Matif: Mais Januar 2017

28.07.2017 Ukraine hat in 2017 bisher 24,3 Mio. Tonnen Getreide geerntet

Bis heute hat die Ukraine in der laufenden Ernte 24,3 Mio. Tonnen Getreide gedroschen. Der Durchschnittsertrag wird vom Landwirtschaftsminister mit 3,58 Tonnen pro Hektar angegeben.
Es wurde bis zum 29. Juli eine Fläche von 6,8 Mio. Hektar abgeerntet.
Die Getreideanbaufläche war in diesem Jahr 14,3 Hektar groß, davon waren 6,28 Mio. Hektar mit Weizen bestellt worden, 4,47 Mio. Hektar mit Mais und 2,46 Mio. Hektar mit Gerste sowie rund 1 Mio. Hektar mit andrem Getreide und Zerealien.
Der Minister teilt mit, dass bisher 17 Mio. Tonnen Weizen von 4,4 Mio. Hektar eingebracht wurden, sowie 6,2 Mio. Tonnen Gerste von 1,9 Mio. Hektar. Außerdem 929.000 Tonnen Erbsen von 90 % und 1,7 Mio. Tonnen Rapssaat von 83 % der entsprechenden Anbaufläche.
Es gibt aber bisher keine offizielle Ernteschätzung für alle Getreidesorten in der Ukraine. Analysten gehen davon aus, dass in diesem Jahr 59 bis 62 Mio. Tonnen zusammen kommen; davon 23 bis 25 Mio. Tonnen Weizen. Im letzten Jahr erntete die Ukraine 66 Mio. Tonnen Getreide.

28.07.2017 EU reduziert Mais-Ernteschätzung

Die EU-Kommission hat heute ihre Ernteschätzung 2017/18 für Mais um vier Mio. Tonnen auf 58,4 Mio. Tonnen gesenkt.
Damit liegt die Prognose unter dem tatsächlichen Ergebnis im Vorjahr als 61,1 Mio. Tonnen geerntet wurden, das geht aus dem heute veröffentlichten Monatsbericht „monthly supply-and-demand projections“ hervor.
Zu Beginn der Woche hatte bereits der EU-Service MARS die Ertragsaussichten für EU-Mais deutlich gesenkt, da die Hitzewelle und geringe Niederschläge im Südosten der EU (28) sich negativ auf die Erträge auswirken.
Die Schätzung für die diesjährige Weizenernte wurde von 138,9 Mio. tonnen auf 138,6 Mio. Tonnen nur leicht abgesenkt. Die Ernte wird damit aber über der des Vorjahres liegen (134 Mio. Tonnen).
Die EU-Gerstenernte wurde von der Kommission um 500.000 Tonnen höher geschätzt als im Vormonat und sie kommt jetzt auf 57,5 Mio. Tonnen, während die Rapsproduktion von 21,7 bei jetzt 21,6 Mio. Tonnen gesehen wird.

28.07.2017 Handelsvolumen Optionen Paris - Mais

 Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

27.07.2017 EU-Weizenexporte erreichten am 25. Juli 642.000 Tonnen

Die Exporte von europäischem Weichweizen in der am 1. Juli begonnen Vermarktungssaison erreichten am 25. Juli insgesamt 642.000 Tonnen. Im Vorjahr waren es zu diesem Termin 2,2 Mio. Tonnen.
In der vergangenen Woche exportierte die EU 67.000 Tonnen Weichweizen; die korrigierte Exportmenge bis letzte Woche liegt jetzt bei 575.000 Tonnen.
Die Gerstenexporte aus der EU kommen seit dem 1. Juli auf insgesamt 162.000 Tonnen gegenüber 731.000 Tonnen am gleichen Termin vor einem Jahr.
Die Maisimporte liegen jetzt mit 978.000 Tonnen höher als vor einem Jahr als zu diesem Termin 734.000 Tonnen eingeführt wurden.

27.07.2017 IGC senkt Prognose der Mais- und Weizenernten

Das International Grains Council (IGC) senkte heute seine Prognose für die 2017/18er Getreideernte, da es in vielen Regionen zeitweilig zu trocken war.
Die ungünstige Trockenheit hielt in einer Anzahl von Ländern während der vergangenen Monate an und Regenfälle kamen zu spät, sodass die Ertragspotentiale nicht ausgeschöpft werden konnten, heißt es in dem Monatsbericht.
Deshalb hat das IGC seine Schätzung zur weltweiten Maisernte um fünf Mio. Tonnen auf 1,02 Mrd. Tonnen gesenkt. Das wird verursacht durch einen Rückgang der Produktion in den USA von 357,7 Mio. Tonnen auf 352,1 Mio. Tonnen, sowie in der Europäischen Union wo die Ernte jetzt auf 59,5 Mio. Tonnen Mais geschätzt wird, nach 60,2 Mio. Tonnen im Vormonat. Zum Teil werden die Rückgänge in den USA und der EU von größeren Ernten in Südamerika wieder wettgemacht. In Brasilien wird die Maisernte jetzt auf 90,2 Mio. Tonnen geschätzt, aus nach 88,7 Mio. Tonnen im Vorjahr.
Die Weizenernte soll drei Mio. Tonnen zudem kleiner ausfallen als im Vormonat geschätzt. Jetzt liegt die IGC-Prognose für die weltweite Weizenernte in 2017/18 auf 732 Mio. Tonnen. In den USA wird ein Rückgang erwartet von 48,6 Mio. Tonnen nach 46,7 Mio. Tonnen. Australien wird jetzt auf 22,8 Mio. Tonnen Weizen geschätzt, nach 24,8 Mio. Tonnen und die EU käme jetzt auf 148,1 Mio. Tonnen nach 149,4 Mio. Tonnen. Die Russische Weizenernte wird vom IGC auf 71 Mio. Tonnen geschätzt, nach 68 Mio. Tonnen.
Das IGC reduzierte seine Schätzung der globalen Gerstenernte um 3,3 Mio. Tonnen auf 138,1 Mio. Tonnen, da in Australien, in der EU, in den USA und Kanada weniger Gerste gewachsen ist.
Die globale Sojabohnenproduktion 2017/18 wurde auf 345 Mio. Tonnen geschätzt, nach 348 Mio. Tonnen in der Juni-Schätzung. Das ist aber immer noch die zweit-größte Sojabohnenernte überhaupt.

27.07.2017 Getreidemail

Gelegenheitseinkäufe, nachdem die Kurse in den letzten neun von zehn Sitzungen mit Verlusten geschlossen hatten sowie Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex, sorgten gestern bei CBoT-Weizen für moderate Gewinne. Heute um 14.30 Uhr (MEZ) erscheinen die wöchentlichen US-Exportzahlen. Die Marktanalysten erwarten Exporte in einer Spanne von 350.000 - 550.000 Tonnen.
Die e-CBoT handelt heute Morgen mit guten Aufschlägen.
Die Kurse des Weizenfutures in Paris kämpfen gegen weitere Verluste an, da der feste Wechselkurs des Euro die Exportgeschäfte erschwert. In einem Tenderverfahren kaufte Algerien gestern 500.000 Tonnen Weizen, der wohl hauptsächlich zu Preisen von 214 bis 216 USD/to c&f aus Frankreich bedient wird. Dort stiegen die Prämien am Kassamarkt. Eine Ausschreibung der ägyptischen GASC, wo 420.000 Tonnen Weizen gekauft wurden, ging an Russland, Rumänien und die Ukraine.
In Deutschland steigt die Prämie für Standardweizen auf jetzt 2€/to über dem Dez.-Matif-Termin. Händler sind wegen der ständigen Regenfälle nervös. Da die Temperaturen aber niedrig sind, könnte der Qualitätsverlust in Grenzen bleiben. Ab Freitag soll es wieder sonniges Wetter geben.

26.07.2017 Getreidemail

Kräftige Verluste beim Kansas-City- und Minneapolisweizen, negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex sowie eine schwache Nachfrage am Exportmarkt nach US-Weizen ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit ebenfalls deutlichen Abschlägen schließen. Ägypten kaufte gestern insgesamt 420.000 Tonnen Weizen. 300.000 Tonnen kommen aus Russland und jeweils 60.000 Tonnen aus Rumänien und der Ukraine. Die e-CBoT kann sich heute Morgen erholen und handelt aktuell moderat fester.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den negativen Vorgaben aus Übersee. Gestiegene Rohölnotierungen sowie Ernteverzögerungen in weiten Teilen Europas aufgrund ergiebiger Niederschläge sorgten jedoch dafür, dass die Verluste nur moderat ausfielen. Die Ergebnisse des Ägyptentenders zeigen, dass es eine starke Konkurrenz aus dem Schwarzmeerraum gibt. Französischer Weizen wird aber wohl heute in einer Algerienausschreibung zum Zuge kommen. Die Prämie für deutschen Standardweizen zur Lieferung im September stieg gestern auf 1 Euro über den Dezember-Matif-Termin. Die Regenmassen der letzten Tage schüren die Befürchtungen, dass es hierzulande und in Polen in letzter Minute Qualitätsmängel geben wird.

26.07.2017 Fonds verkaufen Mais, Weizen, Sojabohnen

25.07.2017 Crop-Conditions KW29 für US-Mais

25.07.2017 Getreidemail

Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie Meinungen,daß die befürchteten Ernteausfälle beim US-Sommerweizen nun eingepreist seien, ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. In den USA schreitet die US-Winterweizenernte weiter voran und ist nun zu 84% abgeschlossen (Vorwoche 75%).
Die e-CBoT Nachtbörse handelt heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris gaben die Weizenfutures ebenfalls auf allen Terminen nach. Die Kurse sanken auf ein 4-Wochen-Tief, da die französische Getreideeernte besser als erwartet reinkommt und ein sehr fester Euro-Wechselkurs zum US-Dollar den Export belastet. Der Euro notiert zum USD aktuell auf einem Zwei-Jahres-Hoch.
Im Exporthafen Rouen sind gleich mehrere Schiffe angekündigt, die Weizen für Algerien laden sollen, was die Vermutung bestätigt, dass es reichlich Mahlweizenqualitäten aus der weit fortgeschrittenen Ernte gibt.Heute schreibt Algerien, Frankreichs Top-Kunde, einen weiteren Tender zum Kauf von Weizen aus.
In Hamburg stiegen gestern die Prämien für Standard-Weizen um einen Euro auf Minus 1 bis Minus 2 zum Dezember Future. Ergiebige Regenfälle verhindern die Wiederaufnahme der Getreideernte in Deutschland mindestens bis nächste Woche.

24.07.2017 MARS senkt Prognose für Maiserträge in der EU deutlich

Der europäische Ernteberichterstatter MARS senkte heute seine Ertragsschätzung für EU-Mais deutlich, da in Südosteuropa wenig Niederschlag und eine Hitzewelle droht.
Die MARS-Prognose sieht für die meisten anderen Früchte nur wenige Änderungen gegenüber der vorherigen Ertragsschätzung, die wegen der Hitze und Trockenheit in Südwesteuropa schon damals deutlich gesenkt wurde.
In seinem Juli-Report senkte MARS aber seine Schätzung für die Maiserträge in der 28er-Gemeinschaft von 7,14 Tonnen auf 6,83 Tonnen/Hektar. Dieser Wert ist kleiner als im Fünf-Jahres-Mittel und es wird erwartet, dass die EU mehr Mais importieren muss als zuvor erwartet. MARS macht keine Ernteschätzungen und gibt auch keine Flächenschätzungen ab.
In den Ländern Rumänien, Ungarn und Kroatien werden sich die Maiserträge aufgrund begrenzter Bodenfeuchte und einer erwarteten Hitzewelle drastisch verschlechtern. In Spanien und Italien lagen die Ertragsschätzungen bereits im Juni deutlich unter dem Fünf-Jahres-Mittel.
Für Frankreich erwartet MARS einen Durchschnittsertrag beim Mais von 8,82 Tonnen/Hektar, die Fachleute warten aber davor, dass beschränkte Begegnungen die Erträge in den kommenden Wochen schädigen könnten.

24.07.2017 Südafrika erntet doppelt soviel Mais wie im Vorjahr

Südafrikas Maisernte wird in diesem Jahr doppelt so groß ausfallen wie im Vorjahr. Beste Wetterbedingungen hätten hohe Erträge hervorgebracht, so die Beobachtung von vier Händlern und weiteren Analysten, die heute von Reuters um eine Ernteschätzung gebeten wurden.
Am kommenden Mittwoch wird auch das Ergebnis einer Regierungskommission (CEC) veröffentlicht, die sich mit Ernteschätzungen befasst. Man erwartet derzeit, dass die offizielle Schätzung zur Maisernte auf 15,77 Mio. Tonnen kommen wird. Das wären 51 % mehr als die mageren 7,78 Mio. Tonnen im Vorjahr, als das El-Nino-Wetterphänomen Anbaufläche und Erträge beschränkte.
Damit würde die 2017er Ernte auch den bisherigen Rekord von 14.656 Mio. Tonnen aus dem Jahr 1981 einstellen. Jetzt erwartet man 9,564 Mio. Tonnen weißen Mais für die menschliche Ernährung und 6,206 Mio. Tonnen für die Herstellung von Futtermitteln.
Aus Produzentensicht war es ein phantastisch gutes Jahr für den Mais. Die Ernte ist noch in vollem Gang und die Erträge sind ausgesprochen hoch, so die Landwirtschaftskammer in Johannesburg. Die Preise stehen dagegen unter Druck und man notiert für eine Tonne Mais nur 1.840 Rand. Der Spitzenpreis lag im Januar 2017 noch bei 5.376 Rand.

24.07.2017 Brasiliens Landwirtschaftsminister unter Verdacht der Vorteilsnahme

Ein Handelshaus, deren Besitzer die Familie des brasilianischen Landwirtschaftsministers ist, ist der größte Nutznießer einer Exportsubvention für brasilianischen Mais. Der Milliardär Maggi steht deshalb unter Verdacht der Vorteilsnahme.
Seit im Mai die Subvention von der Regierung beschlossen wurde, hat das Unternehmen Ammagi Exportacao Ltda 70 % der Mengen in dieses Programm geliefert. Die Mengen werden in einer Auktion angeboten und Maggi hat, seitdem er Minister ist, in dem Familienunternehmen keine Leitungsfunktion mehr. Die Subventionen sollen den Export der riesigen Maisernte dieses Jahres fördern.
Brisant ist, dass die Exportsubventionen zuerst nur für Mais aus dem Bundesstaat Mato Grosso galten, wo Maggis unternehmen seinen Sitz hat und er persönlich den Spitznamen Sojakönig genießt. Konkurrenzunternehmen wie Cargill und ADM haben bisher lediglich 1 bis 2 % Anteil an der Exportförderung. Im Jahr 2010, als ein ähnliches Programm lief, wickelten Bunge 27 % und Cargill 14 % der subventionierten Ausfuhren ab und Maggi nur 4 %.
Das Agrarministerium teilte mit, dass der Beschluss über die Exportförderung als Gremienentscheidung verschiedener Beteiligter fiel. Darunter das Finanzministerium und sogar der Ministerpräsident. Die Vergabekriterien basieren alleine auf technische Daten. In der letzten Woche wurde da Programm auf alle anderen Bundesstaaten ausgeweitet.
Maggi weist jegliche Verdächtigungen gegen ihn vehement zurück, die Vergabekriterien seien für alle Marktteilnehmer gleich. Er war in den Jahren 2003 bis 2010 Regierungschef von Mato Grosso und seit 2011 Senator. Seit 2016 ist er Landwirtschaftsminister in Brasilien.
Das Land hat bis zum 13. Juli Exportsubventionen von insgesamt 16 USD ausgezahlt, das Jahreseinkommen 2016 von Maggi betrug 3,44 Mrd. USD.
Händler erhalten mindestens 20 % des Preises als Subvention, wenn der Mais in den Export geht. Weltweit gibt es in diesem Jahr einen großen Maisvorrat, auch wenn es in den USA derzeit so aussieht, dass es keine sonderlich großen Erträge gibt.
Amaggis Handelshaus hat im letzten Jahr 1,5 Mio. Tonnen Mais verkauft, insgesamt hatte Brasilien 66,5 Mio. Tonnen geerntet. Mato Grosso ist der brasilianische Bundesstaat mit der größten Maisanbaufläche und erntete 15,3 Mio. Tonnen. Das Statistikamt Conab schätzt die diesjährige Maisernte Brasiliens auf 96 Mio. Tonnen, da sowohl die erste als auch die zweite Ernte Rekorde bringen.

24.07.2017 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais

Institutionelle Anleger reduziertem ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 11.07. - 18.07.17 um 6.813 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 10.519 Kontrakte. Damit erhöhte diese Anlegergruppe den Bestand der um 3.706 Lots auf 104.670 Netto-Long-Positionen.

24.07.2017 CBoT-Maisfutures verlieren heute Morgen knapp 2 %

Die Kurse der CBoT-Maisfutures sinken heute Morgen auf ein Wochen-Tief, obwohl es im Mittleren Westen der USA nur wenige Niederschläge geben soll und die Ertragserwartungen sinken. Zur Stunde notiert der CBoT-Frontmonat 1,97 % im Minus.
Broker in Fernostasien hoffen, dass der angekündigte Regen Befürchtungen über niedrigere Erträge mindern wird. Auch die Tatsache, dass China im Mai 380.000 Tonnen Mais importiert hat und damit sechsmal soviel wie vor einem Jahr, erklärt den Kursrückgang auch nicht.

21.07.2017 FranceAgriMer meldet französische Weizenernte zu 63 % komplett

Französische Bauern hatten bis zum 17. Juli 63 % ihrer Weichweizenernte eingefahren. In der Vorwoche waren es erst 29 %, teilt die dortige Landwirtschaftskammer FranceAgriMer heute Morgen mit.
66 % der Weichweizenbestände erhielten das Rating „good-to-excellent“, 65 % der Sommergerste und 81 % der Maisbestände wurden in der Top-Kategorie eingestuft. Alles unverändert zur Vorwoche.
Die Wintergerstenernte in Frankreich ist zu 100 % abgeschlossen.

21.07.2017 Mehr Mais und weniger Sojabohnen in Argentiniens Ernteschätzungen

Argentiniens Agrarminister senkte gestern seine 2016/17-Ernteschätzung für Sojabohnen von 57 auf jetzt 55 Mio. Tonnen.
Das wird hauptsächlich damit begründet, dass mehr Mais angebaut wurde, was zulasten der Sojabohnenanbaufläche ging. Deshalb hob Minister Ricardo Buryaile auch die Ernteschätzung für Mais von vorher 47,5 auf jetzt 49,5 Mio. Tonnen an. Am Mittwoch lag seine Schätzung für die Maisernte noch bei 49 Mio. Tonnen.

21.07.2017 Getreidemail

Starke Kursgewinne beim Soja- und Maiskomplex, gute wöchentliche Exportzahlen sowie ein schwächerer US-Dollar ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit moderaten Aufschlägen schließen. Die wöchentlichen Exportzahlen lagen mit insgesamt 669.500 Tonnen US-Weizen deutlich über den Markterwartungen von 250.000 - 450.000 Tonnen.
Die elektronische Nachtbörse handelt zur Stunde minimal fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den verbesserten Vorgaben aus Übersee nicht profitieren und schlossen auf allen Terminen schwächer. In Europa belastete der starke Euro die Kurse. Die Gemeinschaftswährung notiert aktuell mit 1,164 gegenüber dem USD, auf dem höchsten Stand seit fast zwei Jahren, worunter die Wettbewerbsfähigkeit des Weizens in der Eurozone leidet . Außerdem ist Frankreich mit seiner Weizenernte schon weit vorangeschritten, die Ernte hat dort in einigen Spätdruschgebieten schon begonnen. Auch die Weizenernte in Deutschlands Süden und in der Mitte ist in vollem Gang, sofern das Wetter es zulässt. Ständig unterbrechen Regenfälle die Erntearbeiten. Ab der kommenden Woche soll auch in den traditonellen Exportregionen im Norden die Weizenernte beginnen, - wettererlaubend.

21.07.2017 Keine Rekorderträge bei US-Mais und -Sojabohnen

Auch wenn die Kurse des CBoT-Maisfutures heute Morgen leicht nachgeben, so werden sie wohl doch einen Wochengewinn um ca. 3,5 % hinlegen, da die Wetterbedingungen im Mittleren Westen der USA der Vegetation abträglich bleibt und es keine Rekorderträge bei Mais und Sojabohnen geben wird.
Im westlichen Teil des Getreidegürtels ist es zu heiß und die Verdunstungsraten sind sehr hoch. Regen ist nicht in Sicht. Deshalb erwarten die Farmer nur mäßige Erträge. Auch die Einschätzung des USDA vom Wochenbeginn zeigt, dass die Feldbestände seit Wochen unter Stress stehen.
In den Bundesstaaten Iowa, Illinois und Nebraska, das ist die Top-Region der US-Maisproduktion, haben sich die Crop-Ratings verschlechtert.

21.07.2017 Fonds waren Käufer für Mais, Soja und Weizen

20.07.2017 Vom 1.-18. Juli exportierte die EU 460.000 Tonnen Weichweizen

In der Zeit vom 1. bis 18 Juli exportierte die Europäische Union 460.000 Tonnen Weichweizen. In der vorherigen Saison wurden zu diesem Termin bereits 1,4 Mio. Tonnen ausgeführt.
In der vergangenen Woche meldeten Exporteure 189.000 Tonnen. Diese Zahl wurde heute auf 271.000 Tonnen abgeändert.
Die EU exportierte in diesem Zeitraum auch 159.000 Tonnen Gerste (Vj.: 439.000 Tonnen).
Außerdem meldete die Behörde Importe von 624.000 Tonnen Mais (Vj.: 508.000 Tonnen).

 

20.07.2017 Handelsvolumen Optionen Paris - Mais

 Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

20.07.2017 Getreidemail

Mit fast unveränderten Kursen schlossen gestern die Weizennotierungen in Chicago ihren Handel. Technische Verkäufe, eine schwache weltweite Nachfrage nach US-Weizen sowie negative Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen ließen wenig Spielraum für steigende Kurse. Unterstützung kam hingegen von guten Kurssteigerungen beim Soja- und Maiskomplex und festeren Rohölnotierungen. Fonds waren Verkäufer von Weizenfutures.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen schwächer.
An der Euronext in Paris belastete gestern der anhaltende Erntedruck in Europa sowie der feste Euro gegenüber dem US-Dollar die Weizenfutures. Vorgestern stieg der Euro-Kurs auf ein Jahreshoch. Aus der Landwirtschaft gibt es derzeit nur wenig Angebot, die Bauern konzentrieren sich auf die Ernte. Während sich in Frankreich eine allgemein gute Getreidequalität abzeichnet, sorgt man sich in Deutschland um den Proteingehalt, nachdem es wieder angefangen hat zu regnen. Die Gerstenernte ist hier weitestgehend durch aber der Weizen ist noch nicht überall reif. Über die Qualität der deutschen Getreideernte 2017 entscheidet der weitere Witterungsverlauf. Für die nächsten Tage sind weitere Regenfälle mit Unwetterpotential vorhergesagt.

20.07.2017 Fonds waren gestern Netto-Käufer für Mais und Soja

19.07.2017 Argentiniens Maisernte mit neuem Rekord

Argentiniens Maisernte 2016/17 wird mit 49 Mio. Tonnen einen neuen Rekord bringen, so der Agrarminister Ricardo Buryaile heute gegenüber der Presse. Die letzte Schätzung der Regierung lag noch bei 47,5 Mio. Tonnen.
Argentinien ist der drittgrößte Maisexporteur der Welt nach den USA und Brasilien.

19.07.2017 Hohe Temperaturen und Trockenheit beschränken Ertragspotential des US-Mais

Die Entwicklung der Maiskurse des CBoT-Futures steht unter dem Eindruck der Wetterberichte. Gestern gaben die Kurse deutlich nach, heute Morgen befürchten die meisten Börsenhändler offenbar wieder Ertragsverluste aufgrund der Trockenheit.
Trotz des starken Kursrückgangs gestern sagen die Analysten, dass trübes Wetter, das für den Mittleren Westen der USA vorhergesagt wird, noch kein Garant für eine bessere Pflanzenentwicklung ist. Das Vertrauen in die Wetterfrösche ist offenbar ebenfalls getrübt, zumal es viele verschiedene Wettermodelle gibt, die sich teils heftig widersprechen.
Das USDA teilte am Montagabend mit, dass 40 % der US-Maisbestände jetzt in einem empfindlichen Stadium der Bestäubungsphase sind. Hohe Temperaturen und trockene Böden könnten das Ertragspotential beschränken.

18.07.2017 Algerien kauft 70.000 Tonnen Mais – wahrscheinlich aus Argentinien

Algerien hat in der vergangenen Woche rund 70.000 Tonnen Mais gekauft. Die Ausschreibung dafür endete mit einem Zuschlag für zwei Teilmengen a 35.000 Tonnen zu Preisen von 175,9 bis 178 USD c&f. Die Lieferungen sollen im Juli und August staatfinden.
Händler glauben, dass der Mais aus Argentinien geliefert wird, da zu diesem Termin die Ukraine noch keine neue Ernte hat.
Algerien teilt nicht mit, was es einkauft, die Meldungen kommen ausschließlich von Händlern, die sich in der Branche gut auskennen.

18.07.2017 Brasiliens Maisexporte im Juli stark gestiegen

Brasiliens Maisexporte sind in den ersten beiden Juli-Wochen stark gestiegen. In der Kernregion des brasilianischen Maisanbaus in Mato Grosso wird derzeit die sogenannte Wintermaisernte eingebracht.
Es wurden 820.000 Tonnen Mais exportiert, das entspricht in den ersten zehn Arbeitstagen einer Tagesemenge von genau 81.900 Tonnen. 65 % mehr als vor einem Jahr im Juli.
Brasilien ist in diesem Jahr wieder einer der bedeutendsten Maisexporteure der Welt. Speziell wenn dort die zweite Ernte eingebracht wird. Durch außerordentlich gute Erträge in der ersten und jetzt auch in der zweiten Ernte kann das Land wieder eine rekordverdächtige Menge an Mais exportieren und steht so mit den Ländern Argentinien und den USA am Weltmarkt in Konkurrenz.
Bis zum Ende der letzten Woche waren 33 bis 36 % des Wintermais geerntet.
Die Vereinigung der brasilianischen Getreideexporteure Anec schätzt die diesjährige Exportmenge auf 30 Mio. Tonnen, ähnlich viel wie vor zwei Jahren, als die bisher größte Menge exportiert wurde. Die Regierung war bisher von einer Exportmenge von 28 Mio. Tonnen ausgegangen.

18.07.2017 Crop-Conditions US Mais KW28

18.07.2017 Getreidemail

Ein schwacher Wechselkurs des US-Dollar, nachgebende Rohölnotierungen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Exportinspektionen lagen mit 578.627 Tonnen Weizen am oberen Rand der Markterwartungen von 400.000 - 600.000 Tonnen.
Die e-CBoT handelt heute Morgen mit guten Aufschlägen, weil in den Plains eine weitere Hitzewelle angekündigt ist.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Trockenes Wetter erlaubte in Frankreich den Fortgang der Getreideeernte, während in Deutschland teils heftige Regenfälle den Erntefortschritt verzögern. Erste Ergebnisse in Frankreich zeigen heterogene Erträge aber meist mit guten Qualitätsparametern inklusive dem Proteingehalt, dem spezifischen Gewicht und der Fallzahl. Ab Mittwoch sind auch in Frankreich wieder Regenfälle vorhergesagt. Es wird wohl ein Rennen gegen die Zeit. Auch in Russland wird die Weizenernte durch Regenfälle verzögert, man erntet aber hohe Erträge. Das Beratungsunternehmen IKAR erhöhte gestern seine Ernteschätzung um 1 Mio. Tonnen.

18.07.2017 Kursanstieg beim US-Mais wegen Wettersorgen

Die Börsenkurse für US-Mais steigen heute Morgen um 2 % wegen der Vorhersage für heißes und trockenes Wetter in der Kernregion des US-Maisanbaus. Das könnte Ertragsverluste bedeuten.
Die Temperaturen sollen in den nächsten 6 bis 15 Tagen im „US-Corn-belt“ auf überdurchschnittliche Werte steigen, was die Feldbestände unter Stress setzen dürfte, so Rohstoffanalysten beim Wetterdienst Commodity Weather Group.
Bereits in der vergangenen Woche haben sich die Crop-ratings beim Mais vom USDA um einen Prozentpunkt auf 64 % verschlechtert.
Marktbeobachter registrierten außerdem eine starke Nachfrage am Kassamarkt nach US-Mais.

17.07.2017 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 03.07. - 11.07.17 um 38.024 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 109.655 Kontrakte. Damit reduzierte diese Anlegergruppe den Bestand der um 147.679 Lots und wandelt sie somit in 100.964 Netto-Long-Positionen.

17.07.2017 Getreidemail

Spredaktivitäten gegenüber Mais haben am Freitag die Kurse der Weizenfutures in Chicago leicht belastet. Aussichten auf heiße Temperaturen und Trockenheit in den nördlichen US-Weizenanbaugebiten konnten die Kurse hingegen stützen.
Die e -CBoT Nachtbörse handelt heute Morgen mit Verlusten.
Die Weizenfutures an der Euronext in Paris schlossen am Freitag am französischen Nationalfeiertag bei geringen Umsätzen ebenfalls unverändert bis leicht schwächer, nachdem am Morgen noch Gewinne erzielt wurden. Voranschreitende Ernteaktivitäten in Europa mit guten Erträgen und ordentlichen Qualitäten lassen derzeit wenig Spielraum nach oben. Die Marktteilnehmer beobachten den Erntefortschritt genau. Deutsche Exporteure hoffe auf weitere Auslandsaufträge für Hochproteinweizen, weil US-Anbieter ausfallen. Sie sind aber gleichzeitig wegen der weiteren Qualitätsentwicklung verunsichert, welchen Einfluss das Wetter auf die Getreidequalitäten, insbesondere den Proteingehalt, hierzulande haben wird. In der letzten Woche war das Wetter wechselhaft und jetzt wird dringend auf Sonnenschein gewartet. Standardweizen mit einem Proteingehalt von 12 % wurde am Freitag in Hamburg mit 2 €/to unter dem Matif Dezemer-Termin angeboten.

17.07.2017 Fonds waren Käufer von Mais und Soja und verkauften Weizen

14.07.2017 Ukraine hat bereits 6,5 Mio. Tonnen Getreide geerntet

Das ukrainische Landwirtschaftsministerium teilt mit, dass inzwischen in allen Landeteilen die Getreideernte gestartet ist. Bis heute wurden 6,5 Mio. Tonnen Getreide von 2 Mio. Hektar mit einem Durchschnittsertrag von 3,18 Tonnen/Hektar gedroschen.
Insgesamt wurden in dem Schwarzmeeranrainer in diesem Jahr 14,3 Mio. Hektar Ackerland bestellt. Davon entfallen 6,28 Mio. Hektar auf Weizen, 4,47 Mio. Hektar auf Mais, 2,46 Mio. Hektar auf Gerste und rund 1 Mio. Hektar auf anderes Getreide und/oder Cerealien.
Bisher wurden 3,1 Mio. Tonnen Weizen und 2,96 Mio. Tonnen Gerste geerntet, außerdem 477.000 Tonnen Erbsen und 445.000 Tonnen Rapssaat.
Das Ministerium gab heute keine Ernteschätzung ab. Analysten und Wetterdienste schätzen aber dass 59 – 62 Mio. Tonnen zusammen kommen, davon wären dann 23 – 25 Mio. Tonnen Weizen.

14.07.2017 Brasilien hat ein gewaltiges Logistikrisiko

Brasiliens Pflanzenölindustrie-Gruppe Abiove teilte gestern mit, dass die Abwicklung von Exportaufträgen über die nördlichen Häfen Brasiliens unterbrochen wird. Die Blockade einer zentralen Schnellstraße, die die Atlantikhäfen mit Sojabohnen und Mais aus dem Hinterland versorgt mache die Stornierung von Aufträgen unausweichlich.
Die Blockade des Highway BR-163 durch Händler und Anwohner begann vor einer Woche und verhindert LKW-Lieferungen zum Flusshafen Miritituba, wo Schleppverbände liegen, die das Erntegut in die Atlantikhäfen Barcarena und Santrém transportieren, wo sie den Exportmarkt erreichen.
Die BR-163 ist die einzige Verbindung nach Miritituba, dem finalen Stop für LKW-Lieferungen aus Mato Grosso, wo derzeit die Wintermaisernte auf Hochtouren läuft. Die Lage beschreibt das gewaltige Logistikrisiko Brasiliens und macht das Land für Käufer zum unberechenbaren Anbieter für Rohstoffe am Weltmarkt.
Wenn die Blockaden anhalten, geht ab Freitag (heute) kein weiteres Schiff in Richtung Osten. Es wird auch Tage dauern, bis man die Logistik wieder am Laufen hat. Für die Verbandsmitglieder von Abiove sind Auftrag-Stornos unausweichlich. 120.000 Tonnen Getreide liegt zwar noch in den Lagerhäusern von Baracarena, damit kann man aber auch nur zwei Panamax-Schiffe beladen.
Der Getreidehändler Bunge betreibt in den Häfen Miritituba und Baracarena Umschlagsplätze und rechnet mit großen Verlusten. Das bestätigt auch Cargill. Das Unternehmen rechnet mit 47 Mio. USD Verlusten für diesen Monat.
Brasiliens Getreideexport-Verband Anec schätzt die Verluste auf 400.000 USD/Tag und glaubt, dass die Schiffe auf südliche Häfen ausweichen, was die Frachtkosten um umgerechnet 16,57 USD/Tonne erhöhen wird. Der Verband verweist darauf, dass täglich 30.000 Tonnen Getreide über den Hafen von Miritituba an diverse Atlantikhäfen verschifft werden müssen. In diesem Jahr seien 8,7 Mio. Tonnen Umschlag einkalkuliert. Die nördlichen Atlantikhäfen Sao Luiz, Itacoatiara, Santarém und Baracarena exportierten im letzten Jahr 19 % der Brasilianischen Mais und Sojabohnen. Das waren 17,2 % mehr als in 2014.

14.07.2017 Getreidemail

Nachwirkungen aus dem bärischen USDA-Report vom Mittwoch sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen auch die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Exportzahlen lagen mit 357.700 Tonnen im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Die elektronische Nachtbörse kann sich heute Morgen gut erholen und handelt mit Aufschlägen.
Erwartete Regenfälle in den nördlichen US-Plains und die Aussichten auf Erntewetter in Frankreich sorgten für Kursverluste am Pariser Matif. Dort folgten die Weizennotierungen den schwachen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen deutlich nach. Weizen Im- und Exporte der EU im beginnenden Vermarktungsjahr waren verhältnismäßig niedrig. Europas Getreideversorgung wird aus heutiger Sicht in dieser Saison komfortabel sein und die anstehende Ernte könnte noch zu einem Angebotsdruck führen. Das alles hängt aber maßgeblich von der Wetterlage in den kommenden zwei Wochen ab. Ein sonniger Abschnitt ist dringend erforderlich, damit das Korn abreifen und trocknen kann. Standardweizen mit 12 % Protein wird in Hamburg mit 3 € unter dem Matif-Dezember-Termin angeboten.

13.07.2017 Handelsvolumen Optionen Paris - Mais

 Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

13.07.2017 EU-Weizen Exporte erreichen 217 Tonnen

Europäische Händler meldeten in der Woche bis zum 11.07.17 Exportgeschäfte in einem Volumen von 217 Tonnen Weichweizen. Die Weichweizenexporte steigen damit im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 auf 217 Tonnen. Zusammen mit Weizenmehl, Durum und Durum-Schrot summierten sich die Exporte auf 266 Tonnen versus 916 Tonnen im Vermarktungsjahr 2016/17.
Weizenimporte wurden in Höhe von 62 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 62 Tonnen.

Europäische Händler melden in der Woche bis zum 11.07.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 312 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2017/18 auf 312 Mio. Tonnen versus 335 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2016/17.
Maisexporte wurden in Höhe von 5.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 5.000 Tonnen.

13.07.2017 Frankreichs Weichweizen Ernte am 10. Juli zu 29 % geerntet

Frankreichs Weizenernte war am 10. Juli zu 29 % eingebracht. In der Vorwoche waren es 6 %. Das teilt die dortige Landwirtschaftskammer FranceAgriMer heute mit.
Die Wintergerstenernte war am 10. Juli bereits zu 95 % beendet. Die Ernte der Sommergerste hat auch schon begonnen und war zu 11 % drin.
Die Crop-Conditions beim Weichweizen waren am 10. Juli bei 66 % in der Top-Gruppe good-to-excellent (g/e), wie in der Vorwoche. Der Sommerweizen wird mit 65 % g/e eingestuft, während Mais bei 81 % ein relativ gutes Rating hat.
Der Wochenbericht von FranceAgriMer kommt bereits heute, da morgen Frankreich seinen Nationalfeiertag begeht.

13.07.2017 Winterweizenernte in China um 0,9 % größer als im Vorjahr

Chinas Weizenernte 2017 kommt auf 127,35 Mio. Tonnen. Das ist ein Plus von 0,9 % gegenüber der letztjährigen Erntemenge. Das teilte heute das National Bureau of Statistics (NBS) mit. Gute Wetterbedingungen hätten die Erträge verbessert.
Winterweizen, der in China im Herbst gesät und in der Zeit von Mai bis Juni geerntet wird, macht 90 % der Weizenerzeugung Chinas aus. China ist weltweit der größte Weizenproduzent.
Die Qualität des Getreides habe sich mit viel Sonnenschein und Hitze während der Reife- und Erntephase verbessert. Die Erntemenge ist größer als letztes Jahr, obwohl die Anbaufläche um 1 % abnahm und die Bewässerung von Feldern beschränkt wurde.
Chinas größere Getreideernte kommt zu einer Zeit auf den Markt, als an den Weltmärkten eine Preisrally losgeht, die mit Hitze und Trockenheit in den USA begründet wird. Die USA sind die größten Weizenexporteure der Welt.
Im Mai und Juni erntete China außerdem 140,52 Mio. Tonnen Agrarrohstoffe wie Gerste, Mais, Kartoffeln und Bohnen. Das waren ebenfalls 0,9 % mehr als im Vorjahr.

13.07.2017 Strategie Grains senkt EU-Ernteschätzungen nach Hitzewelle

Sengende Hitze im vergangenen Monat veranlasste den französischen Marktanalysten Strategie Grains dazu, seine Ernteschätzungen für die Weizen-, Mais- und Gerstenernten der EU weiter abzusenken.
In seinem Monatsbericht, der heute erschien, wird die EU-Weichweizenernte 2017 jetzt auf 140,7 Mio. Tonnen geschätzt. Das ist 1 Mio. Tonnen weniger, als im Juni-Bericht und nur 3 % mehr als im Vorjahr, als Frankreich die schlechteste Weizenernte seit drei Jahrzehnten einfuhr.
Die Korrektur wird hauptsächlich mit schlechten Ernten in Spanien und Frankreich begründet, wo extreme Hitze während der Kornfüllphase herrschte.
In Frankreich erwartet Strategie Grains jetzt eine Tonne weniger Weizen pro Hektar als im Juni-Report. Die französische Weizenernte wird jetzt auf 36,3 Mio. Tonnen geschätzt. Auf dem Höhepunkt der Hitzewelle schätzte man noch 35,6 Mio. Tonnen für Frankreich. Auf eine Feldbesichtigungstour Ende Juni erkannte man aber, dass die Schäden nicht so groß ausfielen als zuvor erwartet, da die Vegetation weiter als üblich war.
Die Getreideproduktion in Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien – alles große Weizenproduzenten – wird jetzt höher eingeschätzt, da sich dort die Erträge verbessert hätten.
Die EU-Gerstenernte 2017 wird um 0,5 Mio. Tonnen kleiner geschätzt, als im Juni. Das entspricht 4 % weniger als in 2016. Bis zur letzten Woche war die Gerstenernte in der EU in vollem Gang, die Weichweizenernte steht unmittelbar bevor.
Mais, der erst im Spätsommer und Herbst geerntet wird, könnte auch unter der Hitze gelitten haben, die in einigen Regionen während der Bestäubungsphase zur Unzeit kam. Die EU-Maisernte wird um 1,2 Mio. Tonnen kleiner als im Juni-Bericht geschätzt. Jetzt liegt die Prognose bei 58,8 Mio. Tonnen (Vj.: 59,7 Mio. Tonnen).

13.07.2017 Argentiniens Weizenanbau wird bei 5,45 Mio. Hektar gesehen

Argentiniens Farmer werden in der Saison 2017/18 auf 5,45 Mio. Hektar Weizen anbauen. Das ist die Schätzung der Rosario Grains Exchange in ihrem gestrigen Monatsreport. Im Juni lag die Schätzung noch bei 5,6 Mio. Hektar.
Der Rückgang wird mit Regen und zu viel Nässe Anfang Juli begründet, wodurch die Aussaat in Teilen der Provinzen Buenos Aires und Entre Rios vereitelt wurde.
Die Ernteschätzungen für Sojabohnen der Saison 2016/17 und Mais bleiben bei 57,3 Mio. Tonnen und 38 Mio. Tonnen.

13.07.2017 Brasilien wird von Ertragsproblemen beim US-Mais profitieren

Gestärkt durch eine Rekordernte wird Brasilien in diesem Wirtschaftsjahr wohl dafür sorgen, dass die Südhalbkugel mehr Mais am Weltmarkt platzieren kann als der Norden.
Die Wettbewerbsfähigkeit des größten südamerikanischen Landes im Maisgeschäft wird noch durch Auktionen der brasilianischen Regierung gestärkt, die mit Prämien den Maisexport fördern. Brasilien will in dieser Saison 28 Mio. Tonnen Mais exportieren, private Analysten gehen sogar von 30 Mio. Tonnen aus.
Brasiliens Mais ist derzeit schon billiger als US-Mais. Die Wintermaisernte kommt in den Kernstaaten des Anbaus wie in Mato Grosso zügig voran. In den Monaten zwischen Juli 2017 und Februar 2018 sollen 4 bis 5 Mio. Tonnen pro Monat ausgeführt werden. Der Export ist die einzige Möglichkeit, den Massen Herr zu werden. Das Anreizprogramm der Regierung hat bereits dafür gesorgt, dass 4,5 Mio. Tonnen vermarktet wurden.
Laut den Analysten von FC Stone sei der Anfangsbestand in dieser Saison besonders hoch. Sollten die USA ernste Ertragsprobleme bekommen, werde Brasilien davon profitieren.

13.07.2017 Getreidemail

Ein überraschend bärischer USDA-Report sowie deultiche Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago deutlich schwächer schließen. Das USDA schätzte die US-Weizenendbestände 2017/18 auf 938 Mio.bu (Vormonat 924 Mio.bu) und lag damit über den Markterwartungen von 876 Mio.bu. Die Schätzung der weltweiten Weizenendbestände 2017/18 wurde leicht auf 260,6 Mio.to reduziert. Analysten erwarteten jedoch mit 257,36 Mio.to weniger. In den US-Ertragsschätzungen sind die Auswirkungen der aktuellen Trockenheit noch nicht eingeflossen. Die CBoT-Nachtbörse handelt heute Morgen mit weiteren Verlusten.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwachen Vorgaben aus Übersee und die Kurse gaben auf allen Terminen nach. Der französische Agrarmarktanalyst FranceAgriMer erhöhte gestern seine Schätzung zum Endbestand per 30.06.2017 des französischen Getreides. In dem Monatsreport über Angebot und Nachfrage der Getreideernte des größten Getreideproduzenten der EU, schätzt der Marktanalyst die Weizenbestände per 30.06.2017 auf 2,8 Mio.to. Im Juli lag die Prognose noch bei 2,7 Mio.to. Obwohl die Lagerhäuser in der nördlichen EU fast leer sind, findet bisher kaum ein Handel mit neuertigem Getreide statt. Man wartet darauf, dass die Ernte bald startet und mehr Gewissheit über Mengen und Qualität kommt.

13.07.2017 Fonds sind Netto-Verkäufer von Mais, Soja und Weizen

12.07.2017 FranceAgriMer hebt Schätzung zum Weizenendbestand auf 2,8 Mio. Tonnen an

Der französische Agrarmarktanalyst FranceAgriMer erhöhte heute seine Schätzung zum Endbestand per 30.06.2017 des französischen Getreides.
In dem Monatsreport über Angebote und Nachfrage der Getreideernte des größten Getreideproduzenten der EU, schätzt der Marktanalyst die Weizenbestände per 30.06.2017 auf 2,8 Mio. Tonnen. Im Juli lag die Prognose noch bei 2,7 Mio. Tonnen.
Lieferungen an Drittländer, also außerhalb der EU, blieben bei 5 Mio. Tonnen aber die Exporte an EU-Länder stiegen auf 6,1 Mio. Tonnen (Vormonat: 5,9 Mio. Tonnen).
Die Endbestände an Gerste wurden mit 1,02 Mio. Tonnen (vorher: 974.000 Tonnen) angegeben. Maisendbestände schätzt man jetzt auf 2,29 Mio. Tonnen nach 2,28 Mio. Tonnen in der Juli-Schätzung.

12.07.2017 Im heutigen USDA-Report unbedingt den “Stock-to-use-Ratio“ beim Mais beachten

Die Maisbestände der Welt mögen zwar gewaltig sein, ein steigender Konsum könnte aber diese Sicherheitsreserve schneller verbrauchen, als gedacht. Sollte es tatsächlich zu größeren Ernteausfällen in den USA kommen, könnten die Maiskurse an der CBoT weiter steigen.
Die Kennzahl „stock-to-use“ setzt den Bestand mit dem Verbrauch ins Verhältnis und zeigt uns an, wie viele Tage die Lagerbestände reichen. Aktuell sinkt diese Zahl auf ein 5-Jahres-Tief, so das USDA. Am Ende des aktuellen Wirtschaftsjahres am 31. August 2017 liegt diese Zahl bei 16 %, was bedeutet, dass die Bestände nur den Bedarf von zwei Monaten abdecken.
Große Ernten seit 2103 überstiegen regelmäßig die Nachfrage und sorgten für Vorräte in nie gekannter Größenordnung. Farmer mussten mehr Mais einlagern, in Silos, Lagerstätten unter offenem Himmel und sogar auf Straßen. Die Preise sanken und Farmer sowie Getreidehändler schrieben Verluste.
Der Maisverbrauch, meist als Viehfutter, stieg in den vergangenen fünf Jahren um 22 %, sodass weltweit die Vorräte kaum zunahmen. Und während die letzte Maisernte in Südamerika stieg, bringen Hitze und Trockenheit im Süden Europas und Teilen Chinas Ertragsverluste. Heute sind alle Augen auf die Ernteschätzung in den USA gerichtet. Schwierige Wetterbedingungen während der Bestäubungsphase, dürften die Erträge auch hier senken.
Der heutige USDA-Bericht wird zeigen, dass die durchschnittliche Ertragserwartung weiter sinkt. Nur kleinste Veränderungen im Durchschnittsertrag haben einen gewaltigen Einfluss auf den erwarteten Endbestand und damit auf den „stock-to-use Ratio“, der mit 16,9 % aktuell noch knapp unter dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre liegt.
Im Jahr 2012 waren die Voraussetzungen ähnlich wie heute: Trotz einem weltweit hohen Maisvorrat startete die Terminbörse eine Rally im Maisfuture, als die US-Maisernte um 5-6 % kleiner geschätzt wurde. Im Juli 2012 stiegen die Maiskurse um 26,9 %.

12.07.2017 China erhöht Schätzung zur Sojabohnenernte 2017/18

Chinas 2017/18er Sojabohnenernte wird jetzt auf 14,73 Mio. Tonnen geschätzt; die letzte Prognose ging noch von 14,1 Mio. Tonnen aus.
Der Anstieg wird mit einer Trockenheit im Nordosten des Landes begründet, woraufhin einige Landwirte Sojabohnen statt Mais gesät hätten.
Chinas Maisernte wird vom dortigen Landwirtschaftsministerium auf 211,91 Mio. Tonnen geschätzt, ähnlich wie im Vormonat.
Es wird erwartet, dass China in 2017/18 weniger Mais und mehr Sojabohnen erzeugen wird. Das Land will seine riesigen staatlichen Maisvorräte abbauen und fördert stattdessen den Anbau von Ölsaaten.
Der chinesische Maiskonsum wird in dem aktuellen Versorgungsbericht der Regierung mit 214,57 Mio. Tonnen angegeben (Vormonat: 214,07 Mio. Tonnen).

12.07.2017 Brasilien: Straßenblockaden könnten Getreideexporte begrenzen

Die Bewohner von Orten entlang der bedeutendsten Fernstraße für Getreidetransporte im brasilianischen Bundesstaat Para setzen ihre Blockaden fort und behindern damit Lieferungen an die nahegelegenen Atlantikhäfen.
Seit dem 5. Juli protestieren Farmer, Kaufleute und Anwohner gegen den Einspruch von Präsident Michel Temer, den Schutz des Waldgebietes in der Region zu begrenzen.
Das Getreideexportunternehmen Anec sagte, dass man wohl die Schätzung zu der Exportmenge von Mais und Sojabohnen zurücknehmen werde. Rund 25 % der gesamten Getreideexporte Brasiliens kommen in diesem Jahr aus dieser Region.

12.07.2017 CBoT-Maispreise sinken trotz Angst vor Hitze und Trockenheit

US-Maisfutures geben heute Morgen Gewinne ab, nach dem sie gestern ihr Ein-Jahreshoch erreicht hatten. Händler bereiten sich auf einen weiteren USDA-Bericht vor, der heute Abend um 18:00 Uhr deutscher Zeit erscheint. In den zentralen US- Anbauregionen für Mais und Sojabohnen werden Ertragsverluste erwartet.
Hitze und Trockenheit im Mittleren Westen der USA haben einen Boden in die Börsennotierungen eingezogen. Das Wetter im Monat Juli ist für die US-Maisernte von entscheidender Bedeutung. Einige Wettermodelle verheißen nichts Gutes.
Bis zum Wochenende soll die Hitzewelle anhalten und der Mais befindet sich in seiner ertragsbildenden Phase.

11.07.2017 Brasiliens Getreideernte um 27,1 % größer als im Vorjahr

Die brasilianische Agentur für Statistik und Lebensmittelversorgung Conab, bleibt heute bei ihrer Sojabohnen-Ernteschätzung 2016/17, die sie schon im Juni auf 113,92 Mio. Tonnen gesehen hatte.
Dagegen hebt sie ihre Ernteschätzung für Mais in der aktuelle Saison von 93,83 auf 96 Mio. Tonnen an. Man geht jetzt von einer größeren Anbaufläche aus.
Brasiliens Getreideernte insgesamt wird jetzt auf 237,2 Mio. Tonnen geschätzt, das sind 27,1 % mehr als im Vorjahr. Die Wetterbedingungen waren sehr viel besser.

11.07.2017 Indien braucht dringend mehr Monsunregen

Indische Bauern haben ihre Sommersaaten möglicherweise zu früh und zu umfangreich ausgesät. Eine unerwartete Trockenheit stresst jetzt die Sommer-Saat und es muss mit Ertragseinbußen oder Neu-Ansaat gerechnet werden.
Von der anhaltenden Trockenheit sind Zentral- West- und Südindien, wo Hauptsächlich Baumwolle, Sojabohnen, Mais, Zuckerrohr und Reis angebaut wird, betroffen.
Schlechte Ernten führen in der Regel zu steigenden Lebensmittelpreisen aber auch dazu, dass die Zentralbank an die Bauern nur noch unter bestimmten Bedingungen Kredite vergibt. Wenn es nicht in den nächsten regnet, vertrocknet die junge Saat und für eine erneute Aussaat ist oft kein Geld da.
Anfang Juni gab es noch einen Niederschlagsüberschuss von 10 % und die Bauern hofften, dass der Monsun bis Ende September weitere Niederschläge bringt. Inzwischen gibt es aber ein Regendefizit von durchschnittlich 1 %, in einigen Regionen sogar von bis zu 35 %.
Der Monsun liefert 70 % der jährlichen Niederschlagsmenge. Das ist für die indische Landwirtschaft, die für 15 % des indischen Bruttosozialprodukts steht und wo die Hälfte der 1,3 Mrd. Inder arbeiten, von elementarer Bedeutung.
Eine kleinere Ernte könnte dazu führen, dass Indien mehr Speiseöle und Hülsenfrüchte einführen müsste, in beiden Produkten ist der Subkontinent ohnehin schon der größte Importeur der Welt. Reis- und Baumwollexporte würden kleiner ausfallen.
Wegen wiederholter Trockenheit in den letzten drei Jahren sank das Einkommen indischer Bauern.

11.07.2017 Steigende Sojabohnenkurse mobilisieren brasilianische Sojabohnen

Farmer in Mato Grosso, dem Top-Anbauland für Mais und Sojabohnen in Brasilien, haben aus der Ernte 2017/18 9,36 % oder 30,6 Mio. Tonnen ihrer Sojabohnen verkauft. Im Juni waren es 4,2 %. Die Ernte 2016/17 war im letzten Monat zu 78,16 % verkauft. Die Verkäufe nahmen zuletzt spürbar an Fahrt auf, nachdem die Preise am Terminmarkt in Chicago stiegen.
Brasiliens 2017/18er Ernte muss allerdings noch gepflanzt werden, die Feldarbeiten dafür starten im September. Die Ernte 2016/17 ist abgeschlossen.

11.07.2017 Rating für US-Maisbestände ebenfalls schlechter

10.07.2017 Handelsvolumen Optionen Paris - Mais

 Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

10.07.2017 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 27.06. - 03.07.17 um 3.359 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 56.045 Kontrakte. Damit reduzierte diese Anlegergruppe den Bestand der Netto-Short-Positionen um 59.404 Kontrakte auf 46.715 Lots.

10.07.2017 Getreidemail

Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende sowie schwache Rohölnotierungen ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Exportzahlen lagen mit 375.300 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 300.000 - 500.000 Tonnen. Die elektronische Nachtbörse handelt die Weizen- Mais- und Sojabohnenfutures zur Stunde sehr fest. Die Hitzewelle in den nördlichen US-Plains breitet sich in Richtung Süden aus.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures, trotz der negativen Vorgaben aus Übersee, auf allen Terminen am Freitag Kursgewinne verzeichnen. Der Zustand der französischen Winterweizenbestände hat sich in der Woche bis zum 3. Juli wieder leicht erholt. Mit 66% stieg der Anteil der Bestände, die das Top-Rating "gut bis exzellent" (g/e) erhielten, um 1% zur Vorwoche. Die Ertragsverluste beim US-Sommerweizen beschert den Anbietern von Hochproteinweizen in Deutschland, Polen und dem Baltikum einen regelrechten Nachfrageboom. In den letzten beiden Wochen sollen von hier 300.000 bis 500.000 Tonnen Weizen mit 14 % Protein gekauft worden sein. Die Prämien sind mit 22-23 Euro über den Dezember-Termin entsprechend hoch. Beim Standardweizen gibt es mit Minus 4 eine negative Prämie.

10.07.2017 US-Maiskurse steigen auf Jahreshoch – Hitzewelle im Anmarsch

In der Nachtbörse nach dem Wochenende steigen die Kurse der CBoT-Maisfutures um 1,6 % und damit auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Wetterdienste sagen für die Anbaugebiete im Mittleren Westen der USA sprunghaft steigende Temperaturen vorher, die das Ertragspotential beim Mais und den Sojabohnen vermindern dürften.
Bereits seit Wochen ist es in den nördlichen Plains extrem heiß und trocken und dieses Wetter breitet sich in dieser Woche auch in den Mittleren Westen der USA aus. Der Mais kommt dort die ertragskritische Bestäubungsphase.
In den US Bundesstaaten von Kansas bis Dakota soll es in dieser Woche 35 bis 41 °C heiß werden. Das wird die Pflanzen stressen und Ertrag kosten.

10.07.2017 Fonds kaufen Mais und Sojabohnen und verkaufen Weizen

07.07.2017 Mexiko kauft 143.000 Tonnen Mais in den Vereinigten Staaten

US-Exporteure melden den Verkauf von 132.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 und 11.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 an Mexiko. Quelle: Reuters

07.07.2017 Frankreich: Weizenbestände erholen sich leicht
Der Zustand der französischen Winterweizenbestände hat sich in der Woche bis zum 3. Juli wieder leicht erholt. Mit 66% stieg der Anteil der Bestände, die das Top-Rating "gut bis exzellent" (g/e) erhielten, um 1% zur Vorwoche. Im vergangenen Jahr sank der Anteil zum selben Zeitpunkt deutlich und lag bei 59%. Die Ernteaktivitäten, die in diesen Jahr sehr früh starteten, kamen aufgrund von Niederschlägen zwischenzeitlich zum Stillstand. Mittlerweile sind 6% der Flächen geerntet versus 4% in der Vorwoche.
Wintergerste ist bereits zu 60% geerntet (Vorwoche: 48%). Die Ratings für Wintergerste (62% g/e) und Mais (81% g/e) in Frankreich stiegen analog der Weizenbestände um 1%, während die Ratings für Sommergerste (65% g/e) unverändert blieben. Quelle: Reuters
07.07.2017 Fonds verkauften gestern 6.000 Lots CBoT Mais

06.07.2017 Informa rechnet mit US-Winterweizenproduktion 2017 von 1,281 Mrd. Bushel

Infoma Economics rechnet in der aktuellen Prognose mit einer US-Winterweizenproduktion 2017 von 1,281 Mrd. Bushel. Die Sommerweizenproduktion wird auf 434 Mio. Bushel geschätzt, bei der Durum-Ernte rechnet man mit 67 Mio. Bushel. Das melden Marktteilnehmer.
Weitere Schätzungen:
US-Maisernte 2017: 14,166 Mrd. Bushel / Erträge: 169,7 Bu/Acres
US-Sojabohnenernte 2017: 4,253 Mrd. Bushel / Erträge: 47,9 Bushel/Acres
Infoma hat die Zahlen offiziell nicht bestätigt. Quelle: Reuters

06.07.2017 EU-Maisimporte steigen auf 12,92 Mio. Tonnen
Europäische Händler melden in der Woche bis zum 04.07.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 400.000 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 12,92 Mio. Tonnen versus 13,33 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.
Maisexporte wurden in Höhe von 15.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,15 Mio. Tonnen.
06.07.2017 AMIS Market-Monitor No. 50 - Juli 2017

Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Sojabohnen und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.

*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO

Den aktuellen Bericht vom 6. Juli finden Sie hier!

06.07.2017 Getreidemail

Der Kursverlauf beim Weizen in Chicago glich gestern nach der feiertagsbedingten Pause von 1,5 Tagen einer Achterbahnfahrt. Technische Käufe und Gewinnmitnahmen sowie positive Vorgaben beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern den sechsten Tag in Folge letztlich mit leichten Gewinnen schließen. Institutionelle Anleger kauften gestern ca. 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen deutlich schwächer. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures den Handelstag bei starken Umsätzen mit Gewinnen auf allen Terminen beenden. Im Handelsverlauf wurde auf der Dezember-Fälligkeit mit 189 Euro/Tonne der höchste Stand seit Januar 2016 erreicht. Ägyptens staatlicher Einkäufer GASC kaufte nach eigenen Angaben 410.000 Tonnen Weizen. 350.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft und 60.000 Tonnen rumänischer Herkunft. Algeriens staatlicher Getreideeinkäufer OAIC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens rund 420.000 Tonnen Weizen optionaler Herkunft. Am Kassamarkt in Hamburg liegen die Verkaufsgebote für Standardweizen mit 12% Proteingehalt zur Lieferung im September bei 4,00 unter Dezember 17. E-Weizen mit 14% Protein wird mit einer Prämie von 22,00-23,00 Euro auf Dezember 17 gehandelt.

06.07.2017 US-Maisbestände etwas besser, als erwartet
68% der US-Maisbestände erhielten per 02.07.17 das Top-Rating "gut bis exzellent" (g/e). Das ist 1% mehr, als in der Vorwoche. Analysten rechneten mit einem leichten Rückgang auf 66% g/e. Quelle: Reuters
06.07.2017 CBoT-Weizenkurse prallen an ihrem 2-Jahres-Hoch ab 

Heute Morgen handeln die CBoT-Weizenfutures 3,5 % schwächer als gestern. Sie verlassen damit ihr Zwei-Jahres-Hoch, das sie in einer Sechs-Tages-Rally mit einem Kursanstieg von 20 % gestern erreichten. Die Befürchtungen über weitflächige Ertragsverluste in den US-Produktionsgebieten durch Hitze und Trockenheit sind damit nicht vom Tisch.
Beobachter waren über das Ausmaß der Rally überrascht und vielleicht hat die Börse auch etwas überzogen. Händler sagen, dass die Wettervorhersage aber einen Boden für die Preise eingezogen hat.
Die Temperaturen in den nördlichen US-Plains, wo Sommerweizen und Mais angebaut werden, sollen am kommenden Wochenende 100 Grad Fahrenheit (37,8°C) erreichen. Das dürfte auch den Maisbeständen kurz vor der Bestäubungsphase zusetzen.

06.07.2017 Fonds kauften gestern 12.000 Lots CBoT Mais

05.07.2017 Ägypten will Maisimporte senken und selber mehr Mais anbauen

Ägypten will im Wirtschaftsjahr 1017/18, das am 1. Juli begann, seine Maisimporte auf 7 Mio. Tonnen einschränken. Im Jahr zuvor importierte man 8,5 Mio. Tonnen. Man habe die eigene Produktion deutlich steigern können, so eine Verlautbarung des Agrarministers Abdel Moneim Al-Banna.
Das Land am Nil versucht seine Abhängigkeit von Importen zu vermindern, nachdem der Bestand an Fremdwährungen gesunken war, weil das Wirtschaftswachstum schwächelt.
Der Minister sagte, dass Ägypten seinen Landwirten in diesem Jahr mit 3.400 Ägyptischen Pfund doppelt soviel für Mais biete, wie im Vorjahr. Im letzten Jahr wurde der Wechselkurs des Pfund allerdings freigegeben, was zur Folge hatte, dass die Inflation um 30 % stieg.
Der höhere staatliche Garantiepreissoll die Anbaufläche von 500.000 Feddans (210.000 Hektar) auf zukünftig 1,25 Mio. Feddan steigern.

05.07.2017 Ägypten weist 60.000 Tonnen Mais aus der Ukraine ab

Ägypten hat 60.000 Tonnen Mais aus Russland abgewiesen, weil die Lieferung mit einem zu hohen Anteil mit Mutterkorn belastet war. Die Sendung wird reexportiert nach Spanien.
Der Sprecher des ägyptischen Landwirtschaftsministeriums Hamid Abdel Dayim erklärte dem Nachrichtendienst Reuters gegenüber, dass die Lieferung mit mehr als 0,05% Mutterkorn belastet ist und daher nicht angenommen wurde. Quelle: Reuters

04.07.2017 Getreidemail

Mit erneut kräftigen Gewinnen schlossen gestern die Weizennotierungen in Chicago den Handel. Sie folgten damit den starken Vorgaben vom Kansas-City- und Minneapolisweizen, dem Anstieg beim Soja- und Maiskomplex sowie festeren Rohölnotierungen. Im Handelsverlauf wurde Limit-Up gehandelt (+30 US-Cent). Das ist der höchstmögliche Tagesanstieg. Die Aussichten auf trockenes und heißes Wetter in den nördlichen US-Plains treiben den Markt weiterhin an. Das USDA berichtete gestern zudem von privaten Exportverkäufen von insgesamt 140.000 Tonnen US-Weizen an "Unbekannt". Mit 505.031 Tonnen Weizen lagen die wöchentlichen US-Export-Inspections im Rahmen der Markterwartungen. Heute bleiben die Börsen in den USA aufgrund des Feiertages "Independence Day" geschlossen. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten abermals den starken Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen deutlich zulegen. Der DRV erwartet trotz ungünstiger Wetterbedingungen in mehreren Regionen für 2017 eine Winterweizenernte von 24,51 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 1,8%. Am Kassamarkt in Hamburg liegen die Verkaufsgebote für Standardweizen mit 12% Proteingehalt zur Lieferung im September bei 2,50 unter Dezember 17. E-Weizen mit 14% Protein wird mit 20,00 Euro auf Dezember 17 gehandelt.

04.07.2017 US-Export-Meldungen

US-Exporteure meldeten gestern den Verkauf von:
70.000 Tonnen Soft White Wheat zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 an „Unbekannt“
70.000 Tonnen Hard Red Winter Wheat zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 an „Unbekannt“
28.110 Tonnen Sojabohnenkuchen- und Schrot zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko
92.540 Tonnen Sojabohnenkuchen- und Schrot zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 an Mexiko
91.440 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2018/19 an Mexiko
22.860 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 an Mexiko

Quelle: Reuters

04.07.2017 Fonds kauften gestern erneut massiv Weizen, Mais u. Sojabohen
Spanne der Schätzungen:
Mais: +9.000 bis +20.000 Lots
Sojabohnen: +14.000 bis +25.000 Lots
Weizen: +14.000 bis +18.000 Lots
03.07.2017 US-Export-Inspections: Maisexporte höher, als erwartet

03.07.2017 DRV erwartet größere deutsche Weizen- und Rapsernte
Der Deutsche Raiffeisenverband erwartet trotz ungünstiger Wetterbedingungen in mehreren Regionen für 2017 eine Winterweizenernte von 24,51 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 1,8%, so der DRV. Um ebenfalls 1,8% zum Vorjahr  könnte die Winterrapssaat-Ernte 2017 steigen. Sie wird derzeit auf 4,65 Mio. Tonnen geschätzt.
Weitere Schätzungen:
Wintergerste (Futtergerste): 8,92 Mio. Tonnen (-0,4% zum Vorjahr)
Sommergerste (zur Malz- und Bierproduktion): 1,84 Mio. Tonnen (+4,3%) - Ausweitung der Anbaufläche
Körnermaisernte: 3,78 Mio. Tonnen (-5,8%) - teils aufgrund einer Verringerung der Anbaufläche
In Norddeutschland haben Niederschläge für eine ausreichende Wasserversorgung der Getreide- und Rapsbestände gesorgt, in anderen Regionen litten die Bestände unter zu trockenen Bedingungen.
Die Wintergeste-Ernte ist mittlerweile angelaufen, erste Bestände wurden im Südwesten Deutschlands geerntet. Niederschläge, die für die Weizen- und Rapsbestände willkommen sind, haben die Ernteaktivitäten bei der Geste jedoch unterbrochen. Quelle: Reuters
03.07.2017 COT-Bericht (Commitments of Traders) / CBoT Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 20.06. - 27.06.17 um 25.805 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 26.489 Kontrakte. Damit erhöhte diese Anlegergruppe den Bestand der Netto-Short-Positionen um 52.294 Kontrakte auf 106.119 Lots.
03.07.2017 Getreidemail

Kräftige Kursaufschläge beim Weizen aufgrund einer kleineren Weizenanbaufläche in den Vereinigten Staaten, die Sorge um die Sommerweizenbestände aufgrund der schweren Trockenheit in den US-Plains sowie deutliche Aufschläge beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit starken Gewinnen schließen. Mit 45,657 Mio. Acres lag die USDA-Schätzung der US-Weizenanbaufläche niedriger, als die von Analysten durchschnittlich erwarteten 46,07 Mio. Acres. Die US-Quartalsbestände bezifferte das USDA auf 1,184 Mrd.Bushel und lag damit innerhalb der Erwartungen von 0,968 bis 1,185 Mrd. Bushel. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um geschätzte 22.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen abermals deutlich fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den guten Vorgaben aus Übersee und legten auf allen Terminen kräftig zu. Die Europäische Kommission hat ihre Prognose der EU Getreideproduktion 2017/18 aufgrund der jüngsten Hitzewelle reduziert. Die Schätzung der Weizenproduktion wurde auf rund 139 Mio. Tonnen reduziert. Im Vormonat rechnete man noch mit einer Menge von 141,3 Mio. Tonnen.

03.07.2017 Fonds kauften am Freitag ca. 22.000 Lots CBoT Mais
Spanne der Schätzungen:
Mais: 15.000 bis 30.000 Lots
Weizen: 18.000 bis 30.000 Lots
Sojabohnen: 12.000 bis 30.000 Lots
30.06.2017 EU-Kommission senkt Prognosen der Getreideproduktion 2017/18
Die Europäische Kommission hat ihre Prognose der Getreideproduktion 2017/18 in der EU aufgrund der jüngsten Hitzewelle reduziert. Die Schätzung der Weizenproduktion wurde auf rund 139 Mio. Tonnen reduziert. Im Vormonat rechnete man noch mit einer Menge von 141,3 Mio. Tonnen.
Weitere Schätzungen:
Gerste-Produktion: 57 Mio. Tonnen (Vormonat: 59,5 Mio. Tonnen)
Mais-Produktion: 62 Mio. Tonnen (Vormonat: 64,2 Mio. Tonnen)
Rapssaat-Produktion: 21,7 Mio. Tonnen (Vormonat: 21,9 Mio. Tonnen; Vorjahr: 19,7 Mio. Tonnen
Quelle: Reuters
30.06.2017 FranceAgriMer senkt Weizenratings erneut
Das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer hat die Ratings für die französischen Weichweizenbestände erneut gesenkt. Nur noch 65% der Bestände erhielten per 26.06.17 das Top-Rating "gut bis exzellent". In der vergangenen Woche erhielten noch 68% die höchste Bewertung und zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr ebenfalls 65% (siehe Grafik).  Die jüngste Hitzewelle war für die Bestände offenbar eine deutliche Belastung. Geerntet wurden bisher 4% der Bestände versus 0% in der Vorwoche und im Vorjahr.
Die Ernte der Wintergerste hat deutliche Vorschritte gemacht. Bereits 48% der Bestände sind geerntet. In der vergangenen Woche waren es 5%. Die Ratings der Wintergerste sanken von 64% auf 61% "gut bis exzellent" und bei  der Sommergerste von 66% auf 65%.
Rückläufig waren auch die Bewertungen der Maisbestände von 84% auf 82% "gut bis exzellent". Quelle: Reuters
30.06.2017 CBoT-Weizen: Größter monatlicher Kursanstieg seit zwei Jahren

Der Sommerweizenfuture an der Minneapolis Getreidebörse ist jetzt seit sieben aufeinanderfolgenden Handelstagen gestiegen und erreichte heute Morgen sein Drei-Jahres-Hoch. Die Befürchtungen großer Ertragsausfälle werden immer konkreter. In dieser Woche stieg der Terminkontrakt auf US-Sommerweizen um mehr als 30 %. Es ist die größte monatliche Rally seit 2010.
Diese Euphorie schwappt auch auf den HRW-Weizenfuture am CBoT über (siehe Chart), der in diesen Tagen auf seinem Jahres-Hoch handelt. Auch Futures auf andere Agrarrohstoffe wie Mais und Sojabohnen notieren fester.
Der CBoT-Weizenfuture handelt zur Stunde mit einem Plus von 10,75 Cent/Bushel um 2,17 % höher als gestern am Ende der Sitzung. Im Monat Juni stieg der Weizenkurs bisher um 18 %, es ist der größte monatliche Anstieg seit zwei Jahren.
Damit wird deutlich, dass alle Marktteilnehmer ihre Erwartungen auf eine gute Ernte mit Hochprotein-Weizen gesenkt haben. Viele sind aber gleichzeitig skeptisch, ob der Kursanstieg beim US-Winterweizen gerechtfertigt ist. Wir nähern uns einer weiteren großen Getreideernte in den USA, die eine weltweit gute Versorgungslage ergänzt.

29.06.2017 EU-Maisimporte steigen auf 12,52 Mio. Tonnen
Europäische Händler melden in der Woche bis zum 27.06.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 339.000 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 12,52 Mio. Tonnen versus 13,27 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.
Maisexporte wurden in Höhe von 10.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,134 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters
29.06.2017 IGC senkt Prognosen der globalen Mais- und Weizenernten

Das IGC (International Grains Council) hat die Prognosen der weltweiten Weizen- und Maisernten 2017/18 aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen in vielen Regionen incl. der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union gekürzt. Das geht aus dem monatlichen Bericht hervor, der heute veröffentlicht wurde.
Die Schätzung der globalen Maisernte wurde um eine Mio. Tonnen auf 1,025 Mrd. Tonnen reduziert (Vorjahr: 1,069 Mrd. Tonnen). China´s Maisernte wird nun auf 213,2 Mio. Tonnen geschätzt (vorher: 215,2 Mio. Tonnen). Die Maisernte in der EU schätzt das IGC jetzt auf 60,2 Mio. Tonnen (vorher: 61,0 Mio. Tonnen). Etwas höher wird Argentiniens Maisernte gesehen. Die Schätzung wurde daher von 39,8 Mio. Tonnen auf 41,8 Mio. Tonnen erhöht.
Die Schätzung der globalen Weizenproduktion 2017/18 reduzierte das IGC um eine Mio. Tonnen (zum Vormonat) auf 735 Mio. Tonnen. Im Vergangenen Jahr waren es 754 Mio. Tonnen. Rückläufig wird die Weizenproduktion in den Vereinigten Staaten gesehen. Die Schätzung wurde von 49,6 Mio. Tonnen auf 48,6 Mio. Tonnen reduziert. Um 0,5 Mio. Tonnen reduzierte das IGC die Schätzung der Weizenproduktion in der Europäischen Union auf 149,4 Mio. Tonnen. Die Höhe der Schäden in vielen Regionen durch die ungünstige Witterung ist in vielen Regionen noch nicht zu beziffern, insbesondere dort, wo die Entwicklung der Pflanzen noch nicht sehr weit fortgeschritten ist.
Für die Sojabohnen hat das IGC die Schätzung der Produktion um 3 Mio. Tonnen auf 348 Mio. Tonnen reduziert (Vorjahr: 351 Mio. Tonnen).

29.06.2017 Fonds verkauften gestern 10.500 Lots CBoT Mais

28.06.2017 USA hofft auf weitere Einfuhrgenehmigungen Chinas für GMO-Maisimporten

Der US-Botschafter in China hofft darauf, dass das Land der Mitte weitere genetische veränderte (GMO) Maissorten zum Import freigibt. In diesem Monat hatten die Behörden in Peking bereits zwei Züchtungen der US-Unternehmen DOW und Monsanto zum Import zugelassen.
China erlaubt den Anbau von GMO-Sorten im eigenen Land nicht, der Import von derartigen Früchten wird aber zur Verfütterung erlaubt, sofern die Sorten eine Einfuhrerlaubnis haben. Eine derartige Einfuhrerlaubnis zu erlangen, kann aber zwischen 3 und 6 Jahre dauern, was den großen Zuchtunternehmen große Probleme bereitet.
Die beiden Importgenehmigungen in den letzten Wochen stehen im Zusammenhang mit der Wideraufnahme des Rindfleischexports aus den USA nach China im Mai.

27.06.2017 Sojabohnenrating unter den Markterwartungen

Der CBoT-Sojabohnenfuture steigt heute zum dritten Mal in Folge und verlässt damit von seinem tiefsten Stand seit Anfang April 2016. Das USDA hatte gestern die Konditionen der Feldbestände schlechter eingeschätzt als die Marktteilnehmer.
Wir sehen, dass sich die Mais- und Sojabohnenkurse leicht von ihrem schwachen Niveau abheben. Für die weitere Entwicklung kommt es aber auf die Wetterbedingungen im Juli und August an. Sollte es warm und wechselhaft werden, dürfte die Stimmung wieder einen bärischen Ton erhalten.
Das USDA hatte gestern das Top-Rating für US-Sojabohnen von 67 % in der Vorwoche auf jetzt 66 % gesenkt. Vorhergesagter Regen in den maßgeblichen Anbauregionen wird den Pflanzen gut tun.
Die Börsenhändler bereiten sich jetzt auf den USDA-Bericht zur Flächennutzung und den Meldungen über die Vorräte vor. Der Bericht erscheint am 30. Juni. Große Fondsgesellschaften haben in den letzten Tagen damit begonnen, ihre Short-Positionen wieder auszubauen.

27.06.2017 US-Crop-Conditions: 67% der Maisbestände erhalten Top-Rating (VW:67%)

27.06.2017 EU Crop Monitor MARS senkt Prognosen für Weizen-, Gerste- und Maisernte

Der Crop Monitoring Service der EU MARS hat die Ertragsschätzungen in der EU aufgrund des trockenen und heißen Wetters in diesem Monat für viele Kulturen gesenkt.
Für Weizen wurde die Prognose auf 5,86 Tonnen/Hektar reduziert (Vormonat: 5,91 Tonnen/Hektar).
Ebenfalls reduziert wurde die Prognose der gesamten Gersteernte von 4,76 Tonnen/Hektar auf 4,70 Tonnen/Hektar und für Mais von 7,15 Tonnen/Hektar auf 7,14 Tonnen/Hektar.
Eine leichte Erhöhung der Ertragsschätzung wurde beim Raps vorgenommen von 3,17 auf 3,22 Tonnen/Hektar. Quelle: Reuters

27.06.2017 Fonds kauften gestern 5.000 Lots CBoT Mais

26.06.2017 Ukraine-Getreideernte 2017 um 10,6 % kleiner als im Vorjahr

Die Getreideernte 2017 wird in der Ukraine um 10,6 % kleiner ausfallen als im Vorjahr und vom Ukrainischen Wetterdienst heute Morgen auf 59 Mio. Tonnen geschätzt (Vj.: 66 Mio. Tonnen).
Die Weizenernte werde 23,1 Mio. Tonnen umfassen, gegenüber 26 Mio. Tonnen in 2016.
Die Maisernte könnte 25,6 Mio. Tonnen groß werden, gegenüber 28 Mio. Tonnen im Vorjahr.

26.06.2017 Getreidemail

Technische Verkäufe sowie Verluste beim Mais ließen die Weizennotierungen am Freitag in Chicago mit leichten Abschlägen schließen. Im Wochenvergleich verlor der Frontmonat Juli 5,6 US-Cent. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen nochmals etwas schwächer.
An der Euronext in Paris stemmten sich die Weizenfutures gegen die negativen Vorgaben aus Übersee und legten leicht zu. Nur der Frontmonat September 2017 gab minimal nach. In Frankreich haben die Weizenbestände unter dem trockenen und heißen Wetter, das bis Mitte vergangener Woche anhielt, gelitten. 68% der Bestände erhielten per 19. Juni das Top-Rating „good-to-excellent“. In der Vorwoche waren es 74%. Russlands Agrarberatungsunternehmen SovEcon erwartet zu Beginn der neuen Vermarktungsperiode 2017/18 im Juli relativ hohe Exporte von 2,5 – 2,7 Mio. Tonnen Getreide, davon etwa 2,0 Mio. Tonnen Weizen. Russland schließt mit der Türkei wieder Lieferverträge für Weizen ohne Prämie ab, nachdem ein Handelsstreit zwischen beiden Ländern beigelegt wurde. In den südlichen Regionen der Ukraine hat die Getreideernte 2017 begonnen.

26.06.2017 COT-Bericht (Commitments of Traders) / Mais
Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 13.06. - 20.06.17 um 9.912 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 25.984 Kontrakte. Damit erhöhte diese Anlegergruppe den Bestand der Netto-Short-Positionen um 35.896 Kontrakte auf 53.825 Lots.
26.06.2017 Fonds verkauften am Freitag 17.500 Lots CBoT Mais

23.06.2017 Russlands SovEcon erwartet hohe Getreideexporte im Juli

Russlands Agrarberatungsunternehmen SovEcon erwartet zu Beginn der neuen Vermarktungsperiode 2017/18 (01.07. – 30.06.) im Juli relativ hohe Exporte von 2,5 – 2,7 Mio. Tonnen Getreide, davon etwa 2,0 Mio. Tonnen Weizen. Die Schätzung beinhaltet darüber hinaus auch Mehl- und Hülsenfrüchte, sowie Lieferungen an Russlands Nachbarn Weissrussland und Armenien, mit denen ein Freihandelsabkommen besteht.
Im Juni wird Russland geschätzte 2,0 – 2,2 Mio. Tonnen Getreide exportieren, davon 1,3 – 1,4 Mio. Tonnen Weizen, 200.000 Tonnen Gerste und 300.000 – 400.000 Tonnen Mais. Insgesamt werden die Exporte damit ein Rekordergebnis von 36,3 Mio. Tonnen erreichen, davon 27,4 Mio. Tonnen Weizen, 4,8 Mio. Tonnen Mais und 3,1 Mio. Tonnen Gerste.
Die Getreidebestände auf landwirtschaftlichen Betrieben (ohne Kleinstbetriebe) und Verarbeitunsunternehmen stiegen per 1. Juni um 31% zum Vorjahr auf 18,5 Mio. Tonnen, so die Statistikbehörde Rosstat. Das ist das höchste Niveau seit dem Jahr 2011.
Die Ernteaktivitäten verzögern sich in diesem Jahr aufgrund des kalten Frühjahrs.

23.06.2017 Ukraine: Getreideernte hat begonnen
In den südlichen Regionen der Ukraine hat die Getreideernte 2017 begonnen. Das Landwirtschaftsministerium meldete heute Vormittag, dass die ersten 2.500 Tonnen Gerste geerntet seien. Insgesamt wurde in der Ukraine Getreide auf 14,3 Mio. Hektar angebaut. Davon 6,28 Mio. Hektar Weizen, 4,47 Mio. Hektar Mais, 2,46 Mio. Hektar Gerste und über 1,0 Mio. Hektar sonstiges Getreide. Eine Prognose der Gesamternte wurde vom Landwirtschaftsministerium nicht genannt. Analysten rechnen mit 61 - 62 Mio. Tonnen Getreide, davon 24 - 25 Mio. Tonnen Weizen. 2016 wurde die Rekordmenge von 66 Mio. Tonnen Getreide geerntet. Quelle: Reuters
23.06.2017 Rating für Getreide in Frankreich sinkt drastisch
Das Top-Rating für französischen Weizen war in der Woche bis zum 19. Juni nur noch bei 68 %, in der Vorwoche schätzten die Experten die Feldbestände noch zu 74 % in die Gruppe „good-to-excellent“ ein. Das meldet FranceAgriMer heut Morgen.
Das deutet daraufhin, dass der größte Weizenproduzent der EU unter der Hitze und dem trockenen Wetter gelitten hat, das bis Mitte dieser Woche anhielt.
Auch das Rating für die Sommergerste sank deutlich; von 73 % in der Vorwoche auf jetzt nur noch 66 %, so das Beratungsunternehmen in seinem wöchentlichen Report.
Die Maisbestände konnten den widrigen Wetterbedingungen noch am besten parieren: 84 % war in der Top-Gruppe nach 86 % in der Woche zuvor.
23.06.2017 Getreidemail

Gewinnmitnahmen sowie deutliche Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Begrenzt wurde der Rückgang aufgrund der US-Exporte, die mit 542.900 Tonnen Weizen höher ausfielen, als Analysten das im Vorfeld erwarteten (300.000 – 500.000 Tonnen). Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 2.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse leicht schwächer. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und schlossen auf allen Terminen mit Abschlägen. Wetterprobleme in den nördlichen Regionen der Vereinigten Staaten und in Europa sowie in den FSU-Staaten und die daraus resultierenden Folgen sind gegenwärtig das beherschende Thema. In Frankreich werden ab heute niedrigere Temperaturen erwartet. Europäische Händler meldeten in der Woche bis zum 20.06.17 Exportgeschäfte in einem Volumen von 320.000 Tonnen Weichweizen. Die Weichweizenexporte steigen damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 22,97 Mio. Tonnen. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat eigenen Angaben zufolge 175.000 Tonnen Weizen in Rumänien und der Ukraine gekauft.

23.06.2017 CBoT-Mais vor größtem Wochenverlust seit einem Jahr

Die Kurse der Chicago-Futures auf Mais werden heute wohl den größten Wochenverlust seit einem Jahr beschließen. Bereits letzte Woche ging es mit den Kursen bergab, weil im Mittleren Westen der USA optimale Vegetationsbedingungen herrschen.
Vorherige Bedenken über widriges Wetter haben sich in Luft aufgelöst. Milde Temperaturen und genügend Bodenfeuchte sorgen dafür dass im Monat Juli, wenn die Pflanzen in die kritische Phase für die Ertragsbildung kommen, alles auf erneut hohe Erträge hinweist.

23.06.2017 Fonds verkauften gestern 13.000 Lots CBoT Mais

22.06.2017 EU-Maisimporte steigen auf 12,18 Mio. Tonnen
Europäische Händler melden in der Woche bis zum 20.06.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 398.000 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 12,18 Mio. Tonnen versus 13,16 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.
Maisexporte wurden in Höhe von 45.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,124 Mio. Tonnen.
21.06.2017 Fonds verkaufen Mais und Sojabohnen

20.06.2017 China fördert Rotation der Fruchtfolge

China gibt in diesem Jahr doppelt so viele Subventionen an Landwirt im Nordosten des Landes, wenn sie den Maisanbau reduzieren und stattdessen die Fruchtfolge rotieren oder auch Flächen vorübergehend still legen. Das teilte heute das Finanzministerium in Peking mit.
Der Fördertopf ist 78 % größer als im letzten Jahr und für 800.000 Hektar können Mittel beantragt werden. Im letzten Jahr wurde diese Art der Förderung entwickelt und sie steht im Zusammenhang mit einem umfangreichen Reformprogramm der chinesischen Agrarpolitik.
In den letzten Jahren hatten sich staatliche Maisbestände von 250 Mio. Tonnen aufgebaut, das sind mehr als ein Jahresverbrauch. Mit der neuen Förderung soll der Anbau von Sojabohnen gesteigert werden.
Die Fläche, für die Subventionen beantragt werden können repräsentiert 1,9 % der 35,4 Mio. Hektar, die bisher mit Mais bestellt wurden. In anderen Regionen gibt es Produktionszuschüsse für Sojabohnen und andere Früchte außer Mais.

20.06.2017 US-Crop-Conditions: 67% der Maisbestände erhalten Top-Rating
67% der Maisbestände erhielten vom US-Landwirtschaftsministerium das Top-Rating "gut bis exzellent". Das ist unverändert zur Vorwoche, wobei 2% von "gut" nach "exzellent" wechselten. Analysten erwarteten im Durchschnitt einen Anteil von 68%. In der vergangenen Woche erhielten 67% der Bestände das Top-Rating. Der Durchschnitt der Schätzungen lag bei 68%.
20.06.2017 Fonds verkauften gestern 16.000 Lots CBoT Mais

19.06.2017 US-Export-Inspections: Weizen- und Maisverladungen über den Erwartungen

19.06.2017 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 06.06. - 13.06.17 um 11.534 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 109.295 Kontrakte. Damit reduzierte diese Anlegergruppe den Bestand der Netto-Short-Positionen um 120.829 Kontrakte auf 17.9298 Lots.

19.06.2017 Fonds kauften am Freitag 17.000 Lots CBoT Mais

16.06.2017 Mexiko kauft 120.000 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 120.000 Tonnen Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2017/18 an Mexiko. Quelle: Reuters

16.06.2017 Rating für französische Getreidebestände sinkt
In der Woche bis zum 12. Juni verschlechterte sich der Zustand der französischen Weizen-Feldbestände um 1 % von 75 % auf 74 % in der Top-Kategorie „good-to-excellent“, so das Beratungsunternehmen FranceAgriMer in einer Veröffentlichung von heute Morgen.
In seiner wöchentlichen Beobachtung der Getreidebestände in Frankreich, dem größten Getreideexporteur der EU, sank auch das Rating für Wintergerste um 1 % auf 65 % „good-to-excellent“.
73 % der Sommergerstenbestände bekommen die Bestnote, das war ebenfalls ein Minus von 1 % zur Vorwoche.
Die Maisbestände stehen mit 86 % im Top-Rating noch am Besten da, obwohl auch hier 1 % weniger in der Top-Gruppe waren.
Durum-Weizen verloren 2 %-Punkte und so wurden hier nur noch 62 % als gut bis sehr gut bewertet.
16.06.2017 Fonds kauften gestern 10.000 Lots CBoT SRW-Weizen
Positionsveränderungen vom 15. Juni:
CBoT Mais: +14.000 Lots
CBoT Sojabohnen: +4.000 Lots
CBoT SRW-Weizen: +10.000 Lots
CBoT Sojaschrot: -2.000 Lots
CBoT Sojaöl: +7.000 Lots
15.06.2017 Schätzung zum Zuckerüberschuss in 2017/18 steigt

Tropical Research Services (TRS) hat heute ihre Schätzung eines Zuckerüberschusses in der Saison 2017/18 auf 3,57 Mio. Tonnen Rohware erhöht. Im letzten Monat ging das Beratungsunternehmen noch von einem Überschuss von 1,9 Mio. Tonnen aus.
Außerdem wird das Defizit in der Saison 2016/17 (Oktober/September) nur noch 5,64 Mio. Tonnen groß sein (Vormonat: 7,72 Mio. Tonnen).
Als Gründe werden eine höhere Produktion und ein schwächer Konsum genannt.
TRS erhöhte die Schätzung für die 2016/17er Zuckerproduktion in Pakistan um 1,5 Mio. Tonnen auf 7,5 Mio. Tonnen. Die Zuckerrohrerträge seien signifikant besser als erwartet. Auch für 2017/18 wurde die Schätzung um 1,61 Mio. Tonnen auf 7,61 Mio. Tonnen angehoben.
Die weltweite Zuckerproduktion 2017/18 schätzt das Unternehmen jetzt auf 187,35 Mio. Tonnen (Mai-Schätzung: 186,43 Mio. Tonnen). Die 2016/17er Produktion wird jetzt auf 175,72 Mio. Tonnen erwartet (Vormonat: 174,6 Mio. Tonnen).
TRS senkte dagegen die Schätzung für den weltweiten Zuckerkonsum in 2016/17 auf 181,37 Mio. Tonnen von 182,31 Mio. Tonnen. Der Markt geht an Maissirup verloren, der in China und den Philippinen den Zuckereinsatz ersetzt.
Der 2017/18-Zuckerkonsum wird auf 183,78 Mio. Tonnen geschätzt (Vormonat 184,53 Mio. Tonnen).
Die aktuell niedrigen Maispreise sowie die sehr hohen staatlichen Maisvorräte in China sorgen dafür, dass die Zuckernachfrage in 2017/18 sich nicht erholen wird.

15.06.2017 EU-Maisimporte steigen auf 11,786 Mio. Tonnen

Europäische Händler melden in der Woche bis zum 13.06.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 449.000 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 11,786 Mio. Tonnen versus 18,47 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.
Maisexporte wurden in Höhe von 12.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,079 Mio. Tonnen.

15.06.2017 24 % weniger EU-Weizen- und 50 % weniger EU-Gerstenexporte

Die Europäische Union exportierte in der Saison 2016/17 bis zum 13. Juni insgesamt 22,6 Mio. Tonnen Weizen; das sind 24 % weniger als in der letzten Saison zu diesem Termin (29,9 Mio. Tonnen).
In der vergangenen Berichtswoche exportierte die EU 113.000 Tonnen Weichweizen.
Es wurden bisher 5 Mio. Tonnen Gerste exportiert, ein Minus von 50 % zum Vorjahr, außerdem importierte die EU 11,8 Mio. Tonnen Mais (-10%).

15.06.2017 Handelsvolumen Optionen Paris - Mais

 Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

15.06.2017 Strategie Grains senkt EU-Ernteprognose
Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains senkte heute seine Schätzung auf EU-Weichweizen vom Mai um 1,1 Mio. Tonnen auf jetzt 141,6 Mio. Tonnen. Das entspricht einem Plus gegenüber der Vorjahresernte von 4 %.
Die Exporte aus der anstehenden EU-Ernte in der Vermarktungsperiode 2017/18 könnten demnach ebenfalls sinken. Im Mai ging das Unternehmen noch von 26 Mio. Tonnen aus, jetzt glaubt man nur noch an Ausfuhren von 24,4 Mio. Tonnen. Im zu Ende gehenden Vermarktungszeitraum werden es wohl 23,6 Mio. Tonnen sein.
Die 2017er Gerstenernte der EU wird der heutigen Schätzung zufolge 58,0 Mio. Tonnen groß ausfallen, Das sind 1,6 Mio. Tonnen weniger als man noch im Mai schätzte und 3 % weniger als in 2016.
Die EU-Maisernte wird ebenfalls um 1 Mio. Tonnen kleiner geschätzt als noch vor vier Wochen. Jetzt kommt man auf 60 Mio. Tonnen, was der Erntemenge aus 2016 entspricht.
Die Senkung der Prognose beruht hauptsächlich auf niedrigere Ertragserwartungen in Spanien, Deutschland und Frankreich.
Die Berater warnen davor, dass das derzeit heiße Wetter in Westeuropa zu weiteren Ertragsverlusten führen kann.
15.06.2017 Getreidemail

Niederschläge in den nördlichen US-Plains, technische Verkäufe, Verluste beim Soja- und Maiskomplex sowie kräftige Verluste beim Rohöl ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Abschlägen schließen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute um 14.30 Uhr veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten erwarten Exporte in einer Spanne von 350.000 - 550.000 Tonnen. Zur Stunde handelt die eCBoT leicht fester. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den schwächeren Vorgaben aus Übersee und gaben etwas nach. Der zwischenzeitlich kräftig gestiegene Wechelskurs des Euro zum US-Dollar erhöhte den Druck. FranceAgriMer erhöhte die Prognose der französischen Weizenbestände zum Ende der Vermarktungssaison 2016/17 von 2,4 auf 2,7 Mio. Tonnen aufgrund geringer Exporte in Länder außerhalb der EU. In Deutschland konnten die Weizenbestände vom Regen der letzten Wochen profitieren. Der deutsche Raiffeisenverband schätzt die Weizenernte jetzt auf 25,02 Mio. Tonnen (+3% zum Vorjahr). Am Kassamarkt in Hamburg liegen die Gebote für Standardweizen mit 12% Proteingehalt zur Lieferung im Juni bei -2,00 (Geld) und -1,00 (Brief) auf Dezember 17. 

15.06.2017 Kurse für Mais und Sojabohnen wieder unter Druck

Das umfangreiche Angebot aus Südamerika und vorhergesagter Regen in den US-Anbauregionen des Mittleren Westens belasteten gestern die Kurse der CBoT-Mais- und Sojabohnenfutures.
Die Ackerkulturen in den USA erhalten also endlich den lang ersehnten Regen, aber weitere Regenfälle sind insbesondere in den Sommerweizenregionen dringend erforderlich, da die Erträge des Hochprotein-Weizens akut gefährdet sind. Sinkende Rohölpreise sorgten zudem für Druck auf die Maispreise, da aus Mais Ethanol hergestellt wird.
Brasiliens Statistikamt Conab hat zu Beginn der Woche zum sechsten Mal in Folge die Ernteschätzungen für Mais und Sojabohnen angehoben.

14.06.2017 FranceAgriMer hebt Schätzung zu Frankreichs Weizen-Endbestände an

FranceAgriMer hat heute seine Schätzung zum Weichweizenbestand zum Ende der Vermarktungssaison 2016/17 von 2,4 auf 2,7 Mio. Tonnennach oben korrigiert.
Das begründet sich mit einem geringeren Exportvolumen in Länder außerhalb der EU um 200.000 Tonnen auf fünf Mio. Tonnen.
Der Exportrückgang in Nicht-EU-Länder zusammen mit einer geringeren Nachfrage aus der Futtermittelindustrie sowie einem höheren Importvolumen überkompensierten ein höheres Exportvolumen in andere EU-Staaten.
Die Mais-Endbestände in Frankreich der Saison 2016/17 werden von dem Beratungsunternehmen auf 2,3 Mio. Tonnen geschätzt (Vormonat 2,2 Mio. Tonnen). Die Exportvolumen an andere EU-Länder wurden von 4,3 auf 4,1 Mio. Tonnen gesenkt.

14.06.2017 Getreidemail

Kräftige Gewinne beim Kansas-City- und Minneapolisweizen, positive Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex sowie festere Rohölnotierungen ließen die Weizennotierungen, nach zwei Verlusttagen, gestern in Chicago mit guten Aufschlägen schließen. Die Trockenheit in den nordamerikanischen Sommerweizenregionen lässt befürchten, dass Hochproteinweizen knapp und teuer wird. Ägyptens staatlicher Getreideeinkäufer GASC hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens nach eigenen Angaben 300.000 Tonnen Weizen gekauft. 180.000 Tonnen russischer Herkunft, 60.000 Tonnen rumänischer Herkunft und 60.000 Tonnen ukrainischer Herkunft. Australiens ABARES erwartet eine Weizenernte 2017/18 von 24,19 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 1% zur März-Prognose, die bei 23,98 Mio. Tonnen lag.
Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen leicht fester.
An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den guten Vorgaben aus Übersee profitieren. Vor dem Hintergrund des sprunghaften Anstiegs der Sommerweizenpreise in den USA und Kanada  wollen die Verkäufer hierzulande nicht mehr billiger anbieten. Zwar werde die EU-Getreideernte wohl höher als im Vorjahr ausfallen, aber die Erträge bleiben unterdurchschnittlich.

14.06.2017 US-Sommerweizenregion ist aktuell das Epizentrum am Weltgetreidemarkt

Die Futures auf US-Sommerweizen legen auch heute Morgen um weitere 2,2 % zu. Sie könnten seit gestern den größten Kurssprung seit Jahren hinlegen, da die Trockenheit in den Sommerweizenregionen in den USA und Kanada empfindliche Ertragseinbußen bescheren wird.
Seit Dienstag stiegen die Kurse des Sommerweizen-Futures an der Getreidebörse in Minneapolis um fast 7 %. Das war schon der größte Anstieg seit 2015.
Dieser Hochprotein-Weizen treibt auch die Weizenkurse der CBoT an, davon profitieren aber auch die Mais- und Sojabohnenfutures.
Der Sommerweizengürtel in Nordamerika ist derzeit das Epizentrum am weltweiten Getreidemarkt. Kürzlich angekündigter Regen hat keine Entlastung der angespannten Lage gebracht.
Das USDA hatte zum Stichtag 04.06.2017 nur 45 % der US-Sommerweizenbestände in die Top-Kategorie „good-to-excellent“ eingestuft, das waren 10 % weniger als eine Woche zuvor.
Die Preise für Hochproteinweizen aus den USA und Australien stiegen gestern auch in Asien. Die Farmer in Australien halten ihr Angebot derzeit zurück, obwohl gestern die Ernteaussichten der Nr. 4 der größten Exporteure für 2017/18 positiv beschrieben wurden. Die Schätzung liegt laut ABARES jetzt bei 24,19 Mio. Tonnen und damit 1 % höher als im Vorjahr.

13.06.2017 Frankreich: Landwirtschaftsministerium erwartet Rapsernte von 4,8 Mio. Tonnen

Frankreichs Landwirtschaftsministerium schätzt die Winterraps-Produktion 2017 auf 4,77 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um knapp 1% zum Vorjahr. In der ersten Schätzung für die Ernte 2017 wurde darüber hinaus die Wintergerste-Produktion auf 9,34 Mio. Tonnen erhöht. Das wäre ein Anstieg von 14% zur Ernte 2016. Während Raps fast ausschließlich als Winterraps in Frankreich angebaut wird, fällt bei der Gerste auch ein bedeutender Anteil auf die Sommerkultur. Die Schätzung der Maisaussaat wurde leicht reduziert auf 1,37 Mio. Hektar. Das wäre ein Rückgang um 3,3% im Vergleich zum Vorjahr. Ebenfalls leicht Rückläufig ist die Schätzung der Sommerweizenanbaufläche. Sie liegt bei 5,15 Mio. Hektar (-0,5% zum Vorjahr). Quelle: Reuters

13.06.2017 Getreidemail

Gewinnmitnahmen und Erntedruck sowie Verluste beim Minneapolisweizen und negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Abschlägen schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspekcions lagen mit 773.992 Tonnen Weizen über den Markterwartungen von 500.000 - 625.000 Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 5.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse wieder fester.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. In Westeuropa wird wieder trockenes und heißes Wetter in den kommenden Tagen erwartet, das die Weizenbestände belasten könnte. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Gebote für Standardweizen mit 12% Proteingehalt zur Lieferung im Juni unverändert bei -0,50 (Geld) und 1,00 (Brief) auf Dezember 17. Saudi Arabiens staatlicher Getreideeinkäufer SAGO kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 805.000 Tonnen Weizen zu einem Durchschnittspreis von $216,66/Tonne c&f . Ägypten hat gestern Abend erneut einen Tender zum Kauf von Weizen für den Lieferzeitraum 15. – 25. Juli aufgelegt.

13.06.2017 US-Mais: 67% der Bestände erhalten Top-Rating (VW: 68%)

13.06.2017 Fonds verkauften gestern 21.500 Lots CBoT Mais

12.06.2017 Weizen unter Druck

Die Weizennotierungen in Chicago handeln heute den zweiten Tag in Folge mit Verlusten, weil das US-Landwirtschaftsministerium die Schätzungen der US- und Weltweizenbestände höher ansetzte, als Analysten das im Vorfeld erwarteten. Gewinnmitnahmen nach dem Anstieg in der vergangenen Woche setzen den Markt nun unter Druck. Außerdem rechnen Wetterdienste in der vor uns liegenden Woche mit Niederschlägen im Mittleren Westen, die die Wachstumsbedingungen für Mais- und Sojabohnen verbessern könnten und damit den Druck auf die Notierungen erhöhen.
Der Schneesturm im Mai, von dem Analysten größere Schäden insbesondere im Bundesstaat Kansas erwarteten, hat offenbar keine größeren Ausfälle verursacht. Das US-Landwirtschaftsministerium hat im WASDE-Report, der am Freitag veröffentlicht wurde, die Prognose für die US-Weizenproduktion von 49,54 Mio. Bushel im Mai-Bericht auf 49,64 Mio. Bushel erhöht (siehe WASDE-Report Seite 3 Zeile 3 und 4).
Ebenfalls erhöht wurde die Prognose der Weizenproduktion in Russland von 67 Mio. Tonnen auf 69 Mio. Tonnen (siehe WASDE-Report Seite 3 Zeile 35 und 36).

12.06.2017 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 30.05. - 06.06.17 um 33.562 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 28.661 Kontrakte. Damit reduzierte diese Anlegergruppe den Bestand der Netto-Short-Positionen um 62.223 Kontrakte auf 138.758 Lots.
12.06.2017 Israel: Käufergruppe sucht Mais, Futterweizen- und Gerste

Eine israelische Käufergruppe hat einen internationalen Tender zum Kauf von bis zu 85.000 Tonnen Mais, 30.000 Tonnen Futterweizen und 20.000 Tonnen Futtergerste optionaler Herkunft ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 13. Juni. Quelle: Reuters

09.06.2017 Weniger Mais und mehr Sojabohnen in China

China senkte die Schätzung für seine diesjährige Maisernte auf jetzt 211,7 Mio. Tonnen (vorher:213,2 Mio. Tonnen). In den nordöstlichen Landesteilen ist es zu trocken, heißt es zur Begründung. Das USDA ging zuletzt noch von 215 Mio. Tonnen aus und die letztjährige Ernte wurde auf 219,4 Mio. Tonnen geschätzt. Im Wirtschaftsjahr 2015/16 wurden in China noch 224,6 Mio. Tonnen Mais erzeugt.
Die Maisanbaufläche wurde in diesem Jahr um 3,2 Mio. Hektar reduziert.
Laut der offiziellen Importschätzung sollen in 2017/18 noch 1 Mio. Tonnen Mais eingeführt werden, im starken Kontrast dazu schätzt das USDA die Einfuhren auf 3 Mio. Tonnen. Das gleiche Bild in dem zu Ende gehenden Wirtschaftsjahr: Offizielle chinesische Einfuhrstatistik zeigt 1 Mio. Tonnen Einfuhren, während das USDA 3 Mio. Tonnen angibt.
China bleibt bei seiner heutigen Schätzung der Sojabohnenernte von 14,1 Mio. Tonnen. Das wären 1,5 Mio. Tonnen mehr als im Vorjahr als Folge einer 10 %igen Flächenausweitung. Das USDA schätzte im Mai die chinesische Sojabohnenernte auf 13,8 Mio. Tonnen.
Die Importe für 2017/18 werden von chinesischen Behörden auf 93,2 Mio. Tonnen geschätzt, wovon auch das USDA ausgeht (Vj.: 89,5 Mio. Tonnen).

09.06.2017 Sojabohnen und Mais: Brasiliens Ernteschätzungen nach oben korrigiert

Brasiliens Agroconsult schätzt die diesjährige Sojabohnenernte auf 115 Mio. Tonnen, deutlich mehr als die letzte Schätzung des USDA, das noch von 111,6 Mio. Tonnen ausging, sowie dem Beratungsunternehmen CONAB, das 113,9 Mio. Tonnen schätzte.
Der Export von Sojabohnen aus Brasilien wird auf 61 Mio. Tonnen geschätzt, während das USDA zuletzt noch von 63,6 Mio. Tonnen ausging.
Die zweite Maisernte Brasiliens (Safrinha) wird der Agroconsult zufolge 68,8 Mio. Tonnen groß ausfallen (vorher: 67 Mio. Tonnen). Die Zahlen liegen ebenfalls deutlich über denen der Conab die 63,5 Mio. Tonnen erwarten. Über die erste Ernte wurde keine weitere Schätzung veröffentlicht.
Conab geht aber davon aus, dass beide Ernten zusammen 99,1 Mio. Tonnen bringen werden, im letzten Jahr war die gesamte brasilianische Maisernte 96 Mio. Tonnen groß.

09.06.2017 Ungarn erwartet niedrigere Weizenerträge
Ungarn Winterweizenerträge 2017 werden vom ungarischen Landwirtschaftsministerium auf 5 Tonnen/Hektar geschätzt, ein Rückgang zur Vorjahresernte. Das meldet die nationale Nachrichtenagentur MTI am heutigen Freitag und beruft sich auf eine Quelle aus dem ungarischen Landwirtschaftsministerium. Weizen wurde im Herbst auf 950.000 Hektar angebaut und man erwartet ein Ergebnis von rund 4,8 Mio. Tonnen. Im vergangenen Jahr wurden über 5,6 Mio. Tonnen Weizen geerntet. Die Maisernte erreichte in Ungarn im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis von 8,81 Mio. Tonnen versus 6,63 Mio. Tonnen im Jahr 2015. Der Agrarmarkt hat eine große Bedeutung für das Bruttoinlandsprodukt Ungarns.
09.06.2017 Frankreich: Zustand der Weizenbestände stabil
Der Zustand der französischen Weichweizenbestädne war in der Woche bis zum 5 Juni stabil zur Vorwoche. 75% der Bestände erhielten das Top-Rating gut bis exzellent, so das französische Agrarberatungsunternehmen FranceAgriMer in seinem wöchentlich erscheinenden Bericht, der heute herausgegeben wurde. Der Zustand der Wintergestebestände ist ebenfalls unverändert zur Vorwoche mit einem Anteil von 66%, die das Top-Rating erhielten. Etwas schlechter sieht es bei der Sommergerste in Frankreich aus. 74% der Bestände wurden mit "gut bis exzellent" bewertet versus 76% in der Vorwoche. Aufwärts ging es beim Mais. Erhielten noch in der vergangenen Woche 86% der Bestände die höchste Bewertung, waren es nun 87%. Quelle: Reuters
09.06.2017 CBoT-Weizenkurse: größtes Wochenplus seit 8 Monaten

In dieser Woche sind die Kurse des CBoT-Weizenfutures bisher um 5 % gestiegen, das ist der größte Kursanstieg seit Oktober 2016. Maisfutures legten um 3 % zu und Die Sojabohne um 2 %.
Am kommenden Wochenende wird im Zentrum der USA heißes Wetter erwartet, das möglicherweise die Mais- und Weizenbestände stressen wird.
Im frühen Handel sank der Wechselkurs des britischen Pfund Sterling deutlich, da die amtierende Premierministerin Theresa May bei vorgezogenen Parlamentswahlen die absolute Mehrheit verfehlt hat.
Die Rohölpreise sind weiter auf Talfahrt, da trotz der Bemühungen der OPEC fortwährend ein Überangebot auf den Markt drängt.

09.06.2017 Fonds kauften gestern 15.000 Lots CBoT Mais

08.06.2017 Getreidemarkt im Aufwind

Die Weizen-, Mais- und Sojabohnennotierungen in Chicago handeln bereits den dritten Tag in Folge mit kräftigen Aufschlägen. Das trockene und heiße Wetter in den Nothern Plains und in den nördichen Regionen des Mittleren Westens belastet die dortigen Getreidebestände. Auch am Wochenende wird mit keiner maßgeblichen Abkühlung gerechnet. Aufgrund der hohen Netto-Short-Positionen, die institutionelle Anleger in ihren Beständen halten, bestimmen auch noch technische Effekte das Marktgeschehen. 

08.06.2017 EU-Maisimporte steigen auf 11,34 Mio. Tonnen
Europäische Händler melden in der Woche bis zum 06.06.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 295.000 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 11,34 Mio. Tonnen versus 17,60 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.
Maisexporte wurden in Höhe von 26.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,07 Mio. Tonnen.
08.06.2017 Handelsvolumen Optionen Paris - Mais

 Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

08.06.2017 AMIS Market-Monitor No. 49 - Juni 2017
Der monatliche AMIS – Marktreport ist ein Produkt des „Agricultural Market Information System“ (AMIS).
Es liefert internationale Berichte für Weizen, Mais, Reis und Sojabohnen und eine Zusammenfassung wesentlicher Marktentwicklungen, der Politik sowie die Beweggründe dahinter.
Diese Analyse von zehn internationalen Organisationen *, die das AMIS Sekretariat bilden, ist eine gemeinschaftliche Beurteilung der Marktlage mit einem Ausblick.
Der Bericht hat eine größere Markttransparenz zum Ziel und will mögliche Probleme benennen und die politischen Entscheidungsträger frühzeitig darauf aufmerksam machen.

*= FAO, UNO, IFAD IFPRI, IGC, OECD, UNCTAD, Weltbank, WFP und WTO

 

08.06.2017 Getreidemail

Das ungewöhnlich trockene und heiße Wetter in den nördlichen US-Plains sowie technische Käufe, Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften und Gewinne beim Soja- und Maiskomplex führten bei den Weizennotierungen gestern in Chicago zu kräftigen Aufschlägen. Erste Tests zum Proteingehalt beim Hard-Red-Winter-Weizen, dessen Ernte gerade begonnen hat, zeigen enttäuschende Ergebnisse. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit weiteren moderaten Gewinnen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen zulegen.  Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens rund 450.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im August. Händler glauben, dass der Weizen hauptsächlich aus Frankreich stammt. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Gebote für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Juni auf 0,50 (Geld) und 2,00 (Brief) auf Dezember 17. Futterweizen wird in Südoldenburg mit rund 179,00 bis 180,00 Euro/Tonne besprochen. Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar gab etwas nach und verbesserte damit die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum am Exportmarkt.

08.06.2017 Getreidemail

Das ungewöhnlich trockene und heiße Wetter in den nördlichen US-Plains sowie technische Käufe, Shortabdeckungen von Fondsgesellschaften und Gewinne beim Soja- und Maiskomplex führten bei den Weizennotierungen gestern in Chicago zu kräftigen Aufschlägen. Erste Tests zum Proteingehalt beim Hard-Red-Winter-Weizen, dessen Ernte gerade begonnen hat, zeigen enttäuschende Ergebnisse. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Zur Stunde handelt die eCBoT mit weiteren moderaten Gewinnen. An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den positiven Vorgaben aus Übersee und konnten auf allen Terminen zulegen.  Algeriens staatliche Getreideagentur OAIC kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens rund 450.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft zur Lieferung im August. Händler glauben, dass der Weizen hauptsächlich aus Frankreich stammt. Am Kassamarkt in Hamburg stiegen die Gebote für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Juni auf 0,50 (Geld) und 2,00 (Brief) auf Dezember 17. Futterweizen wird in Südoldenburg mit rund 179,00 bis 180,00 Euro/Tonne besprochen. Der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar gab etwas nach und verbesserte damit die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum am Exportmarkt.

08.06.2017 Trockenes Wetter bedroht US-Maisbestände
Die Maisnotierungen in Chicago steigen heute bereits den fünften Handelstag in Folge und handeln auf dem höchsten Stand seit fast einem Jahr. Trockenes und heißes Wetter im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten bedroht die Maisbestände. Die Pflanzen befinden sich gegenwärtig entwicklungstechnisch kurz vor der Bestäubung. Fondsgesellschaften halten eine sehr hohe Anzahl an Netto-Short-Positionen, die gestern um ca. 32.500 Lots reduziert wurden. Heute um 14:30 Uhr veröffentlicht das US-Landwirtschaftsministerium die wöchentlichen US-Export-Sales. Analysten rechnen mit Exporten in einer Spanne von 500.000 bis 700.000 Tonnen für das Vermarktungsjahr 2016/17 und 100.000 bis 250.000 Tonnen für das Vermarktungsjahr 2017/18. Für den WASDE-Report, der morgen um 18:00 Uhr veröffentlicht wird, liegt die durchschnittliche Erwartung der US-Maisbestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2017/18 etwas niedriger bei 2,085 Mrd. Bushel (Mai-Schätzung: 2,110 Mrd. Bushel). Etwas höher bei 195,48 Mio. Tonnen liegt die Schätzung der Analysten für die weltweiten Endbestände zum Ende der Vermarktungsperiode 2017/18 (Mai-Schätzung: 195,27 Mio. Tonnen).

 

08.06.2017 US-Export-Sales: Anlaysten erwarten Maisexporte von 600.000 - 950.000 Tonnen

08.06.2017 Fonds kauften gestern 32.500 Lots CBoT Mais

07.06.2017 "Chicago" handelt heute Nachmittag mit kräftigen Aufschlägen

Die Maisnnotierungen in Chicago steigen heute erneut. Begründet wird der Anstieg mit ungünstigen Wetterbedingungen und technischen Käufen. Auch die Weizen- und Sojabohnennotierungen steigen kräftig.

07.06.2017 Fonds kauften gestern 11.000 Lots CBoT Mais

06.06.2017 CBoT Maiskurse steigen kräftig
Die Maisnotierungen in Chicago steigen heute auf den höchsten Stand seit fast 3 Monaten. Feste Weizenkurse und Short-Abdeckungen werden als Grund dafür genannt. Quelle: Reuters
06.06.2017 Brasilien steuert auf Rekord-Maisernte zu

Brasiliens Landwirte könnten im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 mehr als 100 Mio. Tonnen Mais ernten, so die Einschätzung von zwei unabhängigen Ernteschätzern. Das im Agrarbereich führende brasilianische Bankenhaus Banco Pine erhöhte die Prognose für die laufende Maisernte um über 10 Mio. Tonnen auf 102,2 Mio. Tonnen. Das wäre ein Anstieg um 55% im Vergleich zum Vorjahr, als die Maisbestände unter einer schweren Trockenheit litten. Von großer Bedeutung sind und waren die Niederschläge im Mai in der Region Center West, im Herzen von Brasilien. Insgesamt profitierten die Winter-Maisbestände von hervorragenden Wetterbedingungen in allen Produktionsregionen.
Die bisher größte Maisernte hat Brasilien in der Saison 2014/15 eingefahren, als 84,7 Mio. Tonnen Mais geerntet wurden. Quelle: Reuters

06.06.2017 Argentiniens Maisernte kommt zeitgleich mit US- und Brasil-Mais an den Weltmarkt

In Argentinien verzögert sich die Maisernte wegen Regen in der Pampa-Region. Nun wird befürchtet, dass die Exporte sich weit in den August hinein verzögern. Damit treffen die Lieferungen mit dem Angebot aus Brasiliens zweiter Ernte und dem aus den USA zeitgleich zusammen. In Argentinien wird die größte Maisernte erwartet, die das Land je gesehen hat.
Der unvermeidliche Wettbewerbsdruck der sich im August abzeichnet, dürfte die Preise am Weltmarkt unter Druck setzen, wo es derzeit einen Getreideüberschuss gibt.
Die USA sind weltweit die größten Maisexporteure, gefolgt von Argentinien und Brasilien. Argentinien liefert üblicherweise frisch geernteten Mais in den Monaten März bis Juli an den Weltmarkt. Dieses Zeitfenster verschiebt sich derzeit, weil Regen dort die Ernte verzögert und Straßen teils unpassierbar macht. Der Mais wurde auch relativ spät gesät.
In Erwartung der Angebotshäufung haben Händler sich mit Short-Positionen eingedeckt, mit denen man einen Preisverfall am Kassamarkt kompensieren will, so ein Händler des Handelsjaus Töpfer International.
Die US-Behörde CFTC zeigte am Freitag, dass auch Fondsgesellschaften doppelt so viele Mais Short-Positionen halten, wie Long-Positionen.

06.06.2017 Bessere Ratings der US-Maisbestände
Die US-Maisbestände haben sich etwas besser entwickelt, als erwartet. 68% der Bestände wurden mit "gut bis exzellent" geratet (Vorwoche: 65%). Analysten rechneten mit einem Anteil von 67%, der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 65%. 96% der geplanten Flächen sind bestellt (Vorwoche: 91%; Vorjahr: 97%; 5-Jahres-Durchschnitt: 97%).
06.06.2017 Fonds kauften gestern 2.000 Lots CBoT Sojabohnen
Spanne der Schätzungen:
Mais: -4.000 bis +5.000 Lots
05.06.2017 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 23.05. - 30.05.17 um 27 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 24.505 Kontrakte. Damit erhöhte diese Anlegergruppe den Bestand der Netto-Short-Positionen um 24.478 Kontrakte auf 200.981 Lots.
05.06.2017 Fonds kauften am Freitag 6.500 Lots CBoT Mais

02.06.2017 Brasilien: FCStone erhöht Prognosen für Mais- und Sojabohnenernte

Das Broker- und Analystenhaus FC Stone hat seine Prognose der Soja- und Maisproduktion in Brasilien erhöht. Die Sojabohnenproduktion wurde auf 113,2 Mio. Tonnen geschätzt (Mai-Prognose: 111,8 Mio. Tonnen), die Maisproduktion schätzt man nun auf 97,6 Mio. Tonnen (Mai-Prognose: 96,15 Mio. Tonnen). Quelle: Reuters

02.06.2017 FranceAgriMer meldet schlechteren Zustand der Getreidebestände
Der Zustand der französischen Weizen-, Gerste- und Maisbestände hat sich nach Meldungen von FranceAgriMer in der vergangenen Woche verschlechtert. Die Hitzewelle in der letzten Mai-Woche hat sich negativ auf den Zustand der Bestände ausgewirkt.
Per 29. Mai erhielten 75% der Weichweizenbestände das Top-Rating „gut bis exzellent“. Das ist ein Rückgang zur Vorwoche von einem Prozent (Vergleichswert Vorjahr: 81%).
66% der Wintergestebestände wurden mit „gut bis exzellent“ geratet, nach 67% in der Vorwoche (Vergleichswert Vorjahr: 78%). Bei der Sommergerste sanken die Topratings von 77% auf nun 76% (Vergleichswert Vorjahr: 93%).
Beim Mais erhielten 86% der Bestände die höchste Bewertung versus 87% in der Vorwoche (Vergleichswert Vorjahr: 79%).
02.06.2017 Fonds verkauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

01.06.2017 EU-Maisimporte steigen auf 11,04 Mio. Tonnen
Europäische Händler melden in der Woche bis zum 30.05.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 528.000 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 11,04 Mio. Tonnen versus 17,11 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.
Maisexporte wurden in Höhe von 11.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,04 Mio. Tonnen.
01.06.2017 Handelsvolumen Optionen Paris - Mais

 Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

01.06.2017 EU-Kommission reduziert Prognose der EU-Gersteernte

Die EU-Kommission hat ihre Prognose der EU-Gersteproduktion 2017/18 kräftig reduziert. Eine langanhaltende Trockenheit in Spanien und in weiteren Regionen in Westeuropa sowie später Frost im Frühjahr sind die Hauptgründe dafür. Die aktuelle Ernteschätzung der EU, die heute veröffentlicht wurde, zeigt eine Reduzierung der Prognose für die EU-Gersteproduktion 2017/18 von 62,4 Mio. Tonnen auf 59,5 Mio. Tonnen. In Spanien hat insbesondere die Sommergerste unter der Trockenheit gelitten.
Die Prognose der Weizenernte in der EU-28 wurde von 141,9 Mio. Tonnen auf 141,3 Mio. Tonnen reduziert. Das wäre ein Anstieg zur Ernte 2016/17, die die EU-Kommission auf 134,4 Mio. Tonnen schätzt. Unverändert bleibt die Prognose der Weizenexporte von 28,9 Mio. Tonnen versus geschätzte 24 Mio. Tonnen für die Saison 2016/17.
Reduziert wurde auch die Schätzung der EU-Mais-Produktion von 66,5 Mio. Tonnen auf 64,2 Mio. Tonnen. Die Schätzung der Vorjahresernte liegt bei 60,6 Mio. Tonnen. Stark reduziert wurde daher auch die Schätzung der Maisendbestände von 13,4 Mio. Tonnen auf 10,2 Mio. Tonnen. Die Maisimporte in der laufenden Saison sinken von 12,3 Mio. Tonnen auf 11,7 Mio. Tonnen, so die Schätzung der Kommission.
Beim Raps rechnet die EU-Kommission mit einer Produktionsmenge von 21,9 Mio. Tonnen (vorher: 22,2 Mio. Tonnen). Das ist deutlich über dem geschätzten Vorjahresergebnis von 19,7 Mio. Tonnen.

01.06.2017 China verkauft 3.473.469 Tonnen Mais aus staatlichen Beständen

China hat heute 3.231.671 Tonnen Mais aus der Ernte 2013 aus staatlichen Beständen per Auktion verkauft und einen Durchschnittspreis von 1.377 Yuan/Tonne ($202,38) erzielt. Damit wurden 93,03% der insgesamt angebotenen 3.473.469 Tonnen Mais verkauft. ($1 = 6,8040 Yuan) Quelle: Reuters

01.06.2017 Getreideverladung in Argentinien: Doppelstreik am Höhepunkt der Saison

Private Getreideprüfer in Argentiniens Exporthäfen sind gestern in einen 48-Stündigen Lohnstreik getreten, nachdem bereits am Tag zuvor das Regierungspersonal die Ausstellung von Pflanzengesundheitszertifikaten verweigert hat, auch um höhere Gehaltsforderungen zu stellen.
Die Getreideprüfer sind in Argentinien in der Gewerkschaft URGARA organisiert und wollen mit ihrem Streik die Verladungen von Sojaschrot und anderen Getreidenebenprodukten blockieren, während die Regierungsbeamten bereits seit Dienstag keine Gesundheitszertifikate für Sojabohnen und andere Agrarrohstoffe mehr ausstellen.
Argentinien ist weltweit der größte Lieferant für Sojaschrot, das als Futtermittel in alle Welt versandt wird. Außerdem gehört das Land auch zu den Top-Lieferanten für Mais und Sojabohnen. Der Doppelstreik trifft die Branche mitten in der Ernte- und Vermarktungsphase dieser Saison.
Lohnstreiks sind in Argentinien üblich; die Gewerkschaften sichern ihren Mitgliedern damit eine Kompensation der stets hohen Inflation.
URGARA hat gestern Morgen den Streik ausgerufen und da die LKW in den Häfen jetzt kein Getreide mehr anliefern können, werden auch keine Schiffe mehr beladen. Der Doppelstreik legt selbst in dem größten Hafen Rosario alles lahm.

01.06.2017 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago schlossen gestern bei schwachen Umsätzen auf nahezu unverändertem Niveau. Im Handelsverlauf sorgten die Ratings der US-Winter- und Sommerweizenbestände, die schlechter ausfielen, als erwartet und der fest gestimmte Maismarkt für einen Anstieg der Kurse. Positionsauflösungen am letzten Handelstag im Mai drückten das Kursniveau jedoch am Ende der Sitzung. Ägypten hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 60.000 Tonnen Weizen rumänischer Herkunft und 120.000 Tonnen Weizen russischer Herkunft gekauft. Die eCBoT handelt heute Morgen moderat fester. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den Anfangsgewinnen in Chicago profitieren und schlossen minimal fester. Der feste Wechselkurs des Euro und die insgesamt guten Wachstumsbedingungen in der EU begrenzten jedoch das Auswärtspotenzial. Der europäische Getreidehandelsverband Coceral schätzt die Weichweizenproduktion in der EU-28 auf 142,0 Mio. Tonnen. Im März rechnete der Verband noch mit einer Produktionsmenge von 144,8 Mio. Tonnen (Vorjahr: 135,5 Mio. Tonnen). Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Gebote für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Juni unverändert bei -1,00 (Geld) 0,00 (Brief) auf Dezember 17. Futterweizen wird in Südoldenburg mit 8,00 - 9,00 € über Hamburg besprochen.

01.06.2017 Fonds kauften gestern 10.000 Lots CBoT Mais

31.05.2017 Coceral senkt Erwartungen für EU Getreideernte

Der europäische Getreidehandelsverband Coceral schätzt die Weichweizenproduktion in der EU-28 auf 142,0 Mio. Tonnen. Im März rechnete der Verband noch mit einer Produktionsmenge von 144,8 Mio. Tonnen. Damit erwartet man weiterhin ein Ergebnis, das über dem des vergangenen Jahres lag, als 135,5 Mio. Tonnen Weizen geerntet wurden.
Ebenfalls niedriger fällt die neue Prognose für die Gerste-Produktion aus. Sie wird nun auf 57,2 Mio. Tonnen geschätzt versus 59,6 Mio. Tonnen, die noch in der März-Prognose erwartet wurden.
Beim Mais wurde die Prognose um eine Mio. Tonnen reduziert auf 60 Mio. Tonnen.
Grund für die gesunkenen Erwartungen sind insbesondere die trockenen Wetterbedingungen in Spanien und in Frankreich. In Frankreich leidet hauptsächlich die Sommergerste unter der Trockenheit. Außerdem wird eine kleinere Maisanbaufläche für Deutschland genannt.
Gute Wachstumsbedingungen im Osten der EU inkl. Polen und Rumänien haben die Aussichten für die Rapssaat-Ernte verbessert. Coceral rechnet mit einer Produktionsmenge von 21,5 Mio. Tonnen (+ 500.000 Tonnen zur vorherigen Prognose). Quelle: Reuters

31.05.2017 Niedrige Proteinwerte beim ersten HRW-Weizen in den US-Plains

Die ersten Ernteergebnisse des US-Hartweizens unterstreichen die Befürchtungen der Industrie für ein weiteres Niedrig-Protein-Jahr. Deshalb blicken die Marktteilnehmer mit Interesse auf die Zustandsberichte für den Sommerweizen in den nördlicheren Regionen, ein Hoch-Protein-Getreide.
Analysten befürchten, dass die niedrigen Proteinwerte beim Hard-Red-Winterweizen ein allgemeines Problem darstellen. Der Proteingehalt ist ein Indikator für die Weizenqualität und je höher er ist, desto höher der Preis. Der durchschnittliche Proteingehalt lag in den ersten Proben nur bei 10,6 % und damit sogar niedriger als der Durschnitt im Vorjahr der bei 11,2 % lag, so der dortige Industrieverband.
Ob sich diese niedrigen Werte im Laufe der weiteren Ernte bestätigen, ist aber längst nicht sicher. Die reichlichen Niederschläge hätten zwar die Erträge gefördert aber die Proteingehalte gesenkt. Ein Teil der Nährstoffe wurden ausgewaschen und die niedrigen Preise in der letzten Vermarktungsperiode haben dafür gesorgt, dass die Farmer weniger Stickstoffdünger als üblich eingesetzt haben. Mit Stickstoff kann der Proteingehalt gesteigert werden.
Am Kassa- und Terminmarkt sind die niedrigen Werte bereits eingepreist; für höhere Proteingehalte gibt es gute Prämien. Nun blicken alle Marktteilnehmer in die nördlichen US-Plains und nach Kanada, wo mehr Sommerweizen angebaut wird, der auf hohe Proteinwerte gezüchtet ist. Die Müller können damit ihre Backmischungen aufwerten. Die Aussaat von Sommerweizen ist in den USA aber bereits fast abgeschlossen und nur in Kanada wird noch fleißig ausgesät. Trotz des bullischen Marktes für Hochprotein-Weizen, halten sich die Farmer mit der Produktion zurück, da andere Feldfrüchte wie Mais und Sojabohnen wohl immer noch profitabler sind.

31.05.2017 Getreidemail

Verbesserte Wetteraussichten in den US-Plains sowie deutliche Verluste beim Soja- und Maiskomplex ließen auch die Weizennotierungen gestern in Chicago mit Verlusten schließen. Die wöchentlichen US-Export-Inspections lagen mit 602.913 Tonnen Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 450.000 - 650.000 Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 6.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Die eCBoT handelt heute Morgen aufgrund schlechterer Ratings sowohl beim Sommerweizen als auch beim Winterweizen mit Aufschlägen. Die Weizenfutures an der Euronext in Paris folgten den schwachen Vorgaben aus Übersee und gaben auf allen Terminen nach. Der gegenwärtig feste Wechselkurs des Euro zum US-Dollar verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus dem Euroraum auf dem Weltmarkt. Am Kassamarkt in Hamburg blieben die Gebote für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Juni unverändert bei -1,00 (Geld) 0,00 (Brief) auf Dezember 17. Futterweizen wird in Südoldenburg weiterhin mit 180 bis 181Euro/Tonne besprochen. Ägypten hat gestern einen Tender ausgeschrieben zum Kauf einer nicht näher genannten Menge Weizen für den Lieferzeitraum 1. - 10. Juli.

31.05.2017 US-Mais-Ratings schlechter, als erwartet

Die ersten Mais-Ratings 2017 sind schlechter, als Analysten das im Vorfeld erwarteten. 65% der Bestände erhielten das Top-Rating "gut - exzellent". Analysten rechneten mit einem Durchschnittswert von 68% in einer Spanne von 65% bis 71%. Die Maisaussaat ist zu 92% erledigt (Vorwoche: 84%, Erwartung: 92%, Spanne: 89-96%).

31.05.2017 Fonds verkauften gestern 12.000 Lots CBoT Mais

30.05.2017 Monsunregen erreicht Indiens Südwesten 6 Tage früher

Im Südwesten Indiens erreichte vegetationsfördernder Monsunregen die Südwestküste Indiens. Es war der früheste Start der Monsunzeit seit 2011; das dürfte das Rekordwachstum der boomenden Volkswirtschaft unterstützen.
Der Monsunregen liefert rund 70 % der jährlichen Niederschläge in Indien und ist für die dortige Landwirtschaft, die für 15 % der gesamtwirtschaftlichen Leistungen (Gesamt 2 Billionen USD) steht, sowie für Indiens Arbeitsmarkt von immenser Bedeutung.
Das Land zählt zurzeit 1,3 Mrd. Einwohner, davon sind 260 Millionen Landwirte, die Reis, Mais, Zuckerrohr und Sojabohnen anbauen. Nur die Hälfte der Anbaufläche kann bewässert werden. Höhere Einkünfte aus dem Verkauft landwirtschaftlicher Rohstoffe tragen zu einem Anstieg des Konsums vieler Verbrauchsgüter von Kosmetika bis zum Kühlschrank bei.
Die Wetterdienste schätzen, dass die Monsunregenfälle in diesem Jahr mit 890 Liter je Quadratmeter 96 % der Regenfälle des 50-Jahres-Durchschnitts erreichen. Indiens Nachbarländer klagen derzeit über den Zyklon Mora (Tropischer Wirbelsturm). Der Sturm mit Starkregen hat in den Ländern Sri Lanka, Bangladesch und Nordostindien hunderte Menschleben gefordert und große Schäden auf den Grundstücken angerichtet. Heftige Regenfälle wurden auch in den nordöstlichen Provinzen registriert, auch im Golf von Bengalen wütete der Zyklon.
Der Zyklon hat aber nichts mit dem Monsunregen zu tun, der sich in den kommenden Monaten vom Südwesten nach Nordosten vorarbeitet. Ein El Nino-Wetterphänomen, das sich in Indien mit Trockenheit äußert, wird in diesem Jahr unterdessen immer unwahrscheinlicher.

30.05.2017 Getreidemail

Gestern fand in den USA aufgrund des Feiertages Memorial Day kein Handel statt. Ebenfalls feiertagsbedingt abwesend waren die Marktteilnehmer aus Großbritannien und China.
Zur Stunde handeln sowohl der Soja- und Maiskomplex als auch die Weizennotierungen an der elektronischen Nachtbörse in Chicago mit Verlusten. An der Euronext in Paris konnten die Weizenfutures von den zuletzt guten Vorgaben aus Chicago sowie vom schwächeren Wechselkurs des Euro profitieren und schlossen bei schwachen Umsätzen auf allen Terminen mit leichten Aufschlägen. Der Zustand des französischen Weizens hat sich laut FranceAgriMer in der Woche zum 22. Mai mit 76 % „gut/exzellent“ gegenüber der Vorwoche um 1 % verbessert. Argentinien erwartet dank hoher Investitionen der Farmer in bessere Erntetechnologien in der Saison 2017/18 eine Weizenernte von über 20 Mio. Tonnen. Die Buenos Aires Grains Exchange lag mit ihrer Schätzung für die Saison 2017/18 zuletzt deutlich niedriger bei einer Erntemenge von 17,5 Mio. Tonnen. Russlands Weizenexportpreise sind in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Landwirte befürchten Qualitätseinbußen aufgrund des kalten und regnerischen Wetters im Mai. Am Kassamarkt in Hamburg sanken die Gebote für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Juni auf -1,00 (Geld) 0,00 (Brief) auf Dezember 17.

30.05.2017 CBoT-Sojabohnen auf 13-Monats-Tief

Nach dem langen Wochenende handeln die CBoT-Sojabohnen heute Morgen erneut schwächer. Die Kurse sind auf ein 13-Monats-Tief gesunken, da aus Südamerika Rekordmengen an den Markt drängen.
Da sich aufgrund der nassen Wetterbedingungen die Maisaussaat verspätet, wollen immer mehr US-Farmer jetzt Sojabohnen säen. Die Marktaussichten für die Saison 2017/18 verdüstern sich deshalb zusehends.
Unterdessen drängt eine Rekordernte aus Südamerika auf den Markt und auf die Preise. Da der Wechselkurs des brasilianische Real gesunken ist, sind dort die Preise stabil und das unterstützt die Abgabebereitschaft der dortigen Farmer.

29.05.2017 Rating: Französischer Weizen verbessert sich in der Woche zum 22. Mai leicht

Der Zustand des französischen Weizens hat sich in der Woche zum 22. Mai mit 76 % „gute/exzellent“ gegenüber der Vorwoche um 1 % verbessert.
FranceAgriMer schätzt für Frankreich, dem größten Getreideproduzenten der EU, zudem das Top-Rating für Wintergerste auf 67 % (Vw.:67%) und für Sommergerste auf 77 % (Vw.:78%).
87 % der Maisbestände haben ein Top- Rating von 87 % erhalten, in der Vorwoche waren es noch 86 %.

29.05.2017 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais

Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 16.05. - 23.05.17 um 5.095 Kontrakte, sie reduzierten gleichzeitig die Short-Positionen um 22.311 Kontrakte. Damit reduzierte diese Anlegergruppe den Bestand der Netto-Short-Positionen um 27.406 Kontrakte per 23.05.17 auf 176.503 Lots.

26.05.2017 China verkauft Mais aus staatlichen Beständen

China hat im Rahmen einer Auktion 233.660 Tonnen Mais aus staatlichen Reserven zum Durchschnittspreis von 1.155 Yuan/Tonne ($168,41). Das sind 94,75% von 246.583 Tonnen, die in der Auktion zur Verfügung standen. Außerdem wurden 2.103.437 Tonnen Mais der Ernte 2013 zum Preis von 1.383 Yuan/Tonne verkauft. Das sind 91,47% der verfügbaren 2,3 Mio. Tonnen. (1$ = 6,8582 Yuan).

26.05.2017 Getreidemail

Technische Verkäufe, deutliche Verluste bei den Rohölnotierungen sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit leichten Abschlägen schließen. Landwirte in den südlichen US-Plains sorgen sich aufgrund der schweren Niederschläge um die dortigen Weizenbestände. Die wöchentlichen US-Export-Sales lagen mit insgesamt 544.800 Tonnen US-Weizen im Rahmen der Markterwartungen von 250.000 - 650.000 Tonnen. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 1.500 Lots CBoT SRW-Weizen. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen unverändert bis minimal schwächer. Bei sehr geringen Handelsumsätzen schlossen die Weizenfutures an der Euronext in Paris uneinheitlich. Das International Grains Council reduzierte die Prognose der EU-Weizenproduktion um 400.000 Tonnen auf 149,9 Mio. Tonnen. Die Prognose der spanischen Weizenernte reduzierte das IGC um eine Mio. Tonnen, etwas größer wurden dagegen die Weizenernten in Frankreich, Deutschland, Rumänien und Großbritannien geschätzt. Russlands Weizenexporte werden trotz der kleineren Ernte und dank der Rekordbestände als stabil gesehen.

25.05.2017 Unbekannte Destination kauft 115.400 Tonnen US-Mais

US-Exporteure melden den Verkauf von 115.400 Tonnen US-Mais zur Lieferung im Vermarktungsjahr 2016/17 an eine unbekannte Destination. Quelle: Reuters

25.05.2017 Fonds kauften gestern 4.500 Lots CBoT Mais

24.05.2017 EU-Maisimporte steigen auf 10,51 Mio. Tonnen
Europäische Händler melden in der Woche bis zum 23.05.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 264.000 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 10,51 Mio. Tonnen versus 15,83 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.
Maisexporte wurden in Höhe von 21.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,03 Mio. Tonnen.
24.05.2017 Fonds verkauften gestern 10.000 Lots CBoT Mais

23.05.2017 Mais: Südafrika steuert auf Rekordernte zu

Einer Telefonumfrage unter den Farmern in Südafrika zufolge wird die diesjährige Maisernte mit 14,73 Mio. Tonnen einen neuen Rekord erklimmen und doppelt so viel Mais bringen, wie im von Trockenheit gestraften Vorjahr, als nur 7,78 Mio. Tonnen geerntet wurden.
Die bisher größte Maisernte in Südafrika war in 1981 14,656 Mio. Tonnen groß.
Am kommenden Freitag wird die Regierung eine weitere offizielle Ernteschätzung veröffentlichen. Die letzte im April lag bei 15,54 Mio. Tonnen.

23.05.2017 Chinas Ethanol-Exporte beflügeln die Produktion und den Abbau von Maisbeständen

Chinas Ethanol-Exporte stiegen im April gegenüber dem April im Vorjahr, während die Importe zu einem Rinnsal versiegten. Das sind die Auswirkungen der Pekinger Agrarpolitik, die den Warenstrom in dem rasch wachsenden Ethanol-Markt umgedreht hat.
China hat die Absicht, seine riesigen Maisvorräte abzubauen und sucht nach Wegen, das Getreide zu Ethanol und andere Dinge wie abbaubare Plastikprodukte zu verarbeiten.
Im April exportierte das Land 13.540 Kubikmeter Ethanol. Das sind mehr als 1.000 % gegenüber dem Vorjahr und 18 % mehr als im Vormonat. Die Wiedereinführung von Exportbeihilfen im letzten Jahr haben diese Steigerungen möglich gemacht.
Aktuell gibt es einen Steuervorteil beim Export von 13 %, außerdem erhalten die Produzenten Subventionen. In den ersten vier Monates dieses Jahres stiegen die Ethanol-Exporte auf 42.701 Kubikmeter; sie liegen damit bereits über der gesamten Exportmenge des Jahren 2016.
Saudi-Arabien blieb auch im April der größte Importeur von chinesischem Ethanol mit einem Marktanteil von 66 %.

23.05.2017 USDA-Fortschrittsbericht US-Mais-Aussaat

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 21.05.17 84% der Flächen, die für die Maisaussaat vorgesehen sind, bestellt sind. In der Vorwoche waren es 71%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 84%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 85%. Analysten erwarteten im Durchschnitt, das 85% der Anbauflächen bestellt sind. Die Spanne der Erwartungen lag zwischen 82% und 87%. Quelle: Reuters

23.05.2017 US-Mais: Noch kaum Vorverkäufe

Nachdem der CBoT-Maisfuture gestern auf sein Drei-Wochen-Hoch gestiegen war weil sich die Feldbestellungen im Mittleren Westen der USA verzögern, geben die Kurse heute Morgen etwas nach.
Um diese Jahreszeit beginnen üblicherweise die Verkäufe der kommenden Ernte, derzeit sind aber noch kaum Anbieter am Markt, sodass es zu einer Angebotslücke kommt.

23.05.2017 Fonds kauften gestern 8.000 Lots CBoT Mais

22.05.2017 EU-Crop-Monitoring MARS reduziert Prognose der Weizenerträge

Der Crop-Monitoring-Service der EU "MARS" hat in seinem Mai-Bericht die Schätzung der EU-Weichweizenerträge aufgrund des kalten und trockenen Wetters von 6,05 t/ha auf 5,91 t/ha reduziert. Die Schätzung der Erträge der gesamten Gerste-Ernte wurde von 4,90 t/ha auf 4,76 t/ha reduziert. Ebenso die Schätzung der Rapssaat-Ernte von 3,27 t/ha auf 3,17 t/ha. Die Erträge bei den Zuckerrüben schätzt MARS nun auf 73,9 t/ha (Vormonat: 74,2 t/ha). Erhöht wurde die Prognose der Maisernte in der EU von 7,13 t/ha auf 7,15 t/ha. Den gesamten Bericht finden Sie hier:

Quelle: Reuters

22.05.2017 US-Agrarmärkte handeln moderat fester

Die Weizen- und Maisnotierungen handeln heute Nachmittag mit leichten Gewinnen. Auch die Sojabohnen-Future verzeichnen moderate Aufschläge. Nasses und zu kaltes Wetter behindert die Sommergetreideaussaat und die Winterweizenernte in den Vereinigten Staaten.
In einigen Regionen im Mittleren Westen haben starke Regenfälle dazu geführt, dass bereits bestellte Maisflächen erneut bestellt werden müssen. Die späte Sojabohnenaussaat wird von Regenfällen behindert.
Der schwache Wechselkurs US-Dollar zum Euro unterstützt die Exportaktivitäten und erweist sich als Vorteil gegenüber Getreide aus dem Euroraum.
Händler warten mit Spannung auf die Veröffentlichung des Zustands- und Fortschrittsberichts des US-Landwirtschaftsministeriums.

22.05.2017 COT-Bericht / Netto-Positionen institutioneller Anleger (CFTC)/ Mais
Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Long-Positionen beim CBoT Mais in der Woche vom 09.05. - 16.05.17 um 21.094 Kontrakte, sie erhöhten gleichzeitig die Short-Positionen um 16.361 Kontrakte. Damit reduzierte diese Anlegergruppe den Bestand der Netto-Short-Positionen um 4.733 Kontrakte per 16.05.17 auf 203.909 Lots.
22.05.2017 Handelsvolumen Optionen Paris - Mais

 Quelle Euronext / Grafik HANSA Terminhandel

22.05.2017 Mais Aussaat in den USA: Den Farmern läuft die Zeit davon

Seit letztem Donnerstag steigen die Kurse der CBoT-Maisfutures wieder und sie notieren bereits wieder auf dem höchsten Stand seit dem 10. Mai. Das kühle und nasse Wetter im Mittleren Westen der USA verzögert die Feldbestellungen für Mais und Sojabohnen.
Es hat dort wieder viel geregnet und es ist immer noch zu kalt für die Jahreszeit. Die bestellten Flächen entwickeln sich nur sehr langsam und den Farmern läuft die Zeit davon. Als Faustregel gilt dort, dass Mais, der nach Mitte Mai gelegt wird, weniger Ertrag bringt.

22.05.2017 Fonds kauften am Freitag 10.500 Lots CBoT Mais

19.05.2017 Ukraine: Sommergetreideaussaat ist zu 94% abgeschlossen
In der Ukraine ist die Sommergetreideaussaat zu 94% erledigt. Auf 6,8 Mio. Hektar wurde bisher Sommergetreide ausgesät. Ziel sind 7,2 Mio. Hektar.
Die Maisaussaat ist auf 4,2 Mio. Hektar erfolgt (94%von 4,5 Mio Hektar).
Außerdem:
Sojabohnenaussaat: 1,7 Mio. Hektar von 1,9 Mio. Hektar
Sonnenblumen: 5,1 Mio. Hektar von 5,4 Mio. Hektar.
Quelle: Reuters
19.05.2017 China verkauft fast eine Mio. Tonnen Mais aus staatlichen Reserven

China hat am heutigen Freitag im Rahmen einer Auktion 989.300 Tonnen Mais der Ernte 2011 und 2012 aus staatlichen Reserven verkauft und einen Durchschnittspreis von 1.225 Yuan ($177,85)/Tonne erzielt. Der Verkauf repräsentiert 98,74% der insgesamt zur Verfügung stehenden 1,0 Mio. Tonnen. Quelle: Reuters

19.05.2017 Frankreich: Ratings für Winterweizenbesstände wieder leicht rückläufig
Der Zustand der französischen Winterweizenbestände hat sich in der vergangenen Woche per 15. Mai wieder leicht verschlechtert. Nur noch 75% der Weizenbestände erhielten das Top-Rating „gut bis exzellent“. In der Woche wurde noch eine leichte Erholung gemeldet und 76% der Bestände wurden mit „gut bis exzellent“ geratet.
Bei der Wintergerste blieben die Ratings stabil bei 67% „gut bis exzellent“, während bei der Sommergerste sogar 78% das Top-Rating erhielten (Vorwoche: 77%),
Die Maisaussaat ist in Frankreich zu 99% abgeschlossen und 86% der Pflanzen wurden mit „gut bis exzellent“ bewertet (Vorwoche: 85%).
19.05.2017 Getreidemail

Die Weizennotierungen in Chicago waren gestern das stärkste Glied im Agrarkomplex, verloren aber leicht . Deutliche Verluste beim Soja- und Maiskomplex sowie ein stärkerer US-Dollar belasteten den Markt. Die wöchentlichen Export-Sales lagen mit insgesamt 640.600 Tonnen US-Weizen über den Markterwartungen. Zur Stunde handelt die eCBoT fester.
Im Zuge der negativen Vorgaben aus Übersee verzeichneten auch die Weizenfutures an der Euronext in Paris weitere Abschläge. Der Analyst Strategie Grains hat in seiner aktuellen Prognose die EU-Weichweizenernte auf 142,7 Mio. Tonnen geschätzt. Das ist ein Rückgang um 1,1 Mio. Tonnen zur April-Prognose, aber immer noch ein Anstieg zur Ernte 2016, die ein Ergebnis von 135,8 Mio. Tonnen ergab. Für die deutsche Weizenernte 2017 rechnet der Deutsche Raiffeisenverband mit einem Anstieg um 1,6% zum Vorjahr auf 24,98 Mio. Tonnen. Tunesiens staatliche Getreideagentur hat 92.000 Tonnen Mahlweizen optionaler Herkunft gekauft. Europäische Händler meldeten in der Woche bis zum 16.05.17 Exportgeschäfte in einem Volumen von 394.000 Tonnen Weichweizen. In Hamburg liegen Gebote für Standardweizen mit 12% Protein zur Lieferung im Mai zwischen 0,50 (Geld) und 1,50 (Brief) auf Dezember 17. Die große Nachfrage nach Futterweizen stützt den Markt.

18.05.2017 EU-Maisimporte steigen auf 10,25 Mio. Tonnen
Europäische Händler melden in der Woche bis zum 16.05.17 Importgeschäfte in einem Volumen von 260.000 Tonnen Mais. Die Maisimporte summierten sich damit im laufenden Vermarktungsjahr 2016/17 auf 10,25 Mio. Tonnen versus 12,10 Mio. Tonnen im Vermarktungsjahr 2015/16.
Maisexporte wurden in Höhe von 38.000 Tonnen gemeldet. Sie summierten sich im laufenden Vermarktungsjahr auf 2,01 Mio. Tonnen.
18.05.2017 Strategie Grains reduziert EU-Getreideernte-Prognosen

Der Analyst Strategie Grains hat seine Prognosen für die Getreideernte 2017 aufgrund des kalten und trockenen Aprils reduziert.
Die EU-Weichweizenernte wird nun auf 142,7 Mio. Tonnen geschätzt. Das ist ein Rückgang um 1,1 Mio. Tonnen zur April-Prognose, aber immer noch ein Anstieg zur Ernte 2016, die ein Ergebnis von 135,8 Mio. Tonnen ergab.
In Spanien war die Trockenheit ein großes Problem. Ebenfalls, aber weniger stark von der Trockenheit betroffen, waren Frankreich, Belgien und das Vereinigte Königreich. In Nord- und Nordosteuropa waren die niedrigen Temperaturen ein Problem. Die Pflanzen konnten sich weniger gut entwickeln und die Sommergetreideaussaat ging langsamer voran. Eine Schädigung der Bestände durch Frost wird hauptsächlich beim Sommergetreide erwartet.
Bei den EU-Weizenexporten 2017/18 erwartet Strategie Grains ein Volumen von 26,0 Mio. Tonnen (-200.000 Tonnen zum Vormonat). Im Vergleich zum Vorjahr wäre das immer noch ein Anstieg von 2,6 Mio. Tonnen. Erhöht wurde die Prognose der EU-Weizenimporte um 400.000 Tonnen auf 4,1 Mio. Tonnen.
Die Schätzung der EU-Gersteernte wurde um 1,7 Mio. Tonnen reduziert auf 59,6 Mio. Tonnen. Sie liegt damit 1% hinter dem Ergebnis 2016. Problematisch waren die geringen Niederschläge in einigen EU-Mitgliedsländern. Aber auch die kalten Temperaturen haben insbesondere die Wintergeste-Bestände in Frankreich an einer optimalen Entwicklung gehindert.
Auf 60,1 Mio. Tonnen, und damit um 300.000 Tonnen geringer, schätzt Strategie Grains die Maisernte 2017. Die Schätzung der Maisimporte wurde um 400.000 Tonnen auf 13,6 Mio. Tonnen erhöht.
Von dem jüngsten Anstieg der Temperaturen, so Strategie Grains, konnten die Getreidebestände in vielen Regionen der EU profitieren. In Osteuropa, Mitteleuropa und dem Vereinigten Königreich fielen auch dringend benötigte Niederschläge.
Allerdings rechnet man für Spanien und Frankreich mit trockenem Wetter, in Frankreich jedoch etwas weniger intensiv. Quelle: Reuters

18.05.2017 Fonds kauften gestern 7.000 Lots CBoT Mais

17.05.2017 Taiwan: MFIG kauft 65.000 Tonnen Mais in Brasilien

Taiwans größter Futtermittelproduzent MFIG hat im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens über 65.000 Tonnen Mais zur Lieferung im August/September gekauft. Das melden heute morgen europäische Händler. Es wird vermutet, dass es sich um Ware aus Brasilien handelt. Quelle: Reuters

16.05.2017 USDA-Fortschrittsbericht: US-Mais-Aussaat per 14.05.17

Das US-Landwirtschaftsministerium meldet, dass per 14.05.17 71% der Flächen, die für die Maisaussaat vorgesehen sind, bestellt sind. In der Vorwoche waren es 47%. Im vergangenen Jahr lag die Quote zum selben Zeitpunkt bei 73%. Der 5-Jahres-Durchschnitt liegt bei 70%.

15.05.2017 US-Crop-Conditions: Analystenschätzungen vor der Veröffentlichung der Zahlen
US-Landwirte haben trotz der Verzögerungen durch Niederschläge in der vergangenen Woche Fortschritte bei der Maisaussaat gemacht. Analysten erwarten, dass 68% der geplanten Maisflächen bestellt sind. Die Spanne der Schätzungen reicht von 62% bis 78%. In der vergangenen Woche lag der Pflanzfortschritt bei 47%. 
Beim Winterweizen wird erwartet, dass nur noch 52% der Bestände das Toprating "gut bis exzellent" erhalten. In der Vorwoche waren es 53% der Bestände.
In der folgenden Tabelle finden Sie die Gesamtübersicht der Analystenschätzungen, die der Nachrichtendienst Reuters heute veröffentlicht hat:

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