. Tonnen), erwartet das Landwirtschaftsministerium. Darin enthalten sind 13 Mio. Tonnen Weizen inkl. 8,4 Mio. Tonnen Mahlweizen verglichen mit 14 Mio. Tonnen im Vergleichszeitraum der Saison 2017/18. Mais wurde bisher in einem Gesamtvolumen von 20 Mio. Tonnen exportiert (Vorjahr: 12 Mio. Tonnen).

28.03.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren reduzierten Short-Positionen

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Der Bestand von 20.837 Netto-Short-Positionen auf Futures und Optionen per 15. März wurde allerdings in der Woche bis zum 22. März auf 19.413 Netto-Short-Positionen reduziert. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen. Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihren Bestand der Netto-Long-Kontrakten per 22. März auf 19.307 Netto-Long-Positionen (Vorwoche: 24.099). Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand sankt auf 59,3% (Vorwoche: 71,1%). Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 28,3% (Vorwoche: 16,6%). 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (unverändert zur Vorwoche).

Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

28.03.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago schlossen gestern auf nahezu unverändertem Niveau zum Vortag. Negative Vorgaben aus dem Soja- und Maiskomplex standen Exporthoffnungen gegenüber. Händler hoffen weiter auf Impulse im Weizenexport, nachdem US-Weizen zuletzt den Zuschlag im Ägypten-Tender erhielt und Exporte aus Russland sich verlangsamen. Außerdem zeichnen sich weiterhin Verzögerungen bei der US-Sommerweizenaussaat in den US-Plains ab. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute um 13.30 Uhr veröffentlicht das USDA die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Exporte in einer Spanne von 300.000 - 650.000 Tonnen Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen schwächer. An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures uneinheitlich. Der Frontmonat Mai sank gestern auf ein 2-Wochen-Tief. Die Stimmung auf dem Export-Markt war gedrückt, weil Weizen aus Frankreich im Ägypten-Tender in dieser Woche keinen Zuschlag erhielt. Der schwächere Wechselkurs des Euro stützte den Markt. Für zusätzliche Unterstützung trug die Besorgnis über aufkommende Wetterrisiken in Europa bei. Derzeit sind die Bestände in guter Verfassung, allerdings befürchten Marktteilnehmer trockene Wetterbedingungen in den kommenden Wochen.

28.03.2019 Sojabohnen: Markt erwartet neue Erkenntnisse
Die Sojabohnenfutures in Chicago verloren gestern 1,5% an Wert und handeln heute Morgen auf nahezu unverändertem Niveau auf dem niedrigsten Stand seit Ende Dezember. Markteilnehmer warten weiter auf Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen Washington und Peking. Heute startet eine neue Runde von Verhandlungen zur Lösung des Handelskonfliktes. Bisher basieren Ergebnisse und Stimmungen der Gespräche lediglich auf Gerüchten. Zudem zeichnet sich ab, dass Landwirte in den Vereinigten Staaten einige Flächen, die für die Maisaussaat geplant sind, aufgrund der nassen Bedingungen auf eine spätere Sojabohnenaussaat umwidmen. Institutionelle Anleger verkauften gestern. Heute Nachmittag veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Sojabohnenexporte in einer Spanne von 500.000 Tonnen bis 1 Mio. Tonnen. Marktteilnehmer erwarten zudem neue Erkenntnisse aus dem USDA-Quartals-Report (Quarterly Grain Stocks & Prospective Plantings), der morgen um 17:00 Uhr.
28.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 11.000 Lots CBoT Mais

27.03.2019 Rekordergebnis bei der Getreideernte 2018 in der Ukraine

Die Getreideernte in der Ukraine hat im vergangenen Jahr dank höherer Maiserträge ein Rekordvolumen von 70,1 Mio. Tonnen erreicht, teilte heute das Ministerium für die Bereiche Agrar und Lebendmittel mit.
Laut einem Bericht, der auf der Website des Ministeriums veröffentlicht wurde, haben ukrainische Landwirte 2018 rund 35,8 Mio. Tonnen Mais, 24,6 Mio. Tonnen Weizen und 7,3 Mio. Tonnen Gerste geerntet.
Die Rekorderträge ermöglichen es der Ukraine, die Inlandsnachfrage vollständig zu decken und die Getreideexporte auf ausländische Märkte auszudehnen, so das Ministerium.
Im letzten Geschäftsjahr hat die Ukraine 39,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert, wobei China mit einem Anteil von 16,4 % der größte Importeur von Mais ist.
Im Jahr 2017 wurde die Getreideernte in der Ukraine auf 61,3 Mio. Tonnen geschätzt.

27.03.2019 Getreidemail

Späte Gewinnmitnahmen sowie Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Verlusten schließen. Verbesserte Wachstumsbedingungen der Winterweizenbestände u.a. im Top-Produktionsstaat Kansas drückten zudem die Kurse. Das reduzierte Weizenangebot aus Russland hat die Exportaussichten für US-Weizen verbessert und die Kurse gestützt. Im Handelsverlauf erreichte der Frontmonat Mai das höchste Kursniveau seit Ende Februar. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte gestern 120.000 Tonnen US-Soft Red Wheat für den Lieferzeitraum 25. April bis 5. Mai. Heute Morgen handelt die elektronische Nachtbörse etwas schwächer.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten ihre Tagesgewinne nicht halten. Nach der Veröffentlichung der Offerten im Ägypten-Tender erhöhte sich der Druck auf die Notierungen und nur die Termine der neuen Ernte 2020 konnten letztlich zulegen. Weizen aus Rumänien lag in der Reihe der günstigen Offerten im Ägypten-Tender auf Basis c&f auf Platz 2 und übertrumpfte damit Weizen aus Frankreich, der auf Basis FOB ca. $3,50 günstiger war. Die günstigeren Frachtkosten sorgten jedoch für den Preisvorteil für Weizen aus Rumänien.

27.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.500 Lots CBoT Mais

27.03.2019 Weizen: Bessere Nachfrage und Aussaat-Verzögerungen begrenzen Verlustpotenzial
Die Weizenfutures in den Vereinigten Staaten handeln heute Morgen mit Verlusten, trotz einiger Anzeichen einer verbesserten Nachfrage nach US-Weizen am Weltmarkt und potenziellen Verzögerungen bei der Sommerweizen-Aussaat in den Northern Plains.
Ägyptens staatlicher Getreideinkäufer GASC kaufte gestern im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 120.000 Tonnen Weizen aus den Vereinigten Staaten. Weizen aus Frankreich oder Deutschland schafften es nicht, unter die günstigen Offerten.
In den US-Anbauregionen für Sommergetreide sind weite Flächen mit einer schweren Schneedecke bedeckt, die die Aussaat von Sommerweizen verzögern wird. In den Bundesstaaten Missouri und North Dakota sind aufgrund der Schneeschmelze Mais- und Sojabohnenfelder überflutet.
Händler erwarten weitere Details aus den Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Eine US-Handelsdelegation wird ab Donnerstag in China eine Verhandlungsrunde beginnen.
25.03.2019 EU-Weichweizenexporte 10% hinter Vorjahr

Die EU-Weichweizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 (1. Juli bis 30. Juni) erreichten offiziellen Meldungen der EU-Kommission zufolge per 24. März ein Volumen von 13,4 Mio. Tonnen und liegen damit 10% hinter den Exporten im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gerste wurde bisher in einem Volumen von 3,2 Mio. Tonnen exportiert, ein Rückgang zum Vorjahr von 29%. Die Maisimporte hingegen übertreffen mit 17,9 Mio. Tonnen den Vergleichswert des Vorjahres (12,8 Mio. Tonnen) um 40%.

25.03.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten zwischen dem 12.03.19 und dem 19.03.19 das Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen um 1.358 Kontrakte auf 73.506 Netto-Short-Positionen. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" hat damit ihre überwiegend bärische Stimmung beim Weizen erneut unter Beweis gestellt. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais setzte sich die negative Stimmung sehr kräftig fort. Von 257.965 Netto-Short-Positionen in der vergangenen Woche erhöhte diese Anlegergruppe den Bestand auf das neue Allzeit-Tief von 261.326 Netto-Short-Positionen.
Auch bei den Sojabohnen ist die Stimmung bärisch. Der Bestand wurde allerdings redziert um 26.205 Lots auf 63.992 Netto-Short-Positionen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 19. März in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
25.03.2019 CBoT-Mais steigt auf 3-Wochen-Hoch
Die Maisfutures in Chicago handeln heute Morgen in der vierten Sitzung in Folge mit Kursgewinnen und erreichten am Freitag ein Drei-Wochen-Hoch aufgrund der festen Nachfrage aus China und der zu nassen Bedingungen für die Maisaussaat im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, die zu Verzögerungen bei der Maisaussaat führen. Marktteilnehmer erwarten, dass es zu Flächenumwidmungen zu Gunsten von Sojabohnen kommt, wo Mais nicht pünktlich ausgesät werden kann.
Eine Umfrage unter US-Landwirten, die am Freitag veröffentlicht wurde, zeigt allerdings, dass die Maisaussaat in diesem Jahr planmäßig um 1,9% steigen und die Sojabohnenaussaat um 3,7% sinken wird.
US-Exporteure meldeten am Freitag über das tägliche Reporting-System des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von 300.000 Tonnen Mais an China. Das war der größte Maiskauf durch Peking in den vergangenen 5 Jahren. Die Aufträge kamen nach wochenlangen Gerüchten, dass Peking bereit sei, in den laufenden Handelsgesprächen zwischen den USA und China einen Goodwill-Kauf zu tätigen.
Am kommenden Freitag veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium den Quartalsbericht „Quarterly Grain Stocks“ und „Prospective Plantings“.
Institutionelle Anleger kauften am Freitag 13.000 Lots CBoT Maisfutures.
25.03.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 13.000 Lots CBoT Mais

22.03.2019 China kauft 300.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden über das tägliche Reporting-System des US-Landwirtschaftsministeriums den Verkauf von 300.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an China

22.03.2019 Südkorea: NOFI kauft 203.000 Tonnen Mais

Südkoreas größter Futtermittelproduzent Nonghyup Feed Inc. (NOFI) kauft 60.000 Tonnen Futterweizen, melden europäische Händler. Der gezahlte Preis liegt demzufolge bei $214,20/Tonne c&f zur Anlieferung rund um den 25. September nach Südkorea. Verkäufer war dem Vernehmen nach das Handelshaus CHS.

22.03.2019 Getreidemail

Technische Käufe, Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften zum Ende der Sitzung sowie Kurssteigerungen beim Kansas-City-Weizen und beim Mais ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit leichten Aufschlägen schließen. Im Tagesverlauf handelten sie allerdings die meiste Zeit mit leichten Verlusten. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 437.300 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger kauften gestern 3.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT nahezu unverändert. Bei schwachen Umsätzen beendeten die Weizenfutures an der Euronext in Paris den gestrigen Handelstag uneinheitlich. Der Anstieg der französischen Weizenexporte in diesem Monat trug dazu bei, dass sich die Weizenfutures von dem 9-Monats-Tief erholten. Nun sucht der Markt nach neuen Impulsen. Belastend wirkt der zuletzt gestiegene Wechselkurs des Euro, der die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum verschlechtert. Saudi Arabien hat einen Tender zum Kauf von 720.000 Tonnen Futtergerste zur Lieferung im Mai/Juni ausgeschrieben. Die letzte Ausschreibung erfolgte Anfang November. Institutionelle Anleger wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Die Netto-Short-Positionen wurden per 15. März auf 20.837 Lots ausgebaut (Vorwoche: 15.702).

22.03.2019 Mais: Überschwemmungen führen zu Verzögerungen bei der Aussaat
Die Maisfutures in Chicago steigen heute Morgen auf ein 1-Monats-Hoch, weil Überschwemmungen in den wichtigsten nordamerikanischen Anbauregionen Verzögerungen bei der Maisaussaat zur Folge haben werden. In einigen Fällen wird es zu Flächenumwidmungen zu Gunsten von Sojabohnen kommen. Der Wochengewinn liegt derzeit bei 1,5%.
Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) meldet, dass die weitreichenden Überschwemmungen in Nebraska und Iowa in den angrenzenden Regionen bis Mai andauern und sich verschlimmern könnten, da das Wasser stromabwärts fließt.
Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit 915.900 Tonnen Mais im Rahmen der Markterwartungen. Institutionelle Anleger kauften gestern 15.000 Lots CBoT Mais.
22.03.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 15.000 Lots CBoT Mais

21.03.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren wetten weiter auf fallende Kurse

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Der Bestand von 15.702 Netto-Short-Positionen auf Futures und Optionen per 8. März wurde in der Woche bis zum 15. März auf 20.837 Netto-Short-Positionen erhöht. Das zeigt der heute von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihren Bestand der Netto-Long-Kontrakte per 15. März von 22.719 auf 24.099 Netto-Long-Kontrakte. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 71,1% (Vorwoche: 72,1%). Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 16,6% (Vorwoche: 15,3%).
88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (unverändert zur Vorwoche).
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20.03.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 35,6 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine in der Saison 2018/19 erreichten bisher ein Volumen von 35,6 Mio. Tonnen, meldet das ukrainische Landwirtschaftsministerium. In der letzten Saison 2017/18 waren es zum selben Zeitpunkt 29,5 Mio. Tonnen.
Die Ukraine erntete 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide, 2017 wurden 61,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet. In der laufenden Saison 2018/19 könnten die Getreideexporte auf rund 49 Mio. Tonnen steigen (2017/18: 39,4 Mio. Tonnen).
Mais wurde per 20. März in einem Gesamtvolumen von 18,7 Mio. Tonnen exportiert. Die Weizenexporte erreichten ein Volumen von 12,95 Mio. Tonnen.

20.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

19.03.2019 Ukraine: Maisanbaufläche 2019 steigt

Daten des ukrainischen Landwirtschaftsministeriums zeigen, dass die Anbaufläche für Mais in diesem Jahr auf 4,63 Mio. Hektar steigt. Im vergangenen Jahr wurde Mais auf einer Fläche von 5,58 Mio. Hektar angebaut.

19.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 9.500 Lots CBoT Maisfutures

19.03.2019 Weizenkurse in Chicago erholen sich heute Morgen
Heute Morgen handeln die Weizenfutures in Chicago mit moderaten Kursgewinnen. Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften sorgen für den Auftrieb. Begrenzt wird der Anstieg durch die derzeit schwache Nachfrage am Weltmarkt nach Weizen aus den Vereinigten Staaten. Gestern stieg der Kurs des Frontmonats Mai im Tagesverlauf auf den höchsten Stand seit dem 6. März, beendete die Sitzung jedoch mit einem Verlust von rund einem Prozent.
Die wöchentlichen US-Export-Inspections enttäuschten mit 353.727 Tonnen. Sie lagen damit hinter den Markterwartungen von 400.000 bis 700.000 Tonnen.
Nasses Wetter und Überschwemmungen im Maisgürtel des Mittleren Westens verhindern vielerorts die Maisaussaat und führen dazu, dass einige für die Maisaussaat geplante Flächen nun umgewidmet werden auf Sojabohnen, die später in der Saison ausgesät werden.
18.03.2019 Ukraine: Getreideexporte sind vergangene Woche gestiegen

Die Exporte ukrainischen Getreides über Seehäfen erreichten in der Woche vom 8. – 15. März ein Volumen von 987.000 Tonnen. Das ist ein Anstieg zur Vorwoche, als 881.000 Tonnen Getreide versendet wurden.
Die Mais-Exporte stiegen von 681.000 Tonnen in der Vorwoche auf 899.000 Tonnen, während sich die Weizenexporte rückläufig entwickelten von 200.000 Tonnen auf nur noch 88.000 Tonnen.
Hauptsächlich exportiert die Ukraine ihr Getreide nach China, Ägypten und Deutschland.
Bisher wurden nach Angaben von APK-Inform insgesamt 30,4 Mio. Tonnen Weizen, Mais und Gerste im laufenden Wirtschaftsjahr 2018/19 (Juli bis Juni) exportiert. Das ist ein Anstieg zur vorherigen Periode 2018/18, als 24,9 Mio. Tonnen im selben Zeitraum exportiert wurden.
Die aktuellen Exporte beinhalten 16,8 Mio. Tonnen Mais, 10,9 Mio. Tonnen Weizen und 2,7 Mio. Tonnen Gerste.
Im vergangenen Jahr wurde die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide geerntet und die Exporte erreichten ein Volumen von über 49 Mio. Tonnen.

18.03.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger reduzierten zwischen dem 05.03.19 und dem 12.03.19 das Netto-Short-Engagement beim SRW-Weizen minimal um 418 Kontrakte auf 72.148 Netto-Short-Positionen. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" hat damit ihre überwiegend bärische Stimmung beim Weizen bestätigt. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais setzte sich die negative Stimmung sehr kräftig fort. Von 176.777 Netto-Short-Positionen in der vergangenen Woche erhöhte diese Anlegergruppe den Bestand auf das Allzeit-Tief von 257.965 Netto-Short-Positionen.
Auch bei den Sojabohnen ist die Stimmung bärisch. Der Bestand wurde ausgebaut um 81.188 Lots von 50.302 auf 90.197 Netto-Short-Positionen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 12. März in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
18.03.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 13.000 Lots CBoT Mais

15.03.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 17.000 Lots CBoT Mais

14.03.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren wetten weiter auf fallende Kurse

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse. Der Bestand von 9.476 Netto-Short-Positionen per 1. März wurde in der Woche bis zum 8. März auf 15.702 Netto-Short-Positionen erhöht. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, drehten ihren Bestand. Nach 23.044 Netto-Short-Kontrakten per 1. März waren es per 8. März 22.719 Netto-Long-Kontrakte. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 72,7% (Vorwoche: 60,6%). Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 15,3% (Vorwoche: 19,2%).
88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 80%).
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14.03.2019 Weizenanbau in Argentinien wird seit vier Jahren ausgeweitet

Landwirtschaftsexperten in Argentinien gehen davon aus, dass die Weizenanbaufläche des südamerikanischen Landes für die Ernte 2019/20 ausgeweitet wird. Das könnte dazu führen, dass von dort eine weitere große Ernte an den Markt kommt.
Die Anbaufläche wird von Farmern und Analysten jetzt auf 6,9 Mio. Hektar geschätzt. Es wäre die vierte Ausweitung der Anbaufläche in Folge. Im letzten Jahr war die Anbaufläche noch 6,3 Mio. Hektar groß und es kam eine Ernte von 19,5 Mio. Tonnen zusammen.
Argentinien ist einer der Top-10 Weizenexporteure der Welt. Der Löwenanteil der Exporte geht ins Nachbarland Brasilien. Zuletzt waren es Ausfuhren im Wert von 3,2 Mrd. USD. Die Farmer im Großraum von Buenos Aires jubeln bereits, denn sie gehen davon aus, dass die nächste Saison eine sehr gute sein wird. Während der Weizenanbau steigt, werden weniger Sojabohnen angebaut.
Der Weizenpreis in Argentinien wird heute mit 180 USD/Tonnen genannt, ungefähr auf Vorjahresniveau, vor einem Monat waren es sogar noch 205 USD/Tonne. So ist der Weizenanbau in Argentinien eine gute Alternative zur Sojabohne und zum Mais. Zumal die diesjährige Ernte und deren Qualität spektakulär gut ausfielen.
Ergiebige Regenfälle in den vergangenen Wochen in den zentralen Anbauregionen für Weizen sorgen für eine gut ausreichende Bodenfeuchte.

14.03.2019 DRV erwartet kräftigen Anstieg der Weizenernte in Deutschland

Deutschlands Weizenernte 2019 wird nach Schätzungen des DRV (Deutscher Raiffeisenverband e.V.) um 19,4% zum Vorjahr auf 24,2 Mio. Tonnen steigen. Das teilte der Verband heute in seiner ersten Prognose zur neuen Ernte 2019 mit.
Die Ernte 2018 litt unter einer lang anhaltenden Hitzewelle und einer schweren Trockenheit. Der ungewöhnlich milde Winter hat allerdings dazu geführt, dass die Anbaufläche für Winterweizen ausgeweitet wurde, so der DRV.
Deutschland ist der zweitgrößte Weizenproduzent in der Europäischen Union hinter Frankreich.
Auch bei der Rapssaat, Europas Hauptölsaat zur Speiseöl- und Biodieselproduktion, steht Deutschland mit Frankreich in starkem Wettbewerb um die Position des größten Rapssaatproduzenten in der Europäischen Union. Der DRV erwartet einen Rückgang der Rapssaaternte um 13% auf 3,19 Mio. Tonnen. Rapssaat litt unter der Trockenheit im Herbst, die zu geringeren Anbauflächen führte. Die Anbaufläche sinkt um 25,1% auf 917.000 Hektar.
Das Getreide kam gut durch den Winter ohne signifikante Schäden. Erste Anzeichen lassen eine solide Entwicklung der Weizenernte in diesem Jahr erwarten. Alle Getreidearten werden Erträge liefern, die voraussichtlich im 5-Jahres-Durchschnitt liegen werden, insbesondere vor dem Hintergrund der schwachen Ernte im vergangenen Jahr.
Die Sommergetreide-Aussaat hat aufgrund des milden Winters in diesem Jahr früh begonnen. In Teilen von West- und Südwest-Deutschland ist sie nahezu abgeschlossen. Damit ist die Aussaat über drei Wochen früher dran, als in „normalen Jahren“. Niederschläge in den vergangenen Tagen haben die Aussaat in Nord- und Ostdeutschland allerdings zum Erliegen gebracht.
Die Anbaufläche für Wintergerste, hauptsächlich verwandt zur Herstellung von Tierfutter, steigt um 33,9% zum Vorjahr auf 9,87 Mio. Tonnen. Für Sommergerste, die hauptsächlich für die Malz und Bierproduktion genutzt wird, fällt die erwartete Anbaufläche um 6,8% zum Vorjahr auf 2,05 Mio. Tonnen.
Der Maisanbau wird nach Schätzungen des DRV um 27,2% auf 4,25 Mio. Tonnen steigen.

 

14.03.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

13.03.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 34,3 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine in der Saison 2018/19 erreichten bisher ein Volumen von 34,3 Mio. Tonnen, meldet das ukrainische Landwirtschaftsministerium. In der letzten Saison 2017/18 waren es zum selben Zeitpunkt 27,9 Mio. Tonnen.
Die Ukraine erntete 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide, 2017 wurden 61,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet. In der laufenden Saison 2018/19 könnten die Getreideexporte auf rund 49 Mio. Tonnen steigen (2017/18: 39,4 Mio. Tonnen).
Mais wurde per 13. März in einem Gesamtvolumen von 17,6 Mio. Tonnen exportiert. Die Weizenexporte erreichten ein Volumen von 12,8 Mio. Tonnen.

13.03.2019 FranceAgriMer hebt Prognose für Frankreichs Weizenexporte an

FranceAgriMer hebt seine Prognose die Frankreichs Weizenexporte der Saison 2018/19 in Drittländer auf 9,5 Mio. Tonnen an (Vormonat: 8,85 Mio. Tonnen). Die Endbestände von Weichweizen in Frankreich am 30.06.2019 sollen demnach auf 2,4 Mio. Tonnen sinken (Vormonatsprognose: 3 Mio. Tonnen).
Die französischen Maisexporte in andere EU-Länder kommen auf 4 Mio. Tonnen (Vormonat: 4,2 Mio. Tonnen), sodass die Endbestände von 2,2 im Vormonat auf jetzt 2,4 Mio. Tonnen geschätzt werden.
Frankreichs Gerstenexporte der Vermarktungssaison 2018/19 in Drittländer sollen jetzt 2,6 Mio. Tonnen betragen, nach der Prognose vom Februar, als man noch von 2,9 Mio. Tonnen ausging. Die Endbestände kommen dann auf 1,8 Mio. Tonnen nach 1,5 Mio. Tonnen im Februar geschätzt.

12.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 10.000 Lots CBoT Mais

11.03.2019 US-Export-Inspections: Mais-Verladungen geringer, als erwartet

11.03.2019 EU-Weizenexporte 11% hinter Vorjahr

Die EU-Weichweizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 10. März ein Volumen von 12,5 Mio. Tonnen versus 14,0 Mio. Tonnen zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Das meldet die EU-Kommission. Gerste wurde in einem Volumen von 3,2 Mio. Tonnen exportiert (-23% zum Vorjahr). Die Maisimporte hingegen stiegen an auf 17,2 Mio. Tonnen. Das ist ein Anstieg zum Vorjahr um +42%.

11.03.2019 Ausstieg der EU aus Palmölimporten verletzt internationale Handelsabkommen

Die Pläne der Europäischen Union, ihre Palmölimporte aus Umweltschutzgründen zu begrenzen, entbehren jeglicher wissenschaftlichen Grundlage und brechen zudem das internationale Handelsrecht. So ein Statement der malaysischen staatlichen Marketing Agentur am Freitag.
Malaysia ist weltweit der zweitgrößte Palmölproduzent und hat 40% Marktanteile und zusammen mit der Nr. 1 Indonesien sowie weiteren Palmölproduzierenden Ländern verlangt man von der EU, ihre Pläne aufzugeben.
Die EU-Kommission will die Produktion von Biodiesel aus Palmöl auslaufen lassen, weil man glaubt, dass die Palmölproduktion die Abholzung von Tropenwäldern fördert. Damit will die EU ihre Klimaschutzziele erreichen.
Auf die Gesetzesinitiative der Brüsseler Kommission können bis Freitag dieser Woche Einwendungen vorgelegt werden. Die Anhörung soll bis zum 14. März abgeschlossen werden und dann folgen zwei Monate der Revision, um möglicherweise die Pläne zu überarbeiten.
Die Kommission hat in ihrem Gesetzentwurf nicht die Auswirkungen auf den Handel berücksichtigt und ihre Entscheidung mit einer willkürlich selektierten Datengrundlage begründet. Das wendet das malaysische Palm Oil Council (MPOC) bei der EU-Kommission ein.
Der Vorschlag basiert nicht auf eine vernünftige, genaue und umfassende wissenschaftliche Grundlage, dabei gefährdet der methodische Ansatz die Schlussfolgerung. Die Einwendungen kritisieren den Referenzzeitraum 2008-2016, mit dem die EU-Kommission ihre wissenschaftliche Modellrechnung erstellt hat. Der willkürlich festgelegte Zeitraum weist auf eine, im Vergleich zu Weizen, Mais und Sojabohnen, unverhältnismäßig hohen Palmölproduktion hin. Die Gesamtanbaufläche der Welt sei viel kleiner als die der drei genannten Feldfrüchte.
Die EU verletzt die WTO Verpflichtungen mach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, sowie einige Elemente des Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen GATT.

11.03.2019 COT-Bericht: Bärische Stimmung an der CBOT setzt sich fort
Institutionelle Anleger erhöhten zwischen dem 26.02.19 und dem 05.03.19 den Bestand der Short-Positionen beim SRW-Weizen um 13.882 Kontrakte auf 72.449 Netto-Short-Positionen. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" hat damit ihre überwiegend bärische Stimmung beim Weizen unterstrichen. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der Freitag Abend nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais setzte sich die negative Stimmung ebenfalls fort. Von 104.459 Netto-Short-Positionen in der vergangenen Woche erhöhte diese Anlegergruppe den Bestnad auf 176.777 Netto-Short-Positionen.
Auch bei den Sojabohnen ist die Stimmung bärisch. Der Bestand wurde ausgebaut um 14.320 Lots auf 50.302 Netto-Short-Positionen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 5. März in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
11.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 12.000 Lots CBoT Mais

08.03.2019 Coceral erwartet kräftigen Anstieg der EU-Weizenernte

Der Getreidelobbyist Coceral hat seine Prognose für das Erntejahr 2019 veröffentlicht. Coceral erwartet einen deutlichen Anstieg der Weizenernte auf 139,8 Mio. Tonnen (Vorjahr: 127,4 Mio. Tonnen).
Die Schätzung liegt aber unterhalb der am Montag veröffentlichten Schätzung der EU-Kommission, die eine Weizenernte in einem Volumen von 140,8 Mio. Tonnen erwartet.
Ein Anstieg wird auch bei der Gerste-Ernte erwartet. Nach 56,1 Mio. Tonnen im vergangenen Jahr, könnte die Ernte in diesem Jahr 59,4 Mio. Tonnen Gerste ergeben. Auch die Maisernte könnte demnach steigen, allerdings in einem etwas kleineren Rahmen. Im vergangenen Jahr wurden 60,1 Mio. Tonnen Mais geerntet, in diesem Jahr können es 61 Mio. Tonnen sein.
Einen Rückgang erwartet Coceral bei der Rapssaaternte von 19,7 Mio. Tonnen im Vorjahr auf 18,5 Mio. Tonnen. Als Hauptgrund die kleinere Aussaatfläche genannt.

08.03.2019 China importiert mehr Sojabohnen und weniger Canola

Heute Morgen hat China seine Prognose für die Sojabohnenimporte in der Saison 2018/19 von 83,65 im letzten Monat auf jetzt 85 Mio. Tonnen angehoben, nachdem die Zollbehörden des Landes einige Importe von rivalisierenden Ölfrucht Canola gesperrt hat.
Das Ministerium für ländliche Angelegenheiten teilte heute Morgen in einem obligatorischen Monatsreport mit, dass wegen der grassierenden Seuche ASP die Nachfrage nach Sojaschrot gesunken sei. Da aber erwartet wird, dass die Canola-Importe aus Kanada ausfallen werden, werde der Sojabohnenimport davon profitieren.
Man werde die Inspektionen der Canola-Lieferungen aus Kanada noch weiter verschärfen.
Wie bei den Sojabohnen, werden Canola- (Rapssaat) Importe in China zu Öl und Schrot verarbeitet, um die riesigen Schweine- sowie Fischbestände des Landes zu füttern.
Das Landwirtschaftsministerium gab keine Auskunft darüber, wie es mit den Canola-Importen weitergeht. Die Ölproduktion aus meist kanadischem Canola würde 5,7 Mio. Tonnen betragen. Etwas weniger als zuletzt veranschlagt. Nach strengeren Qualitätskontrollen an der Grenze werden sich die Canola-Importe aber um 900.000 Tonne bis 1 Mio. Tonnen gegenüber der Januar-Schätzung verringern, so das Ministerium.
Der Maiskonsum werde in China von 285 auf 283 Mio. Tonnen gegenüber der Januar-Schätzung sinken, da die Afrikanische Schweinepest (ASP) sich weiter verbreitet und die Bauern dazu zwingt, ihre Herden zu schlachten und der Futterbedarf dadurch sinkt.
Seit August 2018 hatte China 111 Falle von ASP in 28 Provinzen des Landes gemeldet. Die Seuche sei zwar generell unter Kontrolle aber die Präventionsmaßnahmen und die Kontrollen der Behörden werde man noch steigern, so ein Sprecher des Ministeriums.

07.03.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren wetten auf fallende Kurse
Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen weiter auf fallende Kurse.
Der Bestand von 2.520 Netto-Short-Positionen per 22. Februar wurde in der Woche bis zum 1. März auf 9.476 Netto-Short-Positionen erhöht. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, drehten ihren Bestand. Nach 6.375 Netto-Long-Kontrakten waren es per 1. März 23.044 Netto-Short-Kontrakte. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 60,6% (Vorwoche: 75,2%). Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 19,2% (Vorwoche: 13,8%). 
80% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 89%).
Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat
07.03.2019 FAO: Welt-Getreideproduktion 2019 sinkt

Die Food and Agriculture Organization (FAO), eine Behörde der Vereinigten Nationen, veröffentlichte heute ihren Lebensmittelindex für den Monat Februar.
Aus einem Korb von Getreide, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker werden monatlich die Preise gemittelt. Für den Februar 2019 errechneten die Fachleute einen Index von 167,5 Punkten. Das waren 1,7 Punkte mehr als im Januar aber 2,3% weniger als im Februar 2018.
Der FAO Milchpreis-Index stieg um 5,6% gegenüber dem Januar an. Die Nachfrage nach Magermilchpulver, Milchpulver, Vollmilchpulver sowie Käse war am Weltmarkt spürbar höher.
Der FAO Pflanzenölpreis-Index stieg gegenüber dem Vormonat um 1,8%, der Zuckerindex stieg um 1,2%, der Fleischpreis-Index war geringfügig fester und der Getreidepreis-Index stieg fast gar nicht.
Die FAO senkten in ihrem Bericht von heute ihre Prognose für die Getreideproduktion für 2018 auf 2,609 Mrd. Tonnen, im Januar lag die Schätzung noch bei 2,611 Mrd. Tonnen.
Die bereits im Januar getätigte Schätzung für eine kleinere Maisproduktion in 2019 erhielten die Fachleute der FAO aufrecht und bekräftigen, dass die Welt-Getreideproduktion insgesamt sinken wird. In ihrer ersten Schätzung zur Weltweizenproduktion 2019 kommen die Fachleute auf 757 Mio. Tonnen und damit 4% höher als in 2018 aber weniger als im Rekordjahr 2017.

06.03.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 33,4 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine in der Saison 2018/19 erreichten bisher ein Volumen von 33,4 Mio. Tonnen, meldet das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Ukraine erntete 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide, 2017 wurden 61,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet. In der laufenden Saison 2018/19 könnten die Getreideexporte auf rund 49 Mio. Tonnen steigen (2017/18: 39,4 Mio. Tonnen).
Mais wurde per 6. März in einem Gesamtvolumen von 16,8 Mio. Tonnen exportiert. Die Weizenexporte erreichten ein Volumen von 12,7 Mio. Tonnen.

06.03.2019 COT-Bericht (Commitments of Traders)
Institutionelle Anleger erhöhten zwischen dem 18.12.18 (lezte Meldung des COT-Berichts vor dem partiellen Shut-Down) bis zum - 26.02.19 den Bestand der Short-Positionen beim SRW-Weizen um 52.942 Kontrakte auf 58.567 Netto-Short-Positionen. Die Anlegergruppe der "Institutionellen Anleger" ist damit überwiegend bärisch gestimmt. Das geht aus dem COT-Report des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, der gestern nach Handelsschluss in Chicago veröffentlicht wurde. Beim Mais wurde der Bestand gedreht von 128.177 Netto-Long-Positionen auf 104.459 Netto-Short-Positionen. Die Anlegergruppe der Institutionellen Anleger verkaufte damit im Betrachtungszeitraum 232.636 Kontrakte CBoT Mais.
Gedreht von 350 Netto-Long-Positionen auf 35.982 Netto-Short-Positionen wurde auch der Bestand bei den Sojabohnen.
Da der Bericht immer mit einer Verzögerung von fast einer Woche von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) veröffentlicht wird, finden alle Veränderungen nach dem 26. Februar in diesem Update keine Berücksichtigung. In unserem Nachrichtenticker veröffentlichen wir aus diesem Grund täglich die Schätzungen der Positionsveränderungen "Institutioneller Anleger".  Bei den täglichen Schätzungen werden Optionen allerdings nicht berücksichtigt!
06.03.2019 China baut überalterte Maisvorräte zügig ab

Chinas Top-Getreideregionen planen, ihre Subventionen für Mais zu erhöhen, da die überalterten Riesenvorräte der letzten Jahre zügig abgebaut werden. Die Förderung des Sojabohnenanbaus bleibt auf hohem Niveau. Das berichten heute Morgen offizielle chinesische Medien.
Noch im letzten Jahr hatte die Regierung in China seine Bauern dazu angehalten, den Maisanbau einzuschränken, da man zunächst die in die Jahre gekommenen und qualitativ bedenklichen hohen staatlichen Maisvorräte verbrauchen wollte.
Der Anbau von Sojabohnen wurde seither sehr viel mehr gefördert, auch vor dem Hintergrund der hohen Abhängigkeit von Sojabohnenimporten aus den USA und Brasilien. In der Provinz Heilongjiang fördert man in diesem Jahr besonders den Fruchtwechsel zwischen Reis und Sojabohnen.
In den nordöstlichen Provinzen wurden die Subventionen für den Sojabohnenanbau mit 320 yuan per mu (1mu=0,06 Hektar, 1$=6,7122 chinesische yuan renminbi) nahezu verdoppelt. Die staatliche Förderung bei Mais betrug in 2018 25 yuan per mu.
Heilongjiang ist Chinas Top Anbauregion für Mais und Sojabohnen und die Bauern wechseln dazwischen je nachdem wie profitabel der Anbau ist.
Die chinesischen staatlichen Medien berichten, dass die Sojabohnenförderung über 300 yuan bleibt, die Förderung des Maisanbaus in 2019 wurde noch nicht genannt. Der Abstand zu den Sojabohnen soll aber mehr als 200 yuan betragen.
China sucht Wege um aus der Abhängigkeit von US-Sojabohnen zu entkommen, auch wenn derzeit über ein Ende des Handelskonflikts mit Washington verhandelt wird. Peking ist inzwischen mit dem Abbau seiner riesigen Maisvorräte vorangekommen. In diesem Jahr könnte es sogar zu einem Ausverkauf der alten Maisvorräte kommen, so die Äußerungen des Landwirtschaftsministeriums.

06.03.2019 Fonds kauften gestern CBoT-Mais und Weizen

04.03.2019 Kolumbien kauft Mais aus den Vereinigten Staaten

US-Exporteure melden den Verkauf von 100.500 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Kolumbien.

04.03.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 9.500 Lots CBoT Mais

01.03.2019 Getreidemail

Die starke Exportkonkurrenz am Weltmarkt, technische Verkäufe sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizenfutures gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Mit 537.300 Tonnen US-Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Sales im Rahmen der Markterwartungen von 200.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT nahezu unverändert.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris konnten sich den negativen Vorgaben aus Übersee nicht entziehen und schlossen auf allen Terminen mit Abschlägen. Am Dienstag fiel die Mai-Fälligkeit auf 187,50 Euro/Tonne und damit auf den niedrigsten Kurs seit dem 12. Juli. Gestern wurde dieser Kurs nicht weiter unterschritten. Russland erntete im vergangenen Jahr 113,2 Mio. Tonnen Getreide und damit noch einmal 300.000 Tonnen mehr, als das zuletzt erwartet wurde. Die Weizenernte ergab ein Volumen von 72,136 Mio. Tonnen. Institutionelle Anleger wetten beim Matif Weizen wieder auf fallende Kurse. Der Bestand von 19.033 Netto-Long-Positionen per 15. Februar wurde in der Woche bis zum 22. Februar auf 2.520 Netto-Short-Positionen gedreht. Saudi Arabien sucht per Ausschreibung 595.000 Tonnen Weizen für den Lieferzeitraum April bis Juni.

01.03.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut kräftig CBoT Mais-Futures

28.02.2019 Armyworm gefährdet Indiens Maisernte

Indien wird in diesem Jahr wohl bis zu 1 Mio. Tonnen Mais importieren, da die nächste Ernte im Land kleiner ausfällt und die Nachfrage der Geflügelmäster steigt.
Unterdurchschnittliche Monsunregenfälle sowie der Befall durch Eulenfalterraupen (Armyworm), der in 2017 in Afrika die Maisernte zerstörte, hat in Indien die Erträge gefährdet und die Maispreise bereits in die Höhe getrieben. Beobachter gehen davon aus, dass die Regierung in Delhi zum ersten Mal seit 2016 wieder zollfreie Maisimporte zulassen wird.
Händler gehen von Importen von 500.000 Tonnen bis zu 1 Mio. Tonnen aus, die dann wohl aus der Ukraine kommen werden, da man nur GMO-freien Mais importiert.
Dass der siebt-größte Maisproduzent der Welt, der eigentlich Mais nach andere Länder in Asien exportiert, nur Mais importieren muss, zeigt, dass die Ertragsverluste durch Trockenheit und Raupenfraß sehr groß sein müssen.
In 2017/18 erntete Indien 20,24 Mio. Tonnen Mais, in diesem Jahr geht man derzeit noch von 16 Mio. Tonnen aus. Die Prognose könnte sich aber noch verschlechtern.

28.02.2019 Mexiko kauft 168.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 168.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko.

28.02.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren wetten auf fallende Kurse

Institutionelle Anleger "Non Commercial-Participants" wetten beim Matif Weizen wieder auf fallende Kurse. Der Bestand von 19.033 Netto-Long-Positionen per 15. Februar wurde in der Woche bis zum 22. Februar auf 2.520 Netto-Short-Positionen gewandelt. Das zeigt der heute von der Euronext veröffentlichte COT-Report. Zur Gruppe der „Non-Commercial-Participants“ gehören Investmentfonds, Banken und Versicherungen.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, drehten ihren Bestand ebenfalls. Nach 15.178 Netto-Short-Kontrakten waren es per 22. Februar 6.375 Netto-Long-Kontrakte.
Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 75,2%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 13,8%. 89% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert. Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais Rapssaat

28.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut massiv CBoT Maisfutures

27.02.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 32,3 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine in der Saison 2018/19 erreichten bisher ein Volumen von 32,3 Mio. Tonnen versus 26,9 Mio. Tonnen zum selben Zeitpunkt im vergangenen Jahr, meldet das ukrainische Landwirtschaftsministerium.
Die Ukraine erntete 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide, 2017 wurden 61,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet. In der laufenden Saison 2018/19 könnten die Getreideexporte auf rund 49 Mio. Tonnen steigen (2017/18: 39,4 Mio. Tonnen).
Mais wurde per 27. Februar in einem Gesamtvolumen von 15,8 Mio. Tonnen exportiert, zur selben Zeit im Vorjahr waren es 9,6 Mio. Tonnen. Die Weizenexporte sanken von 13,2 Mio. Tonnen auf 12,5 Mio. Tonnen.
Im vergangenen Jahr haben Regierung und Händler ein Abkommen geschlossen, wonach nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen in der laufenden Saison 2018/19 exportiert werden sollen. Darin enthalten sind 8 Mio. Tonnen Mahlweizen.

27.02.2019 CFTC-Report-Update per 12.02.19

Gestern hat die CFTC (Commodity Futures Trading Commission) den per 12.02.19 aktualisierten COT-Bericht für US-Agrar-Futures und Optionen veröffentlicht. Die erste Grafik zeigt die Entwicklung der Netto-Positionen vom 18.02.18 (letzte Meldung vor dem partiellen Shut-Down) bis zum 12.02.19. Sehr eindrücklich ist die Entwicklung der Netto-Positionen beim Mais. Am 18.12. hielten institutionelle Anleger noch 128.177 Netto-Long-Positionen. Per 12.02.19 wurde der Bestand kräftig reduziert auf 14.693 Netto-Short-Positionen.

   

27.02.2019 Indonesiens Weizenimporte schwanken

Die Weizenimporte Indonesiens könnten sich in 2019 beschränken, da die Nachfrage nach dem Rohstoff als Futtergetreide sinkt.
Das Südasiatische Land hatte sich in den vergangenen Jahren zum zweitgrößten Weizenimporteur der Welt entwickelt, da die Menschen dort weniger Reis und mehr Nudelgerichte sowie Backwaren konsumieren. Die Weizenimporte wurden auch durch eine höhere Nachfrage nach Getreide als Futtermittel gestützt, während gleichzeitig der Import von Mais als Futtermittel eingeschränkt wurde, um die lokalen Landwirte vor den niedrigen Weltmarktpreisen zu schützen.
Getreidemühlen wurden durch Importquoten für Weizen reglementiert. In 2017 importierte Indonesien 11,4 Mio. Tonnen Weizen, davon verbrauchten Futtermischer 3 Mio. Tonnen. Im letzten Jahr sanken die Importe auf rund 10 Mio. Tonnen, davon wurden 1,5 Mio. Tonnen verfüttert.
In 2019 rechnen Analysten damit, dass wiederum 10 Mio. Tonnen Weizen eingeführt werden müssen, je nachdem wie hoch die Nachfrage nach Futtergetreide ist. Immer mehr Weizen wird von Indonesien aus dem Schwarzmeerraum eingeführt, das geht zu Lasten der Anbieter aus Australien. Niedrigere Preise in Russland und der Ukraine sowie bessere Qualitäten als zuvor, machten das Schwarzmeergetreide attraktiver.
In den vergangenen Wochen hatte Indonesien fast 1 Mio. Tonnen Weizen in Argentinien gekauft. Die Lieferungen sollen von Februar bis April eintreffen.

27.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern erneut massiv CBoT Maisfutures

26.02.2019 Regen in Argentinien sichert hohe Sojabohnenerträge

Regenfälle im Kernland des argentinischen Sojabohnenanbaugebiets haben die Aussichten der bevorstehenden Ernte verbessert. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ernte tatsächlich 53 Mio. Tonnen groß ausfallen könnte und so den Haushalt des südamerikanischen Landes kurz vor den nächsten Präsidentschaftswahlen positiv beeinflusst. Im letzten Jahr litt das Land unter einer Trockenheit und die Farmer fuhren eine miserable Sojabohnenernte ein.
In den letzten vierzehn Tage lang hatte es in der Pampa nicht geregnet und es war sehr heiß. Nun kommt aber eine kritische Wachstumsphase der Ölsaat und auch bei anderen Feldfrüchten. Der Regen kommt also gerade recht, so die Einschätzung eines Sprechers der Buenos Aires Grains Exchange.
Argentinien ist weltweit der drittgrößte Sojabohnen- und Maisexporteur. Letzte Woche sah es wegen der Hitzephase noch nach Ertragseinbußen aus. Zu Beginn der Vegetationsperiode hatte es außerhalb der Pampa Starkregenfälle gegeben. Danach folgten Hitzewellen, die die Staunässe wieder austrockneten. Nun scheinen alle Ertragsrisiken überstanden zu sein.

26.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 25.000 Lots CBoT Mais

22.02.2019 Chance auf Handelsabkommen gestiegen – Wochenplus bei Sojabohnen

So wie es zur Stunde aussieht, werden die Sojabohnenfutures diese Woche wohl mit einem Plus beenden. Es wäre das erste Mal seit einem Monat. Die Hoffnung auf ein bilaterales Handelsabkommen zwischen China und den USA steigt.
Wenige Tage vor der Frist, die Donald Trump auf den 1. März gesetzt hat, besprechen die Unterhändler Details zu den Vereinbarungen. Sollte das nicht zum Erfolg führen, drohen weitere empfindliche Strafzölle auf chinesische Importe in die USA.
Gestern hatte China angeboten, zusätzlich US-Waren im Wert von 30 Mrd. USD einführen zu wollen, darunter auch Sojabohnen, Weizen und Mais. Händler in Singapur erwarten einen scharfen Wettbewerb zwischen Südamerika und den USA bei Sojabohnen und Mais.
In Argentinien sind die meisten Sojabohnenbestände inzwischen wieder in gutem Zustand. Nachhaltig hohe Temperaturen und Trockenheit helfen den vorher von Starkregen überfluteten Flächen abzutrocknen. Die letzte Ernteschätzung liegt jetzt bei 53 Mio. Tonnen Sojabohnen.
US-Farmer planen eine Sojabohnenanbaufläche von 85 Mio. acres zu bestellen, in 2018 waren es 89,2 Mio. acres, so das USDA gestern.

21.02.2019 IGC erhöht Prognose der globalen Maisproduktion 2018/19

Das International Grains Council (IGC) hat seine Prognose der globalen Maisproduktion für das Vermarktungsjahr 2018/19 kräftig erhöht um 33 Mio. Tonnen auf 1,109 Mrd. Tonnen. Grund dafür ist die Schätzung der chinesischen Maisproduktion, die von 220 Mio. Tonnen auf 257 Mio. Tonnen erhöht wurde. Die Prognose der globalen Weizenproduktion wurde um 2 Mio. Tonnen auf 735 Mio. Tonnen reduziert.

21.02.2019 USDA Anbauflächenschätzungen 2019 und Durchschnittspreise
Das US-Landwirtschaftsministerium hat heute die Anbauflächenschätzungen 2019 für Agrarprodukte veröffentlicht:
US-Maisanbau: 92 Mio. Acres (2018: 89,1) - Durchschnittspreis 2019/20: $3,65 pro Bushel
US-Sojabohnenanbau: 85 Mio. Acres (2018: 89,2) - Durchschnittspreis 2019/20: $8,80 pro Bushel
US-Weizenanbau: 47 Mio. Acres (2018: 47,8) – Durchschnittspreis 2019/20: $5,20 pro Bushel
21.02.2019 Handelsstreit-Gespräche treiben die CBoT-Kurse in die Höhe

China schlägt in den derzeitigen Gesprächen mit den USA vor, für 30 Mrd. USD zusätzliche Agrarexporte zu übernehmen. Das berichtet soeben Bloomberg TV.
Die Kurse für Weizen, Mais und Sojabohnen sind daraufhin an der Terminbörse in Chicago um bis zu 2% gestiegen.

China und die USA arbeiten an einer 10-Punkte-Liste, wie das große Handelsdefizit beider Länder verkleinert werden kann. Darunter befinden sich auch Agrargüter, Energie und andere Produkte aus den USA.
Die Kommission aus Vertretern beider Länder versucht noch vor dem 1. März den Handelskonflikt beizulegen und die gegenseitigen Strafzölle wieder zurückzufahren.
Die Trump-Regierung sagte, man komme in den Gesprächen gut voran, gegebenenfalls soll die Frist noch über den 1. März verlängert werden.

21.02.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren reduzierten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger reduzierten in der vergangenen Woche bis zum 15. Februar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 31.144 Lots auf 19.033 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wetten damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits den Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 21.498 Lots auf 15.178 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 73,3%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 15,6%. 89% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais Rapssaat

20.02.2019 Ukraine: APK-Inform erhöht Prognose der Getreideexporte

Das Agrarberatungsunternehmen APK-Inform hat seine Prognose der ukrainischen Getreideexporte in der Saison 2018/19 (Juli-Juni) von 46,07 Mio. Tonnen auf 46,45 Mio. Tonnen erhöht.
APK-Inform schätzt die Mais-Exporte nun auf 26,02 Mio. Tonnen. Im vergangenen Monat lag die Prognose noch bei 25,75 Mio. Tonnen.

19.02.2019 China: Landreformen als Verjüngungskur

China will seine Landreform und die Reform seines Agrarsektors verjüngen. Das geht aus einer Erklärung der Regierung von heute hervor.
Darin heißt es, dass das Wirtschaftswachstum des Landes in 2018 auf einem 28-Jahres-Tief angelangt sei, da ein Handelsstreit mit den USA die Wirtschaft schwäche.
Außerdem will das Land der Mitte seine Getreideproduktion stabilisieren und Agrarimporte bei den Gütern ausweiten, wo der Inlandsmarkt nicht genügend erzeugen kann. Die Importkanäle sollen diversifiziert werden, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua News.
Der Anbau von Sojabohnen soll ausgeweitet werden und die Maisanbaufläche soll stabil bleiben. Der Schmuggel von Agrarprodukten werde noch strenger unterbunden, um die Ausbreitung des Afrikanischen Schweinefiebers einzugrenzen.

18.02.2019 EU-Weizenexporte 19% hinter Vorjahr

Die Weichweizenexporte der Europäischen Union in der Saison 2018/19 haben per 17. Februar ein Volumen von 10,65 Mio. Tonnen erreicht. Das zeigen Zahlen, die die EU-Kommission heute veröffentlichte. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 13,2 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 19% zum Vorjahr.
Die Gerste-Exporte erreichten ein Volumen von 3,0 Mio. Tonnen, was einen Rückgang zum Vorjahr (3,8 Mio. Tonnen) von 20% bedeutet.
Gestiegen sind die Mais-Importe um 44% von 10,8 Mio. Tonnen auf 15,5 Mio. Tonnen.

18.02.2019 Ukraines Getreideexporte sanken letzte Woche erneut

Die Getreideexporte aus der Ukraine sanken in der Woche vom 9.-15. Februar auf 877.000 Tonnen. In der Woche zuvor waren es noch 1,31 Mio. Tonnen.
Der Maisexport sank von 1,04 Mio. Tonnen auf 715.000 Tonnen und die Weizenausfuhren von 260.000 Tonnen auf 162.000 Tonnen. Der Großteil der Lieferungen ging nach Spanien, die Niederlande und Ägypten.
APK-Inform teilte heute mit, dass die Ukraine in dieser Saison bisher 26,07 Mio. Tonnen Mais, Gerste und Weizen ausgeführt hat. Im Referenzzeitraum der vorherigen Saison waren die Exporte noch bei 22 Mio. Tonnen.
Die Exporte in dieser Saison setzen sich zusammen aus 13,3 Mio. Tonnen Mais, 10 Mio. Tonnen Weizen und 2,7 Mio. Tonnen Gerste.

Die Ukraine erntete in 2018 die Rekordmenge von 70 Mio. Tonnen Getreide; davon sollen ca. 47 Mio. Tonnen exportiert werden.

15.02.2019 Indien: Maisimporte werden wahrscheinlicher
Unterdurchschnittliche Monsun-Regenfälle und der Schädlingsbefall mit der Spodoptera exempta (Schmetterlingsart aus der Familie der Eulenfalter), der schon 2017 die afrikanische Maisernte verwüstete, sorgen in Indien für große Schäden an den Maispflanzen. Indiens Regierung musste die Prognose der Maisproduktion stark zurücknehmen mit der Folge, dass die Maispreise kräftig stiegen. Indien ist mittlerweile auf Maisimporte angewiesen. Gewöhnlich exportiert Indien Mais nach Asien. Das zeigt, wie dramatisch sich die Ernteausfälle durch Dürre und Schädlingsbefall auswirken.
Deutlich wird aber auch, welch weitreichende Auswirkungen der potenzielle Schaden der indischen Agrarwirtschaft zufügt, von der nahezu die Hälfte der indischen Bevölkerung abhängig ist. In Indien leben mittlerweile etwa 1,3 Mrd. Menschen. Indien erntet Mais zwei Mal pro Jahr. Die Winterernte erfolgt im März und die Sommerernte im September.
Die Sommerernte im Wirtschaftsjahr 2017/18 ergab nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ein Volumen von 20,24 Mio. Tonnen. Aufgrund der beschriebenen Widrigkeiten wird für die Sommerernte 2018/19 ein Ergebnis von weniger als 16 Mio. Tonnen erwartet (-21%), berichtet ein Analystenhaus aus Neu Delhi. Importe sollen dazu beitragen, die Preise zu senken.
2018 wurden in Indien 8,47 Mio. Tonnen Wintermais geerntet. Die Anbaufläche für die Winterernte schrumpfte in diesem Jahr nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums um 11%. Infolgedessen sind die Maispreise im Bundesstaat Maharashtra (Benchmark-Region für Indien) in den letzten zwei Monaten um mehr als 30 % auf einen Rekordpreis von rund 20.000 Rupien (280 USD) pro Tonne gestiegen. Das sind mehr als 13.000 Rupien vor einem Jahr.
Geflügelproduzenten und Maisstärkehersteller hoffen, dass die Importe die Preiserhöhungen unterdrücken, da sie diese nur schwer an die Verbraucher weitergeben können.
Für Importe müssen zwei Hürden genommen werden. Erstens muss sich die Regierung bereiterklären, die 60%-ige Imortsteuer zu senken und zweitens kommt nur GMO-freie Ware in Frage. Allerdings exportieren nur wenige Länder große Mengen GMO-freie Ware.
2016 ließ Indien zollfreie Einfuhren auf Mais in einem Volumen von 181.000 Tonnen zu.
Die indische Regierung hat anscheinend noch keine Entscheidung darüber getroffen, dass sie zollfreie Importe zulässt.
14.02.2019 Gerstenpreise unter Druck

Eine sinkende Nachfrage aus China und Saudi Arabien hat in den letzten Wochen die Gerstenpreise in den Keller geschickt. Und das obwohl das weltweite Angebot dafür klein ist. Der Preisdruck könnte noch anhalten, da die Aussicht auf eine gute Ernte in 2019 immer besser wird. Das analysiert heute Strategie Grains.
Zu Beginn der Vermarktungssaison 2018/19 stiegen die Gestenpreise aufgrund des trockenen und heißen Sommers in Europa sowie einer Missernte in Australien. Die Vorräte auf der Welt werden vom USDA auf ein 35-Jahres-Tief geschätzt.
Nun aber wirkt sich die Konkurrenz von billigerem Mais aus, der statt Gerste in die Futtermischungen gelangt. Die Importe aus China und Saudi Arabien gingen zurück, auch weil China Australien mit einem Anti-Dumpingverfahren vor der WTO verklagt.
Die sehr hohen Gerstenpreise in der ersten Hälfte des laufenden Vermarktungsjahres führten zu einer schwächeren Nachfrage am Weltmarkt. Inzwischen konkurrieren die Gerstenexporteure so sehr, dass die Preise unter Druck stehen.
Chinas Anti-Dumping-Verfahren gegen Australien, dem Hautversorger Chinas mit Gerste, war der Auslöser. Hinzu kam, dass Regenfälle in Saudi Arabien dort die Rauhfutter-Versorgung verbesserten.
Im Monat Januar gaben die Gerstenpreise um 15 bis 20 USD/Tonnen nach.
Strategie Grains senkte seine Schätzung zu den EU-Gerstenexporten in 2018/19 von 5,8 auf 5 Mio. Tonnen. Der Preisdruck könnte anhalten, wenn China Australiens Agrarrohstoffe weiter meidet. Hervorragende Witterungsbedingungen in der EU sowie am Schwarzen Meer könnten ebenfalls zu einem Angebotsdruck in der kommenden Saison führen.
Strategie Grains hebt gleichzeitig die Exportprognose für Weizen aus der EU an, da der Angebotsdruck aus dem Schwarzmeerraum und aus Argentinien nachgelassen hat. Die Exportschätzung lautet für 2018/19 jetzt 18,5 Mio. Tonnen statt vorher 18,7 Mio. Tonnen.
Die Weizennachfrage hat sich ähnlich wie die Gerstennachfrage durch billigen Mais eingeengt und dieser Trend könnte sich in der nächsten Saison noch fortsetzen. Auch wenn die Weizenernte wieder größer ausfallen sollte.
Die 2019er Weizenernte in der EU wird von Strategie Grains auf 146,4 Mio. Tonnen geschätzt. Das wären 15% mehr als im letzten Jahr. Die Gerstenernte könnte auf 62 Mio. Tonnen kommen, das wären 11% mehr als in 2018.

14.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 6.000 Lots CBoT Mais

13.02.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago beendeten den Handelstag gestern uneinheitlich. Auf den vorderen Terminen schlossen sie mit moderaten Kursaufschlägen. Für Unterstützung sorgten die festen Soja- und Maiskurse und frostige Temperaturen, die in den kommenden zwei Wochen in den Winterweizen-Anbauregionen im Mittleren Westen und in den Great Plains erwartet werden und die Winterweizenbestände schädigen könnten. Institutionelle Anleger kauften gestern 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT uneinheitlich.
An der Euronext in Paris schlossen die Weizenfutures der alten Ernte auf dem niedrigsten Stand seit fast drei Monaten, die Termine der neuen Ernte konnten moderat zulegen. Der große Preisunterschied zwischen der alten Ernte und der neuen Ernte belastete die vorderen Termine. Händler sind weiterhin besorgt, weil die internationale Nachfrage dereit nicht ausreicht, um die Exporte aus Westeuropa signifikant zu steigern. Zuletzt konnte Weizen aus Frankreich jedoch zweimal in Folge bei internationalen Ausschreibungen des staatlichen ägyptischen Getreideeinkäufers GASC punkten. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um €1,00 auf €6,00 über Paris März 19.

13.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 21.000 Lots CBoT Mais

12.02.2019 US-Exporteure verkauften 122.376 Tonnen Mais an "Unbekannt"

US-Exporteure melden den Verkauf von 122.376 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an eine unbekannte Destination.

12.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften seit Donnerstag 46.000 Lots CBoT Mais

11.02.2019 US-Export-Inspections: Maisverladungen etwas schwächer, als erwartet

11.02.2019 Ukraines Getreideexporte in der letzten Woche erneut rückläufig

Die Getreideexporte aus der Ukraine sanken in der Woche vom 2.-8. Februar von 932.000 Tonnen in der Vorwoche auf 886.000 Tonnen. Das teilte soeben die APK-Inform aus Kiew mit.
Die Maisexporte nahmen von 693.000 Tonnen auf 702.000 zu, während die Weizenausfuhren von 238.000 Tonnen auf 179.000 Tonnen sanken.
Die größten Abnehmerländer waren Spanien, die Niederlande und Ägypten.
APK-Inform teilte mit, dass die Ukraine in dieser Vermarktungsperiode bisher 24,8 Mio. Tonnen Weizen (9,8 Mio.to), Mais (12,2 Mio. to) und Gerste (2,7 Mio. to) ausführte. Zu diesem Termin im Vorjahr waren es 21,4 Mio. Tonnen.
Die Ukraine erntete in 2018 mit 70 Mio. Tonnen eine Rekordmenge Getreide und erwartet, dass in dieser Vermarktungsperiode davon 47,2 Mio. Tonnen exportiert werden können.

11.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften am Freitag 19.000 Lots CBoT Mais

07.02.2019 FranceAgriMer hebt Exportprognose für Frankreich an

Der französische Marktanalyst des Landwirtschaftsministeriums FranceAgriMer hob heute seine Prognose für die Weichweizenexporte in Drittländer an, nachdem man in der letzten Woche ein eher seltener Exportauftrag aus Ägypten kam. Die Marktteilnehmer hatten zuvor Probleme, ihren Marktanteil in afrikanischen Ländern zu halten.
Jetzt könnte Europas größter Weichweizenexporteur in dieser Saison, die am 30. Juni 2019 endet, 8,85 Mio. Tonnen Weichweizen in Drittländer verkaufen. Zuletzt ging man noch von 8,7 Mio. Tonnen Drittlandexporte aus, das wären 9% mehr als in der vorherigen Vermarktungssaison.
Der Verkauf von 180.000 Tonnen an Ägypten letzte Woche kam für viele überraschend. Die Lieferungen an Nicht-EU-Länder liegen zu Beginn dieser Woche bereits 15% höher als im letzten Wirtschaftsjahr.
Eine sehr hohe Abhängigkeit beim Weizenexport von Algerien und die aggressiven Verkäufe aus dem Schwarzmeerraum besorgten Frankreichs Exporteure. Wegen der kleinen französischen Getreideernte in 2016 haben sich viele Stammkunden andere Lieferanten gesucht, die ebenfalls ihre Erwartungen befriedigen konnten. Seither wird Franzosen-Weizen auch nur noch gekauft, wenn er am billigten ist. Frankreich sucht jetzt nach einer neuen Vermarktungs- und Exportstrategie. In die Länder der Sub-Sahara-Region wurden aus Frankreich in dieser Saison bisher 28% weniger Weizen verkauft.
An Länder innerhalb der EU erwartet FranceAgriMer nun Ausfuhren von 7,56 Mio. Tonnen. Das sind 170.000 Tonnen weniger als im Januar geschätzt. Zudem werden französische Landwirte 100.000 Tonnen weniger Futtergetreide verfüttern, als noch vor einem Monat erwartet. Das alles zusammen führt Ende Juni zu einem Endbestand von 2,9 Mio. Tonnen Weichweizen.
Auch die Gerstenendbestände werden von 1,3 auf 1,5 Mio. Tonnen höher erwartet, weil weniger exportiert und auch weniger verfüttert wird. Die Maisendbestände steigen gegenüber der letzten Schätzung von 2 Mio. Tonnen auf jetzt 2,2 Mio. Tonnen, weil die Ernteschätzung 2018 angehoben wurde, sowie die Ausfuhren nach anderen EU-Ländern kleiner ausfallen.

07.02.2019 FAO-Index steigt im Januar

Die globalen Lebensmittelpreise stiegen im Januar aufgrund höherer Milch-, Speiseöl- und Zuckerpreise, teilte heute die FAO mit. Im Januar stieg der FAO-Index auf 164,8 Punkte (Dezember: 161,8 Punkte). Trotz des Anstiegs liegt der Index 2,2% unter dem Level aus Januar 2018.
Die FAO ist eine Behörde der Vereinten Nationen (UN) mit Sitz in Rom. Der FAO-Index fasst Preise für Grundnahrungsmittel wie Getreide, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker zusammen.
Nach sieben monatlichen Rückgängen stieg der FAO-Milchpreis-Index im Januar um 7,2%. Grund dafür waren die eingeschränkten Exporte aus Europa aufgrund der starken innereuropäischen Nachfrage.
Der Speiseöl-Index stieg um 4,3% zum Vormonat, während der Zuckerpreis-Index um 1,3% anzog. Außerdem legte der Getreidepreis-Index marginal zu. Der Fleischpreis-Index blieb unverändert.
Die Schätzung der globalen Getreideproduktion erhöhte die FAO moderat zur Dezember-Schätzung auf 2,611 Mrd. Tonnen, ausgelöst durch höhere Prognosen bei Mais, Weizen und Reis.
Der prognostizierte Anstieg begründet sich mit positiven Wetterbedinungen in Europa, das gute Erträge erwarten lässt. Aber auch die gestiegene Aussaatfläche aufgrund attraktiver Preise trug dazu bei, so die FAO.

06.02.2019 FranceAgriMer erhöht Exporterwartung für französischen Weizen

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat seine monatliche Prognose der französischen Weizenexporte außerhalb der EU im Vermarktungsjahr 2018/19 von 8,7 Mio. Tonnen auf 8,85 Mio. Tonnen erhöht. Die Prognose der Weizenbestände zum Ende der Saison steigt laut FranceAgriMer dennoch von 2,8 Mio. Tonnen auf 2,9 Mio. Tonnen, weil das Unternehmen mit geringeren Weizenexporten an Länder innerhalb der EU rechnet und die Futtermittelnachfrage ebenfalls sinken wird.
Die Endbestände bei der Gerste könnten laut FranceAgriMer zum Ende der Saison 1,5 Mio. Tonnen betragen. Im Vormonat rechnete man noch mit 1,3 Mio. Tonnen. Grund sind reduzierte Exporterwartungen und ein geringerer Verbrauch als Futtermittel.
Auch die Maisbestände steigen von 2,0 Mio. Tonnen auf 2,2 Mio. Tonnen infolge einer erhöhten Ernteerwartung sowie geringere Exporte innerhalb der EU aufgrund der schwächeren Futtermittelnachfrage.

06.02.2019 Getreideexporte der Ukraine steigen auf 28,6 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine haben in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bisher ein Volumen von 28,6 Mio. Tonnen erreicht. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 25,0 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,0 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können dem Landwirtschaftsministerium zufolge auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 13,3 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 8,2), die Weizenausfuhren werden mit 11,5 Mio. Tonnen (davon 7,1 Mio. Tonnen Mahlweizen) beziffert (Vj.:12,3).
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

06.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

05.02.2019 ADM enttäuscht mit Q4 – Bericht

Der Quartalsbericht für Q4/2018 des US-Getreidehändlers Archer Daniel Midlands (ADM) zeigt ein enttäuschendes Ergebnis. Der Gewinn in den vier Segmenten, zu denen auch der Getreidehandel gehört, sank in dem Betrachtungszeitraum um fast 30% auf 183 Mio. USD, obwohl die US-Mais- und Sojabohnenernte in 2018 sehr groß war und die Exporte in Länder, außer nach China, sehr gut liefen.
Die Profite wurden maßgeblich durch Preissicherungsgeschäfte geschmälert. Außerdem sind die Hirse (Sorghum) Exporte aus den USA nach China seit Anfang 2018 fast vollständig zum Erliegen gekommen.
Auslöser war der Handelsstreit zwischen Washington und Peking, der immer noch anhält. Die schlechten Quartalszahlen resultieren in erster Linie aus Verträgen innerhalb des Konzerns die das Hirse-Geschäft betreffen.
Das Geschäft mit Ölsaaten verlief dagegen besser als erwartet. Die Sparten Futtermittel und Kohlenhydrat-Lösungen litten in Europa und dem Mittleren Osten, sowie dem Markt in Nordamerika ebenfalls unter schlechten Margen.
ADM hat vier Sparten: Urproduktion, Kohlenhydrat-Lösungen, Futtermittel sowie Ölsaaten. Das Unternehmen hatte zuletzt in Geschäftsfelder investiert, in denen die Margen besser sind, als in den volatilen Rohstoffmärkten.
Der Netto-Gewinn von ADM sank in 2018 auf 315 Mio. USD oder 55 Cent pro Aktie. Im Jahr zuvor waren es noch 788 Mio. USD oder 1,39 USD/Aktie. Der Umsatz sank von 16,07 Mrd. USD auf 15,95 Mrd. USD. Analysten gingen im Vorfeld von 16,81 Mrd. USD aus. Nach Bekanntwerden des Ergebnisses sank der Aktienkurs von ADM heute um 2,1%.

05.02.2019 8% weniger Kartoffeln auf P.E.I.

Auf der Insel Prince Edward Island (P.E.I.) werden üblicherweise 1/3 der gesamten kanadischen Kartoffeln geerntet. Die Insel ist eine ostkanadische Atlantikprovinz und liegt vor New Brunswick im St. Lorenz-Strom. Neben Tourismus leben die ca. 140.000 Einwohner von der Landwirtschaft und der Fischerei. Das Klima ist im Gegensatz zum kanadischen Festland gemäßigt. Die feuchten Sommer sind mit 23°C Höchsttemperaturen ideal für den Anbau von Kartoffeln.
In 2018 fiel im Herbst außerordentlich viel Regen und ab September gab es schon sehr frühe Fröste. Darunter litt die Kartoffelernte und die Ernte war 8% kleiner als im Durchschnitt der letzten Jahre. 2.800 Hektar Kartoffeln konnten nicht geerntet werden. Die Qualität der geernteten Kartoffeln ist schlechter als in anderen Jahren.
Die Region mit den meisten Fritten Fabriken Kanadas muss in diesem Winter in großem Umfang Kartoffeln „importierten“. Bisher wurden 9.000 Tonnen aus anderen Provinzen und auch aus den USA geliefert. Das sind deutlich mehr als in früheren Jahren. Die Kartoffeln kommen aus dem benachbarten New Brunswick, aus Alberta, Mais und aus dem fernen Idaho.
Die hohen Frachtkosten können in einem erbittert umkämpften Weltmarkt für Fritten nicht auf umgelegt werden, sagte ein Sprecher der Genossenschaft Cavendish Farmer.

05.02.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 8.0000 Lots CBoT Mais

04.02.2019 EU Weichweizenexporte 26% hinter Vorjahr

Die Weizenexporte im der EU-28-Mitgliedsländer erreichten im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 per 3. Februar ein Volumen von 9,4 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr waren es zum selben Zeitpunkt 12,8 Mio. Tonnen. Das ist ein Rückgang um 26%. Gerste wurde in einem Volumen von 2,9 Mio. Tonnen exportiert (Vorjahr: 3,4 Mio. Tonnen). Die Mais-Importe stiegen um 45% von 10,1 Mio. Tonnen auf 14,6 Mio. Tonnen.

04.02.2019 Russischen Weizen-Exportpreise waren vergangene Woche stabil

Der Anstieg der russischen Weizen-Exportpreise ist nach drei Wochen Wachstum vergangene Woche ins Stocken geraten, nachdem russischer Weizen in der jüngsten Ausschreibung Ägyptens nicht berücksichtigt wurde.
Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC kaufte vergangene Woche im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens jeweils 180.000 Tonnen Weizen französischer und rumänischer Herkunft. Offerten für russischen Weizen waren zu teuer und damit nicht wettbewerbsfähig.
Schwarzmeerweizen mit 12,5% Protein zur Lieferung im Februar lag Ende letzter Woche bei $245/Tonne aus Basis FOB, meldet SovEcon. Das ist unverändert zur Vorwoche. Der saisonal bedingte Rückgang der russischen Getreidevorräte verlief bislang langsamer, als ursprünglich erwartet. Im laufenden Vermarktungsjahr vom 1.Juli 18 bis zum 31. Januar 19 exportierte Russland laut SovEcon bisher 31,4 Mio. Tonnen Getreide. Darin enthalten waren 26,7 Mio. Tonnen Weizen. Ein Anstieg um 13% im Vergleich zum Vorjahr. Im Februar werden russische Getreideexporte (Weizen, Gerste und Mais) in einem Volumen von 2,45 Mio. Tonnen erwartet. Das wäre ein Rückgang von 450.000 Tonnen im Vergleich zum Januar, als 2,9 Mio. Tonnen Getreide exportiert wurden.
Russlands Inlandsweizenpreise stützen sich weiterhin auf die hohe Nachfrage von Exporteuren, die nach Getreide für zuvor vereinbarte Verträge suchen. Außerdem verleitet das geringere Angebot einige Landwirte dazu, sich mit dem Verkauf zurückzuhalten, um von möglichen Preissteigerungen in den kommenden Wochen profitieren zu können.
Die Inlandspreise für Klasse-3-Weizen stiegen Ende letzter Woche im europäischen Teil Russlands um 375 Rubel auf 12.350 Rubel pro Tonne auf Basis ex Works.
Das russische Landwirtschaftsministerium verkaufte vergangene Woche 154.000 Tonnen Weizen aus staatlichen Beständen. Seit Beginn der Verkäufe aus staatlichen Beständen in diesem Wirtschaftsjahr wurden 1,4 Mio. Tonnen Getreide verkauft, darunter 1,1 Mio. Tonnen Weizen.

04.02.2019 Getreideexport aus der Ukraine verliert an Schwung

In der Woche vom 26.01. bis 1. Februar exportierte die Ukraine aus seinen Seehäfen 758.000 Tonnen Getreide. In der Woche zuvor waren es noch 858.000 Tonnen.
Die Maisexporte sanken auf 586.000 Tonnen von 708.000 Tonnen in der Woche zuvor.
Die größten Kunden kamen letzte Woche aus Israel, Ägypten und den Niederlanden.
Seit Beginn der laufenden Vermarktungssaison am 1. Juli 2018 exportierte die Ukraine 23,7 Mio. Tonnen Weizen, Mais und Gerste. Zu diesem Termin vor einem Jahr waren wir bei 20,9 Mio. Tonnen.
In dieser Saison wurden 11,4 Mio. Tonnen Mais, 9,6 Mio. Tonnen Weizen und 2,7 Mio. Tonnen Gerste aus der Ukraine ausgeführt.
Im letzten Jahr erntete das Schwarzmeerland 70,1 Mio. Tonnen Getreide und davon sollen bis Ende Juni 2019 47,2 Mio. Tonnen ausgeführt werden.

01.02.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago schlossen gestern aufgrund negativer Vorgaben beim Soja- und Maiskomplex und des gestiegenen US-Dollars, der Getreide aus den Vereinigten Staaten am Weltmarkt verteuert, mit moderaten Verlusten. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 602.400 Tonnen US-Weizen etwas über den Markterwartungen von 200.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 2.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Meteorologen erwarten für Australiens Westküste in den kommenden drei Monaten trockenes und heißes Wetter, dass die Aussichten auf die dortige Weizenproduktion belasten könnte. Die eCBoT handelt zur Stunde mit moderaten Abschlägen.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und verzeichneten ebenfalls auf allen Terminen Verluste. Die EU-Kommission senkte gestern ihre Schätzung der EU-Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 von 20 Mio. Tonnen auf 18 Mio. Tonnen. Die Schätzung der Maisimporte erhöhte die Kommission hingegen von 18,5 Mio. Tonnen auf 20 Mio. Tonnen. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Februar um 0,50 Euro auf 5 Euro über Paris März 19.

01.02.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 14.500 Lots CBoT Mais

31.01.2019 EU-Kommission senkt Schätzung der EU-Weizenexporte um 2 Mio. Tonnen

Die EU-Kommission senkte heute die monatliche Schätzung der EU-Weizenexporte im Vermarktungsjahr 2018/19 von 20 Mio. Tonnen auf 18 Mio. Tonnen. Die Schätzung der Maisimporte erhöhte die Kommission hingegen von 18,5 Mio. Tonnen auf 20 Mio. Tonnen. Unverändert blieben die Schätzungen der EU Weizen- und Maisproduktion 2018/19 von 128,5 Mio. Tonnen bzw. 67,5 Mio. Tonnen.

31.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche bis zum 25. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 10.155 Lots auf 18.222 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 8.679 Lots auf 15.020 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 70%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 18%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat

31.01.2019 US-Export-Sales: Mais- und Weizenexporte etwas höher, als erwartet

31.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

30.01.2019 Ukraine: Getreideexporte steigen auf 27,5 Mio. Tonnen

Die Getreideexporte aus der Ukraine sind in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bis zum 30. Januar 2019 auf 27,5 Mio. Tonnen gestiegen. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 23,8 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,1 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können laut dem Ministerium nun auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 12,2 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 7,6), die Weizenausfuhren werden mit 11,5 Mio. Tonnen beziffert (Vj.:12,2).
In der letzten Woche erinnerte das Ministerium die Getreideexporteure daran, dass man in einem Memorandum eine maximale Exportmenge für Weizen vereinbart hätte, die schon fast erreicht ist. Jetzt soll mit den Händlern ein Plan entwickelt werden, wie es mit den Ausfuhren bis zum Saisonende weitergehen kann.
Die Vereinbarung lautete, dass nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden sollen, davon dürfen maximal 8 Mio. Tonnen Mahlweizen sein.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

29.01.2019 Südkorea kauft 138.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 138.000 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Südkorea.

 

29.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 5.000 Lots CBoT Mais

28.01.2019 Ukraines Getreideexporte gingen letzte Woche drastisch zurück

Die Getreideexporte aus der Ukraine gingen in der letzten Handelswoche auf 687.000 Tonnen zurück. In der Woche davor wurden noch 969.000 Tonnen Getreide ausgeführt.
Die Maisexporte sanken auf 189.000 Tonnen von 498.000 Tonnen in der Woche zuvor. Kunden in Israel, Spanien und Portugal kauften davon die größten Mengen.
In 2018 erntete die Ukraine 70,1 Mio. Tonnen Getreide und wird den Schätzungen der dortigen Regierung zufolge in der laufenden Saison (01.07 2018-30.06.2019) 47,2 Mio. Tonnen ausführen. Bis zum 23. Januar waren es 26,5 Mio. Tonnen. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es 22,9 Mio. Tonnen.

25.01.2019 Kleinere Anbaufläche für Mais in Südafrika – Preise steigen auf 2-Jahres-Hoch

Die Farmer in Südafrika werden in diesem Jahr wohl 14% weniger Mais anbauen als im Vorjahr. Trockenes Wetter verzögerte die Aussaat in dem optimalen Zeitfenster.
Einer Reuters-Umfrage unter fünf Händlern und Marktanalysten zufolge, wird die Anbaufläche in diesem Jahr 1,998 Mio. Hektar betragen. Die Unsicherheit über die tatsächliche Anbaufläche ist aber noch groß, zumal wegen einer ernsten Trockenperiode in einigen Regionen im Norden des Landes die Aussaat des Mais komplett unterblieb.
Stimmen die Schätzungen der Befragten, so werden gut 1 Mio. Hektar weißer Mais für die menschliche Ernährung angebaut und knapp 1 Mio. Hektar gelber Mais für die Verarbeitung zu Futtermitteln.
Befürchtungen, dass die Erträge unter der anhaltenden Trockenheit leiden könnten, trieben die Maispreise in Südafrika bereits auf ein Zwei-Jahres-Hoch.
Am kommenden Dienstag wird das African Crop Estimate Committee (CEC) ihre offizielle Verbandsschätzung veröffentlichen.

24.01.2019 IGC hebt Prognosen zur Getreideernte an

Der internationale Getreiderat (IGC) hat heute seine Schätzung für die Welt-Maisernte und die Weizenproduktion angehoben.
Die regierungsunabhängige Organisation schätzt die Welt-Weizenproduktion nun auf 737 Mio. Tonnen nach 729 Mio. Tonnen im Dezember. Die Welt-Maisernte wird jetzt bei 1,076 Mrd. Tonnen gesehen nach 1,073 Mrd. Tonnen zuvor.
Die Weltweizenernte 2019/20 wird von den Experten auf 751 Mio. Tonnen geschätzt. Das sind 14 Mio. Tonnen mehr als im letzten Erntejahr.

24.01.2019 Weizen aus der Ukraine: Maximal Exportmenge fast erreicht

Die Getreideexporte aus der Ukraine sind in dieser Saison, die am 1. Juli 2018 begann, bis zum 23. Januar 2019 auf 26,5 Mio. Tonnen gestiegen. Zum selben Termin im Vorjahr wurden 22,9 Mio. Tonnen ausgeführt.
Das Schwarzmeerland hatte in 2018 einen Rekordernte von 70,1 Mio. Tonnen Getreide eingefahren (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Die Exporte können laut dem Ministerium nun auf 47,2 Mio. Tonnen steigen. (Vj.:39,4).
Inzwischen wurden 11,4 Mio. Tonnen Mais ausgeführt (Vj.: 7), die Weizenausfuhren werden mit 11,2 Mio. Tonnen beziffert (Vj.:12).
In der letzten Woche erinnerte das Ministerium die Getreideexporteure daran, dass man in einem Memorandum eine maximale Exportmenge für Weizen vereinbart hätte, die schon fast erreicht ist. Jetzt soll mit den Händlern ein Plan entwickelt werden, wie es mit den Ausfuhren bis zum Saisonende weitergehen kann.
Die Vereinbarung lautete, dass nicht mehr als 16 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden sollen, davon dürfen maximal 8 Mio. Tonnen Mahlweizen sein.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die wichtigsten Agrarrohstoffe, die die Ukraine ausführt.

24.01.2019 CBoT-Weizen auf 5-Wochen-Hoch

Die Chicago-Weizenfutures steigen heute Morgen in der dritten Sitzung in Folge und erklimmen damit ein Fünf-Wochen-Hoch. Beobachter erwarten jetzt eine bessere Nachfrage nach US-Weizen, da die Vorräte beim Top-Exporteur Russland schwinden.
Eine bessere Nachfrage nach US-Weizen und steigende Preise in Russland und der Ukraine nach einer bisher außerordentlich guten Exportsaison der Schwarzmeerländer lassen die Exporteure in anderen Überschussregionen auf bessere Geschäfte hoffen.
Da die Preise in Russland steigen und die Suche nach guten Exportqualitäten immer mühsamer wird, ist Weizen aus dem Schwarzmeerraum für Importeure aus Asien und dem Mittleren Osten nicht mehr so attraktiv.
Einer Marktanalyse in den USA zufolge werden US-Farmer in 2019 mehr Mais und weniger Sojabohnen und Weizen anbauen.

24.01.2019 CFTC: Fonds verkauften gestern Maisfutures

23.01.2019 Chinas Getreideimporte sind im Dezember gesunken

Chinas Importe von Futtermitteln wie Hirse und Gerste sind im Dezember weiter eingeschränkt worden, das zeigen die Zolldaten von heute. Als Grund werden der anhaltende Handelsstreit mit den USA und eine schwächere Inlandsnachfrage genannt.
China, bisher der weltweit größte Hirse (Sorghum)-Importeur kaufte im Dezember im Ausland überhaupt keine Ladung dieses Getreides. Im Dezember 2017 waren es noch 160.000 Tonnen. Seit im Juli der Handelsstreit mit den USA zu gegenseitigen Strafzöllen führte, verlangte China darauf 25% Importabgaben. Aus den USA kamen zuvor 94% aller Hirse-Lieferungen. Im Jahr 2018 importierte China bisher 3,65 Mio. Tonnen des Getreides, ein Minus zum Jahr 2017 von 27,8%.
Chinas Importe von Futter- und Braugerste sanken im Dezember auf 140.000 Tonnen (-75,4%). Der bedeutendste Lieferant war bisher Australien, gegen das China derzeit eine Anti-Dumping-Klage vor der WTO verhandelt. In 2018 importierte China 6,82 Mio. Tonnen Gerste (-23,1%).
Chinas Importe von Schweinefleisch stiegen dagegen seit dem Vormonat auf 95.384 Tonnen. Das sind aber auch noch 14,4% weniger als im Dezember 2017. Dabei handelt es sich auch nur um Muskelfleisch und nicht um Innereien. Gegenüber dem Vorjahr importierte China im gesamten Jahr 2018 2% weniger.
Seit dem Entdecken der ersten Fälle von Afrikanischem Schweinfieber (ASF) wurden bisher mehr als 100 weitere Fälle gemeldet. Das erhöht die Kosten der Schlachtunternehmen und die Preise für Schweinefleisch im Inland stiegen, während es im Land eine sehr unterschiedliche Angebotssituation herrscht.
Die Maisimporte Chinas beliefen sich im Dezember auf 420.000 Tonnen, ein Minus von 8,2% gegenüber dem Referenzmonat in 2017. Übers ganze Jahr gesehen sind sie aber um 24,7% auf 3,52 Mio. Tonnen gestiegen.
Weizenimporte stiegen zum Vorjahres-Dezember um 14% und über das gesamte Jahr fielen sie um 29,9% auf 3,1 Mio. Tonnen.

23.01.2019 Iran kauft Futtermais und Futtergerste
Iran´s staatlicher Futtermittel-Importeur SLAL hat 60.000 Tonnen Mais und 60.000 Tonnen Gerste im Rahmen eines internatioalen Tenderferfahrens gekauft, melden europäische Händler heute.
Ausgeschrieben wurden 200.000 Tonnen Futtermais, 200.000 Tonnen Futtergerste und 200.000 Tonnen Sojaschrot. Unklar ist, ob auch Sojaschrot gekauft wurden.
23.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 12.500 Lots CBoT Mais

22.01.2019 US-Export-Inspections: Mais-Exporte etwas höher, als erwartet

22.01.2019 Indonesien kauft 30.000 Tonnen Mais in Südamerika
Indonesiens staatliche Lebensmittel-Beschaffungs Agentur Bulog hat Händlern zufolge im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 30.000 Tonnen Mais südamerikanischer Herkunft gekauft. 
Die finale Bestätigung wird allerdings noch erwartet.
Händler schätzen, dass der Mais aus Argentinien stammt und dafür ein Preis von $217 bis $219/Tonne c&f gezahlt wird.
Ursprünglich wurde Mais zur Ankunft am 28. Februar gesucht, der Termin wurde aber auf den 15. März verschoben.
21.01.2019 EU-Weizenexporte 27% schwächer als im Vorjahr

Die EU-Weizenexporte im laufenden Vermarktungsjahr 2018/19 haben per 20. Januar ein Volumen von 9,0 Mio. Tonnen erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt (12,2 Mio. Tonnen) ist das ein Rückgang um 27%.
Ebenfalls gesunken, allerdings nur um 1% auf 2,77 Mio. Tonnen sind die Gerste-Exporte.
Beim Mais stiegen die Importe in die EU im Vergleich zum Vorjahr zum selben Zeitpunkt um 45% von 9,25 Mio. Tonnen auf 13,4 Mio. Tonnen. Gestiegen sind auch die Sojabohnenimporte um 11% auf 7,8 Mio. Tonnen. Rückläufig waren die Sojaschrot-Importe um 13% auf 9,6 Mio. Tonnen und die Palmöl-Importe um 5% auf 3,4 Mio. Tonnen.

21.01.2019 Ukraine: Getreideexporte stiegen um 17% zur Vorwoche

Ukraine´s Getreideexporte von Seehäfen in der Woche vom 12. Januar bis zum 18. Januar stiegen von 544.000 Tonnen (Vorwoche) auf 634.000 Tonnen, meldet das Agrarberatungsunternehmen APK-Inform.
Bei den Weizenexporten fiel der Anstieg mit 30% auf 151.000 Tonnen am stärksten aus, während die Maisexporte um 6% auf 402.000 Tonnen sanken.
Größte Kunden waren demnach die Niederlande, Ägypten und Italien. 2018 wurde in der Ukraine die Rekordmenge von 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet. 47,2 Mio. Tonnen stehen in der Vermarktungsperiode 2018/19 (1. Juli bis 30. Juni) zum Export zur Verfügung. Per 16. Januar wurden 25,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Zur selben Zeit im Vorjahr waren es 22,1 Mio. Tonnen.

18.01.2019 Türkei erhält erste Offerten für Futtermais-Tender

Die niedrigste Offerte in der ersten Runde der Tenderausschreibung der türkischen Getreidebörse TMO zum Kauf von 342.000 Tonnen Futtermais lag Händlern zufolge bei rund $195/Tonne c&f. Sie bezog sich auf die erste Lieferperiode vom 28. Januar bis zum 17. Februar.
Bei rund $196/Tonne c&f lag die günstigste Offerte für den Lieferzeitraum 25. Februar bis 17. März.
Bisher wurde aber noch kein Kauf getätigt. Die Türkei führt traditionell mehrere Verhandlungsrunden um versucht so immer günstigere Offerten zu erhalten.
In insgesamt 38 separaten Ausschreibungen sollen jeweils 9.000 Tonnen Futtermais gekauft werden.

18.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe, aufkeimende Exporthoffnungen für US-Weizen, Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex sowie positive Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Aufschlägen schließen. Meldungen über zu geringe Schneefälle in den US-Plains, die Ankündigung Chinas, eine beträchtliche Menge Agrargüter in den USA zu kaufen und Spekulationen über mögliche Exportbeschränkungen Russlands sorgten für positive Signale. Institutionelle Anleger kauften gestern 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die eCBoT uneinheitlich.
Bei insgesamt schwachen Umsätzen legten die Weizenfutures an der Euronext in Paris gegen Ende der Situng zu und folgten den positiven Vorgaben aus Übersee . Das Landwirtschaftsministerium in Japan kaufte gestern in einer internationalen Ausschreibung insgesamt 111.961 Tonnen Futterweizen in den USA, Kanada und Australien. In Deutschland sind Exportaktivitäten vor allem Richtung West- und Südafrika zu beoabachten. Ein Rückgang der russischen Exporte ist allerdings noch nicht spürbar. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

17.01.2019 EU-Getreidebestände dürften am Ende der nächsten Saison 2019/20 wieder steigen

Nach Einschätzung des französischen Marktanalysten Strategie Grains werden die Getreidebestände zum Ende der Saison 2019/20 in der Europäischen Union einen steigenden Bedarf übertreffen.
In ihrem Monatsbericht senken die Fachleute heute ihre Prognose für die 2019er Weichweizenernte der EU seit dem letzten Monat um 600.000 Tonnen auf 146,4 Mio. Tonnen. Das wären aber trotzdem noch 15% mehr als in dem Extremsommer 2018.
Die Gerstenernte 2019 in der EU werde um 11% größer ausfallen als in 2018 und die Maisernte um 4%, vorausgesetzt das Wetter wird nicht so extrem wie zuvor, als weite Teile Europas Rekordtemperaturen und eine lang anhaltende Trockenheit aushalten mussten.
Andere Getreidemarktexperten erwarten für die EU in 2019 einen deutlichen Anstieg der Produktion aufgrund höherer Erträge und einer größeren Anbaufläche für Weizen zulasten des Rapsanbaus.
Bisher hat Strategie Grains noch keine Schätzung über die zukünftige Nachfrage in 2019/20 nach Getreide für die Produktion von Futtermitteln oder dem Export. Man weiß also noch nicht sicher, ob eine größere Ernte eine steigende Nachfrage übersteigen wird.
Insgesamt seien die Aussichten für die Getreidesaison 2019/20 in der EU aber bärisch.
Die Vermarktungssaison 2019/20, die am 1. Juli 2019 beginnt, hat das Potential 6 Mio. Tonnen mehr Getreide zu exportieren, als in dieser Saison, in der 18,5 Mio. Tonnen die Gemeinschaft in Drittländer verlassen. Die internationale Nachfrage müsste dafür aber auch vorhanden sein.
Auch die Nachfrage aus der Getreide verarbeitenden Industrie innerhalb der Gemeinschaft müsste steigen. Nämlich für die Ethanol- und die Stärkeproduktion. Eine größere Ernte müsse aber auch für die Mischfutterindustrie preislich attraktiv genug sein, um mit billigem Importmais konkurrieren zu können.
In dieser Saison sind die Maisimporte in die EU auf einem Rekordniveau.

17.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren reduzierten Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger reduzierten in der vergangenen Woche bis zum 11. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 24.268 Lots auf 21.473 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.
Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, reduzierten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 22.685 Lots auf 19.963 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 69%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 19%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen   Mais   Rapssaat

17.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.000 Lots CBoT Mais

16.01.2019 Ukraine exportierte in dieser Saison bereits 25,7 Mio. Tonnen Getreide

Die Ukraine hat seit dem 1. Juli 2018 bis zum 16.01.2019 bereits 25,7 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Zeitraum der vorherigen Saison 22,1 Mio. Tonnen ausgeführt.
Der Schwarzmeeranrainer Ukraine hat in 2018 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet (Vj.: 61,3 Mio. Tonnen). Das Landwirtschaftsministerium schätzt, dass man im gesamten Wirtschaftsjahr 47,2 Mio. Tonnen davon exportieren kann. In 2017/18 waren es 39,4 Mio. Tonnen.
Das Ministerium teilte mit, dass bereits 10,8 Mio. Tonnen Mais an Käufer im Ausland gingen (zum Vergleich im Vj.: 6,6). Die Weizenausfuhren waren mit 11,1 Mio. Tonnen bisher allerdings kleiner als im Vergleichszeitraum als zu diesem Termin 11,6 Mio. Tonnen Weizen das Land verlassen hatten.
Getreide, Pflanzenöle und Ölsaaten sind die bedeutendsten Agrarexporte der Ukraine.

16.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie der gestiegene Wechselkurs des US-Dollar ließen die Weizenfutures gestern in Chicago den zweiten Tag in Folge mit Verlusten schließen. Händler sind besorgt, weil es offenbar keine strukturellen Fortschritte in den Gesprächen mit China zur Beilegung des Handelsstreits gibt. Begrenzt werden die Verluste aufgrund der schwachen Schneefälle in den US-Plains, die die Winterweizenbestände wohl nicht ausreichend gegen harten Frost schützen würden. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 4.000 Lots CBoT SRW-Weizen.
Heute Morgen handelt die eCBoT moderat fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben leicht nach. Nur der September-Termin 2019 schloss unverändert. Die Weizenexporte der EU litten in den vergangenen Monaten unter der starken Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion. Die Hoffnung, dass die Weizenexporte aus Russland signifikant sinken, haben sich bisher nicht bestätigt. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19.

16.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern offenbar massiv CBoT Mais-Futures

14.01.2019 Seit drei Wochen keine CFTC-Daten

Aufgrund des Shut Down in den Vereinigten Staaten müssen Händler mittlerweile seit drei Wochen ohne aktualisierte Informationen über das Engagement Institutioneller Anleger in Weizen-, Mais- und Sojabohnenfutures- und Optionen auskommen.
Analysten glauben, dass Rohstofffonds beim CBoT Mais per 11. Januar einen Netto-Long-Bestand von 22.188 Lots (Futures und Optionen) halten. Für die Woche zuvor liegt die Schätzung bei 42.688 Netto-Long-Kontrakten.
Bärischer sind die Schätzungen für Sojabohnen. Danach könnte der geschätzte Netto-Short-Bestand an Sojabohnen per 11. Januar auf 11.650 Lots erhöht wurden sein. In der Vorwoche lag der geschätzte Bestand bei 4.650 Lots. Das wäre weit weniger pessimistisch, als der Durchschnitt des Netto-Short-Bestands im Zeitraum Juli bis November 18 von über 55.000 Lots.
Beim Weizen liegt die Schätzung bei einem Netto-Short-Bestand per 11. Januar von 6.625 Lots versus 12.125 Lots in der Woche per 4. Januar. Damit läge der Bestand auf dem Niveau vom 18. Dezember, als die CFTC zuletzt die Daten aktualisierte.

14.01.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 7.500 Lots CBoT Mais

11.01.2019 Chinas Supply and Demand Estimates für Mais erneut mit großen Veränderungen

Chinas Maisproduktion in 2018/19 wird jetzt vom Ministerium auf 257,33 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 20% mehr als im vorherigen Monatsbericht als man noch von 215,04 Mio. Tonnen ausging.
Diese neue Schätzung im Chinas Report zum Agricultural Supply and Demand Estimates basiert auf der jüngsten von bisher drei historischen Erhebungen (Zensus), die bereits im Dezember stattfand und im Markt für Aufregung sorgte.
China ist weltweit der zweitgrößte Maisproduzent.
Das Ministerium hob auch seine Schätzung zum Maisverbrauch in diesem Wirtschaftsjahr an, das am 1. Oktober 2018 begann. Und zwar auf 285,28 Mio. um 34,48 Mio. Tonnen. Man rechnet mit Importen von 1,5 Mio. Tonnen, im vorherigen Report ging man noch von 2,5 Mio. Tonnen aus.
Die Endbestände in der Saison 2018/19 werden gegenüber der vorherigen Saison um 26,5 Mio. Tonnen sinken. In dem Dezemberbericht ging man noch von einem Defizit von 33,31 Mio. Tonnen aus.

11.01.2019 Getreidemail

Technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen nach zuvor sechs Sitzungen mit Kursaufschlägen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex sorgten gestern bei den Weizenfutures in Chicago für Kursverluste. Die Tatsache, dass beim letzten Ägypten-Tender russischer Weizen zum Zuge kam, sorgte zudem für Ernüchterung. Institutionelle Anleger verkauften gestern ca. 5.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse mit Aufschlägen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben ebenfalls auf allen Terminen nach. Der gegenwärtige Wettbewerbsnachteil von Weizen aus der EU gegenüber Weizen aus der Schwarzmeer-Region und den Vereinigten Staaten belastet den Markt. Einige Händler bezweifeln zudem, dass Russland kurzfristig mit Weizen ausverkauft sein wird. Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 22.173 Lots auf 24.268 Lots. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Offerten für Weizen mit 12% Protein zur Lieferung im Januar unverändert bei 3 Euro über Paris März 19. Offerten für Futterweizen in Südoldenburg zur Lieferung im Januar liegen deutlich höher, bei 218 Euro.

11.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 16.000 Lots CBoT Mais

10.01.2019 Schlagzeilen

In Brasilien leiden die Mais- und Sojabohnenbestände unter zu trockenen Bedingungen. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen in vielen maßgeblichen Regionen im Dezember werden deutliche Ertragseinbußen erwartet. Auch in den kommenden Tagen scheint keine Besserung in Sicht ist.
In Argentinien leiden die Mais- und Sojabohnenbestände hingegen unter zu starken Niederschlägen. In den nächsten sieben bis zehn Tagen werden im Norden heftige Niederschläge erwartet.
Starke Niederschläge behindern die indonesische Palmölproduktion in der Nebensaison. Die Palmölernte in Malaysia verläuft trotz weit verbreiteter Niederschläge stabil.
Ein milder Winter mit Schneefällen in Südrussland und der Ukraine werden nach Einschätzungen von Analysten zu einer im 5-Jahres-Mittel durchschnittlichen Winterweizenernte führen.
In China profitieren die Weizenbestände von einer guten Bodenfeuchtigkeit. Erwartet wird in China eine Weizenproduktion auf Rekordniveau.

10.01.2019 Euronext Weizen: Finanz-Investoren erhöhen Netto-Long-Bestand

Institutionelle Anleger erhöhten in der vergangenen Woche bis zum 4. Januar ihren Netto-Long-Bestand an Futures und Optionen auf Euronext Weizen von 22.173 Lots auf 24.268 Lots. Das zeigt der gestern von der Euronext veröffentlichte COT-Report.
Die Gruppe der „Non-Commercial-Participants“, also Investmentfonds, Banken und Versicherungen wettet damit weiter mehrheitlich auf steigende Preise.

Die Gruppe der „Commercial-Participants“, das sind u.a. Hedger, erhöhten ihrerseits ihren Bestand der Netto-Short-Positionen im Vergleich zur Vorwoche von 16.977 Lots auf 22.685 Lots. Der Anteil dieser Gruppe am offenen Kontraktbestand liegt bei 68%. Die „Non-Commercial-Participants“ hingegen halten einen Anteil am offenen Kontraktbestand von 20%. 88% des offenen Kontraktbestands beim Euronext Weizen wurde hierbei berücksichtigt und dokumentiert (Vorwoche: 88%). Um die Original-Berichte anzusehen, wählen sie bitte den Link der entsprechenden Kategorie: Weizen Mais  Rapssaat

10.01.2019 Importeure schnappen sich das gesamte 2019er ukrainische zollfreie Maisangebot

Die EU Kommission hat bereits die gesamte zollfreie Menge des für 2019 erlaubten ukrainischen Maisangebots zu Kauf freigegeben.
Bereits in der ersten Bieterrunde des neuen Jahres genehmigte die Behörde den Kauf von 1,125 Mio. Tonnen Mais aus der Ukraine. Das war auch die gesamte Menge, die angeboten wurde. Das geht heute Morgen aus einer Veröffentlichung auf der Website der Kommission hervor.
Daneben genehmigte die Kommission kleinere Mengen von zollfreien Weizenimporten zu reduzierten Zollsätzen.
Darin enthalten sind 29.000 Tonnen Weizen verschiedener Herkunft zu reduzierten Zollsätzen sowie 639.000 ukrainischen Weizen, der zollfrei eingeführt werden kann.

10.01.2019 Institutionelle Anleger kauften gestern 9.500 Lots CBoT Mais

09.01.2019 Schätzungen zur zweiten Maisernte in Brasilien wohl zu hoch

Bisher gehen Analysten noch davon aus, dass die zweite Maisernte in Brasilien (Safrinha), die hauptsächlich für den Export bestimmt ist, viel höher ausfallen wird als im Vorjahr.
Im Durchschnitt der Befragten Experten geht man bisher von einer Ernte von 93,3 – 94,3 Mio. Tonnen aus. Im Vorjahr wurden 81 – 82 Mio. Tonnen geerntet.
Die Saat dafür wird erst nach der gerade begonnenen Sojabohnenernte gelegt. Der Erntetermin ist dann üblicherweise im Juni.
Da es in vielen brasilianischen Bundesstaaten seit Wochen zu trocken ist und sich im äquatorialen Pacific ein zu warmer El Nino abzeichnet, müssen die optimistischen Einschätzungen wohl schon bald zurückgenommen werden. Eigentlich beginnt die trockene Wetterphase dort erst im Juni, der El Nino könnte aber zu einer längeren Trockenphase führen und damit auch die Maiserträge beschränken.
Wegen der partiellen Haushaltssperre in den USA müssen wir aber auf ein up-date der Ernteprognosen warten.

09.01.2019 FranceAgriMer senkt Prognose der französischen EU-Weizen-Exporte

Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer senkt seine Prognose der französischen Weichweizenexporte 2018/19 außerhalb der Europäischen Union von 8,8 Mio. Tonnen im Vormonat auf 8,7 Mio. Tonnen. Die Prognose der französischen Exporte innerhalb der EU beließ das Unternehmen unverändert bei 7,7 Mio. Tonnen. Danach fallen die Weizenbestände zum Ende der Saison am 30. Juni 19 um 100.000 Tonnen höher aus, als im Vormonat erwartet.
Die Prognose der Gerste-Bestände zum Ende der Saison 2018/19 steigt um 200.000 Tonnen auf 1,3 Mio. Tonnen. Das ist hauptsächlich begründet mit einer geringeren Export-Erwartung.
Um 100.000 Tonnen steigt die Prognose der Endbestände beim Mais. Die liegt aktuell bei 2,0 Mio. Tonnen.

09.01.2019 Getreidemail

Technische Käufe sowie die zuletzt gestiegene Wettbewerbsfähigkeit von US-Weizen am Weltmarkt und die damit verbundenen Exporthoffnungen sorgten gestern in Chicago für Kursgewinne. Im Handelsverlauf durchbrach die März-Fälligkeit die Widerstände der gleitenden 20- und 50-Tage Durchschnitte. Institutionelle Anleger kauften ca. 3.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Händler erwarten, dass bedeutende Rohstoffindex-Fonds im Rahmen von Portfolio-Anpassungen in dieser Woche CBOT-Weizen- und Mais-Futures verkaufen. Die eCBoT handelt heute Morgen erneut fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures der alten Ernte von den guten Vorgaben aus Übersee und vom schwächeren Wechselkurs des Euro profitieren und legten leicht zu. Die Termine der neuen Ernte 2019 schlossen in einem eher lustlosen Handel unverändert. Frankreich exportierte im November 2018 1,26 Mio. Tonnen Weichweizen. 683.000 Tonnen davon gingen an Länder außerhalb der Europäischen Union. Algerien war mit 550.000 Tonnen erneut mit großem Abstand der wichtigste Käufer von französischem Weizen. Ägypten hat gestern Abend eine Ausschreibung zum Kauf einer nicht näher bezifferten Menge Weichweizens zur Lieferung Ende Februar und/oder Anfang März aufgelegt.

09.01.2019 Institutionelle Anleger verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

08.01.2019 China genehmigt GM-Importe in einer Good-Will-Aktion

China hat heute die Importerlaubnis für fünf genetisch veränderte (GM) Früchte erteilt. Seit mehr als 18 Monaten sind es die ersten Genehmigungen, die dazu beitragen können, den Unmut der USA wegen der Marktabschottung Chinas abzumildern.
Die USA sind weltweit die größten Erzeuger von genetisch veränderten (GM) Pflanzen und China ist der Top-Importeur von GM Sojabohnen und Canola.
US-Farmer und weltweit agierende Pflanzenzüchter hatten sich immer wieder über Chinas langsame und unberechenbare Importgenehmigungen beschwert. Das führte zu Spannungen im Handel mit China.
Die Genehmigungen von heute wurden auf der Website des chinesischen Landwirtschaftsministeriums veröffentlicht. Der Zeitpunkt dafür kommt nicht von Ungefähr, denn seit gestern verhandeln Delegationen aus den USA und China in Peking über die Beilegung eines Handelsstreits.
Zwei Züchtungen für die heute Importgenehmigungen erteilt wurden, sind BASF-Canola und Bayer (Monsanto) Glyphosat-tolerante Canola. Darauf hatten die Züchter mehr als sechs Jahre gewartet. Darüber hinaus kann jetzt auch die DowDuPont-Maiszüchtung DP4114 sowie die DAS 44406-Sojabohnenzüchtung eingeführt werden. Sowie eine Bayer CropScience- und Syngenta-Züchtung SYENF.PK für Sojabohnen, die jetzt von der BASF gehalten wird.
Fünf weitere Produkte, für die Importgenehmigungen beantragt wurden, warten aber weiter auf eine Importzulassung Chinas.
Die Genehmigungen von heute könnten Sojabohnenimporte aus den USA in großem Volumen ermöglichen. Das wird am Markt als Good-Will-Aktion der Chinesen gewertet.

08.01.2019 Getreidemail

Die Weizenfutures in Chicago mussten gestern aufgrund technischer Verkäufe und Positionierungen im Vorfeld von Portfolio-Anpassungen großer Rohstoff-Indexfonds moderate Verluste hinnehmen. Der schwächere Wechselkurs des US-Dollar sorgte hingegen für Unterstützung. Händler erwarten, dass bedeutende Rohstoff-Indexfonds in den kommenden fünf Sitzungen Weizen- und Maisfutures verkaufen, während sie Sojaölfutures kaufen. Mit nur 206.134 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections unter den Markterwartungen von 350.000 - 600.000 Tonnen. Institutionelle Anleger verkauften gestern 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen handelt die elektronische Nachtbörse wieder fester. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwächeren Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Der gestiegene Wechselkurs des Euro belastet die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum. Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 6. Januar ein Volumen von 8,4 Mio. Tonnen. Sie liegen damit 25% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt. Händler erwarten heute mit Spannung das Ergebnis der Weizen-Ausschreibung Algeriens .

07.01.2019 US-Export-Inspections: Weizen- und Maisverladungen schwächer, als erwartet

07.01.2019 EU-Weichweizenexporte weiter deutlich hinter Vorjahr

Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 6. Januar ein Volumen von 8,4 Mio. Tonnen. Sie liegen damit 25% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt, als bereits 11,3 Mio. Tonnen Weichweizen exportiert wurden.
Um 2% gestiegen sind die Gerste Exporte im Vermarktungsjahr 2018/19. Per 6. Januar wurden 2,7 Mio. Tonnen Gerste exportiert, im Vorjahr waren es 2,65 Mio. Tonnen.
Die Mais-Importe sind zum Vorjahr hingegen stark angestiegen. Mit 11,7 Mio. Tonnen liegen sie 48% über dem Ergebnis des Vorjahres.

07.01.2019 Institutionelle Anleger kauften am Freitag 9.000 Lots CBoT Mais

03.01.2019 EU-Weichweizen-Exporte per 30. Dezember 27% schwächer

Die Weichweizenexporte der Europäischen Union im Vermarktungsjahr 2018/19 erreichten per 30. Dezember ein Volumen von 8,0 Mio. Tonnen. Sie liegen damit 27% hinter dem Ergebnis des Vorjahres zum selben Zeitpunkt, als bereits 10,9 Mio. Tonnen Weichweizen exportiert wurden.
Um 2% rückläufig sind die Gerste Exporte im Vermarktungsjahr 2018/19. Per 30. Dezember wurden 2,6 Mio. Tonnen Gerste exportiert, im Vorjahr waren es 2,64 Mio. Tonnen.
Die Mais-Importe sind hingegen stark angestiegen. Mit 11,3 Mio. Tonnen liegen sie 48% über dem Ergebnis des Vorjahres.

02.01.2019 Ukraine: Getreideexporte stiegen im ersten Halbjahr 2018/19

Die ukrainischen Getreideexporte stiegen im ersten Halbjahr der Saison 2018/19 auf 23,1 Mio. Tonnen. Das Vorjahresergebnis lag bei 20,7 Mio. Tonnen meldet das Landwirtschaftsministerium.
2018 wurden 70,1 Mio. Tonnen Getreide geerntet versus 61,3 Mio. Tonnen in 2017.
Die Exporte könnten auf 47,2 Mio. Tonnen Getreide im Vermarktungsjahr 2018/19 steigen. Im Vorjahr wurden 39,4 Mio. Tonnen Getreide exportiert. Bisher wurden 9,1 Mio. Tonnen Mais (Vorjahr: 5,6 Mio. Tonnen) und 10,5 Mio. Tonnen Weizen (Vorjahr: 11,3 Mio. Tonnen) exportiert.
Getreide, Speiseöl und Ölsaaten dominieren die Agrar-Exporte der Ukraine.

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